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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Aktuator für einen optischen Abtaster.
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Im
Allgemeinen werden optische Abtaster für optische Aufzeichnungs- und/oder
Wiedergabevorrichtungen zum Aufzeichnen und/oder Wiedergeben von
Informationen auf einer optischen Scheibe verwendet, wobei die Scheibe
dabei nicht berührt
wird, während
sich der Abtaster entlang einer radialen Richtung der optischen
Scheibe bewegt. Optische Abtaster umfassen einen Aktuator für einen
optischen Abtaster zum Ansteuern einer Objektivlinse beim Nachführen und
Fokussieren von Richtungen der optischen Scheibe, um einen Lichtpunkt
auf eine gewünschte
Spur der optischen Scheibe zu strahlen.
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Bei
tragbaren Vorrichtungen wie beispielsweise Notebook-Computern muss
eine optische Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung schlank
und leicht hergestellt werden. Der für den Einbau eines gesamten
Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabesystems verfügbare Raum der tragbaren Vorrichtungen
ist jedoch begrenzt. Somit muss ein Aktuator für einen optischen Abtaster,
der in den tragbaren Vorrichtungen verwendet wird, schlank sein.
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Bei
tragbaren Vorrichtungen umfasst ein optischer Abtaster einen Spiegel
zum Reflektieren von einfallendem Licht zu einer Objektivlinse.
Zum Verringern der Entfernung zwischen der Objektivlinse und dem
Reflexionsspiegel des optischen Abtasters wurde ein asymmetrischer
Aktuator für
einen optischen Abtaster vorgeschlagen, bei dem die Antriebsachse des
Aktuators des optischen Abtasters und eine optische Achse der Objektivlinse
voneinander verschieden angeordnet sind, um den optischen Abtaster schlank
zu machen.
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1 ist
eine perspektivische Ansicht, die ein Beispiel eines herkömmlichen
asymmetrischen Aktuators für
einen optischen Abtaster schematisch darstellt.
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In
Bezug auf 1 umfasst der herkömmliche
asymmetrische Aktuator für
einen optischen Abtaster einen Flügel 2 mit einer Objektivlinse 1,
die auf einer Seite davon angeordnet ist, eine Vielzahl von Kabeln 6 sowie
eine Magnetschaltung. Ein Ende von jedem der Vielzahl von Kabeln 6 ist
mit dem Flügel 2 verbunden
und das andere Ende ist an einem Halter 3 befestigt, der
an einer Basis 9 bereitgestellt wird, so dass sich alle
Komponenten einer sich bewegenden Einheit einschließlich des
Flügels 2 in
Bezug auf die Basis 9 in einer Fokussierrichtung (focusing
direction) F und einer Nachführrichtung
(tracking direction) T bewegen können.
Die Magnetschaltung bewegt somit die sich bewegende Einheit in der
Fokussierrichtung F und der Nachführrichtung T.
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Die
Magnetschaltung umfasst Fokussierspulen 4 und Nachführspulen 5,
die an dem Flügel 2 angebracht
sind, ein Paar von Magneten 7, das durch das Zusammenwirken
mit einem Strom, der durch die Fokussierspulen 4 und die
Nachführspulen 5 fließt, eine
elektromagnetische Kraft zum Bewegen der sich bewegenden Einheit
erzeugt, sowie einen Bügel 8.
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Wenn
ein Strom an die Fokussierspulen 4 und die Nachführspulen 5 angelegt
wird, wird auf Grund des Zusammenwirkens des in den Fokussierspulen 4 und
den Nachführspulen 5 fließenden Stroms
und des magnetischen Flusses der Magneten 7 eine elektromagnetische
Kraft erzeugt, die auf die Fokussierspulen 4 und die Nachführspulen 5 einwirkt
und somit die sich bewegende Einheit in der Fokussierrichtung F
und der Nachführrichtung
T bewegt. Die an dem Flügel 2 platzierte
Objektivlinse 1 bewegt sich demgemäß in der Fokussierrichtung
F und der Nachführrichtung
T.
