DE626018C - Verfahren und Ofen zur Trennung von spezifisch leichten Metallen von schwereren unloeslichen Verunreinigungen - Google Patents
Verfahren und Ofen zur Trennung von spezifisch leichten Metallen von schwereren unloeslichen VerunreinigungenInfo
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
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Description
- Verfahren und Ofen zur Trennung von spezifisch leichten Metallen von schwereren unlöslichen Verunreinigungen Die Erfindung betrifft ein Verfahren und einen Ofen zum gleichzeitigen Schmelzen und Trennen eines spezifisch leichteren Metalles, wie Zink, von spezifissch@schwereren unlöslichen Zusatzstoffen, wie Blei. Es ist zwar bekannt, das Ausschmelzen von Blei aus Zink in einem widerstandsbeheizten Einkammerofen vorzunehmen. Eine rasche - Durchwärmung und Schmelzung des Metalls ist mit diesem Ofen jedoch unmöglich. Der Ersatz der Widerstandsbeheizung durch die Induktionsbeheizung führt bei einem solchen Ofen für den vorligenden Zweck zu keiner brauchbaren Lösung,- da die bei der Induktivbeheizung unvermeidliche Badbewegung eine Trennung des Bleis vom Zink in einer Behandlungskammer unmöglich macht. Die anderen bisher angewendeten Verfahren waren umständlich und wenig wirtschaftlich. Es hat sich gezeigt, daß das Schmelzen und Trennen der Metalle sich besonders vorteilhaft durch Anwendung des in dem Hauptpatent 541 046 geschützten Verfahrens ausführen läßt. Nach diesem Verfahren erfolgt das Schmelzen zunächst durch induktives Heizen und die weitere Behandlung des Gutes durch Strahlungsheizung. In Anwendung dieses Verfahrens wird erfindungsgemäß der aus ineinander unlöslichen Metallen verschiedenen spezifischen Gewichtes, wie Zink-und Blei, bestehende Ausgangsstoff in einer induktiv beheizten Kammer geschmolzen und die Schmelze von hier aus über eine oder mehrere daneben angeordnete Kammern der Entnahmestelle für den spezifisch leichteren Werkstoff zugeführt. Der Vorteil besteht zunächst darin, daß sowohl däs Schmelzen als auch das Trennen in einem Arbeitsverfahren, und zwar ununterbrochen, ausgeführt werden kann. Ein weiterer Vorteil ist darin zu erblicken, daß der zunächst feste Werkstoff durch die* induktive Beheizung stark erwärmt ünd-sehr rasch"zum Schmelzen gebracht werden kann, während andererseits durch die weitere Behandlung mittels Strä.hlungsbeheizung; . d:- h. mittels Widerstandsheizkörper, eine starke Baddurchmischung, wie sie bei induktiver Beheizung unvermeidlich ist, nicht eintritt. Dadurch lassen sich die zu trennenden Metalle rasch und mit vorzüglichemReinheitsgrad voneinander trennen. -Das durch induktive Beheizung geschmolzene Metallgemisch durchwandert zweckmäßig auf einem mäanderförmigen Wege mehrere Kammern, bis es der Entnahmestelle für den spezifisch leichteren Werkstoff zufließt. Um ein leichtes Ausscheiden des spezifisch schwereren Werkstoffes zu ermöglichen, ist dafür zu sorgen, daß der-Boden des Ofens von der indulctiv beheizten Kammer bis zur Entnahmestelle des spezifisch leichteren Stoffies stetig oder stufenweise ansteigt. Die gleiche Wirkung kann auch dadurch erreicht werden, daß in den Weg der Schmelze eine oder mehrere Sammelgruben eingeschaltet werden, nach denen hin die anliegenden Kammern ein Gefälle besitzen, welches zweckmäßig in der Größenordnung i : io gewählt wird.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
- Abb. i zeigt einen Schnitt gemäß Linie A-A nach Abb. 2, Abb. 2 zeigt den Ofen im waagerechten Schnitt, und Abb. 3 zeigt seinen senkrechten Schnitt gemäß Linie B-B nach Abb. 2.
