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DE603276C - Muenzwaage - Google Patents

Muenzwaage

Info

Publication number
DE603276C
DE603276C DEE43367D DEE0043367D DE603276C DE 603276 C DE603276 C DE 603276C DE E43367 D DEE43367 D DE E43367D DE E0043367 D DEE0043367 D DE E0043367D DE 603276 C DE603276 C DE 603276C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coin
stop
balance
channel
point
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEE43367D
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Baureis
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ELEKTROZEIT AKT GES
Original Assignee
ELEKTROZEIT AKT GES
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ELEKTROZEIT AKT GES filed Critical ELEKTROZEIT AKT GES
Priority to DEE43367D priority Critical patent/DE603276C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE603276C publication Critical patent/DE603276C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07DHANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
    • G07D5/00Testing specially adapted to determine the identity or genuineness of coins, e.g. for segregating coins which are unacceptable or alien to a currency
    • G07D5/04Testing the weight

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing Of Coins (AREA)

Description

  • Münzwaage Die Erfindung bezieht sich auf eine Münzwaage zur Gewichtsprüfung von Münzen, die insbesondere in Verbindung mit bekannten Münzprüfern für Selbstverkäufer Anwendung finden känn. An solche- Wägeeinrichtungen werden in bezug auf die Genauigkeit und in bezog auf Unempfindlichkeit gegen Erschütterung hohe Anforderungen gestellt; dabei darf der Platzbedarf der Münzwaage nicht groß sein.
  • Es sind bereits Münzwaagen bekannt, deren Schwenkpunkt oberhalb des Angriffspunktes der Münzlast liegt: Diese bekannten Münzwaagen dienen zur Speicherung mehrerer Münzen und zur Kassierung der gesamten Münzen, nachdem das vorgeschriebene Gesamtgewicht erreicht ist. Bei einzelnen Münzen ist es wesentlich schwieriger, die Forderungen nach Genauigkeit der Waage und Unempfindlichkeit gegen Erschütterungen zu erfüllen, weil das Gewicht der einzelnen Münze, welches die Kippung der Waage bewirken soll, wesentlich geringer ist.
  • Gemäß der Erfindung wird der Anschlag, welcher seine einzelne eingeworfene Münze in der Belastungsstelle des freien Waagebalkens hält, .derart ausgebildet, daß die Münze bei der durch die Belastung hervorgerufenen Kippung der Waage unter Abstützung gegen den Anschlag auf dem Waagetalken entlang rollt und durch die hierbei erfolgende Vergrößerung des Kippmomentes die zur Kassierung erforderliche Kippbewegung beschleunigt. Hierdurch wird erreicht, daß die nach Bestimmung des richtigen Münzgewichtes einmal eingeleitete Kippung des Waagebalkens mit Sicherheit zu Ende geführt wird. Die Waage kann somit verhältnismäßig unempfin@Mch und kurz ausgeführt werden; sie kann, da sie zweckmäßigerweise nur an der Lastpunktstrecke beansprucht wird, auch sehr leicht ausgeführt werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Abb. i zeigt schematisch die Münzwaage gemäß der Erfundung. Abb.2, 3 und q. zeigen einen mit Prüfeinrichtungen versehenen Münzlaufkanal, mit dem die Waage zusammengebaut ist.
  • Zum Verständnis der Erfindung sei zunächst die schematische Darstellung in der Abb. i betrachtet. Die Waage q. ist um die Achse 2 schwenkbar. Das Beine Ende der Waage trägt ein Gegengewicht 7. Solange sich die Waage in Ruhe befndet, legt sich eine eingeworfene Münze i auf den Punkt 5 des freien Waagebalkens und stützt sich in dieser Lage an dem Anschlag 3 ab. Hat die Münze das richtige Gewicht, welches allein in der Lage ist, das Gegengewicht 7 zu überwinden, dann verschwenkt sie den Waagebalken in die gestrichelt dargestellte Lage II. Während dieser Kippbewegung rollt die Münze auf der Fläche des freien Waagebalkens ab, so daß der Lastpunkt schließlich an der Stelle 6 liegt. Der Hebelarm des Lastpunktes vergrößert sich somit, so daß das Kippmoment der Waage lebenfalls vergrößert und die Kippbewegung beschleunigt wird. ;Jeder Anschlag anderer Form, der ebenfalls eine Abwälzbewegung der Münze ermöglicht, welche sich in einer Lastarmverlängerung auswirkt, dient gleichermaßen dem Zwecke der Erfindung. Ist sonach durch leine Normalmünze das Gleichgewicht der Waage anfänglich nur leicht gestört worden und einmal eine gegenüber der Normallage I verschwenkte L age II erreicht, so ist durch den um 5, 6 verlängerten Hebelarm das Verschwenken so sehr erleichtert, daß auch die Abwälzreibung bei der Kassierbewegung in Pfeilrichtung keine Hemmung mehr bildet. Um die Einleitung der Kippung nicht von zufälligen Erschütterungen, nachgeworfenen Münzen o. dgl. abhängig zu machen, wird der Anschlag zweckmäßig etwas unterhalb des Münzmittelpunktes angebracht. Damit wird der erste Teil der Kippbewegung nicht oder nur wenig durch Veränderung des Lastpunktes auf dem Lasthebelarm 2 bis 5 beeinflußt und wird bei zu leichten Münzen sogar wieder rückgängig gemacht werden. Normalschwere Münzen hingegen kippen den Hebel q. dann weiter, bis die Münze i in den Kassierbehälter oder zur Auslösung des Selbstverkäufers fällt.
  • Die Abb. a, 3 und q. geben Ansichten einer beispielsweisen Ausbildungsform von Münzprüfern gemäß der Erfindung. Die Größenprüfung der durch die @öffnung 8 eingeworfenen Münze erfolgt während ihres Hinabrollens durch Verkippung im Münzkanal g. Zu. kleine Münzen nämlich finden an der Wand i o keine Stütze und werden beim Weiterrollen in der Gabel i i. gefangen. Durch einen Knopf 12 kann entgegen der Feder 13 die Seitenwand i o aufgeklappt werden und die gefangenen Münzen dadurch ausgeschieden werden, daß ihnen die Unterstützung fortgenommen wird. Die Unterstützung wird durch die Laufrinne 14 gebildet, welche nur Münzen bestimmter Dicke Stütze gewährt und zu dünne Münzen durch die öffnung 15 ausscheidet. Magnetisierbare Falschmünzen werden durch den Magneten 16 aufgehalten und erst beim Verschwenken der Seitenwand i o mittels des Abstreifers 17 zur Ausscheidung davon abgezogen.
  • Alm Ende der Münzrinne 1 4. läuft die Münze i auf den Kopf 18 des Gewichtsprüferhebels q. auf und stößt gegen den Anschlag 3. Der Anschlag besteht aus seinem mit der Gabel i i zusammenhängenden Stück und ist U-förmig gebogen. Der Hebel q. ist um die Achse 2 schwenkbar gelagert, welche Achse zweckmäßäg trotz schräger Stellung der Münzhahn waagerecht angeordnet ist (Abt. q.). Falsifikate, welche den Hebel q. nicht so weit verschwenken können, daß die Münze vom Kopf 18 herabfällt, werden nach Aufklappen der Seitenwand io durch den rückwärtigen Teil des Anschlages 3 seitlich zur Aussortierung gezwungen.
  • Münzgewichtsprüfer der erfindungsgemäßen Art können nachträglich mit Leichtigkeit an die üblichen, mit geneigter Laufrille versehenen Münzprüfer angebracht werden und erhöhen deren Betriebsfähigkeit.

