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DE60319123T2 - Tragendes fahrzeugdachsystem - Google Patents

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DE60319123T2
DE60319123T2 DE60319123T DE60319123T DE60319123T2 DE 60319123 T2 DE60319123 T2 DE 60319123T2 DE 60319123 T DE60319123 T DE 60319123T DE 60319123 T DE60319123 T DE 60319123T DE 60319123 T2 DE60319123 T2 DE 60319123T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roof
roof structure
structure system
components
overhead
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE60319123T
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English (en)
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DE60319123D1 (de
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Kevin M. Johnsson Holland STREBE
Douglas A. Jenison FISCHER
Leif Andrew Holland NORLAND
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Johnson Controls Technology Co
Original Assignee
Johnson Controls Technology Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Johnson Controls Technology Co filed Critical Johnson Controls Technology Co
Publication of DE60319123D1 publication Critical patent/DE60319123D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE60319123T2 publication Critical patent/DE60319123T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D65/00Designing, manufacturing, e.g. assembling, facilitating disassembly, or structurally modifying motor vehicles or trailers, not otherwise provided for
    • B62D65/02Joining sub-units or components to, or positioning sub-units or components with respect to, body shell or other sub-units or components
    • B62D65/06Joining sub-units or components to, or positioning sub-units or components with respect to, body shell or other sub-units or components the sub-units or components being doors, windows, openable roofs, lids, bonnets, or weather strips or seals therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D25/00Superstructure or monocoque structure sub-units; Parts or details thereof not otherwise provided for
    • B62D25/06Fixed roofs
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R13/00Elements for body-finishing, identifying, or decorating; Arrangements or adaptations for advertising purposes
    • B60R13/02Internal Trim mouldings ; Internal Ledges; Wall liners for passenger compartments; Roof liners
    • B60R13/0212Roof or head liners
    • B60R13/0225Roof or head liners self supporting head liners

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)
  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)
  • Automatic Cycles, And Cycles In General (AREA)
  • Air-Conditioning For Vehicles (AREA)
  • Vehicle Interior And Exterior Ornaments, Soundproofing, And Insulation (AREA)

Description

  • ALLGEMEINER STAND DER TECHNIK
  • Gebiet der Erfindung – Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein Dachsysteme für Fahrzeuge und insbesondere Dachsysteme, die ein Strukturelement enthalten, die das Außendachpaneel enthalten oder stützen und die die Dachhimmelauskleidung und eine breite Vielzahl verschiedener Systeme stützen, die üblicherweise in dem Überkopfabschnitt von Fahrzeugen, wie zum Beispiel Automobile, Vans, SUVs, Lkw und dergleichen, verwendet werden. In ihren bevorzugten Ausführungsformen betrifft die vorliegende Erfindung insbesondere ein Komplettstruktursystem, bei dem das Dachpaneel und der Strukturträger als ein einstückiger Karosseriekörper ausgebildet sind, eine zweite Ausführungsform, bei der ein Skelettoberbau dafür konfiguriert ist, beliebige einer breiten Vielzahl verschiedener Überkopfkomponenten und das Dachpaneel aufzunehmen, und eine dritte Ausführungsform, bei der Strukturelemente, an denen Überkopfsystemkomponenten angebracht sind, als Zellen zur Seite oder nach vorn bewegt werden, wodurch wiederum die Notwendigkeit einer strukturellen Festigkeit für das Dachpaneel oder die Dachhimmelauskleidung entfällt.
  • Beschreibung des Standes der Technik – Auf dem Gebiet der Fahrzeugproduktion ist es heute im Fall einer herzustellenden Fahrzeugkarosserie üblich, entweder mehrere Teile, eine Monozellenbauweise oder dergleichen zu verwenden. In der Regel ist das Fahrzeugdachpaneel an verschiedenen Tragsäulen angebracht, und Überkopfsystemkomponenten werden dem Fahrzeug hinzugefügt, indem man eine tragende Dachhimmelauskleidung durch die Windschutzscheibe oder andere Fenster des Fahrzeugs zieht und die Überkopfsysteme mit dem Dachpaneel entlang den seitlichen Längsträgern und/oder anderen Strukturkomponenten, wie zum Beispiel Dachbögen, verbinden. Die Montage der Dachhimmelauskleidung und der Überkopfsystemkomponenten innerhalb der Grenzen des Fahrzeuginnenraums ist ein zeitaufwändiger und teurer Teil der Fahrzeugmontage. Zum Beispiel müssen viele Komponenten aufwärts in der Z-Achsen-Richtung angebracht werden, und die Handhabung in diesem Bereich ist unter Verwendung von Robotern oder manueller Arbeit schwierig, um die mechanischen Befestigungen sowie verschiedene elektrische Verbindungen und dergleichen zu vollenden.
  • DE 38 35 560 offenbart eine Gitterstruktur für ein Ganzkunststoffdach, die aus polygonalen oder runden Zellen gebildet ist, die gleichmäßig über die Dachfläche verteilt sind und dafür ausgelegt sind, Solarzellen aufzunehmen. Die Zellen schaffen eine Verstärkung und bilden gleichzeitig eine Aufnahme für die Solarzellen und somit ein Energiedach. Die Dachaußenhülle ist in der Region der Solarzellen aus einem transparenten Material gebildet und ist auf die Stützrahmen geklebt. Die Zellen sind mit Verstärkungsflächen versehen, die in einer Entfernung von der oberen Grenze der Zellen verlaufen und Öffnungen aufweisen.
  • Es werden derzeit eine große Vielzahl verschiedener Überkopfsystemkomponenten in Fahrzeugen verwendet, einschließlich beispielsweise Sonnendächer, Innenlichter, Haltegriffe, Klimaanlagenbedienelemente, -entlüftungen und -schächte, Sonnenschutzsysteme, Infotainment-Komponenten, Schallelemente, Antennen, Zierelemente, Instrumente und Navigationssysteme, Ablagebereiche, Lautsprechersysteme, Notfallfahrzeugwarnsysteme, Rückblick-Systeme wie zum Beispiel Kameras, die so positioniert sind, dass sie das Rückwärtsfahren des Fahrzeugs oder das Einparken unterstützen, Airbags, sonstige Aufprallschutzmaßnahmen oder -sensoren, verschiedene Arten von Beleuchtung, dritte Bremsleuchten, Strom- und Signalverteilungssysteme, D-Ringe, Seitensichtsysteme, Abschlussverblendungen, Längsträgersysteme, Dichtungen und dergleichen.
  • Häufig gehören einige der oben angesprochenen Komponenten und andere, die auf diesem Gebiet verwendet werden oder die zur Verwendung in Überkopfsystemen entwickelt werden, zur Sonderausstattung, und dementsprechend kann ein bestimmtes Fahrzeug alle oder eine kleinere Teilkombination einer Vielzahl verschiedener der Merkmale enthalten. Als ein einfaches Beispiel kann ein bestimmtes Fahrzeug mit oder ohne getöntem oder ungetöntem Glasdach lieferbar sein. Ein anderes Beispiel wären Fahrzeuge, die optional mit Rücksitz-DVD- oder -VHS-Monitoren ausgestattet sind. Dem Fachmann fallen sofort noch weitere Beispiele ein.
