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DE60317380T2 - Nahtlose weiterreichung in einem heterogenen netzwerk - Google Patents

Nahtlose weiterreichung in einem heterogenen netzwerk Download PDF

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Publication number
DE60317380T2
DE60317380T2 DE60317380T DE60317380T DE60317380T2 DE 60317380 T2 DE60317380 T2 DE 60317380T2 DE 60317380 T DE60317380 T DE 60317380T DE 60317380 T DE60317380 T DE 60317380T DE 60317380 T2 DE60317380 T2 DE 60317380T2
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DE
Germany
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network
mobile device
new network
handover
current network
Prior art date
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Application number
DE60317380T
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English (en)
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Anand R. Prasad
Hu Pudong Shanghai WANG
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NTT Docomo Inc
Original Assignee
NTT Docomo Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by NTT Docomo Inc filed Critical NTT Docomo Inc
Application granted granted Critical
Publication of DE60317380D1 publication Critical patent/DE60317380D1/de
Publication of DE60317380T2 publication Critical patent/DE60317380T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung für einen nahtlosen Handover einer Kommunikationsverbindung zwischen einem aktuellen Netzwerk und einer Kommunikationsvorrichtung an ein neues Netzwerk.
  • Technischer Hintergrund
  • Drahtloskommunikationsnetzwerke werden zunehmend populär und existieren mit herkömmlichen festen drahtgebundenen Kommunikationsnetzwerken zusammen oder ersetzen diese. Drahtloskommunikationsnetzwerke befähigen Benutzer dazu, eine Information drahtlos an einen anderen Benutzer oder eine Vorrichtung zu übertragen, wie beispielsweise während einer Telefonkonversation zwischen Telefonendgeräten oder einer Datenkommunikation zwischen Berechnungsvorrichtungen. Ein Mobiltelefon ist ein Typ einer Drahtloskommunikationsvorrichtung, die in weiten Kreisen bei Sprach- und/oder Datenkommunikationen verwendet wird. Ähnlich ist ein Mobilcomputer ein Typ einer Drahtloskommunikationsvorrichtung, die fähig ist zum Verbinden mit Drahtloskommunikationsnetzwerken zur Datenübertragung und/oder zum Unterstützen bei Sprachkommunikationen mit anderen Kommunikations- oder Berechnungsvorrichtungen.
  • Eine Anzahl unterschiedlicher Kommunikationsstandards und Technologien für Drahtloskommunikationsnetzwerke existiert, die unterschiedliche Diensttypen anbieten, und gemäß denselben oder unterschiedlichen Standards arbeitende Netzwerke können sich in demselben geografischen Gebiet gemeinsam befinden oder einander teilweise überlappen. Individuelle Netzwerke können außerdem gemäß unterschiedlichen Kommunikationsstandards arbeiten, in Abhängigkeit von einer Zugriffstechnologie, die durch die Mobilvorrichtung erwünscht ist. Gleichfalls können Mobilvorrichtungen die Fähigkeit für einen Betrieb gemäß unterschiedlichen Standards haben, in Abhängigkeit von der durch ein Drahtlosnetzwerk angebotenen Zugriffstechnologie.
  • Ein Drahtloskommunikationsnetzwerk kann eine Zellularnetzwerkstruktur haben, wobei Beispiele dafür Mobilkommunikationsnetzwerke, wie beispielsweise GSM (Global System for Mobile Communications), UMTS (Universal Mobile Telecommunications Systems) usw., sind. Ein Zellularnetzwerk ist im Allgemeinen in individuelle Zellen aufgeteilt, um das verfügbare Frequenzspektrum für Drahtlosübertragungen zwischen Mobilvorrichtungen effizienter zu verwenden. Zwei Zellen des Netzwerks decken gegebene geografische Gebiete ab, die zueinander benachbart sein können oder wenigstens teilweise einander überlappen.
  • Wenn sich eine mit einer Sprach- oder Datenkommunikation beschäftigte Mobilvorrichtung von einer Zelle des Kommunikationsnetzwerks zu einer anderen Zelle des Kommunikationsnetzwerks bewegt, wird ein Handover bzw. eine Abgabe zwischen diesen Zellen durchgeführt, um eine stattfindende Kommunikation von einer Zelle an die andere abzugeben bzw. weiterzureichen. Da die individuellen Zellen des Kommunikationsnetzwerks eine größere geografische Region abdecken, kann sich die Mobilvorrichtung innerhalb des Abdeckungsgebiets des Netzwerks frei bewegen, ohne eine Unterbrechung einer stattfindenden Sprach- oder Datenkommunikation zu erfahren.
  • Wenn beispielsweise ein Benutzer einer Mobilvorrichtung sich mit einer Sprach- oder Datenkommunikation mit einer anderen Partei bzw. einem anderen Teilnehmer beschäftigt, kann seine Mobilvorrichtung durch eine erste der Zellen eines bedienenden Kommunikationsnetzwerks verbunden sein, so dass Kommunikationen durch diese erste Zelle gehandhabt werden. Die andere in der Kommunikation involvierte Partei kann direkt mit dem Netzwerk verbunden sein, oder kann ein Teilnehmer eines anderen Netzwerks sein, zum Beispiel ein anderes Mobilkommunikationsnetzwerk oder ein herkömmliches festes drahtgebundenes Kommunikationsnetzwerk. Wenn die Mobilvorrichtung sich anschließend in das Abdeckungsgebiet einer zweiten Zelle des bedienenden Netzwerks bewegt, werden Kommunikationen an die zweite Zelle des Netzwerks weitergereicht bzw. abgegeben. Nach dem Handover bzw. der Weiterreichung werden Kommunikationen zwischen der Mobilvorrichtung und der anderen Partei durch die zweite Zelle des Netzwerks geroutet bzw. geleitet werden.
  • Gemäß einem anderen Beispiel kann die Mobilvorrichtung einen durch einen Dienstbereitsteller bereitgestellten Dienst verwenden, wie beispielsweise einen E-Mail-Dienst, der durch einen E-Mail-Dienstbereitsteller bereitgestellt wird. Ähnlich dem vorherigen Beispiel werden wiederum irgendwelche zwischen dem Dienstbereitsteller und der Mobilvorrichtung ausgetauschte Kommunikationsdaten von der Mobilvorrichtung an eine Zelle des bedienenden Netzwerks geroutet und dann an den Dienstbereitsteller oder umgekehrt. Wenn die Mobilvorrichtung sich in das Abdeckungsgebiet einer anderen Zelle des bedienenden Mobilkommunikationsnetzwerks bewegt, werden ferner sämtliche Kommunikationen, die sich auf den Dienst von dem Dienstbereitsteller erstrecken, an die andere Zelle weitergereicht.
  • Üblicherweise wird der Benutzer der Mobilvorrichtung in keinem Fall den Handover bemerken, d. h., dass Sprachkommunikationen ohne Unterbrechung aufrecht erhalten werden und dass der verwendete E-Mail-Dienst ohne Unterbrechung fortgesetzt wird.
  • Wenn jedoch die Mobilvorrichtung sich jenseits eines Abdeckungsgebiets des bedienenden Netzwerks oder des aktuellen Netzwerks bewegt, können Kommunikationen nicht länger in diesem Netzwerk gehandhabt werden, und es wird ein Handover an ein zweites Netzwerk oder ein neues Netzwerk erforderlich. Um beispielsweise Kommunikationen von einem aktuellen Netzwerk an ein neues Netzwerk zu bewegen, könnte eine Mobilvorrichtung einen Kommunikationspfad zwischen der Mobilvorrichtung und dem aktuellen Netzwerk terminieren und danach sich mit dem neuen Netzwerk verbinden, um den Kommunikationspfad durch das neue Netzwerk erneut einzurichten.
  • Jedoch können Netzwerke unterschiedliche Treiber haben, und es kann erforderlich sein, dass Handover sorgfältig ausgehandelt werden müssen. Ferner kann, wie oben angegeben, mit einer Anzahl koexistierender unterschiedlicher Kommunikationsstandards ein Handover von Kommunikationen zwischen unterschiedlichen Netzwerktypen mit unterschiedlichen Fähigkeiten erwünscht oder erforderlich sein. Während Handover innerhalb ein und desselben bedienenden Netzwerks nicht eine signifikante Zeitmenge erfordern können, da die Mobilvorrichtung bereits bei dem bedienenden Netzwerk registriert ist und sich beispielsweise nur von einer Zelle des Netzwerks zu einer anderen desselben Netzwerks bewegt, können Inter-Netzwerk-Handover zwischen zwei unterschiedlichen Kommunikationsnetzwerken eine wesentliche Zeitmenge erfordern. Es kann beispielsweise erforderlich sein, dass das neue Netzwerk, das zur Übernahme von Kommunikationen von dem aktuellen Netzwerk ausgewählt ist, mit dem aktuellen Netzwerk Eigenschaften der stattfindenden Kommunikationen, wie beispielsweise einer Sprachkommunikation oder einer Dienstbereitstellung, aushandelt, dass die Netzwerke eine Teilnehmer- und Autorisierungsinformation austauschen müssen und die Netzwerke zweckgemäße Ressourcen zum Handhaben der Kommunikationen reservieren müssen.
  • Während ein Handover einer einfachen Sprachkommunikation zwischen zwei unterschiedlichen Netzwerken einfach gehandhabt werden kann, kann ferner ein Handover einer komplexeren Kommunikation, die sich zum Beispiel auf einen durch das aktuelle Netzwerk bereitgestellten Dienst erstreckt, zu einer Terminierung von Diensten während des Handovers führen, da dem neuen Netzwerk die erforderliche Information fehlen kann und es deshalb nicht in der Lage zum nahtlosen Fortsetzen der Dienstbereitstellung sein kann.
  • Wang H. et al: „Security context transfer in vertical handover" beschreibt einen Sicherheitskontexttransfer für Vertikalhandover zwischen heterogenen Netzwerken und beschreibt ein Analysieren von Vertrauensbeziehungen bzw. Trust-Beziehungen zwischen unterschiedlichen Beteiligten eines Vertikalhandovers. Gegenseitige Authentifizierungsprozeduren werden zum Aufbauen einer Vertrauensbeziehung durchgeführt. Ein Mobilendgerät schließt sich einem alternativen Netzwerk an, indem es eine gegenseitige Authentifizierung durchläuft, die eine Vertrauensbeziehung zwischen dem Mobilendgerät und dem alternativen Netzwerk aufbaut.
  • WO 03/003639 betrifft ein Erleichtern eines nahtlosen Handoffs bzw. einer Abgabe von IP-Verbindungen zwischen Zugriffsroutern in einem IP-Netzwerk. Eine IP-Adresse eines vorherigen Zugriffsrouters wird von einem neuen Zugriffsrouter verwendet, um die Fähigkeiten des vorherigen Zugriffsrouters, wie beispielsweise eine Bandbreite und Sicherheitsschemas, zur Verwendung bei Handoff-Entscheidungen in Erfahrung zu bringen. Ein optimaler Zielzugriffsrouter wird auf der Grundlage einer akquirierten, in Erfahrung gebrachten Information ausgewählt. Die zuvor in Erfahrung gebrachte Information kann die gefolgerte geografische Nähe zwischen Zugriffsroutern enthalten.
  • Inhaltsangabe der Erfindung
  • Es ist deshalb eine Aufgabe der Erfindung, einen nahtlosen Inter-Netzwerk-Handover mit reduzierter Zeit und mit kontinuierlicher Dienstbereitstellung bereitzustellen.
  • Die Aufgabe der Erfindung wird mittels der Merkmale der unabhängigen Ansprüche 1 und 27 gelöst, wobei vorteilhafte Merkmale in den abhängigen Ansprüchen offenbart sind.
  • Ein Verfahren für einen nahtlosen Handover einer Kommunikationsverbindung zwischen einer Mobilvorrichtung und einem aktuellen Netzwerk an ein neues Netzwerk enthält ein Entdecken des neuen Netzwerks, ein Erschaffen einer Vertrauensbeziehung bzw. Trust-Beziehung (Trust Relationship) zwischen dem aktuellen Netzwerk, dem neuen Netzwerk und einem Dienstbereitsteller, wobei der Dienstbereitsteller der Mobilvorrichtung durch die Kommunikationsverbindung einen Dienst bereitstellt, ein Transferieren von Kontextparametern von dem aktuellen Netzwerk an das Netzwerk, wobei die Kontextparameter die Kommunikationsumgebung kennzeichnen, und ein Durchführen eines Handovers der Kommunikationsverbindung von dem aktuellen Netzwerk an das neue Netzwerk. Durch Erschaffen von Vertrauensbeziehungen zwischen dem aktuellen Netzwerk, dem neuen Netzwerk und dem Dienstbereitsteller, kann der Handover geeignet angefertigt bzw. vorbereitet und dann in einer reduzierten Zeitmenge vollendet werden, was zu einem nahtlosen Handover von Kommunikationsoperationen führt. Darüber hinaus wird durch Transferieren von Kontextparametern das neue Netzwerk dazu befähigt, eine erforderliche Kommunikationsumgebung zum Handhaben der Kommunikationen aufzubauen, was eine Unterbrechung oder Terminierung eines Kommunikationsdienstes vermeidet.
  • Vorteilhafterweise kann das aktuelle Netzwerk Operationen durchführen, um ein in dem Handover zu involvierendes neues Netzwerk zu entdecken. Die Auswahl kann ein Auswählen des neuen Netzwerks aus einer Anzahl verfügbarer Netzwerke enthalten, zum Beispiel des am meisten geeigneten neuen Netzwerks.
  • Ferner kann der Entdeckungsschritt ein übertragen einer Information über das neue Netzwerk von dem aktuellen Netzwerk an die Mobilvorrichtung enthalten, um die Mobilvorrichtung mit einer Information über das neue Netzwerk, beispielsweise eine Identität, Netzwerkeigenschaften und dergleichen, zu versehen.
  • Wenn die Mobilvorrichtung zwei oder mehr aktive HF-Verbindungen aufrechterhält, kann der Entdeckungsschritt alternativ ein Entdecken des neuen Netzwerks bei der Mobilvorrichtung enthalten.
  • Vorteilhafterweise werden existierende Vertrauensbeziehungen zwischen dem Dienstbereitsteller, dem aktuellen Netzwerk und dem neuen Netzwerk bestimmt, um fehlende Vertrauensbeziehungen zu identifizieren und um eine zügige Vertrauenserschaffung zu ermöglichen.
  • Wenn der Bestimmungsschritt existierende Vertrauensbeziehungen nur zwischen dem Dienstbereitsteller und dem aktuellen Netzwerk, und dem aktuellen Netzwerk und dem neuen Netzwerk aufdeckt, kann das aktuelle Netzwerk eine Vertrauensbeziehung zwischen dem aktuellen Netzwerk und dem Dienstbereitsteller erschaffen. Bei diesem Schritt kann das aktuelle Netzwerk vorteilhafterweise eine existierende Vertrauensinformation hinsichtlich des neuen Netzwerks und des Dienstbereitstellers verwenden, was zu einer Vertrauenserschaffung zwischen dem neuen Netzwerk und dem Dienstbereitsteller mit reduzierten Kommunikations- und Berechnungserfordernissen führt.
  • Wenn der Bestimmungsschritt existierende Vertrauensbeziehungen nur zwischen dem Dienstbereitsteller und dem aktuellen Netzwerk, und dem Dienstbereitsteller und dem neuen Netzwerk aufdeckt, kann der Dienstbereitsteller ferner eine Vertrauensbeziehung zwischen dem neuen Netzwerk und dem aktuellen Netzwerk erschaffen.
  • Alternativ oder zusätzlich dazu kann das neue Netzwerk den Dienstbereitsteller über eine vertrauensbezogene Information kontaktieren, um die Vertrauenserschaffung weiter zu erleichtern.
  • Gemäß einer anderen Ausführungsform kann der Dienstbereitsteller eine Kontextinformation von dem aktuellen Netzwerk an das neue Netzwerk übertragen. Dies befähigt das neue Netzwerk, das Einrichten des Kommunikationspfades während des Handovers zu verbessern.
  • Ferner kann das Verfahren noch ein Messen wenigstens eines von Kommunikationsparametern der Mobilvorrichtung und/oder des neuen Netzwerks enthalten. Die Parameter können wenigstens einen Ort der Mobilvorrichtung, eine Geschwindigkeit, eine Bewegungsrichtung oder eine Signalqualität oder Netzwerklatenz enthalten. Ferner können die Parameter wenigstens eine der Fähigkeiten der Mobilvorrichtung, Ressourcen des neuen Netzwerks, ein durch den Dienstbereitsteller bereitgestellten Diensttyp oder Fähigkeiten des neuen Netzwerks enthalten. Vorteilhafterweise kann die Entscheidung, ob der Handover durchzuführen ist, auf den gemessenen Parametern basieren.
  • Ferner kann das aktuelle Netzwerk noch die Entscheidungsoperation durchführen, und das aktuelle Netzwerk kann eine Information über die gemessenen Parameter an die Mobilvorrichtung übertragen, um die Mobilvorrichtung zum Durchführen der Entscheidungsoperationen zu befähigen.
  • Außerdem kann die Mobilvorrichtung das aktuelle Netzwerk zum Durchführen der Entscheidungsoperation auffordern, wenn die Mobilvorrichtung nicht eine Information über die gemessenen Parameter empfängt. Wenn die Mobilvorrichtung zwei oder mehr aktive HF-Verbindungen aufrechterhält, kann sie ferner noch die Entscheidungsoperation durchführen. Gemäß einer anderen Alternative kann die Mobilvorrichtung das aktuelle Netzwerk zum Durchführen der Entscheidungsoperation und zum Übertragen einer Information über die gemessenen Parameter an das aktuelle Netzwerk auffordern.
  • Gemäß einer anderen Ausführungsform können die Kontextparameter vor einem Durchführen des Handovers transferiert werden, um die für den Handover erforderliche Zeit zu reduzieren, um beispielsweise eine bemerkbare Dienstunterbrechung zu vermeiden.
  • Das aktuelle Netzwerk kann ferner das neue Netzwerk und den Dienstbereitsteller über den Handover informieren.
  • Ferner kann noch eine gegenseitige Authentifizierung zwischen dem neuen Netzwerk und der Mobilvorrichtung ausgeführt werden, mit einem Erschaffen von Sicherheitsparametern für einen Anfangszugriff von der Mobilvorrichtung auf das neue Netzwerk während des Handovers.
  • Die Sicherheitsparameter können bei dem neuen Netzwerk erzeugt werden und können von dem neuen Netzwerk an das aktuelle Netzwerk und von dem aktuellen Netzwerk an die Mobilvorrichtung übertragen werden.
  • Gemäß einer anderen Alternative kann das aktuelle Netzwerk zusätzliche Sicherheitsparameter für eine Übertragung an das neue Netzwerk und die Mobilvorrichtung erzeugen.
  • Gemäß noch einer anderen Alternative kann das aktuelle Netzwerk die Mobilvorrichtung zum Durchführen des Handovers anweisen.
  • Ein erster Beteiligter (Stakeholder) kann das aktuelle Netzwerk betreiben und ein zweiter Beteiligter (Stakeholder) kann das neue Netzwerk betreiben.
  • Gemäß einer anderen Ausführungsform kann ein Programm Anweisungen haben, die ausgebildet sind zum Ausführen irgendeiner der obigen Operationen. Ferner kann ein Computer-lesbares Medium bereitgestellt sein, in welchem ein Programm aufgenommen ist, wobei das Programm eine Datenverarbeitungsvorrichtung dazu bringen soll, irgendeine der obigen Operationen auszuführen. Ein Computerprogrammprodukt kann das Computer-lesbare Medium umfassen.
