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DE617817C - Vorrichtung zum Nachahmen oder Unterweisen und Erlernen von Bridge und anderen Kartenspielen - Google Patents

Vorrichtung zum Nachahmen oder Unterweisen und Erlernen von Bridge und anderen Kartenspielen

Info

Publication number
DE617817C
DE617817C DEE43540D DEE0043540D DE617817C DE 617817 C DE617817 C DE 617817C DE E43540 D DEE43540 D DE E43540D DE E0043540 D DEE0043540 D DE E0043540D DE 617817 C DE617817 C DE 617817C
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DE
Germany
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slide
card
player
pawl
cards
Prior art date
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Expired
Application number
DEE43540D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRANCIS PEARL ELLSWORTH
Original Assignee
FRANCIS PEARL ELLSWORTH
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Filing date
Publication date
Application filed by FRANCIS PEARL ELLSWORTH filed Critical FRANCIS PEARL ELLSWORTH
Application granted granted Critical
Publication of DE617817C publication Critical patent/DE617817C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63FCARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A63F1/00Card games
    • A63F1/06Card games appurtenances

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Credit Cards Or The Like (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Nachahmen oder Unterweisen und Erlernen von Bridge und anderen Kartenspielen durch nur eine Person. Gegenüber bekannten S Vorrichtungen, bestehend aus einer Tabelle zur Angabe vorher bestimmter Spielkartenfolgen für jeden einzelnen Spieler, aus einer Grundplatte, aus einem Schieber über der Tabelle und aus einer einstellbaren Abdeckvorrichtung am Schieber, besteht die Erfindung im wesentlichen darin, daß die Teile, welche die Abdeckvorrichtung einstellen, die Bewegung des Schiebers derart beeinflussen, daß er gegenüber der Tabelle festgehalten wird, wenn eine oder mehrere der einzelnen Kartenfolgen auf dieser sichtbar gemacht werden.
Vorzugsweise besteht der die Schlitze und Aussparungen aufweisende Schieber aus zwei im Abstand übereinander angeordneten Platten, zwischen denen die als Doppelhebel ausgebildete Abdeckvorrichtung schwenkbar gelagert und durch einen Arm nebst Lenker mit einem mit Federsperrung versehenen drehbaren Handhebel verbunden ist.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind im folgenden dargestellt und beschrieben.
Durch die Erfindung wird eine Vorrichtung geschaffen, mit welcher nicht nur vorbereitete, für gewöhnlich von mehreren Personen gespielte Karten eines Kartenspieles von einer Person so gespielt werden können, daß 'das Reizen und Spielen dem tatsächlichen Spiel mehrerer Personen nachgeahmt wird, sondern mit welcher auch der Spieler gezwungen wird, die gleiche Überlegung aufzuwenden wie beim tatsächlichen Spielen, wobei die Wahl der Karten des Spielers gleichzeitig als richtig bestätigt oder aber berichtigt wird, so daß der Spieler Unterweisung zum richtigen Spielen der Karten erhält. Schließlich wird durch die Erfindung eine baulich einfache, billig herzustellende, leicht zu bedienende und zuverlässig arbeitende Vorrichtung geschaffen.
Auf den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und es ist -
Fig.-1 eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach der Erfindung bei Beginn des Reizens eines Spielers - in teilweisem Schnitt,
Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. i,
Fig. 3 eine Seitenansicht der Vorrichtung,
Fig. 4 eine in gr.oSere.tn ,Maßstab gezeicfrnete Draufsicht auf eine an 'der Vorrichtung, angebrachte AbdeclcvQfricMung, Fig. 5 eine in größerem Maßstab gez-eMinete Seitenansicht in teilweisem Schnitt,, aus welcher die Anordnung des Schiebers und' der Vorrichtung zur Bedienung der Abdeckvorrichtung ersichtlich ist,
Fig. 6'ein Schnitt nach der Linie 6-6 der ίο FigJ 5,
Fig. 7 eine in größerem Maßstab» gezeichinete Seitenansicht einer abgeänderten Ausführungsform der Anordnung des Schiebers in teilweisem Schnitt,
Fig. 8 ein Schnitt nach den Linie 8-8 dec Fig. 7 und
Fig. 9 eine Draufsicht auf eine Tabelle., Die einander entsprechenden Teile der verschiedenen Figuren sind mit dem gleichen Bezugszeichen versehen.
