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DE624409C - Vorrichtung zur Herstellung von tafelartigen Werkstuecken aus Faserstoffbrei - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von tafelartigen Werkstuecken aus Faserstoffbrei

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Publication number
DE624409C
DE624409C DESCH102227D DESC102227D DE624409C DE 624409 C DE624409 C DE 624409C DE SCH102227 D DESCH102227 D DE SCH102227D DE SC102227 D DESC102227 D DE SC102227D DE 624409 C DE624409 C DE 624409C
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DE
Germany
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frame
pulp
cardboard
press
ram
Prior art date
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Expired
Application number
DESCH102227D
Other languages
English (en)
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WERNER VON SCHUETZ DR ING
Original Assignee
WERNER VON SCHUETZ DR ING
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Publication date
Application filed by WERNER VON SCHUETZ DR ING filed Critical WERNER VON SCHUETZ DR ING
Priority to DESCH102227D priority Critical patent/DE624409C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE624409C publication Critical patent/DE624409C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21JFIBREBOARD; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM CELLULOSIC FIBROUS SUSPENSIONS OR FROM PAPIER-MACHE
    • D21J1/00Fibreboard

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  • Paper (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Herstellung von tafelartigen Werkstücken aus Faserstoffbrei Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, um tafelartige Werkstücke aus Faserstoffbrei herzustellen. Die mit der Vorrichtung nach der Erfindung gewonnenen Tafeln können zu Gegenständen beliebiger Art und Form, sollen aber in erster Linie zu Bieruntersetzern weiterverarbeitet werden.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, diese Bieruntersetzer nicht mehr aus Papptafeln größeren Formats, die .auf einer Langsiebpapiermaschine oder mit Hilfe anderer geeigneter Einrichtungen hergestellt wurden, auszustanzen, sondern sich zu diesem Zweck einer Vorrichtung zu bedienen, die es gestattet, Bierteller und andere ähnlich geformte Gegenstände unmittelbar aus dem Faserstoffbrei in ihre endgültige Form zu bringen.
  • Zu diesem Zweck bediente man sich eines Zylinders, dem der Stoffbrei zugeführt wird. Der Zylinderboden wird durch eine mit Siebeinsätzen versehene Trommel gebildet, auf die ein Kolben arbeitet. Die Trommel bzw. der Kolben sind in üblicher Weise 3n Saugleitungen angeschlossen.
  • Derartige in der Herstellung verhältnis: mäßig teure und im Aufbau ziemlich verwickelte Einrichtungen kommen nur dann in Frage, wenn ein Betrieb sich völlig auf die Produktion von Bieruntersetzern festlegen will. Gerade bei den derzeitigen Wirtschaftsverhältnissen kann dies aber nur selten verantwortet werden.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, auf andere bereits bekannte Vorrichtungen zur Herstellung von Papptafeln, die sich unter anderem zu Bieruntersetzern weiterverarbeiten lassen, zurückzugreifen, diese jedoch so zu verbessern, daß unter Wahrung einer möglichst großen Elastizität in der Produktion mit geringen Anschaffungskosten für die maschinellen Einrichtungen eine möglichst wirtschaftliche und technisch vollkommenere Erzeugung von Papptafeln ermöglicht wird.
  • Zu diesem Zweck geht die Erfindung aus von bekannten Vorrichtungen, bei denen eil mit Hilfe von Hubvorrichtungen bewegter Schöpfrahmen in einen den Faserstoff brei enthaltenden Behälter eintaucht und zur Entwässerung der geschöpften Masse gegen einen Stempel gepreßt wird, wobei Einrichtungen zum Absaugen des Wassers während des Preßvorganges, zum Durchspülen der Preßformen und zum Loslösen der Papptafel vom Preßsteinpel vorgesehen sind.
  • Das Neue besteht nun darin, daß der Zylinder der Hubvorrichtung, dessen Kolbenstange mit dem als Matrize ausgebildeten Schöpfrahmen verbunden ist, und der den Schöpfrahmen zur Füllung mit Faserstoffbrei in einen einfachen Bottich eintauchen läßt und zur Pressung der geschöpften Faserstoffmasse anhebt, von einem den Bottich überbrückenden Gestell getragen wird, wobei der beim Preßvorgang feststehende als Patrize ausgebildete, in waagerechter Richtung verschiebbar gelagerte Preßstempel mit einem Schubzylinder gekuppelt ist, der das Ausfahren des Preßstempels über den Bottichrand hinaus und das Einfahren desselben in Preßstellug bis zur -Mitte zur Matrize ermöglicht.