  • Gemäß einem Beispiel enthalten Steuereinrichtung für einen nahtlosen Handover einer Kommunikationsverbindung zwischen einem aktuellen Netzwerk und einer Mobilvorrichtung an ein neues Netzwerk: eine Einrichtung zum Entdecken des neuen Netzwerks, eine Einrichtung zum Erschaffen einer Vertrauensbeziehung bzw. Trust-Beziehung zwischen dem aktuellen Netzwerk, dem neuen Netzwerk und einem Dienstbereitsteller, wobei der Dienstbereitsteller der Mobilvorrichtung durch die Kommunikationsverbindung einen Dienst bereitstellt, eine Einrichtung zum Transferieren von Kontextparametern von dem aktuellen Netzwerk an das neue Netzwerk, wobei die Kontextparameter die Kommunikationsumgebung kennzeichnen, und eine Einrichtung zum Durchführen eines Handovers der Kommunikationsverbindung von dem aktuellen Netzwerk an das neue Netzwerk.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 veranschaulicht eine Kommunikationsumgebung, um einen nahtlosen Handover einer Kommunikationsverbindung zwischen einer Mobilvorrichtung und einem aktuellen Netzwerk an ein neues Netzwerk gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung zu befähigen.
  • 2 veranschaulicht Operationen eines Verfahrens für einen nahtlosen Handover gemäß einer Ausführungsform der Erfindung.
  • 3 veranschaulicht Elemente einer Kommunikationsumgebung für einen nahtlosen Handover gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung, wobei im Besonderen die Vertrauensbestimmung und -erschaffung vor einem Durchführen des Handovers veranschaulicht ist.
  • 4 veranschaulicht Operationen eines Verfahrens für einen nahtlosen Handover einer Kommunikationsverbindung gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung, wobei im Besonderen Operationen zum Errichten von Vertrauensbeziehungen veranschaulicht sind.
  • 5 veranschaulicht eine Zeitsequenz von Operationen eines Verfahrens für einen nahtlosen Handover einer Kommunikationsverbindung gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung, wobei im Besonderen Operationen zum Vertrauenserschaffen bzw. Trust-Erschaffen zwischen einem Dienstbereitsteller und einem neuen Netzwerk umrissen sind.
  • 6 veranschaulicht eine Zeitsequenz von Operationen für einen nahtlosen Handover gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung, wobei im Besonderen das Vertrauenserschaffen bzw. Trust-Erschaffen zwischen einem aktuellen Netzwerk und einem neuen Netzwerk umrissen ist.
  • 7 veranschaulicht Operationen für einen nahtlosen Handover gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung, wobei im Besonderen Operationen zum Messen von Kommunikationsparametern und zum Entscheiden eines Handovers umrissen sind.
  • 8 veranschaulicht Operationen eines Verfahrens für einen nahtlosen Handover gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung, wobei im Besonderen Operationen für einen Handover der Kommunikation von dem aktuellen Netzwerk an das neue Netzwerk umrissen sind.
  • 9 veranschaulicht Operationen eines Verfahrens für einen nahtlosen Handover gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung, wobei im Besonderen Operationen zum Transferieren von Kontextparametern von dem aktuellen Netzwerk an das neue Netzwerk umrissen sind.
  • 10 veranschaulicht Operationen eines Verfahrens für einen nahtlosen Handover gemäß einer anderen Ausführungsform, wobei im Besonderen Operationen zum Transferieren von Kontextparametern von dem aktuellen Netzwerk an das neue Netzwerk umrissen sind.
  • 11 veranschaulicht Operationen eines Verfahrens für einen nahtlosen Handover gemäß einer anderen Ausführungsform, wobei im Besonderen Operationen zum Transferieren von Kontextparametern vom dem aktuellen Netzwerk an das neue Netzwerk umrissen sind.
  • 12 veranschaulicht Operationen eines Verfahrens für einen nahtlosen Handover gemäß einer anderen Ausführungsform, wobei im Besonderen Operationen zum Transferieren von Kontextparametern von dem aktuellen Netzwerk an das neue Netzwerk umrissen sind.
  • 13 veranschaulicht Operationen eines Verfahrens für einen nahtlosen Handover gemäß einer anderen Ausführungsform, wobei im Besonderen Operationen zum Auswählen eines Zielnetzwerks für den Handover umrissen sind.
  • Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
  • Im Folgenden wird eine erste Ausführungsform der Erfindung mit Bezug zu 1 beschrieben werden.
  • 1 veranschaulicht Elemente einer Kommunikationsumgebung für einen nahtlosen Handover eines Kommunikationspfads, der zwischen einer Mobilvorrichtung und einem aktuellen Netzwerk eingerichtet ist, an ein neues Netzwerk.
  • Im Allgemeinen kann ein Benutzer einer Mobilvorrichtung sich mit einer Sprach- oder Datenkommunikation mit einer anderen Partei oder einem Beteiligten beschäftigen, während seine Mobilvorrichtung mit einem aktuellen Netzwerk, d. h. einem bedienenden Kommunikationsnetzwerk, verbunden sein kann. Ähnlich kann ein Benutzer einer Mobilvorrichtung einen durch einen Dienstbereitsteller bereitgestellten Dienst verwenden, wie beispielsweise einen durch einen E-Mail-Dienstbereitsteller bereitgestellten E-Mail-Dienst oder Ähnliches, und zwischen dem Dienstbereitsteller und der Mobilvorrichtung ausgetauschte Kommunikationsdaten werden durch das aktuelle Netzwerk geroutet bzw. geleitet.
  • Wenn die Mobilvorrichtung sich innerhalb des Abdeckungsgebiets des aktuellen Netzwerks bewegt, können im Allgemeinen Kommunikationen durch das aktuelle Netzwerk aufrechterhalten werden, zum Beispiel durch Weiterreichen der Kommunikation zwischen unterschiedlichen Abdeckungsgebieten oder Zellen des aktuellen Netzwerks.
  • Wenn sich jedoch die Mobilvorrichtung außerhalb eines Abdeckungsgebiets des aktuellen Netzwerks bewegt, können Kommunikationen nicht länger in dem aktuellen Netzwerk gehandhabt werden, und es wird ein Handover bzw. eine Weiterreichung an ein neues Netzwerk erforderlich. Das aktuelle Netzwerk und das neue Netzwerk werden im Allgemeinen durch unterschiedliche Besitzer oder Beteiligte betrieben werden und können dieselben oder unterschiedliche Zugriffstechnologien verwenden. Nichtsdestotrotz ist es auch möglich, dass derselbe Beteiligte das aktuelle Netzwerk und das neue Netzwerk betreibt oder sogar getrennte Teilstücke einer größeren Netzwerkeinheit bilden kann.
  • Ein sog. Inter-Netzwerk-Handover einer Mobilvorrichtung, die mit einer Kommunikation mit einer anderen Partei beschäftigt ist, wie beispielsweise einer anderen Mobilvorrichtung oder einem Dienstbereitsteller, kann zwischen Netzwerken mit benachbarten geografischen Abdeckungsgebieten auftreten. In diesem Fall werden Kommunikationen zwischen der Mobilvorrichtung und dem aktuellen Netzwerk an das neue Netzwerk weitergereicht, wenn die Mobilvorrichtung sich der Grenze des Abdeckungsgebiets des aktuellen Netzwerks nähert.
  • Darüber hinaus kann ein Inter-Netzwerk-Handover zwischen Netzwerken stattfinden, die überlappende oder sogar dieselben geografischen Regionen abdecken, zum Beispiel, wenn ein erstes Netzwerk eine Überlastbedingung erfährt, wenn eine Kommunikationsverbindung mit dem aktuellen Netzwerk schlecht oder unterbrochen ist, wenn ein Diensterfordernis nicht erfüllt werden kann usw. Außerdem kann ein Handover von Kommunikationen in Fällen erforderlich sein, in denen ein Mobilbenutzer Dienste von einem Dienstbereitsteller erhält und wenn das die Kommunikation handhabende aktuelle Netzwerk nicht oder nicht mehr länger fähig ist, die angeforderten Diensteigenschaften, wie beispielsweise Bandbreite, Dienstmerkmale und dergleichen, bereitzustellen.
  • Die in 1 gezeigte Kommunikationsumgebung der Ausführungsform der Erfindung ermöglicht die oben beschriebenen Handover zwischen zwei Netzwerken. Genauer genommen ermöglicht die in 1 gezeigte Kommunikationsumgebung einen nahtlosen Handover eines Kommunikationsdienstes von einem aktuellen Netzwerk an ein neues Netzwerk durch Durchführen einer Vorbereitungsphase des Handovers. Der nahtlose Handover steht für einen Handover, der nicht eine signifikante Verschlechterung der Kommunikationsverbindung und des bereitgestellten Kommunikationsdienstes involviert. Idealerweise wird der Benutzer der Mobilvorrichtung nicht einmal den nahtlosen Handover bemerken. Die Vorbereitungsphase des Handovers ermöglicht es dem neuen Netzwerk, Kommunikationen während des tatsächlichen Handovers schneller zu übernehmen, und befähigt ferner das neue Netzwerk, die stattfindenden bzw. fortlaufenden Kommunikationen, zum Beispiel eine Kommunikation mit einer anderen Mobilvorrichtung oder einen durch einen Dienstbereitsteller bereitgestellten Dienst, leichtfertig fortzusetzen.
  • Die Vorbereitungsphase des Handovers enthält ein Erschaffen von Vertrauensbeziehungen bzw. Trust-Beziehungen zwischen dem aktuellen Netzwerk, dem neuen Netzwerk und dem Dienstbereitsteller, und indem eine Kontextinformation von dem aktuellen Netzwerk an das neue Netzwerk vor einem Durchführen des tatsächlichen Handovers transferiert wird. Da bei der Vorbereitung des Handovers eine vertrauenswürdige Umgebung zwischen dem aktuellen Netzwerk und dem neuen Netzwerk und dem Dienstbereitsteller eingerichtet wird, können somit zeitverbrauchende Vertrauensaushandlungen bzw. Trust-Aushandlungen während des Handovers vermieden werden. Da das neue Netzwerk bereits eine Information hält, die beispielsweise die Kommunikationsverbindung mit der Mobilvorrichtung, die von dem aktuellen Netzwerk weiterzureichen ist, charakterisiert, kann darüber hinaus der Aufbau der Kommunikationsverbindung vorbereitet werden und kann der tatsächliche Handover mit einer reduzierten Zeitverzögerung durchgeführt werden. Die Kommunikationsverbindung ist eine Verbindung zwischen der Mobilvorrichtung und einem Netzwerk zum Austauschen von Informationen, wie beispielsweise Daten oder Sprachinformationen. Da das neue Netzwerk eine Kontextinformation über den weiterzureichenden Kommunikationsdienst erhalten kann, kann darüber hinaus der Aufbau des Kommunikationsdienstes vorbereitet werden, und eine Dienstunterbrechung kann vermieden werden.
  • Mit detailliertem Verweis auf 1 enthält die Kommunikationsumgebung ein aktuelles Netzwerk 110, eine Mobilvorrichtung 120, ein neues Netzwerk 130 und einen Dienstbereitsteller 140. Ferner veranschaulicht 1 eine Steuereinrichtung 100 zum Steuern der Operation, die für den Handover der Kommunikation ausgeführt wird. Wie gezeigt, kann die Steuereinrichtung 100 wenigstens teilweise in das aktuelle Netzwerk 110, die Mobilvorrichtung 120, das neue Netzwerk 130 und/oder den Dienstbereitsteller 140 integriert sein oder eine separate Einheit bilden.
  • Ferner wird ins Auge gefasst, dass die Mobilvorrichtung 120 eine aktive Kommunikationsverbindung 160 mit dem aktuellen Netzwerk 110 hat. Die Kommunikationsverbindung 160 wird zum Bereitstellen eines Kommunikationsdienstes von dem Dienstbereitsteller 140 an die Mobilvorrichtung 120 verwendet. Der Dienst könnte beispielsweise ein E-Mail-Dienst, irgendeine Datendienstart, Sprachdienste und dergleichen sein. Alternativ kann der Dienstbereitsteller eine andere Mobilvorrichtung sein, die mit einer Sprach- oder Datenkommunikation mit der Mobilvorrichtung 120 beschäftigt ist.
  • In 1 wird angenommen, dass die Kommunikationsverbindung 160 zwischen der Mobilvorrichtung 120 und dem aktuellen Netzwerk 110 an das neue Netzwerk 130 weiterzureichen ist, zum Beispiel wegen der oben umrissenen Gründe, wie beispielsweise einer Bewegung der Mobilvorrichtung 120 in das Abdeckungsgebiet des neuen Netzwerks 130. Nach dem Handover, bei 154 veranschaulicht, der Kommunikationsverbindung an das neue Netzwerk wird der Kommunikationsdienst von dem Dienstbereitsteller 140 durch das neue Netzwerk 130 und die weitergereichte Kommunikationsverbindung an die Mobilvorrichtung 120 bereitgestellt werden, wie bei 161 veranschaulicht.
  • Das neue Netzwerk und das aktuelle Netzwerk können jedoch durch unterschiedliche Besitzer oder Beteiligte (Stakeholder) betrieben werden, und das neue Netzwerk kann der Eigenschaften der Mobilvorrichtung 120, des Typs des Kommunikationsdienstes, der durch den Dienstbereitsteller 140 bereitgestellt ist, und durch weitere Elemente oder Erfordernisse der zu errichtenden Kommunikationsverbindung, nicht gewahr sein. Ferner können das aktuelle Netzwerk und das neue Netzwerk und der Dienstbereitsteller noch getrennte Umgebungen ohne gegenseitige Vertrauensbeziehungen bereitstellen, d. h. getrennte Umgebungen ohne eine fundamentale Vereinbarung zum Durchführen gegenseitiger Inter-Netzwerk-Handover von Kommunikationsverbindungen und/oder Diensten.
  • Vor dem tatsächlichen Weiterreichen der Kommunikationsverbindung 160 an das neue Netzwerk 130 muss demgemäß sichergestellt werden, dass es eine Vertrauensbeziehung zwischen dem aktuellen Netzwerk, dem neuen Netzwerk und dem Dienstbereitsteller gibt, wie bei 152 angegeben. Um einen glatten Transfer des durch den Dienstbereitsteller bereitgestellten Kommunikationsdienstes bereitzustellen, ist darüber hinaus eine Kontextinformation von dem aktuellen Netzwerk an das neue Netzwerk zu transferieren, wie bei 153 angegeben.
  • Deshalb wird in einer ersten Sequenz von Operationen die Existenz gegenseitiger Vertrauensbeziehungen bestimmt und/oder werden fehlende Vertrauensbeziehungen zwischen dem aktuellen Netzwerk, dem neuen Netzwerk und dem Dienstbereitsteller erschaffen. Ferner wird eine Kontextinformation an das neue Netzwerk transferiert, und somit wird der Handover geeignet vorbereitet und kann in einer kurzen Zeit und ohne bemerkbare Unterbrechung des bereitgestellten Kommunikationsdienstes ausgeführt werde.
  • Vor der Bestimmung und/oder Erschaffung gegenseitiger Vertrauensbeziehungen zwischen dem aktuellen Netzwerk, dem neuen Netzwerk und dem Dienstbereitsteller und bevor der Kontext transferiert wird, muss eine Entdeckungsoperation zum Auswählen und/oder Bestimmen der Identität des neuen Netzwerks durchgeführt werden.
  • Die Entdeckungsoperation ist bei 151 in 1 angegeben und kann Auswahloperationen zum Auswählen des neuen Netzwerks aus einer Anzahl verfügbarer Netzwerkkandidaten enthalten. 1 veranschaulicht drei beispielhafte Netzwerkkandidaten, mit dem neuen Netzwerk 130 und zwei weiteren Netzwerken 131 und 132. In der vorliegenden Situation wird angenommen, dass das neue Netzwerk 130 als ein passender Kandidat für den Handover ausgewählt wird, wie es weiter unten umrissen werden wird.
  • Wie oben erwähnt, ist Steuereinrichtung 100 zum Steuern der Entdeckungsoperationen, der Vertrauenserschaffungsoperation und der Kontexttransferoperationen vor dem Handover bereitgestellt. Vorzugsweise enthält die Steuereinrichtung 100 eine Einrichtung zum Entdecken des neuen Netzwerks 130, eine Einrichtung zum Erschaffen einer Vertrauensbeziehung bzw. Trust-Beziehung zwischen dem aktuellen Netzwerk, dem neuen Netzwerk und dem Dienstbereitsteller, eine Einrichtung zum Transferieren von Kontextparametern von dem aktuellen Netzwerk an das neue Netzwerk und eine Einrichtung zum Durchführen des Handovers der Kommunikationsverbindung von dem aktuellen Netzwerk an das neue Netzwerk.
  • Gemäß einem Beispiel ist die Steuereinrichtung wenigstens teilweise in das aktuelle Netzwerk 110 integriert, wobei in diesem Fall das aktuelle Netzwerk die Operationen zum Entdecken des neuen Netzwerks, zum Erschaffen einer gegenseitigen Vertrauensbeziehung zwischen dem aktuellen Netzwerk, dem neuen Netzwerk und dem Dienstbereitsteller, zum Transferieren von Kontextparametern von dem aktuellen Netzwerk an das neue Netzwerk und zum Durchführen oder Anweisen des Handovers der Kommunikationsverbindung an das neue Netzwerk durchführen kann.
  • Gemäß einer Alternative können Elemente der Steuereinrichtung 100 in den Dienstbereitsteller 140 integriert sein. Gemäß einem Beispiel führt der Dienstbereitsteller Operationen zum Erschaffen einer gegenseitigen Vertrauensbeziehung zwischen dem Dienstbereitsteller, dem aktuellen Netzwerk und dem neuen Netzwerk durch, und der Dienstbereitsteller 140 führt Operationen zum Transferieren oder Weitergeben von Kontextparametern von dem aktuellen Netzwerk an das neue Netzwerk durch.
  • Gemäß einer anderen Ausführungsform können ferner noch wenigstens Teilstücke der Steuereinrichtung 100 in die Mobilvorrichtung 120 integriert sein. Beispielsweise kann die Mobilvorrichtung 120 Operationen zum Entdecken des neuen Netzwerks 130 durchführen, d. h., dass die Mobilvorrichtung Operationen zum Auswählen eines passenden neuen Netzwerks aus einer Anzahl verfügbarer Netzwerke, wie beispielsweise den Netzwerken 130, 131 und 132, durchführen kann. Darüber hinaus kann die Mobilvorrichtung 120 den Handover initiieren und das aktuelle Netzwerk und/oder den Dienstbereitsteller und das neue Netzwerk zum Erschaffen einer gegenseitigen Vertrauensbeziehung und zum Transferieren eines Kontexts von dem aktuellen Netzwerk an das neue Netzwerk anweisen.