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Da
jedoch bei dem herkömmlichen
asymmetrischen Aktuator für
einen optischen Abtaster die Spule, insbesondere die Fokussierspulen 4,
in direktem Kontakt mit dem Flügel 2 steht
beziehungsweise stehen, an dem die Objektivlinse 1 befestigt
ist, wird Wärme,
die durch das Anlegen von Strom an die Spulen 4 und 5 erzeugt
wird, direkt auf den Flügel 2 und
die Objektivlinse 1 übertragen,
wodurch die Steifigkeit des Flügels 2 verringert
wird. Somit wird die Leistungsfähigkeit
einer herkömmlichen
Konstruktion des asymmetrischen Aktuators für einen optischen Abtaster
verschlechtert, hierdurch wird die Leistungsfähigkeit der Steuerung verändert und
die Objektivlinse 1 wird beschädigt.
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Insbesondere
ist es relativ schwierig, Warme von einer schlanken optischen Aufzeichnungs- und/oder
Wiedergabevorrichtung abzuführen,
da der entsprechende Aktuator im Inneren eines optischen Abtasters
angeordnet ist und da die Größe des sich daraus
ergebenden optischen Abtasters kleiner ist als andere asymmetrische
optische Abtaster-Konstruktionen
für nicht
tragbare Vorrichtungen. Da die Spulen 4 und 5 direkt
als Wärmequelle
für die
sich bewegende Einheit agieren, wenn sie in dem Flügel 2 angebracht
sind, wird die Steifigkeit des Flügels 2 wenigstens
aufgrund des Temperaturproblems im Inneren tragbarer Vorrichtungen
wie beispielsweise eines Notebook-Computers verringert. Somit verschlechtert
sich die Leistungsfähigkeit
einer herkömmlichen
Konstruktion des Aktuators eines optischen Abtasters so weit, dass
die Leistungsfähigkeit der
Nachführungs-
und Fokussierungssteuerung verändert
wird.
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Beispielsweise
gibt es gemäß dieser
herkömmlichen
Aktuatorstruktur für
einen optischen Abtaster vor dem Anlegen von Strom eine zweite Resonanzfrequenz
um etwa 20 kHz. Die zweite Resonanzfrequenz sinkt jedoch auf etwa
10 kHz ab, da die Steifigkeit des Flügels 2 verringert
wird, nachdem Strom angelegt und Wärme erzeugt wird.
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Änderungen
der Leistungsfähigkeit
der Steuerung auf Grund von Wärme,
wie oben beschrieben, sind der Grund für einen großen Teil von Produktdefekten.
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Wenn
ferner gemäß dieser
herkömmlichen Aktuatorstruktur
für einen
optischen Abtaster die Spulen 4 und 5 an der sich
bewegenden Einheit angebracht sind, müssen zusätzlich zu dem erforderlichen,
zusätzlichen
Lötprozess
eine Vielzahl von Komponenten wie beispielsweise eine gedruckte
Leiterplatte (printed circuit board – PCB) 10 sowie die Kabel 6 für die elektrische
Verbindung an dem Flügel 2 angebracht
werden, um Strom zu den Spulen 4 und 5 zu leiten.
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Da
eine Höhe
des schlanken Aktuators für
einen optischen Abtaster etwa 4 bis 5 mm betragen kann, muss das
Löten in
einem Bereich einer Dicke von 1 mm oder weniger durchgeführt werden.
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Daher
muss der Lötprozess
manuell durchgeführt
werden, wodurch die Massenproduktivität bei der Herstellung des Aktuators
des optischen Abtasters begrenzt wird.
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Ferner
erhöht
sich die Fehlerrate des Aktuators einschließlich großer Abweichungen zwischen Aktuatorbaugruppen
für einen
optischen Abtaster als ein Ergebnis zumindest des manuellen Lötprozesses.
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Ferner
sind sechs Kabel erforderlich, um einen Aktuator für einen
optischen Abtaster für
eine triaxiale Bewegung in einer Fokussierrichtung, einer Nachführrichtung
sowie einer radialen Kipprichtung anzutreiben. Der Aktuator für einen
optischen Abtaster ist jedoch räumlich
eingeschränkt,
was es schwierig macht, die erforderliche Vielzahl von Kabeln zu
installieren. In dem Maße,
wie die Anzahl der Kabel steigt, wird der Prozess des Installierens
der Kabel schwieriger, wodurch die Fehlerrate des Aktuators zunimmt.
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Darüber hinaus
wird bei einem herkömmlichen
Aktuator für
einen optischen Abtaster nur etwa ein Viertel einer Gesamtlänge der
Fokussierspulen 4 tatsächlich
zum Steuern des Aktuators verwendet. Der unnötige Teil der Fokussierspulen 4 verhindert ebenfalls,
dass die Größe des Aktuators
verringert wird, und verstärkt
die Asymmetrie des Aktuators.
