DE617817C - Vorrichtung zum Nachahmen oder Unterweisen und Erlernen von Bridge und anderen Kartenspielen - Google Patents
Vorrichtung zum Nachahmen oder Unterweisen und Erlernen von Bridge und anderen KartenspielenInfo
- Publication number
- DE617817C DE617817C DEE43540D DEE0043540D DE617817C DE 617817 C DE617817 C DE 617817C DE E43540 D DEE43540 D DE E43540D DE E0043540 D DEE0043540 D DE E0043540D DE 617817 C DE617817 C DE 617817C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- slide
- card
- player
- pawl
- cards
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63F—CARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- A63F1/00—Card games
- A63F1/06—Card games appurtenances
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Credit Cards Or The Like (AREA)
- Toys (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Nachahmen oder Unterweisen und Erlernen
von Bridge und anderen Kartenspielen durch nur eine Person. Gegenüber bekannten S Vorrichtungen, bestehend aus einer Tabelle
zur Angabe vorher bestimmter Spielkartenfolgen für jeden einzelnen Spieler, aus einer
Grundplatte, aus einem Schieber über der Tabelle und aus einer einstellbaren Abdeckvorrichtung
am Schieber, besteht die Erfindung im wesentlichen darin, daß die Teile, welche die Abdeckvorrichtung einstellen, die
Bewegung des Schiebers derart beeinflussen, daß er gegenüber der Tabelle festgehalten
wird, wenn eine oder mehrere der einzelnen Kartenfolgen auf dieser sichtbar gemacht
werden.
Vorzugsweise besteht der die Schlitze und Aussparungen aufweisende Schieber aus zwei
im Abstand übereinander angeordneten Platten, zwischen denen die als Doppelhebel ausgebildete
Abdeckvorrichtung schwenkbar gelagert und durch einen Arm nebst Lenker mit einem mit Federsperrung versehenen drehbaren
Handhebel verbunden ist.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind im folgenden dargestellt und beschrieben.
Durch die Erfindung wird eine Vorrichtung geschaffen, mit welcher nicht nur vorbereitete,
für gewöhnlich von mehreren Personen gespielte Karten eines Kartenspieles
von einer Person so gespielt werden können, daß 'das Reizen und Spielen dem tatsächlichen
Spiel mehrerer Personen nachgeahmt wird, sondern mit welcher auch der Spieler gezwungen
wird, die gleiche Überlegung aufzuwenden wie beim tatsächlichen Spielen, wobei die Wahl der Karten des Spielers gleichzeitig
als richtig bestätigt oder aber berichtigt wird, so daß der Spieler Unterweisung
zum richtigen Spielen der Karten erhält. Schließlich wird durch die Erfindung eine
baulich einfache, billig herzustellende, leicht zu bedienende und zuverlässig arbeitende
Vorrichtung geschaffen.
Auf den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und es
ist -
Fig.-1 eine Draufsicht auf die Vorrichtung
nach der Erfindung bei Beginn des Reizens eines Spielers - in teilweisem Schnitt,
Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. i,
Fig. 3 eine Seitenansicht der Vorrichtung,
Fig. 4 eine in gr.oSere.tn ,Maßstab gezeicfrnete
Draufsicht auf eine an 'der Vorrichtung, angebrachte AbdeclcvQfricMung,
Fig. 5 eine in größerem Maßstab gez-eMinete
Seitenansicht in teilweisem Schnitt,, aus
welcher die Anordnung des Schiebers und'
der Vorrichtung zur Bedienung der Abdeckvorrichtung ersichtlich ist,
Fig. 6'ein Schnitt nach der Linie 6-6 der
ίο FigJ 5,
Fig. 7 eine in größerem Maßstab» gezeichinete Seitenansicht einer abgeänderten Ausführungsform
der Anordnung des Schiebers in teilweisem Schnitt,
Fig. 8 ein Schnitt nach den Linie 8-8 dec
Fig. 7 und
Fig. 9 eine Draufsicht auf eine Tabelle., Die einander entsprechenden Teile der verschiedenen
Figuren sind mit dem gleichen Bezugszeichen versehen.
