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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Winde zum Anheben und Absenken von
Personen nach einem oder mehreren der beigefügten Ansprüche, und umfassend ein Gehäuse, das
mit einem ersten Anbringungselement versehen ist, eine erste Öffnung,
die in dem Gehäuse
im Wesentlichen gegenüberliegend dem
ersten Anbringungselement ausgebildet ist, einen Elektromotor, der
mit dem Eingang einer Untersetzungszahnradanordnung gekoppelt ist,
eine Rollenkomponente, die mit dem Ausgang der Untersetzungszahnradanordnung
gekoppelt ist, und ein flexibles lang gestrecktes Traktionselement,
das mit der Rollenkomponente verbunden ist, um das Traktionselement
aufzuwickeln und abzuwickeln, um eine Person anzuheben und abzusenken.
Ferner betrifft die Erfindung die Nutzung einer erfindungsgemäßen Winde
als Deckenlift. Die Erfindung betrifft ferner eine Deckenliftanordnung,
umfassend eine Deckenschiene mit mindestens einem darin geführten Schlitten,
wobei der Schlitten mit einem Anbringungselement versehen ist, eine
Winde, die mit mindestens einem Anbringungselement an dem Windengehäuse versehen
ist, und wobei die Winde ein flexibles lang gestrecktes Traktionselement
mit einem Anbringungselement an ihrem freien Ende und eine Spreizstange
mit einem Anbringungselement umfasst.
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STAND DER TECHNIK
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US 6,085,368 offenbart eine
Winde des zuvor genannten Typs, die als Deckenlift verwendet wird.
Deckenlifte haben gegenüber
Bodenliften mit einem Mast und einer Hebearmanordnung den Vorteil,
dass sie keine Bodenfläche
einnehmen. In gewissen Räumen
kann der Deckenlift nur bei relativ wenigen Gelegenheiten verwendet
werden, und es wäre
ineffizient, eine Winde in einem derartigen Raum ständig vorzuhalten.
Das Installieren von Winden in einem Raum nur für Zeitspannen, wenn diese in
der Verwendung sind, ist keine attraktive Alternative, da das Ausrücken von
herkömmlichem
Hebezeug aus einer Schiene in einem ersten Raum und das Ineingriffbringen
des Hebezeugs mit einer Schiene in einem anderen Raum ein mühsamer Vorgang ist,
der oft den Einsatz von Spezialwerkzeugen erfordert.
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Die
Schienen für
Deckenlifte sind normalerweise nicht durchgehend von einem Raum
zu einem anderen. Das Bewegen einer angehobenen Person zwischen
Räumen,
die nicht durch eine Schiene verbunden sind, zum Beispiel durch
eine Türöffnung,
ist mit dem meisten herkömmlichen
Hebezeug sehr kompliziert oder unmöglich. Herkömmliche Winden können gewöhnlich nur
in einer Ausrichtung betrieben werden, das heißt, die Winde kann entweder
nur in der "Über-Kopf"-Ausrichtung verwendet
werden, in der das Windengehäuse
unmittelbar an der Schiene aufgehängt ist, wobei die Spreizstange
oder eine andere Anwendung an dem Ende des dehnbaren Bands oder
Seils aufgehängt
ist, oder die Winde kann nur in der "Verkehrt-herum"-Ausrichtung verwendet werden, wobei
die Winde an der Schiene über
das dehnbare Band oder Seil aufgehängt ist, dessen freies Ende
mit der Schiene verbunden ist, und die Spreizstange ist an dem Windengehäuse aufgehängt. Die
optimale Betriebsposition und -ausrichtung der Winde hängt jedoch
von den Umständen ab,
und keine der verfügbaren
Winden vom Stand der Technik ist diesbezüglich flexibel.
