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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen bildverarbeitenden
Apparat, insbesondere bezieht sich auf einen bildverarbeitenden
Apparat, der eine Funktion eines automatischen Fokus aufweist.
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Beschreibung des Stands der Technik
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Im
Allgemeinen weist der bildverarbeitende Apparat, wie zum Beispiel
eine digitale Standkamera, einen automatischen Fokus (nachstehend
als „AF" bezeichnet) auf,
der eine automatische Fokuseinstellungsfunktion aufweist. Steig-
bzw. Gradientensteuerung, beschrieben in der
japanischen Patentanmeldungsveröffentlichung
Nr. 39-5265 wird weit verbreitet als die Funktion verwendet.
Die Steig- bzw. Gradientensteuerung ist, dass ein ganzzahliger Wert
einer Hochfrequenzkomponente oder einer Helligkeitsdifferenz in
benachbarten Bildpunkten bzw. Pixeln aus Bilddaten berechnet wird,
die durch ein bildgebendes Element, wie zum Beispiel eine CCD, erhalten
werden, und der ganzzahlige Wert in eine AF-Evaluation geändert wird,
die einen Grad des Fokus anzeigt.
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In
dem Fall eines fokussierten Zustands wird, da ein Kantenabschnitt
eines Gegenstands klar ist, der AF-Evaluationswert groß und in
dem Fall eines unfokussierten Zustands wird der AF-Evaluationswert
klein. Ein AF-Apparat nimmt den AF-Evaluationswert, um, während der
AF-Apparat eine Linse von einem unendlichen Abstand zu einem nahen
Abstand bewegt, und der AF-Apparat stoppt die Linse an einer Fokusposition,
wo der AF-Evaluationswert ein
Maximum wird.
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Bei
dem Apparat, der ein Standbild verarbeitet, wie zum Beispiel die
digitale Standkamera, ist im Allgemeinen der strikte Fokus erforderlich,
verglichen mit dem Apparat, der ein dynamisches Bild gibt, wie zum
Beispiel eine Videokamera, sodass eine Fokussierungsoperation für jede bildverarbeitende
Operation ausgeführt
wird oder die Fokussierungsoperation immer wiederholt wird.
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Jedoch
gibt es, wenn die Steig- bzw. Gradientensteuerung AF für jede bildverarbeitende
Operation ausgeführt
wird, ein Problem, dass die Auslösezeitverzögerung zwischen
einer Bildstartanforderungsmanipulation eines Anwenders und der
Ausführung
der bildverarbeitenden Operation auftritt. Wenn die Fokussierungsoperation
für jede
bildgebende Operation ausgeführt
wird oder die Fokussierungsoperation wiederholt ausgeführt wird,
wird, da die Linse durch einen Motor während der Fokussierungsoperation
bewegt wird, ein elektrischer Strom erhöht und eine Batterielebensdauer
wird verkürzt.
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US-A-5,751,354 mag
sich auf eine digitale elektronische Kamera beziehen mit einem normalen Fokussierungsoperationsmittel
und einem Steuerungsmittel zum Starten der Fokussierungsoperation mit
einem normalen Fokussierungsoperationsmittel, wenn der Fokussierungszustand
nicht aufrechterhalten wird und um die Fokussierungssystemlinsenposition
unverändert
zu lassen, wenn der fokussierte Zustand aufrechterhalten wird.
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US-A-6,130,417 mag
sich auf einen Zustand eines Autofokussierungsapparates mit zwei
Fokussierungsoperationsmitteln beziehen, wobei das erste Fokussierungsoperationsmittel,
das ein Steig- bzw. Gradientenverfahren verwendet, und das zweite
Fokussierungsoperationsmittel, das ein Vollabtastverfahren verwendet,
eine Linse erfordern, die von einem Fokusextrem zu dem anderen verschoben
wird.
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Es
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung die Entscheidung über einen
optimalen Fokuspunkt in einem bildverarbeitenden Apparat zu verbessern,
der eine automatische Fokusfunktion aufweist.
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Diese
Aufgabe wird durch den Apparat nach Anspruch 1 erzielt. Bevorzugte
Ausführungsformen der
Erfindung werden in den abhängigen
Ansprüchen
bestimmt.
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Angesichts
des Vorstehenden ist eine Aufgabe der Erfindung, einen bildverarbeitenden
Apparat bereitzustellen, in welchem eine Auslösezeitpunktverzögerung verkürzt wird,
indem nicht wieder eine Fokussierungsoperation ausgeführt wird,
in dem Fall, dass der fokussierte Zustand aufrechterhalten wird, nachdem
die Fokussierungsoperation einmal ausgeführt wurde, und in welchem ein
elektrischer Strom verringert wird, um eine Lebensdauer einer Batterie zu
verlängern.
Um die oben beschriebene Aufgabe der Erfindung zu erzielen, umfasst
der erfindungsgemäße bildgebende
Apparat ein bildverarbeitendes Mittel zum Konvertieren eines optischen
Bildes, das auf einer bildverarbeitenden Fläche abgebildet ist, in Bilddaten;
ein Fokussierungsoperationsmittel zum Ausführen einer Fokussierungsoperation,
welche eine Fokuslage einer Fokussystemlinse, welche das optische
Bild für
jede Ausführung einer
Fokussierungsinstruktionsmanipulation fokussiert und die Fokussystemlinse
in die detektierte Fokuslage bringt, detektiert; und ein Entscheidungsmittel
zum Vergleich von gegenwärtigen
Bilddaten, die gemäß der Fokussierungsinstruktionsmanipulation
vor der Durchführung
der Fokussierungsoperation und unmittelbar nach der Fokussierungsinstruktionsmanipulation
erhalten werden, und in welchem sich die Fokussystemlinse in der
letzten Fokuslage befindet, die von der letzten Fokussierungsoperation
detektiert wurde, mit den letzten Bilddaten, die während der letzten
Fokussierungsoperation oder unmittelbar, nachdem die letzte Fokussierungsoperation
abgeschlossen ist, erhalten werden, und in welcher die Fokussystemlinse
sich in der letzten Fokuslage befindet, und entscheidet, ob ein
fokussierter Zustand seit der letzten Fokussierungsoperation beibehalten ist
oder nicht.
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In
der Anordnung konvertiert das bildverarbeitende Mittel ein optisches
Bild, das auf einer bildverarbeitenden Fläche abgebildet wird in Bilddaten. Das
Fokussierungsoperationsmittel führt
die Fokussierungsoperation aus, welche die Fokusposition der Fokussystemlinse
detektiert, die das optische Bild für jede Ausführung der Fokussierungsinstruktionsmanipulation
fokussiert, und führt
die Fokussystemlinse zu der detektierten Fokusposition. Das Entscheidungsmittel
vergleicht die vorliegenden Bilddaten, die erhalten werden, entsprechend
der Fokussierungsinstruktionsmanipulation, vor der Ausführung der
Fokussierungsoperation und unmittelbar nach der Fokussierungsinstruktionsmanipulation,
und in welcher sich die Fokussystemlinse an der letzten Fokusposition
befindet, die durch die letzte Fokussierungsoperation mit den letzten
Bilddaten detektiert wird, welche während der letzten Fokussierungsoperation
erhalten werden oder sofort nach der letzten Fokussierungsoperation
und in welcher die Fokussystemlinse sich an der letzten Fokusposition
befindet und entscheidet, ob oder ob nicht der fokussierende Zustand
seit der letzten Fokussierungsoperation aufrechterhalten wird.
