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DE614164C - Vorrichtung zum Ausgeben von Wertzeichen, bei der ein Wertzeichenstreifen von einem Vorratsbehaelter ueber eine Foerdertrommel zu einer Schneidvorrichtung gefuehrt wird - Google Patents

Vorrichtung zum Ausgeben von Wertzeichen, bei der ein Wertzeichenstreifen von einem Vorratsbehaelter ueber eine Foerdertrommel zu einer Schneidvorrichtung gefuehrt wird

Info

Publication number
DE614164C
DE614164C DEL84007D DEL0084007D DE614164C DE 614164 C DE614164 C DE 614164C DE L84007 D DEL84007 D DE L84007D DE L0084007 D DEL0084007 D DE L0084007D DE 614164 C DE614164 C DE 614164C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor drum
insert body
housing
storage container
locking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL84007D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Landis and Gyr AG
Original Assignee
Landis and Gyr AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Landis and Gyr AG filed Critical Landis and Gyr AG
Application granted granted Critical
Publication of DE614164C publication Critical patent/DE614164C/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Control And Other Processes For Unpacking Of Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Ausgeben von Wertzeichen, bei der ein Wertzeichenstreifen von einem Vorratsbehälter über eine Fördertrommel zu einer Schneidvorrichtung geführt wird Zum Ausgeben von Wertzeichen sind Vorrichtungen bekanntgeworden, bei denen ein Wertzeichenstreifen von einem Vorratsbehälter über eine durch eine Wählvorrichtung angetriebene und gesteuerte Fördertrommel zu einer Schneidvorrichtung geführt wird und von ihr aus in den Ausgabekanal gelangt. Die Erfindung betrifft eine Vervollkommnung derartiger Vorrichtungen und kennzeichnet sich dadurch, daß der Vorratsbehälter, die Fördertrommel und die Schneidvorrichtung einen selbständigen und ohne Zerlegungsarbeit ins Gehäuse der Vorrichtung einschiebbaren und aus ihm herausnehmbaren Einsatzkörper bilden, die Wählvorrichtung, das Triebwerk und die Teile zum Sperren der Fördertrommel jedoch in fester Verbindung mit dem Gehäuse der Vorrichtung stehen, wobei bei eingeschobenem Einsatzkörper das Zusammenwirken der Fördertrommel mit ihren Antriebs- und Sperrmitteln gewährleistet ist. Bei einer Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist am Einsatzkörper ein Sperrglied vorgesehen, das bei herausgenommenem Einsatzkörper durch Eingriff in die Fördertrommel diese sperrt, bei eingeschobenem Einsatzkörper jedoch durch einen festen Anschlag im Gehäuse außer Eingriff mit der Fördertrommel gehalten wird. Es ist zweckfhäßig, in an sich bekannter Weise eine endlose, bewegliche und aneinandergereihte, Fingerlöcher aufweisende Kette vorzusehen und zwischen ihr und der Fördertrommel ein Übersetzungsgetriebe aus n Zahnrädern anzuordnen. Nach dem Gegenstande der Erfindung sind bei einer solchen Vorrichtung n-z Zahnräder im Gehäuse fest, das it-te Zahnrad aber auf der Fördertrommel gelagert. Ist weiterhin nach Voraussetzung eine unterhalb des oberen Trums der Kette beweglich angeordnete und federbelastete Fingerdruckplatte vorhanden, dann wird nach dem Gegenstande der Erfindung eine die Bewegung dieser Platte in ein Ausklinken der bei eingeschobenem Einsatzkörper mit der Fördertrommel zusammenwirkenden Sperrvorrichtung übertragende Hebelvorrichtung angeordnet.