- Der Ofen besteht aus einem feuerfesten wärmeisolierenden Mauerwerk i und besitzt mehrere Kammern 2, 3, 4, 5 und 6, die durch Wände 7, 8, g, io voneinander getrennt sind. Der ganze Ofen ruht auf einem Fundament i i. Mit 12 ist die Einwurföffnung -für den festen Werkstoff bezeichnet; 13 und 14 stellen Abschlacktüren dar, während die Schöpföffnung 15 die Entnahme des beispielsweise vom Blei befreiten Zinkes aus dem Schöpfraum 6 ermöglicht. Die Schmelzung des Werkstöffs erfolgt in der Kanuner.2 durch induktive Beheizung mittels der Transformatoren 16, 17 und 18, die an eine Drehstromleitung angeschlossen sind. Die Transformatoren sind, wie aus Abb. i ersichtlich, in einem besonderen Raum i9 angeordnet, der durch Abdeckplatten 20 vor Verunreinigungen geschützt ist. Ein Schacht 21 ist zur Abführung vorgesehen. '# 1 achdem das Gut in der Kammer 2 geschmolzen ist, fließt es in Pfeilrichtung gemäß der eingezeichneten mäanderförmigen Linie durch die Kammern 3, 4 und 5 in die Schöpfkammer 6. Auf diesem Wege wird das flüssige Metall durch Strahlung mittels der Widerstandsheizkörper 22 auf, der notwendigen Temperatur gehalten. Mit 23 und- 24 sind Sammelgruben bezeichnet, in denen das Blei abgelagert werden soll. Die Ausbildung der Sammelgrube 23 ist aus Abb.3 näher .ersichtlich. Der Boden der Kammer. 3 ebenso wie der der Kammer 2 ist von der Stelle 25 bis zur Stelle 26 nach der Sammelgrube 23 hin geneigt, so daß der spezifisch schwerere Werkstoff auf dem Boden der Kammern sich entlang bewegt und in die Sammelgrube gelangt. In entsprechender Weise können die Kammern 4 und 5 ein Gefälle nach der Sammelgrube 24 zu besitzen. Die Schmelzung und Trennung des Zinkes von dem Blei kann in dem beschriebenen Ofen ununterbrochen erfolgen, indem durch die Einwurföffnung 12 eine stetige Beschickung bleihaltigen Zinkes und durch die Schöpföffnung 15 eine stetige Entnahme des gereinigten Zinkes vorgenommen wird.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE i. Verfahren zur Trennung von spezifisch leichteren Metallen, z. B. Zink, von schwereren unlöslichen Verunreinigungen, z. B. Blei, durch Schmelzen des Gutes und Absitzenlassen der schwereren Verunreinigungen, dadurch gekennzeichnet, daß das Gut in einer induktiv beheizten Kammer geschmolzen wird und die Schmelze über eine oder mehrere daneben angeordnete widerstandsbeheizte Kammer n der Entnahmestelle für das spezifisch leichtere Metall zugeleitet wird.
- 2. Ofen zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die widerstandsbeheizten Kammern derart angeordnet sind, daß die Schmelze in diesem Ofenteil eine mäanderförmige Bewegung ausführt.
- 3. Ofen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden des Ofens von der induktiv beheizten Kammer bis zur Entnahmestelle des spezifisch leichteren Metalls stetig oder stufenweise ansteigt.
- 4. Ofen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den Weg des Metalls von der induktiv beheizten Kammer bis zur Entnahmestelle des spezifisch leichteren Metalls eine oder mehrere Sammelgruben eingeschaltet sind, nach denen hin die anliegenden Kammern ein Gefälle besitzen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA74995D DE626018C (de) | 1935-01-10 | 1935-01-10 | Verfahren und Ofen zur Trennung von spezifisch leichten Metallen von schwereren unloeslichen Verunreinigungen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEA74995D DE626018C (de) | 1935-01-10 | 1935-01-10 | Verfahren und Ofen zur Trennung von spezifisch leichten Metallen von schwereren unloeslichen Verunreinigungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE626018C true DE626018C (de) | 1936-02-19 |
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ID=6946320
Family Applications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE626018C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1038286B (de) * | 1952-06-16 | 1958-09-04 | Nat Smelting Co Ltd | Einrichtung zur Trennung von Metallschmelzgemischen |
-
1935
- 1935-01-10 DE DEA74995D patent/DE626018C/de not_active Expired
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