Die Vorrichtung nach der. Enfindjing; weist
eine Grundplatte 10 auf, auf welcher ein Block 11 angeordnet ist, Letetesejc besitzt, an
einem Ende aufwärts gerichtete Unförmige Organe oder Bügel 12, auf welche TäUeüen-131
aufgesteckt werden. Die Tabellen 13 sind zu diesem Zwecke nadi» Art der Blätter eines
lose Blätter enthaltenden Buches mit Lochungen 14 versehen. Die Grundplatte 10 erstreckt
sich an einem. Ende>über, den Block υ hinaus,
und ist weiter an ihrer Oberkante mit einem Ansatz 15 "versehen, welcher einen Träger für
den Schieber und die Bedienungsvorrichtung bildet. An diesem überstehenden Teil der
Grundplattfrio· sind- nahe; der Vorder- und
Hinterkante Stützen; 356 und i# mit: senkreell·-
ten Schlitzen] ι &iund! 19* befestigt, in· welchen
die Enden, einer senkrecht; einstellbaren
Stange 20 angeordnet sind; Das-hintere Ende
der Stange.20 hat einen. Κ.ορ£2ΐ·, wähnend
auf- das. vordere,-, mid; Gewinde versehene Ende
eine- Mutter 22· aufgesclutaubt" jsfc Eine- Vier*-
kanthülse 23 sitzt drehbar auf den Stange. 2,0,
und ihre Enden- stoßen- gegen die Stützen-16
und r7,vSO:daiß'die.Stang§und,die:Hiülse'4ui;ch
Anziehen= der. Matter 22 in der eingestellten
Lage gehalten und die Hülse: gegen. Diehung
auf der Stange gesichert, werden: können..
Der Schieber besteht, aus einer oberen; und einer unteren. Platte 24, und 25>
an .deren; Kanv
ten Abstandsstreifen vorgesehen sind;,idie mit
den Platten durch Nieten 2£ verbunden sind. An der Unterfläche des; Sehieber-s 24^ ag, sind
Bügel. 28· unds 29· befestig^, die; dem- Querschnitt
der Vierkanthülse 23 angepaßt sind und auf letzterer-gleiten können.. Infolge dieser
Anordnung, kann; der. Schieber 245, 25, in der Längsrichtung au£ der Hülse-aj. über die
Tabelle hinweg geschoben und: auch, nachs dem
Lösen der Mutter 22 hochgeklappt werden, wobei sich die Hülse 23. um die: Stange 20
I dfeeht. Der Schieber 24, 25 weist vorn eine
" die: sich auf das Reizen beziehenden Angaben dfeB' Tabelle freilegende Aussparung 30 auf,
j am deren oberen Kante die Bezeichnungen j Süden, Westen, Norden und Osten vor-
' gesehen sind. Die Aussparung 30 wird für ' gewöhnlich durch einen Schieber 31 geschlossen,,
der an seinen Seitenkanten Nuten 32 auf-' weist. In letztere können unter Federwirkung
; stehende Klinken 33 und 34 o.dgl. eingreifen, die. zwischen den Platten 24 und 25 befestigt
' sind und den Schieber-31 in seinen verschie-
; denen, Stellungen nachgiebig halten. Das un- '" tere Ende des Schieber»31 erstreckt sich über
den Schieber 24, 25 hinaus, so daß er mit den
Fingern erfaßt und herausgezogen werden kann, um das. Reizen anzudeuten. Durch jede
Bewegung des Schiebers 31 wird eine Reihe von auf das Reizen sich beziehenden Angaben
der Tabelle freigelegt.
Oberhalb, der Aussparung 30 ist in dem
Schieber 24, 25 ein Längsschlitz 35 vorgesehen,., durch: welchen hindttreh. die Karten
des Spielers sichtbar sind. In der Nähe des Schlitzes 3"5 befindet sich" die Bezeichnung
Süden. Oberhalb des Schlitzes 35 ist ein zweiter-Längsschlitz 36 vorgesehen, der parallel zu dem Schlitz 35 verläuft, und durch .
