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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung und ein
Verfahren zum Modifizieren der Form einer Luftfahrzeugkomponente
und insbesondere, aber nicht ausschließlich auf das Kriechumformen
einer metallischen Luftfahrzeugkomponente, so dass sie eine komplexe
Form annimmt. Eine Vorrichtung mit den in dem Oberbegriff von Anspruch
1 erwähnten
Merkmalen ist aus
US-A-6053026 bekannt.
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Abschnitte
der metallenen Flügelaußenhaut eines
Luftfahrzeugs können
mit einem Kriechumformungsvorgang hergestellt werden, wobei ein
Abschnitt aus flachem Blechmaterial dazu gebracht wird, die komplexe
Zielform eines gegebenen Abschnitts der Flügelaußenhaut anzunehmen. Bei einem
solchen Vorgang wird die Flügelaußenhautkomponente,
die von im Allgemeinen flacher Gestalt ist, über eine gegebene Zeitdauer
(im Allgemeinen mehrere Stunden) gegen eine Umformungsoberfläche eines
Kriechumformungswerkzeugs gepresst. Infolgedessen wird die Komponente
einem Kriechen unterzogen und härtet
mittels Aushärtung.
Wenn sie von dem Kriechumformungswerkzeug gelöst wird, federt die Komponentenaußenhaut
in eine Form zurück,
die von der komplexen Form der Umformungsoberfläche abhängt. Die Umformungsoberfläche ist
so geformt, dass die Komponente nach der Rückfederung eine Form annimmt,
die im Wesentlichen die gleiche ist wie die Zielform. Es ist extrem
schwierig, die Form der Umformungsoberfläche des Matrizenwerkzeugs, die
erforderlich ist, um eine gegebene Zielform der Komponente zu erhalten,
vorherzusagen. Sobald die angemessene Form jedoch gefunden worden
ist, können
Komponenten danach innerhalb einer gegebenen Toleranz zuverlässig zu
der Zielform hergestellt werden. Wenn es sich auch als schwierig
erweisen kann, die beste Form für
die geformte Oberfläche des
Umformungswerkzeugs zu finden, ermöglicht das Umformen von Komponenten
auf diese Weise außerdem
die Produktion von Komponenten, die sowohl gute physikalische Eigenschaften
als auch die gewünschte
Form aufweisen. Des Weiteren ist das derartige Kriechumformen von
Komponenten ein relativ effizientes Verfahren der Herstellung von
Luftfahrzeugkomponenten, da die Komponente in einem Vorgang gehärtet und
geformt wird. Auf diese Weise hat das Kriechumformen von Komponenten
seine wesentlichen Vorteile, trotz der Nachteile, die mit dem anfänglichen
Aufsetzen des Vorgangs für
eine gegebene Komponente und insbesondere mit dem Identifizieren
einer Idealform (oder akzeptablen Form) der geformten Umformungsoberfläche des Werkzeugs
verbunden sind.
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Das
Dokument
US-A-6053026 offenbart
eine Vorrichtung zum Modifizieren der Form einer Luftfahrzeugkomponente,
wobei die Komponente gegen eine neu konfigurierbare geformte Oberfläche gepresst
wird und von einem biegsamen Zwischenelement, das sich der Form
der Matrize anpasst, gestützt
wird.
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Die
vorliegende Erfindung zielt darauf ab, eine verbesserte Vorrichtung
und/oder ein verbessertes Verfahren zum Modifizieren der Form einer
Luftfahrzeugkomponente bereitzustellen.
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Gemäß einem
ersten Aspekt der Erfindung wird eine Vorrichtung zum Modifizieren
der Form einer Luftfahrzeugkomponente bereitgestellt, wobei die Vorrichtung
eine geformte Oberfläche umfasst,
die so angeordnet ist, dass eine Luftfahrzeugkomponente auf eine
Weise gegen die geformte Oberfläche
gepresst werden kann, die die Form der Luftfahrzeugkomponente modifiziert,
wobei die Vorrichtung des Weiteren ein Zwischenelement umfasst,
das die Komponente im Einsatz aufnimmt und stützt, das zwischen der geformten
Oberfläche
und der Komponente positioniert ist und das sich zu einer Form verformt,
die von der Form der geformten Oberfläche abhängt, dadurch gekennzeichnet,
dass die geformte Oberfläche
durch eine offene Struktur definiert wird, wobei die offene Struktur
Bauteile umfasst, die durch Lücken
getrennt sind, wobei die Form, zu der die Komponente modifiziert
werden kann, von der Form abhängt,
die durch die imaginäre
glatte Oberfläche, welche
die Bauteile einhüllt
und die Lücken überbrückt, definiert
wird, wobei das Zwischenelement ausreichend steif ist, so dass sich
das Zwischenelement im Einsatz, während des Pressens der Luftfahrzeugkomponente
gegen die geformte Oberfläche,
im Wesentlichen zu der Form der imaginären glatten Oberfläche verformt,
aber in Bereichen des Zwischenelements, die die Lücken überbrücken, im
Wesentlichen keine lokale Verformung erleidet.
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Die
Anordnung der geformten Oberfläche auf
eine solche Weise, dass ihre Form justierbar ist, ermöglicht das
Bauen der Vorrichtung, ohne dass es notwendig ist, sehr zuversichtlich
zu sein, dass die geformte Oberfläche eine solche Form aufweist, dass
sie zum Produzieren von Komponenten mit der Zielform verwendet werden
kann, da die Form der geformten Oberfläche leicht justiert werden
kann, falls es sich ergibt, dass die geformte Oberfläche keine
Komponente mit der richtigen Form oder Zielform (oder mit einer
Form, die sich nur innerhalb akzeptabler Toleranzen unterscheidet)
produzieren kann.
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Die
justierbare Vorrichtung der vorliegenden Erfindung ist besonders
vorteilhaft im Vergleich zu einem Kriechumformungswerkzeug des Stands
der Technik mit einer Umformungsoberfläche, die eine feste Form aufweist.
Ein Beispiel eines derartigen Kriechumformungswerkzeugs des Stands
der Technik ist in den 1a und 1b veranschaulicht,
die schematisch eine typische Konstruktion eines Kriechumformungswerkzeugs 101 zeigen,
sowohl vor dem Betrieb (1a) als
auch während
des Kriechumformens einer Komponente 104 (1b). Das
Werkzeug 101 umfasst eine im Wesentlichen massive Basis 102,
auf der eine Umformungsoberfläche 103 in
der Gestalt eines geformten Blechs aus Stahl, das über im Wesentlichen
seine gesamte Oberfläche
von der Basis 102 gestützt
wird, permanent (durch Schweißen)
fixiert ist. Die Form der Umformungsoberfläche 103 wird vor der
Herstellung des Werkzeugs 101 berechnet. Allerdings sind
die mathematischen Modelle, die auf dem Stand der Technik verfügbar sind,
nicht zuverlässig
und es passiert häufig,
dass die Form der Umformungsoberfläche 103 des Werkzeugs 101 mindestens
in gewissen Bereichen falsch ist. In einem solchen Fall muss das Werkzeug 101 danach
möglicherweise
wesentlich modifiziert werden, um die Form der Umformungsoberfläche 103 zu
berichtigen. Zudem erfordert die Notwendigkeit, die Form der Umformungsoberfläche 103 in
einem Bereich zu verändern,
in vielen Fällen eine
Veränderung
der Position oder Form eines anderen Bereichs der Oberfläche 103 und
eine wesentliche Modifizierung der Struktur des Werkzeugs 101. Das
Erlangen der richtigen Form der Umformungsoberfläche 103 des Werkzeugs 101 kann
mehr als eine Runde von Modifizierungen an dem Werkzeug 101 und
an der Form der Umformungsoberfläche 103 erfordern.
Auf diese Weise kann, wenn die feste Umformungsoberfläche 103 eines
derartigen Kriechumformungswerkzeugs 101 falsch geformt
ist, die Änderung
der Form extrem zeitaufwändig
und arbeitsintensiv sein. Sobald die richtige Form der Umformungsoberfläche 103 einmal
erlangt ist, muss die Form jedoch nie wieder verändert werden, es sei denn selbstverständlich,
dass sich die Anfangs- oder Endbedingungen verändern (zum Beispiel wenn sich die
Zusammensetzung der Komponente 104 verändert, oder wenn sich die Zielform
der Komponente 104 verändert).