  • Eine solche Vorrichtung ist als Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung schematisch veranschaulicht, und zwar zeigen Abb. r die Vorrichtung im Aufriß, teils geschnitten, Abb. 2 einen Seitenriß bei Entfernung einer Klappe, Abb. 3 einen Grundriß, teilweise geschnitten, um einige Wirkungsmittel sichtbar zu machen.
  • Auf einer Grundplatte i ist ein alle Teile der Wertzeichenausgebevorrichtung umschließendes Gehäuse 2 vorgesehen. In ihm ist unter einem in seiner Oberseite angeordneten Längsschlitz 3 eine Wählvorrichtung angeordnet, die aus einer über zwei Rollen 4 geführten endlosen Kette 5 besteht, die durch Ouerstäbe 6 aneinandergereihte Fingerlöcher bildet. Die hintere dieser Rollen 4 ist mit einem Rädertriebwerk 7 verbunden, dessen letztes Rad 8 ungefähr in der Gehäusemitte liegt. Das Rädertriebwerk 7 treibt über Räder 9 ein Zählwerk io zur Angabe der ausgegebenen Wertzeichen an.
  • Dicht unter dem oberen Trum der Kette 5 ist mittels zweier im Gehäuse 2 gelagerter Lenker 12 und einer diese miteinander verbindenden Stange 13 eine Platte i i parallel beweglich angeordnet. Sie trägt eine den Fingerlöchern der Kette 5 entsprechende und das Greifen der auszugebenden Zahl von Wertzeichen erleichternde Skala und ist durch eine Schub- und Zugstange 14 mit einem Schwenkhebel 15 verbunden, der in seiner Mitte mittels eines Bolzens 16 am Gehäuse 2 gelagert ist, an seinem freien Ende eine Rolle 17 trägt und unter der Wirkung einer Zugfeder 18 steht, die die Plätte i i in ihrer gehobenen Lage, d. h. dicht unter dem oberen Trum der Kette 5 liegend, zu halten sucht. Die Rolle 17 wirkt auf den Arm i9 eines Winkelhebels 19, 20, dessen anderer Arm 2o eine Nase 2i aufweist.
  • Am Arm i9 sitzt seitlich nahe seinem zugespitzt freien Ende eine Nase 22, mit der die Klinke 24 eines Auslösehebels 23 zusammenwirkt. 25 ist ein Anschlag. 26 ist eine an der Grundplatte i vorgesehene Schlittenbahn und 27 ein am inneren Ende dieser Bahn angeordneter fester Anschlag.
  • Die bis jetzt genannten Teile sind fest im Gehäuse 2 angeordnet bzw. organisch mit ihm verbunden.
  • Das Gehäuse 2 hat an seiner Vorderwand einen Ausschnitt 28, der normalerweise durch eine Klappe 29 verschlossen. ist. Durch diesen Ausschnitt 28 ist ein in der Bahn 26 geführter Schlitten 30 ins Gehäuse 2 eingeschoben. Er trägt einen Vorratsbehälter 31, der die Wertzeichen in Form eines im Zickzack gelegten. Streifens aufgestapelt enthält. Der Vorratsbehälter 3, liegt seitwärts vom Rädertriebwerk 7, 8, vom Schwenkhebel 15, vom Winkelliebel i9, 20 und vom Auslösehebel 23, so daß diese Teile seinem Einschieben ins Gehäuse 2 nicht hinderlich sind. Im oberen Teil des Vorratsbehälters 31 ist eine Fördertrommel 32 gelagert, die mit einem Vertiefungen 33 aufweisenden Sperrad 34 fest verbunden ist. Diese Vertiefungen 33 entsprechen der Wertzeichenteilung der Trommel 32, und bei eingeschobenem Vorratsbehälter sowie in Ruhelage sich befindender Vorrichtung liegt die Nase 21 in einer dieser Vertiefungen und hält dadurch die Fördertrommel gesperrt. Am V orratsbehäjter 31 ist ferner ein Hebel 35 gelagert, der einen Sperrbolzen 36 aufweist und unter dem Einfluß einer Feder 37 steht. Der Hebel 35 wirkt mit dem Anschlag 25 so zusammen, daß bei eingeschobenem Vorratsbehälter der Anschlag 25 den Sperrbolzen 36 außer Einwirkung auf die Vertiefungen 33 des Sperrades 34 hält.