welchen'hindurch die Karten des nicht vorbandenen Partners, des·. Spielers,, im nachfolgenden
kurz Partner genannt, sichtbar sind. Zwischen den Schlitzen 35 und 36 sind nahe
deren Enden öffnungen 37 und 38 vorgesehen, durch welche hindurch je eine auf der Tabelle
angedeutete ausgespielte Karte ersichtlich ist. Der LängssßhMiiz;30 trägt die: Bezeichnung
Nordes,: während, 'die Öffnungen 37 und 38
mit Westen bzw. Osten bezeichnet sind. Entlang einer Seite der Längsschlitze 35
undßö verläuft senkrecht zu diesen einLängsschlitz.39,
durch welchen hindurch; die genommenenStiche;,
sichtbar, sind. Dieser Schlitz 3§, trägt die Aufzeichnung, Stiche.,
Die Öffnungen37.u«438, durch welche hindtach
die ausgespielten Kasten der Spieler
Westen und Osten sichtbar; gemacht werden
können, sind, für gewöhnlich ver- ·
schl.osseni.so daß-diese Karten von dem Spieler
nicht gesehen werden können. Die off- no
nungen 37 und 38 stehen unter Wirkung einer Abdeckvorrichtuug, derart, daß sie nur in der
richtigeni dur.eh die Spielregeln festgelegten
Reihenfolge des Sj?ielens von Westen: und
Osten geöffneti werden» Die Abdeckyorrichtung
besteht aus- einer, bei- 41 drehbar
zwischen, 'den: Platten 24. lund 25- gelagerten
Stange 4%, die an- ihren Enden- abwärts sich
ersSKGeekende VerscMußstüoke 42 und 43- trägt.
Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß durch, zwei aufeinanderfolgende Bewegungen
der Stange 40..· in einer der Drehung des Uhr-
zeigers entgegengesetzten Richtung zuerst die öffnung 37 (Westen) geöffnet wird, während
die öffnung 38 (Osten) verschlossen bleibt und alsdann beide Öffnungen 37 und 38 freigelegt
werden, was einem Spiel entspricht, in welchem Westen vor Osten spielt. Wenn
Osten zuerst spielt, erhält die Verschlußvorrichtung zwei aufeinanderfolgende Bewegungen
im Sinne der Drehung desUhrzeigers,
to wodurch zunächst die öffnung 38 (Osten)
und dann die öffnung 37 (Westen) geöffnet werden. Die Stange^ weist in der Mitte
einen aufwärt* sich erstreckenden Arm 44 auf, der durch einen Lenker 45 mit einem
drehbar zwischen den Platten 24 und 25 angeordneten Handhebel 46 verbunden ist. Der
Vierkantstift 48 eines Stellknopfes 47 ist in kreisförmigen Aussparungen 49 und 50 in den
Platten 24 und 25 gelagert und steht mit einer Vierkantöffnung 51 des Hebels 46 in Eingriff.
Weiter greift der Vierkantstift 48 in eine
Vierkantöffnung 52 einer Daumenscheibe S3
unterhalb der Platte 25 ein. Die Verbindung der Scheibe 53 mit dem Stift 48 erfolgt durch
eine Stellschraube 54. Der Hebel 46 hat einen bogenförmigen Nabenteil 56 mit einer Reihe
von Verzahnungen,, in welche eine zwischen den Platten· 24 und 25 ,befestigte federnde
Klinke 57 eingreifen kann, um den Hebel 46 in seinen verschiedenen Stellungen nachgiebig
zu halten. Die mittlere Nut oder Aussparung in dem Teil 56 kommt mit der Klinke 5.7 in
Eingriff, wenn beide öffnungen 37 und 38 (Westen und Osten) geschlossen sind.
.35 Das Spiel von Süden und Norden wird durch eine Aufwärtsbewegung des Schiebers
24, 25 über die Tabelle hinweg angedeutet, und um eine derartige Bewegung während des
Spielens von Westen und Osten zu verhindern, ist eine Sperrvorrichtung vorgesehen,
die aus einem an der Unterseite der Platte 25 befestigten federnden Arm 58 mit einem Ansatz
59 und einer Nase 60 besteht. Der Ansatz 59 des Armes 58 steht mit dem Umfang
der Daumenscheibe 53 in Eingriff, und.die am Ende des Armes 58 vorgesehene Nase 60 kann
in der verriegelten Lage mit einer der in der Hülse 23 vorgesehenen Nuten oder der Verzahnung
61 ,in Eingriff kommen. Durch eine
go an der Platte 25 befestigte, ebenfalls in die Verzahnung 61 eingreifende federnde Klinke
62 o. dgl. wird der Schieber 24, 25 in seiner eingestellten Lage gehalten. Die Daumenscheibe
S3 hat eine Aussparung 63, in welche der Vorsprung 59 des Armes 58 in der in
Fig. ι angedeuteten neutralen Lage einfällt, wobei die Nase 60 aus der Verzahnung 61 herausgebracht
und eine Bewegung des Schiebers 24, 25 ermöglicht wird. Bei der Bewegung
des Knopfes 47 zum Verstellen der Stange 40 wird die Daumenscheibe 53 gedreht,
um den Ansatz 59 aus der Aussparung
63 heraus sowie in Eingriff· mit dein Umfang zu bringen^ woduffih die Nase 60 'in Eingriff
mit der Verzahnung 61 gebracht und die Bewegung
des Schiebers 24, 25 so lange verhindert wird, bis durch eine Einstellung der Abdeckvorrichtung
in der neutralen Lage wieder eine Freigabe des Schiebers 24, 25 erfolgt.
