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Die
vorliegende Erfindung liefert Verbindungen der Formel (I), Zusammensetzungen
hiervon und ihre Verwendung zur Antagonisierung des NK-1 Subtyps
eines Tachykininrezeptors. Zusätzlich
betrifft die vorliegende Erfindung Verfahren zur Herstellung der
Verbindungen der Formel I und von Zwischenprodukten hiervon.
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Hintergrund der Erfindung
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Tachykinine
sind eine Familie an Peptiden, die weit sowohl in den zentralen
als auch peripheren Nervensystemen verteilt sind. Diese Peptide üben viele
biologische Effekte über
Wirkungen an Tachykininrezeptoren aus. Bis heute sind 3 solcher
Rezeptoren charakterisiert worden, einschließlich die NK-1, NK-2 und NK-3 Subtypen
des Tachykininrezeptors.
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Die
Rolle des NK-1 Rezeptorsubtyps wurde in der Technik bei mehreren
Krankheiten des zentralen Nervensystems und der Peripherie ausführlich gezeigt.
Beispielsweise dürften
NK-1 Rezeptoren eine Rolle bei Depression, Angst und der zentralen
Regulation von verschiedenen autonomen, wie auch kardiovaskulären und
respiratorischen Funktionen spielen. NK-1 Rezeptoren im Rückenmark
dürften
eine Rolle bei der Schmerzübertragung,
speziell dem Schmerz spielen, der mit Migräne und Arthritis assoziiert
ist. In der Peripherie wurde die NK-1 Rezeptoraktivierung mit mehreren
Störungen
in Verbindung gebracht, einschließlich verschiedenen entzündlichen
Störungen,
Asthma und Störungen
des Gastrointestinal- und Genitourinaltrakts.
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Es
existiert eine wachsende Erkenntnis, dass selektive NK-1 Rezeptorantagonisten
bei der Behandlung von vielen Erkrankungen des zentralen Nervensystems
und der Peripherie brauchbar sind. Während viele dieser Störungen durch
neue Medikamente behandelt werden, existieren immer noch viele Defizite,
die mit den existierenden Behandlungen assoziiert sind. Beispielsweise
wird die neue Klasse an Antidepressiva, nämlich die selektiven Serotoninwiederaufnahmeinhibitoiren
(SSRIs) zunehmend zur Behandlung von Depression verschrieben, obwohl
SSRIs mehrere Nebenwirkungen aufweisen, einschließlich Übelkeit,
Schlaflosigkeit, Angst und Sexualdysfunktion. Dies könnte signifikant
die Patientencompliancerate beeinflussen. Als weiteres Beispiel
sind derzeitige Behandlungen für
eine durch Chemotherapie induzierte Übelkeit und Erbrechen, wie
die 5-HT3 Rezeptorantagonisten, unwirksam
ein verzögertes
Erbrechen zu bekämpfen.
Die Entwicklung von NK-1 Rezeptorantagonisten verstärkt daher
die Fähigkeit
zur effektiveren Behandlung solcher Störungen. Daher liefert die Erfindung
eine Klasse an potenten, nicht-Peptid NK-1 Rezeptorantagonisten,
Zusammensetzungen, die diese Verbindungen enthalten und Verfahren
zur Verwendung solcher Verbindungen.
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Die
EP 0 669 665 A1 beschreibt
substituierte 2-Imidazoline, die zur Behandlung oder Prävention
einer physiologischen Störung
brauchbar sind, die mit einem Überschuss
an Tachikininen assoziiert ist.
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Die
WO 95 11 880 A beschreibt
eine Klasse an substituierten Amidverbindungen, die Antagonisten
für Tachykinine
sind, speziell Substanz P und daher zur Verwendung bei der Behandlung
oder Prävention
von physiologischen Störungen
brauchbar sind, die mit einem Überschuss
an Tachykininen assoziiert sind, wie Inflammation, Schmerz, Migräne und Erbrechen.
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Die
WO 01 44 200 A beschreibt
eine Gattung an substituierten, cyclischen Harnstoffen und Derivaten hiervon,
die als Antagonisten von Tachykininrezeptoren brauchbar sind, insbesondere
als Antagonisten des Neuropeptids-Neurokinin-1 Rezeptors (NK-1).
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Kurze Zusammenfassung der Erfindung
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Die
Erfindung liefert Verbindungen der Formel I
worin
D für C
1-C
3-Alkandiyl steht,
R
1 für
Phenyl steht, das optional substituiert ist mit ein bis drei Substituenten,
die unabhängig
ausgewählt
sind aus der Gruppe, die besteht aus Halogen, C
1-C
4-Alkyl, C
1-C
4-Alkoxy, Cyano, Difluormethyl, Trifluormethyl
und Trifluormethoxy,
R
4 für einen
Rest steht, der aus der Gruppe ausgewählt ist, die besteht aus
worin
-A
1-A
2-A
3-A
4- zusammen mit den Atomen, an die sie gebunden
sind, einen aromatischen carbocyclischen oder heterocyclischen Ring
bilden, worin A
1, A
2,
A
3 und A
4 jeweils
unabhängig
für -CR
8- oder Stickstoff stehen, worin wenigstens
eine der Gruppen A
1, A
2,
A
3 und A
4 für -CR
8- stehen muss,
-G
1-G
2-G
3- zusammen mit
den Atomen, an die sie gebunden sind, einen aromatischen heterocyclischen
Ring bilden, worin G
1, G
2 und
G
3 jeweils unabhängig für -CR
8-,
Stickstoff, Sauerstoff oder Schwefel stehen, worin nur eine der
Gruppen G
1, G
2 und
G
3 für
Sauerstoff oder Schwefel stehen kann,
-G
4-G
5-G
6- zusammen mit
den Atomen, an die sie gebunden sind, einen aromatischen heterocyclischen
Ring bilden, worin G
4, G
5 und
G
6 jeweils unabhängig für -CR
8-
oder Stickstoff stehen,
R
8 jeweils
unabhängig
ausgewählt
ist aus der Gruppe, die besteht aus Wasserstoff, Halogen, C
1-C
4-Alkyl, substituiertem
C
1-C
4-Alkyl, C
3-C
6-Cycloalkyl,
-NR
12R
13, Trifluormethyl
und Trifluormethoxy,
R
12 und R
13 jeweils unabhängig für Wasserstoff, C
1-C
4-Alkyl oder -C(O)-CH
3 stehen,
oder
R
12 und R
13 zusammen
mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen 4- bis 7-gliedrigen Ring bilden,
Q
1, Q
2, Q
5 und
Q
6 jeweils unabhängig für -CH- oder Stickstoff stehen,
Q
3 und Q
4 jeweils
unabhängig
für Sauerstoff
oder Stickstoff stehen, worin wenigstens eine der Gruppen Q
3 und Q
4 für Stickstoff
stehen muss,
R
6 für C
1-C
4-Alkyl, C
3-C
6-Cycloalkyl, Phenyl oder Pyridyl steht,
worin
die Gruppen Phenyl oder Pyridyl optional substituiert sind mit drei
Substituenten, die unabhängig
ausgewählt
sind aus der Gruppe, die besteht aus Halogen, Cyano, C
1-C
4-Alkyl, C
1-C
4-Alkoxy, Trifluormethyl, Trifluormethoxy,
Morpholino und -NR
14R
15,
worin
R
14 und R
15 jeweils
unabhängig
für Wasserstoff
oder C
1-C
4-Alkyl
stehen, oder
R
14 und R
15 zusammen
mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen 4- bis 7-gliedrigen Ring bilden,
X
für eine
Bindung, C
1-C
3-Alkandiyl,
-CH(OH)-, -C(O)-, -O-, -S(O)
p- oder -C=N-OR
9- steht,
p für 0, 1 oder 2 steht,
R
9 für
Wasserstoff, C
1-C
4-Alkyl
oder Benzyl steht,
Y für
eine Bindung, C
1-C
3-Alkandiyl
oder -C(O)- steht,
n für
0, 1 oder 2 steht,
R
7 jeweils unabhängig für C
1-C
4-Alkyl steht,
R
5 für
Wasserstoff, Halogen, Trifluormethyl, C
1-C
4-Alkyl, C
3-C
6-Cycloalkyl, Furyl, Thienyl, Pyrrolyl, Imidazolyl, -NR
16R
17, Pyridyloxy,
Phenyl, Phenoxy, Phenylthio oder Anilino steht,
worin die Gruppen
Phenyl, Phenoxy, Phenylthio oder Anilino am Phenylring optional
substituiert sein können mit
ein oder zwei Substituenten, die unabhängig ausgewählt sind aus der Gruppe, die
besteht aus Halogen, C
1-C
4-Alkyl,
C
1-C
4-Alkoxy und
-S(O)
q(C
1-C
4-Alkyl), oder
R
5 für einen
Rest steht, der aus der Gruppe ausgewählt ist, die besteht aus
worin
W für eine Bindung,
-CH
2-, -O-, -NR
11-
oder -S(O)
q- steht,
q für 0, 1 oder
2 steht,
R
11 aus der Gruppe ausgewählt ist,
die besteht aus Wasserstoff, C
1-C
4-Alkyl, Acetyl, Phenyl, Benzyl und -S(O)
2CH
3,
Z
1, Z
2 und Z
3 jeweils unabhängig für -CH- oder Stickstoff stehen,
R
16 und R
17 jeweils
unabhängig
für Wasserstoff
oder C
1-C
4-Alkyl
stehen, mit der Maßgabe,
dass
sowohl R
16 als auch R
17 nicht
für Wasserstoff
stehen können,
oder
ein pharmazeutisch akzeptables Salz hiervon,
mit der Maßgabe, dass
die Verbindung nicht 5-(1-Benzyl-1,2,3-triazol-4-yl)-1-phenyltetrazol
ist.
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Die
Verbindungen der Formel I sind Antagonisten von Tachykininrezeptoren.
Genauer gesagt sind die Verbindungen der Formel I Antagonisten des
NK-1 Subtyps des Tachykininrezeptors. Da diese Verbindungen die
physiologischen Effekte hemmen, die mit einem Überschuss an Tachikininen assoziiert
sind, sind die Verbindungen zur Behandlung von mehreren Störungen brauchbar,
die mit der Tachykininrezeptoraktivierung assoziiert sind, Diese
Störungen
umfassen: Angst, Depression, Psychose und Schizophrenie und andere
psychotische Störungen,
neurodegenerative Störungen,
wie Demenz, einschließlich
seniler Demenz vom Alzheimer Typ, Alzheimer Erkrankung, AIDS-assoziierte
Demenz und Down Syndrom, demyelinisierende Erkrankungen, wie multiple
Sklerose und amyotrophe Lateralsklerose und andere neuropathologische
Störungen,
wie periphere Neuropathie, diabetische und durch Chemotherapie induzierte
Neuropathie und Post-Herpes Neuralgie und andere Neuralgien, akute
und chronisch obstruktive Atemwegserkrankungen, wie Atemstresssyndrom
beim Erwachsenen, Bronchospasmus, chronische Bronchitis, chronische
Bronchitis, Reizhusten und Asthma, entzündliche Erkrankungen, wie entzündliche
Darmerkrankung, Psoriasis, Fibrositis, Osteoarthritis und rheumatoide
Arthritis, Störungen
des muskulären
Skelettsystems, wie Osteoporose, Allergien, wie Ekzem und Rhinitis,
hypersensitive Störungen,
wie Giftefeu, ophthalmologische Erkrankungen, wie Konjunktivitis, Frühlingskonjunktivitis
und dergleichen, Hauterkrankungen, wie Kontaktdermatitis, atopische
Dermatitis, Urticaria und andere ekzemartige Dermatiden, Suchtstörungen,
wie Alkoholismus, Stress-bedingte somatische Störungen, reflexbedingte sympathische
Dystrophie, wie Schulter/Hand-Syndrom, dysthyme Störungen, schädliche Immunreaktionen,
wie die Abstoßung
von transplantierten Geweben und Störungen, die mit einer Immunsteigerung
oder -suppression zusammenhängen,
wie systemischer Lupus erythematodes, gastrointestinale Störungen oder
Erkrankungen, die mit der neuronalen Kontrolle der Eingeweide assoziiert
sind, wie Colitis ulcerosa, Morbus Crohn und irritables Darmsyndrom,
Störungen
der Blasenfunktion, wie Blasendetrusorhyperreflexie und Inkontinenz,
Artheriosklerose, Fibrose- und Kollagenerkrankungen, wie Sklerodermie
und eosinophile Fascioliasis, irritative Symptome der benignen prostatischen
Hypertrophie, Störungen,
die mit dem Blutdruck assoziiert sind, wie Hypertension, oder Störungen des
Blutflusses, die durch Vasodilatation verursacht werden, und vasospastische
Erkrankungen, wie Angina, Migräne
und Reynaudsche Erkrankung, Erbrechen, einschließlich durch Chemotherapie induzierte Übelkeit
und Erbrechen und Schmerz oder Nociception, die beispielsweise einem
der vorangehenden Zustände
zugeordnet werden kann oder mit diesem assoziiert ist.
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In
einer Ausführungsform
liefert die Erfindung eine pharmazeutische Zusammensetzung, die
als Wirkstoff eine Verbindung der Formel I oder ein pharmazeutisch
annehmbares Salzes hiervon in Kombination mit einem oder mehreren
pharmazeutisch annehmbaren Trägern,
Verdünnungsmitteln
oder Hilfsstoffen enthält.
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In
einer weiteren Ausführungsform
betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung einer Verbindung
der Formel I und Zwischenprodukte hiervon.
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In
einer weiteren Ausführungsform
liefert die vorliegende Erfindung die Herstellung eines Arzneimittels zur
Antagonisierung eines NK-1 Rezeptors durch Zusammenbringung des
Rezeptors mit einer Verbindung der Formel I oder eines pharmazeutisch
annehmbaren Salzes hiervon. In einem weiteren Aspekt liefert die
vorliegende Erfindung die Verwendung einer Verbindung der Formel
I oder eines pharmazeutisch annehmbaren Salzes hiervon zur Herstellung
eines Arzneimittels zur Antagonisierung des NK-1 Rezeptors. Daher
liefert die vorliegende Erfindung die Verwendung einer Verbindung
der Formel I oder eines pharmazeutisch annehmbaren Salzes hiervon
zur Herstellung eines Arzneimittels zur Behandlung einer Störung, die
mit einem Überschuss an
Tachykininen assoziiert ist, durch die oben beschriebenen Verfahren.
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Von
den oben angegebenen Störungen
sind Depression, Angst, Schizophrenie und andere psychotische Störungen,
Erbrechen, Schmerz, Asthma, entzündliche
Darmerkrankung, irritables Darmsyndrom und Dermatitis wichtig. Von
diesen Störungen
sind Depression und Angst von besonderer Bedeutung.
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Daher
liefert die vorliegende Erfindung in einer bevorzugten Ausführungsform
die Verwendung einer Verbindung der Formel I oder eines pharmazeutisch
annehmbaren Salzes hiervon zur Herstellung eines Arzneimittels zur
Behandlung einer ausgeprägten
Depressionsstörung.
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In
einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
liefert die vorliegende Erfindung die Verwendung einer Verbindung
der Formel I oder eines pharmazeutisch annehmbaren Salzes hiervon
zur Herstellung eines Arzneimittels zur Behandlung der generalisierten
Angststörung.
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In
einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
liefert die vorliegende Erfindung die Verwendung einer Verbindung
der Formel I oder eines pharmazeutisch annehmbaren Salzes hiervon
zur Herstellung eines Arzneimittels zur Behandlung der Panikstörung.
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In
einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
liefert die vorliegende Erfindung die Verwendung einer Verbindung
der Formel I oder eines pharmazeutisch annehmbaren Salzes hiervon
zur Herstellung eines Arzneimittels zur Behandlung einer obsessiven,
kompulsiven Störung.
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In
einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
liefert die vorliegende Erfindung die Verwendung einer Verbindung
der Formel I oder eines pharmazeutisch annehmbaren Salzes hiervon
zur Herstellung eines Arzneimittels zur Behandlung der sozialen
Phobie.
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Detaillierte Beschreibung der Erfindung
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Die
Ausdrücke
und Abkürzungen,
die in den Präparationen
und Beispielen verwendet werden, haben ihre normalen Bedeutungen,
falls nichts anderes angegeben ist. Beispielsweise steht "°C" für
Grad Celsius, "N" steht für normal
oder Normalität, "mol" steht für Mol, "Äqu." steht für Äquivalent, "g" steht
für Gramm, "l" steht für Liter, "M" steht
für molar
oder Molarität, "Kochsalzlösung" steht für eine gesättigte,
wässrige
Natriumchloridlösung. "MS" steht für Massenspektrometrie, "NMR" steht für Kernmagnetresonanzspektroskopie, "TLC" steht für Dünnschichtchromatographie, "ACN" steht für Acetonitril, "DMF" bezieht sich auf
N,N-Dimethylformamid, "DMSO" bezieht sich auf
Dimethylsulfoxid, "Et2O" bezieht
sich auf Diethylether, "EtOAc" bezieht sich auf
Ethylacetat, "MeOH" steht für Methanol, "EtOH" steht für Ethanol, "iPrOH" steht für Isopropanol, "TEA" steht für Triethylamin, "TFA" steht für Trifluoressigsäure, "THF" steht für Tetrahydrofuran.
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Wie
hierin verwendet steht der Ausdruck "C1-C4 Alkyl" für gerade
oder verzweigte, monovalente, gesättigte aliphatische Ketten
mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und umfasst Methyl, Ethyl, Propyl,
Isopropyl, Butyl, Isobutyl und tert-Butyl. Der Ausdruck "C1-C4 Alkyl" umfasst
in seiner Definition den Ausdruck "C1-C3 Alkyl".
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Der
Ausdruck "substituiertes
C1-C4 Alkyl" bezieht sich auf
eine gerade oder verzweigte, monovalente, gesättigte aliphatische Kette mit
1 bis 4 Kohlenstoffatomen, wie dies in der Definition von C1-C4 oben umfasst ist,
die weiter an einem der Kohlenstoffatome mit 1 bis 3 Substituenten
substituiert ist, die unabhängig
aus der Gruppe ausgewählt
sind, die besteht aus Hydroxy, Oxo, Halogen, C1-C4 Alkoxy, C1-C4 Alkoxycarbonyl, =N(OH), Morpholino und
-NRaRb, worin Ra für
H oder C1-C4 Alkyl
steht, Rb für H, C1-C4 Alkyl oder -C(O)-CH3 steht
oder Ra und Rb zusammen
mit dem N, an das sie gebunden sind, einen vier- bis siebengliedrigen
Ring bilden. Solche vier- bis siebengliedrigen Ringe umfassen unter
anderem Pyrrolidinyl und Piperidino.
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"C1-C3 Alkandiyl" bezieht sich auf eine gerade oder verzweigte,
divalente, gesättigte
aliphatische Kette mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen und umfasst Methylen,
Ethylen, Ethan-1,1-diyl, Propan-1,1-diyl, Propan-1,2-diyl, Propan-1,3-diyl
und Propan-2,2-diyl.
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"C1-C4 Alkoxy" steht
für eine
gerade oder verzweigte Alkylkette mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen,
die an ein Sauerstoffatom gebunden ist. Typische C1-C4 Alkoxygruppen umfassen Methoxy, Ethyoxy,
Propoxy, Isopropoxy, Butoxy, tert-Butoxy und dergleichen. Der Ausdruck
C1-C4 Alkoxy" umfasst in seiner
Definition den Ausdruck "C1-C3 Alkoxy".
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"C3-C6 Cycloalkyl" steht für eine gesättigte Kohlenwasserstoffringstruktur,
die 3 bis 6 Kohlenstoffatome enthält. Typische C3-C6 Cycloakylgruppen umfassen Cyclopropyl,
Cyclopentyl, Cyclohexyl und dergleichen.
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"Halo", "Halogen" und "Halid" stehen für eine gerade
oder verzweigte C1-C4 Alkoxykette,
wie dies oben defiiert ist, die über
das Sauerstoffatom des Alkoxy an einen Carbonylrest gebunden ist.
Typische C1-C4 Alkoxycarbonylgruppen
umfassen Methoxycarbonyl, Ethoxycarbonyl, Propoxycarbonyl, Isopropoxycarbonyl,
Butoxycarbonyl, t-Butoxycarbonyl und dergleichen.
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Der
Ausdruck "Pg" steht für eine Alkohol-,
Carboxyl- oder Aminoschutzgruppe. Typische Schutzgruppen umfassen
Tetrahydropyranyl (THP), Silane, wie Trimethylsilan, (TMS), tert-Butyldimethylsilan
(TBDMS) und tert-Butyldiphenylsilan (TBDPS), Methoxymethyl (MOM),
Benzyl (Bn), p-Methoxybenzyl,
Formyl, Acetyl (Ac) und tert-Butoxycarbonyl (t-BOC). Typische Carboxylschutzgruppen
können
Methyl, Ethyl und tert-Butyl umfassen. Die Selektion und Verwendung
von Schutzgruppen ist gut bekannt und in der Technik verbreitet. Siehe
beispielsweise Protecting Groups in Organic Synthesis, Theodors
Greene (Wiley-Interscience), Protecting Groups, Philip K. Kocienski,
Thieme Medical Publishers, New York 1994, Kapitel 2,4,6.
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Es
ist verständlich,
dass wenn R6 für Pyridyl steht, der Rest ein
Pyridin-2-yl, Pyridin-3-yl oder Pyridin-4-yl sein kann. Wenn R5 für
Furyl oder Thienyl steht, kann der Rest an die Position 2 oder 3
des Rests gebunden sein. Wenn R5 für Pyrrolyl
oder Imidazolyl steht, kann der Rest an die Position 1, 2 oder 3
des Rests gebunden sein.
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Die
Verwendungen der vorliegenden Erfindung können als Stereoisomere vorkommen.
Hierin werden die Cahn-Prelog-Ingold Bezeichnungen von (R)- und
(S)- und die Bezeichnungen von L- und D- für die Stereochemie in Bezug
auf die Isomere von Glycerinaldehyd verwendet, um auf spezifische
Isomere Bezug zu nehmen.
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Die
spezifischen Stereoisomere können
durch stereospezifische Synthesen hergestellt werden oder können durch
in der Technik bekannte Verfahren abgetrennt und gewonnen werden,
wie Chromatographie auf chiralen stationären Phasen und fraktionierte
Umkristallisation von Additionssalzen, die durch Reagenzien gebildet
wurden, welche für
diesen Zweck verwendet werden. Brauchbare Verfahren zur Abtrennung
und Gewinnung von spezifischen Stereoisomeren sind in der Technik
bekannt und sind beschrieben in Stereochemistry of Organic Compounds,
E.L. Eliel und S.H. Wilen (Wiley-Interscience
1994), Enantiomers, Racemates und Resolutions, J. Jaques, A. Collet
und S.H. Wilen, Wiley-Interscience 1981). Es ist verständlich,
dass die vorliegende Erfindung alle Enantiomere und Enantiomerengemische,
einschließlich
Razemate umfasst.
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Der
Fachmann erkennt, dass die Verbindungen der vorliegenden Erfindung
als Tautomere vorkommen können.
Es ist verständlich,
dass die tautomeren Formen der Verbindungen der Formel (I) auch
von der vorliegenden Erfindung umfasst werden.
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Diese
Erfindung umfasst die pharmazeutisch annehmbaren Salze der Verbindungen
der Formel I. Eine Verbindung der Erfindung kann eine ausreichend
basische funktionelle Gruppe aufweisen, die mit jeder einer Vielzahl
an anorganischen und organischen Säuren unter Bildung eines pharmazeutisch
annehmbaren Salzes reagieren kann.
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Der
Ausdruck "pharmazeutisch
annehmbares Salz" bezieht
sich, wie er hierin verwendet wird, auf ein Salz einer Verbindung
der obigen Formel I. Es sollte erkannt werden, dass das bestimmte
Gegenion, das einen Teil des Salzes der vorliegenden Erfindung bildet,
gewöhnlich
nicht entscheidend ist, solange das Salz als Ganzes pharmazeutisch
annehmbar ist und das Gegenion keine unerwünschten Qualitäten zum
Salz als Ganzes beiträgt.
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Die
Verbindungen der Formel I und die hierin beschriebenen Zwischenprodukte
bilden mit einer großen
Vielzahl an organischen und anorganischen Säuren pharmazeutisch annehmbare
Säureadditionssalze und
beinhalten die physiologisch annehmbaren Salze, die oft in der pharmazeutischen
Chemie verwendet werden. Solche Salze sind auch Teil der Erfindung.
Ein pharmazeutisch annehmbares Säureadditionssalz
wird aus einer pharmazeutisch annehmbaren Säure gebildet, wie dies in der
Technik bekannt ist. Solche Salze umfassen die pharmazeutisch annehmbaren
Salze, die in Journal of Pharmaceutical Science, 66, 2–19 (1977) aufgeführt sind
und dem Fachmann bekannt sind. Typische anorganische Säuren, die
zur Bildung solcher Salze verwendet werden, sind unter anderem Chlorwasserstoff-,
Bromwasserstoff-, Jodwasserstoff-, Salpeter-, Schwefel-, Phosphor-,
Hypophosphorsäure,
Metaphosphorsäure,
Pyrophosphorsäure
und dergleichen. Salze, die von organischen Säuren stammen, wie aliphatischen
Mono- und Dicarbonsäuren,
phenylsubstituierten Alkansäuren,
Hydroxyalkan- und Hydroxyalkandisäuren, aromatischen Säuren, aliphatischen
und aromatischen Sulfonsäuren,
können
ebenfalls verwendet werden. Solche pharmazeutisch annehmbaren Salze
umfassen daher Acetat, Phenylacetat, Trifluoracetat, Acrylat, Ascorbat,
Benzoat, Chlorbenzoat, Dinitrobenzoat, Hydroxybenzoat, Methoxybenzoat,
Methylbenzoat, o-Acetoxybenzoat, Naphthalin-2-benzoat, Bromid, Isobutyrat, Phenylbutyrat, α-Hydroxybutyrat,
Butin-1,4-dicarboxylat, Hexin-1,4- dicarboxylat, Caprat, Caprylat, Cinnamat, Citrat,
Formiat, Fumarat, Glycollat, Heptanoat, Hippurat, Lactat, Malst,
Maleat, Hydroxymaleat, Malonat, Mandelat, Mesylat, Nicotinat, Isonicotinat,
Nitrat, Oxalat, Phthalat, Terephthalat, Propiolat, Propionat, Phenylpropionat,
Salicylat, Sebacat, Succinat, Suberat, Benzolsulfonat, p-Brombenzolsulfonat,
Chlorbenzolsulfonat, Ethylsulfonat, 2-Hydroxyethylsulfonat, Methylsulfonat,
Naphthalin-1-sulfonat, Naphthalin-2-sulfonat, Naphthalin-1,5-sulfonat,
p-Toluolsulfonat, Xylolsulfonat, Tartrat und dergleichen.
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Wie
hierin verwendet bezieht sich der Ausdruck "Patient" auf einen Säuger, der von einer oder mehreren
Störungen
betroffen ist, die mit überschüssigen Tachikininen
assoziiert sind. Meerschweinchen, Hunde, Katzen, Ratten, Mäuse, Pferde,
Rinder, Schafe und Menschen sind Beispiele für Säuger innerhalb des Umfangs
der Bedeutung des Ausdrucks. Es ist verständlich, dass der am meisten
bevorzugte Patient ein Mensch ist. Es ist auch verständlich,
dass die Erfindung sich spezifisch auf die Hemmung der NK-1 Säugerrezeptoren bezieht.
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Es
ist ebenfalls bekannt, dass der Fachmann die Störungen durch die Behandlung
eines Patienten, der von den Störungen
betroffen ist oder durch prophylaktische Behandlung eines Patienten,
der von den Störungen
betroffen ist, mit einer wirksamen Menge der Verbindung der Formel
I beeinflussen kann. Daher sollen sich die Ausdrücke "Behandlung" und behandeln" sich auf alle Prozesse beziehen, worin
eine Verlangsamung, eine Unterbrechung, ein Anhalten, eine Kontrolle
oder ein Stopp der Progression der hierin beschriebenen Störungen auftritt,
und soll die prophylaktische Behandlung solcher Störungen umfassen,
aber nicht notwendigerweise eine vollkommene Eliminierung aller
Störungssymptome
anzeigen.
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Wie
hierin verwendet bezieht sich der Ausdruck "wirksame Menge" einer Verbindung der Formel I auf eine
Menge, die bei der Behandlung der hierin beschriebenen Störungen wirksam
ist.
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Wie
bei jeder Gruppe pharmazeutischer Wirkstoffe sind einige Gruppe
in der Endanwendung bevorzugt. Bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung sind im folgenden beschrieben.
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Bevorzugte
Verbindungen sind jene, worin R4 für einen
Rest der Formel (IA), (IB) oder (IC) steht. Die am meisten bevorzugte
R4 Gruppe ist ein Rest der Formel (IA).
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Bevorzuge
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung, wenn R4 für einen
Rest der Formel (IA) steht, sind im folgenden angegeben:
- (a) -A1-A2-A3-A4- steht für -N-CR8-CR8-CR8-.
- (b) -A1-A2-A3-A4- steht für -N-N-CR8-CR8-.
- (c) -A1-A2-A3-A4- steht für -N-CR8-N-CR8-.
- (d) -A1-A2-A3-A4- steht für -N-CH-CH-CR8-.
- (e) -A1-A2-A3-A4- steht für -N-N-CH-CR8-.
- (f) -A1-A2-A3-A4- steht für -N-CH-N-CR8-.
- (g) R8 steht für Wasserstoff.
- (h) R8 steht für -NR12R13.
- (i) R12 und R13 stehen
jeweils für
Wasserstoff.
- (j) R1 steht für Phenyl, der mit zwei Substituenten
substituiert ist, die ausgewählt
sind aus der Gruppe, die besteht aus Halogen und Trifluormethyl.
- (k) R1 steht für 3,5-Bistrifluormethylphenyl.
- (l) R5 steht für einen Rest der Formel (IK),
worin Z2 für Stickstoff steht.
- (m) R5 steht für Phenyl.
- (n) R5 steht für Pyridin-4-yl.
- (o) R5 steht für Pyridin-3-yl.
- (p) X steht für
-C(O)-.
- (q) X steht für
C1-C3 Alkandiyl.
- (r) R6 steht für Phenyl, das optional mit
1 bis 3 Substituenten substituiert ist, die unabhängig aus
der Gruppe ausgewählt
sind, die besteht aus Halogen, Cyano, C1-C4 Alkyl, C1-C4 Alkoxy, Trifluormethyl, Trifluormethoxy,
Morpholino und -NR14R15.
- (s) R6 steht für 2-Chlorphenyl.
- (t) Bevorzugte Verbindungen, worin R4 für einen
Rest der Formel (IA) steht, umfassen: {2-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-pyridin-3-yl}-(2-chlorophenyl)methanon,
{4-Amino-2-[1-(3,5-bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-pyridin-3-yl}-(2-chlorphenyl)methanon,
{5-Amino-3-[1-(3,5-bis-trifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-pyridazin-4-yl}-(2-chlorphenyl)methanon,
{4-Amino-2-[1-(3,5-bis-trifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-pyridin-3-yl}-(2-chlorphenyl)methanon,
{5-Amino-3-[1-(3,5-bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1‚2,3]triazol-4-yl]-pyridazin-4-yl)-(2-chlorphenyl)methanon
{2-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-3-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyridin-3-yl}-(2-chlorphenyl)methanon,
{2-[1-(3,5-Bistrifluormethyl-benzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-pyridin-3-yl}phenylmethanon,
{5-Amino-3-[1-(3,5-bistrifluormethylbenzyl)-5-pyrimidin-5-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-pyridazin-4-yl}-(2-chlorphenyl)methanon,
{4-Amino-2-[1-(3,5-bistrifluormethylbenzyl)-5-morpholin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyridin-3-yl}-(2-chlorphenyl)methanon,
{2-[1-(3,5-Bistrifluormethyl-benzyl)-5-pyrazin-2-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-pyridin-3-yl}-(2-chlorphenyl)methanon,
{3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-3-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-pyridazin-4-yl}-(2-chlorphenyl)methanon,
{3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyrimidin-5-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-pyridazin-4-yl}-(2-chlorphenyl)methanon,
{2-[1-(3,5-Bistrifluormethyl-benzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-pyridin-3-yl}-(2-trifluormethylphenyl)methanon,
{2-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-pyridin-3-yl}-(2-fluorphenyl)methanon,
{3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-pyridin-2-yl}-(2-chlorphenyl)-methanon
und {2-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-pyridin-3-yl}-(2-chlorphenyl)methanol.
-
Bevorzugte
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung, worin R4 für einen
Rest der Formel (IB) steht, sind im folgenden angegeben.
- (a) -G1-G2-G3- steht für -N-O-CR8-.
- (b) -G1-G2-G3- steht für -O-N-CR8-.
- (c) R8 steht für ein substituiertes C1-C4 Alkyl.
- (d) R1 steht für Phenyl, das mit 2 Substituenten
substituiert ist, die aus der Gruppe ausgewählt sind, welche besteht aus
Halogen und Trifluormethyl.
- (e) R1 steht für 3,5-Bistrifluormethylphenyl.
- (f) R5 steht für einen Rest der Formel (IK),
worin Z2 für Stickstoff steht.
- (g) R5 steht für Phenyl.
- (h) R5 steht für Pyridin-4-yl.
- (i) R5 steht für Pyridin-3-yl.
- (j) X steht für
-C(O)-.
- (k) X steht für
C1-C3 Alkandiyl.
- (l) R6 steht für Phenyl, das optional mit
1 bis 3 Substituenten substituiert ist, die unabhängig aus
der Gruppe ausgewählt
sind, die besteht aus Halogen, Cyano, C1-C4 Alkyl, C1-C4 Alkoxy, Trifluormethyl, Trifluormethoxy,
Morpholino und -NR14R15.
- (m) R6 steht für 2-Chlorphenyl.
- (n) Bevorzugte Verbindungen, worin R4 für einen
Rest der Formel (IB) steht, umfassen: [3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-5-(1-hydroxy-1-methylethyl)isoxazol-4-yl]-(2-chlorphenyl)methanon
und [3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-3-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-5-(1-hydroxy-1-methylethyl)isoxazol-4-yl]-(2-chlorphenyl)methanon.
-
Bevorzugte
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung, worin R4 für einen
Rest der Formel (IC) steht, sind im folgenden angegeben:
- (a) -G4-G5-G6- steht für -N-N-CR8-
oder -N-N-N-.
- (b) R8 steht für ein substituiertes C1-C4 Alkyl.
- (c) R1 steht für Phenyl, das mit 2 Substituenten
substituiert ist, die aus der Gruppe ausgewählt sind, welche besteht aus
Halogen und Trifluormethyl.
- (d) R1 steht für 3,5-Bistrifluormethylphenyl.
- (e) R5 steht für einen Rest der Formel (IK).
- (f) R5 steht für Phenyl.
- (g) Z2 steht für Stickstoff.
- (h) R5 steht für einen Rest der Formel (IJ),
worin W für
-O- oder -NR11- steht.
- (i) R11 steht für C1-C4 Alkyl.
- (j) Y steht für
eine Bindung.
- (k) Y steht für
C1-C3 Alkandiyl.
- (l) R6 steht für Phenyl, das optional mit
1 bis 3 Substituenten substituiert ist, die unabhängig aus
der Gruppe ausgewählt
sind, die besteht aus Halogen, Cyano, C1-C4 Alkyl, C1-C4 Alkoxy, Trifluormethyl, Trifluormethoxy,
Morpholino und -NR14R15.
- (m) R6 steht für 2-Chlorphenyl.
-
Der
Fachmann erkennt, dass zusätzliche
bevorzugte Ausführungsformen
durch die Kombination der obigen bevorzugten Ausführungsformen
ausgewählt
werden oder durch Bezugnahme auf die hierin angegebenen Beispiele.
-
Schemata
-
Die
hierin beschriebenen Verbindungen können gemäß den folgenden Schemata und
Beispielen hergestellt werden. Die Beispiele sollten auf keinen
Fall so verstanden werden, dass sie für die Herstellung der Verbindungen
beschränkend
wirken. Der Fachmann erkennt, dass die Einführung bestimmter Substituenten eine
Asymmetrie in den Verbindungen der Formel (I) hervorruft. Die vorliegende
Erfindung umfasst alle Enantiomere und Enantiomerengemische, einschließlich der
Razemate. Es ist bevorzugt, dass die erfindungsgemäßen Verbindungen,
die chirale Zentren enthalten, einzelne Enantiomere sind.
-
Die
Verbindungen der vorliegenden Erfindung können durch eine Vielzahl an
Verfahren hergestellt werden, von denen einige in den folgenden
Schemata erläutert
sind. Es wird durch den Fachmann erkannt, dass die einzelnen Schritte
in den folgenden Schemata unter Bildung der Verbindungen der Formel
(I) variiert werden können.
Die bestimmte Reihenfolge der Schritte, die zur Herstellung der
Verbindungen der Formel (I) erforderlich sind, hängt von der bestimmten zu synthetisierenden
Verbindung, der Ausgangsverbindung und der relativen Labilität der substituierten
Reste ab.
-
-
In
Schema 1 werden die Triazolverbindungen der Formel (3) durch Umsetzung
eines Betaketoesters der Formel (2), wie einem Betaketo-C1-C5-alkyl oder Benzylester
mit einem Azid der Formel (1) gebildet. Solche Ringbildungen sind
in der Technik gut bekannt und verbreitet. Siehe Savini et al.,
Farmaco (1994), 49 (5): 363–370,
Martini et al., J. Pharm. Sci. (1988), 77(11): 977–980, Sun
et al., Magn. Reson. Chem. (1998), 36(6): 459–460, Settimo et al., Farmaco
Ed. Sci. (1983) 38 (10): 725–737,
Oleasen et al., J. Heterocycl. Chem. (1984) 21: 1603–1608, L'abbe et al., Bull.
Soc. Chim. Belg. (1987) 96 (10): 823–824, Julino et al., J. Chem.
Soc. Perkin Trans. 1 (1998) 10: 1677–1684, Mamedov et al., Chem.
Heterocycl. Compd. (Engl. Tranl.) (1993) 29 (5): 6ß7-611,
Wender et al., Tetrahedron Lett. (1987) 28 (49): 6125–6128, Freitas
et al., J. Heterocycl. Chem. (1995) 32(2): 457–462, Cottrell et al., J. Heterocycl.
Chem. (1991) 28 (2): 301–304.
Das Produkt der Formel (3) kann durch Techniken isoliert und gereinigt
werden, die in der Technik bekannt sind, wie Fällung, Filtration, Extraktion,
Verdampfung, Verteilung, Chromatographie und Umkristallisation.
-
Azide
der Formel (1) sind im Handel erhältlich oder können aus
dem entsprechenden Halogenid- oder Sulfonesterderivaten
durch Umsetzung mit einer Azidquelle, wie NaN3,
LiN3 oder Tetrabutylammoniumazid (Bu4NN3), wobei NaN3 bevorzugt ist, in einem geeigneten Lösemittelgemisch,
wie DMSO und Wasser, synthetisiert werden.
-
Alternativ
dazu erkennt der Fachmann, dass ein Malonatderivat im Reaktionsschritt
a anstelle eines Betaketoesters verwendet werden kann. Sowohl die
Malonate als auch die Betaketoester sind gut bekannt und in der
Technik verbreitet. Siehe S. Benetti, R. Romagnoli, C. De Risi,
Z. Zanirato "Mastering β-Keto Esters", Chem. Rev. 1995,
95, 1065–1114.
-
Wenn
Dialkylmalonate as Ausgangsreagenz verwendet werden, ist R5 im entstehenden Produkt der Formel (3)
eine Hydoxylgruppe. Die Hydroxylgruppe kann leicht in das entsprechende
Halogenidzwischenprodukt umgewandelt werden. Dieser Umwandlungstyp
ist in der Technik gut bekannt und verbreitet. Siehe D.R. Buckle,
C.J.M. Rockell, J. Chem. Soc., Perkin I, 1982, 627–630.
-
Der
Schritt b zeigt die Reduktion eines 1H-[1,2,3]-Triazol-4-carbonsäureesteres
der Formel (3) unter Bildung eines 1H-[1,2,3]-Triazol-4-yl-methanols
der Formel (4). Solche Reduktionsschritte sind in der Technik gut
bekannt und verbreitet. Siehe R.C. Larock, Comprehensive Organic
Transformations, 2. Ausgabe, Urheberrecht 1999, John Wiley & Sons, Seiten
1117–1120.
-
In
einer Variation von Schritt b kann der 1H-[1,2,3]-Triazol-4-carbonsäureester
der Formel (3) durch ein geeignetes Reduktionsmittel reduziert werden,
wie Natriumborhydrid, Lithiumaluminiumhydrid, Lithiumborhydrid oder
Diisobutylaluminiumhydrid, wobei Natriumborhydrid das bevorzugte
Reduktionsmittel ist. Solche Reduktionen werden allgemein in einem
Lösemittel
ausgeführt,
wie MeOH, EtOH, iPrOH, THF, Toluol, Methylenchlorid oder Gemischen
hiervon. Das bevorzugte Lösemittel
ist absolutes Ethanol. Das Produkt kann durch oben beschriebene
Techniken isoliert und gereinigt werden.
-
Eine
Oxidation einer Alkylhydroxygruppe der Formel (4) ist in der Technik
gut bekannt. Ein repräsentatives
Beispiel ist in Schritt c gezeigt, worin das 1H-[1,2,3]-Triazol-4-ylmethanol
der Formel (4) durch die Umsetzung mit einem geeigneten Oxidationsmittel
oxidiert werden kann, wie Manganoxid. Andere Oxidationsmittel umfassen
Pyridinschwefeltrioxidkomplex, 1,1,1-Triacetoxy-1,1-dihydro-1,2-benziodoxol-3(1H)
(Dess Martin Reagenz), Pyridiniumchlorchromat, Pyridiniumdichromat
und katalytisches Tetrapropylammoniumperruthenat (TPAP) mit N-Methylmorpholin-N-oxid
(NMO) als Co-Oxidationsmittel.
Die Aldehyde der Formel (5) können durch
oben beschriebene Techniken isoliert werden.
-
Die
Hydrolyse der Carboxylester der Formel (3) unter Bildung der entsprechenden
Carbonsäuren
der Formel (6) ist eine gut bekannte Reaktion. Siehe R.C. Larock,
Comprehensive Organic Transformations, 2. Ausgabe 1999, John Wiley & Sons, Seiten
1959–1968.
Beispielsweise wird ein geeigneter Ester der Formel (3) in einem
geeigneten Lösemittel,
wie Methanol oder Dioxan und Wasser gelöst und mit einer geeigneten Base
behandelt, wie NaOH oder LiOH, um eine Verbindung der Formel (6)
zu erhalten.
-
Der
Reaktionsschritte, worin eine Carbonsäure, wie die der Formel (6)
mit einem geeigneten Amin unter Standardpeptidkupplungsbedingungen
gekuppelt wird, sind dem Fachmann gut bekannt. Genauer gesagt werden
das Amin und die Carbonsäure
in Gegenwart eines Peptidkupplungsmittels, optional in Gegenwart
eines Katalysators gekuppelt. Geeignete Peptidkupplungsreagenzien
umfassen N,N'-Carbonyldiimidazol
(CDI), N,N'-Dicyclohexylcarbodiimid
(DCC), 1-(3-Dimethylaminopropyl)-3-ethylcarbodiimidhydrochlorid (EDC) und 1-(3-(1-Pyrrolidinylpropyl)-3-ethylcarbodiimid
(PEPC). Geeignete Katalysatoren zur Kupplungsreaktion umfassen N,N-Dimethyl-4-aminopyridin
(DMAP). Solche Kupplungsreaktionen sind gut bekannt und in der Technik verbreitet.
Siehe R.C. Larock, Comprehensive Organic Transformations, 2. Ausgabe,
Urheberrecht 1999, John Wiley & Sons,
Seiten 1941–1949.
-
Alternativ
dazu kann eine Verbindung der Formel (6) in ein Säurechloridderivat,
vorzugsweise durch Umsetzung mit Oxalylchiorid und DMF umgewandelt
und zur Acylierung des geeigneten Amins unter Bildung einer Verbindung
der Formel (7) verwendet werden. Solche Acylierungsreaktionen sind
gut bekannt und in der Technik verbreitet. Siehe R.C. Larock, Comrprehensive
Organic Transformations, 2. Ausgabe, Urheberrecht 1999, John Wiley & Sons, Seiten
1941–1949.
-
Alternativ
dazu kann eine Verbindung der Formel (6) in ein Säurechloridderivat
vorzugsweise durch Umsetzung mit Oxalylchlorid und DMF umgewandelt
und zur Acylierung des geeigneten Amins unter Bildung einer Verbindung
der Formel (7) verwendet werden. Solche Acylierungsreaktionen sind
in der Technik gut bekannt und verbreitet. Siehe R.C. Larock, Comprehensive
Organic Transformations, 2. Ausgabe, Urheberrecht 1999, John Wiley & Sons, Seiten
1929–1930.
Das Produkt kann durch die oben beschriebenen Techniken isoliert
und gereinigt werden.
-
Der
Fachmann schätzt
auch die Bildung der Amide der Formel (7) durch direkte Umwandlung
des Carboxylesters der Formel (3) unter Verwendung eines Trialkylaluminiumreagenzes
mit einem geeigneten Amin oder durch die Verwendung eines Magnesiumamids
unter Bildung der Verbindungen der Formel (7). Die Verbindung der
Formel (7) kann einer Reduktion, Schritt g, durch die Behandlung
mit einem geeigneten Reduktionsmittel, wie Diisobutylaluminiumhydrid,
Lithiumaluminiumhydrid oder einem Boran-Methylsulfidkomplex unter
Bildung der Aldehyde der Formel (5) unterzogen werden. Siehe R.
Larock, Comprehensive Organic Transformations, 2. Ausgabe, Wiley-VCH:
New York, 1999, Seiten 1269–1271.
-
-
Die
Alkinylketone der Formel (9) können
aus den Aldehyden der Formel (5) (siehe Schema 1) oder aus den N-Methyl-N-methoxyamidderivaten
der Formel (10) synthetisiert werden.
-
Der
Schritt h zeigt die Zugabe eines Alkinylanions zu einem Aldehyd
der Formel (5) oder einem N-Methyl-N-methoxyamid der Formel (9).
Das Alkinylanionen wird durch Behandlung des geeigneten Alkins mit
einer geeigneten Base, wie Methyllithium, n-Butyllithium, tert-Butyllithium,
Lithiumdiisopropylamin erzeugt, vorzugsweise Methyl- oder Ethylmagnesiumbromid.
Wenn die Aldehyde der Formel (5) verwendet werden, kann das Hydroxyzwischenprodukt
der Formel (8) unter Bildung des Ketons der Formel (9) oxidiert
werden. Solche Reaktionen sind in der Technik gut bekannt. Siehe
R.C. Larock, Comprehensive Organic Transformations, 2. Ausgabe,
Wiley-VCH: New York, 1999, Seiten 1234–1246. Wenn alternativ dazu
die N-Methyl-N-methoxyamidderivate der Formel (10) verwendet werden,
werden die Verbindungen der Formel (9) direkt erhalten.
-
-
Stannane
der Formel (13) können
aus der Umsetzung eines geeigneten Azids der Formel (1) mit einem
geeigneten Stannylacetylen der Formel (12) hergestellt werden. Die
Reaktanden werden in einem geeigneten Lösemittel, wie Benzol, Chloroform,
THF, vorzugsweise Toluol vereinigt und erhitzt, bis die Reaktion
vollständig
ist. Die Verbindung der Formel (13) wird isoliert und durch Verfahren
gereinigt, die in der Technik bekannt und oben beschrieben sind.
-
Die
Stannylacetylene der Formel (12) sind leicht aus im Handel bekannten
Quellen verfügbar
oder können
aus Verbindung der Formel (11) oder (14) hergestellt werden. Eine
Verbindung der Formel (11) kann in einem geeigneten Lösemittel,
wie THF, gefolgt von der Zugabe von Bistributylzinnoxid und einem
geeigneten Desilylierungsmittel, wie TRAF (Tetrabutylammoniumfluorid)
oder Kaliumtrimethoxysilanolat gelöst werden. Alternativ dazu
wird die Verbindung der Formel (12) durch die Lösung eines Alkins in einem
geeigneten Lösemittel,
wie Ether oder THF bei –15°C bis –10°C hergestellt.
Zu diesem Gemisch wird nBuLi, gefolgt von Tributylzinnchlorid gegeben.
Die Verbindung der Formel (12) kann direkt verwendet oder durch
die oben beschriebenen Techniken isoliert und gereinigt werden.
-
Die
Bildung von verschiedenen Stannylacetylenen der Formel (12) wurde
an anderer Stelle beschrieben. Siehe beispielsweise
WO 00 51 614 A ,
WO 00 01 702 A ,
WO 98 46 228 A , Lambert et
al., Journal of the Chemical Society, Perkin Transactions 2 (2001)
6: 964–974,
Yamamoto et al., J. Chem. Soc., Perkin Trans. 1 (1991) 12: 3253–3257, Zhou
et al., J. Chem. Soc. Perkin Trans. 1 (1991) 11: 2827–2830, Warner
et al., J. Org. Chem. (1994), 59 (19): 5822–5823 und Jacobi et al., Journal
of the American Chemical Socienty (2000), 122 (18) 4295–4303.
-
Die
Silylacetylene der Formel (11) sind leicht aus im Handel befindlichen
Quellen erhältlich.
Alternativ dazu erkennt der Fachmann, dass die Verbindungen der
Formel (11) durch Umsetzung einer geeigneten Arylhalogenidverbindung
mit Trimethylsilylacetylen unter Bildung des Silylalkins hergestellt
werden können.
Die Umsetzung läuft
in Gegenwart von Kupferiodid und einem Palladiumkatalysator ab,
wie Dichlorbistriphenylphopshinpailadium-(II). Andere geeignete
Katalysatoren umfassen Pd(Ph3)4,
Pd2dba3 × CHCl3 oder Pd(OAc)2.
-
-
Um
die Verbindung der Formel (17) herzustellen, worin L für ein Halogenid,
Trimethylsilyl (TMS) oder Trifluormethansulfonat (Triflat), vorzugsweise
ein Bromid steht, wird ein Heteroaryl der Formel (18) mit einer geeigneten
Base, wie LDA (Lithiumdiisopropylamid) oder LiTMP (Lithiumtetramethylpiperidin)
in einem geeigneten Lösemittel,
wie einem Ether oder vorzugsweise THF behandelt und dann mit einem
im Handel erhältlichen
Aldehyd, Schritt n, unter Bildung des substituierten Heteroaryls
der Formel (17) umgesetzt, worin X für -CH(OH)- steht. Die Verbindungen
der Formel (17) können
durch oben beschriebene Techniken isoliert und gereinigt werden.
-
Alternativ
dazu werden für
Verbindungen der Formel (17), worin A2 und
A4 beide für Stickstoff stehen, das 5-Brompyrimidin
der Formel (18) und ein im Handel verfügbares Aldehyd in einem geeigneten
Lösemittel, wie
Ether, gelöst
und auf Rückfluss
erhitzt. Es wird eine geeignete Base, wie LDA unter Bildung der
Verbindung der Formel (17) zugegeben, die durch die oben beschriebenen
Techniken isoliert und gereinigt werden kann. Siehe Literaturhinweis:
T.J. Kress, J. org. Chem., 1979, 44 (13), 2081–2082. Der Fachmann schätzt die
Verwendung einer geeignet substituierten Disulfidverbindung der
Formel R6-X-X-R6 anstelle
eines Aldehyds, um auch Verbindungen der Formel (17) zu erhalten,
worin X für
Schwefel steht.
-
Die
Verbindungen der Formel (17), worin X für -CH(OH)- steht, können durch
in der Technik gut bekannte Verfahren unter Bildung eines Ketons
der Formel (17) oxidiert werden, worin X für -C(O)- steht. Beispielsweise
kann der Alkohol in einem geeigneten Lösemittel, wie Toluol oder CH2Cl2 gelöst werden,
wonach die Zugabe von MnO2 erfolgt. Das
Keton kann durch Techniken isoliert und gereinigt werden, die in
der Technik bekannt sind. Es ist ersichtlich, dass andere Oxidationsbedingungen
verwendet werden können,
um die Verbindungen der Formel (17) zu erhalten, worin X für -C(O)-
steht. Beispielsweise kann eine Oxidation durch die Verwendung von
Dess-Martin Periodinan erreicht werden. Andere Oxidationsbedingungen
sind in der Technik gut bekannt. Siehe R.C. Larock, Comprehensive
Organic Transformations, 2. Ausgabe, Wiley-VCH: New York, 1999,
Seiten 1234–1246.
-
Wie
in Schritt m gezeigt können
Ketone der Formel (17), worin A
1 und A
2 beide für
Stickstoff stehen, alternativ durch Umsetzung des Dihydropyridazinons
der Formel (15) mit dem geeigneten Aldehyd der Formel (19) in Gegenwart
einer geeigneten Base, wie NaOH oder KOH, in einem geeigneten Lösemittel.,
wie MeOH oder EtOH hergestellt werden. Die bevorzugte Kombination
ist KOH in EtOH. Die Verbindungen der Formel (16), worin X für Methylen
steht, werden durch Verfahren isoliert und gereinigt, wie sie in
der Technik bekannt und oben beschrieben sind. Das Methylen kann
weiter unter Bildung einer Verbindung der Formel (16), worin X für -C(O)-
steht, durch die Behandlung einer Essigsäurelösung und Natriumdichromat und
Erhitzen oxidiert werden. Das Hydroxypyridazin der Formel (16) wird
dann mit einem Bromierungsmittel, wie Phosphoroxybromid, unter Bildung
einer Verbindung der Formel (17) vereinigt, die wie oben beschrieben
isoliert und gereinigt wird. Siehe Literaturstellen N. Kandile,
Acta Chimica Hungarica., 1990, Seite 829, M. Ismail, Indian J. Chem. 1998,
Seite 1007, M. Ismail, Synthetic Communications, 1998, Seite 3609. Schema
5

-
In
Schema 5, Route 1 können
Verbindungen der Formel (I), worin A1, A2, A3 und A4 für
CR8 steht, aus Verbindungen der Formel (23)
hergestellt werden, worin X für
-C(O)- steht. Der Fachmann erkennt, dass die Bedingungen zur Herstellung
solcher Arylgruppen in der Technik gut bekannt sind. Beispielsweise
kann eine Verbindung der Formel (23), worin X für -C(O)- steht, in Chlorbenzol
mit Pyron unter Bildung von Verbindungen der Formel (24) umgesetzt
werden, worin A1, A2,
A3 und A4 jeweils
für -CH-
stehen. Das Produkt der Formel (I) wird bequemerweise durch dem
Fachmann bekannte Techniken gereinigt, wie Silicagelchromatographie.