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Wie
oben erwähnt,
ist das in den 1a und 1b gezeigte
Werkzeug des Stands der Technik unflexibel und außerdem teuer
und schwierig zu modifizieren. Die Umformungsoberfläche 103 des
Werkzeugs 101 des veranschaulichten Stands der Technik muss
die Komponente 104 sowohl stützen, während sie gezwungen wird, sich
einer bestimmten Form anzupassen, als auch außerdem die Form, der sich anzupassen
die Komponente 104 gezwungen wird, definieren. Gemäß diesem
zweiten Aspekt der Erfindung und im Gegensatz zu dem Obengenannten
wird die Funktion des Stützens
der Komponente, während sie
gezwungen wird, sich einer besonderen Form anzupassen, vorteilhafterweise
von dem Zwischenelement erfüllt,
während
die Funktion des Definierens der Form, an die sich anzupassen die
Komponente gezwungen wird, vorteilhafterweise nicht von dem Zwischenelement,
sondern von der geformten Oberfläche
der Vorrichtung erfüllt
wird. Die geformte Oberfläche
der Vorrichtung muss daher nicht über die ganze Oberfläche, die
am dichtesten an der Komponente liegt, vollständig massiv sein, im Gegensatz
zu der Konstruktion des Werkzeugs 101 des Stands der Technik,
die in den 1a und 1b veranschaulicht
ist. In der Lage zu sein, eine geformte Oberfläche aufzuweisen, die eine nichtmassive
Struktur aufweist, kann es der geformten Oberfläche ermöglichen, gewisse vorteilhafte
Merkmale zu haben, wie nachstehend ausführlicher erläutert wird.
Zudem beseitigt das Bereitstellen eines flexiblen Zwischenelements
die Notwendigkeit, die komplexe Form einer massiven Stütz- und
Umformungsoberfläche
maschinell zu fertigen, wie es der Stand der Technik erfordert.
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Das
Zwischenelement ist vorzugsweise einfach zu konstruieren. Das Zwischenelement
kann im Allgemeinen in der Form blechartig sein. Das Zwischenelement
kann über
den Großteil
seiner Fläche eine
konstante Dicke aufweisen. Das Zwischenelement kann vor der Verwendung
der Vorrichtung im Wesentlichen flach sein. Das Zwischenelement
kann aus einer Vielzahl von separaten Teilen gefertigt sein. Die
Teile können
von der gleichen Größe sein
(innerhalb eines Faktors 2). Die Teile können miteinander verknüpft sein.
Es wird jedoch bevorzugt, dass die Teile nicht miteinander verknüpft sind
(und vorzugsweise nicht speziell zum Verknüpfen konfiguriert sind), sondern
stattdessen im Einsatz relativ zueinander in Position platziert
werden können.
Während der
Verwendung können
die relativen Positionen der Teile im Wesentlichen mit anderen Mitteln
als durch das direkte Verknüpfen
der Teile gewahrt werden.
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Das
Zwischenelement ist vorzugsweise wiederverwendbar. Das Zwischenelement
ist vorzugsweise in der Lage, sich wiederholt zu im Wesentlichen
der gleichen Form zu verformen, wobei diese Form von der Form der
geformten Oberfläche
abhängt.
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Die
offene Struktur kann zum Beispiel dahingehend offen sein, dass die
imaginäre
Oberfläche, die
die Struktur in dem Bereich der geformten Oberfläche glatt einhüllt, Öffnungen,
Löcher,
Lücken
oder dergleichen in der geformten Oberfläche überbrückt. Die Form, zu der die Komponente
modifiziert werden kann, hängt
von der Form ab, die von der imaginären glatten Oberfläche, welche
die Bauteile einhüllt
und die Lücken überbrückt, definiert
wird.
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Das
Zwischenelement ist vorteilhafterweise angeordnet, um sich innerhalb
zuvor definierter Grenzen ungehindert über die geformte Oberfläche bewegen
zu können.
Zuzulassen, dass sich das Zwischenelement so ungehindert bewegen
kann, bedeutet, dass kein Bedarf an Lokalisierungsbauteilen besteht,
um das Zwischenelement in fester Position zu fixieren, und vereinfacht
daher die Konstruktion und den Betrieb der Vorrichtung.
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Die
Vorrichtung kann so angeordnet werden, dass sich die Luftfahrzeugkomponente
in Richtungen, die im Wesentlichen parallel zu der geformten Oberfläche sind,
ungehindert bewegen kann. Die Vorrichtung ist vorzugsweise so angeordnet,
dass die Luftfahrzeugkomponente im Einsatz daran gehindert wird,
sich über
zuvor definierte Grenzen hinaus zu bewegen.
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Zuzulassen,
dass sich die Luftfahrzeugkomponente so ungehindert bewegen kann,
bedeutet, dass kein Bedarf an Lokalisierungsbauteilen besteht, um
die Luftfahrzeugkomponente in fester Position zu fixieren, und vereinfacht
daher die Konstruktion und den Betrieb der Vorrichtung. Das Fixieren
der Position von mehr als einem Punkt der Komponente kann innerhalb
der Komponente auch interne Spannungen erzeugen, wenn die Komponente
gezwungen wird, sich der Form der geformten Oberfläche anzupassen.
Die Komponente kann selbstverständlich
an einem einzigen Punkt relativ zu der Vorrichtung fixiert werden.
Die Bewegungsfreiheit des Zwischenelements und/oder der Komponente
kann in der Entfernung beschränkt
sein, wobei die Entfernung im Vergleich zu der maximalen Abmessung
der Komponente relativ kurz ist. Zum Beispiel kann die Entfernung weniger
als 1 cm betragen und befindet sich vorzugsweise in der Ordnung
von ein paar Millimetern. Eine derartige Entfernung ist sehr gering
im Vergleich zu der möglichen
Größe einer
Komponente, die zum Beispiel eine Länge von mehr als 10 m oder
sogar 30 m aufweisen kann.
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Die
zuvor definierten Grenzen, die oben erwähnt werden, können durch
mindestens ein Anschlagstück
definiert werden. Das mindestens eine Anschlagstück kann in der Gestalt eines
erhabenen Bauteils vorliegen. Es kann eine Vielzahl von Anschlagstücken geben.
In dem Fall, in dem die Vorrichtung eine Basis umfasst, kann das
oder jedes Anschlagstück
an der Basis fixiert sein und sich an der geformten Oberfläche vorbei
von der Basis erstrecken.
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Die
Vorrichtung umfasst vorteilhafterweise eine Basis, die der geformten
Oberfläche
eine strukturelle Stütze
bereitstellt. Die Vorrichtung umfasst vorzugsweise eine Basis, die
eine Vielzahl von Basismodulen beinhaltet. Die Basismodule sind
während des
Betriebs der Vorrichtung, um die Form der Luftfahrzeugkomponente
zu modifizieren, vorzugsweise relativ zueinander in Position fixiert.
Die Position eines Basismoduls relativ zu einem anderen Basismodul
kann vorteilhafterweise justiert werden. Die Basismodule können so
angeordnet sein, dass die Position nur mit einem Freiheitsgrad justiert
werden kann. Die Vorrichtung ist vorteilhafterweise so angeordnet,
dass ein benachbartes Paar von Basismodulen relativ zueinander schwenkbar
beweglich sind. Die Anordnung der Basismodule, so dass sie zueinander
justiert werden können,
ermöglicht
es, die globale Form der geformten Oberfläche zu ändern, ohne die Struktur der
geformten Oberfläche ändern zu müssen, oder
zumindest ohne die Struktur der geformten Oberfläche signifikant ändern zu
müssen. Während es
bevorzugt wird, dass die Form der geformten Oberfläche während des
Betriebs der Vorrichtung, um die Form der Luftfahrzeugkomponente zu
modifizieren, fixiert ist, könnte
die Vorrichtung so angeordnet werden, dass sich die Form der geformten
Oberfläche
während
des Betriebs verändert.
Zum Beispiel könnten
die Basismodule während
des Betriebs der Vorrichtung, um die Form der Luftfahrzeugkomponente
zu modifizieren, bewegt werden.
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Es
kann nur zwei oder drei Basismodule geben, und es kann so viele
wie zehn oder mehr Module geben. Vorzugsweise gibt es eine Vielheit
von Basismodulen. Bei der nachfolgend beschriebenen Ausführungsform
gibt es vier Basismodule. Die Vorrichtung ist vorteilhafterweise
so angeordnet, dass die Basismodule in einer einzigen Reihe angeordnet sind.
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Wie
oben erwähnt,
beinhaltet die geformte Oberfläche
eine offene Struktur. Zum Beispiel kann die offene Struktur eine
Vielheit von Bauteilen, die im Abstand voneinander angeordnet sind,
beinhalten. Die Form, zu der die Komponente modifiziert werden kann,
kann von der Form abhängen,
die durch eine imaginäre
Oberfläche
definiert wird, welche die Bauteile einhüllt. Auf diese Weise kann die
Vorrichtung vorteilhafterweise so konfiguriert sein, dass, wenn die
Form der geformten Oberfläche
justiert werden muss, es lediglich notwendig ist, nur die Formen
einer kleinen Anzahl an Bauteilen im Vergleich zu der Gesamtzahl
der Bauteile zu justieren oder zu ändern.