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Das
Dokument
US 2002/054559 offenbart
einen Aktuator für
einen optischen Abtaster gemäß dem Oberbegriff
zu Anspruch 1.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung werden eine Vorrichtung und ein Verfahren bereitgestellt,
wie in den beigefügten
Ansprüchen
dargelegt. Bevorzugte Eigenschaften der Erfindung sind aus den abhängigen Ansprüchen und
der folgenden Beschreibung ersichtlich.
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Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung stellen einen Aktuator für einen
optischen Abtaster, bei dem die Leistungsfähigkeit einer sich bewegenden
Einheit nicht auf Grund von Wärme
verringert ist, selbst wenn ein schlanker Aktuator für einen optischen
Abtaster verwendet wird, und der im Vergleich zu herkömmlichen
optischen Abtastern mit erheblich verringerten Fehlerraten miniaturisiert
werden kann, begründet
wenigstens durch die leichtere Herstellbarkeit der optischen Abtaster,
sowie eine optische Aufzeichnungs- und/oder Wedergabevorrichtung
und ein Verfahren zum Verwenden derselben bereit.
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Weitere
Ziele und/oder Vorteile der Erfindung werden zum Teil in der nachfolgenden
Beschreibung dargelegt und sind zum Teil aus der Beschreibung ersichtlich
oder können
durch Anwenden der Erfindung erlernt werden.
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Bei
einem Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Aktuator für einen
optischen Abtaster bereitgestellt, der einen Flügel mit einer Objektivlinse,
eine Vielzahl von Aufhängungen,
die an einem Ende mit dem Flügel
verbunden sind und an einem anderen Ende an einem Halter befestigt
sind, der auf einer Seite einer Basis bereitgestellt ist, umfasst,
so dass die Aufhängungen
den Flügel
beweglich tragen, ein erstes und ein zweites Spulenelement sind
voneinander getrennt an der Basis angebracht, dadurch gekennzeichnet,
dass ein Magnetelement zwischen dem ersten und dem zweiten Spulenelement
an dem Flügel
angebracht ist.
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In
einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine optische
Aufzeichnungs- und/oder
Wiedergabevorrichtung bereitgestellt, die einen optischen Abtaster,
der einen Aktuator zum Ansteuern einer Objektivlinse aufweist, der
in einer radialen Richtung eines Aufzeichnungsmediums beweglich
angebracht ist und der Informationen auf dem Aufzeichnungsmedium
aufzeichnet und/oder von dem Aufzeichnungsmedium wiedergibt, und
eine Steuerung, die eine Fokussier-Servoeinrichtung und eine Nachführ-Servoeinrichtung
des optischen Abtasters steuert, umfasst, wobei der Aktuator für einen optischen
Abtaster einen Flügel
mit einer Objektivlinse, eine Vielzahl von Aufhängungen, die an einem Ende
mit dem Flügel
verbunden sind und an einem anderen Ende an einem Halter befestigt
sind, der auf einer Seite einer Basis bereitgestellt ist, umfasst,
so dass die Aufhängungen
den Flügel
beweglich tragen, ein erstes und ein zweites Spulenelement sind
voneinander getrennt an der Basis angebracht, dadurch gekennzeichnet,
dass ein Magnetelement zwischen dem ersten und dem zweiten Spulenelement
an dem Flügel
angebracht ist.
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Ebenfalls
gemäß der vorliegenden
Erfindung wird ein Verfahren zum Betätigen eines optischen Abtasters
bereitgestellt, das das Bewegen eines Flügels, der eine Linse enthält, in eine
Nachführ- und/oder
eine Fokussierrichtung umfasst, wobei der Flügel von einer Vielzahl von
Aufhängungen
(36) getragen wird, die an einem Ende mit dem Flügel (32) verbunden
sind und an einem anderen Ende an einem Halter, der auf einer Seite einer
Basis (30) bereitgestellt ist, befestigt sind, so dass
die Aufhängungen
(36) den Flügel
(32) beweglich tragen; dadurch gekennzeichnet, dass das
Verfahren das Ansteuern eines Spulensystems umfasst, das ein erstes
und ein zweites Spulenelement umfasst, die voneinander getrennt
sind und von dem Flügel
(32) getrennt sind, so dass ein Zusammenwirken mit einem
Magneten an dem Flügel
(32) zwischen dem ersten und dem zweiten Spulenelement
die Bewegung des Flügels
(32) in der Nachführungs- und/oder Fokussierungsrichtung steuert.
