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TECHNISCHES GEBIET
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf Kühlapparate
mit Kühlzyklen
und insbesondere auf einen Kühlapparat
mit einer Expansionseinrichtung zur Energieerzeugung durch die Expansion des
Kältemittels.
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STAND DER TECHNIK
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Es
gibt einen allgemein bekannten Typ von Kühlapparat mit einem Kühlzyklus,
in dem Kältemittel in
einem Kältemittelkreislauf
umgewälzt
wird, bei dem es sich um einen geschlossenen Kreislauf handelt.
Solch ein Kühlapparattyp
hat als Klimagerät oder
anderer, ähnlicher
Apparat große
Verbreitung gefunden. Der
japanische
Patentantrag Kokai Veröffentlichungsnr.
2001-107881 offenbart zum Beispiel einen solchen Kühlapparat,
in dem der hohe Druck eines Kühlzyklus
höher eingestellt
ist, als der kritische Druck eines Kältemittels. Als Mechanismus
zur Expansion von Kältemittel
enthält
dieser Kühlapparat eine
Expansionseinrichtung, die eine Scroll-Fluidmaschine ist. Und die
Expansionseinrichtung ist über eine
Welle mit einem Kompressor verbunden, mit der Absicht, eine Verbesserung
des Wirkungsgrads zu erzielen, indem die in der Expansionseinrichtung
erzeugte Energie für
den Antrieb des Kompressors verwendet wird.
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In
dem im oben erwähnten
Patentblatt offenbarten Kühlapparat
wird der Massendurchsatz an durch die Expansionseinrichtung strömendem Kältemittel
stets gleich wie der Massendurchsatz an Kältemittel, das durch den Kompressor
strömt.
Dies ergibt sich dadurch, dass der Kältemittelkreislauf ein geschlossener
Kreislauf ist. Andererseits variieren sowohl die Kältemitteldichte
am Eingang der Expansionseinrichtung als auch die Kältemitteldichte
am Eingang des Kompressors abhängig
von den Betriebsbedingungen des Kühlapparats. Im Kühlapparat
aus dem oben erwähnten
Patentblatt sind aber Expansionseinrichtung und Kompressor miteinander
gekoppelt, und es ist unmöglich,
das Verhältnis
zwischen dem Verdrängungsvolumen
der Expansionseinrichtung und dem Verdrängungsvolumen des Kompressors
veränderbar
zu machen. Dadurch entsteht ein Problem, so dass ein fortgesetzter
stabiler Betrieb des Kühlapparats,
wenn sich die Betriebsbedingungen verändern, unmöglich ist.
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Zur
Bewältigung
dieses Problems wird im
japanischen
Patentantrag Kokai Veröffentlichungsar. 2001-116371 ein
Verfahren vorgeschlagen, im Kältemittelkreislauf
eine Bypassleitung vorzusehen, die eine Expansionseinrichtung umgeht.
Anders ausgedrückt,
wenn das Verdrängungsvolumen
der Expansionseinrichtung nicht ausreicht, lässt man einen Teil des Kältemittels,
das Wärme
abgegeben hat, in die Bypassleitung strömen, um die in Umlaufbefindliche Kältemittelmenge
zu gewährleisten,
mit der Absicht, eine stabile Fortführung eines Kühlzyklus
zu ermöglichen.
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In
Wirklichkeit jedoch kann das Verdrängungsvolumen der Expansionseinrichtung
abhängig von
den Betriebsbedingungen des Kühlapparats
zu groß werden.
Auch in diesem Fall wird eine Fortsetzung eines stabilen Betriebs
des Kühlapparats
unmöglich.
Eine Abhilfe für
dieses Problem wird von Fukuda, Mitsuhiro und zwei anderen in einem
Aufsatz mit dem Titel „THEORETICAL
PERFORMANCE OF CARBON DIOXIDE CYCLE WITH INCORPORATION OF COMPRESSOR/EXPANDER
INTEGRATED TYPE FLUID MACHINERY",
35th Air Conditioning and Refrigeration Combined Lecture Meeting,
Lecture Collected Papers, S. 57–60,
offenbart. Genauer gesagt wird in diesem Nichtpatentdokument zusätzlich zu
einer die Expansionseinrichtung umgehenden Bypassleitung, ein einer
Expansionseinrichtung vorgeschaltetes Expansionsventil eingesetzt,
um das Problem zu lösen.
Zusammenfassend ist festzustellen, dass Kältemittel, das in Richtung
der Expansionseinrichtung strömt,
vom Expansionsventil entkomprimiert wird. Das heißt, das
spezifische Volumen von Kältemittel,
das in die Expansionseinrichtung strömt, wird zuvor in der Absicht,
eine stabile Fortführung
des Kühlzyklus
zu ermöglichen,
erhöht.
US-A-6 484519 offenbart
einen Kühlapparat
gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
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PROBLEME, DIE MIT DER ERFINDUNG GELOST WERDEN
SOLLEN
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Wenn,
wie im zuvor erwähnten
Nichtpatentdokument, ein Kältemittelkreislauf
mit einer Bypassleitung versehen wird, die die Expansionseinrichtung umgeht,
und mit einem Expansionsventil, das der Expansionseinrichtung vorgelagert
ist, ermöglicht
diese Anordnung die Durchführung
von Kühlzyklen
unter allen Betriebsbedingungen. Das Problem besteht allerdings
darin, dass die Energieerzeugung in der Expansionseinrichtung reduziert
und somit der Wirkungsgrad des Kühlapparats
verschlechtert wird.
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Hier
wird das oben beschriebene Problem bezugnehmend auf 6 erörtert. 6 zeigt
eine Beziehung zwischen der Verdampfungstemperatur des Kältemittels
und dem Wirkungsgrad unter der Voraussetzung, dass die Temperatur
und der Druck des unter Hochdruck stehenden Kältemittels am Ausgang eines
Radiators konstant sind. Nehmen wir an, das gesamte Kältemittel,
das den Radiator verlässt, strömt so, wie
es ist, in die Expansionseinrichtung. In diesem Fall erhöht sich
die Energieerzeugung in der Expansions einrichtung auf ihren Höchstwert
und der Wirkungsgrad des Kühlapparats
steigt auf das höchstmögliche Niveau. 6 zeigt
eine Beziehung zwischen dem Wirkungsgrad des Kühlapparats und der Verdampfungstemperatur
des Kältemittels
in solch einem angenommenen idealen Zustand in Form der Strich-Zweistrichlinie.
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Sagen
wir, das Verdrängungsvolumen
der Expansionseinrichtung und das des Kompressors werden aufgrund
einer Betriebsbedingung (Verdampfungstemperatur des Kältemittels
= 0°C) eingestellt.
Zu diesem Zeitpunkt, bei Betriebsbedingungen, bei denen das Kältemittel
bei einer Temperatur von 0°C
verdampft, strömt
das gesamte Kältemittel,
das den Radiator verlässt,
so wie es ist, in die Expansionseinrichtung, und der Wirkungsgrad
des Kühlapparats
steigt auf das höchstmögliche Niveau.
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Wenn
allerdings die Verdampfungstemperatur des Kältemittels auf über 0°C steigt,
führt dies zum
Anstieg des niederen Drucks des Kühlzyklus. Folglich erhöht sich
die Dichte des Kältemittels
am Eingang des Kompressors. Dies führt zu einem Zustand, in dem
das Verdrängungsvolumen
der Expansionseinrichtung im Verhältnis zu dem des Kompressors
zu klein wird und ein Teil des Kältemittels,
das den Radiator verlässt,
in die Bypassleitung geleitet werden muss. Daher verringert sich
die Energieerzeugung in der Expansions einrichtung und der Wirkungsgrad
des Kühlapparats
verschlechtert sich im Vergleich zum Wert des Idealzustands, wie
die durchgezogene Linie in 6 zeigt.
