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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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1. Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Entladungslampe-Zündvorrichtung,
die als Rücklichtquelle
für eine
große
Flüssigkristallanzeigevorrichtung
mehrere Entladungslampen zündet.
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2. Beschreibung des Stands
der Technik
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Es
wurde eine Entladungslampe-Zündvorrichtung
mit einer Hochfrequenz-Zündschaltung
vorgeschlagen, die Kaltkathode-Entladungslampen als Rücklichtquelle
für eine
große
Flüssigkristallanzeigevorrichtung
zündet. 6 zeigt
eine solche Entladungslampe-Zündvorrichtung,
bei der Lichtstrahlen, die von mehreren (sechs in der Figur) Kaltkathode-Entladungslampen
L1 bis L6 emittiert werden, geeignet sind, um eine Flüssigkristallanzeigevorrichtung
mit Hilfe von Reflektoren R und einer Lichtführungsplatte PL zu beleuchten,
die zwischen den Reflektoren R angeordnet ist. Die 7 und 8 sind Blockdiagramme üblicher
Entladungslampe-Zündvorrichtungen,
die unter Bezug auf 6 beschrieben werden. In 7 weist
jeder Zündkreis
LC auf: einen Regelkreis CT; einen Steuerkreis D; der vom Regelkreis
CT gesteuert wird, einen Streutransformator T; eine Entladungslampe
L; und einen Widerstand R1, der mit der Entladungslampe L in Reihe
geschaltet ist, und ein Zündkreis
LC ist mit jeder Entladungslampe vorgesehen. In 8 weist
ein Zündkreis
LC auf: einen Regelkreis CT; einen Steuerkreis D, der vom Regelkreis
CT gesteuert wird; einen Streutransformator T; drei parallelgeschaltete
Vorschaltkondensatoren CB; drei parallelgeschaltete Entladungslampen
L, die mit entsprechenden Vorschaltkondensatoren CB in Reihe geschaltet
sind; und einen Widerstand R1, der mit den drei Entladungslampen
L in Reihe geschaltet ist.
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Der
Regelkreis CT empfängt
eine DC-Stromversorgung V, sendet ein vorbestimmtes AC-Signal, erfasst
einen Röhrenstrom,
der vom Widerstand R1 zu den Entladungslampen L fließt, und
regelt die Schwingungsamplitude des Steuerkreises D. In der in 7 gezeigten
Entladungslampe-Zündvorrichtung
erfordert eine Entladungslampe L einen Hochspannungs- und Hochfrequenz-Wandler,
und erfordert daher mehrere Wandler, und die mehreren Wandler müssen so
reguliert werden, dass die Röhrenströme in den
jeweiligen Entladungslampen L einander gleich sind. In der in 8 gezeigten
Entladungslampe-Zündvorrichtung
sind Hochspannungs- und Hochfrequenz-Kondensatoren erforderlich,
und die Zündfrequenzen
der Entladungslampen L sind für einen
stabilen Zündvorgang
auf zum Beispiel 50 kHz erhöht.
Als Ergebnis haben Streukapazitäten
CS, die zwischen den Reflektoren R und den Kaltkathode-Entladungslampen
L1 bis L6 und zwischen den Kaltkathode-Entladungslampen L1 bis L6
vorhanden sind (siehe 6), einen Einfluss, wodurch
die Röhrenströme in den
Entladungslampen sich ändern
und so eine Beleuchtungsvarianz erzeugen.
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Um
das obige Problem zu beheben, wurde eine in
9 gezeigte
Entladungslampe-Zündvorrichtung
zum Zünden
mehrerer Entladungslampen in der offengelegten
japanischen Patentanmeldung Nr. Hei 11-260580 offenbart.
Die Entladungslampe-Zündvorrichtung
weist auf: eine Gleichstromversorgung
31; und erste und
zweite Schaltelemente (FETs)
12 und
13, die in
Reihe geschaltet und mit dem einen bzw. dem anderen Ende der Gleichstromversorgung
31 verbunden
sind. Ein erster Reihenresonanzkreis
15 bestehend aus einem
Induktor
15a und einem ersten Kondensator
17 ist
mit der Verbindung zwischen dem ersten und dem zweiten Schaltelement
12 und
13 und
mit dem anderen Ende der Gleichstromversorgung
31 verbunden.
Und ein zweiter Kondensator
15b ist mit der Verbindung
zwischen dem Induktor
15a und dem ersten Kondensator
17 und
mit dem anderen Ende der Gleichstromversorgung
31 verbunden.