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Entsprechend
der oben beschriebenen Anordnung kann, wenn das Entscheidungsmittel
entscheidet, dass der fokussierte Zustand aufrechterhalten wird,
die Fokussierungsoperation in der Detektion der fokussierten Position
verkürzt
werden, indem die Fokussystemlinse nicht angetrieben wird oder bei Verengung
eines Antriebsbereiches der Fokussystemlinse.
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Bei
einer Ausführungsform
der Erfindung umfasst das Fokussierungsoperationsmittel weiter Folgendes:
Ein Normalfokussierungsoperationsmittel, um die Fokussystemlinse
in einem normalen Bereich zu fahren und um die Fokuslage der Fokussystemlinse
zu detektieren auf der Grundlage von Bilddaten, die während der
Fahrt abgetastet werden; Operationsmittel zum verkürzten Fokussieren
zum Detektieren der letzten Fokuslage als der Fokuslage; und Steuerungsmittel
zum Starten der Fokussierungsoperation durch das Normalfokussierungsoperationsmittel,
wenn das Entscheidungsmittel entscheidet, dass der fokussierte Zustand
seit der letzten Fokussierungsoperation nicht aufrechterhalten wird,
und Starten der Fokussierungsoperation durch das Operationsmittel
zum verkürzten
Fokussieren, wenn das Entscheidungsmittel entscheidet, dass der fokussierte
Zustand seit der letzten Fokussierungsoperation aufrechterhalten
wird.
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Bei
der Anordnung fährt
das Normalfokussierungsoperationsmittel die Fokussystemlinse in den
normalen Bereich und detektiert die Fokuslage der Fokussystemlinse
auf der Basis der Bilddaten, die während des Fahrens abgetastet
werden. Das Operationsmittel zum verkürzten Fokussieren detektiert
die letzte Fokuslage als die Fokuslage. Das Steuerungsmittel startet
die Fokussierungsoperation durch das Normalfokussierungsoperationsmittel, wenn
das Entscheidungsmittel entscheidet, dass der fokussierte Zustand
seit der letzten Fokussierungsoperation nicht aufrechterhalten wird
und startet die Fokussierungsoperation durch das verkürzte Fokussierungsoperationsmittel,
wenn das Entscheidungsmittel entscheidet, dass der Fokussierungszustand seit
der letzten Fokussierungsoperation aufrechterhalten wird. Entsprechend
ist es in der Fokussierungsoperation durch das verkürzte Fokussierungsoperationsmittel
nicht notwendig, die Fokussystemlinse zu fahren, und somit eine
Fokussierungsoperation zu verkürzen.
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Bei
einer anderen Ausführungsform
umfasst das Fokussierungsoperationsmittel weiter Folgendes: Normalfokussierungsoperationsmittel
zum Fahren der Fokussystemlinse in den normalen Bereich und zum
Detektieren der Fokuslage der Fokussystemlinse auf der Grundlage
von Bilddaten, die während
der Fahrt abgetastet werden; Operationsmittel zum verkürzten Fokussieren,
zum Fahren der Fokussystemlinse in einen Bereich nahe bei der letzten
Fokuslage und in einem verkürzten
Bereich, der enger ist als der normale Bereich, und zum Detektieren
der Fokuslage der Fokussystemlinse auf der Grundlage der Bilddaten,
die während
der Fahrt abgetastet werden; und Steuerungsmittel zum Starten der
Fokussierungsoperation durch das Normalfokussierungsoperationsmittel,
wenn das Entscheidungsmittel entscheidet, dass der fokussierte Zustand
seit der letzten Fokussierungsoperation nicht aufrechterhalten wird,
und zum Starten der Fokussierungsoperation durch das Operationsmittel
zum verkürzten
Fokussieren, wenn das Entscheidungsmittel entscheidet, dass der
fokussierte Zustand aufrechterhalten wird seit der letzten Fokussierungsoperation.
Entsprechend der Anordnung fahrt das Normalfokussierungsoperationsmittel
die Fokussystemlinse in den normalen Bereich und detektiert die
Fokuslage der Fokussystemlinse auf der Basis von Bilddaten, die während der Fahrt
abgetastet werden. Die verkürzte Fokussierungsoperation
fährt die
Fokussystemlinse in den Bereich nahe der letzten Fokuslage und den verkürzten Bereich,
welcher enger ist als der normale Bereich, und detektiert die Fokusposition
der Fokussystemlinse auf der Basis der Bilddaten, die während der
Fahrt abgetastet werden. Das Steuerungsmittel startet die Fokussierungsoperation
durch das Normalfokussierungsoperationsmittel, wenn das Entscheidungsmittel
entscheidet, dass der fokussierte Zustand seit der letzten Fokussierungsoperation nicht
aufrechterhalten wird, und startet die Fokussierungsoperation durch
das Operationsmittel zum verkürzten
Fokussieren, wenn das Entscheidungsmittel entscheidet, dass der
fokussierte Zustand seit der letzten Fokussierungsoperation aufrechterhalten wird.
Entsprechend ist es in der Fokussierungsoperation durch das Operationsmittel
zum verkürzten
Fokussieren nicht notwendig, die Fokussystemlinse zu fahren, wobei
die Fokussierungsoperation verkürzt wird.
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Das
Entscheidungsmittel entscheidet, dass der fokussierte Zustand aufrechterhalten
wird, wenn die Differenz zwischen einem Evaluationswert, der von
den vorliegenden Bilddaten erhalten wird, und einem Evaluationswert,
der aus den letzten Bilddaten erhalten wird, in einem vorbestimmten
Bereich liegt.
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Entsprechend
der Anordnung entscheidet das Entscheidungsmittel, dass der fokussierte
Zustand aufrechterhalten wird, wenn die Differenz zwischen dem Evaluationswert,
der durch die gegenwärtigen
Daten erhalten wird, und dem Evaluationswert, der von den letzten
Bilddaten erhalten wird, in dem vorbestimmten Bereich liegt. Es
ist möglich,
eine einfache Entscheidung auszuführen, indem die Entscheidung
auf den Evaluationswert gegründet
wird, der von den Bilddaten erhalten wird, die nicht die Bilddaten
selbst sind.
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Der
Evaluationswert ist ein ganzzahliger Wert der Helligkeitsdifferenz
in benachbarten Bildelementen bzw. Pixeln in den Bilddaten oder
ein ganzzahliger Wert eines vorbestimmten Frequenzbandes, das von
den Bilddaten umfasst wird.