  • Neben dem Problem der Variabilität von Fahrzeug zu Fahrzeug erfordern derzeitige Systeme, dass die Dachhimmelauskleidung von struktureller Art, d. h. selbsttragend, ist und als eine Stütze oder Verblendung für Überkopfsystemkomponenten fungiert, die an der Dachhimmelauskleidung oder an anderen Strukturkomponenten des Fahrzeugs befestigt sind, wie zum Beispiel Dachbögen, seitliche Längsträger und dergleichen. Infolge dessen sind Überkopfsystemkombinationen mit den Dachhimmelauskleidungen im Allgemeinen schwer, was eine weitere Schwierigkeit zu den oben besprochenen Fertigungsproblemen hinzufügt. Des Weiteren erfordert das Bereitstellen von tragendem Kunststoff oder anderen Stützen für Dachhimmelauskleidungen zusätzliche Rohstoffe, mit allen damit verbundenen Kosten- und Gewichtsproblemen.
  • Verschiedene US-Patente beschreiben Dachsysteme, von denen einige von ihren Erfindern als modular eingestuft werden, obgleich sie sich von den Dachstruktursystemen der vorliegenden Erfindung unterscheiden. Zum Beispiel enthält in dem US-Patent Nr. 5,018,781 , ausgegeben am 28. Mai 1991 an Kumasaka und Mitarbeiter für eine "Roof Structure for Modular Vehicle Body and Method of Building the Same", die modulare Komponente mehrere Sektionen, d. h. Dachlängsträger auf der Seite, hinten und vorn, und ein Dach. Es werden mechanische Befestigungsmittel verwendet, um das Dach an den Längsträgern anzubringen. Die Längsträger und das Dach werden an dem Fahrzeug als eine einzige Komponente montiert.
  • US-Patent Nr. 6,299,244 , ausgegeben am 9. Oktober 2001 an Tarahomi für "Lightweight Vehicle Body Panels and Method of Blow Molding Vehicle Body Panels". Das Paneel für das Dach wird blasgeformt, und Anbringungsteile wie zum Beispiel Dichtungen oder Dichtungshalter können an seinen Umfangsabschnitten befestigt werden. Das Verfahren zum Montieren einer solchen Komponente an einem Fahrzeug umfasst das Blasformen des gesamten oder eines wesentlichen Teils des Fahrzeugkarosseriepaneels (ein Dach ist veranschaulicht) und das anschließende Befestigen der Anbringungsteile an Öffnungen, die in dem blasgeformten Karosseriekörper oder an dessen Randabschnitten ausgebildet sind.
  • Ein "Roof Module for Automobile" ist im US-Patent Nr. 5,887,939 , ausgegeben am 30. März 1999 an Yamaguchi und Mitarbeiter, veranschaulicht und beschrieben. Genauer gesagt, enthält ein Dachmodul einen Anbringungsbereich für eine daran zu montierende funktionsintensive Einheit, die elektrische Module und Steuerschaltkreise enthält. Das Modul ist an der Innenseite der Decke eines Fahrzeugs angebracht, und die Einheit ist vorzugsweise ein Gehäuse, das mehrere Funktionsteile enthält. Eine Steuerplatine enthält Befestigungen für einen Dachkabelbaum. Diese werden an dem Modul durch ein vorläufiges Verriegelungselement arretiert, wobei der Kabelbaum einen Verbinder und ein Fixierungselement zum Fixieren der Form und des Aufnahmeverbinders in dem Dichtungsabschnitt enthält. Die übergroße Mehrheit der Illustrationen bezieht sich auf den Kabelbaum und die Verbinder, die sich für die Erfindung eignen.
  • US-Patent Nr. 6,279,889 , ausgegeben am 28. August 2001 an Marchart und Mitarbeiter für eine "Roof Construction for a Vehicle", beschreibt ein Dach, das eine großflä chige Dachöffnung aufweist, die von Fahrzeugseitenelementen umgeben ist und die durch mindestens eine bewegliche Dachsektion und eine Heckklappe geschlossen werden kann. Die vordere Sektion wird mittels Fahrzeuglängsträgern, die in einer Längsrichtung verlaufen, und eines Tragrahmens, die gemeinsam ein vorgefertigtes Modul bilden, in Richtung des hinteren Teils des Fahrzeugs und unter die Heckklappe verschoben.
  • Eine "Work Vehicle Roof Structure" ist in Schreyer und Mitarbeiter, US-Patent Nr. 6,279,978 , ausgegeben am 28. August 2001, beschrieben. Diese Vorrichtung, die vor allem für die Fahrerkabine eines Arbeitsfahrzeugs verwendet wird, hat eine Schallisolationsschaumstoffschicht zwischen einer oberseitigen Struktur und einer unterseitigen Struktur, die dem Innenraum der Fahrerkabine zugewandt ist. Es werden Klebstoffe zum Verbinden der Strukturen miteinander verwendet, und es sind Entlüftungskanäle in die Vorrichtung eingearbeitet, um die Klimatisierung des Fahrzeugs zu unterstützen. Die Dachhimmelauskleidung, die sich unter der Schaumstoffauskleidung befindet, enthält eine Oberseite, die der Unterseite der Schaumstoffauskleidung zugewandt ist, und eine Unterseite, die dem Innenraum der Kabine zugewandt ist. Die Oberseite der Dachhimmelauskleidung umschließt die Entlüftungskanäle so, dass Schächte entstehen, während die Oberseite der Dachhimmelauskleidung die Bodenwand der Schächte bildet. Die Schaumstoffauskleidung bildet zwei Seitenwände und die obere Wand der Entlüftungsschächte.
  • Eine Reihe weiterer Patente veranschaulichen verschiedene weitere Versuche, modulare Strukturen für Fahrzeugkomponenten. Zum Beispiel ist eine Fahrzeugkarosseriekonstruktion mit oberen und unteren Sektionen in Barenyi, US-Patent Nr. 2,880,032 , ausgegeben am 31. März 1959 für ein "Vehicle Body Composed of an Upper and a Lower Section" offenbart. Eine weitere Konstruktion, die zwei modulare Hauptkarosseriekörpereinheiten umfasst, ist in Tjaarda, US-Patent Nr. 3,022,105 , ausgegeben am 20. Februar 1962 für ein "Composite Automobile Design" beschrieben.
  • Eine Technik zum Verbinden eines Dachs mit dem Rest einer Fahrzeugkarosserie, die das Einsetzen von Säulen in Montageaufnahmen umfasst, ist in Klaasen, US-Patent Nr. 3,127,213 , ausgegeben am 31. März 1964 für eine "Automobile Roof Mounting" gezeigt. Eine weitere Struktur zur Fahrzeugdachmontage ist jene, die in Keahn und Mitarbeiter, US-Patent Nr. 3,427,068 , ausgegeben am 11. Februar 1969 für eine "Vehicle Roof Structure", gezeigt ist. In diesem Patent ist ein einstückiges äußeres Dachpaneel mit einem einstückigen inneren Dachpaneel verbunden, die beide mit Öffnungen zum Aufnehmen von Windschutzscheiben und Rückfenstern versehen sind.
