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DE60320195T2 - Beleuchtungsvorrichtung - Google Patents

Beleuchtungsvorrichtung Download PDF

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DE60320195T2
DE60320195T2 DE2003620195 DE60320195T DE60320195T2 DE 60320195 T2 DE60320195 T2 DE 60320195T2 DE 2003620195 DE2003620195 DE 2003620195 DE 60320195 T DE60320195 T DE 60320195T DE 60320195 T2 DE60320195 T2 DE 60320195T2
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DE
Germany
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light
light source
region
illumination
light guide
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE2003620195
Other languages
English (en)
Other versions
DE60320195D1 (de
Inventor
Kenji Kawano
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alps Alpine Co Ltd
Original Assignee
Alps Electric Co Ltd
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Filing date
Publication date
Application filed by Alps Electric Co Ltd filed Critical Alps Electric Co Ltd
Publication of DE60320195D1 publication Critical patent/DE60320195D1/de
Application granted granted Critical
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B6/00Light guides; Structural details of arrangements comprising light guides and other optical elements, e.g. couplings
    • G02B6/0001Light guides; Structural details of arrangements comprising light guides and other optical elements, e.g. couplings specially adapted for lighting devices or systems
    • G02B6/0005Light guides; Structural details of arrangements comprising light guides and other optical elements, e.g. couplings specially adapted for lighting devices or systems the light guides being of the fibre type
    • G02B6/0006Coupling light into the fibre

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Illuminated Signs And Luminous Advertising (AREA)
  • Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)
  • Details Of Measuring Devices (AREA)
  • Light Guides In General And Applications Therefor (AREA)
  • Arrangements Of Lighting Devices For Vehicle Interiors, Mounting And Supporting Thereof, Circuits Therefore (AREA)

Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • 1. Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Beleuchtungsmechanismus zum Leiten des Lichts einer Lichtquelle zu einer Beleuchtungsregion mittels eines Lichtleiters, der in ein Bedienungsfeld oder dergleichen integriert ist, und im Spezielleren betrifft die vorliegende Erfindung einen Beleuchtungsmechanismus, der idealerweise bei einer Vorrichtung mit einer Mehrzahl von Beleuchtungsregionen mit verschiedenen Beleuchtungsfarben verwendet wird.
  • 2. Beschreibung des einschlägigen Standes der Technik
  • Ein in einem Fahrzeug vorgesehenes Bedienungsfeld ist mit einem Beleuchtungsmechanismus versehen, damit eine Bedienungseinheit und der Bereich in deren Nähe durch das Licht einer eingebauten Lichtquelle beleuchtet werden können, um dadurch die Sichtbarkeit an einem dunklen Ort bei Nacht oder dergleichen zu gewährleisten. Ein derartiger Beleuchtungsmechanismus verwendet üblicherweise eine Lichtquelle, wie z. B. eine Lampe oder eine LED, sowie einen Lichtleiter zum Leiten des Lichts der Lichtquelle zu einer vorbestimmten Beleuchtungsregion.
