[go: up one dir, main page]

DE618876C - Verteiler fuer eine Schmierleitung in eine Mehrzahl von Leitungen - Google Patents

Verteiler fuer eine Schmierleitung in eine Mehrzahl von Leitungen

Info

Publication number
DE618876C
DE618876C DE1930618876D DE618876DD DE618876C DE 618876 C DE618876 C DE 618876C DE 1930618876 D DE1930618876 D DE 1930618876D DE 618876D D DE618876D D DE 618876DD DE 618876 C DE618876 C DE 618876C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
distributor
lubrication
switching
group
main
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930618876D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE618876C publication Critical patent/DE618876C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N25/00Distributing equipment with or without proportioning devices
    • F16N25/04Distributing equipment with or without proportioning devices with rotary distributing member

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Details Of Gearings (AREA)

Description

  • Verteiler für eine Schmierleitung in eine Mehrzahl von Leitungen Bekannte Zentralschmiervorrichtungen mit von Hand auf verschiedene Rohrzweige einzustellenden Verteilern, die aus einem Drehschieber und einer festen Verteilerscheibe mit verschiedenen Öffnungen und Zweigleitungen zu den einzelnen Schmierstellen bestehen, ermöglichen die Abschmierung aller Schmierstellen gleichzeitig und einzeln nacheinander. Auch gibt es Verteiler mit Gruppenanschlüssen, bei .denen die Abschmierung ,der Schmierstellen einer Gruppe nur einzeln nacheinander erfolgt. Soll die Abschmierung bei diesem System für alle Schmierstellen gleichzeitig erfolgen, so ist der Verteilerkolben in Endstellung zu bringen und außerdem auf eine zweite Pumpenleitung einzuschalten. Oder es sind Vorrichtungen bekannt, bei .denen die Verteiler an eine gemeinsame Schaltleitung angeschlossen sind. Erfolgt die Öffnung des Schalthahnes, so werden alle angeschlossenen Verteiler gleichzeitig betätigt und alle angeschlossenen Schmierstellen gleichzeitig mit Schmiermittel versehen. Weiter sind Vorrichtungen mit einem Verteiler bekannt, bei dem die Zuführung des Schmiermittels zu allen Lagern dauernd erfolgt, wobei aber noch durch einen Verteilerarm jedes Lager einzeln geschmiert wird.
  • Bei Verwendung einer Schmiervorrichtung mit nur einem Verteiler treten folgende Nachteile auf. Bei Maschinen mit vielen Schmierstellen müßte der Verteiler sehr groß werden; da dieser dann auch noch von den einzelnen Schmierstellen weit entfernt ist, sind viele lange Schmierleitungen erforderlich, die wiederum leicht beschädigt werden können. Bei Verwendung mehrerer Gruppenverteiler mit je einem gemeinsamen Leitungsstrang ist es nicht möglich, jedes Lager einzeln unter den Schmierdruck zu setzen.
  • Bei der Erfindung ist hinter der Druckerzeugungsquelle ein Hauptverteiler vorgesehen, der ebenso wie die Gruppenverteiler an den, einzelnen Strängen von den Leitungen zu den Schmierstellen durch eine gemeinsame Schaltvorrichtung eingestellt werden. Diese Schaltvorrichtung ist mit dem Verteiler für die Stränge zu den Gruppen vereinigt und seine Bewegung wird mittels Bowdenzug oder ähnlichen Übertragungsmitteln auf die Gruppenverteiler übertragen. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß bei Verwendung von mehreren Gruppenverteilern diese in unmittelbarer Nähe der Lager sitzen können und somit nur kurze Schmierleitungen benötigt werden, daß aber trotzdem die Verteiler einzeln von einer zentralen Stelle aus gesteuert werden können. Ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt darin, daß durch .die gemeinsame Schaltvorrichtung sowohl der Hauptverteiler als auch die einzelnen Verteiler derart gesteuert werden können, daß entweder sämtliche angeschlossenen Schmierstellen gleichzeitig oder die an einer Verteilergruppe angeschlossene Zahl von Schmierstellen gleichzeitig oder auch nur eine einzige Schmierstelle mit Schmiermittel versehen werden kann. Bei dieser Unterteilung in Gesamt-, Gruppen- und Einzelschmierung kann die Schmierung aller Lager in kürzester Frist erfolgen, wobei einzelne, besonders belastete Lagergrüppen, wieder gesondert zusanmengefaßt und entsprechend mit Schmiermittel versehen werden können.
