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DE610938C - Einrichtung zum geordneten Aufbewahren von photographischen Negativen - Google Patents

Einrichtung zum geordneten Aufbewahren von photographischen Negativen

Info

Publication number
DE610938C
DE610938C DEK134563D DEK0134563D DE610938C DE 610938 C DE610938 C DE 610938C DE K134563 D DEK134563 D DE K134563D DE K0134563 D DEK0134563 D DE K0134563D DE 610938 C DE610938 C DE 610938C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
negatives
card
pocket
negative
cards
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK134563D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRANZ KLUXEN
Original Assignee
FRANZ KLUXEN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRANZ KLUXEN filed Critical FRANZ KLUXEN
Priority to DEK134563D priority Critical patent/DE610938C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE610938C publication Critical patent/DE610938C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F19/00File cards

Landscapes

  • Sheet Holders (AREA)
  • Photographic Processing Devices Using Wet Methods (AREA)

Description

  • Einrichtung zum geordneten Aufbewahren von photographischen Negativen Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum geordneten Aufbewahren von photographischen Negativen, insbesondere von solchen kleinen Formats. Das spätere Auffinden derartiger Negative unter vielen Hunderten von ihnen ist sehr schwierig und zeitraubend, zumal jedes einzelne Negativ gegen das Licht gehalten werden muß, um es erkennen zu können. Es sind bereits derartige Einrichtungen bekanntgeworden, die aus Karteikarten bestehen, welche auf der Rückseite mit einer Tasche versehen sind, in welcher die Negative aufbewahrt werden, während auf der Vorderseite der Karten die Art der betreffenden Negative durch Beschriftung angegeben wird. Diese Karten sind auch schon mit ausgestanzten Fenstern und dahinter angebrachter Taschen aus durchsichtigem Material versehen worden, um die in den Taschen aufbewahrten Negative ohne Entfernung aus der Tasche betrachten zu können. Diese Einrichtungen haben jedoch den Nachteil, daß die Negative entweder nach den schriftlichen Angaben von der Vorderseite der Karte oder nur durch Betrachtung in durchfallendem Licht gefunden werden können, wobei die Beschriftung bei einer großen Anzahl von Aufnahmen ähnlicher Art, z. B. Tieraufnahmen, schon sehr eingehend sein muß, um einen ausreichenden Anhaltspunkt zu bieten, während die Betrachtung im durchscheinenden Licht schon bei guten Lichtverhältnissen umständlich ist, bei schlechten Lichtverhältnissen, z. B. in der Dunkelkammer, dagegen bereits so große Schwierigkeiten bereitet, daß von einem schnellen Auffinden des gesuchten Negativs keine Rede mehr sein kann.
  • Diese Schwierigkeiten werden gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß je ein Abzug der Negative auf den dafür bestimmten numerierten Feldern einer Karteikarte befestigt wird und die Negative in derselben Ordnung, in welcher die Abzüge auf der Karteikarte befestigtwur.den, in entsprechende Abteilungen einer Tasche gesteckt werden. Die Karteikarten können in einem Karteikasten aufbewahrt und je nach der Art der auf ihnen befindlichen Aufnahmen mit Merkzeichen versehen werden. Die auf ihnen befindlichen Abzüge sind daher bei jeder Beleuchtung jederzeit leicht auffindbar, und an Hand der Karteikarte können dann auch die betreffenden Negative ohne Zeitverlust und ohne Betrachtung in durchfallendem Licht sofort gefunden werden.