Die Vorrichtung nach der. Enfindjing; weist eine Grundplatte 10 auf, auf welcher ein Block 11 angeordnet ist, Letetesejc besitzt, an einem Ende aufwärts gerichtete Unförmige Organe oder Bügel 12, auf welche TäUeüen-131 aufgesteckt werden. Die Tabellen 13 sind zu diesem Zwecke nadi» Art der Blätter eines lose Blätter enthaltenden Buches mit Lochungen 14 versehen. Die Grundplatte 10 erstreckt sich an einem. Ende>über, den Block υ hinaus, und ist weiter an ihrer Oberkante mit einem Ansatz 15 "versehen, welcher einen Träger für den Schieber und die Bedienungsvorrichtung bildet. An diesem überstehenden Teil der Grundplattfrio· sind- nahe; der Vorder- und Hinterkante Stützen; 356 und i# mit: senkreell·- ten Schlitzen] ι &iund! 19* befestigt, in· welchen die Enden, einer senkrecht; einstellbaren Stange 20 angeordnet sind; Das-hintere Ende der Stange.20 hat einen. Κ.ορ£2ΐ·, wähnend auf- das. vordere,-, mid; Gewinde versehene Ende eine- Mutter 22· aufgesclutaubt" jsfc Eine- Vier*- kanthülse 23 sitzt drehbar auf den Stange. 2,0, und ihre Enden- stoßen- gegen die Stützen-16 und r7,vSO:daiß'die.Stang§und,die:Hiülse'4ui;ch Anziehen= der. Matter 22 in der eingestellten Lage gehalten und die Hülse: gegen. Diehung auf der Stange gesichert, werden: können..
Der Schieber besteht, aus einer oberen; und einer unteren. Platte 24, und 25> an .deren; Kanv ten Abstandsstreifen vorgesehen sind;,idie mit den Platten durch Nieten 2£ verbunden sind. An der Unterfläche des; Sehieber-s 24^ ag, sind Bügel. 28· unds 29· befestig^, die; dem- Querschnitt der Vierkanthülse 23 angepaßt sind und auf letzterer-gleiten können.. Infolge dieser Anordnung, kann; der. Schieber 245, 25, in der Längsrichtung au£ der Hülse-aj. über die Tabelle hinweg geschoben und: auch, nachs dem Lösen der Mutter 22 hochgeklappt werden, wobei sich die Hülse 23. um die: Stange 20 I dfeeht. Der Schieber 24, 25 weist vorn eine " die: sich auf das Reizen beziehenden Angaben dfeB' Tabelle freilegende Aussparung 30 auf, j am deren oberen Kante die Bezeichnungen j Süden, Westen, Norden und Osten vor- ' gesehen sind. Die Aussparung 30 wird für ' gewöhnlich durch einen Schieber 31 geschlossen,, der an seinen Seitenkanten Nuten 32 auf-' weist. In letztere können unter Federwirkung ; stehende Klinken 33 und 34 o.dgl. eingreifen, die. zwischen den Platten 24 und 25 befestigt ' sind und den Schieber-31 in seinen verschie- ; denen, Stellungen nachgiebig halten. Das un- '" tere Ende des Schieber»31 erstreckt sich über den Schieber 24, 25 hinaus, so daß er mit den Fingern erfaßt und herausgezogen werden kann, um das. Reizen anzudeuten. Durch jede Bewegung des Schiebers 31 wird eine Reihe von auf das Reizen sich beziehenden Angaben der Tabelle freigelegt.
