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Die
Erfindung betrifft ein Verfahren zur Wiedergewinnung der elektrischen
Energie in einem Kraftfahrzeug, das von mindestens einem Elektromotor
angetrieben wird.
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Die
Erfindung betrifft genauer ein Verfahren zur Wiedergewinnung der
elektrischen Energie in einem Kraftfahrzeug, das von mindestens
einem Elektromotor angetrieben wird, von dem Typ, der eine Brennstoffzelle,
die den Elektromotor speist, und elektrische Einrichtungen aufweist,
und der mit Kraftstoff, und insbesondere Wasserstoff, über einen
Reformer gespeist wird, dessen Kraftstoffdurchsatz in Abhängigkeit
vom Stromverbrauch des Elektromotors gesteuert wird, und der vorübergehend
einen Kraftstoffüberschuss
produziert, wenn der Verbrauch des Elektromotors abnimmt, und von
dem Typ, der Energiespeichermittel aufweist.
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Die
von mindestens einem Elektromotor angetriebenen Fahrzeuge können insbesondere
von einer Brennstoffzelle mit elektrischer Energie gespeist werden.
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Eine
Brennstoffzelle besteht hauptsächlich aus
zwei Elektroden, einer Anode und einer Kathode, die durch einen
Elektrolyten getrennt sind. Diese Art Zelle ermöglicht die direkte Umwandlung
der Energie, die von den folgenden Redoxreaktionen erzeugt wird,
in elektrische Energie:
- – eine Oxidationsreaktion eines
Brennstoffs oder Kraftstoffs, die die Anode mit Gleichstrom speist; und
- – eine
Reduktionsreaktion eines Sauerstoffträgers, die die Kathode mit Gleichstrom
speist.
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Die
zur Lieferung elektrischer Energie an Bord von Kraftfahrzeugen verwendeten
Brennstoffzellen sind im Allgemeinen vom Typ mit Festelektrolyt,
insbesondere mit Polymerelektrolyt. Eine solche Zelle verwendet
insbesondere Wasserstoff (H2) und Sauerstoff
(O2) als Kraftstoff bzw. Sauerstoffträger.
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Dieser
Zellentyp ermöglicht
es, gleichzeitig einen Wirkungsgrad, eine Reaktionszeit und eine
Betriebstemperatur zu erhalten, die global zufriedenstellend sind,
um Elektrizität
an einen Elektromotor für den
Antrieb eines Kraftfahrzeugs zu liefern.
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Im
Gegensatz zu den Wärmemotoren,
die mit den Auspuffgasen eine nicht vernachlässigbare Menge von Schadstoffen
ausstoßen,
bietet die Brennstoffzelle insbesondere den Vorteil, nur Wasser auszustoßen, das
durch die Reduktionsreaktion in der Kathode produziert wird. Außerdem kann
eine Zelle vom oben beschriebenen Typ die Umgebungsluft nutzen,
deren Sauerstoff (O2) reduziert ist.
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Die
Kathode weist allgemein einen Eingang, der die fortlaufend Zufuhr
von Sauerstoff (O2) oder Luft ermöglicht,
und einen Ausgang auf, der die Abfuhr des Überschusses an Luft oder Sauerstoff
(O2) sowie die Abfuhr des bei der Reduktion
des Sauerstoffs (O2) produzierten Wassers
erlaubt. Allgemein weist die Anode im Allgemeinen einen Eingang
auf, über
den der Wasserstoff (H2) eingeführt wird.
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Beim
derzeitigen Stand der Technik erfordert die Speicherung von reinem
Wasserstoff (H2) an Bord des Fahrzeugs aber
ein zu großes
Volumen, um eine komfortable Autonomie zu erhalten. Außerdem ist
die Verteilungslogistik des Wasserstoffs (H2)
noch nicht geographisch verbreitet.
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Um
diese Probleme zu lösen,
ist es bekannt, Wasserstoff (H2) direkt
an Bord des Fahrzeugs ausgehend von Kohlenwasserstoffen zu produzieren, insbesondere
von konventionellen Brennstoffen wie Benzin oder natürlichem
Gas. Der Wasserstoff (H2) wird dem Benzin
während
eines so genannten Reforming-Vorgangs entzogen, der eine Reformer
genannte Vorrichtung erfordert.
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Das
Benzin wird in den Reformer zusammen mit Wasser und Luft eingespritzt.
Das Produkt des Reformings ist ein Reformat genanntes Gas, das hauptsächlich aus
Wasserstoff (H2), Kohlenmonoxid (CO), Kohlendioxid
(CO2), Sauerstoff (O2)
und Stickstoff (N2) besteht. Der Reformer
weist allgemein einen Brenner auf, der die Wärmeenergie liefert, die notwendig
ist, um den Reformer auf einer Betriebstemperatur zu halten. Die
Anode der Zelle wird anschließend
vom Reformer mit Reformat gespeist.