  • Ein "Body for a Motor Vehicle, Particularly a Passenger Car" ist im US-Patent Nr. 5,092,649 , ausgegeben am 3. März 1992 an Wurl, beschrieben. In diesem Patent werden ein Oberteil und ein Unterteil einer Fahrzeugkarosserie am Montageband so verbunden, dass ein vorhandenes Unterteil mit verschiedenen Oberteil-Stilen verwendet werden kann.
  • Freeman und Mitarbeiter beschreiben im US-Patent Nr. 5,660,427 , ausgegeben am 26. August 1997 für ein "Hybrid Vehicle", einen Kabinenmantel, der mehrere Paneele aufweist, von denen mindestens einige aus einer Harzmatte hergestellt sind.
  • Im US-Patent Nr. 5,915,781 , ausgegeben am 29. Juni 1999 an DeRees für eine "Vehicle Body Assembly", wird ein oberer Abschnitt eines Fahrzeugs mittels Klebstoff, der in zuvor zugewiesene Kanalhohlräume eingespritzt wird, die an der Verbindungsfläche der Karosserieelemente ausgebildet sind, mit einem unteren Abschnitt versiegelt.
  • Es sind auch bestimmte ausländische Patente ausgegeben worden, die für den Themengegenstand dieser Erfindung relevant sind. In den meisten Fällen stützen sich die Anmerkungen bezüglich solcher ausländischer Patente lediglich auf deren Zusammenfassungen oder die Zeichnungen, falls eine Zusammenfassung nicht zur Verfügung stand.
  • Die Porsche F. AG erhielt das deutsche Patent DE 3204.526.A für "Reinforced Plastics Roof for Car". Der darin offenbarte Rahmen hat Hohlprofillegierungen mit unteren Montagepunkten, die zu Laschen abgeflacht sind, wobei das Dach in einem einzigen Stück über einem Rahmen. Die Dachstruktur wird als selbsttragend, leicht und fest beschrieben. Metallextrusionen werden zum Zeitpunkt der Herstellung des Dachs ausgebildet und sind so geformt, dass andere Anbauteile über die Ränder geschnappt werden können, wie zum Beispiel Dichtungsstreifen für Türen und Fenster.
  • Das italienische Patent 561476 , ausgegeben an Francis Lombardi & C. S.r.l. a. Vercelli, zeigt eine modulare Fahrzeugkarosseriekonstruktion, die separate Türen, Seitenrahmen, die Abschnitts der Kotflügel enthalten, und andere Karosseriekomponenten enthält.
  • Eine "Car Body Structure for Automobile" ist in der japanischen veröffentlichten Patentanmeldung 1-182175 von Mazda offenbart. Obere und untere Karosserieteile werden mittels eines Flansches zusammengefügt. Der obere Karosserieteil besteht aus mehreren miteinander verschweißten Stahlteilen, während der untere Karosserieteil aus Kunstharz besteht.
  • Nissan offenbart in der japanischen veröffentlichten Anmeldung 63-46976 eine "Car Body Structure for Automobile", die automatisch durch einen Roboter montiert werden kann. Das Patent bespricht das Teilen der Fahrzeugkarosserie in drei "Blöcke": einen Motorraum, einen oberen Karos seriekörper und einen unteren Karosseriekörper. Zusätzliche Teile wie Motorhauben, Kofferräume, Kotflügel, Seitenabdeckungen und dergleichen werden ihren jeweiligen Komponenten auf separaten Montagestrecken hinzugefügt, und nachdem zahlreiche Komponenten installiert wurden, werden sie an die Fahrzeugkarosserie angepasst und mit ihr kombiniert.
  • Eine weitere japanische veröffentlichte Anmeldung 4,129,886 , wurde am 30. April 1992 an Toyota für eine "Module Assembling Structure for Car Body" ausgegeben. Dieses Dokument bezieht sich augenscheinlich vor allem auf die Ausrichtung eines Fahrzeugkarosserieteils auf einen unteren Fahrzeugkarosserieteil und Flansche, die um vorgegebene Beträge versetzt sind. Die Flansche behindern sich nicht gegenseitig zum Zeitpunkt der Montage. Die Flansche werden anschließend mit Verblendungen abgedeckt.
  • Das britische Patent 746,139 vom März 1956 wurde an Fiat für einen "Motor Vehicle Body" ausgegeben. In dieser Konstruktion sind mehrere Module mit einem oberen Karosseriekörper mit Öffnungen für Front- und Rückfenster und einem Seitenpaneel mit Türöffnungen und Kotflügeln beschrieben. Die Ansprüche des Patents konzentrieren sich auf den Vorderendaufbau eines solchen Fahrzeugs.
  • Das deutsche Patent 4018592 A1 , ausgegeben im Jahr 1991 an Porsche, wird hier nicht beschrieben, da es das Prioritätsdokument für das oben besprochene US-Patent Nr. 5,092,649 ist.
  • In dem niederländischen Patent 8006431 besagt die englischsprachige Zusammenfassung, dass ein vorgefertigter Montagerahmen für ein Schiebedach so oberflächenverarbeitet ist, dass die Unterseite die innere Dachhimmelauskleidung des Fahrzeugs bildet. Des Weiteren entspricht der Umfangsrand vorzugsweise dem der Innenseite des Fahrzeugdachs, und der Montagerahmen kann abwärts ragende äußere Ecken enthal ten, die mit Fensterpfosten verbunden werden können. Die bevorzugte Oberflächenbeschaffenheit ist eine Schicht aus Hartplastikschaum mit einer inneren Vinyl- oder Stoffauskleidung, die über den Umfangsrand des Rahmens hinausragt und Eckklappen aufweist. Der Rahmen kann teilweise aus Kunststoff bestehen und metallische Befestigungsflansche enthalten, die in den Kunststoff eingebettet sind.
  • Ein Dachstrukturpaneelsystem, bei dem weder die Dachhimmelauskleidung noch das Dachpaneel struktureller Art sein müssen und das eine Flexibilität wahrt, um Überkopfsystemkomponenten zu einem Fahrzeug hinzuzufügen, würde einen beträchtlichen Fortschritt auf diesem Gebiet darstellen.
  • MERKMALE UND KURZDARSTELLUNG DER ERFINDUNG
  • Ein primäres Merkmal der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung von Dachstrukturpaneelen für Fahrzeuge, die dafür konstruiert sind, Überkopfkomponenten aufzunehmen.
  • Ein weiteres Merkmal der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines Dachkomplettsystems, bei dem das Dachpaneel und der dafür vorgesehene Strukturträger integral sind und dafür ausgelegt sind, Überkopfkomponenten, Teilsysteme usw.
  • Ein weiteres Merkmal der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines Dachstrukturpaneelsystems für ein Fahrzeug, bei dem ein Skelettoberbau dafür ausgelegt ist, eine beliebige Kombination aus einer Vielzahl verschiedener Überkopfsysteme aufzunehmen und bei der das äußere Paneel und die Dachhimmelauskleidung nicht von struktureller Art zu sein brauchen.
  • Ein weiteres Merkmal der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines Strukturträgers für Überkopf-Fahrzeugkomponenten, die als Zellen angeordnet sind, die sich entlang der Seite und/oder vorn und hinten am Fahrzeug erstrecken, wobei ebenfalls die Notwendigkeit entfällt, dass das Dachpaneel oder die Dachhimmelauskleidung von struktureller Art sind.