  • 3 zeigt eine schematische Darstellung eines Beispiels einer herkömmlichen Beleuchtungsmechanismus. In der Zeichnung weist ein Bedienungsfeld-Element 1 Beleuchtungsregionen A1 und A2 um einen Bedienungsknopf 2 herum auf. Diese Beleuchtungsregionen A1 und A2 sind dadurch gebildet, dass eine farblose transparente Region mit einem farbigen Aufdruck versehen ist. Die relativ große Beleuchtungsregion A1, die den Bedienungsknopf 2 umgibt, ist mit einer ersten Beleuchtungsfarbe (z. B. einer gelblich-orangen Farbe) eingefärbt, und die Beleuchtungsregion A2, die kleiner ist als die erstgenannte Region A1, ist mit einer zweiten Beleuchtungsfarbe (z. B. einer blauen Farbe) eingefärbt. Auf einer Leiterplatte 3, die in das Bedienungsfeld-Element 1 integriert ist, sind eine Lichtquelle 4, die hinter dem Bedienungsknopf 2 angeordnet ist, sowie eine Lichtquelle 5 angebracht, die hinter der Beleuchtungsregion A2 angeordnet ist, wobei die Lichtquellen seitlich nebeneinander angeordnet sind. Ein farbloser transparenter säulenförmiger Lichtleiter 6 ist zwischen der Lichtquelle 5 und der Beleuchtungsregion A2 vorgesehen. Der Lichtleiter 6 ist aus einem Lichtübertragungsmaterial, wie z. B. einem Acrylharz, gebildet, das von der Lichtquelle 5 emittiertes weißes Licht in effizienter Weise zu der Beleuchtungsregion A2 leitet, so dass die Beleuchtungsregion A2 mit der zweiten Beleuchtungsfarbe unter Reflexion der durch Drucken aufgebrachten Farbe beleuchtet werden kann. Die Lichtquelle 4 ist mit einer Farbtönungsabdeckung 4a ausgestattet, so dass das von der Lichtquelle 4 emittierte weiße Licht nach dem Hindurchtreten durch die Farbtönungsabdeckung 4a in die Farbe ähnlich der ersten Beleuchtungsfarbe geändert wird und dann zu der Beleuchtungsregion A1 abgestrahlt wird. Auf diese Weise kann die Beleuchtungsregion A1 durch das erste Beleuchtungslicht beleuchtet werden, das für die primäre Beleuchtungsfarbe sorgt.
  • Wenn es sich bei den Beleuchtungsfarben der Beleuchtungsregionen A1 und A2 um im Wesentlichen ähnliche Farben handelt, ermöglichen die durch Drucken aufgebrachten Farben eine Unterscheidung des Lichts mit der gleichen Farbe, das von hinten aufgestrahlt wird. In der Tat sind die Beleuchtungsfarben jedoch häufig auf solche Farben vorgegeben, die eine klare Unterscheidung der beiden Beleuchtungsregionen A1 und A2 zulassen (wobei z. B. eine Farbe mit einer warmen Farbe vorgegeben ist und die anderen Farbe mit einer kalten Farbe vorgegeben ist). Aus diesem Grund ist weitgehend eine Konstruktion verwendet worden, bei der Lichtstrahlen mit unterschiedlichen Farben von der Rückseite der Beleuchtungsregionen A1 und A2 aufgestrahlt werden, wie dies in 3 gezeigt ist.
  • Wenn in der vorstehend beschriebenen Weise nicht das Licht mit der gleichen Farbe auf eine Mehrzahl von Beleuchtungsregionen A1 und A2 von der Rückseite her aufgestrahlt werden kann, dann sind die Lichtquellen 4 und 5 her kömmlicherweise für die Beleuchtungsregionen A1 bzw. A2 vorgesehen worden, wobei ferner auch die Farbtönungsabdeckung 4a und der Lichtleiter 6 vorgesehen worden sind, wie dies in 3 gezeigt ist. Eine derartige Konstruktion hat jedoch zu einem Problem dahingehend geführt, dass sie zusätzliche Komponenten beinhaltet, wobei dies unweigerlich zu höheren Kosten des Beleuchtungsmechanismus führt.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Somit besteht das Ziel der vorliegenden Erfindung in der Schaffung eines Beleuchtungsmechanismus, der in der Lage ist, Beleuchtungslichtstrahlen in unterschiedlichen Farben unter Verwendung der gleichen Lichtquelle einer Mehrzahl von Beleuchtungsregionen zuzuführen, so dass sich eine Kostenreduzierung erzielen lässt.
  • Zum Erreichen der vorstehend geschilderten Zielsetzung weist ein Beleuchtungsmechanismus gemäß der vorliegenden Erfindung die Merkmale des Anspruchs 1 auf.
