DE603478C - Dampferzeuger mit geringem Fluessigkeitsinhalt und Regelung der Leistung in Abhaengigkeit vom Dampfdruck - Google Patents
Dampferzeuger mit geringem Fluessigkeitsinhalt und Regelung der Leistung in Abhaengigkeit vom DampfdruckInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
- Dampferzeuger mit geringem Flüssigkeitsinhalt und Regelung der Leistung in Abhängigkeit vom Dampfdruck Die -Erfindung bezieht sich auf Dampferzeuger mit geringem Flüssigkeitsinhalt, bei denen die Regelung der Leistung des Dampferzeugers in Abhängigkeit vom Dampfdruck erfolgt.
- Bei der Regelung von Dampferzeugern mit geringem Flüssigkeitsinhalt müssen die Regelimpulse von solchen Betriebsgrößen erteilt werden, die bei geringen Betriebsänderungen schon zu Beginn große Änderungen erfahren. Wird die Druckaufnehmervorrichtung wie bei bekannten Dampferzeugern zwischen einer Überströmvorrichtung, die den Durchflußquerschnitt der Dampfleitung in Abhängigkeit vom Druck nach der Durchströmvorrichtung steuert, und einer den Dampfverbrauch an der Verbrauchsstelle bestimmenden Vorrichtung angeordnet, so sind die zur Ableitung von Regelimpulsen verwendeten Druckänderungen innerhalb weiter Grenzen unveränderlich, so daß die Regelung mit großen Verzögerungen arbeitet und deshalb der Betrieb des Dampferzeugers ins Pendeln geraten kann.
- Gemäß der Erfindung soll dieser Nachteil dadurch vermieden werden, daß die Druckaufnehmervorrichtung in der Dampfleitung zwischen einer hinter dem Dampferzeuger angeordneten, den Durchflußquerschnitt der Dampfleitung in Abhängigkeit vom Druck im Dampferzeuger regelnden Überströmvorrichtung und einer vor der Verbrauchsstelle angeordneten, den Dampfverbrauch der Verbrauchsstelle bestimmenden Durchströmvorrichtung ohne Zwischenschaltung weiterer Regelvorrichtungen eingebaut ist. Der Rauminhalt der Dampfleitung zwischen dem Überström- und dein Durchströmorgan kann so vergrößert sein, daß die Druckänderungen das für die Stabilität der Regelung zulässige Maß nicht übersteigen. Zwischen der Überströmvorrichtung und der Durchströmvorrichtung kann zum Vergrößern des Rauminhalts ein Speicher in die Dampfleitung eingeschaltet sein.
- Ein Beispiel des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung vereinfacht dargestellt. Durch die Speiseleitung i wird dem Rohrsystem 2 des Dampferzeugers das Arbeitsmittel, beispielsweise Wasser, zugeführt. Der Dampf strömt durch die Leitung 3 den Verbrauchsstellen, beispielsweise der Kraftmaschine q., zu, aus der er durch eine Leitung 5 an weitere Verbrauchsstellen- oder in die Abdampfleitung geführt werden kann. Zum Beheizen des Dampferzeugers dient eine Feuerungsanlage 6, der ein Brenngemisch durch die Leitung 7 zugeführt wird. Die bei der Verbrennung entstehenden Gase strömen durch den Kanal 8 aus dem Dampferzeuger.
- In der Dampfleitung 3 ist eine Überströmvorrichtung g angeordnet, welche den Durchflußquerschnitt für den Dampf in Abhängigkeit vom Druck an der Stelle io derart regelt, daß bei einem Druckabfall eine vermehrte und bei einem Druckanstieg eine verminderte Stauung eintritt und somit im Dampferzeuger ein unveränderlicher Druck erhalten bleibt.
- Zum Regeln der Leistung der Kraftmaschine q. ist ein Geschwindigkeitsregler ii vorgesehen, der die Durchströmvorrichtung 12 in Abhängigkeit von der Drehzahl der Kraftmaschine regelt.
- Nach der Erfindung erfolgt die Regelung der Leistung des Dampferzeugers in Abhängigkeit vom Druck des Dampfes in der Dampfleitung 3 an der Stelle i3 zwischen der Überströmvorrichtung 9 und der den Dampfverbrauch der Maschine q. bestimmenden Durchströmvorrich. tung ia. Zu diesem Zweck ist die Druckaufnahmeeinrichtung 1q. vorgesehen, die die Servomotoren 16 und 17 der Regeleinrichtungen 18 und ig beeinflußt.