Die Entladungslampe-Zündvorrichtung
weist weiter auf: eine zweite Reihenschaltung, die aus einer ersten
Entladungslampe
18 und einem ersten Widerstand
19 besteht;
und einen ersten Regelkreis
14, um die Schaltfrequenzen
des ersten und des zweiten Schaltelements
12 und
13 zu
regeln, um den Strom in der ersten Entladungslampe
18 auf
einen vorbestimmten Wert abzugleichen.
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Ein
zweiter Reihenresonanzkreis 20 bestehend aus einem variablen
Induktor 21a und einem dritten Kondensator 22 ist
mit der Verbindung zwischen dem ersten und dem zweiten Schaltelement 12 und 13 und
mit dem anderen Ende der Gleichstromversorgung 31 verbunden.
Eine Reihenschaltung bestehend aus einem vierten Kondensator 10, einer
zweiten Entladungslampe 11, und einem zweiten Widerstand 23a,
um Strom zu erfassen, ist mit der Verbindung zwischen dem variablen
Induktor 21a und dem dritten Kondensator 22 und
mit dem anderen Ende der Gleichstromversorgung 31 verbunden. Ein
zweiter Regelkreis 23 ist vorgesehen, der die Induktanz
des variablen Induktors 21a regelt, wodurch er den Strom
in der zweiten Entladungslampe 11 auf einen vorbestimmten
Wert abgleicht. Zum Zünden mehrerer
Entladungslampen sind mehrere zweite Reihenresonanzkreise 20,
die je aus dem variablen Induktor 21a und dem dritten Kondensator 22 bestehen,
mehreren Reihenschaltungen, die je aus dem vierten Kondensator 10,
der zweiten Entladungslampe 11 und dem zweiten Widerstand 23a zur
Erfassung von Strom bestehen, und mehrere zweite Regelkreise 23 vorgesehen.
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Die
FETs 12 und 13 als Schaltelemente werden abwechselnd
ein- und ausgeschaltet durch jeweilige Regelsignale, die vom ersten
Regelkreis 14 geliefert werden, der einen Mikrocomputer
aufweist, und so weiter an jeweilige Gates der FETs. Der erste Regelkreis 14 ist
in der Lage, die Frequenz des Regelsignals über einen vorbestimmten Bereich
zu regeln. Die Verbindung zwischen einer Source S des FET 12 und
einem Drain D des FET 13 ist mit einer Kathode der Gleichstromversorgung 31 über die
Reihenschaltung verbunden, die aus dem Induktor 15a, der
den ersten Reihenresonanzkreis 15 bildet, und dem zweiten
Kondensator 15b besteht, und die Induktanz des Induktors 15a und
die Kapazität
des Kondensators 15b sind auf verschiedene vorbestimmte
Werte eingestellt, um eine Resonanzfrequenz f0 des
ersten Reihenresonanzkreises 15 auf eine vorbestimmte Frequenz
einzustellen.
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Die
obigen Entladungslampe-Zündvorrichtungen
haben das folgende Problem. Da der Induktanzwert des variablen Kondensators 21a so
geregelt wird, dass der Strom der zweiten Entladungslampe 11 gleich
einem vorbestimmten Wert ist, ist der zweite Regelkreis 23 zum
Regeln des Induktanzwerts erforderlich. Außerdem müssen zum Zünden mehrerer Entladungslampen
mehrere zweite Reihenresonanzkreise 20, die je aus dem
variablen Induktor 21a und dem dritten Kondensator 22 bestehen,
mehrere Reihenschaltungen, die je aus dem vierten Kondensator 10,
der zweiten Entladungslampe 11 und dem zweiten Widerstand 23a zur
Erfassung von Strom bestehen, und mehrere zweite Regelkreise 23 vorgesehen werden.
Wenn dementsprechend zum Beispiel sechs Entladungslampen gezündet werden,
wie in 6 gezeigt, muss ihr Schaltkreis kompliziert sein
und die Anzahl der Bauteile wird unvermeidlich erhöht, wodurch
eine Kostenersparnis schwierig wird. Auch hat die erhöhte Anzahl
von Bauteilen die Tendenz, die Zuverlässigkeit der Vorrichtung zu
verschlechtern.
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US 3,287,601 beschreibt
einen Schaltkreis für
den Betrieb von Entladungslampen. Der Schaltkreis weist einen Transformator
auf, der mindestens eine Primärwicklung
und mindestens zwei Sekundärwicklungen
hat, die je mit einer Entladungslampe verbunden sind. Ein Ende einer
Sekundärwicklung
ist mit einem Ende der anderen Sekundärwicklung verbunden, um sie
in eine Reihen-Zufügungs-Beziehung
zu bringen.