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Ebenfalls
gemäß der vorliegenden
Erfindung wird ein Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabeverfahren bereitgestellt,
das das Registrieren eines elektrischen Signals, das für gespeicherte
oder zu speichernde Daten repräsentativ
ist, auf einem Aufzeichnungsmedium sowie das Durchführen des
oben genannten Verfahrens zum Betätigen eines optischen Abtasters
umfasst, um das Aufzeichnen von Daten auf dem Aufzeichnungsmedium
und/oder das Wiedergeben von Daten von dem Aufzeichnungsmedium zu
steuern, um das elektrische Signal, das als die gespeicherten Daten
registriert ist, zu erzeugen, wenn der Wiedergabeprozess durchgeführt wird,
oder um auf Basis des elektrischen Signals Daten auf dem Aufzeichnungsmedium
zu speichern, wenn der Aufzeichnungsprozess durchgeführt wird.
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Für ein besseres
Verständnis
der Erfindung und für
eine Darstellung der Verwirklichung der Ausführungsformen derselben wird
im Folgenden beispielhaft auf die beigefügten schematischen Zeichnungen
Bezug genommen, in denen:
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1 eine
perspektivische Ansicht ist, die ein Beispiel eines herkömmlichen
asymmetrischen Aktuators für
einen optischen Abtaster schematisch darstellt;
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2 ist
eine perspektivische Ansicht teilweise in Explosionsdarstellung,
die einen Aktuator für
einen optischen Abtaster gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung schematisch darstellt;
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3 ist
eine Draufsicht von Hauptteilen des Aktuators des optischen Abtasters
aus 2;
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4 ist
eine perspektivische Ansicht teilweise in Explosionsdarstellung,
die einen Aktuator für
einen optischen Abtaster gemäß einer
anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung schematisch darstellt;
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5 stellt
nur einen Teil der Spulen in dem Aktuator für einen optischen Abtaster
aus 4 dar; und
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6 stellt
schematisch eine optische Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung
dar, die einen Aktuator für
einen optischen Abtaster verwendet, gemäß einer anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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Ein
Aktuator für
einen optischen Abtaster gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung besitzt eine Konfiguration, in der ein
Magnetelement in einer sich bewegenden Einheit angebracht ist, sowie
Spulen, und an einer Basis wird eine elektrische Struktur zum Anlegen
eines Antriebsstroms an die Spulen bereitgestellt, so dass die Struktur
der sich bewegenden Einheit einfach ist, Probleme auf Grund von
Wärme treten
nicht auf und die Herstellung des Aktuators des optischen Abtasters
ist einfach.
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2 ist
eine perspektivische Ansicht teilweise in Explosionsdarstellung,
die einen Aktuator für
einen optischen Abtaster gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung schematisch darstellt, und 3 ist
eine Draufsicht von Hauptteilen des Aktuators des optischen Abtasters
aus 2.
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In
Bezug auf die 2 und 3 umfasst der
Aktuator für
einen optischen Abtaster einen Flügel 32, ein erstes
und ein zweites Spulenelement 35 und 34, ein einzelnes
Magnetelement 37 sowie eine Vielzahl von Aufhängungen 36.
Der Flügel 32 ist
an einer Basis 30 beweglich angebracht und eine Objektivlinse 31 wird
an einer Seite davon angebracht. Das erste und das zweite Spulenelement 35 und 34 werden
so an der Basis 30 angebracht, dass sie voneinander getrennt
sind. Das einzelne Magnetelement 37 ist an dem Flügel 32 angebracht,
um zwischen dem ersten und dem zweiten Spulenelement 35 und 34 angeordnet
zu werden. Jede der Vielzahl von Aufhängungen 36 ist an
einem Ende an dem Flügel 32 befestigt
und an dem anderen Ende an einem Halter 33 befestigt, der
an einer Seite der Basis 30 bereitgestellt wird, so dass
der Flügel 32 sich
in Bezug auf die Basis 30 bewegen kann. Die Vielzahl von
Aufhängungen 36 trägt den Flügel 32 beweglich
in Bezug auf die Basis 30.