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Die
geformte Oberfläche
wird vorteilhafterweise durch eine Vielheit von separaten Bauteilen definiert.
Die Bauteile sind vorzugsweise in Gruppen angeordnet, wobei jede
Gruppe eine Vielzahl von Bauteilen beinhaltet. Die Bauteile in jeder
Gruppe sind vorzugsweise relativ zueinander in fester Beziehung
montiert. Die Bauteile sind vorzugsweise mit Abstand voneinander
angeordnet. Die Bauteile können
jedes eine Gestalt aufweisen, die ein Kennzeichen der Form aufweist,
das im Wesentlichen das gleiche für jedes Bauteil ist (zum Beispiel,
um die Herstellung der Bauteile zu erleichtern). Jedes Bauteil kann
zum Beispiel die gleiche Dicke, die gleiche Querschnittsform aufweisen
oder einige andere Kennzeichen der Form teilen. Die Bauteile liegen
vorzugsweise in der Gestalt von Rippen vor. Jede Rippe kann zum
Beispiel die gleiche allgemeine Dicke aufweisen. Die Rippen können eine ähnliche
Funktion und somit Konstruktion haben wie die Rippen in einem Luftfahrzeugflügel.
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Der
Abstand zwischen aufeinander folgenden Bauteilen kann zweckmäßigerweise
der gleiche sein. Die Vorrichtung kann jedoch auch so angeordnet
sein, dass sich der Abstand zwischen aufeinander folgenden Bauteilen
an unterschiedlichen Bereichen der Vorrichtung unterscheidet. Es
ist möglicherweise
notwendig, dass es in gewissen Bereichen mehr Bauteile pro Einheit
Länge gibt.
Wenn der Teil jedes Bauteils, der die Form der geformten Oberfläche definiert,
im Wesentlichen die gleiche Einheit Fläche (oder die gleiche Breite
in der Richtung aufeinander folgender Bauteile, zum Beispiel in
dem Fall, in dem die Bauteile in der Gestalt von Rippen vorliegen),
aufweist, kann es Bereiche der geformten Oberfläche geben, die eine Form aufweisen,
welche stark variiert, die mehr Bauteile pro Einheit Fläche/Länge erfordern
als Bereiche, in denen die Form nicht so stark variiert.
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Die
Bauteile sind vorteilhafterweise entfernbar auf der Vorrichtung
montiert. Somit kann die Form der geformten Oberfläche leicht
justiert werden, indem ein oder mehrere Bauteile entfernt und durch
ein oder mehrere Bauteile einer anderen Form ersetzt werden.
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Die
Bauteile können
mittels eines Abschnitts des Bauteils, der mit einem entsprechende
Abschnitt der Vorrichtung in Eingriff kommt, auf der Vorrichtung in
Position fixiert werden. Die Abschnitte und die entsprechenden Abschnitte
sind vorzugsweise so geformt, dass sie die Bewegung der Bauteile
von der Vorrichtung weg nicht einschränken. Zum Beispiel können die
Bauteile in der Lage sein, in die Vorrichtung eingesteckt zu werden,
indem der Abschnitt des Bauteils zu dem entsprechenden Abschnitt
der Vorrichtung auf geeignete Weise ausgerichtet und dann bewirkt
wird, dass der eine in den anderen eingesetzt wird.
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Vorzugsweise ändert sich
die Form der geformten Oberfläche
von einem Betrieb der Vorrichtung zum nächsten nicht signifikant. Die
geformte Oberfläche
ist vorzugsweise unnachgiebig. Die geformte Oberfläche ist
vorzugsweise so konfiguriert, dass die geformte Oberfläche während der
Verwendung der Vorrichtung im Wesentlichen keiner Verformung unterzogen
wird.
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Die
geformte Oberfläche
weist vorzugsweise einen Flächeninhalt
von mehr als 1 m2 auf, und besser von mehr
als 5 m2. Die Erfindung findet besondere
Anwendung, wenn die geformte Oberfläche eine Fläche von mehr als 10 m2 aufweist. Bei der nachfolgend beschriebenen
Ausführungsform
ist der Flächeninhalt
größer als
25 m2.
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Die
geformte Oberfläche
ist vorzugsweise so angeordnet und konfiguriert, um die Form von
Komponenten zu modifizieren, wobei die Oberfläche der Komponente, die gegen
die geformte Oberfläche
gepresst wird, im Allgemeinen von glatter Form ist, sowohl bevor
als auch nachdem ihre Form modifiziert wurde.
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Die
Komponente kann während
der Verwendung der Vorrichtung durch jedes geeignete Mittel gegen
die geformte Oberfläche
gepresst werden. Es könnte
zum Beispiel eine mechanische Klemmkraft genutzt werden. Vorzugsweise
ist die Vorrichtung jedoch so angeordnet, dass die Komponente im
Einsatz mittels eines Luftdruckunterschieds gegen die geformte Oberfläche gepresst
wird. Vorzugsweise wird der Luftdruckunterschied mindestens teilweise durch
Sog bereitgestellt. Die Vorrichtung kann zum Beispiel eine Einsackvorrichtung
umfassen, über
die der Sog bereitgestellt werden kann. Verschiedene wichtige Merkmale
der vorliegenden Erfindung betreffen die Bereitstellung und Anordnung
einer derartigen Einsackvorrichtung.
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Die
Vorrichtung ist vorzugsweise so angeordnet, dass die Komponente
im Einsatz mittels eines Luftdruckunterschieds, der mindestens teilweise von
dem Sog über
eine Einsackvorrichtung bereitgestellt wird, gegen die geformte
Oberfläche
gepresst wird.
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Die
Einsackvorrichtung beinhaltet zum Beispiel einen Sack und eine Quelle
von Sog. Die Vorrichtung ist vorzugsweise so angeordnet, dass die Einsackvorrichtung
im Einsatz sowohl die Luftfahrzeugkomponente als auch mindestens
einen Abschnitt der Vorrichtung auf der der Luftfahrzeugkomponente
gegenüberliegenden
Seite der geformten Oberfläche
einschließen muss.
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Die
Vorrichtung kann eine Basis umfassen, die die geformte Oberfläche stützt. In
einem solchen Fall ist die Vorrichtung vorteilhafterweise so angeordnet,
dass die Einsackvorrichtung im Einsatz mindestens teilweise abdichtend
an der Basis angebracht sein muss. Die Einsackvorrichtung kann im
Einsatz mittels einer Endlosdichtung abdichtend an der Basis angebracht
sein. Die Einsackvorrichtung kann im Einsatz im Wesentlichen den
ganzen Teil der Vorrichtung, der die Form der geformten Oberfläche definiert,
einschließen,
wobei der Teil zwischen der geformten Oberfläche und der Basis positioniert
ist. Eine Einsackvorrichtung aufzuweisen, die auf eine der unmittelbar
zuvor beschriebenen Weisen angeordnet ist, ermöglicht, dass die Struktur zwischen
der Basis der Vorrichtung und der geformten Oberfläche der
Vorrichtung eine offene Struktur ist und/oder eine Struktur, in
der es Lücken
gibt, was es wiederum ermöglicht,
einen Teil der Vorrichtung so zu konstruieren, dass vorteilhafte
Merkmale bereitgestellt werden, die anderweitig möglicherweise
nicht machbar sind. Es sei zum Beispiel die Vorrichtung des Stands der
Technik betrachtet, die in 1a und 1b veranschaulicht
ist. Ein Sack 105 ist an dem Werkzeug 101 sehr
nah an oder auf der oberen geformten Oberfläche 103 des Werkzeugs 101 angebracht.
Damit Luft aus dem Bereich zwischen dem Sack 105 und der
geformten Oberfläche 103 gezogen
werden kann, muss die geformte Oberfläche 103 vollständig luftundurchlässig sein.
In der Praxis ist die geformte Oberfläche 103 im Allgemeinen
aus einem massiven Blech von Werkzeugmetall gebildet, das an der
Basis 102 fixiert ist.
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Mindestens
der Sack der Einsackvorrichtung der vorliegenden Erfindung ist vorzugsweise
wiederverwendbar. Eine wiederverwendbare Einsackvorrichtung aufzuweisen
kann besonders vorteilhaft sein, wenn das Volumen, das der Sack
einschließen muss,
signifikant größer als
das Volumen der Luftfahrzeugkomponente ist. Der Sog wird vorzugsweise von
einer Vakuumpumpe bereitgestellt.