Oberhalb, der Aussparung 30 ist in dem Schieber 24, 25 ein Längsschlitz 35 vorgesehen,., durch: welchen hindttreh. die Karten des Spielers sichtbar sind. In der Nähe des Schlitzes 3"5 befindet sich" die Bezeichnung Süden. Oberhalb des Schlitzes 35 ist ein zweiter-Längsschlitz 36 vorgesehen, der parallel zu dem Schlitz 35 verläuft, und durch . welchen'hindurch die Karten des nicht vorbandenen Partners, des·. Spielers,, im nachfolgenden kurz Partner genannt, sichtbar sind. Zwischen den Schlitzen 35 und 36 sind nahe deren Enden öffnungen 37 und 38 vorgesehen, durch welche hindurch je eine auf der Tabelle angedeutete ausgespielte Karte ersichtlich ist. Der LängssßhMiiz;30 trägt die: Bezeichnung Nordes,: während, 'die Öffnungen 37 und 38 mit Westen bzw. Osten bezeichnet sind. Entlang einer Seite der Längsschlitze 35 undßö verläuft senkrecht zu diesen einLängsschlitz.39, durch welchen hindurch; die genommenenStiche;, sichtbar, sind. Dieser Schlitz 3§, trägt die Aufzeichnung, Stiche.,
Die Öffnungen37.u«438, durch welche hindtach die ausgespielten Kasten der Spieler Westen und Osten sichtbar; gemacht werden können, sind, für gewöhnlich ver- · schl.osseni.so daß-diese Karten von dem Spieler nicht gesehen werden können. Die off- no nungen 37 und 38 stehen unter Wirkung einer Abdeckvorrichtuug, derart, daß sie nur in der richtigeni dur.eh die Spielregeln festgelegten Reihenfolge des Sj?ielens von Westen: und Osten geöffneti werden» Die Abdeckyorrichtung besteht aus- einer, bei- 41 drehbar zwischen, 'den: Platten 24. lund 25- gelagerten Stange 4%, die an- ihren Enden- abwärts sich ersSKGeekende VerscMußstüoke 42 und 43- trägt. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß durch, zwei aufeinanderfolgende Bewegungen der Stange 40..· in einer der Drehung des Uhr-
zeigers entgegengesetzten Richtung zuerst die öffnung 37 (Westen) geöffnet wird, während die öffnung 38 (Osten) verschlossen bleibt und alsdann beide Öffnungen 37 und 38 freigelegt werden, was einem Spiel entspricht, in welchem Westen vor Osten spielt. Wenn Osten zuerst spielt, erhält die Verschlußvorrichtung zwei aufeinanderfolgende Bewegungen im Sinne der Drehung desUhrzeigers,
to wodurch zunächst die öffnung 38 (Osten) und dann die öffnung 37 (Westen) geöffnet werden. Die Stange^ weist in der Mitte einen aufwärt* sich erstreckenden Arm 44 auf, der durch einen Lenker 45 mit einem drehbar zwischen den Platten 24 und 25 angeordneten Handhebel 46 verbunden ist. Der Vierkantstift 48 eines Stellknopfes 47 ist in kreisförmigen Aussparungen 49 und 50 in den Platten 24 und 25 gelagert und steht mit einer Vierkantöffnung 51 des Hebels 46 in Eingriff. Weiter greift der Vierkantstift 48 in eine Vierkantöffnung 52 einer Daumenscheibe S3 unterhalb der Platte 25 ein. Die Verbindung der Scheibe 53 mit dem Stift 48 erfolgt durch eine Stellschraube 54. Der Hebel 46 hat einen bogenförmigen Nabenteil 56 mit einer Reihe von Verzahnungen,, in welche eine zwischen den Platten· 24 und 25 ,befestigte federnde Klinke 57 eingreifen kann, um den Hebel 46 in seinen verschiedenen Stellungen nachgiebig zu halten. Die mittlere Nut oder Aussparung in dem Teil 56 kommt mit der Klinke 5.7 in Eingriff, wenn beide öffnungen 37 und 38 (Westen und Osten) geschlossen sind.