Die Verbindungen der Formel (22) können aus einem Aldehyd der
Formel (5) hergestellt werden, die in Schema 1 beschrieben ist.
Das Aldehyd wird mit einem Ester, wie (1-Diazo-2-oxopropyl)phosphonsäuredimethylester
unter Bildung eines Alkins der Formel (23) umgesetzt. Die Umsetzung
wird in einem geeigneten Lösemittel
ausgeführt
werden, wie MeOH oder EtOH. Der Fachmann erkennt, dass eine Verbindung
der Formel (23), worin X für
-CH(OH)- steht, aus Alkinen der Formel (22) unter Verwendung einer
Reaktion hergestellt wird, die im obigen Schema 2 beschrieben ist.
Ferner kann eine Verbindung der Formel (23), worin X für -CH(OH)-
steht, unter Bildung einer Verbindung der Formel (23), worin X für -C(O)-
steht, durch Verfahren oxidiert werden, die in der Technik gut bekannt
sind und oben in Schema 4 beschrieben sind.
-
In
Schema 5, Route 2, Schritt p wird ein Palladiumkatalysator, wie
Pd(PPh3)4, Pd2dba3 × CHCl3, Pd(OAc)2 oder
Dichlorbistriphenylphopshinpalladium zu einer entgasten Lösung des
Halogenids oder Triflats der Formel (17) und des Stannans der Formel
(13) gegeben. Der bevorzugte Palladiumkatalysator zur Reaktion von
Schritt p ist Pd2dba3 × CHCl3. Die Reaktion wird in einem geeigneten
Lösemittel,
wie Benzol, Toluol oder vorzugsweise DMF in einem verschlossenen
Gefäß unter
N2 ausgeführt. Das Produkt der Formel
(24) kann wie oben beschrieben isoliert und gereinigt werden.
-
Die
Ketonverbindungen der Formel (I) können unter Bildung von Verbindungen,
worin X für
-CH(OH)- steht, durch Behandlung mit Lithiumaluminiumhydrid reduziert
werden. Das Produkt kann durch oben beschriebene Techniken isoliert
und gereinigt werden. Ähnliche
Transformationen wurden beschrieben und sind in der Technik bekannt.
-
Alternativ
dazu kann die Verbindung der Formel (I) durch das Zwischenprodukt
der Formel (21) hergestellt werden, wie dies in Route 3 gezeigt
ist. Das Bromid der Formel (17) wird in einem geeigneten Lösemittel,
wie Benzol oder Toluol, gelöst
und ein Alkin oder Alkinylstannan wird zugegeben. Die Reaktion läuft in Gegenwart
eines Palladiumkatalysators, wie Pd(PPh3)2Cl2, Pd2dba3 × CHCl3 oder Tetrakistriphenylphosphinpalladium
alleine oder in Kombination mit Cul ab. Das Produkt, ein Alkin der
Formel (21), wird ferner mit einem geeigneten Azid der Formel (1),
dessen Bildung in Schema 1 beschrieben ist, in einem geeigneten
Lösemittel, wie
Toluol vereinigt und unter Bildung einer Verbindung der Formel (I)
erhitzt. Die Verbindungen der Formel (I) können durch in der Technik bekannte
und oben beschriebene Verfahren isoliert und gereinigt werden.
-
-
Die
Verbindungen der Formel (I), worin R4 für einen
Rest der Formel (ID) steht, werden wie in Schema 6, Route 1 gezeigt
hergestellt. In jeder der Verbindungen der Formel (9), (25), (26)
und (27) steht X für
eine Bindung. Die Verbindungen der Formel (25) können aus Alkinen der Formel
(9) hergestellt werden (beschrieben in Schema 2). Der Fachmann schätzt die
Cyclisierung eines Alkins der Formel (9) mit einem Nitriloxid, das durch
die Kombination eines geeignet substituierten Nitroalkans in Gegenwart
eines Isocyanats und einer Base, wie Triethylamin oder durch Kombination
eines optional substituierten Chloroxims in Gegenart von Triethylamin
erzeugt wird, unter Bildung von Verbindungen der Formel (25), worin
Q3 und Q4 jeweils
für N und
O stehen. Für
Beispiele für
solche Cyclisierungen siehe J.A. Joule, K. Mills, Heterocyclic Chemistry,
4. Ausgabe, Blackwell Science, Inc.: M.A. Malden, 2000, Seiten 442–448, Ahmed
Q. Nussein, Mustafa M. Abadelah, Wail S. Sabri, Heterocycles from
nitrile oxides I, J. Heterocycl. Chem. (1983), 20 (2), 301–304. Der
Fachmann erkennt, dass Verbindungen der Formel (25), worin Pg für eine Schutzgruppe
steht, wie THP oder Trimethylsilan, von den Schutzgruppen befreit
werden können,
wie dies in Schritt u gezeigt ist. Der geschützte Alkohol wird in einem
geeigneten Lösemittel,
wie MeOH oder EtOH gelöst
und mit einer Säure
behandelt, wie p-TsOH × H2O (para-Toluolsulfonsäure) oder
CSA (Camphersulfonsäure).
Alternativ dazu kann der Alkohol durch Behandlung mit einem Gemisch
aus THF, Wasser und Essigsäure
freigesetzt werden. Das Produkt wird isoliert und gereinigt, wie
dies vorher beschrieben wurde oder kann ohne Reinigung verwendet
werden. Für
Verbindungen der Formel (25) oder (26), worin R5 für ein Halogenid,
wie Chlorid steht, kann eine Substitution mit einem geeigneten Nukleophil
ausgeführt,
wie unter anderem primären
Aminen, sekundären
Aminen, Alkoholen oder Thiolen, um ferner Verbindungen der Formel
(25) oder (26) zu umfassen. Siehe J. March, Advanced Organic Chemistry, Urheberrecht
19985, John Wiley und Sons, Inc. Seiten 255–446.
-
Wie
in Schritt v gezeigt, können
Alkohol-enthaltende Verbindungen der Formel (26) unter Bildung der Verbindungen
der Formel (27) durch Techniken oxidiert werden, die dem Fachmann
gut bekannt sind, wie dies in Schema 1, Schritt c beschrieben ist.
Beispielsweise kann der Alkohol durch Umsetzung mit einer Kombination
aus DMSO, Oxalylchlorid und Triethylamin in CH2Cl2 oxidiert werden. Diese und andere Oxidationsbedingungen
werden in R.C. Larock, Comprehensive Organic Transformations, 2.
Ausgabe, Wiley-VCH: New York, 1999, Seiten 1234–1246 beschrieben. Der Fachmann
könnte
auch eine Acetalgruppe anstelle der Hydroxygruppe der Formel (26)
unter Bildung von Aldehyden der Formel (27) verwenden, indem er
die Acetal-enthaltende Verbindung unter wässrig-sauren Bedingungen behandelt.
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Die
Verbindungen der Formel (I), worin sowohl Q1 als
auch Q2 für Stickstoff stehen, können aus
Aldehyden der Formel (27), worin Rx für eine Bindung
steht, durch Bedingungen hergestellt werden, die in der Technik
bekannt sind. Andere geeignete Lösemittel
umfassen MeOH und EtOH. Das Produkt der Formel (I) können durch
in der Technik bekannte Verfahren isoliert und gereinigt werden,
wie Blitzchromatographie.
-
Der
Fachmann erkennt, dass wenn Q1 für Stickstoff
steht und Q2 für CR8 steht,
die Verbindung der Formel (I) aus dem entsprechenden Aldehyd der
Formel (27) (worin Rx für ein Metyhlen steht) durch
Behandlung mit einer geeigneten Ammoniumquelle, wie Ammoniumacetat
oder Ammoniak, in einem geeigneten Lösemittel hergestellt werden
kann, wie Essigsäure,
Methanol oder Ethanol. Das Produkt kann durch Techniken isoliert und
gereinigt werden, die in der Technik gut bekannt sind.
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Verbindungen
der Formel (I), worin R4 für einen
bicyclischen Rest der Formel (IF) steht, können wie in Route 2 gezeigt
hergestellt werden. In jeder der Verbindungen der Formel (9), (29)
und (30) steht X für
eine Bindung. Das Ketoaldehyd der Formel (30) kann aus Verbindungen
der Formel (29) durch mehrere Reaktionsbedingungen hergestellt werden,
die dem Fachmann bekannt sind. Wenn Rx für 2,2-Dimethoxyethyl oder 2,2-Diethoxyethyl
steht, wird das Acetal in einem Gemisch aus Aceton/Wasser gelöst und eine
geeignete Säure,
wie p-TsOH, CSA oder HCl wird zugegeben. Alternativ dazu erkennt
der Fachmann, dass die Reaktion in einem Druckgefäß in einem
Gemisch aus Essigsäure
und Wasser ausgeführt
wird. Das Produkt der Formel (30) wird durch Techniken isoliert,
die in der Technik bekannt sind, wie dies oben beschrieben ist.
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Rx kann auch für einen Alkohol stehen, der
mit einer geeigneten Schutzgruppe geschützt ist, wie THP oder Trimethylsilan.
Für solche
Verbindungen der Formel (29) wird vom geschützten Alkohol die Schutzgruppe abgespalten
und weiter im wesentlichen durch die Schritte u und v oxidiert,
wie dies oben in Route 1 beschrieben ist. Die Verbindungen der Formel
(29) können
durch eine Reaktion, die Verbindungen der Formel (9) und Azide der
Formel (1) umfasst, durch die Reaktionsbedingungen synthetisiert
werden, die vorher in Schema 3, Schritt k beschrieben sind.
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Das
Aldehyd der Formel (30) kann in eine Verbindung der Formel (I) umgewandelt
werden, worin R4 für einen Rest der Formel (IF)
steht, wie dies in Schritt y gezeigt ist. Eine geeignete Ammoniakquelle,
wie Ammoniumacetat oder Ammoniak wird zu einer Lösung des Aldehyds der Formel
(30) in einem geeigneten Lösemittel
gegeben, wie Essigsäure.
Andere geeignete Lösemittel
sind in der Technik gut bekannt und umfassen wasserfreies MeOH,
EtOH oder THF. Die Verbindung der Formel (I) kann durch in der Technik
bekannte Verfahren isoliert und gereinigt werden.
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Das
Schema 7 zeigt, dass Verbindungen der Formel (I), wie dies durch
die Verbindungen der Formeln (31)–(34) gezeigt ist, ferner umgewandelt
werden können,
um die Erfindung zu umfassen. Der Fachmann erkennt, dass bicyclische
Verbindungen der Formel (32) einer N-O Bindungsspaltung unter Bildung
der Verbindungen der Formel (31) unterzogen werden können, worin
R4 für
einen Rest der Formel (IA) steht und worin A3 für -CH- und
A4 für
-CR8- steht, worin R8 für NH2 steht. Eine solche Reaktion ist in Schema
7, Schritt z gezeigt. Genauer gesagt wird das bicyclische Isoxazol
in einem geeigneten Lösemittel
gelöst,
wie Acetonitril. Zur Reaktion werden Molybdänhexacarbonyl und Wasser gegeben.
Der Fachmann erkennt, dass die Lösung
erhitzt werden kann, um die Reaktion ablaufen zu lassen. Das Produkt
der Formel (32) wird durch in der Technik gut bekannte Verfahren
gereinigt, wie Silicagelchromatographie oder Umkristallisation.
Solche Reaktionen wurden in der Technik beschrieben. Siehe Nitta
et al., J. Chem. Soc., Chem. Commun. (1982), 877. Alternativ dazu
kann die N-O Bindungsspaltung unter Verwendung von H2/Pt-C
in einem druckverschlossenen Gefäß ausgeführt werden.
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Wie
in Schritt aa gezeigt, kann die aminosubstituierte Verbindung der
Formel (32) unter Bildung einer Verbindung einer Desaminierung unterzogen
werden, worin A3 und A4 beide
für -CH-
stehen. Das Amin wird in einem geeigneten. Lösemittel, wie THF gelöst und eine
Nitritverbindung, wie Isoamylnitrit oder tert-Butylnitrit wird zur
Lösung
gegeben. Das Reaktionsprodukt wird konzentriert und durch in der
Technik bekannte Verfahren konzentriert und gereinigt.
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Alternativ
dazu kann das Amin der Formel (32) weiter substituiert werden, wie
dies in Schritt bb gezeigt ist. Das Amin wird in Pyridin gelöst und ein
Acylierungsmittel, wie Essigsäureanhydrid
oder Acetylchlorid wird zugegeben. Weitere geeignete Co-Lösemittel
umfassen CH2Cl2,
THF und Ether. Das Reaktionsprodukt kann durch Techniken isoliert
und gereinigt werden, die dem Fachmann bekannt sind, einschließlich Silicagelchromatographie.
Die Reaktion ist in der Technik gut bekannt, wie dies in Greene
et al., Protective Groups in Organic Synthesis, New York: John Wiley
und Sons (1981) 251–253.
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In
Schema 8 können
die Aldehyde der Formel (5) (in Schema 1 beschrieben) mit Hydroxylaminhydrochlorid
und einem Carboxylatsalz, wie Natriumacetat in einem bequemen Lösemittel,
wie Methanol unter Bildung der Verbindungen der Formel (36) behandelt
werden. Solche Reaktionen sind in der Technik gut bekannt. Siehe
E.W. Bousquet, Org. Syn. 1943, II, 313.
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Die
Verbindungen der Formel (36) können
mit einem Chlorierungsmittel, wie N-Chlorsuccinimid in einem geeigneten
Lösemittel,
wie Dimethylformamid unter Bildung von Hydroxyimidoylchlorid der
Formel (37) behandelt werden. Diese Umsetzung ist auch in der Technik
gut bekannt, siehe K.G.B. Torssell, Nitriles Oxides, Nitrones und
Nitronates in Organic Synthesis, VCH: Weinheim, 1998. Die Verbindungen
der Formel (37) sind zur Herstellung von Verbindungen der Formel
(I) brauchbar, worin R4 für einen
Rest der Formel (IB) steht, wie dies oben in Schema 10 diskutiert
ist.
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In
Schema 10 können
die Verbindungen der Formel (I) mit einem Nitroalkyl oder substituierten
Nitroalkylverbindung und einem Isocyanat, wie 1,4-Phenyldiisocyanat
in Gegenwart einer geeigneten Base, wie Triethylamin behandelt werden.
Die Reaktion wird bequemerweise in einem geeigneten Lösemittel,
wie Toluol oder Benzol unter Bildung von Verbindung der Formel (I)
ausgeführt,
worin -G1-G2-G3-
entweder für
-O-N-CR8- oder -CR8-N-O-
steht. Für
Verbindungen der Formel (I), worin R5 für Halogenid
steht, wie Chlorid, ist auch bekannt, dass man eine nukleophile
Verdrängung
ausführen
kann, wie sie in Schema 6 beschrieben ist, um die Erfindung für Reste
zu umfassen, die durch R5 dargestellt werden.
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Wenn
die Verbindungen der Formel (I) eine Hydroxyschutzgruppe enthalten,
kann die Schutzgruppe durch eine anschließende Behandlung des Reaktionsprodukts
mit einer geeigneten Säure,
wie para-Toluolsulfonsäure,
CSA oder HCl in einem Lösemittel,
wie Methanol, Ethanol oder THF abgespalten werden. Die Produkte
können
durch Techniken gereinigt werden, die dem Fachmann bekannt sind,
wie Säulenchromatographie.
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Nitroalkane
und substituierte Nitroalkane sind in der Technik gut bekannt. Solche
Verbindungen sind im Handel erhältlich
oder können
leicht durch Umsetzung eines Nitromethans mit einer Carbonylverbindung oder
alternativ dazu oder Verdrängung
eines Halogenids mittels Silbernitrat oder Natriumnitrit hergestellt
werden. Siehe D. Simoni et al., Tetrehedron Lett., 1997, 38 (15)
2749–2752,
D. Simoni et al., Tetrahedron Lett., 2000, 41 (10), 1607–1610, H.J.
Dauben Jr. Org. Synth., 1963, IV, 221.
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Verbindungen,
worin -G1-G2-G3- für
-CH-N-NH- steht, können
durch Behandlung der Verbindungen der Formel (23) mit einem Diazomethanmittel
hergestellt werden, wie Trimethylsilyldiazomethan in einem geeigneten
Lösemittel,
wie Toluol. Die Reaktion wird bequemerweise in einem verschlossenen
Reaktionsdruckgefäß ausgeführt, das
aufheizen kann. Das Pyrazolprodukt kann durch in der Technik bekannte
Verfahren konzentriert und gereinigt werden.
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Ein
Gemisch der tautomeren Formen einer Verbindung der Formel (I), worin
-G1-G2-G3- für
-N-N-NH- und -NH-N-N- steht, wird durch Kombinaion der Verbindungen
der Formel (23) mit Trimethylsilylazid in einem geeigneten Lösemittel
hergestellt, wie Toluol. Die Umsetzung wird bequemerweise in einem
verschlossenen Reaktionsdruckgefäß ausgeführt, das
ein Erhitzen erlaubt. Das Gemisch kann durch Reinigungstechniken
gereinigt werden, die dem Fachmann bekannt sind, wie Säulenchromatographie.
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Alternativ
dazu können
Verbindungen der Formel I, worin -G1-G2-G3- für -N-O-CR8- steht, durch Behandlung der Verbindungen
der Formel (37) mit Alkinen der Formel (38), Schritt ee hergestellt
werden. Diese Umsetzung wird bequemerweise in Gegenwart einer Base,
wie Triethylamin in einem geeigneten Lösemittel, wie Ethylactat oder
Ether ausgeführt.
Siehe A. Nussein et al., J. Heterocycl. Chem. (1983), 20 (2), 301–304.
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Die
Verbindungen der Formel (38) können
durch Bedingungen hergestellt werden, die dem Fachmann bekannt sind,
wie der Zugabe eines geeigneten Alkinylanions zu einem N-Methyl-N-methoxyamidderivat
oder zum geeigneten Aldehyd, gefolgt von der Oxidation eines Zwischenproduktalkohols.
Siehe beispielsweise die Verfahren, die von K. Suzuki et al., J.
org. Chem., 1987, 52, 2929 beschrieben sind. Bedingungen für diese Reaktion
wurden vorher beschrieben.
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Die
Verbindungen der Formel (I), worin X für -C(O)- steht, können unter
Bildung von Verbindungen reduziert werden, worin X für ein -CH(OH)-
oder einen Methylenrest steht. Diese Reduktion kann durch Umsetzung
des Ketons mit einer Hydridquelle, wie Lithiumaluminiumhydrid, in
einem geeigneten Lösemittel,
wie THF, unter Bildung des Alkohols erreicht werden. Der Alkohol
kann ferner durch die Behandlung mit einem Triethylsilan und einer
Säure reduziert
werden, wie Essigsäure
oder Trifluoressigsäure.
Es wird ein geeignetes Lösemittel,
wie Methylenchlorid, verwendet. Die Produkte dieser Reaktionen können unter
Verwendung von Techniken isoliert und gereinigt werden, die in der
Technik gut bekannt sind. Für
andere Reduktionsmethoden siehe R.C. Larock, Comprehensive Organic
Transformations, 2. Ausgabe, Wiley-VCH: New York, 1999, Seiten 44–46).
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Die
Verbindungen der Formel (I), worin -G1-G2-G3- für -N-CR8-S- stehen, können aus einer Verbindung der
Formel 10 hergestellt werden, die in Schema 2 beschrieben ist.
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Genauer
gesagt kann eine Verbindung der Formel (10) mit einem Enolat, das
aus einem Keton hergestellt wurde, wie 1-(2-Chlorphenyl)ethanon
und einer Base, wie Lithiumdiisopropylamid in einem geeigneten Lösemittel,
wie einem Gemisch aus Methylenchlorid und Wasser unter Bildung einer
Verbindung der Formel (41) behandelt werden. Eine Verbindung der
Formel (I) kann durch Behandlung einer Verbindung der Formel (41)
mit einem geeigneten Kondensationsmittel, wie Thioamid oder Thioharnstoff
in Gegenwart eines Dehydratationsmittels hergestellt werden, wie
Molekularsiebe. Bequeme Lösemittel
umfassen Ethanol, Aceton, MeOH, CH2Cl2, THF oder Ether.
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Eine
Verbindung der Formel (I), worin R8 für -NH2 kann desaminiert werden, wie dies oben
beschrieben ist (Schema 7). Ferner kann der -X- Linker der Formel
(I) einer Reduktion unterzogen werden, wie dies vorher beschrieben
wurde.
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Die
Verbindungen der Formel (I), worin -G4-G5-G6- für -N-N-N-
steht, können
durch die Behandlung von Verbindungen der Formel (43) mit Phosphorpentachlorid
in einem geeigneten Lösemittel
hergestellt werden, wie Methylenchlorid. Nach der vollständigen Entfernung
des Lösemittels
wird der entstehende Rückstand
mit einem Azidmittel behandelt, wie Natriumazid in einem geeigneten
Lösemittel, wie
Dimethylformamid. Siehe beispielsweise R.N. Butler, Advances in
Heterocyclic Chemistry, A.R. Katritzky, A.J. Boulton, Herausgeber, Academic:
New York, 1977, Band 21, Seite 378, E. Thomas, Synthesis, 1993,
767 und die hierin zitierten Literaturangaben.
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Die
Verbindungen der Formel (I), worin -G4-G5-G6 für -N-N-CR8 steht, können auch aus einer Verbindung
der Formel (43) hergestellt werden. Genauer gesagt werden Verbindungen
der Formel (43) mit Phosphorpentachlorid, gefolgt vom geeigneten
Hydrazid in einem geeigneten Lösemittel,
wie Dichlorethan oder Toluol behandelt. W. Ried, B. Peters, Liebigs
Ann. Chem., 1969, Seite 124. Phosphoroxychlorid kann anstelle von
Phosphorpentachlorid verwendet werden (siehe A. Amer et al., J.
Heterocyclic Chem., 1994, Seite, Seite 549).
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Alternativ
dazu können
Verbindungen der Formel (I), worin -G4-G5-G6- für -N-N-CR8- steht, aus Verbindungen der Formel (45)
hergestellt werden, die wiederum aus Verbindungen der Formel (43)
hergestellt werden können.
Genauer gesagt können
Verbindungen der Formel (43) mit einem thiolisierenden Mittel, wie
Lawesson Reagenz [2,4-Bis(4-methoxyphenyl)-1,3-dithia-2,4-diphosphetan-2,4-disulfid] in einem
geeigneten Lösemittel,
wie Toluol unter Bildung von Verbindungen der Formel (45) behandelt
werden. H. Tanaka, T. Nakao, J. Heterocyclic Chem., 1997, 34, Seiten
921. Der Fachmann erkennt, dass das Lawesson's Reagenz mit anderen thiolisierenden
Mitteln ersetzt werden kann, wie Phosphorpentasulfid (G. Schwartz,
Org. Synth., 1955, III, Seite 322).
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Die
Verbindungen der Formel (45) können
mit Hydrazin und einem acylierenden Mittel behandelt werden, wie
einem Acylhalogenid, Acylanhydrid oder einem Orthoester in einem
geeigneten Lösemittel,
wie Pyridin. Eine anschließende
Behandlung mit einer Säure,
wie para-Toluolsulfonsäure
liefert Verbindungen der Formel (I). H. Nagaoka, T. Mase, Heterocycles,
1990, 31, Seite 1241 und M. Santus, Liebigs Ann. Chem., 1988, Seite
179.
-
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Das
Schema 13 zeigt ferner Transformationen des R8 Substituenten
auf 1,2,4-Triazol, worin R8 für ein substituiertes
Alkyl steht. Der Fachmann erkennt, dass ähnliche Transformationen für jeden
R8 Substituenten auf Resten der Formeln
(IA), (IB) oder (IC) ausgeführt
werden können.
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Die
Verbindungen der Formel (47), die von der Formel (I) umfasst werden,
können
durch die Schutzgruppenentfernung des geschützten primären Alkohols der Formel (46)
hergestellt werden. Es kann eine Schutzgruppe, wie TIPS, verwendet
werden. Solche Alkoholschutzgruppenanbringungen und -abspaltungen werden
leicht durch Verfahren erreicht, die in der Technik gut bekannt
sind. (Protecting Groups in Organic Synthesis, Theodors Greene (Wiley-Interscience)).
-
Die
Verbindungen der Formel (48), die von der Formel (I) umfasst werden,
können
durch die Oxidation der geeigneten Alkoholverbindungen der Formel
(47) hergestellt werden. Die Oxidationsbedingungen können die
Verwendung des Schwefeltrioxidpyridinkomplexes mit der Zugabe einer
Base umfassen, wie Triethylamin. Die Umsetzung wird in einem geeigneten
Lösemittel
ausgeführt,
wie Dimethylsulfoxid. Andere Oxidationsbedingungen können in
einer führenden
Literaturangabe gefunden werden, wie R.C. Larock, Comprehensive
Organic Transformations, 2. Ausgabe, Wiley-VCH: New York, 1999,
Seiten 1234–1246.
-
Die
Verbindungen der Formel (50), die von der Formel (I) umfasst werden,
können
auch durch die reduktive Aminierung der Aldehyde der Formel (48)
mit einem geeigneten Amin hergestellt werden. Geeignete Reduktionsmittel
können
Triacetylnatriumborhydrid, Natriumcyanoborhydrid und Natriumborhydrid
umfassen. Geeignete Lösemittel
können
Methanol, 1,2--Dichlorethan oder Ethanol umfassen. Reduktive Aminierungsreaktionen
sind in der Technik gut bekannt. Eine führende Literaturstelle ist
R.C. Larock, Comprehensive Organic Transformations, 2. Ausgabe,
Wiley-VCH: New York, 1999, Seiten 835–846. Das Produkt der Reaktion
kann durch in der Technik gut bekannte Verfahren isoliert und gereinigt
werden.
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Die
Verbindungen der Formel (50) können
durch eine Halogenverdrängung
durch das Amin hergestellt werden. Die Halogenverdrängung kann
durch Umsetzung des Chlormethylenderivats und eines geeigneten Amins
hergestellt werden. Das Produkt der Reaktion kann durch Verfahren
isoliert und gereinigt werden, die in der Technik bekannt sind.
Diese Techniken umfassen Extraktion, Eindampfung, Chromatographie
und Umkristallisation.
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In
Route 2 können
Verbindungen der Formel (52), die von der Formel (I) umfasst werden,
durch die Reduktion des geeigneten Esters zum Alkohol synthetisiert
werden. Der Ester wird in Tetrahydrofuran oder einem anderen geeigneten
Lösemittel,
wie Ethanol oder Methanol gelöst
und es wird ein Reduktionsmittel, wie Lithiumborhydrid, Natriumborhydrid
oder Lithiumaluminiumhydrid zugegeben. Das Reaktionsprodukt kann
unter Verwendung von Verfahren isoliert und gereinigt werden, die
in der Technik gut bekannt sind. Andere Reduktionsbedingungen können in
einer führenden
Literaturstelle gefunden werden, wie R.C. Larock, Comprehensive
Organic Transformations, 2. Ausgabe, Wiley-VCH: New York, 1999.
-
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Der
Fachmann schätzt
auch die Bildung der Verbindungen der Formel (I), worin -G1-G2-G3 für -N-CR8-NH-
steht. Ein repräsentatives
Beispiel dieser Bildung ist in Schema 13 gezeigt. Der Schritt pp
zeigt die Kondensation der Aldehyde der Formel (5) mit einem Methylen(toluol-4-sulfonylmethyl)aminzwischenprodukt
der Formel (53) in Gegenwart von Natriumcyanid in einem geeigneten
Lösemittel,
wie N,N-Dimethylformamid oder Ethanol. Das entsprechende 4-(Toluol-4-sulfonyl)-4,5-dihydrooxazolzwischenprodukt
der Formel (54) kann in die Imidazolverbindungen der Formel (I)
durch Erhitzen mit einem Gemisch aus einer Ammoniakalkohollösung in
einem hochsiedenden Lösemittel,
wie Xylol, Chlorbenzol oder Toluol umgewandelt werden. Die Umwandlung
zum Imidazol ist gut bekannt und in der Technik verbreitet. Siehe
G. Buchi, Heterocycles, 1994, Seiten 139, A.M. Van Leusen, Tetrahydron
Lett. 1972, Seite 2369. Das geeignete Methylen(toluol-4-sulfonylmethyl)aminzwischenprodukt
der Formel (53) kann durch eine Alkylierungsreaktion des Tosylmethylisocyanids
mit dem geeigneten Alkylhalogenid und einer Base, wie Kaliumhydrid
oder Natriumhydrid synthetisiert werden.
-
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Die
Verbindungen der Formel (56), die von der Formel (I) umfasst werden,
worin R8 für Hydroxymethyl oder Hydroxyethyl
steht, können
durch Schutzgruppen des geschützten
Alkohols hergestellt werden und wurden vorher beschrieben. Solche
Schutzgruppenabspaltungen werden leicht durch Verfahren erreicht,
die in der Technik bekannt sind (Protective Groups in Organic Synthesis,
Theodors Greene (Wiley-Interscience)).
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Der
Fachmann erkennt, dass die entstehende Hydroxylgruppe von R8 unter Bildung von Verbindungen der Formel
(57) oxidiert werden kann, die von der Formel (I) umfasst werden,
worin Rx für eine Bindung oder eine Methylengruppe
steht, und worin R8 für ein Oxo-substituiertes Alkyl
steht. Der Alkohol kann durch viele verschiedene Oxidationsreagenzien
oxidiert werden, wie unter Dess-Martin Periodinanoxidationsbedingungen oder
unter Verwendung einer Kombination aus DMSO und Triethylamin mit
Oxalylchlorid. Solche Oxidationen werden leicht durch Verfahren
erreicht, die in der Technik bekannt sind. (R.C. Larock, Comprehensive
Organic Transformations, 2. Ausgabe, Wiley-VCH: New York, 1999,
Seiten 1234–1246).
Das Produkt der Reaktion kann unter Verwendung von Verfahren isoliert
und gereinigt werden, die in der Technik gut bekannt sind.
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Die
Verbindungen der Formel (57), worin R8 für eine Oxo-substituierte
Alkylgruppe steht, können
auch durch Schutzgruppenabspaltung des geeigneten Acetals hergestellt
werden. Solche Schutzgruppenabspaltungen werden leicht durch Verfahren
erreicht, die in der Technik gut bekannt sind. (Protecting Groups
in Prganic Synthesis, Theodors Greene (Wiley-Interscience)). Beispielsweise
wird eine Verbindung, worin R8 für Dimethoxyacetal
steht, unter wässrig-sauren
Bedingungen unter Bildung einer Verbindung der Formel (57) umgesetzt,
worin R8 für einen Aldehyd oder ein Acetaldehyd
steht.
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Die
Verbindungen der Formel (I) können
durch Umsetzung der geeigneten Aldehyd-enthaltenden Verbindung der
Formel (57) mit Ammoniumacetat oder Hydrazin unter sauren Bedingungen
synthetisiert werden, wie Essigsäure.
Wenn Rx für eine Methylengruppe steht,
ist Ammoniumacetat der Recktand, um Verbindungen der Formel (I)
zu erhalten, worin Q5 für -CR8 steht
und Q6 für
Stickstoff steht, oder mit Hydrazin als Recktand, wenn Rx für eine Bindung
steht, um Verbindungen der Formel (I) zu erhalten, worin Q5 und Q6 für Stickstoff stehen.
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Die
Route 1 von Schema 16 zeigt die Bildung von Verbindungen der Formel
(63), die von der Formel (I) umfasst werden, durch Umsetzung eines
Diamins der Formel (60) und Estern der Formel (3). Es ist verständlich,
dass diese Umsetzung ablaufen kann, wenn Rx entweder
für eine
Bindung oder Metyhlen steht, um Verbindungen der Formel (I) zu erhalten,
worin R4 jeweils für einen Rest der Formel (IG)
oder (IH) steht. Die Umsetzung kann in Gegenart eines geeigneten
Lösemittels
ausgeführt
werden, wie Toluol oder Benzol. Eine Lösung des Diamins in Toluol
wird mit Trimethylaluminium behandelt und dann wird der geeignete
Ester als Lösung
im geeigneten Lösemittel
zugegeben, wie Toluol oder Benzol. Die Reaktion wird erhitzt, bis
die Umsetzung vollständig
ist. Das Reaktionsprodukt kann durch Verfahren isoliert und gereinigt
werden, die in der Technik bekannt sind. Diese Techniken umfassen
Extraktion, Verdampfung, Chromatographie und Umkristallisation.
Die Verbindungen der Formel (60) können durch reduktive Aminierungsreaktionen
hergestellt werden, im allgemeinen durch Kombination eines N-geschützten Aminoaldehyds
mit einem geeigneten Amin oder alternativ dazu kann der Fachmann
ein monogeschütztes
Diamin mit einem geeigneten Aldehyd und einem geeigneten Reduktionsmittel,
wie Triacetoxynatriumborhydrid, Natriumcyanoborhydrid oder Natriumborhydrid
kombinieren. Geeignete Lösemittel
können
Methanol, 1,2-Dichlorethan oder Ethanol umfassen. Eine führende Literaturstelle,
die für
Reaktionsbedingungen herangezogen werden kann, ist R.C. Larock,
Comprehensive Organic Transformations, 2. Ausgabe, Wiley-VCH: New
York, 1999, Seiten 835–846.
Dies kann von der Entfernung der Schutzgruppen gefolgt werden.
-
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Alternativ
dazu zeigt die Route 2 Verbindungen der Formel (63), die von der
Formel (I) umfasst werden und durch die Alkylierung der Verbindungen
der Formel (62) hergestellt werden können. Alkylierungen dieses Typs
sind in der Literatur gut bekannt. Ein geeignetes Lösemittel
für solche
Reaktionen ist Dimethylformamid. Eine geeignete nicht-nukleophile
Base kann Kaliumcarbonat umfassen. Natriumiodid wird in einer katalytischen
Menge zugegeben.
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Die
Verbindungen der Formel (62) werden einfach durch die Umsetzung
der Ester der Formel (3) und im Handel erhältlichen Diaminen in Gegenwart
von Trimethylaluminium hergestellt. Die Produkte können durch vorher
beschriebene Techniken gereinigt werden.
-
-
Die
Route 3 zeigt die Bildung von Verbindungen der Formel (63) durch
die Umsetzung eines geeigneten Aminoamids der Formel (64) in Gegenwart
von Phosphorpentachlorid in einem geeigneten Lösemittel, wie Chloroform bei
Rückfluss,
nämlich
Schritt xx. Die Verbindungen der Formel (63) können durch vorher beschriebene
Techniken gereinigt werden. Der Fachmann erkennt, dass die Verbindungen der
Formel (64) durch Transformation der Verbindungen der Formel (43)
von Schema 12 hergestellt werden können.
-
Der
Fachmann erkennt, dass die Imidazoline der Formel (63) (worin Rx für
eine Bindung steht) weiter unter Bildung der Verbindungen der Formel
(63) aromatisiert werden können,
worin R4 für einen Rest der Formel (IC)
steht und -G4-G5-G6- für
-N-CR8-CR8- steht,
die von der Formel (I) umfasst werden. Die Dehydrogenierungsbedingungen
umfassen Lösen
des Imidazolins in einem Lösemittel,
wie Xylol und die Zugabe eines Palladiumkatalysators, wie 10% Palladium
auf Kohle. Die Dehydrogenierungsreaktion kann sich aufheizen, bis die
Reaktion vollständig
ist. Eine Literaturstelle für
Dehydrogenierungsbedingungen ist Y. Amemiya, D.D. Miller, F.L. Hsu,
Synth. Comm. 1990, Band 20 (16), 2483–2489 Das Produkt der Reaktion
kann durch Verfahren isoliert und gereinigt werden, die in der Technik
bekannt sind. Diese Techniken umfassen Extraktion, Verdampfung,
Chromatographie und Umkristallisation.
-
Allgemeine Präparation A
-
Das
geeignete im Handel erhältliche
Halogenid (1 Äqu.)
und Natriumazid (3 Äqu.)
werden in DMSO/Wasser (10:1, etwa 10 ml/g NaN3)
kombiniert. E wird für
2 bis 12 Stunden bei RT gerührt,
dann wird Wasser zugegeben und mit Ether extrahiert. Die organische
Phase wird mit Wasser (2×)
und Kochsalzlösung
gewaschen. Es wird getrocknet (Na2SO4), filtriert und unter Bildung der gewünschten
Verbindung konzentriert. Es kann ohne weitere Reinigung verwendet
werden.
-
Durch
ein Verfahren, das zur allgemeinen Präparation A ähnlich ist, können die
folgenden Verbindungen hergestellt und isoliert werden:
| Präp. Nr. | Produkt | Physikalische
Daten |
| 1 | 1-Azidomethyl-3-trifluormethoxybenzol | TLC
Rf = 0,70 (20% EtOAc/Hexan) |
| 2 | 2-Azidomethyl-1,4-bistrifluormethoxybenzol | TLC
Rf = 0,90 (20% EtOAc/Hexan) |
| 3 | 1-Azidomethyl-3-fluor-5-trifluormethylbenzol | TLC
Rf = 0,78 (20% EtOAc/Hexan) |
| 4 | 1-Azidomethyl-5-fluor-2-trifluormethylbenzol | TLC
Rf = 0,76 (20% EtOAc/Hexan) |
| 5 | 1-Azidomethyl-2-fluor-5-trifluormethylbenzol | TLC
Rf = 0,78 (20% EtOAc/Hexan) |
| 6 | 1-Azidomethyl-3-trifluormethylbenzol | TLC
Rf = 0,70 (20% EtOAc/Hexan) |
| 7 | 4-Azidomethyl-1-fluor-2-trifluormethylbenzol | TLC
Rf = 0,89 (20% EtOAc/Hexan) |
| 8 | 1-Azidomethyl-2,5-difluorbenzol | TLC
Rf = 0,83 (20% EtOAc/Hexan) |
| 9 | 1-Azidomethyl-2,4-difluorbenzol | TLC
Rf = 0,78 (20% EtOAc/Hexan) |
| 10 | 1-Azidomethyl-3,4-difluorbenzol | TLC
Rf = 0,50 (20% EtOAc/Hexan) |
| 11 | 1-Azidomethyl-2,6-difluorbenzol | TLC
Rf = 0,71 (20% EtOAc/Hexan) |
| 12 | 1-Azidomethyl-3,5-difluorbenzol | TLC
Rf = 0,66 (20% EtOAc/Hexan) |
| 13 | 1-Azidomethyl-4-trifluormethylbenzol | TLC
Rf = 0,61 (20% EtOAc/Hexan) |
| 14 | 1-Azidomethyl-2-chlor-4-fluorbenzol | 1H NMR (400 MHz, CDCl3):
4,46 (s, 2H), 7,01 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,18 (d, 1H, J = 8,8 Hz),
7,38 (t, 1H, J = 7,8 Hz). |
| 15 | 1-Azidomethyl-3,5-dichlorbenzol | TLC
Rf = 0,57 (20% EtOAc/Hexan) 1H
NMR (CDCl3, 250 Hz) δ 7,36 (m, 1H), 7,25 (s, 2H), 4,36
(s, 2H). |
| 16 | 1-Azidomethyl-3,5-dimethylbenzol | TLC
Rf = 0,68 (20% EtOAc/Hexan) 1H
NMR (CDCl3, 250 Hz) δ 7,03 (s, 1H), 6,96 (s, 2H), 4,30
(s, 2H), 2,37 (s, 6H). |
| 17 | 1-Azidomethyl-3,5-bistrifluormethylbenzol | TLC
Rf = 0,42 (20% EtOAc/Hexan) 1H
NMR (CDCl3, 250 Hz) δ 7,95 (s, 1H), 7,82 (s, 2H), 4,58
(s, 2H), IR: 2105 cm–1. |
| 18 | 2-Azido-[1,3]dioxolan | 1H NMR (CDCl3): δ 5,12 (t,
J = 3,5 Hz, 1H), 4,02 (m, 4H), 3,36 (d, J = 3,5 Hz, 2H). |
| 19 | 2-Azido-1,1-dimethoxyethan | 1H NMR (CDCl3): δ 4,57 (t,
J = 5,8 Hz, 1H), 3,42 (s, 6H), 3,39 (d, J = 5,5 Hz, 2H). |
-
Präparation
-
(2-Brompyridin-3-yl)-(2-chlorphenyl)methanol
-
Es
wird LDA (400 ml, 0,8 mol) zu 2-Brompyridin (105 g, 0,667 mol) in
THF (3,2 l) bei –78°C gegeben und
gerührt.
Nach 2 Stunden wird 2-Chlorbenzaldehyd (103 g, 0,733 mol) in THF
(300 ml) zugegeben und das Reaktionsgemisch kann sich graduell auf
Umgebungstemperatur erwärmen.
Das Reaktionsgemisch wird mit 1 M HCl (1,7 l) behandelt und mit
Diethylether extrahiert. Die organischen Phasen werden vereinigt
und mit Wasser und Kochsalzlösung
gewaschen. Es wird über
Natriumsulfat getrocknet, filtriert und unter verringertem Druck
konzentriert. Eine Reinigung durch Blitzchromatographie unter Elution
mit Hexan:Ethylacetat (10:1 bis 1:1) ergibt die Titelverbindung: 1H NMR (300 MHz, CDCl3) δ 8,28 (dd,
1H, J = 1,83, 4,73), 7,67 (dd, 1H, J = 1,83, 7,63), 7,48-7,19 (m,
5H), 6,41 (s, 1H), 3,10 (bs, 1H), MS (IS) m/z 298,0 (M+1), 300,0
(M+1), Analyse für C12H9BrClNO: Berechnet:
C 48,27, H 3,04, N 4,69. Gefunden: C 49,06, H 3,18, N 4,64. Rf = 0,29 (Heptan:Ethylacetat, 2:1).
-
Durch
ein Verfahren, das zur Präparation
29 analog ist und unter Verwendung der geeigneten Ausgangsmaterialien
können
die folgenden Verbindungen hergestellt und isoliert werden.
| Präp. | Produkt | Physikalische
Daten |
| 21 | (2-Brompyridin-3-yl)phenylmethanol | MS
(IS) 264,1 (M+1), TLC (25% Ether in Hexan): Rf =
0,1 |
| 22 | (2-Brompyridin-3-yl)-o-tolylmethanol | MS
(IS) 278,0 (M+1), TLC (33% Ether in Hexan): Rf =
0,1 |
| 23 | (2-Brompyridin-3-yl)-(2-methoxyphenyl)methanol | MS
(IS) 294,0 (M+1), TLC (33% Ether in Hexan): Rf =
0,1 |
| 24 | (2-Brompyridin-3-yl)-(2-trifluormethylphenyl)methanol | MS
(IS) 332,0 (M+1), TLC (33% Ether in Hexan): Rf =
0,1 |
| 25 | (2-Brompyridin-3-yl)-(2-fluorphenyl)methanol | MS
(IS) 281,9 (M+1), TLC (33% Ether in Hexan): Rf =
0,1 |
| 26 | (2-Brompyridin-3-yl)-(3-chlorphenyl)methanol | MS
(IS) 300,0 (M+1), TLC (25% Ether in Hexan): Rf =
0,1 |
| 27 | (2-Brompyridin-3-yl)-(4-chlorphenyl)methanol | MS
(IS) 300,0 (M+1), TLC (25% Ether in Hexan): Rf =
0,1 |
| 28 | (2-Chlorphenyl)-(3-iodpyrazin-2-yl)methanol | MS
(IS) 330 (M++1-H2O),
TLC (35% EtOH/Hexan): Rf = 0,29 |
-
Präparation
29
-
(3-Brompyridn-4-yl)-(2-chlorphenyl)methanol
-
Es
wird n-BuLi (48,2 ml, 77,1 mmol, 1,6 N in Hexan) zu einer –70°C Lösung aus
Diisopropylamin (10,8 ml, 77,1 mmol) in THF (130 ml) in einem flammengetrockneten
Kolben gegeben. Nach 30 Minuten wird 3-Brompyridin (2,48 ml, 25,7
mmol) tropfenweise zugegeben und das Gemisch wird bei –70°C gerührt. Nach 4
Stunden wird 2-Chlorbenzaldehyd (2,95 ml, 26,2 mmol) tropfenweise
zugegeben und bei –70°C gerührt. Nach
1 Stunde wird die Reaktion auf RT erwärmt und die Reaktion wird durch
die tropfenweise Zugabe von 60 ml gesättigter NH4Cl
Lösung
gestoppt. Es wird mit Et2O (3×) extrahiert,
mit Kochsalzlösung
gewaschen, die organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet
und konzentriert. Der Rückstand
wird durch Blitzchromatographie auf Silicagel gereinigt, wobei mit
0 bis 40% EtOAc/Hexan unter Bildung der Titelverbindung eluiert wird:
MS (IS) 299 (M+1), TLC (50% EtOAc/Hexan), Rf =
0,23.
-
Präparation
30
-
(5-Brompyrimidin-4-yl)-(2-chlorphenyl)methanol
-
Es
wird langsam frisch hergestelltes Lithiumdiisopropylamid (0,5 M
in Ether) zu einer Lösung
aus 5-Brompyrimidin (4,03 g, 25,3 mmol) und 2-Chlorbenzaldehyd (3,55
g, 25,2 mmol) in Ether (100 ml) am Rückfluss gegeben. Nachdem die
Zugabe vollständig
ist wird für
weitere 2 Stunden am Rückfluss
gerührt
und dann mit 2 N HCl (50 ml) gestoppt. Die organische Phase wird
mit Wasser (4 × 50
ml) gewaschen, getrocknet, filtriert und konzentriert. Das rohe
Material wird durch Blitzchromatographie unter Verwendung eines
linearen Gradienten aus 100% Hexan bis 50% EtOAc/Hexan unter Bildung
der Titelverbindung gereinigt: MS (IS) 298,9 (M+1), 1H
NMR (400 MHz, CDCl3) δ 9,19 (s, 1H), 8,77 (s, 1H),
7,40 (dd, 1H, J = 1,4, 8,4), 7,34 (dt, 1H, J = 1,9, 7,9), 7,15 (dt,
1H, J = 1,4, 7,7), 6,92 (dd, 1H, J = 1,5, 7,9), 6,34 (d, 1H, J =
6,4), 4,75 (d, 1H, J = 6,7).
-
Präparation
31
-
{2-[(2-Chlorphenyl)hydroxymethyl]phenyl}carbamidsäure-tert-butylester
-
Es
wird TMEDA (8,3 ml, 55,0 mmol) zu einer Lösung aus Phenylcarbamidsäure-tert-butylester
(4,83 g, 25,0 mmol) in THF (50 ml) bei –40°C in einen flammengetrockneten
Kolben gegeben. Nach 5 Minuten wird s-BuLi (43 ml, 55,0 mmol, 1,3
M in Cyclohexan) tropfenweise über
10 Minuten gegeben. Die Lösung
wird auf RT erwärmt.
Nach 30 Minuten wird eine gesättigte,
wässrige
NH4Cl Lösung
(etwa 15 ml) zugegeben und für 30
Minuten gerührt.
Es wird konzentriert, zwischen 20% i-PrOH/CHCl3 und
wässriger
NaHCO3 Lösung
aufgeteilt und getrennt. Die organische Phase wird mit Kochsalzlösung gewaschen, über MgSO4 getrocknet und konzentriert. Der Rückstand
wird durch Blitzchromatographie auf Silicagel unter Elution mit
0 bis 20% Ethylacetat/Hexan unter Bildung der Titelverbindung gereinigt:
TLC (10% Ethylacetat/Hexan) Rf = 0,20.
-
Präparation
32
-
(2-Brompyridin-3-yl)-(2-chlorphenyl)methanon
-
Es
wird 85% Mangan-(V)-oxid (500 g, 5,75 mol) zu einer Aufschlämmung (2-Brompyridin)-(2-chlorphenyl)methanol
(392 g, 1,131 mol) in Toluol (2,5 l) gegeben, auf Rückfluss
erhitzt und gerührt.
Nach 1 Stunde wird auf Umgebungstemperatur gekühlt und durch Celite® filtriert.
Die Lösung
wird unter verringerten Druck konzentriert. Es wird durch Umkristallisation
aus MTBE:Heptan (2:1) unter Bildung der Titelverbindung mit 312,4
g (80%) gereinigt. 1H NMR (300 MHZ, CDCl3) δ 8,50
(dd, 1H, J = 1,83, 4,73), 7,78 (dd, 1H, J = 1,83, 7,63), 7,60 (dd,
1H, J = 1,53, 7,63), 7,53-7,34 (m, 4H). MS (IS) m/z 296,0 (M+1),
298,0 (M+1), Smp. = 76,3°, Analyse
für C12H7BrClNO: Berechnet
C 48,60, H 2,38, N 4,72. Gefunden: C 48,71, H 2,48, N 4,61. Rf = 0,40 (Hexan:Ethylacetat 2:1).
-
Durch
ein Verfahren, das zu Präparation
32 ähnlich
ist, können
die folgenden Verbindungen hergestellt und durch Kristallisation
oder Chromatographie isoliert werden.
| Präp. Nr. | Produkt | Physikalische
Daten |
| 33 | (2-Brompyridin-3-yl)phenylmethanon | MS
(IS) 261,1 (M+1), TLC (20% Ether in Hexan): Rf =
0,1 |
| 34 | (2-Brompyridin-3-yl)-o-tolylmethanon | MS
(IS) 275,9 (M+1), TLC (25% Ether in Hexan): Rf =
0,1 |
| 35 | (2-Brompyridin-3-yl)-(2-methoxyphenyl)methanon | MS
(IS) 291,9 (M+1), TLC (25% Ether in Hexan): Rf =
0,1 |
| 36 | (2-Brompyridin-3-yl)-(2-trifluormethylphenyl)methanon | MS
(IS) 329,9 (M+1), TLC (25% Ether in Hexan): Rf =
0,1 |
| 37 | (2-Brompyridin-3-yl)-(2-fluorphenyl)methanon | MS
(IS) 279,9 (M+1), TLC (25% Ether in Hexan): Rf =
0,1 |
| 38 | (2-Brompyridin-3-yl)-(3-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 295,9 (M+1), TLC (25% Ether in Hexan): Rf =
0,1 |
| 39 | (2-Brompyridin-3-yl)-(4-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 295,9 (M+1), TLC (25% Ether in Hexan): Rf =
0,1 |
| 40 | (2-Brompyridin-4-yl)-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 297 (M+1), TLC (5% MeOH/CH2Cl2): Rf = 0,57 |
| 41 | [2-(2-Chlorbenzoyl)phenyl]carbamidsäure-tert-butylester | TLC
(10% EtOAc/Hexan) Rf = 0,32. |
| 42 | (5-Brompyrimidin-4-yl)-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 296,9 (75%), 298,9 (100%) (M+1), 1H
NMR (400 MHz, CDCl3) δ 9,11 (s, 1H), 8,99 (s, 1H),
7,77 (dd, 1H, J = 1,9, 7,3), 7,51 (dt, 1H, J = 1,5, 7,9), 7,41 (m,
2H). |
| 43 | (2-Chlorphenyl)-(3-iodpyrazin-2-yl)methanon | MS
(IS) 344,9 (M++1) TLC: Rf =
0,41 (35% EtOAc/Hexan) |
-
Präparation
44
-
(2-Aminophenyl)-(2-chlorphenyl)methanon
-
[2-(2-Chlorbenzoyl)phenyl]carbamidsäure-tert-butylester
(850 mg, 2,6 mmol) wird in einer Lösung aus gesättigter
HCl in AcOH (10 ml, ~3 N in HCl) gelöst und bei Raumtemperatur für 3 Stunden
gerührt.
Es wird konzentriert, CHCl3 wird zugegeben
und konzentriert (3×),
um das verbleibende AcOH zu entfernen. Der Rückstand wird in 20% i-PrOH/CHCl3 gelöst
und mit gesättigter
NaHCO3 Lösung
(2×) und
Kochsalzlösung
gewaschn. Die vereinigten organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet und unter Bildung der Titelverbindung
(495 mg, 83%) konzentriert: MS (IS) 232 (M+1).
-
Präparation
45
-
(2-Chlorphenyl)-(2-iodphenyl)methanon
-
Es
wird konzentrierte HCl (0,5 ml) zu einer Lösung aus (2-Aminophenyl)-(2-chlorphenyl)methanon (495
mg, 2,14 mmol) in Eisessig (1,1 ml) gegeben. Die Lösung wird
auf 10°C
abgekühlt
und eine Lösung
aus Natriumnitrit (156 mg, 2,26 mmol) in Wasser (1 ml) wird tropfenweise über 30 Minuten
zugegeben. Nach weiteren 30 Minuten werden Wasser (4°C, 2 ml)
und EtOAc (4°C,
4 ml) zugegeben. Es wird eine Lösung
aus KI (425 mg, 2,56 mmol) und I2 (319 mg,
1,25 mmol) in Wasser (2 ml) tropfenweise über 25 Minuten zugegeben. Es
wird bei 5 bis 15°C
für 2,5
Stunden unter N2 gerührt. Es wird mit EtOAc (3×) extrahiert,
mit wässriger
1 N Na2S2O3 Lösung
(3×),
gesättigter,
wässriger
NaHCO3 Lösung
(3×) und
Kochsalzlösung
gewaschen. Die vereinigten organischen Phasen werden über Na2SO4 getrocknet und
konzentriert. Der Rückstand
wird durch Blitzchromatographie auf Silicagel unter Elution mit
0 bis 10% EtOAc/Hexan unter Bildung der Titelverbindung gereinigt
(498 mg, 68%): MS (IS) 343 (M+1), TLC (10 % EtOAc/Hexan) Rf = 0,39.
-
Präparation
46
-
4,5-Dihydro-2H-pyridazin-3-on
-
Es
wird Bernsteinsäuresemialdehyd
(15% Gewicht/H2O, 1 Äqu.) in einem Gemisch aus Essigsäure/H2O (1,5/1) verdünnt und Hydrazin (2,5 Äqu.) wird über eine
Spritze zugegeben. Ein Rückflusskühler wird angebracht
und es wird in ein 120°C
Bad getaucht und gerührt.
Nach 2 Stunden wird mit gesättigtem,
wässrigem
NaHCO3 neutralisiert, mit EtOAc extrahiert, über MgSO4 getrocknet, filtriert und das Lösemittel
wird unter Vakuum unter Bildung der Titelverbindung entfernt: 1H NMR (CDCl3): δ 8,56 (br
s, 1H), 7,15 (s, 1H), 2,53 (m, 4H).