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Der
Aktuator für
einen optischen Abtaster ist von asymmetrischer Art, bei der eine
Antriebsachse des Aktuators des optischen Abtasters und eine optische
Achse der Objektivlinse 31 voneinander verschieden angeordnet
sind. Die Objektivlinse 31 ist in einem Installationsloch
befestigt, das auf einer Seite des Flügels 32 ausgebildet
ist. Ein Installationsteil 32a ist in dem Flügel 32 ausgebildet,
um das erste und das zweite Spulenelement 35 und 34 sowie
das Magnetelement 37 gegenüber der Objektivlinse 31 einzubauen.
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Das
Installationsteil 32a ist von einer durchgehenden Struktur,
wobei das Magnetelement 37 durch das Installationsteil 32a des
Flügels 32 zwischen
dem ersten und dem zweiten Spulenelement 35 und 34 angebracht
werden kann, und das erste Spulenelement 35 kann im Inneren
des Installationsteils 32a angebracht werden. Ferner ist
das Installationsteil 32a so ausgebildet, dass ein Teil
davon das Magnetelement 37 direkt so positioniert, dass
es dem ersten und dem zweiten Spulenelement 35 und 34 gegenüberliegend
ist.
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Der
Aktuator für
einen optischen Abtaster umfasst eine Magnetschaltung, die das erste
und das zweite Spulenelement 35 und 34 sowie das
Magnetelement 37 umfasst.
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Das
heißt,
das erste und das zweite Spulenelement 35 und 34 sind
auf der Basis 30 voneinander getrennt, wobei das Magnetelement 37 in
dem Flügel 32 zwischen
dem ersten und dem zweiten Spulenelement 35 und 34 angebracht
ist.
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Jedes
von dem ersten und dem zweiten Spulenelement 35 und 34 kann
als Nachführspulen
verwendet werden und das andere kann als Fokussierspulen verwendet
werden. Als ein Beispiel in den 2 und 3 wird
das erste Spulenelement 35, das zwischen der Objektivlinse 31 und
dem Magnetelement 37 positioniert ist, als eine Nachführspule verwendet,
und das zweite Spulenelement 34, das außerhalb des Flügels 32 positioniert
ist, wird als eine Fokussierspule verwendet. Das erste und das zweite Spulenelement 34 und 35 werden
in der Fokussierrichtung F und der Nachführrichtung T angetrieben, so
dass eine biaxiale Bewegung möglich
ist. Ferner sind das erste und das zweite Spulenelement 35 und 34 Spulen
vom Volumentyp (bulk-type coils), wie in den 2 und 3 dargestellt.
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Die 2 und 3 stellen
ein Beispiel einer Magnetschaltung dar, die auf den Aktuator für einen
optischen Abtaster gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung angewendet werden kann. Der Aktuator
für einen
optischen Abtaster ist jedoch nicht auf die in den 2 und 3 dargestellte
Magnetschaltung begrenzt. Bei dem Aktuator für einen optischen Abtaster
gemäß Ausführungsformen der
vorliegenden Erfindung können
eine Polarisationsstruktur des Magnetelementes 37 sowie
eine Art und ein Antriebsverfahren des ersten und des zweiten Spulenelementes 35 und 34 modifiziert
werden.
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Das
heißt,
ein Oberflächenpolarisationsmagnet
mit verschiedenen Polarisationsstrukturen kann als das Magnetelement 37 verwendet
werden. Eine Feinstrukturspule (Fine Pattern Coil – FPC) mit
variabler Form und Anordnung in Bezug auf die verschiedenen Polarisationsstrukturen
des Magnetelementes 37 kann ebenfalls als das erste und
das zweite Spulenelement 35 und 34 verwendet werden.
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Der
Aktuator für
einen optischen Abtaster gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, wie in den 4 und 5 dargestellt,
kann darüber
hinaus ein Paar Kippantriebsspulenelemente enthalten, um eine triaxiale
Bewegung zum Antreiben der Objektivlinse 31 in der Fokussierrichtung
F, der Nachführrichtung
T sowie einer radialen Kipprichtung Run durchzuführen.
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4 ist
eine perspektivische Ansicht teilweise in Explosionsdarstellung,
die einen Aktuator für
einen optischen Abtaster gemäß einer
anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung schematisch darstellt, und 5 stellt
nur die Spulen in dem Aktuator des optischen Abtasters aus 4 dar. In
den 4 und 5 sind die Referenznummern dieselben
wie bei den 2 und 3 für dieselben entsprechenden
Elemente, die nicht erneut beschrieben werden.