  • Die Abbildungen zeigen ein Ausführungs-Beispiel der Erfindung, und zwar: Abb. z eine Gesamtanordnung der Zentralschmiervorrichtung, Abb. 2 -die Schaltvorrichtung in Ansicht, Abb. 3 die Schaltvorrichtung im Grundriß, Abb.4 den Hauptverteiler, Abb. 5 einen Gruppenverteiler, Abb. 6 den Schalthebel und Abb. 7 die Kupplung in den Gruppenverteilern.
  • Die Abb. r zeigt die gesamte Anordnung der Schmiervorrichtung. In dem Gehäuse e befindet sich eine im Schnitt in der Abb.4 dargestellte feste Verteilerscheibe mit z. B. vier Öffnungen u1, zs2, u3 und u4. In dieser ist drehbar eine bewegliche Scheibe c3 gelagert mit drei manschettenartigen, unter Federdruck stehenden Kolben in Öffnungen da, während die eine Öffnung keinen Kolben enthält. Der Antrieb der beweglichen Kolbenscheibe es erfolgt in einer später geschilderten Weise. In das feste Hauptverteilergehäuse s führt ein Einfuhrrohr b2 vori einer Pumpe mit einem Druckmesser c2. Von den vier Öffnungen u1, z'2, u3 und u4 führen Leitungen u5, ue, iz, und u8 zu .den Gruppenverteilern I, II, III und IV. Diese bestehen wiederum, wie die Abb. 5 im Schnitt zeigt, aus einer festen und einer beweglichen Scheibe c, deren Antrieb gleichfalls später geschildert ist. Der Antrieb der Hauptverbenlerscheibe im Gehäuse e geschieht durch ineinandergreifende Getrieberäder gemäß den Abb. 2 und 3 mittels eines Schalthebels v über einem Schaltbogen.
  • Die Getrieberäder zergen die Übersetzungsräder dl, f 1, ferner y1, z1 und a2,_ ferner o1, pi sowie t1, v1 und die Malteserräder q1, s1. Von dem Zahnrad dl am Schalthebel wird gleichzeitig das Rad eigetrieben, das mit dem Malteserrad gi fest verbunden ist. Dieses Rad besitzt einen Zahn, der in die Räder hl und k1 eingreifen kann. Von diesen letztgenannten Rädern führen Drahtzüge ki, kii, kill, kiv zu den Antrieben der Gruppenverteiler. - Sie greifen hier an Radsegmenten l mit Hebeln i an. Die Radsegmente greifen in Räder m ein, die lose auf .den. Wellen p sitzen. Mit den Rädern m sind _ fest verbunden Schalträder n, die über einen Schaltzahn o die Welle p mitnehmen und somit auch die Schalt-Scheibe c, die ähnlich wie die des Hauptverteilers mit Kolbendichtungen und, einer öffnung ohne eine solche Dichtung ausgerüstet ist. Bei jedem dieser Verteiler sind Bohrungen x bis r2 vorgesehen, von denen bei der Schaltung elf durch an den Verteilerscheiben I bis IV vorgesehenen Manschetten d abgedichtet oder freigegeben werden, so daß die zwölfte Bohrung q (ohne Manschette) bei der Einzelschmierung eine Bohrung z oder 2 oder 3 usw. deckt und somit .den Weg zu diesen Lagern freigibt. Von den Verteilern I, II, III, IV führen je zwölf Schmierleitungen r1 bis r12 zu den Schmierstellen mit den davor eingebauten Druckausgleichventilen d2.