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Die
Erfindung ist von besonderem Vorteil, wenn die Vorrichtung in der
Gestalt eines Kriechumformungswerkzeugs vorliegt und/oder wenn die
Vorrichtung so angeordnet ist, dass sie zum Modifizieren der Form
von metallischen Komponenten geeignet ist. Die Erfindung kann selbstverständlich auch
Anwendung als eine Vorrichtung finden, die die Form einer Komponente
auf eine andere Weise modifiziert, oder als eine Vorrichtung zum
Umformen von nichtmetallischen Komponenten. Zum Beispiel könnte die Vorrichtung
in Beziehung auf das Umformen von Komponenten aus Verbundmaterialien
Anwendung finden, zum Beispiel dort, wo die Komponente aus einer
Vielheit von Faserschichten in einer Harzmatrix gebildet ist.
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Die
Erfindung stellt gemäß einem
weiteren Aspekt auch ein Verfahren zum Modifizieren der Form einer
Luftfahrzeugkomponente unter Verwendung der Vorrichtung der Erfindung
bereit, wobei das Verfahren die Schritte des Bereitstellens einer
geformten Oberfläche,
die von einer Stützstruktur
gestützt
wird, des Pressens einer Luftfahrzeugkomponente mittels eines Luftdruckunterschieds
gegen die geformte Oberfläche
auf eine Weise, die die Form der Luftfahrzeugkomponente modifiziert,
und des Entfernens der Luftfahrzeugkomponente umfasst, wobei der
Luftdruckunterschied mindestens teilweise durch Sog über einen
Sack einer Einsackvorrichtung bereitgestellt wird, wobei der Sack
sowohl die Luftfahrzeugkomponente als auch mindestens einen Abschnitt
der Stützstruktur
auf der der Luftfahrzeugkomponente gegenüberliegenden Seite der geformten
Oberfläche
einschließt.
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Das
Verfahren kann des Weiteren die Schritte des Beobachtens der modifizierten
Form der Luftfahrzeugkomponente und des Vergleichens der so beobachteten
modifizierten Form mit einer Idealform umfassen. Wenn die modifizierte
Form der Luftfahrzeugkomponente mit der Idealform identisch ist,
oder für
praktische Zwecke ausreichend dicht an der Idealform liegt, muss
die geformte Oberfläche
nicht justiert werden. Wenn die modifizierte Form der Luftfahrzeugkomponente
nicht ausreichend dicht an der Idealform liegt, muss die geformte
Oberfläche
möglicherweise
justiert werden. Das Verfahren kann des Weiteren den Schritt des
Justierens der Form der geformten Oberfläche umfassen, um den Unterschied zwischen
der beobachteten modifizierten Form der Luftfahrzeugkomponente und
der Idealform auszugleichen.
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Das
Verfahren kann einen Schritt des Pressens einer weiteren Luftfahrzeugkomponente
gegen die justierte geformte Oberfläche auf eine Weise, die die
Form der Luftfahrzeugkomponente modifiziert, und dann des Entfernens
der weiteren Luftfahrzeugkomponente umfassen. Das Verfahren kann
auch einen Schritt des anschließenden
Beobachtens der modifizierten Form der weiteren Luftfahrzeugkomponente
und des Vergleichens der so beobachteten modifizierten Form mit
der Idealform umfassen. Selbstverständlich ist es möglich, dass
die beobachtete Form immer noch nicht dicht genug an der Zielform liegt,
und die geformte Oberfläche
muss möglicherweise
mehr als einmal justiert werden, um zu ermöglichen, dass die geformte
Oberfläche
Komponenten mit der Zielform produziert.
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Die
folgenden Schritte werden vorzugsweise so viele Male durchgeführt wie
nötig,
bis die Unterschiede zwischen der beobachteten modifizierten Form
der Luftfahrzeugkomponente und der Idealform innerhalb zuvor festgelegter
akzeptabler Toleranzen liegen:
Justieren der Form der geformten
Oberfläche,
um die Unterschiede zwischen der beobachteten modifizierten Form
der Luftfahrzeugkomponente und der Idealform auszugleichen, und
dann
Pressen einer weiteren Luftfahrzeugkomponente gegen die
justierte geformte Oberfläche
auf eine Weise, die die Form der Luftfahrzeugkomponente modifiziert,
Entfernen
der weiteren Luftfahrzeugkomponente,
Beobachten der modifizierten
Form der weiteren Luftfahrzeugkomponente, um die so beobachtete modifizierte
Form mit der Idealform zu vergleichen.
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Das
Verfahren kann die folgenden Schritte umfassen: Bereitstellen einer
geformten Oberfläche und
eines Zwischenelements, Pressen einer Luftfahrzeugkomponente über das
Zwischenelement gegen die geformte Oberfläche, auf eine Weise, die die Form
der Luftfahrzeugkomponente modifiziert, und Entfernen der Luftfahrzeugkomponente.
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Der
Schritt des Pressens der Luftfahrzeugkomponente gegen die geformte
Oberfläche
kann so durchgeführt
werden, dass die Luftfahrzeugkomponente über ein Zwischenelement gegen
die geformte Oberfläche
gepresst wird.
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Das
Zwischenelement nimmt die Komponente vorteilhafterweise auf und
stützt
sie. Vorteilhafterweise ist das Zwischenelement zwischen der geformten
Oberfläche
und der Komponente positioniert. Das Zwischenelement verformt sich
vorteilhafterweise zu einer Form, die von der Form der geformten
Oberfläche
abhängt.
Das Zwischenelement kann ausreichend steif sein, so dass sich das
Zwischenelement im Einsatz während
des Pressens der Luftfahrzeugkomponente gegen die geformte Oberfläche im Wesentlichen
zu der Form der imaginären
glatten Oberfläche
verformt, aber in Bereichen des Zwischenelements, die die Lücken überbrücken, im
Wesentlichen keine lokale Verformung erleidet.
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Das
Zwischenelement kann beliebige der oben in Bezug auf die Vorrichtung
der vorliegenden Erfindung beschriebenen Merkmale aufweisen. Die Zwischenschicht
kann angeordnet sein, um sich innerhalb zuvor definierter Grenzen
ungehindert über die
geformte Oberfläche
bewegen zu können.
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Unmittelbar
vor der Durchführung
des Schritts des Pressens der Komponente gegen die geformte Oberfläche ist
das Zwischenelement vorzugsweise im Wesentlichen flach.
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Das
Verfahren gemäß einem
beliebigen Aspekt der Erfindung wird vorteilhafterweise mehrfach durchgeführt. Wenn
ein Zwischenelement verwendet wird, wird bevorzugt, dass jede Mal dasselbe
Zwischenelement verwendet wird.
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Das
Verfahren wird vorzugsweise so durchgeführt, dass die Luftfahrzeugkomponente
während des
Schritts des Pressens der Luftfahrzeugkomponente gegen die geformte
Oberfläche
einer plastischen Verformung unterzogen wird. Zum Beispiel kann
die Komponente einer Art Wärmebehandlung unterzogen
werden. Die Komponente kann zum Beispiel in einen Ofen, einen Autoklaven
oder eine ähnliche
Vorrichtung platziert werden. Vorzugsweise wird die Wärmebehandlung
angewendet, nachdem die Luftfahrzeugkomponente anfänglich gegen
die geformte Oberfläche
gepresst wurde. In einem solchen Fall kann die anfängliche
(kalte) Verformung der Komponente weitgehend elastisch sein, mit
nur geringer oder im Wesentlichen ohne plastische Verformung. Die
Komponente kann einer gewissen elastischen Verformung unterzogen
werden. Das Verfahren umfasst normalerweise einen Schritt des Lösens der
Komponente von der geformten Oberfläche. Nach dem Lösen der
Komponente kann sich die Form der Komponente signifikant verändern. Wenn das
Verfahren an einer metallenen Komponente auf eine solche Art und
Weise durchgeführt
wird, dass ein Kriechen des Metalls bewirkt wird (d. h. ein Kriechumformungsverfahren),
kann die Veränderung der
Form der Komponente als Rückfederung
beschrieben werden.
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Das
Verfahren kann verwendet werden, um Komponenten jeder beliebigen
gewünschten
Form zu fertigen. Die Komponenten können zum Beispiel Komponenten
sein, die aus im Wesentlichen flachen Blechen von Material gefertigt
werden, wie etwa ein Abschnitt einer Flügelaußenhaut.
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Vor
der Durchführung
des Schritts des Pressens der Luftfahrzeugkomponente gegen die geformte
Oberfläche
kann die Luftfahrzeugkomponente von im Allgemeinen flacher Form
sein. Es versteht sich, dass in dem Fall, in dem die Komponente
eine Flügelaußenhaut
ist, eine Seite der Flügelaußenhaut flach
sein kann, während
die andere Seite nicht vollständig
flach ist, so dass die Komponente Bereiche von signifikant unterschiedlicher
Dicke aufweist. Es wird bevorzugt, dass, wenn die Komponente eine
flache Außenfläche und
eine nicht flache Außenfläche aufweist,
die flache Außenfläche gegen
die geformte Oberfläche
platziert wird.