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Es
ist vorzuziehen, dass ein Paar Kippantriebsspulenelemente 44 und 45 unter
einem zweiten Spulenelement 34 angeordnet werden, dieses
kann beispielsweise die Fokussierspule sein. Hier kann in einem
Fall, wenn das erste und das zweite Spulenelement 35 und 34 und
das Paar Kippantriebsspulenelemente vom Volumentyp (bulk type) sind,
der Aktuator für
einen optischen Abtaster ausgebildet werden, indem nur eine Form
eines Wicklungsbügels
geändert
wird, um das zweite Spulenelement 34 und das Paar Kippantriebsspulenelemente
einzubauen.
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Bei
dem Aktuator für
einen optischen Abtaster können
auch eine Polarisationsstruktur eines Magnetelements 37 sowie
die Spulenelemente 34 und 35 modifiziert werden.
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Bei
dem Aktuator für
einen optischen Abtaster gemäß Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung, bei dem das Magnetelement 37 in
dem Flügel 32 zwischen
dem ersten und dem zweiten Spulenelement 35 und 34 angebracht
ist, kann der Flügel 32 eine
einfache Struktur besitzen, da der Flügel 32 in einer Form
ausgebildet sein kann, bei der ein hinterer Teil des Flügels 2 entfernt
wird, der zum Anbringen der Fokussierspulen 4 des herkömmlichen
Aktuators für
einen optischen Abtaster, wie in 1 dargestellt,
benötigt
wird. Darüber
hinaus bewirkt die einfache Struktur eine hohe zweite Resonanzfrequenz
und eine verringerte Größe der sich
bewegenden Einheit, einschließlich
des Flügels 32,
wodurch die Gesamtgröße des Aktuators
des optischen Abtasters verringert wird.
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Die
Aufhängungen 36 sind
an einer seitlichen Oberfläche
befestigt, die von einer seitlichen Oberfläche verschieden ist, an der
die Magnetschaltung des Flügels 32 angeordnet
ist. Die Aufhängungen
des herkömmlichen
Aktuators für
einen optischen Abtaster werden für die elektrische Verbindung
verwendet, die Aufhängungen 36 gemäß der vorliegenden
Erfindung können
jedoch nur eine Funktion des beweglichen Tragens der sich bewegenden
Einheit, einschließlich
des Flügels 32,
in Bezug auf die Basis 30 erfüllen. Da somit kein Lötprozess
zum Anbringen der Aufhängung 36 an
dem Flügel 32 erforderlich
ist, kann ein Verfahren zum Herstellen des Aktuators für einen
optischen Abtaster gemäß der vorliegenden
Erfindung im Vergleich zu dem herkömmlichen Aktuator für einen
optischen Abtaster erheblich vereinfacht werden.
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Obwohl
der Aktuator für
einen optischen Abtaster gemäß dieser
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung vier Aufhängungen 36 umfasst,
wie in den 2 und 4 dargestellt,
kann die Anzahl der Aufhängungen 36 auch
zu zwei oder zu sechs oder zu mehr geändert werden.
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Der
Aktuator für
einen optischen Abtaster gemäß Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung, bei denen das Magnetelement 37 an
dem Flügel 32 angebracht
ist und das erste und das zweite Spulenelement 35 und 34 an
der Basis 30 auf entgegengesetzten Seiten des Magnetelementes 37 angebracht
sind, besitzt wenigstens die folgenden Vorteile.
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Da
erstens ein Magnetantriebsverfahren verwendet wird, bei dem nur
das Magnetelement 37 der Magnetschaltung an dem Flügel 32 angebracht
wird, verschlechtert sich die konstruktive Leistungsfähigkeit
des Flügels 32 nicht,
wodurch die Objektivlinse 31 vor Schäden auf Grund von Wärme geschützt wird.
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Da
des Weiteren die Spulenelemente 34, 35, 44 und 45 an
der Basis 30 angebracht sind, ist der Lötprozess für die elektrische Verbindung
in Bezug auf die sich bewegende Einheit unnötig, der bei dem herkömmlichen
Aktuator für
einen optischen Abtaster erforderlich ist. Selbstverständlich werden
ein Lötprozess
und Kabelverbindungsarbeiten für
die elektrische Verbindung benötigt,
so dass ein Antriebsstrom an die Spulenelemente 34, 35, 44 und 45 angelegt werden
kann. Da jedoch die Spulenelemente 34, 35, 44 und 45 in
der Basis 30 angebracht sind, ist an der Basis 30 ausreichend
Platz zum leichten Durchführen
des oben genannten Lötens
vorhanden, ohne dass manuelles Löten
nötig wird.