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EP-A-0587923 offenbart
ein Hochfrequenz-Gleichstrom-Versorgungssystem,
das als Stromversorgung für
mehrere in Reihe geschaltete Lasten verwendet wird, insbesondere
eine Anzahl von Transformatoren mit Primär- und Sekundärwicklungen.
Jede der Sekundärwicklungen
kann mit einer Fluoreszenzlampe verbunden werden.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Es
ist ein Gegenstand der vorliegenden Erfindung, eine zuverlässige Entladungslampe-Zündvorrichtung
anzugeben, die eine begrenzte Anzahl von Bauteilen verwendet und
die in der Lage ist, mehrere Entladungslampen zu zünden, ohne
den Wirkungen von Störkapazitäten ausgesetzt
zu sein, die zwischen den und um die Entladungslampen herum vorhanden
sind.
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Das
obige Problem wird vom Gegenstand des Anspruchs 1 gelöst. Bevorzugte
Ausführungsformen
sind mit in den abhängigen
Ansprüchen
enthaltenen Merkmalen versehen.
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Gemäß einem
ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung weist eine Entladungslampe-Zündvorrichtung
mehrere Entladungslampen, mindestens einen Reflektor, um Lichtstrahlen
zu reflektieren, die von den Entladungslampen emittiert werden,
und mindestens zwei Streutransformatoren auf, und die Streutransformatoren
sind geeignet, um drei Entladungslampen zu zünden, und weist auf: einen
ersten Streutransformator, der zwei Primärwicklungen und zwei Sekundärwicklungen
hat und geeignet ist, zwei der drei Entladungslampen zu zünden; und
einen zweiten Streutransformator, der eine Primärwicklung und eine Sekundärwicklung
hat und geeignet ist, die eine verbleibende Entladungslampe der
drei zu zünden.
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Gemäß einem
zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung sind in der Entladungslampe-Zündvorrichtung
des ersten Aspekts die mehreren Entladungslampen parallelgeschaltet,
und die eine Entladungslampe, die von dem zweiten Streutransformator
gezündet
wird, befindet sich zwischen den zwei Entladungslampen, die vom
ersten Streutransformator gezündet
werden.
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Gemäß einem
dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung werden in der Entladungslampe-Zündvorrichtung
des ersten Aspekts der erste und der zweite Streutransformator von
dem gleichen Steuerkreis gesteuert, und drei Entladungslampen werden in
Phase gezündet.
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Gemäß einem
vierten Aspekt der vorliegenden Erfindung werden in der Entladungslampe-Zündvorrichtung
des ersten Aspekts die Anzahl von Windungen der Primär- und Sekundärwicklungen
des zweiten Streutransformators so bestimmt, dass sie Ströme abgleichen,
die in den drei Entladungslampen fließen, wenn die Entladungslampen
gezündet werden.
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Gemäß einem
fünften
Aspekt der vorliegenden Erfindung sind in der Entladungslampe-Zündvorrichtung
eines der ersten bis vierten Aspekte die Anzahl von Windungen der
Primärwicklungen
des ersten Streutransformators einander gleich, und die Anzahlen
von Windungen der Sekundärwicklungen
des ersten Streutransformators sind einander gleich.
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Gemäß einem
sechsten Aspekt der vorliegenden Erfindung weist in der Entladungslampe-Zündvorrichtung
des ersten Aspekts der erste Streutransformator auf: einen im Wesentlichen
rechteckig geformten Rahmenkern; und zwei Stabkerne, die parallel
zueinander und orthogonal zu zwei gegenüberliegenden Seiten des Rahmenkerns
angeordnet sind, wobei ein vorbestimmter Zwischenraum zum Rahmenkern
vorgesehen ist und jeder Stabkern eine Primärwicklung und eine von der
Primärwicklung
strukturell unabhängige
Sekundärwicklung
hat, und der zweite Streutransformator weist auf: einen Rahmenkern
im Wesentlichen in der Form eines quadratischen U; und einen Stabkern,
der orthogonal zu zwei gegenüberliegende
Seiten des Rahmenkerns mit einem vorbestimmten Zwischenraum zum
Rahmenkern angeordnet ist und eine Primärwicklung und eine Sekundärwicklung
hat, die von der Primärwicklung
strukturell unabhängig
ist.