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Während der
Durchführung
des Schritts des Pressens der Luftfahrzeugkomponente gegen die geformte
Oberfläche
kann die Luftfahrzeugkomponente innerhalb zuvor definierter Grenzen über die geformte
Oberfläche
gleiten. Das relative Gleiten oder Rutschen der Oberflächen kann
sich vor allem daraus ergeben, dass sich die Komponente kraft der Spannungen
innerhalb der Komponente, die dadurch bewirkt werden, dass sie dazu
gezwungen wird, sich der Form der geformten Oberfläche anzupassen,
in gegebenen Bereichen streckt. Zum Beispiel gibt es, wie auch bevorzugt
wird, keinen einzigen Punkt, an dem die Luftfahrzeugkomponente in
Bezug auf die geformte Oberfläche
fixiert ist. Daher können
alle Punkte auf der Luftfahrzeugkomponente gegen die geformte Oberfläche und
relativ zu ihr gleiten. Das Fixieren der Luftfahrzeugkomponente
relativ zu der geformten Oberfläche
könnte
unerwünschte
interne Spannungen der Komponente während des Schritts des Pressens
der Luftfahrzeugkomponente gegen die geformte Oberfläche bewirken.
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Wie
oben erwähnt,
wird die geformte Oberfläche
vorteilhafterweise (direkt oder indirekt) von einer Vielzahl von
Basismodulen gestützt.
Vor dem Schritt des Pressens der Luftfahrzeugkomponente gegen die
geformte Oberfläche
kann das Verfahren einen Schritt des Justierens und Fixierens der
Position eines Basismoduls relativ zu einem anderen umfassen.
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Vorteilhafterweise
kann die Fixierung der Positionen der Basismodule leicht verändert werden. Das
Verändern
der Positionen umfasst vorteilhafterweise zum Beispiel keinen Schritt,
der von Natur aus destruktiv ist. Bei der nachfolgend beschriebenen Ausführungsform
umfasst das Fixieren der relativen Positionen der Basismodule keine
Schweißschritte. Vorzugsweise
wird der Schritt des Justierens und Fixierens der Position eines
Basismoduls relativ zu einem Anderen zwischen aufeinander folgenden Schritten
des Pressens der Luftfahrzeugkomponente gegen die geformte Oberfläche durchgeführt.
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Wie
oben erwähnt,
kann die geformte Oberfläche
durch eine Vielheit von separaten Bauteilen definiert werden. Vor
dem Schritt des Pressens der Luftfahrzeugkomponente gegen die geformte
Oberfläche
kann das Verfahren einen Schritt des Justierens der Form der geformten
Oberfläche
umfassen, indem ein oder mehrere der separaten Bauteile ersetzt
werden. Zum Beispiel kann eine durch die geformte Oberfläche zuvor
produzierte Komponente falsch geformt sein, oder die geformte Oberfläche benötigt möglicherweise
eine Änderung,
um Komponenten einer geringfügig
anderen Form zu produzieren (weil die Gestaltung der Komponente
zum Beispiel geändert
worden ist, wodurch die Zielform geändert wurde).
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Vorzugsweise
wird der Schritt des Ersetzens einer oder mehrerer der separaten
Bauteile zwischen aufeinander folgenden Schritten des Pressens der Luftfahrzeugkomponente
gegen die geformte Oberfläche
durchgeführt.
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Der
Schritt des Justierens der Form der geformten Oberfläche umfasst
vorzugsweise das Ersetzen einer Gruppe einer Vielzahl von separaten
Bauteilen. Das Ersetzen eines Bauteils umfasst vorzugsweise die
Schritte des einfachen Hebens des Bauteils von einer Oberfläche, auf
der es gestützt
wird, und des Entfernens des Bauteils sowie des Bereitstellens und
Bewegens eines Ersatzbauteils, bis es sich in seine Position fügt (zum
Beispiel durch Einstecken in Position). Die Bauteile können auf
eine Art und Weise angeordnet werden, die in Bezug auf einen beliebigen
der Aspekte der Vorrichtungen der vorliegenden Erfindung, wie hier
beschrieben, beschrieben ist.
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Während des
Schritts des Pressens der Luftfahrzeugkomponente gegen die geformte
Oberfläche wird
die geformte Oberfläche
vorzugsweise im Wesentlichen keiner plastischen Dehnung unterzogen. Vorzugsweise
gibt es keine signifikante Beanspruchung der geformten Oberfläche unterhalb
der Elastizitätsgrenze.
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Die
Luftfahrzeugkomponente wird mittels eines Luftdruckunterschieds
gegen die geformte Oberfläche
gepresst. Der Luftdruckunterschied wird mindestens teilweise durch
Sog bereitgestellt und wird über
eine Einsackvorrichtung einschließlich eines Sacks bereitgestellt.
Der Luftdruckunterschied beträgt
zweckmäßigerweise
mindestens etwa 1 bar. Der Luftdruckunterschied kann größer als
1 bar sein, aber solche Druckunterschiede könnten selbstverständlich nicht
allein mittels Sog erreicht werden. Der Druck kann mittels der Verwendung
eines Autoklaven oder eines anderen Gefäßes, das eine Umgebung mit
einem Druck erzeugen kann, der wesentlich höher als Atmosphärendruck
ist, erhöht
werden.
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Der
Sack schließt
sowohl die Luftfahrzeugkomponente als auch mindestens einen Abschnitt der
Stützstruktur,
der die geformte Oberfläche
stützt, ein.
Bei der nachfolgend beschriebenen Ausführungsform befindet sich die
von dem Sack eingeschlossene Stützoberfläche auf
der der Luftfahrzeugkomponente gegenüberliegenden Seite der geformten
Oberfläche.
Ein derartiges Verfahren ermöglicht es,
dass die Stützstruktur
eine offene Struktur ist. Ein Teil der Stützstruktur kann die geformte
Oberfläche bilden
(oder definieren).
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Die
Form einer weiteren Luftfahrzeugkomponente kann modifiziert werden,
indem das Verfahren unter dem Einsatz derselben Einsackvorrichtung durchgeführt wird.
Insbesondere wird vorzugsweise derselbe Sack verwendet. Während dieselbe
Einsackvorrichtung wiederverwendet werden kann, versteht es sich,
dass gewisse abdichtende Materialien wie etwa Sackband, wenn erforderlich,
möglicherweise
nicht wiederverwendbar sind.
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Das
Verfahren kann selbstverständlich
verwendet werden, um die Form einer metallischen Luftfahrzeugkomponente
zu modifizieren. Das Verfahren kann in ein Verfahren zum Kriechumformen
einer Luftfahrzeugkomponente inkorporiert werden.
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Die
vorliegende Erfindung findet insbesondere Anwendung bei einem Verfahren
zum Kriechumformen einer metallischen Komponente. Ein derartiges
Kriechumformungsverfahren kann zum Beispiel die Verwendung einer
Vorrichtung gemäß einem
des ersten bis dritten Aspekts der vorliegenden Erfindung oder die
Durchführung
der Schritte des Verfahrens gemäß einem
des vierten bis sechsten Aspekts der vorliegenden Erfindung umfassen.
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Es
versteht sich, dass die Vorrichtung und das Verfahren der Erfindung
verwendet werden können,
um die Form von Luftfahrzeugkomponenten zu modifizieren, die vor
der Verwendung der Vorrichtung oder vor der Durchführung des
Verfahrens bereits verschiedenen Herstellungsvorgängen unterworfen wurden.
Nachdem die Form einer Komponente modifiziert worden ist, können selbstverständlich weitere Herstellungsvorgänge durchgeführt werden.
Es versteht sich daher, dass der Begriff Komponente hier sowohl
verwendet wird, um auf die Komponente in einem Stadium zu verweisen,
in dem sie fertig für
den endgültigen
Zusammenbau ist, als auch auf frühere Stadien
bei der Herstellung der Komponente.
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Eine
so gebildete Luftfahrzeugkomponente kann zum Beispiel eine Flügelaußenhaut
oder ein Abschnitt davon sein. Die Erfindung ist selbstverständlich von
besonderem Vorteil, wenn die so gebildete Luftfahrzeugkomponente
eine Form aufweist, die relativ kompliziert ist. Zum Beispiel kann
die Form der Komponente nach der Modifizierung unregelmäßig und
mathematisch nicht leicht zu definieren sein. Es können zum
Beispiel mehr als 50 Parameter erforderlich sein, um die Form der
geformten Oberfläche oder
die an der Form der Komponente vorzunehmende Modifizierung adäquat zu
definieren. Zum Beispiel können
mehr als 200 Parameter erforderlich sein.