-
Allgemeine Präparation B
-
Das
geeignete Dihydropyridazon (1 Äqu.)
wird in einer Lösung
aus 5% KOH/EtOH mit dem geeigneten Benzaldehyd kombiniert. Ein Rückflusskühler wird
angebracht und es wird unter Rühren
auf 60°C
erhitzt. Nach 1 Stunde wird konzentrierte, wässrige HCl auf pH 3 zugegeben,
mit EtOAc extrahiert, über
MgSO4 getrocknet, filtriert und das Lösemittel
wird unter Vakuum entfernt. Es wird durch Chromatographie auf Silicagel
unter Bildung der Titelverbindung gereinigt.
-
Durch
ein analoges Verfahren zur allgemeinen Präparation B werden die folgenden
Verbindungen hergestellt und isoliert:
| Präp. | Produkt | Physikalische
Daten |
| 47 | 4-(2-Chlorbenzyl)pyridazin-3-ol | 1H NMR (CDCl3): δ 8,56 (br
s, 1H), 7,15 (s, 1H), 2,53 (m, 4H). |
| 48 | 4-(2-Chlorbenzyl)-6-methylpyridazin-3-ol | 1H NMR (CDCl3): δ 10,5 (br
s, 1H), 7,48-7,25 (m,
5H),,406 (s, 2H), 2,26 (s, 3H). |
-
Allgemeine Präparation C
-
In
einem verschlossenen Gefäß wird das
geeignete Benzylpyridazin (1 Äqu.)
in einer Lösung
aus Essigsäure
mit Natriumdichromat (2 Äqu.)
vereinigt. Es wird unter Rühren
auf 125°C
erhitzt. Nach 24 Stunden wird konzentriert, mit gesättigtem,
wässrigem
NaHCO3 neutralisiert, mit EtOAc extahiert, über MgSO4 getrocknet, filtriert und konzentriert.
Es erfolgt eine Reinigung durch Chromatographie auf Silicagel unter
Bildung der Titelverbindung.
-
Durch
ein Verfahren, das zur allgemeinen Präparation C ähnlich ist, können die
folgenden Verbdiniungen hergestellt und isoliert werden.
| Präp. | Produkt | Physikalische
Daten |
| 49 | (2-Chlorphenyl)-(3-hydroxy-pyridazin-4-yl)methanon | MS
(IS) 235,0 (M+1), 1H NMR (CDCl3): δ 11,64 (br
s, 1H), 7,98 (d, J = 4,0 Hz, 1H), 7,69-7,23 (m, 5H). |
| 50 | (2-Chlorphenyl)-(3-hydroxy-6-methylpyridazin-4-yl)methanon | MS
(IS) 249,0 (M+1), 1H NMR (CDCl3): δ 12,11 (br
s, 1H), 7,47 (m, 1H), 7,39-7,20 (m, 3H), 7,14 (m, 1H), 2,29 (s,
3H). |
-
Allgemeine Präparation D
-
Das
geeignete Hydoxypiperazin (1 Äqu.)
und reines Phosphoroxybromid werden unter Rühren auf 100°C erhitzt.
Nach 1 Stunde wird das heiße
Gemisch auf Eis gegossen und es wird 5 N NaOH bis pH 10 zugegeben
und mit EtOAc extrahiert. Es wird über MgSO4 getrocknet,
filtriert und konzentriert. Es erfolgt eine Reinigung durch Chromatographie
auf Silicagel unter Bildung der Titelverbindung.
-
Durch
ein Verfahren, das zur allgemeinen Präparation D ähnlich ist, können die
folgenden Verbindungen hergestellt und isoliert werden.
| Präp. | Produkt | Physikalische
Daten |
| 51 | (3-Brompyridazin-4-yl)-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 297,0 (M+1), 1H NMR (CDCl3): δ 9,34 (ap
d, 1H), 7,71 (m, 1H), 7,58 (m, 1H), 7,51-7,43 (m, 3H). |
| 52 | (3-Brom-6-methylpyridazin-4-yl)-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 313,0 (M+1), 1H NMR (CDCl3): δ 7,68 (m,
1H), 7,57 (m, 1H), 7,52-7,40 (m, 2H), 7,33 (s, 1H), 2,77 (s, 3H). |
-
Präparation
53
-
4-Ethinylpyridin
-
Es
wird K2CO3 (3,32
g, 24,0 mmol) zu einer Lösung
aus 4-Trimethylsilanylethinylpyridin (3,51 g, 20,0 mmol) in MeOH
(40 ml) gegeben. Nach 10 Minuten wird gesättigte, wässrige NH4Cl
Lösung
(etwa 10 ml) zugegeben und gerührt.
Nach 10 Minuten wird MgSO4 zugegeben, filtriert
und bei RT konzentriert. Es erfolgt eine Reinigung durch Kugelrohrdestillation
(50–55°C) unter
Bildung der Titelverbindung (1,31 g, 64%): MS (IS) 104 (M+1). 1H NMR (400 MHz, CDCl3):
3,29 (s, 1H), 7,34 (d, 2H, J = 5,9 Hz), 8,59 (d, 2H, J = 5,9 Hz).
-
Präparation
54
-
5-Trimethylsilanylethinylpyrimidin
-
5-Brompyrimidin
(50,0 g g, 314,4 mmol) wird in Triethylamin (400 ml) gelöst, Kupfer-(I)-iodid
(1,20 g, 6,2 mmol) wird zugegeben und das Gemisch wird unter Stickstoff
gerührt.
Nach 15 Minuten wird Trimethylsilylacetylen (53,3 ml, 377,3 mmol)
gefolgt von Dichlorbis(triphenylphosphin)palladium-(II) (8,82 g,
12,5 mmol) zugegeben und bei Raumtemperatur gerührt. Nach 3 Stunden wird die
Lösung
durch Celite® filtriert
und mit Ether gewaschen. Das Filtrat wird unter verringertem Druck
konzentriert. Eine Reinigung durch Blitzchromatographie auf Silicagel
unter Elution zuerst mit Hexan (100%) und dann mit Hexan:Ethylacetat
(3:19 ergibt die Titelverbindung: 1H NMR
(CDCl3) δ 9,10
(s, 1H), 8,77 (s, 2H), 0,27 (s, 9H).
-
Präparation
55
-
4-Trimethylsilanylethinylpyridin
-
Ein
Gemisch aus 4-Brompyridinhydrochlorid (1,0 Äqu.), Ethinyltrimethylsilan
(2,0 Äqu.),
PdCl2(PPh3)2 (0,1 Äqu.),
CuI (0,2 Äqu.)
und Diisopropylethylmin (10 Äqu.)
wird in DMF bei 70°C
für 18
Stunden erhitzt. Es wird mit Methylenchlorid verdünnt und
mit Wasser gewaschen. Man trocknet über MgSO4,
filtriert und konzentriert im Vakuum. Der Rückstand wird durch Blitzchromatographie
auf Silicagel unter Bildung der Titelverbindung gereinigt. MS (IS)
176,0 (M+1), TLC (20% Ether in Hexan): Rf =
0,1.
-
Durch
ein Verfahren, das zu Präparation
55 ähnlich
ist und unter Verwendung von 2-Iodpyrazin kann die folgende Verbindung
hergestellt und isoliert werden.
| Präp. | Produkt | Physikalische
Daten |
| 56 | 2-Trimethylsilanylethinylpyrazin | 1H NMR (CDCl3) δ 8,65-8,71
(m, 1H), 8,52-8,55 (m, 1H), 8,45-8,48 (m, 1H), 0,30 (s, 9H) |
-
Präparation
57
-
2-Tributylstannylethinylpyridin
-
Es
wird 2-Ethinylpyridin (7,14 g, 69,23 mmol) in THF (350 ml) gelöst und die
Lösung
wird unter Stickstoff auf –10°C (Eis/Methanol)
gekühlt.
Es wird n-Butyllithium (1,6 M in Hexan, 47,6 ml, 76,16 mmol) tropfenweise
zugegeben und das Gemisch wird gerührt. nach 15 Minuten wird Tributylzinnchlorid
(20,7 ml, 76,2 mmol) tropfenweise zugegeben. Das Gemisch wird auf
Raumtemperatur über
Nacht erwärmt.
Die Reaktion wird mit Wasser gestoppt, mit Ether verdünnt und
mit gesättigten
Ammoniumchlorid und dann Kochsalzlösung gewaschen. Es wird über Natriumsulfat
getrocknet, filtriert und konzentriert. Es ist keine weitere Reinigung
zur Bildung der Titelverbindung erforderlich: 1H
NMR (CDCl3) δ 8,50-8,54 (m, 1H), 7,51-7,59
(m, 1H), 7,35-7,43 (m, 1H), 7,11-7,18 (m, 1H), 1,59-1,64 (m, 6H),
1,32-1,42 (m, 6H), 1,05-1,10
(m, 6H), 0,88-0,94 (m, 9H).
-
Präparation
58
-
Tributylcyclopropylethinylstannan
-
Zu
einer Lösung
aus n-Butyllithium (2,5 M in Hexan, 159 ml, 0,398 mol) in THF (800
ml) bei –10°C wird unter
Stickstoff 5-Chlorpentin (20 g, 0,195 mol) tropfenweise gegeben,
wobei die Temperatur unter 10°C
gehalten wird. Nachdem die Zugabe vollständig ist, kann sich die Reaktion
auf Raumtemperatur erwärmen
und für
6 Stunden rühren
und dann wird Tributylzinnchlorid (70 g, 0,215 mol) zugegeben und über Nacht
gerührt. Das
Reaktionsgemisch wird in Hexan (500 ml) gegossen, mit gesättigtem
Natriumbicarbonat (300 ml) und Kochsalzlösung (300 ml) gewaschen, mit
Natriumsulfat getrocknet, filtriert und unter Bildung der Titelverbindung
(70 g, 100%) konzentriert, die ohne weitere Reinigung verwendet
werden kann: Massenspektrum (m/e): 357 (M+H+), 1H NMR (CDCl3) δ 1,70-1,49
(m, 6H), 1,49-1,24 (m, 7H), 1,10-0,65 (m, 19H).
-
Präparation
59
-
4-[3-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-tributylstannyl-3H-[1,2,3]triazol-4-yl]morpholin
-
1-Azidoemthyl-3,5-bistrifluormethylbenzol
(1,21 g, 4,5 mmol) wird zu einer Lösung an 4-Tributylstannylethinylmorpholin in Toluol
(5 ml) (1,20 g, 3,0 mmol) gegeben. Siehe D. Berger et al., Helv.
Chim. Acta (1996) 79 (1): 179–191.
Es wird mit N2 gespült, das Reaktionsgefäß wird verschlossen
und über
Nacht auf 100°C
erhitzt. Es wird konzentriert, der Rückstand wird in CHCl3 gelöst, über MgSO4 getrocknet und konzentriert. Es erfolgt
eine Reinigung durch Blitzchromatographie auf Silicagel mit 0 bis
30% EtOAc/Hexan unter Bildung der Titelverbindung (710 mg, 66%).
MS (IS) 669 (M+1), TLC: Rf = 0,53 (25% EtOAc/Hexan).
-
Präparation
60
-
4-[3-(3,5-Bis(trifluormethyl)benzyl)-5-tributylstannyl-3H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyridin
-
Es
wird Kaliumtrimethylsilanolat (0,651 g, 4,56 mmol, 90% Reinheit)
in einer Portion zu einer Lösung aus
4-[(Trimethylsilanyl)ethinyl]pyridin (40,0 g, 228 mmol, R. Ziessel,
et al., J. Org. Chem. 1996, 61, 6535) und Bis(tributylzinn)oxid
(95,2 g, 160 mmol) in THF (400 ml) gegeben, während die Temperatur zwischen
25 und 30°C
mit einem Wasserbad gehalten wird. Nach etwa 1 Stunde wird die Lösung durch
eine Rotationsverdampfung (50°C)
unter Bildung eines Öls
konzentriert, das 75 bis 85% an 4-[(Tribiutylstanylethinyl]pyridin, 15
bis 22% an 4-Ethinylpyridin und überschüssiges Bis(tributylzinn)oxid
enthält.
Es wird 1-Azidomethyl-3,5-bis(trifluormethyl)benzol (73,7 g, 274
mmol) zu dem Öl
gegeben und auf 110°C
erhitzt, wobei alle flüchtigen
Bestandteile abdestilliert werden, die erforderlich sind, um die
gewünschte
Temperatur zu erhalten. Die Lösung
wird erhitzt, bis die Reaktion gemäß 1H
NMR Analyse vollständig
ist (etwa 22 Stunden). Nach dem Abkühlen auf 50°C wird das Reaktionsgemisch
mit Heptan (600 ml) verdünnt
und bei Raumtemperatur gerührt.
Das Gemisch wird zur Entfernung der Feststoffe filtriert. Das Gemisch
wird durch Gießen
der Heptanlösung
auf eine Silicagelsäule
(810 g Silicagel in einer 2 Liter fassenden Glasfritte) und einer
sequenziellen Elution mit Heptan (5,2 l), 1:10 EtOAc:Heptan (5,1
l) und 1:3 EtOAc:Heptan (12,6 l) gereinigt. Die das Produkt enthaltenden
Fraktionen werden vereinigt und durch Rotationsverdampfer unter
Bildung von 124 g (82% Ausbeute) der Titelverbindung konzentriert,
Smp. 61,9–63,1°C. Analyse
für C28H36F6N4Sn: Berechnet: C 50,86, H 5,49, N 8,47.
Gefunden: C 51,08, H 5,61, N 8,50.
-
Unter
Verwendung eines Verfahrens, das zu Präparation 60 ähnlich ist
und mit den entsprechenden Ausgangsmaterialien werden die folgenden
Verbindungen erhalten.
| Präp. | Produkt | Physikalische
Daten |
| 61 | 5-[3-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-tributylstannanyl-3H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyrimidin | Smp.
= 65–68°C, TLC: Rf = 0,46 (2:1 Etylacetat:Methylenchlorid).
Massenspektrum (m/e): 664 (M+H+) |
| 62 | 2-[3-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-tributylstannanyl-3H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyrazin | Massenspektrum
(m/e): 664 (M+H+). 1H NMR
(CDCl3) δ 8,66-8,72
(m, 1H), 8,62-8,65 (m, 1H), 8,55-8,61 (m, 1H), 7,76 (s, 1H), 7,65 (s,
2H), 5,96 (s, 2H), 1,37-1,52 (m, 6H), 1,16-1,33 (m, 6H), 1,06-1,15
(m, 6H), 0,76-0,87 (m, 9H). TLC (Silicagel, 5:1 Hexan:Ethylacetat)
Rf 0,48. |
| 63 | 3-[3-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-tributylstannanyl-3H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyridin | TLC:
Rf = 0,39 (25% EtOAc/Hexan), MS (IS): 661
(M+1). |
-
Allgemeine Präparation E
-
Es
wird ein Gemisch des geeigneten Ethinylstannans (1,0 Äqu.) und
des geeigneten Benzylazids (1,0 Äqu.)
in Toluol erhitzt, bis die Reaktion vollständig ist. Es wird unter Entfernung
des Lösemittels
im Vakuum konzentriert. Der Rückstand
wird durch Blitzchromatographie auf Silicagel unter Bildung des
gewünschten
Produkts gereinigt.
-
Durch
ein Verfahren, das zur allgemeinen Präparation E ähnlich ist, können die
folgenden Verbindungen hergestellt und isoliert werden.
| Präp. | Produkt | Physikalische
Daten |
| 64 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-4-(tri-n-butylstannanyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol | MS
(IS) 660,1 (M+1), TLC (17% Ether in Hexan): Rf =
0,1. |
| 65 | 2-[3-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-tributylstannanyl-3H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyridin | Smp.
= 47–50°C, Massenspektrum
(m/e): 663 (M+H+), TLC: Rf =
0,34 (5:1 Hexan:Ethylacetat) |
| 66 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5methyl-4-tributylstannanyl-1H-[1,2,3]triazol | MS
(m/e): 598 (M–H),
TLC: Rf = 0,57 (3:1 Hexan:Ethylacetat). 1H NMR (CDCl3) δ 7,83 (s,
1H), 7,56 (s, 2H), 5,61 (s, 2H), 2,20 (s, 3H), 1,49-1,62 (m, 6H),
1,28-1,40 (m, 6H), 1,15-1,24 (m, 6H), 0,87 (t, J = 7,3 Hz, 9H). |
| 67 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-isopropyl-4-tributylstannanyl-1H-[1,2,3]triazol | Massenspektrum
(m/e): 626 (M–H)–.
TLC (Silica, 4:1 Hexan:Ethylacetat) Rf 0,52 |
| 68 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-cyclopropyl-4-tributylstannanyl-1H-[1,2,3]triazol | Massenspektrum
(m/e): 626 (M–H)–.
TLC (Silica, 4:1 Hexan:Ethylacetat) Rf 0,44 |
-
Präparation
69
-
3-Oxo-3-pyrimidin-5-ylpropionsäuremethylester
-
Es
wird eine 25% Lösung
aus Natriummethoxid in Methanol (4,5 ml, 19,8 mmol) zu Toluol (40
ml) gegeben und unter N2 auf 85°C erhitzt.
Pyrimidin-5-carbonsäureethylester
(2,0 g, 13,2 mmol) wird in Methylacetat (2,1 ml) gelöst und tropfenweise
zur Toluollösung
gegeben. Das Reaktionsgemisch wird für 1 Stunde erhitzt und zu einer
Suspension aus Natriummethoxid (715 mg, 13,2 mmol) in Methylacetat
(15 ml) tropfenweise gegeben. Das Reaktionsgemisch wird über Nacht
auf 85°C
erhitzt, auf Raumtemperatur abgekühlt und in eine Lösung aus
Eisessig (12 ml) und Wasser (150 ml) gegossen. Nach dem Rühren für 1 Stunde
bei Raumtemperatur wird mit Ethylacetat (3 × 100 ml) extrahiert, die organische
Phase wird mit Kochsalzlösung
(200 ml) gewaschen, über
Natriusulfat getrocknet, filtriert und unter verringertem Druck
unter Bildung der Titelverbindung als Tautomerengemisch konzentriert: 1H NMR (CDCl3) Enolform δ 12,43 (s,
1H), 9,26 (s, 1H), 9,10 (s, 2H), 5,76 (s, 1H), 3,86 (s, 3H). Ketoform δ 9,42 (s,
1H), 9,30 (s, 2H), 4,06 (s, 3H), 3,74 (s, 2H).
-
Präparation
70
-
3-Oxo-3-pyrazin-2-ylpropionsäuremethylester
-
NaOMe
(1,5 Äqu.)
wird in Toluol gelöst
und auf 90°C
erhitzt. Eine Lösung
aus 2-Pyrazinmethylester (1,0 Äqu.)
und Methylacetat (2,0 Äqu.)
in Toluol wird tropfenweise zugegeben und es wird auf 90°C erhitzt. Nach
20 Stunden wird im Vakuum bei RT konzentriert. Es wird in überschüssigem Methylacetat
aufgeschlämmt
und für
20 Stunden am Rückfluss
erhitzt. Es wird auf RT abgekühlt.
Es wird Wasser zugegeben. Man extrahiert mit EtOAc, trocknet (Na2SO4), filtriert
und konzentriert im Vakuum unter Bildung der Titelverbindung: TLC
Rf = 0,58 (1:1 EtOAc/Hexan).
-
Präparation
71
-
1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäureethylester
-
Es
wird eine Lösung
aus Ethylisonicotinoylacetat (2,52 g, 13,0 mmol) und 3,5-Bistrifluorbenzylazid (3,54
g, 13,1 mmol) in DMSO (20 ml) mit gemahlenem K2CO3 (5,72 g, 41,4 mmol) versetzt. Das Gemisch
wird auf 40°C
erwärmt
und für
18 Stunden gerührt
und dann mit H2O verdünnt und mit 1 N HCl behandelt,
bis das Gemisch pH = 7 ist. Das Gemisch wird mit EtOAc (2 × 50 ml)
extrahiert. Die organischen Phasen werden vereinigt und mit H2O (2 × 50
ml) und Kochsalzlösung
(50 ml) gewaschen, dann getrocknet, filtriert und die organische
Phase wird konzentriert. Das rohe Material wird mit Hexan behandelt
und dann wird der Feststoff aus 40% EtOAc/Hexan unter Bildung der
Titelverbindung (2,80 g, 48%) umkristallisiert. MS (EI+) 445,2 (M+H), 1H NMR (400 MHz, CDCl3): δ 8,74 (dd,
2H, J = 1,5, 4,4), 7,80 (s, 1H), 7,45 (s, 2H), 7,13 (dd, 2H, J =
2,0, 4,4), 5,56 (s, 2H), 4,27 (q, 2H, J = 7,3), 1,28 (t, 3H, J =
7,3). Analytisch (C19H14F6N4O2):
Berechnet C 51,36, H 3,18, N 12,61. Gefunden: C 51,35, H 3,21, N
12,52.
-
Durch
ein Verfahren, das zu Präparation
71 ähnlich
ist, können
die folgenden Verbindungen hergestellt und isoliert werden.
| Präp. | Produkt | Physikalische
Daten |
| 72 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-methyl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäureethylester | MS
(IS) 382,1 (M+1), MS (ES–)
380.0 (M–1). 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,86 (s,
1H), 7,64 (s, 2H), 5,62 (s, 2H), 4,42 (q, 2H, J = 7,4), 2,50 (s,
3H), 1,41 (t, 3H, J = 7,4) |
| 73 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-3-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäuremethylester | MS
(IS) 431,1 (M+H), 1H NMR (400 MHz, CDCl3): δ 8,76
(s, 1H), 8,49 (s, 1H), 7,79 (s, 1H), 7,51 (m, 1H), 7,41 (s, 2H),
7,40 (m, 1H), 5,59 (s, 2H), 3,83 (s, 3H) |
| 74 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäuremethylester | Rf = 0,42 (2:1 Hexan/EtOAc), MS (IS): 444,1 (M+1), 1H NMR (CDCl3, 250
MHz) δ 7,82
(s, 1H), 7,4-7,6 (m, 5H), 7,20 (m, 2H), 5,58 (s, 2H), 4,35 (q, 2H),
1,27 (t, 3H) |
| 75 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyrazin-2-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäuremethylester | MS
(IS) 431,29 (M+1), TLC Rf = 0,29 (1:1 EtOAc/Hexan) |
| 76 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyrimidin-5-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäuremethylester | 1H NMR (CDCl3) δ 9,34 (s,
1H), 8,62 (s, 2H), 7,82 (s, 1H), 7,48 (s, 2H), 5,63 (s, 2H), 3,91 (s,
3H) |
| 77 | 1-(3,5-Dichlorbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4carbonsäureethylester | MS
(IS) 377,0, 379,0 (M+1), TLC Rf = 0,50 (7%
MeOH/CH2Cl2) |
-
Präparation
78
-
1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-hydroxy-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäureethylester
-
Eine
Lösung
aus Natriumethoxid (5,5 ml, 21 Gewichtsprozent in Ethanol) und Diethylmalonat
(2,50 ml, 16,5 mmol) in Ethanol (26 ml) wird mit einer Lösung aus
1-Azidomethyl-3,5-bistrifluormethylbenzol
(4,40 g, 16,3 mmol) in Ethanol (6 ml) kombiniert und auf 80°C erhitzt.
Nach 7 Stunden wird auf RT abgekühlt.
Das Gemisch wird im Vakuum konzentriert und das viskose Öl wird in
H2O (20 ml) gelöst. Es wird wässrige 1
N HCl zugegeben, bis die Lösung
pH 2–3
erreicht. Der weiße
Niederschlag wird durch Filtration gewonnen und unter verringertem
Druck unter Bildung der Titelverbindung getrocknet: MS (IS) 384,0
(M+H), MS (ES–)
382,1 (M–H), 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 8,05 (s,
1H), 7,92 (s, 2H), 5,41 (s, 2H), 4,15 (q, 2H, J = 7,3), 1,22 (t,
3H, J = 7,3).
-
Präparation
79
-
1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-chlor-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäureethylester
PCl5 (5,73 g, 27,5 mmol) wird mit einer
Lösung
aus 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-hydroxy-1H-[1,2,3]tiazol-4-carbonsäureethylester
(5,30 g, 13,8 mmol) in Toluol (150 ml) vereinigt und auf 50°C erhitzt.
Nach 2 Stunden wird auf RT abgekühlt,
die Lösung
wird konzentriert und das rohe Material wird in Ether (100 ml) gelöst. Die
organische Lösung
wird mit gesättigtem
NaHCO3 (2 × 100 ml) und Kochsalzlösung (100
ml) gewaschen, getrocknet, filtriert und konzentriert. Das Rohmaterial
wird gereinigt, in dem es durch ein kurzes Kissen aus Silicagel
unter Verwendung eines linearen Gradienten aus 50% bis 80% EtOAc/Hexan
gegeben wird und wird dann aus 1:1 Diethylether:Petrolether (150
ml) umkristallisiert. MS (IS) 402,0 (M+H), 1H
NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,88 (s, 1H), 7,76 (s, 2H),
5,67 (s, 2H), 4,43 (q, 2H, J = 7,0), 1,40 (t, 3H, J = 7,0).
-
Allgemeine Präparation F
-
Es
wird eine Lösung
aus LiOH × H2O (10 Äqu.)
in Wasser zu einer Lösung
des geeigneten Esters (1 Äqu.)
in Dioxan gegeben. Es wird über
Nacht unter N2 gerührt. Es wird auf einen pH von
1 bis 2 mit 5 N HCl Lösung
angesäuert
und der Niederschlag wird filtriert. Das Material wird im Vakuum
unter Bildung des gewünschten
Produkts getrocknet.
-
Durch
ein Verfahren, das zur allgemeinen Präparation F ähnlich ist und unter Verwendung
der geeigneten Ausgangsmaterialien können die folgenden Verbindungen
hergestellt und isoliert werden.
| Präp. | Produkt | Daten |
| 80 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-chlor-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäure | MS
(IS) 372 (M+–1), 1H
NMR (400 MHz, DMSO): 5,89 (s, 2H), 8,03 (s, 2H), 8,15 (s, 1H) |
| 81 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäure | MS
(IS) 415 (M+–1), 1H
NMR (400 MHz, DMSO): 5,76 (s, 2H), 7,43 (d, 2H, J = 5,9 Hz), 7,70
(s, 2H), 8,04 (s, 1H), 8,66 (d, 2H, J = 5,9 Hz) |
| 82 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyrazin-2-yl-1H[1,2,3]triazol-4-carbonsäure | MS
(IS) 418,1 (M+1) |
| 83 | 1-(3,5-Dichlorbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäure | MS
(IS) 349,0, 351,0 (M+1) |
| 84 | 5-Chlor-1-(3,5-Dichlorbenzyl)-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäure | MS
(FAB) 305,9 M+, TLC Rf =
0,05 (7% MeOH/CH2Cl2) |
| 85 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-3-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäure | MS
(ES–)
415,1 (M–H), 1H NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ 13,05 (br
s, 1H), 8,66 (m, 1H), 8,56 (d, 1H, J = 1,5), 8,05 (s, 1H), 7,85
(dt, 1H, J = 2,0, 7,8), 7,71 (s, 2H), 7,48 (dd, 1H, J = 4,9, 7,8),
5,79 (s, 2H). |
| 86 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-methyl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäure | MS
(ES–)
352,1 (M–H), 1H NMR (400 MHz, DMSO-d6) δ 7,31 (s,
1H), 7,14 (s, 2H), 5,00 (s, 2H), 2,50 (s, 3H). |
| 87 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäure | Rf = 0,40 (2:1 CHCl3/MeOH),
MS (IS): 416,1 (M+1) |
| 88 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyrimidin-5-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäure | 1H NMR (CDCl3) δ 9,27 (s,
1H), 8,64 (s, 2H), 7,84 (s, 1H), 7,50 (s, 2H), 5,69 (s, 2H) |
-
Allgemeine Präparation G
-
Es
werden N,O-Dimethylhydroxylamin (1,3 Äqu.), EDCl (1,3 Äqu.) und
DMAP (0,6–1,3 Äqu.) zu
einer Lösung
der geeigneten Carbonsäure
(1 Äqu.)
in CH2Cl2 (0,3 M)
gegeben. Die Lösung
wird bei RT für
5 bis 24 Stunden gerührt,
dann mit CH2Cl2 verdünnt und
mit Wasser, gesättigtem
NaHCO3 und Kochsalzlösung gewaschen. Es wird getrocknet,
filtriert und die organische Lösung
wird konzentriert und das Rohmaterial wird durch Blitzchromatographie
oder Umkristallisation gereinigt.
-
Durch
ein Verfahren, das zur allgemeinen Präparation G ähnlich ist, können die
folgenden Verbindungen hergestellt und isoliert werden.
| Präp. | Produkt | Physikalische
Daten |
| 89 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-3-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäuremethoxy-N-methylamid | Umkristallisiert
aus iPrOH/Hexan MS (IS) 460,1 (M–H), MS (ES–) 458,1 (M–H): 1H NMR
(400 MHz, CDCl3) δ 8,72 (s, 1H), 8,50 (s, 1H),
7,80 (s, 1H), 7,58 (d, 1H, J = 7,6), 7,43 (s, 2H), 7,36 (dd, 1H,
J = 4,8, 7,7), 5,57 (s, 2H), 3,86 (s, 3H), 3,33 (br s, 3H) |
| 90 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-methyl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäuremethoxy-N-methylamid | MS
(IS) 397,1 (M+H), MS (ES–)
395,1 (M–H), 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,86 (s, 1H),
7,67 (s, 2H), 5,60 (s, 2H), 3,89 (s, 3H), 3,45 (brs, 3H), 2,46 (s,
3H) |
| 91 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyrazin-2-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäuremethoxy-N-methylamid | MS
(IS) 461,2 (M+1), TLC Rf = 0,47 (5% MeOH/CHCl3) |
| 92 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-chlor-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäuremethoxy-N-methylamid | MS
(IS) 417,0 (M+H), 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,88
(s, 1H), 7,78 (s, 2H), 5,64 (s, 2H), 3,86 (s, 3H), 3,40 (br s, 3H). |
| 93 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyrimidin-5-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäuremethoxy-N-methylamid | 1H NMR (CDCl3) δ 9,30 (s,
1H), 8,63 (s, 2H), 7,84 (s, 1H), 7,47 (s, 2H), 5,58 (s, 2H), 3,90 (s,
3H), 3,38 (br s, 3H). |
| 94 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäuremethoxy-N-methylamid | 1H NMR (500 MHz, CDCl3) δ 8,75 (d,
J = 5,7 Hz, 2H), 7,85 (s, 1H), 7,50 (s, 2H), 7,21 (d, J = 5,7 Hz,
2H), 5,57 (s, 2H), 3,87 (s, 3H), 3,32 (s, 3H), Massenspektrum (m/e):
460,1 (M+H+). |
| 95 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäuremethoxy-N-methylamid | 1H NMR (500 MHz, CDCl3) δ 7,79 (s,
1H), 7,52-7,44 (m, 5H), 7,24-7,22 (m, 2H), 5,55 (s, 2H), 3,83 (s,
3H), 3,33 (s, 3H), Massenspektrum (m/e): 459,1 (M+H+). |
-
Präparation
96
-
[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-3-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]methanol
-
Es
wird 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-3-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäuremethylester
in MeOH gelöst.
Es wird NaBH4 (2,64 g, 3 Äqu.) zugegeben
und über
Nacht auf Rückfluss
(70°C) erhitzt.
Es wird auf RT abgekühlt
und langsam in einen Trenntrichter gegossen, der ein gleiches Volumen
Wasser enthält.
Es wird mit CH2Cl2 extrahiert.
Es wird konzentriert und aus EtOAc/Hexan unter Bildung von 7,0 g
(75%) der Titelverbindung umkristallisiert. MS (IS) 403,2 (M+1), 1H NMR: (400 MHz, CD3OD) δ: 8,65 (dd,
J 0 5,2, 16 Hz, 1H), 8,53-8,52 (m, 1H), 7,89 (s, 1H), 7,86-7,83
(m, 1H), 7,60 (s, 2H), 7,56-7,53
(m, 1H), 5,83 (s, 2H), 4,59 (s, 2H).
-
Präparation
97
-
1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-chlor-1H-[1,2,3]triazol-4-carbaldehyd
-
Es
wird eine Lösung
aus LiBH4 (65 ml, 2 M in THF) zu einer Lösung aus
1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-chlor-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäureethylester
(15,0 g, 37,3 mmol) in THF (150 ml) bei 0°C gegeben. Nachdem die Zugabe
vollständig
ist, wird die Lösung
bei RT für
6 Stunden gerührt
und dann erneut auf 0°C abgekühlt. Es
wird sorgfältig
durch eine langsame Zugabe von 5 N HCl (50 ml) gestoppt. Man rührt bei
RT für 30
Minuten und neutralisiert dann mit 5 N NaOH. Das Gemisch wird mit
Wasser (100 ml) verdünnt
und mit EtOAc (2 × 50
ml) extrahiert. Die organischen Phasen werden vereinigt und mit
Wasser (100 ml) und Kochsalzlösung
(100 ml) gewaschen, filtriert und unter Bildung des Alkohols konzentriert,
der in der nächsten
Reaktion ohne weitere Reinigung verwendet wird.
-
Es
wird Dess-Martin Periodinan (19,0 g, 44,8 mmol) zu einer 0°C Lösung des
obigen Alkohols in CH2Cl2 (100
ml) gegeben. Die Lösung
wird für
15 Minuten bei 0°C
und dann bei RT für
2 Stunden gerührt.
Es wird zusätzliches
Dess-Martin Periodinan (1,7 g, 4,0 mmol) zugegeben und bei RT für 1 Stunde
gerührt.
Die Lösung
wird in kaltes 5 N NaOH (70 ml) gegossen und mit Ether (3 × 150 ml)
extrahiert. Die organischen Phasen werden vereinigt und mit 1 N
NaOH (100 ml), Wasser (100 ml) und Kochsalzlösung (100 ml) gewaschen, dann
getrocknet, filtriert und konzentriert. Das rohe Material wird durch
Blitzchromatographie unter Bildung der Titelverbindung gereinigt.
MS (IS) 358,1 (M+H). 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 10,13
(s, 1H), 7,90 (s, 1H), 7,76 (s, 2H), 5,67 (s, 2H).
-
Unter
Verwendung eines Verfahrens, das zu Präparation 97 ähnlich ist
und unter Verwendung des geeigneten Esters wird die folgende Verbindung
hergestellt und isoliert.
| Präp. | Produkt | Physikalische
Daten |
| 98 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbaldehyd | MS
(IS) 401,1 (M+1). 1H NMR (CDCl3): δ 10,14 (s,
1H), 8,75 (d, J = 5,7 Hz, 2H), 7,80 (s, 1H), 7,47 (s, 1H), 7,13
(dd, J = 4,0, 1,7 Hz, 2H), 5,55 (s, 2H). |
-
Präparation
99
-
1-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-chlor-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-(2-chlorphenyl)prop-2-inyl-1-ol
-
Es
wird 1-Chlor-2-ethinylbenzol (22,1 g, 162 mmol) in THF (300 ml)
gelöst
und es wird langsam Methylmagnesiumbromid zugegeben (50 ml, 3,0
M in Ether). Die Lösung
wird für
40 Minuten bei RT gerührt
und dann wird eine Lösung
aus 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)--5-chlor-1H-[1,2,3]triazol-4-carbaldehyd (29,6
g, 82,8 mmol) in THF (160 ml) zugegeben. Die entstehende Lösung wird
bei RT für
2 Stunden gerührt
und dann in kaltes Wasser (500 ml) und 1 N HCl (150 ml) gegossen
und mit EtOAc (3 × 200
ml) extrahiert. Die organischen Phasen werden vereinigt und mit
gesättigtem
NaHCO3 (200 ml) und Kochsalzlösung (200
ml) gewaschen, dann getrocknet, filtriert und konzentriert. Das
Rohmaterial wird durch eine Behandlung mit 30% Ether/Hexan unter
Bildung der Titelverbindung gereinigt. MS (IS) 494,0 (M+1), MS (ES–) 492,0
(M–1), 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,87 (s,
1H), 7,79 (s, 2H), 7,47 (dd, 1H, J = 1,9, 7,3), 7,37 (dd, 1H, J
= 1,4, 7,9), 7,25 (dt, 1H, J = 2,0, 7,3), 7,19 (dt, 1H, J = 1,5,
7,3), 5,92 (d, 1H, J = 6,7), 5,62 (s, 2H), 2,79 (d, 1H, J = 6,4).
-
Unter
Verwendung eines Verfahrens, das zur Präparation 99 ähnlich ist,
und unter Verwendung des geeigneten Aldehyds kann die folgende Verbindung
hergestellt und isoliert werden.
| Präp. | Produkt | Physikalische
Daten |
| 100 | 1-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-(2-chlorphenyl)prop-2-in-1-ol | MS
(IS) 536,0 (M+1), 1H NMR (CDCl3): δ 7,82 (s,
1H), 7,56-7,12 (m, 11H), 5,85 (s, 1H), 5,59 (s, 1H). |
-
Präparation
101
-
1-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-chlor-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-(2-chlorphenyl)propinon
-
Es
wird 1-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-chlor-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-(2-chlorphenyl)prop-2-in-1-ol (33,5 g,
67,8 mmol) in CH2Cl2 (300
ml) gelöst
und mit MnO2 (50,0 g, 556 mmol) behandelt. Das
Gemisch wird über
Nacht bei RT gerührt
und dann durch ein Kissen aus Celite® filtriert
und das Filtrat wird konzentriert. Das Rohmaterial wird durch Behandlung
mit 30% Ether/Hexan gereinigt. MS (IS) 492,1 (M+1). 1H NMR
(400 MHz, CDCl3) δ 7,89 (s, 1H), 7,81 (s, 2H),
7,47 (dd, 1H, J = 1,5, 7,8), 7,46 (dd, 1H, J = 1,4, 7,8), 7,40 (dt,
1H, J = 1,5, 7,4), 7,29 (dt, 1H, J = 1,5, 7,4), 5,68 (s, 2H).
-
Präparation
102
-
1-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-(2-chlorphenyl)propinon
-
Eine
Lösung
aus 1-Chlor-2-ethinylbenzol (4,0 ml, 32,8 mmol) in wasserfreiem
THF (25 ml) wird unter Stickstoff bei 0°C gekühlt. Es wird Ethylmagnesiumbromid
mit 3,0 M In Ether (9,7 ml, 29,3 mmol) unter Rühren durch eine Spritze zugegeben.
Nach 30 Minuten wird das Eisbad entfernt und eines Lösung aus
1-(3,5-Bistrofluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäureemthoxy-N-methylamid
(10,73 g, 23,4 mmol) in THF (35 ml) wird über eine Spritze zugegeben.
Nach 2 Stunden wird mit gesättigtem,
wässrigem
NH4Cl gestoppt und mit Ethylacetat extrahiert, über MgSO4 getrocknet, filtriert und unter Vakuum
konzentriert. Es wird durch Chromatographie (Silicagel, Hexan/Ethylacetatgradient)
unter Bildung der Titelverbindung gereinigt: MS (IS) 534,0 (M+1), 1H NMR (CDCl3): δ 7,82 (s,
1H), 7,56-7,12 (m,
11H), 5,59 (s, 2H).
-
Unter
Verwendung eines Verfahrens, das zu Präparation 102 ähnlich ist,
und unter Verwendung der geeigneten Ausgangsmaterialien werden die
folgenden Verbindungen hergestellt und isoliert.
| Präp. | Produkt | Physikalische
Daten |
| 103 | 1-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-methyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-(2-chlorphenyl)propinon | MS
(IS) 472,1 (M+H), 470,1 (M–H), 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,90 (s,
1H), 7,75 (dd, 1H, J = 7,9, 1,6), 7,71 (s, 2H), 7,47 (dd, 1H, J
= 8,2, 1,3), 7,41 (dt, 1H, J = 7,9, 1,6), 7,31 (dt, 1H, J = 8,2,
1,3), 5,66 (s, 2H), 2,61 (s, 3H) |
| 104 | 1-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-(2-chlorphenyl)propinon | Smp
= 50–54°C MS (m/e):
535 (M+H+), TLC: Rf =
0,34 (2:1 Ethylacetat:Hexan) |
| 105 | 1-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-3-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-(2-chlorphenyl)propinon | Smp
= 100–101°C, MS (m/e):
535 (M+H+), TLC: Rf =
0,12 (1:1 Ethylacetat:Hexan) |
| 106 | 1-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyrimidin-5-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-(2-chlorphenyl)propinon | Smp
= 168–169°C, MS (m/e):
536 (M+H+), TLC: Rf =
0,27 (Silica, 1:1 Ethylacetat:Hexan). |
-
Präparation
107
-
[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-[5-(2-chlorphenyl)-3-(2,2-dimethoxyethyl)isoxazol-4-yl]methanon
-
Es
werden 1-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-(2-chlorphenyl)propinon
(600 mg, 1,126 mmol) und 40 ml Benzol vereinigt und 1,1-Dimethoxy-3-nitropropan
(253,2 mg, 0,225 ml, 1,689 mmol), 1,4-Phenylendiisocyanat und 30
Tropfen an Triethylamin (~0,25 ml) werden zugegeben. Das Gemisch
wird auf Rückfluss
erhitzt. Nach 8 Stunden werden weitere 500 mg an 1,4-Phenylendiisocyanat
und 200 mg an 1,1-Dimethoxy-3-nitropropan, gefolgt von 20 Tropfen
an Triethylamin zugegeben. Das Erhitzen wird für weitere 20 Stunden fortgesetzt
und dann auf RT gekühlt.
Das Gemisch wird mit 1 ml Wasser verdünnt, für 10 Minuten gerührt und
das Gemisch wird durch ein Kissen aus Celite® (1
cm) gegossen und dreimal mit CH2Cl2 (jeweils 100 ml) und einmal mit EtOAc (50
ml) extrahiert. Die organischen Anteile werden über MgSO4 vereinigt und
konzentriert. Eine Reinigung durch Chromatographie (Silicagel, Hexan/Ethylacetatgradient)
ergibt 550 mg der Titelverbindung. MS (APCI): m/z = 633,9 (M+1 (-OMe)),
635,1 (M–1), 1H NMR (250 MHz, CDCl3) δ 7,72 (s, 1H),
7,59 (dd, J = 6,2, 2,7 Hz, 1H), 7,48-7,10 (m, 10H), 5,37 (s, 2H),
4,70 (t, J = 6,2 Hz, 1H), 3,41 (s, 6H), 3,70 (q, J = 6,25 Hz, 2H),
3,21 (s, 6H), 3,1-3,2 (m, 2H).
-
Durch
ein Verfahren, das zu Präparation
107 analog ist, und unter Verwendung der geeigneten Ausgangsmaterialien
können
die folgenden Verbindungen hergestellt und isoliert werden.
| Präp. | Produkt | Physikalische
Daten |
| 108 | [1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-3-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-{5-(2-chlorphenyl)-3-[2-(tetrahydropyran-2-yloxy)ethyl]isoxazol-4-yl}methanon | 1H NMR (CDCl3) δ 1,34-1,70
(m, 5H), 3,23 (td, 2H, J = 6,84, 1,70 Hz), 3,41-3,51 (m, 1H), 3,72-3,79 (m, 2H), 4,59
(m, 1H), 5,47 (s, 2H), 7,2-7,45
(m, 7H), 7,59-7,62 (m, 1H), 7,70-7,72 (dd, 1H, J = 7,55, 1,65 Hz),
7,83 (s, 1H), 8,50 (d, 1H, J = 1,46 Hz), 8,78 (dd, 1H, J = 4,87,
1,47 Hz) |
| 109 | [1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-[5-(2-chlorphenyl)-3-(tetrahydropyran-2-yloxymethyl)isoxazol-4-yl]methanon | Exakte
Masse 691,14, Massenspektrum (ESI) 714,1 m/z (M+Na), 1H
NMR (CDCl3) δ 1,38-1,80 (m, 6H), 3,48 (m,
1H) 3,78 (m, 1H), 4,69 (m, 1H), 4,93 (ABq, 2H, J = 13,31 Hz, Δv = 64,63
Hz) 5,47 (s, 2H), 7,16 (m, 2H), 7,24 (m, 1H), 7,33-7,43 (m, 4H), 7,70 (dd,
1H, J = 7,51, 2,04 Hz), 7,86 (s, 1H), 8,78 (m, 2H). |
| 110 | [1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-3-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-[5-(2-chlorphenyl)-3-(tetrahydropyran-2-yloxymethyl)isoxazol-4-yl]-methanon | 1H NMR (CDCl3) δ 1,40-1,63
(m, 6H), 1,66-1,72 (m, 1H), 3,45-3,50 (m, 1H), 3,75-3,81 (m, 1H),
4,69 (t, 1H, J = 3,23 Hz), 4,94 (ABq, 2H, J = 13,19, und Δv = 66,43 Hz),
5,51 (s, 2H), 7,25-7,30
(m, 1H), 7,35-7,44 (m, 5H), 7,57-7,60 (m, 1H), 7,69-7,71 (m, 1H),
7,84 (s, 1H), 8,48 (d, 1H, J = 2,1 Hz), 8,76 (dd, 1H, J = 4,86,
1,67 Hz), TLC Rf = 0,3 (10% Ether/Dichlormethan). |
| 111 | [1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-{5-(2-chlorphenyl)-3-[2-(tetrahydropyran-2-yloxy)ethyl]isoxazol-4-yl}methanon | 1H NMR (CDCl3) δ 1,32-1,72
(m, 6H), 3,23 (td, 2H, J = 6,75, 1,39 Hz) 3,44 (m, 1H), 3,76 (m,
2H), 4,07 (dt, 1H, J = 9,76, 6,83 Hz), 4,60 (bt, 1H, J = 3,32 Hz)
5,43 (s, 2H), 7,17-7,20 (m, 3H), 7,32-7,43 (m, 4H), 7,72 (dd, 1H,
J = 7,71, 1,66 Hz), 7,86 (s, 1H), 8,80 (m, 2H). |
| 112 | [1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-[5-(2-chlorphenyl)-3-(tetrahydropyran-2-yloxymethyl)isoxazol-4-yl]methanon | MS
(IS) 691,2 (M+1), 1H NMR (CDCl3): δ 7,84 (s,
1H), 7,72-7,18 (m, 11H), 5,48 (s, 2H), 4,96 (m, 2H), 4,73 (m, 1H),
3,81 (m, 1H), 3,50 (m, 1H), 1,80-1,37 (m, 6H). |
| 113 | [1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-[5-(2-chlorphenyl)-3-[1,3]dioxolan-2-ylmethylisoxazol-4-yl]methanon | MS
(IS) 663,1 (M+1), 1H NMR (CDCl3): δ 7,80 (s,
1H), 7,67 (dd, J = 7,8 Hz, 1,7 Hz, 1H), 7,56-7,16 (m, 10H), 5,44 (s, 2H), 5,29 (t,
J = 4,2 Hz, 1H), 3,84-3,74 (m, 4H), 3,33 (d, J = 4,4 Hz, 2H) |
| 114 | [1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyrazin-2-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-[5-(2-chlorphenyl)-3-(2,2-dimethoxyethyl)isoxazol-4-yl]methanon | 1H NMR (CDCl3): δ 9,18 (d,
J = 1,3 Hz, 1H), 8,68 (m, 2H), 7,80 (s, 1H), 7,68 (m, 1H), 7,59 (s,
2H), 7,38-7,24 (m, 2H), 7,19 (m, 1H), 5,84 (s, 2H), 5,27 (t, J =
4,1 Hz, 1H), 3,78 (m, 4H), 3,38 (d, J = 4,1 Hz, 2H), TLC (50% EtOAc/Hexan),
Rf = 0,13. |
| 115 | [1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-{5-(2-chlorphenyl)-3-[2-(tetrahydropyran-2-yloxy)ethyl]isoxazol-4-yl}methanon | MS
(IS) 705,5 (M+1), TLC (30% EtOAc/Hexan), Rf =
0,15. |
| 116 | [1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyrazin-2-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-[5-(2-chlorphenyl)-3-(tetrahydropyran-2-yloxymethyl)isoxazol-4-yl]methanon | MS
(IS) 693,2 (M+1) TLC Rf = 0,50 (10% CH3CN/CH2Cl2). |
-
Allgemeine Präparation H
-
Es
wird das geeignete Alkin (1 Äqu.)
in Toluol (0,1 M) gelöst
und die Lösung
wird mit dem geeigneten Nitroalkoxytetrahydropyran (5 Äqu.), 1,4-Diisocyanatobenzol
(5 Äqu.)
und Triethylamin (5 Äqu.)
behandelt. Die Lösung
wird über
Nacht auf 110°C
erhitzt, Wasser wird zugegeben und durch ein Kissen aus Celite® filtriert. Der
Feststoff wird mit EtOAc gewaschen und das Filtrat wird mit Kochsalzlösung gewaschen.
Es wird getrocknet, filtriert und die organische Lösung wird
konzentriert und das Material wird ohne weitere Reinigung verwendet.
Das obige Material wird in MeOH (0,1 M) gelöst und mit AcOH oder p-TsOH × H2O (2 Äqu.)
behandelt. Die Lösung
wird für
18 Stunden bei RT gerührt.
Die Lösung
wird konzentrert und das rohe Material wird in EtOAc rückgelöst. Die
organische Lösung
wird mit NaHCO3 gewaschen, dann getrocknet,
filtriert und konzentriert. Das Rohmaterial wird durch Blitzchromatographie
unter Bildung der Titelverbindung gereinigt.
-
Durch
ein Verfahren, das zur allgemeinen Präparation H ähnlich ist, werden die folgenden
Verbindungen hergestellt und isoliert.
| Präp. | Produkt | Physikalische
Daten |
| 117 | [1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-chlor-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-[5-(2-chlorphenyl)-3-hydroxymethylisoxazol-4-yl]methanon | MS
(IS) 565,0 (M+1), 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,91
(s, 1H), 7,65 (s, 2H), 7,63 (dd, 1H, J = 1,8, 8,0), 7,36 (dt, 1H,
J = 1,5, 7,3), 7,31 (dt, 1H, J = 1,9, 7,8), 7,11 (dd, 1H, J = 1,5,
7,8), 5,55 (s, 2H), 4,84 (d, 2H, J = 7,4), 3,74 (t, 1H, J = 7,4). |
| 118 | [1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-chlor-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-[5-(2-chlorphenyl)-3-(2-hydroxyethyl)isoxazol-4-yl]methanon | MS
(IS) 579,0 (M+1), 1HNMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,90
(s, 1H), 7,64 (s, 2H), 7,63 (m, 1H), 7,33 (dt, 1H, J = 1,0, 7,3),
7,27 (dt, 1H, J = 1,5, 7,8), 7,12 (dd, 1H, J = 1,0, 7,8), 5,53 (s,
2H), 4,05 (t, 2H, J = 5,9), 3,19 (t, 2H, J = 5,9), 2,35 (br s, 1H). |
| 119 | [1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-methyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-[5-(2-chlorphenyl)-3-hydroxymethylisoxazol-4-yl]-methanon | MS
(IS) 545,1 (M+H), 543,1 (M–H), 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,90 (s,
1H), 7,69 (dd, 1H, J = 7,6, 2,2), 7,55 (s, 2H), 7,35-7,40 (m, 2H),
7,22 (dd, 1H, J = 8,0, 1,6), 5,53 (s, 2H), 4,85 (d, 2H, J = 7,6),
4,08 (t, 1H, J = 7,6), 2,55 (s, 3H). |
| 120 | [1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-methyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-[5-(2-chlorphenyl)-3-(2-hydroxyethyl)isoxazol-4-yl]methanon | MS
(IS) 558,9 (M+1)+, MS (ES–) 556,9 (M–1), 1HNMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,87 (s, 1H),
7,67 (dd, 1H, J = 2,0, 7,3), 7,51 (s, 2H), 7,36 (dt, 1H, J = 1,5,
7,3), 7,30 (dt, 1H, J = 2,0, 7,8), 7,18 (dd, 1H, J = 1,5, 7,8),
5,49 (s, 2H), 4,05 (t, 2H, J = 5,4), 3,17 (t, 2H, J = 5,4), 2,51
(s, 3H), 1,70 (br s, 1H) |
| 121 | [1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyrimidin-5-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-[5-(2-chlorphenyl)-3-(2-hydroxymethyl)isoxazol-4-yl]methanon | 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 3,59 (t,
J = 7,2 Hz, 2H), 4,82 (d, J = 6 Hz, 2H), 5,52 (s, 2H), 7,26 (d,
J = 0,8 Hz, 1H), 7,35-7,40 (m, 3H), 7,42 (t, J = 6 Hz, 1H), 7,76
(d, J = 4 Hz, 1H), 7,89 (s, 1H), 8,66 (s, 2H), 9,38 (s, 1H), Massenspektrum
(APCI) m/z 609,0 (M+1) |
| 122 | [1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-3-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-[5-(2-chlorphenyl)-3-(2-hydroxyethyl)isoxazol-4-yl]-methanon | 1H NMR (CDCl3) δ 3,15 (t,
J = 5,93 Hz, 2H), 4,02 (t, J = 5,86 Hz, 2H), 5,47 (s, 2H), 7,21-7,45
(m, 6H), 7,61 (m, 1H), 7,72 (dd, J = 7,59, 1,87 Hz, 1H), 7,84 (s,
1H), 8,51 (d, J = 1,63 Hz, 1H), 8,78 (m, 1H), Massenspektrum (ESI)
m/z 604,1 (M-OH). |
-
Allgemeine Präparation J
-
Das
geeignete 5-Chlortriazol (1 Äqu.)
wird im geeigneten Amin (20 bis 120 Äqu.) gelöst und bei 80 bis 110°C gelöst. Das
Amin kann in einem geeigneten Lösemittel
in Lösung
vorliegen, wie MeOH oder THF. Nach 2 bis 20 Stunden, wird die Lösung mit
EtOAc (25 ml) verdünnt
und mit 1 N HCl (20 ml), Wasser (20 ml) und gesättigtem NaHCO3 (20
ml) gewaschen. Es wird getrocknet, filtriert und die organische
Phase wird konzentriert und dann wird das Rohmaterial durch Blitzchromatographie
gereinigt.