  • Bei der Einstellung ges Schalthebels v auf die unteren Teilungen der Skala h, nach den Abb. s, 2, 3, werden das Rad dl und somit die im, Eingriff stehenden Zahnräder f1, o1, p1 und dadurch die Malteserräder q1, s1 sowie die .Zahnräder t1, v1 und die Hauptverteilerscheibe c3 gedreht; bei der Umkehrung der Schaltrichtung die Räder y1, z1, a2. Gleichzeitig werden aber auch durch das Zahnrad dl das Zahnrad ei und dadurch die Malteserräder g1, hl oder k1 gedreht und somit die von letzteren abgehenden j e zwei der Drahtzüge ki, kii, ' kill, kiv, die zu den Gruppenverteilern I bis IV führen, betätigt. Die Drahtzügek, bis kiv sind bei den Gruppenverteilern an Hebeln i mit .der Zugfeder il befestigt. Wird nun beim Schalten das Malteserrad g1 bewegt, so kommt dieses zuerst mit dem Maltesergegenrad hl in Eingriff. Der Drahtzug ki wird hierbei angezogen und dessen Bewegung auf den Hebel i mit der :daran befestigten Feder il, die jetzt gespannt wird, übertragen. Diese Bewegung wird dann weiter durch das Segmentrad Z auf das Rad m und somit auf das mit diesem verbundene Schaltrad n über die Schaltklinke o auf die Achse p und somit auf die Verteilerscheibe c des Verteilers I übergeleitet. Gleichzeitig wird aber der Drahtzug kiv, der ebenfalls an dem Malteserrad ki befestigt ist, betätigt, aber durch die entsprechende Anordnung .derart, daß auf diesen ein Schub ausgeübt wird. Dieser Schub wird durch die Zugkraft der Feder il unterstützt. Eine Schaltung der Verteilerscheibe c im Verteiler IV erfolgt hierbei nicht. Die durch die Feder il auf den Drahtzug kiv und auf das Segrnentrad L ausgeübte Bewegung wird nicht auf die Achse p übertragen, da das Rad m mit dem Schaltrad ii unter der Schaltklinke o gleitet. Eine Lose des Drahtzuges tritt hierbei nicht ein, da der Hebel i mittels ,des Drahtzuges kiv durch das Malteserrad hl gesteuert wird. Die Verteilerscheibe c vom Verteiler IV wird durch den Drahtzug kiv erst dann bewegt, wenn der Schalthebel v nach der Umkehrung zurückbewegt wird und das Malteserrad g1 mit dem Malteserrad hl wieder in Eingriff kommt. Hierbei wird dann auf den Drahtzug ki ein Schub ausgeübt. Die Drahtzüge kii, kill afbeiten in derselben Weise. Um bei der Umkehrung der Schaltrichtung des Schalthebels v die Schaltrichtung des Hauptverteilers s nicht zu "ändern, sind in Abb. 3 die Sperräder 7a1, x1 mit .den Sperrklinken ml und w, vorgesehen.
  • Nach Abb. 6 sitzen an dem Schalthebel v die Schalträder w und x und fest auf deren Achse die doppeltwirkende Sperrklinke y, die in die beiden gebogenen Zahnstangen bi und cl unter Wirkung der Feder z eingreift. Außerdem sind .an den beiden Enden der Skala Schaltklinken a1 und a3 vorgesehen, um eine Änderung der Schaltrichtung erst in den Umkehrpunkten der Skalenteilung zu ermöglichen. Das Schaltrad w hat zwei nebeneinanderliegende Abflachungen, gegen jeweils eine derselben sich die Feder z stützt.