  • Eine derart durchgebildete Vorrichtung hat den Vorzug eines :einfachen Aufbaues und läßt sich mit vergleichsweise geringen Kosten herstellen.
  • In weiterer Ausgestaltung des Erfindungsgedankens wird vorgeschlagen, zwei in Abstand voneinander angeordnete Behälter für den Faserstoffbrei und ein beide Behälter überbrückendes Gestell vorzusehen, an dem einerseits zwei Hubzylinder für die beiden Schöpfrahmen und eine durchgehende je einen Kolben für jeden Schubzylinder . der Patrize tragende. Kolbenstange gelagert sind, wobei in dem Raum zwischen den beiden Behältern ein Ablegeisch zur Aufnahme der von den beiden ausfahrenden Patrizen abgeworfenen Papptafeln angeordnet ist.
  • Wenn man diese beiden Pressen ferfindungsgemäß im Gegentakt arbeiten läßt, derart, daß während des. Preßvorganges in der einen Presse die Patrize der zweiten Presse zum Abwerfen der fertigen Papptafel ausfährt, @so kann eine wesentliche Produktions-Steigerung bei vergleichsweise geringen Kosten für Anschaffung der Anlage, für Bedienung und Instandhaltung erreicht werden. Es empfiehlt sich, die beiden Pressen zentral zu -steuern, und zwar hat sich die Anordnung je eines Steuerorgans, vorzugsweise eines Rundschiebers für jede Presse, als besonders zweckmäßig erwiesen.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung der ia den Zeich@ nungen beispielsweise dargestellten Ausführungsf orm.
  • Fig. i zeigt im Schnitt eiere Einrichtung mit zwei im Gegenkontakt arbeitenden Pressen.
  • Fig.2 gibt eine Draufsicht wieder, wobei gleichzeitig die einzelnen Rohrleitungen für die verschiedenen Arbeitsmittel und ihre Anschlüsse schematisch wiedergegeben sind.-Fig. 3 zeigt einen Längsschnitt durch das Steuerungsorgan nebst Antrieb für eine presse. .
  • Fig. 4 gibt eine Stirnansicht der Steuerungsvorrichtung wieder.
  • Fig. 5 führt einen S.tewerungsplan auf. Fig. 6 gibt den Steuerzylinder abgewickelt wieder.
  • Fig. 7 läßt die Abwicklung des zur Steuerung verwendeten Drehschiebers erkennen. Fig.8- zeigt einen Schnitt durch den Schöpfrahmen.
  • i -und i sind zwei ih einigem Abstand voneinander angeordnete-Bottidhe zur Aufnahme des Faserstoffbreis, die in üblicher Weise gebaut und mit bekannten Einrichtungen zur Zuführung und zum Durchführen der Masse versehen sind. In dem Raum zwischen beiden $öttlchen ist ein in den Zeichnungen nicht gärgestellter Ablegetisch angeordnet, der mit Fördereinrichtungen versehen sein kann, um die Werkstücke auf mechanischem Wege den sie weiter verarbeitenden maschinellen Einrichtungen zuzuführen.
  • Zu beiden Seiten der Bottiche sind je zwei Ständer 3 angeordnet, die durch ein Rahmenwerk zusammengeschlossen werden. Die beiden Ständeweihen sind oben durch zwei Querschienen 4 miteinander verbunden und tragen die Einrichtungen zur Durchführung des Tau-cliverfahrens. Im oberen Teil der Ständer greifen -außerdem noch zwei Führungsstangen 5, 6 an.
  • Auf den Schienen 4 sind zwei Zylinder 7, 8 befestigt, die bei der bevorzugten Ausführungsform mit Druckluft beaufschlagt werden. Die nicht dargestellten Ein- und Auslaßventile haben die übliche Bauart.