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Die
von der Brennstoffzelle produzierte elektrische Leistung ist proportional
zu den Durchsätzen von
Sauerstoffträger
und Kraftstoff, die in die Kathode bzw. die Anode eingespritzt werden.
Um die elektrische Leistung, die die Zelle an den Elektromotor liefern
soll, zu steuern, ist es also bekannt, die Durchsätze an Sauerstoffträger und
Kraftstoff zu variieren, die die Zelle speisen. So wird der Durchsatz
des in die Anode eingespritzten Kraftstoffs durch Steuern des Reformers
reguliert.
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Die
Reaktionszeit des Reformers zwischen dem Augenblick, in dem eine
Veränderung
des Kraftstoffdurchsatzes erforderlich ist, um die Stromerzeugung
der Brennstoffzelle zu variieren, und dem Augenblick, in dem der
Kraftstoffdurchsatz tatsächlich variiert,
liegt jedoch tatsächlich
in der Größenordnung
von mehreren Sekunden, wie es die Druckschriften
DE 19733117 ,
EP 1286405 und
WO 02/36385 darlegen.
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Wenn
der Elektromotor eine größere elektrische
Leistung anfordert, kann die Zelle die geforderte elektrische Leistung
erst nach einer Reaktionszeit von einigen Sekunden liefern, der
Zeit, die der Reformer benötigt,
um den adäquaten
Reformatdurchsatz zu produzieren.
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Desgleichen,
wenn der Motor weniger Elektrizität anfordert, fährt der
Reformer während
einiger Sekunden fort, einen überschüssigen Reformatdurchsatz
zu produzieren, der nicht von der Brennstoffzelle verbraucht wird.
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Um
den vorübergehenden
Mangel an elektrischer Leistung aufgrund der Latenzzeit des Reformers
zu beseitigen, wenn der Motor eine schnelle Erhöhung der Elektrizität anfordert,
ist es bekannt, den Elektromotor vorübergehend durch mindestens
eine Hilfsbatterie zu speisen.
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Um
die Anzahl von im Fahrzeug angeordneten Batterien zu begrenzen,
ist es bekannt, bei den Verlangsamungen des Fahrzeugs Energie wiederzugewinnen
und diese wiedergewonnene Energie in den Batterien zu speichern.
Eine solche Lösung
ist insbesondere in der Druckschrift
EP-A-0.640.503 beschrieben und dargestellt.
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Diese
Druckschrift schlägt
ein Verfahren zur Wiedergewinnung der Energie vor, die von dem Fahrmotor
produziert wird, wenn dieser als Stromgenerator arbeitet, d. h.
wenn das Fahrzeug verlangsamt, wobei der Motor nicht mehr mit Elektrizität gespeist wird.
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Außerdem,
wenn die Batterie keinen Strom mehr speichern kann, schlägt diese
Druckschrift vor, die überschüssige wiedergewonnene
Energie mit Hilfe von Speichermitteln wie einem Wärmespeicher
zu speichern.
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Der
Betrieb des Elektromotors als elektrischer Generator wirkt aber
wie eine Motorbremse auf das Fahrzeug. Aus Gründen des Fahrkomforts und der
Sicherheit der Insassen muss die Motorbremse gesteuert werden können und
ihre Wirkung begrenzt sein.
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Die
unter diesen Umständen
wiedergewonnene Energie muss also aus den oben beschriebenen Gründen der
Sicherheit der Insassen des Fahrzeugs reguliert werden. Es ist also
nicht möglich,
die gesamte Energie wiederzugewinnen, die der Motor unter diesen
Umständen
produzieren kann.
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Außerdem wird
die mögliche
Energie, die die Brennstoffzelle aufgrund des vom Reformer beim Sinken
der Elektrizitätsanforderung
des Motors produzierten Reformatüberschusses
liefern kann, nicht genutzt.
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Um
diese Probleme zu lösen,
schlägt
die vorliegende Erfindung ein Verfahren des oben beschriebenen Typs
vor, das dadurch gekennzeichnet ist, dass es die folgenden Schritte
aufweist:
- a) einen Bilanzschritt, während dem
die mögliche elektrische
Leistung, die die Brennstoffzelle augenblicklich liefern kann, in
Abhängigkeit
von der Kraftstoffmenge berechnet wird, die vom Reformer produziert
wird, und während
dem die vom Elektromotor und von den Einrichtungen augenblicklich
verbrauchten elektrischen Leistungen geschätzt werden; und
- b) einen Schritt der Berechnung der überschüssigen elektrischen Leistung,
die das Ergebnis der Differenz zwischen der möglichen elektrischen Leistung
und der Summe der geschätzten
verbrauchten elektrischen Leistungen ist; und
- c) einen Schritt der Bestimmung der augenblicklichen Speicherkapazität elektrischer
Leistung der Speichermittel, der ausgelöst wird, wenn die überschüssige elektrische
Leistung strikt positiv ist;
- d) einen Speicherschritt, der ausgelöst wird, wenn die augenblickliche
Speicherkapazität
größer als die
oder gleich der überschüssigen elektrischen Leistung
ist, während
dem die Brennstoffzelle mit dem ganzen Kraftstoffüberschuss
gespeist wird, und während
dem die überschüssige elektrische Leistung
in den Speichermitteln gespeichert wird;
- e) einen Schritt der Verteilung des Kraftstoffüberschusses,
der ausgelöst
wird, wenn die Speicherkapazität
geringer als die überschüssige elektrische
Leistung ist, während
dem die Brennstoffzelle mit einem ausreichenden Teil des Kraftstoffüberschusses
gespeist wird, um die Energiebestände der Speichermittel wiederherzustellen.