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Wenn
die Verdampfungstemperatur des Kältemittels
andererseits unter 0°C
fällt,
führt dies
zum Absinken des niederen Drucks des Kühlzyklus. Folglich nimmt die
Dichte des Kältemittels
am Eingang des Kompressors ab. Dies führt zu einem Zustand, in dem
das Verdrängungsvolumen
der Expansionseinrichtung im Verhältnis zu dem des Kompressors
zu groß wird
und Kältemittel,
das den Radiator verlässt, nach
einer Vorexpansion durch das Expansionsventil in die Expansionseinrichtung
geleitet werden muss. Daher verringert sich auch in diesem Fall
die Energieerzeugung in der Expansionseinrichtung und der Wirkungsgrad
des Kühlapparats
verschlechtert sich im Vergleich zum Wert des Idealzustands, wie
die durchgezogene Linie in 6 zeigt.
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In
Anbetracht dieser Probleme mit dem Stand der Technik wurde die vorliegende
Erfindung gemacht. Entsprechend ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung
die Verbesserung des Wirkungsgrads eines Kühlapparats, während der
Kühlapparat
unter allen Betriebs bedingungen ordnungsgemäß betrieben werden kann.
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DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
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Die
Erfindung ist für
einen Kühlapparat
gemäß den Merkmalen
des Anspruchs 1 vorgesehen.
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Der
Kühlapparat
der Erfindung kann ferner so ausgelegt sein, dass, wenn das Steuerventil
(41) sich im vollständig
geschlossenen Zustand befindet und der hohe Druck des Kühlzyklus
unter den festgelegten Zielwert fällt, das Steuermittel (50)
den zweiten Kompressor (22) in Betrieb setzt und die Leistung des
zweiten Kompressors (22) reguliert, während andererseits, wenn der
zweite Kompressor (22) sich im angehaltenen Zustand befindet
und der hohe Druck des Kühlzyklus
den festgelegten Zielwert übersteigt, das
Steuermittel (50) das Steuerventil (41) in den
geöffneten
Zustand versetzt und die Ventilöffnung
des Steuerventils (41) reguliert.
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Der
Kühlapparat
der Erfindung kann ferner dadurch gekennzeichnet sein, dass der
Kältemittelkreislauf
(10) mit Kohlendioxid als Kältemittel gefüllt ist
und dass der hohe Druck des Kühlzyklus,
der durch die Umwälzung
von Kältemittel
im Kältemittelkreislauf
(10) durchgeführt
wird, höher
eingestellt ist als der kritische Druck von Kohlendioxid.
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BETRIEB
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In
der Erfindung wird Kältemittel
im Kältemittelkreislauf
(10) umgewälzt,
wobei das Kältemittel wiederholt
eine Abfolge von Prozessen (das heißt Verdichtung, Wärmeabgabe,
Expansion und Wärmeaufnahme)
durchläuft
und ein Kühlzyklus
durchgeführt
wird. Der Prozess der Expansion des Kältemittels wird in der Expansionseinrichtung
(23) ausgeführt.
Genauer gesagt, in der Expansionseinrichtung (23) dehnt
sich unter Hochdruck stehendes Kältemittel
nach der Wärmeabgabe
aus und aus dem unter Hochdruck stehenden Kältemittel wird Energie zurückgewonnen.
Der Prozess der Verdichtung des Kältemittels wird vom ersten
Kompressor (21) oder vom zweiten Kompressor (22)
ausgeführt.
Wenn beide Kompressoren, der erste (21) und der zweite
(22) in Betrieb sind, wird ein Teil des Kältemittels
nach der Wärmeaufnahme
in den ersten Kompressor (21) gesaugt, während andererseits
der verbleibende Teil in den zweiten Kompressor (22) gesaugt
wird. Der erste Kompressor (21) wird durch Energie, die
in der Expansionseinrichtung (23) wiedergewonnen wird,
und durch Energie, die vom ersten Elektromotor (31) erzeugt
wird, angetrieben und verdichtet das Kältemittel, das dorthinein angesaugt
wird. Der zweite Kompressor (22) andererseits wird von
Energie angetrieben, die vom zweiten Elektromotor (32)
erzeugt wird, und verdichtet das Kältemittel, das dorthinein angesaugt
wird.
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In
der Erfindung ist der erste Kompressor (21) mit der Expansionseinrichtung
(23) verbunden. Daher ist der erste Kompressor (21)
immer in Betrieb, wenn der Kühlapparat
in Betrieb ist. Der zweite Kompressor (22) andererseits,
der nicht mit der Expansionseinrichtung (23) verbunden
ist, wird vom zweiten Elektromotor (32) angetrieben und
seine Leistung ist regulierbar. Während des Betriebs des Kühlapparats wird
die Leistung des zweiten Kompressors (22) je nach Bedarf
reguliert. Mit anderen Worten: Der zweite Kompressor (22)
kann während
des Betriebs des Kühlapparats
potentiell außer
Betrieb sein.
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In
der Erfindung reguliert das Steuermittel (50) die Leistung
des zweiten Kompressors (22). Die Einstellung der Leistung
des zweiten Kompressors (22) durch das Steuermittel (50) erfolgt,
um den hohen Druck des Kühlzyklus
auf einen festgelegten Zielwert zu bringen. Wenn zum Beispiel der
hohe Druck des Kühlzyklus
höher als
der Zielwert ist, verringert das Steuermittel (50) die
Leistung des zweiten Kompressors (22). Wenn andererseits
der hohe Druck des Kühlzyklus
niedriger als der Zielwert ist, erhöht das Steuermittel (50)
die Leistung des zweiten Kompressors (22).
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In
der Erfindung ist der Kältemittelkreislauf (10)
mit dem Bypasskanal (40) und dem Steuerventil (41)
ausgestattet. Wenn sich das Steuerventil (41) im geöffneten
Zustand befindet, strömt
ein Teil des unter Hochdruck stehenden Kältemittels nach der Wärmeabgabe
in den Bypasskanal (40) und der Rest strömt in die
Expansionseinrichtung (23). Wenn die Ventilöffnung des
Steuerventils (41) verändert
wird, verändert
sich die Menge des in den Bypasskanal (40) einströmenden Kältemittels.
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In
einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung reguliert das Steuermittel (50) die Leistung
des zweiten Kompressors (22) und die Ventilöffnung des Steuerventils
(41). Die Steuerung der Kapazität des zweiten Kompressors (22)
und die Steuerung der Ventilöffnung
des Steuerventils (41) durch das Steuermittel (50)
werden durchgeführt,
damit der hohe Druck des Kühlzyklus
einen festgelegten Zielwert annimmt. Wenn zum Beispiel der hohe
Druck des Kühlzyklus
größer als
der Zielwert ist, verringert das Steuermittel (50) die
Leistung des zweiten Kompressors (22) oder erhöht die Ventilöffnung des
Steuerventils (41), während
andererseits das Steuermittel (50) die Leistung des zweiten
Kompressors (22) erhöht
oder die Ventilöffnung
des Steuerventils (41) verringert, wenn der hohe Druck
des Kühlzyklus
kleiner ist als der Zielwert.
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In
einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung führt
das Steuermittel (50) folgenden Arbeitsgang durch: Das
heißt,
das Steuermittel (50) steuert nur, wenn entweder der zweite
Kompressor (22) oder das Steuerventil (41) nicht
mehr steuerbar werden, das jeweils andere Bauteil.
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Genauer
gesagt verringert das Steuermittel (50) die Ventilöffnung des
Steuerventils (41) nach und nach, wenn der hohe Druck des
Kühlzyklus
bei geöffnetem
Steuerventil (41) unter den Zielwert sinkt. Und wenn der
hohe Druck des Kühlzyklus
immer noch niedriger ist als der Zielwert, auch wenn das Steuerventil
(41) vollständig
geschlossen ist, aktiviert das Steuermittel (50) den zweiten
Kompressor (22) und beginnt, die Leistung des zweiten Kompressors (22)
zu regulieren.