Die Tabelle ist mit Aufzeichnungen 64, die sich auf das Reizen beziehen, versehen, und
diese Aufzeichnungen sind so angeordnet, daß aufeinanderfolgende Runden des Reizens
nacheinander sichtbar werden, wenn der Schieber 3.1 schrittweise herausgezogen wird.
Auf der Tabelle ist ein Block 65 zum Andeuten
der Karten des Spielers und seines Partners vorgesehen,, und das Spiel dieser
Karten weist 13 senkrechte und 28 quer \rerlaufende
Unterteilungen auf, wobei die 15. Unterteilung keine Aufzeichnung trägt.
Während des Reizens wird die Karte des Spielers, wie sie in der i. quer verlaufenden
Unterteilung angedeutet ist, durch den Schlitz 35 hindurch sichtbar, während durch den die
Karte des· Partners andeutenden Schlitz: 36
hindurch die keine Aufzeichnungen tragende 15, Unterteilung sichtbar wird. Bei Beendigung
des "Reizens wird der Schieber 24, 25 um'den Abstand einer Unterteilung bewegt,
so daß die Karten; des Spielers in der 2. Unterteilung
durch- den Schlitz 35 hindurch sichtbar werden, während in dem Schlitz 36 die in
der 16. Unterteilung angedeutete Karte des
Partners erscheint. Zu dieser Zeit wird die i. Karte der Spieler Westen und Osten,
die in den von oben nach unten gerichteten Spalten 66 bzw. 67 an jeder Seite des Blockes
64 angedeutet ist, in Übereinstimmung mit den öffnungen 37 (Westen) und 38 (Osten)
gebracht. Im vorliegenden Falle sind dies Pikzwei und Pikacht,
Selbstverständlich kann entweder Süden oder Norden, der Erklärer sein, wobei in
dem einen sowohl als auch in dem anderen *°5
Falle Süden spielt. In dieser Weise erhält Süden Erfahrung in der Unterstützung seines
Partners.
Bei Beginn des Spieles führt Westen, so
daß der Knopf 47 um eine Verzahnung in no
einer dem Sinne des Uhrzeigers entgegengesetzten Richtung gedreht wird, wodurch die
Stange 40 geschwenkt und in der öffnung 37 die von Westen ausgespielte Karte, Pikzwei,
sichtbar wird. Der Spieler wählt alsdann eine Karte seines Partners und dreht darauf den
Knopf 47 wieder um eine Verzahnung, so daß die Abdeckvorrichtung wieder beeinflußt wird
und Pikacht als die von Osten ausgespielte Karte sichtbar wird. Der Spieler wählt alsdann
eine von seinen Karten oder eine der ' Karten von Süden. Während dieses' Spie-
lens wlrdeder. ^chje^|jT245 2$ dadurch gegen
Bewegüng%e^ichett,''däßidie Nase 60 in eine ■
der Nuten 6j~,^LecJjli3ls&jzs. eingreift. Die
Daumenscheibe 53 ,ist durch den Knopf 47§Q~
dreht worden, um die Aussparung 63- außer j Eingriff mit dem Ansatz 59 des Armes,58 zu
bringen. Wenn der Knopf 47 in die neutrale j Lage gedreht wird, um durch die Abdeckvorrichtung
die Öffnungen 37 (Westen) und 38 (Osten), zu schließen, wird die Nase60 ausgelöst
oder freigegeben, so daß der Schieber 24, 25 verstellt werden kann. Der Schieber
24, 25 wird, um einen weiteren Schritt verschoben,
so daß durch den Längsschlitz 35 ; hindurch die 3. Unterteilung von Süden!