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OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
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Vor
diesem Hintergrund ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
eine Winde der eingangs genannten Art bereitzustellen, die die zuvor
genannten Probleme überwindet
oder zumindest reduziert, indem ermöglicht wird, dass diese in
einer Mehrzahl von Ausrichtungen betrieben werden kann. Diese Aufgabe
wird gemäß Anspruch
1 dadurch gelöst, dass
eine Winde der besagten Art bereitgestellt wird, wobei das Gehäuse eine
zweite Öffnung
aufweist, so dass das Traktionselement durch die erste Öffnung oder
durch die zweite Öffnung
geführt
werden kann.
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Dadurch
wird es möglich,
die Winde in mehreren Ausrichtungen zu betreiben.
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Die
zweite Öffnung
kann in einer Seite des Gehäuses
ausgebildet sein, die zu der Seite des Gehäuses, in der die erste Öffnung ausgebildet
ist, im Wesentlichen rechtwinklig ist.
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Dadurch
wird es möglich,
die Winde in vier verschiedenen Ausrichtungen zu betreiben, nämlich:
- – in
der Über-Kopf-Ausrichtung,
wobei das erste Anbringungselement mit der Schiene verbunden ist,
das Traktionselement durch die erste Öffnung in dem Gehäuse geführt ist,
und das freie Ende des Traktionselements mit der Last verbunden
ist,
- – in
der Verkehrt-herum-Ausrichtung, wobei das erste Anbringungselement
mit der Last verbunden ist, das Traktionselement durch die erste Öffnung in
dem Gehäuse
geführt
ist, und das freie Ende des Traktionselements mit der Schiene verbunden
ist,
- – in
der Über-Kopf-Ausrichtung,
wobei das zweite Anbringungselement mit der Schiene verbunden ist,
das Traktionselement durch die zweite Öffnung in dem Gehäuse geführt ist,
und das freie Ende des Traktionselements mit der Last verbunden
ist,
- – in
der Verkehrt-herum-Ausrichtung, wobei das zweite Anbringungselement
mit der Last verbunden ist, das Traktionselement durch die zweite Öffnung in
dem Gehäuse
geführt
ist, und das freie Ende des Traktionselements mit der Schiene verbunden
ist.
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Die
Winde kann ein zweites Anbringungselement umfassen, das im Wesentlichen
gegenüberliegend
der zweiten Öffnung
positioniert ist.
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Das
erste und/oder zweite Anbringungselement kann Teil eines Schnellkopplungssystems
sein, bevorzugt ein System vom Bajonetttyp.
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Das
Traktionselement kann über
einen über eine
Feder vorgespannten Exzenterschaft führen, der wirksam mit einem
Schalter verbunden ist, der seinen Zustand ändert, wenn die Last an dem
Traktionselement einen gegebenen Schwellenwert übersteigt und auf diese Weise
den Exzenterschaft zwingt, sich gegen die Federvorspannung zu drehen.
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Es
ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Winde der
eingangs genannten Art bereitzustellen, die in der Anwendung flexibler
ist. Diese Aufgabe wird gemäß Anspruch
3 und 4 dadurch gelöst,
dass eine Winde der besagten Art bereitgestellt wird, bei der das
eine oder die mehreren Anbringungselemente Teil eines Schnellverschlusssystems
sind, bevorzugt ein System vom Bajonetttyp.
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Auf
diese Weise kann die Winde praktischerweise mit Schienen, Spreizstangen,
Hebebändern und
anderen Aufhängeelementen
verbunden werden.
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Bevorzugt
sind das eine oder die mehreren Anbringungselemente mit einem elektronischen
Sicherheitsschalter versehen, der aktiviert wird, wenn ein komplementäres Teil
des Schnellverschlusssystems mit dem betreffenden Anbringungselement
korrekt in Eingriff tritt.
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Das
freie Ende des Traktionselements umfasst bevorzugt ein Anbringungselement,
und die Winde umfasst bevorzugt zwei Anbringungselemente.
