DE610059C - Gekapselte und ausfahrbare Schaltanlage - Google Patents
Gekapselte und ausfahrbare SchaltanlageInfo
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- DE610059C DE610059C DEA59771D DEA0059771D DE610059C DE 610059 C DE610059 C DE 610059C DE A59771 D DEA59771 D DE A59771D DE A0059771 D DEA0059771 D DE A0059771D DE 610059 C DE610059 C DE 610059C
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- switchgear
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- 239000000428 dust Substances 0.000 description 1
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02B—BOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02B11/00—Switchgear having carriage withdrawable for isolation
- H02B11/02—Details
- H02B11/04—Isolating-contacts, e.g. mountings or shieldings
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02B—BOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02B11/00—Switchgear having carriage withdrawable for isolation
- H02B11/24—Shutters or guards
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Mechanisms For Operating Contacts (AREA)
Description
- Gekapselte und ausfahrbare Schaltanlage Bei gekapselten und ausfahrbaren Schaltanlagen soll eine Berührung von spannungsführenden Teilen unter allen Umständen ausgeschlossen sein. Deshalb verschließt man das Gehäuse, in dem sich die an die Sammelschienen angeschlossenen festen Trennkontakte befinden, durch einen Deckel, sobald der Schaltwagen herausgefahren wird. Das Verschließen geschieht in der Regel zwangsläufig zusammen mit der Bewegung des Schaltwagens. Nun soll in vielen Fällen nicht nur ein Berührungsschutz geschaffen, sondern auch verhindert werden, daß die Trennkontakte bei herausgefahrenem Schalter verstauben oder den Einflüssen der Witterung ausgesetzt sind. Dies läßt sich aber mit den bisher ausgeführten Verschlüssen nicht in vollkommener Weise erreichen.
- Eine bekannte Einrichtung besteht z. B. darin, daß .man zum Abschluß einen Deckel verwendet, der so gekrümmt ist, daß er den Teil eines Kreiszylindermantels darstellt. Die Achse dieses Kreiszylindermantels ist gleichzeitig die Drehachse für die Bewegung des Deckels. Die Drehachse steht senkrecht zu der Achse des zu verschließenden Gehäuses, das die Trennkontakte umhüllt. Besitzt dieses Gehäuse den meistens üblichen ovalen Querschnitt, so ergibt sich als Sitzfläche für den Deckel eine mathematisch. komplizierte Kurve, die sehr schwierig zu bearbeiten ist. Eine einfachere Sitzfläche erhält man bei Verwendung eines rechteckigen Querschnittes für die Kontaktumhüllung, an welcher der Verschluß als einfacher Klappdeckel befestigt ist. Es ergeben sich jedoch hierbei große Abmessungen und Gewichte. Außerdem schließt der Verschluß nicht dicht ab, da von dem Deckel kein Druck auf die ganze Sitzfläche ausgeübt werden kann. Es sind zwar auch gekapselte Schaltanlagen bekannt, bei denen die Gehäuse für die mit den Sammelschienen verbundenen Kontakte in üblicher Weise -als Zylinder reit rundem bzw. ovalem Querschnitt ausgeführt und ebenfalls mit einem ebenen Deckel bei ausgefahrenem Schaltwagen verschlossen sind. Hierbei ist jedoch eine komplizierte Antriebsvorrichtung erforderlich; auch ist ein Anliegen des Deckels auf dem ganzen Rand des Gehäuses nur bei ganz genauer Ausführung der Einrichtung zu erreichen.
- Die Erfindung vermeidet die Nachteile der bekannten Anordnungen und ermöglicht mittels eines einfachen Antriebs eine zwangsläufige Bewegung des Deckels in einem Zuge durch einen am Gehäuse gelagerten Kniehebel, mit welchem der Deckel durch eine Antriebsstange verbunden ist. Die letztere ist als Kulisse ausgebildet und wird als solche längs eines feststehenden Bolzens geführt. Sie wirkt zugleich als zweiarmiger Hebel, für welchen der feststehende Bolzen den Dreh-Punkt bildet. Infolge der kulissenförmigen Ausbildung der Antriebsstange senkt sich der Deckel bei eingefahrenem Schaltwagen bis etwa auf die Gehäusewand herab: Hierdurch findet ein Festliegen des Deckels statt, so daß ein Zurückfallen desselben auf die Isolatoren des Schaltwagens ausgeschlossen ist. Es empfiehlt sich, den Deckel in dieser Endlage auch noch durch eine Feder festzuhalten. welche ihn in der andern Endlage, also bei ausgefahrenem Schaltwagen, gegen die Sitzfläche der Öffnung .der Kontaktumhüllung anpreßt. Die Feder unterstützt zugleich beim Ausfahren des Schaltwagens die Drehbewegung,des Dekkels nach dem Öffnen und nach Ausführen einer kurzen geradlinigen Bewegung: Zur Steuerung des Deckels dient zweckmäßigerweise ein am Schaltwagen befestigter Anschlag.