  • Die Wirkungsweise des Zentralschmieraggregates nach Abb. z mit der Stellung des Schalthebels v an der Anfangsstellung der Skala l1 ist folgende-Das von der Pumpe kommende Schmiermittel tritt durch die Pumpenleitung b2 über Druckmesser c2 in den Hauptverteiler s ein. Die drei Dichtungsmanschetten in den öff nungen d3 der Hauptverteilerscheibe c3 stehen in der Anfangsstellung des Schalthebels v zwischen den Bohrungen ia, bis u4 für die Speiseleitungen u5 bis u8. Das eintretende Schmiermittel- füllt zunächst den gesamten Innenraum aus und tritt dann :durch den Spalt, der von der Verteilerscheibe c, und dem Boden des Gehäuses gebildet wird und entsprechend den im Boden vorgesehenen Bohrungen zu bemessen ist, in die Speiseleitungen aas bis u, ein und gelangt durch diese in die Gruppenverteiler I bis IV. Die Einstelhing der Gruppenverteilerkolbenscheibe c mit den je elf Manschetten d ist bei dieser Schaltstellung ebenfalls derart, daß die Manschetten d zwischen den Bohrungen r bis 12 der vier Verteiler I bis IV stehen. Das Schmiermittel kann somit ebenfalls durch den Spalt zwischen den Verteilerkolben c und Boden der Gruppenverteiler und durch die je zwölf Schmierleitungen r, bis r12 durch die Ventile d2 zu den Schmierstellen gelangen.
  • Wird nun der Schalthebel v von der Anfangsstellung,der Skala unter I, auf die Skalenteilung 1g (Abb. 2) rechts von I, gebracht, so wird hierbei der Verteilerkolben es des Hauptverteilers s durch die Räder dl, f, über Sperrad n1 und Sperrklinke ml, der Räder ol, pl, den Malteserrädern q1, s,, der Räder t,, v, so geschaltet, däß die drei Manschetten d3 die drei Bohrungen u2; u3, u4 für die Speiseleitungen zag, u, u8 überdecken und somit .das Schmiermittel nur durch die Speise-Leitung u5 in den Verteiler I gelangen kann. Da bei der vorgesehenen Anordnung des Schaltapparates der Verteilerkolben -c im Verteiler.I noch nicht geschaltet ist, also die Manschetten d noch zwischen den Bohrungen z bis z2 stehen, sind die zwölf Schmierleitungen r1 bis r" für den Durchtritt des Schmiermittels frei, d. h. die Abschmierung der ganzen ersten Gruppe kann erfolgen.
  • Beim Bewegen des .Schalthebels v von I, nach links auf die Skalenteilung I, wird das Malteserrad s, nicht mehr betätigt, da der Zahn des Malteserrades q, die Zahnlücke des Malteserrades s, bereits verlassen hat und erst -wieder in Eingriff kommt, sobald der Schalthebel v die Skalenteilung I1. v erläßt und auf die Skalenteilung II, zu bewegt wird. Während der Schalthebel v von Skalenteilung I, nach links über die Skalenteilung Il, I2, 13 usw. bis Il, bewegt wird, verbleibt der Scilaltkolben c3 des Hauptverteilers s in Ruhe, d. h. die Speiseleitung 2c5, die zum Gruppenverteiler I führt, bleibt während dieser Zeit geöffnet. In dieser Zeit erfolgt vielmehr nur die Schaltung des Gruppenverteilers I, und zwar durch die Zahnräder dl, ei und Malteserrad äl, dessen Zahn jetzt mit dem Malteserrad hl in Eingriff kommt und somit den Drahtzug k1 vom Gruppenverteiler I anzieht. Da der Drahtzug an dem Hebel i befestigt ist wird das Segmentrad z, welches mit diesem Hebel verbunden ist, betätigt und greift in das lose auf der Achse sitzende Zahnrad in ein. Da dieses aber mit dem Schaltrad n fest verbunden ist und in dieser Drehrichtung der Schaltzahn o in Eingriff kommt, wird die Achse p und -damit die daran befestigte Gruppenverteilerkolbenscheibe c vom Gruppenverteiler I so gedreht, daß, wenn der Schalthebel v auf einer bestimmten Skalenteilung, z. B. Il, I2, I, usw. bis .I12, angelangt ist, die offene Bohrung q in der Verteilerscheibe c immer über der entsprechenden Bohrung i, 2, 3 usw. i2 steht und somit das Schmiermittel durch die jeweilige Schmierleitung r,, r2, r3 usw. r, über Ventil d2 in die Schmierstelle gelangen kann, während jeweils die anderen elf Bohrungen im Boden des Gruppenverteilers durch die in der Gruppenv erteilerkolbenscheibe c vorgesehenen Manschetten verschlossen sind; es wird jetzt also jeweils immer nur eine Schmierleitung freigegeben. Hat der Schalthebel v die Skalenteilung I1, erreicht, verläßt der Zahn des Malteserrades g, die Zahnlücke des Malteserlä.des h1, wobei die Verteilerkolbenscheibe c vom Verteiler I noch so eingestellt wird, daß die Manschetten d zwischen den Bohrungen i bis 12 stehenbleiben. Die Verteilerkolbenscheibe c hat jetzt eine volle Umdrehung, also 36o°, zurückgelegt und steht somit wieder in ihrer Ausgangsstellung.
