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DE618562C - Zuteilvorrichtung fuer das Bindemittel bei der Brikettherstellung - Google Patents

Zuteilvorrichtung fuer das Bindemittel bei der Brikettherstellung

Info

Publication number
DE618562C
DE618562C DEK134812D DEK0134812D DE618562C DE 618562 C DE618562 C DE 618562C DE K134812 D DEK134812 D DE K134812D DE K0134812 D DEK0134812 D DE K0134812D DE 618562 C DE618562 C DE 618562C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
binder
spout
lock
briquettes
production
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK134812D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
E KOENIGS
Original Assignee
E KOENIGS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by E KOENIGS filed Critical E KOENIGS
Priority to DEK134812D priority Critical patent/DE618562C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE618562C publication Critical patent/DE618562C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L5/00Solid fuels
    • C10L5/02Solid fuels such as briquettes consisting mainly of carbonaceous materials of mineral or non-mineral origin
    • C10L5/06Methods of shaping, e.g. pelletizing or briquetting
    • C10L5/10Methods of shaping, e.g. pelletizing or briquetting with the aid of binders, e.g. pretreated binders
    • C10L5/22Methods of applying the binder to the other compounding ingredients; Apparatus therefor

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

  • Zuteilvorrichtung für das Bindemittel bei der Brikettherstellung Bei der Herstellung von Briketten aus Stein- oder Braunkohlen ist die Zuteilung des Bindemittels sowohl aus technischen wie auch aus wirtschaftlichen Gründen auf ein ganz bestimmtes Mischungsverhältnis mit dem Grundstoff zu bringen, das sich aus der Forderung nach der Rußfreiheit und nach der Standfestigkeit der Brikette richtet wie aber auch danach, daß der Preis durch das verhältnismäßig teure Bindemittel nicht unnötig erhöht wird. Da aber das Mischungsverhältnis je nach Art der zu verarbeitenden Kohle und je nach Art des Bindemittels stark schwankt, so hat man Vorrichtungen getroffen, durch die die Zuteilung des Bindemittels geregelt werden kann. Solche Vorrichtungen bestehen beispielsweise aus einem drehbaren Verteiltisch, gegen dessen Mitte der Vorratsbunker ausmündet und an dessen Mündungsöffnung eine schneckenartig geformte Schleuse anschließt. Diese Schleuse besteht lediglich aus zwei senkrechten Wänden, und der zwischen diesen Wänden liegende Raum ist durch den Verteiltisch nach unten verschlossen. Nach oben ist er offen. Der Raum mündet am Ende der Schnecke senkrecht aus, und die Mündung ist durch einen einstellbaren Schieber regelbar gemacht. Diese bekannte Vorrichtung ist in den Abb. z und 2 der Zeichnung zur Darstellung gebracht.
  • Die Arbeitsweise dieser Vorrichtung besteht darin, daß das klebrige und zähflüssige Bindemittel durch den bewegten Verteiltisch aus dem Bunker herausgezogen und an den Wänden der Schleuse entlang nach der Schleusenöffnung zu abgeführt wird. Erreicht das Gut den Schieber, so entsteht eine Stauung, durch die, da immer neues Gut nachdrängt, das Bindemittel am Schieber hochsteigt und der Strömung entgegen zurückgeführt wird. Da nun aber das Bindemittel in seinem Gefüge keineswegs gleichmäßig ist, sondern auch klumpige und körnige Bestandteile enthält, so verursacht die Stauung eine Ansammlung dieser festen Bestandteile namentlich dann, wenn der Austrittsschlitz durch Niederlassen des Schiebers eng eingestellt-ist. Da ferner zeitweilig nur sehr wenig Bindemittel zuzuteilen ist, so kommt es nicht selten vor, daß die Schlitzöffnung so klein eingestellt werden muß, daß die klumpigen und körnigen Teile sich in die Öffnung einzwängen und sie mehr oder minder ganz versperren.
  • Man hat sich deshalb dadurch zu helfen gesucht, daß man die Öffnung nicht mehr schlitzartig in der vollen Breite der Schleusenausmündung vorsah, sondern daß man sie mehr oder minder der quadratischen Form annäherte, wie dies in Abh. 3 dargestellt ist. Damit hat man dann zwar die Möglichkeit, auch bei geringem Bindemittelbedarf einen verhältnismäßig hohen Durchlaß offen zu lassen. Jedoch bringt diese Vorrichtung einen weiteren erheblichen Nachteil im Sinne der Stauung.
  • Wenn die Stauung bei den Einrichtungen nach Abb. r und 2 sich im Sinne der Darstellung nach Abb. q. vollzog und gewissermaßen nur über den aufwärtigen Weg nach rückwärts gerichtet war, so. kommen bei der Vorrichtung nach Abb. g auch noch Wirbelungen hinter den Seitenabschlußwänden der Öffnung hinzu.
  • Durch die Erfindung werden diese Wirbelungen vermieden, und zwar dadurch, daß eine nach der Auslauföffnung sich verengende Tülle an die Schleuse angeschlossen wird. Diese Tülle ist gegen den Verteilteller geöffnet, so daß in ihr die Zugwirkung des Verteiltellers gegen das zähflüssige klebrige Gut zur Geltung kommt, und da hinter dieser Zugwirkung auch noch diejenige zur Geltung kommt, die im Verlaufe der Schleuse von der Einmündungsstelle des Bunkers bis zum Schleusenende liegt, so füllt sich die Tülle bei ständigem Nachdrücken. Das hat zur Folge, daß die Kräfte an den geneigten Wänden der Tülle zwar zerlegt werden, daß aber doch immerhin die wesentlichste Komponente im Sinne des Antreibens gegen die Öffnung wirkt, daß also praktisch Wirbelungen vermieden sind.
  • In der Zeichnung ist in den Abb'. 5 bis 7 die neue Vorrichtung zur Darstellung gebracht.
  • Abb,, 5 zeigt einen senkrechten Schnitt, Abb. 6 einen Grundriß, Abb. 7 eine Seitenansicht.
  • Der Bunker a mündet mit seinem unteren Ende in die Aufnahmekammer b, die an ihrer Unterseite durch den drehbaren Verteilteller c abgeschlossen ist. An diese Kammer schließt eine schneckenartig gestaltete Schleuse e an, die durch die beiden senkrechten Wände d und dl gebildet wird und die oben offen ist. Die Schleuse -erweitert sich, bis sie bei g ihr Ende erreicht. Hier verengt sie sich in Form einer Tülle h, die ähnlich wie die Schleuse an ihrer Unterseite gegen den Verteilteller offen ist und in der deshalb grundsätzlich der gleiche Förderungszustand besteht, wie er auch in der Schleuse e vorliegt. Es wird aber das gesamte in die Tülle eintretende Bindemittel vorwärts, also auf die Auslauföffnung der Tülle i hin gedrängt. Diese Öftrlung kann noch durch einen verschraubbaren Bolzen k gedrosselt werden. Das Gut wird in bekannter Weise durch den Abstreicher i aus der Vorrichtung ausgetragen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zuteilvorrichtung für das Bindemittel bei der Brikettherstellung, bestehend aus einer unterhalb von einem bewegten Verteiltisch abgeschlossenen Schleuse mit einstellbarer Auslauföffnung, gekennzeichnet durch eine der Auslauföffnung der Schleuse (e) vorgesetzte sich verengende Tülle (h), die an ihrer Unterseite durch den Verteilteller (c) abgeschlossen ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen in der Öffnung der Tülle sich befindenden verschraubbaren Bolzen (k), der- als Drosselungskörper dient.
DEK134812D 1934-07-29 1934-07-29 Zuteilvorrichtung fuer das Bindemittel bei der Brikettherstellung Expired DE618562C (de)

