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DE624107C - Stromabnehmer, insbesondere fuer elektrische Fahrzeuge - Google Patents

Stromabnehmer, insbesondere fuer elektrische Fahrzeuge

Info

Publication number
DE624107C
DE624107C DES113398D DES0113398D DE624107C DE 624107 C DE624107 C DE 624107C DE S113398 D DES113398 D DE S113398D DE S0113398 D DES0113398 D DE S0113398D DE 624107 C DE624107 C DE 624107C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pantograph
current collector
contact
cable
tube
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES113398D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PARISIENNE POUR I IND DES CHEM
Original Assignee
PARISIENNE POUR I IND DES CHEM
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PARISIENNE POUR I IND DES CHEM filed Critical PARISIENNE POUR I IND DES CHEM
Application granted granted Critical
Publication of DE624107C publication Critical patent/DE624107C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L5/00Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles
    • B60L5/04Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles using rollers or sliding shoes in contact with trolley wire
    • B60L5/12Structural features of poles or their bases
    • B60L5/14Devices for automatic lowering of a jumped-off collector
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L2200/00Type of vehicles
    • B60L2200/26Rail vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)

Description

  • Stromabnehmer, insbesondere für elektrische Fahrzeuge Die bei elektrisch angetriebenen Fahrzeugen, wie Straßenbahnen, Elektrobussen o. dgl., zur Zeit hauptsächlich verwendeten Stromabnehmer bestehen aus einem um einen auf dem Fahrzeugdach angeordneten Zapfen schwenkbaren Fuß, der durch Federn gegen den Fahrdraht gerichtet wird, einer in den Fuß eingesteckten hohlen Stange und einem Kontaktkopf, z. B. in Form einer Kontaktrolle.
  • Die Kontaktrolle leitet den Strom in einen biegsamen Leiter, der sich in der hohlen Stange befindet und den Strom zu den Motoren führt.
  • Stromabnehmer dieser Art weisen vielfache Nachteile auf, und zwar in erster Linie hohes Gewicht der einzelnen Bestandteile, zu große Beweglichkeit, wenn die Kontaktrolle zufällig einmal vom Fahrdraht abspringt, häufige Brüche der rohrförmigen Stangen usw.
  • Es sind auch schon biegsame Stromabnehmerstangen bekanntgeworden, bei denen das Anlegen des Stromabnehmers an die Fahrleitung sowie seine Entfernung von dieser durch Schwenken der Stange erfolgt. Schließlich hat man bereits teleskopartig zu verlängernde und zu verkürzende Stromabnehmerstangen vorgeschlagen.
  • Der Erfindung liegt demgegenüber der Gedanke zugrunde, das Anlegen und Abheben des Stromabnehmers durch Veränderung der Steifigkeit einer biegsamen Stange zu bewirken. Zu diesem Zweck besteht die Stange aus einem von einer Wickelfeder gebildeten biegsamen Rohr, dessen Steifigkeit durch ein in ihm geführtes Zugkabel veränderbar ist. Hierdurch ist der zum Anlegen und Abheben des Stromabnehmers erforderliche Mechanismus beträchtlich vereinfacht. Außerdem kann man mit einfachen Mitteln dafür sorgen, daß die Steifigkeit der Stromabnehmerstange bei einer Entgleisung des Stromabnehmers selbsttätig vermindert wird, so daß sie herunterfällt und die Leitungen nicht beschädigen kann. Dieses Zugkabel kann gleichzeitig die Rolle des Stromleiters spielen.
  • Beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes zeigt die Zeichnung, und zwar sind: Abb. i eine Veranschaulichung des Arbeitsprinzips, auf dem_-die Erfindung beruht, Abb.2. und 3 Ausführungsbeispiele eines Stromabnehmers gemäß der Erfindung in der Ruhe- und in der Arbeitsstellung, Abb. q. eine schematische Darstellung einer Vorrichtung, die den Zug auf das Kabel ausübt, und einer Auslösung in vergrößertem Maßstab, Abb. 5 eine Anordnung, bei der gleichzeitig drei Stangen gehoben oder gesenkt werden, und Abb.6 eine abgeänderte Ausführungsform der Vorrichtung nach Abb. 3.