  • Ein weiteres Merkmal der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung von Dachstrukturpaneelsystemen für Fahrzeuge, welche die Montagekosten senken und die Montagezeit verkürzen.
  • Ein weiteres Merkmal der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung von Dachstrukturpaneelsystemen für Fahrzeuge, die durch eine beliebige aus einer Anzahl von Form- oder Spritztechniken hergestellt werden können, wie zum Beispiel Spritzgießen oder Flächenpressen, Fibrit-Pressen, Prägen, Formen, Gießen und dergleichen.
  • Ein anderes Merkmal der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung von Dachstrukturpaneelsystemen für Fahrzeuge, bei denen das äußere Paneel durch Formen hergestellt werden kann oder lackiert, umhüllt, beschichtet, mit einem Filmüberzug versehen, farblich handgeformt usw. werden kann.
  • Ein weiteres Merkmal der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung von Dachstrukturpaneelsystemen für Fahrzeuge, bei denen ein einzelnes Teil eine große Anzahl von Komponenten in dem Montageprozess ersetzen kann und als ein einzelnes Teil für ein Kundenfahrzeug zu einem Endmontagewerk eines Erstausrüsters versendet werden kann.
  • Ein anderes Merkmal der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung von Dachstrukturpaneelsystemen für Fahrzeuge, die sich problemlos an anderen Fahrzeugkarosserie komponenten mittels Klebstoffen, Verbindungselementen, Befestigungsmitteln, Schweißen, MIG oder dergleichen anbringen lassen und die in den besonders bevorzugten Ausführungsformen um den Umfangsrand der Fahrzeugkarosserie herum selbst-positionierend sind.
  • Ein weiteres Merkmal der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung von Modulen für eine Fahrzeugmontage, die eine Z-Achsen-Anbringung von Innenraumkomponenten (wie zum Beispiel Sitzen) gestatten und wobei das Modul selbst selbst-ausrichtende Positionierungssysteme enthalten kann, um die Notwendigkeit mechanischer Befestigungsmittel zu minimieren.
  • Ein weiteres Merkmal der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung von Teilen für ein Montagewerk eines Erstausrüsters, die strichcodiert sein können, in die ein Smartchip eingebettet sein kann, oder dergleichen, für eine Auswahl durch einen Roboter oder einen Arbeiter zur anschließenden Montage an einem Fahrzeug.
  • Ein weiteres Merkmal der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines Bandaufreihungs-Strukurmoduls zur Fahrzeugmontage, das eine Vielzahl verschiedener Inhalte enthält, einschließlich Überkopfsysteme, Ablagefächer und zugehörige Systeme, Front- und Heckscheibenwischerbaugruppen, Dichtungen, Verdrahtungen, Klimatisierungskomponenten, Fahrzeuginsassenschutzsysteme usw.
  • Ein weiteres Merkmal der vorliegenden Erfindung ist das Ermöglichen der Verwendung einfacher, nicht-struktureller, gestanzter, verstreckter oder auf sonstige Weise vorbereiteter Materialien für die Dachhimmelauskleidungen, die an den Dachstrukturpaneelsystemen der vorliegenden Erfindung angebracht werden.
  • Ein weiteres Merkmal der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung von Dachstrukturpaneelsystemen für Fahrzeuge, bei denen Schallmaterial zwischen einer Dachhimmelauskleidung und den Strukturkomponenten des Paneelsystems angeordnet sein kann, wobei kostengünstige Materialien anstelle teurerer Materialien, die als Teil des Dachhimmelauskleidungssystems selbst hergestellt sind, verwendet werden.
  • Wie die oben angesprochenen und weitere Merkmale der vorliegenden Erfindung erreicht werden, wird im Zusammenhang mit der folgenden detaillierten Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen in Verbindung mit den FIGUREN beschrieben. Solche Merkmale können alle zusammen, jedes für sich oder in verschiedenen Teilkombinationen realisiert werden, wie im weiteren Verlauf der Beschreibung deutlich wird. In einer Ausführungsform enthält ein Dachstrukturpaneelsystem ein einzelnes geformtes oder formgestaltetes Dachpaneel, in dem eine Vielzahl verschiedener Ausschlag- oder vorgefertigter Löcher und Zugangspunkte hinter den Innen- und Außenflächen der Klasse A angeordnet sind. In dieser Ausführungsform können zum Beispiel optionale Komponenten hinzugefügt werden, oder solche, die nicht von Sonderwünschen der Kunden oder Händler abhängig sind, einschließlich solcher Dinge wie Sonnendächer, Infotainment-Systeme und die anderen aufgezählten Überkopfkomponenten, die oben genannt wurden. Die Außenfläche der Klasse A kann mittels jeder geeigneten Technik wie zum Beispiel Lackieren, Elektrobeschichtung, Lackieren im Formwerkzeug, der Verwendung von Filmen, farbig geformt usw. hergestellt werden, so dass sie zu anderen Karosserieteilen passen, die sich an anderen Stellen befinden. Die Dachhimmelauskleidung wird lediglich zu einer Abdeckung und braucht kein Strukturteil zu sein, da die schweren Komponenten an dem geformten, geprägten oder formgestalteten Dachpaneel angebracht werden.
  • In einer zweiten Ausführungsform werden die Merkmale durch Bereitstellen eines Oberbaus in Form eines Skeletts erreicht, das zwischen einer nicht-tragenden Dachhimmelauskleidung und einem äußeren, nicht-tragenden Karosserie-Dachpaneel angeordnet ist. Wie bei der Komplett-Ausführungsform werden die oben genannten strukturellen Überkopfkomponenten an dem Oberbau angebracht, der ihr Gewicht trägt. Dementsprechend brauchen weder das Dachpaneel noch die Dachhimmelauskleidung eine tragende Struktur zu sein, und die Montage der drei Komponenten führt zu einem Dachstrukturpaneelsystem, das als eine einzelne Einheit installiert werden kann.
  • In einer dritten Ausführungsform der Erfindung wird ein Strukturträger für das Dachpaneel und für die Dachhimmelauskleidung sowie für Überkopfsystemkomponenten durch Zellen bereitgestellt, die sich zum Beispiel entlang den seitlichen Längsträgern des Fahrzeugs oder den vorderen oder hinteren Querträgern entlang erstrecken können.