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Gemäß weiteren
Merkmalen der Erfindung:
- – weist das Verfahren zwischen
dem Rechenschritt b) und dem Bestimmungsschritt c) einen Zwischenschritt
der Rückgewinnungsbremsung b') auf, der ausgelöst wird,
wenn die vom Elektromotor verbrauchte elektrische Leistung Null
ist, wobei der Elektromotor dann in der Lage ist, als elektrischer
Stromgenerator zu arbeiten, und während dem die elektrische Leistung,
die vom Elektromotor produziert werden kann, geschätzt und
dann zur überschüssigen elektrischen
Leistung addiert wird;
- – wird
während
des Speicherschritts d) und des Verteilungsschritts e) die vom Elektromotor
produzierte elektrische Leistung in den Speichermitteln prioritär bezüglich der überschüssigen Leistung gespeichert,
die von der Brennstoffzelle produziert wird;
- – wird
der verbleibende Teil des Kraftstoffüberschusses verbrannt;
- – wird
der verbleibende Teil des Kraftstoffüberschusses in einem Tank gespeichert;
- - weisen die Speichermittel elektrische Batterien auf;
- – weisen
die Speichermittel einen Wärmespeicher auf,
in dem die überschüssige elektrische
Leistung in Form von Wärmeenergie
mittels einer Kompressionskältevorrichtung
gespeichert wird;
- – weisen
die Speichermittel einen Behälter
auf, der ein Fluid enthält
und in dem die Energie in Form von mechanischer Energie gespeichert wird,
mittels einer Pumpe, die den Druck des Fluids verändert.
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Die
Erfindung betrifft außerdem
eine Vorrichtung zur Wiedergewinnung der elektrischen Energie in
einem Kraftfahrzeug, das von mindestens einem Elektromotor angetrieben
wird, von dem Typ, der eine Brennstoffzelle, die den Elektromotor
speist, und elektrische Einrichtungen aufweist, und der mit Kraftstoff,
und insbesondere Wasserstoff (H2), über einen Reformer
gespeist wird, dessen Kraftstoffdurchsatz in Abhängigkeit vom Stromverbrauch
(Pmot –) des Elektromotors
gesteuert wird, und der vorübergehend
einen Kraftstoffüberschuss
produziert, wenn der Verbrauch (Pmot –)
des Elektromotors abnimmt, und von dem Typ, der Energiespeichermittel
aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass sie die vom Fahrmotor produzierte überschüssige wiedergewonnene
Energie und die von der Brennstoffzelle gelieferte Energie mit Hilfe
des vom Reformer produzierten Reformatüberschusses reguliert.
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Weitere
Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen aus der nachfolgenden
ausführlichen
Beschreibung hervor, für
deren Verständnis
auf die beiliegenden Figuren verwiesen wird. Es zeigen:
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1 schematisch
ein von einem Elektromotor angetriebenes und mit einer Elektrizitätserzeugungsanlage
und mit Energiespeichermitteln gemäß den Lehren der Erfindung
ausgestattetes Kraftfahrzeug;
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2 ein
Schaltbild, das die in 1 gezeigte Elektrizitätserzeugungsanlage
im Detail darstellt;
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3 ein
Diagramm, das die Hauptschritte des Verfahrens zeigt, das gemäß den Lehren
der Erfindung ausgeführt
wird.
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In 1 ist
schematisch ein hier von einem Elektromotor 10 angetriebenes
Fahrzeug dargestellt, der hauptsächlich
von einer Elektrizitätserzeugungsanlage 12 gespeist
wird, die sich an Bord des Fahrzeugs befindet. Die Elektrizitätserzeugungsanlage 12 weist
insbesondere eine Brennstoffzelle 14 auf, die in 2 dargestellt
ist.
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Das
Fahrzeug weist auch eine Hilfstraktionsbatterie 16 auf,
die dazu bestimmt ist, die Elektrizitätserzeugungsanlage 12 unter
Betriebsbedingungen des Fahrzeugs zu vertreten, die in der nachfolgenden
Beschreibung erläutert
werden.
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Nun
wird im Einzelnen die Elektrizitätserzeugungsanlage 12 beschrieben,
die in 2 dargestellt ist.
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Die
Brennstoffzelle 14 liefert Elektrizität, wenn sie mit einem Sauerstoffträger und
mit Kraftstoff gespeist wird. Die Brennstoffzelle 14 weist
eine Anode 18 und eine Kathode 20 auf, die hier
von einer Polymermembran 22 getrennt werden, die einen Elektrolyten
bildet.