  • Die Ausführungsform ermöglicht einen schnellen Handover von Kommunikationen von dem aktuellen Netzwerk an das neue Netzwerk, ohne dass eine signifikante Verschlechterung von Diensten während des Handovers auftritt. Ferner wird der Handover zwischen unterschiedlichen Netzwerken möglich, die beispielsweise durch unterschiedliche Beteiligte (Stakeholder) betrieben sind, was die Wiederverwendung existierender Netzwerke und ein Austauschen eines Kommunikationsverkehrs zwischen unterschiedlichen Netzwerken ermöglicht. Durch Bereitstellen einer standardisierten Lösung zum Durchführen des Handovers kann ferner ein existierendes Kommunikationsprotokoll zum Austauschen der erforderlichen Nachrichten zwischen dem aktuellen Netzwerk, der Mobilvorrichtung, dem Dienstbereitsteller und dem neuen Netzwerk verwendet werden. Da für den Handover eine gegenseitige Vertrauensbeziehung eingerichtet ist, können ferner Sicherheitsniveaus aufrechterhalten werden, d. h., dass Kommunikationen nicht in eine nicht-vertrauenswürdige Umgebung weitergereicht werden. Beispielsweise können zum Bestimmen und/oder Erschaffen gegenseitiger Vertrauensbeziehungen erforderliche Nachrichten und zum Transferieren einer Kontextinformation an das neue Netzwerk erforderliche Nachrichten existierenden Nachrichten und/oder Datennachrichten hinzugefügt werden, was somit nur minimale Anpassungen an Drahtlossysteme erfordert, die unter Kommunikationsstandards, wie beispielsweise GSM, UMTS, D-AMPS, dem IEEE 802.11 Standard, dem 3G-(Third Generation) oder Beyond-3G-Netzwerk und anderen betrieben sind.
  • Im Folgenden wird die in 1 gezeigte Kommunikationsumgebung in weiterem Detail umrissen werden. Es ist zu beachten, dass das Folgende nur Beispiele bildet und nicht als die Erfindung beschränkend aufgefasst werden sollte.
  • Die in 1 gezeigte Mobilvorrichtung ist als ein Mobiltelefon gezeigt, aber kann anstelle dessen irgendeine Art einer Mobilkommunikationsvorrichtung sein. Beispielsweise kann die Mobilvorrichtung eine Mobilberechnungsvorrichtung und dergleichen sein, einschließlich von Laptop-Computern, PDAs (Personal Digital Assistance) usw. Die Mobilvorrichtung 100 ist in einer ein- oder bidirektionalen Kommunikation mit dem Dienstbereitsteller 140 oder irgendeinem anderen Element eines Kommunikationssystems, einschließlich einer anderen mobilen oder festen drahtgebundenen Kommunikationsvorrichtung, involviert.
  • Die Mobilvorrichtung kann gemäß einem Standard, wie beispielsweise GSM, UMTS, D-AMPS arbeiten, und kann gemäß einem Drahtlos-LAN-Standard oder einem Standard für Drahtloskommunikationsnetzwerke mit einer verteilten Mediumszugriffssteuerung, einschließlich IEEE 802.11, „Wireless LAN and medium access control (MAC) and physical layer (PHY) specification", 1999, arbeiten. Ein heterogenes oder Ad-hoc-Netzwerk ist ein Drahtlosnetzwerk, das ohne eine zentrale Administrierung oder ohne eine zentralisierte Verwaltung von Kommunikationsressourcen, wie beispielsweise eine Zuweisung von Kommunikationskanälen an kommunizierende Parteien usw., gebildet ist.
  • Die Mobilvorrichtung kann zum Implementieren einer Vielzahl von Standards oder Zugriffstechnologien fähig sein und kann somit zum Verbinden mit Drahtloskommunikationsnetzwerken fähig sein, die gemäß unterschiedlichen Standards arbeiten.
  • Die Mobilvorrichtung kann ferner fähig sein, mehr als eine HF-Verbindung zum Unterstützen der unterschiedlichen Standards zu betreiben. Ferner befähigt dieses die Mobileinheit dazu, eine aktive Kommunikation mit dem aktuellen Netzwerk aufrecht zu erhalten, während sie zur selben Zeit Signale von anderen Kommunikationsnetzwerken überwacht. Hier steht HF-Verbindung für die Fähigkeit der Mobilvorrichtung zum Empfangen und Analysieren einer Information, die auf einer bestimmten Frequenz, Zeitschlitz, mit einem bestimmten Code und dergleichen übertragen ist, in Abhängigkeit von der durch ein Netzwerk verwendeten Zugriffstechnologie. Beispielsweise kann die Mobilvorrichtung auch zum Aufrechterhalten wenigstens einer HF-Verbindung gemäß jeder Zugriffstechnologie fähig sein, die die Mobilvorrichtung unterstützt, wie beispielsweise GSM, UMTS, D-AMPS, 3G-(Third Generation) oder Beyond-3G-Netzwerke, Drahtlos-LAN-Standards (WLAN-Standards) und dergleichen.
  • Durch die Mobilvorrichtung 100 ausgeführte Kommunikationen oder mit Verwendung der Mobilvorrichtung 100 ausgeführte Kommunikationen können Sprachkommunikationen und/oder Datenkommunikationen involvieren, beispielsweise in einem regulären Telefonanruf oder in einer Datenkommunikation zwischen dem Dienstbereitsteller und der Mobilvorrichtung. Kombinierte Ansätze sind auch vorstellbar.
  • Die Mobilvorrichtung kann irgendeine Art eines Kommunikationsdienstes von dem Dienstbereitsteller 140 erhalten, wie beispielsweise einen Datendienst, der sich auf eine Nachrichtenbereitstellung erstreckt, E-Mail-Dienste, Informationen über lokale Ereignisse, Verkehrsinformationen, Buchungsdienste, Banktransaktionsdienste und dergleichen. Außerdem kann der Kommunikationsdienst einen Zugriff auf ein Kommunikationsnetzwerk einer Firma enthalten, einschließlich von firmenweiten Kommunikationsdiensten, die mit einer Firewall zum Beschränken eines Zugriffs von außen bereitgestellt sind.
  • Die Mobilvorrichtung 120 enthält vorzugsweise einen Prozessor und einen Speicher zum Speichern codierter Anweisungen zum Implementieren der Kommunikationsfunktionalitäten der Mobilvorrichtung, einschließlich einer Funktionalität der Steuereinrichtung 100 zum Entdecken des neuen Netzwerks 130, einem Anweisen des aktuellen Netzwerks zum Durchführen eines Handovers, zum Bereitstellen über das neue Netzwerk an die Mobilvorrichtung und dergleichen.
  • Die Mobilvorrichtung kann außerdem eine Einrichtung zum Bestimmen der Notwendigkeit eines Inter-Netzwerk-Handovers von dem aktuellen Netzwerk an ein neues Netzwerk enthalten und kann die Handover-Entscheidung auf einer von dem aktuellen Netzwerk und/oder dem neuen Netzwerk empfangenen Information basieren. Beispielsweise kann das aktuelle Netzwerk einen Handover vorschlagen, wenn eine Kommunikationslast bei dem aktuellen Netzwerk im Überschuss ist, oder wenn Ressourcenerfordernisse für den Kommunikationsdienst sich geändert haben und nicht länger von dem aktuellen Netzwerk erfüllt werden können. Darüber hinaus ist es vorstellbar, dass die Mobilvorrichtung entscheidet, den Inter-Netzwerk-Handover durchzuführen, wenn Kommunikationserfordernisse sich ändern, und/oder wenn das aktuelle Netzwerk zum Zuteilen ausreichender oder passender Ressourcen für die Kommunikation unfähig ist. Beispielsweise kann sich ein Übertragungsbandbreitenerfordernis während einer Kommunikation ändern, wenn größere Datenmengen in der Dienstanwendung übertragen werden müssen, oder wenn Kommunikationserfordernisse gewisse Standards erfüllen müssen, wie beispielsweise ein Echtzeiterfordernis.
  • Das aktuelle Netzwerk 110 kann irgendeine Art eines Drahtloskommunikationsnetzwerks ausmachen bzw. bilden, das gemäß einem Kommunikationsstandard oder Kombinationen davon arbeitet, wie beispielsweise GSM, UMTS, D-AMPS, Drahtlos-LAN-Standards (WLAN-Standards), 3G-(Third Generation) oder Beyond-3G-Netzwerken usw. Ferner kann das aktuelle Netzwerk wenigstens einen Teil eines heterogenen Kommunikationsnetzwerks bilden, wie beispielsweise ein Ad-hoc-Kommunikationsnetzwerk. Es ist möglich, dass das aktuelle Netzwerk wenigstens Teile der Steuereinrichtung 100 integriert, und es kann wenigstens eine Verarbeitungseinheit und wenigstens einen Speicher zum Speichern codierter Anweisungen enthalten, die den Prozessor dazu bringen, wenn geladen, die oben umrissene Funktionalität der Steuereinrichtung und/oder eine andere Funktionalität des aktuellen Netzwerks auszuführen.
  • Das neue Netzwerk 130 kann, ähnlich dem aktuellen Netzwerk, durch eine Art eines Drahtloskommunikationsnetzwerks ausgemacht sein. Das aktuelle Netzwerk und das neue Netzwerk können durch unterschiedliche Beteiligte (Stakeholder) betrieben werden, das sind unterschiedliche Betriebseinheiten, jedoch ist es auch möglich, dass das aktuelle Netzwerk und das neue Netzwerk durch denselben Beteiligten (Stakeholder) betriebene unterschiedliche Netzwerke ausmachen, oder sie können sogar unterschiedliche separate Teilstücke eines einzelnen Kommunikationsnetzwerks ausmachen.
  • Während es möglich ist, dass das aktuelle Netzwerk und das neue Netzwerk gemäß demselben Kommunikationsstandard arbeiten, ist es genauso gut möglich, dass das aktuelle Netzwerk und das neue Netzwerk gemäß unterschiedlichen Kommunikationsschemas arbeiten. Beispielsweise kann das aktuelle Netzwerk gemäß dem GSM-Standard arbeiten, während das neue Netzwerk ein heterogenes Kommunikationsnetzwerk ausmacht, das gemäß dem IEEE 802.11 Standard arbeitet.
  • Gleichermaßen können die in 1 gezeigten weiteren Netzwerke 131 und 132 irgendeine Art eines Kommunikationsnetzwerks ausmachen, das gemäß einem Kommunikationsstandard arbeitet, der der gleiche oder unterschiedlich von dem aktuellen Netzwerk und/oder dem neuen Netzwerk ist. Während in dem vorliegenden Fall angenommen wird, dass das neue Netzwerk 130 für den Handover ausgewählt wird, ist es in anderen Beispielen genauso gut möglich, dass ein anderes der Kommunikationsnetzwerke, d. h. Netzwerk 131 oder Netzwerk 132, für einen Handover ausgewählt wird.
  • Der Dienstbereitsteller 140 kann durch irgendeine Art einer Einheit ausgemacht bzw. gebildet sein, die eine Art eines Kommunikationsdienstes für Teilnehmer, zum Beispiel für eine Mobilvorrichtung, durch ein Drahtlosnetzwerk, wie beispielsweise das aktuelle Netzwerk 110 und das neue Netzwerk 130, bereitstellt. Wie oben erwähnt, kann der Kommunikationsdienst sich auf irgendeine Art eines Daten- oder Sprachdienstes erstrecken, zum Beispiel einen Dienst, welchen der Benutze der Mobilvorrichtung 120 subskribiert hat. Der Dienstbereitsteller kann einen Teil eines der Netzwerke bilden, zum Beispiel das aktuelle Netzwerk oder das neue Netzwerk, oder kann eine separate Einheit bilden, die mit dem aktuellen Netzwerk und dem neuen Netzwerk mit drahtgebundenen oder drahtlosen Kommunikationsverbindungen kommuniziert. Während der Dienstbereitsteller eine größere Organisation sein kann, die eine große Anzahl von Dienstteilnehmern bedient, ist es auch möglich, dass eine Kommunikationsvorrichtung den Dienstbereitsteller ausmacht bzw. bildet, mit Bereitstellung eines Dienstes für die Mobilvorrichtung 120. Beispielsweise könnte der Dienstbereitsteller ein Heimcomputer, ein PDA, ein Laptop-Computer oder irgendeine andere Mobilvorrichtung sein, die Daten mit der Mobilvorrichtung 120 austauscht.
  • Vor dem bei 154 angegebenen Handover werden Daten, die zu dem durch den Dienstbereitsteller bereitgestellten Kommunikationsdienst gehören, von dem Dienstbereitsteller 140 an das aktuelle Netzwerk 100 und durch die Kommunikationsverbindung 160 an die Mobilvorrichtung 120 und umgekehrt weitergeleitet werden. Nach dem Handover werden die zu dem Kommunikationsdienst gehörenden Daten von dem Dienstbereitsteller 140 durch das neue Netzwerk 130 und die Kommunikationsverbindung 161 an die Mobilvorrichtung 120 weitergeleitet werden.
  • Nach Erfassen der Notwendigkeit oder des Wunsches, einen Handover durchzuführen, wird, wie oben bemerkt, in einer ersten Sequenz von Operationen, wie bei Pfeil 151 angegeben, ein passendes neues Netzwerk aus einer Anzahl von Kandidaten ausgewählt. Die Entdeckung kann bei dem aktuellen Netzwerk und/oder der Mobilvorrichtung ausgeführt werden. Beispielsweise kann das aktuelle Netzwerk und/oder die Mobilvorrichtung das neue Netzwerk auf der Grundlage eines durch jedes Netzwerk ausgestrahlten Bakensignals entdecken. Mit Empfang des Bakensignals von den sich in der Nähe befindenden Kandidatennetzwerken kann das aktuelle Netzwerk und/oder die Mobilvorrichtung das Bakensignal analysieren, um die Identitäten der sich in der Nähe befindenden Kandidatennetzwerke zu entdecken.
  • Nach Entdecken einer Anzahl von Kandidatennetzwerken wird ein passendes der Netzwerke als neues Netzwerk ausgewählt. Die Auswahl kann auf Fähigkeiten der gefundenen Netzwerke basieren, beispielsweise der Fähigkeit zum Handhaben der Kommunikationen nach dem Handover, einer Ressourcenverfügbarkeit und dergleichen. Ferner kann die Auswahl auf gemessenen Parametern basieren, wie beispielsweise einem Ort der Mobilvorrichtung, einer Geschwindigkeit bzw. Fortbewegung der Mobilvorrichtung, einer Bewegungsrichtung, einer Signalqualität und der Netzwerklatenz. Ferner kann die Auswahl auch noch auf Fähigkeiten der Mobilvorrichtung basieren, zum Beispiel Fähigkeiten zum Kommunizieren mit einem Kandidatennetzwerk, Ressourcen des neuen Netzwerks, einem durch den Dienstbereitsteller bereitgestellten Diensttyp und dergleichen.
  • Während das aktuelle Netzwerk die Entscheidungsoperation auf der Grundlage der gemessenen Parameter und Fähigkeiten durchführen kann, ist es außerdem möglich, dass das aktuelle Netzwerk eine Information über die gemessenen Parameter und Fähigkeiten an die Mobilvorrichtung überträgt, zum Beispiel bei einer Aufforderung von der Mobilvorrichtung, um die Mobilvorrichtung zum Durchführung der Entscheidungsoperation zu befähigen. Im Besonderen in dem Fall, dass die Mobilvorrichtung zwei oder mehr aktive HF-Verbindungen aufrechterhält, kann die Mobilvorrichtung die Entscheidungsoperation selbst durchführen.
  • Ferner kann die Mobilvorrichtung noch das aktuelle Netzwerk zum Durchführen der Entscheidungsoperation auffordern, wenn die Mobilvorrichtung nicht eine Information über die gemessenen Parameter empfängt, oder, gemäß noch einer anderen Alternative, kann die Mobilvorrichtung das aktuelle Netzwerk zum Durchführen der Entscheidungsoperation und zum Transferieren einer Information über die gemessenen Parameter an das aktuelle Netzwerk auffordern.
  • Die Ausführungsform von 1 veranschaulicht Operationen, um geeignet einen Handover von Kommunikationen von einem aktuellen Netzwerk an ein neues Netzwerk vorzubereiten bzw. anzufertigen, um eine für den Handover erforderliche Zeit zu reduzieren und um ferner Unterbrechungen oder eine Terminierung eines Kommunikationsdienstes zu vermeiden.
  • Im Folgenden wird eine weitere Ausführungsform der Erfindung mit Bezug zu 2 beschrieben werden.
  • 2 veranschaulicht Operationen eins Verfahrens zum Durchführen eines nahtlosen Handovers einer Kommunikationsverbindung zwischen einer Mobilvorrichtung und einem aktuellen Netzwerk an ein neues Netzwerk, wobei die Kommunikationsverbindung einen Kommunikationsdienst von einem Dienstbereitsteller trägt. Die Operationen von 2 können mit Verwendung der wie in 1 gezeigten Kommunikationsumgebung ausgeführt werden, jedoch ist 2 nicht darauf beschränkt.
  • In einer ersten Operation 201 wird ein neues Netzwerk entdeckt. Die Entdeckungsoperation enthält ein Bestimmen der Identität eines neuen Netzwerks, an welches die Kommunikationsverbindung weiterzureichen ist, und wird vorzugsweise ein Bestimmen gewisser Eigenschaften des neuen Netzwerks, wie beispielsweise eine Zugriffstechnologie, Fähigkeiten usw., enthalten.
  • Der Entdeckungsschritt kann, wie oben bemerkt, durch ein aktuelles Netzwerk, wie beispielsweise das in 1 gezeigte aktuelle Netzwerk 110, ausgeführt werden. Zum Beispiel kann das aktuelle Netzwerk eine Anzahl benachbarter oder überlappender Kommunikationsnetzwerke als mögliche Kandidaten für das neue Netzwerk bestimmen und kann eine Entscheidungsoperation auf der Grundlage der oben beschriebenen bestimmten Parameter durchführen. Alternativ kann eine Mobilvorrichtung, wie beispielsweise die Mobilvorrichtung 120, die Entdeckungsoperation durchführen, d. h., dass sie eine Information hinsichtlich potentieller neuer Netzwerke sammeln kann und einen Auswahlschritt durchführen kann.
  • Das aktuelle Netzwerk und/oder die Mobilvorrichtung kann die Information, die zu den neuen Kandidatennetzwerken gehört, durch Überwachen von durch jedes Netzwerk übertragenen Bakensignalen oder durch Analysieren weiterer Informationen oder Nachrichten, die durch die neuen Kandidatennetzwerke übertragen sind, sammeln. Wenn die Mobilvorrichtung fähig ist zum Aufrechterhalten von zwei oder mehr HF-Verbindungen, kann die Mobilvorrichtung aktiv bei dem durch den Dienstbereitsteller, wie beispielsweise dem in 1 gezeigten Dienstbereitsteller 140, teilnehmen, und kann zur selben Zeit eine Information überwachen, die durch weitere Netzwerke übertragen wird, beispielsweise Netzwerke, die dieselbe oder unterschiedliche Zugriffstechnologien verwenden, wie oben bemerkt. Wenn das aktuelle Netzwerk den Entdeckungsschritt durchführt, erfasst das aktuelle Netzwerk ähnlich neue Kandidatennetzwerke mit Verwendung unterschiedlicher Zugriffstechnologien.
  • Informationen, die das neue Netzwerk charakterisieren, zum Beispiel eine Identitätsinformation, die verwendete Zugriffstechnologie usw., können zwischen dem aktuellen Netzwerk und der Mobilvorrichtung ausgetauscht werden, um die Handoverprozedur zu erleichtern.
  • In einer Operation 202, die den tatsächlichen Handover weiter vorbereitet, werden Vertrauensbeziehungen bzw. Trust-Beziehungen zwischen dem aktuellen Netzwerk, dem neuen Netzwerk und dem Dienstbereitsteller eingerichtet. Eine Vertrauensbeziehung zwischen zwei Einheiten kann ein gegenseitiges Verifizieren der Identitäten für Authentifizierungszwecke, ein Austauschen von Sicherheitsparametern für einen Sicherheitsdatentransfer und ein Bestimmen der Autorisierung jeder Einheit für den Zugriff auf die jeweilige andere Einheit enthalten.