  • In einer vierten Ausführungsform der Erfindung wird eine Bandaufreihungsstruktur vorzugsweise durch einen Hersteller der Ebene 1 vormontiert und als eine Fertigeinheit in das Montagewerk eines Erstausrüsters versandt, um in einem einzigen Schritt an dem übrigen Teil des Fahrzeugs angebracht zu werden. Die Bandaufreihungsstruktur kann die Außenfläche der Klasse "a", passend zum Rest des Fahrzeugs, enthalten und kann Dachstrukturkomponenten enthalten, die als eine einzelne Einheit geformt sind oder die Dachstrukturpaneelsysteme unter Verwendung von Zellen oder Oberbauten enthalten. Die Bandaufreihungsstruktur verringert die Kapitalkosten, die Produktionsfläche und den Arbeitsaufwand des Erstausrüsters und verringert außerdem die Gesamtkosten für den Zulieferer der Ebene 1 durch Verbessern der Fertigungseffizienz und Vereinfachen der Komponentenanbringung, was zu Nettokosteneinsparungen für beide führt. Die Bandaufreihungsstruktur kann mit einer beliebigen aus einer Vielzahl verschiedener Techniken gebildet werden, die unten beschrieben werden, und kann an den übrigen Komponenten des Fahrzeugs mittels einer beliebigen aus einer Vielzahl verschiedener Anbringungstechniken angebracht werden, einschließlich Selbstpositionierungsvorrichtungen und Klebstoffen. In der Bandaufreihungsstruktur der ganz besonders bevorzugten Form dieser Ausführungsform sind Säulenstrukturen enthalten und erhalten ebenfalls Oberflächenbehandlungen der Klasse "a", während nicht-sichtbare Bereiche der Säulen unbehandelt oder in der Farbe der Karosserie bleiben können oder mit einer Grundierungsschicht, wie zum Beispiel Mattschwarz, überzogen werden können. Andere Bandaufreihungskomponenten (wie zum Beispiel Hutablage, Windschutzscheibe und obere Komponenten) können ebenfalls in der modularen Einheit enthalten sein.
  • In jeder dieser Ausführungsformen werden für den Fachmann nach dem Studium dieser Spezifikation andere Möglichkeiten der Erreichung dieser Merkmale offensichtlich, wobei diese anderen Möglichkeiten als in den Geltungsbereich der vorliegenden Erfindung fallend angesehen werden, wenn sie in den Geltungsbereich der folgenden Ansprüche fallen.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist eine auseinandergezogene Ansicht eines Dachkomplettsystems, das ein technisches Dachstrukturpaneelsystem und verschiedene Überkopfsystemkomponenten, die daran angebracht werden können, zeigt.
  • 2 ist eine auseinandergezogene Ansicht eines Dachstrukturpaneelsystems, das einen Oberbau enthält, an dem verschiedene Überkopfsystemkomponenten angebracht werden können.
  • 3 ist eine auseinandergezogene Ansicht eines Dachstrukturpaneelsystems, in dem Seitenzellen verwendet werden, um Überkopfsystemkomponenten zu tragen, was ebenfalls in auseinandergezogener Form gezeigt ist.
  • 4 ist eine perspektivische, auseinandergezogene Ansicht einer weiteren Ausführungsform der Erfindung.
  • In den verschiedenen FIGUREN werden gleiche Bezugszahlen zum Bezeichnen gleicher Komponenten verwendet.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Bevor wir zur detaillierten Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen der Dachstrukturpaneelsysteme der vorliegenden Erfindung übergehen, sind einige allgemeine Anmerkungen zu ihrer Anwendbarkeit und ihrem Geltungsbereich angebracht.
  • Zuerst sind einige verschiedene Überkopfsystemkomponenten in die verschiedenen FIGUREN veranschaulicht, darunter Airbags, Spiegel, Antennengitter, Sonnendächer, Überkopfkonsolen, Innenlichter, Sonnenblenden und Kabelbäume. Die veranschaulichten Komponenten sind in keiner Weise als einschränkend im Hinblick auf die Überkopfsystemkomponenten, die in die Dachstruktursysteme integriert werden können, anzusehen. Eine ausführlichere, aber trotzdem nicht einschränkende Liste möglicher Komponenten enthält: getönte und ungetönte Sonnendachsysteme, Stoffcabriodächer, T-Tops, Glasdachpaneele, Klimatisierungsbedienelemente, Klimaentlüftungen, Klimaschächte, Kopfstützen, Sonnenschutzsysteme, Infotainment-Komponenten und -systeme, Mehrfachantennen, Einzelantennen, Schallbehandlungen, Dachhimmelauskleidungen, Instrumente und Navigationssysteme, Ablagekomponenten, Lautsprecher, Notfallwarnsysteme, Rückfahr- oder Außensichtkameras oder -anzeigen, Airbags, sonstige Kopfaufprallschutzeinrichtungen, Insassenwahrnehmungssysteme, Lampen, dritte Bremsleuchte, Strom- und Signalverteilungssys teme, D-Ringe, Seitensichtsysteme, Absperrverkleidungen, Schienensysteme oder dergleichen.
  • Die veranschaulichten Ausführungsformen zeigen nicht in allen Fällen die Art und Weise, in der die Überkopfausrüstung an der Strukturkomponente der Dachstrukturpaneelsysteme angebracht ist, und es versteht sich auf jeden Fall, dass die Anbringungssysteme an sich kein Bestandteil der vorliegenden Erfindung sind. Die verschiedenen oben angesprochenen Überkopfkomponenten und andere, die derzeit in Gebrauch sein können oder die später zur Verwendung in Fahrzeugen entwickelt werden, können mit Hilfe eines beliebigen Typs geeigneter Verbinder oder Anbringungssysteme angebracht werden, darunter Klebstoffe, Einschappanordnungen, Klettverschlüsse, Bänder, Schraubbefestigungsmittel, Niete, Bolzen-und-Mutter-Anordnungen, Presspassungen, Anker, Klammern und dergleichen. Die Erfindung ist in keiner Weise als durch die Technik eingeschränkt anzusehen, die benutzt wird, um eine bestimmte Komponente an dem Strukturelement der Dachstrukturpaneelsysteme der vorliegenden Erfindung anzubringen.
  • Dachpaneele können einzeln hergestellt oder (in einer Ausführungsform) mit dem Struktursystem kombiniert werden und können durch eine beliebige Anzahl von Formungs- oder Formgebungstechniken hergestellt werden, wie zum Beispiel Spritzgießen, Gießen, verstärktes Spritzgießen, Flächenpressen, Prägen, Gießen, Hydroformen von gepresstem Fibrit, Lagenbildungs- oder sonstige Techniken, die derzeit zur Herstellung von Paneelen für Fahrzeuge verwendet werden. Darüber hinaus können die Dachpaneele ihre Außenfläche der Klasse "A" mittels einer beliebigen einer Vielzahl verschiedener bekannter Techniken erhalten, wie zum Beispiel Lackieren, Elektrobeschichtung, Lackieren in der Form, das Auftragen von Filmen, farbiges Formen usw. Des Weiteren gehören zu den konkreten Materialien, aus denen die Dachpa neele hergestellt werden können, Metalle, Metalllegierungen, Harze, verstärkte Harze und dergleichen.
  • Die Technik, mit der die verschiedenen Komponenten der Dachsysteme der vorliegenden Erfindung zusammengebaut werden, kann ebenfalls weit variieren. Während in den meisten Fällen das komplette Dachsystem in einem Fahrzeugmontagewerk installiert wird, indem es auf der Z-Achse abgesenkt wird, kann der Aufbau des Dachsystems selbst, da er in einer anderen Einrichtung erfolgt, in einem umgekehrten Zustand ausgeführt werden, so dass sein Gewicht nicht von oben getragen werden muss und Arbeiter oder Roboter leichter an dem System arbeiten können. Obgleich eine bevorzugte Technik für die Kombination der Dachstrukturpaneelsysteme der vorliegenden Erfindung mit dem Fahrzeug beschrieben wird, ist es auch möglich, dass sie vom Fahrzeuginneren aus mit der Unterseite nach oben installiert werden. In jedem Fall ist es auch bevorzugt, dass sich Positionierungssysteme an den Dachstrukturpaneelsystemen befinden, die auf Positionierungselemente am Fahrzeugumfangsrand ausgerichtet werden. Diese Technik vermeidet Befestigungs- und Werkzeugkosten im Montagewerk eines Erstausrüsters. Die Aufnahme bestimmter selbstpositionierender Elemente, ihre Anzahl, und ob sie überhaupt verwendet werden, ist optional und schränkt den Geltungsbereich der Erfindung nicht ein.