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Wenn
andererseits der hohe Druck des Kühlzyklus höher als der Zielwert ist, während der
zweite Kompressor (22) in Betrieb ist, verringert das Steuermittel
(50) nach und nach die Leistung des zweiten Kompressors
(22). Und wenn der hohe Druck des Kühlzyklus immer noch höher ist
als der Zielwert, auch wenn der zweite Kompressor (22)
angehalten wird, versetzt das Steuermittel (50) das Steuerventil (41)
in den geöffneten
Zustand und beginnt, die Ventilöffnung
des Steuerventils (41) zu regulieren.
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Somit
wird der zweite Kompressor (22) in einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung nur betrieben, wenn das Steuerventil (41)
sich im vollständig
geschlossenen Zustand befindet, und das Steuerventil (41)
wird nur geöffnet,
wenn der zweite Kompressor (22) außer Betrieb ist.
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In
einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung wird im Kältemittelkreislauf
(10) Kohlendioxid (CO2) als Kältemittel
verwendet. Dieses Kohlendioxidkältemittel
wird im ersten Kompressor (21) oder im zweiten Kompressor
(22) bis zu einem Druck verdichtet, der höher ist
als sein kritischer Druck. Kohlendioxid mit einem höheren Druck
als sein kritischer Druck strömt
in die Expansionseinrichtung (23).
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BETRIEBSERGEBNIS
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Im
Kältemittelkreislauf
(10) des Kühlapparats der
vorliegenden Erfindung ist der zweite Kompressor (22),
der nicht mit der Expansionseinrichtung (23) verbunden
ist, parallel zum ersten Kompressor (21) angeordnet. Daher
ist es, selbst bei Betriebsbedingungen, bei denen das Verdrängungsvolumen
des ersten, an die Expansionseinrichtung (23) angeschlossenen
Kompressors (21) allein unzureichend wird, möglich, solch
einen Mangel an Verdrängungsvolumen
dadurch zu kompensieren, dass der zweite Kompressor (22)
in Betrieb gesetzt wird, und den Kühlzyklus unter angemessenen
Betriebsbedingungen fortzusetzen.
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Und
selbst unter Betriebsbedingungen, bei denen Kältemittel nach einer Vorexpansion
durch ein Expansionsventil oder etwas Ähnliches wie üblicherweise
erforderlich in die Expansionseinrichtung (23) geleitet
werden muss, ist es möglich,
unter Hochdruck stehendes Kältemittel
nach Wärmeabgabe
in die Expansionseinrichtung (23) einzuführen, ohne dass
eine Vorexpansion erforderlich wäre.
Die Folge ist, dass der Verlust an in der Expansionseinrichtung (23)
erzeugter Energie vermieden wird.
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Das
heißt,
gemäß der vorliegenden
Erfindung wird es möglich,
selbst unter Betriebsbedingungen, in denen es üblicherweise keine andere Wahl gibt,
als den Wirkungsgrad des Kühlapparats
zu verringern, um die Fortsetzung des Kühlzyklus unter angemessenen
Betriebsbedingungen zu gewährleisten,
den Wirkungsgrad des Kühlapparats
auf einem hohen Niveau zu halten, während zugleich die Fortsetzung
des Kühlzyklus
gewährleistet
wird. Daher wird der Kühlapparat
gemäß der vorliegenden
Erfindung unabhängig
von den Betriebsbedingungen auf stabile Weise betrieben, während der
Wirkungsgrad des Kühlapparats
verbessert wird.
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Erfindungsgemäß ist der
Kältemittelkreislauf (10)
mit dem Bypasskanal (40) und dem Steuerventil (41)
ausgestattet. Hier bestehen im Falle von Kompressoren mit veränderlicher
Leistung im Allgemeinen Beschränkungen
hinsichtlich des Leistungsveränderungsbereichs.
Dies kann zu Betriebsbedingungen führen, unter denen es unmöglich ist,
den Kühlzyklus
lediglich durch Regulierung der Kapazität des zweiten Kompressors (22)
unter angemessenen Bedingungen fortzusetzen, abhängig vom Gebrauchsstatus des
Kühlapparats.
Andererseits wird es gemäß der vorliegenden
Erfindung möglich,
eine stabile Fortsetzung des Kühlzyklus
selbst unter solchen Betriebsbedingungen zu erreichen, indem die
Einströmgeschwindigkeit
des unter Hochdruck stehenden Kältemittels
in den Bypasskanal (40) reguliert wird. Zusammenfassend
ist festzustellen, dass selbst unter Betriebsbedingungen, unter
denen das Verdrängungsvolumen
der Expansionseinrichtung (23) allein nicht ausreicht,
um eine erforderliche Umlaufmenge an Kältemittel zu gewährleisten,
ein zu geringer Massendurchsatz des Kältemittels durch die Einführung von
unter Hochdruck stehendem Kältemittel
in den Bypasskanal (40) aufgefangen wird, sodass es möglich ist,
die Fortsetzung des Kühlzyklus
unter angemessenen Betriebsbedingungen zu gewährleisten.
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Erfindungsgemäß ist es
so gestaltet, dass das Steuerventil (41) nur zur Einführung von
unter Hochdruck stehendem Kältemittel
in den Bypasskanal (40) geöffnet wird, wenn der zweite
Kompressor (22) angehalten wurde und seine Leistung nicht
mehr geregelt werden kann. Infolge solch einer Auslegung wird es
möglich,
die Häufigkeit,
mit der in einen Betriebszustand gewechselt wird, in dem die in
der Expansionseinrichtung (23) erzeugte Energie verringert wird,
weil die Einströmmenge
des Kältemittels
verringert wird, zu minimieren, sodass der Kühlapparat in einem Betriebszustand
betrieben werden kann, mit dem der Wirkungsgrad des Kühlapparats
so hoch wie möglich
gemacht werden kann.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
ein Leitungssystemplan, der eine Anordnung eines Kältemittelkreislaufs
in einer ersten Ausführungsform
zeigt;
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2 ist
ein Mollier-Diagramm (Druck-Enthalpie-Diagramm), das einen Kühlzyklus
im Kältemittelkreislauf
der ersten Ausführungsform
zeigt;
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3A ist
ein Mollier-Diagramm (Druck-Enthalpie-Diagramm), das einen Kühlzyklus
im Kältemittelkreislauf
der ersten Ausführungsform
während des
Betriebsmodus „Raumkühlung" zeigt, wenn die Temperatur
der Außenluft
sinkt;
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3B ist
ein Mollier-Diagramm (Druck-Enthalpie-Diagramm), das einen Kühlzyklus
im Kältemittelkreislauf
der ersten Ausführungsform
während des
Betriebsmodus „Raumheizung" zeigt, wenn die Temperatur
der Außenluft
sinkt;
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4A ist
ein Mollier-Diagramm (Druck-Enthalpie-Diagramm), das einen Kühlzyklus
im Kältemittelkreislauf
der ersten Ausführungsform
während des
Betriebsmodus „Raumkühlung" zeigt, wenn die Temperatur
der Außenluft
steigt;
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4B ist
ein Mollier-Diagramm (Druck-Enthalpie-Diagramm), das einen Kühlzyklus
im Kältemittelkreislauf
der ersten Ausführungsform
während des
Betriebsmodus „Raumheizung" zeigt, wenn die Temperatur
der Außenluft
steigt;
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5 ist
ein Leitungssystemplan, der eine Anordnung eines Kältemittelkreislaufs
in einer zweiten Ausführungsform
zeigt und
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6 zeigt
eine Beziehung zwischen der Verdampfungstemperatur des Kältemittels
und dem Wirkungsgrad eines konventionellen Kühlapparats.