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Es
ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Deckenliftanordnung
der genannten Art bereitzustellen, die in der Anwendung flexibler
ist. Diese Aufgabe wird gemäß Anspruch
8 und den weiteren dadurch gelöst,
dass eine Windenanordnung der besagten Art bereitgestellt wird,
bei der die Anbringungselemente Teil eines austauschbaren Schnellkopplungssystems
sind. Auf diese Weise kann die komplette Deckenliftanordnung schnell montiert
und demontiert werden, um den Ort zu wechseln, oder um die Betriebsposition
und -ausrichtung zu ändern,
wie verschiedene Umstände
sie erfordern können.
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Es
ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Winde
der eingangs genannten Art bereitzustellen, mit einem verbesserten
Mechanismus zum Verhindern des Betriebs des Elektromotors, wenn
das Traktionselement nicht durch eine Last gespannt ist. Diese Aufgabe
wird gemäß Anspruch
5 dadurch gelöst,
dass eine Winde der besagten Art bereitgestellt wird, bei der das
Traktionselement über einen über eine
Feder vorgespannten Exzenterschaft führt, der wirksam mit einem
Schalter verbunden ist, der seinen Zustand ändert, wenn die Last an dem Traktionselement
einen gegebenen Schwellenwert übersteigt
und auf diese Weise den Exzenterschaft zwingt, sich gegen die Federvorspannung
zu drehen.
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Der
Exzenterschaft ist bevorzugt mit einem Arm versehen, der sich im
Wesentlichen senkrecht zu dem Exzenterschaft erstreckt, wobei das
freie Ende des Arms auf den Schalter wirkt.
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Weitere
Aufgaben, Merkmale, Vorteile und Eigenschaften der mobilen Winde
sowie die Verwendung der erfindungsgemäßen Winde werden anhand der
ausführlichen
Beschreibung deutlich.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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In
dem folgenden ausführlichen
Abschnitt der vorliegenden Beschreibung wird die Erfindung ausführlicher
unter Bezugnahme auf die in den Zeichnungen gezeigten beispielhaften
Ausführungsformen
erläutert.
Es zeigen:
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1 eine
perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Winde, just bevor sie an
einer Deckenschiene angebracht wird,
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2 eine
perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Winde, während sie
an einer Deckenschiene angebracht wird,
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3 eine
perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Winde, wenn sie an einer
Deckenschiene fest angebracht ist,
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4 eine
detaillierte perspektivische Ansicht von unten auf eine verkehrt
herum montierte erfindungsgemäße Winde,
wobei eine Spreizstange unmittelbar daran angebracht ist,
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5 eine
detaillierte perspektivische aufgeschnittene Ansicht von oben einer
verkehrt herum montierten Winde von 5,
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6 eine
Ansicht einer Spreizstange und eines freien Endes eines Bands mit
einem erfindungsgemäßen Schnellkopplungssystem,
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7 eine
Ansicht eines erfindungsgemäßen Deckenlifts
mit einer über
Kopf montierten Winde in einer horizontalen Ausrichtung,
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8 eine
Ansicht eines erfindungsgemäßen Deckenlifts
mit einer über
Kopf montierten Winde in einer vertikalen Ausrichtung,
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9 eine
Ansicht eines erfindungsgemäßen Deckenlifts
mit einer verkehrt herum montierten Winde in einer horizontalen
Ausrichtung,
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10 eine
Ansicht eines erfindungsgemäßen Deckenlifts
mit einer verkehrt herum montierten Winde in einer vertikalen Ausrichtung,
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11 bis 14 Schritt
für Schritt
den Vorgang des Führens
durch eine Türöffnung mit
der erfindungsgemäßen Windenanordnung
dort, wo die Schiene unterbrochen ist,
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15 eine
detaillierte Ansicht der Schnellkopplung vom Bajonetttyp der erfindungsgemäßen Winde
und des erfindungsgemäßen Deckenlifts,
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16 und 17 den
Ineingriffbringungsvorgang der Schnellkopplung,
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18 eine
Ansicht eines erfindungsgemäßen Lasterfassungssystems,
und
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19 und 20 detaillierte
Ansichten des Lasterfassungssystems.