Die Größe, die Höhe und dergleichen
der Lötverbindung
sind ebenfalls nicht erheblich eingeschränkt. Somit kann der Lötprozess
anstelle des herkömmlichen
manuellen Lötprozesses
automatisch durchgeführt
werden. Alternativ tritt bei Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung
schlechtes Löten
selbst dann selten auf, wenn der Lötprozess manuell durchgeführt wird,
Somit kann bei dem Aktuator für
einen optischen Abtaster gemäß der vorliegenden
Erfindung eine Fehlerrate erheblich verringert werden. Ferner kann
das optische Abtastverfahren erheblich verbessert werden. Da keine
zusätzlichen
Komponenten oder Verfahren für
elektrische Verbindungen in Bezug auf die sich bewegende Einheit
notwendig sind, ist eine automatische Produktion des Aktuators des
optischen Abtasters mit einem integralen Einspritzverfahren möglich. Somit
kann bei einer zusätzlichen
Ausführungsform
der Aktuator für
einen optischen Abtaster mit einem integralen Einspritzverfahren
erzeugt werden.
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Da
die Aufhängungen 36 nur
die Funktion des beweglichen Tragens der sich bewegenden Einheit,
einschließlich
des Flügels 32,
in Bezug auf die Basis 30 erfüllen müssen und nicht für eine elektrische
Verbindung verwendet werden, müssen
die Aufhängungen 36 lediglich
mit dem Flügel 32 verbunden
werden. Die Bewegung des Aktuators des optischen Abtasters gemäß Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung kann leicht zu einer biaxialen Bewegung
(Bewegung in einer Fokussierrichtung und einer Nachführrichtung)
oder zu einer triaxialen Bewegung geändert werden, indem nur die
Polarisationsstruktur des Magnetelementes 37 und/oder das Wicklungsmuster
der Spulenelemente geändert
werden müssen,
ohne dass die Anzahl der Aufhängungen 36 geändert werden
muss.
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Da
ein unnötiger
Teil des Fokussierspulenelementes des herkömmlichen, asymmetrischen, schlanken
Aktuators für
einen optischen Abtaster entfernt werden kann, so dass die Länge des
Flügels 32 verringert
wird, steigt auch die zweite Resonanzfrequenz.
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Das
Magnetelement 37, das schwerer ist als die Spulenelemente,
wird in dem Flügel 32 angebracht.
Die Leiterplatte, beispielsweise ein Lötteil mit wenigstens 8 Punkten,
wenn es nicht in einer Kipprichtung bewegt wird, oder mit wenigstens
12 Punkten, wenn es in einer Kipprichtung bewegt wird, sowie ein
Teil zum Führen
des Fokussierspulenelementes des Flügels, die für die sich bewegende Einheit
des herkömmlichen
Aktuators für
einen optischen Abtaster erforderlich sind, sind in Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung nicht notwendig. Somit kann die sich
bewegende Einheit so ausgebildet werden, dass sie nicht schwerer
ist als die sich bewegende Einheit des herkömmlichen Aktuators für einen
optischen Abtaster.
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6 stellt
schematisch eine optische Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung
dar, die einen Aktuator für
einen optischen Abtaster verwendet, gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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In
Bezug auf 6 umfasst die optische Aufzeichnungs-
und/oder Wiedergabevorrichtung einen Spindelmotor 55 zum
Drehen eines optischen Informationsspeichermediums, beispielsweise
einer optischen Scheibe D, einen optischen Abtaster 50,
der in einer radialen Richtung der optischen Scheibe D beweglich
angebracht ist und Informationen auf der optischen Scheibe D aufzeichnet
und/oder von dieser wiedergibt, eine Antriebseinheit 57 zum
Antreiben des Spindelmotors 55 und des optischen Abtasters 50 sowie
eine Steuerung 59 zum Steuern einer Fokussier-Servoeinrichtung,
einer Nachführ-Servoeinrichtung
und/oder eines Kippservos des optischen Abtasters 50. Hier
bezeichnet die Referenznummer 52 einen Drehtisch und Referenznummer 53 bezeichnet
eine Klemme zum Einspannen der optischen Scheibe D.
