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DE615056C - Scharrwerkzeug fuer kollergangaehnliche Misch- oder Mahlmaschinen - Google Patents

Scharrwerkzeug fuer kollergangaehnliche Misch- oder Mahlmaschinen

Info

Publication number
DE615056C
DE615056C DEB162975D DEB0162975D DE615056C DE 615056 C DE615056 C DE 615056C DE B162975 D DEB162975 D DE B162975D DE B0162975 D DEB0162975 D DE B0162975D DE 615056 C DE615056 C DE 615056C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bolt
mixing
grinding machines
kollergang
scratching tool
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB162975D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BADISCHE MASCHINENFABRIK U EIS
Original Assignee
BADISCHE MASCHINENFABRIK U EIS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BADISCHE MASCHINENFABRIK U EIS filed Critical BADISCHE MASCHINENFABRIK U EIS
Priority to DEB162975D priority Critical patent/DE615056C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE615056C publication Critical patent/DE615056C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C15/00Disintegrating by milling members in the form of rollers or balls co-operating with rings or discs
    • B02C15/14Edge runners, e.g. Chile mills

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
26. JUNI 1935
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 50 c GRUPPE
in Durlach, Baden
Zusatz zum Patent 614
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. November 1933 ab Das Hauptpatent hat angefangen am 30. Juni 1933.
Für Misch- oder Mahlmaschinen von kollergangähnlicher Bauform ist im Patent 614033 unter Schutz gestellt, die früher üblichen pflugschar- oder messerartigen Schaufeln zur Lockerung und Verlagerung (auch Förderung) des Gutes durch Stäbe oder Bolzen beliebigen Querschnitts zu ersetzen, die von einem Halter in ihrer Achsrichtung aufwärts und abwärts frei beweglieh und um ihre Längsachse frei drehbar geführt sind und mit ihrem Gewicht, dessen Wirkung gegebenenfalls durch andere Hilfsmittel verstärkt werden kann, auf dem sich drehenden Mahlteller gleitend, aufruhen. Infolge des Zusammenwirkens der Umfangsreibung, der Unterflächenreibung, der Geschwindigkeit des Mahltellers und des Massenwiderstandes, die im äußeren Teil des Stabes größer als im inneren Teil sind, tritt beim Arbeiten eine selbsttätige langsame Drehung der Scharrbolzen ein, mittels deren eine günstigere Wirkungsweise erzielt wird, als die bisherigen starr befestigten Pflugschare, Messer o. dgl. sie haben.
In manchen Fällen sind größere Bolzendurchmesser erwünscht, um die Leit- und Scharrwirkung verstärken zu können. Es hat sich nun gezeigt, daß schwere Scharrbolzen, wenn sie mit ihrem vollen Gewicht auf der bewegten Unterlage aufstehen, oder z. B. Scharrbolzen, die zusätzlich zu ihrem Eigengewicht noch eine Belastung durch Federn erfahren, insofern nicht ganz befriedigend arbeiten, als auch an der Unterlage ein Verschleiß eintritt. Auch kann überhaupt gelegentlich infolge von Widerständen der Telleroberfläche ein vorübergehender stärkerer Eingriff zwischen Bolzen und Teller erfolgen, wodurch ebenfalls Abnutzungen am Teller verursacht werden können.
Zur Behebung dieses Mangels wird vorgeschlagen, die Bolzen mittels Stellringen oder stellringähnlichen Hilfsmitteln im Stabhalter ohne Beeinträchtigung ihrer Drehbarkeit so aufzuhängen, daß die Scharrbolzen mit ihrer Unterfläche den Teller nur berühren, ohne auf ihn mit ihrem vollen Gewicht zu drücken. Bei der neuen Anordnung sollen also die Bolzen oder Stäbe lediglich aufwärts in der Achsenrichtung frei beweglich sein. Eine besonders günstige Ausführungsiweise der neuen Aufhängung besteht darin, auf die Bolzen eine Schraubenfeder zu streifen, die in der Lage ist, das Bolzengewicht zu tragen. Während man bei Stellringen nach Abnutzung der Scharrbolzen die Klemm-