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Die
Kathode 20 weist eine kathodenseitige Zuführöffnung 24 auf, über die
sie mit einem Sauerstoffträger,
hier Luft, gespeist wird.
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Desgleichen
weist die Anode 18 eine anodenseitige Zuführöffnung 26 auf, über die
sie mit Kraftstoff gespeist wird, der hier ein Reformat ist, das insbesondere
aus Wasserstoff (H2) besteht, und sie weist
eine anodenseitige Abfuhröffnung 28 auf, über die
der restliche Kraftstoff oder das Restreformat abgeführt wird.
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Die
Anlage 12 weist einen ersten Kreis 30 zur Speisung
der Kathode 20 mit Sauerstoffträger, und insbesondere mit Luft,
auf, und sie weist einen zweiten Kreis 32 zur Speisung
der Anode 18 mit Kraftstoff, und insbesondere mit Wasserstoff
(H2), auf.
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Der
erste Kreis 30 zur Speisung der Kathode 20 besteht
insbesondere aus einem Ansaugmodul 34 von atmosphärischer
Luft, in den die atmosphärische Luft über einen
Eingangsabschnitt 36 angesaugt wird und der die Kathode 20 über eine
kathodenseitige Zufuhrleitung 38 mit Luft speist, die an
die kathodenseitige Zufuhröffnung 24 angeschlossen
ist. Der Luftansaugmodul 34 ist insbesondere dazu bestimmt,
den in die Kathode 20 angesaugten Luftdurchsatz zu regulieren.
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Der
zweite Kreis 32 zur Speisung der Anode 18 besteht
hauptsächlich
aus einem Tank 40, der einen Kohlenwasserstoff wie Benzin
enthält,
und aus einem Reformer 42.
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Ein
Kohlenwasserstoff-Zufuhrstutzen 44 ist über ein erstes Ende mit dem
Tank 40 und über
ein zweites Ende mit einer Eingangsöffnung 45 des Reformers 42 verbunden.
Eine Kohlenwasserstoffpumpe 46, die in den Kohlenwasserstoff-Zufuhrstutzen 44 zwischengefügt ist,
ist dazu bestimmt, den im Tank 40 enthaltenen Kohlenwasserstoff
zum Reformer 42 anzusaugen. Ein Luftzufuhrabschnitt 48 ist über ein erstes
Ende mit dem Luftansaugmodul 34 und über ein zweites Ende mit einer
Luftansaugöffnung 50 des Reformers 42 verbunden.
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Der
Reformer 42 ist hier dazu bestimmt, den im Kohlenwasserstoff
enthaltenen Wasserstoff (H2) zu entziehen.
Zu diesem Zweck muss der Reformer 42 insbesondere mit Luft
gespeist werden, die über den
Luftzufuhrabschnitt 48 bis zum Reformer 42 befördert wird.
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Nach
dem Entzug des Wasserstoffs (H2) stößt er über eine
Ausgangsöffnung 52 einen
Wasserstoff (H2) enthaltenden Kraftstoff
oder Reformat in den Zufuhrstutzen 54 der Anode 18 aus,
der an die anodenseitige Zufuhröffnung 26 angeschlossen
ist.
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Beim
Betrieb der Brennstoffzelle 14 verbraucht die Anode 18 einen
Teil des im Reformat enthaltenen Wasserstoffs (H2),
während
das Restreformat über
die anodenseitige Abfuhröffnung 28 ausgestoßen wird.
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Die
anodenseitige Abfuhröffnung 28 mündet in
einen anodenseitigen Abfuhrstutzen 56, der das Restreformat
bis zu einer Zufuhröffnung 58 eines Brenners
(nicht dargestellt) leitet, der in den Reformer 42 integriert
ist. Der Brenner ist insbesondere dazu bestimmt, das Restreformat
zu verbrauchen, um die für
den Betrieb des Reformers 42 notwendige Wärme zu liefern.
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Die
Elektrizitätserzeugungsanlage 12 speist so
einen Stromkreis 60 des Fahrzeugs mit elektrischer Energie,
der insbesondere den Elektromotor 10 über einen Umrichter 62 mit
Elektrizität
speist. Der Stromkreis 60 ist in durchgehenden Pfeilstrichen
in 1 dargestellt.
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Der
so gespeiste Elektromotor 10 wandelt die empfangene elektrische
Leistung in ein Antriebsdrehmoment um, das anschließend an
die Räder 64 des
Fahrzeugs über
einen Getriebemechanismus 66 übertragen wird.
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Die
Elektrizitätserzeugungsanlage 12 speist auch
elektrische Einrichtungen 68 des Fahrzeugs, wie zum Beispiel
Scheinwerfer oder Scheibenwischer.