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BESTE AUSFÜHRUNGSWEISE DER ERFINDUNG
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Im
Folgenden werden Ausführungsformen der
vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen detailliert
beschrieben.
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1. AUSFÜHRUNGSFORM DER ERFINDUNG
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Bezugnehmend
auf 1 ist eine erste Ausführungsform ein Klimagerät, das von
einem Kühlapparat
gemäß der vorliegenden
Erfindung gebildet wird. Das Klimagerät der ersten Ausführungsform enthält einen
Kältemittelkreislauf
(10) und ein Steuergerät
(50), das ein Steuermittel ist. Und das Klimagerät der vorliegenden
Ausführungsform
ist so aufgebaut, dass es die Umwälzung des Kältemittels durch den Kältemittelkreislauf
(10) verursacht und dabei umschaltbar eine Raumkühlung oder
eine Raumheizung bereitstellt.
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Der
Kältemittelkreislauf
(10) ist mit Kohlendioxid (CO2)
als Kältemittel
gefüllt.
Darüber
hinaus ist der Kältemittelkreislauf
(10) mit einem Innenwärmetauscher
(11), einem Außenwärmetauscher
(12), einem ersten Vierwege-Schaltventil (13),
einem zweiten Vierwege-Schaltventil (14), einem ersten
Kompressor (21), einem zweiten Kompressor (22)
und einer Expansionseinrichtung (23) ausgestattet.
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Der
Innenwärmetauscher
(11) wird von einem Röhren-Lamellen-Wärmetauscher
des sogenannten Querlamellentyps gebildet. Der Innenwärmetauscher
(11) wird von einem Gebläse (nicht in der Figur abgebildet)
mit Innenluft versorgt. Im Innenwärmetauscher (11) findet
ein Wärmeaustausch
zwischen der vom Gebläse
zugeführten
Innenluft und dem Kältemittel
im Kältemittelkreislauf
(10) statt. Im Kältemittelkreislauf
(10) ist ein Ende des Innenwärmetauschers (11) über Leitungen
mit einer ersten Öffnung
des ersten Vierwege-Schaltventils
(13) und das andere Ende über Leitungen mit einer ersten Öffnung des
zweiten Vierwege-Schaltventils (14) verbunden.
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Der
Außenwärmetauscher
(12) wird von einem Röhren-Lamellen-Wärmetauscher
des sogenannten Querlamellentyps gebildet. Der Außenwärmetauscher
(12) wird von einem Gebläse (nicht in der Figur abgebildet)
mit Außenluft
versorgt. Im Außenwärmetauscher
(12) findet ein Wärmeaustausch
zwischen der vom Gebläse
zugeführten
Außenluft
und dem Kältemittel
im Kältemittelkreislauf
(10) statt. Im Kältemittelkreislauf
(10) ist ein Ende des Außenwärmetauschers (12) über Leitungen
mit einer zweiten Öffnung
des ersten Vierwege-Schaltventils
(13) und das andere Ende über Leitungen mit einer zweiten Öffnung des
zweiten Vierwege-Schaltventils (14) verbunden.
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Der
erste Kompressor (21) und der zweite Kompressor (22)
werden beide von Rollkolben-Fluidmaschinen gebildet. Mit anderen
Worten: Diese beiden Kompressoren (21, 22) werden
von als Verdrängungsverdichter
ausgeführten
Fluidmaschinen gebildet, deren Verdrängungsvolumen konstant ist.
Im Kältemittelkreislauf
(10) sind die Druckseiten des ersten und des zweiten Kompressors
(21, 22) über
Leitungen mit einer dritten Öffnung
des ersten Vierwege-Schaltventils (13) und ihre Saugseiten über Leitungen
mit einer vierten Öffnung
des ersten Vierwege-Schaltventils (13) verbunden. Somit
sind der erste Kompressor (21) und der zweite Kompressor
(22) im Kältemittelkreislauf
(10) parallel zueinander angeschlossen.
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Die
Expansionseinrichtung (23) wird von einer Rollkolben-Fluidmaschine
gebildet. Das heißt, die
Expansionseinrichtung (23) wird von einer als Verdrängungsverdichter
ausgeführten
Fluidmaschine gebildet, deren Verdrängungsvolumen konstant ist.
Im Kältemittelkreislauf
(10) ist eine Anströmseite der
Expansionseinrichtung (23) über Leitungen mit einer dritten Öffnung des
zweiten Vierwege-Schaltventils (14) verbunden und ihre
Abströmseite über Leitungen
mit einer vierten Öffnung
des zweiten Vierwege-Schaltventils
(14) verbunden.
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Die
Kompressoren (21, 22) und die Expansionseinrichtung
(23) sind nicht auf Rollkolben-Fluidmaschinen beschränkt. Mit
anderen Worten: Es können
zum Beispiel Scroll-Verdrängungsfluidmaschinen
verwendet werden, um die Kompressoren (21, 22)
und die Expansionseinrichtung (23) zu bilden.
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Der
erste Kompressor (21) ist über eine Antriebswelle mit
der Expansionseinrichtung (23) und einem ersten Elektromotor
(31) verbunden. Der erste Kompressor (21) verfügt über einen
Drehantrieb durch die Energie, die durch die Expansion des Kältemittels
in der Expansionseinrichtung (23) erzeugt wird, und durch
die Energie, die durch das Einschalten des ersten Elektromotors
(31) erzeugt wird. Außerdem
drehen sich der erste Kompressor (21) und die Expansionseinrichtung
(23), die durch die eine Antriebswelle miteinander verbunden
sind, mit derselben Drehzahl. Anders gesagt: Das Verhältnis zwischen
dem Verdrängungsvolumen
des ersten Kompressors (21) und dem Verdrängungsvolumen
der Expansionseinrichtung (23) ist immer konstant.
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Der
zweite Kompressor (22) andererseits ist über eine
Antriebswelle mit einem zweiten Elektromotor (32) verbunden.
Dieser zweite Kompressor (22) verfügt über einen Drehantrieb, der
nur von der Energie stammt, die durch das Einschalten des zweiten
Elektromotors (32) erzeugt wird. Das heißt, der zweite
Kompressor (22) kann mit einer anderen Drehzahl als der
des ersten Kompressors (21) und der Expansionseinrichtung
(23) betrieben werden.
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Der
erste Elektromotor (31) und der zweite Elektromotor (32)
werden jeweils von einem Umrichter (nicht abgebildet) mit Wechselstrom
mit einer festgelegten Frequenz versorgt. Die Frequenz des Wechselstroms,
mit dem der erste Elektromotor (31) versorgt wird, und
die Frequenz des Wechselstroms, mit dem der zweite Elektromotor
(32) versorgt wird, werden individuell eingestellt.
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Wenn
die Frequenz des Wechselstroms, mit dem der erste Elektromotor (31)
versorgt wird, verändert
wird, verursacht dies eine Veränderung
der Drehzahl des ersten Kompressors (21) und der Expansionseinrichtung
(23) und somit eine Veränderung
des Verdrängungsvolumens
des ersten Kompressors (21) und der Expansionseinrichtung
(23). Das heißt,
die Leistung des ersten Kompressors (21) und der Expansionseinrichtung
(23) ist veränderbar. Wenn
andererseits die Frequenz des Wechselstroms, mit dem der zweite
Elektromotor (32) versorgt wird, verändert wird, verursacht dies
eine Veränderung
der Drehzahl des zweiten Kompressors (22) und somit eine
Veränderung
des Verdrängungsvolumens
des zweiten Kompressors (22). Das heißt, die Leistung des zweiten
Kompressors (22) ist veränderbar.