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Die
so gebildete Luftfahrzeugkomponente kann zum Beispiel Teil einer
komplexen Struktur wie etwa eines Flügels, eines Rumpfes oder eines
anderen Teils eines Luftfahrzeugs sein. Die nachfolgend beschriebenen
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung beziehen sich auf das Umformen eines Teilabschnitts
der Flügelaußenhaut
eines Luftfahrzeugs. Es versteht sich selbstverständlich,
dass die vorliegende Erfindung auf andere Komponententeile eines
Luftfahrzeugs Anwendung finden kann. Derartige Komponenten umfassen
insbesondere jeden beliebigen Teil, der eine komplexe Form aufweisen muss
und der dazu gebracht werden kann, mittels des Pressens der Komponente
gegen eine angemessen geformte Oberfläche aus einer anfänglich anderen
Form diese komplexe Form anzunehmen (innerhalb akzeptabler Toleranzunterschiede).
Die Erfindung findet ebenfalls besondere Anwendung in Bezug auf
metallische Komponenten, die durch Aushärtung gehärtet werden müssen. Der
Fachmann versteht, dass die Erfindung eine besondere Anwendung auf
Komponenten findet, die aus Blechmaterial gebildet werden können, wie
etwa Außenhautteilabschnitte,
aber es versteht sich auch, dass die Erfindung in Bezug auf Komponenten,
die im Allgemeinen selbst unmittelbar vor dem Modifizieren ihrer
Form nicht von flacher Form sind, Anwendung findet.
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Beispielhaft
werden jetzt Ausführungsformen der
vorliegenden Erfindung unter Bezug auf die folgenden hochgradig
schematischen Zeichnungen beschrieben, wobei:
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1a und 1b ein
Kriechumformungswerkzeug des Stands der Technik zeigen,
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2a ein
Kriechumformungswerkzeug gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt,
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2b einen
Teilabschnitt des Werkzeugs von 2a entlang
der Linie A-A zeigt,
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3a eine
perspektivische Ansicht eines Teils des Werkzeugs einschließlich einer
Gruppe von Rippenbrettern ist,
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3b eine
Draufsicht der Gruppe von Rippenbrettern aus 3a ist,
-
4 eine
Seitenansicht ist, die zeigt, wie die Rippenbretter auf der Basis
des Werkzeugs lokalisiert sind,
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5 das
Werkzeug der Ausführungsform zusammen
mit einem Sack, der über
das Werkzeug platziert ist, zeigt, und
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6 eine
perspektivische Ansicht eines Teilabschnitts des Werkzeugs von oben
zeigt, die die Konfiguration und die Anordnung der Rippenbretter zeigt.
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2a und 2b zeigen
ein Kriechumformungswerkzeug 1 zum Produzieren einer Luftfahrzeugkomponente 4 (nicht
gezeigt) in der Gestalt eines metallenen Flügelaußenhautabschnitts von einer komplexen
Form. Die Komponente weist anfänglich eine
Form auf, die im Allgemeinen flach ist. Die untere Außenfläche der
Komponente 4 ist im Wesentlichen planar, wohingegen die
obere Außenfläche, obwohl
im Allgemeinen flach, eine komplizierte Struktur aufweist, was ermöglicht,
dass die Flügelaußenhaut sowohl
eine glatte Tragflächenoberfläche (die
untere Außenfläche) bereitstellen
als auch gewisse mechanische Eigenschaften (die von der variierenden
Dicke der Außenhaut
bereitgestellt werden, welche durch die Struktur der oberen Außenfläche definiert
wird) aufweisen kann.
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Das
Werkzeug 1 beinhaltet eine Basis 2, auf der eine
Vielzahl von Rippenbrettern 6 gestützt wird. Die Basis 2 umfasst
eine bewegliche Stützstruktur
(in 2a und 2b nicht
gezeigt) in der Gestalt einer Fahrgestelleinheit (oder eines Stützwagens).
Die obersten Oberflächen 6a der
Rippenbretter 6 definieren eine geformte Oberfläche, gegen
die die Komponente 4 über
eine Zwischenplatte 12 (ebenfalls nicht in 2a, 2b gezeigt)
auf eine Weise, die unten ausführlicher
beschrieben wird, über
eine zuvor festgelegte Zeitdauer gepresst wird. Die untere flache Oberfläche der
Komponente 4 wird somit gezwungen, eine Form anzunehmen,
die im Wesentlichen die gleiche Form ist wie die imaginäre Oberfläche (dargestellt
durch die punktierte Linie 3 in 2a), welche
die oberen Oberflächen 6a der
Rippenbretter 6 glatt einhüllt. Nachdem die Komponente 4 gelöst worden
ist, federt sie in eine Form zurück,
die von der Form der geformten Oberfläche, welche durch die Rippenbretter 6 definiert
wird, festgelegt ist.
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Die
veranschaulichte Vorrichtung wird verwendet, um Flügelaußenhautabschnitte
zu produzieren. In diesem Fall beträgt jeder Flügelaußenhautabschnitt etwa 33 m
in der Länge
und weist eine maximale Breite von 2,7 m auf. Die Dicke der Flügelaußenhaut
variiert von etwa 2 mm bis zu etwa 32 mm. Die Vorrichtung ist daher
von länglicher
Beschaffenheit und weist eine große Länge und eine kurze Breite auf.
Die Zwischenplatte 12 ist in der Gestalt einer 8 mm dicken
Edelstahlplatte, die, wenn die Komponente 4 gegen die Rippenbretter 6 gepresst
wird, die Komponente stützt
und zwischen der Komponente 4 und den Rippenbrettern 6 positioniert
ist. Die Zwischenplatte ist, wenn sie keiner Belastung unterworfen
ist, im Wesentlichen flach und in Draufsicht ganz geringfügig größer als
die Komponente 4, die sie stützt.
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Die
Basis 2 beinhaltet vier Basismodule 2a (von denen
in 2a zur Übersichtlichkeit
nur drei gezeigt sind). Die Basismodule 2 sind in Folge
angeordnet, und benachbarte Module 2 sind schwenkbar verbunden.
Die Position eines Moduls 2 relativ zu dem benachbarten
Modul wird vorübergehend
mittels eines Winkelstücks 7 (schematisch
in 2a veranschaulicht) fixiert. (Der Winkel zwischen
benachbarten Basismodulen wurde in 2a übertrieben,
um das Arbeitsprinzip deutlich zu veranschaulichen.) Das Winkelstück 7 wird
in der Gestalt einer Weitwinkelplatte über eine Dichtung an den zwei
Basismodulen verbolzt. Jedes Basismodul 2a umfasst seine
eigene, unabhängig
bewegliche Stützstruktur (d.
h. das oben erwähnte
Fahrgestell), auf der der Hauptkörper
der Basis gestützt
wird. Auf jedem Basismodul werden viele Rippenbretter 6 in
Folge bereitgestellt (wobei in 2a zur Übersichtlichkeit
nur drei gezeigt sind).
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Wie
deutlicher in den 3a und 3b gezeigt,
sind die Rippenbretter 6 in Reihenanordnungen von vier
Rippenbrettern 6 gruppiert, wobei die Rippenbretter 6 in
jeder Reihenanordnung mittels Abstandsstangen 7, die zwischen
den Rippenbrettern verlaufen und durch Bolzen 8 am Platz
fixiert sind, fixiert und mit Abstand voneinander angeordnet werden.
Jedes Rippenbrett weist sechs Positionen auf, an denen Abstandsstangen
an ihm angebracht sind, wobei es eine in jeder Ecke, eine in der
Mitte zur Oberseite des Rippenbretts 6 hin und eine in
der Mitte zur Unterseite des Rippenbretts 6 hin gibt. In 3a ist
zur Übersichtlichkeit
nur ein Satz Abstandsstangen 7 und Bolzen 8 veranschaulicht,
obwohl die Positionen der anderen Stangen durch Kreuze X angedeutet
sind. 6 zeigt eine Ansicht eines Teilabschnitts des
Werkzeugs in Perspektive von oben, die die Konfiguration und die
Anordnung der Rippenbretter 6 zeigt.
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Mit
Bezug auf 2b und 4 sind die Rippenbretter 6 mittels
einer Kombination von mindestens vier (wobei in 2b und 4 zur Übersichtlichkeit
nur zwei gezeigt sind) Längslinien
von Abstandsblöcken 9 auf
der Basis 2 und mindestens einer Stange 10, die
sich entlang der zentralen Länge der
Basis 2 erstreckt, entfernbar auf der obersten Oberfläche 2b der
Basis 2 lokalisiert. Zwei Linien von Abstandsblöcken sind
auf einer Seite der Stange bereitgestellt, und zwei auf der anderen,
wobei die Linien von Blöcken
und die Stange über
die Breite der Basis alle in ungefähr gleichmäßigem Abstand voneinander angeordnet
sind. In Bereichen, in denen die Breite der Stützoberfläche größer ist, so dass jedes Rippenbrett
länger
ist, sind mehr als eine Stange 10 und/oder mehr als vier
Abstandsblöcke 9 bereitgestellt,
um eine adäquate
Abdeckung über
die Breite der Basis bereitzustellen. Wo die Breite der Basis 2 am
breitesten ist, sind acht Linien von Abstandsblöcken 9 über die
Breite der Basis 2 bereitgestellt.