-
Durch
ein Verfahren, das zur allgemeinen Präparation J ähnlich ist, werden die folgenden
Verbindungen hergestellt und isoliert.
| Präp. | Produkt | Physikalische
Daten |
| 123 | [1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-morpholin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-[5-(2-chlorphenyl)-3-hydroxymethylisoxazol-4-yl]methanon | MS
(IS) 616,1 (M+1), MS (ES–)
614,1 (M–1), 1HNMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,87 (s,
1H), 7,67 (dd, 1H, J = 1,5, 7,8), 7,62 (s, 2H), 7,37 (dt, 1H, J
= 1,4, 7,4), 7,29 (dt, 1H, J = 1,4, 7,8), 7,12 (dd, 1H, J = 1,0,
7,8), 5,43 (s, 2H), 4,82 (d, 2H, J = 6,8), 4,03 (t, 1H, J = 7,6), 3,74
(m, 4H), 3,00 (m, 4H) |
| 124 | [1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-morpholin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-[5-(2-chlorphenyl)-3-(2-hydroxyethyl)isoxazol-4-yl]methanon | MS
(IS) 630,1 (M+1), MS (ES–)
628,0 (M–1), 1HNMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,86 (s,
1H), 7,66 (dd, 1H, J = 1,4, 7,8), 7,62 (s, 2H), 7,34 (dt, 1H, J
= 1,0, 7,4), 7,26 (dt, 1H, J = 2,0, 7,9), 7,12 (dd, 1H, J = 1,0,
7,9), 5,42 (s, 2H), 4,07 (t, 2H, J = 6,0), 3,73 (m, 4H), 3,18 (t,
2H, J = 6,0), 3,00 (m, 4H), 2,24 (br s, 1H) |
| 125 | [1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-dimethylamino-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-[5-(2-chlorphenyl)-3-hydroxymethylisoxazol-4-yl]methanon | MS
(IS) 574,3 (M+H), 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,88
(s, 1H), 7,67 (dd, 1H, J = 7,7, 1,9), 7,60 (s, 2H), 7,35 (dt, 1H,
J = 8,0, 1,7), 7,29 (dt, 1H, J = 7,7, 2,0), 7,15 (dd, 1H, J = 8,0,
1,3), 5,42 (s, 2H), 4,83 (brs, 2H), 4,22 (brs, 1H), 2,78 (s, 6H) |
| 126 | [1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-dimethylamino-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-[5-(2-chlorphenyl)-3-(2-hydroxyethyl)isoxazol-4-yl]methanon | MS
(IS) 588,1 (M+H), 586,1 (M–H), 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,87 (s,
1H), 7,67 (dd, 1H, J = 7,8, 1,8), 7,60 (s, 2H), 7,33 (dt, 1H, J =
7,9, 1,5), 7,27 (dt, 1H, J = 8,3, 1,8), 7,16 (dd, 1H, J = 8,3, 1,1),
5,41 (s, 2H), 4,07 (dt, 2H, J = 6,7, 6,1), 3,20 (t, 2H, J = 6,1),
2,78 (t, 1H, J = 6,7), 2,76 (s, 6H) |
| 127 | [1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-(thiomorpholin-4-yl)-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-[5-(2-chlorphenyl)-3-(2-hydroxyethyl)isoxazol-4-yl]methanon | MS
(IS) 646,1 (M+H), 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,88
(s, 1H), 7,68 (dd, 1H, J = 7,7, 1,8), 7,62 (s, 2H), 7,36 dt, 1H,
J = 8,0, 1,5), 7,28 (dt, 1H, J = 7,7, 1,1), 7,15 (dd, 1H, J = 8,0,
1,1), 5,40 (s, 2H), 4,09 (m, 2H), 3,25 (m, 4H), 3,19 (t, 2H, J =
6,3), 2,69 (m, 4H). |
-
Allgemeine Präparation K
-
Der
geeignete, geschützte
Alkohol (1 Äqu.)
wird in THF, Wasser und HOAc gelöst
und auf 60°C
erhitzt. Es wird 5 bis 24 Stunden gerührt, im Vakuum konzentriert,
mit EtOAc extrahiert, mit Wasser, gesättigtem, wässrigem NaHCO3 und
Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet (Na2SO4),
filtriert und im Vakuum konzentriert. Es erfolgt eine Reinigung
durch Chromatographie unter Bildung der Titelverbindung.
-
Durch
ein Verfahren, das zur allgemeinen Präparation K ähnlich ist, werden die folgenden
Verbindungen hergestellt und isoliert.
| Präp. | Produkt | Physikalische
Daten |
| 128 | [1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyrazin-2-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-[5-(2-chlorphenyl)-3-hydroxymethylisoxazol-4-yl]methanon | MS
(IS) 609,1 (M+1), TLC Rf = 0,50 (20% CH3CN/CH2Cl2) |
| 129 | [1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-[5-(2-chlorphenyl)-3-hydroxymethylisoxazol-4-yl]methanon | MS
(IS) 607,0 (M+1), 1H NMR (CDCl3): δ 7,85 (s,
1H), 7,74 (d, J = 7,4 Hz, 1H), 7,62-7,37 (m, 5H), 7,35 (s, 2H),
7,27-7,20 (m, 3H), 5,45 (s, 2H), 4,83 (d, J = 7,2 Hz, 2H), 3,85
(t, J = 7,2 Hz, 1H) |
| 130 | [1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-[5-(2-chlorphenyl)-3-(2-hydroxyethyl)isoxazol-4-yl]methanon | MS
(IS) 620,1 (M+1), 1H NMR (CDCl3): δ 7,74 (s,
1H), 7,63 (dd, J = 7,5, 1,9 Hz, 1H), 7,50-7,09 (m, 10H), 5,34 (s,
2H), 3,94 (t, J = 6,0 Hz, 2H), 3,08 (t, J = 6,0 Hz, 2H) |
| 131 | [1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyrimidin-5-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-[5-(2-chlorphenyl)-3-hydroxymethylisoxazol-4-yl]methanon | Exakte
Masse 608,08, Massenspektrum (APCI): m/z = 609,0 (M+1), 1H NMR (400 MHz, CDCl3): δ 9,38 (s,
1H), 8,67 (s, 2H), 7,89 (s, 1H), 7,76 (d, J = 7,6 Hz, 1H), 7,47
(t, J = 7,6 Hz, 1H), 7,44 (d, J = 7,6 Hz, 1H), 7,42 (s, 2H), 7,24
(d, J = 8 Hz, 1H), 5,51 (s, 2H), 4,82 (d, J = 7,2 Hz, 2H), 3,58
(t, J = 7,2 Hz, 1H) |
| 132 | [1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-3-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-[5-(2-chlorphenyl)-3-hydroxymethyl-isoxazol-4-yl]methanon | MS
(APCI) m/z 608 (M+1), 1H NMR (CDCl3) δ 4,81
(d, J = 7,26 Hz, 2H), 5,48 (s, 2H), 7,23 (d, J = 7,82 Hz, 1H), 7,34-7,46
(m, 5H), 7,58-7,61 (m, 1H), 7,73 (dd, J = 7,65, 1,72 Hz, 1H), 7,85
(s, 1H), 8,52 (d, J = 1,84 Hz, 1H), 8,80 (m, 1H) |
| 133 | [1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-[5-(2-chlorphenyl)-3-hydroxymethylisoxazol-4-yl]methanon | MS
(ESI) m/z 608,1 (M+1), 1NMR (CDCl3) δ 3,64
(bs, 2H), 4,81 (s, 2H), 5,45 (s, 2H), 7,20 (m, 3H), 7,38-7,47 (m,
4H), 7,74 (dd, J = 7,61, 1,76 Hz, 2H), 7,87 (s, 1H), 8,82 (br s, 2H). |
-
Präparation
134
-
[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-(1,1-dioxo-1λ6-thiomorpholin-4-yl)-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-[5-(2-chlorphenyl)-3-(2-hydroxyethyl)isoxazol-4-yl]methanon
-
Es
werden [1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-(thiomorpholin-4-yl)-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-[5-(2-chlorphenyl)-3-hydroxymethylisoxazol-4-yl]methanon
(0,17 g, 0,26 mmol) in Dichloromethan (3,0 ml) und 3-Chlorperoxybenzoesäure (0,12 g,
0,50 mmol) vereinigt und bei RT gerührt. Nach 2 Stunden wird mit
EtOAc verdünnt,
mit 1 N NaOH, Wasser und Kochsalzlösung gewaschen, getrocknet,
filtriert und konzentriert. Es wird durch Blitzchromatographie unter
Verwendung eines linearen Gradienten aus 50% bis 80% EtOAc in Hexan
unter Bildung der Titelverbindung gereinigt. MS (IS) 678,0 (M+H), 1H NMR (400 MHz, CD3COCD3) δ 8,09
(s, 1H), 7,99 (s, 2H), 7,65 (m, 1H), 7,42 (m, 2H), 7,35 (m, 1H),
5,86 (s, 2H), 3,89 (m, 3H), 3,62 (m, 4H), 3,26 (m, 4H), 3,14 (m,
2H).
-
Allgemeine Präparation L
-
Es
wird Dess-Martin Periodinan (1,5 Äqu.) zu einer Lösung des
geeigneten Alkohols (1 Äqu.)
in Dichlormethan (0,05 M–0,5
M) gegeben. Es wird für
30 Minuten bei 0°C
und dann bei RT für
1 bis 5 Stunden gerührt.
Es wird mit Ether verdünnt
und mit kalter 0,1 N NaOH, Wasser und Kochsalzlösung gewaschen. Die organische
Phase wird getrocknet, filtriert und konzentriert und das Rohmaterial
wird durch Blitzchromatographie unter Bildung der Titelverbindung
gereinigt.
-
Alternativ
dazu wird unter N2 ein Ofen-getrockneter
Kolben mit Oxalylchlorid (2 M in CH2Cl2, 1,2 Äqu.) befüllt und
in einem Trockeneis/Aceton Gemisch gekühlt. Es wird DMSO (3 Äqu.) langsam
durch eine Spritze zugegeben und für 15 Minuten gerührt. Der
Alkohol von Interesse (1 Äqu.)
wird in wasserfreiem CH2Cl2 (0,4 M)
langsam durch eine Spritze zugegeben und für 1 Stunde gerührt. Es
wird TEA (5 Äqu.)
langsam durch eine Spritze zugegeben und für 2 Stunden gerührt, während das
Bad aufwärmen
kan. Es wird mit H2O gestoppt, mit Ether
extrahiert, über
MgSO4 getrocknet, filtriert und unter Vakuum
unter Bildung der Titelverbindung konzentriert.
-
Unter
Verwendung von Verfahren, die zur allgemeinen Präparation L ähnlich sind, werden die folgenden
Verbindungen hergestellt und isoliert.
| Präp. | Produkt | Physikalische
Daten |
| 135 | 4-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-morpholin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonyl]-5-(2-chlorphenyl)isoxazol-3-carbaldehyd | MS
(IS) 614,0 (M+1), MS (ES–)
612,0 (M–1), 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 10,15 (s,
1H), 7,87 (s, 1H), 7,69 (s, 2H), 7,67 (m, 1H), 7,41 (m, 3H), 5,54
(s, 2H), 3,72 (m, 4H), 3,01 (m, 4H) |
| 136 | [4-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-morpholin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonyl]-5-(2-chlorphenyl)isoxazol-3-yl]acetaldehyd | MS
(IS) 628,1 (M+1), MS (ES–)
626,0 (M–1), 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 9,82 (t,
1H, J = 1,0), 7,86 (s, 1H), 7,70 (dd, 1H, J = 1,9, 7,8), 7,63 (s,
2H), 7,38 (dt, 1H, J = 1,3, 7,8), 7,31 (dt, 1H, J = 1,9, 7,8), 7,16
(dd, 1H, J = 1,0, 7,8), 5,43 (s, 2H), 4,10 (d, 2H, J = 1,0), 3,72 (m,
4H), 2,97 (m, 4H) |
| 137 | 4-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-dimethylamino-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonyl]-5-(2-chlorphenyl)isoxazol-3-carbaldehyd | MS
(IS) 572,1 (M+H), 570,1 (M–H), 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 10,21 (s,
1H), 7,89 (s, 1H), 7,68 (m, 1H), 7,60 (s, 2H), 7,38-7,46 (m, 3H),
5,52 (s, 2H), 3,44 (s, 6H) |
| 138 | [4-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-(1,1-dioxo-1λ6-thiomorpholin-4-yl)-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonyl]-5-(2-chlorphenyl)isoxazol-3-yl]acetaldehyd | MS
(IS) 572,1 (M+H), 570,1 (M–H), 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 9,81 (s,
1H), 7,92 (s, 1H), 7,74 (dd, 1H, J = 7,8, 1,5), 7,60 (s, 2H), 7,45
(dt, 1H, J = 7,8, 1,5), 7,38 (dt, 1H, 7,8, 1,5), 7,21 (dd, 1H, 7,8,
1,5), 5,48 (s, 2H), 4,18 (s, 2H), 3,53 (m, 4H), 3,12 (m, 4H) |
| 139 | 4-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-methyl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonyl]-5-(2-chlorphenyl)isoxazol-3-carbaldehyd | MS
(IS) 543,0 (M+H), 541,0 (M–H), 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 10,21 (s,
1H), 7,89 (s, 1H), 7,68 (m, 1H), 7,60 (s, 2H), 7,38-7,46 (m, 3H),
5,60 (s, 2H), 2,58 (s, 3H) |
| 140 | [4-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-methyl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonyl]-5-(2-chlorphenyl)isoxazol-3-yl]acetaldehyd | MS
(IS) 556,9 (M+1), MS (ES–)
554,9 (M–1), 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 9,83 (s,
1H), 7,87 (s, 1H), 7,70 (dd, 1H, J = 2,0, 7,8), 7,52 (s, 2H), 7,36
(m, 2H), 7,22 (m, 1H), 5,50 (s, 2H), 4,08 (s, 2H), 2,49 (s, 3H) |
| 141 | 4-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonyl]-5-(2-chlorphenyl)isoxazol-3-carbaldehyd | MS
(IS) 606,0 (M+1), 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 10,17
(s, 1H), 8,74 (m, 2H), 7,84 (s, 1H), 7,65 (m, 1H), 7,44 (s, 2H),
7,42 (m, 1H), 7,38 (m, 2H), 7,21 (m, 2H), 5,56 (s, 2H). |
| 142 | 4-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonyl]-5-(2-chlorphenyl)isoxazol-3-carbaldehyd | MS
(IS) 605,0 (M+1), 1H NMR (CDCl3): δ 10,11 (s,
1H), 7,74 (s, 1H), 7,62-7,10 (m, 11H), 5,48 (s, 2H). |
| 143 | 5-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-4-(2-chlorbenzoyl)isoxazol-3-carbaldehyd | 1H NMR (CDCl3): δ 10,11 (s,
1H), 8,78 (ap d, 2H), 7,86 (s, 1H), 7,75 (dd, J = 7,5, 1,8 Hz, 1H),
7,45-6,88 (m, 7H), 5,54 (s, 2H). |
| 144 | 4-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyrazin-2-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonyl]-5-(2-chlorphenyl)isoxazol-3-carbaldehyd | TLC
Rf 0,54 (EtOAc), 1H
NMR (CDCl3): δ 10,20 (s, 1H), 9,07 (s, 1H)' 8,67 (m, 2H), 7,81 (s,
1H), 7,67 (m, 3H), 7,43 (m, 3H), 5,93 (s, 2H). |
-
Allgemeine Präparation M
-
In
einem Druckgefäß wird das
Acetal von Interesse (1 Äqu.)
mit Essigsäure/H2O (2:1, 0,1 M) verdünnt. Es wird verschlossen und
für 48
Stunden auf 125°C
erhitzt. Es wird konzentriert, mit gesättigter, wässriger NaHCO3 neutralisiert,
mit Ethylacetat extrahiert, über
MgSO4, filtriert und unter Vakuum konzentriert.
-
Durch
ein Verfahren, das zur allgemeinen Präparation M ähnlich ist, und unter Verwendung
der entsprechenden Ausgangsmaterialien werden die folgenden Verbindungen
hergestellt und isoliert.
| Präp. | Produkt | Physikalische
Daten |
| 145 | [4-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonyl]-5-(2-chlorphenyl)isoxazol-3-yl]acetaldehyd | MS
(IS) 619,0 (M+1), 1H NMR (CDCl3): δ 9,82 (s,
1H), 7,84 (s, 1H), 7,76 (m, 1H), 7,59-7,19 (m, 10H), 5,45 (s, 2H),
4,10 (d, J = 1,3 Hz, 2H) |
| 146 | [5-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonyl]-4-(2-chlorphenyl)-[1,2,3]triazol-1-yl]acetaldehyd | MS
(IS) 619,0 (M+1), 1H NMR (CDCl3): δ 9,70 (s,
1H), 7,87-7,07 (m, 12H), 5,49 (s, 2H), 5,43 (s, 2H), 2,10 (s, 2H) |
| 147 | [5-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-3-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonyl]-4-(2-chlorphenyl)-[1,2,3]triazol-1-yl]-acetaldehyd | TLC
Rf 0,04 (75% EtOAc/Hexan), 1H
NMR (CDCl3): δ 9,60 (s, 1H) zeigt Aldehyd
an. |
| 148 | [5-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonyl]-4-(2-chlorphenyl)-[1,2,3]triazol-1-yl]acetaldehyd | TLC
Rf 0,07 (75% EtOAc/Hexan), 1H
NMR (CDCl3): δ 9,61 (s, 1H) zeigt Aldehyd
an. |
| 149 | [5-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyrazin-2-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonyl]-4-(2-chlorphenyl)-[1,2,3]triazol-1-yl]acetadehyd | TLC
Rf 0,07 (50% EtOAc/Hexan), 1H
NMR (CDCl3): δ 9,75 (s, 1H) zeigt Aldehyd
an |
| 150 | [4-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyrazin-2-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonyl]-5-(2-chlorphenyl)isoxazol-3-yl]acetaldehyd | MS
(IS) 621,1 (M+1), TLC (50% EtOAc/Hexan × 3), Rf =
0,30. |
| 151 | [5-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-4-(2-chlorbenzoyl)isoxazol-3-yl]acetaldehyd | 1H NMR (CDCl3): δ 9,84 (s,
1H), 8,78 (app t, 2H), 7,87 (br s, 2H), 7,59-7,06 (m, 7H), 5,46 (s,
2H), 4,10 (s, 2H) |
-
Allgemeine Präparation N
-
Dichlorbis(triphenylphosphin)palladium
(II) (0,16 g, 0,2 mmol) wird zu einem entgasten Gemisch aus (2-Brompyridin-3-yl)-(2-chlorphenyl)methanon
(1 Äquivalent),
dem Acetylen von Interesse (1,1 Äquivalente), Cul
(0,11 g, 0,6 mmol) und Triethylamin gegeben. Das Gemisch wird am
Rückfluss
unter N2 für 1–2 Stunden erhitzt. Es wird
konzentriert, der Rückstand
wird in 20% i-PrOH/CHCl3 gelöst, mit
gesättigter
wässriger NaHCO3 Lösung
gewaschen und rückextrahiert
(2×).
Es wird mit Kochsalzlösung
gewaschen, die vereinigten organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet und konzentriert. Der Rückstand
wird durch Blitzchromatographie unter Bildung der Titelverbindung
gereinigt.
-
Gemäß einem
Verfahren, das zu der Allgemeinen Präparation N ähnlich ist und unter Verwendung
der geeigneten Ausgangsmaterialien können die folgenden Verbindungen
hergestellt und isoliert werden.
| Präparation | Produkt | Physikalische
Daten |
| 152 | (2-Chlorphenyl)-(2-pyridin-4-ylethinylpyridin-3-yl)methanon | MS
(IS) 319 (M+1), TLC: Rf = 0,16 (10% ACN/Et2O). |
| 153 | (2-Chlorphenyl)-(2-pyridin-2-ylethinylpyridin-3-yl)methanon | MS
(IS) 319 (M+1), TLC: Rf 0,25 (10% ACN/Et2O) |
| 154 | (2-Chlorphenyl)-(2-pyridin-3-ylethinylpyridin-3-yl)methanon | Massenspektrum
(m/e): 319 (M+H+), 1H
NMR (CDCl3) δ 8,78-8,80 (m, 1H), 8,50-8,60 (m, 1H), 8,42-8,43
(m, 1H), 8,01-8,05 (m, 1H), 7,59-7,61 (m, 2H), 7,25-7,45 (m, 4H), 7,15-7,25
(m, 1H), HPLC 98,1%, TLC (Silica, 2:1 Hexan:Ethylacetat) Rf = 0,14 |
| 155 | (2-Chlorphenyl)-[2-(3-methyl-but-1-inyl)pyridin-3-yl)methanon | Massenspektrum
(m/e): 284 (M+H+), 1H
NMR (CDCl3) δ 8,69-8,70 (m, 1H), 7,93-7,97 (m, 1H), 7,31-7,51
(m, 5H), 2,41-2,51 (m, 1H), 0,97 (d, J = 6,91 Hz, 6H), TLC (Silica,
2:1 Ethylacetat: Methylenchlorid) Rf 0,29 |
| 156 | (2-Chlorphenyl)-(2-pyrimidin-5-ylethinylpyridin-3-yl)methanon | Smp.
= 111–112°C. Massenspektrum
(m/e): 320 (M+H+), 1H NMR
(CDCl3) δ 9,13
(s, 1H), 8,81-8,85 (m, 1H), 8,60 (s, 2H), 8,03-8,07 (m, 1H), 7,58-7,63
(m, 1H), 7,26-7,49 (m, 4H), HPLC > 99%,
TLC (Silica, 8:1,5:0,5 Methylenchlorid:Ethylacetat:Methanol) Rf 0,23 |
| 157 | (2-Chlorphenyl)-(2-pyridin-4-ylethinylpyridin-3-yl)methanon | Massenspektrum
(m/e): 319 (M+H+), 1H
NMR (CD3OD) δ 8,74-8,82 (m, 1H), 8,44-8,57 (m, 2H), 8,09-8,17
(m, 1H), 7,58-7,69 (m, 2H), 7,41-7,53 (m, 3H), 7,22-7,30 (m, 2H), TLC
(Silica, Dichlormethan) Rf = 0,28. |
-
Präparation
158
-
(2-Chlorphenyl)-(2-prop-1-inyl-pyridin-3-yl)methanon
-
(2-Brompyridin-3-yl)-(2-chlorphenyl)methanon
(18,0 g, 60,8 mmol) wird in Toluol (600 ml) gelöst und die Lösung wird
mit Stickstoff gewaschen. Nach 10 Minuten wird Tributyl(1-propinyl)zinn
(22,2 ml, 72,9 mmol) gefolgt von Tetrakis(triphenylphosphin)palladium
(2,10 g, 1,82 mmol) zugegeben und das Gemisch wird am Rückfluss
für erhitzt.
Nach 2 Stunden wird das Gemisch auf RT gekühlt und konzentriert. Eine
Reinigung durch Blitzchromatographie auf Silicagel unter Elution
mit Hexan:Ethylacetat (5:1 bis 2:1) ergibt die Titelverbindung. Smp.
= 45–49°C. Massenspektrum
(m/e): 256 (M+H+), 1H
NMR (CDCl3) δ 8,67-8,68 (m, 1H), 7,95-7,98
(m, 1H), 7,32-7,55 (m, 5H), 1,74 (s, 3H), HPLC 98,4%, TLC (Silica,
2:1 Hexan:Ethylacetat) Rf 0,20.
-
Gemäß einem
Verfahren das zu der Präparation
158 ähnlich
ist, kann die folgende Verbindung auf analoge Weise hergestellt
werden.
| Präparation | Produkt | Physikalische
Daten |
| 159 | (2-Chlorphenyl)-(2-cyclopropylethinylpyridin-3-yl)methanon | Reinigung
durch Umkehrphasen (C18) Präparation
HPLC unter Elution mit Acetonitril:Wasser Smp. 70–71°C, Massenspektrum
(m/e): 282 (M+H+). 1H
NMR (CDCl3) δ 8,67-8,69 (m, 1H), 7,94-7,97
(m, 1H), 7,30-7,53
(m, 5H), 1,12-1,21 (m, 1H), 0,70-0,78 (m, 2H), 0,50-0,56 (m, 2H),
HPLC 97,8%, TLC (Silica, 1:1 Ethylacetat:Hexan) Rf 0,36. |
-
Allgemeine Präparation O
-
tert-Butyldimethyl-prop-2-inyloxysilan
(3,0 Äquivalente)
wird in THF vereinigt und auf 0°C
gekühlt. Ethylmagnesiumbromid
(3,0 Äquivalente)
wird zugegeben und das Gemisch wird bei 0°C gerührt. Nach 0,5 Stunden wird
eine Lösung
des geeigneten Aldehyds (1,0 Äquivalente)
als eine Lösung
in THF in das obige Gemisch tropfenweise gegeben und das Gemisch
wird bei 0°C
und bei Raumtemperatur für
0,5 Stunden gerührt.
Das Gemisch wird in gesättigte
wässrige
Ammoniumchloridlösung
gegossen, mit Ether extrahiert, die vereinigte organische Phase
wird mit MgSO4 vereinigt, filtriert und
im Vakuum konzentriert. Der Rückstand
wird durch Blitzchromatographie auf Silicagel unter Bildung der
Titelverbindung gereinigt.
-
Gemäß einem
Verfahren, das zu der Allgemeinen Präparation O ähnlich ist und unter Verwendung
der geeigneten Ausgangsmaterialien können die folgenden Verbindungen
hergestellt und isoliert werden.
| Präparation | Produkt | Physikalische
Daten |
| 160 | 1-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-chlor-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-4-(ter
butyl-dimethylsilanyloxy)-but-2-in-1-ol | MS
(IS) 528,1 (M+1), TLC (50% Et2O in Hexan):
Rf = 0,2. |
| 161 | 1-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-4-(tert-butyl-dimethylsilanyloxy)-but-2-in-1-ol | MS
(IS) 570,1 (M+1), TLC (50% Et2O in Hexan):
Rf = 0,1. |
-
Allgemeine Präparation P
-
Der
geeignete Alkohol (1,0 Äquivalente)
wird in Dichlormethan vereinigt, 4Å Molekularsiebe (Pulver) werden
zugegeben und das Gemisch wird gerührt. Nach 10 min wird N-Methylmorpholin-N-oxid
(2,0 Äquivalente)
in das obige Gemisch gegeben und gerührt. Nach 10 min wird TPAP
(0,1 Äquivalente)
zu dem Gemisch gegeben und bei Raumtemperatur gerührt. Nach
20 min wird das Gemisch durch ein Kissen aus Silicagel filtriert
und das Filtrat wird im Vakuum konzentriert. Der Rückstand
wird durch Blitzchromatographie auf Silicagel unter Bildung der
Titelverbindung gereinigt.
-
Gemäß einem
Verfahren, das zu der Allgemeinen Präparation P ähnlich ist und unter Verwendung
der geeigneten Ausgangsmaterialien werden die folgenden Verbindungen
hergestellt und isoliert.
| Präparation | Produkt | Physikalische
Daten |
| 162 | 1-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-chlor-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-4-(tert-butyl-dimethylsilanyloxy)-but-2-in-1-on | MS
(IS) 526,1 (M+1), TLC (30% Et2O in Hexan):
Rf 0,2. |
| 163 | 1-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-4-(tert-butyl-dimethylsilanyloxy)-but-2-in-1-on | MS
(IS) 568,1 (M+1), TLC (50% Et2O in Hexan):
Rf 0,3. |
-
Allgemeine Präparation Q
-
2-Chlorphenylhydroximimoylsäurechlorid
(2,0 Äquivalente,
Siehe: A. Q. Nussein et al, J. Heterocycl, Chem, 1983, 20(2), 301–304,) und
das geeignete Isoxazol (1,0 Äquivalente)
werden in EtOAc (3,0 ml) vereinigt und Triethylamin (2,5 Äquivalente)
wird zugegeben und das Gemisch wird bei Raumtemperatur für 2 Stunden gerührt und
für 18
Stunden bei 50°C.
Das Reaktionsgemisch wird mit gesättigter Natriumbicarbonatlösung behandelt,
mit Ether extrahiert, die vereinigten organischen Phasen werden
mit MgSO4 vereinigt, filtriert und im Vakuum
konzentriert. Der Rückstand
wird durch Blitzchromatographie auf Silicagel unter Bildung der
Titelverbindung gereinigt.
-
Gemäß einem
Verfahren, das zu der Allgemeinen Präparation O ähnlich ist und unter Verwendung
der geeigneten Ausgangsmaterialien können die folgenden Verbindungen
hergestellt und isoliert werden.
| Präparation | Produkt | Physikalische
Daten |
| 164 | [1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-chlor-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-[5-(tert-butyl-dimethyl-silanyloxymethyl)-3-(2-chlorphenyl)isoxazol-4-yl]methanon | MS
(IS) 679,1 (M+1), TLC (50% Et2O in Hexan):
Rf = 0,3. |
| 165 | [1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-[5-(tert-butyl-dimethylsilanyloxymethyl)-3-(2-chlorphenyl)isoxazol-4-yl]methanonl | MS
(IS) 721,2 (M+1), TLC (50% Et2O in Hexan):
Rf = 0,2. |
-
Allgemeine Präparation R
-
Der
geeignete geschützte
Alkohol (1,0 Äquivalente)
wird in Methanol vereinigt, Toluolsulfonsäure (1,3 Äquivalente) wird zugegeben
und das Gemisch kann bei Raumtemperatur rühren. Nach 18 Stunden wird
im Vakuum konzentriert, der Rückstand
wird in Ether verdünnt,
die entstehende organische Lösung
wird mit wässriger
gesättigter
Natriumbicarbonatlösung
gewaschen, getrocknet, filtriert und im Vakuum konzentriert. Der Rückstand
wird durch Blitzchromatographie auf Silicagel unter Bildung der
Titelverbindung gereinigt.
-
Gemäß einem
Verfahren, das zu der Allgemeinen Präparation R ähnlich ist und unter Verwendung
der geeigneten Ausgangsmaterialien werden die folgenden Verbindungen
hergestellt und isoliert.
| Präparation | Produkt | Physikalische
Daten |
| 166 | [1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-chlor-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-[3-(2-chlorphenyl)-5-hydroxymethyl-isoxazol-4-yl]methanon | MS
(IS) 564,9 (M+1), TLC (30% Hexan in Et2O):
Rf = 0,1. |
| 167 | [1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-[3-(2-chlorphenyl)-5-hydroxymethyl-isoxazol-4-yl]methanon | MS
(IS) 607,0 (M+1), TLC (20% Ether in Hexan): Rf =
0,1. |
-
Präparation
168
-
[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-morpholin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-[3-(2-chlorphenyl)-5-hydroxymethyl-isoxazol-4-yl]methanon
-
[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-chlor-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-[3-(2-chlorphenyl)-5-hydroxymethylisoxazol-4-yl]methanon
(1,0 Äquivalente)
und Morpholin (3,0 Äquivalente)
werden vereinigt und bei 50°C
erhitzt. Nach 18 Stunden wird das Gemisch mit Dichlormethan verdünnt und
mit Wasser gewaschen, die organische Phase wird mit MgSO4 getrocknet, filtriert und im Vakuum konzentriert.
Der Rückstand
wird durch Blitzchromatographie auf Silicagel unter Bildung der
Titelverbindung gereinigt. MS (IS) 616,0 (M+1), TLC (50% EtOAc in Hexan):
Rf = 0,1.
-
Allgemeine Präparation S
-
Der
geeignete Alkohol (1,0 Äquivalente)
wird in Dichlormethan vereinigt, Dess-Martin Periodinan (2,0 Äquivalente)
wird zugegeben und das Gemisch kann bei Raumtemperatur rühren. Nach
1 Stunde wird im Vakuum konzentriert und der Rückstand wird mit Ether verdünnt und
mit gesättigter
wässriger
Natriumbicarbonatlösung
gewaschen, die organische Phase wird mit wasserfreiem MgSO4 getrocknet, filtriert und im Vakuum konzentriert.
Es wird durch Chromatographie auf Silicagel unter Bildung der Titelverbindung
gereinigt.
-
Gemäß einem
Verfahren, das zu der Allgemeinen Präparation S ähnlich ist und unter Verwendung
der geeigneten Ausgangsmaterialien werden die folgenden Verbindungen
hergestellt und isoliert.
| Präparation | Produkt | Physikalische
Daten |
| 169 | 4-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-morpholin-4-yl-1H-[1‚2,3]triazol-4-carbonyl]-3-(2-chlorphenyl)isoxazol-5-carbaldehyd | MS
(IS) 614,1 (M+1), TLC (50% Ether in Hexan): Rf =
0,1. |
| 170 | 4-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonyl]-3-(2-chlorphenyl)isoxazol-5-carbaldehyd | MS
(IS) 605,0 (M+1), TLC (33% EtOAc in Hexan): Rf =
0,1. |
-
Präparation
171
-
5-Chlor-1-(3,5-dichlorbenzyl)-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäureethylester
-
1-(3,5-Dichlorbenzyl)-5-hydroxy-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäureethylester
(1 Äquivalent)
wird mit PCl5 (2 Äquivalente) in Toluol vereinigt
und bei 40–50°C erhitzt,
bis die Reaktion vollständig
ist. Das Gemisch wird konzentriert mit wässrigem NaHCO3 behandelt
und mit Et2O extrahiert. Die vereinigten
Extrakte werden über Na2SO4 vereinigt, konzentriert
und durch Chromatographie auf Silicagel gereinigt. MS (IS) 334,0,
336,0 (M+1).
-
Präparation
172
-
2-Chlor-4-fluorbenzylamin
-
Triphenylphosphin
(129,9 g, 495 mmol) wird zu einer Lösung aus 1-Azidomethyl-2-chlor-4-fluorbenzol (61,2
g, 330 mmol) in THF (500 ml) und Wasser (30 ml) gegeben. Es wird
bei RT gerührt,
bis kein weiteres N2 sich entwickelt. Es
werden 100 ml MeOH zugegeben und bei RT über Nacht gerührt. Es
wird konzentriert, mit 1 N HCl Lösung
auf pH 1 angesäuert
und mit CH2Cl2 (dreimal)
extrahiert und über
MgSO4 getrocknet. Es wird unter Bildung
der Titelverbindung (38,5 g, 73%) als klare Flüssigkeit konzentriert. MS (IS)
160 (M+1). 1H NMR (400 MHz, CDCl3): 3,90 (s, 2H), 6,96 (t, 1H, J = 6,4 Hz),
7,11 (d, 1H, J = 8,3 Hz), 7,36 (t, 1H, J = 6,4 Hz).
-
Präparation
173
-
[2-(2-Chlor-4-fluorbenzylamino)ethyl]carbonsäure-tert-butylester
-
Zu
einer Lösung
aus 2-Chlor-4-fluorbenzaldehyd (742 mg, 4,68 mmol) in MeOH (16 ml)
wird N-(2-Aminoethyl)carbaminsäure-tert-butylester
(500 mg, 3,12 mmol) gegeben und bei RT für 4 Stunden gerührt. Die
Reaktion wird auf 0°C
gekühlt
und langsam wird NaBH4 (1,42 g, 37,4 mmol)
zugegeben. Die Reaktion kann sich langsam auf RT erwärmen und
wird für
12 Stunden gerührt.
Die Reaktion wird mit 1 N NaOH (80 ml) gestoppt und mit CH2Cl2 (40 ml) extrahiert.
Die organische Phase wird über
Na2SO4 getrocknet
und unter Bildung der Titelverbindung konzentriert. Quantitative
Ausbeute: MS (IS) 303,1 (M+1).
-
Gemäß einem
Verfahren, das zu der Präparation
173 ähnlich
ist können
die folgenden Verbindungen mittels der geeigneten Ausgangsmaterialien
hergestellt und isoliert werden.
| Präparation | Produkt | Physikalische
Daten |
| 174 | [3-(2-Chlorbenzylamino)propyl]carbaminsäure-tert-butylester | Rf = 0,47 20:1 CHCl3/MeOH |
| 175 | N1-(2-Chlorbenzyl)-2-methylpropan-1,2-diamin | MS
(IS) 213,1 (M+1) |
| 176 | [2-(4-Methylbenzylamino)ethyl]carbamisäure-tert-butylester | Rf = 0,51 20:1 CHCl3/MeOH |
| 177 | R-[2-(1-Phenylethylamino)ethyl]carbaminsäure-tert-butylester | Rf = 0,77 20:1 CHCl3/MeOH
für das
Ausgangsamin siehe: Polniaszek et al, Syn. Comm. 1992, 22(1), 171–178 |
| 178 | S-[2-(1-Phenylethylamino)ethyl]carbaminsäure-tert-butylester | Rf = 0,77 20:1 CHCl3/MeOH |
| 179 | [2-(2,3-Dichlorbenzylamino)ethyl]carbaminsäure-tert-butylester | MS
(IS) 319,0 (M+1) |
| 180 | [2-(2-Trifluormethylbenzylamino)ethyl]carbaminsäure-tert-butylester | MS
(IS) 319,1 (M+1) |
| 181 | [2-(2-Methylbenzylamino)ethyl]carbaminsäure-tert-butylester | MS
(IS) 265,1 (M+1). |
-
Allgemeine Präparation T
-
N-(2-Aminoethyl)carbaminsäure-t-butylester
(1,2 Äquivalente)
wird in MeOH gelöst
und ein geeignetes Aldehyd oder Keton (1 Äquivalent), NaCNBH3 (2,0 Äquivalente)
und HOAc (katalytisch) werden zugegeben. Es wird bei RT für 72 h gerührt. Es
wird mit Wasser gestoppt und in 20% iPrOH/CHCl3 gelöst. Es wird
mit gesättigtem
wässrigem
NaHCO3 und Kochsalzlösung gewaschen. Es wird getrocknet
(Na2SO4), filtriert
und im Vakuum konzentriert. Eine Reinigung durch Chromatographie
ergibt die Titelverbindung.
-
Gemäß einem
Verfahren, das zu der Allgemeinen Präparation T ähnlich ist, können die
folgenden Verbindungen hergestellt und isoliert werden.
| Präparation | Produkt | Physikalische
Daten |
| 182 | [2-(2-Chlorbenzylamino)ethyl]carbaminsäure-tert-butylester | MS
(IS) 287,1 (M+1), TLC Rf = 0,28 (1:1 EtOAc/Hexan) |
| 183 | {2-[1-(2-Chlorphenyl)ethylamino]ethyl}carbaminsäure-tert-butylester | MS
(IS) 299,1 (M+1) TLC Rf = 0,34 (1:1 EtOAc/Hexan) |
-
Allgemeine Präparation U
-
Die
geeignete Säure
(1 Äquivalent),
das geeignete Amin (1,5 Äquivalente),
EDCl (1,1 Äquivalente), HOAt
oder HOBt (1,1 Äquivalente),
TEA (1,1 Äquivalente)
und DMAP (kat.) in DMF oder CH2Cl2 werden vereinigt und über Nacht bei RT gerührt. Es
wird zur Trockne konzentriert und in 20% iPrOH/CHCl3 gelöst. Es wird mit
gesättigtem
wässrigem
NaHCO3 und Kochsalzlösung gewaschen. Es wird getrocknet
(Na2SO4), filtriert
und zur Trockne konzentriert. Es wird durch Kristallisation oder
Chromatographie unter Bildung der Titelverbindung gereinigt.
-
Gemäß einem
Verfahren, das zu der Allgemeinen Präparation U ähnlich ist, können die
folgenden Verbindungen hergestellt und isoliert werden.
| Präp. Nr. | Produkt | Physikalische
Daten |
| 184 | {2-[[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonyl]-(2-chlorbenzyl)amino]ethyl}carbaminsäure-tert-butylester | MS
(IS) 683,06 (M+1) TLC Rf = 0,29 (10% MeOH/CHCl3). |
| 185 | {2-[[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-chlor-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonyl]-(2-chlorbenzyl)amino]ethyl}carbaminsäure-tert-butylester | MS
(IS) 640,0 (M+1) TLC Rf = 0,60 (1:1 EtOAc/Hexan) |
| 186 | (2-{[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-chlor-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonyl]-[1-(2-chlorphenyl)ethyl]amino}ethyl)carbaminsäure-tert-butylester | MS
(IS) 654,0 (M+1), TLC Rf = 0,60 (1:1 EtOAc/Hexan) |
| 187 | (2-{[1
-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonyl]-[1-(2-chlorphenyl)ethyl]amino}ethyl)carbaminsäure-tert-butylester | MS
(IS) 697,0 (M+1) TLC Rf = 0,50 (10% MeOH/CHCl3) |
| 188 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-chlor-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäure-2-chlor-benzylamid | MS
(IS) 497 (M+1) 1H NMR (400 MHz, CDCl3): 4,72 (d, 2H, J = 6,6 Hz), 5,65 (s, 2H),
7,25 (m, 2H), 7,38 (m, 1H), 7,46 (m, 1H), 7,56 (bs, 1H), 7,78 (s, 2H),
7,89 (s, 1H). |
| 189 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäure-2-chlorbenzylamid | MS
(IS) 540 (M+1) 1H NMR (400 MHz, CDCl3): 4,67 (d, 2H, J = 6,4 Hz), 5,56 (s, 2H),
7,24 (m, 4H), 7,40 (m, 2H), 7,49 (m, 2H), 7,70 (bs, 1H), 7,85 (s, 1H),
8,76 (s, 2H) |
| 190 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-3-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäure-2-chlorbenzylamid | MS
(IS) 540 (M+1) 1H NMR (400 MHz, CDCl3): 4,67 (d, 2H, J = 6,4 Hz), 5,60 (s, 2H),
7,24 (m, 2H), 7,40 (m, 2H), 7,45 (m, 2H), 7,62 (m, 1H), 7,70 (m, 1H),
7,82 (s, 1H), 8,53 (s, 1H), 8,74 (s, 1H) |
| 191 | (R)-1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäure [1-(2-chlorphenyl)ethyl]amid | MS
(IS) 554 (M+1) TLC: Rf = 0,43 (3% MeOH/CHCl3) |
| 192 | (R)-1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-chlor-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäure-[1-(2-chlorphenyl)ethyl]amid | MS
(IS) 511 (M+1) TLC: Rf = 0,59 (50% EtOAc/Hexan) |
| 193 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-chlor-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäure-2-chlor-4-fluorbenzylamid | MS
(IS) 515 (M+1) TLC: Rf = 0,58 (3% MeOH/CHCl3) |
| 194 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-3-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäure-[1-(2-chlorphenyl)ethyl]amid | MS
(IS) 554 (M+1) TLC: Rf 0,39 (3% MeOH/CHCl3) |
| 195 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäure-2-chlor-4-fluorbenzylamid | MS
(IS) 558 (M+1) TLC: Rf = 0,21 (3% MeOH/CHCl3) |
| 196 | 1-(3,5-Dichlorbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäure-2-chlorbenzylamid | MS
(IS) 472,1, 474,1 (M+1) TLC Rf = 0,43 (7%
MeOH/CH2Cl2) |
| 197 | 5-Chlor-1-(3,5-dichlorbenzyl)-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäure-2-chlorbenzylamid | MS
(FAB) 429,0, 431,0 M+, Rf =
0,37 (CH2Cl2) |
| 198 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyrazin-2-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäure-2-chlorbenzylamid | MS
(IS) 536,0 (M+1), TLC Rf = 0,62 (1:1 EtOAc/Hexan) |
| 199 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäure-2-chlor-benzylamid | MS
(IS) 537,2 (M–1)
Rf = 0,24 (1:1 Hexan:EtOAc) |
| 200 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäure-benzylamid | MS
(IS) 505,2 (M+1) Rf = 0,13 (3:1 Hexan:EtOAc) |
| 201 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäure-2-methylbenzylamid | MS
(IS) 519,1 (M+1) Rf = 0,21 (3:1 Hexan:EtOAc) |
| 202 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäure-2-trifluormethylbenzylamid | MS
(IS) 573,1 (M+1) Rf = 0,29 (3:1 Hexan:EtOAc) |
| 203 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäure-2-brombenzylamid | MS
(IS) 585,1 (M+1) Rf = 0,24 (3:1 Hexan:EtOAc) |
| 204 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäure-4-fluor-benzylamid | MS
(IS) 523,1 (M+1) Rf = 0,14 (3:1 Hexan:EtOAc) |
| 205 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäure-2,3-dichlorbenzylamid | MS
(IS) 573,0 (M+1) Rf = 0,18 (3:1 Hexan:EtOAc) |
| 206 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäure-2-chlor-4-fluorbenzylamid | MS
(IS) 557,1 (M+1) Rf = 0,20 (3:1 Hexan:EtOAc) |
| 207 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäure-p-tolylamid | MS
(IS) 505,0 (M+1) Rf = 0,26 (3:1 Hexan:EtOAc) |
| 208 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäure-(2-chlorphenyl)amid | MS
(IS) 525,1 (M+1) Rf = 0,44 (3:1 Hexan:EtOAc) |
| 209 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäure-[1-(4-fluorphenyl)ethyl]amid | MS
(IS) 537,2 (M+1) Rf = 0,20 (3:1 Hexan:EtOAc) |
| 210 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäure-((S)-1-phenylethyl)amid | MS
(IS) 519,2 (M+1) Rf = 0,18 (3:1 Hexan:EtOAc) |
| 211 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäurephenylamid | MS
(IS) 491,2 (M+1) Rf = 0,17 (4:1 Hexan:EtOAc) |
| 212 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäure-(2-chlor-4-methylphenyl)amid | MS
(IS) 539,0 (M+1) Rf = 0,38 (3:1 Hexan:EtOAc) |
| 213 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäure-(3,4-dichlorphenyl)amid | MS
(IS) 559,0 (M+1) Rf = 0,42 (3:1 Hexan:EtOAc) |
| 214 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäure-(2,4-dichlorphenyl)amid | MS
(IS) 557,0 (M–1)
Rf = 0,34 (3:1 Hexan:EtOAc) |
| 215 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäure-((R)-1-phenylethyl)amid | MS
(IS) 519,1 (M+1) Rf = 0,14 (3:1 Hexan:EtOAc) |
| 216 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäure-[1-(R)-(2-chlorphenyl)ethyl]amid | MS
(IS) 553,0 (M+1) Rf = 0,31 (3:1 Hexan:EtOAc) |
| 217 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäure-(2-chlor-4-fluorphenyl)amid | MS
(IS) 543,0 (M+1) Rf = 0,35 (3:1 Hexan:EtOAc). |
-
Allgemeine Präparation V
-
Das
geeignete Chlortriazol (1 Äquivalent)
und das geeignete Amin (Überschuss)
werden vereinigt und in einem verschlossenen Röhrchen unter N2 über Nacht
auf 100°C
erhitzt. Es wird konzentriert, der Rückstand wird in 20% i-PrOH/CHCl3 gelöst
und mit gesättigter
NaHCO3 Lösung
und Kochsalzlösung
gewaschen. Die vereinigten organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet, filtriert und konzentriert.
Der Rückstand
wird durch Blitzchromatographie oder durch Silicagel, Hexan/EtOAc
6:1 bis 2:1 Gradient unter Bildung der Titelverbindung gereinigt.
-
Gemäß einem
Verfahren, das zu der Allgemeinen Präparation V ähnlich ist, können die
unten angegebenen Verbindungen hergestellt und isoliert werden.
| Präparation
Nr | Produkt | Physikalische
Daten |
| 218 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-morpholin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäure-2-chlorbenzylamid | MS
(IS) 548 (M+1) 1H NMR (400 MHz, CDCl3): 3,06 (t, 4H, J = 4,7 Hz), 3,75 (t, 4H,
J = 4,7 Hz), 4,72 (d, 2H, J = 6,4 Hz), 5,57 (s, 1H), 7,25 (m, 2H),
7,39 (m, 1H), 7,43 (m, 1H), 7,68 (bs, 1H), 7,83 (s, 2H), 7,87 (s,
1H) |
| 219 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-dimethylamino-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäure-2-chlorbenzylamid | MS
(IS) 506 (M+1) TLC: Rf = 0,48 (35% EtOAc/Hexan) |
| 220 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-(4-methyl-piperazin-1-yl)-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäure-2-chlorbenzylamid | MS
(IS) 561 (M+1) TLC: Rf = 0,26 (5% MeOH/CHCl3) |
| 221 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-thiomorpholin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäure-2-chlor-benzylamid | MS
(IS) 564 (M+1) TLC: Rf 0,61 (50% EtOAc/Hexan) |
| 222 | (R)-1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-morpholin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäure-[1-(2-chlorphenyl)ethyl]amid | MS
(IS) 562 (M+1) TLC: Rf = 0,44 (3% MeOH/CHCl3) |
| 223 | (R)-1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-(4-methylpiperazin-1-yl)-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäure-[1-(2-chlorphenyl)ethyl]amid | MS
(IS) 575 (M+1) TLC: Rf 0,17 (3% MeOH/CHCl3) |
| 224 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-morpholin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäure-2-chlor-4-fluorbenzylamid | MS
(IS) 566 (M+1) TLC: Rf = 0,34 (50% EtOAc/Hexan) |
| 225 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-(4-methylpiperazin-1-yl)-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäure-2-chlor-4-fluorbenzylamid | MS
(IS) 579 (M+1) TLC: Rf 0,31 (3% MeOH/CHCl3) |
| 226 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-dimethylamino-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäure-2-chlor-4-fluorbenzylamid | MS
(IS) 524 (M+1) TLC: Rf 0,43 (1% MeOH/CHCl3) |
| 227 | 3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-chlor-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-5-(tert-butyl-dimethylsilanyloxy-methyl)isoxazol-4-yl]-(2-morpholin-4-yl-phenyl)methanon | TLC:
Rf = 0,65 (2:1 Hexan/EtOAc) MS/ES: 730,0
(M+1) |
| 228 | (±)-[3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-chlor-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-5-(1-tert-butoxyethyl)isoxazol-4-yl]-(2-morpholin-4-yl-phenyl)methanon | TLC:
Rf = 0,54 (2:1 Hexan/EtOAc) MS/ES: 685,9
(M+1) |
| 229 | 1-(3,5-Dichlorbenzyl)-5-morpholin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäure-2-chlorbenzylamid | MS
(IS) 502,0587 [(M+Na)+] Rf =
0,10 (CH2Cl2) |
| 230 | {2-[[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-morpholin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonyl]-(2-chlorbenzyl)amino]ethyl}carbaminsäure-tert-butylester | MS
(IS) 691,1 (M+1) TLC Rf = 0,40 (1:1 EtOAc/Hexan) |
| 231 | (2-{[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-morpholin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonyl]-[1-(2-chlorphenyl)ethyl]amino}ethyl)carbaminsäure-tert-butylester | MS
(IS) 705,0 (M+1) TLC Rf = 0,50 (1:1 EtOAc/Hexan). |
-
Präparation
232
-
[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-morpholin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-morpholin-4-yl-methanon
-
1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-chlor-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäureethylester
wird in Morpholin (20 Äquivalente)
gelöst.
Es wird bei 70°C über Nacht
gerührt
und dann wird die Temperatur auf 80°C erhöht und das Rühren wird
für weitere
60 Stunden fortgesetzt. Es wird auf RT gekühlt, in einen Trenntrichter
mit EtOAc und 1 N HCl gegossen. Die Phasen werden getrennt und die
organische Phase wird mit 1 N HCl und dann mit Kochsalzlösung gewaschen.
Es wird über
MgSO4 getrocknet, filtriert und konzentriert.
Es wird mittels Silicagelchromatographie mittels eines Gradienten
aus 1:1 bis 1:5 Hexan:EtOAc unter Bildung des gewünschten Produkts
gereinigt. MS (IS) 494,2 (M+1), Rf = 0,16 (1:1 Hexan:EtOAc).
-
Allgemeine Präparation W
-
Das
N-Boc-geschützte
Amin der Wahl (1 Äquivalent)
wird in HCl × HOAc
gelöst
und bei RT gerührt, bis
die Reaktion vollständig
ist. Es wird unter Bildung der Titelverbindung zur Trockne konzentriert.
-
Gemäß einem
Verfahren, das zu der Allgemeinen Präparation W analog ist, können die
folgenden Verbindungen hergestellt und isoliert werden.
| Präparation
Nr | Produkt | Physikalische
Daten |
| 233 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäure-(2-aminoethyl)-(2-chlorbenzyl)amiddihydrochlorid | MS
(IS) 583,1 (M+1). Analyse berechnet für C26H21ClF6N60 × 2 HCl:
C 47,61, H 3,53, N 12,81. Gefunden: C 47,25, H 3,42, N 12,44. |
| 234 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-morpholin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäure (2-aminoethyl)-(2-chlorbenzyl)amidhydrochlorid | MS
(IS) 591,1 (M+1), HPLC Spur (100%) |
| 235 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-morpholin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäure (2-aminoethyl)-[1-(2-chlorphenyl)ethyl]amiddihydrochlorid | MS
(IS) 605,2 (M+, Analyse berechnet für C26H2ClF6N6O2 × 2,5
HCl: C 44,86, H 4,27, N 12,07. Gefunden: C 44,82, H 4,51, N 11,60. |
| 236 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridyl-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-(2-carbonsäure (2-aminoethyl)-[1-(2-chlorphenyl)ethyl]amiddihydrochlorid | MS
(IS) 598,1 (M+1), HPLC Spur (98 %). |
-
Präparation
237
-
N1-(2-Chlor-4-fluorbenzyl)ethan-1,2-diamin
-
Zu
einer Lösung
aus [2-(2-Chlor-4-fluorbenzylamino)ethyl]carbaminsäure-tert-butylester
(500 mg, 1,65 mmol) und Anisol (538 μl, 4,95 mmol) in CH2Cl2 (8,25 ml) wird TFA (1,39 ml, 18 mmol) gegeben
und bei RT für
12 Stunden gerührt.
Die Lösung
wird in einen Trenntrichter gegossen und 1 N HCl wird zugegeben,
bis die Lösung
sauer ist. Es wird mit CH2Cl2 (2 × 20 ml)
extrahiert. Zu der wässrigen
Portion wird 5 N NaOH gegeben, bis die Lösung basisch ist und es wird
mit CH2Cl2 (2 × 20 ml)
extrahiert. Es wird über
Na2SO4 getrocknet und
unter Bildung der Titelverbindung (196 mg, 59%) konzentriert. MS
(IS) 203,1.
-
Gemäß einem
Verfahren, das zu der Präparation
237 ähnlich
ist, können
die folgenden Verbindungen hergestellt und isoliert werden.
| Präparation Nr | Produkt | Physikalische
Daten |
| 238 | N1-(2,3-Dichlorbenzyl)ethane-1,2-diamin | 182
mg roh, 51% MS (IS) 219,1 (M+1) |
| 239 | N1-(2-Trifluormethylbenzyl)ethan-1,2-diamin | 123
mg roh, 35% MS (IS) 219,0 (M+1) |
| 240 | N1-(2-Methylbenzyl)ethan-1,2-diamin | 128
mg roh, 47% MS (IS) 165,1 (M+1) |
| 241 | N1-p-Tolylethan-1,2-diamin | Quantative
Ausbeute MS (IS) 151,1 (M+1) Rf = 0,11 100%
MeOH |
| 242 | R-N1-(1-Phenylethyl)ethan-1,2-diamin | 1,01
g roh, 81% MS (IS) 165,2 (M+1) |
| 243 | S-N1-(1-Phenylethyl)ethan-1,2-diamin | 1,08
g roh, 87% MS (IS) 165,2 (M+1) |
| 244 | N1-(2-Chlorbenzyl)propan-1,3-diamin | MS
(IS) 199,2 (M+1). |
-
Präparation
245
-
1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-4-(4,5-dihydro-1H-imidazol-2-yl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol
-
Zu
einer Lösung
aus Me3Al (1,36 ml, 2 M Lösung in
Toluol) bei 0°C
unter N2 wird Ethylendiamin (185 μl, 0,36 mmol)
gegeben und für
mehrere Minuten auf RT erwärmt.