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Der
Evaluationswert ist ein ganzzahliger Wert der Helligkeitsdifferenz
in den benachbarten Bildelementen bzw. Bildpunkten in den Bilddaten
oder der ganzzahlige Wert des vorbestimmten Frequenzbandes, das
in den Bilddaten enthalten ist.
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Im
Allgemeinen wird die Fokusposition der Fokussystemlinse oft detektiert,
indem der ganzzahlige Wert der Helligkeitsdifferenz in den benachbarten
Bildelementen bzw. Pixeln in den Bilddaten oder der ganzzahlige
Wert des vorbestimmten Frequenzbandes, das in den Bilddaten enthalten
ist. Entsprechend kann, indem der ganzzahlige Wert der Helligkeitsdifferenz
in dem benachbarten Bildelement bzw. Pixeln in den Bilddaten oder
der ganzzahlige Wert des gegebenen Hochfrequenzbandes, das in den Bilddaten
enthalten ist, als der Evalua tionswert verwendet wird, die Entscheidung
erfolgen, indem derselbe Evaluationswert wie der in der Detektion
der Fokuslage verwendet wird.
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Selbst
wenn die Evaluationswertdifferenz in einem ersten vorbestimmten
Bereich liegt, entscheidet das Entscheidungsmittel, dass der fokussierte Zustand
nicht aufrechterhalten wird, wenn eine Helligkeitswertdifferenz
zwischen einem Gegenstandshelligkeitswerts, der von den gegenwärtigen Bilddaten
erhalten wird, und einem Gegenstandshelligkeitswert, der von den
letzten Bilddaten erhalten wird, einen zweiten vorbestimmten Bereich übersteigt.
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Weiter
entscheidet, wenn die Evaluationswertdifferenz in dem ersten vorgeschlagenen
Bereich liegt, das Entscheidungsmittel, dass der fokussierte Zustand
nicht aufrechterhalten wird, wenn die Helligkeitswertdifferenz zwischen
dem Gegenstandshelligkeitswert, der von den gegenwärtigen Bilddaten
erhalten wird, und dem Gegenstandshelligkeitswert, der von den letzten
Bilddaten erhalten wird, einen zweiten vorbestimmten Bereich übersteigt.
Entsprechend kann, selbst wenn die Evaluationswertdifferenz sich
in dem ersten vorbestimmten Bereich befindet, wenn die Differenz
zwischen dem Gegenstandshelligkeitswert der gegenwärtigen Bilddaten
und dem Gegenstandshelligkeitswert der letzten Bilddaten außerhalb
des vorbestimmten Bereichs liegt, darauf fokussierend, dass es eine
Möglichkeit
gibt, dass der fokussierte Zustand nicht aufrechterhalten wird,
die genaue Entscheidung auf eine derartige Weise erfolgen, dass
die Entscheidung erfolgt, indem weiter der Gegenstandshelligkeitswert
verwendet wird, der von den gegenwärtigen Bilddaten oder den letzten
Bilddaten erhalten wird.
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Weiter
entscheidet, selbst wenn sich die Evaluationswertdifferenz im ersten
vorbestimmten Bereich befindet, wenn eine Gegenstandsfarbdifferenz
zwischen einer Gegenstandsfarbe, die von den gegenwärtigen Bilddaten
erhalten wird, und einer Gegenstandsfarbe, die von den letzten Bilddaten
erhalten wird, einen dritten vorbestimmten Bereich überschreitet,
das Entscheidungsmittel, dass der fokussierte Zustand nicht beibehalten
wird.
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Selbst
wenn die Evaluationswertdifferenz in dem ersten vorbestimmten Bereich
befindet, entscheidet, wenn die Gegenstandsfarbdifferenz zwischen
der Gegenstandsfarbe, die von den vorliegenden Bilddaten erhalten
wird, und der Gegenstandsfarbe, die von den letzten Bilddaten erhalten
wird, den dritten vorbestimmten Bereich überschreitet, das Entscheidungsmittel,
dass der fokussierte Zustand nicht aufrechterhalten wird. Entsprechend
kann, selbst wenn die Evaluationswertdifferenz in dem ersten vorbestimmten
Bereich liegt, wenn die Gegenstandsfarbdifferenz zwischen der Gegenstandsfarbe, die
von den gegenwärtigen
Bilddaten erhalten wird und der Gegenstandsfarbe, die von den letzten
Bilddaten erhalten wird, außerhalb
des vorbestimmten Bereiches liegt, darauf fokussierend, dass es
eine Mög lichkeit
gibt, dass der fokussierte Zustand nicht aufrechterhalten wird,
eine präzise
Entscheidung derart erfolgen, dass die Entscheidung erfolgt, indem weiter
die Gegenstandsfarbe verwendet wird, die von den gegenwärtigen Bilddaten
oder von den letzten Bilddaten erhalten wird.
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Das
Entscheidungsmittel erhält
weiter die Evaluationswertdifferenz auf der Grundlage eines Durchschnittswertes
von einem Evaluationswert, der berechnet wird aus mehreren Elementen
gegenwärtiger
Bilddaten, die durch eine Vielzahl von Abtastungen unmittelbar nach
der Fokussierungsinstruktionsmanipulation und einen Durchschnittswert
eines Evaluationswertes erhalten werden, der berechnet wird aus
mehreren Elementen der letzten Bilddaten, die durch eine Vielzahl
von Abtastungen unmittelbar, nachdem die letzten Fokussierungsoperation
abgeschlossen ist, erhalten werden.
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Das
Entscheidungsmittel erhält
die Evaluationswertdifferenz auf der Basis des Mittelwertes des Evaluationswertes,
welcher aus den mehreren Elementen gegenwärtiger Bilddaten berechnet
wird, die durch die Vielzahl von Abtastungen unmittelbar nach der
Fokussierungsinstruktionsmanipulation erhalten wird und dem Mittelwert
des Evaluationswertes, der aus den mehreren Elementen letzter Bilddaten
berechnet wird, die durch die Anzahl der Abtastungen unmittelbar
nach der letzten Fokussierung unmittelbar, nachdem die letzte Fokussierungsoperation
beendet wird, erhalten wird. Die Bilddaten umfassen eine Rauschkomponente,
die durch ein elektrisches Rauschen verursacht wird, die Veränderung
in einer Lichtquelle des Gegenstands oder Ähnliches. Die Rauschkomponente
variiert subtil den Gegenstandshelligkeitswert. Entsprechend kann
der Einfluss der Rauschkomponente verringert werden, um eine präzise Entscheidung
auf eine Art zu treffen, die auf der Basis der Evaluationswerte
entscheidet, die mehr als einmal abgetastet werden.