.35 Das Spiel von Süden und Norden wird durch eine Aufwärtsbewegung des Schiebers 24, 25 über die Tabelle hinweg angedeutet, und um eine derartige Bewegung während des Spielens von Westen und Osten zu verhindern, ist eine Sperrvorrichtung vorgesehen, die aus einem an der Unterseite der Platte 25 befestigten federnden Arm 58 mit einem Ansatz 59 und einer Nase 60 besteht. Der Ansatz 59 des Armes 58 steht mit dem Umfang der Daumenscheibe 53 in Eingriff, und.die am Ende des Armes 58 vorgesehene Nase 60 kann in der verriegelten Lage mit einer der in der Hülse 23 vorgesehenen Nuten oder der Verzahnung 61 ,in Eingriff kommen. Durch eine
go an der Platte 25 befestigte, ebenfalls in die Verzahnung 61 eingreifende federnde Klinke 62 o. dgl. wird der Schieber 24, 25 in seiner eingestellten Lage gehalten. Die Daumenscheibe S3 hat eine Aussparung 63, in welche der Vorsprung 59 des Armes 58 in der in Fig. ι angedeuteten neutralen Lage einfällt, wobei die Nase 60 aus der Verzahnung 61 herausgebracht und eine Bewegung des Schiebers 24, 25 ermöglicht wird. Bei der Bewegung des Knopfes 47 zum Verstellen der Stange 40 wird die Daumenscheibe 53 gedreht, um den Ansatz 59 aus der Aussparung
63 heraus sowie in Eingriff· mit dein Umfang zu bringen^ woduffih die Nase 60 'in Eingriff mit der Verzahnung 61 gebracht und die Bewegung des Schiebers 24, 25 so lange verhindert wird, bis durch eine Einstellung der Abdeckvorrichtung in der neutralen Lage wieder eine Freigabe des Schiebers 24, 25 erfolgt.
Die Tabelle ist mit Aufzeichnungen 64, die sich auf das Reizen beziehen, versehen, und diese Aufzeichnungen sind so angeordnet, daß aufeinanderfolgende Runden des Reizens nacheinander sichtbar werden, wenn der Schieber 3.1 schrittweise herausgezogen wird.
Auf der Tabelle ist ein Block 65 zum Andeuten der Karten des Spielers und seines Partners vorgesehen,, und das Spiel dieser Karten weist 13 senkrechte und 28 quer \rerlaufende Unterteilungen auf, wobei die 15. Unterteilung keine Aufzeichnung trägt. Während des Reizens wird die Karte des Spielers, wie sie in der i. quer verlaufenden Unterteilung angedeutet ist, durch den Schlitz 35 hindurch sichtbar, während durch den die Karte des· Partners andeutenden Schlitz: 36 hindurch die keine Aufzeichnungen tragende 15, Unterteilung sichtbar wird. Bei Beendigung des "Reizens wird der Schieber 24, 25 um'den Abstand einer Unterteilung bewegt, so daß die Karten; des Spielers in der 2. Unterteilung durch- den Schlitz 35 hindurch sichtbar werden, während in dem Schlitz 36 die in der 16. Unterteilung angedeutete Karte des Partners erscheint. Zu dieser Zeit wird die i. Karte der Spieler Westen und Osten, die in den von oben nach unten gerichteten Spalten 66 bzw. 67 an jeder Seite des Blockes
64 angedeutet ist, in Übereinstimmung mit den öffnungen 37 (Westen) und 38 (Osten) gebracht. Im vorliegenden Falle sind dies Pikzwei und Pikacht,
Selbstverständlich kann entweder Süden oder Norden, der Erklärer sein, wobei in dem einen sowohl als auch in dem anderen *°5 Falle Süden spielt. In dieser Weise erhält Süden Erfahrung in der Unterstützung seines Partners.