1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäuremethylester
(750 mg, 1,69 mmol) der in Toluol gelöst ist, wird zu dieser Lösung gegeben.
Die Reaktion wird für
3,5 Stunden bei 110°C
am Rückfluss
erhitzt. Es wird auf RT gekühlt
und für
12 Stunden gerührt.
Die Reaktion wird mit MeOH (2 ml) gestoppt, H2O
(2 ml) wird zugegeben und es wird mit CH2Cl2 (2 × 4
ml) extrahiert. Es wird über
Na2SO4 getrocknet
und unter Bildung der Titelverbindung (30 mg, 4%) konzentriert.
MS (IS) 440,1 (M+1).
-
Präparation
246
-
(4-Methoxybenzyloxy)essigsäuremethylester
-
Natriumhydrid
(5,20 g, 130,0 mmol) wird zu einer gerührten Lösung aus Bromessigsäure (7,23
g, 52,0 mmol) in THF (150 ml) gegeben. Es wird bei RT gerührt, bis
die H2 Entwicklung aufhört. Eine Lösung aus p-Methoxybenzylalkohol
(6,5 ml, 52,5 mmol) in THF (150 ml) wird tropfenweise über 10 Minuten
bei 0°C
zu der Reaktion gegeben. Die Reaktion kann sich auf RT erwärmen. Nach
30 Minuten wird Tetrabutylammoniumbromid (0,97 g, 3,0 mmol) zugegeben
und am Rückfluss
für 4 Stunden
erhitzt. Die Reaktion wird auf 0°C
gekühlt,
mit EtOH (15 ml, absolut) gestoppt und unter Bildung der weißen Feststoffe
konzentriert. Es wird zwischen Et2O und
gesättigter
NaHCO3 Lösung
aufgeteilt und getrennt. Es wird aus der organischen Phase mit gesättigter Natriumbicarbonatlösung (zweimal)
extrahiert und die vereinigten wässrigen
Phasen werden mit 10% H2SO4 Lösung angesäuert. Es
wird aus der wässrigen
Phase mit Et2O (dreimal) extrahiert, die
vereinigten organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet,
filtriert und unter Bildung von 10,66 g des gelben Öls konzentriert.
MeOH (200 ml) und p-Toluolsulfonsäure (50
mg, 0,26 mmol) werden zu dem Rückstand
gegeben und für 4
Stunden auf 60°C
erhitzt. Es kann unter N2 über Nacht
auf RT abkühlen.
Es wird konzentriert und dann wird der Rückstand durch Blitzchromatographie
auf Silicagel unter Elution mit 0–25% EtOAc/Hexan unter Bildung der
Titelverbindung (8,05 g, 74%) als klares Öl gereinigt.
1H
NMR (400 MHz, CDCl3) δ 3,76 (s, 3H), 3,81 (s, 3H),
4,07 (s, 2H), 4,57 (s, 2H), 6,88 (d, 2H, J = 8,3 Hz), 7,29 (d, 2H,
J = 8,3 Hz).
-
Präparation
247
-
(4-Methoxybenzyloxy)essigsäurehydrazid
-
Hydrazinhydrat
(2,1 ml, 42,1 mmol) und Pyridin (0,3 ml, 3,8 mmol) werden zu einer
Lösung
aus (4-Methoxybenzyloxy)essigsäuremethylester
(8,05 g, 38,3 mmol) in Ethanol (100 ml, absolut) gegeben. Die Reaktion wird
am Rückfluss
unter N2 über Nacht erhitzt. Es wird
konzentriert, Toluol wird zugegeben und konzentriert (zweimal).
Der Rückstand
wird durch Blitzchromatographie auf Silicagel unter Elution mit
0–40%
ACN/CH2Cl2 unter
Bildung der Titelverbindung (6,42 g, 80%) als klares Öl gereinigt.
1H NMR (400 MHz, DMSO) δ 3,73 (s, 3H), 3,84 (s, 2H),
4,24 (bs, 2H), 4,42 (s, 2H), 6,89 (d, 2H, J = 8,3 Hz), 7,27 (d,
2H, J = 8,3 Hz), 9,00 (bs, 1H), MS (IS) 209 (M–).
-
Präparation
248
-
Triisopropylsilanyloxyessigsäurehydrazid
-
Es
werden 4,1 g Imidazol (3 Äquivalente)
zu einer Lösung
aus 1,8 g Methylglycolat (HOCH2CO2Me, 1 Äquivalent)
in 30 ml DMF gegeben. Als nächstes
werden 6,4 ml (1,5 Äquivalente)
Triisopropylsilylchlorid zugegeben und über Nacht bei RT gerührt. Es
wird in 30 ml gesättigtes
NaHCO3 gegossen und mit Et2O
(2 × 35 ml)
extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden mit 1 N HCl,
Wasser und Kochsalzlösung
(25 ml jeweils) gewaschen. Das Lösemittel
wird unter Bildung des Silyl-geschützten Methylglycolats
entfernt, das dann in 20 ml THF gelöst wird. Zu dieser Lösung werden
1,6 ml NH2NH2 (2,5 Äquivalente)
gegeben. Die Reaktion wird am Rückfluss über Nacht
erhitzt. Es wird auf RT gekühlt
und dann in gesättigtes
NaHCO3 (30 ml) gegossen und mit Et2O (3 × 20
ml) extrahiert. Das Lösemittel
wird unter Bildung des rohen Hydrazids entfernt, das durch Umkristallisation
aus EtOAc/Hexan unter Bildung von 2,85 g (85% Ausbeute) des gewünschten
Produkts gereinigt wird. MS (IS) 247,1 (M+1), Rf =
0,11 (2:1 Hexan:EtOAc).
-
Allgemeine Präparation X
-
1 Äquivalent
des geeigneten Ausgangsamids wird in 1,2-Dichlorethan (0,05–0,21 M)
gelöst.
PCl5 (1 Äquivalent)
wird zugegeben und bei RT für
30 min gerührt.
Als nächstes
werden 1,8 bis 3 Äquivalente
des gewünschten
Hydrazids zugegeben. Es wird bei 70°C über Nacht gerührt. Es
wird in wässriges NaHCO3 gegossen und mit CH2Cl2 extrahiert. Es wird mittels Radialchromatographie
mittels eines Gradienten aus 1:1 bis 1:5 Hexan:EtOAc gereinigt.
-
Gemäß einem
Verfahren, das zu dem Allgemeinen Verfahren X ähnlich ist, können die
folgenden Verbindungen hergestellt und isoliert werden.
| Präparation Nr | Produkt | Physikalische
Daten |
| 249 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-4-[4-(2-chlorbenzyl)-5-triisopropylsilanyloxymethyl-4H-[1,2,4]triazol-3-yl]-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol | MS
(IS) 749,2 (M+1) Rf = 0,37 (1:1 Hexan:EtOAc) |
| 250 | {3-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-[4-(2-chlorbenzyl)-triisopropylsilanyloxymethyl-4H-[1,2,4]triazol-3-yl]-3H-[1,2,3]triazol-4-yl}dimethylamin | MS
(IS) 716,3 (M+1) Rf = 0,64 (1:1 Hexan:EtOAc). |
-
Allgemeine Präparation Y
-
Das
geeignete Amid wird in Toluol (0,04 M–0,1 M) gelöst. Es werden 0,8 Äquivalente
Lawesson's Reagenz
zugegeben. Die Reaktion wird für
12–24
Stunden auf 110°C
erhitzt oder bis die Reaktion vollständig ist, wie dies gemäß TLC angezeigt
wird. Es wird auf RT gekühlt
in 20 ml Wasser gegossen und mit Et2O extrahiert. Die
vereinigten organischen Phasen werden mit Kochsalzlösung gewaschen,
mit Na2SO4 getrocknet
und mittels Radialchromatographie mittels 4:1 Hexan:EtOAc unter
Bildung der Titelverbindung gereinigt.
-
Gemäß einem
analogen Verfahren zu der Allgemeinen Präparation Y können die
folgenden Verbindungen hergestellt und isoliert werden.
| Präparation
Nr | Produkt | Physikalische
Daten |
| 251 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbothionsäure-2-chlorbenzylamid | MS
(IS) 555,0 (M+1) Rf = 0,34 (3:1 Hexan:EtOAc) |
| 252 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbothionsäure-p-tolylamid | MS
(IS) 555,0 (M+1) |
| 253 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbothionsäure-((S)-1-phenylethyl)amid | MS
(IS) 535,2 (M+1) Rf = 0,38 (3:1 Hexan:EtOAc) |
| 254 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbothionsäure-(2-chlorphenyl)amid | MS
(IS) 541,0 (M+1) Rf = 0,37 (4:1 Hexan:EtOAc) |
| 255 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbothionsäure-(3,4-dichlorphenyl)amid | MS
(IS) 577,0 (M+1) Rf = 0,32 (3:1 Hexan:EtOAc) |
-
Präparation
256
-
1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbaldehyd
-
Natriumborhydrid
(1,70 g, 0,045 mol) wird zu einer Lösung aus 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäureethylester
(5,0 g, 0,011 mol) in EtOH (70 ml) gegeben. Es wird am Rückfluss
erhitzt und für
2 Stunden gerührt.
Es wird auf Raumtemperatur gekühlt.
Das Reaktionsgemisch wird zu 0,5 N HCl (200 ml) und Methylenchlorid
(200 ml) gegeben. Die Phasen werden getrennt und die wässrige Phase
wird mit Methylenchlorid (50 ml) extrahiert. Die organischen Phasen
werden vereinigt, getrocknet (Magnesiumsulfat), filtriert und unter
Bildung von [1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]methanol
konzentriert. [1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]methanol (3,90
g, 0,0097 mol) wird in DMSO (30 ml) gelöst und N,N-Diisopropylethylamin
(6,77 ml, 0,039 mol) wird zugegeben. Zu dieser Lösung wird ein Schwefeltrioxidpyridinkomplex
(3,09 g, 0,019 mol) in DMSO (30 ml) gegeben. Es wird für 2 Stunden
gerührt.
Das Reaktionsgemisch wird zu Ethylacetat (150 ml) und 0,5 N HCl
(200 ml) gegeben und die Phasen werden getrennt. Die wässrige Phase
wird mit Ethylacetat (50 ml) extrahiert. Die organischen Phasen
werden vereinigt und mit gesättigtem
wässrigem
Natriumbicarbonat (100 ml) und 1,0 N HCl (100 ml) gewaschen. Die
organischen Phasen werden getrocknet, (Magnesiumsulfat), filtriert
und unter Bildung der Titelverbindung konzentriert.
1H NMR (500 MHz, DMSO) δ 9,91 (s, 1H), 8,02 (s, 1H),
7,69 (s, 2H), 7,55-7,49 (m, 5H), 5,86 (s, 2H), Massenspektrum (m/e):
400 (M++1).
-
Präparation
257
-
1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-morpholin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbaldehyd
-
[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-morpholin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]morpholin-4-yl-methanon
wird in THF gelöst.
Es wird auf –78°C gekühlt, 28,3
ml (4 Äquivalente)
an 1 M Diisobutylaluminiumhydrid in Toluol werden langsam zugegeben
und für
2,5 Stunden gerührt.
Es wird in ein 0°C
Eisbad überführt und
die Reaktion kann sich langsam erwärmen, während über Nacht gerührt wird.
Es wird durch die Zugabe von ~5 ml an 1 N HCl langsam gestoppt,
während
weiterhin 0°C
bestehen und dann wird auf RT erwärmt. Dann wird in 50 ml an 1
N NaOH gegossen. Es wird mit EtOAc extrahiert, und dann wird die
organische Phase mit 1 N HCl gewaschen. Die organische Phase wird
unter Bildung des gewünschten
Aldehyds konzentriert, das ohne weitere Reinigung verwendet werden
kann. MS (IS) 409,2 (M+1), Rf = 0,61 (1:1 Hexan:EtOAc).
-
Allgemeine Präparation Z
-
2 Äquivalente
Hydroxylaminhydrochlorid werden zu einem Gemisch des geeigneten
Aldehyds in MeOH gegeben. Als nächstes
werden 2 Äquivalente
an NaOAc zugegeben und es wird bei RT gerührt, bis das Aldehyd verbraucht
ist, wie dies gemäß TLC gezeigt
wird. Die Reaktion wird in NaHCO3 gegossen
und mit EtOAc extrahiert, über
MgSO4 getrocknet, filtriert und konzentriert.
Eine Umkristallisation durch Lösen
in einer minimalen Menge an warmer EtOAc wobei zweimal soviel Hexan
zugegeben wird und Kühlen
auf –40°C ergibt das
gewünschte
Oxim.
-
Gemäß einem
Verfahren, das zu der Allgemeinen Präparation Z ähnlich ist, können die
folgenden Verbindungen hergestellt und isoliert werden.
| Präparation
Nr | Produkt | Physikalische
Daten |
| 258 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-morpholin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbaldehydoxim | MS
(IS) 424,2 (M+1) Rf = 0,43 (1:1 Hexan:EtOAc) |
| 259 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbaldehydoxim | MS
(IS) 413,0 (M–1)
Rf = 0,32 (1:1 Hexan:EtOAc) |
| 260 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbaldehydoxim | MS
(IS) 416,0 (M+1) Rf = 0,05 (1:1 Hexan:EtOAc) |
| 261 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-chlor-1H-[1,2,3]triazol-4-carbaldehydoxim | Smp.
140°C TLC:
Rf = 0,35 (2:1 Hexan/EtOAc) MS (IS): 373,0 (M+1). |
-
Präparation
262
-
1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-3-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbaldehydoxim
-
3 Äquivalente
Schwefeltrioxidpyridinkomplex (Aldrich) werden zu einer Lösung aus
[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-3-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-methanol
in DMSO gegeben und dann werden 10 Äquivalente TEA zugegeben. Es
wird für
6 Stunden gerührt,
in 15 ml an 1 N HCl gegossen und mit EtOAc (2 × 20 ml) extrahiert. Das Lösemittel
wird entfernt und der rohe Aldehyd wird in MeOH gelöst. Es werden
1,5 Äquivalente an
Hydroxylaminhydrochlorid zugegeben und für 6 Stunden gerührt. Es
wird in 50 ml Wasser gegossen und mit EtOAc extrahiert. Es wird
mittels Radialchromatographie 1:1 Hexan:EtOAc unter Bildung der
Titelverbindung gereinigt. MS (IS) 416,1 (M+1), Rf = 0,16 (1:1 Hexan:EtOAc).
-
Allgemeine Präparation AA
-
NCS
(1 Äquivalent)
wird in zwei Portionen zu einer Lösung des geeigneten Oxims in
DMF gegeben. Es wird kurz mit einer Heizpistole zur Startunterstützung erhitzt.
Es wird über
Nacht gerührt,
ein weiteres Äquivalent
an NCS wird zugegeben und für
5 Stunden gerührt.
Es wird mit CH2Cl2 verdünnt und
dann mit Wasser und Kochsalzlösung
gewaschen. Es wird auf EtOAc/Hexan unter Bildung des gewünschten
Chloroxims umkristallisiert.
-
Gemäß einem
Verfahren, das zu der Allgemeinen Präparation AA ähnlich ist,
können
die folgenden Verbindungen hergestellt und isoliert werden.
| Präparation Nr | Produkt | Physikalische
Daten |
| 263 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-hydroxyimidoylchlorid | 1H NMR: (400 MHz, CDCl3) δ 8,10 (s,
1H), 7,82 (s, 1H), 7,59-7,45 (m, 5H), 7,19-7,16 (m, 2H), 5,54 (s,
2H), Rf = 0,16 (1:1 Hexan:EtOAc) |
| 264 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-chlor-1H-[1,2,3]triazol-4-hydroxyimidoylchlorid | Smp.
150–155°C (zersetzt)
TLC: Rf = 0,55 (2:1 Hexan/EtOAc). |
-
Preparation 265
-
1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-4-ethinyl-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol
-
Zu
Natriumhydrid (188 mg einer 60% Lösung in Mineralöl, 113 mg
rein, 4,70 mmol) in 14 ml Benzol und 2,5 ml Tetrahydrofuran wird
der (2-Oxopropyl)phosphonsäuredimethylester
(743 mg, 618 μl,
4,48 mmol) als eine Lösung
in 5 ml Benzol bei 0°C
tropfenweise gegeben. Das Gemisch bleibt weiß und produziert einiges Gas.
Nach 1 h bei 0°C
wird Tosylazid (940 mg, 4,70 mmol) als eine Lösung in 2,5 ml Benzol gegeben
und das Bad wird entfernt. Nach 2,3 Stunden wird das Gemisch durch
ein Kissen aus Celite® mit Tetrahydrofuran,
Benzol und Ether gegeben. Es wird konzentriert und auf eine 4 mm
Chromatotronplatte gegeben und mit 100 ml Hexan und dann 200 ml
an 20:80 EtOAc/Hexan, 30:70 EtOAc/Hexan, 50:50 Hexan/EtOAc, 85:15
EtOAc/Hexan und 250 ml an EtOAc unter Bildung von 794 mg an (1-Diazo-2-oxopropyl)phosphonsäuredimethylester
als gelber Feststoff eluiert. Dieses Material kann direkt verwendet
werden. Exakte Masse 192,03: Massenspektrum (ASPCI): m/z = 165,0
(M+1 (-N2).
-
Zu
dem (1-Diazo-2-oxo-propyl)phosphonsäuredimethylester (794, 4,20
mmol) in 70 ml Methanol wird 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbaldehyd
(1,44 g, 3,60 mmol) als eine Lösung in
5 ml Methanol gegeben. Zu diesem Gemisch wird Kaliumcarbonat (995
mg, 7,20 mmol) gegeben und die Lösung
wird für
18 Stunden gemischt. Es wird mit Ether und gesättigtem NaHCO3 verdünnt und
dreimal mit Ether extrahiert, die organischen Bestandteile werden
wieder mit gesättigtem
NaHCO3 gewaschen und die vereinigten organischen
Bestandteile werden mit MgSO4 getrocknet.
Es wird filtriert und konzentriert. Es wird durch Chromatographie
(Silicagel, Hexan/EtOAc Gradient) unter Bildung von 764 mg der Titelverbindung
gereinigt. Exakte Masse 395,09 Spektrum (ASPCI): m/z = 396,1 (M+1),
394,0 (M–1), 1H NMR (250 MHz, CDCl3) δ 7,73 (s,
1H), 7,55-7,40 (m, 3H), 7,42-7,30 (m, 3H), 5,52 (s, 2H), 3,21 (s,
H).
-
Gemäß einem
Verfahren, das zu der Allgemeinen Präparation 265 ähnlich ist,
können
die folgenden Verbindungen hergestellt und isoliert werden.
| Präparation
Nr | Produkt | Physikalische
Daten |
| 266 | 4-[3-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-ethinyl-3H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyridin | Exakte
Masse 396,08 Spektrum (ASPCI): m/z = 397,1 (M+1), 395,1 (M–1), 1H NMR (250 MHz, CDCl3) δ 8,72 (d,
J = 6,0 Hz, 2H), 7,77 (s, 1H), 7,48 (s, 2H), 7,22 (d, J = 6,0 Hz,
2H), 5,64 (s, 2H), 3,22 (s, 1H). |
| 267 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-chlor-4-ethinyl-1H-[1,2,3]triazol | MS
(IS) 353,9 (M+1), 1HNMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,88
(s, 1H), 7,76 (s, 2H), 5,61 (s, 2H), 3,42 (s, 1H). |
-
Allgemeine Präparation BB
-
Das
geeignete Alkin (9,76 mmol) wird in THF (50 ml) gelöst und auf –78°C gekühlt. Eine
Lösung
aus MeMgBr (3 Äquivalente,
3,0 M in Ether) wird zugegeben und bei –78°C für 1,5 Stunden gerührt und
dann wird 2-Chlorbenzaldehyd (3 Äquivalente)
zugegeben. Die Lösung
wird bei –78°C für 1 Stunde
gerührt,
und dann bei RT für
2 Stunden gerührt.
Die Lösung
wird mit Ether (100 ml) verdünnt
und mit 1 N HCl (30 ml), gesättigtem NaHCO3 (50 ml) und Kochsalzlösung (50 ml) gewaschen. Es
wird getrocknet, filtriert und die organische Phase wird dann konzentriert
und das rohe Material wird durch Blitzchromatographie (Silicagel,
Hexan/EtOAc Gradient) unter Bildung der Titelverbindung gereinigt.
-
Gemäß einem
Verfahren, das zu der Allgemeinen Präparation BB ähnlich ist,
können
die folgenden Verbindungen hergestellt und isoliert werden.
| Präparation
Nr | Produkt | Physikalische
Daten |
| 268 | 3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-chlor-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-1-(2-chlorphenyl)prop-2-in-1-ol | MS
(IS) 493,9 (M+1), 1H NMR (400MHz, CDCl3) δ 7,87
(s, 1H), 7,79 (dd, 1H, J = 2,0, 7,8), 7,75 (s, 2H), 7,38 (dd, 1H,
J = 1,5, 7,3), 7,30 (m, 2H), 6,05 (s, 1H), 5,60 (s, 2H), 2,60 (br
s, 1H) |
| 269 | 3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-1-(2-chlorphenyl)prop-2-in-1-ol | MS
(IS) 536,0 (M+1), 1H NMR (250MHz, CDCl3) δ 7,71
(s, 1H), 7,56 (m, 1H), 7,43 (s, 2H), 7,35-7,48 (m, 3H), 7,09-7,34 (m, 5H), 5,90
(s, 1H), 5,57 (s, 2H) |
| 270 | 3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-1-(2-chlorphenyl)-prop-2-in-1-ol | MS
(IS) 537,0 (M+1) 535,0 (M–1), 1H NMR (250 MHz, CDCl3) δ 8,65 (d,
J = 6,25 Hz, 2H), 7,77 (s, 1H), 7,60 (m, 1H), 7,48 (s, 2H), 7,10-7,35
(m, 5H), 5,92 (s, 1H), 5,63 (s, 2H). |
-
Allgemeine Präparation CC
-
Unter
N2 wird ein ofengetrockneter Kolben mit
Oxalylchlorid (2M in CH2Cl2,
1,2 Äquivalente)
gewaschen und in einem Trockeneis/Acetonbadgemisch gekühlt. DMSO
(3 Äquivalente)
wird mittels einer Spritze langsam zugegeben und für 45 Minuten
gerührt.
Der Alkohol von Interesse (1 Äquivalent)
wird in wasserfreiem CH2Cl2 (0,4
M) langsam mittels einer Spritze zugegeben und für 1 Stunde gerührt. TEA
(5 Äquivalente)
wird langsam mittels einer Spritze zugegeben und für 90 Minuten
gerührt,
während
auf Raumtemperatur erwärmt wird.
Es wird mit gesättigtem
wässrigem
NH4Cl and H2O gestoppt
und mit Ether extrahiert, die vereinigten organischen Bestandteile
werden mit Kochsalzlösung
gewaschen, über
MgSO4 getrocknet, filtriert und unter Vakuum
konzentriert. Eine Reinigung durch Blitzchromatographie (Silicagel,
EtOAc/Hexan Gradient) ergibt die Titelverbindung.
-
Gemäß einem
Verfahren, das zu der Allgemeinen Präparation CC ähnlich ist,
können
die folgenden Verbindungen hergestellt und isoliert werden.
| Präparation Nr | Produkt | Physikalische
Daten |
| 271 | 3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-1-(2-chlorphenyl)propinon | MS
(IS) 534,0 (M+1), 1H NMR (CDCl3): δ 8,03 (m,
1H), 7,86 (s, 1H), 7,63-7,30 (m, 10H), 5,70 (s, 2H) |
| 272 | 3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-1-(2-chlorphenyl)propinon | MS
(IS) 534,9 (M+1), 1H NMR (300 MHz, CDCl3): δ 8,86
(d, J = 6,0 Hz, 2H), 8,02 (ap d, 1H), 7,90 (s, 1H), 7,60 (s, 2H),
7,56-7,31 (m, 5H), 5,74 (s, 2H). |
-
Preparation 273
-
3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-chlor-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-1-(2-chlorphenyl)propinon
-
3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-chlor-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-1-(2-chlorphenyl)prop-2-yn-1-ol
(1 Äquivalent)
wird in CH2Cl2 (50
ml) gelöst
und Dess-Martin Periodinan (1,3 Äquivalente)
wird zugegeben. Es wird bei RT gerührt und mit EtOAc (100 ml)
verdünnt.
Die organische Lösung
wird mit 1 N NaOH (50 ml) und gesättigtem NaHCO3 (50
ml) gewaschen, dann getrocknet, filtriert und konzentriert. Das
rohe Material wird durch Blitzchromatographie unter Bildung der
Titelverbindung gereinigt. MS (IS) 491,8 (M+1), 1H
NMR (400 MHz, CDCl3) δ 8,11 (m, 1H), 7,90 (s, 1H),
7,78 (s, 2H), 7,48 (m, 2H), 7,40 (m, 1H), 5,65 (s, 2H).
-
Allgemeine Präparation DD
-
1,1 Äquivalente
des geeigneten Alkins werden in THF gelöst. Es wird auf 0°C gekühlt und
langsam werden 1,5 Äquivalente
LDA (1,5 M in Cyclohexan) zugegeben und für 30 min gerührt. Ein
geeignetes Aldehyd (1 Äquivalent)
wird zugegeben. Es wird für
20 min gerührt
dann auf RT gegeben und über
Nacht gerührt.
Es wird in 1 N HCl gegossen und mit EtOAc extrahiert. Es wird getrocknet,
filtriert und konzentriert. Dann wird der rohe Alkohol in Toluol
oder CH2Cl2 rückgelöst und 5 Äquivalente
an MnO2 werden zugegeben. Da Reaktionsgemisch
wird für
5–10 min
ultrabeschallt, über
Nacht gerührt
und wenn nötig
erhitzt. Das Reaktionsgemisch wird durch ein Kissen aus Celite® und
Silicagel filtriert. Eine Reinigung mittels Chromatographie mittels
eines Gradienten aus 10:1 bis 3:1 Hexan:EtOAc ergibt das gewünschte Produkt.
-
Gemäß einem
Verfahren, das zu der Allgemeinen Präparation DD ähnlich ist,
können
die folgenden Verbindungen hergestellt und isoliert werden.
| Präparation
Nr | Produkt | Physikalische
Daten |
| 274 | 1-(2-Chlorphenyl)-4,4-diethoxy-but-2-in-1-on | 1H NMR: (400 MHz, CDCl3) δ 8,03, d
(J = 7 Hz), 1H, 7,47-7,45, m, 2H, 7,40-7,36, m, 1H, 5,47, s, 1H, 3,83-3,75,
m, 2H, 3,70-3,63, m, 2H, 1,26, t (J = 7 Hz), 6H Rf =
0,32 (10:1 Hexan:EtOAc) |
| 275 | 1-(2-Chlorphenyl)-4-methyl-4-trimethylsilanyloxy-pent-2-in-1-on | 1H NMR: (400 MHz, CDCl3) δ 7,76, d
(J = 7,9Hz), 1H, 7,25, d (J = 3,6 Hz), 2H, 7,20-7,15, m, 1H, 1,39,
s, 6H, 0,00, s, 9H, Rf = 0,74 (6:1 Hexan:EtOAc) |
| 276 | (±)-4-tert-Butoxy-1-(2-chlorphenyl)-pent-2-in-1-on | TLC:
Rf = 0,57 (Hexan/EtOAc) MS/ES: 208,9 [M-C(CH3)3]+ |
| 277 | 4-(tert-Butyldimethylsilanyloxy)-1-(2-chlorphenyl)-but-2-in-1-on | TLC:
Rf = 0,67 (5:1 Hexan/EtOAc) MS/ES: 309,1 (M+1) |
| 278 | 1-(2-Chlorphenyl)-but-2-in-1-on | Smp.
35°C TLC:
Rf = 0,50 (5:1 Hexan/EtOAc) MS/ES: 178,9
(M+1). Die Herstellung erfolgt mittels Butinylmagnesiumbromid (Aldrich) |
| 279 | 1-(2-Chlor-4-fluorphenyl)but-2-in-1-on | Smp.
91–93°C TLC: Rf = 0,51 (5:1 Hexan/EtOAc) MS/ES: 196,9 (M+1).
Die Herstellung erfolgt mittels Butinylmagnesiumbromid (Aldrich) |
| 280 | 4-(tert-Butyldimethylsilanyloxy)-1-(2-chlor-4-fluorphenyl)-but-2-in-1-on | TLC:
Rf = 0,70 (5:1 Hexan/EtOAc) MS/ES: 327,0 (M+1). |
-
Präparation
281
-
1-(2-Chlorphenyl)-4-hydroxy-4-methyl-pent-2-in-1-on
-
1,5 Äquivalente
N,O-Dimethylhydroxylaminhydrochlorid wird zu einer Lösung aus
2-Chlorbenzoylchlorid
in CH2Cl2 gegeben.
Es wird auf 0°C
gekühlt,
dann werden 2 Äquivalente
Pyridin zugegeben und über
Nacht gerührt,
während
langsam auf RT erwärmt
wird. Es wird in 100 ml Wasser gegossen und mit CH2Cl2 extrahiert. Die organische Phase wird mit
Na2SO4 getrocknet,
filtriert und konzentriert. Das rohe Amid wird in THF rückgelöst. In einem
separaten Kolben wird eine Lösung
aus 1,2 Äquivalenten
an [(1,1-Dimethyl-2-propinyl)oxy]trimethylsilan in THF auf –78°C gekühlt. Es
werden langsam 1,2 Äquivalente
an LDA (1,5 M in Cyclohexan) zugegeben, für 10 min gerührt und
dann auf 0°C
erwärmt.
Es wird für
40 min bei 0°C
gerührt,
und dann mittels einer Kanüle
in die Amidlösung
(ebenfalls bei 0°C) überführt. Die
Reaktion kann über
Nacht rühren,
während auf
RT erwärmt
wird. Es wird in gesättigte
NH4Cl gegossen und mit EtOAc extrahiert.
Es wird mittels Radialchromatographie mittels eines Gradienten aus
6:1 bis 3:1 Hexan:EtOAc unter Bildung der freien Alkinylalkohols
gereinigt.
1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,98-7,97,
m, 1H, 7,44-7,33, m, 3H, 1,62, s, 6H, Rf = 0,14 (4:1 Hexan:EtOAc).
-
Präparation
282
-
1-(2-Chlorphenyl)-3-(N-methoxy-N-methyl-amino)-2-propenon
-
Eine
Lösung
aus 2-Chlor-N-methoxy-N-methyl-benzamid (1,0 Äquivalente) in THF wird mit
Ethinylmagnesiumbromid (2,0 Äquivalente)
bei 0°C
behandelt. Das Gemisch wird für
2 Stunden gerührt,
dann auf Raumtemperatur erwärmt.
Die wässrige
gesättigte
NH4Cl Lösung
wird langsam zugegeben. Es wird mit Ether extrahiert. Die vereinigten
organischen Phasen werden mit wasserfreiem MgSO4 getrocknet,
filtriert und im Vakuum konzentriert. Eine Reinigung durch Chromatographie
auf Silicagel unter Bildung der gewünschten Verbindung wird ausgeführt. MS
(IS) 226,1 (M+1), TLC (50% EtOAc in Hexan): Rf = 0,1.
-
Präparation
283
-
(1,1-Dimethyl-2-nitro-ethoxy)trimethylsilan
-
Zu
einer Lösung
aus Nitromethan (100 g, 1,64 mmol) und Aceton (5 ml) wird eine katalytische
Menge Tetramethylguanidin gegeben. Mittels einer Spritzenpumpe wird
Aceton (115 ml, 1,64 mmol) über
einen Zeitraum von 72 Stunden zu einer gerührten Lösung bei RT gegeben. Getrennt
davon werden Chlortrimethylsilan (206 ml, 1,64 mmol) und Imidazol
(123 g, 1,8 mmol) bei 0°c
vereinigt. Das Nitromethan/Acetongemisch wird in das Silyl-Imidazolgemisch überführt und
diese neue Lösung
kann bei RT für
18 Stunden rühren.
Dann wird die Reaktion auf 0°C
gekühlt,
mit kaltem Ether (450 ml) verdünnt
und mit kaltem 1 N HCl (2 × 200
ml) gewaschen. Die organische Phase wird mit Kochsalzlösung (300
ml) gewaschen. Das rohe Material wird im Vakuum vorsichtig unter
Erhitzen konzentriert. Es wird durch Destillation unter Bildung
der Titelverbindung gereinigt. Rf = 3,85 (GC Anfangstemperatur 100°C (5 min),
20°/min,
Endtemperatur 180°C
(5 min)).
-
Allgemeine Präparation EE
-
Eine
Lösung
des geeigneten Alkins (1 Äquivalent)
und (1,1-Dimethyl-2-nitro-ethoxy)-trimethylsilan (1,5 Äquivalente)
werden in Benzol oder Toluol (0,25 M) vereinigt. 1,4-Phenylendiisocyanat
(3 Äquivalente)
wird zugegeben und bei RT für
10 min gerührt.
Eine katalytische Menge an Triethylamin wird zugegeben und die Lösung wird
auf Rückfluss
gebracht. Nach 18 Stunden werden zusätzliche 1,5 Äquivalente
der Nitroverbindung und 1,4-Phenylendiisocyanat (2 Äquivalente)
und weiteres Triethylamin (katalytisch) zugegeben. Der vorherige
Schritt wird wenn nötig
wiederholt, bis das Alm verbraucht ist. Während sie noch warm ist, wird
die Reaktion mit H2O gestoppt und für 30 min
gerührt,
während
sich die Reaktion abkühlt.
Es wird mit CH2Cl2 verdünnt, 1 N HCl
wird zugegeben und die Lösung
wird durch eine Varian ChemElute® Trocknungskartusche
gegeben. Die Trocknungskartusche wird mit CH2Cl2 mehrmals gewaschen und dann wird die organische
Phase konzentriert. Der Rückstand
wir durch Chromatographie (Silicagel, Hexan/EtOAc Gradient) unter
Bildung der gewünschten Verbindung
gereinigt.
-
Gemäß einem
Verfahren, das zu der Allgemeinen Präparation EE ähnlich ist,
können
die folgenden Verbindungen hergestellt und isoliert werden.
| Präparation
Nr | Produkt | Physikalische
Daten |
| 284 | [4-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-(1-methyl-l-trimethylsilanyloxyethyl)isoxazol-5-yl]-(2-chlorphenyl)methanon | Rf = 0,23 2:1 Hex/EtOAc MS (IS) 708,2 (M+1) |
| 285 | [4-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-(1-methyl-1-trimethylsilanyloxyethyl)isoxazol-5-yl]-(2-chlorphenyl)methanon | Rf = 0,70 2:1 Hex/EtOAc MS (IS) 707,2 (M+1) |
-
Allgemeine Präparation FF
-
Das
Alkin von Interesse (1 Äquivalent)
in Benzol oder Toluol (0,1 M) wird mit der geeigneten Nitroverbindung
(1,5 Äquivalente),
1,4-Phenylendiisocyanat (3 Äquivalente)
und TEA (10 Tropfen/mmol A) vereinigt. Ein Rückflusskühler wird angebracht und es
wird am Rückfluss
erhitzt. Nach 20 Stunden werden zusätzliche Nitroverbindung (0,5 Äquivalente),
1,4-Phenylendiisocyanat (1 Äquivalent)
und TEA zugegeben und für
6 Stunden erhitzt. Es wird aus der Hitze entfernt, H2O
wird zugegeben und es wird für
20 min gerührt.
Es wird durch Celite® filtriert, H2O
wird entfernt, über
MgSO4 getrocknet, filtriert und unter Vakuum
konzentriert. Eine Reinigung durch Chromatographie auf Silicagel
ergibt die Titelverbindung.
-
Gemäß einem
Verfahren, das zu der Allgemeinen Präparation FF ähnlich ist,
können
die folgenden Verbindungen hergestellt und isoliert werden.
| Präparation
Nr | Produkt | Physikalische
Daten |
| 286 | [5-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-(tetrahydropyran-2-yloxymethyl)isoxazol-4-yl]-(2-chlorphenyl)methanon | TLC
(30% EtOAc/Hexan × 2),
Rf = 0,30 |
| 287 | [5-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-(tetrahydropyran-2-yloxymethyl)isoxazol-4-yl]-(2-chlorphenyl)methanon | TLC
(3% MeOH/CH2Cl2),
Rf = 0,53 |
| 288 | [5-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-(2,2-dimethoxyethyl)isoxazol-4-yl]-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 665,0 (M+1), TLC (30% EtOAc/Hexan), Rf =
0,42 |
| 289 | [5-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-(2,2-dimethoxyethyl)isoxazol-4-yl]-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 665,9 (M+1), TLC (30% EtOAc/Hexan), Rf =
0,16 |
| 290 | {5-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-[2-(tetrahydropyran-2-yloxy)ethyl]isoxazol-4-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 621,0 (M+1), TLC (30% EtOAc/Hexan), Rf =
0,22 |
| 291 | {4-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-[2-(tetrahydropyran-2-yloxy)ethyl]isoxazol-5-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 621,0 (M+1), TLC (30% EtOAc/Hexan), Rf =
0,19 |
| 292 | {5-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-[2-(tetrahydropyran-2-yloxy)-ethyl]-isoxazol-4-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 621,9 (M+1), TLC (50% EtOAc/Hexan ×2), Rf =
0,15, 0,24 |
-
Allgemeine Präparation GG
-
Ein
geeignetes Chloroxim (1 Äquivalent)
und das gewünschte
Alkin (2 Äquivalente)
werden in EtOAc (0,5 M) gelöst.
Triethylamin (1,2 Äquivalente)
wird als eine 1 M Lösung
in EtOAc tropfenweise über
15 min zugegeben. Nach 18 Stunden wird mit EtOAc (10 ml) verdünnt, mit
1 N HCl (5 ml) und Kochsalzlösung
(5 ml) gewaschen. Es wird getrocknet (MgSO4),
filtriert und konzentriert. Eine Reinigung des Rückstand durch Chromatographie
(Silicagel, Hexan/EtOAc Gradient) ergibt die Titelverbindung.
-
Gemäß einem
Verfahren, das zu der Allgemeinen Präparation GG ähnlich ist,
können
die folgenden Verbindungen hergestellt und isoliert werden.
| Präparation
Nr | Produkt | Physikalische
Daten |
| 293 | (R,S)-[3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-chlor-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-5-(1-tert-butoxyethyl)isoxazol-4-yl]-(2-chlorphenyl)methanon | TLC:
Rf = 0,71 (2:1 Hexan/EtOAc) MS/ES: 634,9
(M+1), 578,8 [M–C(CH3)3] |
| 294 | {3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-chlor-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-5-(tert-butyl-dimethylsilanyloxymethyl)isoxazol-4-yl]-(2-chlorphenyl)methanon | TLC:
Rf = 0,77 (2:1 Hexan/EtOAc) MS/ES: 678,9
(M+1) |
-
Präparation
295
-
1-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-3-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-(2-chlorphenyl)propan-1,3-dion
-
Lithiumdiisopropylamid
(6 ml, 1,0 M in THF) wird zu einer Lösung aus 1-(2-Chlor-phenyl)ethanon (0,929
g, 6,01 mmol) in THF (10 ml) bei –78°C gegeben und für 30 min
gerührt.
Zu der obigen Enolatlösung bei –78°C wird eine
Lösung
aus 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-3-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäuremethoxy-N-methylamid
(1,29 g, 2,81 mmol) in THF (15 ml) mittels einer Kanüle gegeben.
Die Lösung
wird auf 70°C
erwärmt
und für
4 Stunden gerührt
und dann wird 1 N HCl (6 ml) zugegeben und für weitere 30 min gerührt. Das
Gemisch wird im Vakuum zu 1/4 Volumen konzentriert, mit EtOAc (60
ml) verdünnt
und mit Wasser (30 ml), gesättigtem
NaHCO3 (30 ml) und Kochsalzlösung (30
ml) gewaschen. Es wird getrocknet, und die organische Phase wird
konzentriert und das rohe Material wird durch Blitzchromatographie
mittels eines linearen Gradienten aus 20% bis 80% EtOAc/Hexan unter
Bildung der Titelverbindung (1,07 g, 69%) als oranger Schaum gereinigt.
MS (IS) 553,2 (M+1), MS (ES–)
551,2 (M–1), 1H NMR (400 MHz, CDCl3): δ 15,5 (m,
1H), 7,78 (dd, 1H, J = 1,3, 4,8), 8,54 (d, 1H, J = 2,2), 7,81 (s,
1H), 7,64 (dd, 1H, J = 2,0, 7,7), 7,57 (dt, 1H, J = 2,0, 7,9), 7,44
(m, 4H), 7,38 (dt, 1H, J = 1,8, 7,5), 7,33 (dt, 1H, J = 1,5, 7,5),
7,19 (s, 1H), 5,59 (s, 2H).
-
Präparation
296
-
1-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-3-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-2-brom-3-(2-chlor-phenyl)-propan-1,3-dion
-
Brom
(28 μl,
0,54 mmol) wird zu einem Gemisch aus 1-[1-(3,5-Bis-trifluormethylbenzyl)-5-pyridin-3-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-(2-chlorphenyl)propan-1,3-dion
(256 mg, 0,463 mmol) in 1:1 CH2Cl2:H2O (4 ml) gegeben.
Das Gemisch wird bei RT für
30 min gerührt
und dann mit zusätzlichem
CH2Cl2 (20 ml) verdünnt und
mit NaHCO3 (20 ml) gewaschen. Es wird getrocknet,
filtriert und die organische Phase wird unter Bildung der Titelverbindung
(287 mg, 98%) konzentriert. MS (IS) 553,2 (M+1), MS (ES–) 551,2
(M-1), 1HNMR
(400 MHz, CDCl3): δ 7,80 (m, 1H), 8,53 (m, 1H),
7,85 (m, 2H), 7,63 (m, 1H), 7,46 (m, 7H), 7,04 (s, 1H), 5,60 (m,
2H).
-
Präparation
297
-
[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-[5-(2-chlorphenyl)-3-[1,3]dioxolan-2-ylmethyl-3H-[1,2,3]triazol-4-yl]methanon
-
In
einem Druckgefäß werden
1-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-(2-chlorphenyl)propinon
(1 Äquivalent)
in Toluol (0,1 M) und 2-Azidomethyl-[1,3]dioxolan (2 Äquivalente)
vereinigt. Es wird in einem 120°C
Bad für
48 Stunden erhitzt. Dann wird konzentriert und durch Chromatographie
auf Silicagel unter Bildung der Titelverbindung gereinigt. MS (IS)
663,6 (M+1), 1H NMR (CDCl3): δ 7,85 (br
s, 1H), 7,78 (dd, J = 7,7, 1,6 Hz, 1H), 7,61-7,49 (m, 3H), 7,41-7,10
(m, 7H), 5,46 (s, 2 H), 5,32 (t, J = 3,0 Hz, 1H), 4,97 (d, J = 3,0
Hz, 2H), 3,70 (m, 4H).
-
Präparation
298
-
Trifluormethansulfonsäure-2-(2-chlorbenzoyl)pyridin-3-yl-ester
-
Diisopropylethylamin
(0,09 ml, 0,52 mmol) wird zu einer 0°C Lösung aus (2-Chlorphenyl)-(3-hydroxypyridin-2-yl)methanon
(102 mg, 0,44 mmol) in CH2Cl2 (3
ml) gegeben. Trifluorsäureanhydrid
(0,09 ml, 0,52 mmol) wird tropfenweise zugegeben und die Reaktion
kann sich langsam auf RT erwärmen.
Es wird mit 20% i-PrOH/CHCl3 verdünnt, mit
0,1 N HCl (2×)
und gesättigter
NaHCO3 Lösung
gewaschen. Die vereinigten organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet und konzentriert. Der Rückstand
wird durch Blitzchromatographie auf Silicagel unter Elution mit
0–50%
Et2O/Hexan unter Bildung der Titelverbindung
als gelbes Öl
(149 mg, 93%) gereinigt. MS (IS) 366 (M+1), TLC: Rf = 0,30 (50%
Et2O/Hexan).
-
Präparation
299
-
(2-Chlorphenyl)-(3-hydroxy-pyridin-2-yl)methanon
-
Trifluoressigsäure (5 ml)
wird zu einer Lösung
aus (2-Chlorphenyl)-[3-(2-trimethylsilanylethoxymethoxy)pyridin-2-yl]methanon
(195 mg, 0,54 mmol) in CH2Cl2 (3
ml) gegeben, für
30 Minuten gerührt.
Es wird konzentriert, in 20% i-PrOH/CHCl3 gelöst, mit
gesättigter
NaHCO3 Lösung
(×2) gewaschen.
Die vereinigten organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet
und konzentriert. Der Rückstand
wird durch Blitzchromatographie auf Silicagel unter Elution mit
0–30%
Et2O/Hexan unter Bildung der Titelverbindung
(102 mg, 82%) als weißer
Feststoff eluiert. MS (IS) 233,9 (M+1), TLC: Rf =
0,20 (25% Et2O/Hexan).
-
Präparation
300
-
(2-Chlorphenyl)-[3-(2-trimethylsilanyl-ethoxymethoxy)pyridin-2-yl]methanon
-
Manganoxid
(II) (463 mg, 5,33 mmol) wird zu einer Lösung aus (2-Chlorphenyl)-[3-(2-trimethylsilanylethoxymethoxy)pyridin-2-yl]methanol
(390 mg, 1,07 mmol) in Toluol (20 ml) gegeben und am Rückfluss über Nacht
erhitzt. Das Gemisch wird durch Celite® filtriert
und konzentriert. Der Rückstand
wird durch Blitzchromatographie auf Silicagel unter Elution mit
0–20%
EtOAc/Hexan unter Bildung der Titelverbindung (195 mg, 49%) als
pinkfarbenes Öl
gereinigt. MS (IS) 364 (M+1), TLC: Rf =
0,45 (35% EtOAc/Hexan).
-
Präparation
301
-
(2-Chlorphenyl)-[3-(2-trimethylsilanyl-ethoxymethoxy)pyridin-2-yl]methanol
-
t-BuLi
wird tropfenweise zu einer gekühlten
(–78°C) Lösung aus
4-Trimethylsilanyl-3-(2-trimethylsilanylethoxymethoxy)pyridin
(1,57 g, 5,3 mmol) in Et2O (15 ml, frisch
destilliert über
Na0) gegeben. Nach 1 Stunde wird 2-Chlorbenzaldehyd
(0,71 ml, 6,3 mmol) tropfenweise zugegeben und die Reaktion kann
sich dann langsam auf RT erwärmen.
Nach 2 Stunden wird die Reaktion durch die tropfenweise Zugabe von
Wasser (5 ml) gestoppt. Es wird mit gesättigter NaHCO3 Lösung und
Kochsalzlösung
gewaschen. Die vereinigten organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet und konzentriert. Der Rückstand
wird durch Blitzchromatographie auf Silicagel unter Elution mit
0–20%
EtOAc/Hexan unter Bildung des silylgeschützen Zwischenprodukts (1,61
g) gereinigt. Der Rückstand
wird in Tetrabutylammoniumfluoridlösung (20 ml, 1,0 M in THF)
gelöst
und für
1 Stunde gerührt.
Es wird konzentriert und der Rückstand
wird in EtOAc gelöst.
Es wird mit 1 N HCl (3×), gesättigter
NaHCO3 Lösung
und Kochsalzlösung
gewaschen. Die vereinigten organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet und konzentriert. Der Rückstand
wird durch Blitzchromatographie auf Silicagel unter Elution mit
0–25%
EtOAc/Hexan unter Bildung der Titelverbindung (394 mg, 20%) als
klares Öl
gereinigt. MS (IS) 366 (M+1), TLC: Rf =
0,37 (30% Et2O/Hexan).
-
Präparation
302
-
4-Trimethylsilanyl-3-(2-trimethylsilanylethoxymethoxy)pyridin
-
t-BuLi
wird tropfenweise zu einer –78°C Lösung aus
3-(2-Trimethylsilanylethoxymethoxy)pyridin (1,98 g, 8,8 mmol) in
Et2O (25 ml, frisch destilliert über Na0) gegeben. Nach 1 Stunde wird Chlortrimethylsilan
(1,33 ml, 10,5 mmol) tropfenweise zugegeben und die Reaktion kann
sich langsam auf RT erwärmen.
Nach 1,5 Stunden wird Wasser (5 ml) tropfenweise zum Stoppen zugegeben.
Es wird mit gesättigter
NaHCO3 Lösung und
Kochsalzlösung
gewaschen. Die vereinigten organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet und konzentriert. Der Rückstand
wird durch Blitzchromatographie auf Silicagel unter Elution mit
0–30%
EtOAc/Hexan unter Bildung der Titelverbindung (1,57 g, 60%) als
gelbes Öl
gereinigt. MS (IS) 298 (M+1), TLC: Rf =
0,38 (35% EtOAc/Hexan).
-
Präparation
303
-
3-(2-Trimethylsilanylethoxymethoxy)pyridin
-
Kalium-tert-butoxid
(2,69 g, 24 mmol) wird zu einer 0°C
Lösung
aus 3-Hydroxypyridin (1,90 g, 20 mmol) in DMF (30 ml) und THF (30
ml) unter Rühren
unter N2 gegeben. 2-(Trimethylsilyl)ethoxymethylchlorid (3,72
ml, 21 mmol) wird tropfenweise zugegeben und es kann sich langsam
auf RT über
Nacht erwärmen. Wasser
wird zum Stoppen zugegeben, es wird für 5 Minuten gerührt und
konzentriert. Es wird in 20% i-PrOH/CHCl3 gelöst, mit
gesättigter
NaHCO3 Lösung
(2×) und
Kochsalzlösung
gewaschen. Die vereinigten organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet und konzentriert. Der Rückstand
wird durch Blitzchromatographie auf Silicagel unter Elution mit
0–50%
EtOAc/Hexan unter Bildung der Titelverbindung (3,14 g, 70%) als gelbe
Flüssigkeit
gereinigt. MS (IS) 226 (M+1), TLC: Rf =
0,43 (50% EtOAc/Hexan).
-
BEISPIELE
-
Beispiel 1
-
{2-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-methyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-pyidin-3-yl}-(2-chlorphenyl)methanon
-
(2-Brompyridin-3-yl)-(2-chlorphenyl)methanon
(148 mg, 0,50 mmol) und 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-methyl-4-tributylstannanyl-1H-[1,2,3]-triazol
(449 mg, 0,75 mmol) werden in DMF (5 ml) gelöst und entgast und dann wird
Dichlorbis(triphenylphosphin)palladium (70 mg, 0,10 mmol) zugegeben.
Das Gemisch wird unter N2 verschlossen und
für 24
Stunden bei 80°C
erhitzt. Es wird konzentriert, in CHCl3 gelöst, mit
gesättigter Kaliumfluoridlösung (2×), gesättigter
Kaliumbicarbonatlösung
und Kochsalzlösung
gewaschen, über
MgSO4 getrocknet und konzentriert. Der Rückstand
wird durch Blitzchromatographie auf Silicagel unter Elution mit 0–40% EtOAc/Hexan
gefolgt von einer Umkristallisation aus EtOAc/Hexan unter Bildung
der Titelverbindung (142 mg, 54%) gereinigt. MS (IS) 525 (M+1),
TLC (60% EtOAc/Hexan) Rf = 0,30.