- Erhöht sich, nachdem die Anlage zunächst für eine bestimmte Belastung gearbeitet hat, die Last, so sinkt zunächst die Drehzahl der Kraftmaschine q., was ein weiteres Öffnen der Durchströmvorrichtung iz durch den Geschwindigkeitsregler ii zur Folge hat. Dadurch strömt eine größere Menge Dampf in die Kraftmaschine q.. Durch die Steigerung des Dampfverbrauchs sinkt der Druck im Dampferzeuger und in der Dampfleitung 3, so daß der Durchströmquerschnitt der Überströmvorrichtung 9 verkleinert wird. Daraus ergibt sich zunächst ein noch stärkerer Druckabfall in der Dampfleitung 3 zwischen der Überströmvorrichtung 9 und der Durchströmvorrichtung 12. Die Druckaufnahmeeinrichtung 1q. erteilt durch die Leitung 15 auf die beiden Servomotoren 16 und 17 einen Impuls, derart, daß durch die Regeleinrichtung i9 in der Speiseleitung i eine vergrößerte Speisemenge und durch die Regeleinrichtung 18 in der Brennstoffleitung 7 eine vergrößerte Menge Brennstoff in den Erzeuger eingeführt wird. Die anfänglich diese Regelbewegung einleitende Belastungszunahme an der Kraftmaschine q. wird somit durch eine vermehrte Dampferzeugung gedeckt.
- Ein entsprechender Vorgang spielt sich ab im Falle einer Lastverminderung. Die Kraftmaschine läuft dabei schneller, dadurch wird die Durchströmvorrichtung 12 geschlossen. Der sich einstellende Druckanstieg im Dampferzeuger öffnet die Überströmvorrichtung 9 und erhöht den in der Leitung 3 bereits vorhandenen Druckanstieg. Dieser Druckanstieg vermindert die Menge des dem Dampferzeuger zugeführten Arbeitsmittels und des Brennstoffes.
- Selbstverständlich kann auch nur eine der Regeleinrichtungen in dieser Weise beeinflußt werden. In anderen Fällen mag es empfehlenswert erscheinen, auch andere Regeleinrichtungen, die dieLeistung des Dampferzeugers beeinflussen, in dieser Weise zu steuern. Sollte der Rauminhalt der Dampfleitung 3 so klein sein, daß bei Betriebsveränderungen zu große Druckänderungen in dieser stattfinden, so kann dieser Nachteil durch die Anordnung eines Speichers 2o behoben werden. Dieses kann in der Art von Dampfspeichern mit Flüssigkeit ausgeführt sein, um eine besonders große Speicherungsfähigkeit zu erzielen.
- Die Anwendung der Erfindung kann auch auf Anlagen ausgedehnt werden, die keine Kraftmaschine besitzen, sondern bei denen der Dampf zu Heizzwecken verwendet wird. In diesem Falle tritt an Stelle des Geschwindigkeitsreglers eine Vorrichtung, die den Dampfverbrauch in Abhängigkeit von dem Wärmebedarf regelt. In besonderen Fällen kann auch zwischen der Überströmvorrichtung und der den Dampfverbrauch bestimmenden Vorrichtung ein Zwischenüberhitzer oder auch eine Kraftmaschine eingeschaltet sein. -Schließlich kann auch die Überströmvorrichtung zwischen dem dampferzeugenden Teil und dem Überhitzer des Rohrsystems 2 angeordnet sein und zum Regeln der Leistung der Dampfdruck im Überhitzer verwendet werden.
Claims (1)
- PjiTEXTli311 SPRÜCHE i. Dampferzeuger mit geringem Flüssigkeitsinhalt und Regelung der Leistung in Abhängigkeit vom Dampfdruck, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckaufnehmervorrichtung (i4) in der Dampfleitung (3) zwischen einer hinter dem Dampferzeuger (2) angeordneten, den Durchflußquerschnitt der Dampfleitung in Abhängigkeit vom Druck im Dampferzeuger regelnden Überströmvorrichtung (g, io) und einer vor der Verbrauchsstelle (q.) angeordneten, den Dampfverbrauch der Verbrauchsstelle bestimmenden Durchströmvorrichtung (i2) ohne Zwischenschaltung einer weiteren Regelvorrichtung eingebaut ist. a. Dampferzeuger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Rauminhalt der Dampfleitung zwischen der Überströmvorrichtung (9, io) und der Durchströmvorrichtung (i2) sö vergrößert ist, daß die Druckänderungen das für die Stabilität der Regelung zulässige Maß nicht übersteigen. 3: Dampferzeuger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Überströmvorrichtung (9, io) und der Durchströmvorrichtung zum Vergrößern des Rauminhalts ein Speicher (2o) in die Dampfleitung eingeschaltet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DES102348D Expired DE603478C (de) | 1931-10-13 | 1931-12-11 | Dampferzeuger mit geringem Fluessigkeitsinhalt und Regelung der Leistung in Abhaengigkeit vom Dampfdruck |
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|---|---|
| DE (1) | DE603478C (de) |
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- 1931-12-11 DE DES102348D patent/DE603478C/de not_active Expired
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