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DE613813C - Zweimotoren-Zweitrommel-Greiferwindwerk - Google Patents

Zweimotoren-Zweitrommel-Greiferwindwerk

Info

Publication number
DE613813C
DE613813C DEP67554D DEP0067554D DE613813C DE 613813 C DE613813 C DE 613813C DE P67554 D DEP67554 D DE P67554D DE P0067554 D DEP0067554 D DE P0067554D DE 613813 C DE613813 C DE 613813C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
motor
drum
gripper
handles
twin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP67554D
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Bielefeld
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
J Pohlig AG
Original Assignee
J Pohlig AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by J Pohlig AG filed Critical J Pohlig AG
Priority to DEP67554D priority Critical patent/DE613813C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE613813C publication Critical patent/DE613813C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C3/00Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith and intended primarily for transmitting lifting forces to loose materials; Grabs
    • B66C3/12Grabs actuated by two or more ropes
    • B66C3/125Devices for control

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
25. MAI 1935
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 35b GRUPPE
J. Pohlig Akt.-Ges. in Köln-Zollstock*) Zweimotoren-Zweitrommel-Greiferwindwerk
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Mai 1933 ab
Bei den bekannten Zweimotoren-Zweitrommel-Greiferwindwerken ohne Kupplung mit Drehstrommotoren und Schleifringläufern oder mit Gleichstrommotoren sind für den erforderlichen Gleichlauf der Halte- und Schließseiltrommeln besondere, verwickelte und teure Schalteinrichtungen erforderlich.
Für die Lösung der Aufgabe, den Zweimotoren - Zweitrommel - Greiferwindwerksbetrieb in der einfachsten Weise, selbst bei größtmöglicher Anzahl von Greiferspielen, ohne Denkarbeit des Bedienungsmannes und ohne Einbuße an Betriebssicherheit durchzuführen, ist erfindungsgemäß die Verwendung von Doppelkäfig- bzw. Wirbelstromläufermotoren für zwei Drehzahlen in Verbindung mit Steuerschaltern vorgesehen, welche nur zwei Schaltstellungen für jeden Drehsinn besitzen; die gewählte Motorenart, die eine den Greiferwindwerks-Betriebsverhältnissen angepaßte Drehmomentenkurve erhalten kann, ermöglicht die Verwendung des einfachen zweistufigen Steuerschalters, ohne daß zusätzliche Schaltmittel nötig sind, wie Strom- und Spannungswächter, Schütze o. dgl., welche zur Erreichung des Gleichlaufs, bzw. zur Konstanterhaltung der Differenz der Drehzahlen der beiden Motoren bei veränderlicher Last sonst notwendig sein würden.
Das Wesen des polumschaltbaren Motors mit Doppelkäfig- bzw. Wirbelstromläufer besteht darin, daß entweder zwei getrennte Ständerwicklungen oder eine polumschaltbar Wicklung und nur ein einziger Läufer vorhanden sind. Die Verwendung eines Motors nach dem Zweiläufersystem, in dessen Ständer stets zwei getrennte Wicklungen und zwei Läufer vorgesehen sind, nämlich ein Schleifringläufer und ein Kurzschlußläufer, als Hilfsmotor bei einem Zweimotorengreiferantrieb ist an sich bekannt.
Erfindungsgemäß wird j ede Trommel durch einen polumschaltbaren Motor für zwei oder mehr Drehzahlen mit Doppelkäfig- bzw. Wirbelstromläufer angetrieben, wobei die beiden den beiden Motoren zugeordneten Schaltwalzen oder Kurvenscheibengruppen in einem gemeinsamen Gehäuse gleichachsig zueinander angeordnet und mit Bedienungshebeln, ausgerüstet sind, derart, daß die Griffe der Bedienungshebel in an sich bereits bekannter Weise wahlweise getrennt oder gemeinsam mit nur einer Hand betätigt werden können. Hierbei können die beiden Bedienungshebel mit einander zugekehrten Handgriffen entweder je an einer Stirnwand des Schaltergehäuses oder beide gemeinsam an nur einer Stirnwand des Gehäuses angeordnet sein. Sollten andere Schaltwege am Bedienungshebel als an der Schaltwalze erforder-Hch sein, so können zwischen beiden beliebige Übersetzungsmittel eingeschaltet werden.
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Fritz Bielefeld in Bonn a. Rh.