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DEK134812D DE618562C (de) 1934-07-29 1934-07-29 Zuteilvorrichtung fuer das Bindemittel bei der Brikettherstellung

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DEK134812D DE618562C (de) 1934-07-29 1934-07-29 Zuteilvorrichtung fuer das Bindemittel bei der Brikettherstellung

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Publication Number Publication Date
DE618562C true DE618562C (de) 1935-09-11

Family

ID=7248216

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK134812D Expired DE618562C (de) 1934-07-29 1934-07-29 Zuteilvorrichtung fuer das Bindemittel bei der Brikettherstellung

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DE (1) DE618562C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE875325C (de) * 1950-02-07 1953-04-30 Schuechtermann & Kremer Baum A Vorrichtung zum Austragen von Schuettgut aus Bunkern od. dgl.
DE1272225B (de) * 1964-09-24 1968-07-04 Eirich Gustav Entbunkerungsvorrichtung fuer schwer zu entbunkerndes Gut

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE875325C (de) * 1950-02-07 1953-04-30 Schuechtermann & Kremer Baum A Vorrichtung zum Austragen von Schuettgut aus Bunkern od. dgl.
DE1272225B (de) * 1964-09-24 1968-07-04 Eirich Gustav Entbunkerungsvorrichtung fuer schwer zu entbunkerndes Gut

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