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Gemäß einem
siebten Aspekt der vorliegenden Erfindung weist in der Entladungslampe-Zündvorrichtung
des ersten Aspekts der erste Streutransformator auf: einen im Wesentlichen
rechteckig geformten Rahmenkern; und zwei Stabkerne, die parallel
zueinander und orthogonal zu zwei gegenüberliegenden Seiten des Rahmenkerns
mit einem vorbestimmten Zwischenraum zum Rahmenkern angeordnet sind,
und jeder (Stabkern) hat eine Primärwicklung und eine Sekundärwicklung,
die strukturell von der Primärwicklung
unabhängig
ist, und der zweite Streutransformator weist auf: einen im Wesentlichen rechteckig
geformten Rahmenkern; und einen Stabkern, der orthogonal zu zwei
gegenüberliegenden Seiten
des Rahmenkerns mit einem vorbestimmtem Zwischenraum vom Rahmenkern
angeordnet ist und eine Primärwicklung
und eine Sekundärwicklung
hat, die strukturell von der Primärwicklung unabhängig ist.
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Folglich
kann die Entladungslampe-Zündvorrichtung
der vorliegenden Erfindung bereitgestellt werden, die mit einer
begrenzten Anzahl von Bauteilen und zu geringen Kosten mit einer
hohen Zuverlässigkeit
hergestellt werden kann, und die mehrere Entladungslampen zünden kann,
ohne dem Einfluss von Streukapazitäten ausgesetzt zu sein, die
zwischen den und um die Entladungslampen herum vorhanden sind.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1A, 1B und 1C sind
Ansichten eines ersten Streutransformators einer Entladungslampe-Zündvorrichtung der vorliegenden
Erfindung, die ihn von vorne, von der rechten Seite und von unten
zeigen;
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2A, 2B und 2C sind
Ansichten eines zweiten Streutransformators einer Entladungslampe-Zündvorrichtung gemäß einer
ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, die ihn von vorne, von der rechten Seite
und von unten zeigen;
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3A, 3B und 3C sind
Ansichten eines zweiten Streutransformators einer Entladungslampe-Zündvorrichtung gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, die ihn von vorne, von der rechten Seite
und von unten zeigen;
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4 ist
ein Schaltbild der Entladungslampe-Zündvorrichtung
der vorliegenden Erfindung, die den ersten und den zweiten Streutransformator
enthält;
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5 ist
eine Tabelle, die Versuchsergebnisse an der Entladungslampe-Zündvorrichtung
der 4 zeigt;
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6 ist
eine schematische Seitenansicht einer Zündvorrichtung für eine übliche Flüssigkristallanzeigenvorrichtung;
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7 ist
ein Blockdiagramm einer Entladungslampe-Zündvorrichtung;
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8 ist
ein Blockdiagramm einer anderen üblichen
Entladungslampe-Zündvorrichtung;
und
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9 ist
ein Schaltbild der üblichen
Entladungslampe-Zündvorrichtung.
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AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGEN
AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Nun
werden bevorzugte Ausführungsformen unter
Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben. Eine Entladungslampe-Zündvorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung weist einen ersten Streutransformator T1 der 1A, 1B,
und 1C, und einen zweiten Streutransformator T2 der 2A, 2B und 2C auf.
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Unter
Bezug auf 1A weist der erste Streutransformator
T1 einen Rahmenkern 1 und zwei Stabkerne 2a und 2b auf.
Der Rahmenkern 1 hat im Wesentlichen Rechteckform, umfasst
vier Seiten, genauer zwei kürzere
Seiten H1 und H2 und zwei längere
Seiten H3 und H4, und hat eine größere Dicke an den längeren Seiten
H3 und H4 als an den kürzeren
Seiten H1 und H2, wie in 1C gezeigt
ist. Die Stabkerne 2a und 2b sind in jeweilige
Spulenkörper 2d und 2e eingeführt, um
die herum Primär-
und Sekundärwicklungen
n1 und n2 angeordnet sind. Die um die Spulenkörper 2d herum vorgesehenen
Primär-
und Sekundärwicklungen
n1 und n2 sind strukturell voneinander unabhängig, und die um die Spulenkörper 2e herum
vorgesehenen Primär-
und Sekundärwicklungen
n1 und n2 sind strukturell voneinander unabhängig. Zwei Primärwicklungen
n1 und n2, die um die Spulenkörper 2d bzw. 2e herum
vorgesehen sind, sind phasengleich, und zwei Sekundärwicklungen
n2 und n2, die um die Spulenkörper 2d bzw. 2e herum
vorgesehen sind, sind phasengleich. Die Spulenkörper 2d und 2e weisen
je an der Sekundärwicklung
n2 mehrere Separatoren Z auf, um einen Durchschlag zu verhindern.