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Die
Abstandsblöcke 9 sind
so positioniert, dass der untere Abschnitt 6b jedes Rippenbretts 6 gegen
die Seite eines Blocks 9 positioniert ist. Der Abstand
der Blöcke 9 ist
derart, dass zwei Rippenbretter 6 zwischen einem Paar benachbarter
Blöcke 9 positioniert
sind. Auf diese Weise berührt
jedes Rippenbrett 6 einen einzigen Block 9. Die
Rippen sind in gleichem Abstand voneinander angeordnet und somit
ist die Entfernung zwischen den Abstandsblöcken 9 gleich der
Länge L
eines Abstandsblocks plus der Dicke der zwei Rippenbretter 6.
Das Positionieren der Blöcke 9 auf
der Basis legt daher die longitudinale Position der Reihenanordnungen
der Rippenbretter 6 fest. Da jede Rippe einen Abstandsblock
berührt,
kann die Anzahl der Rippen in einer einzelnen Reihenanordnung nach
Wunsch reduziert oder erhöht
werden.
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Jedes
Rippenbrett 6 weist eine Aussparung 11 in der
Mitte seiner unteren Oberfläche 6b auf,
wobei die Aussparung 11 so geformt ist, dass die Stange 10 genau
hineinpasst und von der Aussparung 11 untergebracht wird.
Auf diese Weise legen die Positionierung der Stange 10 und
die Aussparungen 11 in den Rippenbrettern 6 die
Breitenposition der Rippenbretter 6 fest. Die Reihenanordnungen
der Rippenbretter 6 lassen sich daher leicht aus der Basis 2 entfernen
und sich ebenfalls leicht in der Basis 2 positionieren,
indem die Reihenanordnungen der Rippenbretter 6 relativ
zu der Stange 10 und den Abstandsblöcken 9 in Position
eingesteckt werden.
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Die
Rippenbretter 6 liegen jeweils in der Gestalt von im Allgemeinen
flachen Blechen von Werkzeugstahl vor, der eine Dicke von 12 mm
aufweist. Die Rippenbretter sind um 176 mm auseinander positioniert.
Die Rippenbretter können
mit verdickten Abschnitten versehen sein, um eine zusätzliche
Festigkeit bereitzustellen. Die Rippenbretter sind im Wesentlichen
unnachgiebig und werden unter normalen Arbeitsbedingungen nur einer
unwesentlichen Verformung unterzogen.
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Sobald
die Rippenbretter 6 auf der Basis 2 positioniert
sind, werden sie auf allen Seiten, von oben betrachtet, mit entfernbaren
Seitenplatten (nicht veranschaulicht) umgeben. Die Seitenplatten werden
mit der Basis 2 verbolzt und von ihr gestützt. Ebenfalls
an der Basis angebracht sind Anschlagstücke (nicht veranschaulicht),
die sich von der Peripherie der oberen Oberfläche der Basis 2, aber
innerhalb der von den entfernbaren Seitenplatten definierten Umfassung
erstrecken. Die Anschlagstücke
definieren eine Grenze, innerhalb der das Zwischenelement positioniert
wird. Die von den Anschlagstücken
definierte Grenze stimmt eng mit der Form der Zwischenplatte 12,
von oben gesehen, überein,
die wiederum eine Form aufweist, welche, obwohl bei Draufsicht geringfügig größer, eng
mit der Form der Komponente 4 übereinstimmt. Im Einsatz ermöglichen
die Anschlagstücke,
dass die Zwischenplatte 12 und die Komponente 4 in
der richtigen Position auf der Oberfläche positioniert werden, innerhalb
einer akzeptablen Toleranzentfernung, und doch erlauben sie es auch,
dass sowohl das Zwischenelement als auch die Komponente ungehindert über relativ
geringe Entfernungen über
die von den Rippen definierte Oberfläche gleiten. Das Zwischenelement
kann somit als im Schwebekontakt mit den Rippen betrachtet werden,
und die Komponente kann als im Schwebekontakt mit dem Zwischenelement
betrachtet werden. Es ist jedoch möglich, dass sich Abschnitte
oder Punkte des Zwischenelements und/oder der Komponente im Einsatz
relativ zu der Basis um keine wesentliche Entfernung bewegen.
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Die
Vorrichtung umfasst auch einen wiederverwendbaren Silikon-Vakuumsack 5 (in 2 bis 4 nicht
gezeigt) und eine Quelle von Sog, der mittels einer Vakuumpumpe
bereitgestellt wird. Wie in 5 zu sehen
ist, ist der Vakuumsack 5 so geformt, dass die Komponente 4,
die Zwischenplatte 12 und die Rippenbretter 6 von
dem Sack 5 eingeschlossen werden, wobei das offene Ende
davon mittels eines Sackbands an der oberen Oberfläche 2b der
Basis 2 angebracht werden kann. Der Sack 5 wird
an der Basis 2 in dem Bereich neben den Seitenplatten (oben
erwähnt)
angebracht, die auf der Basis bereitgestellt sind und die die Rippenbretter 6 in
Draufsicht umgeben. Die Seitenplatten verhindern oder vermindern
das Einsaugen des Sacks 5, wenn ein Vakuum gezogen wird.
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Der
Vorgang des Kriechumformens einer Komponente 4 wird nun
unter Bezug auf 5 beschrieben. Die Komponente 4 wird
so maschinell gefertigt oder hergestellt, dass die Komponente 4 eine im
Wesentlichen flache Seite 4a, die Seite, die letztendlich
die äußerste Oberfläche der
Flügelaußenhaut
bilden wird, und eine Seite 4b, die eine Form aufweist,
welche nicht flach ist, und die die Oberfläche der Flügelaußenhaut im Inneren des Flügelkastens
eines Luftfahrzeugs bilden wird, aufweist. In diesem Beispiel wird
die Komponente 4 aus einem massiven Block aus Legierung
7150 maschinell gefertigt. Die Zwischenplatte 12 wird auf
der Basis 2 platziert, und die Komponente 4 wird
dann auf dem Werkzeug 1 platziert, so dass die flache Oberfläche 4a der
Komponente 4 gegen die oberste Oberfläche 12a des Zwischenelements 12 platziert
wird.
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Eine
Entlüftermatte
(durch Linie 13 angedeutet) wird oben auf die Komponente 4 platziert,
und dann wird der Vakuumsack 5 über die Komponente 4, die
Zwischenplatte 12 und die Rippenbretter 6 platziert.
Der Sack 5 wird mittels Einsackband, das an der Basis angebracht
ist (siehe den Endabschnitt 5a des Sacks 5, der
grob andeutet, wo das Sackband fixiert ist), abdichtend an der oberen
Oberfläche 2b der Basis 2 angebracht.
Der Vakuumsack 5 wird mit einer Quelle von Sog verbunden,
die dann ein Vakuum innerhalb des Sacks 5 erzeugt. Wenn
Luft aus dem Sack 5 abgezogen wird, werden die Zwischenplatte 12 und
die Komponente 4 gegen die obersten Oberflächen 6a der
Rippen 6 gedrängt.
Die Zwischenplatte 12 und die Komponente 4 nehmen
die Form an, die durch die Rippen 6 definiert wird, und
sind innerhalb der durch die Kante definierten Fläche positioniert. 5 zeigt
schematisch, wie die verschiedenen Teile in diesem Stadium des Vorgangs
positioniert sind.
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Die
ganze Vorrichtung 1, einschließlich des Sacks 5,
die noch immer mit einer (entfernt gelegenen) Vakuumquelle verbunden
ist, wird in einen Autoklaven platziert. Die Vorrichtung 1 und
die Komponente 4 werden dann im Zeitverlauf geeigneten
Temperatur- und Druckprofilen unterworfen, um die Komponente 4 unter
Kriechen umzuformen.
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Bei
dieser besonderen Ausführungsform wird
der Autoklav betrieben, um einen Druckunterschied von 7 bar (d.
h. 6 bar oberhalb Atmosphärendrucks)
und eine anfängliche
Temperatur von 120°C ± 5°C über fünf Stunden
und dann eine Temperatur von 155°C ± 5°C über 10 Stunden
bereitzustellen.