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Das
Entscheidungsmittel erhält
die Helligkeitswertdifferenz auf der Grundlage eines Durchschnittswerts
des Gegenstandshelligkeitswertes, der berechnet wird aus mehreren
Elementen gegenwärtiger
Bilddaten, die durch die Vielzahl von Abtastungen unmittelbar nach
der Fokussierungsinstruktionsmanipulation erhalten werden, und eines
Durchschnittswerts des Gegenstandshelligkeitswertes, der berechnet
wird aus mehreren Elementen letzter Bilddaten, die durch die Vielzahl
von Abtastungen erhalten werden, unmittelbar nachdem die letzte
Fokussierungsoperation abgeschlossen ist.
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Entsprechend
der Anordnung erhält
das Entscheidungsmittel die Helligkeitswertdifferenz auf der Basis
des Mittelwerts des Gegenstandshelligkeitswertes, welcher berechnet
wird aus den mehreren Elementen vorliegender Bilddaten, die durch
die Mehrzahl von Abtastun gen, unmittelbar nach der Fokussierungsinstruktionsmanipulation
erhalten wird, und des Mittelwerts des Gegenstandshelligkeitswertes
berechnet wird von der Vielzahl von Elementen der letzten Bilddaten,
die aus der Vielzahl von Abtastungen unmittelbar, nachdem die letzte
Fokussierungsoperation abgeschlossen ist, erhalten wird. Die Bilddaten
umfassen die Rauschkomponente, die durch das elektrische Rauschen
verursacht wird, die Veränderung
in der Lichtquelle des Gegenstands oder Ähnliches. Die Rauschkomponente
variiert subtil den Gegenstandshelligkeitswert. Entsprechend kann
der Einfluss der Rauschkomponente verringert werden, um die genaue
Entscheidung auf eine Art und Weise zu treffen, die auf der Basis
der Gegenstandshelligkeitswerte entscheidet, welche mehr als einmal
abgetastet werden.
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Das
Entscheidungsmittel erhält
weiter die Gegenstandsfarbdifferenz auf der Grundlage eines Durchschnittswerts
der Gegenstandsfarbe, die berechnet wird aus den mehreren Elementen
gegenwärtiger
Bilddaten, die durch die Vielzahl von Abtastungen unmittelbar nach
der Fokussierungsinstruktionsmanipulation erhalten werden, und einem
Durchschnittswert der Gegenstandsfarbe, die berechnet wird aus den
mehreren Elementen letzter Bilddaten, die durch die Vielzahl von
Abtastungen, unmittelbar, nachdem die letzte Fokussierungsoperation
abgeschlossen ist, erhalten werden.
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Entsprechend
der Anordnung erhält
das Entscheidungsmittel die Gegenstandsfarbdifferenz auf der Basis
des Mittelwerts der Gegenstandsfarbe, welche berechnet wird aus
den mehreren Elementen der vorliegenden Bilddaten, die durch die
Vielzahl von Abtastungen, unmittelbar nach der Fokussierungsinstruktionsmanipulation
erhalten wird, und dem Mittelwert der Gegenstandsfarbe, der berechnet wird
aus den mehreren Elementen letzter Bilddaten, die aus der Vielzahl
von Abtastungen unmittelbar, nachdem die letzte Fokussierungsoperation
abgeschlossen ist, erhalten wird. Die Bilddaten umfassen die Rauschkomponente,
die durch das elektrische Rauschen verursacht wird, die Veränderung
in der Lichtquelle des Gegenstands oder Ähnliches. Die Rauschkomponente
variiert subtil den Gegenstandshelligkeitswert. Entsprechend kann
der Einfluss der Rauschkomponente verringert werden, um die genaue
Entscheidung auf eine Art und Weise zu treffen, die auf der Basis
der Gegenstandshelligkeitswerte entscheidet, die mehr als einmal
abgetastet werden.
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Bei
einer noch anderen Ausführungsform umfasst
der bildverarbeitende Apparat weiter ein Startmittel zum Steuern
des Fokussierungsoperationsmittels um die Fokussierungsoperation
gemäß einer
Bildaufnahmeinstruktionsmanipulation zu starten, nachdem ein Bildaufnahmemodus
gesetzt ist, in welchem das optische Bild aufgenommen werden kann.
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Entsprechend
der Anordnung umfasst der bildverarbeitende Apparat weiter ein Startmittel
zum Steuern des Fokussierungsoperationsmittels um die Fokussierungsoperation
zu starten gemäß einer Bildaufnahmeinstruktionsmanipulation,
nachdem ein Bildaufnahmemodus eingestellt wird, in welchem das optische
Bild aufgenommen werden kann. Entsprechend kann selbst für den Fall,
dass die Fokussierungsinstruktionsmanipulation zum ersten Mal seit der
Bildaufnahmemodus gesetzt ist, die Entscheidung, ob der fokussierte
Zustand seit der Einstellung aufrechterhalten ist oder nicht, getroffen
werden, indem ein Bildaufnahmemodus, in dem das optische Bild aufgenommen
werden kann, eingestellt ist.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
ein Blockdiagramm, das eine Ausführungsform
einer Kamera als eines erfindungsgemäßen bildverarbeitenden Apparats
zeigt; und
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2 ist
ein Flussdiagramm, das eine Prozedur einer CPU zeigt, die die Kamera
aus 1 darstellt oder in der Kamera in 1 enthalten
ist.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN
AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Bevorzugte
Ausführungsformen
der Erfindung werden unten in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen
beschrieben.
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Wie
in 1 gezeigt, fällt
Gegenstandslicht auf ein bildverarbeitendes Element (nachstehend
als „CCD" bezeichnet) 2 durch
eine Fokuslinse 1 ein. Die Fokuslinse 1 (fokussierende
Systemlinse) ist eine, welche einen Fokuspunkt eines Gegenstandsbildes durch
Bewegung in einer optischen Achsenrichtung einstellt. Ein elektronischer
Shutter 3 befindet sich zwischen der Fokuslinse 1 und
der CCD 2, eine Menge an Licht, das auf eine bildgebende
Fläche
einfällt, wird
durch den elektronischen Shutter 3 begrenzt. Die Fokuslinse 1 und
der elektronische Shutter 3 werden durch einen Motor 4 angetrieben.
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Die
oben beschriebene CCD 2 (bildgebendes Mittel) weist die
bildverarbeitende Fläche
auf, in welcher eine Vielzahl von Bildelementen bzw. Pixeln, die
eine fotoelektronische Umwandlung machen, in der Form einer zweidimensionalen
Matrix angeordnet sind. Wenn das Gegenstandslicht auf die bildgebende
Oberfläche
einfällt,
konvertiert die CCD 2 ein optisches Bild, das auf die bildgebende
Fläche
fokussiert wird, in ein elektrisches Signal, um es als analoge Bilddaten
auszugeben.