  • Wind nun der Schalthebel v von Skalenteilung I" auf IIg zu bewegt, so kommt der Zahn des Malteserrades q1 durch die vorgeschalteten Übersetzungsräder wieder mit dem Malteserrad s1 -in Eingriff; und sobald der Schalthebel v die Skalenteilung IIg erreicht hat, ist der Hauptverteilerkolben c, auf den Gruppenverteiler II eingestellt, während die Bohrungen ui, zt$ u4 bzw. die Speiseleitungen u," u, und u8, die zu .den Gruppenverteilern I, III und IV führen, durch die Manschetten in den Bohrungen ds im Hauptverteiler s verschlossen sind. In dieser Stellung kann wiederum Gruppenschmierung - des Gruppenverteilers II erfolgen, da die Verteilerkolbenscheibe c von Gruppenverteiler II noch nicht geschaltet ist, die Manschetten d somit noch zwischen den Bohrungen i bis i2 stehen.
  • Wird der Schalthebel v über die Skalenteilung II nach links von IIg weiter über IIl, 112, IIs usw. bis 11,2 bewegt, so kann hierbei wieder die Einzelschmierung der -an Gruppenverteiler II angeschlossenen Schmierstellen, wie bei Gruppenverteiler I beschrieben, erfolgen: Wird der Schalthebel v von der Skalenteilung IIi, weiter bewegt auf H18, wobei am äußersten . linken Skalenende die Umkehrung der Schaltrichtung ,desselben erfolgt, kommt wieder durch die vorgeschalteten übersetzungsräder der Zahn des Malteserrades q1 mit dem Malteserrad s1 in Eingriff und der Hauptverteiler wird' auf den Gruppenverteiler III, analog wie bei Verteiler I und 1I beschrieben, eingestellt, während nunmehr Gruppenverteiler I, II, IV abgeschlossen werden.
  • Die Einzel- und Gruppenschmierung der Gruppenverteiler III, IV erfolgt bei der Sehalthebelbewegung nach rechts, wie bei den Gruppenverteilern I und II beschrieben.
  • Hat der Schalthebel v die rechte Skalenteilung, wie in Abb. i und 2 dargestellt, erreicht, kann die Abschmierung sämtlicher angeschlossenen Schmierstellen erfolgen, da in dieser Stellung sowohl die Dichtungsmanschetten in den Bohrungen d3 in der Verteilerkolbenscheibe c, des Hauptverteilers s; als auch die Dichtungsmanschetten d in :den Verteilerscheiben c .der Gruppenverteiler I bis IV zwischen den Bohrungen stehen, siehe. Abb. i. Das Schmiermittel kann also von der Pumpe über Druckmesser-c" Hauptverteiler s, den Schmiermittelzuführungs- oder Speiseleitungen u5 bis u8 zu den Gruppenverteilern I bis IV und von dort über die Schmierleitungen r1 bis r12 zu den angeschlossenen Schmierstellen über Ventile d2 gelangen.
