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DE603791C - Schaltungsanordnung zur Gespraechszaehlung in Fernsprechanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Gespraechszaehlung in Fernsprechanlagen

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Publication number
DE603791C
DE603791C DET34780D DET0034780D DE603791C DE 603791 C DE603791 C DE 603791C DE T34780 D DET34780 D DE T34780D DE T0034780 D DET0034780 D DE T0034780D DE 603791 C DE603791 C DE 603791C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
connecting lines
call
counting
relay
circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET34780D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefonaktiebolaget LM Ericsson AB
Original Assignee
Telefonaktiebolaget LM Ericsson AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to NL28230D priority Critical patent/NL28230C/xx
Priority to BE349288D priority patent/BE349288A/xx
Application filed by Telefonaktiebolaget LM Ericsson AB filed Critical Telefonaktiebolaget LM Ericsson AB
Priority to DET34780D priority patent/DE603791C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE603791C publication Critical patent/DE603791C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M15/00Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP
    • H04M15/10Metering calls from calling party, i.e. A-party charged for the communication

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Meter Arrangements (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Gesprächszählung in Fernsprechanlagen, in denen für Fernsprechverbindungen über gewisse Verbindungsleitungen, und zwar solche, die verschiedene Ämter miteinander verbinden, Gebühren nach besonderem Tarif berechnet werden. Diese Gebühren werden am Gesprächszähler mittels Stromstoßsender registriert, die den Gesprächszähler gemäß dem für die jeweilige Verbindung gültigen Tarif betätigen. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf solche Systeme der erwähnten Art, in welchen die Stromstoßsender verbunden mit den Verbindungsleitungen angeordnet sind und derart zusammenwirken, daß sie die Summe der Gebühren für eine Anzahl von in eine Sprechverbindung eingehenden Verbindungsleitungen feststellen.
Systeme dieser Art sind bekannt, bei welchen der stufenweise Aufbau der Gesprächsverbindung dazu benutzt wird, die Stromstoßsender der Reihe nach in Tätigkeit zu setzen, wobei die von den verschiedenen Stromstoßsendern ausgesandten Gesprächszählerimpulse zuerst in besonderen Mechanismen aufgespeichert werden, die später die aufgespeicherten Impulse nach dem Gesprächszähler weitersenden können. Diese vorhergehende Aufspeicherung der Impulse ist dadurch bedingt, daß die Stromstoßsender schon während der Herstellung der Gesprächsverbindung zur Wirkung kommen, und zwar sobald die zugehörige Verbindungsleitung in Anspruch genommen wird, während der Gesprächszähler erst nach Vollendung der Verbindung betätigt werden soll.
Gemäß der Erfindung sind die Stromstoßsender derart in gegenseitiger Abhängigkeit voneinander angeordnet, daß ein nachfolgender Stromstoßsender nach vollendeter Impulsaussendung des vorhergehenden Stromstoßsenders durch dessen Einwirkung in Tätigkeit tritt. Die derart nacheinander in Tätigkeit tretenden Stromstoßsender übertragen die der Zahl und Wertigkeit der benutzten Verbindungsleitungen entsprechende Anzahl von Zählstromstößen auf den Gesprächszähler. Auf diese Weise ist in einfacher Art die Möglichkeit gegeben, die Stromstoßsender erst nach Vollendung der Verbindung in Tätigkeit zu setzen, z. B. dann, wenn festgestellt worden ist, daß der Gesprächszähler betätigt werden soll.
Die Erfindung soll an Hand der beiliegenden Zeichnungen, die ein Stromkreisdiagramm für einen Teil einer Gesprächsverbindung in einem ' vollautomatischen Fernsprechsystem mit Folgeschaltern darstellen, näher beschrieben werden.
Abb. ι zeigt einen Anrufsucher .4S mit zugehörigem Folgeschalter SOS und einen Gruppenwähler GW1 mit zugehörigem Folgeschalter SOG1 sowie einen Stromstoßsender IS1 für die Gesprächszählung.
Abb. 2 zeigt einen zweiten Gruppenwähler GPF2 mit zugehörigem Folgeschalter SOG2 und einen Stromstoßsender ISZ.