  • In den Zylindern 7, 8 bewegen sich Kolben 9, an deren Kolbenstangen i o zwei Tauchkörper i i befestigt sind. Diese bestehen aus einer Eisenkonstruktion, und zwar aus vier Tragstangen r2, die oben durch ein Tragltreuz 12' miteinander und mit den Kolbenstangen i o verbunden sind.
  • In dem Tauchkörper i i -sind Tauchrahmen .13 auswechselbar befestigt. Bestandteil eines jedeb Tauchrahmens ist der eigentliche S.chdpirälimen r 3', der in Form ,eines nach oben offenen Behälters aus einfachen Trofileisen (Winkeleisen) zusammengesetzt ist.
  • Der Schöpfrahmen 13' dient gleichzeitig als Matrize beim Entwässerungsvorgang und ist durch eine Siebfläche 14 abgeschlossen, die die Verbindung mit einem Hohlraum i 5 herstellt, der .an die Saugleitung 16 angeschlossen ist.
  • Das den Bottichboden durchsetzende und hier in -einer Stopfbüchse 1 7 geführte Saugrohr 16 steht über eine biegsame Leitung mit der. Vakuumpumpe S in Verbindung. Das Saugrohr 16 'veriweigt sich in dem Hohlraum 15 in einer Vielzahl von Röhrchen (Fig.8). Dadurch wird das Vakuum wirksam auf die ganze Fläche des Siebes 14 verteilt.
  • Um den Schöpfrahmen 13' finit Faserstoffbrei durch Eintauchen in die Stoffbütte zu füllen und- den -Absaugevorgang ' im Zusammenwirken mit dem jetzt zu beschreibenden Preßstempel oder der Patrize durchzuführen, körnen die beiden Tauchkörper i i mit den Schöpfrahmen 13' mit Hilfe der Zylinder 7, 8 in senkrechter Richtung auf . und nieder bewegt-werden.
  • Eis sei außerdem hier noch kurz bemerkt, daß -der Hohlraum i 5 der Matrize an Leitungen angeschlossen ist, um die Matrize außer an Saugluft an Spritzwasser bzw. Druckluft anzuschließen, wie später noch erläutert werden wird.
  • Die Patrize i8 besteht aus einem rechteckigen Hohlkörper, der aus Profileisen zusammengesetzt ist und nach unten durch eine Siebfläche i9 abgeschlossen wird. Die Patrize ist so bemessen, daß sie in den Schöpfrahmen 13' dicht schließend eindringen kann.
  • An dem Oberteil der Patrize 18 sind zu beiden Seiten Führungsösen 2o befestigt, die als Gleitlager ausgebildet, beispielsweise mit Kugellagern ausgerüstet sind und die Führungsstangen 5 und 6 umgreifen. An jeder Patrize ist außerdem ein Zylinder ->i befestigt, der bei der bevorzugten Ausführungsform mit Dtuckluft beaufschlagt wird und mit den üblichen Ein- und Auslässen zur Herstellung der Verbindung mit dem Druckluftkessel I( und mit der Atmosphäre A sowie gegebenenfalls mit den notwendigen Ventilen usw. ausgerüstet ist.
  • Die beiden Zylinder 21 werden von einer fest in den Ständern 3 gelagerten Kolbenstange 22 durchsetzt, auf die zwei Kolben 23 aufgekeilt sind.
  • Der Hohlraum 18' der Patrize ist durch Rohrleitungen .einerseits an das Vakuum und andererseits an die Druckluftleitung angeschlossen.
  • Patrize und Matrize sind derart ausgebildet und angeordnet, daß sie jederzeit ausgewechselt werdet können, wobei es vorteilhaft ist, zur Herstellung von Papptafeln verschiedener Größe verschiedene Baumuster des Tauchkörpers und der Patrize auf Lager zu halten.
  • Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende: Zur - Herstellung einer Papptafel wird durch Einleiten von Druckluft z. B. oberhalb des Kolbens q der linke Tauchkörper soweit in den Bottich i abgesenkt, daß der Stoffbrei über den Rand des Schöpfrahmens 13' fließt und diesen füllt. Nach der Füllung des Rahmeis 13' mit Stoffbrei erhält der Kolben 9 von unten her Druck, so daß sich der gefüllte Schöpfrahmen auf die Patrize 18 zu bewegt. Patrize und Matrize bilden nunmehr eine .geschlossene Form, und das Wasser beginnt aus dem Faserstoffbrei abzufließen. Der Entwässerungsvorgang wird durch Absaugen aus dem Hohlraum 15 der .Matrize und 18' der Patrize begünstigt.