Die Stabkerne 2a und 2b, die in die Spulenkörper 2d bzw. 2e eingeführt sind,
sind parallel zueinander und orthogonal zu den kürzeren Seiten H1 und H2 des Rahmenkerns 1 angeordnet,
so dass die Spulenkörper 2d und 2e am Rahmenkern 1 mit
einem vorbestimmter Zwischenraum g (zum Beispiel etwa 25 μm) haftend
befestigt und durch eine Isolierfolie gesichert sind, die zwischen
den Stabkernen 2a und 2b und den kürzeren Seiten
H1 und H2 des Rahmenkerns 1 angeordnet ist, wie in den 1B und 1C gezeigt
ist.
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Beide
Enden jedes der Stabkerne 2a und 2b sind an beiden
Enden der Spulenkörper 2d und 2e offen
und gehen über
die kürzeren
Seiten H1 und H2 des Rahmenkerns 1. Der Spulenkörper 2d hat
Anschlüsse
PP1, PP2, PP3 und PP4, und der Spulenkörper 2e hat Anschlüsse PP5,
PP6, PP7 und PP8. Am Spulenkörper 2d ist
die erste Wicklung n1 mit den Anschlüssen PP1 und PP2 verbunden,
und die zweite Wicklung n2 ist mit den Anschlüssen PP3 und PP4 verbunden.
Am Spulenkörper 2e ist
die Primärwicklung
n1 mit den Anschlüssen
PP5 und PP6 verbunden, und die Sekundärwicklung n2 ist mit den Anschlüssen PP7
und PP8 verbunden.
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Unter
Bezug auf 2A weist der zweite Streutransformator
T2 einen Rahmenkern 3 und einen Stabkern 2c auf.
Der Rahmenkern 3 hat im Wesentlichen die Form eines quadratischen
U, umfasst drei Seiten, genauer zwei kürzere Seiten H1 und H2 und
eine längere
Seite H4, und hat eine größere Dicke
an der längeren
Seite H4 als an den kürzeren Seiten
H1 und H2, wie in 2C gezeigt. Der Stabkern 2c ist
in einen Spulenkörper 2f eingeführt, um den
herum Primär-
und Sekundärwicklungen
n3 und n4 angeordnet sind, die strukturell voneinander unabhängig sind.
Der Spulenkörper 2f enthält an der Sekundärwicklung
n4 mehrere Separatoren Z zum Verhindern eines Durchschlags. Der
in den Spulenkörper 2f eingeführte Stabkern 2c ist
orthogonal zu den kürzeren
Seiten H1 und H2 des Rahmenkerns 3 angeordnet, so dass
der Spulenkörper 2f am
Rahmenkern 3 mit einem vorbestimmten Zwischenraum g (zum
Beispiel etwa 25 μm)
haftend befestigt und durch eine Isolierfolie gesichert ist, die
zwischen dem Stabkern 2c und den kürzeren Seiten H1 und H2 des Rahmenkerns 3 angeordnet
ist, wie in den 2B und 2C gezeigt
ist.
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Beide
Enden des Stabkerns 2c sind an beiden Enden des Spulenkörpers 2f offen
und gehen über
die kürzeren
Seiten H1 und H2 des Rahmenkerns 3. Der Spulenkörper 2f hat
Anschlüsse
PP9, PP10, PP11 und PP12. Die Primärwicklung n3 ist mit den Anschlüssen PP9
und PP10 verbunden, und die Sekundärwicklung n4 ist mit den Anschlüssen PP11 und
PP12 verbunden.
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Der
erste Streutransformator T1 ist geeignet, um zwei Entladungslampen
zu zünden,
und der zweite Streutransformator T2 ist geeignet, um eine Entladungslampe
zu zünden,
wie später
erörtert
wird.
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Die 3A, 3B und 3C zeigen
einen anderen zweiten Streutransformator T2', der gleich dem zweiten Streutransformator
T2 ist, der in den 2A, 2B und 2C beschrieben
ist, abgesehen von seiner Rahmenkernkonfiguration. Genauer hat der
zweite Streutransformator T2' einen Rahmenkern 4 von
im Wesentlichen Rechteckform, der vier Seiten H1, H2, H3 und H4
umfasst, wie der Rahmenkern 1 des ersten Streutransformators
T1 der 1A, 1B und 1C.
Ansonsten hat der zweite Streutransformator T2' die gleiche Struktur wie der zweite
Streutransformator T2, und auf seine ausführliche Beschreibung wird daher
verzichtet.