- In der Abbildung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. In den Gehäusen a, und a2 befinden sich die an die Sammelschienen angeschlossenen Trennkontakte, während in dem Gehäuse b der Trennkontakt für die abgehende Leitung untergebracht ist. c ist ein Schaltwagen, an welchem der Schalter hängt und welcher mit seinen Kontakten d in die feststehenden Trennkontakte hineingefahren werden kann. An dem Schaltwagen c befindet sich ein Anschlag e, welcher auf die gabelförmig ausgebildete und an dem feststehenden Teil drehbar angeordnete Kurbel f einwirkt. Die Kurbel t befindet sich auf einer Welle g, welche entweder über die Stangen h und i oder auch unmittelbar die Kniehebel ki, k2, k3 antreibt. Die Kniehebel wirken mit dem einen Ende auf die Kulissen Ml, m2, ms, welche sich an den feststehenden Bolzen % n2, n$ führen. Sobald nun .der in seiner ausgefahrenen Stellung gezeichnete Schaltwagen in die Kontakte eingefahren wird, erteilt der Anschlag e vermittels der Kniehebel und der au diesen befestigten Kulissen den Deckeln oi, 02, os zunächst eine annähernd geradlinige Bewegung und dann eine Drehbewegung, an deren Ende sie alsdann entsprechend der punktiert gezeichneten, Lage längs der Gehäuse der Trennkontakte liegen. Der dichte Abschluß der Deckel sowie ihre Drehbewegung wird durch die Federn q unterstützt. Die Federn halten die geöffneten Dekkel bei eingefahrenem Schalter in ihrer Lage längs der Gehäusewand der Kontakte fest.
Claims (1)
- PATIENTANSPRÜCHE: i. Gekapselte und ausfahrbare Schaltanlage, bei der jedes Gehäuse für die mit den Sammelschienen verbundenen Kontakte des feststehenden Teiles bei ausgefahrenem Schaltwagen durch einen ebenen Deckel verschlossen ist, der bei eingefahrenem Schaltwagen längs der Gehäusewand beigedreht ist, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung der in einem Zuge aus einer Endstellung in die andere erfolgenden zwangsläufigen Bewegung des Deckels (oi, o2, os) ein am Gehäuse (ai, .a2, a3) gelagerter Kniehebel (k1, k2, k3) mit ;dem Deckel -durch eine als zweiarmiger Hebel wirkende und kulissenförmig ausgebildete Antriebsstange (mi, M2) mg) ver- bunden ist, welche längs eines feststehenden, zugleich als Drehpunkt dienenden Bolzens (n., n2, n3) geführt ist. a. Schaltanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für die Ausführung der Bewegung des Kniehebels ein am Schaltwagen (c) befestigter Anschlag (e) vorgesehen ist. 3. Schaltanlage nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der -Deckel bzw. sein Antriebsgestänge unter der Wirkung einer Feder (q) steht, welche ihn in der einen Endlage gegen die Öffnung des Gehäuses preßt, seine Drehbewegung nach dem Öffnen sowie nach einer kurzen geradlinigen Bewegung unterstützt und ihn in der Endlage längs der Gehäusewand festhält.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA59771D DE610059C (de) | 1929-11-27 | 1929-11-28 | Gekapselte und ausfahrbare Schaltanlage |
| US488146A US1866336A (en) | 1929-11-27 | 1930-10-11 | Electrical switch gear |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1866336X | 1929-11-27 | ||
| DEA59771D DE610059C (de) | 1929-11-27 | 1929-11-28 | Gekapselte und ausfahrbare Schaltanlage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE610059C true DE610059C (de) | 1935-03-05 |
Family
ID=25964499
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA59771D Expired DE610059C (de) | 1929-11-27 | 1929-11-28 | Gekapselte und ausfahrbare Schaltanlage |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US1866336A (de) |
| DE (1) | DE610059C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1018126B (de) * | 1955-01-31 | 1957-10-24 | Albrecht Jung G M B H | Schutzwand fuer Sicherungsschalter, Schaltgeraete und Verteilersysteme fuer Niederspannungsanlagen |
| DE1177718B (de) * | 1961-01-25 | 1964-09-10 | Calor Emag Elektrizitaets Ag | Kunststoffisolierte Hochspannungsschaltanlage |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1261925B (de) * | 1957-10-08 | 1968-02-29 | Calor Emag Elektrizitaets Ag | Elektrische Schaltzelle mit ausfahr- bzw. ausziehbaren Anlagenteilen und mit bewegbaren Abdeckplatten fuer die spannungsfuehrenden Teile |
-
1929
- 1929-11-28 DE DEA59771D patent/DE610059C/de not_active Expired
-
1930
- 1930-10-11 US US488146A patent/US1866336A/en not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1018126B (de) * | 1955-01-31 | 1957-10-24 | Albrecht Jung G M B H | Schutzwand fuer Sicherungsschalter, Schaltgeraete und Verteilersysteme fuer Niederspannungsanlagen |
| DE1177718B (de) * | 1961-01-25 | 1964-09-10 | Calor Emag Elektrizitaets Ag | Kunststoffisolierte Hochspannungsschaltanlage |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US1866336A (en) | 1932-07-05 |
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