DE615916C - Schloss, dessen Falle bei geoeffneter Tuer in ihrer zurueckgezogenen Lage durch einen schwenkbaren Hebel festgestellt und beim Einfallen der Tuer wieder ausgeloest wird - Google Patents
Schloss, dessen Falle bei geoeffneter Tuer in ihrer zurueckgezogenen Lage durch einen schwenkbaren Hebel festgestellt und beim Einfallen der Tuer wieder ausgeloest wirdInfo
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- DE615916C DE615916C DEM126652D DEM0126652D DE615916C DE 615916 C DE615916 C DE 615916C DE M126652 D DEM126652 D DE M126652D DE M0126652 D DEM0126652 D DE M0126652D DE 615916 C DE615916 C DE 615916C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B63/00—Locks or fastenings with special structural characteristics
- E05B63/18—Locks or fastenings with special structural characteristics with arrangements independent of the locking mechanism for retaining the bolt or latch in the retracted position
- E05B63/20—Locks or fastenings with special structural characteristics with arrangements independent of the locking mechanism for retaining the bolt or latch in the retracted position released automatically when the wing is closed
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
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Description
Schlösser, deren Falle durch einen unter Federdruckwirkung" stehenden Hebel in der
Offenlage festgestellt und beim Zumachen der Tür freigegeben wird, sind bekannt. Der Hebei
ragt dabei mit einem Ansatz oder Anschlag1 aus der Türfläche heraus und wird
beim Zumachen der Tür zur Seite gedrängt. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß der
Anschlag etwa in der Höhe der Falle oder des Schloßgehäuses liegt und von die Tür
durchschreitenden Personen, insbesondere bei Andrang in Saaltüren, einwärts gedrückt werden
kann, so daß die Falle dann unbeabsichtigt vorschnellt. Außerdem besteht die Gefahr,
daß jemand mit den Kleidern an dem vorstehenden Anschlag des Auslösehebels oder der schon unbeabsichtigt ausgelösten Falle
hängenbleibt und sich, diese beschädigt. Di&r
ser Nachteil soll durch, die Erfindung behoben werden. Zu diesem Zwecke ist der
Drehzapfen für den Arm des Anschlages oberhalb der Falle im Schloßgehäuse gelagert
und der Hebel in einer Ausnehmung der Tür untergebracht. Diese Anordnung bietet die
Möglichkeit, den Hebel nach Belieben so hoch zu führen, daß sein nach außen ragender Anschlag nicht ohne weiteres berührt werden
kann.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht,
und zwar sseigt die Abb. 1 die Anordnung des Auslösehebels in schematischer Darstellung
und die Abb. 2 und 3 die Anordnung des Schlosses und des Auslösestiftes in der Tür
in zwei Stellungen im Schnitt, Abb. 4 und 5 die beiden Stellungen nach Abb. 2 und 3 in
Ansicht.
Entgegen den bekannten Anordnungen von Fallenauslösern ist bei der vorliegenden Erfindung
die Drehachse α für den durch leinen unteren kurzen Arm& und einen oberen längeren
Arm c gebildeten zweiarmigen Auslösehebel waagerecht und parallel zur Hauptrichtung
der Falle d gerichtet. Diese ist an ihrer Oberseite mit einem Anschlagnocken e versehen,
vor welchen sich bei geöffneter Tür der Armö legt (Abb. 1, 2 und 4).
Der obere Hebelarme dieses Auslösehebels
ist nun verhältnismäßig lang gestaltet und in einer entsprechenden Aussparung der Tür beweglich.
Diese Anordnung hat den Vorteil, daß der Auslösestift / so hoch angeordnet sein kann, daß er nicht ohne weiteres erreicht werden
kann und daß somit eine Sicherung gegen unbeabsichtigtes Auslösen der Falle gewährt
ist.
Der Stift/ kann entweder, wie in Abb. 1 gezeigt, unmittelbar an dem Hebelarm c so befestigt
sein, daß er beim Schließen der Tür oder beim Anschlagen an den Türrahmen von diesem in das Schloß hineingedrückt wird
und den Hebelarm c bewegt.
Eine weitere Anordnung des Auslösestiftes ist in Abb. 2 und 3 dargestellt. Hier ist der
Auslösestift/' nicht unmittelbar mit dem Hebeiarm c verbunden, sondern er sitzt lose in
einem in dem Türholz vorgesehenen Loch, in welchem er sich verschieben kann und wobei
er durch einen Kopf g, einen Querstift 0. dgl. gegen Herausfallen gesichert ist.
Um das Vorschnellen der Falle d nach ihrer Freigabe geräuschlos zu machen, ist am
Schloßkasten ein Schalldämpfer i bekannter Art angeordnet. , ·
Claims (1)
- Patentanspruch:Schloß, dessen Falle bei geöffneter Tür in ihrer zurückgezogenen Lage durch einen zweiarmigen, um einen parallel zur Fallenlängsachsie verlaufenden Zapfen schwenkbaren Hebel festgestellt und beim Einfallen der Tür wieder ausgelöst wird, indem der Hebel durch -einen auf den Tür-"rahmen treffenden Anschlag zur Seite gedrängt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehzapfen für den Hebel oberhalb der Falle im Schloßgehäuse gelagert und der nach oben geführte, den Auslöseanschlag an seinem Ende tragende oder mit diesem zusammenwirkende Arm dieses Hebels in einer Ausnehmung· der Tür untergebracht ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM126652D DE615916C (de) | Schloss, dessen Falle bei geoeffneter Tuer in ihrer zurueckgezogenen Lage durch einen schwenkbaren Hebel festgestellt und beim Einfallen der Tuer wieder ausgeloest wird |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM126652D DE615916C (de) | Schloss, dessen Falle bei geoeffneter Tuer in ihrer zurueckgezogenen Lage durch einen schwenkbaren Hebel festgestellt und beim Einfallen der Tuer wieder ausgeloest wird |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE615916C true DE615916C (de) | 1935-07-15 |
Family
ID=7331052
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM126652D Expired DE615916C (de) | Schloss, dessen Falle bei geoeffneter Tuer in ihrer zurueckgezogenen Lage durch einen schwenkbaren Hebel festgestellt und beim Einfallen der Tuer wieder ausgeloest wird |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE615916C (de) |
-
0
- DE DEM126652D patent/DE615916C/de not_active Expired
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