  • Die Verwendung des Lichtleiters, der aus dem farbigen transparenten Lichtübertragungselement und dem farblosen transparenten Lichtleitelement gebildet ist, die eng miteinander verbunden sind, ermöglicht eine deutliche Unterscheidung der Beleuchtungsfarbe für die eine Beleuchtungsregion, die durch das von einer Lichtquelle emittierte Licht beleuchtet wird, dessen Farbe sich im Verlauf seiner Passage durch das farbige transparente Lichtübertragungselement hindurch ändert, von der Beleuchtungsfarbe für eine weitere Beleuchtungsregion, die durch das von der Lichtquelle emittierte Licht beleuchtet wird, das durch das farblose transparente Lichtleitelement geleitet wird. Dies erlaubt eine Reduzierung der Anzahl von Lichtquellen des Beleuchtungsmechanismus und umgeht die Notwendigkeit für die Farbtönungsabdeckung.
  • Bei der vorstehend beschriebenen Konstruktion wird der Lichtleiter vorzugsweise durch dichromatische Formgebungstechniken gebildet. Im Spezielleren wird als Lichtübertragungsmaterial für das Lichtübertragungselement ein Mate rial ausgewählt, das eine höhere Schmelzpunkttemperatur als das Lichtübertragungsmaterial für das zweite Lichtleitelement aufweist (z. B. ein Polycarbonatharz für das erstgenannte Material und ein Acrylharz für das letztere Material). Durch Ausführen eines dichromatischen Formvorgangs, bei dem das vorab geformte Lichtübertragungselement als Teil einer Metallform zum Formen des Lichtleitelements verwendet wird, lässt sich der aus diesen beiden einstückig ausgebildeten Elementen bestehende Lichtleiter in einfacher Weise fertigen.
  • Bei dem Lichtleiter ist es bevorzugt, dass das Lichtübertragungselement chromatisch und transparent ist, während das Lichtleitelement farblos und transparent ist. Im Spezielleren weist das farblose transparente Lichtleitelement eine höhere Lichttransmission auf, so dass das Licht der Lichtquelle, das auf die eine Endfläche des Lichtleitelements auftrifft, selbst dann in effizienter Weise zu der anderen Endfläche geleitet wird, wenn der optische Weg lang ist. Andererseits führt das farbige transparente Lichtübertragungselement seine Farbtönungs- bzw. Einfärbungsfunktion aus, wenn das Licht der Lichtquelle, das auf seine Innenwandfläche auftrifft, entlang eines kurzen optischen Weges von seiner Außenwandfläche austritt. Diese Anordnung eliminiert die Möglichkeit einer unzulänglichen Helligkeit der von dem Lichtübertragungselement beleuchteten Beleuchtungsregion.
  • Wenn in diesem Fall das farblose transparente Lichtleitelement einen Abdeckbereich zum Abdecken der äußeren Oberfläche des farbigen transparenten Lichtübertragungselements sowie einen Lichtleitbereich aufweist, der von dem Abdeckbereich weg ragt, und wenn eine aus dem Abdeckbereich und dem Lichtübertragungselement gebildete Laminatkonstruktion mit einer Aussparung für die Verbindung zwischen dem Innenraum, in dem die Lichtquelle angeordnet ist, und einem äußeren Raum versehen ist, dann können die Elemente über einen großen Bereich eng miteinander verbunden werden. Diese Anordnung ist bevorzugt, da sich die mechanische Festigkeit in einfacher Weise sicherstellen lässt und da die durch die Lichtquelle erzeugte Wärme von der Laminatkonstruktion in einfacher Weise nach außen freigesetzt werden kann, so dass der Lichtleiter vor Wärmeschäden geschützt ist.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • In den Zeichnungen zeigen:
  • 1 eine Schnittdarstellung eines Beleuchtungsmechanismus gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
  • 2 eine Perspektivansicht eines Lichtleiters, der in dem Beleuchtungsmechanismus vorgesehen ist; und