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Mittels
eines Verfahrens das zu Beispiel ähnlich ist und mittels der
geeigneten Ausgangsmaterialien und Katalysatoren werden die Titelverbindungen
hergestellt und isoliert.
| Beispiel
Nr | Produkt | Physikalische
Daten |
| 2 | {2-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyridin-3-yl}-(2-chlor-phenyl)methanon | MS
(IS) 587 (M+1), TLC: Rf = 0,18 (5% ACN /CH2Cl2) |
| 3 | {2-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-3-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyridin-3-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 588 (M+1), TLC: Rf = 0,30 (20% ACN/CH2Cl2) |
| 4 | {2-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-S-morpholin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyridin-3-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 596 (M+1), TLC: Rf = 0,46 (20% ACN/CH2Cl2) |
| 5 | {2-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyrimidin-5-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyridin-3-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 589 (M+1), TLC: Rf = 0,48 (10% ACN/Et2O) |
| 6 | {2-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyrazin-2-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyridin-3-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 589 (M+1), TLC: Rf = 0,60 (10% ACN/Et2O) |
| 7 | {2-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-cyclopropyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyridin-3-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 551,0 (M+1), TLC: Rf = 0,50 (10% MeOH/CHCl3) |
| 8 | {2-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]phenyl}-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 587 (M+1), TLC: Rf = 0,29 (75% EtOAc/Hexan) |
| 9 | {3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-3-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyridin-4-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 588 (M+1), TLC: Rf = 0,24 (5% MeOH/CH2Cl2) |
| 10 | {3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-morpholin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyridin-4-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 596 (M+1), TLC: Rf = 0,18 (10% ACN/Et2O) |
| 11 | {3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-methyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyridin-4-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 525 (M+1), TLC: Rf = 0,38 (10% ACN/Et2O) |
| 12 | {3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyrimidin-5-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyridin-4-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 589 (M+1), TLC: Rf = 0,17 (10% ACN/Et2O) |
| 13 | {3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-yrazin-2-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl}pyridin-4-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 589 (M+1), TLC: Rf = 0,35 (10% ACN/Et2O) |
| 14 | {3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyridin-4-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 588 (M+1), TLC: Rf = 0,17 (20% ACN/Et2O) |
| 15 | {3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-2-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyridin-4-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 588 (M+1), TLC: Rf = 0,28 (5% ACN /Et2O) |
| 16 | {3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-cyclopropyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-6-methyl-pyridazin-4-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | Exakte
Masse 565,11, Massenspektrum (IS): m/z = 568,1 (M+1), 566,1 (M–1), 1H NMR (300 MHz, CDCl3) δ 7,80 (s,
1H), 7,61 (s, 2H), 7,43 (s, 1H), 7,20-7,06 (m, 4H), 5,53 (s, 2H),
2,80 (s, 3H), 1,67 (m, 1H), 1,02-0,91 (m, 2H), 0,56-0,48 (m, 2H) |
| 17 | 3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-cyclopropyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-4-(2-chlor-benzyl)-6-methylpyridazin | Exakte
Masse 551,13, Massenspektrum (IS): m/z = 554,1 (M+1), 552,0 (M–1), 1H NMR (300 MHz, CDCl3) δ 7,77 (s,
1H), 7,70 (s, 2H), 7,62-7,48 (m, 2H), 7,45-6,88 (m, 3H), 6,83 (s,
1H), 5,65 (s, 2H), 4,15 (s, 2H), 2,53 (s, 3H), 1,60 (m, 1H), 0,85-0,71
(m, 2H), 0,22-0,11 (m, 2H) |
| 18 | {3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-3-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-6-methyl-pyridazin-4-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | Exakte
Masse 602,11: Massenspektrum (IS): m/z = 605,1 (M+1), 603,1 (M–1), 1H NMR (300 MHz, CDCl3) δ 8,25-8,70
(m, 3H), 7,73 (s, 1H), 7,70 (m, 1H), 7,51-7,65 (m, 3H), 7,08-7,50
(m, 4H), 5,42 (s, 2H), 2,71 (s, 3H). |
| 19 | 3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-3-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-4-(2-chlorbenzyl)-6-methylpyridazin | Exakte
Masse 588,13: Massenspektrum (IS): m/z = 591,1 (M+1), 589,1 (M–1), 1H NMR (300 MHz, CDCl3) δ 8,47 (dd,
J = 6,5, 0,2 Hz, 1H), 8,16 (d, J = 0,2 Hz, 1H), 7,78 (m, 1H), 7,62
(s, 1H), 7,48 (m, 2H), 7,33 (s, 2H), 6,80-7,24 (m, 4H), 6,73 (s,
1H), 5,40 (s, 2H), 4,28 (s, 2H), 2,40 (s, 3H). |
| 20 | {3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyrimidin-5-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-6-methyl-pyridazin-4-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | Exakte
Masse 603,10: Massenspektrum (IS): m/z = 604,1 (M+1), 602,1 (M–1), 1H NMR (300 MHz, CDCl3) δ 9,30-9,11
(m, 1H), 8,50-8,72 (m, 2H), 7,77 (s, 2H), 7,67 (dd, J = 7,2, 0,8
Hz, 1H), 7,53-7,65 (m, 2H), 7,33-7,52 (m, 2H), 7,10-7,32 (m, 2H),
5,44 (s, 2H), 2,74 (s, 3H) |
| 21 | {3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-6-methyl-pyridazin-4-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | Exakte
Masse 603,1: Massenspektrum (IS): m/z = 603,1 (M+1), 601,1 (M–1), 1H NMR (300 MHz, CDCl3) δ 8,67 (bd,
J = 6,8 Hz 2H), 7,82 (s, 1H), 7,62 (m, 1H), 7,42 (m, 1H), 7,37 (s,
2H), 7,10-7,25 (m, 5H), 5,41 (s, 2H), 2,71 (s, 3H) |
| 22 | {3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-isopropyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-6-methyl-pyridazin-4-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | Exakte
Masse 601,1: Massenspektrum (IS): m/z = 570,1 (M+1), 568,1 (M–1), 1H NMR (300 MHz, CDCl3) δ 7,77 (s,
1H), 7,60 (dd, J = 7,5, 2,5 Hz, 1H), 7,52 (s, 1H), 7,47 (s, 2 H), 7,25-7,10
(m, 3H), 5,53 (s, 2H), 2,76 (s, 3H), 1,60 (m, 1H), 1,25 (d, J =
7,5 Hz, 6H) |
| 23 | 3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-isopropyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-4-(2-chlor-benzyl)-6-methyl-pyridazin | Exakte
Masse 553,15: Massenspektrum (IS): m/z = 556,1 (M+1), 554,1 (M–1), 1H NMR (300 MHz, CDCl3) δ 7,82 (s,
1H), 7,64 (s, 2H), 7,26 (bd, J = 7,5 Hz, 1H), 7,00-7,23 (m, 3H),
6,75 (s, 1H), 5,67 (s, 2H), 4,27 (s, 2H), 2,60 (s, 1H), 1,58 (m,
1H), 1,10 (d, J = 7,5Hz, 6H) |
| 24 | {3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-6-methyl-pyridazin-4-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | Exakte
Masse 601,11: Massenspektrum (IS): m/z = 602,1 (M+1), 600,1 (M–1), 1H NMR (300 MHz, CDCl3) δ 7,22 (s,
1H), 7,57 (m, 1H), 7,43-7,29 (m, 7H), 7,10-7,22 (m, 5H), 5,36 (s,
2H), 2,70 (s, 3H) |
| 25 | {3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-methyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-6-methyl-pyridazin-4-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | Exakte
Masse 539,09: Massenspektrum (IS): m/z = 540,1 (M+1), 538,0 (M–1), 1H NMR (300 MHz, CDCl3) δ 7,78 (s,
1H), 7,69 (m, 1H), 7,52 (s, 2H), 7,42 (m, 1H), 7,10-7,31 (m, 4H), 5,45
(s, 2H), 2,78 (s, 3H), 2,57 (s, 3H) |
| 26 | {3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyrazin-2-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-6-methyl-pyridazin-4-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | Exakte
Masse 603,1: Massenspektrum (IS): m/z = 604,1 (M+1), 602,0 (M–1), 1H NMR (300 MHz, CDCl3) δ 9,45 (m,
1H), 8,69 (m, 1H), 8,62 (m, 1H), 7,81 (s, 1H), 7,71 (m, 1H), 7,70
(s, 2H), 7,57 (s, 1H), 7,10-7,29 (m, 3H), 5,83 (s, 2H), 2,75 (s,
3H) |
| 27 | 2-{2-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]benzoyl}benzonitril | Exakte
Masse 576,1: Massenspektrum (IS): m/z = 577,1 (M+1), 1H
NMR (250 MHz, CDCl3) δ 7,80-7,10 (m, 1H), 6,95 (m,
1H), 6,68 (m, 1H), 6,37-6,48 (m, 2H), 5,70 (d, J = 7,0 Hz, 1H),
5,35 (s, 1H). |
| 28 | {3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyridazin-4-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 589,1 (M+1), 1H NMR (CDCl3):
9,29 (d, J = 5,1 Hz, 1H), 8,74 (br s, 2H), 7,84 (s, 1H), 7,76 (m,
1H), 7,62 (d, J = 5,1 Hz, 1H), 7,45 (s, 2H), 7,34-7,23 (m, 5H),
5,48 (s, 2H) |
| 29 | {3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-methyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl)pyridazin-4-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 526,0 (M+1), 1H NMR (CDCl3):
9,31 (d, J = 5,1 Hz, 1H), 7,87 (s, 1H), 7,79 (dd, J = 7,4, 2,0 Hz,
1H), 7,61 (m, 3H), 7,34-7,25 (m, 3H), 5,54 (s, 2H) |
| 30 | {3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-3-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyridazin-4-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 589,0 (M+1), 1H NMR (CDCl3):
9,28 (d, J = 5,0 Hz, 1H), 8,73 (br s, 1H), 8,46 (br s, 1H), 7,85-7,25
(m, 10H), 5,49 (s, 2H) |
| 31 | {3-[1-(3,5-Bistrifluormethyl-benzyl)-5-pyrazin-2-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyridazin-4-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 590,0 (M+1), 1H NMR (CDCl3):
9,38 (d, J = 5,2 Hz, 1H), 9,03 (s, 1H), 8,66 (m, 2H), 7,80 (s, 1H),
7,75-7,71 (m, 2H), 7,67 (s, 2H), 7,27-7,14 (m, 3H), 5,85 (s, 2H) |
| 32 | {3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyrimidin-5-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyridazin-4-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 590,0 (M+1), 1H NMR (CDCl3):
9,30 (m, 1H), 8,71 (s, 1H), 7,85 (s, 1H), 7,83-7,26 (m, 9H), 5,52
(s, 2H). |
| 33 | {2-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]phenyl}phenylmethanon | MS
(IS) 552,0 (M+1) TLC Rf = 0,1 (6% Aceton
in Hexan) |
| 34 | {2-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyridin-3-yl}phenylmethanon | MS
(IS) 554,1 (M+1) TLC Rf = 0,1 (20% Ether
in Hexan) |
| 35 | {2-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyridin-3-yl}-o-tolylmethanon | MS
(IS) 568,0 (M+1), TLC (50% Aceton in Hexan): Rf =
0,3 |
| 36 | {2-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyridin-3-yl}-(2-methoxyphenyl)methanon | MS
(IS) 584,0 (M+1), TLC (50% Aceton in Hexan): Rf =
0,3. |
| 37 | {2-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyridin-3-yl}-(2-trifluormethylphenyl)methanon | MS
(IS) 622,0 (M+1), TLC (50% Aceton in Hexan): Rf =
0,3. |
| 38 | {2-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyridin-3-yl}-(2-fluorphenyl)methanon | MS
(IS) 572,0 (M+1), TLC (50% Aceton in Hexan): Rf =
0,3. |
| 39 | {2-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyridin-3-yl}-(3-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 588,0 (M+1), TLC (50% Aceton in Hexan): Rf =
0,3. |
| 40 | {2-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyridin-3-yl}-(4-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 588,0 (M+1), TLC (50% Aceton in Hexan): Rf =
0,3. |
| 41 | {5-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyrimidin-4-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 589,0 (M+1), MS(ES–)
587,1 (M–1), 1HNMR (400 MHz, CDCl3) δ 9,21 (s,
1H), 8,74 (s, 1H), 8,65 (m, 2H), 7,84 (s, 1H), 7,64 (dd, 1H, J =
1,4, 7,8), 7,52 (s, 2H), 7,45 (m, 1H), 7,36 (m, 1H), 7,34 (m, 1H),
7,07 (m, 2H), 5,58 (s, 2H). |
| 42 | {5-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-3-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyrimidin-4-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 589,0 (M+1), MS (ES–)
587,1 (M–1), 1HNMR (400 MHz, CDCl3) δ 9,19 (s,
1H), 8,78 (s, 1H), 8,64 (m, 1H), 8,42 (s, 1H), 7,81 (s, 1H), 7,63
(dd, 1H, J = 1,5, 7,3), 7,47 (s, 2H), 7,42 (m, 2H), 7,34 (m, 2H),
7,27 (m, 1H), 5,56 (s, 2H). |
| 43 | {5-[1-(3,5-Bistrifluormethyl-benzyl)-5-pyrimidin-5-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyrimidin-4-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 590,0 (M+1), MS (ES–)
588,1 (M–1), 1HNMR (400 MHz, CDCl3) δ 9,22 (s,
1H), 9,17 (s, 1H), 8,88 (s, 1H), 8,50 (s, 2H), 7,84 (s, 1H), 7,59
(dd, 1H, J = 1,5, 7,6), 7,49 (s, 2H), 7,45 (m, 1H), 7,34 (m, 2H),
5,61 (s, 2H). |
| 44 | {5-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-cyclopropyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyrimidin-4-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 552,0 (M+1), MS (ES–)
550,1 (M–1), 1HNMR (400 MHz, CDCl3) δ 9,28 (s,
1H), 9,03 (s, 1H), 7,87 (s, 1H), 7,74 (s, 2H), 7,70 (dd, 1H, J =
1,5, 7,8), 7,40 (m, 1H), 7,31 (m, 1H), 7,29 (m, 1H), 5,67 (s, 2H),
1,61 (m, 1H), 1,01 (m, 2H), 0,46 (m, 2H). |
| 45 | 3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-4-(2-chlorbenzyl)-6-methylpyridazin | Rf 0,166 (85% EtOAc/15% Hex), 1H
NMR (300 MHz, CDCl3) δ 8,77 (bd, J = 7,5 Hz, 2H),
7,87 (s, 1H), 7,40-7,61 (m, 5H), 7,20-7,35 (m, 3H), 5,73 (s, 2H), 5,52 (s,
2H), 2,72 (s, 3H) |
| 46 | 4-(2-Benzylphenyl)-1-(3,5-bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol | Exakte
Masse 537,5: Massenspektrum (ASPCI): m/z = 538,1 (M+1), 536,1 (M–1), 1H NMR (250 MHz, CDCl3) δ 7,76 (s,
1H), 7,82-7,68 (m, 4H), 7,51 (s, 2H), 7,35-7,5 (m, 4H), 7,22-7,33
(m, 2H), 6,9-7,15 (m, 3H), 6,75-6,83 (m, 2H), 6,60-6,69 (m, 2H),
5,56 (s, 2H), 4,14 (s, 2H) |
| 47 | {3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyrazin-2-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 589 (M++1) TLC: Rf =
0,41 (10% ACN/Et2O) |
-
Beispiel 48
-
(2-Chlorphenyl)-{2-[5-pyridin-4-yl-1-(3-trifluormethylbenzyl)-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyridin-3-yl}methanon
-
1-Azidomethyl-3-trifluormethylbenzol
(152 mg, 0,75 mmol), (2-Chlorphenyl)-(2-pyridin-4-yl-ethinylpyridin-3-yl)methanon
(200 mg, 0,63 mmol) und Toluol (2 ml) werden in ein verschließbares Röhrchen gegeben. Es
wird Stickstoff durchgeblasen, verschlossen und bei 150°c über Nacht
erhitzt. Es wird zur Trockne konzentriert und mit Diethylether unter
Bildung der Titelverbindung (66 mg, 20%) als pinkfarbener Feststoff
behandelt. MS (IS) 520 (M+1), TLC (5% MeOH/Dichlormethan) Rf = 0,48.
-
Gemäß einem
Verfahren, das zu Beispiel 48 ähnlich
ist, mit den geeigneten Ausgangsmaterialien, werden die folgenden
Verbindungen hergestellt und isoliert.
| Beispiel
Nr | Produkt | Physikalische
Daten |
| 49 | (2-Chlorphenyl)-{2-[1-(3-fluor-5-trifluormethylbenzyl)-5-pyridin-3-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-pyridin-3-yl}methanon | MS
(IS) 538 (M+1), TLC: Rf = 0,46 (5% MeOH/CH2Cl2) |
| 50 | (2-Chlorphenyl)-{2-[1-(2-fluor-5-trifluormethylbenzyl)-5-pyridin-3-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyridin-3-yl}methanon | MS
(IS) 538 (M+1), TLC: Rf = 0,40 (5% MeOH/CH2Cl2) |
| 51 | (2-Chlorphenyl)-{2-[1-(4-fluor-3-trifluormethylbenzyl)-5-pyridin-3-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyridin-3-yl}methanon | MS
(IS) 538 (M+1), TLC: Rf = 0,42 (5% MeOH/CH2Cl2) |
| 52 | (2-Chlorphenyl)-{2-[1-(2-fluor-5-trifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyridin-3-yl}methanon | MS
(IS) 538 (M+1), TLC: Rf = 0,46 (5% MeOH/CH2Cl2) |
| 53 | (2-Chlorphenyl)-{2-[5-pyridin-4-yl-1-(3-trifluormethyl-benzyl)-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyridin-3-yl}methanon | MS
(IS) 520 (M+1), TLC: Rf = 0,48 (5% MeOH/CH2Cl2) |
| 54 | (2-Chlorphenyl)-{2-[5-pyridin-4-yl-1-(3-trifluormethoxybenzyl)-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyridin-3-yl}methanon | MS
(IS) 536 (M+1), TLC: Rf 0,47 (5% MeOH/CH2Cl2) |
| 55 | {2-[1-(2,5-Bistrifluormethyl-benzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1‚2,3]triazol-4-yl]pyridin-3-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 589 (M+1), TLC: Rf = 0,42 (5% MeOH/CHCl3) |
| 56 | (2-Chlorphenyl)-[2-[1-(4-fluor-3-trifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-pyridin-3-yl}methanon | MS
(IS) 538 (M+1), TLC: Rf = 0,35 (5% MeOH/CH2Cl2) |
| 57 | {2-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-2-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-pyridin-3-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 588 (M+1), TLC (5% MeOH/CH2Cl2) Rf 0,59 |
| 58 | (2-Chlorphenyl)-{2-[1-(3-fluor-5-trifluormethylbenzyl)-5-isopropyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyridin-3-yl}methanon | Rf = 0,47 1:1 Hex/EtOAc MS (IS) 503,1 (M+1) |
| 59 | {2-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-isopropyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-pyridin-3-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 553,1 (M+1) Rf = 0,49 1:1 Hex/EtOAc |
| 60 | (2-Chlorphenyl)-{2-[5-pyridin-3-yl-1-(3-trifluormethylbenzyl)-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-pyridin-3-yl}-methanon | MS
(IS) 520,1, 522,2 (M+1) Rf = 0,19 (50% EtOAc/CH2Cl2) |
| 61 | (2-Chlorphenyl)-{2-[1-(3,5-dichlorbenzyl)-5-pyridin-3-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-pyridin-3-yl}methanon | MS
(IS) 520,1 (M+1), TLC Rf = 0,41 (10% MeOH/CHCl3) |
| 62 | (2-Chlorphenyl)-{2-[1-(3,5-dimethylbenzyl)-5-pyridin-3-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-pyridin-3-yl}methanon | MS
(IS) 480,2 (M+1), TLC Rf = 0,43 (10% MeOH/CHCl3) |
| 63 | {2-[1-(2,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-3-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-pyridin-3-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 588,2 (M+1), TLC Rf = 0,46 (10% MeOH/CHCl3) |
| 64 | (2-Chlorphenyl)-{2-[1-(3-fluor-5-trifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-pyridin-3-yl}methanon | MS
(IS) 538,2 (M+1), TLC Rf = 0,33 (10% MeOH/CHCl3) |
| 65 | (2-Chlorphenyl)-{2-[1-(3,5-dichlorbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-pyridin-3-yl}methanon | MS
(IS) 520,1 (M+1), TLC Rf = 0,45 (10% MeOH/CHCl3) |
| 66 | (2-Chlorphenyl)-{2-[1-(3,5-dimethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-pyridin-3-yl}methanon | MS
(IS) 480,1 (M+1), TLC Rf = 0,51 (10% MeOH/CHCl3) |
| 67 | (2-Chlorphenyl)-{2-[1-(3-fluor-5-trifluormethylbenzyl)-5-pyrimidin-5-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyridin-3-yl}methanon | MS
(IS) 539,1 (M+1), TLC Rf = 0,40 (10% MeOH/CHCl3) |
| 68 | (2-Chlorphenyl)-{2-[5-pyrimidin-5-yl-1-(3-trifluormethylbenzyl)-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyridin-3-yl}methanon | MS
(IS) 521,0 (M+1), TLC Rf = 0,26 (10% MeOH/CHCl3) |
| 69 | (2-Chlorphenyl)-{2-[1-(4-fluor-3-trifluormethylbenzyl)-5-pyrimidin-5-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-pyridin-3-yl}methanon | MS
(IS) 539,1 (M+1), TLC Rf = 0,26 (10% MeOH/CHCl3) |
| 70 | (2-Chlorphenyl)-{2-[1-(2-fluor-5-trifluormethylbenzyl)-5-pyrimidin-5-yl-1H-[1,2,3]Triazol-4-yl]pyridin-3-yl}methanon | MS
(IS) 539,2 (M+1), TLC Rf = 0,51 (10% MeOH/CHCl3) |
| 71 | (2-Chlorphenyl)-{2-[5-pyrimidin-5-yl-1-(3-trifluormethoxybenzyl)-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyridin-3-yl}methanon | MS
(IS) 537,1 (M+1), TLC Rf = 0,55 (10% MeOH/CHCl3) |
| 72 | {2-[1-(2,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyrimidin-5-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyridin-3-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 589,1 (M+1), TLC Rf = 0,66 (10% MeOH/CHCl3) |
| 73 | (2-Chlorphenyl)-{2-[5-pyridin-3-yl-1-(3-trifluormethoxybenzyl)-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyridin-3-yl}methanon | MS
(IS) 539,2 (M+1) |
| 74 | (2-Chlorphenyl)-{2-[1-(3-fluor-5-trifluormethylbenzyl)-5-methyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyridin-3-yl}methanon | MS
(IS) 475,1 (M+1), TLC Rf = 0,33 (85% EtOAc/Hexan) |
| 75 | (2-Chlorphenyl)-{2-[1-(2-fluor-5-trifluormethylbenzyl)-5-methyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyridin-3-yl}methanon | MS
(IS) 475,1 (M+1), TLC Rf = 0,30 (85% EtOAc/Hexan) |
| 76 | (2-Chlorphenyl)-{2-[5-methyl-1-(3-trifluormethylbenzyl)-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyridin-3yl}methanon | MS
(IS) 457,2 (M+1), TLC Rf = 0,33 (85% EtOAc/Hexan) |
| 77 | (2-Chlorphenyl)-{2-[1-(4-fluor-3-trifluormethylbenzyl)-5-methyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-pyridin-3-yl}methanon | MS
(IS) 475,2 (M+1), TLC Rf = 0,28 (85% EtOAc/Hexan) |
| 78 | {2-[1-(2,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-methyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-pyridin-3-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 525,1 (M+1), TLC Rf = 0,75 (85% EtOAc/Hexan) |
| 79 | (2-Chlorphenyl)-{2-[5-methyl-1-(3-trifluormethoxybenzyl)-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-pyridin-3-yl}methanon | MS
(IS) 473,1 (M+1), TLC Rf = 0,45 (85% EtOAc/Hexan) |
| 80 | (2-Chlorphenyl)-{2-[1-(3,5-difluorbenzyl)-5-methyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-pyridin-3-yl}methanon | MS
(IS) 425,2 (M+1), TLC Rf = 0,39 (85% EtOAc/Hexan) |
| 81 | (2-Chlorphenyl)-{2-[1-(3,5-dichlorbenzyl)-5-methyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-pyridin-3-yl}methanon | MS
(IS) 457,0 (M+1), TLC Rf = 0,16 (50% EtOAc/Hexan) |
-
Beispiel 82
-
{2-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-pyridin-3-yl}-(2-chlorphenyl)methanol
-
LiAlH4 (2,6 ml, 2,6 mmol, 1,0 M in THF) wird tropfenweise
zu einer gerührten
Lösung
aus {2-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyridin-3-yl}-(2-chlorphenyl)methanon (1,28
g, 2,18 mmol) in THF (20 ml, wasserfrei) bei RT gegeben. Nach 15
min wird Wasser (2,6 ml) tropfenweise unter schnellem Rühren zum
Stoppen zugegeben. Es wird 1 N NaOH Lösung (2,6 ml) tropfenweise,
gefolgt von der tropfenweisen Zugabe von Wasser (7,8 ml) zugegeben.
Die Feststoffe werden abfiltriert und mit THF gewaschen. Es wird
konzentriert, in CH2Cl2 gelöst, mit
gesättigter
NaHCO3 Lösung
(2×) gewaschen, über MgSO4 getrocknet und konzentriert. Der Feststoff
wird durch Blitzchromatographie auf Silicagel unter Elution mit
0–15%
ACN/Et2O unter Bildung der Titelverbindung
(882 mg, 69%) gereinigt., MS (IS) 590 (M+1), TLC: Rf =
0,32 (7,5% EtOH/CHCl3).
-
Allgemeine Präparation A
-
Das
geeignete Keto-Aldehyd (1 Äquivalent)
wird in AcOH vereinigt, dann wird Hydrazin (1–3 Äquivalente) zugegeben und bei
25–80°C gerührt. Nach
1–4 Stunden
wird die Lösung
konzentriert und das rohe Material wird in EtOAc gelöst und mit
gesättigtem
NaHCO3 und Kochsalzlösung gewaschen. Es wird getrocknet, filtriert
und die organische Phase wird konzentriert und das rohe Material
wird durch Blitzchromatographie (Silicagel) unter Bildung der Titelverbindung
gereinigt.
-
Unter
Verwendung eines analogen Verfahrens zu dem Allgemeinen Beispiel
A und mittels der geeigneten Ausgangsmaterialien werden die Titelverbindungen
hergestellt und isoliert.
| Beispiel
Nr | Produkt | Physikalische
Daten |
| 83 | 4-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-(2-chlor-phenyl)isoxazol[3,4-d]pyridazin | MS
(IS) 601,3 (M+1), 1H NMR (CDCl3): δ 9,42 (s,
1H), 7,77 (s, 1H), 7,64-7,17 (m, 11H), 5,47 (s, 2H). |
| 84 | 4-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-morpholin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-(2-chlor-phenyl)isoxazol[4,5-d]pyridazin | MS
(IS) 610,0 (M+1), TLC (50% EtOAc in Hexan): Rf =
0,2. |
| 85 | 4-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl)-3-(2-chlor-phenyl)-isoxazol[4,5-d]pyridazin | MS
(IS) 601,0 (M+1), TLC (33% EtOAc in Hexan): Rf =
0,1. |
| 86 | 4-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-S-morpholin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-chlorphenyl)isoxazol[3,4-d]pyridazin | MS
(IS) 612,8 (M+1), MS (ES–)
610,9 (M–1), 1HNMR (400 MHz, CDCl3) δ 9,55 (s,
1H), 7,88 (s, 1H), 7,75 (s, 2H), 7,68 (m, 1H), 7,47 (m, 2H), 7,21
(m, 1H), 5,53 (s, 2H), 3,72 (m, 4H), 3,12 (m, 4H). |
| 87 | {3-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-[3-(2-chlorphenyl)isoxazol[3,4-d]pyridazin-4-yl]-3H-[1,2,3]triazol-4-yl}dimethylamin | LC/MS
(IS) 568,0 (M+H), 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 9,56
(s, 1H), 7,89 (s, 1H), 7,74 (s, 2H) 7,68 (m, 1H), 7,46-7,49 (m,
2H), 7,22 (dd, 1H, J = 7,9, 2,0), 5,52 (s, 2H), 2,81 (s, 6H). |
| 88 | 4-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-methyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-(2-chlorphenyl)isoxazol[3,4-d]pyridazin | LC/MS
(IS) 539,0 (M+H), 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 9,56
(s, 1H), 7,89 (s, 1H), 7,68 (dd, 1H, J = 7,8, 1,8), 7,64 (s, 2H),
7,56 (dt, 1H, J = 7,4, 1,8), 7,49 (dt, 1H, J = 7,8, 1,1), 7,39 (dd,
1H, J = 7,4, 1,1), 5,63 (s, 2H), 2,69 (s, 3H). |
| 89 | 4-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyrazin-2-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-(2-chlorphenyl)isoxazol[3,4-d]pyridazin | MS
(IS) 602,1 (M+1), 1H NMR (CDCl3): δ 8,92 (d,
J = 1,6 Hz, 1H), 8,65 (dd, J = 2,6, 1,6 Hz, 1H), 8,59 (dd, J = 2,6
Hz, 1H), 8,22 (d, J = 6,5 Hz, 1H), 7,82 (s, 1H), 7,72 (s, 2H), 7,55 (m,
1H), 7,51 (d, J = 6,5 Hz, 1H), 7,39 (m, 2H), 7,19 (m, 1H), 5,92
(s, 2H). |
| 90 | 3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-4-(2-chlorphenyl)isoxazol[3,4-d]pyridazin | MS
(IS) 601,1 (M+1), 1H NMR (CDCl3): δ 9,59 (s,
1H), 7,87 (s, 1H), 7,75-7,15 (m, 11H), 5,56 (s, 2H). |
| 91 | 3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-4-(2-chlorphenyl)isoxazolo[3,4-d]pyridazin | MS
(IS) 601,9 (M+1), TLC Rf 0,15 (50% EtOAc/Hexan × 2). |
-
Allgemeines Verfahren B
-
Das
Hydroxymethylisoxazol von Interesse (1 Äquivalent) wird in CH2Cl2 (0,025 M) gelöst, dann
wird Dess-Martin Periodinan (1–2 Äquivalente)
zugegeben und es wird bei Rt für
2,5 Stunden gerührt.
Es wird durch Elution durch eine Florisil Säule unter Bildung des Aldehydzwischenprodukts
gereinigt. Das Material wird in Essigsäure gelöst, wasserfreies Hydrazin (1,5 Äquivalente)
wird zugegeben und es wird bei RT gerührt, bis die TLC vollständig ist.
Es wird konzentriert, mit gesättigtem
wässrigem
NaHCO3 neutralisiert, mit EtOAc extrahiert, über MgSO4 getrocknet, filtriert und konzentriert.
Es wird durch Chromatographie auf Silicagel unter Bildung der Titelverbindung
gereinigt.
-
Gemäß einem
Verfahren, das zu dem Allgemeinen Beispiel B ähnlich ist und unter Verwendung
des geeigneten Ausgangsmaterials werden die Titelverbindungen hergestellt
und isoliert.
| Beispiel
Nr | Produkt | Physikalische
Daten |
| 92 | 4-[1-(3,S-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-(2-chlorphenyl)isoxazol[3,4-d]pyridazin | MS
(IS) 602,2 (M+1), 1HNMR (CDCl3): δ 9,52 (s,
1H), 8,75 (m, 2H), 7,88 (s, 1H), 7,73 (dd, J = 7,1, 2,3 Hz, 1H),
7,59-7,50 (m, 4H), 7,34 (dd, J = 7,8, 1,4 Hz, 1H), 7,26 (m, 1H), 5,57
(s, 2H). |
| 93 | 4-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyrimidin-5-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-(2-chlorphenyl)isoxazol[3,4-d]pyridazin | MS
(IS) 603,1 (M+1), 1H NMR (CDCl3): δ 9,52 (s,
1H), 9,32 (s, 2H), 8,74 (m, 2H), 7,89 (s, 1H), 7,77 (m, 1H), 7,59
(m, 2H), 7,49 (s 2H), 7,40 (m, 1H), 5,61 (s, 2H). |
-
Allgemeines Verfahren C
-
Das
Hydroxyethylisoxazol von Interesse (1 Äquivalent) und CH2Cl2 werden in gelöst, dann wird Dess-Martin Periodinan
(1 Äquivalent)
zugegeben und es wird bei RT für
1 Stunde gerührt.
Eine Reinigung durch Elution durch eine Florisil Säule ergibt
das Aldehydzwischenprodukt. Das Acetaldehyd wird in Essigsäure (0,2
M) vereinigt und Ammoniumacetat (5 Äquivalente) wird zugegeben
und für
2 Stunden bei 60°C
gerührt. Es
wird unter Vakuum konzentriert, mit gesättigtem wässrigem NaHCO3 neutralisiert,
mit Ether extrahiert, über MgSO4 getrocknet, filtriert und durch Chromatographie
auf Silicagel unter Bildung der Titelverbindung gereinigt.
-
Gemäß einem
Verfahren das zu dem Allgemeinen Beispiel C ähnlich ist und mittels der
geeigneten Ausgangsmaterialien können
die Titelverbindungen hergestellt und isoliert werden.
| Beispiel
Nr | Produkt | Physikalische
Daten |
| 94 | 4-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-(2-chlorphenyl)isoxazol[4,3-c]pyridin | MS
(IS) 601,1 (M+1), 1H NMR (CDCl3): δ 8,71 (d,
J = 5,3 Hz, 2H), 8,09 (dd, J = 6,6, 1,2 Hz, 1H), 7,87 (s, 1H), 7,65
(m, 1H), 7,50-7,45 (m, 4H), 7,42 (d, J = 6,7 Hz, 2H), 7,24 (m, 1H),
7,16 (dd, J = 4,3, 1,4 Hz, 2H), 5,55 (s, 2H). |
| 95 | 4-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-3-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-(2-chlorphenyl)isoxazol[4,3-c]pyridin | MS
(IS) 601,1 (M+1), 1H NMR (CDCl3): δ 8,71 (m,
1H), 8,52 (m, 1H), 8,08 (d, J = 6,5, 1H), 7,84 (s, 1H), 7,67-7,64
(m, 1H), 7,52-7,29 (m, 8H), 7,42 (d, J = 6,7 Hz, 2H), 5,55 (s, 2H). |
| 96 | 4-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyrirnidin-5-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-(2-chlorphenyl)isoxazol[4,3-c]pyridin | MS
(IS) 602,1 (M+1), 1H NMR (CDCl3): δ 9,30 (s,
1H), 8,70 (s, 2H), 8,08 (ap d, 1H), 7,88 (s, 1H), 7,70 (m, 1H),
7,52-7,33 (m, 6H), 5,55 (s, 2H). |
| 97 | 3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-4-(2-chlorphenyl)isoxazol[4,3-c]pyridin | MS
(IS) 600,1 (M+1), 1H NMR (CDCl3): δ 8,35 (d,
J = 6,5 Hz, 1H), 7,84 (s, 1H), 7,58-7,13 (m, 12H), 5,52 (s, 2H). |
| 98 | 3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-4-(2-chlorphenyl)isoxazol[4,3-c]pyridin | MS
(IS)) 600,9 (M+1), 1HNMR (CDCl3): δ 8,76 (br
s, 2H), 8,38 (d, J = 6,7 Hz, 1H), 7,89 (s, 1H), 7,57 (dd, J = 7,5,
1,9 Hz, 1H), 7,50 (s, 2H), 7,47-7,36 (m, 4H), 7,12 (m, 3H), 5,56 (ap
d, 2H). |
| 99 | 4-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyrazin-2-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-(2-chlorphenyl)isoxazol[4,3-c]pyridin | MS
(IS) 602,1 (M+1), 1H NMR (CDCl3): δ 8,92 (d,
J = 1,6 Hz, 1H), 8,65 (dd, J = 2,6,1,6 Hz, 1H), 8,59 (dd, J = 2,6
Hz, 1H), 8,22 (d, J = 6,5 Hz, 1H), 7,82 (s, 1H), 7,72 (s, 2H), 7,55 (m,
1H), 7,51 (d, J = 6,5 Hz, 1H), 7,39 (m, 2H), 7,19 (m, 1H), 5,92
(s, 2H). |
-
Beispiel 100
-
4-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-(2-chlorphenyl)-isoxazolo[4,3-c]pyridin
-
[4-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonyl]-5-(2-chlorphenyl)isoxazol-3-yl]acetaldehyd
(0,401 g, 0,65 mmol) und Essigsäure
(4,5 ml) werden vereinigt Ammoniumacetat (0,25 g, 3,2 mmol) wird
zugegeben und bei 65°C
für 90
Minuten gerührt.
Es wird konzentriert, mit gesättigtem
wässrigem
NaHCO3 neutralisiert, mit Ether extrahiert, über MgSO4 getrocknet, filtriert und unter Vakuum
konzentriert. Es wird auf einem Chromatotron mittels EtOAc/Hexan
(10% bis 85%) unter Bildung der Titelverbindung gereinigt.
Exakte
Masse 599,1, MS (IS) 600,1 (M+1), 1H NMR
(CDCl3): δ 8,15
(d, J = 6,6 Hz, 1H), 7,85 (s, 1H), 7,60 (m, 1H), 7,52-7,38 (m, 8H),
7,17 (m, 2H), 5,54 (s, 2H).
-
Gemäß einem
Verfahren das zu Beispiel 100 ähnlich
ist und mittels der geeigneten Ausgangsmaterialien werden die Titelverbindungen
hergestellt und isoliert.
| Beispiel
Nr | Produkt | Physikalische
Daten |
| 101 | 4-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-methyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-(2-chlorphenyl)isoxazol[4,3-c]pyridin | MS
(IS) 537,9 (M+1), MS (ES–)
535,9 (M–1), 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 8,33 (d,
1H, J = 6,8), 7,87 (s, 1H), 7,63 (s, 2H), 7,61 (m, 1H), 7,43 (m,
3H), 7,30 (m, 1H), 5,56 (s, 2H), 2,54 (s, 3H). |
| 102 | 4-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-morpholin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-(2-chlorphenyl)isoxazolo[4,3-c]pyridin | MS
(IS) 609,0 (M+1), MS (ES–)
607,0 (M–1), 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 8,33 (m,
1H), 7,87 (s, 1H), 7,75 (s, 2H), 7,64 (m, 1H), 7,42 (m, 3H), 7,14
(m, 1H), 5,49 (s, 2H), 3,70 (m, 4H), 3,05 (m, 4H). |
| 103 | 4-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-(1,1-dioxo-1λ6-thiomorpholin-4-yl)-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-(2-chlorphenyl)-isoxazol[4,3c]pyridin | MS
(IS) 657,0 (M+H), 1H NMR (400 MHz, CDCl3) 8,37 (d, 1H, J = 6,8), 7,92 (s, 1H), 7,72
(m, 3H), 7,47-7,50 (m, 3H), 7,24 (m, 1H), 5,55 (s, 2H), 3,61 (m,
4H), 3,09 (m, 4H). |
| 104 | 3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-4-(2-chlor-phenyl)-isoxazolo[4,3c]pyridin | MS
(IS)) 600,1 (M+1), 1H NMR (CDCl3): δ 8,35 (d,
J = 6,5 Hz, 1H), 7,84 (s, 1H), 7,58-7,13 (m, 12H), 5,52 (s, 2H). |
| 105 | 3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-4-(2-chlorphenyl)isoxazol[4,3-c]pyridin | MS
(IS) 600,9 (M+1), 1H NMR (CDCl3): δ 8,76 (br
s, 2H), 8,38 (d, J = 6,7 Hz, 1H), 7,89 (s, 1H), 7,57 (dd, J = 7,5,
1,9 Hz, 1H), 7,50 (s, 2H), 7,47-7,36
(m, 4H), 7,12 (m, 3H), 5,56 (ap d, 2H). |
-
Beispiel 106
-
{5-Amino-3-[1-(3,5-bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-pyridazin-4-yl}-(2-chlorphenyl)methanon
-
4-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-(2-chlorphenyl)isoxazol[3,4-d]pyridazin
(79 mg, 0,1314 mmol), Acetonitril (2,5 ml), Wasser (131 μl) und Molybdänhexacarbonyl
(17,4 mg, 0,066 mmol) werden vereinigt und auf 73°C erhitzt.
Nach 4 Stunden wird auf RT gekühlt.
Das Gemisch wird durch ein Kissen aus Celite® (1
cm) und Silicagel (2 cm) gegossen. Die dunkle Flüssigkeit wird filtriert und
auf eine 2 mm Chromatotronplatte mit CH2Cl2 und EtOAc gegeben und mit einem EtOAc/Hexangradienten
unter Bildung von 70 mg eines pinkfarbenen Feststoffs eluiert.
Exakte
Masse 602,1: Massenspektrum (IS): m/z = 603,0 (M+1), 601,0 (M–1).
1H NMR (250 MHz, CDCl3) δ 8,62 (s,
1H), 7,75 (s, 1H), 7,45-7,32 (m, 3H), 7,28-7,10 (m, 3H), 7,00-6,80
(m, 3H), 6,10 (s, 2H).
-
Mittels
eines Verfahrens, das zu Beispiel 106 ähnlich ist und mittels der
geeigneten Ausgangsmaterialien können
die Titelverbindungen hergestellt und isoliert werden.
| Beispiel
Nr | Produkt | Physikalische
Daten |
| 107 | {5-Amino-3-[1-(3,5-bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-pyridazin-4-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | Exakte
Masse 602,1: Massenspektrum (IS): m/z = 603,0 (M+1), 601,0 (M–1), 1H NMR (250 MHz, CDCl3) δ 8,62 (s,
1H), 7,75 (s, 1H), 7,45-7,32 (m, 3H), 7,28-7,10 (m, 3H), 7,00-6,80 (m, 3H), 6,10
(s, 2H). |
| 108 | {5-Amino-3-[1-(3,5-bistrifluormethyl-benzyl)-5-morpholin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-pyridazin-4-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | Exakte
Masse 611,1: Massenspektrum (IS): m/z = 611,9 (M+1), 610,1 (M–1), 1H NMR (300 MHz, CDCl3) δ 8,72 (s,
1H), 7,33 (s, 1H), 7,70 (s, 2H), 7,25 (m, 1H), 6,85 (m, 1H), 6,82-6,70
(m, 2H), 5,89 (bs, 1H), 5,28 (s, 2H), 3,71-3,62 (m, 4H), 3,03-2,95
(m, 4H). |
| 109 | {4-Amino-2-[1-(3,5-bistrifluormethyl-benzyl)-5-(1,1-dioxo-1λ6-thiomorpholin-4-yl)-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-pyridin-3-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | Exakte
Masse 658,1: Massenspektrum (IS): m/z 658,9 (m = 1), 656,8 (M–1), 1H NMR (300 MHz, CDCl3) δ 8,22 (d,
J = 5,6 Hz, 1H), 7,84 (s, 1H), 7,61 (s, 1H), 7,50 (s, 1H), 7,31
(s, 1H), 6,91 (m, 1H), 6,84-6,76 (m, 2H) 6,57 (d, J = 5,6 Hz, 1H),
6,64 (s, 2H), 5,22 (s, 2H), 3,55-3,40 (m, 4H), 3,10-2,96 (m, 4H). |
| 110 | {4-Amino-2-[1-(3,5-bistrifluormethyl-benzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-pyridin-3-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | Exakte
Masse 602,1: Massenspektrum (IS): m/z 602,9 (m = 1), 601,0 (M–1), 1H NMR (300 MHz, CDCl3) δ 8,65 (bs,
2H), 8,01 (d, J = 7,0 Hz, 1H), 7,77 (s, 1H), 7,38 (s, 2H), 7,26
(m, 1H), 7,15-7,05 (m, 2H), 6,96 (m, 1H), 6,91-6,80 (m, 2H), 6,52
(d, J = 7,0 Hz, 1H), 5,77 (s, 2H), 5,25 (s, 2H). |
| 111 | {4-Amino-2-[1-(3,5-bistrifluormethyl-benzyl)-5-morpholin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-pyridin-3-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | Exakte
Masse 609,1: Massenspektrum (IS): m/z = 609,9 (M+1), 608,0 (M–1), 1H NMR (300 MHz, CDCl3) δ 7,82 (s,
1H), 7,72 (s, 2H), 6,84 (m, 1H), 6,62-6,78 (m, 2H), 6,53 (d, J =
3,3 Hz, 1H), 5,64 (s, 2H), 5,25 (s, 2H), 3,60-3,69 (m, 4H), 76 (m,
4h). |
| 112 | {4-Amino-2-[1-(3,5-bistrifluormethylbenzyl)-5-methyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-pyridin-3-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | Exakte
Masse 539,1: Massenspektrum (IS): m/z 539,9 (m = 1), 538,0 (M–1), 1H NMR (300 MHz, CDCl3) δ 8,19 (d,
J = 7,0 Hz, 1H), 7,81 (s, 1H), 7,60 (s, 2H), 7,25 (dd, J = 7,5,
3,0 Hz, 1H), 6,94-6,78 (m, 3H), 5,80 (s, 2H), 5,22 (s, 2H), 2,26
(s, 3H) |
| 113 | {5-Amino-3-[1-(3,5-bistrifluormethyl-benzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-pyridazin-4-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | Exakte
Masse 603,1: Massenspektrum (IS): m/z = 604,1 (M+1), 602,1 (M–1), 1H NMR (300 MHz, CDCl3) δ 8,68 (s,
2H), 7,80 (s, 1H), 7,39 (s, 2H), 7,30 (d, J = 7,8 Hz, 1H), 7,37-7,10
(m, 2H), 7,03-6,81 (m, 3H), 6,02 (bs, 2H), 5,28 (s, 2H). |
| 114 | {5-Amino-3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-methyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyridazin-4-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | Exakte
Masse 540,1: Massenspektrum (IS): m/z = 541,1 (M+1), 539,0 (M–1), 1H NMR (300 MHz, CDCl3) δ 9,01 (s,
1H), 7,92 (s, 1H), 7,66 (s, 2H), 7,41 (dd, J = 4,2, 0,9 Hz, 1H),
7,07-6,88 (m, 3H), 6,89-6,65 (bs, 2H), 5,36 (s, 2H), 2,52 (s, 3H). |
| 115 | {4-Amino-2-[1-(3,5-bistrifluormethylbenzyl)-5-pyrimidin-5-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyridin-3-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | Exakte
Masse 603,1: Massenspektrum (IS): m/z = 604,1 (M+1), 1H
NMR (250 MHz, CDCl3) δ 9,19 (s, 1H), 8,56 (s, 2H),
7,98 (d, J = 5,9 Hz, 1H), 7,81 (s, 1H), 7,37 (s, 2H), 7,25 (m, 1H),
7,17 (s, 2H), 7,01-6,88 (m, 3H), 6,59 (bs, 1H), 5,81 (bs, 1H), 5,26 (s,
2H). |
| 116 | {5-Amino-3-[1-(3,5-bistrifluormethylbenzyl)-5-pyrimidin-5-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyridazin-4-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | Exakte
Masse 604,1: Massenspektrum (IS): m/z = 605,1 (M+1), 1H
NMR (250 MHz, CDCl3) δ 9,23 (s, 1H), 8,61 (s, 2H),
7,81 (s, 1H), 7,55-7,40 (m, 1H), 7,37 (s, 2H), 7,31-7,11 (m, 2H),
6,99 (s, 2H), 5,31 (s, 2H), 5,26 (s, 2H). |
| 117 | {5-Amino-3-[1-(3,5-bistrifluormethyl-benzyl)-5-dimethylamino-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-pyridazin-4-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | Exakte
Masse 569,1: Massenspektrum (IS): m/z 567,9 (M–1), 1H
NMR (300 MHz, CDCl3) δ 7,77 (s, 1H), 7,68 (s, 2H),
7,21 (m, 1H), 6,87 (m, 1H), 6,78-6,70 (m, 2H), 5,87 (bs, 2H), 5,43
(s, 2H). |
| 118 | {4-Amino-2-[1-(3,5-bistrifluormethylbenzyl)-5-pyrazin-2-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyridin-3-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | Exakte
Masse 603,1: Massenspektrum (IS): m/z = 604,3 (M+1), m/z = 602,3
(M–1), 1H NMR (300 MHz, CDCl3) δ 9,08 (s,
1H), 8,52 (d, J = 14,7 Hz, 1H), 7,74 (s, 1H), 7,68 (s, 2H), 7,19
(s, 2H), 6,74 (s, 3H), 6,59 (d, J = 6,0 Hz, 1H), 5,88 (bs, 2H),
5,70 (s, 2H). |
| 119 | {4-Amino-2-[1-(3,5-bistrifluormethyl-benzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyridin-3-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | Exakte
Masse 602,0, Massenspektrum (ESI) m/z 603,1 (M+1), 601,1 (M–1), 1H NMR (300 CDCl3) δ 8,62 (d,
J = 3,8 Hz, 2H), 7,92 (d, J = 7,2 Hz, 1H), 7,76 (s, 1H), 7,36 (s,
2H), 7,22 (m, 1H), 7,07 (d, J = 3,8 Hz, 2H), 6,93 (m, 1H), 6,77-6,80
(m, 2H), 6,50 (d, J = 7,2 Hz, 1H), 5,82 (bs, 2H), 5,27 (s, 2H) |
| 120 | {4-Amino-2-[1-(3,5-bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-3-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-pyridin-3-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | Exakte
Masse 639,4: Massenspektrum (ASPCI): m/z = 603,1 (M+1), 601,2 (M–1), 1H NMR (250 MHz, CDCl3) δ 8,62 (bd,
J = 6,0 Hz, 1H), 8,27 (s, 1H), 8,0 (d, J = 6,9 Hz, 1H), 7,75 (s,
1H), 7,58 (m, 1H), 7,35 (s, 2H), 7,30 (m, 1H), 7,20 (m, 1H), 6,98
(m, 1H), 6,85-6,92 (m, 2H), 6,50 (d, J = 6,8 Hz, 1H), 5,77 (s, 2H),
5,27 (s, 2H). |
-
Beispiel 121
-
{2-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-pyridin-3-yl}-(2-chlorphenyl)methanon
-
{4-Amino-2-[1-(3,5-bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-pyridin-3-yl}-(2-chlorphenyl)methanon
(40,0 mg, 0,067 mmol) wird in THF (2 ml) gelöst, Isoamylnitrit (12,0 mg,
13,8 μl,
0,101 mmol) wird zugegeben und für
0,5 h auf 72°C
erhitzt und dann auf RT gekühlt.
Das Gemisch wird durch ein Kissen aus Celite® 1
cm und Silicagel 2 cm gegossen. Die klare Flüssigkeit wird auf 1,5 ml konzentriert
und auf eine 2 mm Chromatotronplatte mit CH2Cl2 und EtOAc gegeben und mit einem EtOAc/Hexangradient
unter Bildung von 24 mg der Titelverbindung eluiert. Exakte Masse
586,1: MS (IS): m/z = 586,9 (M+1), 1H NMR
(300 MHz, CDCl3) δ 8,53 (bs, 1H), 7,87 (d, J =
7,4 Hz, 1H), 7,72 (s, 1H), 7,45-7,00 (m, 9H), 5,37 (s, 2H).
-
Gemäß einem
Verfahren, das zu Beispiel 21 ähnlich
ist und unter Verwendung der geeigneten Ausgangsmaterialien können die
Titelverbindungen hergestellt und isoliert werden.
| Beispiel
Nr | Produkt | Physikalische
Daten |
| 122 | {3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-pyridazin-4-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | Exakte
Masse 587,1: Massenspektrum (IS): m/z = 587,9 (M+1), 1H
NMR (300 MHz, CDCl3) δ 9,22 (bs, 1H), 7,75 (s, 1H),
7,67-7,52 (m, 2H), 7,51-7,05 (m, 10H), 5,37 (s, 2H) |
| 123 | {2-[1-(3,5-Bistrifluormethyl-benzyl)-5-pyrimidin-5-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-pyridin-3-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | Exakte
Masse 588,1: Massenspektrum (IS): m/z = 589,1 (M+1), 587,1 (M–1), 1H NMR (300 MHz, CDCl3) δ 9,22 (s,
1H), 8,61 (s, 2H), 8,48 (dd, J = 2,5, 0,8 Hz, 1H), 7,78 (dd, J =
3,6, 0,9 Hz, 1H), 7,77 (s, 1H), 7,57 (m, 1H), 7,37 (s, 2H), 7,27
(dd, J = 4,2, 3,0 Hz, 1H), 7,23-7,10 (m, 3H), 5,42 (s, 2H) |
| 124 | {3-[1-(3,5-Bistrifluormethyl-benzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-pyridazin-4-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | Exakte
Masse 588,1: Massenspektrum (IS): m/z = 589,0 (M+1), 587,0 (M–1), 1H NMR (300 MHz, CDCl3) δ 9,08 (d,
J = 6,9, 1H), 8,52 (bs, 2H), 7,66 (s, 1H), 7,54 (m, 1H), 7,42 (d,
J = 6,6 Hz, 1H), 7,23 (s, 2H), 6,90-7,14 (m, 4H), 5,42 (s, 2H). |
| 125 | {2-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyrazin-2-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyridin-3-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | Exakte
Masse 588,1: Massenspektrum (IS): m/z = 589,2 (M+1), 587,2 (M–1), 1H NMR (300 MHz, CDCl3) δ 8,89 (bs,
1H), 8,61 (bs, 2H), 8,51 (bs, 1H), 7,98 (dd, J = 8,4, 1,2 Hz, 1H),
7,72 (s, 1H), 7,65 (s, 2H), 7,51 (m, 1H), 7,41 (m, 1H), 6,99-7,09
(m, 3H), 5,78 (s, 2H). |
-
Allgemeines Verfahren D
-
Das
Acetaldehyd von Interesse (1 Äquivalent)
und Essigsäure
(0,03 M) werden mit Ammoniumacetat (10 Äquivalente) vereinigt und bei
60°C gerührt, bis
sie gemäß TLC vollständig sind.
Es wird unter Vakuum konzentriert, mit gesättigtem wässrigem NaHCO3 konzentriert
und mit EtOAc extrahiert. Es wird über MgSO4 getrocknet,
filtriert und durch Chromatographie auf Silicagel gereinigt.
-
Gemäß einem
Verfahren, das zu dem Allgemeinen Beispiel D ähnlich ist und mit den geeigneten
Ausgangsmaterialien können
die Titelverbindungen hergestellt und isoliert werden.
| Beispiel
Nr | Produkt | Physikalische
Daten |
| 126 | 4-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-(2-chlorphenyl)-[1,2,3]triazol[1,5-a]pyrazin | MS
(IS) 600,0 (M+1), 1H NMR (CDCl3): δ 8,57 (d,
J = 4,8 Hz, 1H), 7,91 (d, J = 4,8 Hz, 1H), 7,82 (s, 1H), 7,66 (dd,
J = 7,4, 2,0 Hz, 1H), 7,51-7,32
(m, 7H), 7,19 (m, 2H), 7,12 (dd, J = 7,8, 1,2 Hz, 1H), 5,51 (s, 2H). |
| 127 | 4-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-3-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-(2-chlorphenyl)-[1,2,3]triazol[1,5-a]pyrazin | MS
(IS) 601,0 (M+1), 1H NMR (CDCl3): δ 8,73 (dd,
J = 5,0, 1,4 Hz, 1H), 8,60 (d, J = 4,4 Hz, 1H), 8,57 (ap d, 1H),
7,90 (d, J = 4,8 Hz, 1H), 7,86 (s, 1H), 7,73 (dd, J = 7,6, 1,7 Hz,
1H), 7,56-7,34 (m,
6H), 7,17 (dd, J = 7,6, 1,2 Hz, 1H), 5,56 (br s, 2H). |
| 128 | 4-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-(2-chlorphenyl)-[1,2,3]triazol[1,5-a]pyrazin | MS
(IS) 601,0 (M+1), 1H NMR (CDCl3): δ 8,73 (d,
J = 5,2 Hz, 2H), 8,61 (d, J = 4,8 Hz, 1H), 7,90 (d, J = 4,8 Hz,
1H), 7,88 (s, 1H), 7,73 (dd, J = 7,4,1,7 Hz, 1H), 7,51 (s, 2H),
7,48-7,35 (m, 2H), 7,22-7,11 (m, 3H), 5,56 (br s, 2H). |
| 129 | 4-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyrazin-2-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-(2-chlorphenyl)-[1,2,3]triazol[1,5-a]pyrazin | MS
(IS) 602,0 (M+1), 1H NMR (CDCl3): δ 8,82 (d,
J = 1,5 Hz, 1H), 8,70 (d, J = 4,4 Hz, 1H), 8,68 (m, 1H), 8,61 (d,
J = 2,4 Hz, 1H), 8,04 (d, J = 4,4 Hz, 1H), 7,83 (s, 1H), 7,74 (s,
2H), 7,60 (dd, J = 7,7, 1,7 Hz, 1H), 7,36 (m, 1H), 7,29 (dd, J =
7,8, 1,8 Hz, 1H), 7,04 (dd, J = 7,8, 0,3 Hz, 1H), 5,94 (s, 2H). |
-
Beispiel 130
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{2-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]phenyl}-(2-chlorphenyl)methanon
-
3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-1-(2-chlorphenyl)propinon
(100,0 mg, 0,188 mmol) und Chlorbenzol (2 ml) werden gelöst und Pyron
(28,2 mg, 24 μl,
0,282 mmol) wird zugegeben und auf 130°C erhitzt. Nach 22 Stunden wird
zusätzliches
Pyron (20 μl,
0,240 mmol) zugegeben und erhitzt. Nach 26 Stunden wird auf RT gekühlt und
das Gemisch wird durch ein Kissen aus Celite (1 cm) und Silicagel
(2 cm) gegossen. Die klare Flüssigkeit
wird auf 1,0 ml konzentriert und auf eine 2 mm Chromatotronplatte
gegeben und mit einem EtOAc/Hexangradienten unter Bildung von 26
mg der Titelverbindung eluiert. Exakte Masse 585,1: Massenspektrum
(IS): m/z = 586,0 (M+1), 1H NMR (300 MHz,
CDCl3) δ 8,91
(bd, J = 7,5 Hz, 1H), 7,76 (s, 1H), 7,51-7,05 (m, 14H), 6,99 (m,
1H), 5,60 (s, 2H).