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Die
elektrische Leistung, die von der Brennstoffzelle 14 geliefert
wird, und die für
den Elektromotor 10 und/oder für die elektrische Einrichtungen 68 erforderlich
ist, kann je nach den Fahrbedingungen und/oder den Befehlen des
Fahrers des Fahrzeugs variieren. Der Fahrer verfügt nämlich über eine Steuervorrichtung
der Beschleunigung 70 des Fahrzeugs, wie ein Gaspedal.
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Die
von der Brennstoffzelle 14 gelieferte elektrische Leistung
ist proportional zu den Durchsätzen
an Kraftstoff und an Sauerstoffträger, die in die Anode 18 und
in die Kathode 20 eingespeist werden. Der in die Anode 18 eingespeist
Kraftstoffdurchsatz wird aber vom Reformer 42 erzeugt.
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Das
Fahrzeug weist eine elektronische Steuereinheit 72 auf,
die also einerseits den Luftdurchsatz in der Kathode 20 über den
Luftansaugmodul 34 und andererseits den Kraftstoffdurchsatz
in der Anode 18 steuert, indem sie den Durchsatz an Kohlenwasserstoff,
mittels der Kohlenwasserstoffpumpe 46, Luft und Wasser
reguliert, die in den Reformer 42 angesaugt werden.
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Die
Verbindungen zwischen der elektronischen Steuereinheit 72 und
den verschiedenen Organen des Fahrzeugs sind in den 1 und 2 gestrichelt
dargestellt.
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Wenn
der Fahrer für
den Elektromotor 10 eine größere elektrische Leistung fordert,
steuert die elektronische Steuereinheit 72 den Luftansaugmodul 34 und
die Kohlenwasserstoffpumpe 46 so, dass die Durchsätze an Sauerstoffträger und
an Kraftstoff an die geforderte Erzeugung von elektrischer Leistung angepasst
werden.
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Der
Reformer 42 kann auf diese Steuerung aber erst nach einer
nicht vernachlässigbaren
Latenzzeit reagieren, die zum Beispiel in der Größenordnung von einigen Sekunden
liegt. Die elektronische Steuereinheit 72 steuert nämlich die
Durchsätze
an Kohlenwasserstoff, Luft und Wasser, die in den Reformer 42 angesaugt
werden. Die Latenzzeit ist die Zeit, die der Reformer 42 benötigt, um
den Kohlenwasserstoff, die Luft und das Wasser in Reformat umzuwandeln.
Die Veränderung
des Durchsatzes an Kohlenwasserstoff durch die elektronische Steuereinheit 72 wirkt
sich auf den Kraftstoffdurchsatz am Ausgang des Reformers 42 also
erst aus, wenn die Latenzzeit abgelaufen ist. Während dieser Latenzzeit, und
wenn die elektronische Steuereinheit 72 ein Absenken des
Kraftstoffdurchsatzes fordert, fährt
der Reformer 42 fort, einen Kraftstoffüberschuss zu erzeugen.
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Die
Elektrizitätserzeugungsanlage 12 enthält also
eine Umleitungsleitung 74 des Kraftstoffüberschusses,
die über
ihr erstes Ende mit der kathodenseitigen Zufuhrleitung 38 verbunden
ist, und die über ihr
zweites Ende mit dem Brenner des Reformers 42 verbunden
ist. Diese Umleitungsleitung 74 ist insbesondere dazu bestimmt,
den Kraftstoffüberschuss
direkt zum Brenner umzuleiten, damit der Kraftstoffüberschuss
verbrannt wird.
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Außerdem ist
die Hilfstraktionsbatterie 16 dazu bestimmt, vorübergehend
die Elektrizitätserzeugungsanlage 12 zu
vertreten, wenn der Elektromotor 10 eine Erhöhung der
elektrischen Leistung fordert. Die Hilfsbatterie 16 ist
elektrisch mit dem Elektromotor 10 sowie mit den elektrischen
Einrichtungen 68 über
den elektrischen Stromkreis 60 verbunden.
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Außer der
normalerweise von der Elektrizitätserzeugungsanlage 12 in
Abhängigkeit
von dem augenblicklichen Bedarf an elektrischer Energie des Fahrzeugs
gelieferten Elektrizität
kann das Fahrzeug vorübergehend
einen Überschuss
an elektrischer Energie liefern.
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So
kann der Elektromotor 10 des Fahrzeugs als elektrischer
Stromgenerator arbeiten, wenn das Fahrzeug in der Verlangsamungsphase
ist und der Elektromotor 10 nicht mit elektrischem Strom
gespeist wird. Der Motor, der dann von den Rädern 64 über den
Getriebemechanismus 66 in Drehung versetzt wird, kann dann
elektrischen Strom liefern.
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Die
Erzeugung von elektrischer Energie durch den Elektromotor 10 wirkt
aber wie eine Bremse auf das Fahrzeug. Um den Fahrer nicht zu überraschen
und die Verlangsamung des Fahrzeugs vorhersehbar zu machen, wird
der Betrieb des Elektromotors 10 als Generator also von
der elektronischen Steuereinheit 72 reguliert.