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Wie
oben beschrieben sind die erste bis vierte Öffnung des ersten Vierwege-Schaltventils (13)
in dieser Reihenfolge mit dem Innenwärmetauscher (11),
dem Außenwärmetauscher
(12), den Druckseiten des ersten und zweiten Kompressors
(21, 22) und den Saugseiten des ersten und zweiten
Kompressors (21, 22) verbunden. Das erste Vierwege-Schaltventil (13)
kann zwischen einem ersten Zustand, der einen Fluidaustausch zwischen
der ersten und der vierten Öffnung
und einen Fluidaustausch zwischen der zweiten und der dritten Öffnung ermöglicht (wie
in 1 mit der durchgezogenen Linie dargestellt), und einem
zweiten Zustand, der einen Fluidaustausch zwischen der ersten und
der dritten Öffnung
und einen Fluidaustausch zwischen der zweiten und der vierten Öffnung ermöglicht (wie
in 1 mit der unterbrochenen Linie dargestellt), geschaltet
werden.
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Die
erste bis vierte Öffnung
des zweiten Vierwege-Schaltventils (14) andererseits sind
in dieser Reihenfolge mit dem Innenwärmetauscher (11),
dem Außenwärmetauscher
(12), der Anströmseite
der Expansionseinrichtung (23) und der Abströmseite der Expansionseinrichtung
(23) verbunden. Das zweite Vierwege-Schaltventil (14)
kann zwischen einem ersten Zustand, der einen Fluidaustausch zwischen
der ersten und der vierten Öffnung
und einen Fluidaustausch zwischen der zweiten und der dritten Öffnung ermöglicht (wie
in 1 mit der durchgezogenen Linie dargestellt), und
einem zweiten Zustand, der einen Fluidaustausch zwischen der ersten
und der dritten Öffnung
und einen Fluidaustausch zwischen der zweiten und der vierten Öffnung ermöglicht (wie
in 1 mit der unterbrochenen Linie dargestellt), geschaltet
werden.
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Der
Kältemittelkreislauf
(10) enthält
ferner eine Bypassleitung (40). Ein Ende der Bypass-Leitung
(40) ist zwischen der Anströmseite der Expansionseinrichtung
(23) und dem zweiten Vierwege-Schaltventil (14)
angeschlossen, und das andere Ende davon ist zwischen der Abströmseite der
Expansionseinrichtung (23) und dem zweiten Vierwege-Schaltventil
(14) angeschlossen. Mit anderen Worten: Die Bypassleitung
(40) stellt einen Bypasskanal dar, der eine Fluidverbindung
zwischen der Eingangsseite und der Ausgangsseite der Expansionseinrichtung
(23) herstellt.
-
Die
Bypassleitung (40) ist mit einem Bypassventil (41)
ausgestattet, das ein Steuerventil ist. Das Bypassventil (41)
wird von einem sogenannten elektronischen Expansionsventil gebildet,
wobei die Ventilöffnung
des Bypassventils (41) verändert werden kann, indem seine
Nadel mit einem Schrittmotor oder etwas Ähnlichem gedreht wird. Wenn
die Ventilöffnung
des Bypassventils (41) verändert wird, verändert sich
der Durchsatz des durch die Bypassleitung (40) strömenden Kältemittels.
Außerdem
erreicht die Bypassleitung (40) den gesperrten Zustand,
wenn das Bypassventil (41) in der vollständig geschlossenen
Position ist. Die Folge ist, dass das gesamte unter Hochdruck stehende
Kältemittel
in die Expansionseinrichtung (23) befördert wird.
-
Das
Steuergerät
(50) ist so konfiguriert, dass es die Leistung des zweiten
Kompressors (22) und den Kältemitteldurchsatz in der Bypassleitung
(40) reguliert, damit der hohe Druck des Kühlzyklus
einen festgelegten Zielwert annehmen kann. Genauer gesagt, das Steuergerät (50)
reguliert die Frequenz des Wechselstroms, mit dem der zweite Elektromotor (32)
versorgt wird, und die Ventilöffnung
des Bypassventils (41). Außerdem steuert das Steuergerät (50) auch
die Leistung des ersten Kompressors (21), indem es die
Frequenz des Wechselstroms reguliert, mit dem der erste Elektromotor
(31) versorgt wird.
-
BETRIEBSMODI
-
Bezugnehmend
auf die 1 und 2 werden
Raumkühlung
und -heizung durch das Klimagerät
der vorliegenden Ausführungsform
beschrieben. Punkt A, Punkt B, Punkt C und Punkt D in der Beschreibung
entsprechen in dieser Reihenfolge Punkt A, Punkt B, Punkt C und
Punkt D, wie sie in einem Mollier-Diagramm in 2 abgebildet
sind. Außerdem
werden hier die Vorgänge,
wenn der zweite Kompressor (22) angehalten ist und das
Bypassventil (41) vollständig geschlossen ist, beschrieben.
Diese Vorgänge
in solch einem Zustand finden unter Betriebsbedingungen statt, in
denen das Verhältnis
des spezifischen Volumens des Kältemittels
am Ausgang eines Verdampfers zum spezifischen Volumen des Kältemittels
am Ausgang eines Radiators mit dem Verhältnis des Verdrängungsvolumens
des ersten Kompressors (21) zum Verdrängungsvolumen der Expansionseinrichtung
(23) übereinstimmt.
-
KÜHLBETRIEB
-
Im
Kühlbetrieb
schalten das erste Vierwege-Schaltventil (13) und das zweite
Vierwege-Schaltventil (14) jeweils in den Zustand (der
in 1 mit der durchgezogenen Linie angezeigt wird).
Wenn in diesem Zustand der erste Elektromotor (31) eingeschaltet
wird, führt
dies zur Umwälzung
von Kältemittel
im Kältemittelkreislauf
(10), wodurch ein Kühlzyklus durchgeführt wird.
Zu diesem Zeitpunkt funktioniert der Außenwärmetauscher (12) als
Radiator, während andererseits
der Innenwärmetauscher
(11) als Verdampfer funktioniert. ph (der
hohe Druck des Kühlzyklus)
ist höher
eingestellt als pk (der kritische Druck von
Kohlendioxid als Kältemittel)
(siehe 2).
-
Unter
Hochdruck stehendes Kältemittel
in einem Zustand von Punkt A wird aus dem ersten Kompressor (21)
ausgestoßen.
Dieses unter Hochdruck stehende Kältemittel strömt über das
erste Vierwege-Schaltventil (13) in den Außenwärmetauscher (12).
Im Außenwärmetauscher
(12) führt
das unter Hochdruck stehende Kältemittel
Wärme an
die Außenluft
ab, seine Enthalpie sinkt, ohne dass sich sein Druck verändert (d.
h. sein Druck bleibt auf einem Niveau von ph),
und sein Zustand wechselt auf Punkt B.
-
Aus
dem Außenwärmetauscher
(12) kommendes unter Hochdruck stehendes Kältemittel strömt über das
zweite Vierwege-Schaltventil (14) in die Expansionseinrichtung
(23). In der Expansionseinrichtung (23) dehnt
sich das dorthin eingeführte
Kältemittel
aus und die innere Energie des unter Hochdruck stehenden Kältemittels
wird in Rotationsenergie umgewandelt. Infolge der Expansion in der Expansionseinrichtung
(23) sinkt der Druck und die Enthalpie des unter Hochdruck
stehenden Kältemittels
und sein Zustand wechselt auf Punkt C. Das heißt, der Druck des Kältemittels
fällt durch
das Durchlaufen der Expansionseinrichtung (23) von ph auf pn ab.