  • Nachdem die Papptafel hinreichend entwässert wurde, bewegt sich der Tauchkörper i i nach abwärts, und zwar dadurch, daß der Raute unterhalb des Kolbens 9 mit der Atmosphäre in Verbindung gebracht und oberhalb des Kolbens Druckluft eingeführt wird. Sobald die Matrize von der Patrize freigekommen ist, erhält der Kolben z3 von links her Druck* und die Patrize beginnt nach der rechten Seite hin auszufahren. Sie gelangt dann in die in Fig. i in der Mitte wiedergegebene Stellung. Während des Ausfahrens steht der Hohlraum 18 der Patrize mit der Saugleitung noch in Verbindung, so daß die Papptafel von der Patrize festgehalten -wird. Sobald die Patrize über dem Ablegetisch steht, wird der bis dahin an die Saugleitung .angeschlossene Hohlraum 18' mit der Druckluftleitung in Verbindung gebracht, und das Werkstück -wird abgeworfen und fällt auf den Ablegetisch.
  • Beide Pressen ,arbeiten im Gegentakt. Wenn beispielsweise der Schöpfrahmen der rechten Presse, wie aus der Zeichnung .ersichtlich ist, zur Füllung mit Faserstoffbrei in den Bottich abgesenkt ist, so nimmt der Schöpfrahmen der zweiten Presse die aus F ig. i links ersichtliche Lage ein, d. h. es wird in dieser Stellung eine Papptafel entwässert. Bei diesem Vorgang ist, wie ebenfalls die Zeichnung erkennbar macht, die Patrize der rechten Presse gerade nach der Mitte zu ausg efalir;en.
  • Alle Arbeitsspiele, die die beiden Pressen durchführen, werden von einer Stelle aus gesteuert. Zu diesem Zweck ist jede Presse mit einem besonderen Steuerungsorgan ausgerüstet, die zweckmäßig -wiederum zusammengeschaltet werden, beispielsweise unter Verwendung .eines Motors, der beide S.beuerungsorgane z. B. über entsprechende Kupplungen antreibt.
  • Als Steuerungsorgan kann man Ventile oder Hähne verwenden, die von einer gemeinsamen Nockerilvelle ,aus gesteuert wer den.
  • Bei des dargestellten Ausführungsform dient als Steuerungsvorrichtung der in den Abb. 3 und q. dargestellte Rundschieber 32, der in einem auf einem Gestell 3o befestigten Gehäuse 31 drehbar gelagert ist und seinen Antrieb von einer mit ihm verbundenen Welle 33 erhält, auf der ein in eine Schnecke 35 eingreifendes Schneckenrad 34 sitzt. Die Schnecke 35 wird über ein. zweites Schnekkengetri:ebe 36, 37 von einem Elektromotor 38 angetrieben.
  • Das Gehäuse 3 i wird von Deckeln 39 umgriffen, die vier Gruppen von durch Stege getrennten Hohlräumen 40, 41, 42, 43 bilden. Jede Gruppe dieser Hohlräume ist unterteilt in einen Zuströmraum, in -welchen die von den Arbeitsmaschinen, also der Saugpumpe, der Vakuumpumpe, denn Druckluftkesael, und von der Atmosphäre kommenden Leitungen einmünden, und in eine zweite gleichgestaltete Gruppe, von der die zu den zu steuernden Organen führenden- Leitungen ausgehen.
