DE612035C - Photographischer Objektivverschluss mit Raederhemmwerk - Google Patents
Photographischer Objektivverschluss mit RaederhemmwerkInfo
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- DE612035C DE612035C DEG86888D DEG0086888D DE612035C DE 612035 C DE612035 C DE 612035C DE G86888 D DEG86888 D DE G86888D DE G0086888 D DEG0086888 D DE G0086888D DE 612035 C DE612035 C DE 612035C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B9/00—Exposure-making shutters; Diaphragms
- G03B9/64—Mechanism for delaying opening of shutter
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Shutters For Cameras (AREA)
Description
Es sind photographische Objektivverschlüsse mit Räderhemmwerken bekannt, bei
denen die Drehrichtung in jedem Hemmwerksablauf zwecks Vermeidung des Leerrücklaufs
gewechselt wird und bei denen die Radsätze einzeln einer nach dem andern zwecks Änderung der Hemmwirkung ab- und
zugeschaltet werden. Diese Einrichtung hat den Nachteil, daß es praktisch unmöglich ist,
etwa sechs hintereinandergeschaltete Räderpaare immer wieder auf genau gleiche Eingriffstiefe
zu bringen. Der Ablaufwiderstand wird deshalb bei der gleichen Anzahl von umlaufenden
Radsätzen verschieden. Außerdem besteht die Gefahr, daß beim Zusammenschalten der Räder diese sich mit den Zahnköpfen
aufeinandersetzen und eine Ablaufhemmung oder eine Beschädigung des Hemmwerkes eintritt.
Gegenstand der Erfindung ist ein Räderhemmwerk, bei dem sämtliche Radsätze ständig
in Eingriff bleiben und einer der Radsätze mit einer nur in einer Richtung wirkenden
Kupplung versehen ist. Das Hemmwerk wird vom Treiborgan je nach der Einstellung der Regelvorrichtung für die Belichtungszeiten
in der einen oder anderen Drehrichtung angetrieben, so daß im einen Fall das ganze
Räderwerk, im andern Fall nur der Teil bis zur Kupplung hemmend wirkt. Da alle Räder
ständig im Eingriff bleiben, so sind die Nachteile der vorbekannten Einrichtung vermieden
und wird trotzdem eine weitgehende Abstufung der Geschwindigkeit erreicht.
Das Hemmwerk wird vorteilhafterweise vom Treibhebel durch Vermittlung eines Zwischenhebels
angetrieben, der mit einem Anschlag oder mit zwei auf derselben Seite des Hebeldrehpunktes liegenden Anschlägen ausgestattet
ist. Hemmwerk und Zwischenhebel werden durch die Regelscheibe je nach der
beabsichtigten Hemmwirkung so gegeneinander eingestellt, daß der Anschlag oder die
Anschläge des Zwischenhebels mit dem einen oder dem anderen von zwei auf dem Antriebsegment
des Hemmwerkes angeordneten Anschlägen zusammenwirken. Diese sind auf zwei verschiedenen Seiten des Segmentdrehpunktes
angeordnet und erteilen ihm im Ablauf des Treibhebels im einen Fall eine
Links-, im andern Fall eine Rechtsdrehung.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar zeigt Abb. 1
den Verschluß in Ruhestellung bei Einstellung auf kurze Belichtungszeit (1Z10 Sekunde),
Abb. 2 in Ruhestellung bei Einstellung auf lange Belichtungszeit (1 Sekunde) und Abb. 3
die Kupplung mit den zugehörigen Rädern.
ι ist das Verschlußgehäuse, 2 der Treibhebel
und 3 der Fingerhebel in üblicher An-Ordnung. Der um den Punkt 5 sich drehende
Zwischenhebel 4 trägt am unteren Ende eine Nase4a, an der er vom Treibhebel während
des Wirkungshubes mitgenommen wird. Am anderen Ende hat er zwei Anschläge 6 und 7,
die am Hemmwerk angreifen. Das Hemmwerk ist in einen aus zwei Platten 8 und 12
bestehenden Rahmen gefaßt, die durch zwei
Schrauben 13 miteinander verbunden sind, und 'dreht sich um den Punkt 9 der unteren
Platte. Die Platte 8 trägt einen Schlitz 10 mit einer Staffel, in dem sich ein in der
Regelscheibe befestigter Stift 11 bewegt. Je nach der Stellung des Stiftes 11 über oder
unter der Staffel wirkt entweder der Anschlag 6 des Zwischenhebels mit dem Stift 16
des um den Punkt 15 sich drehenden Antriebsegmentes 14 zusammen, wie in Abb. 1
dargestellt, oder der Anschlag 7 mit dem Stift 17, wie aus Abb. 2 ersichtlich. Im ersten
Fall wird dem Segment im Wirkungshub des Treibhebels eine Rechts- und der Kupplungsachse
eine Linksdrehung erteilt, wie in Abb. 3 durch den gestrichelten Pfeil angedeutet. Die
Kugeln oder Rollen 19 gehen frei, und die Räder 20, 21, 22 und der Anker 23 werden
nicht mitgenommen. Im andern Fall, in dem, wie in Abb. 2 dargestellt, der Anschlag 7 mit
dem Stift 17 zusammnewirkt, erfährt das An-• triebsegment 14 eine Links- und die Kupplungsachse
eine Rechtsdrehung, wie in Abb. 3 durch, einen ausgezogenen Pfeil angedeutet.