Die Zeichnungen zeigen nur diejenigen Stromkreise und Apparate, die zur Erläuterung der Erfindung erforderlich sind. Es wird angenommen, daß das Fernsprechsystem solcher Art ist, daß sowohl Wähler als Folgeschalter von
dauernd rotierenden Wellen aus angetrieben werden, an welche Wellen diese mittels Schaltmagnete angeschaltet werden. Ferner wird angenommen, daß die Wähler derjenigen Art sind, deren Kontakte teils eine Drehbewegung zum Auswählen einer gewissen Kontaktreihe und teils eine Bewegung in radialem Sinne zum Auswählen einer in dieser Kontaktreihe angeschlossenen Leitung ausführen. Die Erfindung ίο ist jedoch nicht auf Systeme der genannten Art beschränkt, sondern kann, wie aus dem Folgenden hervorgeht, auch in Verbindung mit anderen Systemen verwendet werden.
Der Teilnehmerleitung La, Lb sind, wie üblich, teils ein Linienrelais LR, teils ein Abschaltrelais BR und außerdem noch ein GesprächszählerSM zugeordnet. Die Folgeschalter SOS und SOG1 und SOG2 gehören der drehbaren Type an und sind mit übereinander angeordneten Reihen von Kontakten A, B, C usw. versehen, die in verschiedenen Einstellagen paarweise durch die zwischen den Kontakten beweglichen Kontaktarme miteinander verbunden werden. In den Zeichnungen sind nur diejenigen Einstellagen in den Folgeschaltern gezeigt, die mit der Gesprächszählung zu tun haben und die in den Zeichnungen mit 9 bis 12 im Folgeschalter SOS und mit 7 bis 12 in den Folgeschaltern SOG1 und SOG2 bezeichnet sind. Die Stromkreise der Schaltmagnete SO der Folgeschalter sind in bekannter Weise durch eine mit einer Zentrierungsvorrichtung CA zusammenwirkende Kontaktfeder CK überwacht.
In den hier dargestellten Ausführungsbeispielen ist angenommen worden, daß die nach den verschiedenen Ämtern oder Zonen ausgehenden Verbindungsleitungen an verschiedene Kontaktreihen in den Gruppenwählern angeschlossen sind, wobei die für die Gesprächszählung vorgesehenen Stromstoßsender IS derart angeordnet sind, daß sie durch die erste Bewegung des Wählers an die Gesprächsverbindung angeschlossen werden. Zu diesem Zweck sind die Gruppenwähler mit einem vierten Kontaktarm Kd versehen, der an der Drehbewegung des Wählers, aber nicht an dessen radialer Bewegung teilnimmt und durch welchen ein Relais IR1 bzw. IR2, die zur Übertragung der Stromstöße an den Gesprächszähler dienen, über feste Kontakte d an denjenigen Stromstoßsender IS1 bzw. IS2 angeschlossen werden kann, der der ausgewählten Gruppe von Verbindungsleitungen zugeordnet ist. Nachdem ein Stromstoßsender über den Kontaktarm Kd angeschlossen worden ist, bleibt diese Verbindung auch während der radialen Bewegung, an welcher nur die Kontaktarme Ka, Kb und Kc teilnehmen, bestehen. Die Stromstoßsender bestehen aus drei Kontaktgruppen X, Y, Z, die paarweise mittels drei entsprechenden, dauernd rotierenden Kontaktarmen miteinander verbunden werden können. Die Stromstöße für die Gesprächszählung werden über die Kontaktgruppe Z ausgesandt, und zwar in einer Zahl, die der Höhe des Tarifs für die betreffende Zone entspricht. Die Impulssender sind je einer Gruppe von Leitungen, die nach demselben Amt oder derselben Zone führen, zugeordnet. Nur die Kontaktgruppe Z braucht an die Kontakte d in den Wählern angeschlossen zu sein, während die übrigen Kontaktgruppen X und Y direkt an den Folgeschalter SOG1 und SOG2 angeschlossen sein können.