  • Die Abzüge werden auf die Karteikarten zweckmäßig nach Sachgruppen geordnet aufgeklebt, so daß also eine Karte nur die zu einer bestimmten Sachgruppe gehörigen Abzüge trägt. Dabei hat die Verwendung der Abzüge. für die Registrierung den weiteren Vorteil, daB ein und dieselbe Aufnahme nach mehreren Gesichtspunkten registriert werden kann (Person, Ort der Aufnahme, Art der Aufnahme, Zeitpunkt der Aufnahme usw.), Bei dieser Art der Registrierung können auch sofort alle je von dem betreffenden Objekt (Porträt) gemachten Aufnahmen auf einmal überblickt werden, da sie ja alle auf ein und dieselbe Karte bzw. auf aufeinanderfolgende Karten aufgeklebt sind, so daß unter den einzelnen Aufnahmen leichter eine geeignete Auswahl getroffen werden kann. Weiterhin werden hierbei die Negative weniger Beschädigungen ausgesetzt, da sie ja niemals zwecks Suchens einer Aufnahme zur Hand genommen werden, sondern nur dann, wenn von ihnen ein weiterer Abzug gemacht werden soll. Gleichzeitig können neben auf der das Negativ enthaltenden Tasche gemachten Angaben über Lichtverhältnisse, Tageszeit, Blende, Belichtungszeit bei der Aufnahme auch auf der Karteikarte selbst entsprechende, den Abzug betreffende Angaben gemacht werden, um hierdurch die Herstellung weiterer Abzüge zu erleichtern; beide Aufzeichnungen werden dann mit Bild und Negativ zugleich gefunden und brauchen nicht erst gesucht zu werden.
  • Die die Abzüge tragende Karteikarte und die die Negative enthaltende Tasche können auch vereinigt werden, wobei dann die Karte die Vorderseite der Tasche bildet. Weiterhin kann die Anordnung auch derart getroffen werden, daß auf der Rückseite der Karteiwarte eine gesonderteTasche für jedes Negativ vorgesehen ist. Die die Negative enthaltenden Taschen können, ob gesondert oder mit der Karteikarte vereinigt, zweckmäßig in an sich bekannter Weise aus durchsichtigem Material, z. B. Ölpapier, angefertigt werden, um die in ihnen. befindlichen Negative auch ohne Entfernung aus der Tasche erkennen zu können.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i zeigt die Vorderseite einer Karteikarte und Abb. z die dazugehörige Tasche für die Negative.
  • Abb. 3 zeigt eine mit der Tasche vereinigte Karteikarte.
  • Abb.4 zeigt die Rückseite einer mit gesonderten Taschen für jedes Negativ versehenen Karteikarte.
  • Bei der Karteikarte a gemäß Abb. i sind zwölf Felder für die Abzüge vorgesehen; über ihnen ist ein Raum frei gelassen für Angaben über die Gruppenzugehörigkeit der auf der Karte befindlichen Bilder. Die Abzüge b sind in die Felder der Karte stehend oder liegend eingeklebt; neben oder unter den Bildern ist in jedem Feld ein Raum für Eintragungen, betreffend den Aufbewahrungsort der entsprechenden Negative sowie betreffend das Material und die Art der Herstellung des Abzuges, vorgesehen.
  • Zu diesen Karten gehören Taschen c gemäß Abb, a, welche mit einer Nummer i versehen und in ebenso viele Felder eingeteilt sind wie die Karten. Zweckmäßig sind die in einer vertikalen oder horizontalen Reihe liegenden Felder zu einer Einheit zusammengefaßt, welche von den benachbarten Einheiten durch eine Naht oder eine sonstige Abgrenzung getrennt sind. Wenn z. B., wie dargestellt, die Karte mit zwölf Feldern versehen ist, von denen je drei in einer vertikalen Reihe liegen, so werden in der Tasche zweckmäßig vier Abteilungen vorgesehen, welche die Felder i bis 3, .4 bis 6, 7 bis .9 und io bis 1z umfassen. Diese Einteilung ist deswegen praktisch, weil die Einrichtung gemäß der Erfindung in erster Linie für Bilder von kleinem Format (etwa 36 X 24 mm) gedacht ist, welche auf zusammenhängenden Filmstreifen aufgenommen werden. Ein solcher Filmstreifen kann dann in Längen unterteilt werden, welche je drei Bilder umfassen; die Abzüge der Bilder werden in drei untereinanderliegende Felder der Karte eingeklebt, und das Filmstück d selbst wird in die diese drei Felder umfassende Abteilung der Tasche gesteckt. Der Abzug des in der Abteilung i der Tasche I befindlichen Negativs wird auf der Karteikarte mit I/i bezeichnet.