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Eine
Rauschkomponente in den Bilddaten, die von der CCD 2 ausgegeben
werden, wird durch eine CDS-Schaltung 5 entfernt, die Bilddaten
werden in einem digitalen Wert durch einen A/D-Wandler 6 konvertiert,
und dann werden die Bilddaten an eine Bildverarbeitungsschaltung 7 ausgegeben.
Durch Verwenden eines Frame-Speichers 8, der die Bilddaten
vorübergehend
speichert, führt
die Bildverarbeitungsschaltung 7 unterschiedliche Arten
von Bildverarbeitung, wie zum Beispiel Kompressions-/Expansion-Verarbeitung
aus und zeigt die bildverarbeiteten Bilddaten auf einer Flüssigkristallanzeige 9 an
(nachstehend als „LCD 9" bezeichnet).
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In
der CCD 2, der CDS-Schaltung 5 und dem A/D-Wandler 6 ist
ein Zeitablauf der Konversion oder ein Zeitablauf des Entfernens
durch einen Zeitablaufgenerator 10 gesteuert, der ein Zeitablaufsignal durch
eine Systemsteuerung 11 erzeugt.
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Die
Systemsteuerung 11 führt
die Steuerung der gesamten Kamera aus. Die Systemsteuerung 11 umfasst
eine CPU 11a, die unterschiedliche Arten von Berechnungen
entsprechend eines Programms ausführt, ein ROM 11b eines
Read only-Speichers, der das Programm speichert, das von der CPU 11a und Ähnlichem
verwendet wird, einen Arbeitsbereich, der in verschiedenen Arten
von Verarbeitungen durch die CPU 11a verwendet wird und
ein RAM 11c, das zum Lesen und Schreiben eines Speichers
geeignet ist, der einen Datenspeicherbereich aufweist, der verschiedene
Arten von Daten speichert, und jene Komponenten der Systemsteuerung 11 werden durch
eine Bass-Leitung verbunden, die nicht gezeigt ist.
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Ein
Datenaufzeichnungsspeicher 12, der die Daten speichert,
die von der Bildverarbeitungsschaltung 7 ausgegeben werden,
ein Manipulationsabschnitt 13, der einen Auslöseschalter
aufweist, in welchem bildgebende/Fokussierungs-Anweisungsmanipulation
durchgeführt
werden, und ein EEPROM 14, das verschiedene Arten von eingestellten
Werten speichert, sind durch die Systemsteuerung 11 verbunden.
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Der
allgemeine Betrieb der Kamera, die die oben beschriebene Anordnung
aufweist, wird unten beschrieben.
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Wenn
der bildgebende Modus, in welchem das optische Bild durch die CCD 2 aufgenommen werden
kann, durch die Operation des Leistungsschalters oder eines Betriebsart-Wählschalters eingestellt wird,
sendet die CCD 2 die Bilddaten, die durch die fotoelektrische
Umwandlung des optischen Bildes erhalten werden, das auf der bildgebenden Fläche abgebildet
wird, zu der Bildverarbeitungsschaltung 7 durch die CDS-Schaltung 5 und
den A/D-Wandler 6 jede
1/30 Sekunde. Die Bilddaten, die von der CCD gesendet werden, werden
trichromatisch (R, G, B) durch die Bildverarbeitungsschaltung 7 getrennt
und in dem Frame- Speicher 8 gespeichert. Ein
Evaluationswertberechnungsabschnitt (nicht gezeigt), der in der
Bildverarbeitungsschaltung 7 bereitgestellt wird, berechnet
jeweils einen Gegenstandshelligkeitswert in den Bilddaten als einen
AE-Evaluationswert, den ganzzahligen Wert einer Hochfrequenzkomponente
oder den ganzzahligen Wert der Helligkeitsdifferenz in den benachbarten
Bildelementen bzw. Pixeln in den Bilddaten als einen AF-Evaluationswert,
und eine Gegenstandsfarbe in den Bilddaten als einen AWB-Evaluationswert,
wann immer die Bilddaten gesendet werden. Jeder der berechneten
Evaluationswerte wird in die CPU 11a aufgenommen und dann
steuert die CPU 11a den Motortreiber 4 entsprechend
des AE-Evaluationswertes, um eine automatische Belichtungsoperation
auszuführen
und steuert die Bildverarbeitungsschaltung 7 entsprechend
des AWB-Evaluationswertes, um die Steuerung, wie eine Auto-Weiß-Ausgleichseinstellungsoperation,
auszuführen.
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Die
Bilddaten, die in dem Frame-Speicher 8 gespeichert sind,
werden wieder in die Bildverarbeitungsschaltung 7 gelesen,
YUV-konvertiert durch einen YUV-Konversionsabschnitt
(nicht gezeigt) in der Bildverarbeitungsschaltung 7 bereitgestellt
und in den Frame-Speicher 8 geschrieben. Die YUB-konvertierten
Bilddaten werden zu der LCD 9 durch die Bildverarbeitungsschaltung 7 gesendet
und auf dem LCD 9 angezeigt. Dieser Prozess wird jede 1/30
Sekunde wiederholt.
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Wenn
die Bildverarbeitungsinstruktionsmanipulation in dem Manipulationsabschnitt 13 ausgeführt wird,
wird die AF-Operation normalerweise auf eine Weise gestartet, dass
die CPU 11a mit einer Übertragungsperiode
der Bildverarbeitungsdaten synchronisiert, die durch die CCD 2 gesendet
werden, und die Fokuslinse 1 durch den Motortreiber 4 antreibt.
Die CPU 11a treibt die Fokuslinse 1 von einem
kürzesten
Abstand zu dem unendlichen Abstand als einer totalerfassende Gegenstandsweite oder
von dem unendlichen Abstand zu dem kürzesten Abstand und liest den
AF-Evaluationswert der Bilddaten, die zu der Bildverarbeitungsschaltung 7 während der
Fahrt der Fokuslinse 1 gesendet werden. Dann detektiert
die CCD 11a eine Position der Fokuslinse 1, wo
der gelesene AF-Evaluationswert ein Maximum wird als die Fokusposition,
treibt die Fokuslinse 1 zu der Fokusposition durch den
Motortreiber 4 und beendet die normale AF-Operation.
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Die
Bilddaten, die von der CCD 2 gesendet werden, nachdem die
AF-Operation abgeschlossen ist, werden in dem Frame-Speicher 8 durch
die CDS-Schaltung 5, den A/D-Wandler 6 und die Bildverarbeitungsschaltung 7 gespeichert.
An diesem Punkt werden die Bilddaten, die in dem Frame-Speicher 8 gespeichert
sind, wieder in die Verarbeitungsschaltung 7 gelesen, YUV-konvertiert
und in den Frame-Speicher 8 geschrieben.
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Bei
der Bildverarbeitung werden die YUV-konvertierten Bilddaten zu einer
Bildkompressions-/Expansions-Schaltung (nicht gezeigt) in der Bildverarbeitungsschaltung 7 gesendet.
Die YUV-konvertierten Bilddaten, die zu der Bildkompressions-/Expansions-Schaltung gesendet
werden, werden komprimiert und in den Frame-Speicher 8 geschrieben.