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Der
Kraftstoffüberschuss,
der von dem Reformer 42 erzeugt wird, wenn die für den Motor
erforderliche elektrische Leistung sinkt, ist traditionell dazu
bestimmt, direkt wieder in den Reformer 42 eingespritzt
zu werden, um verbrannt zu werden. Die Erfindung schlägt aber
ein Verfahren vor, um zumindest einen Teil der Energie wiederzugewinnen,
die die Brennstoffzelle 14 ausgehend von diesem Kraftstoffüberschuss
liefern kann.
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In
der nachfolgenden Beschreibung wird die elektrische Leistung, die
an Bord des Fahrzeugs geliefert werden kann, die aber nicht augenblicklich
vom Elektromotor 10 und/oder den elektrischen Einrichtungen 68 verbraucht
werden kann, als "wiedergewonnene" elektrische Leistung bezeichnet.
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Das
Fahrzeug weist verschiedene Vorrichtungen auf, die unter verschiedenen
Formen die wiedergewonnene elektrische Energie speichern können.
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In
dieser Ausführungsform
weist das Fahrzeug insbesondere einen Wärmespeicher 76, einen Druckspeicher 78,
einen Vakuumspeicher 80 und die Hilfstraktionsbatterie 16 auf.
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Die
Speicherung der elektrischen Energie in einem Wärmespeicher
76 ist
insbesondere in der
französischen
Patentanmeldung Nr. 01-01720 beschrieben und dargestellt.
Der Wärmespeicher
76 ist hier
Teil einer (nicht dargestellten) Klimatisierungsvorrichtung des
Fahrzeugs. Die wiedergewonnene elektrische Energie wird insbesondere
verwendet, um einen Kompressor
82 der Klimatisierungsvorrichtung
arbeiten zu lassen, der, anstatt den Fahrzeuginnenraum zu kühlen, den
Wärmespeicher
76 kühlt. Die
so gespeicherte Kälte
ist dazu bestimmt, später von
der Klimatisierungsvorrichtung verwendet zu werden, die dann weniger
elektrische Energie benötigt,
um zu arbeiten.
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Der
Druckspeicher 78 ist hier in eine Servolenkungsvorrichtung
(nicht dargestellt) integriert, die insbesondere ein hydraulisches
Elektropumpenaggregat 84 aufweist. Die wiedergewonnene
Elektrizität wird
hier verwendet, um die Elektropumpe 84 arbeiten zu lassen,
die ein Fluid komprimiert, das im Druckspeicher 78 enthalten
ist. Die elektrische Energie wird so in mechanische Energie umgewandelt, die
im Druckspeicher 78 gespeichert wird.
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Der
Vakuumspeicher 80 ist hier in eine Bremsassistenzvorrichtung
(nicht dargestellt) des Fahrzeugs integriert, die eine Vakuumpumpe 86 aufweist.
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Die
wiedergewonnene Elektrizität
wird verwendet, um die Vakuumpumpe 86 zu speisen, die ein im
Vakuumspeicher 80 enthaltenes Fluid ansaugt. Die elektrische
Energie wird so in mechanische Energie umgewandelt, die im Vakuumspeicher 80 gespeichert
wird.
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Die
wiedergewonnene Elektrizität
kann auch direkt in der Hilfstraktionsbatterie 16 gespeichert
werden.
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Nun
wird im Detail das Verfahren zur Wiedergewinnung und Speicherung
von Energie gemäß den Lehren
der Erfindung unter Bezug auf 3 und unter
Verwendung der oben beschriebenen Organe des Fahrzeugs beschrieben.
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Das
Verfahren weist hauptsächlich
die folgenden Schritte auf:
- a) einen Bilanzschritt,
während
dem die mögliche elektrische
Leistung Pzelle +,
die die Brennstoffzelle 14 augenblicklich liefern kann,
in Abhängigkeit von
der Kraftstoffmenge berechnet wird, die vom Reformer 42 produziert
wird, und während
dem die vom Elektromotor 10 und von den Einrichtungen 68 augenblicklich
verbrauchten elektrischen Leistungen Pmot – und
Pein – geschätzt werden;
und
- b) einen Schritt der Berechnung der wiedergewinnbaren oder überschüssigen elektrischen Leistung
Pwiederg, die das Ergebnis der Differenz zwischen
der möglichen
elektrischen Leistung Pzelle + und
der Summe der geschätzten
verbrauchten elektrischen Leistungen (Pmot – +
Pein –) ist; und
- b') einen Zwischenschritt
des Rückgewinnungsbremsens,
der ausgelöst
wird, wenn die vom Elektromotor 10 verbrauchte elektrische
Leistung Pmot – Null
ist, wobei der Elektromotor 10 dann als elektrischer Stromgenerator
arbeiten kann, und während
dem die elektrische Leistung Pbremse +, die vom Elektromotor 10 geliefert
werden kann, geschätzt
und dann zur wiedergewinnbaren elektrischen Leistung Pwiederg addiert
wird;
- c) einen Schritt der Bestimmung der augenblicklichen Speicherkapazität C elektrischer
Leistung der Speichermittel, der ausgelöst wird, wenn die überschüssige elektrische
Leistung Pwiederg strikt positiv ist;
- d) einen Speicherschritt, der ausgelöst wird, wenn die augenblickliche
Speicherkapazität
C größer als
die oder gleich der überschüssigen elektrischen
Leistung Pwiederg ist, während dem die Brennstoffzelle 14 mit
dem ganzen Kraftstoffüberschuss
gespeist wird, und während
dem die überschüssige elektrische
Leistung Pwiederg in den Speichermitteln
gespeichert wird;
- e) einen Schritt der Verteilung des Kraftstoffüberschusses,
der ausgelöst
wird, wenn die Speicherkapazität
C geringer als die überschüssige elektrische
Leistung Pwiederg ist, während dem die Brennstoffzelle 14 mit
einem ausreichenden Teil des Kraftstoffüberschusses gespeist wird,
um die Energiebestände
der Speichermittel wiederherzustellen.