Bei jedem Amt ist ein vollständiger Stromstoßsender vorgesehen, der mit Kontakten X, Y, die sämtlichen Wählern gemeinsam sind, und mit besonderen Kontaktsätzen Z für die verschiedenen Gruppen von abgehenden Verbindungen versehen ist. Der Stromstoßsender kann darum gleichzeitig eine Anzahl von Wählern betätigen. Das Schaltungsschema zeigt eine Anordnung zur Gesprächszählung bei solchen Gesprächsverbindungen, die sich über mehrere Zonen bzw. Verbindungsleitungen erstrecken, für welche besondere Gebühren berechnet werden. Die Anordnung ist derart getroffen, daß die zu den verschiedenen Verbindungsleitungen gehörenden Stromstoßsender der Reihe nach zur Betätigung des Gesprächszählers veranlaßt werden, so daß die Summe der für die verschiedenen Verbindungsleitungen zu berechnenden Gebühren registriert wird. Es wird angenommen, daß beide Gruppenwähler GW1 und GW2 Verbindungen mit Verbindungsleitungen herstellen, die sich zwischen verschiedenen Ämtern erstrecken. Die Herstellung der Gesprächsverbindung erfolgt in bekannter Weise, die für die Gesprächszählung keine Bedeutung hat. Während des Gespräches befindet sich der Folgeschalter SOS in der neunten Lage und die Folgeschalter SOG1 und SOG2 in der siebenten Lage.
Während des Gespräches bleiben zwei Stromkreise geschlossen, und zwar ein Stromkreis io, der die Relais RS und RG enthält, und ein Stromkreis 11, der die Relais IR1 und RB enthält. Sobald die beiden Teilnehmer nach Beendigung des Gespräches ihre Mikrotelephone auflegen, rückt der Folgeschalter SOS von seiner neunten Lage in die zehnte, wobei der Stromkreis 10 unterbrochen wird. Das Relais RS schaltet dann den Schaltmagneten SO1 des Folgeschalters SOS am Kontakt k2, so daß der Folgeschalter in seiner elften Lage stehenbleibt. Das Relais RG schließt einen Stromkreis 12 für den Schaltmagneten SO2 des Folgeschalters SOG1, wobei dieser Folgeschalter von seiner siebenten Lage in die neunte weiterrückt. Schon in der achten Lage erhalten die Relais RS und RG wieder Strom über den Stromkreis 13. Der Schaltmagnet SO1 des Folgeschalters SOS wird dann wieder über den Kontakt k2 erregt, und dieser Folgeschalter geht also in die zwölfte
Lage über. Das Relais RG unterbricht den Stromkreis 12 für den Schaltmagneten 5O2, welcher jedoch über den Zentrierungskontakt CK1 stromführend bleibt, bis der Folgeschalter seine neunte Lage erreicht. In dieser Lage wird nun ein Stromkreis 14 für das Relais RI1 über die Kontaktgruppe Y am Stromstoßsender IS1 in dessen ersten Lage geschlossen. Das Relais RI1 schaltet sich unmittelbar über seinen Kontakt A4 und die Kontaktgruppe X am Stromstoßsender in einen Haltestromkreis ein, welcher Haltestromkreis in den Lagen 1 bis 9 des Stromstoßsenders beibehalten wird. Gleichzeitig erhält der Schaltrnagnet SO2 des Folgeschalters SOG1 wieder Strom über einen Stromkreis 15, wobei dieser Folgeschalter in die zehnte Lage übergeht. Die Kontaktgruppen X und Y sind derart im Verhältnis zur Kontaktgruppe Z angeordnet, daß das Relais RI1 vor dem Aussenden einer neuen Reihe von Stromstößen über die Kontaktgruppe Z betätigt wird. Die Gesprächszählerimpulse werden darum nun über den Stromkreis 10 ausgesandt und durch das Relais IR1 auf einen Stromkreis 17 übertragen. Dieser letztere enthält ein Relais IR3, das seinerseits die Stromstöße über den Stromkreis 18 auf den Gesprächszähler SM überträgt. In dem dargestellten Beispiel werden drei Stromstöße in den Lagen 5, 7 und 9 des Stromstoßsenders gesandt. Sobald der Folgeschalter SOG1 aus der achten Lage in die neunte_ übergegangen ist, wird der Stromkreis 11 für die Relais IR1 und RB unterbrochen. Das letzte bleibt jedoch dabei durch Strom über den Kontakt 7% in der Kontaktgruppe C des Folgeschalters erregt. Nachdem der Folgeschalter die neunte Lage verlassen hat, bleibt das Relais RB durch Strom über einen Stromkreis 19 erregt, der einen Kontakt A6 im Relais RI enthält. Das Relais RB bleibt also sowohl während des Gespräches als auch während des Zählvorganges im ersten Gruppenwähler erregt. Dadurch werden der zweite Gruppenwähler und dessen Folgeschalter in der Gesprächslage so lange zurückgehalten, bis der Zählvorgang am ersten Gruppenwähler beendet ist.