-
Beispiel 131
-
N-[2-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-(2-chlorbenzoyl)pyridin-4-yl]acetamid
-
{4-Amino-2-[1-(3,5-bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyridin-3-yl}-(2-chlorphenyl)methanon
(840 mg, 0,067 mmol) und 2,0 ml Essigsäureanhydrid und Natriumacetat
(18,2 mg, 0,134 mmol) werden vereinigt. Das Reaktionsgemisch wird
in einem Pyrexröhrchen
verschlossen und auf 80°C
erhitzt. Nach 13 Stunden wird auf RT gekühlt. Das Gemisch wird durch
ein Kissen aus Celite® (1 cm) und Silicagel
(2 cm) gegossen. Die klare Flüssigkeit
wird auf 1,0 ml konzentriert und auf eine 2 mm Chromatotronplatte
gegeben und mit einem EtOAc/Hexangradienten unter Bildung von 26
mg der Titelverbindung eluiert. Exakte Masse 643,1, Massenspektrum
(IS): m/z = 643,9 (M+1), m/z = 641,8 (M–1), 1H
NMR (250 MHz, CDCl3) δ 9,69 (s, 0,6H), 8,39 (s, 1H),
7,74 (s, 1H), 7,15-7,49 (m, 5H), 7,27 (s, 2H), 6,80-7,05 (m, 5H),
5,26 (s, 2H), 2,16 (s, 3H).
-
Beispiel 132
-
{2-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-pyridin-3-yl}-(2-chlorphenyl)methanon
-
4-[3-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-tributylstannanyl-3H-[1,2,3]triazol-4-yl]-pyridin
(489 g, 740 mmol) und Toluol (1 l) werden vereinigt, (2-Brompyridin-3-yl)-(2-chlorphenyl)methanon
(240 g, 810 mmol) in Toluol (500 ml) wird zugegeben. Als nächstes werden
Tris(dibenzylidenaceton)dipalladium (16,95 g, 18,5 mmol) und Toluol
(300 ml) zugegeben. Tri-2-furylphosphin (17,35 g, 74 mmol) in Toluol
(200 ml) wird zugegeben und das Reaktionsgemisch wird am Rückfluss
(113°C)
erhitzt. Nach der Vollständigkeit
der Reaktion wird das Lösemittel
durch Rotationsverdampfung entfernt und das rohe Produkt wird durch
Blitzsäulenchromatographie
(Dichlormethan/Ethylacetatgradient) gereinigt. MS (IS) 588 (M+1),
TLC (3% MeOH/CH2Cl2)
Rf = 0,17, 1H NMR (400
MHz, CDCl3): 5,46 (s, 2H), 7,19 (m, 5H),
7,36 (dd, 1H, J = 4,9, 7,8), 7,45 (s, 2H), 7,59 (m, 1H), 7,83 (s, 1H),
7,93 (dd, 1H, J = 1,5, 7,8), 8,56 (dd, 1H, J = 1,5, 4,9), 8,70 (d,
2H, J = 5,9).
-
Beispiel 133
-
4-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-(2-chlorphenyl)-isoxazol[4,3-c]pyridin
-
Ein
Gemisch aus Ammoniumchlorid (200 g, 3,74 mol) und [1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-[5-(2-chlorphenyl)-3-[1,3]dioxolan-2-yl-methylisoxazol-4-yl]methanon
(500 g, 0,754 mol) wird in Essigsäure (4,0 l) und Wasser (800
ml) für
2 Stunden erhitzt. Während
dem Kühlen
auf Raumtemperatur wird eine 5% NaOH Lösung (4,0 l) tropfenweise zugegeben.
Nachdem das Reaktionsgemisch auf Raumtemperatur gekühlt ist,
wird filtriert und unter Bildung der Titelverbindung getrocknet.
1H NMR (500 MHz, CDCl3) δ 8,12 (d,
J = 6,6 Hz, 1H), 7,82 (s, 1H), 7,57 (dd, J = 7,3, 0,83 Hz, 1H),
7,50-7,38 (m, 8H), 7,25 (m, 1H), 7,14 (d, J = 7,7 Hz, 2H), 5,51
(s, 2H), TLC unter Elution mit 95:5 Methylenchlorid:Methanol: Rf = 0,51.
-
Beispiel 134
-
{4-Amino-2-[1-(3,5-bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-pyridin-3-yl}-(2-chlorphenyl)methanon
-
Ein
Gemisch aus 4-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-(2-chlorphenyl)-isoxazol[4,3-c]pyridin
(350 g, 0,583 mol) und 5% Pt-C (35 g) in Ethylacetat (3,5 l) wird
unter einer H2 (~5 psi) Atmosphäre für 20 Stunden
erhitzt. Es wird durch Hyflo filtriert, mit Ethylacetat (3,5 l)
gewaschen und zu einem Feststoff konzentriert. Es wird in Ethylacetat
(7 l) gelöst
und Darco® (600
g) wird zugegeben. Es wird für 2
Stunden gerührt
und dann durch Hyflo filtriert. Der Filterkuchen wird mit Ethylacetat
(3,5 l) gewaschen und die Filtrate werden unter Bildung der Titelverbindung
konzentriert. Exakte Masse 601,1: Massenspektrum (IS): m/z = 602,0
(M+1), 1H NMR (250 MHz, CDCl3) δ (d, J =
6,0 Hz, 1H), 7,23 (s, 1H), 7,45-7,29 (m, 5H), 7,22 (m, 1H), 7,13-7,03
(m, 2H), 6,96 (m, 1H), 6,90-6,80 (m, 2H), 6,48 (d, J = 6,0 Hz, 1H),
7,79 (bs, 2H), 5,31 (s, 2H).
-
Die
kristalline Form der Titelverbindung kann folgendermaßen hergestellt
werden. {4-Amino-2-[1-(3,5-bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-pyridin-3-yl}-(2-chlorphenyl)methanon (42,2
g, 70,1 mmol) wird in Ethylacetat (100 ml) gelöst. Es werden 25 ml Ethylacetat
durch Destillation auf einem Rotationsverdampfer entfernt. Hexan
(50 ml) wird bei Raumtemperatur tropfenweise zugegeben. Es wird für 30 Minuten
gerührt,
filtriert und unter Bildung der Titelverbindung als kristalliner
Feststoff getrocknet. Smp. = 156°C.
-
Allgemeine Präparation E
-
Das
geeignete Hydroxyimidoylchlorid (1 Äquivalent) und geeignetes Alkin
(2 Äquivalente)
werden in EtOAc (0,5 M) gelöst.
Triethylamin (1,2 Äquivalente)
werden als eine 1 M Lösung
in EtOAc tropfenweise über 15
min zugegeben. Nach 18 Stunden wird mit EtOAc (10 ml) verdünnt und
mit 1 N HCl (5 ml) und Kochsalzlösung
(5 ml) gewaschen. Es wird getrocknet (MgSO4),
filtriert und konzentriert. Der Rückstand wird durch Chromatographie
(Silicagel, Hexan/EtOAc Gradient) unter Bildung der Titelverbindung
gereinigt.
-
Mittels
eines Verfahrens, das zu dem allgemeinen Beispiel E ähnlich ist,
mit den geeigneten Ausgangsmaterialien werden die Titelverbindungen
hergestellt und isoliert.
| Beispiel
Nr | Produkt | Physikalische
Daten |
| 135 | {3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-5-methyl-isoxazol-4-yl}-(2chlor-4-fluor-phenyl)methanon | TLC:
Rf = 0,2 (4:1 Hexan/EtOAc) MS (IS): 609,0
(M+1) |
| 136 | {3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-chlor-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-5-methyl-isoxazol-4-yl}-(2-chlorphenyl)-methanon | Smp.
140–141°C TLC: Rf = 0,17 (4:1 Hexans/EtOAc) MS (IS): 548,8
(M+1) |
-
Allgemeine Präparation F
-
Das
geeignete Hydroxyimidoylchlorid (1 Äquivalent), EtOAc und das geeignete
Alkin (2 Äquivalente) werden
vereinigt. TEA (1,5 Äquivalente)
wird mittels einer Spritzenpumpe über 2–7 Stunden zugegeben und für weitere
2–12 Stunden
gerührt.
Es wird mit Wasser gestoppt. Die Phasen werden getrennt und aus
der wässrigen
Phase mit EtOAc extrahiert. Eine Chromatographie des rohen Produkts
auf Silicagel (15–35% EtOAc/Hexan)
wird unter Bildung des geschützten
Isoxazols ausgeführt.
Der Rückstand
wird in MeOH gelöst. TsOH
(2 Äquivalente)
wird zugegeben und für
4 Stunden gerührt.
Es wird in 10 ml wässrigem
NaHCO3 gegossen und mit EtOAc extrahiert.
Eine Chromatographie mittels desselben Lösemittelsystems wie oben beschrieben
ergibt das gewünschte
Isoxazol.
-
Mittels
eines Verfahrens, das zu dem allgemeinen Beispiel F ähnlich ist,
mit den geeigneten Ausgangsmaterialien werden die Titelverbindungen
hergestellt und isoliert.
| Beispiel | Produkt | Physikalische
Daten |
| 137 | {3-[1-(3,5-Bistrifluormethyl-benzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-5-hydroxymethyl-isoxazol-4-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 606,9 (M+1) Rf = 0,58 (1:1 Hexan:EtOAc) |
| 138 | {3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-5-hydroxymethyl-isoxazol-4-yl}-(2-chlor-4-fluorphenyl)methanon | MS
(IS) 624,9 (M+1). Rf = 0,54 (1:1 Hexan:EtOAc) |
| 139 | {3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-5-diethoxymethylisoxazol-4-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 676,9 (M–1)
Rf = 0,28 (3:1 Hexan:EtOAc) |
| 140 | [3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-5-(1-hydroxy-1-methylethyl)isoxazol-4-yl]-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 634,9 (M+1) Rf = 0,10 (4:1 Hexan:EtOAc). |
| 141 | {3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-chlor-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-5-methyl-isoxazol-4-yl}-(2-chlor-4-fluorphenyl)methanon | Smp.
144°C, TLC:
Rf = 0,24 (5:1 Hexan/EtOAc), MS/ES: 566,9
(M+1). |
-
Allgemeine Präparation G
-
Das
geeignete Oxim und DMF werden vereinigt, 1,5 Äquivalente aus N-Chlorsuccinimid
werden zugegeben und bei RT gerührt,
bis das Oxim verbraucht ist (verfolgt durch TLC (5–10 h)).
Es wird in Wasser gegossen und mit Et2O
extrahiert. Es wird unter Bildung des rohen Hydroxyimidoylchlorids
konzentriert. Dieses Zwischenprodukt wird in EtOAc gelöst. Das
geeignete Alkin wird dann langsam zugegeben, TEA wird mittels einer Spritzenpumpe über 6–7 h unter
Rühren über Nacht
zugegeben. Es wird in 1 N HCl gegossen und mit EtOAc extrahiert.
Es wird mittels einer Radialchromatographie unter Bildung des silylgeschützten Isoxazols
gereinigt. Es wird in THF gelöst,
auf 0°C
gekühlt
und 1 Äquivalent
an TRAF (optional) wird zugegeben. Die Reaktion wird langsam auf
RT über
Nacht erwärmt.
Es wird in gesättigte
wässrige
NaHCO3 gegossen und mit EtOAc extrahiert.
Es wird mittels Radialchromatographie unter Bildung des gewünschten
Produkts gereinigt.
-
Mittels
eines Verfahrens, das zu dem allgemeinen Beispiel G ähnlich ist,
können
die Titelverbindungen hergestellt und isoliert werden
| Beispiel | Produkt | Physikalische
Daten |
| 142 | [3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-5-(1-hydroxy-1-methyl-ethyl)isoxazol-4-yl]-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 636,1 (M+1) Rf = 0,16 (1:1 Hexan:EtOAc). |
| 143 | [3-[1-(3,5-Bistrifluormethyl-benzyl)-5-morpholin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-5-(1-hydroxy-1-methyl-ethyl)isoxazol-4-yl]-(2-chlor-phenyl)-methanon | MS
(IS) 644,2 (M+1) Rf = 0,55 (1:1 Hexan:EtOAc) |
| 144 | [3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-3-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-5-(1-hydroxy-1-methylethyl)isoxazol-4-yl]-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 636,2 (M+1) R = 0,28 (1:1 Hexan:EtOAc) |
| 145 | {3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-3-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]isoxazol-4-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | TLC
(50% EtOAc in Hexan): Rf = 0,3. |
-
Allgemeine Präparation H
-
Der
THP geschützte
Alkohol von Interesse (1 Äquivalent)
wird in einer Lösung
aus Essigsäure/H2O/THF (2/1/1) verdünnt. Ein Rückflusskühler wird angebracht, in ein
60°C Bad
gegeben und für
24 Stunden gerührt.
Es wird durch Chromatographie auf Silicagel unter Bildung der Titelverbindung
gereinigt.
-
Mittels
eines Verfahrens, das zu dem Allgemeinen Beispiel H ähnlich ist
und mit den geeigneten Ausgangsmaterialien werden die Titelverbindungen
hergestellt und isoliert.
| Beispiel
Nr | Produkt | Physikalische
Daten |
| 146 | {5-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-hydroxymethylisoxazol-4-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 607,0 (M+1), 1H NMR (CDCl3): δ 7,88 (s,
1H), 7,63-7,46 (m, 4H), 7,41 (s, 2H), 7,29-7,08 (m, 5H), 5,46 (s,
2H), 4,87 (d, J = 7,3 Hz, 2H), 3,86 (t, J = 7,3 Hz, 1H) |
| 147 | {4-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-hydroxymethylisoxazol-5-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 607,0 (M+1), 1H NMR (CDCl3): δ 7,85 (s,
1H), 7,54 (s, 2H), 7,45-7,11 (m, 9H), 5,68 (s, 2H), 4,86 (ap s,
2H). |
| 148 | [5-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-(2-hydroxy-ethyl)isoxazol-4-yl]-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 621,0 (M+1), 1H NMR (CDCl3): δ 7,86 (s,
1H), 7,62-7,45 (m, 4H), 7,40 (s, 2H), 7,29-7,11 (m, 5H), 5,45 (s,
2H), 4,05 (t, J = 5,9 Hz, 2H), 3,19 (t, J = 5,9 Hz, 2H). |
| 149 | [4-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-(2-hydroxy-ethyl)isoxazol-5-yl]-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 621,0 (M+1), 1H NMR (CDCl3): δ 7,84 (s,
1H), 7,52 (s, 2H), 7,44-7,07 (m, 9H), 5,66 (s, 2H), 4,03 (t, J =
6,0 Hz, 2H), 3,10 (t, J = 6,0 Hz, 2H). |
| 150 | {5-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-hydroxymethyl-isoxazol-4-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 607,9 (M+1), 1H NMR (CDCl3): δ 8,78 (dd,
J = 4,3, 1,8 Hz, 2H), 7,89 (s, 1H), 7,53 (dd, J = 7,6, 2,2 Hz, 1H),
7,43 (s, 2H), 7,33-7,27 (m, 2H), 7,12 (dd, J = 4,5, 1,8 Hz, 2H),
7,07 (dd, J = 7,6, 1,9 Hz, 1H), 5,46 (s, 2H), 4,85 (s, 2H). |
| 151 | {5-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]isoxazol-3-yl}methanol | MS
(IS) 470,0 (M+1), 1H NMR (CDCl3): δ 8,81 (ap
d, 2H), 7,85 (s, 1H), 7,52 (s, 2H), 7,21 (d, J = 5,5 Hz, 2H), 6,76
(s, 1H), 5,60 (s, 2H), 4,77 (s, 2H) |
| 152 | [5-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-(2-hydroxyethyl)isoxazol-4-yl]-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 621,9 (M+1), 1H NMR (CDCl3): δ 8,79 (br
s, 2H), 7,87 (s, 1H), 7,53 (m, 1H), 7,42 (s, 2H), 7,26 (m, 3H),
7,12 (m, 3H), 5,46 (s, 2H), 4,01 (t, J = 5,9 Hz, 2H), 3,14 (t, J
= 5,9 Hz, 2H). |
| 153 | [4-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl)-3-(2-hydroxyethyl)isoxazol-5-yl]-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 621,9 (M+1), 1H NMR (CDCl3): δ 8,66 (br
s, 2H), 7,86 (s, 1H), 7,54 (s, 2H), 7,44-7,21 (m, 4H), 7,11 (d,
J = 4,5 Hz, 2H), 5,70 (s, 2H), 4,03 (t, J = 5,9 Hz, 2H), 3,17 (t, J
= 5,9 Hz, 2H). |
-
Beispiel 154
-
4-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-(1-hydroxy-1-methylethyl)isoxazol-5-yl]-(2-chlorphenyl)methanon
-
[4-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-(1-methyl-1-trimethylsilanyloxy-ethyl)isoxazol-5-yl]-(2-chlorphenyl)methanon
(43 mg, 0,06 mmol) und THF (0,60 ml) werden bei 0°C unter N2 vereinigt und TRAF (0,07 ml, 1 M in THF)
wird langsam zugegeben. Nach 1 h wird mit H2O
(1 ml) gestoppt und mit EtOAc (2 ml) verdünnt. Die Lösung wird mit 1 N HCl (3 × 3 ml)
und gesättigtem
wässrigem
NaHCO3 (3 ml) gewaschen. Sie wird getrocknet
und konzentriert und dann wird das rohe Material durch Silicagelchromatographie
mittels eines EtOAc/Hexan Gradienten unter Bildung der Titelverbindung
gereinigt. Rf = 0,32 (2:1 Hex/EtOAc), MS (IS) 636,2 (M+1).
-
Mittels
eines Verfahrens, das zu dem Beispiel 154 ähnlich ist und mit den geeigneten
Ausgangsmaterialien wird die folgende Verbindung hergestellt und
isoliert.
| Beispiel
Nr | Verbindung | Daten |
| 155 | 4-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-(1-hydroxy-1-methylethyl)isoxazol-5-yl]-(2-chlorphenyl)methanon | Rf = 0,62 2:1 Hex/EtOAc, MS (IS) 635,2 (M+1). |
-
Allgemeines Verfahren J
-
Der
geeignete Silylether wird in Methanol gelöst und p-Toluolsulfonsäure (1,5 Äquivalente)
wird zugegeben. Es wird bei RT über
Nacht gerührt,
dann mit EtOAc verdünnt
und mit 1 N NaOH und Kochsalzlösung gewaschen.
Es wird getrocknet (MgSO4), filtriert und
konzentriert. Der Rückstand
wird durch Chromatographie (Silicagel, Hexan/EtOAc Gradient) unter
Bildung der Titelverbindung gereinigt.
-
Gemäß einem
Verfahren, das zu dem Allgemeinen Beispiel J ähnlich ist, werden die Titelverbindungen hergestellt
und isoliert.
| Beispiel
Nr | Produkt | Physikalische
Daten |
| 156 | {3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-chlor-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-5-hydroxymethyl-isoxazol-4-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | Smp.
150°C TLC:
Rf = 0,24 (2:1 Hexan/EtOAc) MS/ES: 564,9
(M+1). |
| 157 | {3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-chlor-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-5-hydroxymethyl-isoxazol-4-yl}-(2-morpholin-4-yl-phenyl)methanon | Smp.
193°C TLC:
Rf = 0,17 (2:1 Hexan/EtOAc) MS/ES: 615,9
(M+1). |
-
Allgemeine Präparation K
-
Trifluoressigsäure (Aldrich,
0,5 ml) wird zu dem geeigneten t-Butylether gegeben und bei RT gerührt. Nach
18 Stunden wird mit EtOAc (10 ml) verdünnt und 1 N NaOH wird zugegeben,
bis die Lösung
basisch ist (pH 10). Die Phasen werden getrennt und die organische
Phase wird mit Kochsalzlösung
(/5 ml) gewaschen. Sie wird getrocknet (MgSO4),
filtriert und konzentriert. Der Rückstand wird durch Chromatographie
(Silicagel, Hecxan/EtOAc Gradient) oder durch Umkristallisation
unter Bildung der Titelverbindung gereinigt.
-
Gemäß einem
Verfahren, das zu dem Allgemeinen Beispiel K analog ist, können die
Titelverbindungen hergestellt und isoliert werden.
| Beispiel
Nr | Produkt | Physikalische
Daten |
| 158 | (R,S)-[3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-chlor-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-5-(1-hydroxyethyl)isoxazol-4-yl]-(2-chlorphenyl)methanon | Smp.
131–133°C TLC: Rf = 0,34 (2:1 Hexan/EtOAc) MS/ES: 580,8 (M+1). |
| 159 | (R,S)-[3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-chlor-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-5-(1-hydroxyethyl)isoxazol-4-yl]-(2-morpholin-4-yl-phenyl)methanon | Smp.
193°C TLC:
Rf = 0,28 (2:1 Hexan/EtOAc) MS/ES: 629,9
(M+1). |
-
Beispiel 160
-
[5-[1-(3,5-Bistrifluormethyl-benzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-4-(2-chlorbenzoyl)-isoxazol-3-yl]acetaldehyd
-
[5-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-(2,2-dimethoxyethyl)isoxazol-4-yl]-(2-chlorphenyl)methanon
(1 Äquivalent)
in Aceton/H2O (4:1) und p-Toluolsulfonsäure (1 Äquivalent)
werden unter Rühren
vereinigt. Ein Rückflusskühler wird
angebracht und über
Nacht in einem 60°C Ölbad über Nacht
erhitzt. Es wird mit gesättigtem
wässrigem
NaHCO3 neutralisiert, mit Ethylacetat extrahiert, über MgSO4 getrocknet, filtriert und unter Vakuum
konzentriert.
1H NMR (CDCl3): δ 9,84 (s,
1H), 7,83 (s, 1H), 7,56-7,09 (m, 11H), 5,43 (s, 2H), 4,09 (s, 2H).
-
Allgemeine Präparation L
-
Unter
N
2 wird ein Ofen getrockneter Kolben mit
Oxalylchlorid (2 M in CH
2Cl
2,
1,2 Äquivalente)
beladen und in einem Trockeneis/Acetongemisch gekühlt. DMSO
(3 Äquivalente)
wird langsam mittels einer Spritze zugegeben und für 15 Minuten
gerührt.
Das Hydroxymethylisoxazol von Interesse (1 Äquivalent) wird in wasserfreiem
CH
2Cl
2 (0,4 M) langsam
mittels einer Spritze zugegeben und für 1 Stunde gerührt. TEA
(5 Äquivalente) wird
langsam mittels einer Spritze zugegeben und für 2 Stunden gerührt und
kann sich auf RT erwärmen.
Es wird mit H
2O gestoppt, mit Ether extrahiert, über MgSO
4 getrocknet, filtriert und unter Vakuum
konzentriert. Unter Verwendung eines Verfahrens, das zu dem Allgemeinen
Beispiel L ähnlich
ist, werden die Titelverbindungen hergestellt und isoliert.
| Beispiel
Nr | Produkt | Physikalische
Daten |
| 161 | 5-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-4-(2-chlor-benzoyl)isoxazol-3-carbaldehyd | MS
(IS) 605,1 (M+1), 1HNMR (CDCl3): δ 10,06 (s,
1H), 7,75 (s, 1H), 7,63 (dd, J = 7,5, 1,8 Hz, 1H), 7,48-6,97 (m,
10H), 5,43 (s, 2H). |
| 162 | 4-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-5-(2-chlor-benzoyl)isoxazol-3-carbaldehyd | MS
(IS) 605,1 (M+1), TLC Rf = 0,47 (50% EtOAc/Hexan × 2) |
-
Beispiel 163
-
[5-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-(2-hydroxyethyl)-isoxazol-4-yl]-(2-chlorphenyl)methanonoxim
-
Zu
einer Lösung
aus [5-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-(2-hydroxyethyl)isoxazol-4-yl]-(2-chlorphenyl)methanon
(1 Äquivalent)
in Pyridin wird Hydroxylamin HCl (10 Äquivalente) gegeben und über Nacht
am Rückfluss
erhitzt. Es wird mit H2O gestoppt, mit Ethylacetat
extrahiert und konzentriert. Das verbleibende Pyridin wird mit Heptan
(2×) im
Vakuum azeotrop entfernt. ES wird in CH2Cl2 gelöst. über MgSO4 getrocknet, filtriert und unter Vakuum
konzentriert. Es wird durch Radialchromatographie auf Silicagel
unter Bildung der Titelverbindung gereinigt.
MS (IS) 635,96
(M+1), 1H NMR (CD3Cl): δ 9,59 (br
s, 1H), 7,76 (s, 1H), 7,49-6,90 (m, 11H), 5,34 (s, 2H), 3,94 (t,
J = 5,6 Hz, 2H), 3,07 (t, J = 5,6 Hz, 2H).
-
Beispiel 164
-
[1'-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5'-phenyl-1H,1'H-[4,4']bi[[1,2,3]triazolyl]-5-yl]-(2-chlor-phenyl)methanon
-
3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-1-(2-chlorphenyl)propinon
(42 mg, 0,079 mmol), 1,0 ml Toluol und Trimethylsilylazid (18,2
mg, 21,0 μl,
0,158 mmol) werden vereinigt. Das Gemisch wird für 19 h in einem verschlossenen
Röhrchen
auf 120°C
erhitzt und dann auf RT gekühlt.
Es wird auf 1,0 ml konzentriert und auf eine 1 mm Chlromatotroplatte
mit CH2Cl2 und EtOAc
gegeben und mit 100 ml Hexan und 200 ml jeweils an 20:80 EtOAc/Hexan,
30:70 EtOAc/Hexan, 50:50 Hexan/EtOAc, 85:15 EtOAc/Hexan unter Bildung
von 29,0 mg der Titelverbindung als klare farblose Flüssigkeit
eluiert. Exakte Masse 576,1: Massenspektrum (IS): m/z = 577,0 (M+1),
575,0 (M–1), 1H NMR (300 MHz, CDCl3) δ 7,93 (s,
1H), 7,62 (s, 2H), 7,52-7,22 (m, 9H), 5,75 (s, 2H).
-
Beispiel 165
-
{4-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-2H-pyrazol-3-yl}-(2-chlorphenyl)methanon
-
3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-1-(2-chlorphenyl)propinon
(42 mg, 0,079 mmol), 1,0 ml eines 50/50 Gemisches aus Ether und
THF (112,0 μl
einer 2,0 M Lösung
aus Trimethylsilyldiazomethan in Hexan, 0,225 mmol) werden vereinigt
und bei RT in einem verschlossenen Röhrchen gerührt. Nach 49 Stunden wird auf
1,0 ml konzentriert und auf eine 2 mm Chromatotronplatte mit CH2Cl2 gegeben und
mit einem Gradienten aus EtOAc/Hexan unter Bildung von 29,0 mg einer
klaren farblosen Flüssigkeit
eluiert. Exakte Masse 575,1: Massenspektrum (IS): m/z = 575,9 (M+1),
573,9 (M–1), 1H NMR (300 MHz, CDCl3) δ 8,53 (s,
0,33H), 7,69 (s, 1H), 7,67 (s, 0,66H), 7,35-6,99 (m, 12H), 5,44
(s, 2H).
-
Beispiel 166
-
4-(5-Benzyl-1H-imidazol-4-yl)-1-(3,5-bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol
-
4-[4-Benzyl-4-(toluol-4-sulfonyl)-4,5-dihydro-oxazol-5-yl]-1-(3,5-bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol
(0,084 mmol), 1,0 ml Xylol und eine 7 N Lösung aus Ammoniak in Methanol
(48 μl,
0,337 mmol) werden vereinigt. Es wird in einem verschlossenen Pyrexröhrchen auf
136°C erhitzt.
Nach 18 Stunden wird auf RT gekühlt
und das Gemisch wird auf 1,0 ml konzentriert und auf eine 2 mm Chromatotronplatte
mit CH2Cl2 gegeben
und mit einem EtOAc/Hexangradienten unter Bildung der Titelverbindung
eluiert. Exakte Masse 527,2: Massenspektrum (IS): m/z = 529,1 (M+1),
527,1 (M–1), 1H NMR (250 MHz, CDCl3) δ 7,84 (s,
1H), 7,67 (s, 1H), 7,65-7,05 (m, 13H), 5,60 (s, 2H), 4,28 (s, 2H).
-
Beispiel 167
-
1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-4-[5-(2-chlorbenzyl)-1H-imidazol-4-yl]-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol
-
1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-4-[4-(2-chlorbenzyl)-4-(toluol-4-sulfonyl)-4,5-dihydro-oxazol-5-yl]-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol
(0,100 mmol), 2,5 ml Xylol und eine 2 N Lösung aus Methylamin in Methanol
(0,2 ml, 0,40 mmol) werden vereinigt und in einem verschlossenen
Pyrexröhrchen
auf 135°C
erhitzt. Nach 19 Stunden wird auf RT gekühlt. Das Gemisch wird auf 1,0
ml konzentriert und auf eine 2 mm Chromatotronplatte mit CH2Cl2 und EtOAc gegeben
und mit 100 ml Hexan und 200 ml jeweils an 20:80 EtOAc/Hexan, 30:70
EtOAc/Hexan, 50:50 Hexan/EtOAc, 85:15 EtOAc/Hexan unter Bildung
der Titelverbindung eluiert. Exakte Masse 561,1: Massenspektrum
(IS): m/z = 563,1 (M+1), 561,1 (M–1), 1H
NMR (250 MHz, CDCl3) δ 7,74 (s, 1H), 7,62 (s, 1H), 7,48-7,32
(m, 6H), 7,30-7,00 (m, 6H), 5,52 (s, 2H), 4,20 (s, 2H).
-
Beispiel 168
-
{5-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-methyl-isoxazol-4-yl}-(2-chlorphenyl)methanon
-
3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-1-(2-chlor-phenyl)propinon
(150 mg, 0,281 mmol), 12 ml Benzol, Nitroethan (32 mg, 31 μl, 0,421
mmol), 1,4-Diisocyanatobenzol (135 mg, 0,842 mmol) und dann 6 Tropfen
Triethylamin (~50 μl)
werden vereinigt und zu Benzol am Rückfluss erhitzt. Nach 19 Stunden
wird auf RT gekühlt.
Das Gemisch wird mit 0,5 ml Wasser verdünnt, für 10 min gerührt und
ein Scoop MgSO4 wird zugegeben. Das Gemisch
wird durch ein Kissen aus Celite® (1
cm) gegossen, zu 3 ml konzentriert und durch Chromatotron (EtOAc/Hexan)
unter Bildung der Titelverbindung gereinigt. Exakte Masse 590,1:
Massenspektrum (IS): m/z = 591,0 (M+1), 589,0 (M–1), 1H
NMR (250 MHz, CDCl3) δ 7,81 (s, 1H), 7,51 (m, 1H),
7,41-7,47 (m, 3H), 7,38 (bs, 2H), 7,22-7,17 (m, 2H), 7,15-7,09 (s,
3H), 5,43 (s, 2H), 2,42 (s, 3H).
-
Allgemeine Präparation M
-
Das
geeignete Alkin (1 Äquivalent)
wird in Toluol (0,1 M) gelöst
und die Lösung
wird mit Nitroalkoxytetrahydropyran (4 Äquivalente) behandelt. Die
Lösung
wird für
4 Stunden bei 110°C
erhitzt, dann wird Wasser (20 ml) zugegeben und durch ein Kissen
aus Celite® filtriert.
Der Filterkuchen wird mit EtOc gewaschen und dann wird das Filtrat
mit Kochsalzlösung
gewaschen. Es wird getrocknet, filtriert und die organische Lösung wird
konzentriert und das Material wird in der nächsten Reaktion direkt verwendet.
Das obige Material wird in MeOH (0,1 M) gelöst und mit p-TsOH × H2O (2 Äquivalente)
behandelt. Die Lösung
wird bei RT für
18 Stunden gerührt,
die Lösung
wird konzentriert und das rohe Material wird in EtOAc rückgelöst. Die
organische Lösung wird
mit gesättigtem
NaHCO3 gewaschen, dann getrocknet, filtriert
und konzentriert. Das rohe Material wird durch Blitzchromatographie
unter Bildung der Titelverbindung gereinigt.
-
Unter
Verwendung eines Verfahrens, das zu dem Allgemeinen Beispiel M ähnlich ist,
können
die Titelverbindungen hergestellt und isoliert werden.
| Beispiel
Nr | Produkt | Physikalische
Daten |
| 169 | {5-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-chlor-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-hydroxymethyl-isoxazol-4-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 564,8 (M+1), 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,93
(s, 1H), 7,71 (s, 2H), 7,39 (m, 1H), 7,11 (m, 2H), 7,01 (m, 1H),
5,51 (s, 2H), 4,90 (d, 2H, J = 7,3), 3,74 (t, 1H, J = 7,3). |
| 170 | [5-[1-(3,5-Bistrifluormethyl-benzyl)-5-chlor-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-(2-hydroxyethyl)isoxazol-4-yl]-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 578,8 (M+1)+, 1H
NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,92 (s, 1H), 7,70 (s, 2H),
7,43 (m, 1H), 7,26 (m, 1H), 7,12 (m, 2H), 5,52 (s, 2H), 4,06 (m,
2H), 7,12 (m, 2H), 2,26 (s, 2H), 4,06 (m, 2H), 3,19 (s, 2H), 2,26
(m, 1H). |
-
Beispiel 171
-
{4-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-methylisoxazol-5-yl}-(2- chlorphenyl)methanon
-
3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-1-(2-chlorphenyl)propinon
(150 mg, 0,281 mmol), 12 ml Benzol, Nitroethan (32 mg, 31 μl, 0,421
mmol), Phenyldiisocyanat (135 mg, 0,842 mmol) und dann 6 Tropfen
Triethylamin (~50 μl)
werden vereinigt und am Benzolrückfluss
erhitzt. Nach 19 h wird auf RT gekühlt, das Gemisch wird mit 0,5
ml Wasser verdünnt,
für 10
min gerührt
und etwas MgSO4 wird zugegeben. Das Gemisch
wird durch ein Kissen aus Celite® 1
cm gegossen und konzentriert. Es wird durch ein Chromatotron (EtOAc/Hexan
als Gradient) unter Bildung der Titelverbindung gereinigt. Exakte
Masse 590,1: Massenspektrum (IS): m/z = 591,0 (M+1), 589,0 (M–1), 1H NMR (250 MHz, CDCl3) δ 7,82 (s,
1H), 7,50 (s, 1H), 7,49-7,20 (m, 8H), 7,06 (dd, 10,0, 3,0 Hz, 2H),
5,62 (s, 2H), 2,32 (s, 3H).
-
Beispiel 172
-
{4-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-2H-pyrazol-3-yl}-2-chlorphenyl)methanol
-
{4-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-2H-pyrazol-3-yl}-(2-chlorphenyl)methanon
(80 mg, 0,140 mmol) wird in THF (4 ml) gelöst und MeOH (4 ml) wird zugegeben.
Es wird NaBH4 (13,2 mg, 0,35 mmol) zugegeben
und bei RT für
2 Stunden gerührt.
Zusätzliches
NaBH4 (7,52 mg, 0,17 mmol) wird zugegeben
und für
2,5 Stunden gerührt.
Es wird in 10 ml gesättigem
wässrigem
NH4Cl und 20 ml CH2Cl2 gestoppt. Es wird mit CH2Cl2 und EtOAc extrahiert. Die organischen Bestandteile
werden vereinigt und über MgSO4 getrocknet und durch Papier filtriert und
konzentriert. Es wird durch ein Chromatotron (EtOAc/Hexan als Gradient)
unter Bildung der Titelverbindung gereinigt. Exakte Masse 577,1:
Massenspektrum (IS): m/z = 578,0 (M+1), 576,0 (M–1), 1H
NMR (250 MHz, CDCl3) δ 7,81-7,70 (m, 2H), 7,55-7,35
(m, 4H), 7,32-7,05 (m, 4H), 6,93 (s, 1H), 6,36 (s, 1H), 5,45 (abq,
J = 18,4, 15,23 Hz, 2H).
-
Gemäß einem
Verfahren, das zu Beispiel 172 ähnlich
ist und mittels des geeigneten Ausgangsmaterials werden die Titelverbindungen
hergestellt und isoliert.
| Beispiel
Nr | Produkt | Physikalische
Daten |
| 173 | [1'-(3,5-Bistrifluormethyl-benzyl)-5'-phenyl-1H,1'H-[4,4']bi[[1,2,3]triazolyl]-5-yl]-(2-chlorphenyl)methanol | Exakte
Masse 578,1: Massenspektrum (IS): m/z = 579,0 (M+1), 577,0 (M–1), 1H NMR (250 MHz, CDCl3) δ 7,82-7,72
(m, 3H), 7,54-7,38 (m, 5H), 7,35-7,15 (m, 5H), 6,47 (s, 1H), 5,55
(s, 2H). |
| 174 | {5-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-methyl-isoxazol-4-yl}-(2-chlorphenyl)methanol | Exakte
Masse 592,1: Massenspektrum (IS): m/z = 593,0 (M+1), 591,0 (M–1), 1H NMR (250 MHz, CDCl3) δ 7,75 (s,
1H), 7,65-7,55 (m, 2H), 7,52-7,35
(m, 5H), 7,30-7,10 (m, 5H), 6,27 (s, 1H), 5,52 (abq, J = 8,1, 3,0
Hz, 2H) |
-
Beispiel 175
-
1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5'-(2-chlorbenzyl)-5-phenyl-1H,1'H-[4,4']bi[1,2,3]triazol
-
[1'-(3,5-Bistrifluormethyl-benzyl)-5'-phenyl-1H,1'H-[4,4']bi[[1,2,3]triazolyl]-5-yl]-(2-chlorphenyl)methanol
(38 mg, 0,066 mmol) und 1,5 ml CH2Cl2 werden gelöst. Triethylsilan (23 mg, 31,4 μl, 0,197
mmol) wird vorsichtig zugegeben. Es wird auf 0°c gekühlt und Trifluoressigsäure (452
mg, 305 μl,
3,96 mmol) wird zugegeben und gerührt. Nach 15 Stunden wird es
in 10 ml gesättigtes
wässrige
NaHCO3 und 20 ml CH2Cl2 gegossen. Es wird dreimal mit CH2Cl2 und einmal mit
EtOAc extrahiert. Die organischen Bestandteile werden vereinigt, über MgSO4 getrocknet und filtriert und konzentriert.
Das Gemisch wird auf eine 2 mm Chromatotronplatte mit CH2Cl2 und EtOAc gegeben
und mit 100 ml Hexan und dann 200 ml jeweils an 10:90 EtOAc/Hexan,
20:80 EtOAc/Hexan, 30:70 EtOAc/Hexan, 50:50 Hexan/EtOAc unter Bildung
der Titelverbindung eluiert. Exakte Masse 562,1: Massenspektrum
(IS): m/z = 563,1 (M+1), 561,1 (M–1), 1H
NMR (250 MHz, CDCl3) δ 7,72 (s, 1H), 7,42-7,28 (m,
5H), 7,24 (m, 1H), 7,16-6,97 (m, 6H), 5,52 (s, 2H), 4,37 (s, 2H).
-
Gemäß einem
Verfahren, das zu Beispiel 175 ähnlich
ist und mittels des geeigneten Ausgangsmaterials werden die Titelverbindungen
hergestellt und isoliert.
| Beispiel
Nr | Produkt | Physikalische
Daten |
| 176 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-4-[5-(2-chlor-benzyl)-1H-pyrazol-4-yl]-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol | Exakte
Masse 561,1: Massenspektrum (IS): m/z = 562,1 (M+1), 560,1 (M–1), 1H NMR (250 MHz, CDCl3) δ 7,80-7,68 (m, 3H), 7,55-7,32
(m, 4H), 7,30-6,90 (m, 6H), 6,40 (s, 0,5H), 5,46 (s, 0,5H), 5,44
(s, 2H), 4,38 (s, 2H). |
| 177 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-4-[4-(2-chlorbenzyl)-3-methylisoxazol-5-yl]-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol | Exakte
Masse 576,1: Massenspektrum (IS): m/z = 577,0 (M+1), 575,1 (M–1), 1H NMR (250 MHz, CDCl3) δ 7,67 (s,
1H), 7,48-7,25 (m, 5H), 7,40 (m, 1H), 7,12-7,05 (m, 2H), 7,05-6,95
(m, 2H), 6,90 (m, 1H), 5,44 (s, 2H), 4,14 (s, 2H), 1,92 (s, 3H). |
-
Allgemeine Präparation N
-
5-Chlortriazol
(1 Äquivalent)
wird in Amin (20–120 Äquivalente)
gelöst
und bei 80–110°C für 2–20 Stunden
gerührt.
Die Lösung
wird mit einem geeigneten Lösemittel,
wie EtOAc oder DMSO verdünnt
und mit 1 N HCl, Wasser und gesättigtem
NaHCO3 gewaschen. Die organische Phase wird
getrocknet, filtriert und dann wird das rohe Material durch Blitzchromatographie
unter Bildung der Titelverbindung gereinigt.
-
Gemäß einem
Verfahren, das zu dem Allgemeinen Beispiel N ähnlich ist und mittels der
geeigneten Ausgangsmaterialien werden die Titelverbindungen hergestellt
und isoliert.
| Beispiel
Nr | Produkt | Physikalische
Daten |
| 178 | {5-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-morpholin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-hydroxymethylisoxazol-4-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 615,9 (M+1), MS (ES–)
613,9 (M–1), 1HNMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,89 (s,
1H), 7,67 (s, 2H), 7,46 (dd, 1H, J = 2,0, 7,4), 7,18 (dt, 1H, J
= 1,5, 7,4), 7,13 (dt, 1H, J = 2,0, 7,9), 6,95 (dd, 1H, J = 1,5,
7,9), 5,40 (s, 2H), 4,89 (d, 2H, J = 7,4), 3,83 (t, 1H, J = 7,6),
3,70 (m, 4H), 2,90 (m, 4H). |
| 179 | {5-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-dimethylamino-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-hydroxymethylisoxazol-4-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 574,1 (M+H), 1H NMR (400: MHz, CDCl3) δ 7,91
(s, 1H), 7,67 (s, 2H), 7,48 (dd, 1H J = 7,4, 1,8), 7,12-7,22 (m, 2H),
6,99 (dd, 1H, J = 7,8, 1,4), 5,39 (s, 2H), 4,91 (d, 2H, J = 7,1),
3,90 (t, 1H, J = 7,1), 2,71 (s, 6H). |
| 180 | {5-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-(thiomorpholin-4-yl)-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-hydroxymethylisoxazol-4-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 632,1 (M+H), 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,91
(s, 1H), 7,67 (s, 2H)), 7,50 (dd, 1H J = 7,5, 1,9), 7,14-7,24 (m, 2H),
6,99 (dd, 1H, J = 7,8, 1,4), 5,39 (s, 2H), 4,92 (s, 2H), 3,85 (brs,
1H), 3,17 (m, 4H), 2,68 (m, 4H). |
| 181 | [5-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-morpholin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-(2-hydroxyethyl)isoxazol-4-yl]-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 630,2 (M+1), MS (ES–)
628,2 (M–1), 1HNqMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,89 (s,
1H), 7,67 (s, 2H), 7,50 (m, 1H), 7,15 (m, 2H), 6,99 (m, 1H), 5,41
(s, 2H), 4,07 (m, 2H), 3,72 (m, 4H), 3,23 (s, 2H), 2,91 (m, 4H),
2,36 (br s, 1H). |
| 182 | [5-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-dimethylamino-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-(2-hydroxyethyl)isoxazol-4-yl]-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 588,1 (M+H), 1H NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,89
(s, 1H), 7,67 (s, 2H), 7,51 (dd, 1H J = 7,8, 1,8), 7,10-7,20 (m, 2H),
7,02 (dd, 1H, J = 7,8, 1,4), 5,39 (s, 2H), 4,09 (m, 2H) 3,25 (t,
2H, J = 5,6), 2,70 (s, 6H), 2,36 (brs, 1H). |
-
Beispiel 183
-
{5-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-chlor-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-hydroxymethylisoxazol-4-yl}-(2-morpholin-4-yl-phenyl)methanon
-
{5-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-chlor-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-3-hydroxymethylisoxazol-4-yl}-(2-chlorphenyl)methanon
(0,10 g, 018 mmol) wird in Morpholin (1,0 ml) gelöst und bei
80°C für 20 Stunden
gerührt.
Die Lösung
wird mit EtOAc (25 ml) verdünnt
und mit 1 N HCl (20 ml), Wasser (20 ml) und gesättigtem NaHCO3 (20
ml) gewaschen, dann getrocknet, filtriert und konzentriert. Das
rohe Material wird durch Blitzchromatographie unter Bildung der
Titelverbindung gereinigt. MS (IS) 615,9 (M+1), MS (ES–) 613,9 (M–1): 1HNMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,95 (s,
1H), 7,74 (s, 2H), 7,45 (dd, 1H, J = 1,4, 7,5), 6,93 (dt, 1H, J
= 1,5, 7,4), 6,83 (dt, 1H, J = 1,0, 7,4), 6,40 (m, 1H), 5,42 (s,
2H), 4,85 (d, 2H, J = 7,3), 3,80 (t, 1H, J = 7,3), 3,44 (m, 4H),
2,64 (m, 4H).
-
Allgemeine Präparation O
-
1 Äquivalent
des geeigneten Amids wird in 1,2-Dichlorethan (0,05–0,21 M)
gelöst.
Zusätzliches
PCl5 (1 Äquivalent–4 Äquivalente)
wird zugegeben und bei RT gerührt.
Nach 30 min wird das gewünschte
Hydrazid (3 Äquivalente
bis 8 Äquivalente)
wird zugegeben und bei 70°C über Nacht
gerührt.
Es wird in wässriges NaHCO3 gegossen und mit CH2Cl2 extrahiert. Die organische Phase wird mit
1 N HCl und dann mit Kochsalzlösung
gewaschen. Es wird mit Na2SO4 getrocknet
und konzentriert. Es wird mittels Radialchromatographie und mittels
eines Gradienten aus 1:1 bis 1:5 Hexan:EtOAc unter Bildung der Titelverbindung
gereinigt.
-
Gemäß einem
Verfahren, das zu dem Allgemeinen Beispiel O analog ist und mittels
der geeigneten Ausgangsmaterialien werden die Titelverbindungen
hergestellt und isoliert.
| Beispiel | Produkt | Physikalische
Daten |
| 184 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-4-[4-(2-chlorbenzyl)-5-methyl-4H-[1,2,4]triazol-3-yl]-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol | MS
(IS) 577,2 (M+1) Rf = 0,14 (1:5 Hexan:EtOAc) |
| 185 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-4-[5-methyl-4-(2-methylbenzyl)-4H-[1,2,4]triazol-3-yl]-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol | MS
(IS) 557,3 (M+1) Rf = 0,06 (1:5 Hexans:EtOAc) |
| 186 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-4-[5-methyl-4-(2-trifluormethylbenzyl)-4H-[1,2,4]triazol-3-yl]-5-phenyl-1
H-[1,2,3]triazol | MS
(IS) 611,3 (M+1) Rf = 0,19 (1:5 Hexan:EtOAc) |
| 187 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-4-[4-(2-brombenzyl)-5-methyl-4H-[1,2,4]triazol-3-yl]-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol | MS
(IS) 621,2 (M+1) Rf = 0,14 (1:5 Hexan:EtOAc) |
| 188 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-4-[4-(2,3-dichlorbenzyl)-5-methyl-4H-[1,2,4]triazol-3-yl]-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol | MS
(IS) 611,3 (M+1) Rf = 0,10 (1:5 Hexan:EtOAc) |
| 189 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-4-[4-(2-chlor-4-fluorbenzyl)-5-methyl-4H-[1,2,4]triazol-3-yl]-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol | MS
(IS) 595,5 (M+1) Rf = 0,11 (1:5 Hexan:EtOAc) |
| 190 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-4-(5-methyl-4-phenyl-4H-[1,2,4]triazol-3-yl)-5-phrnyl-1H-[1,2,3]triazol | MS
(IS) 529,3 (M+1) Rf = 0,13 (1:5 Hexan:EtOAc) |
| 191 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-4-[4-(2-chlor-4-methylphenyl)-5-methyl-4H-[1,2,4]triazol-3-yl]-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol | MS
(IS) 577,1 (M+1) Rf = 0,19 (1:5 Hexan:EtOAc) |
| 192 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-4-[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-methyl-4H-[1,2,4]triazol-3-yl]-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol | MS
(IS) 597,0 (M+1) Rf = 0,16 (1:5 Hexan:EtOAc) |
| 193 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-4-[4-(2-chlorbenzyl)-4H-[1,2,4]triazol-3-yl]-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol | MS
(IS) 563,0 (M+1) Rf = 0,16 (1:5 Hexan:EtOAc) |
| 194 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-4-[5-methyl-4-((R)-1-phenylethyl)-4H-[1,2,4]triazol-3-yl]-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol | MS
(IS) 557,1 (M+1) Rf = 0,13 (1:5 Hexan:EtOAc) |
| 195 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-4-[4-(2-chlor-4-fluorphenyl)-5-methyl-4H-[1,2,4]triazol-3-yl]-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol | MS
(IS) 581,1 (M+1) Rf = 0,18 (1:5 Hexan:EtOAc) |
| 196 | [5-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-4-(2-chlorbenzyl)-4H-[1,2,4]triazol-3-yl]essigsäureethylester | MS
(IS) 649,1 (M+1) Rf = 0,14 (1:1 Hexan:EtOAc) |
| 197 | [5-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-dimethylamino-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-4-(2-chlor-4-fluorbenzyl)-4H-[1,2,4]triazol-3-yl]essigsäureethylester | MS
(IS) 633,9 (M+1) Rf = 0,07 (1:1 Hexan:EtOAc) |
| 198 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-4-{4-[(R)-1-(2-chlorphenyl)ethyl]-5-methyl-4H-[1,2,4]triazol-3-yl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol | Rf = 0,17 in 1:5 Hexan/EtOAc MS (IS) 591,1 (M+1) |
-
Allgemeine Präparation P
-
Das
Amid von Interesse (1 Äquivalent),
wasserfreies Toluol und PCl5 (5 Äquivalente)
werden in einem verschlossenen Röhrchen
vereinigt und bei 50–60°C für 0,5–1,0 Stunden
erhitzt. Das geeignete Hydrazid (3–6 Äquivalente) und TEA (0–6,0 Äquivalente)
werden zugegeben und bei 55–80°C über Nacht
erhitzt. Es wird mit 20% i-PrOH/CHCl3 verdünnt und
mit gesättigter
NaHCO3 Lösung
und Kochsalzlösung
gewaschen. Die vereinigten organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet, filtriert und konzentriert.
Der Rückstand
wird durch Blitzchromatographie auf Silicagel unter Bildung der
Titelverbindungen gereinigt.