Die komprimierten Bilddaten in dem Frame-Speicher 8 werden
durch die Bildverarbeitungsschaltung 7 gelesen und in einem
Speicher 12 für Aufzeichnungsdaten
gespeichert.
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Als
Nächstes
wird die Operation der Kamera als des bildverarbeitenden Apparats
der Erfindung Bezug nehmend auf ein Flussdiagramm, das den Ablauf
der CPU 11 in 2 zeigt, beschrieben.
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Wenn
der oben beschriebene bildverarbeitende Modus durch den Zeitablauf
eingestellt wird, wie das Einschalten eines Leistungsschalters,
dient die CPU 11a als das Startmittel und das Normalfokussierungsoperationsmittel
und startet sofort die normale AF-Operation (Schritt S1).
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Nachdem
die normale AF-Operation abgeschlossen ist, erhält die CPU 11a den
AF-Evaluationswert,
welcher in dem Evaluationswert-Berechnungsabschnitt der Bildverarbeitungsschaltung 7 berechnet
wird, mehr als einmal, wann immer die Bilddaten von der CCD 2 gesendet
werden und speichert ihren Mittelwert in einem letzten AF-Evaluationswertbereich,
der in dem RAM 11c ausgebildet ist (Schritt S2). Auf dieselbe
Weise erhält
die CPU 11a den AE-Evaluationswert und den AWB-Evaluationswert mehr
als einmal und speichert jeweils ihre Mittelwerte in einem letzten
AE-Evaluationswertbereich und einem letzten ABW-Evaluationswertbereich, welche in dem
Rahmen 11c ausgebildet sind (Schritte S3 und S4). Die Bilddaten,
die von der CCD 2 gesendet werden, nachdem die AF-Operation
abgeschlossen ist, entsprechen den letzten Bilddaten.
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Wenn
eine Entscheidung, dass die Bildverarbeitungs-/Fokussierungsinstruktionsmanipulation ausgeführt worden
ist, erfolgt, Drücken
des Auslöseschalters
eines Operationsabschnittes 13 (JA in Schritt S5 der Anfrage
eines Bildes), erhält
die CPU 11a den Evaluationswert von AF, der in dem Berechnungsabschnitt
eines Evaluationswertes der Bildverarbeitungsschaltung 7,
mehr als einmal berechnet wird, wann immer die Bilddaten von der
CCD 2 gesendet werden, und speichert ihren Mittelwert in
einem gegenwärtigen
AF-Evaluationswertbereich, der ausgebildet ist in dem RAM 11c (Schritt
S6). Dann vergleicht die CPU 11a den AF-Evaluationswert,
der in dem letzten AF-Evaluationswertbereich
gespeichert ist, mit dem, der in dem gegenwärtigen AF-Evaluationswertbereich gespeichert ist
(Schritt S7), wenn ein absoluter Wert der Differenz nicht mehr als α eines vorbestimmten
Wertes ist (JA in Schritt S7) und eine Entscheidung trifft, dass
eine Möglichkeit,
dass ein fokussierter Zustand seit der letzten AF-Operation aufrechterhalten
wird, hoch ist, fährt
die Operation mit dem nächsten
Schritt S8 fort.
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Andererseits
wird, wenn der absolute Wert der Differenz größer ist als α (NEIN in
Schritt S7) und die Entscheidung getroffen wird, dass der Fokussierungszustand
aus der letzten AF-Operation nicht aufrechterhalten wird, eine Antriebsschrittzahl
der Fokuslinse 1 in der AF-Operation auf einen M-Schritt eingestellt
(Schritt S13, der die Schrittzahl zum Abtasten von AF zeigt). α und M sind
Werte, die vorher eingestellt werden, zum Beispiel jene Werte, die
in dem EEPROM 14 in 1 gespeichert
sind und falls notwendig gelesen werden.
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In
dem Schritt S8 erhält
die CPU 11a den AE-Evaluationswert mehr als einmal und
speichert seinen Mittelwert in einem vorhandenen AE-Evaluationswertbereich,
der in dem RAM 11c ausgebildet ist. Dann vergleicht die
CPU 11a den AE-Evaluationswert, der in dem letzten AE-Evaluationswertbereich
gespeichert ist, zu dem, der in dem vorhandenen AE-Evaluationswertbereich
gespeichert ist (Schritt S9), wenn ein absoluter Wert der Differenz nicht
mehr als β eines
vorbestimmten Wertes ist (JA in Schritt S9) und die Entscheidung
getroffen wird, dass die Möglichkeit,
dass der fokussierte Zustand seit der letzten AF-Operation aufrechterhalten
wurde, hoch ist, fährt
die Operation mit dem nächsten
Schritt S10 fort. Andererseits fährt,
wenn der absolute Wert der Differenz mehr als β ist (NEIN in Schritt S9), selbst
wenn die Differenz des AF-Evaluationswertes nicht mehr als α ist und
die Entscheidung getroffen wird, dass der fokussierte Zustand seit
der letzten AF-Operation nicht aufrechterhalten wird, der Ablauf mit
Schritt S13 fort. β ist
ein Wert, der ebenfalls vorher in dem EEPROM 14 gespeichert
wird.
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In
dem Schritt S10 erhält
die CPU 11a den AWB-Evaluationswert mehr als einmal und
speichert seinen Mittelwert in einem gegenwärtigen AWB-Evaluationswertbereich,
der in dem RAM 11c ausgebildet ist. Dann vergleicht die
CPU 11a den AWB-Evaluationswert, der in dem letzten AWB-Evaluationswertbereich
gespeichert ist, mit dem, der in dem vorhandenen AWB-Evaluationswertbereich
gespeichert ist (Schritt S11), wenn ein absoluter Wert der Differenz
nicht mehr als γ eines
vorbestimmten Wertes ist (JA in Schritt S11), und die Entscheidung
getroffen wird, dass der fokussierte Zustand seit der letzten AF-Operation
aufrechterhalten wird, wird die Antriebsschrittzahl der Fokuslinse 1 in
der AF-Operation auf N-Schritte
eingestellt (Schritt S12, der die Schrittanzahl zum Abtasten von
AF zeigt), wenn der absolute Wert der Differenz mehr als γ ist (NEIN
in Schritt S11), obwohl die Differenz des AF-Evaluationswerts nicht
mehr ist als α,
und die Entscheidung getroffen wird, dass der fo kussierte Zustand
seit der letzten AF-Operation nicht aufrechterhalten wird, eine Schrittzahl
zum Antreiben auf den M-Schritt eingestellt (Schritt S13, der eine
Schrittzahl zum Abtasten von AF zeigt). γ und N sind Werte, die vorher
in dem EEPROM 14 gespeichert wurden. Eine Beziehung zwischen
den Antriebsschrittzahlen M und N ist M > N. M ist die Antriebsschrittzahl, welche
den gesamten Objektbereich abtastet.
