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DE612041C - Geschoss zum Durchschlagen von Panzerplatten - Google Patents

Geschoss zum Durchschlagen von Panzerplatten

Info

Publication number
DE612041C
DE612041C DEM125787D DEM0125787D DE612041C DE 612041 C DE612041 C DE 612041C DE M125787 D DEM125787 D DE M125787D DE M0125787 D DEM0125787 D DE M0125787D DE 612041 C DE612041 C DE 612041C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
projectile
tip
bullet
armor plates
oval
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM125787D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEM125787D priority Critical patent/DE612041C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE612041C publication Critical patent/DE612041C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B12/00Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
    • F42B12/02Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect
    • F42B12/04Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect of armour-piercing type
    • F42B12/06Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect of armour-piercing type with hard or heavy core; Kinetic energy penetrators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Geschoß zum Durchschlagen von Panzerplatten Beim Beschuß von Panzerplatten mit Geschossen und Geschoßkernen mit ovigaler Spitze hat man beobachtet, daß die Wirkung unverhältnismäßig hinter der bei normaler Anstellung der Platte zur Schußrichtung zurückbleibt, wenn die Plattenoberfläche schräg zur Schußrichtung steht. Diese mangelhafte Wirkung ist vornehmlich auf _die ovigale oder ähnlich ausgewölbte Form der Geschoßspitze zurückzuführen; sie sei an Hand der Abb. i geschildert. Beim beginnenden Eindringen des Kerns in den Panzer (Stellung a) wird durch die weit stärkeren Reaktionskräfte von rechts her die Kernspitze nach links gedrückt. Diese Linksdrehung wird dadurch unterstützt, daß das weiter vordringende Geschoß in der vorgeformten Fläche f gewissermaßen eine Kurve vorfindet, die der Krümmung der Geschoßspitze entspricht. Das Geschoß gleitet in diese Kurve hinein, erweitert sie nach vorn, begünstigt damit eine weitere Linksdrehung (Stellung b), so daß der Kern nur wenig in die Panzerplatte p eindringt und dann von ihr zurückprallt.
  • Gegenstand der Erfindung ist nun eine solche Form der Geschoßspitze, daß ihr Abdrehen aus der Schußrichtung beim Eindringen in schräge Platten weit weniger möglich ist. Erfindungsgemäß wird -dies dadurch erreicht, daß die Oberfläche der Spitze nicht wie bisher ausgewölbt, sondern wenigstens iiber etwa die halbe vordere Spitzenlänge eingewölbt ist. Eine solche Spitze mit der charakteristischen, zur Geschoßachsekonvexen Ausladung ist beispielsweise in Abb. z beim Eindringen in einen Panzer p veranschaulicht. Auch hier überwiegen naturgemäß die Reaktionskräfte von der rechten Seite her, so daß auf die Spitze ein Drehmoment nach links einwirkt. Zum Unterschiede gegenüber der ovigalen Spitze nach Abb. i findet jedoch hier der weiter vordringende Spitzenteil keine vorbereitete Kurve vor, die der Spitzenkrümmung entspricht, sondern der nachdringende ausladende Teil h trifft gewissermaßen auf eine widerstehende Schulter s. Das Ergebnis ist die Tendenz, die- =Spitze um diese Schulter als Widerlager nach rechts zu drehen. Das ursprünglich linksdrehende Moment wird also teilweise ausgeglichen; die Geschoßabweichung bleibt geringer.
  • Geschosse mit S-schlagförmigem Spitzenprofil sind bereits wegen ihrer vorteilhaften aerodynamischen Wirkung vorgeschlagen worden. Außer ihrem Zweck war aber auch die Art der Ausladung abweichend von der erfindungsgemäßen Ausführung.
  • So kann die Aufrichtwirkung nicht mit einem Geschoß erreicht werden, das etwa auf die halbe vordere Spitzenlänge ausgewölbt, und zwar ovigal gestaltet ist und die konvexe Ausladung erst kurz vor dem Übergang in den eigentlichen zylindrischen Geschoßkörper besitzt. Beim Eindringen in einen schräg zur Schußrichtung angestellten Panzer genügt die halbe ovigale Spitzenlänge durchaus, uni dem Geschoß eine weitgehende Ablenkung zu erteilen und es seitlich vom Panzer abrutschen zu lassen, bevor die nachfolgende geringfügige konvexe Ausladung sich entgegengesetzt drehend auswirken kann.