  • In allen Abbildungen bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche Teile. Der neue Stromabnehmer besitzt einen gegenüber dem Wagendach isolierten Fuß A (Abb. a), der entweder fest oder um eine senkrechte Achse drehbar sein kann. Dieser Fuß dient als Stütze und zur Führung eines biegsamen Rohres B, das beispielsweise aus den Windungen eines Metalldrahtes geeigneten Querschnittes besteht-Am Ende der Stange ist ein inneres, besonders weiches Metallkabel C mit einem Teil D verbunden, gegen den das Ende des biegsamen Rohres B anliegt. Dieser Teil D trägt das Kontaktstück, das entweder aus einer Rolle E oder einem muldenförmigen GleitstückF,oder einem Bügel G besteht und in beliebiger Weise befestigt ist.
  • Um die Abnutzung und Ermüdung des Fahrdrahtes und des Zugkabels C zu vermindern, kann das Kontaktstück E, F oder G, das auf dem Fahrdraht abrollt oder gleitet, mit dem Teil D mittels eines Ringes d', eines Hebels e', einer Feder d" verbunden sein, wie dies beispielsweise in Abb. 6 dargestellt ist.
  • Am unteren Ende ist das Kabel C mit der Stange H des Handhabungsmechanismus des Stromabnehmers durch ein Isolierstück I verbunden (Abb.4). Der Handhabungsmechanismus des Stromabnehmers kann auch so eingerichtet sein, daß er den Stromabnehmer selbsttätig herunterholt, wenn das Kontaktstück aus dem Fahrdraht herausspringt.
  • Der Handhabungsmechanismus besitzt einen Zylinder K, in dem die Stange H verschiebbar gelagert ist, die auf das Kabel C mit Hilfe einer Druckschraubenfeder J den gewünschten Zug ausübt. Die Feder J stützt sich mit ihrem unteren Ende an einem Endstück h und mit ihrem oberen Ende an dem Zylinder K ab. Der Zylinder dient dazu, den Stromabnehmer in Betriebsbereitschaft zu bringen, und wird bei k durch einen um eine Achse 0 schwenkbaren Hebel L angetrieben.
  • Der Stromabnehmer gemäß der Erfindung arbeitet folgendermaßen: In der Ruhestellung hängt der Stromabnehmer durch sein eigenes Gewicht und das des Kontaktstückes herab, wie dies aus Abb. z ersichtlich ist. Der Zug des Kabels C hat in diesem Augenblick seinen geringsten Wert. Wird dagegen an dem Kabel C stärker gezogen, so werden die Windungen des biegsamen Rohres B zusammengedrückt und dadurch die Steifheit des Rohres vergrößert, bis das Rohr beinahe eine senkrechte Stellung einnimmt. ' Wenn das Kontaktstück mit dem Fahrdraht in Berührung gebracht werden soll, so genügt es, den Hebel L abwärts zu bewegen, was durch Abwärtsschwenkung eines Winkelhebels l' geschehen kann, der bei 0' an einer festen Achse aasgelenkt und mit dem Hebel L durch eine Stange b verbunden ist. Die aus dem Hebel l' und der Stange b bestehende Anordnung bewirkt eine Sperrung des Hebels L in der unteren, in Abb. 4 gezeigten Stellung, da sich hier das Gelenk g jenseits des Totpunktes befindet. In der Stellung nach Abb. 4 befindet sich das Endstück lt auf der Höhe M, und es wird auf das Kabel C ein bestimmter Zug ausgeübt.
  • Wenn man das Kontaktstück senken will, so braucht man nur den Hebel l' nach oben zu schwenken. Der Hebel L schwenkt alsdann um die Achse 0 im Sinne des Pfeiles f und bewirkt eine Aufwärtsbewegung des Zylinders K in die in Abb. 4 gestrichelt dargestellte Stellung. Hierbei vermindert sich die Spannung des Kabels C, und die Stromabnehmerstange senkt sich auf das Fahrzeugdach nieder.
  • Wenn das Kontaktstück aus dem Fahrdraht herausspringt, so - nähert sich das biegsame Rohr B augenblicklich der Senkrechten, und zwar infolge der Feder J, die während des Anhebens der Stromabnehmerstange- zusammengedrückt wurde.
  • Das biegsame Rohr B wird so verkürzt, und das Zugkabel C wird nach unten gezogen, wobei das Endstück h, das sich zuerst bei M befand, nach einer Bewegung von ungefähr 30 mm die Stellung N einnimmt. Hierbei nimmt das Endstück einen Winkelhebel l" mit, der bei 0" auf einem Teil k' schwenkbar gelagert ist. Der Teil k' ist mit dem Zylinder K verbunden. Der Hebel l" verschiebt bei seiner Bewegung mit Hilfe eines Drückers m das Kniegelenk g über den Totpunkt hinaus. Der Hebel l' setzt alsdann seine Schwenkbewegung im Sinne des Pfeiles f fort, und zwar unter der gemeinsamen Wirkung einer Feder 9', die zwischen der Achse k und einem Festpunkt angeordnet ist und der Feder J, die sich hierbei nahezu vollständig entspannt.