Bei Beginn des Spieles führt Westen, so daß der Knopf 47 um eine Verzahnung in no einer dem Sinne des Uhrzeigers entgegengesetzten Richtung gedreht wird, wodurch die Stange 40 geschwenkt und in der öffnung 37 die von Westen ausgespielte Karte, Pikzwei, sichtbar wird. Der Spieler wählt alsdann eine Karte seines Partners und dreht darauf den Knopf 47 wieder um eine Verzahnung, so daß die Abdeckvorrichtung wieder beeinflußt wird und Pikacht als die von Osten ausgespielte Karte sichtbar wird. Der Spieler wählt alsdann eine von seinen Karten oder eine der ' Karten von Süden. Während dieses' Spie-
lens wlrdeder. ^chje^|jT245 2$ dadurch gegen Bewegüng%e^ichett,''däßidie Nase 60 in eine ■ der Nuten 6j~,^LecJjli3ls&jzs. eingreift. Die Daumenscheibe 53 ,ist durch den Knopf 47§Q~ dreht worden, um die Aussparung 63- außer j Eingriff mit dem Ansatz 59 des Armes,58 zu bringen. Wenn der Knopf 47 in die neutrale j Lage gedreht wird, um durch die Abdeckvorrichtung die Öffnungen 37 (Westen) und 38 (Osten), zu schließen, wird die Nase60 ausgelöst oder freigegeben, so daß der Schieber 24, 25 verstellt werden kann. Der Schieber 24, 25 wird, um einen weiteren Schritt verschoben, so daß durch den Längsschlitz 35 ; hindurch die 3. Unterteilung von Süden! oder des Spielers und an dem Schlitz 36 die s 17. Unterteilung von Norden oder des Part- > ners des Spielers erscheint. Gleichzeitig wird \ die i. Unterteilung der die genommenen Stiche andeutenden Spalte 68 in dem Schlitz 39 sichtbar. Die von jeder Partei genommenen Stiphe sind unterschiedlich in der Spalte 68 dadurch angedeutet, daß die Stiche von Norden und Süden ■ in einfachen schwarzen Linien und die von Osten und Westen in roten Zahlen angedeutet worden sind. In den Fig. 1 und 9 sind die roten Zahlen durch j doppelte Linien kenntlich gemacht. Durch | die Vorrichtung nach der Erfindung wird nunmehr durch das Fehlen von Karten der Spie- ■ ler, deren Karten durch die Schlitze 3 5 und 36 ; hindurch sichtbar sind, angegeben, daß, um j richtig zu spielen, von dem Partner des Spie- ί lers und von dem Spieler Pikäs und Pikvier \ hätten ausgespielt werden müssen. Durch den Schlitz 39 hindurch ist ersichtlich, daß Norden und Süden einen Stich genommen haben.
Das nächste Anspielen erfolgt mit denKarten des Partners des Spielers, so' daß letzterer nunmehr die von seinem Partner auszuspielende. Karte wählt und alsdann den Knopf 47 um eine Verzahnung in Richtung des Uhrzeigers dreht, um durch die öffnung 38 hin- j durch die von Osten ausgespielte Karte, J im vorliegenden Falle.'Herzas, sichtbar zu \ machen. Alsdann wählt der Spieler aus seinen Karten oder den Karten von Süden eine Karte und dreht den Knopf 47 abermals um einen Zahn, um durch die öffnung 3 7 hindurch die von Westen ausgespielte Karte Herzdrei, sichtbar zu machen. Durch Drehen des Knopfes 47 in die neutrale Lage und Bewegung des Schiebers um einen ' weiteren Schritt ist ersichtlich, daß-vom Partner des Spielers Herzkönig-und vom Spieler selbst Herzfünf hätten aufgeworfen werden müssen, um richtig zu spielen. Durch den Schlitz 39 hindurch ist dann ersichtlich, daß der Stich von Osten und Westen genommen wurde. Das Spiel wird in dieser Weise bis zum Schluß fortgesetzt, und als Karte des letzten Stiches fallen Karoas, Karokönig, Karodame und Karozehn. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist es Norden und Süden möglich gewesen, das Reizen der vier Herzkarten zu verdoppeln, wobei Osten und Westen nur drei Stiche nehmen konnten.