Die neue Einrichtung bietet gegenüber dem Bekannten den Vorteil, daß die Schaltgeräte einfach und bedienungsfehlerfrei gehandhabt werden können unter Entlastung des Führers von Denkarbeit und körperlicher Anstrengung, und daß durch die Verwendung von polumschaltbaren Motoren mit Doppelkäfig- bzw. Wirbelstromläufer unabhängig von den Lastverhältnissen der erforderliche Gleichlauf der Trommelnbei Einhaltung vorteilhafter Drehmomentkurven praktisch genau erzielt wird. Gegenüber den bekannten Greiferwindwerken mit Umlaufrädergetriebe und mit einem besonderen Greiferschließmotor ergibt sich durch den Fortfall des teuren Umlaufrädergetriebes der Vorteil der Verbilligung bei gleicher Manövrierfähigkeit.
Die Erfindung ist in der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel zur Darstellung gebracht, und zwar zeigen
Abb. ι die Gesamtanordnung, Abb. 2 das Schaltergehäuse von der Seite, Abb. 3 eine andere Ausführungsform des Schaltergehäuses.
Der Greifer 1 wird in bekannter Weise durch die Halteseiltrommel 2 und Schließseiltrommel 3 betätigt. Der Antrieb der Halteseiltrommel 2 erfolgt durch den polumschaltbaren Motor 4 mit zwei Drehzahlen und mit Doppelkäfig- bzw. Wirbelstromläufer, der Antrieb der Schließseiltrommel 3 durch den gleichartigen Motor 5. Die zur Steuerung des Motors 4 gehörige Schaltwalze 6 und die dem Motor 5 zugehörige Schaltwalze 7 sind gleichachsig zueinander gemeinsam in dem Gehäuse 8 angeordnet und durch die Hebel 9 und 10 bedienbar; letztere sind je an der Stirnseite des Gehäuses 8 mit einander zugekehrten Handgriffen, angeordnet, so daß sie in an sich bekannter Weise wahlweise jeder für sich oder beide gemeinsam mit nur einer Hand betätigt werden können. Die Nullstellung der Hebel in Abb. 2 entspricht dem Stillstand. Die Schaltstellung α entspricht dem einen Drehsinn beider Motoren mit niedriger Drehzahl, die Schaltstellung b dem gleichen Drehsinn beider Motoren mit hoher Drehzahl, während die Schaltstellungen a' bzw. h' dem umgekehrten Drehsinn der Motoren mit niedriger bzw. hoher Drehzahl entsprechen. Je nachdem die Hebel 9 und 10 in die Schaltstellungen α, b bzw. a', V gebracht werden, können die beiden Trommeln nach Drehsinn und Drehzahl so beeinflußt werden, daß alle erforderlichen Greiferbewegungen herbeigeführt werden können.
Die besondere Ausführungsform nach Abb. 3 zeigt die unter Umständen aus räumlichen Gründen erforderliche Anordnung der beiden Hebel an einer Stirnseite des Schaltergehäuses.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Zweimotoren-Zweitrommel-Greiferwindwerk ohne Kupplung, dadurch gekennzeichnet, daß zum Antrieb jeder Trommel je ein polumschaltbarer Motor (4, 5) mit Doppelkäfig- bzw. Wirbelstromläufer vorgesehen ist und daß die beiden den beiden .Motoren (4, 5) zugeordneten Schaltwalzen oder Kurvenschei- _ bengruppen (6, 7) in einem gemeinsamen Gehäuse (8) gleichachsig zueinander angeordnet und mit Bedienungshebeln (9, 10) ausgerüstet sind, derart, daß die Griffe der Bedienungshebel in an sich bekannter Weise wahlweise getrennt oder gemeinsam mit nur einer Hand betätigt werden können.
  2. 2. Greiferwindwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Bedienungshebel (9, 10) an den beiden Stirnwänden des Schaltergehäuses (8) mit einander zugekehrten Handgriffen angeordnet sind.
  3. 3. Greiferwindwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Bedienungshebel (9, 10) mit einander zugekehrten Handgriffen an der einen Stirnwand des Schaltergehäuses (8) angeordnet sind
  4. 4. Greiferwindwerk nach Anspruch 1 .bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Bedienungshebeln und den ihnen zugeordneten Schaltwalzen oder Kurvenscheibengruppen Ubersetzungsmittel eingeschaltet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEP67554D 1933-05-18 1933-05-18 Zweimotoren-Zweitrommel-Greiferwindwerk Expired DE613813C (de)

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Publications (1)

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DE613813C true DE613813C (de) 1935-05-25

Family

ID=7391037

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP67554D Expired DE613813C (de) 1933-05-18 1933-05-18 Zweimotoren-Zweitrommel-Greiferwindwerk

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