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AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG
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Ein
Deckenlift 1 gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung ist in 1 dargestellt. Der Deckenlift 1 umfasst
eine Deckenschiene 2, die benachbart zu der Decke montiert
ist. Die Schiene 2 kann an einer Liftstruktur montiert
sein oder alternativ an der Decke montiert sein. Ein Schlitten (nicht
gezeigt) mit einem nach unten gerichteten Überstand 5 ist in
der Deckenschiene 2 geführt.
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Eine
diskusförmige
Winde 6 ist bereit, an dem nach unten gerichteten Überstand 5 an
einer von einem ersten weiblichen Sitz 16 gebildeten Verbindungsstelle
angebracht zu werden. Der erste weibliche Sitz 16 und der
nach unten gerichtete Überstand 5 bilden
eine Schnellkopplung vom Bajonetttyp, die weiter unten ausführlicher
beschrieben werden wird.
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Das
Gehäuse
der Winde 6 wird von einem ersten konvexen Seitenpaneel 20 und
einem zweiten konvexen Seitenpaneel 21 gebildet, die durch
einen Rand 22 miteinander verbunden sind. Zwei Aussparungen
in dem Windengehäuse
ermöglichen
zwei diametrisch gegenüberliegenden
Teilen des Umfangs des Rands 22, als Griffe 23 zu
dienen.
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Ein
Hebeband 7 ragt aus einer ersten Öffnung 17 (5)
in dem ersten konvexen Seitenpaneel 20 hervor. Eine zweite Öffnung 19,
durch die das Band 7 das Gehäuse verlassen kann, ist in
dem Rand 22 vorgesehen. Das freie Ende 9 des Hebebands 7 ist
an einer Spreizstange 10 angebracht. Die Endpunkte der
Spreizstange 10 sind mit Haken zum Anbringen einer Schlinge
oder ähnliches
(nicht gezeigt) versehen, um den anzuhebenden Patienten zu halten.
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2 zeigt
die Winde 6, wobei der erste weibliche Sitz 16 über dem
nach unten gerichteten Überstand 5 angeordnet
ist. 3 zeigt die Winde, die befestigt wurde, indem
sie 90° relativ
zu der Ausrichtung in 2 um die vertikale Achse gedreht
wurde, um die Bajonettkopplung in Eingriff zu bringen. Ein zweiter
weiblicher Sitz 18, der diametrisch gegenüberliegend
der zweiten Öffnung 19 angeordnet
ist, kann nun gesehen werden. Die Betriebsposition der Winde 6 zu
dem Schlitten in der Schiene, wie in 1 bis 3 gezeigt,
wird nachstehend als "über Kopf
montiert" bezeichnet.
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4 zeigt
die Winde 6 von unten. Das freie Ende des Bands 7 ist
mit dem Überstand 5 des Schlittens
in der Schiene 2 verbunden. Die Winde 6 ist auf
diese Weise an dem Band 7 aufgehängt. Die Spreizstange 10 ist
mit der Winde 6 an dem ersten weiblichen Sitz 16 unmittelbar
verbunden. Die Betriebsposition der Winde, wie in 4 gezeigt,
wird nachstehend als "verkehrt
herum montiert" bezeichnet.
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5 zeigt
die Winde 6 von oben, wobei das erste konvexe Seitenpaneel 20 abgenommen
ist. Das Band 7 ist durch die erste Öffnung 17 geführt, die mit
einem Bügel 25 auf
jeder Seite versehen ist. In dem Gehäuse ist die Winde 6 mit
einer Tragestruktur mit zwei parallelen Querplatten 26 versehen.
Eine Rolle 27 zum Aufwickeln und Abwickeln des Bands 7 ist
drehbar zwischen den Querplatten 26 in Eingriff genommen.