oder des Spielers und an dem Schlitz 36 die s 17. Unterteilung von Norden oder des Part- >
ners des Spielers erscheint. Gleichzeitig wird \ die i. Unterteilung der die genommenen
Stiche andeutenden Spalte 68 in dem Schlitz 39 sichtbar. Die von jeder Partei genommenen
Stiphe sind unterschiedlich in der Spalte 68 dadurch angedeutet, daß die Stiche von
Norden und Süden ■ in einfachen schwarzen
Linien und die von Osten und Westen in roten Zahlen angedeutet worden sind. In den Fig. 1 und 9 sind die roten Zahlen durch j
doppelte Linien kenntlich gemacht. Durch | die Vorrichtung nach der Erfindung wird nunmehr
durch das Fehlen von Karten der Spie- ■ ler, deren Karten durch die Schlitze 3 5 und 36 ;
hindurch sichtbar sind, angegeben, daß, um j richtig zu spielen, von dem Partner des Spie- ί
lers und von dem Spieler Pikäs und Pikvier \
hätten ausgespielt werden müssen. Durch den Schlitz 39 hindurch ist ersichtlich, daß
Norden und Süden einen Stich genommen haben.
Das nächste Anspielen erfolgt mit denKarten
des Partners des Spielers, so' daß letzterer
nunmehr die von seinem Partner auszuspielende. Karte wählt und alsdann den Knopf 47
um eine Verzahnung in Richtung des Uhrzeigers
dreht, um durch die öffnung 38 hin- j durch die von Osten ausgespielte Karte, J
im vorliegenden Falle.'Herzas, sichtbar zu \
machen. Alsdann wählt der Spieler aus seinen Karten oder den Karten von Süden
eine Karte und dreht den Knopf 47 abermals um einen Zahn, um durch die öffnung 3 7 hindurch
die von Westen ausgespielte Karte Herzdrei, sichtbar zu machen. Durch Drehen
des Knopfes 47 in die neutrale Lage und Bewegung des Schiebers um einen ' weiteren
Schritt ist ersichtlich, daß-vom Partner des
Spielers Herzkönig-und vom Spieler selbst
Herzfünf hätten aufgeworfen werden müssen, um richtig zu spielen. Durch den Schlitz 39
hindurch ist dann ersichtlich, daß der Stich von Osten und Westen genommen wurde.
Das Spiel wird in dieser Weise bis zum Schluß fortgesetzt, und als Karte des letzten
Stiches fallen Karoas, Karokönig, Karodame und Karozehn. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist es Norden und Süden möglich
gewesen, das Reizen der vier Herzkarten zu verdoppeln, wobei Osten und Westen nur
drei Stiche nehmen konnten.
In den Fig. 7 und 8 ist eine abgeänderte Ausf ührungsiorm der neuen Vorrichtung dargestellt,
gemäß welcher auf der Stange 20 eine zylindrische Hülse 69 vorgesehen ist.
LJm diese herum ist die Hülse 23, die kürzer als die Hülse 69 ist, stets frei 'drehbar. Die
Einstellung der Stange 20 in der Höhenlage wird dadurch festgelegt, daß beim Anziehen
der Mutter· 22 die Enden der Hülse 09 gegen die Stützen) 16 .und 17 gedrückt werden.
Claims (5)
- Patentansprüche:i. Vorrichtung zum Nachahmen oder Unterweisen und Erlernen von Bridge und anderen Kartenspielen durch nur eine Person, bestehend aus einer Tabelle zur Angabe vorher bestimmter Spielkartenfolgen für jeden einzelnen Spieler, aus einer Grundplatte, aus einem Schieber über der Tabelle und aus einer einstellbaren Abdeckvorrichtung an- dem Schieber, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile, welche die Abdeckvorrichtung (40) einstellen, die Bewegung des Schiebers (24, 25) beeinflussen, derart, daß er gegenüber der Tabelle (13) festgehalten wird, wenn eine oder mehrere der einzelnen Kartenfolgen auf dieser sichtbar gemacht werden.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Schlitze und Aussparungen aufweisende Schieber" aus zwei im Abstand übereinander angeordneten Platten (24,25) besteht und zwischen ihnen die als Doppelhebel (40) ausgebildete Abdeckvorrichtung (bei 41) schwenkbar gelagert und durch einen Arm *°5 (44) und einen Lenker (45) mit einem mit Federsperrung (56, 57) versehenen drehbaren Handhebel (46) verbunden ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Stange "° (20) in Stützen (16, 17) der Grundplatte (10) einstellbar und herausnehmbar gelagert und von einer Vierkanthülse (23) umgeben ist,' auf der an der unteren Schieberplatte (25) vorgesehene, entspre- "5 chend gestaltete Bügel (28, 29) gleiten.