DE627827C - Verfahren zur Herstellung einer Schweissverbindung fuer Drahtgewebe, insbesondere fuer Papiermaschinensiebe - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer Schweissverbindung fuer Drahtgewebe, insbesondere fuer PapiermaschinensiebeInfo
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- B21F27/00—Making wire network, i.e. wire nets
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- B21F27/18—Making special types or portions of network by methods or means specially adapted therefor of meshed work for filters or sieves
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- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
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Description
- Verfahren zur Herstellung einer Schweißverbindung für Drahtgewebe, insbesondere für Papiermaschinensiebe Es ist vielfach versucht worden, das Verbinden der Enden von Drahtgeweben (Papiermaschinensieben) zur Herstellung einer endlosen Siebbahn durch Verschweißen der Drahtenden unmittelbar oder unter Vermittlung besonders vorbereiteter Endschußdrähte zu erzielen. Diese bekannten Verbindungsarten haben aber gewisse Nachteile entweder in schwieriger Vorbereitung oder in dem Ergebnis der Schweißung. Die Schwierigkeiten der unmittelbaren Verschweißung der Drahtenden liegen in der Hauptsache darin, daß eine Schweißung von nebeneinanderliegenden Kettendrähten praktisch unmöglich ist. Aber auch die Schweißverfahren, bei welchen die Kettendrahtenden zusammenliegend oder einander überragend verschweißt werden, erzeugen praktisch verhältnismäßig breite Nähte.
- Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren, bei dem die miteinander zu verbindenden Metalltuchenden in senkrechter Richtung parallel einander gegenüberliegend mit den nach oben frei liegenden Kettendrahtenden so zusammen eingespannt werden, daß je ein nach innen ragendes Ende eines außen über den letzten Schußdraht laufenden Kettendrahts einem über dem letzten Schußdraht nach innen verlaufenden Kettendrahtende gegenüber zu liegen kommt, worauf die sich gegenüberliegenden Kettendrahtenden verschmolzen werden. Hierbei fließen die geschmolzenen Teile der in ungefähr senkrechter Richtung aneinanderliegenden Kettendrähte infolge ihres Eigengewichtes in bekannter Weise nach unten und bilden -eine verhältnismäßig kurze Verbindung der sich berührenden. Kettendrähte. Die Verbindungsstellen verlagern sich hierbei durch das Herüberbiegen der abwechselnd einander gegenüberliegenden bestimmten Kettendrähte derart, daß sie wechselseitig in der Nähe des einen und in der- Nähe des anderen Endschußdrahtes liegen, so daß# beim Geradebiegen der Gewebeteile aus der parallel zueinander liegenden senkrechten Richtung in die waagerechte gleichlaufende Richtung nicht die Verbindungsstellen selbst auf Biegungsbeanspruchung beeinflußt werden, sondern die abwechselnd danebenliegenden Drahtstellen, weil die Verbindungsstellen nicht in einer Geraden liegen. Hierbei wird gleichzeitig mit dem Vorurteil aufgeräumt, das gegen die Möglichkeit des Geradestreckens der parallel beim Schweißen zusammengeführten Siebenden bestand; denn es hat sich durch Streck- und Festigkeitsversuche herausgestellt, daß bei der in dieser Lage erfolgten Schweißung das Biegen in die gleichliegende waagerechte Sieblage keineswegs eine. Verminderung. der Festigkeit der Kettendrähte erzeugt. Die Breite der Naht ist äußerst, gering, und die Verdickung der Kettendrahtenden verursacht nur eine ganz unwesentliche Verengung der Maschen, so daß der Durchlaß der Siebe auch an der Schweißstelle der Feinheit der übrigen Maschen entspricht und eine Markierung im Papier nicht eintritt.
- Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung und der Art der Schweißung. Es zeigen: Abb. z einen Ouerschnitt der Vorrichtung, Abb. 2 zwei eingespannte Drahtgewebeenden in -stark-vergrößerter Darstellung, Abb. 3 "eine Draufsicht auf die Schweißverbindung in-w`eri"iger vergrößerter Darstellung, Abb. q. eine Draufsicht auf die Vorrichtung.. Zum Einspannen der mit den Enddrähten über dem letzten Schußdraht gleichmäßig vorstehenden und parallel in senkrechter Richtung einander gegenüberliegenden Drahtgewebeenden a und a1 dienen die beiden aus Holz bestehenden Einspannleisten b und b1. Das Zusammenspannen erfolgt durch zwei.-an den Enden quer durch beide Einspannleisten b und M hindurchgesteckte Gewindebolzen c und cl. Die eine Einspannleiste b1 ist mittels der Scharnierbänder d auf der Grundplatte e befestigt und ist. zusammen mit der anderen Einspannleiste. b kippbar, so daß sich die Drahtgewebeenden bequem in. die Einspannleisten einlegen lassen.