  • Gemäß einem Beispiel kann das Punkt-zu-Punkt (PTP, Point-to-Point) erweiterbare Authentifizierungsprotokoll (EAP, Extensible Authentication Protocol) zum Authentifizieren zweier Einheiten zur Vertrauenserschaffung bzw. Trust-Erschaffung verwendet werden. EAP definiert ein Authentifizierungsprotokoll für eine Kommunikation zwischen Peers über Punkt-zu-Punkt-Verbindungen. Im Grunde genommen fordert eine der Einheiten einen Identitätsbeweis von der anderen Einheit, wobei der Beweis beispielsweise ein einfaches Einmal-Passwort oder eine gewisse Aufruf-Antwort-Typ-Authentifizierung oder ein komplexes Protokoll, wie das EAP-TLS-(Transport Layer Security)Protokoll, sein kann, das sowohl eine Aushandlung als auch eine Verteilung von Sitzungsschlüsseln durchführt. Eine Aufforderung zur Authentifizierung wird von einer der zwei Einheiten an die andere gesendet und sie empfängt als Gegenleistung eine Antwort, die durch einen Authentifizierer validiert wird. Ferner können noch andere Authentifizierungsschemas zum Vertrauenserschaffen zwischen zwei Entitäten verwendet werden, wie beispielsweise das RADIUS-Protokoll, was ein indirektes Authentifizierungsschema bildet, wobei eine Authentifizierung gegenüber einem Zentralserver läuft, der jeweilige Identitätsdaten für jede bekannte kommunizierende Einheit speichert. Ferner kann eine Öffentlich/Schlüssel-Kryptographie bzw. Public/Key-Kryptographie verwendet werden, um Systeme mit gegenseitigem Vertrauen bzw. Trust zu bilden, wie beispielsweise der RSA-Algorithmus, der zur Chiffrierung und Dechiffrierung verwendet werden kann. Die Öffentlich/Schlüssel-Kryptographie verwendet ein Paar von Schlüsseln, den öffentlichen und den privaten Schlüssel. Jeder Schlüssel kann zur Chiffrierung und jeweiligen Dechiffrierung verwendet werden. Anfangs werden Schlüsselpaare erzeugt, der private Schlüssel wird bei der jeweiligen Einheit gespeichert, und der öffentliche Schlüssel wird dritten Parteien bzw. Fremdbeteiligten bekannt gemacht, einschließlich der jeweiligen anderen Einheit. Mit Verwendung des privaten und des öffentlichen Schlüssels wird eine sichere Kommunikation zwischen zwei Einheiten möglich.
  • Die Vertrauensbeziehungen zwischen dem aktuellen Netzwerk, dem neuen Netzwerk und dem Dienstbereitsteller können fliegend bzw. rasch erschaffen werden, d. h. während der Vorbereitungsphase eines Handovers, oder können vorweg erschaffen werden, zum Beispiel bei der Netzwerkaufstellung, nach dem Erreichen von Rahmenvereinbarungen zwischen Beteiligten des aktuellen Netzwerks, des neuen Netzwerks und/oder dem Dienstbereitsteller oder zu einem beliebigen Zeitpunkt.
  • Es ist deshalb möglich, dass manche gegenseitigen Vertrauensbeziehungen bereits existieren werden, wobei in diesem Fall Operation 202 ein Bestimmen des Vorliegens von Vertrauensbeziehungen zwischen dem aktuellen Netzwerk, dem neuen Netzwerk und dem Dienstbereitsteller und die Erschaffung fehlender Vertrauensbeziehungen enthält, wie oben bemerkt.
  • In einer Operation 203 werden dann Kontextparameter von dem aktuellen Netzwerk an das neue Netzwerk übertragen, wobei die Kontextparameter die Kommunikationsumgebung kennzeichnen. Im Allgemeinen kann die Kontextinformation alles enthalten, was mit Computern in Verbindung mit der Kommunikationsverbindung beobachtet werden, die an das neue Netzwerk weiterzureichen ist. Die Kontextinformation unterstützt die neuen Netzwerke in der Aufgabe des Einrichtens der Kommunikationsverbindung mit der Mobilvorrichtung und kann das neue Netzwerk ferner beim Aufrechterhalten eines Dienstes unterstützen, der durch den Dienstbereitsteller einem Benutzer der Mobilvorrichtung bereitgestellt ist. Beispiele der Kontextinformation enthalten eine Benutzer-bezogene Information, wie beispielsweise Benutzerprofile, zum Beispiel mit einer Benutzer-ID, Benutzerautorisierungen, Benutzerpräferenzen, Benutzerverhalten usw. Weitere Beispiele enthalten eine Information, die zu der Kommunikationsverbindung gehört, die zwischen dem neuen Netzwerk und der Mobilvorrichtung einzurichten ist, und enthalten eine für die Mobilvorrichtung erforderliche Zugriffstechnologie, Fähigkeiten der Mobilvorrichtung und dergleichen. Weitere Beispiele enthalten noch eine Information, die zu dem Dienst gehört, die durch den Dienstbereitsteller bereitgestellt ist, und enthalten einen Diensttyp, eine Dienstniveauvereinbarung, Diensteigenschaften, wie beispielsweise Benutzereinstellungen und Präferenzen zum Erhalten des Dienstes, Benutzersubskriptionsinformationen und dergleichen.
  • Die Kontextparameter können bei dem aktuellen Netzwerk gesammelt und dann an das neue Netzwerk übertragen werden. Alternativ oer zusätzlich dazu kann die Mobilvorrichtung wenigstens manche Kontextparameter sammeln und das aktuelle Netzwerk zum Transferieren der Kontextparameter an das neue Netzwerk anweisen.
  • Der Transfer des Kontexts von dem aktuellen Netzwerk an das neue Netzwerk kann direkt, beispielsweise über eine Kommunikationsverbindung, die zwischen dem aktuellen Netzwerk und dem neuen Netzwerk eingerichtet ist, durchgeführt werden, oder kann über den Dienstbereitsteller an das neue Netzwerk übertragen werden, beispielsweise über Kommunikationsverbindungen zwischen dem aktuellen Netzwerk und dem Dienstbereitsteller, und zwischen dem Dienstbereitsteller und dem neuen Netzwerk. Es ist darüber hinaus möglich, dass ein Teilstück der Kontextparameter direkt von dem aktuellen Netzwerk an das neue Netzwerk übertragen wird, beispielsweise Kontextparameter, die zu der Kommunikationsverbindung gehören, die zwischen dem neuen Netzwerk und der Mobilvorrichtung zu errichten ist, und dass ein anderes Teilstück der Kontextparameter von dem aktuellen Netzwerk an das neue Netzwerk über den Dienstbereitsteller übertragen werden kann, zum Beispiel Kontextparameter, die zu dem bereitgestellten Dienst gehören.
  • Auf der Grundlage der Kontextparameter kann das neue Netzwerk die erforderlichen Ressourcen bestimmen und zuteilen, den Dienstbereitsteller kontaktieren, um den Aufbau des Kommunikationsdienstes vorzubereiten, das Einrichten einer Kommunikationsverbindung mit der Mobilvorrichtung auf der Grundlage einer spezifizierten Zugriffstechnologie und/oder Zugriffseigenschaften vorzubereiten und dergleichen.
  • Die Kontextparameter befähigen somit das neue Netzwerk, sämtliche vorbereitende Schritte vor dem Handover zu übernehmen, so dass der tatsächliche Handover in einer kurzen Zeit und ohne eine Unterbrechung des dem Benutzer der Mobilvorrichtung bereitgestellten Dienstes ausgeführt werden kann.
  • Nach der Vertrauenserschaffung und dem Kontexttransfer wird der tatsächliche Handover in einer Operation 204 durchgeführt. Das aktuelle Netzwerk und/oder die Mobilvorrichtung kann den Handover initiieren. Beispielsweise ist es möglich, dass das aktuelle Netzwerk die Mobilvorrichtung zum Durchführen des Handovers anweist und relevante Daten an die Mobilvorrichtung überträgt, oder es ist umgekehrt möglich, dass die Mobilvorrichtung das aktuelle Netzwerk zum Durchführen des Handovers anweist.
  • Der Handover kann ein Erschaffen von Sicherheitsparametern bei dem neuen Netzwerk und ein Austauschen der Sicherheitsparameter mit der Mobilvorrichtung enthalten. In einem Beispiel werden die Sicherheitsparameter zwischen dem neuen Netzwerk und der Mobilvorrichtung vor dem Handover durch das aktuelle Netzwerk ausgetauscht. Mit einem Austausch von Sicherheitsparametern vor dem tatsächlichen Handover können Authentifizierungsoperationen nach dem Handover von reduzierter Komplexität sein und somit die Handover-Prozedur weiter beschleunigen.
  • Es ist außerdem möglich, dass das aktuelle Netzwerk Sicherheitsparameter zur Übertragung an das neue Netzwerk und die Mobilvorrichtung erzeugt, zum Beispiel auf der Grundlage von Authentifizierungs- und Autorisierungsdaten, die in Zugehörigkeit zu der Kommunikationsverbindung zwischen dem aktuellen Netzwerk und der Mobilvorrichtung vor dem Handover erzeugt und gespeichert sind.
  • Die Operationen von 2 veranschaulichen den verbesserten Prozess für Inter-Netzwerk-Handover mit einer Vorbereitungsphase mit der Erschaffung gegenseitiger Vertrauensbeziehungen zwischen dem aktuellen Netzwerk, dem neuen Netzwerk und dem Dienstbereitsteller, und dem Austausch einer Kontextinformation zwischen dem aktuellen Netzwerk und dem neuen Netzwerk, um die für den tatsächlichen Handover erforderliche Zeit zu reduzieren, und um eine Unterbrechung oder Terminierung des Dienstes zu vermeiden.
  • Die oben beschriebenen Operationen können durch die Steuereinrichtung 100 durchgeführt werden, die wenigstens teilweise in das aktuelle Netzwerk 110, die Mobilvorrichtung 120, das neue Netzwerk 130 und/oder den Dienstbereitsteller 140 integriert sein kann oder eine separate Einheit bilden kann.
  • Im Folgenden wird eine weitere Ausführungsform der Erfindung mit Verweis auf 3 beschrieben werden.
  • 3 veranschaulicht Elemente einer Kommunikationsumgebung für einen nahtlosen Handover, wobei im Besonderen weitere Details der Vorbereitungsphase des Handovers umrissen sind, einschließlich der Bestimmung und Erschaffung eines Vertrauens und des Kontexttransfers.
  • Ähnlich zu 1 veranschaulicht 3 ein aktuelles Netzwerk 110, ein neues Netzwerk 130, eine Mobilvorrichtung 120, eine Steuereinrichtung 100 und einen Dienstbereitsteller 140. Auch ähnlich zu 1 wird angenommen, dass ein Handover einer Kommunikationsverbindung 160 zwischen dem aktuellen Netzwerk und der Mobilvorrichtung an das neue Netzwerk stattfinden soll, was zu der Erschaffung einer Kommunikationsverbindung 161 zwischen der Mobilvorrichtung und dem neuen Netzwerk führt, wie zuvor bemerkt. Eine detaillierte Beschreibung der obigen Elemente hinsichtlich 3 wird deshalb nicht wiederholt.
  • Ferner wird in der Vorbereitungsphase des bei 154 angegebenen Handovers das neue Netzwerk entdeckt, wie bei 151 angegeben, und wie hinsichtlich 1 umrissen.
  • Ferner wird in der Vorbereitungsphase die Existenz einer Vertrauensbeziehung zwischen dem aktuellen Netzwerk 110 und dem neuen Netzwerk 130 bestimmt, wie bei 301 veranschaulicht. Diese Bestimmungsoperation kann durch das aktuelle Netzwerk durchgeführt werden, mit Rückblick auf zum Beispiel eine Registrierungsinformation, um zu bestimmen, ob zu einem vorherigen Zeitpunkt eine Vertrauensbeziehung zwischen dem aktuellen Netzwerk und dem neuen Netzwerk errichtet worden ist. Beispielsweise könnte die Vertrauensbeziehung zu einem früheren Zeitpunkt eingerichtet worden sein, zum Beispiel während einer vorherigen Handover-Prozedur oder einer Netzwerkaufstellung. Die Bestimmungsoperation zum Bestimmen, ob eine Vertrauensbeziehung zwischen dem aktuellen Netzwerk und dem neuen Netzwerk existiert, ist bei Bezugszeichen 301 angegeben.
  • Die Bestimmungsoperation 301 kann den Austausch von Nachrichten zwischen dem aktuellen Netzwerk und dem neuen Netzwerk enthalten, um eine existierende Vertrauensbeziehung zu bestimmen und/oder um eine existierende Vertrauensbeziehung zu verifizieren. Dieses kann den Austausch von Sicherheitsparametern für Verifizierungszwecke involvieren.
  • Ähnlich wird in einer Operation 302 bestimmt, ob eine Vertrauensbeziehung zwischen dem aktuellen Netzwerk 110 und dem Dienstbereitsteller 140 existiert. In diesem Fall kann das aktuelle Netzwerk und/oder der Dienstbereitsteller die Existenz und/oder eine gegenseitige Vertrauensbeziehung verifizieren.
  • Ferner werden in einer Operation 303 ähnliche Operationen durchgeführt, um die Existenz zu bestimmen und/oder um eine Vertrauensbeziehung zwischen dem Dienstbereitsteller 140 und dem neuen Netzwerk 130 zu verifizieren.
  • Die obigen Operationen zum Bestimmen der Existenz gegenseitiger Vertrauensbeziehungen zwischen dem aktuellen Netzwerk, dem Dienstbereitsteller und dem neuen Netzwerk, und die Verifizierung der gegenseitigen Vertrauensbeziehungen können durch die Steuereinrichtung 100 gehandhabt werden, die, wie in Verbindung mit 1 bemerkt, eine separate Einheit bilden kann und/oder die wenigstens teilweise als ein Bestandteil des aktuellen Netzwerks und/oder des neuen Netzwerks und/oder des Dienstbereitstellers realisiert sein kann.
  • Wenn die Bestimmungsoperation aufdeckt, dass nur manche der gegenseitigen Vertrauensbeziehungen existieren, werden die fehlenden Vertrauensbeziehungen in Operation 152 erschaffen.
  • In einem ersten Beispiel existiert eine gegenseitige Vertrauensbeziehung zwischen dem aktuellen Netzwerk 110 und dem Dienstbereitsteller 140, und es existiert eine gegenseitige Vertrauensbeziehung zwischen dem aktuellen Netzwerk 110 und dem neuen Netzwerk 130. Jedoch konnte zwischen dem Dienstbereitsteller 140 und dem neuen Netzwerk 130 eine gegenseitige Vertrauensbeziehung nicht erfasst werden. In diesem Fall wird das aktuelle Netzwerk 110, das gegenseitige Vertrauensbeziehungen mit dem Dienstbereitsteller und dem neuen Netzwerk hat, zwischen dem Dienstbereitsteller und dem neuen Netzwerk vermitteln bzw. ein Bindeglied zwischen diesen bilden, um auch eine Vertrauensbeziehung zwischen dem Dienstbereitsteller und dem neuen Netzwerk zu erschaffen. Die Vermittlung kann einen Austausch einer vertrauensbezogenen Information und von Parametern mit dem Dienstbereitsteller und dem neuen Netzwerk enthalten, einschließlich von Sicherheitsparametern. Die Erschaffung der Vertrauensbeziehung zwischen dem Dienstbereitsteller und dem neuen Netzwerk kann eine direkte Informationsübertragung zwischen dem Dienstbereitsteller und dem neuen Netzwerk involvieren, jedoch ist es in einer Alternative auch möglich, dass die Vertrauensbeziehung zwischen dem Dienstbereitsteller und dem neuen Netzwerk einzig auf Grundlage eines Austausches einer vertrauensbezogenen Information zwischen dem aktuellen Netzwerk und dem Dienstbereitsteller einerseits und zwischen dem aktuellen Netzwerk und dem neuen Netzwerk andererseits erzeugt wird.
  • In einem anderen Beispiel existieren gegenseitige Vertrauensbeziehungen zwischen dem aktuellen Netzwerk 110 und dem Dienstbereitsteller 140, und zwischen dem Dienstbereitsteller 140 und dem neuen Netzwerk 130. Jedoch existiert eine gegenseitige Vertrauensbeziehung zwischen dem aktuellen Netzwerk und dem neuen Netzwerk noch nicht. Ähnlich dem obigen Beispiel vermittelt in diesem Szenario der Dienstbereitsteller zum Erzeugen einer Vertrauensbeziehung zwischen dem aktuellen Netzwerk und dem neuen Netzwerk.
  • Wenn mehr als eine gegenseitige Vertrauensbeziehung zwischen dem aktuellen Netzwerk, dem neuen Netzwerk und dem Dienstbereitsteller fehlt, wird eine Bestimmungsoperation durchgeführt, um eine andere Einheit der Netzwerkumgebung zu bestimmen, die gegenseitige Vertrauensbeziehungen zum Vermitteln bei der Erschaffung der fehlenden Vertrauensbeziehungen hat. Diese weitere Einheit könnte zum Beispiel ein anderes Netzwerk oder ein anderer Dienstbereitsteller sein.
  • Gemäß einem anderen Beispiel kontaktiert das neue Netzwerk den Dienstbereitsteller über eine Vertrauensbeziehungsinformation, um die Vertrauenserschaffung weiter zu erleichtern. Zum Beispiel kann das neue Netzwerk den Dienstbereitsteller hinsichtlich einer Vertrauensinformation einer Vertrauensbeziehung zwischen dem Dienstbereitsteller und dem aktuellen Netzwerk kontaktieren.
  • Nach den oben umrissenen Bestimmungsoperationen zum Bestimmen und/oder Erschaffen gegenseitiger Vertrauensbeziehungen zwischen dem aktuellen Netzwerk, dem neuen Netzwerk und dem Dienstbereitsteller findet der Kontexttransfer zwischen dem aktuellen Netzwerk und dem neuen Netzwerk statt, wie beispielsweise oben umrissen.
  • Danach ist die Vorbereitungsphase für den Handover vollendet und das aktuelle Netzwerk und/oder die Mobilvorrichtung können zum Durchführen des tatsächlichen Handovers voranschreiten, wie bei Pfeil 154 angegeben. Nach dem Handover und dem Errichten der Kommunikationsverbindung 161 zwischen der Mobilvorrichtung 120 und dem neuen Netzwerk 130 kann der Dienstbereitsteller 140 den Dienst durch das neue Netzwerk bereitstellen.
  • Im Folgenden wird eine weitere Ausführungsform der Erfindung mit Verweis auf 4 beschrieben werden.
  • 4 veranschaulicht Operationen eines Verfahrens für einen nahtlosen Handover, wobei im Besonderen Operationen zum Bestimmen und Erschaffen gegenseitiger Vertrauensbeziehungen umrissen sind.
  • Die in 4 gezeigten Operationen können mit Verwendung der in 1 oder 3 gezeigten Kommunikationsumgebung ausgeführt werden, jedoch ist 4 nicht darauf beschränkt.
  • In einer ersten Operation 401 wird das neue Netzwerk entdeckt, zum Beispiel aus einer Anzahl verfügbarer neuer Kandidatennetzwerke in der Nähe des aktuellen Netzwerks und/oder der Mobilvorrichtung. Die Entdeckungsoperationen können wie hinsichtlich vorheriger Ausführungsformen umrissen sein.
