DE619197C - Verfahren zur Herstellung von Sternvierern oder sternviereraehnlichen Adergruppen hoeherer Ordnung - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Sternvierern oder sternviereraehnlichen Adergruppen hoeherer OrdnungInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
- H01B11/00—Communication cables or conductors
- H01B11/02—Cables with twisted pairs or quads
- H01B11/04—Cables with twisted pairs or quads with pairs or quads mutually positioned to reduce cross-talk
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Description
Bei der Herstellung von Adergruppen, deren Adern, Paare o. dgl., um eine gemeinsame
Achse verseilt werden, insbesondere von Sternvierern, konnte es, trotzdem auf eine
gleichmäßige Herstellung der einzelnen Adern und auf die Einhaltung einer gleichen
Zugspannung für alle Adern bei der Verseilung sorgfältig geachtet wurde, nicht vermieden
werden, daß die Adern bzw. Paare innerhalb der Adergruppe eine unsymmetrische Lage zueinander einnehmen. Um eine möglichst
symmetrische Lage der Adern bzw. Paare einer solchen Adergruppe zu gewährleisten,
wurde in der Mitte der Adergruppe eine Einlage in Form eines Papier- oder Baumwollfadens angeordnet. Von diesem
Vorschlag wurde in der Praxis bisher nur in geringem Umfange Gebrauch gemacht, weil
durch die in der Mitte der Adergruppe ange-
ao ordnete Einlage einerseits die Kapazität der einzelnen Doppelleitungen bzw. Doppelleitungen
höherer Ordnung erhöht wird, und andererseits die Herstellungskosten erhöht werden.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die durch die Anordnung der zusätzlichen
zentralen Einlage entstehenden Nachteile zu vermeiden, trotzdem aber bei der Verseilung
der Adergruppe eine in gleich hohem Maße symmetrische Lage der Adern zu erreichen
wie bei Vorhandensein der zentralen Einlage. Die Erfindung benutzt die bekannte Erkenntnis,
daß die Adern bzw. Paare ihre endgültige Lage im wesentlichen bereits im Verseilnippel
einnehmen, daß aber die Adern bzw. Paare nach ihrer Verseilung, insbesondere
dann, wenn die Adergruppe mit einem Faden fest umschnürt wird, kaum noch ihre Lage
ändern. Auf Grund dieser Erkenntnis wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, bei der
Herstellung von sternviererfÖrmigen Adergruppen, deren Adern, Paare o. dgl. um eine
gemeinsame Achse verseilt werden, die Adern bzw. Paare um eine in der Mitte des Verseilnippels
angeordnete Einlage, zweckmäßig in Form eines Führungsdrahtes, zu verseilen. Der Führungsdraht ersetzt gewissermaßen
die sonst in die Adergruppe einlaufende Einlage. Der in der Mitte des Verseilnippels
angeordnete Führungsdraht ragt zweckmäßig bis zu dem Punkt über den Verseilnippel hinaus,
an dem die Adergruppe ihre endgültige Form erhalten hat. Falls die Adergruppe kurz hinter dem Verseilnippel mit einem
Faden fest umschnürt wird, ragt der Führungsdraht vorteilhaft über die Umschnürungsstelle
hinaus. Der Führungsdraht selbst wird zweckmäßig aus einem widerstandsfähigen
Material, beispielsweise aus Stahl, hergestellt und erhält vorzugsweise runden Querschnitt oder einen Querschnitt, der sich
dem Hohlraum innerhalb der Adergruppe anpaßt.
Es ist bekannt, die symmetrische Lage der Adern bzw. Gruppen während der Verseilung
durch Anwendung eines Verseilnippels zu erzielen, der . mit der Umlaufgeschwindigkeit
der "Vbrratstrommeln umläuft und sich der
Umrißform der Adern anschmiegende, ineinander übergehende Bohrungen aufweist, durch
welche die Adern auf ihrem kreisförmigen Querschnitt und in der richtigen gegenseitigen
Lage bis zum Verseilungspunkt und im Verseilungspunkt selbst gehalten werden. Die
Anwendung eines derartigen Verseilnippels hat jedoch den Nachteil, daß die einzelnen
ίο Adern sich den Bohrungen des Verseilnippels nicht immer genau anpassen und damit einem
verschieden großen Reibungsdruck unterworfen werden. Dies kann aber wieder zu Unsymmetrien
führen. Schließlich ist es ein Nachteil, daß der Verseilnippel sich mit der
Umlaufgeschwindigkeit der Vorratstrommeln drehen muß. Alle diese Nachteile werden bei
Anwendung des gemäß der Erfindung vorgeschlagenen Verfahrens vermieden. Hinzu
kommt der besondere Vorteil des neuen Verfahrens, daß ein normaler Verseilnippel mit
runder Bohrung benutzt werden kann, der bekanntlich wesentlich billiger in der Herstellung
ist.