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Im
Schritt a) des Verfahrens wird die augenblickliche elektrische Leistung
Pzelle +, die die
Brennstoffzelle 14 ausgehend vom augenblicklichen Kraftstoffdurchsatz
liefern kann, der vom Reformer 42 geliefert wird, von der
elektronische Steuereinheit 72 geschätzt und gespeichert. Der Kraftstoffdurchsatz wird
zum Beispiel von einem geeigneten Sensor gemessen, der sich am Ausgang
des Reformers 42 befindet, wobei der Messwert anschließend an
die elektronische Steuereinheit 72 übertragen wird.
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Die
vom Elektromotor 10 verbrauchte augenblickliche elektrische
Leistung Pmot – wird
auch von der elektronischen Steuereinheit 72 geschätzt und
gespeichert, zum Beispiel ausgehend von der Stellung des Gaspedals 70,
das vom Fahrer betätigt
wird.
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Schließlich wird
die von den elektrischen Einrichtungen 68 des Fahrzeugs
verbrauchte augenblickliche elektrische Leistung Pein von der elektronische
Steuereinheit 72 geschätzt
und gespeichert ausgehend von Messungen, die von verschiedenen Sensoren
(nicht dargestellt) durchgeführt
werden, die dann an die elektronische Steuereinheit 72 über elektrische
Verbindungen geschickt werden.
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Anschließend wird
im Rechenschritt b) des Verfahrens die wiedergewinnbare oder überschüssige elektrische
Leistung Pwiederg, die das Ergebnis der Differenz
zwischen der möglichen
elektrischen Leistung Pzelle + und
der verbrauchten Summe der geschätzten
elektrischen Leistungen (Pmot – +
Pein –) ist, von der elektronischen
Steuereinheit 72 ausgehend von diesen drei Typen von gespeicherten
Werten berechnet.
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Die überschüssige elektrische
Leistung Pwiederg ist tatsächlich die
elektrische Leistung, die das Fahrzeug 10 ausgehend von
dem vom Reformer 42 produzierten Kraftstoffüberschuss
wiedergewinnen kann.
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Wenn
der berechnete Wert geringer als oder gleich Null ist, liefert der
Reformer 42 keinen überschüssigen Kraftstoff,
und die Brennstoffzelle 14 kann also keine wiedergewinnbare
elektrische Energie liefern.
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Wenn
dagegen der berechnete Wert größer als
Null ist, liefert der Reformer 42 überschüssigen Kraftstoff, und somit
kann überschüssige elektrische Energie
von der Brennstoffzelle 14 an das Fahrzeug geliefert werden.
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Gemäß dieser
Ausführungsform
der Erfindung, unabhängig
vom Ergebnis des Schritts b), ist es notwendig zu bestimmen, ob
das Fahrzeug durch Rückgewinnungsbremsen
Energie erzeugen kann.
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Wenn
die für
den Elektromotor 10 erforderliche elektrische Leistung
Pmot – Null ist, und wenn
die Geschwindigkeit V des Motors strikt höher ist als Null, befindet
sich das Fahrzeug in der Situation des Rückgewinnungsbremsens. Der Zwischenschritt
b') wird also von
der elektronischen Steuereinheit 72 ausgelöst, um die
wiedergewinnbare elektrische Leistung in der Situation des Rückgewinnungsbremsens
Pbremse + zu schätzen.
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Ansonsten
wird angenommen, dass das Fahrzeug nicht in einer Situation des
Rückgewinnungsbremsens
ist, und der Schritt c) wird direkt von der elektronischen Steuereinheit 72 ausgelöst.