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Die
Zwischenplatte 12 wird im Wesentlichen keiner plastischen
Verformung unterzogen, wenn sie gegen die Rippen 6 gepresst
wird. Die Zwischenplatte 12 drückt gegen die oberen Oberflächen 6a der Rippen 6,
so dass ein guter Kontakt zwischen der Platte 12 und der gesamten
obersten Oberfläche 6a jeder
Rippe 6, die unmittelbar gegenüber der Platte 12 liegt,
hergestellt wird. Auf ähnliche
Weise wird die zuvor flache Oberfläche 4a der Komponente 4 gegen die
gegenüberliegende
Oberfläche 12a des
Zwischenelements 12 gedrückt, so dass es über im Wesentlichen
den gesamten Flächeninhalt
dieser Oberfläche 4a der
Komponente 4 einen guten Kontakt gibt. Die Zwischenplatte 12 ist
unnachgiebig genug, so dass im Wesentlichen kein Durchsacken der
Platte 12 in den Lücken
zwischen den Rippenbrettern 6 vorkommt, doch flexibel genug,
so dass sie sich zu der Form 3 verformt, die die obersten
Oberflächen 6a der
Rippenbretter 6 glatt einhüllt. Die Basismodule 2a nehmen
die Belastung, die von den Rippenbrettern 6 durch das Pressen
der Komponente 4 gegen die Rippenbretter 6 über die
Zwischenplatte 12 getragen wird, auf, halten ihr stand
und verteilen sie.
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Nachdem
die Vorrichtung und die Komponente dem oben erwähnten Temperatur- und Druckprofil
unterworfen und in Umgebungstemperatur abkühlen gelassen wurden, wird
die Vorrichtung aus dem Autoklaven entfernt, und es wird ermöglicht, dass
Luft langsam wieder zurück
in den Sack eingezogen wird, wodurch ermöglicht wird, dass die Komponente 4 und
das Zwischenelement 12 von dem Werkzeug gelöst werden.
In diesem Stadium unterzieht sich die Komponente 4 einer
Rückfederung,
bei der die Form der Komponente 4 teilweise zurück in ihre
ursprüngliche
flache Form federt. Die Zwischenplatte 12 federt wieder
zu einer im Wesentlichen flachen Platte zurück.
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Vorausgesetzt,
dass die Arbeitsbedingungen bei aufeinander folgenden Durchlaufen
im Wesentlichen die gleichen sind, besteht im Allgemeinen kein Bedarf,
die Form der geformten Oberfläche
zu justieren, nachdem sich einmal herausgestellt hat, dass die Form
der geformten Oberfläche
eine Komponente 4 mit der richtigen Form produziert, es
sei denn oder bis entweder die Arbeitsbedingungen verändert werden
(zum Beispiel aus irgendeinem Grund die Temperaturen und Drücke, denen
die Komponente unterworfen wird, im großen Maße verändert werden) oder sich die
Idealform der zu produzierenden Komponenten verändert.
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Wenn
jedoch eine gegebene geformte Komponente zum ersten Mal hergestellt
wird, ist es unwahrscheinlich, dass die erste Form, die für die geformte
Oberfläche
des Werkzeugs ausgewählt
wird, vollständig
erfolgreich ist. Standardverfahren des Stands der Technik sind verfügbar, um
eine anfängliche
Form einer geformten Oberfläche
auszuwählen, um
eine Komponente mit einer Zielform zu produzieren, aber derartige
Verfahren produzieren nur selten richtige oder akzeptable Lösungen im
ersten Versuch. Es ist wahrscheinlich, das kleine Abschnitte der mittels
der geformten Oberfläche
produzierten Komponenten falsch geformt sind. Es kann auch der Fall sein,
dass die anfänglich
ausgewählte
Form derart ist, dass sie Komponenten mit einer Form produziert, die
nicht genügend
zurückfedern
oder die mehr als erwartet zurückfedern,
so dass die gesamte Form falsch ist.
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Wenn
während
des anfänglichen
Einrichtens eines Kriechumformungswerkzeugs derartigen Fehlern begegnet
wird, müssen
möglicherweise
eine oder mehrere Reihenanordnungen von Rippenbrettern ersetzt werden
und/oder die relative Position der Basismodule muss möglicherweise
verändert
werden, um den Fehler bei der Form der produzierten Komponente im
Vergleich zu der Ideal- oder
Zielform zu entfernen oder zu reduzieren. Standardverfahren des
Stands der Technik sind verfügbar,
um festzulegen, wie die Form der geformten Oberfläche angesichts
eines gegebenen Fehlers verändert
werden sollte. Derartige Verfahren können von iterativer Beschaffenheit
sein, und mehrere Korrekturen der Form der geformten Oberfläche sind
möglicherweise
erforderlich.
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Das
Beheben von Fehlern der Form kann am besten durch den Ersatz von
einer oder mehreren Reihenanordnungen von Rippenbrettern, das Neupositionieren
von einem oder mehreren Basismodulen oder eine Kombination von den
beiden durchgeführt
werden. Lokale Fehler können
zum Beispiel lediglich den Ersatz von einer oder mehreren Reihenanordnungen
von Rippenbrettern erfordern. Große Fehler bei der Form werden
möglicherweise
am besten behandelt, indem sowohl mehrere Reihenanordnungen von
Rippenbrettern ersetzt als auch mehrere Basismodule neu positioniert
werden. Fehler, die nur die longitudinale (oder spannweitige Form)
beeinträchtigen,
werden möglicherweise
behoben, indem nur die Basismodule relativ zueinander neu positioniert
werden.
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Um
die Position von einem Basismodul relativ zu einem anderen zu bewegen,
ist es mindestens notwendig, dass das Winkelstück zwischen den beiden betroffenen
Basismodulen entfernt wird, die relativen Positionen der Basismodule
modifiziert werden, die Stützstruktur
(d. h. die Fahrgestelleinheit) des Basismoduls nach Bedarf modifiziert
wird und ein Winkelstück,
das dem neuen Winkel zwischen den Basismodulen entspricht, an den
Basismodulen fixiert wird. Die Seitenplatten und Rippenbretter,
die auf den Basismodulen montiert sind, müssen nicht bewegt werden, um
die Basismodule neu zu positionieren. Reihenanordnungen von Rippenbrettern
können
einfach ersetzt werden, indem eine Reihenanordnung herausgehoben
und mit einer Reihenanordnung von Brettern, die an den Platz eingesteckt
werden, ersetzt werden. Eine oder mehrere Seitenplatten müssen möglicherweise
entfernt werden, um den Zugang zu erleichtern, aber dies muss nicht
unbedingt der Fall sein, wenn eine geeignete Hebeausrüstung zur
Verfügung
steht, um die Reihenanordnungen zuverlässig und sicher aus der Basis
und herauf und über
die Seitenplatten zu heben.
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Es
versteht sich, dass an der oben beschriebenen Ausführungsform
verschiedene Modifizierungen innerhalb des Bereichs der vorliegenden
Erfindung, wie in den Patentansprüchen definiert, vorgenommen
werden könnten.
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Während die
oben beschriebene Ausführungsform
zum Beispiel vier Basismodule aufweist, die in Folge angeordnet
sind, könnten
weniger oder größere Basismodule
bereitgestellt und/oder in einer anderen Konfiguration (zum Beispiel
als zwei parallele Reihen von Basismodulen) angeordnet werden.
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Wenn
die durch Kriechen umzuformende Komponente Eigenschaften aufwiese,
so dass kein Durchsacken zwischen Rippenbrettern vorkommen würde, oder
wenn die Rippenbretter mit einem derartigen Abstand voneinander
angeordnet wären,
dass kein Durchsacken vorkommen würde, könnte auf das Zwischenelement
verzichtet werden.
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Während jede
Rippe über
ihre gesamte Länge
(d. h. über
die Basis in der Breite) eine Kontaktoberfläche für die Zwischenplatte bereitstellt,
könnten die
Rippen stattdessen in zwei oder mehr Reihen von Rippen bereitgestellt
werden, wobei jede Reihe spannweitig entlang der Länge der
Basis verläuft, wobei
es zwischen benachbarten Reihen eine Lücke gibt.
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Statt
diskrete Anschlagstücke
aufzuweisen, die die Bewegung der Zwischenplatte und der Komponente
einschränken,
könnte
das Werkzeug mit einer einzigen Kante versehen sein, die die Grenze
definiert, innerhalb der sich die Zwischenplatte und die Komponente
bewegen können.
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Die
Rippen müssen
nicht in gleichmäßigem Abstand
voneinander angeordnet sein.
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Die
Zwischenplatte muss keine gleichförmige Dicke aufweisen.
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Die
Vorrichtung und die Komponente können anderen
Druck- und Temperaturprofilen im Autoklaven unterworfen werden.
Druckunterschiede können im
Bereich von zwischen 2 und 15 bar, besser zwischen 5 und 10 bar
liegen. Temperaturen können
im Bereich von 100°C
bis 200°C
liegen. Die Gesamtzeit im Autoklaven kann zwischen 6 und 20 Stunden
betragen.