Die Rolle 27 ist mit dem Ausgang einer geraden Untersetzungszahnradanordnung 28 verbunden,
die ihrerseits mit dem Ausgang eines Schneckenantriebs 29 verbunden
ist. Der Schneckenantrieb 29 wird von einem batteriebetriebe nen
Elektromotor 30 angetrieben. Der Elektromotor 30,
der Schneckenantrieb 29 und die Untersetzungszahnradanordnung 38 sind
in einem Fach 31 neben der Tragestruktur angeordnet. Die
Batterien (nicht gezeigt) sind in einem Fach 32 auf der
gegenüberliegenden
Seite der Tragestruktur aufgenommen, wodurch die Winde 6 eine
im Wesentlichen gleichmäßige Gewichtsverteilung
erhält.
Das Band 7 kann vorständig
auf die Rolle aufgerollt und durch die zweite Öffnung 19 ausgegeben
werden, so dass die Winde in einer anderen Ausrichtung verwendet
werden kann. Wenn sich das Band 7 durch die erste Öffnung 17 erstreckt,
kann die Winde in der "horizontalen" Position verwendet
werden, wie in 1 bis 7 dargestellt.
Wenn sich das Band 7 durch die zweite Öffnung 19 erstreckt,
kann die Winde 6 in der "vertikalen" Position verwendet werden, wie in 9 und 10 dargestellt.
Jede dieser Ausrichtungen hat ihre Vorteile, und die optimale Wahl
der Betriebsposition hängt
von den Umständen
ab.
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6 zeigt
ein Detail des Schnellkopplungssystems der Spreizstange 10 und
des freien Endes 9 des Bands 7. Ein männliches
Teil 33 des Schnellkopplungssystems vom Bajonetttyp erstreckt
sich von der Spreizstange 10 nach oben. Das freie Ende 9 des
Bands ist mit einem Sitz 35 versehen, der das weibliche
Teil des Schnellkopplungssystems vom Bajonetttyp aufnimmt. Das Verbinden
der Spreizstange 10 mit dem freien Ende 9 des
Bands 7 ist daher nur eine Sache des Einsetzens des männlichen
Teils 33 in den weiblichen Sitz 35 und des Drehens
des Sitzes 35 und der Spreizstange 90° relativ zueinander. Das Schnellkopplungssystem
kann überall
in dem Deckenlift ausgetauscht werden, das heißt die männlichen Teile 5 und 33 passen
auf sämtliche
weibliche Sitze 16, 18 und 35.
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7 bis 10 zeigen
den Deckenlift 1 in verschiedenen Betriebspositionen und
-ausrichtungen. In 7 ist die Winde 6 über Kopf
montiert, und das Gehäuse
befindet sich in der horizontalen Ausrichtung. Diese Be triebsposition
gibt eine hohe maximale Hubhöhe,
und die Winde 6 selbst ist stets von dem Kopf des Patienten
weg. Die Winde 6 muss jedoch zu der Decke hoch gehoben
werden, um diese mit dem ersten weiblichen Sitz 16 an dem Überstand 5 des
Schlittens in der Schiene 2 zu montieren.
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In 8 ist
die Winde 6 verkehrt herum montiert, und das Gehäuse befindet
sich in der horizontalen Ausrichtung. Diese Betriebsposition gibt
ebenfalls eine hohe maximale Hubhöhe. Die Winde 6 kann
an der Schiene 2 montiert werden, indem das Band 7 ausgefahren
wird und der weibliche Sitz 35 an dem freien Ende 9 des
Bands mit dem Überstand 5 des Schlittens
in der Schiene 2 in Eingriff tritt. Dann wird die Winde 6 aktiviert,
um das Band 7 aufzuwickeln, um die Winde anzuheben, wobei
die Spreizstange 10 daran angebracht ist. In dieser Betriebsposition
ist jedoch die Winde 6 selbst stets dem Kopf des Patienten
nahe, was als unangenehm erfahren werden kann. Diese Betriebsposition
ist besonders für
einen Transfer zwischen Räumen
geeignet, die nicht durch eine Schiene verbunden sind, wie nachstehend
ausführlich
dargelegt werden wird.
