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DE627844C - Verfahren zur Herstellung von Umkehrstuecken - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Umkehrstuecken

Info

Publication number
DE627844C
DE627844C DED67680D DED0067680D DE627844C DE 627844 C DE627844 C DE 627844C DE D67680 D DED67680 D DE D67680D DE D0067680 D DED0067680 D DE D0067680D DE 627844 C DE627844 C DE 627844C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bores
section
workpiece
cross
holes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED67680D
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Fichtner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DEUTSCHE ROEHRENWERKE AG
Original Assignee
DEUTSCHE ROEHRENWERKE AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DEUTSCHE ROEHRENWERKE AG filed Critical DEUTSCHE ROEHRENWERKE AG
Priority to DED67680D priority Critical patent/DE627844C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE627844C publication Critical patent/DE627844C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C37/00Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
    • B21C37/06Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
    • B21C37/15Making tubes of special shape; Making tube fittings
    • B21C37/28Making tube fittings for connecting pipes, e.g. U-pieces
    • B21C37/283Making U-pieces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Umkehrstücken Es ist bekannt, Umkehrstücke, die zum Verbinden der Enden von in geringem Abstand nebeneinander laufenden Röhren dienen, aus einem vollen Preß- oder Schmiedestück herzustellen, das zwei Bohrungen für den Anschluß der Rohre erhält. Beispielsweise erhält ein solches Werkstück durch weitere Kalt- und Warmbearbeitung die endgültige Form.
  • Bei diesem letztgenannten Verfahren besteht das massive Vorwerkstück aus einem spitzwinkligen V-artigen Körper; welcher derart ausgebohrt wird, daß die Bohrlochachsen in einem spitzen Winkel zueinander verlaufen, so daß die Durchdringung der Bohrungen einen Querschnitt hat, der mindestens gleich dem Bohrungsquerschnitt ist. Nach dieser Bearbeitung müssen die Schenkel des Körpers an den Enden abgebogen werden, so daß sie eine parallele Lage zueinander haben und im gewünschten Abstand voneinander stehen. Hierauf erfolgt unter Umständen noch eine weitere Bearbeitung durch Pressen in Matrizen. Nachteilig an dieser Ausführungsform bzw. dem Herstellungsverfahren ist einmal der, Umstand, daß die- Werkstücke wegen des flachwinkligen Verlaufes der Bohrungen eine erhebliche. Länge benötigen, womit gleichzeitig ein entsprechend hoher Mehraufwand an Werkstoff verbunden ist, und ferner, daß, abgesehen von dem Pressen des massiven Vorwerkstückes, eine weitere Warmbearbeitung, nämlich für das Umbiegen der Schenkel in die zueinander parallele Lage, notwendig ist. Dieser Vorgang erfolgt mit Hilfe von Dornen, die in die Bohrungen gesteckt werden. Wenn auch die, Dorne vorgewärmt werden, so kühlen sich die Schenkel des Eisenstückes durch die Einführung der Dorne doch erheblich ab, so daß das Umbiegen der Schenkel bei verhältnismäßig niedrigen Temperaturen vor- sich geht. Solche Tempezaturen stellen aber, besonders bei legierten, z. B. hitzebeständigen Werkstoffen, ein kritisches Gebiet dar, innerhalb dessen bei Verformung außerordentlich leicht Risse und Brüche auftreten. Eine Verformung innerhalb dieses Bereiches gilt daher als außerordentlich nachteilig und muß unter allen Umständen vermieden werden. Ein Umbiegen der Schenkel bei höheren Temperaturen ist -aber deshalb unmöglich, weil dann die Dorne auf jeden Fall Eindrücke in den Bohrungen hinterlassen, die eine Verschwächung der Wand über die Toleranz hinaus zur 'Folge haben. Derartige Eindrücke sind auch- durch nachfolgende Bearbeitung nicht mehr zu besetig en.
  • Um die Nachteile dieses Verfahrens zu vermeiden, hat man schon versucht, die Warmbearbeitung nach dem Pressen oder Schmieden des vollen Vorwerkstückes zu vermeiden. Man hat deshalb dem letzteren eine flache, etwa dreieckige Form gegeben und in dieser zwei im spitzen Winkel zueinander verlaufende Bohrungen hergestellt. Diese müssen so weit getrieben werden, bis sie sich völlig durchdringen, derart, daß ein Durchdringungsquerschnitt vorhanden ist, der mindestens gleich dem Innenquerschnitt der zu verbindenden Rohre - ist. Der Durchmesser der- beiden Bohrungen kann um so .mehr dem lichten Durchmesser der Anschlußrohre angenähert werden, je spitzer-der Winkel ist, unter dem die beiden Bohrungen zueinander verlaufen. Je steiler dagegen dieser Winkel wird, um so mehr verringert ,sich der Durchmesser der Bohrungen. Dieser Zusammenhang zwischen der Größe -des Durchmessers. der Bohrungen und dem Winkel, unter dem die Bohrungen verlaufen, ergibt sich .mit Rücksicht auf die Anschlußmöglic-likeit der Rohre mit den Bohrungen in dem Umkehrstück an dessen Basis. Es ist an und für sich .schon nachteilig, daß die Bohrungen im Winkel -zueinander