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vierkanthülse (23) auf einem Teil ihrer Länge leine Vierzlahinuing (61) aufweist und mit dieser zwei federnde Klinken (62) zusammenarbeiten, -von-denen die eine durcheine an dem zum Verstellen der Abdeckvorrichtung (40) .dienenden Knopf (47) vorgesehene Daumenscheibe (53) beeinflußt wird.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Daumenscheibe (53) der Ansatz (59) einer an der Unterseite der Platte (25) beiestigten Federklinke (58) in Eingriff kommt und die am Ende der Klinke (58) vorgesehene Nase (60) in eine in der Vierkanthülse (23) vorgesehene Nut oder Verzahnung (61) eingreift, während eine weitere, ebenfalls in die Verzahnung (61) eingreifende Klinke (62) den Schieber (24, 25) in der eingestellten Lage festhält.Hierzif 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US575981A US1988587A (en) | 1931-11-19 | 1931-11-19 | Card game simulator and instructing device |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE617817C true DE617817C (de) | 1935-08-28 |
Family
ID=24302489
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE43540D Expired DE617817C (de) | 1931-11-19 | 1932-11-19 | Vorrichtung zum Nachahmen oder Unterweisen und Erlernen von Bridge und anderen Kartenspielen |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US1988587A (de) |
| DE (1) | DE617817C (de) |
| FR (1) | FR754880A (de) |
| GB (1) | GB399999A (de) |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2682651A (en) * | 1951-09-24 | 1954-06-29 | Joseph G Saricks | Battery terminal connector |
| US3797128A (en) * | 1972-08-07 | 1974-03-19 | K Amano | Practice board for contract bridge games |
| US3939577A (en) * | 1972-08-07 | 1976-02-24 | Kozo Amano | Practice board for contract bridge games |
| US4822282A (en) * | 1986-09-09 | 1989-04-18 | Ikn Communications Inc. | Assembly to demonstrate and teach the game of bridge |
-
1931
- 1931-11-19 US US575981A patent/US1988587A/en not_active Expired - Lifetime
-
1932
- 1932-11-19 DE DEE43540D patent/DE617817C/de not_active Expired
- 1932-11-19 FR FR754880D patent/FR754880A/fr not_active Expired
- 1932-11-19 GB GB32745/32A patent/GB399999A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB399999A (en) | 1933-10-19 |
| US1988587A (en) | 1935-01-22 |
| FR754880A (fr) | 1933-11-16 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2323391C3 (de) | Boxen nachahmendes Spiel | |
| DE2702963C2 (de) | Kombinierte Touren- und Abfahrts- Skisicherheitsbindung | |
| DE3104679A1 (de) | "zylindrisches logikspiel" | |
| DE617817C (de) | Vorrichtung zum Nachahmen oder Unterweisen und Erlernen von Bridge und anderen Kartenspielen | |
| DE2600528A1 (de) | Brettspiel | |
| DE2714270A1 (de) | Spielvorrichtung | |
| DE2308683A1 (de) | Aufzeichnungs- und/oder wiedergabegeraet | |
| DE385117C (de) | Wuerfelkreisel | |
| DE433267C (de) | Geschicklichkeitsspiel | |
| DE1937261A1 (de) | Vorrichtung an Gesellschaftsspielen | |
| DE724997C (de) | Vorrichtung zum Anzeigen von Randmarkierungen auf Punktschrift-Streifen | |
| DE622714C (de) | Vorrichtung zum Studium des Bridgespieles | |
| DE2054299A1 (de) | Geschicklichkeitsspiel | |
| DE2656382A1 (de) | Unterhaltungsvorrichtung | |
| DE583547C (de) | Vorrichtung zur zahlenmaessigen Darstellung von Vorgaengen jeglicher Art | |
| DE365004C (de) | Unterhaltungsspieldose | |
| DE145722C (de) | ||
| DE1301966B (de) | Spielzeugfigur mit einer Einrichtung zum Bewegen des Kopfes | |
| DE2155502C3 (de) | Karten-Spieleinrichtung fur einen Spieltisch | |
| DE572828C (de) | Selbsttaetige Abstellvorrichtung fuer Plattensprechmaschinen | |
| DE3822932C1 (en) | Set of starting blocks for track athletics | |
| DE525487C (de) | Kugelspiel, bei dem eine Kugel auf einer Wippel Iaeuft und von dieser durch eine Stossvorrichtung auf eine Spielflaeche gestossen wird | |
| DE485916C (de) | Wabenraehmchenschlitten | |
| AT120451B (de) | Unterhaltungsspiel. | |
| DE609951C (de) | Geschicklichkeitsspiel |