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DE617898C - Kopfbedeckung, insbesondere Muetze, mit aufblasbarer Gummieinlage - Google Patents

Kopfbedeckung, insbesondere Muetze, mit aufblasbarer Gummieinlage

Info

Publication number
DE617898C
DE617898C DEH139049D DEH0139049D DE617898C DE 617898 C DE617898 C DE 617898C DE H139049 D DEH139049 D DE H139049D DE H0139049 D DEH0139049 D DE H0139049D DE 617898 C DE617898 C DE 617898C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
headgear
insert
rubber insert
cap
jacket
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH139049D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ELFRIEDE HASENBERG GEB HECKER
Original Assignee
ELFRIEDE HASENBERG GEB HECKER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ELFRIEDE HASENBERG GEB HECKER filed Critical ELFRIEDE HASENBERG GEB HECKER
Application granted granted Critical
Publication of DE617898C publication Critical patent/DE617898C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A42HEADWEAR
    • A42CMANUFACTURING OR TRIMMING HEAD COVERINGS, e.g. HATS
    • A42C5/00Fittings or trimmings for hats, e.g. hat-bands
    • A42C5/04Ventilating arrangements for head coverings

Landscapes

  • Helmets And Other Head Coverings (AREA)
  • Professional, Industrial, Or Sporting Protective Garments (AREA)