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Die
Bilddaten, welche die Basis für
die Evaluationswerte sind, die in den Schritten S6, S8 und S10 erhalten
werden, die nach der bildgebenden/Fokussierungsanweisungsoperation
ausgeführt
werden, entsprechen den gegenwärtigen
Bilddaten in den Ansprüchen
der Erfindung. In den Schritten S7, S9 und S11 wird erkennbar, dass
die CPU 11a als das Entscheidungsmittel in den Ansprüchen dient.
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Dann
dient die CPU 11a als Fokussierungsoperationsmittel, treibt
die Fokuslinse 1 durch die Schrittzahl zum Antreiben, die
in dem Schritt S12 oder dem Schritt S13 eingestellt wurde, an, detektiert die
Fokuslage auf der Basis des AF-Evaluationswertes der Bilddaten,
die zu der Bildverarbeitungsschaltung 7 während des
Antriebs der Fokuslinse 1 gesendet werden, und führt die
AF-Operation aus, in welcher der Antriebsmotor 1 zu der
Fokuslage durch den Motortreiber 4 angetrieben wird. Jedoch
wird, wenn die Antriebsschrittzahl N ist, die Fokuslinse 1 in
den Bereich gefahren, wo die Fokuslage, die durch die letzte AF-Operation
detektiert wird, zentriert ist.
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Dann
führt die
CPU 11a die Ausführungsoperation
der Bilddaten in dem Speicher zum Aufzeichnen von Daten 12 aus
(Schritt S15). Die CPU 11a erhält wieder die AF-, AE- und
AWB-Evaluationswerte (Schritte S2 bis S4) und kommt in einen Bereitschaftszustand
bis zur nächsten
Bildverarbeitungsanfrage.
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Entsprechend
der Kamera, die die oben beschriebene Auslegung aufweist, dient
in dem Fall, dass die Entscheidung, dass der fokussierte Zustand bei
der letzten AF-Operation nicht aufrechterhalten wird, getroffen
wurde und die Antriebsschrittzahl auf M eingestellt wird, die CPU 11a als
das Fokussierungsoperationsmittel und treibt die Fokuslinse 1 im normalen
Bereich der totalerfassenden Gegenstandsweite an, während die
normale AF-Operation, in
welcher der AF-Evaluationswert abgetastet wird, ausgeführt wird.
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Andererseits
dient in dem Fall, dass die Entscheidung, dass der fokussierte Zustand
seit der letzten AF-Operation aufrechterhalten wird, getroffen wurde
und die Antriebsschrittzahl auf N eingestellt wird, die CPU 11a als
das Operationsmittel zum verkürzten
Fokussieren und treibt die Fokuslinse 1 in dem verkürzten Bereich
an, in welchem die letzte Fokusposition zentriert ist und welche
enger ist als der normale Bereich, während die verkürzte AF-Operation, in welcher
der AF-Evaluationswert abgetastet wird, ausgeführt wird.
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Entsprechend
kann, wenn der fokussierte Zustand aufrechterhalten wird, die AF-Operation verkürzt werden,
eine Auslösezeitverzögerung kann
verkürzt
werden, und ein elektrischer Stromverbrauch kann reduziert werden,
um eine Lebensdauer einer Batterie zu verlängern. Wenn die Antriebsschrittzahl auf
M eingestellt wird, wird die normale AF-Operation ausgeführt, wenn die Antriebsschrittzahl
auf N eingestellt wird, wird die verkürzte AF-Operation ausgeführt, sodass
erkennbar wird, dass die CPU 11a als das Steuerungsmittel
in den Schritten S12 und S13 dient.
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Bei
der oben beschriebenen Ausführungsform,
fokussierend darauf, dass der fokussierte Zustand oft nicht aufrechterhalten
wird, indem der Gegenstand und Ähnliches
in dem Fall verändert
wird, dass die Gegenstandshelligkeit in den Bilddaten verändert wird
oder die Gegenstandsfarbe verändert wird,
zusätzlich
zu dem AF-Evaluationswert, wird die Entscheidung, ob der fokussierte
Zustand aufrechterhalten wird oder nicht, auf der Basis der AE-
und AWB-Evaluationswerte getroffen. Somit erfolgt die Entscheidung,
ob der fokussierte Zustand aufrechterhalten wird oder nicht, auf
der Basis der AF-, AE- und AWB-Evaluationswerte und die genaue Entscheidung
des Fokus kann erfolgen.
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Entsprechend
der oben beschriebenen Kamera wird die normale AF-Operation gestartet,
unmittelbar nachdem der bildgebende Modus eingestellt wird. Folglich
kann, da die Entscheidung, ob der fokussierte Zustand seit der Einstellung
aufrechterhalten wird selbst in dem Fall getroffen werden kann, dass
die Fokussierungsinstruktionsmanipulation zum ersten Mal ausgeführt wird,
nachdem der Bildverarbeitungsmodus eingestellt wird, die AF-Operation verkürzt werden,
selbst wenn die Fokussierungsinstruktionsmanipulation zum ersten
Mal ausgeführt wird,
nachdem der bildgebende Modus eingestellt wird.
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Ferner
erfolgt, entsprechend der oben beschriebenen Kamera, die Entscheidung,
ob der fokussierte Zustand seit der Einstellung aufrechterhalten
wird oder nicht, auf der Basis jeden Evaluationswerts, der mehr
als einmal erhalten wurde. Somit kann die präzise Entscheidung auf eine
Art und Weise erfolgen, die den Einfluss der Rauschkomponente in
den Bilddaten entfernt.
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Bei
der Ausführungsform
wird selbst in dem Fall, dass die Entscheidung, dass der fokussierte
Zustand aufrechterhalten wird, erfolgt, die Fokuslinse 1 angetrieben,
aber der Bereich ist enger als der normale Bereich. Jedoch wird
zum Beispiel ebenfalls daran gedacht, dass die gegenwärtige Position
als die Fokusposition detektiert wird, und die verkürzte AF- Operation, die die
Fokuslinse 1 an der gegenwärtigen Position erhält, ausgeführt wird,
ohne die Fokuslinse 1 anzutreiben. Somit ist es nicht notwendig, die
Fokuslinse 1 bei der AF-Operation
anzutreiben, die AF-Operation wird verkürzt, um die Auslösezeitverzögerung zu
reduzieren und der elektrische Stromverbrauch kann reduziert werden,
um eine Batterielebensdauer zu verlängern.
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Bei
der Ausführungsform
wird der AF-Evaluationswert, der erhalten wird, nachdem die AF-Operation
beendet ist, in dem letzten AF-Evaluationswertbereich gespeichert.
Jedoch kann, fokussierend darauf, dass der AF-Evaluationswert während der AF-Operation
erhalten wird, der AF-Evaluationswert, welcher unter den AF-Evaluationswerten,
die während
der AF-Operation
erhalten werden, maximal ist, nämlich
der AF-Evaluationswert, wenn sich die Fokuslinse 1 in der
fokussierten Lage befindet, in dem letzten AF-Evaluationswertbereich
gespeichert werden.