  • Ein weiterer Aspekt der Erfindung, der in dieser Anmeldung beschrieben wird, ist die separate Montage des Dachstruktursystems durch einen Zulieferer der Ebene 1 und seine Lieferung an den Erstausrüster zur Anbringung an anderen Fahrzeugkomponenten. Eine Technik zum Spezifizieren eines bestimmten Dachstruktursystems zur Verwendung mit einer bestimmten Fahrzeugkarosserie, die sich eine Montagestrecke entlang bewegt, ist die Verwendung von Strichcodes, aber es kann auch jede andere Art von Identifizierungstechnik verwendet werden, zum Beispiel Smartchips. Der Erstausrüster entnimmt ein entsprechendes Dachpaneelsystem aus dem Versandsystem (zum Beispiel Gestelle mit flexiblen Trägern) und bringt das Dachstrukturpaneelsystem mit Hilfe von Robotern oder manueller Arbeitskräfte am Dachumfangsrand mittels eines beliebigen aus der Vielzahl verschiedener, oben beschriebener Anbringungssysteme und Positionierungselemente an. Die konkreten Techniken, die zum Abdichten der Dachstruktursysteme an dem übrigen Teil des Fahrzeugs verwendet werden, sind in den Zeichnungen nicht gezeigt, aber dem Fachmann dürfte klar sein, dass Dichtungen benötigt werden, um den Fahrzeuginnenraum vor Wasser, Staub, Wind, Lärm und dergleichen zu schützen.
  • Der konkrete Typ einer Dachhimmelauskleidung, die mit den Dachstrukturpaneelsystemen der vorliegenden Erfindung zu verwenden ist, kann über einen weiten Bereich variieren und kann unter beliebigen von denen ausgewählt werden, die der Fachmann derzeit verwendet oder kennt. Die Dachhimmelauskleidung braucht nicht von struktureller Art zu sein, wie oben angesprochen, aber verschiedene Attribute, wie zum Beispiel Schalldämmung, Erscheinungsbild, Kopfaufprallschutzmaßnahmen und dergleichen, die Merkmale bestehender Systeme sind, lassen sich problemlos in der vorliegenden Erfindung verwenden. Obgleich des Weiteren bei den offenbarten Dachstrukturpaneelsystemen der vorliegenden Erfindung weder das Dachpaneel (als ein separates Element) noch die Dachhimmelauskleidung von struktureller Art zu sein brauchen, kann der Grad des Mit-Tragens innerhalb des Gesamtsystems von null bis zu einem beträchtlichen Anteil reichen, ohne vom Geltungsbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Zum Beispiel kann die Dachhimmelauskleidung wärmegeformt sein und genügend Struktur aufweisen, um einer Beschädigung während des Versandes von ihrem Herstellungsort zum Montageort des Dachstrukturpaneelsystems zu widerstehen, und das Dachpaneel kann genügend Struktur aufweisen, um eine Beschädigung während seines Versandes, seiner Endbearbeitung oder dergleichen zu vermeiden. Die Gesamtfestigkeit des Dachstruktursystems wird durch die Dach strukturkomponente beeinflusst, die in den drei Ausführungsformen gezeigt ist, mit einer möglichen zusätzlichen Beteiligung der Dachhimmelauskleidung, des Dachpaneels oder in einigen Fällen der Überkopfsystemkomponenten selbst.
  • Gehen wir nun zur Beschreibung von vier Ausführungsformen der Erfindung über. 1 zeigt eine auseinandergezogene Ansicht eines Komplett-Dachstrukturpaneelsystems gemäß der ersten Ausführungsform. Das Dachsystem insgesamt ist mit der Bezugszahl 10 versehen, während die technische Komplett-Strukturkomponente mit der Bezugszahl 12 versehen ist. Wie aus 1 zu erkennen ist, ist das Dachpaneel 14 mit der Strukturkomponente 12 ausgebildet, und ein Sonnendach oder eine andere "Sonderausstattung" kann durch Ausschlagen vorgegebener Bereiche hinzugefügt werden, wie zum Beispiel 16. Verschiedene Überkopfsystemkomponenten sind ebenfalls in 1 veranschaulicht. Zu ihnen gehören ein Seitenairbag-Modul 15, eine Antennenanordnung 18, eine Dachhimmelauskleidung 20, einschließlich einer Öffnung 21, die zur Aufnahme eines Innenlichts 22 geeignet ist, und einer Öffnung 24, die dafür geeignet ist, eine Überkopfkonsole 25 aufzunehmen. Eine Randaussparung 27 ist ebenfalls vorhanden, um einen Panoramaspiegel 28 aufzunehmen. Auch ein Motor für ein Sonnendach ist bei 29 veranschaulicht. Wie oben deutlich gemacht wurde, können die Anzahl und die Position für die verschiedenen Komponenten, die dem Dachkomplettsystem 10 hinzugefügt werden können, über einen weiten Bereich variieren, und Strukturrippen 31 sind an verschiedenen Stellen angeordnet und sind dafür geeignet, solche Komponenten aufzunehmen.
  • Was das Komplett-Dachstrukturpaneelsystem 10 von den anderen Ausführungsformen unterscheidet, ist, dass das Dachpaneel 14 mit der Strukturkomponente 12 ausgebildet ist und vorzugsweise integral mit ihr ausgebildet ist, obgleich gewünschtenfalls auch ein Zweistufen-Überformverfahren, ein Verbund-Formverfahren oder ein Einlage-Formverfahren ver wendet werden könnten. Es können auch anderen Techniken zum Verbinden des Dachpaneels 14 mit dem Strukturelement 12 als separate Komponenten verwendet werden, wie zum Beispiel die Verwendung von Klebstoffen und dergleichen. Vorzugsweise werden die Komponenten 12 und 14 jedoch in einem einzigen Form-, Gieß-, Formgebungs- oder sonstigen Prozess gebildet.
  • Eine zweite Ausführungsform ist in 2 gezeigt, die ein Oberbausystem 40 enthält, das ein Oberbauelement 42, ein Dachpaneel 43 und eine Dachhimmelauskleidung 45 aufweist. In dieser Ausführungsform wird das Dachpaneel 43 als ein separater Montagesatz zu dem Oberbau 42, zusammen mit anderen hier veranschaulichten Überkopfkomponenten, hinzugefügt, darunter ein Kabelbaum 46, Sonnenblenden 48, ein Rückspiegel 49, eine Überkopfkonsole 50, Airbagbaugruppen 52 und ein Antennengitter 54.