-
Aus
der Expansionseinrichtung (23) kommendes unter Niederdruck
stehendes Kältemittel
mit einem Druckniveau von pn strömt über das
zweite Vierwege-Schaltventil (14) in den Innenwärmetauscher
(11). Im Innenwärmetauscher
(11) nimmt das unter Niederdruck stehende Kältemittel
Wärme aus der
Innenluft auf, seine Enthalpie steigt, ohne dass sich sein Druck
verändert
(d. h. sein Druck bleibt auf dem Niveau von pn)
und sein Zustand wechselt auf Punkt D. Außerdem wird im Innenwärmetauscher (11)
Innenluft durch unter Niederdruck stehendes Kältemittel gekühlt und
die so gekühlte
Innenluft in den Innenraum zurückbefördert.
-
Aus
dem Innenwärmetauscher
(11) kommendes unter Niederdruck stehendes Kältemittel wird über das
erste Vierwege-Schaltventil (13) vom ersten Kompressor
(21) angesaugt. Das in den ersten Kompressor (21)
gesaugte Kältemittel
wird bis auf ein Druckniveau von ph verdichtet,
sein Zustand wechselt auf Punkt A, und es wird vom ersten Kompressor
(21) ausgestoßen.
-
HEIZBETRIEB
-
Im
Heizbetrieb schalten das erste Vierwege-Schaltventil (13)
und das zweite Vierwege-Schaltventil (14) jeweils in den
Zustand (der in 1 mit der durchgezogenen Linie
angezeigt wird). Wenn in diesem Zustand der erste Elektromotor (31)
eingeschaltet wird, führt
dies zur Umwälzung
von Kältemittel
im Kältemittelkreislauf
(10), wodurch ein Kühlzyklus durchgeführt wird.
Zu diesem Zeitpunkt funktioniert der Innenwärmetauscher (11) als
Radiator, während andererseits
der Außenwärmetauscher
(12) als Verdampfer funktioniert. Außerdem ist der hohe Druck des
Kühlzyklus
(ph) höher
eingestellt der kritische Druck von Kohlendioxid als Kältemittel
(pk), wie im Kühlbetrieb (siehe 2).
-
Unter
Hochdruck stehendes Kältemittel
in einem Zustand von Punkt A wird aus dem ersten Kompressor (21)
ausgestoßen.
Dieses unter Hochdruck stehende Kältemittel strömt über das
erste Vierwege-Schaltventil (13) in den Innenwärmetauscher
(11). Im Innenwärmetauscher
(11) führt
das unter Hochdruck stehende Kältemittel
Wärme an
die Innenluft ab, seine Enthalpie sinkt, ohne dass sich sein Druck verändert (d.
h. sein Druck bleibt auf einem Niveau von ph),
und sein Zustand wechselt auf Punkt B. Außerdem wird im Innenwärmetauscher
(11) Innenluft durch unter Hochdruck stehendes Kältemittel
aufgeheizt. Die so aufgeheizte Innenluft wird in den Innenraum zurückbefördert.
-
Aus
dem Innenwärmetauscher
(11) kommendes unter Hochdruck stehendes Kältemittel strömt über das
zweite Vierwege-Schaltventil (14) in die Expansionseinrichtung
(23). In der Expansionseinrichtung (23) dehnt
sich das dorthin eingeführte
Kältemittel
aus und die innere Energie des unter Hochdruck stehenden Kältemittels
wird in Rotationsenergie umgewandelt. Infolge der Expansion in der Expansionseinrichtung
(23) sinkt der Druck und die Enthalpie des unter Hochdruck
stehenden Kältemittels
und sein Zustand wechselt auf Punkt C. Das heißt, der Druck des Kältemittels
fällt durch
das Durchlaufen der Expansionseinrichtung (23) von ph auf pn ab.
-
Aus
der Expansionseinrichtung (23) kommendes unter Niederdruck
stehendes Kältemittel
mit einem Druckniveau von pn strömt über das
zweite Vierwege-Schaltventil (14) in den Außenwärmetauscher
(12). Im Außenwärmetauscher
(12) nimmt das unter Niederdruck stehende Kältemittel
Wärme aus der
Außenluft
auf, seine Enthalpie steigt, ohne dass sich sein Druck verändert (d.
h. sein Druck bleibt auf dem Niveau von pn)
und sein Zustand wechselt auf Punkt D.
-
Aus
dem Außenwärmetauscher
(12) kommendes unter Niederdruck stehendes Kältemittel wird über das
erste Vierwege-Schaltventil (13) vom ersten Kompressor
(21) angesaugt. Das in den ersten Kompressor (21)
gesaugte Kältemittel
wird bis auf ein Druckniveau von Ph verdichtet,
sein Zustand wechselt auf Punkt A, und es wird vom ersten Kompressor
(21) ausgestoßen.
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FUNKTION DES STEUERGERÄTS
-
Das
Steuergerät
(50) reguliert die Leistung des zweiten Kompressors (22)
und den Durchsatz des Kältemittels
in der Bypassleitung (40), damit der hohe Druck des Kühlzyklus
(ph) einen festgelegten Zielwert annehmen
kann.
-
Dem
Steuergerät
(50) werden ein Messwert des niederen Drucks des Kühlzyklus
(pn) und ein Messwert der Kältemitteltemperatur
(T) am Ausgang des als Radiator dienenden Außenwärmetauschers (12)
oder am Ausgang des als Radiator dienenden Innenwärmetauschers
(11) übermittelt.
Außerdem wird
dem Steuergerät
(50) ein Messwert des hohen Drucks des Kühlzyklus
(ph) übermittelt.
Darüber
hinaus reguliert das Steuergerät
(50) die Frequenz des Wechselstroms, mit dem der zweite
Elektromotor (32) versorgt wird, und die Ventilöffnung des
Bypassventils (41), damit der Messwert des hohen Drucks des
Kühlzyklus
(ph) einen festgelegten Zielwert annehmen
kann.
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FESTLEGUNG DES ZIELWERTS
-
Basierend
auf den eingegebenen Messwerten, d. h. einem Messwert des niederen
Drucks (pn) und einem Messwert der Kältemitteltemperatur
(T), legt das Steuergerät
(50) als Zielwert einen optimalen Wert für den hohen
Druck des Kühlzyklus
fest. Dazu errechnet das Steuergerät (50) unter Verwendung von
zuvor gespeicherten Korrelationsgleichungen, Tabellen numerischer
Daten oder Ähnlichem
einen optimalen Wert für
den hohen Druck des Kühlzyklus, d.
h. einen Wert für
den hohen Druck, mit dem der Wirkungsgrad des Kühlzyklus maximiert werden kann,
und nimmt das Ergebnis als Zielwert. Daraufhin vergleicht das Steuergerät (50)
einen eingegebenen Messwert des hohen Drucks (ph)
mit dem festgelegten Zielwert und führt dem Vergleichsergebnis
entsprechend folgende Arbeitsschritte durch.
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MESSWERT DES HOHEN DRUCKS ph =
ZIELWERT
-
Wenn
ein Messwert des hohen Drucks ph mit dem
Zielwert übereinstimmt,
muss weder die Leistung des zweiten Kompressors (22) noch
der Durchsatz des Kältemittels
in der Bypassleitung (40) verändert werden. Daher steuert
das Steuergerät
(50) die Frequenz des Wechselstroms, mit dem der zweite Elektromotor
(32) versorgt wird, und die Ventilöffnung des Bypassventils (41)
so, dass sie unverändert
bleiben. Mit anderen Worten: Wenn der zweite Kompressor (22)
außer
Betrieb ist, wird er außer
Betrieb belassen. Und wenn das Bypassventil (41) vollständig geschlossen
ist, wird das Bypassventil (41) weiterhin im vollständig geschlossenen
Zustand belassen.