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Wie
oben beschrieben kann erfindungsgemäß, wenn das Entscheidungsmittel
entscheidet, dass der fokussierte Zustand aufrechterhalten wird, da
die Fokussierungsoperation in der Detektion der fokussierten Position
verkürzt
werden kann, indem die Fokussystemlinse 1 nicht angetrieben
wird oder ein Antriebsbereich der Fokussystemlinse verengt wird,
als ein Ergebnis die Auslösezeitverzögerung verkürzt werden
und der elektrische Stromverbrauch kann reduziert werden, um eine
Batterielebensdauer zu verlängern.
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Da
es nicht notwendig ist, dass Fokuslinsensystem in der Fokussierungsoperation
anzutreiben, kann die Fokussierungsoperation verkürzt werden, folglich
kann die Auslösezeitverzögerung verkürzt werden,
und der elektrische Stromverbrauch kann reduziert werden, um die
Batterielebensdauer zu verlängern.
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In
der Fokussierungsoperation durch das verkürzte Operationsmittel zum verkürzten Fokussieren
kann, da die Fokussystemlinse in einem engeren Bereich angetrieben
werden kann als dem in der Fokussierungsoperation durch das Operationsmittel zum
normalen Fokussieren, die Fokussierungsoperation verkürzt werden,
als ein Ergebnis kann die Auslösezeitverzögerung verkürzt werden
und der elektrische Stromverbrauch kann reduziert werden, um eine
Batterielebensdauer zu verlängern.
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Weiter
kann, indem die Entscheidung auf der Basis nicht der Bilddaten selbst
sondern des Evaluationswertes erfolgt, der von den Bilddaten erhalten wird,
die Entscheidung leicht getroffen werden.
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Durch
Verwenden des ganzzahligen Werts der Helligkeitsdifferenz in den
benachbarten Bildelementen bzw. Pixeln in den Bilddaten oder des
ganzzahligen Werts des gegebenen hohen Frequenzbandes, das in den
Bilddaten enthalten ist, als Evaluationswert kann der Evaluationswert
leicht erhalten werden, da die Entscheidung getroffen werden kann, indem
derselbe Evaluationswert wie der bei der Detektion der Fokusposition
verwendet wird.
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Selbst
wenn sich die Evaluationswertdifferenz in dem ersten vorbestimmten
Bereich befindet, wenn die Differenz zwischen dem Gegenstandshelligkeitswert
der gegenwärtigen
Bilddaten und dem Gegenstandshelligkeitswert der letzten Bilddaten
außerhalb
des vorbestimmten Bereichs liegt, kann fokussierend darauf, dass
es die Möglichkeit
gibt, dass der fokussierte Zustand nicht aufrechterhalten wird, die
genaue Entscheidung erfolgen, und zwar auf eine Art und Weise, dass
die Entscheidung durch weiteres Verwenden des Gegenstandshelligkeitswertes
erfolgt, der von den gegenwärtigen
Bilddaten oder den letzten Bilddaten erhalten wird.
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Selbst
wenn sich die Evaluationswertdifferenz in dem ersten vorbestimmten
Bereich befindet, wenn die Differenz zwischen der Gegenstandsfarbe der
gegenwärtigen
Bilddaten und der Gegenstandsfarbe der letzten Bilddaten außerhalb
des vorbestimmten Bereiches liegt, kann fokussierend darauf, dass
es die Möglichkeit
gibt, dass der fokussierte Zustand nicht aufrechterhalten wird,
die genaue Entscheidung erfolgen, und zwar auf eine Art und Weise, dass
die Entscheidung durch weiteres Verwenden der Gegenstandsfarbe erfolgt,
die von den gegenwärtigen
Bilddaten oder den letzten Bilddaten erhalten wird.
-
Durch
Treffen der Entscheidung auf der Basis der Evaluationswerte, welche
mehr als einmal abgetastet werden, wird der Einfluss der Rauschkomponente
verringert und der bildverarbeitende Apparat, der in der Lage ist,
eine genaue Entscheidung zu treffen, kann erhalten werden.
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Durch
Treffen der Entscheidung auf der Basis der Gegenstandshelligkeitswerte,
die mehr als einmal abgetastet werden, wird der Einfluss der Rauschkomponente
verringert und die genaue Entscheidung kann erfolgen.
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Durch
Treffen der Entscheidung auf der Basis der Gegenstandsfarbwerte,
die mehr als einmal abgetastet werden, wird der Einfluss der Rauschkomponente
reduziert und die genaue Entscheidung kann getroffen werden.
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Selbst
in dem Fall, dass die Fokussierungsinstruktionsmanipulation zum
ersten Mal ausgeführt wird,
seitdem Bildverarbeitungsmodus eingestellt wurde, kann die Fokussierungsoperation
verkürzt werden,
selbst in dem Fall, dass die Fokussierungsinstruktionsmanipulation
zum ersten Mal ausgeführt wird,
seitdem der bildgebende Modus eingestellt wurde, da die Entscheidung,
ob der fokussierte Zustand seit dem Einstellen aufrechterhalten
wird oder nicht, getroffen werden kann, indem die Fokussierungsoperation
gestartet wird, nachdem der Bildverarbeitungsmodus, in welchem das
optische Bild aufgenommen werden kann, eingestellt wurde.
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Offenbart
ist ein bildverarbeitender Apparat, in welchem eine Auslösezeitverzögerung verkürzt wird,
indem eine Fokussierungsoperation nicht nochmals ausgeführt wird
für den
Fall, dass ein fokussierter Zustand aufrechterhalten wird, nachdem
die Fokussierungsoperation einmal ausgeführt wurde und ein elektrischer
Strom wird verringert, um eine Lebensdauer einer Batterie zu verlängern.
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Eine
CPU vergleicht entsprechend der Fokussierungsinstruktionsmanipulation
gegenwärtige
Bilddaten, welche vor der Ausführung
der Fokussierungsoperation und unmittelbar nach der Fokussierungsinstruktionsmanipulation
erhalten werden und in welcher eine Fokuslinse sich an der letzten
Fokusposition befindet, die durch die letzte Fokussierungsoperation
detektiert wurde, mit letzten Bilddaten, welche während der
letzten Fokussierungsoperation oder unmittelbar, nachdem die letzte Fokussierungsoperation
abgeschlossen wurde, erhalten werden, und in welcher die Fokuslinse
sich an der letzten Fokusposition befindet, und entscheidet, ob
oder ob nicht ein fokussierter Zustand seit der letzten Fokusposition
aufrechterhalten wird. Wenn der fokussierte Zustand noch nicht aufrechterhalten
wird, treibt die CPU die Fokuslinse nicht an oder verengt einen
Antriebsbereich der Fokuslinse.