  • Der Oberbau 42 besteht vorzugsweise aus einem Harz, das gewünschtenfalls verstärkt sein kann. Der Oberbau 42 enthält ein Netz von Stützrippen 55 sowie weitere vorgegebene Anbringungsbereiche für die genannten Überkopfkomponenten oder andere Überkopfkomponenten, die vom Händler oder vom Kunden ausgewählt werden. Das Zusammenfügen der Überkopfkomponenten sowie der Dachhimmelauskleidung 45 und des Dachpaneels 43 kann mittels einer beliebigen der oben beschriebenen Befestigungstechniken ausgeführt werden.
  • Die dritte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist in 3 veranschaulicht und kann als das Zellensystem 60 bezeichnet werden. In der dritten Ausführungsform brauchen das Dachpaneel 62 und die Dachhimmelauskleidung 64 nicht von struktureller Art zu sein, da die Überkopfkomponenten, das Paneel 62 und die Dachhimmelauskleidung 64 durch Strukturzellen 66 getragen werden. In der veranschaulichten Ausführungsform erstreckt sich eine Zelle 66 entlang jeder Seite eines komplettierten Fahrzeugs, aber wie oben angedeutet, können zusätzliche Zellen vorn und hinten hinzugefügt werden, oder vordere und hintere Zellen können die Seitenzellen 66 ersetzen. Nur einige wenige Überkopfkomponenten sind in dieser FIGUR veranschaulicht, darunter Sonnenblenden 70, ein Kabelbaum 72 und Airbagkanister 74. Wie gezeigt, sitzen die Airbagkanister 74 in Aufnahmetaschen 75 in den Zellen 66.
  • Gehen wir nun zur Beschreibung einer weiteren alternativen Ausführungsform der Erfindung über. 4 ist eine auseinandergezogene Ansicht, die eine klappschalenartige Fahrzeugkonstruktion 80 zeigt. Die Konstruktion 80 enthält eine Hauptfahrzeugkarosserie 82, eine modulare Türbaugruppe 84 und das obere Fahrzeugmodul 86. In der veranschaulichten Ausführungsform enthält das obere Modul 86 ein integrales Dachpaneel 88, die A-Säulen 90, die C-Säulen 92 und einen Abschnitt der B-Säulen 94. Außerdem sind eine Hutablage 98 und eine Frontplatte 100 vorhanden, wobei die letztere die Frontscheibenwischerbaugruppen 102 enthält. In der auseinandergezogenen Form ist zu erkennen, dass der Armaturenträger 105, eine Bodenstruktur 108, Vordersitze 110, eine Bodenkonsole 114 und Rücksitze 112 alle in den Karosseriekörper 82 in der Z-Achsen-Richtung eingesetzt werden können. Obgleich in 4 nicht ausdrücklich gezeigt, wäre bei einer alternativen Ausführungsform die Oberseite des Armaturenträgers 105 als Teil des oberen Fahrzeugmoduls 86 ausgebildet, so dass der obere Teil des Armaturenträgers mit den übrigen Komponenten des Armaturenträgers zusammengesetzt werden würde, wenn das obere Fahrzeugmodul 86 vollständig eingeladen und an den übrigen Komponenten angebracht ist.
  • Ohne alle Informationen zu wiederholen, die in der Einleitung dieses Kapitels der Spezifikation enthalten sind, versteht es sich in jedem Fall, dass das Glas für das Vorderteil und das Hinterteil des oberen Fahrzeugmoduls 86 zusammen mit dem Modul geliefert oder separat auf der Endmontagestrecke hinzugefügt werden könnte. Des Weiteren kön nen die Materialien und Oberflächenbehandlungen unter den oben beschriebenen ausgewählt werden.
  • Im Hinblick auf die B-Säule 94 in 4 ist der Abschnitt, der an dem oberen Fahrzeugmodul 86 angebracht ist, innerhalb einer Kupplung 99 aufgenommen, die an dem Karosseriekörper angebracht ist.
  • Noch einmal mit Blick auf das obere Fahrzeugmodul 86 ist festzustellen, dass Positionierungseinrichtungen 97 an der Basis sowohl der A- als auch der C-Säulen angeordnet sind, um Türmodule anzubringen oder um Befestigen des oberen Fahrzeugmodul 86 an dem Karosseriekörper 82, wie oben beschrieben.

Claims (31)

  1. Dachstruktursystem (10; 40; 60; 80) für ein Fahrzeug, wobei das System Folgendes umfasst: ein Dachpaneel (14; 43; 62; 88); ein Strukturelement (12; 42), das mit dem Dachpaneel (14; 43; 62; 88) verbunden ist und mehrere vorgegebene entfernbare Bereiche (16) aufweist und dafür geeignet ist, mindestens eine Überkopfkomponente aufzunehmen; und eine Dachhimmelauskleidung (20; 45; 64), die mit dem Strukturelement (12; 42) verbunden ist, wobei das Strukturelement (12; 42) einen wesentlichen Anteil an der strukturellen Belastbarkeit des Dachsystems (10; 40; 60; 80) hat.
  2. Dachstruktursystem (10) nach Anspruch 1, wobei das Dachpaneel (14) und das Strukturelement (12) integral ausgebildet sind.
  3. Dachstruktursystem (40) nach Anspruch 1, wobei das Dachpaneel (43) als ein von dem Strukturelement (42) getrenntes Teil ausgebildet ist und genügend strukturelle Festigkeit aufweist, um den Belastungen der Endbearbeitung, des Versandes und der Montage an dem Dachstruktursystem (40) gewachsen zu sein.
  4. Dachstruktursystem (40) nach Anspruch 1, wobei die Dachhimmelauskleidung (45) genügend strukturelle Festigkeit aufweist, um den Belastungen der Herstellung, des Versandes und der Montage an dem Dachstruktursystem (40) gewachsen zu sein.
  5. Dachstruktursystem (10) nach Anspruch 1, wobei die vorgegebenen entfernbaren Bereiche (16) einen Ausschnitt und/oder einen herauszuschlagenden Durchbruch umfassen und die mindestens eine Komponente aus folgender Gruppe ausgewählt ist: Lampen, Haltegriffe, Haken, Airbags, Antennen, ein Sonnendach, Spiegel, Konsolen und Motoren.
  6. Dachstruktursystem (40; 60; 80) nach Anspruch 1, wobei die mindestens eine Überkopfkomponente aus folgender Gruppe ausgewählt ist: Kabelbäume, Dichtungen, Faltdach, T-Tops, Glasdachpaneele, Klimaanlagenentlüftungen, Klimaanlagenschächte, Klimaanlagenbedienelemente, Kopfstützen, Sonnenschutzsysteme, Infotainmentkomponenten und -systeme, Schallschutzbehandlungen, Instrumente, Navigationssysteme, Ablagen und Staufächer, Lautsprecher, Notverkabelungssysteme, Anzeigevorrichtungen, Kameras, Schalter, Aufprallschutzmaßnahmen, Insassendetektions- oder -erfassungssysteme, dritte Bremsleuchten, Strom- und Signalverteilungskomponenten, Werkzeug, Luftreinigungssysteme, Einfassungen, Absperrverkleidungen, Trägerkomponenten, Seiten- und oder Rückfahrkamerakomponenten.