  • 3 eine Schnittdarstellung eines Beleuchtungsmechanismus gemäß einem herkömmlichen Beispiel.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
  • Ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die Begleitzeichnungen erläutert. Dabei zeigt 1 eine schematische Darstellung eines Beleuchtungsmechanismus gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, und 2 zeigt eine Perspektivansicht eines Lichtleiters, der in dem Beleuchtungsmechanismus vorgesehen ist. Komponenten, die in 3 dargestellten Komponenten entsprechen, sind mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
  • In den 1 und 2 bezeichnet das Bezugszeichen 7 einen Lichtleiter, der durch dichromatische Formgebungstechniken gebildet ist. Der Lichtleiter 7 ist gebildet, indem ein Lichtübertragungselement 8 aus einem Polycarbonatharz, das durch Hinzufügen eines Pigmentmaterials blass orange eingefärbt ist, sowie ein farbloses transparentes Lichtleitelement 9 aus einem Acrylharz eng miteinander verbunden sind. Bei dem farbigen transparenten Lichtübertragungselement 8 handelt es sich um eine geformte Komponente, die im Wesentlichen halbkugelförmig ausgebildet ist und an der Stelle angeordnet ist, an der sie eine Lichtquelle 4 überdeckt, um Beleuchtungslicht einer Beleuchtungsregion A1 zuzuführen. Bei dem farblosen transparenten Lichtleitelement 9 handelt es sich um eine Formkomponente, die aus einem im Wesentlichen halbkugelförmigen Abdeckbereich 9a (erster Bereich) zum Überdecken der äußeren Oberfläche des Lichtübertragungselements 8 sowie aus einem stabförmigen Lichtleitbereich 9b gebildet ist, der im Wesentlichen rechtwinklig abgebogen ist. Das Lichtleitelement 9 ist derart angeordnet, dass die eine Endfläche des Lichtleitbereichs 9b der Lichtquelle 4 gegenüber liegt und die andere Endfläche von diesem einer Beleuchtungsregion A2 gegenüber liegt, wobei das Lichtleitelement 9 der Beleuchtungsregion A2 Beleuchtungslicht zuführt. Mit anderen Worten ist der Lichtleiter 7 scheinbar in einen im Wesentlichen halbkugelförmigen Laminatkonstruktionsbereich 7a, in dem das Lichtübertragungselement 8 und der Abdeckbereich 9a eng miteinander verbunden sind, sowie dem L-förmigen Lichtleitbereich 9b unterteilt, der seitlich von dem Laminatkonstruktionsbereich 7a weg ragt und sich nach vorne erstreckt. Aussparungen 7b zum Schaffen einer Verbindung zwischen dem Innenraum und dem äußeren Raum sind an einer Mehrzahl von Stellen des Laminatkonstruktionsbereich 7a vorgesehen.
  • Bei der Herstellung des Lichtleiters 7 wird eine dichromatische Formgebungstechnik verwendet, bei der zuerst das Lichtübertragungselement 8 geformt wird und anschließend das Lichtübertragungselement 8 als Teil der Metallform zum Formen des Lichtleitelements 9 verwendet wird. Dabei weist das Polycarbonatharz, bei dem es sich um das Material für das Lichtübertragungselement 8 handelt, eine höhere Wärmebeständigkeit auf, so dass es nicht bei der Schmelzpunkttemperatur des Acylharzes schmilzt, bei dem es sich um das Material für das Lichtleitelement 9 handelt. Somit kommt es zu keiner Verformung des Lichtübertragungselements 8 beim Formen des Lichtleitelements 9. Durch Ausführen des dichromatischen Formvorgangs entsteht somit der Lichtleiter 7, der aus dem farbigen transparenten Lichtübertragungselement 8 und dem farblosen transparenten Lichtleitelement 9 gebildet ist, die in Form einer einstückigen Einheit eng miteinander verbunden sind. Die Elemente 8 bzw. 9 des Lichtleiters 7 sind über eine große Fläche eng miteinander verbunden, so dass sie in sicherer Weise einstückig ausgebildet werden können.