  • Am Vorratsbehälter 31 ist weiter eine Schneidvorrichtung vorgesehen, die ein festes Messer 38 und ein auf und ab bewegliches Messer 39 aufweist. Das bewegliche Messer 39 ist mit einer Schub- und Zugstange 40 verbunden, die eine mit einem Ausschnitt 41 versehene Platte 42 enthält und unter dem Einfluß einer die Schub- und Zugstange 40 nach unten zu ziehen und dadurch die Schneidvorrichtung geschlossen zu halten suchenden Zugfeder 43 steht. Bei eingeschobenem Vorratsbehälter greift der Arm i 9 des Winkelhebels i g, 2o in den Ausschnitt 41 ein.
  • ' Am Vorratsbehälter 31 ist dicht unter der Schneidvorrichtung 38, 39 eine Platte 44 angeordnet, die eine im oberen Teil des Ausschnittes 28 vorgesehene und nach außen offene Nische im Gehäuse 2 (nicht gezeichnet) nach unten abschließt und den ausgegebenen Wertzeichen als Auflage dient.
  • Sollen Wertzeichen ausgegeben werden, so wird durch ihr Wählen in bekannter Weise die Platte i i nach unten gedrückt. Dabei hebt die Rolle 17 den Arm i9 an und gleichzeitig die Nase 21 aus der Vertiefung 33 sowie mittels der Schub- und Zugstange 40 das bewegliche Messer 39 und öffnet die Schneidvorrichtung zum Durchtritt der gewählten Wertzeichen. Die Nase 22 wird hierbei von der Klinke 24 in gehobener Lage gesperrt, so daß die Vorrichtung zur Ausgabe der gewählten Wertzeichen bereit gehalten wird, auch dann, wenn der Druck auf die Platte i i nachl,äßt. Wird nun die Kette 5 nach vorn gezogen, so überträgt das Rädertriebwerk 7, 8, dessen Rad 8 mit einem auf der Achse der Fördertrommel 32 festen Rad 45 kämmt, die Bewegung auf die Fördertrommel 32 und dreht sie, bewegt die gewählten Wertzeichen aus der Vorrichtung hinaus, bis der wählende Finger an den Auslösehebel 23 anschlägt und dessen Klinke 24 die Nase 22 freigibt. Dadurch wird der Winkelhebel i9, 2o in seine ursprüngliche Lage zurückgeschwenkt, so daß die Nase 21 wieder in eine Vertiefung 33 des Sperrades 34 tritt, wobei gleichzeitig das bewegliche Messer 39 die Schneidvorrichtung abschließt und die gewählten Wertzeichen abschneidet.
  • Soll der Vorratsbehälter 31 entfernt werden, so wird nach Öffnen der Klappe 29 ein den Schlitten 30 lagensichernder Versteckbolzen 46 herausgezogen, worauf der Schlitten 3o aus dem Gehäuse herausbewegt werden kann. Im Anfang dieser Bewegung gibt der Anschlag 25 den Hebel 35 frei, so daß dessen Sperrbolzen 36 im gleichen Maße, wie die Nase 21 aus der Vertiefung 33 herausbew°egt wird, sich in die ihm zugekehrte Vertiefung 33 hineinbewegt und die Sperrung der Fördertrommel 32 während des Herausnehmens des Vorratsbehälters und auch nachher nicht aufgehoben ist. Beim Herausbewegen des Vorratsbehälters 31 aus dem Gehäuse 2 gleitet ferner der Ausschnitt 41 aus dem Arm i9 heraus. Dieser wird zweckmäßig durch einen Anschlag in seiner Endstellung gehalten.
  • Soll der Vorratsbehälter 31 ins Gehäuse gebracht werden, so wird er mit dem Schlitten 30 über dessen Bahn 26 geschoben, wobei der Arm ig in den Ausschnitt greift und gegen den Schluß der Einschiebbewegung hin der Anschlag 25 die Sperrung durch den Bolzen 36 aufhebt, wogegen die Nase 21 in die entsprechende Vertiefung 33 des Sperrades 34 fällt. Ebenso kommt gegen den Schluß dieser Bewegung hin das Zahnrad 45 mit dem Rad 8 in Eingriff, so daß die Vorrichtung wieder betriebsbereit ist.