  • Andererseits ist es bereits bekannt, bei Panzergeschossen durch besondere Formung der Geschoßspitze ein aufrichtendes Moment beim Schrägaufschlag auf das Geschoß hervorzurufen. Diese Formung weicht jedoch sowohl in ihrer Gestaltung des Spitzenprofils als auch der angestrebten Wirkungsweise grundsätzlich von der Erfindung ab. Als Beispiel sei der Vorschlag erwähnt, die Spitzenoberfläche von Geschossen mit scharfrandigen Nuten zu versehen, die beim Eingriff in einen Panzer -ein Abgleiten des Geschosses verhindern und mit ihrem eingedrungenen Randteil als Drehpunkt einer Aufrichtbewegung wirken. Der Unterschied im Spitzenprofil gegenüber der Erfindung besteht in der Verwendung scharfer, und zwar konkav zur Geschoßachse gerichteter Vorsprünge. Die Wirkung dieser Geschosse ist infolge der Verzahnung des Plattenmaterials mit den Geschoßnuten naturgemäß geringer als bei einem` Geschoß nach der Erfindung, bei der das widerstehende Plattenmaterial an der konvexen Einwölbung abgleiten kann.
  • Eine Vorbedingung für die angestrebte Aufrichtwirkung der Geschosse nach der Erfindung ist die Fertigung der Spitze aus hartem, druckfestem Material. Diese Wirkung ist daher nicht zu erzielen mit Kappengeschossen, bei denen nur die weiche Kappe die erfindungsgemäße Spitzenkontur aufweist. Die Kappe würde beim Aufschlag sofort nachgeben und so zwar ein Abgleiten des Geschosses verhindern, aber die Eindringrichtung der ovigalen Spitze und ihre Ablenkung gemäß Abb. z nicht beeinflussen können.
  • Im Gegensatz zu den erwähnten älteren Vorschlägen S-schlagförmiger Spitzenkontur hat die dicht an der Spitze angeordnete konvexe Ausladung einmal den eingangs aufgeführten Vorteil, daß sofort mit dem Eindringen in eine Panzerplatte, also bevor eine nennenswerte Ablenkung eintreten kann, die aufrichtende Wirkung einsetzt, und ferner den Vorzug jedes hohlgeschliffenen Keiles, ungewöhnlich leicht vorzudringen. Wenn die Spitze etwa zur Hälfte in die Deckung eingedrungen ist, hat sie genügend Führung auf allen Seiten, um dem nachteiligen Drehmoment zu widerstehen. Da anderseits eine erheblich über die halbe Spitzenlänge hinaus erstreckte konvexe Ausladung infolge zunehmend steiler, zur Achse angestellter Krümmungstangente nur das Vordringen in den Panzer erschweren würde, läßt man vorteilhaft die vordere konvexe Ausladung allmählich flacher und schließlich in eine zur Achse konkave Auswölbung zum Übergang in den zylindrischen Geschoßkörper verlaufen.
  • Besonders für große Kaliber, z. B. Granaten mit aufgesetzter Panzerkappe, ist eine bereits an der Spitze des eigentlichen harten Geschosses oder Kernes beginnende konvexe Ausladung wegen der Bruchgefahr beim Aufschlag bedenklich. Aus diesem Grunde ist die Spitzenform nach Abb. 3 vorzuziehen, bei der die konvexe Einwölbung nicht unmittelbar an der Spitze sondern erst kurz dahinter beginnt. Der vorderste Teil mag gerade abgeschnitten, rund oder ovigal gewölbt oder auch gemäß Abb. q. eingestülpt sein, er mag in der oben beschriebenen Weise beim Aufbrechen des Panzers eine Ablenkung der Spitze veranlassen; die unmittelbar nachfolgende längere Einwölbung verhindert ein weiteres Abdrehen, so daß die Gesamtabweichung von der Schußrichtung in erträglichen Grenzen bleibt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Geschoß, insbesondere Geschoßkern, zum Durchschlagen von Panzerplatten oder ähnlichen widerstandsfähigen Dekkungen mit einer rotationssymmetrischen, zur Geschoßachse konvexen Ausladung im Bereiche des aus hartem, druckfestem Material bestehenden verjüngten Vorderteils, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausladung so weit nach der Geschoßspitze zu angeordnet ist, daß sie beim Schrägaufschlag einen kurz nach dein Eindringen der Geschoßspitze in die Deckung wirksam werdenden aufrichtenden Impuls dem Geschoß zu übermitteln vermag.
  2. 2. Geschoß nach Anspruch r, gekennzeichnet durch die Verwendung einer eingestülpten oder abgerundeten, z. B. ovigalen Spitze.
DEM125787D 1933-12-06 1933-12-06 Geschoss zum Durchschlagen von Panzerplatten Expired DE612041C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM125787D DE612041C (de) 1933-12-06 1933-12-06 Geschoss zum Durchschlagen von Panzerplatten

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DEM125787D DE612041C (de) 1933-12-06 1933-12-06 Geschoss zum Durchschlagen von Panzerplatten

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DE612041C true DE612041C (de) 1935-04-12

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ID=7330835

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DEM125787D Expired DE612041C (de) 1933-12-06 1933-12-06 Geschoss zum Durchschlagen von Panzerplatten

Country Status (1)

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DE (1) DE612041C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2768552A (en) * 1954-03-18 1956-10-30 Remington Arms Co Inc Explosive stud having ogival point and reduced dimension tip projecting therefrom

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2768552A (en) * 1954-03-18 1956-10-30 Remington Arms Co Inc Explosive stud having ogival point and reduced dimension tip projecting therefrom

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