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Im
zweiten Streutransformator T2' kann,
da Magnetpfade auf beiden Seiten des Stabkerns 2c geformt
werden, seine Magnetflussdichte verdoppelt werden, wenn er die gleiche
Größe und Konfiguration hat
wie der zweite Streutransformator T2. Außerdem ist der zweite Streutransformator
T2' verglichen mit dem
zweiten Streutransformator T2 strukturmäßig gut ausgeglichen, kann
daher einfacher hergestellt werden und produziert stabile Merkmale.
Und wenn der erste und der zweite Streutransformator T1 und T2' gemeinsam einen
Rahmenkern nutzen, kann die Anzahl von Bauteilen verringert werden,
wodurch die Kosten reduziert und die Zuverlässigkeit erhöht werden
können.
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Unter
Bezug auf 4 weist eine Entladungslampe-Zündvorrichtung den ersten Streutransformator
T1 und den zweiten Streutransformator T2 auf. Die zwei Enden einer
Kaltkathode-Entladungslampe L1 sind mit Ausgangsanschlüssen f bzw.
g eines Zündkreises 7 verbunden,
die zwei Enden einer Kaltkathode-Entladungslampe
L2 sind mit Ausgangsanschlüssen
h bzw. j verbunden, und die zwei Enden einer Kaltkathode-Entladungslampe L3
sind mit Ausgangsanschlüssen
j bzw. k verbunden. Die Eingangsanschlüsse a, b, c und d des Zündkreises 7 sind
mit Ausgangsanschlüssen
P1, P2, N1 bzw. N2 eines Regelkreises 5 verbunden, der
eine Gleichspannung, die an die Anschlüsse DC1 und DC2 angelegt wird,
in einen Wechselstrom umwandelt. Ein Signal wird von jedem der Ausgangsanschlüsse P1, P2,
N1 und N2 zu Zeitpunkten gesendet, die später beschrieben werden. Und
der Ausgangsanschluss e des Zündkreises 7,
der dazu dient, Röhrenströme in den
Kaltkathode-Entladungslampen
L1, L2 und L3 zu erfassen, ist mit einem Eingangsanschluss CN des Regelkreises 5 verbunden,
der die Röhrenströme in den
Kaltkathode-Entladungslampen
L1, L2 und L3 auf vorbestimmte Werte regelt. Der Regelkreis 5 ist ein
LSI oder ein Mikroprozessor, um eine Gleichspannung, die an die
Anschlüsse
DC1 und DC2 angelegt wird, in eine Wechselspannung umzuwandeln. In
gleicher Weise sind Kaltkathode-Entladungslampen L4, L5 und L6 mit
einem anderen Zündkreis 7 verbunden,
dessen Eingangsanschlüsse
a, b, c und d mit den Ausgangsanschlüssen P1, P2, N1 bzw. N2 des
Regelkreises 5 sind und dessen Ausgangsanschluss e mit
dem Eingangsanschluss CN des Regelkreises 5 verbunden ist.
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Wie
unter Bezug auf 6 erörtert, ist die Entladungslampe-Zündvorrichtung
so strukturiert, dass die von den Kaltkathode-Entladungslampen L1, L2,
L3, L4, L5 und L6 emittierten Lichtstrahlen geeignet sind, eine
Flüssigkristallanzeigevorrichtung
mittels der Reflektoren R und der Lichtführungsplatte PL zu beleuchten.
In dieser Verbindung sind die Kaltkathode-Entladungslampen L1 bis L6 so angeordnet, dass
die Kaltkathode-Entladungslampen L1, L2 und L3 in einer Reihe in
dieser Reihenfolge entlang eines Reflektors R angeordnet sind, der
zu einer Seite der Lichtführungsplatte
PL weist, und die Kaltkathode-Entladungslampen
L4, L5 und L6 sind in einer anderen Reihe in dieser Reihenfolge
entlang des anderen Reflektors R angeordnet, der zur anderen Seite der
Lichtführungsplatte
PL entgegengesetzt zu der einen Seite weist. Die zentral angeordnete
Kaltkathode-Entladungslampe
L2 ist mit den Ausgangsanschlüssen
j und k des zweiten Streutransformators T2 verbunden, und die Kaltkathode-Entladungslampen
L1 und L3, die die Kaltkathode-Entladungslampe L2 zwischen sich
einklemmen, sind mit den Ausgangsanschlüssen f und g bzw. h und i des
ersten Streutransformators T1 verbunden. In gleicher Weise ist die
zentral angeordnete Kaltkathode-Entladungslampe L5 mit den Ausgangsanschlüssen j und
k des zweiten Streutransformators T2 verbunden, und die Kaltkathode-Entladungslampen
L4 und L6, die die Kaltkathode-Entladungslampe
L5 zwischen sich einklemmen, sind mit den Ausgangsanschlüssen f und
g bzw. h und i des ersten Streutransformators T1 verbunden.
