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DE626901C - Kettenschaltgetriebe fuer Webstuehle - Google Patents

Kettenschaltgetriebe fuer Webstuehle

Info

Publication number
DE626901C
DE626901C DEG88294D DEG0088294D DE626901C DE 626901 C DE626901 C DE 626901C DE G88294 D DEG88294 D DE G88294D DE G0088294 D DEG0088294 D DE G0088294D DE 626901 C DE626901 C DE 626901C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tree
chain
looms
grinding
goods
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG88294D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Grossenhainer Webstuhl & Masch
Original Assignee
Grossenhainer Webstuhl & Masch
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Grossenhainer Webstuhl & Masch filed Critical Grossenhainer Webstuhl & Masch
Priority to DEG88294D priority Critical patent/DE626901C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE626901C publication Critical patent/DE626901C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/04Control of the tension in warp or cloth
    • D03D49/20Take-up motions; Cloth beams

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Kettenschaltgetriebe für Webstühle Die Erfindung bezieht sich auf ein Kettenschaltgetriebe für Webstühle, bei denen die Schaltbewegung der Kette und des Gewebes durch von einem gemeinsamen Antrieb zwangsläufig angetriebene Sandbaum- und Streichbaumzvalzenerfolgt. Diese Einrichtung, die in vielerlei Hinsicht vorteilhaft und zweckmäßig ist (beispielsweise ermöglicht diese Einrichtung ohne weiteres das Rückwärtsarbeiten, ohne daß dabei das Gewebe oder die Kettenfäden schlaff werden, so daß das Entstehen von Streifen oder ungleichen Geweben vermieden wird), besitzt aber andererseits den Nachteil, daß Änderungen in der Kettenfadenspannung eintreten, die durch das Verkürzen der Kette (Einweben) als Folge des Einlegens des Schusses bedingt sind.
  • Um die sich hieraus ergebenden Vorschubunterschiede zwischen Sandbaum und Streichbaum auszugleichen, istvorgeschlagen worden, den Ketten- und den Warenbaum als Federtrommeln auszubilden, derart, daß zwischen der angetriebenen Welle und der Warenbaum-bzw. der Kettenbaumtrommel eine Torsionsfedereingeschaltet ist. Entsprechend der ständigen Änderung der Baumdurchmesser war ein allmähliches Anspannen bzw. Nachlassen der Federn bedingt, wodurch ein umständliches Regelgetriebe erforderlich wurde.
  • Man hat andererseits auch bereits versucht, diese Vorschubunterschi.ede durch einen Schlupf zwischen den Antriebsmitteln auszugleichen. Soweit aber dieser Schlupf zwischen den Kettenfäden und der angetriebenen Vorschubwalze, über die die Kettenfäden geführt sind, zum Ausgleich herangezogen, wurde, hat sich in. der Praxis gezeigt, daß diese Maßnahme zu vollkommenen Verzerrungen des Gewebes führt. Abgesehen davon, daß man diesen Schlupf nur bei Verarbeitung starker und kräftiger Kettenfäden verwenden kann, ist bekanntlich die Haftung der einzelnen Kettenfäden auf dem Baum viel zu verschieden, insbesondere wenn verschieden stärke Kettenfäden zur Anwendung kommen, als daß auch nur annähernd eine gleichmäßige Spannung der 'Kettenfäden erreicht worden wäre.
  • Weiterhin ist auch eine Einrichtung bekannt, bei der Warenbaum und Kettenbaum durch :ein gemeinschaftliches Getriebe betätigt werden, wobei zwischen dem Warenbaum und dem Antriebsmittel eine S.chlupfkupplung eingeschaltet ist. Auch diese Einrichtung befriedigt in keiner Weise, weil hierdurch der Antrieb des Warenbaumes ungleichmäßig wurde, so daß das Gewebe infolge der dadurch eintretenden verschiedenen Dichte der Schüsse streifig wurde.
  • Demgegenüber ist erfindungsgemäß in den Antrieb des mit einer an sich bekannten rauben Oberfläche ausgerüsteten Streichbaumes eine regelbare Schlupfvorrichtung eingeschaltet, die derart eingestellt ist, daß sie nur bei übermäßiger Kettenfadenspannung in Tätigkeit tritt. Auf diese Weise werden alle die den bekannten Einrichtungen anhaftenden Übelstände vermieden und ohne wesentliche bauliche Umstände ein sicherer Ausgleich zwischen Warenbaum und Streichbaum erreicht.
  • Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführung der neuen Vorrichtung dargestellt, wobei nur die zum Verständnis der Erfindung nötigen Teile gezeichnet sind, und zwar der Deutlichkeit halber das Webstuhlgestell und die Lade nebst Antrieb in gestrichelten Linien.
  • Abb. i ist ein senkrechter Längsschnitt mit teilweiser Ansicht.
  • Abb. 2 ist eine Ansicht in Richtung des in Abb. i eingezeichneten Pfeiles, gesehen mit teilweisem Querschnitt durch den Schleifbaum.
  • Abb. 3 ist eine Sonderdarstellung in etwas vergrößertem Maßstabe.
  • Auf der Zeichnung sind das Webstuhlgestell i und die Lade 2 durch gestrichelte Linien angedeutet worden. An der Rückseite des Webstuhles ist in an sich bekannter Weise dei Kettenbaum 3 vorgesehen, dessen Achse 4 von den Lagerarmen 5 getragen wird. über dem Kettenbaum 3 ist der Schleifbaum 6 angeordnet, dessen Achse 7 in Lagerarmen 8 ruht. Vor der Lade ist der Warenbaum 9 angeordnet, dessen Achse io am Maschingngestell gelagert ist.
  • Die Achse io des Warenbaumes wird durch eine bekannte Schaltvorrichtung, von der auf der Zeichnung nur das Zwischenrad i i mit Schnecke dargestellt ist, jedesmal beim Anschlagen des Schußfadens durch die Lade um einentsprechend kleines Stück weitergeschaltet. Die Warenaufwicklungerfolgt in an sich bekannter Weise durch den am Warenbaum 9 angedrückten Wickelbaum 45. Auf der einen Seite des Warenbaumes ist das Kettenrad 12 befestigt, über welches die Kette 13 läuft. Das Kettentrum, dem der Bewegungsrichturgspfeil zugeordnet ist, ist über die Leiträder 14, 15, 16 geführt, umschließt das dem Schleifbaum zugeordnete Kettenrad 17 und wird schließlich wieder über die Leiträder 18, i9, 2o, 21 zum Kettenrad 12 zurückgeführt. Wie aus Abb. 2 ;ersichtlich ist, sitzen die Kettenräder 16, i g auf dem gemeinsamen am Maschinengestell, vorgesehenen Bolzen 22, die Kettenräder 15 und 2o auf dem am Maschinengestell vorgesehenen gemeinsamen Zapfen 23. Auch die Kettenräder. 14 und 21 sitzen auf dem gemeinsamen Achszapfen 24, dessen Lager als Kulissensteine 25 ausgebildet sind. Die Kulissensteine sind in einer Kulissenführung 26 gelagert, wobei die vorgesehene Stellschraube 27 ein Nachspannen der Kette 13 gestattet. Das dem Schleifbaum 6 zugeordnete Kettenrad 17 isf frei drehbar auf der entsprechenden Seite des Schleifbaumes gelagert und ist mit zwei Klenunbacken 28, 29 versehen, deren gemeinsamer Drehzapfen 3o an der Flanke des Kettenrades 17 befestigt ist. Die Backen 28, 29 werden durch einen 'Federbolzen 31 mit Stellmuttern 32 zusammengehalten. Dadurch wird der Schleifbaum von den Backen 28, 29 klemmend umfaßt, wobei der Federbolzen 31 so eingestellt ist, daß der Schleifbaum bei der Bewegung der Kette mitgedreht wird, bei auftretenden größeren Hemmungen aber stehenbleibt, wobei die Backen 28,29 leicht auf dem Schleifbaum schleifen.
  • Auf dem Kettenbaum 3 sind die Bremstrommeln 33 befestigt, über die in bekannter Weise die Seile 34 mit mehreren Windungen geschlungen sind. An dem einen Ende der Stile 34 greifen die bei 36 am Maschinengestell gelagerten Hebel 3 5 an, die mit einem Stellgewicht 37 versehen sind. An dem anderen Ende der Seile 34 greifen leichte Spannfedern 38 an, die bei 39 am Maschinengestell gelagert sind: Zu bemerken sei noch, daß dem Schleifbaum 6 in bekannter Weise der Leitstab 40 zugeordnet ist, damit die von dem Kettenbaum 3 abgezogenen Fäden den Schleifbaum in einem großen Zentriwinkel umschlingen. Um jeden Schlupf zwischen Kettenfäden und Sireichbaumoberfläche zu vermeiden, ist diese in bekannter Weise mit einer Reibschicht, z. B. Gummi o. dgl., belegt.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Entsprechend dem durch die Warenbaumdrehung bedingten Vorschub der Ware wird unter Vermittlung der Kette 13 der Schleifbaum 6 gedreht und dadurch immer entsprechend Kettenmaterial von dem gebremsten Kettenbaum abgezogen. Die durch das Einweben bedingte Verkürzung der Kette bedingt jedoch eine größere Lieferung an Kette, als der Aufivickelbewegung des Warenbaumes entspricht. Der hierdurch bedingte Unterschied in der Drehgröße des Warenbaumes und des Streichbaumes wird durch das Ansprechen der durch die Backen 28 und 29 gebildeten Schleifkupplung ermöglicht, indem sich der Schleifbaum 6 relativ zu seinem Antrieb.skettenrad 17 verdrehen kann.