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Der
optische Abtaster 50 umfasst ein optisches System, das
eine Objektivlinse 31 besitzt, die von einer Lichtquelle
ausgesendetes Licht auf die optische Scheibe D bündelt, sowie einen Aktuator
für einen
optischen Abtaster zum Durchführen
einer biaxialen Bewegung oder einer triaxialen Bewegung der Objektivlinse 31.
Der Aktuator für
einen optischen Abtaster verwendet den Aktuator für einen
optischen Abtaster gemäß Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung.
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Von
der optischen Scheibe D reflektiertes Licht wird durch einen Fotodetektor
erfasst, der in dem optischen Abtaster 50 bereitgestellt
ist, fotoelektrisch gewandelt und als ein elektrisches Signal registriert.
Das elektrische Signal wird über
die Antriebseinheit 57 in die Steuerung 59 eingegeben.
Die Antriebseinheit 57 steuert eine Drehzahl des Spindelmotors 55,
verstärkt
das eingegebene elektrische Signal und treibt den optischen Abtaster 50 an.
Die Steuerung 59 sendet Befehle für die Fokussier-Servoeinrichtung,
Befehle für
die Nachführ-Servoeinrichtung
und/oder Befehle für
den Kippservo, die auf Basis des von der Antriebseinheit 57 eingegebenen, elektrischen
Signals angepasst werden, erneut an die Antriebseinheit 57,
so dass ein Fokussierungsbetrieb, ein Nachführungsbetrieb und/oder ein
Kippbetrieb des optischen Abtasters 50 durchgeführt werden
können.
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Da,
wie oben beschrieben, der Aktuator für einen optischen Abtaster
gemäß Ausführungsformen der
vorliegenden Erfindung ein Magnetelement-Antriebsverfahren verwendet,
bei dem ein Spulenelement, das als eine Warme erzeugende Einheit
verwendet wird, von einer sich bewegenden Einheit getrennt ist,
wird die Leistungsfähigkeit
der sich bewegenden Einheit selbst dann nicht auf Grund von Wärme verringert,
wenn der Aktuator von der schlanken Art ist.
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Da
ferner die Anzahl der Magnetelemente von zwei auf eines verringert
wird und da ein Teil des Flügels,
der bei dem herkömmlichen
Fokussierspulenelement auf Grund der asymmetrischen Struktur des
Aktuators des optischen Abtasters erforderlich ist, entfernt werden
kann, kann die Länge
des Flügels verringert
werden, wodurch die Schwäche
herkömmlicher
Systeme überwunden
wird, die eine verringerte, zweite Resonanzfrequenz besitzen, wenn
die sich ergebende Größe des Aktuators
des optischen Abtasters verringert wird.
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Darüber hinaus
sind bei dem herkömmlichen Aktuator
für einen
optischen Abtaster die erforderlichen Verfahren zum Anbringen der
Spulenelemente und Kabel in der sich bewegenden Einheit schwierig, wodurch
zahlreiche Verfahren zum Herstellen des Aktuators für einen
optischen Abtaster erforderlich sind, woraus sich eine hohe Fehlerrate
ergibt. Da jedoch gemäß Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung Komponenten für die elektrische Verbindung
und für
einen Stromantrieb von der sich bewegenden Einheit entfernt und
in der Basis angebracht sind und da ein Prozess zum elektrischen
Verbinden der Komponenten in der Basis durchgeführt wird, ist die Herstellung
des Aktuators des optischen Abtasters leicht und die Fehlerrate
kann beträchtlich
verringert werden.
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Somit
ist der Aktuator für
einen optischen Abtaster gemäß Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung von einer asymmetrischen Art und klein genug,
dass er in einer schlanken, optischen Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung
verwendet werden kann. Die Leistungsfähigkeit des Aktuators des optischen
Abtasters ist im Wesentlichen derjenigen herkömmlicher Betätigungsglieder überlegen,
da Probleme auf Grund von Wärme
nicht erzeugt werden.
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Obwohl
einige bevorzugte Ausführungsformen
gezeigt und beschrieben wurden, ist es für Personen mit gewöhnlicher
Erfahrung auf dem Gebiet der Technik erkennbar, dass verschiedene Änderungen
und Modifikationen daran vorgenommen werden können, ohne von dem Umfang der
Erfindung, wie in den beigefügten
Ansprüchen
definiert, abzuweichen.