Description

  • Kopfbedeckung, insbesondere Mütze, mit aufblasbarer Gummieinlage Die Erfindung bezieht sich auf eine Kopfbedeckung, insbesondere Mütze, mit hohler Gummieinlage, die sich zu einem Luftpolster aufblasen läßt.
  • Um die praktische Verwendbarkeit einer derartigen an sich bekannten Kopfbedeckung zu ermöglichen, muß diese Gummieinlage so dünn wie möglich gehalten werden, damit ihr Gewicht nicht erhöht wird. Es ist erforderlich, daß man bei nicht aufgeblasener Einlage und beim Tragen der Kopfbedeckung auf dem Kopfe nicht bemerken soll, daß eine solche Einlage in derselben überhaupt vorhanden ist. Wenn man aber eine solche Einlage aus dünnem Gummi herstellt, wodurch dann die Kopfbedeckung entsprechend leicht wird, so läuft man Gefahr, daß sich diese Gummieinlage beim Aufblasen ungleichmäßig ausspannt, und' wenn diese Kopfbedeckung dann als Luftpolster zum Liegen oder Sitzen verwendet wird bzw. ein größeres Gewicht auf derselben lastet, so könnte es leicht vorkommen, daß diese dünne Gummieinlage infolge ihrer ungleichmäßigen Ausdehnung platzt.
  • Eine Einlage aus stärkerem Gummi, welches eine größere Widerstandsfähigkeit besitzt, ist aber nicht erwünscht, da hierdurch das Gewicht der Kopfbedeckung erhöht werden würde und nicht mehr den an sie gestellten Anforderungen entsprechen würde.
  • Auch darf die Gummieinlage nicht direkt an dem Stoff der Kopfbedeckung anliegen, da derselbe beim Aufblasen der Einlage ausgespannt. und die Kopfbedeckung bei öfteren Benutzung als Polster ihre Form verlieren bzw. ihr Stoff hierdurch ausein4ndergezogen und faltig werden würde.
  • Durch die Erfindung werden die obenerwähnten Nachteile dadurch beseitigt, daß die Gummieinlage allseits in einem Mantel aus leichtem Stoff eingesteckt ist, wodurch eine größere Widerstandsfähigkeit .auch einer dünnen Einlage erreicht wird, ohne den Stoff der Kopfbedeckung auf Dehnung zu beanspruchen.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform schematisch dargestellt, und zwar zeigt Abb. r einen Schnitt durch die Kopfbedeckung bei nicht aufgeblasener Einlage, Abt. z denselben Schnitt bei aufgeblasener Einlage, Abb. 3 eine weitere Ausführungsform der Kopfbedeckung in schaubildlicher Dar- Stellung, Abb. ¢ :eine weitere Ausbildung der Gummieinlage in Draufsicht, Abb. 5 eine Seitenansicht hierzu, Abb. 6 das Ende des Aufblaseschlauches im Schnitt einer Ausführungsform und Abb. 7 eine Seitenansicht hierzu.
  • Die hohle Gummi- o. dgl. Einlage z, welche vorteilhaft ringförmig ausgebildet ist, um in ihrer Mitte eine genügende Durchlüftung für die Ausdunstungen des Kopfes zu erreichen, ist zu' beiden Seiten in einen dünnen Stoff 3, z. B. Organdin oder einen anderen locker gewebten Netzstoff, der außerordentlich leicht, aber trotzdem genügend fest ist, eingenäht. Dieser Stoff 3 umgibt die Einlage z derart, daß er dieselbe (s. Abb.2) ,nach dem Aufblasen allseits umspannt und sich fest an denselben anlegt, wobei der Kopfbedeckungsstoff i, welcher entsprechend größer sein muß, frei liegt und den für ihn schädlichen Spannungen und Ausdehnungen nicht ausgesetzt ist.
  • Hierdurch bildet dieser dünne Netzstoff 3 eine Art Mantel für die aufgeblasene Einnage z, so daß dieselbe, wenn sie auch aus sehr dünnem Gummi hergestellt ist, außerordentlich verstärkt wird und eine größere Widerstandsfähigkeit erhält. Infolge dieses Mantels 3, welcher als eine Art Armierung für die dünne Gummieinlage z .angesehen werden kann, wird sich dieselbe auch bei größerer Belastung nicht mehr ungleichmäßig und seitlich ausdehnen können, so daß ein Platzen derselben nicht mehr zu befürchten ist und der Stoff der Kopfbedeckung in keinerlei Weise beansprucht wird.
  • Der untere Teil des Mantels 3, an welchem die Einlage 2 aufliegt, wird vorteilhaft auch entfallen. können, wenn das Futter selbst aus entsprechendem Stoff besteht, so daß nur der obere Teil des Mantels 3 auf das Futter unter Zwischenschaltung der Gummieinlage z aufgenäht werden muß (Abt. i und 2).
  • Infolge Verwendung :dieses Mantelstoffes 3 für die Gununieinlage 2 ergibt sich auch der Vorteil, daß .man für verschiedne Größen und Formen der Kopfbedeckung nur je eine Größe der Gummieinlage verwenden kann, wodurch sich die derselben entsprechend verringern.
  • Die Gummieinlage 2 besitzt einen kurzen Schlauch ¢ mit Aufblaseventil oder einen Üblichen Verschlußpfropfen mit Kopf, der _ an einer verdeckten Stelle, z. B. an einer Mütze zwischen Mützenschild 5 und dem vorn herabhängenden Mützenstoff i, nach außen mündet und so verdeckt ist, daß man beim Tragen der Mütze und verschlossenem Druckknopf@6 an einer solchen Mütze nichts weiter bemerkt.
  • Um auch an der Stirnseite der Kopfbedeckung eine genügende Ventilation für den Kopf zu haben, kann die Gummieüilage 2, -wie in Abh. q. dargestellt, hufeisenförmig ausgebildet sein und an dem Teil, welcher an der Stirnseite der Kopfbedeckung zu liegen kommt, ausgenommen bzw. abgeflacht werden, so daß sich oberhalb der Stirn kein Gummi befindet, welches die Kopfausdunstung 'verhindern würde, und deshalb an dieser Stelle eine ,entsprechende Entlüftung durch den Mützenstoff hindurch ermöglicht wird.
  • Das Ende des Aufblaseschlauches ¢ kann aber auch, wie die Abb. 6 und 7 zeigen, mit dem Mützenstoff fest verbunden sein. Dies kann beispielsweise dadurch :erfolgen, daß in das Ende des Aufblaseschlauches q. eine Hülse io befestigt wird, welche durch eine Öse 9 hindurchgeht und an dieser gegen Verschiebung nach außen und innen festgehalten wird. Das nach außen liegende freie Ende der Hülse io wird durch einen Kopf i i verschlossen, welcher vorteilhaft auf dieses Ende aufschraubbar ist und mit einer Dichtungseinlage 13 versehen wird, um einen luftdichten Abschluß zu gewährleisten. In diesem Kopfe i i kann gleichzeitig ein Teil 12 des Druckknopfes 6 eingesetzt werden, wogegen der andere Teil des Druckknopfes sich in bekannter Weise auf dem Oberteil des Schildes befinden kann.
  • Um die Mütze, welche mit feiner derartigen . Aufblasevorrichtung versehen ist, in ein Luftpolster verwandeln zu können, ist es deshalb vorerst :erforderlich, den Druckknopf, wie Abb.3 zeigt, zu öffnen, so daß der obere Teil der Mütze vom Schild 5 gelöst wird. Hierauf wird der Kopf i i von der Hülse i o abgeschraubt, und man kann :dadurch die Einlage z durch das aus dem Mützenstoff i hervorstehende Ende der Hülse i-o aufblasen und hierauf den Kopf i i wieder auf die Hülse io aufschrauben. Durch diese Ausführungsform wird der eine Druckknopfteil gleichzeitig als Verschluß für den Aufblaseschlauch dienen, der in diesem Falle aus der Mütze nicht mehr hervorsteht.
  • Um ein Auswechseln. der Gummieinlage zu ermöglichen, z. B. wenn dieselbe beschädigt ist, kann an seiner verdeckten Stelle der Mütze ein Schlitz vorhanden sein, durch welchen man die Einlage 2 aus dem Innern der Mütze hinausziehen und nach erfolgter Reparatur wieder einsetzen kann. Dieser Schlitz kann entweder im Innern .der Mütze, z. B. im Futter bzw. in dem die Einlage umgebenden Stoff 3, oder auch außen vorhanden sein und wird stets .durch einen geeigneten Verschlüß, wie z. B. einen Reißverschluß, verschlossen -,verden können (Abb.3). Wenn sich dieser Schlitz außen befindet, so wird er vorteilhaft oberhalb des Mützenschildes 5 vorhanden sein können und wird beim Tragen der Mütze und verschlossenem Druckknopf 6 durch den herabhängenden Mützenstoff vollkommen verdeckt bleiben.
  • Um zu verhindern, daß sich die Gummieinlage 2 im Innern der Mütze verschiebt, wird dieselbe - im Innern des Mantels 3 befestigt. Diese Befestigung kann z. B. durch Ankleben der Einlage 2 an den Mantel 3 erfolgen. Man kann aber auch, wie in Abb. q. dargestellt, die Gummieinlage z mit einem vorstehenden Rand bzw. mit vorstehenden Lappen 1q. versehen, welche durch den Rand des Mantels 3 hindurchtreten und hier angeheftet werden, so daß hierdurch die Einlage sicher gehalten wird, aber trotzdem eine freie Bewegungsmöglichkeit hat und sich niemals, auch z. B. bei zusammengerollter Mütze, verschieben kann. Dieser vorstehende Rand bzw. die Lappen 1q. können mit der Gummieinlage 2 entweder aus einem Stück bestehen oder an .dieselbe in geeigneter Weise befestigt werden.
  • Selbstverständlich kann auch das Aufblaseventil des Schlauches q. an jeder anderen als der dargestellten Stelle der Müt7,e, wie z. B. auch im Innern derselben, d. i. im Futter, vorhanden. sein und kann das Ende dieses Schlauches 4., wenn es nach außen zu liegen kommt, durch irgendwelche Rosette oder Verzierung der Mütze verdeckt werden. Es wird sich auch empfehlen, das aus der Mütze hervorstehende Ende des Aufblaseschlauches q. etwas zu verdicken bzw. zu verstärken, um bei Verwendung eines Verschlußpfropfens gemäß Abb. i und 2 diesen Pfropfen mit einem Kopf auszubilden, damit das Schlauchende nicht in das Innere der Kopfbedeckung einrutschen kann und stets zum Zweck des Rufblasens leicht herausziehb.ar ist.