  • Der Hebel l" bleibt ständig mit dem Endstück h in Berührung, und zwar infolge einer Feder j" und einer Regelschraube v.
  • Auf diese Weise vollzieht sich die Auslösung, und die verschiedenen Teile nehmen ihre Ruhestellung ein. Später kann dann die Stromabnehmerstange wieder durch Herunterschwenken des Hebels l' aufgerichtet werden.
  • Infolge der großen Biegsamkeit einer derartigen Stromabnehmerstange und der geringen Maße des Kopfes ist ein Herausspringen des Kontaktstückes in Kurven nicht zu befürchten, und die Benutzung von außeraxialen Leitungen ist wie bei gewöhnlichen Stromabnehmern möglich, vorausgesetzt," daß die Berührungsstelle des Kontaktstückes mit der Leitung sich nicht unterhalb der Verlängerung der Tangente am Ende der Stromabnehmerstange bei D an die Krümmung des biegsamen Rohres befindet.
  • Es ist ferner zu bemerken, daß das Herausspringen des Kontaktstückes die Fahrdrahtleitung infolge der oben angegebenen Vorteile (geringes Gewicht und geringe Maße, große Biegsamkeit) undinfolge der Auslösevorrichtung, die mit den notwendigen Regelungsmitteln versehen ist, um möglichst augenblicklich zu wirken, nicht gefährdet.
  • Die Erfindung bezieht sich gleicherweise auf die Anordnung zweier, dreier oder mehrerer Stromabnehmerstangen, die gegeneinander elektrisch isoliert sind und mit Hilfe von Distanzhaltern gleichzeitig betätigt werden, um den auf die verschiedenen Kabel ausgeübten Zug auszugleichen.
  • Jede Stromabnehmerstange besitzt ein eigenes Stromabnehmerstück (Rolle, Gleitstück, Bügel) und ist mit einer Auslösevorrichtung versehen, die auf einen Hauptsteuermechanismus wirkt.
  • Die Arbeitsweise des Ganzen entspricht genau der oben an einer einzigen Stromabnehmerstange erläuterten. Abb.8 zeigt ein Ausführungsbeispiel mit drei Stromabnehmerstangen.
  • Es ist leicht ersichtlich, daß die neue Einrichtung unabhängig von der Anordnung der Leitung bezüglich des Fahrzeuges verwendbar ist. Selbstverständlich können an den einzelnen Teilen Abänderungen getroffen werden, ohne daß dadurch der Rahmen der Erfindung verlassen würde. Insbesondere kann der Auslösemechanismus in der verschiedensten Weise ausgebildet werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Stromabnehmer, insbesondere für elektrische Fahrzeuge, mit einer aus einem biegsamen Rohr bestehenden Stromabnehmerstange von geringem Gewicht, dadurch gekennzeichnet, daß die Steifigkeit des in seiner ganzen Länge aus einer Wickelfeder bestehenden Rohres (B) durch ein in dem Rohr geführtes Zugkabel (C) veränderbar ist.
  2. 2. Stromabnehmer nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugkabel unter der Wirkung einer z. B. mit Hilfe einer Hebelanordnung zu spannenden oder zu entspannenden Feder (J) steht.
  3. 3. Stromabnehmer nach Anspruch x oder 2, gekennzeichnet durch eine Auslösevorrichtung, die den Zug des Zugkabels im Falle des Herausspringens des Kontaktstückes (E, F, G) aus dem Fahrdraht vermindert. . q.. Stromabnehmer nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannfeder (J) des Zugkabels durch Herüberschwenken eines Gelenkknies (g) über den Totpunkt gespannt zu halten ist und das Gelenkknie (g) im Falle des Herausspringens des Kontaktstückes (E, F, G) aus dem Fahrdraht über dem Totpunkt zurückgedrängt wird. Stromabnehmer nach den Ansprüchen z, 2, 3 oder q., gekennzeichnet durch die Verwendung von zwei oder mehreren gegeneinander elektrisch isolierten Stromabnehmerstangen, die durch ein einziges Zugorgan gleichzeitig betätigt werden können.
DES113398D 1934-02-01 1934-03-27 Stromabnehmer, insbesondere fuer elektrische Fahrzeuge Expired DE624107C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR624107X 1934-02-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE624107C true DE624107C (de) 1936-01-13

Family

ID=8986841

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DES113398D Expired DE624107C (de) 1934-02-01 1934-03-27 Stromabnehmer, insbesondere fuer elektrische Fahrzeuge

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