-
MESSWERT DES HOHEN DRUCKS ph > ZIELWERT
-
Wenn
in einem bestimmten Betriebszustand sowohl der erste Kompressor
(21) als auch der zweite Kompressor (22) in Betrieb
sind, wenn ein Messwert des hohen Drucks (ph)
größer ist
als der Zielwert, kann entschieden werden, dass die Gesamtsumme
des Verdrängungsvolumens
des ersten Kompressors (21) und des Verdrängungsvolumens
des zweiten Kompressors (22) zu groß ist. Basierend auf solch
einer Entscheidung verringert das Steuergerät (50) die Frequenz
des Wechselstroms, mit dem der zweite Elektromotor (32)
versorgt wird, und verringert die Drehzahl des zweiten Kompressors
(22), um dadurch das Verdrängungsvolumen des zweiten Kompressors
(22) zu verkleinern. Das heißt, das Steuergerät (50)
reduziert die Leistung des zweiten Kompressors (22).
-
Wenn
ein Messwert des hohen Drucks (ph) selbst
dann größer ist
als der Zielwert, wenn der zweite Kompressor (22) angehalten
wird, kann entschieden werden, dass das Verdrängungsvolumen der Expansionseinrichtung
(23) zu klein ist. Um dem Abhilfe zu schaffen, versetzt
das Steuergerät
(50) das Bypassventil (41) in den geöffneten
Zustand, um Kältemittel
in die Expansionseinrichtung (23) und in die Bypassleitung
(40) einzuführen.
Das heißt,
Kältemittel
strömt
nicht nur durch die Expansionseinrichtung (23), sondern
auch durch die Bypassleitung (40), wodurch die Kältemittelumlaufmenge
gewährleistet
wird.
-
MESSWERT DES HOHEN DRUCKS Ph < ZIELWERT
-
Wenn
in einem bestimmten Betriebszustand der zweite Kompressor (22)
außer
Betrieb ist, während
sich das Bypassventil (41) im geöffneten Zustand befindet, wenn
ein Messwert des hohen Drucks (ph) unter
den Zielwert sinkt, kann entschieden werden, dass die Gesamtsumme
des Kältemitteldurchsatzes
in der Expansionseinrichtung (23) und in der Bypassleitung
(40) zu groß ist.
Um dem Abhilfe zu schaffen, verringert das Steuergerät (50)
die Ventilöffnung
des Bypassventils (41), um den Kältemitteldurchsatz in der Bypassleitung
(40) zu verringern.
-
Wenn
ein Messwert des hohen Drucks (ph) selbst
dann unter den Zielwert sinkt, wenn das Bypassventil (41)
in eine vollständig
geschlossene Position gebracht wird, kann entschieden werden, dass das
Verdrängungsvolumen
des ersten Kompressors (21) zu klein ist. Daher beginnt
das Steuergerät
(50) in diesem Fall, den zweiten Elektromotor (32)
mit Energie zu versorgen, um den zweiten Kompressor (22) einzuschalten.
Danach erhöht
oder verringert das Steuergerät
(50) die Frequenz des Wechselstroms, mit dem der zweite
Elektromotor (32) versorgt wird, je nach Bedarf, wodurch
die Drehzahl des zweiten Kompressors (22) verändert wird.
Auf diese Weise wird das Verdrängungsvolumen
des zweiten Kompressors (22) reguliert. Zusammenfassend
ist festzustellen, dass das Steuergerät (50) die Leistung
des zweiten Kompressors (22) steuert.
-
Wenn
ein Messwert des hohen Drucks (ph) selbst
dann unter den Zielwert sinkt, wenn die Drehzahl des zweiten Kompressors
(22) auf einen Höchstwert
gesteigert wird (d. h. wenn die Leistung des zweiten Kompressors
(22) auf ein Maximum erhöht wird), kann entschieden
werden, dass das Verdrängungsvolumen
der Expansionseinrichtung (23) zu goß ist. Daher verringert das
Steuergerät
(50) in diesem Fall die Frequenz des Wechselstroms, mit
dem der erste Elektromotor (31) versorgt wird, wodurch die
Drehzahl der Expansionseinrichtung (23) verringert wird.
Auf dieses Weise wird das Verdrängungsvolumen
der Expansionseinrichtung (23) verkleinert.
-
EFFEKTE DER ERSTEN AUSFÜHRUNGSFORM
-
Im
Klimagerät
der ersten Ausführungsform ist
im Kältemittelkreislauf
(10) der zweite Kompressor (22), der nicht mit
der Expansionseinrichtung (23) verbunden ist, parallel
zum ersten Kompressor (21) angeordnet. Wegen dieser Anordnung
ist es möglich, selbst
unter Betriebsbedingungen, bei denen das Verdrängungsvolumen des mit der Expansionseinrichtung
(23) verbundenen ersten Kompressors (21) allein
unzureichend wird, solch einen Mangel an Verdrängungsvolumen dadurch zu beheben,
dass der zweite Kompressor (22) in Betrieb gesetzt wird,
und der Kühlzyklus
wird unter angemessenen Betriebsbedingungen fortgesetzt.
-
Hier
stellen wir uns vor, die Temperatur der Außenluft sinkt unter Betriebsbedingungen,
bei denen ein Messwert des hohen Drucks (ph)
mit dem Zielwert übereinstimmt,
wenn im Klimagerät
der zweite Kompressor (22) außer Betrieb und das Bypassventil
(41) geschlossen ist. Zu diesem Zeitpunkt wechselt das
Kältemittel
am Ausgang des Außen wärmetauschers
(12) (der als Radiator dient) wie in 3A abgebildet
seinen Zustand von Punkt B auf Punkt B', wenn sich das Klimagerät im Betriebsmodus „Raumkühlung" befindet. Mit anderen
Worten: Die Temperatur des Kältemittels
am Ausgang des Außenwärmetauschers
(12) sinkt und führt
dazu, dass sich das spezifische Volumen des Kältemittels verringert. Wenn
sich das Klimagerät
andererseits im Betriebsmodus „Raumheizung" befindet, sinkt
der Druck des Kältemittels
im Außenwärmetauscher
(12) (der als Verdampfer dient) von pn auf
pn',
wie in 3B abgebildet. Das heißt, der
niedere Druck des Kältezyklus
sinkt und führt
dazu, dass sich das spezifische Volumen des Kältemittels am Ausgang des Außenwärmetauschers
(12) erhöht.
-
Wenn
die Temperatur der Außenluft
wie oben beschrieben sinkt, muss ein konventionelles Klimagerät ohne den
zweiten Kompressor (22) das Verdrängungsvolumen auf der Kompressorseite
und das Verdrängungsvolumen
auf der Expansionseinrichtungsseite in Einklang bringen, indem Kältemittel in
die Expansionseinrichtung (23) eingeführt wird, dessen spezifisches
Volumen durch eine Expansion in einem der Expansionseinrichtung
(23) vorgeschalteten Expansionsventil zuvor erhöht wurde.
-
In
der vorliegenden Ausführungsform
andererseits wird das Verdrängungsvolumen
der Kompressorseite mit dem Verdrängungsvolumen der Expansionseinrichtungsseite
dadurch in Einklang gebracht, dass sowohl der erste Kompressor (21)
als auch der zweite Kompressor (22) betrieben werden. Deshalb
kann, wenn das Klimagerät
sich im Betriebsmodus „Raumkühlung” befindet,
ein Kühlzyklus,
wie er mit der durchgezogenen Linie in 3A angezeigt wird,
durchgeführt
werden, indem auf intakte Weise Kältemittel im Zustand von Punkt
B' in die Expansionseinrichtung
(23) eingeführt
wird, wie in 3A abgebildet. Wenn sich das
Klimagerät
andererseits im Betriebsmodus „Raumheizung" befindet, kann ein Kühlzyklus,
wie er mit der durchgezogenen Linie in 3B angezeigt
wird, durchgeführt
werden, indem auf intakte Weise Kältemittel im Zustand von Punkt
B in die Expansionseinrichtung (23) eingeführt wird, wie
in 3B abgebildet.