Sobald das Relais nach vollendeter Gesprächszählung am ersten Gruppenwähler seinen Anker losläßt, wird der Stromkreis 19 für das Relais RB am anderen Gruppenwähler unterbrochen. Dieses Relais läßt folglich seinen Anker fallen und schließt dadurch einen Stromkreis 20 für den Schaltmagneten SO3 des Folgeschalters SOG2. Dieser Folgeschalter geht j etzt in ähnlicher Weise, wie vorher für den Folgeschalter des ersten Gruppenwählers beschrieben, in die neunte Lage über. Hierdurch wird ein .Schaltvorgang eingeleitet, der im wesentlichen mit dem vorhin beschriebenen übereinstimmt. Sobald der Folgeschalter SOG2 in seine achte Lage vorrückt, wird ein Stromkreis 21 durch ein Relais RA am ersten Gruppenwähler und durch das Relais RB geschlossen. Das letztere öffnet den Stromkreis 20, aber der Schaltmagnet SO3 bleibt über die Kontaktfeder CK2 erregt, bis der Folgeschalter seine neunte Lage erreicht. Das Relais RA zieht seinen Anker an und schließt einen Stromkreis 22 für den Schaltmagneten 5O2, wodurch der Folgeschalter SOG1 in seine elfte Lage übergeführt wird, in der er bleibt, bis die Gesprächszählung im zweiten Gruppenwähler vollendet ist. Während dieser Zeit kann das Relais IR1 durch Stromstöße vom Stromstoßsender IS1 betätigt werden. Solche Stromstöße haben aber jetzt keine Wirkung auf den Zählerimpulskreis 17, weil dieser am obersten Kontakt des Relais RI1 unterbrochen ist. In der neunten Lage des Folgeschalters SOG2 erhält das Relais RI2 in vorher beschriebener Weise Strom über die Kontaktgruppe Y und schaltet sich dabei über die Kontaktgruppe X in einen Haltestromkreis ein. Gleichzeitig wird der Folgeschalter SOG2 in die zehnte Lage übergeführt. Die vom Stromstoßsender über die Kontaktgruppe Z ausgesandten Impulse betätigen in erster Linie das Relais IR2, welches seinerseits die Impulse über einen Stromkreis 23 auf das Impulsrelais IR3 überträgt. Das letzte betätigt wieder den Gesprächszähler in vorher beschriebener Weise über den Stromkreis 18. Beim Erregen des Impulsrelais IR2 durch den ersten Zählerimpuls wird ein Stromkreis 24 durch den Schaltmagneten SO3 des Folgeschalters 50G2 am Kontakt k8 geschlossen, wodurch der Folgeschalter in die elfte Lage vorgerückt wird. Wenn schließlich das Relais RIZ nach vollendeter Zählung seinen Anker losläßt, erhält der Schaltmagnet SO3 wieder Strom über den Stromkreis 25, wodurch der Folgeschalter in die zwölfte Lage übergeführt wird, aus der er in die Normallage übergeht, nachdem der Wähler in die Normallage zurückgestellt worden ist. Dabei wird der Stromkreis für die Relais RA und RS unterbrochen, was zur Folge hat, daß der Schaltmagnet SO2 des Folgeschalters 50G1 über einen Stromkreis 26 Strom erhält. Der Folgeschalter wird in ähnlicher Weise in die Normallage zurückgestellt, nachdem der erste Gruppenwähler zurückgestellt worden ist, während die Relais RS und RG ihre Anker loslassen und das Zurückstellen des Anrufsuchers AS und des Folgeschalters 505 des letzteren veranlassen. -
Die Gebühr, die vom Gesprächszähler registriert wird, ist in dem dargestellten Beispiel offenbar der Anzahl der Stromstöße proportional, die vom Stromstoßsender IS über die Kontaktgruppe Z ausgesandt werden. Es leuchtet jedoch ein, daß eine Registrierung verschiedener " Gebühren auch in anderer Weise erfolgen kann, und die Erfindung ist deshalb nicht auf die dargestellte Ausführung der den Gesprächszähler betätigenden Anordnung beschränkt.