Claims (3)

  1. PATRNTANSPR13CIiR: i. Kopfbedeckung, insbesondere Mütze, mit aufblasbarer Gummieinlage, dadurch gekennzeichnet, daß die aufblasbare Gummieinlage (2) mit einem Mantel (3) von einer der Kopfbedeckung derart entsprechenden Form und Größe versehen ist, daß der Stoff (i) der Kopfbedeckung im aufgeblasenen Zustande .der Einlage keine die Form der Kopfbedeckung verändernde Ausdehnung erfährt.
  2. 2. Kopfbedeckung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel (3) nur als Oberteil ausgebildet und das Futter der Kopfbedeckung als Mantelunterteil (3) mitverwendet wird.
  3. 3. Kopfbedeckung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Lüftung ges Kopfes bzw. der Stirn der nach vorn liegende Teil der Gummieinlage (2) ,nicht bis an die Stirnseite der Kopfbedeckung reicht. q.. Kopfbedeckung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch. gekennzeichnet, daß die Gummieinlage (2) zur Befestigung in dem Mantel (3) bzw. an dem Futter der Kopfbedeckung mit einem vorstehenden Rand oder mehreren Lappen (14) versehen ist, die in die Randnaht des Mantels oder des Futters eingenäht werden.
DEH139049D 1933-12-01 1934-02-16 Kopfbedeckung, insbesondere Muetze, mit aufblasbarer Gummieinlage Expired DE617898C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CS617898X 1933-12-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE617898C true DE617898C (de) 1935-09-03

Family

ID=5453955

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH139049D Expired DE617898C (de) 1933-12-01 1934-02-16 Kopfbedeckung, insbesondere Muetze, mit aufblasbarer Gummieinlage

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE617898C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1053195B (de) * 1954-11-20 1959-03-19 Margarete Haupt Geb Wendt Zusammenklappbarer Schutzhelm

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1053195B (de) * 1954-11-20 1959-03-19 Margarete Haupt Geb Wendt Zusammenklappbarer Schutzhelm

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