  • Wie unter Bezugnahme auf 1 zu sehen ist, weist der den Lichtleiter 7 beinhaltende Beleuchtungsmechanismus die Beleuchtungsregionen A1 und A2 um den Bedienungsknopf 2 herum auf. Diese Beleuchtungsregionen A1 und A2 sind dadurch gebildet, dass ein farbloser transparenter Bereich eines Bedienungsfeld-Elements 1 mit Farbe bedruckt ist. Die relativ große Beleuchtungsregion A1, die den Bedienungsknopf 2 umgibt, ist mit einer ersten Beleuchtungsfarbe (einer gelblich-orangen Farbe) versehen, und die Beleuchtungsregion A2, die kleiner ist als die Beleuchtungsregion A1, ist mit einer zweiten Beleuchtungsfarbe (blaue Farbe) eingefärbt. Auf einer Leiterplatte 3, die in das Bedienungsfeld-Element 1 integriert ist, ist eine Lichtquelle 4 angebracht, die hinter dem Bedienungsknopf 2 angeordnet ist. Der Laminatkonstruktionsbereich 7a des Lichtleiters 7 ist an der Stelle angeordnet, an der er die Lichtquelle 4 überdeckt. Das von der Lichtquelle 4 emittierte weiße Licht ändert somit seine Farbe nach dem Durchtritt durch das blass orange Lichtübertragungselement 8 in eine Farbe nahe der des ersten Beleuchtungslichts, und dieses Licht geht durch den farblosen transparenten Abdeckbereich 9a hindurch und beleuchtet die Beleuchtungsregion A1 von der Rückseite her. Dies ermöglicht das Beleuchten der Beleuchtungsregion A1 mit der ersten Beleuchtungsfarbe, bei der es sich um die primäre Beleuchtungsfarbe handelt. Weiterhin ist der Lichtleitbereich 9b des Lichtleiters 7 derart angeordnet, dass die eine Endfläche von diesem der Lichtquelle 4 zugewandt ist, während die andere Endfläche von diesem der Beleuchtungsregion A2 zugewandt ist, so dass das weiße Licht der Lichtquelle 4 direkt zu der Beleuchtungsregion A2 geleitet werden kann, ohne dass eine Änderung in dessen Farbe hervorgerufen wird. Dies ermöglicht ein Beleuchten der Beleuchtungsregion A2 mit der zweiten Beleuchtungsfarbe unter Reflexion der aufgedruckten Farbe.
  • Das farbige transparente Lichtübertragungselement 8 führt seine Farbgebungsfunktion dadurch aus, dass es das auf seine Innenwandfläche auftreffende Licht der Lichtquelle 4 dazu veranlasst, entlang einer kürzeren optischen Bahn durch seine Außenwandfläche auszutreten. Diese Anordnung eliminiert die Möglichkeit einer unzulänglichen Helligkeit der Beleuchtungsregion A, die durch das Lichtübertragungselement 8 beleuchtet wird. Ferner weist das farblose transparente Lichtleitelement 9 eine höhere Lichttransmission auf, so dass das Licht der Lichtquelle 4, das auf die eine Endfläche des Lichtleitbereichs 9b auftrifft, in wirksamer Weise zu der anderen Endfläche geführt wird, selbst wenn der opti sche Weg lang ist, so dass die Möglichkeit einer unzulänglichen Helligkeit der Beleuchtungsregion A2 eliminiert ist.
  • Wie vorstehend beschrieben worden ist, verwendet das vorliegende Ausführungsbeispiel den Lichtleiter 7, der aus dem farbigen transparenten Lichtübertragungselement 8 und dem farblosen transparenten Lichtleitelement 9 gebildet ist, die fest miteinander verbunden sind. Somit können die Beleuchtungsregion A1 und die Beleuchtungsregion A2, die beträchtlich verschiedene Beleuchtungslichtfarben aufweisen, mittels der gleichen Lichtquelle 4 beleuchtet werden, so dass die Notwendigkeit für eine Farbtönungsabdeckung eliminiert ist. Zusätzlich dazu kann der Lichtleiter 7 durch eine dichromatische Formgebungstechnik in einfacher Weise hergestellt werden. Somit lässt sich ein Beleuchtungsmechanismus mit einer einfacheren Konstruktion aufgrund der reduzierten Anzahl von Komponenten, einschließlich einer Lichtquelle und einer Farbtönungsabdeckung erzielen, so dass eine bemerkenswerte Reduzierung der Kosten zu erwarten ist.