  • In einer Operation 402 werden existierende Vertrauensbeziehungen zwischen dem aktuellen Netzwerk, dem neuen Netzwerk und dem Dienstbereitsteller bestimmt. Die Bestimmungsoperation 402 kann wie hinsichtlich vorheriger Ausführungsformen umrissen ausgeführt werden, d. h., dass Registrierungen erneut betrachtet werden können, um existierende Vertrauensbeziehungen zu bestimmen, und Vertrauensbeziehungen können verifiziert werden.
  • In einer Operation 403 wird dann entschieden, ob eine Vertrauensbeziehung zwischen dem aktuellen Netzwerk und dem neuen Netzwerk existiert. Wenn die Entscheidung in Operation 403 „JA" ist, d. h., dass ein Vertrauen zwischen dem aktuellen Netzwerk und dem neuen Netzwerk existiert, wird in einer Operation 404 entschieden, ob eine Vertrauensbeziehung zwischen dem neuen Netzwerk und dem Dienstbereitsteller existiert.
  • Wenn in einer Operation 404 die Entscheidung „NEIN" ist, d. h., dass eine Vertrauensbeziehung zwischen dem neuen Netzwerk und dem Dienstbereitsteller nicht existiert, erschafft in einer Operation 405 das aktuelle Netzwerk eine Vertrauensbeziehung zwischen dem neuen Netzwerk und dem Dienstbereitsteller oder erzeugt eine solche zwischen diesen. Wie zuvor umrissen, kann dieses den Austausch von Sicherheitsparametern, Identitäten von Beteiligten, der Netzwerke und dergleichen zwischen dem aktuellen Netzwerk und dem neuen Netzwerk, und zwischen dem aktuellen Netzwerk und dem Dienstbereitsteller enthalten.
  • Danach werden in einer Operation 406 Kontextparameter an das neue Netzwerk transferiert. Zum Beispiel können die Kontextparameter durch das aktuelle Netzwerk und/oder die Mobilvorrichtung gesammelt werden und an das neue Netzwerk entweder direkt oder über den Dienstbereitsteller transferiert werden, wie zuvor detailliert beschrieben.
  • Danach kann in einer Operation 407, nachdem die Vorbereitungsphase des Handovers vollendet ist, der tatsächliche Handover durchgeführt werden, wie hinsichtlich vorheriger Ausführungsformen detailliert beschrieben.
  • Wenn in einer Operation 404 eine Entscheidung „JA" ist, was angibt, dass die Vertrauensbeziehung zwischen dem neuen Netzwerk und dem Dienstbereitsteller existiert, und deshalb gegenseitige Vertrauensbeziehungen zwischen sämtlichen Elementen existieren, d. h. dem neuen Netzwerk, dem aktuellen Netzwerk und dem Dienstbereitsteller, schreitet der Fluss direkt zu Operation 406 für den Transfer von Kontextparametern voran.
  • Wenn in Operation 403 die Entscheidung „NEIN" ist, was angibt, dass eine Vertrauensbeziehung zwischen dem aktuellen Netzwerk und dem neuen Netzwerk nicht existiert, wird in einer Operation 408 entschieden, ob eine Vertrauensbeziehung zwischen dem neuen Netzwerk und dem Dienstbereitsteller existiert.
  • Wenn in einer Operation 408 die Entscheidung „JA" ist, was angibt, dass eine Vertrauensbeziehung zwischen dem neuen Netzwerk und dem Dienstbereitsteller existiert, vermittelt in einer Operation 409 der Dienstbereitsteller ein Vertrauen zwischen dem aktuellen Netzwerk und dem neuen Netzwerk oder erschafft eine solche zwischen diesen, ähnlich Operation 405, wie hinsichtlich vorheriger Ausführungsformen detailliert beschrieben.
  • Wenn in Operation 408 die Entscheidung „NEIN" ist, was angibt, dass eine Vertrauensbeziehung zwischen dem neuen Netzwerk und dem Dienstbereitsteller nicht existiert, ist es in einer Operation 410 entweder möglich, dass eine zugeordnete Vertrauensbeziehung zwischen dem neuen Netzwerk und dem Dienstbereitsteller ausgehandelt wird, d. h. fliegend während der Vorbereitungsphase des Handovers, oder, wenn dieses nicht möglich ist, kann eine Handover-Unmöglich-Nachricht erschaffen werden und der Benutzer der Mobilvorrichtung kann dementsprechend informiert werden.
  • Wenn in Operation 410 eine Vertrauensbeziehung nicht zwischen dem neuen Netzwerk und dem Dienstbereitsteller ausgehandelt werden konnte und der Handover somit nicht möglich ist, kann der Operationsfluss zu Operation 401 zurückkehren, um ein alternatives neues Netzwerk für den Handover zu entdecken.
  • Anschließend an Operation 410, wenn eine Vertrauensbeziehung zwischen dem neuen Netzwerk und dem Dienstbereitsteller erschaffen werden konnte, und anschließend an Operation 409, schreitet der Fluss zu Operation 406 zum Transferieren der Kontextparameter voran.
  • Die obigen Operationen können mittels der sich bei dem aktuellen Netzwerk, dem Dienstbereitsteller und dem neuen Netzwerk befindenden Steuereinrichtung 100 ausgeführt werden.
  • 4 veranschaulicht unterschiedliche Szenarien mit unterschiedlichen existierenden gegenseitigen Vertrauensbeziehungen zwischen dem aktuellen Netzwerk, dem neuen Netzwerk und dem Dienstbereitsteller und die anschließende Vermittlung und Erschaffung weiterer Vertrauensbeziehungen, um den Handover geeignet vorzubereiten. Nach der Erschaffung sämtlicher erforderlicher Vertrauensbeziehungen und dem Transfer von Kontextparametern kann der tatsächliche Handover mit einer reduzierten Zeithöhe stattfinden und eine Dienstunterbrechung kann vermieden werden.
  • Im Folgenden wird eine weitere Ausführungsform der Erfindung mit Verweis auf 5 beschrieben werden.
  • 5 veranschaulicht eine Sequenz eines Operationsdiagramms, das eine Sequenz von Operationen für den Handover einer Kommunikationsverbindung zwischen einer Mobilvorrichtung und einem aktuellen Netzwerk an ein neues Netzwerk beschreibt, und im Besonderen die Operationen, die beim Entdecken des neuen Netzwerks, Erschaffen einer Vertrauensbeziehung, Entscheiden zum Durchführen eines Handovers und Anfangen des Handovers für eine Vertrauensbeziehung involvieren, wobei dabei das aktuelle Netzwerk und das neue Netzwerk als auch das aktuelle Netzwerk und der Dienstbereitsteller bereits existierende gegenseitige Vertrauensbeziehungen haben. Ferner ist es auch machbar, dass Vertrauensbeziehungen zwischen den Netzwerken, dem Dienstbereitsteller und der Mobilvorrichtung existieren.
  • Die in 5 gezeigten Operationen können mit Verwendung der in 1 oder 3 gezeigten Kommunikationsumgebung ausgeführt werden, jedoch ist 5 nicht darauf beschränkt. Darüber hinaus ist 5 nur ein Beispiel und andere mögliche Sequenzen, die ähnliche Operationen involvieren, sind auch möglich.
  • In der Entdeckungsphase sendet in Operation 501 das aktuelle Netzwerk 110 eine Information über das neue Netzwerk 130 mit Parametern, wie beispielsweise einer Identität und Netzwerklatenz, an die Mobilvorrichtung 120 oder sendet ein Bakensignal aus, das die Mobilvorrichtung informiert, dass das neue Netzwerk in ihrer Nähe ist. Solch ein Bakensignal kann ein HF-Signal sein, das periodisch ausgesendet wird oder nur, wenn es benötigt wird, beispielsweise, wenn ein unterschiedliches Netzwerk in die Nähe der Mobilvorrichtung kommt oder die Signalqualität der aktuellen Kommunikationsverbindung sich verschlimmert.
  • Wenn andererseits die Mobilvorrichtung bereits über das neue Netzwerk in ihrer Nähe Bescheid weiß, weil sie fähig ist, in Operation 502 das neue Netzwerk selbst mit einem HF-Signal oder dergleichen zu erfassen, beispielsweise ist die Mobilvorrichtung zum Aufrechterhalten von zwei oder mehr aktiven HF-Verbindungen fähig, kann Operation 501 nicht erforderlich sein.
  • In der Entscheidungsphase kann die Mobilvorrichtung eine Entscheidung über einen Handover tätigen, nachdem sie das neue Netzwerk in Operation 503 entdeckt hat.
  • In der folgenden Operation 504 sendet die Mobilvorrichtung eine Handover-Aufforderung an das aktuelle Netzwerk zusammen mit einer Entscheidungsinformation mit gemessenen Parametern, die im Detail in vorherigen Ausführungsformen beschrieben sind, und die nur gesendet wird, wenn die Mobilvorrichtung zum Entscheiden oder Unterstützen des Handovers autorisiert ist.
  • Wenn jedoch das aktuelle Netzwerk über den Handover entscheidet, bestimmt das aktuelle Netzwerk in Operation 505 seine Vertrauensbeziehung mit dem neuen Netzwerk und tätigt die Entscheidung über den Handover in Operation 506.
  • In Operation 507 bestimmt das aktuelle Netzwerk die existierende Vertrauensbeziehung zwischen dem neuen Netzwerk und dem Dienstbereitsteller und informiert den Dienstbereitsteller über eine Handover-Initiierung. Diese Vertrauensbeziehungsabfrage wird nicht benötigt, wenn das aktuelle Netzwerk, das neue Netzwerk und der Dienstbereitsteller bereits über die jeweilige Vertrauensbeziehung der Anderen Bescheid wissen. Alternativ kann auch eine Information über den Handover bei einem späteren Stadium in der Betriebssequenz gesendet werden, aber es ist erforderlich, dass dieses geschieht.
  • Bei dieser Vertrauensbeziehungskonfiguration bestätigt der Dienstbereitsteller in Operation 508 negativ (NACK), dass er irgendeine Vertrauensbeziehung mit einem neuen Netzwerk hat.
  • Deshalb erschafft in Operation 509 das aktuelle Netzwerk ein Vertrauen zwischen dem neuen Netzwerk und dem Dienstbereitsteller, wobei die Vertrauenserschaffung zwischen dem neuen Netzwerk und dem Dienstbereitsteller nur für eine einmalige Verwendung oder für mehrfache Verwendungen sein kann, in denen mehrfache Verwendungen für zukünftige Handover günstig sind.
  • Für den Fall, dass diese Vertrauenserschaffung nicht erfolgreich ist, wird eine NACK-Nachricht mit Gründen für das Versagen an die Mobilvorrichtung in Operation 501 gesendet und die Betriebssequenz wird von dem Beginn an wiederholt.
  • Anderenfalls sendet das aktuelle Netzwerk eine Handover-Aufforderung an das neue Netzwerk in Operation 511 und das neue Netzwerk bestimmt, ob es eine Vertrauensbeziehung mit dem aktuellen Netzwerk in Operation 512 und dem Dienstbereitsteller in Operation 513 hat und entscheidet in Operation 514 über ein Ermöglichen des Handovers auf Grundlage einer verfügbaren Kapazität usw. Dann erschafft das neue Netzwerk Sicherheitsparameter mit gegenseitigen Authentifizierungsparametern, was eine von der Mobilvorrichtung für einen Anfangszugriff auf das neue Netzwerk erforderliche Information ist, wobei Authentifizierungsparameter Parameter enthalten, um eine Einheit in einem Netzwerk zu identifizieren, um ihre Präferenzen zu bestimmen oder einen sicheren Inhaltsaustausch durch privat-öffentliche Schlüsselpfade zu ermöglichen.
  • Folglich bestätigt in Operation 515 das neue Netzwerk den Handover an das aktuelle Netzwerk und sendet die erschaffenen Sicherheitsparameter an das aktuelle Netzwerk oder sendet in dem Fall, dass der Handover fehlgeschlagen ist, eine NACK-Nachricht mit Gründen für das Versagen an das aktuelle Netzwerk, die anschließend an die Mobilvorrichtung in Operation 516 weitergeleitet wird.
  • In der Anfangsphase erschafft in der ersten Operation 517 das aktuelle Netzwerk Sicherheitsparameter, wenn erforderlich, die an die Mobilvorrichtung und das neue Netzwerk für eine gegenseitige Authentifizierung und einen Anfangszugriff gesendet werden müssen. Diese mit Bezugszeichen 517 angegebene Operation kann auch nach Operation 519 geschehen, jedoch muss sie vor Operation 520 geschehen. Darüber hinaus ist es auch möglich, dass die von dem neuen Netzwerk in Operation 515 empfangene Information ausreicht und Operation 517 nicht erforderlich ist.
  • In Operation 518 werden Kontextparameter an das neue Netzwerk durch das aktuelle Netzwerk zusammen mit Sicherheitsparametern gesendet, wenn das aktuelle Netzwerk die Sicherheitsparameter erschafft, wobei die Kontextparameter in einer anderen Ausführungsform oben beschrieben sind.
  • In Operation 519 bestätigt das neue Netzwerk ein Empfangen der Kontextparameter, und in Operation 520 bestätigt das aktuelle Netzwerk den Handover und sendet irgendeine erforderliche Information über das neue Netzwerk zusammen mit den Sicherheitsparametern an die Mobilvorrichtung.
  • Wenn die Mobilvorrichtung zuvor nicht einen Handover anforderte, dann fordert das aktuelle Netzwerk, anstelle einer Bestätigung, die Mobilvorrichtung zu einem Handover auf und sendet die erforderlichen Informationen und Sicherheitsparameter.
  • Nach den Bestätigungsoperationen 519 und 520 findet eine gegenseitige Authentifizierung in Operation 521 zwischen der Mobilvorrichtung und dem neuen Netzwerk statt.
  • Schließlich informiert das neue Netzwerk den Dienstbereitsteller über den Handover in Operation 522, und der Dienstbereitsteller bestätigt den Handover in Operation 523.
  • Nach diesen Operationen ist der Handover durchgeführt, und eine normale Kommunikation wird zwischen der Mobilvorrichtung und dem neuen Netzwerk fortgesetzt.
  • 5 veranschaulicht die Zeitsequenz der bei der Vorbereitung des Handovers und dem anschließenden Handover selbst involvierten Operationen. Es ist ersichtlich, dass der tatsächliche Handover nur wenige Operationen erfordert, da die meisten der erforderlichen Operationen im Voraus in der Vorbereitungsphase durchgeführt werden, was einen schnellen und effizienten nahtlosen Handover ermöglicht.
  • Darüber hinaus ist eine andere Ausführungsform vorstellbar, in der eine Vertrauensbeziehung zwischen dem Dienstbereitsteller und dem neuen Netzwerk, wie oben beschrieben, nicht vor dem Handover erschaffen werden muss, wenn das aktuelle Netzwerk als eine Zwischeneinheit agiert und Sicherheitsparameter, Kontextparameter und eine andere Information an den Dienstbereitsteller von dem neuen Netzwerk oder umgekehrt weiterleitet. Zu einem späteren Zeitpunkt könnte eine direkte Vertrauensbeziehung zwischen dem Dienstbereitsteller und dem neuen Netzwerk eingerichtet werden, um eine Kommunikationsüberlast durch die Verwendung des aktuellen Netzwerks als Vermittler zu vermeiden.
  • Die oben in 5 beschriebenen Operationen können durch die Steuereinrichtung 100 durchgeführt werden, die wenigstens teilweise in das aktuelle Netzwerk 110, die Mobilvorrichtung 120, das neue Netzwerk 130 und den Dienstbereitsteller 140 integriert sein kann oder eine separate Einheit bilden kann.
  • Im Folgenden wird eine weitere Ausführungsform der Erfindung mit Verweis auf 6 beschrieben werden.
  • 6 veranschaulicht die Sequenz einer Operation für den Handover einer Kommunikationsverbindung zwischen einer Mobilvorrichtung und einem aktuellen Netzwerk an ein neues Netzwerk gemäß einer anderen Ausführungsform, in der das aktuelle Netzwerk und der Dienstbereitsteller als auch das neue Netzwerk und der Dienstbereitsteller bereits existierende gegenseitige Vertrauensbeziehungen haben. Darüber hinaus ist es machbar, dass die Mobilvorrichtung Vertrauensbeziehungen mit den Netzwerken und dem Dienstbereitsteller hat.
  • Die in 6 gezeigten Operationen können mit Verwendung der in 1 oder 3 gezeigten Kommunikationsumgebung ausgeführt werden, jedoch ist 6 nicht darauf beschränkt.
  • Die Sequenz von Operationen beim Einrichten von Vertrauensbeziehungen zwischen dem aktuellen Netzwerk und dem neuen Netzwerk und beim Durchführen eines Handovers der Kommunikationsverbindung zwischen der Mobilvorrichtung und dem aktuellen Netzwerk an das neue Netzwerk ist der in 5 veranschaulichten Sequenz ähnlich und wird deshalb nicht im Detail wiederholt werden. Im Grunde genommen sind dieselben Operationen 501507 für diese Vertrauensbeziehungskonfiguration erforderlich.
  • Jedoch sind nun Operation 508 und Operation 509 durch Operation 601 ersetzt, in der der Dienstbereitsteller eine Vertrauensbeziehung zwischen dem aktuellen Netzwerk und dem neuen Netzwerk erschafft. Dieses kann wiederum für eine einmalige Verwendung oder mehrfache Verwendungen getan werden.
  • Im Anschluss an diese Operation kann die Vertrauenserschaffung negativ durch eine NACK-Nachricht bestätigt werden, die an die Mobilvorrichtung gesendet wird, wenn die Vertrauenserschaffung nicht erfolgreich war, was bereits oben in Operation 510 von 5 diskutiert wurde.
  • Darüber hinaus sind die zum Fortsetzen einer normalen Kommunikation benötigten Operationen in 6 dieselben Operationen 511523, wie die zuvor in 5 diskutierten. Da jedoch das neue Netzwerk eine existierende Vertrauensbeziehung mit dem Dienstbereitsteller hat, kann es auch einfach den Dienstbereitsteller kontaktieren, um die in Operationen 512, 513 und 514 beschriebene Vertrauensbeziehungsinformation zu erhalten.
  • Aufgrund der Ähnlichkeiten mit 5 treffen dieselben Vorteile, wie sie in 5 diskutiert wurden, auch auf die Sequenz in 6 zu, was einen schnellen und effizienten nahtlosen Handover ermöglicht.
  • Darüber hinaus ist eine alternative Ausführungsform zu der vorherigen Sequenz von Operationen machbar, in der ein Vertrauen nicht zwischen dem aktuellen Netzwerk und dem neuen Netzwerk erschaffen werden muss, um in einem effizienten Handover zu resultieren. Dieses kann durchgeführt werden, wenn nach Operation 507 in 6 der Dienstbereitsteller die Rolle der Zwischeneinheit zwischen dem neuen Netzwerk und dem aktuellen Netzwerk spielt, d. h., dass ACK- und NACK-Nachrichten als auch Sicherheits- und Kontextparameter durch den Dienstbereitsteller von dem neuen Netzwerk an das aktuelle Netzwerk oder umgekehrt weitergeleitet werden. Diese Ausführungsform ist möglich, da das neue Netzwerk und das aktuelle Netzwerk beide eine existierende gegenseitige Vertrauensbeziehung mit dem Dienstbereitsteller haben.
  • Die oben beschriebenen Operationen in 6 können durch die Steuereinrichtung 100 durchgeführt werden, die wenigstens teilweise in das aktuelle Netzwerk 110, die Mobilvorrichtung 120, das neue Netzwerk 130 und den Dienstbereitsteller 140 integriert sein kann oder eine separate Einheit bilden kann.