  • In Fig.3 ist angenommen, daß in den durch den Deckel 39 gebildeten ersten Hohlraum 4o die zum S,pritzwasserventil führende Leitung 40' in den Hohlraum 41 die vorn Druckluftkessel kommende Leitung, in den Hohlraum 42 die zur Atmosphäre führende Leitung und in den Hohlraum 43 die zur Vakuumpumpe führende Leitung einmünden. In dem Gehäuse 31 sind eine Reihe von radial verlaufenden Bohrungen 44 vorgesehen, die in gleichen Abständen nebeneinander liegen und die Verbindung zwischen den einzelnen Hohlräumen 4o bis 43 und den Kanälen 5o des Rundschiebers herstellen. Die Kanäle 5o münden in die in Fig. 4 angedeuteten, durch einen weiteren Deckel 5o' gebildeten Hohlräume, an die die einzelnen zu den zu steuernden Organen führenden Leitungen angeschlossen sind.
  • Zur Durchführung eines vollständigen Arbeitsganges müssen bei jeder Presse folgende Arbeitsspiele 'gesteuert werden: i. Beaufischlagimg des -Hubzylinders 7 für die Tauchrahmen i i mit Druckluft, und zwar von oben her (Vorgang c des Steuerungsplanes, Fig. 5).
  • z. Beaufschlagung des gleichen Zylinders zum Anheben und Pressen von unten her (Vorgang d).
  • 3. Beaüfschlagung der beiden mit den Patrizen verbundenen Schubzylinder zum Ausfahren (Vorgang f; n).
  • 4. 'Beaufschlagung der gleichen Schubzylinder zum Einfahren der Patrizen (Vorgang h, m).
  • 5. Herstellung einer Verbindung zwischen dem Saugkasten 15 und der Saugleitung 16 zur Matrize (Vorgang g).
  • 6. 'Herstellung einer Verbindung zwischen dem Hohlraum 18' der Patrize und der Saugleitung (Vorgang p).
  • 7. Herstellung einer Verbindung zwischen dem Hohlraum 15 und der Atmosphäre bei Beginn -des Ausfahrens.
  • 8. Einführung von Druckluft in den Hohlraum 15 der Matrize, um die -Papptafel von dieser abzuheben (Vorgang i).
  • g. Anschluß des Hohlraums 18' an die Atmosphäre.
  • io. Einführung von- Druckluft in den Raum 18', um die Papptafel von der Matrize abzustoßen (Vorgang g).
  • i i. Herstellung einer Verbindung zwischen Hohlraum i 5 der Matrize und dem Spritzwasserventil W (Vorgang b), um die Siebfläche 14 durchzuspülen und für den nächsten Arbeitsvorgang von den am Sieb anhaftenden Faserstoffteilchen freizumachen.
  • Fig. 2 läßt -erkennen, welche Leitungen' zur Durchführung dieser Arbeitsspiele miteinander bzw. mit dem S.pritzwasserventil W, der Saugpumpe bzw. dem Vakuumkessel S; dem Kompressor bzw. Druckluftkessel K, der Atmosphäre A in Verbindung zu bringen sind. Die einzelnen Leitungen sind in Fig.2 mit einem sinngemäßen Bezugszeichen undeinem auf das zu steuernde Organ versehen.
  • Der Steuerungsplan für eine Presse in Fig. 5 sowie die in den Fig. 6 und 7 darge-.stellten Zylinder- bzw. Schieberabwicklung eines Steuerorgans geben ohne besondere Erläuterungen ein Bild von der Art der Steuerung. So läßt z. B. Fig. 6 ohne weiteres erkennen, welche Leitungen für die einzelnen Arbeitsmittel jeweils mit den Kanälen 5o des Rundschiebers 32, die in Fig. 7 abgewickelt gezeichnet sind, in Verbindung gebracht werden. So sieht man beispielsweise aus Fig.7, daß beim zehnten Teilstrich der Hubzylinder unterhalb des Kolbens mit der Atmosphäre verbunden ist und gleichzeitig von oben Druck erhält, damit der Schöpfrahmen in den Bottich eintaucht und daß gleichzeitig die Patrize mit Druckluft beaufschlagt wird, so daß die Pappe - auf den- Ablegetisch abgeworfen wird.