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Der
Zündkreis 7 wird
nun erörtert.
Unter Bezug auf 4 sind im ersten und zweiten
Streutransformator T1 und T2 ihre jeweilige Primärwicklung n1 und n1 und n3,
die phasengleich sind, mit Ausgangsanschlüssen Q1 und Q2 einer bekannten
Vollbrückenschaltung 6 verbunden.
Die vier Steueranschlüsse
G der Vollbrückenschaltung 6 sind mit
den Ausgangsanschlüssen
P1, P2, N1 und N2 des Regelkreises 5 über die Eingangsanschlüsse a, b,
c bzw. d des Zündkreises 7 verbunden.
In der Vollbrückenschaltung 6 sind
P-Kanal- und N-Kanal-FETs F1 und F3 miteinander in Kaskade geschaltet,
P-Kanal und N-Kanal-FETs F2 und F4 sind miteinander in Kaskade geschaltet,
eine Verbindung zwischen den FETs F1 und F2 bildet einen Ausgangsanschluss
Q1, eine Verbindung zwischen den FETs F3 und F4 bildet einen Ausgangsanschluss
Q2, Sourceanschlüsse
S der FETs F1 und F2 sind mit einer Gleichstromversorgung V versorgt,
und Sourceanschlüsse
S der FETs F3 und F4 liegen an Masse.
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Auch
sind im ersten und zweiten Streutransformator T1 und T2 deren phasengleiche
Sekundärwicklungen
n2 und n2 bzw. n4 mit ihren einen Ausgangsanschlüssen mit einen Anschlüssen (heiße Anschlüsse) der
Kaltkathode-Entladungslampen
L1, L2 und L3 verbunden, und mit ihren anderen Ausgangsanschlüssen mit
den anderen Anschlüssen
(kalte Anschlüsse)
der Kaltkathode-Entladungslampen L1, L2 und L3 über Widerstände R1 verbunden. Die Verbindungen
zwischen den anderen Ausgangsanschlüssen des ersten und zweiten
Streutransformators T1 und T2 und die Widerstände R1 liegen an Masse, und
die Verbindungen zwischen den anderen Ausgangsanschlüssen (kalte
Anschlüsse)
der Kaltkathode-Entladungslampen L1, L2 und L3 und den Widerständen R1
sind mit Anodenanschlüssen
von Dioden D verbunden, deren Kathodenanschlüsse miteinander verbunden sind,
und weiter mit dem Eingangsanschluss CN des Regelkreises 5 über den
Ausgangsanschluss e verbunden. Die Verbindung für die Kaltkathode-Entladungslampen
L4, L5 und L6 ist die gleiche wie die oben beschriebene Verbindung.
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Der
Betrieb des in 4 gezeigten Zündkreises 7 wird
bezüglich
der Seite beschrieben, die mit den Kaltkathode-Entladungslampen
L1, L2 and L3 verbunden ist. Signale, um die vorgeschriebenen Steuersignale
an Steueranschlüsse
G der FETs der Vollbrückenschaltung 6 anzulegen,
werden an den Ausgangsanschlüssen
P1, P2, N1 und N2 des Regelkreises 5 geliefert, und zwei
Paare von FETs sind leitend. Genauer sind die FETs F1 und F4 leitend,
wodurch das Fließen
eines Stroms vom Anschluss Q1 zum Anschluss Q2 verursacht wird,
und alternativ sind die FETs F2 und F3 leitend, wodurch das Fließen eines
Stroms vom Anschluss Q2 zum Anschluss Q1 verursacht wird. Als Ergebnis
fließt
ein AC-Signal (40 bis 60 kHz) in den Primärwicklungen der Streutransformatoren
T1 und T2, wodurch eine vorbestimmte Spannung an den Sekundärwicklungen
der Streutransformatoren T1 und T2 erzeugt wird.