  • Die Wirkungsweise des Sperrsystems am Schalthebel v (Abb. 6) ist folgende: Wird der Schalthebel v nach dem linken Skalenende des Schaltapparates hin bewegt, so greift die Sperrklinke y indie Zahnstange bi sperrend ein. Hat der Hebel v das linke Ende der Skala ziemlich erreicht, d. h. nachdem die Skalenteilung 1,12 verlassen ist und die bis dahin vom Verteiler II in Eingriff stehenden Räder ausgeschaltet sind, so greift -die Schaltklinke cal in dieVerzahnung des Schaltrades w ein und dreht dadurch -die auf derselben Achse befestigte.Sperrklinke y soweit, bis diese in die Verzahnung c1 eingreift, wodurch der Hebel v am Weiterbewegen gehindert wird. Würde man versuchen, den Schalthebel v vorzeitig zurückzubewegen, d. h. bevor die Schaltklinke y in die Zahnstange c1 in Eingriff gekommen ist, aber durch die Schaltklinke a1 auch bereits bei der Zahnstange bi in Ausgriff gebracht ist, so würde die Feder z, die immer noch auf die durch die beiden Abflachungen gebildete Kante drückt, bewirken, daß .die Sperrklinke y um soviel jeweils in die Verzahnung bi wieder hineingedrückt wird, wie durch die Rückwärtsbewegung des Hebels v und die. dadurch wieder in Ausgriff kommende Schaltklinke a, freigegeben ist. Wird aber der Schalthebel v nur um so viel weiterbewegt, daß die durch die Abflachungen gebildete Kante die senkrechte Stellung gegenüber der Feder z nur um einiges überschritten hat, so wird durch die,dann eintretende Hebelwirkung gegenüber dem Drehpunkt dieser Kante die Einschaltung der Klinke y in die Zahnstange c1 sprungartig erfolgen. Der Schaltvorgang der Sperrvorrichtung findet aber immer erst statt, wenn alle Räder für die Verteiler resp. für den Hauptverteiter außer Eingriff sind, so daß eine Verstellung dieser gegenüber .der Skalenteilung nicht stattfinden kann.
  • Bei dem auf der Zeichnung aufgeführten Beispiel sind vier Verteiler vorgesehen. Es können aber bei entsprechender Ausbildung des Hauptverteilers und des Schaltapparates eine größereAnzahl vonVerteilern angeordnet werden. Die Art der Schmierpumpe kann eine beliebige sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zentralschmieraggregat, bei dem die einzelnen Schmierleitungen von den zwischengeschalteten Verteilern abgehen, die wiederum durch je -eine Speiseleitung mit dem Hauptverteiler und dieser durch eine Pumpenleitung mit der Schmiermittelpumpe verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Verteiler sowie der Hauptverteiler durch eine gemeinsame Schaltvorrichtung, zweckmäßig von einem am Hauptverteiler angeordneten Schalthebel eingestellt werden und deren Bewegung zum Beispiel mittels Drahtzügen odex ähnlichen Mitteln auf die Verteiler übertragen wird, so daß entweder alle angeschlossenen Schmierstellen gleichzeitig oder eine Gruppe an einem Verteilerstrange gleichzeitig oder nur eine einzige Schmierstelle mit Schmiermittel versehen werden können. a. Zentralschmieraggregat nach Anspruch z, noch dadurch gekennzeichnet, daß während eines bestimmten Schaltweges die Schaltung des Hauptverteilers ruht und daß dann der durch die jeweilige Stellung des Hauptverteilers eingestellte Verteiler durch das in Eingriff kommende Schaltrad auf die an diesen angeschlossenen Schmierstellen nacheinander ' eingestellt wird. 3. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellung der Gruppenverteiler und .des Hauptverteilers von Schalträndern erfolgt, die von einem Antriebsrad am Hauptschalthebel verstellt werden und von denen immer nur eins, sei es für die Gruppenverteiler oder dem Hauptverteiler, in Eingriff gelangt. q.. Vorrichtung nach den Ansprüchen z bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Sperrsystem die Umkehrung der Schaltrichtung des Schalthebels nur in der Anfangs- und Endstellung ermöglicht, durch die auf einer gemeinsamen Achse angeordneten, entgegengesetzt gezahnten Schalträder (w und x) und der doppelwirkenden Sperrklinke (y), die jeweils in die Verzahnung (bi oder c) eingreift.