Claims (1)

  1. PATENTANSPILÜCFiL: i. Münzwaage mit einem oberhalb des Angriffspunktes der Münzlast angeordneten Schwenkpunkt, dadurch gekennzeichnet, daß ein Anschlag (3), welcher eine einzelne leingeworfene Münze in der Belastungsstelle des freien Waagebalkens aufhält, derart ausgebildet ist, daß die Münze bei der durch die Belastung hervorgerufenen Kippung der Waage unter Abstützung gegen den Anschlag auf dem Waagebalken ,entlang rollt und durch .die hierbei erfolgende Vergrößerung des Kippmomentes die zur Kassierung erforderliche Kippbewegung beschleunigt. z. Münzwaage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der freie Waagebalken parallel zu einem geneigten, Münzprüfeinrichtungen lenthaltenden Münzlaufkanal liegt und daß die Belastungsstelle des Balkens am Ende des Laufkanals in der ,gleichen Ebene wie dessen Lauffläche angeordnet ist. 3. Münzwaage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (3) ortsfest angeordnet ist und vor der Kippung der Waage an der unteren Hälfte der Münze angreift. q.. Münzwaage nach Anspruch i bis bei welcher der Münzlaufkanal eine abklappbare Seitenwand besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (3) an der Seitenwand befestigt ist und als Abstreifer für zu leichte Münzen dient. 5. Münzwaage nach Anspruch i bis ¢, denen Münzlaufkanal mit einer Fanggabel versehen ist, dadurch gekennzeichnet, da.ß der Anschlag (3) .mit der Gabel ein Stück bildet. 6. Münzwaage nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse der Waage trotz windschiefer Anordnung der Wandflächen des Münzlaufkanals waagerecht liegt. -
DEE43367D 1932-10-09 1932-10-09 Muenzwaage Expired DE603276C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEE43367D DE603276C (de) 1932-10-09 1932-10-09 Muenzwaage

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DEE43367D DE603276C (de) 1932-10-09 1932-10-09 Muenzwaage

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE603276C true DE603276C (de) 1934-09-26

Family

ID=7079509

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEE43367D Expired DE603276C (de) 1932-10-09 1932-10-09 Muenzwaage

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE603276C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE961108C (de) * 1951-02-25 1957-04-04 Siemens Ag Muenzpruefer mit aufklappbarer Pruefkanalwand fuer Muenzfernsprecher

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE961108C (de) * 1951-02-25 1957-04-04 Siemens Ag Muenzpruefer mit aufklappbarer Pruefkanalwand fuer Muenzfernsprecher

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