-
Gemäß einem
Verfahren, das zu dem Allgemeinen Beispiel P ähnlich ist und mittels der
geeigneten Ausgangsmaterialien werden die Titelverbindungen hergestellt
und isoliert.
| Beispiel
Nr | Produkt | Physikalische
Daten |
| 199 | 4-{3-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-[4-(2-chlorbenzyl)-5-methyl-4H-[1,2,4]triazol-3-yl]-3H-[1,2,3]triazol-4-yl}morpholin | MS
(IS) 586 (M+1), 1H NMR (CDCl3):
2,41 (s, 3H), 3,06 (t, 4H, J = 4,4 Hz), 3,73 (t, 4H, J = 4,4 Hz),
5,55 (s, 2H), 5,69 (s, 2H), 6,60 (d, 1H, J = 6,6 Hz), 7,06 (m, 1H),
7,18 (m, 1H), 7,36 (m, 1H), 7,80 (s, 2H), 7,87 (s, 1H) (Kein TEA
wird verwendet) |
| 200 | 4-{3-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-[4-(2-chlorbenzyl)-5-methyl-4H-[1,2,4]triazol-3-yl]-3H-[1,2,3]triazol-4-yl}pyridin | MS
(IS) 578 (M+1), 1H NMR (400 MHz, CDCl3): 2,35 (s, 3H), 5,58 (s, 2H), 5,66 (s, 2H),
6,56 (d, 1H, J = 7,6 Hz), 7,08 (m, 1H), 7,21 (m, 1H), 7,38 (m, 1H),
7,49 (s, 2H), 7,84 (s, 1H), 8,74 (m, 2H), (Kein TEA wird verwendet) |
| 201 | 3-{3-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-[4-(2-chlorbenzyl)-5-methyl-4H-[1,2,4]triazol-3-yl]-3H-[1,2,3]triazol-4-yl}pyridin | MS
(IS) 578 (M+1), 1H NMR (400 MHz, CDCl3): 2,35 (s, 3H), 5,60 (s, 2H), 5,68 (s, 2H),
6,53 (d, 1H, J = 7,8 Hz), 7,07 (t, 1H, J = 1,5 Hz), 7,22 (t, 1H,
J = 1,5 Hz), 7,41 (m, 4H), 7,82 (m, 2H), 8,44 (s, 1H), 8,73 (s,
1H). |
| 202 | {3-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-[4-(2-chlorbenzyl)-5-methyl-4H-[1,2,4]triazol-3-yl]-3H-[1,2,3]triazol-4-yl}dimethylamin | MS
(IS) 544 (M+1), TLC: Rf = 0,31 (5% MeOH/CHCl3) |
| 203 | 1-{3-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-[4-(2-chlorbenzyl)-5-methyl-4H-[1,2,4]triazol-3-yl]-3H-[1,2,3]triazol-4-yl}-4-methylpiperazin | MS
(IS) 599 (M+1), TLC (5% MeOH/CHCl3) Rf = 0,07 |
| 204 | 4-{3-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-[4-(2-chlorbenzyl)-5-methyl-4H-[1,2,4]triazol-3-yl]-3H-[1,2,3]triazol-4-yl}thiomorpholin | MS
(IS) 602 (M+1) 1H NMR (400 MHz, CDCl3): 2,41 (s, 3H), 2,65 (t, 4H, J = 4,9 Hz), 3,28
(t, 4H, J = 4,9 Hz), 5,51 (s, 2H), 5,68 (s, 2H), 6,59 (d, 1H, J
= 7,8 Hz), 7,07 (m, 1H), 7,18 (m, 1H), 7,36 (d, 1H, J = 7,8 Hz),
7,78 (s, 2H), 7,87 (s, 1H). |
| 205 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-4-[5-methyl-4-((R)-1-(2-chlorphenyl)ethyl)-4H-[1,2,4]triazol-3-yl]-5-pyrid-4-yl-1H-[1,2,3]triazol | MS
(IS) 592 (M+1) TLC: Rf = 0,27 (5% MeOH/CHCl3) |
| 206 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-4-[5-methyl-4-((R)-1-(2-chlorphenyl)ethyl)-4H-[1,2,4]triazol-3-yl]-5-morpholin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol | MS
(IS) 600 (M+1) TLC: Rf = 0,27 (3% MeOH/CHCl3) |
| 207 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-4-[5-methyl-4-((R)-1-(2-chlorphenyl)ethyl)-4H-[1,2,4]triazol-3-yl]-5-(4-methylpiperazin-1yl)-1H-[1,2,3]triazol | MS
(IS) 613 (M+1) TLC: Rf = 0,08 (3% MeOH/CHCl3) |
| 208 | 4-{3-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-[4-(2-chlor-4-fluorbenzyl)-5-methyl-4H-[1,2,4]triazol-3-yl]-3H-[1‚2,3]triazol-4-yl}morpholin | MS
(IS) 604 (M+1) TLC: Rf = 0,24 (3% MeOH/CHCl3) |
| 209 | 1-{3-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-[4-(2-chlor-4-fluorbenzyl)-5-methyl-4H-[1,2,4]triazol-3-yl]-3H-[1,2,3]triazol-4-yl}-4-methylpiperazin | MS
(IS) 617 (M+1) TLC: Rf = 0,09 (3% MeOH/CHCl3) |
| 210 | {3-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-[4-(2-chlor-4-fluorbenzyl)-5-methyl-4H-[1,2,4]triazol-3-yl]-3H-[1,2,3]triazol-4-yl}dimethylamin | MS
(IS) 562 (M+1) TLC: Rf = 0,33 (3% MeOH/CHCl3) |
| 211 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-4-[5-methyl-4-((R)-1-(2-chlorphenyl)ethyl)-4H-[1,2,4]triazol-3-yl]-5-pyrid-3-yl-1H-[1,2,3]triazol | MS
(IS) 592 (M+1) TLC: Rf = 0,27 (5% MeOH/CHCl3) |
| 212 | 4-{3-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-[4-(2-chlor-4-fluorbenzyl)-5-methyl-4H-[1,2,4]triazol-3-yl]-3H-[1,2,3]triazol-4-yl}pyridin | MS
(IS) 596 (M+1) TLC: Rf = 0,15 (5% MeOH/CHCl3) |
| 213 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-4-[4-((R)-1-(2-chlorphenyl)ethyl)-4H-[1,2,4]triazol-3-yl]-5-morpholin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol | MS
(IS) 586 (M+1) TLC: Rf = 0,30 (3% MeOH/CHCl3) |
| 214 | 4-{3-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-[4-(2-chlor-4-fluorbenzyl)-5-chlormethyl-4H-[1,2,4]triazol-3-yl]-3H-[1,2,3]triazol-4-yl}morpholin | MS
(IS) 638 (M+1) TLC: Rf = 0,36 (3% MeOH/CH2Cl2) |
| 215 | 4-[5-[4-(2-Chlorbenzyl)-5-methyl-4H-[1,2,4]triazol-3-yl]-3-(3,5-dichlorbenzyl)-3H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyridin | MS
(IS) 510,1 (M+1) |
| 216 | 4-[5-[4-(2-Chlorbenzyl)-5-methyl-4H-[1,2,4]triazol-3-yl]-3-(3,5-dichlorbenzyl)-3H-[1,2,3]triazol-4-yl]morpholin | MS
(IS) 518,1 (M+1) Rf = 0,27 (6,7% MeOH/CH2Cl2 |
-
Allgemeine Präparation Q
-
Das
geeignete Thioamid wird in THF:i-PrOH (3:1 oder 4:1) gelöst. Hydrazin
(5 Äquivalente)
wird zugegeben und bei Raumtemperatur gerührt, bis das Thioamid verbraucht
ist. Das Lösemittel
wird entfernt und in EtOAc rückgelöst. Es wird
auf 0°C
gekühlt,
TEA (5 Äquivalente)
wird zugegeben und dann wird das geeignete Acylierungsmittel (2,5 Äquivalente)
wie AcBr, Trifluoressisäureanhydrid,
Isobuttersäureanhydrid
zugegeben. Wenn nötig
wird weiteres Acylierungsmittel zugegeben, um die Reaktion zur Vollständigkeit
zu bringen. Es wird in einen Trenntrichter, der Wasser enthält, gegossen.
Es wird mit EtOAc extrahiert. Die organische Phase wird mit NaHCO3 und Kochsalzlösung gewaschen. Das Lösemittel
wird entfernt und das rohe Material wird in Toluol gelöst. Eine
katalytische Menge TsOH (0,4 Äquivalente)
wird zugegeben und auf 115°C
erhitzt, während
die Reaktion durch MS aufgezeichnet wird, um die Umwandlung des
Zwischenprodukts zum Produkt zu sehen. Nachdem sie vollständig ist,
wird auf RT gekühlt,
mit EtOAc verdünnt
und mit gesättigtem
NaHCO3 gewaschen. Die organische Phase wird
mit wasserfreiem Na2SO4 getrocknet,
filtriert und konzentriert. Eine Reinigung mittels Radialchromatographie
mittels eines Gradienten aus 1:1 bis 1:5 Hexan:EtOAc ergibt die
Titelverbindung.
-
Mittels
eines Verfahrens, das zu dem Allgemeinen Beispiel Q ähnlich ist
und mittels der geeigneten Ausgangsmaterialien werden die Titelverbindungen
hergestellt und isoliert.
| Beispiel
Nr | Produkt | Physikalische
Daten |
| 217 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-4-[5-methyl-4-((S)-1-phenyl-ethyl)-4H-[1,2,4]triazol-3-yl]-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol | MS
(IS) 557,2 (M+Na)+ Rf = 0,11
(1:5 Hexan:EtOAc) |
| 218 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-4-(5-methyl-4-p-tolyl-4H-[1,2,4]triazol-3-yl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol | MS
(IS) 543,1 (M+1) Rf = 0,08 (1:5 Hexan:EtOAc) |
| 219 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-4-[4-(2-chlorbenzyl)-5-trifluormethyl-4H-[1,2,4]triazol-3-yl]-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol | MS
(IS) 631,0 (M+1) Rf = 0,22 (3:1 Hexan:EtOAc) |
| 220 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-4-[4-(2-chlorbenzyl)-5-isopropyl-4H-[1,2,4]triazol-3-yl]-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol | MS
(IS) 605,4 (M+1) Rf = 0,41 (1:5 Hexan:EtOAc) |
| 221 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-4-[4-(2-chlorphenyl)-5-methyl-4H-[1,2,4]triazol-3-yl]-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol | MS
(IS) 563,0 (M+1) Rf = 0,13 (1:5 Hexan:EtOAc) |
| 222 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-4-[4-(3,4-dichlorphenyl)-5-methyl-4H-[1,2,4]triazol-3-yl]-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol | MS
(IS) 597,0 (M+1) Rf = 0,16 (1:5 Hexan:EtOAc). |
-
Allgemeine Präparation R
-
Der
geeignete Silylether wird in THF gelöst und auf 0°C gekühlt. TRAF
(1 Äquivalent,
1,0 M Lösung
in THF) wird zugegeben. Es wird über
Nacht gerührt,
während
langsam auf RT erwärmt
wird. Es wird in einen Trenntrichter, der gesättigtes NaHCO3 enthält gegossen
und mit Et2O extrahiert. Es wird mittels
Silicagelchromatographie mittels 1:5 Hexan:EtOAc unter Bildung der
Titelverbindung gereinigt.
-
Mittels
eines Verfahrens, das zu dem Allgemeinen Beispiel R ähnlich ist
und mittels der geeigneten Ausgangsmaterialien werden die Titelverbindungen
hergestellt und isoliert.
| Beispiel
Nr | Produkt | Physikalische
Daten |
| 223 | [5-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-4-(2-chlorbenzyl)-4H-[1,2,4]triazol-3-yl]methanol | MS
(IS) 593,1 (M+1) Rf = 0,08 (1:5 Hexan:EtOAc) |
| 224 | [5-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-dimethylamino-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-4-(2-chlorbenzyl)-4H-[1,2,4]triazol-3-yl]methanol | MS
(IS) 561,2 (M+1) Rf = 0,22 (1:5 Hexan:EtOAc). |
-
Beispiel 225
-
5-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-4-(2-chlorbenzyl)-4H-[1,2,4]triazol-3-carbaldehyd
-
[5-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-4-(2-chlorbenzyl)-4H-[1,2,4]triazol-3-yl]methanol
wird in DMSO gelöst.
Ein Schwefeltrioxidpyridinkomplex (4 Äquivalente) und TEA (10 Äquivalente)
werden zugegeben. Es wird über
Nacht bei RT gerührt.
Es wird in Wasser gegossen und mit CH2Cl2 extrahiert. Eine Reinigung mittels Silicagelchromatographie
mittels eines Gradienten aus 4:1 bis 1:1 Hexan:EtOAc ergibt die
Titelverbindung. MS (IS) 589,0 (M–1), Rf =
0,43 (1:1 Hexan:EtOAc).
-
Allgemeine Präparation S
-
Ein
Gemisch des geeigneten Aldehyds in 1,2-Dicholorethan wird auf 0°C gekühlt. NaBH(OAc)3 (3 Äquivalente)
wird zugegeben, dann wird das gewünschte Amin (1,1 Äquivalente)
zugegeben und für
60 h gerührt,
während
es auf RT erwärmt
wird. Es wird durch die Zugabe von 1 N NaOH gestoppt. Es wird mit
CH2Cl2 extrahiert
und durch eine Trocknungssäule
gegeben. Es wird mittels Silicagelchromatographie unter Bildung der
Titelverbindung gereinigt.
-
Mittels
eines Verfahrens, das zu dem Allgemeinen Beispiel S ähnlich ist
und mittels der geeigneten Ausgangsmaterialien werden die Titelverbindungen
hergestellt und isoliert.
| Beispiel
Nr | Produkt | Physikalische
Daten |
| 226 | [5-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-4-(2-chlorbenzyl)-4H-[1,2,4]triazol-3-ylmethyl]dimethylamin | MS
(IS) 620,1 (M+1) Rf = 0,08 (1:5 Hexan:EtOAc) |
| 227 | 4-[5-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-4-(2-chlorbenzyl)-4H-[1,2,4]triazol-3-ylmethyl]morpholin | MS
(IS) 662,1 (M+1) Rf = 0,08 (1:5 Hexan:EtOAc). |
-
Allgemeine Präparation T
-
Das
mit Chlormethyl substituierte (1,2,4)-Triazol (1 Äquivalent)
und das geeignete Amin (10–40 Äquivalente)
werden zu einem verschlossenen Röhrchen
gegeben, das mit N2 gewaschen wurde. Es
wird bei RT für
2–24 h
geschüttelt
und dann konzentriert. Der Rückstand
wird in 20% i-PrOH/CHCl3, gelöst und mit
gesättigter
NaHCO3 Lösung
und Kochsalzlösung
gewaschen. Die vereinigten organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet und konzentriert. Der Rückstand
wird durch Blitzchromatographie unter Bildung der Titelverbindung
gereinigt.
-
Mittels
eines Verfahrens, das zu dem Allgemeinen Beispiel T ähnlich ist
und mittels der geeigneten Ausgangsmaterialien können die folgenden Verbindungen
hergestellt und isoliert werden.
| Beispiel
Nr | Produkt | Physikalische
Daten |
| 228 | [5-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-morpholin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-4-(2-chlor-4-fluorbenzyl)-4H-[1,2,4]triazol-3-ylmethyl]dimethylamin | MS
(IS) 647 (M+1) TLC: Rf = 0,28 (5% MeOH/CHCl3) |
| 229 | 4-{3-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-[4-(2-chlor-4-fluorbenzyl)-5-pyrrolidin-1-yl-methyl-4H-[1,2,4]triazol-3-yl]-3H-[1,2,3]triazol-4-yl}morpholin | MS
(IS) 673 (M+1) TLC: Rf 0,56 (5% MeOH/CHCl3) |
-
Beispiel 230
-
5-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-4-(2-chlorbenzyl)-4H-[1,2,4]triazol-3-carbaldehydoxim
-
Hydroxylaminhydrochlorid
(7 mg) wird zu einer 0°C
Lösung
aus 5-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-4-(2-chlorbenzyl)-4H-[1,2,4]triazol-3-carbaldehyd
(50 mg) in 1,2-Dichlorethan (1 ml) gegeben. Es wird für 60 Stunden
gerührt,
während
die Reaktion sich langsam auf RT erwärmen kann. Die Reaktion wird
durch langsame Zugabe von 1 N NaOH (1 ml) gestoppt. Es wird mit
CH2Cl2 (2 × 2 ml) extrahiert
und getrocknet. Eine Reinigung mittels Silicagelchromatographie
mittels 3:1 bis 1:1 Hexan:EtOAc als Gradient ergibt das gewünschte Produkt
(18 mg, 35%). MS (IS) 606,1 (M+1), Rf =
0,52 (1:1 Hexan:EtOAc).
-
Beispiel 231
-
2-[5-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-dimethylamino-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-4-(2-chlorbenzyl)-4H-[1,2,4]triazol-3-yl]ethanol
-
[5-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-dimethylamino-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-4-(2-chlor-4-fluorbenzyl)-4H-[1,2,4]triazol-3-yl]essigsäureethylester
(338 mg) wird in THF (5 ml) gelöst.
Es wird auf 0°C
gekühlt,
2 M LiBH4 (0,8 ml, 2 M Lösung in THF) wird zugegeben
und über
Nacht gerührt,
während
langsam auf RT erwärmt
wird. Die Reaktion wird in wässriges
NH4Cl (15 ml) gegossen und mit EtOAc (2 × 15 ml)
extrahiert. Es wird mittels Radialchromatographie mittels eines
Gradienten aus 1:1 bis 1:5 Hexan:EtOAc unter Bildung der Titelverbindung
(137 mg, 44%) gereinigt. MS (IS) 592,0 (M+1), Rf =
0,11 (1:5 Hexan:EtOAc).
-
Beispiel 232
-
2-[5-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-4-(2-chlorbenzyl)-4H-[1,2,4]triazol-3-yl]ethanol
-
[5-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-4-(2-chlorbenzyl)-4H-[1,2,4]triazol-3-yl]essigsäureethylester
(400 mg) wird in THF (10 ml) gelöst.
LAH (47 mg, Lösung
in 10 ml THF) wird bei 0°C
zugegeben und über
Nacht auf RT erwärmt.
Es wird durch die langsame Zugabe von Wasser (0,5 ml) und weiterem Wasser
(3 ml) gestoppt. Die Reaktion wird durch Celite® zur
Entfernung der Aluminiumsalze filtriert und dann mittels Radialchromatographie
mittels eines Gradienten aus 1:1 Hexan:EtOAc bis 100% EtOAc unter
Bildung der Titelverbindung (119 mg, 32%) gereinigt. MS (IS) 592,0
(M+1), Rf = 0,11 (1:5 Hexan:EtOAc).
-
Beispiel 233
-
4-{3-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-[4-(2-chlorbenzyl)-5-methyl-4H-[1,2,4]triazol-3-yl]-3H-[1,2,3]triazol-4-yl}-thiomorpholin-1-oxid
-
m-Chlorperbenzoesäure (29
mg, 0,13 mmol) wird zu einer Lösung
aus 4-{3-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-[4-(2-chlorbenzyl)-5-methyl-4H-[1,2,4]triazol-3-yl]-3H-[1,2,3]triazol-4-yl}thiomorpholin
(69 mg, 0,11 mmol) in THF (1 ml) bei –78°C gegeben. Nach 30 Minuten wird
mit 1 N Na2S2O3 bei –78°C gestoppt
und auf RT erwärmt.
Es wird mit 20% i-PrOH/CHCl3 verdünnt, mit
1 N HCl, gesättigter
NaHCO3 Lösung
und Kochsalzlösung
gewaschen. Die vereinigten organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet und konzentriert. Der Rückstand
wird durch Blitzchromatographie auf Silicagel unter Elution mit
0–4% MeOH/CHCl3 unter Bildung der Titelverbindung gereinigt.
MS (IS) 618 (M+1), TLC: Rf = 0,18 (5% MeOH/CHCl3).
-
Allgemeine Präparation U
-
Das
geeignete Amid (1 Äquivalent)
wird in CH2Cl2 (0,01–0,02 M)
gelöst.
PCl5 (3 Äquivalente)
wird zugegeben. Es wird für
35 Minuten bei RT gerührt,
dann wird das Lösemittel
entfernt und der entstehende Rückstand
wird in DMF rückgelöst. Vorsicht:
Es wird wichtig sicherzustellen, daß das gesamte CH2Cl2 zu dem Zeitpunkt entfernt ist, da es gefährlich ist
CH2Cl2 und NaN3 zu mischen. Diese Lösung wird mittels einer Spritze
zu einer 0°C
Lösung
aus NaN3 (6 Äquivalente)
in DMF (Gesamtkonzentration = 0,01 M) gegeben. Nachdem die Zugabe
vollständig
ist, wird die Lösung
auf RT erwärmt
und über
Nacht gerührt.
Die Reaktion wird mit Wasser gestoppt und mit Ether (2 × 15 ml)
extrahiert. Es wird mittels Chromatographie (2:1 Hexan:EtOAc) unter
Bildung der Titelverbindung gereinigt.
-
Gemäß einem
Verfahren, das zu dem Allgemeinen Beispiel U analog ist, und mittels
der geeigneten Ausgangsmaterialien, werden die Titelverbindungen
hergestellt und isoliert.
| Beispiel | Produkt | Physikalische
Daten |
| 234 | 5-[1-(3,5-Bistrifluormethyl-benzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-1-phenyl-1H-tetrazol | MS
(IS) 516,1 (M+1) Rf = 0,16 (3:1 Hexan:EtOAc) |
| 235 | 1-Benzyl-5-[1-(3,5-bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[l,2,3]triazol-4-yl]-1H-tetrazol | MS
(IS) 530,1 (M+1) Rf = 0,21 (3:1 Hexan:EtOAc) |
| 236 | 5-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-1-(2-chlorbenzyl)-1H-tetrazol | MS
(IS) 564,2 (M+1) 1H NMR (250 MHz, CDCl3) δ 7,75
(s, 1H), 7,49-7,05 (m, 12H), 6,02 (s, 2H), 5,51 (s, 2H). |
-
Allgemeine Präparation V
-
Das
geeignete Aminoamid (1 Äquivalent)
wird in CHCl3 erwärmt. PCl5 (3 Äquivalente)
wird zugegeben und bei 110°C über Nacht
in einem verschlossenen Röhrchen
erwärmt.
Es wird auf RT gekühlt
und mit gesättigtem
wässrigem
NaHCO3 und Kochsalzlösung gewaschen. Es wird getrocknet
(Na2SO4), filtriert
und zur Trockne konzentriert. Es wird durch Umkehrphasen HPLC gereinigt.
-
Gemäß einem
Verfahren, das zu dem Allgemeinen Beispiel V analog ist, und mittels
der geeigneten Ausgangsmaterialien, können die Titelverbindungen
hergestellt und isoliert werden.
| Beispiel
Nr | Produkt | Physikalische
Daten |
| 237 | 4-{3-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-[1-(2-chlorbenzyl)-4,5-dihydro-1H-imidazol-2-yl]-3H-[1,2,3]triazol-4-yl}pyridin | MS
(IS) 565,1 (M+1) TLC Rf = 0,14 (10% MeOH/CHCl3) |
| 238 | 4-{3-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-[1-(2-chlorbenzyl)-4,5-dihydro-1H-imidazol-2-yl]-3H-[1,2,3]triazol-4-yl}morpholin | MS
(IS) 573,0 (M+1) HPLC Spur (100%) |
| 239 | 4-(3-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-{1-[1-(2-chlorphenyl)ethyl]-4,5-dihydro-1H-imidazol-2-yl}-3H-[1,2,3]triazol-4-yl)morpholin | MS
(IS) 587,2 (M+1) HPLC Spur (87%) |
| 240 | 4-(3-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-{1-[1-(2-chlorphenyl)ethyl]-4,5-dihydro-1H-imidazol-2-yl}-3H-[1,2,3]triazol-4-yl)pyridin | MS
(IS) 579,1 (M+1) HPLC Spur (97%) |
-
Beispiel 241
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1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-4-[1-(2-chlorbenzyl)-4,5-dihydro-1H-imidazol-2-yl]-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol
-
Zu
einer Lösung
aus 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-4-(4,5-dihydro-1H-imidazol-2-yl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol
(50 mg, 0,11 mmol) in DMF (1 ml) mit K2CO3 (32 mg, 0,23 mmol) und einer katalytischen Menge
an NaI wird 1-Chlor-2-chlormethylbenzol (13 μl, 0,10 mmol, Aldrich) gegeben.
Die Reaktion wird in einem verschlossenen Röhrchen bei 50°C für 18 Stunden
erhitzt. Es wird auf RT gekühlt,
H2O (2 ml) wird zugegeben und mit Xylol
(3 × 2
ml) extrahiert. Die organische Phase wird über MgSO4 getrocknet
und konzentriert. Es wird durch Chromatographie mittels eines Gradienten
aus 50:1 bis 20:1 an CHCl3 MeOH unter Bildung
der Titelverbindung gereinigt. MS (IS) 564,2 (M+1).
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Beispiel 242
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1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-4-[1-(2-chlorbenzyl)-1H-imidazol-2-yl]-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol
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Zu
einer Lösung
aus 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-4-[1-(2-chlorbenzyl)-4,5-dihydro-1H-imidazol-2-yl]-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol
(300 mg, 0,53 mmol) in Xylol (2,66 ml) wird 10% Pd/C (300 mg) gegeben. Es
wird auf 137°C
erhitzt und nach 72 Stunden wird die Reaktion gekühlt, filtriert
und konzentriert. Es wird durch Chromatographie mittels eines Gradienten
aus 50:1 bis 10:1 CHCl3/MeOH unter Bildung
der Titelverbindung gereinigt. MS (IS) 562,0 (M+1).
-
Beispiel 243
-
1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-4-[1-(2-chlor-5-fluorbenzyl)-4,5-dihydro-1H-imidazol-2-yl]-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol
-
Zu
einer 0°C
Lösung
aus Me3Al (0,85 ml, 2 M Toluol) (1,25 ml)
bei 0°C
unter N2 wird N1-(2-Chlor-4-fluorbenzyl)ethan-1,2-diamin
(137 mg, 0,68 mmol) gegeben und für mehrere Minuten gerührt während auf
Rt erwärmt
wird. 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-carbonsäuremethylester
(150 mg, 0,34 mmol) das in Toluol (1,3 ml) gelöst ist, wird zu dieser Lösung gegeben.
Es wird am Rückfluss
für 3,5
Stunden erhitzt. Es wird auf RT gekühlt und mit MeOH (1 ml) und
H2O (1 ml) gestoppt und dann mit CH2Cl2 (2 × 4 ml)
extrahiert. Es wird getrocknet und konzentriert. Eine Reinigung
mittels Chromatographie mittels eines Gradienten aus 50:1 bis 20:1
CHCl3/MeOH ergibt die Titelverbindung: Rf
= 0,11 (20:1 CHCl3/MeOH). MS (IS) 582,1 (M+1).
-
Gemäß einem
Verfahren, das zu dem Beispiel 243 ähnlich ist, und mittels des
geeigneten Ethylendiamins, werden die Titelverbindungen hergestellt
und isoliert.
| Beispiel | Produkt | Daten |
| 244 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-4-[1-(2,3-dichlorbenzyl)-4,5-dihydro-1H-imidazol-2-yl]-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol | Rf = 0,11 20:1 CHCl3/MeOH MS
(IS) 598,2 (M+1) |
| 245 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-4-[1-(2-trifluormethylbenzyl)-4,5-dihydro-1H-imidazol-2-yl]-1H-[1,2,3]triazol | Rf = 0,12 20:1 CHCl3/MeOH MS
(IS) 598,3 (M+1). |
| 246 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-4-[1-(2-methylbenzyl)-4,5-dihydro-1H-imidazol-2-yl]-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol | 52%
Ausbeute Rf = 0,12 20:1 CHCl3/MeOH
MS (IS) 544,3 (M+1) |
| 247 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-4-[1-(2-chlorbenzyl)-4,4-dimethyl-4,5-dihydro-1H-imidazol-2-yl]-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol | Rf = 0,10 20:1 CHCl3/MeOH MS
(IS) 592,1 (M+1) |
| 248 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-4-(1-p-tolyl-4,5-dihydro-1H-imidazol-2-yl)-1H-[1,2,3]triazol | Rf = 0,07 20:1 CHCl3/MeOH MS
(IS) 530,1 (M+1) |
| 249 | R-1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-4-[1-(1-phenylethyl)-4,5-dihydro-1H-imidazol-2-yl]-1H-[1,2,3]triazol | Rf = 0,59 100% MeOH MS (IS) 544,4 (M+1) |
| 250 | S-1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-4-[1-(1-phenylethyl)-4,5-dihydro-1H-imidazol-2-yl]-1H-[1,2,3]triazol | Rf = 0,57 100% MeOH MS (IS) 544,4 (M+1) |
| 251 | 1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-4-(1-phenyl-4,5-dihydro-1H-imidazol-2-yl)-1H-[1,2,3]triazol | MS
(IS) 516,2 (M+1) |
| 252 | 2-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-1-(2-chlorbenzyl)-1,4,5,6-tetrahydropyrimidin | MS
(IS) 578,4 (M+1). |
-
Allgemeine Präparation W
-
Das
geeignete Thioamid oder der Thioharnstoff (1–2 Äquivalente) wird zu einer Lösung aus 1-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-3-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-2-brom-3-(2-chlorphenyl)propan-1,3-dion
(178 mg, 0,28 mmol) in wasserfreiem Ethanol (2 ml) oder Aceton gegeben.
Es werden 4 Å Molekularsiebe zugegeben
und die Lösung
wird bei RT für
4 Stunden gerührt.
Die Lösung
wird durch ein Kissen aus Celite® filtriert
und das Filtrat wird im Vakuum konzentriert. Das rohe Material wird
durch Blitzchromatographie auf Silicagel unter Bildung der Titelverbindung
gereinigt.
-
Gemäß einem
Verfahren, das zu dem Allgemeinen Beispiel W analog ist, können die
Titelverbindungen hergestellt und isoliert werden.
| Beispiel | Produkt | Physikalische
Daten |
| 253 | {4-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-3-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-2-methylthiazol-5-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 608,1 (M+1), 1H NMR, (400 MHz, CDCl3): δ 8,66
(dd, 1H, J = 2,0, 4,8), 8,44 (d, 1H, J = 1,5), 7,80 (s, 1H), 7,52
(dt, 1H, J = 2,0, 7,8), 7,44 (s, 2H), 7,31 (m, 2H), 7,18 (m, 2H),
7,12 (m, 1H), 5,48 (s, 2H), 2,67 (s, 3H). |
| 254 | {4-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-3-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-2-cyclopropyl-thiazol-5-yl)-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 634,0 (M+1), 1H NMR (400 MHz, CDCl3): δ 8,68
(m, 1H), 8,45 (s, 1H), 7,81 (s, 1H), 7,50 (m, 1H), 7,44 (s, 2H),
7,34 (m, 2H), 7,18 (m, 2H), 7,09 (m, 1H), 5,44 (s, 2H), 2,21 (m,
1H), 1,12 (m, 2H), 0,98 (m, 2H). |
| 255 | {2-Amino-4-[1-(3,5-bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-3-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-thiazol-5-yl}-(2-chlorphenyl)methanon | MS
(IS) 609,0 (M+1), MS (ES–)
607,1 (M–1), 1HNMR (400 MHz, DMSO-d6): δ 8,62 (dd,
1H, J = 1,2, 5,3), 8,50 (d, 1H, J = 2,4), 8,20 (s, 2H), 8,08 (s,
1H), 7,75 (dt, 1H, J = 2,0, 8,0), 7,61 (s, 2H), 7,47 (dd, 1H, J
= 5,0, 7,8), 7,17 (m, 1H), 7,15 (m, 1H), 7,10 (m, 1H), 7,02 (m,
1H), 5,74 (s, 2H). |
-
Beispiel 256
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{4-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-3-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]thiazol-5-yl}-(2-chlorphenyl)methanon
-
Isoamylnitrit
(29 μl,
0,21 mmol) wird zu einer Lösung
aus {2-Amino-4-[1-(3,5-bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-3-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]thiazol-5-yl}-(2-chlorphenyl)methanon
(63 mg, 0,103 mmol) in THF (1,5 ml) gegeben. Die Lösung wird
bei RT für
30 min gerührt
und dann am Rückfluss
für weitere
30 min erhitzt. Die Lösung
wird auf RT gekühlt
und mit EtOAc (30 ml) verdünnt.
Die organische Lösung
wird mit gesättigtem NaHCO3 (15 ml) und Kochsalzlösung (15 ml) gewaschen, dann
getrocknet, filtriert und konzentriert. Das rohe Material wird mittels
Blitzchromatographie gereinigt und dann mit Ether (2 × 0,3 ml)
gereinigt und unter Bildung der Titelverbindung getrocknet.
MS
(IS) 594,1 (M+1), MS (ES–)
592,0 (M–1), 1H NMR (400 MHz, CDCl3): δ 9,17 (s,
1H), 8,60 (d, 1H, J = 5,0), 8,50 (s, 1H), 7,97 (s, 1H), 7,76 (s,
1H), 7,65 (s, 2H), 7,41 (m, 2H), 7,24 (m, 2H), 7,19 (m, 1H), 5,77
(s, 2H).
-
Beispiel 257
-
{4-Amino-2-[1-(3,5-bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-pyridin-3-yl}-(2-chlorphenyl)methanonhemihydrat
-
{4-Amino-2-[1-(3,5-bistrifluormethylbenzyl)-5-phenyl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-pyridin-3-yl}-(2-chlorphenyl)methanon
(582 g, 0,97 mol) wird in Ethylacetat (1880 ml), Heptan (1990 ml)
und Wasser (90 ml) bei 70°C gelöst. Es wird
auf Raumtemperatur gekühlt
und für
18,5 Stunden gerührt.
Heptan (3980 ml) wird tropfenweise über 4 Stunden zugegeben. Es
wird filtriert und in einem Vakuumofen bei 40°C für etwa 15 Stunden unter Bildung
der Titelverbindung getrocknet. Kf = 1,52%.
-
Beispiel 258
-
{3-[1-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-pyridin-4-yl-1H-[1,2,3]triazol-4-yl]-pyridin-2-yl}-(2-chlorphenyl)methanon
-
Pd2(dba)3-CHCl3 (42 mg, 0,04 mmol) wird zu einer entgasten
Lösung
aus Trifluormethansulfonsäure-2-(2-chlorbenzoyl)pyridin-3-yl-ester
(149 mg, 0,41 mmol) und 4-[3-(3,5-Bistrifluormethylbenzyl)-5-tributylstannanyl-3H-[1,2,3]triazol-4-yl]pyridin
(296 mg, 0,45 mmol) in Toluol (2 ml) gegeben. Das Gemisch wird unter N2 verschlossen und bei 120°C für 2 Stunden
erhitzt. Pd(PPh3)4 (94
mg, 0,08 mmol) wird zugegeben, verschlossen und ei 120°C für weiter
48 Stunden erhitzt. Es wird konzentriert, in ACN gelöst, mit
Hexan (3×)
gewaschen, über
MgSO4 getrocknet und konzentriert. Der Rückstand
wird durch Blitzchromatographie auf Silicagel unter Elution mit
0–10%
ACN/Et2O unter Bildung der Titelverbindung
(26 mg, 11%) als hellbrauner Feststoff gereinigt. MS (IS) 588 (M+1).
TLC: Rf = 0,33 (10 % ACN/Et2O).
-
Die
erfindungsgemäßen Verbindungen
können
alleine oder in Form einer pharmazeutischen Zusammensetzung, das
heißt
in Kombination mit pharmazeutisch annehmbaren Trägern oder Hilfsstoffen verabreicht werden,
deren Anteil und Art durch die Löslichkeit
und die chemischen Eigenschaften der ausgewählten Verbindung, des gewählten Verabreichungswegs
und der pharmazeutischen Standardpraxis bestimmt werden. Die erfindungsgemäßen Verbindungen
können,
während
sie selbst wirksam sind, in Form ihrer pharmazeutisch annehmbaren
Salze zum Zweck der Stabilität,
Einfachheit der Kristallisation, Erhöhung der Löslichkeit und dergleichen verabreicht
werden.
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Daher
liefert die vorliegende Erfindung pharmazeutische Zusammensetzungen,
die eine Verbindung der Formel I und ein pharmazeutisch annehmbares
Verdünnungsmittel
umfassen.
-
Die
Verbindungen der Formel I können
durch eine Vielzahl an Wegen verabreicht werden. Bei der Durchführung der
Behandlung bei einem Patienten, der von hierin beschriebenen Störungen betroffen
ist, kann die Verbindung der Formel I in jeder Form oder Art verabreicht
werden, die die Verbindung in einer wirksamen Menge bioverfügbar macht,
einschließlich
orale und parenterale Wege. Beispielsweise können die Verbindungen der Formel
I oral, durch Inhalation, subkutan, intramuskulär, intravenös, transdermal, intranasal,
rektal, okular, topisch, sublingual, bukkal und dergleichen verabreicht
werden. Die orale Verabreichung ist im allgemeinen zur Behandlung
der hierin beschriebenen neurologischen und psychiatrische Störungen bevorzugt.
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Der
Fachmann zur Herstellung von Formulierungen kann leicht die geeignete
Form und Art der Verabreichung in Abhängigkeit von den einzelnen
Charakteristiken der ausgewählten
Verbindung, der Störung oder
des Zustands, die behandelt werden sollen des Stadiums, der Störung oder
des Zustands und anderer relevanter Umstände auswählen (Remington's Pharmaceutical
Sciences, 18. Ausgabe, Mack Publishing Co. (1990)).
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Die
pharmazeutischen Zusammensetzungen werden auf eine in der pharmazeutischen
Technik gut bekannte Weise hergestellt. Der Träger oder der Hilfsstoff kann
ein festes, halbfestes oder flüssiges
Material sein, das als Vehikel oder Medium für den Wirkstoff dient. Geeignete
Träger
oder Hilfsstoffe sind in der Technik gut bekannt. Die pharmazeutische
Zusammensetzung kann zur oralen, inhalativen, parenteralen oder
topischen Verwendung angepasst werden und kann in Form von Tabletten,
Kapseln, Aerosolen, Inhalationsmitteln, Zäpfchen, Lösungen, Suspensionen oder dergleichen
an den Patienten verabreicht werden.
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Die
erfindungsgemäßen Verbindungen
können
oral verabreicht werden, beispielsweise mit einem inerten Verdünnungsmittel
für Kapseln
oder zu Tabletten verpresst werden. Zum Zweck der oralen therapeutischen
Verabreichung können
die Verbindungen mit Hilfsstoffen eingearbeitet werden und in Form
von Tabletten, Dragees, Kapseln, Elixieren, Suspensionen, Sirupen,
Obladen, Kaugummis und dergleichen verwendet werden. Diese Präparationen
sollten mindestens 4% der erfindungsgemäßen Verbindung, dem Wirkstoff
enthalten, aber dies kann in Abhängigkeit
der bestimmten Form variieren und kann zwischen 4% bis etwa 70% des
Gewichts der Einheit betragen. Die Menge der in den Zusammensetzungen
vorhandenen Verbindung ist so groß, dass eine geeignete Dosierung
erhalten wird. Bevorzugte Zusammensetzungen und Präparationen gemäß der vorliegenden
Erfindung können
durch den Fachmann bestimmt werden.
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Die
Tabletten, Pillen, Kapseln, Dragees und dergleichen können auch
einen oder mehrere der folgenden Hilfsstoffe enthalten: Bindemittel,
wie mikrokristalline Cellulose, Traganthgummi oder Gelatine, Hilfsstoffe wie
Stärke
oder Lactose, Zerfallshilfsstoffe, wie Alginsäure, Primogel, Maisstärke und
dergleichen, Schmiermittel, wie Magnesiumstearat oder Sterotex,
Gleitmittel, wie kolloidales Siliziumdioxid und Süßstoffe,
wie Saccharose oder Saccharin oder ein Geschmacksstoff, wie Pfefferminze,
Methylsalicylat oder Orangenaroma können zugegeben werden. Wenn
die Dosierungsform eine Kapsel ist, kann sie zusätzlich zu Materialien des obigen
Typs einen flüssigen
Träger,
wie Polyethylenglycol oder ein fettes Öl enthalten. Andere Dosierungsformen können andere
verschiedene Materialien enthalten, die die physikalische Form der
Dosierungseinheit modifizieren, wie beispielsweise als Beschichtungen.
Daher können
Tabletten oder Pillen mit Zucker, Schellack oder anderen Beschichtungsmitteln
beschichtet werden. Ein Sirup kann zusätzlich zu den vorliegenden
Verbindungen Saccharose als Süßstoff und
bestimmte Konservierungsstoffe, Farbstoffe und Färbungen und Geschmacksstoffe
enthalten. Materialien, die zur Herstellung dieser verschiedenen
Zusammensetzungen verwendet werden, sollten pharmazeutisch rein
und in den verwendeten Mengen nicht toxisch sein.
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Zum
Zweck der parenteralen therapeutischen Verabreichung können die
erfindungsgemäßen Verbindungen
in eine Lösung
oder Suspension eingearbeitet werden. Diese Präparationen enthalten typischerweise zumindest
0,001% einer erfindungsgemäßen Verbindung,
können
aber zwischen 0,001 und etwa 90% des Gewichts hiervon variiert werden.
Die Menge der Verbindung der Formel I, die in solchen Zusammensetzungen vorhanden
ist, ist so groß,
dass eine geeignete Dosierung erhalten wird. Die Lösungen oder
Suspensionen können
auch ein oder mehrere der folgenden Hilfsstoffe enthalten: Sterile
Verdünnungsmittel,
wie Wasser zur Injektion, Kochsalzlösung, fixierte Öle, Polyethylenglycole,
Glycerin, Propylenglycol oder andere synthetische Lösemittel,
antibakterielle Mittel, wie Benzylalkohol oder Methylparaben, Antioxidationsmittel,
wie Ascorbinsäure
oder Natriumbisulfit, Chelatmittel, wie Ethylendiamintetraessigsäure, Puffer,
wie Acetate, Citrate oder Phosphate und Mittel zur Einstellung der
Tonizität,
wie Natriumchlorid oder Dextrose. Die parenterale Präparation
kann in Ampullen, Einwegspritzen, oder Mehrfachdosierungsgläschen eingeschlossen
werden, die aus Glas oder Plastik sind. Bevorzugte Zusammensetzungen
und Präparationen
können
durch den Fachmann bestimmt werden.
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Die
Verbindungen der Erfindung können
auch topisch verabreicht werden und wenn dies so ausgeführt wird,
kann der Träger
geeigneterweise eine Lösung,
eine Salbe oder eine Gelgrundlage sein. Die Grundlage kann beispielsweise
eines oder mehrere aus der folgenden Aufzählung umfassen: Vaseline, Lanolin,
Polyethylenglycole, Bienenwachs, Mineralöl, Verdünnungsmittel, wie Wasser und
Alkohol und Emulgiermittel und Stabilisationsmittel. Topische Formulierungen
können
eine Konzentration der Formel I oder des pharmazeutischen Salzes
hiervon mit etwa 0,1 bis etwa 10% G/V (Gewichtsprozent pro Volumen)
enthalten.
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Die
Verbindungen der Formel I sind Antagonisten der NK-1 Rezeptoren.
Ferner antagonisieren die Verbindungen der Formel I selektiv die
NK-1 Rezeptoren relativ zu anderen Tachykininrezeptoren. Die Antagonistaktivität der NK-1
Rezeptorantagonisten kann durch die folgenden Verfahren bestimmt
werden.
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NK-1 Rezeptorbindungsaktivitätstest
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Die
IM9 Zellinie ist eine gut charakterisierte und leicht verfügbare Zelllinie.
Siehe beispielsweise Annals of the New York Academy of Science,
190: 221–234
(1972), Nature (London), 251: 443–444 (1974), Proceedings of
the National Academy of Sciences (USA), 71: 84–88 (1974). Diese Zellen werden
routinemäßig in RPMI
1640 kultiviert, das mit 50 μg/ml
Gentamicinsulfat und 10% fetalem Kälberserum supplementiert ist.
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Die
IM-9 Zellen werden wegen der rohen Membranen aus den Zellpellets
homogenisiert. Die Membranen werden durch Homogenisierung der Gewebeproben
in 30 ml G/V mit 50 mM Tris Puffer (pH 7,4) isoliert. Nach einer
anfänglichen
Zentrifugation bei 900 × g
wird der Überstand
durch Zentrifugation bei 38 000 × g isoliert.
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Etwa
25 μg Membranen
werden mit 0,2 nM [125I]-Substanz P (NEN,
Boston, MA) in einem Rezeptorbindungstest inkubiert. Der Testpuffer
enthält
50 mM Tris, 3 mM MnCl2, 0,02% Rinderserumalbumin,
40 μg/ml Bacitracin,
2 μg/ml
Chymostatin, 4 μg/ml
Leupeptin und 40 μg/ml
Thiorphan (pH 7,4). Es werden Bindungsstudien in einem Endvolumen
von 200 μl
ausgeführt,
die verschiedene Konzentrationen an Testverbindungen enthalten.
Die unspezifische Bindung wird durch Inkubation einiger Röhrchen in
Gegenwart von 1 μM
an Substanz P (Peninsula, Belmont, CA) bestimmt.
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Die
Bindung wird 1 Stunde später
durch eine schnelle Filtration mittels eines TOMTEC Zellerntegeräts mit 96
Positionen (TOMTEC, Orange, CT) durch GF/A Filter beendet, die mit
0,3% Polyethylenimin (Sigma, St. Louis) für 1 Stunde vorbenetzt wurden.
Die Filter weden mit 5 ml an eiskaltem 50 mM Tris Puffer (pH 7,4)
gewaschen und in einem Trockenofen bei 60°C gestellt. Die getrockneten
Filter werden mit MeltiLex A aufschmelzenden Scintiallationslagen
(Wallac, Gaithersburg, MD) behandelt und die Radioaktivität wird auf
den Filtern zurückgehalten,
die unter Verwendung des Wallac 1205 Betaplate Scintiallationszählers ausgezählt werden. Die
Ergebnisse werden mittels eines Log-Logit Plots aus einem Microsoft
Excel® Programm
analysiert und mit der Cheng-Prusoff Gleichung in Ki Werte umgewandelt.
Die proteinkonzentrationen werden mittels Coomassie® Proteintestreagenz
(Pierce, Rockford, IL) mit BSA als Standard gemessen (Bradford,
1976).
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Es
werden Bindungsstudien ausgeführt,
um die Fähigkeit
der Verbindungen der vorliegenden Erfindung zu evaluieren, die NK-1
Rezeptoraktivierung zu hemmen. Solche Studien liefern in vitro Daten
bezüglich der
Wirksamkeit der erfindungsgemäßen Verbindungen.
Verbindungen, die hierin als Beispiele beschrieben sind, weisen
Bindungsaffinitäten
(Ki Werte) von ≤ 100
nM auf.
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Die
Ergebnisse der NK-1 Rezeptorbindungsstudien zeigen die Fähigkeit
der Verbindungen der vorliegenden Erfindung als Antagonisten der
NK-1 Rezeptoren zu wirken. Es wird erkannt, dass die Verbindungen der
vorliegenden Erfindung die Wirkungen der NK-1 Rezeptoraktivierung
hemmen dürften.
Daher sollten die Verbindungen der vorliegenden Erfindung zur Behandlung
verschiedener Störungen
brauchbar sein, die mit einem Überschuss
an Tachykininen assoziiert sind, wie sie hierin zur Behandlung beschrieben
sind, und anderen Störungen,
die durch solche Antagonisten behandelt werden können, wie dies der Fachmann
erkennt.
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In
einer Ausführungsform
liefert die vorliegenden Erfindung eine Verbindung der Formel I
oder ein pharmazeutisch annehmbares Salz hiervon zur Verwendung
bei der Behandlung von Störungen,
die aus der Gruppe ausgewählt
sind, die besteht aus Angst, Depression, Psychose, Schizophrenie
und anderen psychotischen Störungen,
neurodegenerativen Störungen
(einschließlich
seniler Demenz vom Alzheimer Typ, Alzheimer Erkrankung, AIDS-assoziierte
Demenz und Down Syndrom), demyelinisierenden Erkrankungen (einschließlich Multipler
Sklerose und amyotropher Lateralsklerose), neuropathologischen Störungen (einschließlich peripherer
Neuropathie, diabetischer und durch Chemotherapie induzierter Neuropathie
und Post-Herpes und anderen Neuralgien), akuten und chronisch obstruktiven
Atemwegserkrankungen (einschließlich
Atemstresssyndrom beim Erwachsenen, Bronchopneumonie, Bronchospasmus,
chronische Bronchitis, Reizhusten und Asthma), entzündliche Erkrankungen
(einschließlich
entzündliche
Darmerkrankung, Psoriasis, Fibrositis, Osteoarthritis und rheumatoide
Arthritis), Störungen
des Muskel-Skelettsystems (wie Osteoporose), Allergien (einschließlich Ekzem
und Rhinitis), Hypersensitivitätsstörungen (wie
Giftefeu), ophthalmologische Erkrankungen (wie Konjunktivitis, Frühjahrskonjukativitis
und dergleichen), Hauterkrankungen (einschließlich Kontaktdermatitis), atoper
Dermatitis, Urticaria, anderen ekzartigen Dermatiden, Suchtstörungen (einschließlich Alkoholismus),
stressbedingte somatische Störungen,
Reflexsympathicusdystrophie (wie Schulter-Hand Syndrom), dysthymen
Störungen,
schädlichen
Immunreaktionen (wie die Abstoßung
von transplantierten Geweben), Störungen, die mit einer Immunsteigerung
oder -suppression zusammenhängen
(wie systemischer Lupus erythematodes), gastrointestinale Störungen,
Erkrankungen, die mit der neuronalen Kontrolle der Eingeweide assoziiert
sind (wie Colitis ulcerosa, Morbus Crohn und irritables Darmsyndrom),
Störungen
der Blasenfunktion (wie Blasendetrusorhyperreflexie und Inkontinenz),
Artheriosklerose, Fibrose- und Kollagenerkrankungen (wie Sklerodermie
und eosinophile Fascioliasis), irritativen Symptomen der benignen
prostatischen Hypertrophie, Störungen,
die mit dem Blutdruck assoziiert sind (wie Hypertension), Störungen des
Blutflusses, die durch Vasodilatation oder vasospastische Erkrankungen
verursacht werden (wie Angina, Migräne und Reynaudsche Erkrankung),
Erbrechen (einschließlich
durch Chemotherapie induzierte Übelkeit
und akutes oder verzögertes
Erbrechen) und Schmerz oder Nociception (einschließlich der,
die mit einem der vorhergehenden Zustände assoziiert ist oder hiermit
zusammenhängt).
Daher liefert die vorliegende Erfindung solche Verbindungen zur
Verwendung bei der Behandlung von Störungen, die mit einem Überschuss
an Tachikininen assoziiert sind.
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Die
vorliegende Erfindung umfasst die verschiedenen Störungen,
die hierin zur Behandlung beschrieben sind und andere, die durch
solche Antagonisten behandelt werden könne, wie dies dem Fachmann
bekannt ist.
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Die
mit einem Überschuss
an Tachykininen assoziierten Störungen
werden durch die Verabreichung einer wirksamen menge einer Verbindung
oder pharmazeutischen Zusammensetzung der Formel I behandelt. Eine
wirksame Menge kann leicht durch den Diagnostiker als Fachmann durch
die Verwendung herkömmlicher Techniken
und durch Beobachtung von Ergebnissen bestimmt werden, die unter
analogen Umständen
erhalten werden. Bei der Bestimmung der wirksamen Menge, nämlich der
Dosis einer Verbindung der Formel I, werden mehrere Faktoren durch
den betreuenden Diagnostiker in Betracht gezogen, wie unter anderem:
Die zu verabreichende Verbindung der Formel I, die Art des Säugers, dessen
Größe, Alter
und allgemeiner Gesundheitszustand, die spezifische involvierte
Störung,
das Ausmaß oder
die Schwere der involvierten Störung,
die Reaktion des einzelnen Patienten, die Verabreichungsart, die
Bioverfügbarkeitscharakteristiken
der verabreichten Präparation,
der ausgewählte
Dosierungsplan, die Verwendung von begleitender Medikation und andere
relevante Umstände.
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Eine
wirksame Menge einer Verbindung der Formel I dürfte von etwa 0,001 Milligramm
pro Kilogramm Körpergewicht
pro Tag (mg/kg/Tag) bis etwa 100 mg/kg/Tag variieren. Bevorzugte
Mengen können
leicht vom Fachmann bestimmt werden.
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Von
den Störungen,
die mit einem Überschuss
an Tachykininen assoziiert sind und die gemäß der vorliegenden Erfindung
behandelt werden, sind die Behandlung der Depression und Angst besonders
bevorzugt.
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Daher
liefert die vorliegende Erfindung in einer bevorzugten Ausführungsform
die Verwendung einer Verbindung der Formel I oder einer pharmazeutischen
Zusammensetzung hiervon zur Herstellung eines Arzneimittels zur
Behandlung einer Depressionsstörung,
einschließlich
einer schweren Depressionsstörung.
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Gemäß der vierten
Ausgabe des Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders
(DSM-IV®) (1994,
American Psychiatric Association, Washington, D.C.) sind schwere
Depressionsstörungen
durch eine oder mehrere schwere depressive Episoden gekennzeichnet.
Daher erkennt der Fachmann, dass die vorliegende Erfindung zur Behandlung
einer einzelnen Episode und wiederkehrenden Episoden der schweren
Depressionsstörung
brauchbar ist.
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In
einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
liefert die vorliegende Erfindung die Verwendung einer Verbindung
der Formel I oder einer pharmazeutischen Zusammensetzung hiervon,
zur Herstellung eines Arzneimittels zur Behandlung von Angst, einschließlich generalisierter
Angststörung,
Panikstörung
und obsessiv-kompulsiver Störung.
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Derzeit
liefert die vierte Ausgabe des Diagnostic and Statistical Manual
of Mental Disorders (DSM-IV®) (1994, American Psychiatric
Association, Washington, D.C.) ein diagnostisches Werkzeug, das
Angst und verwandte Störungen
umfasst. Diese Störungen
umfassen: Panikstörung
mit oder ohne Agoraphobie, Agoraphobie ohne einer Historie einer
Panikstörung,
spezifische Phobie, soziale Phobie oder soziale Angststörung, obsessiv-kompulsive
Störung,
posttraumatische Stressstörung,
akute Stressstörung,
generalisierte Angststörung,
Angststörung
aufgrund eines allgemeinen medizinischen Zustands, Substanz-induzierte
Angststörung und
nicht weiter spezifizierte Angststörung. Wie hierin verwendet
umfasst der Ausdruck "Angst" die Behandlung der
Angststörungen
und verwandter Störungen,
wie dies in DSM-IV beschrieben ist. Der Fachmann erkennt, dass es
alternative Nomeklaturen, Nosologien und Klassifikationssysteme
für neurologische
und psychiatrische Störungen,
insbesondere Angst gibt und dass diese Systeme sich mit dem medizinischen
Fortschritt weiterentwickeln. Daher soll der Ausdruck "Angst" die Störungen umfassen,
die in den anderen diagnostischen Quellen beschrieben sind.
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Es
wurden mehrere präklinische
Labortiermodelle für
mehrere Störungen
beschrieben, die mit einem Überschuss
an Tachykininen assoziiert sind. Ein solcher in vivo Test, der im
folgenden beschrieben ist, kann zur Bestimmung verwendet werden,
ob die NK-1 Rezeptorantagonisten das ZNS penetrieren.
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Fußklopfen
de Rennmaus
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Der
Fußklopfertest
der Rennmaus in der der Technik gut bekannt. Siehe beispielsweise
Rupniak et al., Eur. J. Pharmacol. (1997) 326: 201–209.
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Männliche
Rennmuse (Mongolische), die zwischen 20 und 40 g wiegen (Harlan
Labs, Indianapolis, Indiana) werden für die Experimente verwendet.
Die Tiere können
sich vor dem Test akklimatisieren.
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Ein
NK-1 Rezeptoragonist, wie GR73632 (δ-Aminovaleryl[Pro9,
N-Me-Leu10]-Substanz P (7-11)) (Peninsula
Labs) wird in angesäuerter
Kochsalulösung
(1 ml Essigsäure
in 1 Liter an 0,09% Kochsalzlösung)
gelöst, um
eine 1 mg/ml Lösung
zu erhalten (um den Peptidgehalt korrigiert). Die Stammlösung wird
weiter auf 10 μg/ml
in Kochsalzlösung
(0,9% normale Kochsalzlösung)
verdünnt, alipquotiert
und bis zur Verwendung gefroren gehalten. Die Stammlösung wird
weiter auf 3 pmol/5 μl
in Kochssalzlösung
für i.c.v.
Injektionen verdünnt.
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Die
Testverdünnungen
werden in einem geeigneten Träger
mit einer Konzentration von 1 ml/100 g Körpergewicht formuliert. Die
Verbindungen werden durch eine orale Gabe (p.o.) oder subkutan (s.c.)
oder intraperitoneal (i.p.) zu vorbestimmten Zeiten vor der intracerebroventrikulären (i.c.v.)
provokation des Agonisten dosiert. Für eine i.c.v. Verabreichung
wird die Testverbindung mit dem Agonsiten co-onjiziiert.
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Die
Freihand i.c.v. Injektion wird durch eine direkte vertikale Insertion
einer gecufften 27 Gauge Nadel mit einer 50 μl Hamilton Spritze bis zu einer
Tiefe von 4,5 mm unter dem Bregma ausgeführt. Es kann eine leichte Betäubung mit
Isofluran erforderlich sein, wird aber nicht routinemäßig verwendet.
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Nach
einer i.c.v. Injektion des Agonisten werden die Tiere in eine Beobachtungskiste
aus Plexiglas gegeben und die Fußklopfereignisse werden für 5 Minuten
gezählt.
Die Datensammlung ist computerisiert.
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Die
Daten werden durch ANOVA, gefolgt von Dunnett's Test mittels dem JMP Statistikprogramm
(IBM Plattform) analysiert. Die Daten werden als Anzahl an Ereignisse/5
Minuten ausgedrückt.