Die Kugeln 19 klemmen sich fest und nehmen die folgenden Räder und den Anker mit. Es
kommt also je nach der -Stellung der Regelscheibe nur der Teil bis zur Kupplung oder
das ganze Hemmwerk zur Wirkung. Selbstverständlich kann die Lagerung des Hemmwerkes
und seine Beeinflussung durch die Regelscheibe auch in anderer Weise erfolgen. Die Rückführung des Antriebsegmentes 14
erfolgt durch zwei Federn 24 und 25, die sich in der Ruhelage des Segmentes gegen feste
Anschläge anlegen und dieses nach beiden Richtungen festlegen. Die Feder 24, die im
Wirkungshub des Treibhebels bei kurzen Belichtungszeiten gespannt wird, muß so stark
sein, daß sie das ganze Hemmwerk einschließlich des Ankers im Rücklauf bewegen kann,
während die bei den langen Belichtungszeiten in Wirksamkeit tretende Feder 25 nur imstande
sein muß, das Räderwerk bis zur Kupplung zu bewegen. Die Federn werden dementsprechend ungleich stark ausgeführt
und damit der Vorteil erreicht, daß bei Benutzung des ganzen Hemm Werkes einschließlich
des Ankers, bei der erfahrungsgemäß eine starke Feder leicht zum Hängenbleiben des
Hemmwerkes führen kann, nur eine schwache Feder in Wirkung kommt.
Die Ausführung kann in verschiedenen Punkten von dem dargestellten und beschriebenen
Beispiel abweichen. So kann beispielsweise der eine der Anschläge 6 und 7 in Wegfall
kommen und der andere durch entsprechend größere Verschiebung des Hemmwerkes
zum Eingriff mit beiden Anschlägen und 17 des Antriebsegmentes gebracht
werden. Die Umkehrung der Räderwerkdrehrichtung kann auch dadurch erfolgen,
daß der Zwischenhebel 4 mit zwei Anschlägen auf verschiedenen Seiten seines Drehpunktes
versehen wird, die auf denselben Arm des Antriebsegmentes einwirken.
Claims (3)
1. Photographischer Objektivverschluß mit einem Räderhemmwerk, dessen Wirkung
durch Abschalten eines Teiles der Räder veränderbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß sämtliche Radsätze ständig in Eingriff bleiben und in das Räderwerk eine nur in einer Drehrichtung wirkende
Kupplung eingefügt ist und mittels der Einstellvorrichtung für die Belichtungszeit
die Drehrichtung, in der die vor dieser Kupplung liegenden Hemmwerkteile angetrieben
werden, geändert werden kann.
2. ,Photographischer Objektivverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Hemmwerksrahmen derart verstellbar ist, daß die Antriebskraft wahlweise
auf entgegengesetzten Seiten eines zweiarmigen Segmenthebels angreift.
3. Photographischer Objektiwerschluß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Antriebsegment an seinen beiden Hebelarmen Anschlagstifte (16,
17) besitzt, die mit einem oder zwei am selben Hebelarm sitzenden Anschlägen
(6, 7) eines Zwischenhebels (4) zusammenwirken, der die Treibhebelbewegung auf das Hemmwerk überträgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG86888D DE612035C (de) | 1933-11-24 | 1933-11-24 | Photographischer Objektivverschluss mit Raederhemmwerk |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG86888D DE612035C (de) | 1933-11-24 | 1933-11-24 | Photographischer Objektivverschluss mit Raederhemmwerk |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE612035C true DE612035C (de) | 1935-04-12 |
Family
ID=7138500
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG86888D Expired DE612035C (de) | 1933-11-24 | 1933-11-24 | Photographischer Objektivverschluss mit Raederhemmwerk |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE612035C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE938110C (de) * | 1951-04-13 | 1956-01-19 | Friedrich Wilhelm Deckel Dipl | Photographischer Objektivverschluss mit einem Blitzlicht-Gleichstimmer |
| DE1099345B (de) * | 1955-01-22 | 1961-02-09 | Agfa Ag | Fotografischer Verschluss mit an- und abschaltbarer Vorrichtung zur automatischen Belichtungsregelung |
| DE1101131B (de) * | 1955-02-04 | 1961-03-02 | Dresden Feinmess | Hemmwerk fuer photographische Verschluesse |
-
1933
- 1933-11-24 DE DEG86888D patent/DE612035C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE938110C (de) * | 1951-04-13 | 1956-01-19 | Friedrich Wilhelm Deckel Dipl | Photographischer Objektivverschluss mit einem Blitzlicht-Gleichstimmer |
| DE1099345B (de) * | 1955-01-22 | 1961-02-09 | Agfa Ag | Fotografischer Verschluss mit an- und abschaltbarer Vorrichtung zur automatischen Belichtungsregelung |
| DE1101131B (de) * | 1955-02-04 | 1961-03-02 | Dresden Feinmess | Hemmwerk fuer photographische Verschluesse |
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