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In 9 ist
die Winde 6 über
Kopf montiert, und das Gehäuse
befindet sich in einer vertikalen Ausrichtung. Diese Betriebsposition
gibt eine etwas reduzierte maximale Hubhöhe, aber die Winde 6 selbst
ist stets von dem Kopf des Patienten weg. Die Winde 6 muss
jedoch zu der Decke hoch gehoben werden, um diese mit dem ersten
weiblichen Sitz 16 an dem Überstand 5 des Schlittens
in der Schiene 2 zu montieren.
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In 10 ist
die Winde 6 verkehrt herum montiert, und das Gehäuse befindet
sich in einer vertikalen Ausrichtung. Diese Betriebsposition gibt
eine etwas reduzierte maximale Hubhöhe. Die Winde 6 kann
an der Schiene 2 montiert werden, indem das Band 7 ausgefahren
wird und der weibliche Sitz 35 an dem freien Ende 9 des
Bands mit dem Überstand 5 des
Schlit tens in der Schiene 2 in Eingriff tritt. Dann wird
die Winde 6 aktiviert, um das Band 7 aufzuwickeln,
um die Winde anzuheben, wobei die Spreizstange 10 daran
angebracht ist. In dieser Betriebsposition ist die Winde selbst
stets dem Kopf des Patienten nahe, aber da sie sich hauptsächlich vertikal
erstreckt, wird dies gewöhnlich
nicht als unangenehm erfahren.
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11 bis 14 stellen
Schritt für
Schritt den Vorgang des Führens
durch eine Türöffnung dar. Der
Lift soll von der Schiene 2 zu einer zweiten Schiene 102 in
einem angrenzenden Raum transferiert werden. In 11 ist
die Betriebsposition am Beginn des Vorgangs dieselbe wie in 8.
Das freie Ende 9 des Bands 7 ist an dem Schlitten
in der Schiene 2 links von der Wand 34 angebracht,
welche die zwei angrenzenden Räume
trennt. Die Türöffnung, durch
die der Lift mit oder ohne einen Patienten geführt werden soll, befindet sich
unterhalb der Wand 34. Ein zweites nicht aufwickelbares
Band 107 hat eines seiner Enden mit einem der Bügel 25 verhakt, und
sein anderes Ende ist mit einem Schlitten in der Schiene 102 verbunden.
Bei dem nächsten
Schritt (12) wird das Band 7 sorgfältig abgewickelt,
und die Last wird allmählich
auf Band 107 übertragen.
Als nächstes
(13) wird das freie Ende 9 des Bands 7 von
dem Schlitten in der Schiene 2 abgenommen, und mit einem
Schlitten in der Schiene 102 neu verbunden. Dann wird das
Band 7 aufgewickelt, bis die Last darauf zurück übertragen
wird, und wenn das Band 107 nicht länger irgendeine Last trägt, wird
es abgenommen (14), und der Vorgang ist abgeschlossen.
Der Vorgang wird durch die Verwendung des Schnellkopplungssystems
vereinfacht.
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15 bis 17 stellen
im Detail das Schnellkopplungssystem vom Bajonetttyp gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung und seine Funktion dar. In 15 wird
das männliche
Teil 5, 34, das mit zwei diametrisch gegenüberliegenden radialen
Vorsprüngen 37 versehen
ist, genau vor den weiblichen Sitz 16, 18, 35 zum
Einsetzen gesetzt. Der weibliche Sitz 16, 18, 35 ist
mit einem Schlitz 36 versehen, der geeignet ist, das männliche
Teil 5, 33 in der gezeigten Ausrichtung aufzunehmen.