  • Beim Teilstrich i 9 auf der rechten Seite der Schieberabwicklung in Fig.7 ist die Matrize an das Vakuum angeschlossen. Die Patrize isst im Einfahren, der Kolben des Hubzylinders befindet sich in der Bewegung nach oben, d. h. der Zylinder ist unterhalb des Kolbens an die Druckluftleitung und über denn Kolben an die Atmosphäre angeschlossen; während der Aufwärtsbewegung wird der Entwässerungsvorgang in der Matrize durchgeführt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Herstellung von tafelartigen Werkstücken aus Faserstoffbrei, bei der ein mit Hilfe von Hubvorrichtungen bewegter Schöpfrahn%en in einen den Faserstoffbrei -enthaltenden Behälter eintaucht und zur Entwässerung der geschöpften Masse gegen einen Stempel gepreßt wird, wobei Einrichtungen zum Absaugen des Wassers während des Preßvorganges, zum Durchspülen der Preßformen und zum Loslösen der Papptafel vorn Preßstempel ,vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, .daß der- Zylinder (7 bzw. 8) der Hubvorrichtung, dessen .Kolbenstange (io) mit dem als Matrize ausgebildeten Schöpfrahmen (13') verbunden ist und der den Schöpfrahmen zur Füllung reit Faser stoffbrei in einen einfachen Bottich eintauchen läßt und zur Pressurig der geschöpften Fas.erstofinasse anhebt, von einem den Bottich überbrükkenden Gestell getragen wird, wobei der beim Preßvorgang feststehende als Patrize (18) ausgebildete, in waagerechter Richtung verschiebbar gelagerte Preßstempel mit einem Schubzylinder (2 i) gekuppelt ist, der das Ausfahren des Preßstempels über den Bottichrand hinaus und das Einfahren desselben in Preßstellung bis zur Mitte zur Matrize ermöglicht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch zwei in Abstand voneinander angeordnete Behälter (i, 2) für den Faserstoffbrei und ein beide Behälter überbrückendes Gestell (3, 4), an dem einerseits zwei Hubzylinder (7, 8) für die beiden Schöpfrahmen (13') und eine durchgehende Kolbenstange (22) mit je einem Kolben (23) für die mit den Patrizen (18) verbundenen Schubzylinder (21) gelagert sind, wobei in dem Raum zwischen den beiden Behältern ein Ablegetisch zur Aufnahme der von den beiden ausfahrenden Patrizen (i8) abgeworfenen Papptafeln angeordnet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, daduirch gekennzeichnet, daß die Patrizen (i8) beiderseits der von der fest im Gestell gelagerten LKolbenstange (22) durchsetzten Schubzylinder (2 i) in je zwei Gleitlagern (2o) an Führungsstangen (5, 6) aufgehängt sind..
  4. 4. Vorrichtung nach .einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schöpfrahmen (i3') zur Veränderung des Fassungsvermögens zwecks Herstellung verschieden dicker Papptafeln auswechselbar am Tauchkasten ( 13) angeordnet ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlräume der Patrize und Matrize durch Zwischenwände in zwei Kammern unterteilt sind, von denen jeweils die eine an die Saugleitung angeschlossen ist, während in die andere eine Vielzahl von gleichmäßig über die Saugfläche verteilten in die Zwischenwand eingesetzten Röhrchen hineinragt.
  6. 6. Verfahren zum Betrieb einer Vorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, äaß der mit Druckluft beaufschlagte Hubzylinder (7 bzw. 8) den sich beim Eintauchen in den Stoffbrei selbsttätig füllenden Schöpfrahmen (131) gegen den in letzteren eindringenden Preßstempel (18) bewegt, daB während des Preßvorganges sowohl aus dem Preßstempel wie aus dem Schöpfrahmen abgesaugt, die Papptafel nach beendeter Pressung durch Druckluft vom Schöpfrahmen abgedrückt, durch Saugwirkung an der Patrize hängend ausgefahren, von dieser durch Druckluft auf den Ablegetisch abgeworfen und schließlich während des Einfahrens der Patrize der Schöpfrahmen mit Druckwasser durchspült wird.
  7. 7. Verfahren zum Betrieb einer Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Pressen im Gegentakt arbeiten, derart, daß während des Preßvorganges in der einen Presse die Patrize der zweiten Presse zum Abwerfen der fertigen Papptafel ausfährt. B. Verfahren. nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Arbeitsspiele jeder Presse durch je ein dieser zuge.oränetes Organ, vorzugsweise einen Rundschieber, gesteuert werden.
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