schrauben lösen und nach dem Verstellen wieder anziehen muß, genügt es bei der vorgeschlagenen Schraubenfeder, die Nachstellung in axialer Richtung durch einen leichten Hammerschlag auf die obere Stirn*- fläche des Bolzens herbeizuführen oder aber einfach den Bolzen anzuheben und wieder fallen zu lassen. Die Feder rutscht dann gerade um so viel zurück, daß die drucklose ίο Berührung· wiederhergestellt wird. Außerdem liegt eine solche Schraubenfeder nur in einer -Kreislinie auf dem Scharrwerkshalter auf, so daß praktisch keine zusätzliche Reibung auftritt, wie sie bei Stellringen zu erwarten ist, insbesondere wenn Sandkörner zwischen die Berührungsflächen gelangen. Ein Ausführungsbeispiel der neuen Anordnung ist in der Zeichnung dargestellt.
Über der Oberfläche 3 des sich drehenden Tellers befindet sich in geeigneter Höhe der Stabhalter, von dem in der Zeichnung nur der Balken 2 angedeutet ist. In Bohrungen 6 des Halters 2 hängen die Scharrbolzen 1 so lose, daß sie sich frei um ihre Längsachse drehen können.
Während nun bisher die Bolzen 1 standen und mit ihrem Gewicht auf der Tellerfläche 3 lasteten, sollen sie jetzt so hängen, daß sie den Teller drucklos berühren·. Als bevorzugtes Hilfsmittel zur Aufhängung der Scharrbolzen; 1 ist in der Zeichnung eine Schraubenfeder 7 angegeben. Sie wird über das obere Stabende gestreift und muß einerseits das Bolzengewicht in sich tragen können und andererseits mit einer für diese Gewichtsaufnahme ausreichenden Reibung am Bolzen anliegen.
Bei der neuen Anordnung werden Abnutzungen an der bewegten Unterlage 3 zuverlässig vermieden. Der Verschleiß beschränkt sich ausschließlich auf die Scharrbolzen i. Wenn die Abnutzung der Stabunterfläche so weit vorgeschritten ist, daß der Bedienungsmann die Entstehung von Krusten bemerkt oder sonstige, den Verschleiß erkennbar machende Umstände beobachtet, so führt er lediglich einen leichten Hammerschlag auf die obere Stirnfläche des Bolzens 1 oder, er hebt ihn zwecks Nachstellung in axialer Richtung an und läßt ihn wieder fallen. Beim Nachstellen ist keinerlei weitere Arbeit auszuführen.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Scharrwerkzeug für kollergangähnliche Misch- oder Mahlmaschinen gemäß Patent 614 033, dadurch gekennzeichnet, daß die Scharrbolzen oder -stäbe (1) mittels Stellringe oder stellringähnlicner Hilfsmittel ohne Beeinträclitigung ihrer Drehbarkeit im Stabhalter (2) so aufgehängt sind, daß ihre untere Stirnfläche mit der Oberfläche des Mahltisches (3) in druckloser Berührung steht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Scharrbolzen (1) oberhalb des Stabhalters (2) eine Feder (7) gestreift ist, die mit zur Aufnahme des Bolzengewichtes ausreichender Reibung den Bolzen umfaßt und bei der gewünschten Bolzenstellung mit ihrer untersten Windung auf dem Halter (2) aufliegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB162975D 1933-11-04 1933-11-04 Scharrwerkzeug fuer kollergangaehnliche Misch- oder Mahlmaschinen Expired DE615056C (de)

Priority Applications (1)

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DEB162975D DE615056C (de) 1933-11-04 1933-11-04 Scharrwerkzeug fuer kollergangaehnliche Misch- oder Mahlmaschinen

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DEB162975D DE615056C (de) 1933-11-04 1933-11-04 Scharrwerkzeug fuer kollergangaehnliche Misch- oder Mahlmaschinen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE615056C true DE615056C (de) 1935-06-26

Family

ID=7004875

Family Applications (1)

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DEB162975D Expired DE615056C (de) 1933-11-04 1933-11-04 Scharrwerkzeug fuer kollergangaehnliche Misch- oder Mahlmaschinen

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DE (1) DE615056C (de)

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