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Das
von der Vollbrückenschaltung 6 erzeugte
AC-Signal wird in Phase an die Primärwicklungen n1 und n1 des ersten
Streutransformators T1 und die Primärwicklung n3 des zweiten Streutransformators T2
angelegt, und eine Spannung wird in Phase an den Sekundärwicklungen
n2 und n2 des ersten Streutransformators T1 und der Sekundärwicklung n4
des Streutransformators T2 geliefert. Wenn die Kaltkathode-Entladungslampen
L1, L3 und L2 von der gelieferten Spannung gezündet werden, fließt ein Röhrenstrom
in den Kaltkathode-Entladungslampen. Dann
ist nur eine Diode leitend, die mit einer Kaltkathode-Entladungslampe
verbunden ist, in der der höchste
Röhrenstrom
fließt.
Der höchste
Röhrenstrom,
der von der Diode D erfasst wird, wird in den Eingangsanschluss
CN des Regelkreises 5 eingespeist, wodurch die in den Kaltkathode-Entladungslampen
L1, L3 und L2 fließenden
Röhrenströme konstant
gehalten werden. Der Betrieb des Zündkreises 7 bezüglich der
Kaltkathode-Entladungslampen L4, L5 und L6 ist der gleiche, und
seine Erläuterung
wird daher weggelassen.
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Beispiele
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Beispiele,
in denen die Kaltkathode-Entladungslampen L1 bis L6 von der Entladungslampe-Zündvorrichtung
der 4 gezündet
werden, werden unter Bezug auf 5 beschrieben.
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Die
Anzahl von Windungen der Primär-
und Sekundärwicklungen
n1 und n2 des ersten Streutransformators T1 sind 25 bzw. 2400, die
Anzahl von Windungen der Sekundärwicklung
n4 des zweiten Streutransformators T2 ist 2400, und die Anzahl von Windungen
der Primärwicklung
n3 des zweiten Streutransformators T2 ist 25 in einer Spule 1 und
21 in einer Spule 2.
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In
der Drahtverbindung 1 ist die an einem Ende des Reflektors R angeordnete
Kaltkathode-Entladungslampe L3 mit dem zweiten Streutransformator
T2 verbunden, und die Kaltkathode-Entladungslampen L1 und L2, die
am anderen Ende und in der Mitte des Reflektors R angeordnet sind,
sind mit dem ersten Streutransformator T1 verbunden, und in der
Drahtverbindung 2 ist die Kaltkathode-Entladungslampe L2 mit dem
zweiten Streutransformator T2 verbunden, und die Kaltkathode-Entladungslampen
L1 und L3 sind mit dem ersten Streutransformator T1 verbunden.
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Die
Phasendifferenz 1 ist eine Phasendifferenz zwischen dem Röhrenströmen der
Kaltkathode-Entladungslampen L1, L2 und L3, und die Phasendifferenz
2 ist eine Phasendifferenz zwischen den Röhrenströmen der Kaltkathode-Entladungslampen L4,
L5 und L6.
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Die
Drahtverbindung 2 ist die Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, und die Drahtverbindung 1 wird aus Vergleichsgründen geliefert.
ILn (n: eine ganze Zahl) und Vopn (n: eine ganze Zahl) sind ein
Röhrenstrom
bzw. eine Röhrenspannung
einer Kaltkathode-Entladungslampe
Ln (n: eine ganze Zahl).
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In 5 treten
die geringste Röhrenstromdifferenz
und die geringste Phasendifferenz in der Röhrenspannung zwischen den Kaltkathode-Entladungslampen
in der Drahtverbindung 2 der Spule 2 auf, in der die Kaltkathode-Entladungslampe
L2, die in der Mitte des Reflektors R angeordnet ist, mit dem zweiten
Streutransformator T2 verbunden ist, die Kaltkathode-Entladungslampen
L1 und L3, die angeordnet sind, um die Kaltkathode-Entladungslampe
L2 zwischen sich einzuklemmen, sind mit dem ersten Streutransformator
T1 verbunden, und in der die Anzahl von Windungen der Primärwicklung
n3 des zweiten Streutransformators T2 21 ist.
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Die
in 5 gezeigten Ergebnisse können allgemein folgendermaßen ausgedrückt werden. Röhrenströme, die
in drei Entladungslampen fließen, werden
einander gleich, wenn eine Entladungslampe, die von einem ersten
Streutransformator gezündet
wird, zwischen den zwei anderen Entladungslampen angeordnet ist,
die von einem zweiten Streutransformator gezündet werden, die Anzahl von
Windungen in den Primärwicklungen
der ersten Streutransformatoren sind untereinander gleich, die Anzahl
von Windungen der Sekundärwicklungen
des ersten und des zweiten Streutransformators sind untereinander
gleich, und wenn die Anzahl von Windungen der Primärwicklung
des zweiten Streutransformators kleiner ist als die Anzahl von Windungen
der Primärwicklung
des ersten Streutransformators.