  • Im Folgenden wird eine weitere Ausführungsform der Erfindung mit Verweis auf 7 beschrieben werden.
  • 7 veranschaulicht Operationen für einen nahtlosen Handover einer Kommunikationsverbindung zum Bereitstellen eines Dienstes für einen Benutzer der Mobilvorrichtung zwischen einem aktuellen Netzwerk und einer Mobilvorrichtung an ein neues Netzwerk, wobei im Besonderen Operationen zum Messen von Kommunikationsparametern und zum Entscheiden bzw. Bestimmen eines Handovers umrissen sind. Die in 7 gezeigten Operationen können mit Verwendung der in 1 und 3 gezeigten Kommunikationsumgebung ausgeführt werden, jedoch ist 7 nicht darauf beschränkt.
  • In einer ersten Operation 701 wird bestimmt, dass ein Handover erforderlich ist. Diese Bestimmung kann beispielsweise mittels der Mobilvorrichtung ausgeführt werden, mit einem Erfassen einer reduzierten Qualität des von dem aktuellen Netzwerk empfangenen Kommunikationssignals, oder kann auf einem modifizierten Kommunikationserfordernis basieren, zum Beispiel, wenn Dienstparameter des durch den Dienstbereitsteller bereitgestellten Kommunikationsdienstes geändert werden. Diese Parameter können erforderliche Eigenschaften, wie beispielsweise eine Datenrate, Qualität der Diensterfordernisse, Echtzeiterfordernisse und dergleichen, enthalten. Ferner können Kostenbetrachtungen eine Entscheidung zum Durchführen eines Handovers auslösen.
  • Nach dem Entscheiden hinsichtlich der Notwendigkeit zum Durchführen eines Handovers werden in einer Operation 702 verfügbare Kandidaten für die neuen Netzwerke bestimmt. Die Bestimmungsoperation kann dann durch die Mobilvorrichtung ausgeführt werden, oder kann mittels des aktuellen Netzwerks ausgeführt werden. Die Netzwerke, wie zuvor umrissen, können mittels Überwachen eines Bakensignals bestimmt werden, das jedes Netzwerk charakterisiert, oder können mittels Analysieren von in der Kommunikationsumgebung übertragenen Nachrichten bestimmt werden. Die Auswahl von Kandidaten für das neue Netzwerk kann auf den Fähigkeiten der neuen Netzwerke, von Zugriffstechnologien und dergleichen basieren.
  • Danach werden in einer Operation 703 Kommunikationsparameter der Mobilvorrichtung und/oder der Kandidaten für das neue Netzwerk gemessen. In diesem Schritt können die Kommunikationsparameter bezüglich jedes der neuen Kandidatennetzwerke bestimmt werden, einschließlich einer Signalqualität von Kommunikationssignalen, die zwischen der Mobilvorrichtung und jedem neuen Kandidatennetzwerk ausgetauscht werden, einer Netzwerklatenz, einer Datenmenge, die vor dem geplanten Handover übertragbar ist, und dergleichen.
  • Ferner können die Geschwindigkeit der Mobilvorrichtung, die Bewegungsrichtung und der Ort der Mobilvorrichtung bestimmt werden, was eine Vorhersage eines zukünftigen Ortes und/oder einer Bewegung der Mobilvorrichtung ermöglicht.
  • Ferner können noch die Fähigkeiten der Mobilvorrichtung, die Ressourcen der neuen Kandidatennetzwerke zum Übernehmen von Kommunikationen, ein durch den Dienstbereitsteller bereitgestellter Diensttyp und die Fähigkeiten der neuen Kandidatennetzwerke bestimmt werden.
  • Die Kommunikationsparameter können mittels der Elemente der Kommunikationsumgebung, beispielsweise dem aktuellen Netzwerk, der Mobilvorrichtung, dem Dienstbereitsteller, dem neuen Netzwerk und/oder Kombinationen davon, bestimmt werden.
  • Auf Grundlage der bestimmten Kommunikationsparameter kann in Operation 704 eine Entscheidung erreicht werden, welches der neuen Kandidatennetzwerke als bei dem Handover involviertes neues Zielnetzwerk auszuwählen ist. Diese Entscheidung kann irgendeinen der oben umrissenen Parameter berücksichtigen, einschließlich eines Ortes der Mobilvorrichtung, einer Geschwindigkeit der Mobilvorrichtung, einer Bewegungsrichtung der Mobilvorrichtung, einer Signalqualität und Netzwerklatenz der jeweiligen Kandidaten, Fähigkeiten von Ressourcen der jeweiligen Kandidaten, Fähigkeiten der Mobilvorrichtung und eines durch den Dienstbereitsteller bereitgestellten Diensttyps.
  • Das aktuelle Netzwerk kann die Entscheidungsoperation durchführen, oder das aktuelle Netzwerk kann eine Information über die gemessenen Parameter an die Mobilvorrichtung übertragen, was die Mobilvorrichtung zum Durchführung der Entscheidungsoperation befähigt.
  • Ferner kann die Mobilvorrichtung noch das aktuelle Netzwerk zum Durchführen der Entscheidungsoperation auffordern, wenn die Mobilvorrichtung nicht eine Information über die gemessenen Parameter empfängt oder nicht zum Sammeln einer ausreichenden Information fähig ist.
  • Ferner kann die Mobilvorrichtung die Entscheidungsoperation durchführen, besonders in dem Fall, dass die Mobilvorrichtung zum Aufrechterhalten von zwei oder mehr aktiven HF-Verbindungen fähig ist.
  • Schließlich kann die Mobilvorrichtung oder das aktuelle Netzwerk die Entscheidungsoperation durchführen, und die Mobilvorrichtung kann eine Information über die gemessenen Parameter an das aktuelle Netzwerk übertragen.
  • Danach werden in Operation 705 gegenseitige Vertrauensbeziehungen bestimmt und/oder fehlende gegenseitige Vertrauensbeziehungen werden erschaffen. Wenn Operation 705 aufdeckt, dass eine gegenseitige Vertrauensbeziehung zwischen dem aktuellen Netzwerk und dem neuen Netzwerk und/oder dem Dienstbereitsteller und dem neuen Netzwerk nicht erschaffen werden konnte, kann der Fluss zu Operation 704 zurückkehren, und ein anderer der Kandidaten kann als neues Netzwerk ausgewählt werden.
  • Nach Auswählen eines passenden neuen Netzwerks und Erschaffen gegenseitiger Vertrauensbeziehungen, wie zuvor detailliert beschrieben, werden in einer Operation 706 Kontextparameter an das neue Netzwerk transferiert, wie zuvor umrissen.
  • Danach ist die Vorbereitungsphase des Handovers vollendet und in einer Operation 707 wird der Handover der Kommunikationsverbindung an das neue Netzwerk durchgeführt.
  • 7 veranschaulicht Operationen zum passenden Auswählen eines neuen Netzwerks und für eine Erschaffung eines Vertrauens und einen Transfer von Kontextparametern, um den Handover an das neue Netzwerk geeignet vorzubereiten. Demgemäß kann der tatsächliche Handover rascher ausgeführt werden, und eine Dienstunterbrechung kann vermieden werden.
  • Die oben beschriebenen Operationen in 7 können mittels der Steuereinrichtung 100 durchgeführt werden, die wenigstens teilweise in das aktuelle Netzwerk 110, die Mobilvorrichtung 120, das neue Netzwerk 130 und den Dienstbereitsteller 140 integriert sein kann oder eine separate Einheit bilden kann.
  • Im Folgenden wird eine weitere Ausführungsform der Erfindung mit Verweis auf 8 beschrieben werden.
  • 8 veranschaulicht Operationen eines Verfahrens für einen nahtlosen Handover einer Kommunikationsverbindung zwischen einem aktuellen Netzwerk und einer Mobilvorrichtung an ein neues Netzwerk. 8 veranschaulicht im Besonderen Operationen zum Durchführen des Handovers nach der Vorbereitungsphase, wie hinsichtlich vorheriger Ausführungsformen detailliert beschrieben. Die in 8 gezeigten Operationen können mit Verwendung der in 1 oder 3 gezeigten Kommunikationsumgebung ausgeführt werden, jedoch ist 8 nicht darauf beschränkt.
  • In einer ersten Operation 801 wird das neue Netzwerk entdeckt, wie hinsichtlich der vorherigen Ausführungsformen, im Besonderen 7, beschrieben.
  • Danach werden in einer Operation 802 gegenseitige Vertrauensbeziehungen bestimmt und/oder fehlende Vertrauensbeziehungen werden erschaffen.
  • Danach werden in Operation 803 Kontextparameter an das neue Netzwerk übertragen, wie hinsichtlich der vorherigen Ausführungsformen umrissen.
  • Nach Vollendung dieser Vorbereitungsphase des Handovers wird in einer Operation 804 eine gegenseitige Authentifizierung zwischen dem neuen Netzwerk und der Mobilvorrichtung ausgeführt. Die gegenseitige Authentifizierung kann ein Erschaffen von Sicherheitsparametern zum Erhalten eines Anfangszugriffs von der Mobilvorrichtung auf das aktuelle Netzwerk während des tatsächlichen Handovers enthalten. Die Sicherheitsparameter können bei dem neuen Netzwerk erzeugt werden und können von dem neuen Netzwerk an das aktuelle Netzwerk, und von dem aktuellen Netzwerk an die Mobilvorrichtung übertragen werden, da zu diesem Zeitpunkt eine direkte Verbindung zwischen der Mobilvorrichtung und dem neuen Netzwerk nicht voll betriebsfähig sein kann.
  • In diesem Prozess kann das aktuelle Netzwerk Sicherheitsparameter zur Übertragung an die Mobilvorrichtung und/oder das neue Netzwerk erzeugen, beispielsweise Sicherheitsparameter, die auf Grundlage einer vorherigen Authentifizierung der Mobilvorrichtung bei dem aktuellen Netzwerk basieren, und auf Grundlage der Vertrauensbeziehung zwischen dem aktuellen Netzwerk und dem neuen Netzwerk. Dieses ermöglicht es, Verarbeitungsschritte für eine gegenseitige Authentifizierung der Mobilvorrichtung und des neuen Netzwerks weiter zu reduzieren, da vorweg erschaffene Authentifizierungsparameter wiederverwendet werden können.
  • Nach den vorbereitenden Authentifizierungsoperationen wird der Handover in einer Operation 805 initiiert, beispielsweise wird er durch das aktuelle Netzwerk und/oder die Mobilvorrichtung initiiert. Das neue Netzwerk und der Dienstbereitsteller werden zu diesem Zeitpunkt über den bevorstehenden Handover informiert, vorzugsweise durch das aktuelle Netzwerk.
  • Danach wird der Handover ausgeführt, und es wird eine neue Kommunikationsverbindung zwischen der Mobilvorrichtung und dem neuen Netzwerk eingerichtet.
  • Im Folgenden wird in einer Operation 806 eine Zusatzauthentifizierung zwischen dem neuen Netzwerk und der Mobilvorrichtung ausgeführt, beispielsweise direkt über die zwischen dem neuen Netzwerk und die Mobilvorrichtung eingerichtete Kommunikationsverbindung. Die Zusatzauthentifizierung kann in einer kurzen Zeithöhe erzielt werden, da in Operation 804 die Mobilvorrichtung bereits authentifiziert worden ist.
  • Danach wird in Operation 807 der Kommunikationsdienst beibehalten oder zwischen dem Dienstbereitsteller und der Mobilvorrichtung durch das neue Netzwerk fortgesetzt.
  • 8 veranschaulicht Operationen für eine weitere Reduzierung der für einen Handover von Kommunikationsoperationen an das neue Netzwerk erforderlichen Zeit, mittels Durchführen einer gegenseitigen Authentifizierung zwischen dem neuen Netzwerk und der Mobilvorrichtung über das aktuelle Netzwerk vor dem tatsächlichen Handover. Eine für eine Zusatzauthentifizierung direkt zwischen der Mobilvorrichtung und dem neuen Netzwerk erforderliche Zeit kann deshalb reduziert werden.
  • Die oben beschriebenen Operationen in 8 können mittels der Steuereinrichtung 100 durchgeführt werden, die wenigstens teilweise in das aktuelle Netzwerk 110, die Mobilvorrichtung 120, das neue Netzwerk 130 und den Dienstbereitsteller 140 integriert sein kann oder eine separate Einheit bilden kann.
  • Im Folgenden wird eine weitere Ausführungsform mit Verweis auf 9 beschrieben werden.
  • 9 veranschaulicht Operationen, um eine Kommunikationsverbindung zwischen einer Mobilvorrichtung und dem aktuellen Netzwerk an ein neues Netzwerk weiterzureichen. Genauer genommen veranschaulicht 9 Operationen zum geeigneten Vorbereiten des Handovers in einer Vor-Handover-Phase mittels Sammeln von Kontextparametern und Übertragen wenigstens eines Teilstücks der Kontextparameter an das neue Netzwerk, was das neue Netzwerk befähigt, den Aufbau der Kommunikationsverbindung während oder nach dem Handover vorzubereiten. Die in 9 gezeigte Operation kann mit Verwendung der in 1 oder 3 gezeigten Kommunikationsumgebung ausgeführt werden, jedoch ist 9 nicht darauf beschränkt.
  • In einer ersten Operation 901 sammelt das aktuelle Netzwerk Kontextparameter, die die Kommunikationsverbindung und den Kommunikationsdienst charakterisieren. Ein Kontextbehandler der Steuereinrichtung 100 in 1 kann die Sammlung der Kontextparameter ausführen, jedoch ist es auch möglich, dass Kontextparameter bei irgendeinem anderen Ort oder einer Einheit der Kommunikationsumgebung gesammelt werden und dann an das aktuelle Netzwerk weitergeleitet werden. Beispielsweise kann die Mobilvorrichtung zum Beispiel durch das aktuelle Netzwerk angewiesen werden, zu der Kommunikationsverbindung gehörende Kontextparameter zu sammeln, einschließlich von Kontextparametern, die zu der Mobilvorrichtung und/oder dem Kommunikationsdienst gehören. Wie oben bemerkt, können die gesammelten Kontextparameter irgendeine in Hinblick auf die Kommunikationsverbindung und den Kommunikationsdienst relevante Information enthalten. Die Kontextparameter können beim Erfassen der Notwendigkeit oder des Wunsches zum Durchführen eines Handovers ausgewählt werden oder können schrittweise zu einem früheren Zeitpunkt gesammelt werden, beispielsweise während der stattfindenden Kommunikation über die Kommunikationsverbindung zwischen der Mobilvorrichtung und dem aktuellen Netzwerk.
  • Die Kontextparameter können bei einer Speichereinheit des aktuellen Netzwerks oder bei einem externen Ort gespeichert sein. Beispielsweise kann das aktuelle Netzwerk eine Menge von Kontextparametern in Verknüpfung mit jeder stattfindenden Kommunikation speichern, wie beispielsweise die Kommunikation mit der Mobilvorrichtung 120.
  • Offensichtlich kann in der komplexen Umgebung von Mobilkommunikationen und einer Inter-Netzwerk-Betriebsfähigkeit die in Verknüpfung mit einer stattfindenden Kommunikation verfügbare Kontextmenge sehr groß sein, und ein Transferieren sämtlicher Kontextparameter an das neue Netzwerk wird eine Verzögerung beim Handover verursachen, die unannehmbar lang sein kann und die zu einer Verschlechterung oder Terminierung des der Mobilvorrichtung 120 bereitgestellten Kommunikationsdienstes führen kann.
  • Es ist deshalb erforderlich, zwischen dem Kontext, der zum Einrichten der Kommunikationsverbindung und des Kommunikationsdienstes zwischen der Mobilvorrichtung 120 und dem neuen Netzwerk 130 nach dem Handover relevant ist, und der Kontextinformation, die vorwiegend zu der zwischen der Mobilvorrichtung und dem aktuellen Netzwerk eingerichteten Kommunikation gehört, zu unterscheiden.
  • Nach Sammeln der Kontextparameter bei dem aktuellen Netzwerk wird in einer Operation 902 wenigstens ein Teilstück der Kontextparameter von dem aktuellen Netzwerk an das neue Netzwerk übertragen. Das Teilstück der Kontextparameter zur Übertagung an das neue Netzwerk kann einfach mittels der verfügbaren Zeitmenge bestimmt werden, d. h., dass, wenn die Zeitvorgabe bzw. das Timing des tatsächlichen Handovers es ermöglicht, die gesamte Menge gesammelter Kontextparameter transferiert werden kann. Wenn jedoch die Zeit begrenzt ist, kann nur ein Teilstück der Kontextparameter übertragen werden. Ferner können, wie oben bemerkt, Kontextparameter, die für die Kommunikationsverbindung und den Kommunikationsdienst verwendbar sind, die zwischen dem neuen Netzwerk 130 und der Mobilvorrichtung 120 einzurichten sind, übertragen werden, während eine Übertragung von nicht für die Kommunikationsverbindung und den Kommunikationsdienst verwendbaren Kontextparametern weggelassen werden kann, wie es in weiteren Ausführungsformen detailliert beschrieben werden wird.
  • Die Kontextparameter können in einer Kontextnachricht oder einer Sequenz von Kontextnachrichten gesammelt werden, die an das neue Netzwerk über irgendeine Art eines Übertragungsmediums übertragen werden können. Beispielsweise können die Kontextparameter oder Nachrichten mit Kontextparametern über eine Drahtlosverbindung zwischen dem aktuellen Netzwerk und dem neuen Netzwerk oder alternativ über eine feste drahtgebundene Verbindung zwischen dem aktuellen Netzwerk und dem neuen Netzwerk oder Kombinationen davon übertragen werden. Um so viele der Kontextparameter an das neue Netzwerk wie möglich zu übertragen, kann vorzugsweise jede verfügbare Übertragungskapazität verwendet werden. Ferner können Komprimierungstechniken zum Reduzieren der Datenmenge für die Übertragung, wie sie im Fachgebiet bekannt sind, verwendet werden. Ferner ist es auch noch möglich, dass der Handover so lange wie möglich verzögert werden kann, um eine erhöhte Menge von Kontextparametern zu übertragen.
  • Das neue Netzwerk 130, das die Kontextparameter von dem aktuellen Netzwerk empfängt, kann dann zum Vorbereiten eines Aufbaus der Kommunikationsverbindung und/oder des Kommunikationsdienstes, die zwischen dem neuen Netzwerk und der Mobilvorrichtung einzurichten sind, voranschreiten. Die Kontextparameter spezifizieren idealerweise bereits Einstellungen und Erfordernisse der mit der Mobilvorrichtung einzurichtenden Kommunikation und befähigen das neue Netzwerk, bereits passende Kommunikationsressourcen zu bestimmen und die selbigen zur Verwendung während oder nach dem Handover zuzuteilen. Ein Kommunikationsverwalter des neuen Netzwerks kann die obigen Operationen durchführen, d. h. den Aufbau der Kommunikationsverbindung und des Kommunikationsdienstes vorbereiten. Der Aufbau kann ein Reservieren passender Kommunikationsressourcen, ein Durchführen einer Autorisierung oder von Authentifizierungsprüfungen, ein Aktualisieren von Registrierungen und dergleichen enthalten. Ferner kann der Aufbau ein Kontaktieren des Dienstbereitstellers und ein Vorbereiten der Kommunikationsverbindung zwischen dem neuen Netzwerk und dem Dienstbereitsteller schon jetzt enthalten, so dass ein nahtloser Kommunikationsdienst möglich wird, d. h. ein weicher Übergang ohne Dienstverschlechterung.