-
Zusammenfassend
ist festzustellen: Selbst unter Betriebsbedingungen, bei denen Kältemittel nach
einer Vorexpansion durch ein Expansionsventil oder etwas Ähnliches
wie üblicherweise
erforderlich in die Expansionseinrichtung (23) geleitet
werden muss, ist es möglich,
unter Hochdruck stehendes Kältemittel
nach Wärmeabgabe
in die Expansionseinrichtung (23) einzuführen, ohne
dass eine Vorexpansion erforderlich wäre. Die Folge ist, dass der Verlust
an in der Expansionseinrichtung (23) erzeugter Energie
vermieden wird. Entsprechend ist gemäß der vorliegenden Ausführungsform
die Durchführung eines
stabilen Kühlzyklusbetriebs
unabhängig
von Betriebsbedingungen möglich,
sodass der Wirkungsgrad des Klimageräts verbessert werden kann.
-
Stellen
wir uns andererseits vor, die Temperatur der Außenluft steigt unter Betriebsbedingungen, bei
denen ein Messwert des hohen Drucks (ph)
mit dem Zielwert übereinstimmt,
wenn im Klimagerät
der zweite Kompressor (22) außer Betrieb und das Bypassventil
(41) geschlossen ist. Zu diesem Zeitpunkt wechselt das
Kältemittel
am Ausgang des Außenwärmetauschers
(12) (der als Radiator dient) wie in 4A abgebildet
seinen Zustand von Punkt B auf Punkt B', wenn sich das Klimagerät im Betriebsmodus „Raumkühlung" befindet. Mit anderen
Worten: Die Temperatur des Kältemittels
am Ausgang des Außenwärmetauschers
(12) steigt und führt
dazu, dass sich das spezifische Volumen des Kältemittels erhöht. Wenn
sich das Klimagerät
andererseits im Betriebsmodus „Raumheizung" befindet, steigt
der Druck des Kältemittels
im Außenwärmetauscher
(12) (der als Verdampfer dient) von pn auf
pn',
wie in 4B abgebildet. Das heißt, der
niedere Druck des Kältezyklus
steigt und führt
dazu, dass sich das spezifische Volumen des Kältemittels am Ausgang des Außenwärmetauschers
(12) verringert.
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Wenn
die Temperatur der Außenluft
wie oben beschrieben steigt, wird in der vorliegenden Ausführungsform
das Bypassventil (41) in den geöffneten Zustand versetzt, um
Kältemittel
auch in die Bypassleitung (40) einzuführen, um den Volumendurchsatz
der Kompressionsseite mit dem Volumendurchsatz der Expansionsseite
in Einklang zu bringen. Und wenn das Klimagerät sich im Betriebsmodus „Raumkühlung" befindet, kann Kältemittel
im Zustand von Punkt C' über die
Expansionseinrichtung (23) und Kältemittel im Zustand von Punkt
E über
das Bypassventil (41) in den Innenwärmetauscher (11) strömen, der
als Verdampfer dient, wie in 4A abgebildet.
Außerdem
kann Kältemittel
im Zustand von Punkt C',
wenn das Klimagerät
sich im Betriebsmodus „Raumheizung" befindet, über die Expansionseinrichtung
(23) und Kältemittel
im Zustand von Punkt E über
das Bypassventil (41) in den Außenwärmetauscher (12) strömen, der
als Verdampfer dient, wie in 4B abgebildet.
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Entsprechend
wird gemäß der vorliegenden Ausführungsform
selbst unter Betriebsbedingungen, bei denen das Verdrängungsvolumen
der Expansionseinrichtung (23) allein nicht ausreicht,
um eine erforderliche Umlaufmenge an Kältemittel zu gewährleisten,
ein zu geringer Kältemitteldurchsatz
durch die Einführung
von unter Hochdruck stehendem Kältemittel
in die Bypassleitung (40) aufgefangen, sodass es möglich ist,
die Fortsetzung des Kühlzyklus unter
angemessenen Betriebsbedingungen zu gewährleisten.
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Es
ist wahr, dass die Menge des unter Hochdruck stehenden Kältemittels,
das in die Expansionseinrichtung (23) strömt, wenn
ein Teil des unter Hochdruck stehenden Kältemittels in die Bypassleitung
(40) eingeführt
wird, um einen entsprechenden Betrag verringert wird, was zu einer
Verringerung der in der Expansionseinrichtung (23) erzeugten
Energie führt.
Beim Entwurf von Klimageräten
allerdings sind Kompressoren und Expansionseinrichtungen (23)
im Allgemeinen so ausgelegt, dass unter den am häufigsten auftretenden Betriebsbedingungen
ein maximaler Wirkungsgrad erzielt wird, und die Häufigkeit von
Betriebsbedingungen, die eine Einführung von Kältemittel in die Bypassleitung
(40) erforderlich machen, ist nicht besonders hoch. Und
wenn versucht wird, auf solche selten vorkommenden Betriebsbedingungen
zu reagieren, indem die Leistung des zweiten Kompressors (22)
gesteuert wird, führt
dies eher dazu, dass der Wirkungsgrad des Klimageräts unter
häufig
auftretenden Betriebsbedingungen abfällt, zum Beispiel wegen des
Energieverlusts in den Elektromotoren (31, 32).
-
Entsprechend
werden Kühlzyklen
gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
durch die Einführung
von Kältemittel
in die Bypassleitung (40) unter bestimmten selten vorkommenden
Betriebsbedingungen fortgeführt
und die Benutzbarkeit des Klimageräts wird auf einem hohen Niveau
gehalten, während
andererseits durch die Einführung
von unter Hochdruck stehendem Kältemittel
in die Expansionseinrichtung (23) unter häufig vorkommenden
normalen Betriebsbedingungen hohe Wirkungsgrade erzielt werden.
-
2. AUSFÜHRUNGSFORM DER ERFINDUNG
-
Eine
zweite Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist eine Ausführungsform, bei der der Kältemittelkreislauf
(10) und das Steuergerät
(50) der ersten Ausführungsform
anders gestaltet sind. Im Folgenden werden die Unterschiede zwischen
der vorliegenden Ausführungsform
und der ersten Ausführungsform
beschrieben.
-
Wie
in 5 abgebildet, fallen im Kältemittelkreislauf (10)
der vorliegenden Ausführungsform die
Bypassleitung (40) und das Bypassventil (41) weg.
Entsprechend ist das Steuergerät
(50) der vorliegenden Ausführungsform so gestaltet, dass
es nur die Leistung des ersten und des zweiten Kompressors (21, 22)
reguliert. Mit anderen Worten: Wenn ein Messwert des hohen Drucks
(ph) den Zielwert übersteigt, verringert das Steuergerät (50)
die Drehzahl des zweiten Elektromotors (32), um damit die
Leistung des zweiten Kompressors (22) zu verringern. Wenn
andererseits ein Messwert des hohen Drucks (ph)
unter den Zielwert sinkt, erhöht
das Steuergerät (50)
die Drehzahl des zweiten Elektromotors (32), um damit die
Leistung des zweiten Kompressors (22) zu erhöhen.
-
Wenn
zum Beispiel der Bereich der Betriebsbedingungen, denen das Klimagerät ausgesetzt
werden soll, nicht sehr breit ist oder wenn die Leistung des zweiten
Kompressors (22) stark regulierbar ist, während der
zweite Kompressor einen hohen Wirkungsgrad beibehält, können die
Bypassleitung (40) und das Bypassventil (41) wegfallen.
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GEWERBLICHE VERWERTBARKEIT
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Wie
oben beschrieben, ist die vorliegende Erfindung für Kühlapparate
nützlich,
die mit Expansionseinrichtungen ausgestattet sind.