  • Wenn man nun später wieder einmal einen Abzug von diesem Negativ herzustellen wünscht, braucht man nur die Karte mit dem betreffenden Abzug herauszusuchen und kann an der Karte mit einem Blick ablesen, in welcher Tasche und an welcher Stelle derselben sich das betreffende Negativ befindet und in welchen anderen Taschen. noch ähnliche Aufnahmen vorhanden sind. Natürlich kann die Einrichtung auch für Bilder größeren Formats, als oben angegeben, verwendet werden, wobei dann gegebenenfalls weniger Bilder auf einer Karte und in einer Tasche vereinigt werden, als in der Zeichnung dargestellt sind.
  • Die Tasche c ist innen mit einem Futter versehen, welches die Schichtseite des Films vor Kratzern schützen soll. Die Taschen werden nach Nummern geordnet in einem Kasten aufbewahrt.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Abb. 3 ist die Karteikarte mit der Tasche vereinigt, indem sie deren Vorderseite bildet. Sie kann zu diesem Zweck entweder für sich hergestellt und auf der Vorderseite der Tasche befestigt, z. B. auf sie aufgeklebt werden, oder aber die Vorderseite der Tasche kann mit dem aus Abb. i ersichtlichen Aufdruck versehen sein.
  • Für den Fall, daß die Negative sich nicht auf einem zusammenhängenden Filmstreifen befinden, kann es zweckmäßig sein, für jedes einzelne Negativ eine gesonderte Tasche e gemäß Abb.- 4 vorzusehen. Diese Taschen können entweder auf einer von der Karteikarte unabhängigen Karte angebracht sein, können aber auch mit der Karteikarte vereinigt werden, indem sie auf der Rückseite derselben befestigt werden.
  • Die die Negative enthaltende Tasche bzw. die mit den Taschen versehene Karteikarte kann gegebenenfalls in einen luftdicht verschlossenen Umschlag aus durchsichtigem Material eingelegt werden, um die Negative vor dem Austrocknen zu schützen. Zu demselben Zweck können auch die die Negative enthaltenden Taschen in einem luftdicht schließenden Belichtungskasten aufbewahrt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRZJ CIIE i. Einrichtung zum geordneten Aufbewahrenvan photographischen Negativen, gekennzeichnet durch mit mehreren zur Aufnahme je eines Abzuges der einzuordnenden Negative numerierten Feldern versehene Karteikarten und den Karten zugeordnete Taschen, welche derart ausgebildet und unterteilt sind, daß die Negative in sie in derselben Ordnung eingesetzt werden können, in welcher die Abzüge auf den Karteikarten befestigt sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Karteikarten mit den Taschen vereinigt sind, indem sie die Vorderseite der Taschen bilden.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Rückseite der Karteikarten für das Negativ jedes auf ihrer Vorderseite befestigten Abzugs eine gesonderte Tasche aus gegebenenfalls durchsichtigem Material vorgesehen ist.
DEK134563D 1934-06-29 1934-06-29 Einrichtung zum geordneten Aufbewahren von photographischen Negativen Expired DE610938C (de)

Priority Applications (1)

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DEK134563D DE610938C (de) 1934-06-29 1934-06-29 Einrichtung zum geordneten Aufbewahren von photographischen Negativen

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DEK134563D DE610938C (de) 1934-06-29 1934-06-29 Einrichtung zum geordneten Aufbewahren von photographischen Negativen

Publications (1)

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DE610938C true DE610938C (de) 1935-03-19

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DEK134563D Expired DE610938C (de) 1934-06-29 1934-06-29 Einrichtung zum geordneten Aufbewahren von photographischen Negativen

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