  • Die Vorrichtung gemäß dem.Gegenstand der Erfindung ermöglicht nicht nur ein einfaches Ergänzen von Wertzeichen, sondern .sie gewährleistet auch einen bequemen Wechsel der auszugebenden Wertzeichen durch einfachen Austausch eines Vorratsbehälters gegen einen anderen. Ferner erlaubt die Vorrichtung den Bedienungswechsel ohne Abrechnung oder Bestandaufnahme.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Ausgeben von Wertzeichen, bei der ein Wertzeichenstreifen von einem Vorratsbehälter über eine durch eine Wählvorrichtung angetriebene und gesteuerte Fördertrommel zu einer Schneidvorrichtung geführt wird und von ihr aus in den Ausgabekanal gelangt, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratsbehälter (31), die Fördertrommel (32) und die Schneidvorrichtung (38, 39) einen selbständigen und ohne Zerlegungsarbeit ins Gehäuse (2) der Vorrichtung einschiebbaren und aus ihm herausnehmbaren Einsatzkörper bilden, die Wählvorrichtung (4, 5, 6), das Triebwerk (7, 8) und die Teile zum Sperren der Fördertrommel (32) jedoch in fester Verbindung mit dem Gehäuse (2) der Vorrichtung stehen, wobei bei eingeschobenem Einsatzkörper das Zusammenwirken der Fördertrommel (32) mit ihren . Antriebs- und Sperrmitteln gewährleistet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am Einsatzkörper ein Sperrglied (35, 36) vorgesehen ist, das bei herausgenommenem Einsatzkörper durch Eingriff in die Fördertrommel (32) diese sperrt, bei eingeschobenem Einsatzkörper jedoch durch einen festen Anschlag (25) im Gehäuse (2) außer Eingriff mit der Fördertrommel gehalten wird.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und :2 mit einer endlosen, beweglichen und aneinandergereihte Fingerlöcher aufweisenden Kette und einem Getriebe von n in Reihe geschalteten Zahnrädern zwischen Kette und Fördertrommel, dadurch gekennzeichnet, daß n-i Zahnräder im Gehäuse (2) fest sind, das yt-te Zahnrad aber auf der Fördertrommel (32) gelagert ist.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3 mit einer unterhalb des oberen Trums der Kette beweglich angeordneten und federbelasteten Fingerdruckplatte, dadurch gekennzeichnet, daß eine Hebelvorrichtung (14, 15 und i9) vorgesehen ist, die die Bewegung der Platte (ii) in ein Ausklinken der bei eingeschobenem Einsatzkörper mit der Fördertrommel (32) zusammenwirkenden Sperrvorrichtung (2o; 21 und 34 überträgt.
DEL84007D 1933-06-23 1933-06-30 Vorrichtung zum Ausgeben von Wertzeichen, bei der ein Wertzeichenstreifen von einem Vorratsbehaelter ueber eine Foerdertrommel zu einer Schneidvorrichtung gefuehrt wird Expired DE614164C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
CH614164X 1933-06-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE614164C true DE614164C (de) 1935-06-03

Family

ID=4523623

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL84007D Expired DE614164C (de) 1933-06-23 1933-06-30 Vorrichtung zum Ausgeben von Wertzeichen, bei der ein Wertzeichenstreifen von einem Vorratsbehaelter ueber eine Foerdertrommel zu einer Schneidvorrichtung gefuehrt wird

Country Status (1)

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DE (1) DE614164C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1008938B (de) * 1952-11-11 1957-05-23 Karl Marti Vorrichtung fuer die gleichzeitige Ausgabe einer bestimmten Anzahl von Wertmarken

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1008938B (de) * 1952-11-11 1957-05-23 Karl Marti Vorrichtung fuer die gleichzeitige Ausgabe einer bestimmten Anzahl von Wertmarken

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