Um zu vermeiden, daß bei dem erfindungsgemäß vorgeschlagenen Verfahren zwischen
dem Führungsdraht und den Adern eine unzulässige Reibung entsteht, wird der Führungsdraht
der weiteren Erfindung gemäß frei drehbar angeordnet, oder er wird mit der Verseilmaschine derart verbunden bzw. gekuppelt,
.daß der Führungsdraht die gleiche bzw. annähernd gleiche Umlaufsgeschwindigkeit
wie der Verseilkorb erhält. Das Verfahren gemäß der Erfindung wird beispielsweise
an Hand der in Fig. ι gezeigten Sternviererverseilung
näher erläutert, io ist der übliche Verseilnippel, i6 der gemäß der Erfindung
in der Mitte des Verseilnippels angeordnete Führungsdraht. Die zu einem Sternvierer
gehörenden Adern ri, 12, 13 und 14
laufen von den Vorratstrommeln aus in den Verseilnippel 10 hinein. Kurz hinter dem
Verseilnippel wird der Vierer in an sich bekannter Weise durch einen Faden 15 fest umschnürt.
Wie aus der Figur ersichtlich, ragt der Führungsdraht über die Umschnürungsstelle
hinaus. Nach dem Ende .zu verjüngt sich der Querschnitt des Führungsdrahtes.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch den Sternvierer an der Stelle A-A während der Viererverseilung,
ii, 12, 13 und 14 sind die vier
Adern des Sternvierers, 15 ist der Umschnürungsfaden und 16 der aus Stahl bestehende
Führungsdraht.
Claims (5)
- Patentansprüche:. i. Verfahren zur Herstellung von Sternvierern oder sternviererähnlichen Adergruppen höherer Ordnung, bei dem die symmetrische Lage der Adern bzw. Gruppen während der Verseilung durch zusätzliche Mittel erzielt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Adern bzw. Gruppen um eine in die Mitte des Verseilnippeis hineinragende Führungseinlage, zweckmäßig in Form eines Führungsdrahtes, verseilt werden.
- 2. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungseinlage über die Stelle hinausragt, an der die Adergruppe mit einem Faden fest umschnürt wird.
- 3. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungseinlage aus Stahl besteht.
- 4. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungseinlage einen runden Querschnitt oder einen dem inneren Hohlraum der Adergruppe angepaßten Querschnitt hat.
- 5. Einrichtung zur Ausübung des Verf ahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungseinlage frei drehbar angeordnet oder mit der Verseilmaschine derart verbunden bzw. gekuppelt ist, daß die Führungseinlage die gleiche bzw. annähernd gleiche Umlaufsgeschwindigkeit wie der Verseilkorb hat.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES109842D DE619197C (de) | 1933-06-24 | 1933-06-24 | Verfahren zur Herstellung von Sternvierern oder sternviereraehnlichen Adergruppen hoeherer Ordnung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES109842D DE619197C (de) | 1933-06-24 | 1933-06-24 | Verfahren zur Herstellung von Sternvierern oder sternviereraehnlichen Adergruppen hoeherer Ordnung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE619197C true DE619197C (de) | 1935-09-27 |
Family
ID=7529806
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES109842D Expired DE619197C (de) | 1933-06-24 | 1933-06-24 | Verfahren zur Herstellung von Sternvierern oder sternviereraehnlichen Adergruppen hoeherer Ordnung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE619197C (de) |
-
1933
- 1933-06-24 DE DES109842D patent/DE619197C/de not_active Expired
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