  • Nach Übertragen der Kontextparameter und Vorbereiten des Aufbaus der Kommunikationsverbindung und des Kommunikationsdienstes bei dem neuen Netzwerk findet der tatsächliche Handover statt. Deshalb wird in Operation 903 die Kommunikationsverbindung und der Kommunikationsdienst von dem aktuellen Netzwerk an das neue Netzwerk weitergereicht, und das neue Netzwerk setzt den Kommunikationsdienst mit Verwendung einer Kommunikationsverbindung zwischen der Mobilvorrichtung und dem neuen Netzwerk wie beispielsweise der Kommunikationsverbindung 161 fort.
  • Die obigen Operationen veranschaulichen die Vorteile der Erfindung beim Vorbereiten des Handovers mittels Übertragen von Kontextparametern von dem aktuellen Netzwerk an das neue Netzwerk. Ein weicher Transfer der Kommunikation von dem aktuellen Netzwerk an das neue Netzwerk wird möglich.
  • Im Folgenden wird eine weitere Ausführungsform mit Verweis auf 10 beschrieben werden.
  • 10 veranschaulicht Operationen eines Verfahrens für einen Handover einer Kommunikationsverbindung zwischen einer Mobilvorrichtung und einem aktuellen Netzwerk an ein neues Netzwerk, wobei im Besonderen Operationen veranschaulicht sind zum Identifizieren von Kontextparametern für einen Transfer an das neue Netzwerk. Die in 10 gezeigten Operationen können mit Verwendung der in 1 oder 3 gezeigten Kommunikationsumgebungen ausgeführt werden, jedoch ist 10 nicht darauf beschränkt.
  • In der Ausführungsform von 10 wird wiederum angenommen, dass eine Kommunikationsverbindung zwischen einem aktuellen Netzwerk, wie beispielsweise dem aktuellen Netzwerk 110, und einer Mobilvorrichtung, wie beispielsweise der Mobilvorrichtung 120, an das neue Netzwerk, wie beispielsweise das neue Netzwerk 130 von 1, weiterzureichen ist. Ferner wird angenommen, dass die Mobilvorrichtung einen Dienst von einem Dienstbereitsteller oder einer andere Mobilvorrichtung erhält.
  • Die Entscheidung, dass ein Handover erforderlich ist oder erwünscht ist, kann wie zuvor hinsichtlich der vorherigen Ausführungsformen beschrieben erreicht werden, beispielsweise kann die Entscheidung für einen Handover durch eine reduzierte Signalqualität oder eine Dienstqualität ausgelöst werden, wie durch das aktuelle Netzwerk und/oder die Mobilvorrichtung gemessen. Der Handover kann auch durch Kostenbetrachtungen ausgelöst werden, wenn es bestimmt wird, dass ein anderes Netzwerk denselben Dienst mit reduzierten Kosten bereitstellt.
  • Ferner kann ein passendes und neues Netzwerk aus einer Anzahl verfügbarer neuer Netzwerke ausgewählt werden, wie hinsichtlich anderer Ausführungsformen detailliert beschrieben.
  • Ausgehend von diesem Grundszenario wird, nach einem Erfassen oder Entscheiden der Notwendigkeit oder des Wunsches zum Durchführen eines Handovers der Kommunikationsverbindung an das neue Netzwerk, und bevor der axiale Handover stattfindet, eine Vorbereitungsphase des Handovers durchgeführt, indem in einer in 10 gezeigten ersten Operation 1001 Kontextparameter gesammelt werden, die die Kommunikationsverbindung zwischen dem aktuellen Netzwerk und der Mobilvorrichtung kennzeichnen und die den durch die Mobilvorrichtung erhaltenen Kommunikationsdienst kennzeichnen. Die Sammlung der Kontextparameter kann wie hinsichtlich vorheriger Ausführungsformen durchgeführt werden, wie beispielsweise Operation 901, die in 9 gezeigt ist.
  • Wie oben bemerkt, kann die Vorbereitungsphase des Handovers nur während der im Allgemeinen kurzen Zeitdauer zwischen dem Erfassen der Notwendigkeit oder des Wunsches zum Durchführen eines Handovers und der tatsächlichen Ausführung des Handovers durchgeführt werden, d. h. dem Umschalten von Kommunikationen zwischen der Mobilvorrichtung und dem aktuellen Netzwerk an das neue Netzwerk. Da diese Zeithöhe im Allgemeinen nicht ausreicht, um sämtliche Kontextparameter zu übertragen, muss eine Entscheidungsoperation für jeden der in Operation 1001 gesammelten Kontextparameter durchgeführt werden, ob der Kontextparameter ein unabhängiger Kontextparameter oder ein abhängiger Kontextparameter ist.
  • Vor der Entscheidung, welche Kontextparameter an das neue Netzwerk zu übertragen sind, wird jedoch in einer Operation 1002 eine Information über das neue Netzwerk erhalten, um den Entscheidungstätigungsprozess zu erleichtern. Diese enthält vorzugsweise sämtliche Informationsarten über das neue Netzwerk, die zum Aufbauen einer Kommunikationsverbindung und eines Kommunikationsdienstes relevant sind. Die Information über das neue Netzwerk kann beispielsweise eine Identität des neuen Netzwerks, einen Kommunikationsstandard, unter welchem das neue Netzwerk arbeitet, durch das neue Netzwerk unterstützte Zugriffstechnologien und Fähigkeiten des neuen Netzwerks, einschließlich unterstützter Datenraten, Dienstbereitstellungsfähigkeiten und dergleichen, enthalten. Ferner kann die Information über das neue Netzwerk einen Beteiligten (Stakeholder) des neuen Netzwerks und zum Beispiel eine Information über eine Vertrauensbeziehung zwischen dem aktuellen Netzwerk und dem neuen Netzwerk oder zwischen dem neuen Netzwerk und einem Dienstbereitsteller kennzeichnen. Im Allgemeinen kann die über das neue Netzwerk erhaltene Information irgendetwas enthalten, das einen Entscheidungstätigungsprozess unterstützt, ob ein bei dem aktuellen Netzwerk gesammelter Kontextparameter zum Einrichten der Kommunikation und/oder des Kommunikationsdienstes nach dem Handover relevant ist.
  • Die Information über das neue Netzwerk kann auf Grundlage einer Aufforderung direkt von dem neuen Netzwerk erhalten werden oder kann von irgendeiner anderen Informationsquelle erhalten werden.
  • Dann wird in einer Operation 1003 entschieden, ob ein Kontextparameter ein unabhängiger Kontextparameter oder ein abhängiger Kontextparameter ist. Ein unabhängiger Kontextparameter ist ein Kontextparameter, der für die einzurichtende Kommunikationsverbindung nach dem Handover zwischen der Mobilvorrichtung und dem neuen Netzwerk und/oder den Kommunikationsdienst, wie er nach dem Handover auszuführen ist, verwendbar ist. Ähnlich ist ein Kontextparameter ein abhängiger Kontextparameter, wenn er nicht für die Kommunikationsverbindung und den Kommunikationsdienst nach dem Handover verwendbar ist.
  • Die in Operation 1003 durchgeführte Entscheidungsoperation wird sich auf die in Operation 302 erhaltene Information über das neue Netzwerk stützen, wenn mit den zugeordneten Merkmalen oder einer Funktionalität des aktuellen Netzwerks verglichen. Somit wird die Entscheidung, ob ein Kontextparameter ein unabhängiger Kontextparameter oder ein abhängiger Kontextparameter ist, auch von einem Typ des aktuellen Netzwerks und einer durch das aktuelle Netzwerk verwendeten Zugriffstechnologie, Fähigkeiten des aktuellen Netzwerks, einem Beteiligten des aktuellen Netzwerks und dergleichen abhängen. Wenn beispielsweise das aktuelle Netzwerk und das neue Netzwerk unter demselben Kommunikationsstandard arbeiten, werden sämtliche Kontextparameter mit Bezug zu einem Einrichten einer Kommunikationsverbindung und eines Kommunikationsdienstes mit einer Mobilvorrichtung unter einem gewissen Standard bei dem neuen Netzwerk nach dem Handover anwendbar sein, d. h., dass diese Kontextparameter unabhängige Kontextparameter ausmachen werden. Wenn ein Typ eines Kommunikationskanals oder eine für einen Kommunikationskanal verwendete Zugriffstechnologie vor oder nach dem Handover der/dieselbe sein kann, können ähnlich sämtliche Kontextparameter, die den Typ der Kommunikationsverbindung und der Zugriffstechnologie beschreiben, als unabhängige Kontextparameter identifiziert werden. Wenn ferner eine gegenseitige Vertrauensbeziehung zwischen dem aktuellen Netzwerk und dem neuen Netzwerk existiert, können Sicherheitsparameter, eine Identifizierungsinformationsautorisierung und eine Authentifizierungsinformation der Mobilvorrichtung wenigstens teilweise als unabhängige Kontextparameter identifiziert werden, da sie bei dem neuen Netzwerk aufgrund der Tatsache wiederverwendet werden können, dass ein Vertrauen zwischen dem aktuellen Netzwerk und dem neuen Netzwerk existiert. Ähnlich trifft dieses in Fällen zu, in denen eine gegenseitige Vertrauensbeziehung zwischen dem aktuellen Netzwerk und einer weiteren Einheit und der weiteren Einheit und dem neuen Netzwerk existiert. Wenn ferner derselbe Beteiligte (Stakeholder) das aktuelle Netzwerk und das neue Netzwerk betreibt, können sämtliche Beteiligte (Stakeholder) mit Bezug zu Kontextparametern, beispielsweise proprietären Merkmalen, Einstellungen und dergleichen, die durch den Beteiligten verwendet sind, als unabhängige Kontextparameter identifiziert werden. Wenn der Beteiligte (Stakeholder) des aktuellen Netzwerks und des neuen Netzwerks unterschiedlich sind, kann darüber hinaus eine gegenseitige Beziehung zwischen dem Beteiligten (Stakeholder) des aktuellen Netzwerks und dem Beteiligten (Stakeholder) des neuen Netzwerks ein Definieren unabhängiger Kontextparameter ermöglichen. Wenn die Dienstbereitstellung durch das aktuelle Netzwerk und das neue Netzwerk, d. h. die Bereitstellung eines Kommunikationsdienstes an die Mobilvorrichtung, einander entsprechen, können darüber hinaus zu dem Kommunikationsdienst gehörende Kontextparameter als unabhängige Kontextparameter identifiziert werden.
  • Auf Grundlage des obigen Entscheidungsprozesses für unabhängige Kontextparameter können ähnlich sämtliche Kontextparameter, die nicht für die Kommunikation und den Kommunikationsdienst nach dem Handover verwendbar sind, als abhängige Kontextparameter verwendet werden, d. h. einzig abhängig von der Kommunikationsverbindung und der Dienstbereitstellung bei dem aktuellen Netzwerk.
  • Die unabhängigen Kontextparameter und die abhängigen Kontextparameter können in unterschiedlichen Mengen von Kontextparametern in einer Speicherungsvorrichtung von zum Beispiel dem aktuellen Netzwerk gespeichert werden.
  • Nach Entscheiden über abhängige und unabhängige Kontextparameter können optional Kontexttransferstrategien angewendet werden, um die unabhängigen Kontextparameter weiter zu filtern. Eine Strategie, um unabhängige Kontextparameter weiter auszuwählen, d. h. um zu entscheiden, welche Teilstücke der unabhängigen Kontextparameter (zurück) behalten werden sollten, kann mittels des Beteiligten (Stakeholder) oder eines Operators des aktuellen Netzwerks bestimmt werden. Beispielsweise kann eine gewisse proprietäre Kontextinformation mit Bezug zu Sicherheitsaspekten oder einer proprietären Funktionalität des aktuellen Netzwerks (zurück)behalten werden. Ferner können Anordnungen oder die Gesetzgebung einer Übertragung gewisser Kontextparameter an dritte Parteien verbieten.
  • Sämtliche unabhängige Kontextparameter, die (zurück)behalten werden sollten, auf Grundlage der oben umrissenen Strategien, können dann aus der gewählten Menge unabhängiger Kontextparameter entfernt werden. Danach werden in einer Operation 1004 nur die unabhängigen Kontextparameter hier an das neue Netzwerk übertragen. Demgemäß kann die Menge der Kontextparameter zur Übertragung nur auf diese Kontextparameter reduziert werden, die nach dem Handover verwendbar sind.
  • Die oben umrissene Prozedur reduziert signifikant die Menge der Kontextparameter für einen Transfer an das neue Netzwerk signifikant und ermöglicht somit die optimale Verwendung der Zeit, die zwischen der Handover-Entscheidung und dem tatsächlichen Handover für einen Kontextparametertransfer verfügbar ist.
  • Nach dem Transfer der Kontextparameter, wie hinsichtlich vorheriger Ausführungsformen umrissen, bereitet das neue Netzwerk den Aufbau der Kommunikationsverbindung und des Kommunikationsdienstes passend vor, beispielsweise mit einer Reservierung passender Kommunikationsressourcen, einem Aushandeln einer Dienstbereitstellung mit dem Dienstbereitsteller oder einer anderen Mobilvorrichtung und dergleichen.
  • Danach wird der tatsächliche Handover in einer Operation 305 durchgeführt, wie zuvor detailliert erläutert.
  • Die obige Ausführungsform reiht Elemente der Erfindung auf, die es ermöglichen, die Menge der zu transferierenden Kontextparameter zu reduzieren, um die verfügbare Zeit vor dem Handover effizient zu verwenden.
  • Die oben hinsichtlich 10 umrissenen Operationen können durch die Steuereinrichtung 100 des aktuellen Netzwerks ausgeführt werden. Genauer genommen kann ein Kontextbehandler ausgebildet sein zum Sammeln der Kontextparameter, wie in Operation 1001 beschrieben, Erhalten einer Information über das neue Netzwerk, wie in Operation 1002 umrissen, Identifizieren unabhängiger und abhängiger Kontextparameter, wie in Operation 1003 detailliert erläutert, und der Kontextbehandler kann zum Übertragen der unabhängigen Kontextparameter an das neue Netzwerk ausgebildet sein, wie in Operation 1004 umrissen.
  • Im Folgenden wird eine weitere Ausführungsform mit Verweis auf 11 beschrieben werden.
  • 11 veranschaulicht Operationen zum Weiterreichen einer Kommunikationsverbindung zwischen einem aktuellen Netzwerk und einer Mobilvorrichtung an ein neues Netzwerk, wobei im Besonderen Operationen veranschaulicht sind, um eine Verwendung einer Zeit zum Transferieren von Kontextparametern noch effizienter zu machen.
  • Die Operationen von 11 können mit Verwendung der Kommunikationsumgebungen von 1 oder 3 ausgeführt werden, jedoch ist 11 nicht darauf beschränkt.
  • Wie oben hinsichtlich 11 umrissen, kann durch Übertragen unabhängiger Kontextparameter die Menge der zu transferierenden Kontextparameter signifikant reduziert werden. Jedoch kann es immer noch nicht ausreichende Ressourcen geben, die für einen Transfer sämtlicher unabhängiger Kontextparameter von dem aktuellen Netzwerk an das neue Netzwerk in der kurzen verfügbaren Zeithöhe verfügbar sind. Deshalb beschreibt 11 die Zuweisung von Prioritäten an Kontextparameter für einen Transfer an das neue Netzwerk.
  • In einer ersten Operation 1101 werden Kontextparameter gesammelt, wie beispielsweise hinsichtlich vorheriger Ausführungsformen umrissen.
  • Danach werden in einer Operation 1102 Prioritäten den Kontextparametern oder Mengen von Kontextparametern zugewiesen. Prioritäten werden vorzugsweise an Kontextparameter zugewiesen werden, um eine Wichtigkeit der Kontextparameter für ein Errichten der Kommunikationsverbindung und/oder des Kommunikationsdienstes während oder nach dem Handover wiederzugeben. Demgemäß werden die höchsten Prioritäten an Kontextparameter zugewiesen, die für das Errichten der Kommunikationsverbindung und/oder des Kommunikationsdienstes wesentlich sind. Ferner kann eine hohe Priorität diesen Kontextparametern gegeben werden, die es ermöglichen, Kommunikations- und/oder Berechnungsaufwände zum Einrichten der Kommunikationsverbindung und/oder des Kommunikationsdienstes während oder nach dem Handover signifikant zu reduzieren. In einem Beispiel wird Kontextparametern, die zum Einrichten der Kommunikationsverbindung zwischen der Mobilvorrichtung und dem neuen Netzwerk erforderlich sind, eine höchste Priorität gegeben, was die Tatsache wiedergibt, dass es für einen erfolgreichen Handover am wichtigsten ist, die Kommunikation zwischen der Mobilvorrichtung und dem neuen Netzwerk einzurichten. Ferner wird Kontextparametern, die zum Aufrechterhalten des Kommunikationsdienstes währen oder nach dem Handover erforderlich sind, eine zweithöchste Priorität gegeben. Dieses gibt die Tatsache wieder, dass der Kommunikationsdienst auch während des Handovers in einer Aufbauprozedur zwischen der Mobilvorrichtung und dem Dienstbereitsteller ausgehandelt oder eingerichtet werden kann, wenn eine arbeitende Kommunikationsverbindung zwischen der Mobilvorrichtung und dem neuen Netzwerk erfolgreich eingerichtet wurde.
  • Ähnlich der Auswahl unabhängiger Kontextparameter auf Grundlage von Strategien kann die Zuweisung von Prioritäten an Kontextparameter auf Strategien (Policies) basieren. Diese Strategien können durch einen Beteiligten (Stakeholder) des aktuellen Netzwerks definiert sein und können außerdem auf den Benutzerpräferenzen basieren.
  • Beispielsweise kann eine Strategie (Policy) die höchste Priorität an Kontextparameter mit Bezug zu Sicherheitsaspekten geben, beispielsweise für gewisse Dienste, wie Banktransaktionen oder irgendwelche anderen Anwendungen zum Handhaben vertraulicher Daten. Solch eine Strategie würde die Sicherheit an erste Stelle setzen, d. h. eine Errichtung einer Kommunikationsverbindung und eines Kommunikationsdienstes ohne ein gewisses Sicherheitsniveau würde nicht erwünscht werden.
  • Darüber hinaus kann die Prioritätszuweisung von einem Diensttyp abhängen. Beispielsweise kann ein gewisser Dienst eine minimale Datenrate erfordern oder kann erfordern, dass gewisse Einstellungen erfolgreich den Kommunikationsdienst einrichten, wie beispielsweise eine Echtzeitdaten- oder Sprachkommunikation. Andere Dienste können weniger empfindlich hinsichtlich eines Fehlens einer Kontexteinstellung während des Handovers sein, wie beispielsweise Web-Browser-Anwendungen und dergleichen. Darüber hinaus kann eine Priorität von einer Dienstniveauvereinbarung abhängen, d. h., dass Kommunikationsdienste, die ein hohes Sicherheitsniveau zum Handhaben von beispielsweise vertraulichen Daten erfordern, eine hohe Priorität für sicherheitsbezogene Kontextparameter erfordern können. Ferner kann die Priorität von den Eigenschaften des neuen Netzwerks abhängen. Beispielsweise kann das neue Netzwerk die Fähigkeit zum Einrichten einer Kommunikationsverbindung oder eines Kommunikationsdienstes ohne gewisse Typen von Kontextparametern haben oder kann diese nicht haben. Ein neues Netzwerk kann eine Fähigkeit zum Aushandeln gewisser Einstellungen für eine Kommunikationsverbindung oder einen Dienst haben und braucht deshalb nicht notwendigerweise gewisse Kontextparameter zu erfordern, während ein anderes Netzwerk nicht die obige Fähigkeit hat und deshalb diese Kontextparameter erfordern muss.