Claims (2)

  1. PATENT ANSPLZÜCML: i. Kettenschaltgetriebe für Webstühle, bei denen die Schaltbewegung der Kette und des Gewebes durch von einem gemeinsamen Antrieb zwangsläufig angetriebene Sandbaum- und Streichbaumwalzen erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß in den Antrieb des mit einer an sich bekannten rauhen Oberfläche ausgerüsteten Streichbaumes (6) eine regelbare Schlupfvorrichtung (28-3i) eingeschaltet ist, die derart eingestellt ist, daß sie nur bei übermäßiger Kettenfadenspannung in Tätigkeit tritt.
  2. 2. Kettenschaltgetriebe für Webstühle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das auf dem Schleifbaum (6) frei drehbar angeordnete Kettenrad (17) mit einer Backenbremse verbunden ist, deren Bremsbacken (28, 29) durch einen Regulierfederbolzen (31) den Schleifbaum klemmend umfassen.
DEG88294D 1934-06-23 1934-06-23 Kettenschaltgetriebe fuer Webstuehle Expired DE626901C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG88294D DE626901C (de) 1934-06-23 1934-06-23 Kettenschaltgetriebe fuer Webstuehle

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DEG88294D DE626901C (de) 1934-06-23 1934-06-23 Kettenschaltgetriebe fuer Webstuehle

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE626901C true DE626901C (de) 1936-03-04

Family

ID=7138778

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DEG88294D Expired DE626901C (de) 1934-06-23 1934-06-23 Kettenschaltgetriebe fuer Webstuehle

Country Status (1)

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DE (1) DE626901C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1173397B (de) * 1958-10-15 1964-07-02 Kurt Metzler Vorrichtung zum Abziehen der fertigen Gewebes bei Webstuehlen mit Regulator
US3561497A (en) * 1967-09-04 1971-02-09 Roger Decramer Loom

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1173397B (de) * 1958-10-15 1964-07-02 Kurt Metzler Vorrichtung zum Abziehen der fertigen Gewebes bei Webstuehlen mit Regulator
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