Um die Kopplung in Eingriff zu bringen, wird das männliche Teil 5, 33 vollständig in
den Schlitz 36 (16) eingesetzt
und 90° relativ
zu dem weiblichen Sitz 16, 18, 35 (17)
gedreht und dann gelöst.
Der weibliche Sitz ist mit zwei Widerlagerblöcken 38 versehen,
die eine Drehung nur in eine Richtung erlauben, wenn das männliche
Teil 5, 34, gerade in den Schlitz 36 eingesetzt
worden ist. Eine Nut 39 in dem weiblichen Sitz zum Aufnehmen
der Vorsprünge 37 erstreckt sich
zu den beiden Seiten des Schlitzes 36. Die Vorsprünge 37 sind
in der Nut 39 festgeklemmt, wenn eine Last auf das männliche
Teil 5, 34 aufgebracht wird. Um die Sicherheit
weiter zu verbessern, ist ein Mikroschalter 40 in der Nut 39 teilweise
derart angeordnet, dass er seinen Zustand ändert, wenn die Vorsprünge 37 mit
der Nut 39 korrekt in Eingriff treten. Der Mikroschalter 40 ist
mit einer elektronischen Steuereinheit 60 verbunden (18),
die den Betrieb des Elektromotors 30 steuert. Wird der
Schalter nicht durch einen Vorsprung 37 betätigt, verhindert die
Steuereinheit jegliches Aufwickeln oder Abwickeln aus Sicherheitsgründen.
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18 bis 20 zeigen
die Details des Systems in der Winde 6, das ein unbeabsichtigtes Aufwickeln
oder Abwickeln des Bands 7 verhindert, wenn sich keine
Last auf dem Band 7 befindet. 18 zeigt
eine aufgeschnittene Seitenansicht auf der Innenseite der Winde.
Das Band 7 erstreckt sich aus der Rolle 27, ist über einen
Exzenterschaft 50 geführt
und verlässt
die Winde 6 durch die erste Öffnung 17. Der Exzenterschaft 50 ist über eine
Feder vorgespannt und mit einem sich radial erstreckenden Arm 51 versehen,
der einen Mikroschalter 55 betätigt. Eine Spannung in dem
Band 7 zwingt den Exzenterschaft 50, sich gegen
die Federvorspannung zu drehen, und der radiale Arm dreht sich übereinstimmend mit
dem Exzenterschaft. Auf diese Weise ändert der Schalter seinen Zustand,
wenn eine Last oberhalb eines voreingestellten Grenzwerts auf das Band 7 aufgebracht
wird. Der Mikroschalter 55 ist mit der elektronischen Steuereinheit 60 verbunden.
Die elektronische Steuereinheit 60 verhindert das Aufwickeln
und Abwickeln des Bands, wenn keine Last auf dem Band 7 erfasst
werden kann. Auf diese Weise wird ein unbeabsichtigtes Aufwickeln
oder Abwickeln eines nicht belasteten Bands vermieden. Die Winde 6 ist
ebenfalls mit einem Exzenterschaft 50, radialen Arm 51 und
Mikroschalter 55 an der zweiten Öffnung 19 versehen,
von der aus das Band die Winde verlassen kann (19, 20).
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Obwohl
die vorliegende Erfindung ausführlich
zum Zwecke der Erläuterung
beschrieben wurde, versteht es sich von selbst, dass eine derartige
Ausführlichkeit
nur für
diesen Zweck dient, und dass Änderungen
daran von Fachleuten vorgenommen werden können.
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Daher,
obgleich die bevorzugten Ausführungsformen
der Vorrichtungen und Verfahren unter Bezugnahme auf die Umgebung,
in der sie entwickelt wurden, beschrieben wurden, erläutern diese
lediglich die Prinzipien der Erfindungen. Weitere Ausführungsformen
und Ausgestaltungen können
entwickelt werden, ohne vom Umfang der beigefügten Patentansprüche abzuweichen.