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Im
Zwischenschritt b')
wird die elektrische Leistung Pbremse +, die der Elektromotor 10 beim
Rückgewinnungsbremsen
liefern kann, von der elektronischen Steuereinheit 72 geschätzt. Diese
Schätzung berücksichtigt
die Geschwindigkeit V des Fahrzeugs, sowie die Ergonomie und den
Komfort der Fahrgäste. Diese
geschätzte
Leistung Pbremse + wird
dann zur vorher berechneten wiedergewinnbaren Leistung Pwiederg hinzugefügt. Diese Summe bildet dann
den neuen Wert der vom Fahrzeug wiedergewinnbaren Leistung Pwiederg. Anschließend wird im Schritt c) ein
Test von der elektronischen Steuereinheit 72 durchgeführt, um zu
bestimmen, ob elektrische Energie im Fahrzeug wiedergewonnen werden
kann. Wenn die wiedergewinnbare Leistung Pwiederg strikt über einer
Schwelle liegt, die hier den Wert Null hat, löst die elektronische Steuereinheit 72 die
Folge des Schritts c) aus. Sonst heißt das, dass es keine wiedergewinnbare
elektrische Energie gibt, die elektronische Steuereinheit 72 unterbricht
und reinitialisiert also das Verfahren.
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Die
augenblickliche Energiespeicherkapazität C an Bord des Fahrzeugs wird
von der elektronischen Steuereinheit 72 bestimmt.
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Während dieses
Schritts wird die elektrische Leistung C1, die in die Hilfstraktionsbatterie 16 geladen
werden kann, von der elektronischen Steuereinheit 72 berechnet,
indem sie sich zum Beispiel auf den Ladezustand der Batterie 16 und
ihre Temperatur basiert.
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Wenn
die Klimatisierungsvorrichtung vom Fahrer aktiviert wird, aber der
Klimatisierungskompressor ausgeschaltet ist, und wenn der Wärmespeicher 76 keinen
Mindesttemperaturschwellwert erreicht hat, wird die elektrische
Leistung C2, die vom Kompressor 82 der Klimatisierungsvorrichtung
gefordert wird, um den Wärmespeicher 76 bis
zum Mindesttemperaturschwellwert zu kühlen, von der elektronischen
Steuereinheit 72 berechnet.
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Wenn
der Druck im Inneren des Vakuumspeichers 80 über einem
maximalen Druckschwellwert liegt, wird die elektrische Leistung
C3, die von der Vakuumpumpe 86 gefordert wird, um den Druck im
Vakuumspeicher 80 bis auf den Mindestdruckschwellwert abzusenken,
von der elektronischen Steuereinheit 72 berechnet.
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Wenn
der Druck im Inneren des Druckspeichers 78 unter einem
Mindestdruckschwellwert liegt, wird die elektrische Leistung C4,
die von der Elektropumpe 84 gefordert wird, um den Druck
innerhalb des Druckspeichers 78 bis auf den maximalen Druckschwellwert
anzuheben, von der elektronischen Steuereinheit 72 berechnet.
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Die
augenblickliche Energiespeicherkapazität C an Bord des Fahrzeugs ist
gleich der Summe dieser elektrischen Leistungen (C1 + C2 + C3 +
C4).
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Schließlich wird
die augenblicklich wiedergewinnbare elektrische Leistung Pwiederg von der elektronischen Steuereinheit 72 mit
der augenblicklichen Speicherkapazität C verglichen.
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Wenn
die Speicherkapazität
C größer ist
als die wiedergewinnbare Leistung Pwiederg,
wird der Speicherschritt d) ausgelöst. Die elektronische Steuereinheit 72 steuert
das Laden der Energiebestände 16, 76, 78, 80 unter
Verwendung der vom Elektromotor 10 gelieferten elektrischen
Energie und unter Speisen der Brennstoffzelle 14 mit der
Gesamtheit des Kraftstoffüberschusses.
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Ansonsten
wird der Verteilungsschritt e) ausgelöst. Gemäß dieser Ausführungsform
der Erfindung steuert die elektronische Steuereinheit 72 die Verteilung
der elektrischen Leistung Pbremse +, die vom Elektromotor 10 geliefert
wird, in die verschiedenen Energiespeicherzonen 16, 76, 78, 80 des
Fahrzeugs.
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Wenn
die augenblickliche Speicherkapazität C immer noch über Null
ist, steuert die elektronische Steuereinheit dann 72 die
Speisung der Brennstoffzelle 14 mit der notwendigen Kraftstoffmenge,
um die Energiebestände
vollständig
aufzuladen, wobei der Rest des Kraftstoffüberschusses über die
Umleitungsleitung 74 direkt zum Reformer 42 umgeleitet wird,
um dort verbrannt zu werden.
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Ansonsten
wird der überschüssige Kraftstoff über die
Umleitungsleitung 74 vollständig zum Reformer 42 umgeleitet,
um dort verbrannt zu werden.
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Am
Ende eines Zyklus des Verfahrens werden alle Werte auf Null zurückgestellt,
und das Verfahren wird bis zum völligen
Stillstand des Fahrzeugs wiederholt.
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Gemäß einer
anderen, nicht dargestellten Ausführungsform der Erfindung wird
der Kraftstoffüberschuss,
der durch die Umleitungsleitung 74 umgeleitet wird, bis
zu einem vorübergehenden
Speichertank des Kraftstoffs geleitet.