Im Fall der erste Gruppenwähler GW1 sich sowohl an gebührenpflichtige Verbindungsleitungen als auch an gebührenfreie Verbindungsleitungen anzuschließen vermag, hat die Anordnung des Kontaktes A7 zur Folge, daß Zählungen von dem ersten Gruppenwähler aus erfolgen, sobald dieser sich an eine gebührenpflichtige Verbindungsleitung anschließt; hat sich der Gruppenwähler dagegen an eine gebührenfreie Verbindungsleitung angeschlossen, bleibt das Impulsrelais IR1 während der Zählperiode unbetätigt, weil der Impulssender JS1 in dieser Lage des Wählers nicht an den Kontaktarm Kd angeschlossen ist. Der Kontakt k7 bleibt infolgedessen offen, und der Folgeschalter SOG1 wird in derselben Weise arbeiten wie in dem vorher beschriebenen Falle, in dem der Kontakt als nicht vorhanden angenommen wurde. Die Zählung wird also in diesem Falle nur vom zweiten Gruppenwähler aus erfolgen, und zwar in der vorher beschriebenen Weise.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Schaltungsanordnung zur Gesprächszählung in Fernsprechanlagen, bei denen Verbindungen über eine Mehrzahl von Verbindungsleitungen verschiedener Wertigkeit verlaufen und den Verbindungsleitungen zugeordnete Stromstoßsender die Fortschaltungdes Gesprächszählers entsprechend der Zahl und Wertigkeit der belegten Verbindungsleitungen veranlassen, dadurch gekennzeichnet, daß die den einzelnen Verbindungsleitungen zugeordneten Stromstoßsender derart in Abhängigkeit voneinander angeordnet sind, daß sie nach Herstellung der Gesprächsverbindung nacheinander in Tätigkeit treten und die der Zahl und Wertigkeit der benutzten Verbindungsleitungen entsprechende Anzahl von Zählstromstößen auf den Gesprächszähler übertragen.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gebühren in derjenigen Reihenfolge registriert werden, in welcher die verschiedenen Verbindungsleitungen in die Gesprächsverbindung eingehen, und zwar von der Seite des anrufenden Teilnehmers aus gerechnet.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, bei welcher der Zählvorgang an einem Wähler eingeleitet wird, der auch an gebührenfreie Verbindungsleitungen Anschluß hat, dadurch
    . gekennzeichnet, daß der genannte Wähler mit Vorrichtungen [RI1) versehen ist, die beim Anschluß an eine gebührenfreie Verbindungsleitung den Zählvorgang an einer anderen Verbindungsleitung selbsttätig auslösen.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 1 oder folgende, dadurch gekennzeichnet, daß der Impulsstromkreis des Gesprächszählers durch ein Relais (RI1) überwacht wird, welches vom Stromstoßsender aus betätigt wird, derart, daß der Impulsstromkreis nur während des Aussendens der Impulse für die Impulsübertragung bereit gehalten wird.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais (RI1) vor dem Aussenden von Stromimpulsen Strom erhält, und zwar über einen am Stromstoßsender angeordneten Kontakt, und sich dabei in einen vom Stromstoßsender gesteuerten Haltestromkreis einschaltet, welcher unmittelbar nach dem Aussenden der Impulse unterbrochen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DET34780D 1928-03-09 1928-03-09 Schaltungsanordnung zur Gespraechszaehlung in Fernsprechanlagen Expired DE603791C (de)

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