  • Ferner ist bei dem bei dem Ausführungsbeispiel verwendeten Lichtleiter 7 die Innenwand des Laminatkonstruktionsbereichs 7a durch das aus einem Polycarbonatharz mit hoher Wärmebeständigkeit hergestellte Lichtübertragungselement 8 gebildet, und der Laminatkonstruktionsbereich 7a ist mit den Aussparungen 7b versehen, so dass sich die Wärme von der Lichtquelle 4 in einfacher Weise nach außen freisetzen lässt. Diese Anordnung eliminiert die Möglichkeit einer Beschädigung des Lichtleiters 7 durch die Wärme von der Lichtquelle 4 im Vergleich zu dem herkömmlichen Beispiel, bei dem die Farbtönungsabdeckung 4a direkt an der Lichtquelle 4 angebracht ist (siehe 3).
  • Der bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel verwendete Lichtleiter 7 ist nur mit einem Lichtleitbereich 9b zum Leiten des Lichts von der Lichtquelle 4 zu einer vorbestimmten Beleuchtungsregion versehen. Wenn jedoch ähnliche Lichtleitbereiche in vorstehender oder divergierender Weise an mehreren Stellen ausgebildet sind, dann ist es möglich, das Licht der Lichtquelle 4 durch das Lichtleitelement 9 zu Beleuchtungsregionen an mehreren Steilen zu verteilen.

Claims (3)

  1. Beleuchtungsmechanismus zum Beleuchten einer ersten und einer zweiten Region (A1, A2), aufweisend: (a) eine Lichtquelle (4); (b) ein Lichtübertragungselement (8) aus einem durchsichtigen Material, wobei es sich um ein chromatisches Filter handelt, wobei das Lichtübertragungselement (8) derart ausgebildet und angeordnet ist, dass es die Lichtquelle (4) überdeckt, so dass Licht von der Lichtquelle (4), das sich zu der zu beleuchtenden ersten Region (A1) hin fortpflanzt, farbig ist; und (c) ein Lichtleitelement (9) aus einem farblosen und durchsichtigen Material, wobei das Lichtleitelement (9) in integraler Weise aus einem ersten Bereich (9a), der auf das Lichtübertragungselement (8) auflaminiert und mit diesem verbunden ist, sowie aus einem zweiten Bereich (9b) gebildet ist, bei dem es sich um einen Lichtleiter mit einem Eingangsende und einem Ausgangsende handelt, wobei der zweite Bereich (9b) sich von dem ersten Bereich (9a) derart weg erstreckt, dass das Eingangsende der Lichtquelle (4) in direkter optischer Kopplung zugewandt ist, während das Ausgangsende der zu beleuchtenden zweiten Region (A2) zugewandt ist, so dass die Farbe von der Lichtquelle (4), die zu der zweiten Region (A2) geleitet wird, unverändert bleibt.
  2. Beleuchtungsmechanismus nach Anspruch 1, wobei das Lichtübertragungsmaterial des Lichtübertragungselements (8) eine höhere Schmelzpunkttemperatur als das Lichtübertragungsmaterial des Lichtleitelements (9) aufweist und wobei das Lichtübertragungselement (8) und das Lichtleitelement (9) zu einem Stück kombiniert sind, indem ein dichromatischer Formvorgang ausgeführt wird, bei dem das vorab geformte Lichtübertragungselement (8) als Teil einer Metallform zum Formen des Lichtleitelements (9) verwendet wird.
  3. Beleuchtungsmechanismus nach Anspruch 1 oder 2, wobei eine Laminatstruktur (7a), die aus dem das Lichtübertragungselement (8) bedeckenden ersten Bereich (9) des Lichtleitelements und aus dem Lichtübertragungselement (8) gebildet ist, mit einer Aussparung (7b) versehen ist, um eine Verbindung zwischen dem Innenraum, in dem die Lichtquelle (4) angeordnet ist, und einem äußeren Raum zu schaffen.
DE2003620195 2002-09-27 2003-09-23 Beleuchtungsvorrichtung Expired - Lifetime DE60320195T2 (de)

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