verlaufen, weil .dadurch in der rechtwinklig zu den anschließenden -Rohren verlaufenden- Basis -,des Umkehrstückes ;elliptische Löcher entstehen und "es besonderer Bearbeitungsvorgänge bedarf, tun.die kreisrunden Rohre an -diese Löcher -anzuschließen. Aus diesem Gründe hat man bereits die schräg liegenden Bohrungen .in ihrem <an die Basis anschließenden Teilsenkrecht zu dieser nachgebohrt, damit- -die Röhre ohne-, Schwierigkeit eingeführt und mit dem Umehrstück verbünden werden können. Tüt-man dies .nicht, so zeigen-sich verschiedene Nachteile. Entweder -ergibt sich eine Querschnittsverengung des Durcbflusses im Umkehrstück; oder die Hohlräume der drei: Körper .gehen nicht..glatt ineinander über, sondern es sind an den Verbindungsstellen Stufen vorhanden, .die Veränderungen der Größe des D.urchfluß.quer= schnittes =bedeuten und den Strömungsverlauf nachteilig- beeinflussen.
  • Die Erfindung geht. einen grundsätzlich anderen Weg insofern; .als unter Beibehaltung .der Bohrungen .ein Teil der Bearbeitung des Werkstückes von. dessen Rückseite,, also der -dem @Röhranschluß '-entgegengesetzten Seite -her; -vorgenommen wird. Dies'- hat "den Vorteil, daß dann der Winkel, unter dem die Bohrungen zueinander verlaufen, keine Rolle mehr spielt; man kann ihn also sehr spitz ,oder sogar gleich Null wählen, d. h. die Bohrungen können parallel zueinander verlaufen, .Dies ist möglich; weil die Bohrungen nicht mehr so weit durchgeführt zu werden brauchen, "bis sie einander durchdringen, denn der Übergangsquerschnitt von der einen in die andere Bohrung wird gemäß der Erfindung dadurch erzeugt, daß beim Herstellen der beiden Bohrungen in dem vollen Vorwerkstück zwischen .den Bohrungen eine Trennwand stehenbleibt und diese von der Rückseite aus beseitigt wird, und zwar in einem Grade, daß die dadurch geschaffene Öffnung mindestens gleich dem Querschnitt der Bohrungen bzw. dem lichten Querschnitt der zu verbindenden Rohre ist. Es sind also durch ,die Erfindung, d9, der Winkel der Bohrungen beliebig gewählt werden kann, :die Anschlußschwierigkeiten beseitigt. Es ist ferner vermieden, daß eine -Querschnittsverengung im Umkehrstück eintritt, weil beispielsweise bei zueinander parallelem Verlauf der Bohrungen deren Durchmesser selbstverständlich gleich dem Innendurchmesser der anschließenden Röhre gemacht werden wird. Da bezüglich der Länge des Umkehrstückes keine Bindungen mehr-vorhanden sind, ist ein unnötiger Werkstoffverbrauch auch nicht mehr vorhanden.
  • An Hand der Zeichnung soll die Erfindung in Ausführungsbeispielen näher erläutert werden: Die Abb. 1 und a zeigen im @Längsünd Querschnitt- ein-*Umkehrstück nach der Erfindung, :bei -.dem :die beiden Bohrungen i und :2 parallel zueinander -verlaufen. Die zwischen .ihnen verbleibende Wand 3 ist durch Bohren oder Fräsen von .der Rückseite q. aus so weit beseitigt worden, daß-.der auf diese Weise gebildete Durchtritt ,5 mindestens den lichten Querschnitt der Bohrungen i bzw. 2 besitzt. Die in der Rückwand q. entstandene Öffnung ist durch .einen Gewindestopfen 6 verschlossen, der -außerdem durch eine Schweißnaht 7 mit dem Umkehrstück verbunden ist. . Die Stärke der Wand q. ist entsprechend der ,größeren Beanspruchung dieses Teiles größer als .die .der übrigen Teile.
  • Die Abb. -3 bis- 5 zeigen in gleicher Weise ein Umkehrstück, bei dem die Bohrungen i und .ä in einem "sehr flachen Winkel zueinander verlaufen; die Herstellung ist im -übrigen ,genau die .gleiche.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Umkehrstücken, wobei ein volles Vorwerkstück zwei etwa dem inneren Durchmesser der anschließenden Rohre .entsprechende Bohrungen erhält, dadurch gekennzeichnet, daß. bei Herstellung der Bohrungen (-1,:2) zwischen den Bohrungen eine Trennwand (3) stehenbleibt und, die Trennwand durch Bearbeitung des Werkstückes von der Rückseite aus bis zu einem solchen Grade entfernt wird, daß der so gebildete Durchtritt (5) etwa dem lichten Rohrquerschnitt entspricht, worauf die in der Rückwand (q.) entstandene Öffnung durch einen z. B. eingeschraubten und eingeschweißten Stopfen (6) verschlossen wird.
DED67680D 1934-03-15 1934-03-15 Verfahren zur Herstellung von Umkehrstuecken Expired DE627844C (de)

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DED67680D DE627844C (de) 1934-03-15 1934-03-15 Verfahren zur Herstellung von Umkehrstuecken

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DED67680D DE627844C (de) 1934-03-15 1934-03-15 Verfahren zur Herstellung von Umkehrstuecken

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE627844C true DE627844C (de) 1936-03-24

Family

ID=7059778

Family Applications (1)

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DED67680D Expired DE627844C (de) 1934-03-15 1934-03-15 Verfahren zur Herstellung von Umkehrstuecken

Country Status (1)

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DE (1) DE627844C (de)

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