DE1930618876D 1930-10-30 1930-10-30 Verteiler fuer eine Schmierleitung in eine Mehrzahl von Leitungen Expired DE618876C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE618876T 1930-10-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE618876C true DE618876C (de) 1935-09-18

Family

ID=6577250

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930618876D Expired DE618876C (de) 1930-10-30 1930-10-30 Verteiler fuer eine Schmierleitung in eine Mehrzahl von Leitungen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE618876C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE910007C (de) * 1949-06-14 1954-04-26 Helios App Wetzel & Schlosshau Zentralschmiervorrichtung fuer groessere Maschinenanlagen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE910007C (de) * 1949-06-14 1954-04-26 Helios App Wetzel & Schlosshau Zentralschmiervorrichtung fuer groessere Maschinenanlagen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE618876C (de) Verteiler fuer eine Schmierleitung in eine Mehrzahl von Leitungen
DE487284C (de) Selbsttaetige Schaltvorrichtung fuer Wechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE384923C (de) UEbersetzungsgetriebe
DE687738C (de) Schaltvorrichtung fuer ein mehrstufiges Zahnraedernsbesondere Kraftfahrzeugen
DE573631C (de) Vielgangschaltgetriebe
DE1803916C3 (de) SeU- bzw. Kabelwinde
DE635392C (de) Kettenscher- und Baeummaschine mit regelbarem Antrieb
DE1811128C3 (de) Einrichtung zur gleichzeitigen Verstellung des Leistungseinstellorgans sowie der Fördermenge der Schmierölpumpe bei einer Brennkraftmaschine
DE514991C (de) Vorrichtung zum periodischen Schalten von Maschinenteilen
DE1289012B (de) Einrichtung zur Zeitplansteuerung von hydraulischem Grubenausbau
DE361214C (de) Verriegelungsvorrichtung zwischen Steuer- und Bremshebel
DE932022C (de) Weichenstellvorrichtung, die in eine Zungensicherung umgewandelt werden kann
DE367754C (de) Zettelbefoerderungsanlage
DE589729C (de) Elektrischer Antrieb mit Haupt- und Hilfsmotor fuer Cotton- und aehnliche Wirkmaschinen
DE606799C (de) Selbsttaetige Umschaltvorrichtung fuer das Saldierwerk von Buchungsmaschinen
DE618621C (de) Von Hand getriebene Steuerwinde fuer Fluss-, Kuesten- o. dgl. Motorschiffe
DE618941C (de) Steuerschalter fuer pneumatisch oder hydraulisch gesteuerte Kraftfahrzeuge
DE701312C (de) Schaltvorrichtung fuer mehrstufige Geschwindigkeitswechselgetriebe, insbesondere fuer Fahrraeder
DE956650C (de) Selbsttaetige Gangschaltung mit gesteuerter Synchronisierung der Kupplungswellen fuer Fahrzeuggetriebe
DE560242C (de) Schaltvorrichtung fuer hydraulisch oder pneumatisch angetriebene Absperrorgane an Krakanlagen
DE915147C (de) Haspel fuer Schaelschrapper oder aehnlich bewegte Vorrichtungen
DE839301C (de) Steuerungseinrichtung fuer Umlaufraedergetriebe
DE694888C (de) Doppeltrommelhaspel
DE408702C (de) Einrichtung zur Regelung des Abwickelns der Kette vom Kettenbaum fuer Webstuehle
DE421660C (de) Steuermaschine fuer hydraulisch betriebene Plateau-Versenkungen fuer Theaterbuehnen