  7. Dachstruktursystem (10; 40; 60; 80) nach Anspruch 1, wobei das Dachpaneel (14; 43; 62; 88) eine Außenfläche der Klasse "a" aufweist.
  8. Dachstruktursystem (10; 40; 60; 80) nach Anspruch 7, wobei die "a"-Oberfläche durch einen Prozess hergestellt wird, der aus folgender Gruppe ausgewählt ist: Lackieren, Elektrolackieren, Inmould-Lackierung, Inmould-Färben, oder durch die Verwendung von Filmen hergestellt wird.
  9. Dachstrukturpaneel (10; 40; 60; 80) nach Anspruch 1, wobei das Dachpaneel (14; 43; 62; 88) durch einen Pro zess hergestellt wird, der aus folgender Gruppe ausgewählt ist: Spritzgießen, Gießen, Harzmattenformung, Reaktionsspritzgießen, Schichtaufbauverfahren, Prägen und Pressen.
  10. Dachstruktursystem (40) nach Anspruch 1, wobei das Dachpaneel (43) von dem Strukturelement (42) getrennt ausgebildet wird und an ihm mittels einer Technik angehaftet wird, die aus folgender Gruppe ausgewählt ist: Klebstoffe, Einpassungselemente, Velcro®, Schnappverbinder, Clips, Bänder, Befestigungsmittel, Niete, Verschmelzen oder Schweißen.
  11. Dachstruktursystem (10; 40; 60; 80) nach Anspruch 1, wobei jede Überkopfkomponente an dem Strukturelement (12; 42) mittels einer Technik angebracht ist, die aus folgender Gruppe ausgewählt ist: Klebstoffe, Einfassungselemente, Velcro®, Schnappverbinder, Clips, Bänder, Befestigungsmittel, Niete, Verschmelzen oder Schweißen.
  12. Dachstruktursystem nach Anspruch 1, wobei das Strukturelement ein Oberbau ist, der integral mit dem Dachpaneel ausgebildet ist.
  13. Dachstruktursystem nach Anspruch 12, wobei der Oberbau mehrere Rippen und mehrere Stellen umfasst, die dafür geeignet sind, Überkopfkomponenten aufzunehmen.
  14. Dachstruktursystem nach Anspruch 12, wobei der Oberbau im Wesentlichen zusammen mit dem Dachpaneel abschließt und mehrere Aufnahmen enthält, die dafür konfiguriert sind, selektiv die Überkopfkomponenten aufzunehmen.
  15. Dachstruktursystem nach Anspruch 14, wobei mindestens ein Teil der Aufnahmen entfernbar sind, um die Überkopfkomponenten in dem Oberbau unterzubringen.
  16. Dachstruktursystem (60) nach Anspruch 1, wobei das Strukturelement mehrere voneinander beabstandete Zellen (66) umfasst.
  17. Dachstruktursystem (60) nach Anspruch 16, wobei jede Zelle (66) mindestens eine Stelle enthält, die dafür geeignet ist, eine Überkopfkomponente aufzunehmen.
  18. Dachstruktursystem (60) nach Anspruch 16, wobei zwei Zellen (66) voneinander beabstandet sind und so angeordnet sind, dass sie sich neben Fahrzeuglängsträgern befinden, wenn das Dachsystem (60) auf ein Fahrzeug gesetzt wird.
  19. Dachstruktursystem (80) nach Anspruch 1, das des Weiteren Positionierhilfen enthält, die dafür geeignet ist, die Anbringung des Dachstruktursystems (80) an einem Fahrzeug während der Montage zu unterstützen.
  20. Dachstruktursystem (80) nach Anspruch 1, das des Weiteren eine oder mehrere Bandaufreihungskomponenten umfasst, die aus folgender Gruppe ausgewählt sind: Windschutzscheiben, Säulen, ein Hutablage (98), Dichtungen, abgedeckte Kästen, Scheibenwischer (102), Insassenrückhaltesysteme, Längsträger oder vordere oder hintere Rahmenquerträger.
  21. Dachstruktursystem nach Anspruch 1, wobei das Dachpaneel (14) ein äußeres Dachpaneel der Klasse A umfasst und das Strukturelement (12) integral mit dem Dachpaneel (14) ausgebildet ist, wobei das Strukturelement (12) mehrere vorgegebene Stellen (16) aufweist, die dafür geeignet sind, Überkopfkomponenten aufzunehmen.
  22. Dachstruktursystem (10) nach Anspruch 21, wobei das Strukturelement (12) Rippen (31) enthält und mindestens eine der vorgegebenen Stellen (16) eine Struktur umfasst, die sich selektiv entfernen lässt.
  23. Dachstruktursystem (40) nach Anspruch 1, wobei das Strukturelement (12) einen Oberbau mit mehreren vorgeformten Aufnahmen an vorgegebenen Stellen umfasst, die dafür geeignet sind, Überkopfkomponenten aufzunehmen; wobei der Oberbau eine erste und eine zweite Seite aufweist, wobei das Dachpaneel (43) an der ersten Seite angebracht ist.
  24. Dachstruktursystem (40) nach Anspruch 23, wobei der Oberbau ein Netzwerk aus Stützrippen (55) umfasst.
  25. Dachstruktursystem (60) nach Anspruch 1, wobei das Strukturelement mindestens zwei Zellen (66) umfasst, die jeweils eine erste und eine zweite Seite aufweisen, wobei die Zellen (66) dafür geeignet sind, Überkopfkomponenten aufzunehmen, und das Dachpaneel (62) an den ersten Seiten der Zellen (66) angebracht ist.
  26. Dachstruktursystem (60) nach Anspruch 25, wobei die Zellen (66) länglich sind und sich relativ zu dem Fahrzeug, in dem das Dachsystem (60) verwendet wird, in die Vorwärts- und in die Rückwärtsrichtung erstrecken.
  27. Dachstruktursystem (80) nach Anspruch 1, wobei eine A-Säule (90) und/oder eine B-Säule (94) und/oder eine C-Säule (96) an das Strukturelement verbunden sind und die Überkopfkomponenten mindestens eine vorinstallierte Bandaufreihungskomponente oder mindestens ein vorinstalliertes Bandaufreihungssystem umfassen.
  28. Modulares Dachstruktursystem (80) nach Anspruch 27, wobei die Bandaufreihungskomponenten aus folgender Gruppe ausgewählt sind: Säulen, Windschutzscheiben, Scheibenwischer (102), Hutablagen (98), Hauben, Dichtungen, Insassenrückhaltesysteme, Längsträger oder Rahmenquerträger.
  29. Modulares Dachstruktursystem (80) nach Anspruch 27, das des Weiteren eine Hutablage (98) umfasst, die mit der C-Säule (96) verbunden ist.
  30. Modulares Dachstruktursystem (80) nach Anspruch 27, das des Weiteren eine Frontplatte (100) umfasst, die mit der A-Säule (90) verbunden ist.
  31. Modulares Dachstruktursystem (80) nach Anspruch 27, das des Weiteren Positionierhilfen umfasst, die dafür konfiguriert sind, das Dachsystem (80) auf eine Hauptkarosserie des Fahrzeugs auszurichten.
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