In den Fig. 7 und 8 ist eine abgeänderte Ausf ührungsiorm der neuen Vorrichtung dargestellt, gemäß welcher auf der Stange 20 eine zylindrische Hülse 69 vorgesehen ist. LJm diese herum ist die Hülse 23, die kürzer als die Hülse 69 ist, stets frei 'drehbar. Die Einstellung der Stange 20 in der Höhenlage wird dadurch festgelegt, daß beim Anziehen der Mutter· 22 die Enden der Hülse 09 gegen die Stützen) 16 .und 17 gedrückt werden.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Vorrichtung zum Nachahmen oder Unterweisen und Erlernen von Bridge und anderen Kartenspielen durch nur eine Person, bestehend aus einer Tabelle zur Angabe vorher bestimmter Spielkartenfolgen für jeden einzelnen Spieler, aus einer Grundplatte, aus einem Schieber über der Tabelle und aus einer einstellbaren Abdeckvorrichtung an- dem Schieber, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile, welche die Abdeckvorrichtung (40) einstellen, die Bewegung des Schiebers (24, 25) beeinflussen, derart, daß er gegenüber der Tabelle (13) festgehalten wird, wenn eine oder mehrere der einzelnen Kartenfolgen auf dieser sichtbar gemacht werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Schlitze und Aussparungen aufweisende Schieber" aus zwei im Abstand übereinander angeordneten Platten (24,25) besteht und zwischen ihnen die als Doppelhebel (40) ausgebildete Abdeckvorrichtung (bei 41) schwenkbar gelagert und durch einen Arm *°5 (44) und einen Lenker (45) mit einem mit Federsperrung (56, 57) versehenen drehbaren Handhebel (46) verbunden ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Stange "° (20) in Stützen (16, 17) der Grundplatte (10) einstellbar und herausnehmbar gelagert und von einer Vierkanthülse (23) umgeben ist,' auf der an der unteren Schieberplatte (25) vorgesehene, entspre- "5 chend gestaltete Bügel (28, 29) gleiten.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vierkanthülse (23) auf einem Teil ihrer Länge leine Vierzlahinuing (61) aufweist und mit dieser zwei federnde Klinken (62) zusammenarbeiten, -von-denen die eine durch
    eine an dem zum Verstellen der Abdeckvorrichtung (40) .dienenden Knopf (47) vorgesehene Daumenscheibe (53) beeinflußt wird.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Daumenscheibe (53) der Ansatz (59) einer an der Unterseite der Platte (25) beiestigten Federklinke (58) in Eingriff kommt und die am Ende der Klinke (58) vorgesehene Nase (60) in eine in der Vierkanthülse (23) vorgesehene Nut oder Verzahnung (61) eingreift, während eine weitere, ebenfalls in die Verzahnung (61) eingreifende Klinke (62) den Schieber (24, 25) in der eingestellten Lage festhält.
    Hierzif 1 Blatt Zeichnungen
DEE43540D 1931-11-19 1932-11-19 Vorrichtung zum Nachahmen oder Unterweisen und Erlernen von Bridge und anderen Kartenspielen Expired DE617817C (de)

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Also Published As

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GB399999A (en) 1933-10-19
US1988587A (en) 1935-01-22
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