- Auf den Einspannleisten -b und bi sind mit. Schwalbenschwanznuten versehene Metallstege f und f l festgeschraubt, in deren Nuten die Schlitten g und g1 mittels auf- der -Zinterseite vorgesehener schwalbenschwanzförrriigen Ansätzen 1i- längs -verschiebbar eingelagert sind. Auf den Schlitten g und g1 sind eine oder mehrere in Querrichtung :verlaufende Schwalbenschwanznuten vorgesehen, ,in denen die Schutzbacken i und il genau gegenüberstehend in Querrichtung verstellbar gelagert sind. Die Schutzbacken rund il sind durch Schraubenbolzen k und k1 mit-Rechts-und Linksgewinde verbunden und= -werden durch Spannen derselben - gegenemandergeklemmt. Die-Schraubenbolzen k und k1 liegen in den seitlichen Randerhöhungen- M der Schutzbacken. An den gegeneinanderliegenden oberen Kanten sind = die: S'chützbacken i und- i1 mit nach innen vorstehenden 'scharfkantigen Randleisten- n - versehen, =zwischen denen die :zusammenzuschweißenden Drahtgewebekanten ganz kurz hinter den Spitzen der Kettendrahtenden eingeklemmt-=und zu" sammengebogen 'werden (vgl. Abb. z). Auf den Schutzbacken i und :il liegt der Schweiß'-brenner o, durch. den die Enden der Kettendrähte zusammengeschmolzen -werden. Die Ränder .des Drahtgewebes werden so weit hochgeschoben, daß nach Wegnahme je eines Schußdrahtes die überstehenden Kettendrahtenden aneinanderliegen (Abb: 2)-. Durch die vorstehenden Randleisten n werden die darunter befindlichen Gewebeteile gleichzeitig gegen die Hitzeeinwirkung -der Schweißflamme _geschützt. @ Die durch Verschweißen gemäß der Erfindung hergestellte; Metallgewebeverbin-Jung hat :den Vorteil, däß die -durch Herausnahme der letzten Schußdrähte in dem@Drahtgewebe entstandenen Lücken durch - die Schmelzkuppen p der Kettendrähte wieder genügend verengt werden (Abb. 3) und daher das Drahtgewebe an dieser Verbindungsstelle dieselbe Durchlässigkeit hat wie an den übrigen Stellen des Drahtgewebes.
- Das Schweißen wird in der Weise durchgeführt; daß man den Schlitten g und g1 abschnittweise bei -gelockerten Schutzbacken i und il weiterrückt, dann die Schutzbacken festspannt und den Schweißbrenner o in der gezeichneten Stellung an der zu verbindenden Naht entlangführt, sei es mit der Hand oder mit Hilfe einer Führungsvorrichtung. Nach beendetem Schweißen werden sowohl die Schutzbacken i und -il als auch die Einspannleisten b -und b1 auseinander zur Seite umgeklappt, so daß sich das Drahtgewebe leicht herausnehmen läßt. Das Drahtgewebe wird =dann -an der Schweißnaht geradeltebogen und. glatt gewälzt.
Claims (1)
- J PArRNTANSPRÜCHR: z. Verfahren zur Herstellung einer Schweif=erbindung-für Drähtgewebe;--ins--besöndere für Papiermaschinensiebe, durch Verschweißen -.der" Kettendrahtenden, dadurch gekennzeichnet, daß die miteinander - zu verbindenden Metalltuchenden in senkrechter Richtung parallel einander- gegen--überliegend mit den nach hoben frei liegenden- Kettendrahtenden so zusammen eingesannt werden, daß je ein nach innen ragendes Ende -eines « außen über den Ietz--ten Schußdraht laufenden =Kettendrahts -einem -über =den letzten Schußdraht nach innen. verlaufenden Kettendrahtende -gegenüber zu liegen kommt,- worauf die sich _ gegenüberliegenden, Kefteridrahtenden verschmolzen.- werden. - - -2. Vorrichtung= zur -Ausführung des Verfahrens nach .Anspruch- z, dadurch gekennzeichnet, -:däß `zeit scharfkantigen Randleisten (n) versehene Schutzbacken . (i -u' izd il) zum Einspannen der Schlitten (g und g1) quer verschiebbar gelagert sind und mittels gelelilcig an@emer Grundplatte (e) angebrachter- Einspannleisten (b und b1) gegeneinanderbewegt und durch Spannbolzen- '(c und- cl) befestigt'werden: '@ -3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet;- daB die Einspannleisten (b und-bl) aus Holz bestehen und auf denselben mit schwalbenschwanzför-" migen Längsnuten versehene Metallstege -" (f und f l) festgeschraubt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW91429D DE627827C (de) | 1933-03-19 | 1933-03-19 | Verfahren zur Herstellung einer Schweissverbindung fuer Drahtgewebe, insbesondere fuer Papiermaschinensiebe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW91429D DE627827C (de) | 1933-03-19 | 1933-03-19 | Verfahren zur Herstellung einer Schweissverbindung fuer Drahtgewebe, insbesondere fuer Papiermaschinensiebe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE627827C true DE627827C (de) | 1936-03-24 |
Family
ID=7613486
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW91429D Expired DE627827C (de) | 1933-03-19 | 1933-03-19 | Verfahren zur Herstellung einer Schweissverbindung fuer Drahtgewebe, insbesondere fuer Papiermaschinensiebe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE627827C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1123018B (de) * | 1954-08-11 | 1962-02-01 | Diskus Werke Frankfurt Main Ag | Nachstellvorrichtung zur Ausgleichsregulierung der Abnutzung bei Schleifwerkzeugen |
-
1933
- 1933-03-19 DE DEW91429D patent/DE627827C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1123018B (de) * | 1954-08-11 | 1962-02-01 | Diskus Werke Frankfurt Main Ag | Nachstellvorrichtung zur Ausgleichsregulierung der Abnutzung bei Schleifwerkzeugen |
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