  • Ferner kann die Priorität noch von einer Zugriffstechnologieverwendung abhängen, beispielsweise können gewisse Zugriffstechnologien eine strenge Notwendigkeit für gewisse Kontextparameter haben. Ferner kann eine Priorität noch von einem Beteiligten (Stakeholder) des neuen Netzwerks abhängen und kann gewisse Dienstbereitstellungsstrategien des neuen Netzwerks und dergleichen wiedergeben.
  • Danach werden die priorisierten Kontextparameter zur Übertragung an das neue Netzwerk in der Reihenfolge ihrer Polarität angeordnet, d. h., dass Kontextparameter mit der höchsten Priorität für eine Übertragung vor den Kontextparametern mit einer niedrigeren Priorität eingeplant werden.
  • Ferner können Kontextparameter in Gruppen angeordnet werden, und eine Priorität kann an individuelle Gruppen von Kontextparametern zugewiesen werden.
  • Deshalb könnten sicherheitsbezogene Kontextparameter in einer Gruppe gebildet werden, könnten dienstbezogene Kontextparameter in einer anderen Gruppe gesammelt werden, könnten kommunikationsverbindungsbezogene Kontextparameter in einer anderen Gruppe angeordnet werden, und könnten Autorisierungs- oder Benutzerparameter in noch einer anderen Gruppe von Kontextparametern angeordnet werden. Auf Grundlage der obigen Prozedur könnten dann Prioritäten an die Gruppen der Kontextparameter zugewiesen werden, und die Gruppen der Kontextparameter könnten zur Übertragung gemäß ihrer Priorität angeordnet werden.
  • Die Kontextparameter oder Gruppen von Kontextparametern werden dann in der Reihenfolge ihrer Priorität an das neue Netzwerk übertragen.
  • Ferner kann eine Priorität der Kontextparameter von einer zum Durchführen von Verarbeitungsoperationen in Verknüpfung mit den Kontextparametern bei dem neuen Netzwerk erforderlichen Zeit abhängen. Beispielsweise können gewisse Kontextparameter umfangreiche Berechnungen oder Aushandlungen bei dem neuen Netzwerk in der Vorbereitungsphase des Handovers erfordern, wie beispielsweise Sicherheitseinstellungen, Autorisierungsprozeduren und dergleichen, während andere Kontextparameter nur auf geringe Berechnungsaufwände bei dem neuen Netzwerk verweisen, beispielsweise Diensteinstellungen und dergleichen. Demgemäß sollen Kontextparameter, die eine große Menge an Verarbeitungszeit bei dem neuen Netzwerk erfordern, mit einer hohen Priorität verknüpft sein, während Kontextparametern, die geringe Berechnungen bei dem neuen Netzwerk erfordern, eine niedrigere Priorität zugewiesen werden kann.
  • Danach wird in einer Operation 1104 der Handover durchgeführt, wie hinsichtlich vorheriger Ausführungsformen bemerkt.
  • Die oben hinsichtlich 11 umrissenen Operationen können durch die Steuereinrichtung 100 des aktuellen Netzwerks ausgeführt werden. Genauer genommen kann der Kontextbehandler ausgebildet sein zum Handhaben der Kontextparameter, zum Zuweisen von Priorität in Operation 402 und zum Übertragen der Kontextparameter auf Grundlage der Prioritäten in Operation 1103.
  • Es wird bemerkt, dass die Operationen von 11 mit den Operationen von 9 kombiniert werden können, d. h., dass Prioritäten unabhängigen Kontextparametern oder Gruppen unabhängiger Kontextparameter oder an sämtliche verfügbaren Kontextparameter zugewiesen werden können.
  • Die Ausführungsform von 11 veranschaulicht, wie die zwischen einer Handover-Entscheidung und dem tatsächlichen Handover verfügbare Zeit effizienter für den Transfer von Kontextparametern verwendet werden kann. Zuerst werden Kontextparameter mit der höchsten Priorität übertragen, und dann, wenn die Zeit vor dem tatsächlichen Handover verstreicht, werden die am meisten relevanten Kontextparameter transferiert.
  • Im Folgenden wird eine weitere Ausführungsform mit Verweis auf 12 beschrieben werden.
  • 12 veranschaulicht Operationen für einen Handover einer Kommunikationsverbindung zwischen einer Mobilvorrichtung und einem aktuellen Netzwerk an ein neues Netzwerk, wobei im Besonderen die Ablaufplanung bzw. das Scheduling eines Kontexttransfers in der vor einem Handover verfügbaren Zeitmenge umrissen ist.
  • Die Operationen von 12 können durch in die in 1 oder 3 gezeigten Kommunikationsumgebungen ausgeführt werden, jedoch ist 12 nicht darauf beschränkt.
  • In der Ausführungsform von 12 wird angenommen, dass zu einem Punkt eine Entscheidung zum Durchführen eines Handovers erreicht wurde. Die Mobilvorrichtung oder das Kommunikationsnetzwerk, wie hinsichtlich vorheriger Ausführungsformen umrissen, können diese Entscheidung auslösen. Im Allgemeinen kann ein Handover freiwillig durchgeführt werden oder kann erfordert werden, um eine Dienst- oder Kommunikationsverbindungsteminierung zu vermeiden. Ein freiwilliger Handover kann auf Berücksichtigungen wie einem Verbessern eines Kommunikationsdienstes, einem Reduzieren von Kosten und dergleichen basieren, und deshalb kann die Zeit zwischen einem Entscheiden zum Durchführen eines Handovers und der Ablaufplanzeit für den tatsächlichen Handover auf einen gewünschten Wert eingestellt werden. Dieser Wert kann so eingestellt werden, dass sämtliche relevanten oder erforderlichen Kontextparameter übertragen werden können, und somit kann die Zeit für den tatsächlichen Handover auf Grundlage der Menge der Kontextparameter, einer Übertragungskapazität für Kontextparameter und dergleichen festgelegt sein, so dass sämtliche für eine Übertragung eingeplanten Kontextparameter tatsächlich übertragen werden können.
  • Jedoch gibt es gewisse Situationen, in denen eine Zeit zwischen einer Handover-Entscheidung und dem tatsächlichen Handover nicht beliebig festgelegt werden kann, zum Beispiel wenn eine Signalqualität oder eine Dienstqualität rapide abnimmt. Beispielsweise kann aufgrund einer rapiden Bewegung oder einer Abschattung durch Gebäude und dergleichen eine Signal- und/oder Dienstqualität reduziert sein und ein Handover muss ausgelöst werden. In diesem Fall kann es eine kurze Zeitmenge geben, die zwischen der Entscheidung und einer Terminierung der Kommunikationsverbindung oder des Dienstes aufgrund einer unzureichenden Signal- oder Dienstqualität verfügbar ist.
  • In einer Operation 1201 wird deshalb eine verfügbare Zeit zwischen einer Handover-Entscheidung und dem tatsächlichen Handover bestimmt. Das aktuelle Netzwerk und/oder die Mobilvorrichtung können die verfügbare Zeit bestimmen.
  • Ferner werden in einer Operation 1202 die Kontextparameter gesammelt, wie hinsichtlich vorheriger Ausführungsformen detailliert beschrieben.
  • Es wird bemerkt, dass Operationen 1201 und 1202 gleichzeitig ausgeführt werden können, um die verfügbare Zeit effizienter zu verwenden.
  • Deshalb wird in einer Operation 1203 ein Teilstück der Inhaltsparameter für einen Transfer auf Grundlage der verfügbaren Zeit vor dem tatsächlichen Handover bestimmt. Das Teilstück der Inhaltsparameter kann auf Grundlage der zugewiesenen Priorität, auf Grundlage von Strategien, auf Grundlage der Unterscheidung zwischen abhängigen und unabhängigen Kontextparametern oder Kombinationen davon ausgewählt werden, wie hinsichtlich vorheriger Ausführungsformen umrissen. Das vor dem Handover transferierbare Teilstück der Kontextparameter wird von der verfügbaren Zeit und der verfügbaren Übertragungskapazität abhängen. Die Übertragung kann mittels Erfassen einer Übertragungskapazität eines Kommunikationskanals bestimmt werden, der zum Transferieren der Kontextparameter verfügbar ist. Um die Übertragungskapazität zu erhöhen, können mehrfache Übertragungskanäle identifiziert werden, zum Beispiel ein direkter Kommunikationskanal zwischen dem aktuellen Netzwerk und dem neuen Netzwerk und weitere Kommunikationskanäle, zum Beispiel über weitere Elemente der Kommunikationsumgebungen mit einem Dienstbereitsteller oder Mobilvorrichtungen. Die Teilstücke der Kontextparameter, die als vor dem tatsächlichen Handover transferierbar bestimmt worden sind, können dann in Mengen angeordnet werden und für eine Übertragung eingeplant werden, zum Beispiel in Verknüpfung mit existierenden Nachrichten der Kommunikationsumgebung, wie zuvor detailliert beschrieben.
  • Gemäß einer anderen Ausführungsform kann, nach einem Erreichen der Grundentscheidung zum Durchführen eines Handovers, wie beispielsweise oben umrissen, der tatsächliche Handover sehr bald durchgeführt werden müssen, zum Beispiel wenn die Mobilvorrichtung mit einer hohen Geschwindigkeit in Richtung der Grenze des Abdeckungsgebiets des aktuellen Netzwerks reist, um eine Terminierung des Kommunikationsdienstes zu vermeiden, und ein Transfer von Kontextparametern muss auf Grundlage der verfügbaren Zeit eingeplant werden. Wenn jedoch der tatsächliche Handover nicht durch eine strenge Notwendigkeit bestimmt wird, kann ein optimaler Zeitpunkt für den Handover gewählt werden. Beispielsweise kann nach einem Bestimmen eines Zielnetzwerks für einen Handover eine Signalqualität der Kommunikationsverbindung zwischen der Mobilvorrichtung und dem aktuellen Netzwerk bestimmt und überwacht werden, und der Handover an das Zielnetzwerk kann durchgeführt werden, wenn die Signalqualität, die Dienstqualität oder irgendein anderer Verbindungsparameter niedrig ist oder unter eine Schwelle fällt, was eine maximale Zeit für den Transfer von Kontextparametern ermöglicht. Wenn die Signalqualität, die Dienstqualität oder irgendein anderer Verbindungsparameter hoch ist oder über der Schwelle verbleibt, könnte ähnlich die Ausführung des tatsächlichen Handovers in einen Wartezustand versetzt werden, was beispielsweise einen vollen Transfer von Kontextparametern ermöglicht.
  • Gemäß einem anderen Beispiel sollte in einer Netzwerküberlagerungssituation ein Aufwärts-Vertikal-Handover VHO, zum Beispiel an ein Fremdnetzwerk, so lange wie möglich verzögert werden, für einen Kontexttransfer und aufgrund von Dienstqualitätsbetrachtungen, während ein Abwärts-VHO, zum Beispiel an ein eigenes Netzwerk, sobald wie möglich nach einem Transfer des notwendigen Kontexts durchgeführt werden sollte.
  • Das Teilstück der Kontextparameter, das vor dem Handover transferierbar ist, kann vorzugsweise eine Zeit zum Vorbereiten des Aufbaus der Kommunikationsverbindung und/oder des Kommunikationsdienstes bei dem Netzwerk berücksichtigen, wie es vor dem Handover in der Vorbereitungsphase erforderlich ist.
  • Danach wird in einer Operation 1204 der Handover durchgeführt, wie hinsichtlich vorheriger Ausführungsformen bemerkt.
  • Die oben hinsichtlich 12 umrissenen Operationen können durch die Steuereinrichtung 100 des aktuellen Netzwerks ausgeführt werden. Genauer genommen kann der Kontextbehandler ausgebildet sein zum Durchführen der Operation 1201 zum Bestimmen der verfügbaren Zeit vor dem Handover, zum Sammeln von Kontext in der Operation 1202 und zum Bestimmen des transferierbaren Teilstücks des Kontextes in Operation 1203.
  • Im Folgenden wird eine weitere Ausführungsform mit Verweis auf 13 beschrieben werden.
  • 13 veranschaulicht Operationen eines Verfahrens zum Entscheiden eines Handovers einer Kommunikationsverbindung zwischen einer Mobilvorrichtung und einem aktuellen Netzwerk an ein Zielnetzwerk, wobei die Kommunikationsverbindung beispielsweise einen Kommunikationsdienst von einem Dienstbereitsteller trägt. Die Operationen von 13 können mit Verwendung der wie in 1 oder 3 gezeigten Kommunikationsumgebungen ausgeführt werden, jedoch ist 13 nicht darauf beschränkt.
  • In 13 wird angenommen, dass eine Entscheidung zum Durchführen eines Handovers von Kommunikationen erreicht wurde, zum Beispiel aufgrund einer Erfassung einer reduzierten Signal- und/oder Dienstqualität von Kommunikationen zwischen der Mobilvorrichtung und dem aktuellen Netzwerk, wie oben bemerkt. Jedoch ist es auch vorstellbar, die Operationen von 13 in Intervallen durchzuführen, zum Beispiel nach Verstreichen einer gewissen Zeitgrenze, um ein anderes Netzwerk zu identifizieren, das zum Handhaben der Kommunikationen mit der Mobilvorrichtung 120 im Vergleich mit dem aktuellen Netzwerk besser geeignet sein würde. Dies kann verbesserte Diensteigenschaften, wie beispielsweise eine erhöhte Bandbreite, reduzierte Zeitverzögerungen, reduzierte Kosten und dergleichen, enthalten.
  • Folglich werden in einer ersten Operation 1301 Netzwerkparameter für eine Vielzahl verfügbarer Netzwerke erhalten. Die verfügbaren Netzwerke können, wie zuvor umrissen, beispielsweise mittels Abtasten von Bakensignalen von Netzwerken in der Nähe des aktuellen Netzwerks erfasst werden oder können von Netzwerkregistrierungen erhalten werden, die Netzwerkidentitäten, Abdeckungsgebiete und dergleichen angeben. Der Schritt zum Erhalten von Netzwerkparametern kann auf einem Abfragen der verfügbaren Netzwerke und/oder einem Überprüfen von Netzwerkregistrierungen basieren, die Netzwerkfähigkeiten angeben, wie beispielsweise unterstützte Zugriffstechnologien, Kommunikationsstandards, die Identität eines Beteiligten (Stakeholder) oder des Operators des Netzwerks und dergleichen.
  • Ferner können die Netzwerkparameter eine Netzwerkaufstellungseigenschaft angeben, zum Beispiel können sie eine Anordnung von Zellen des Netzwerks, eine Kapazität der Zellen, eine unterstützte Kommunikationsbandbreite, unterstützte Datentypen für Kommunikationsdienste und dergleichen angeben. Ferner können die Netzwerkparameter verfügbare Netzwerkressourcen jedes der verfügbaren Netzwerke angeben, wie beispielsweise Ressourcen, die zum Unterstützen von Sprachdiensten, Datendiensten und dergleichen verfügbar sind.
  • Außerdem können die Netzwerkparameter ein Abdeckungsgebiet des Netzwerks und in gewissen Regionen des Abdeckungsgebietes verfügbare Ressourcen, zum Beispiel individuelle Zellen des Netzwerks, spezifizieren.
  • Nach Erhalten von Netzwerkparametern für die verfügbaren Netzwerke werden in einer Operation 1302 Kandidatennetzwerke auf Grundlage der Netzwerkparameter ausgewählt. Die Auswahloperation schließt vorzugsweise Netzwerke aus, die nicht oder nicht ausreichend kompatibel sind oder fähig sind zum Übernehmen von Kommunikationen zwischen der Mobilvorrichtung und dem aktuellen Netzwerk und/oder nach dem Handover. Beispielsweise werden nur Netzwerke als Kandidatennetzwerke ausgewählt werden, die erforderliche Zugriffstechnologien bereitstellen, die erforderlichen Handover-Mechanismen zum Übernehmen von Kommunikationen mit der Mobilvorrichtung unterstützen, die durch einen Beteiligten (Stakeholder) betrieben werden, der im Allgemeinen Handover von dem aktuellen Netzwerk akzeptiert oder ermöglicht, erforderliche Ressourcen zum Durchführen des Handovers und zum Fortsetzen der Kommunikationen nach dem Handover bereitstellen, und die den Kommunikationsdienst unterstützen. Ferner werden nur diese Netzwerke als Kandidatennetzwerke ausgewählt werden, die sich an einem passenden Ort befinden, d. h., dass sie ein geeignetes Abdeckungsgebiet bereitstellen.
  • Operation 1302 führt zu einer Menge von Kandidatennetzwerken, die im Allgemeinen geeignet und/oder verfügbar zum Handhaben der Kommunikationen mit der Mobilvorrichtung 120 sind.
  • Im Folgenden werden in einer Operation 1303 Verbindungsparameter für die Menge der in Operation 202 ausgewählten Kandidatennetzwerke erhalten. Da die Verbindungsparameter nur für die Kandidatennetzwerke erhalten werden, im Gegensatz zu der gesamten Menge der verfügbaren Netzwerke, kann ein erforderlicher Kommunikations- und Verarbeitungsmehraufwand zum Auswählen eines Zielnetzwerks reduziert werden.
  • Die Verbindungsparameter werden für jedes individuelle Kandidatennetzwerk erhalten und beschreiben eine Kommunikationsverbindung zwischen der Mobilvorrichtung und dem Kandidatennetzwerk nach dem Handover. Die Verbindungsparameter geben somit die Eigenschaften und/oder Leistungsfähigkeit bzw. Performanz der Kommunikationsverbindungen zwischen der Mobilvorrichtung und den Kandidatennetzwerken während und/oder nach dem Handover an. Die Verbindungsparameter können Merkmale der Mobilvorrichtung, wie beispielsweise einen Ort, Geschwindigkeit und Bewegungsrichtung, beschreiben und beschreiben eine Signalqualität und/oder eine Dienstqualität der Kommunikationsverbindungen, Reisepfadinformation der Mobilvorrichtung mit beispielsweise einer GPS-Ortsinformation und dergleichen.
  • Operation 203 kann ein Erhalten eines Verbindungsparameters enthalten, der eine Signalqualität für jedes Kandidatennetzwerk beschreibt, beispielsweise auf Grundlage wenigstens einer Signalstärke von Signalen, die mit dem jeweiligen Kandidatennetzwerk ausgetauscht werden, einer Paketfehlerrate und/oder einer Bitfehlerrate.
  • Ferner kann Operation 1303 ein Erhalten eines Verbindungsparameters enthalten, der eine Dienstqualität für jedes Kandidatennetzwerk beschreibt, zum Beispiel auf Grundlage der bestimmten Signalqualität. Diese Operation kann auf einer Schätzung der Dienstqualität durch Annehmen einer gewissen Dienstqualität auf Grundlage einer verfügbaren Signalqualität basieren. Die Dienstqualität für jedes Kandidatennetzwerk kann von einem Kommunikationsdienstbereitsteller abhängen. Beispielsweise kann ein Sprachdienst relativ unempfindlich auf Übertragungsfehler reagieren, während ein Datendienst eine geringe Fehlertoleranz haben kann und eine geringe Bit- oder Paketfehlerrate erfordern kann.
  • Ferner kann Operation 1303 ein Bestimmen eines Verbindungsparameters enthalten, der eine verfügbare Zeit bis zu dem Handover spezifiziert, und die Auswahloperation 1304 kann auf der verfügbaren Zeit vor dem Handover basieren. Beispielsweise könnten Kandidatennetzwerke favorisiert werden, die eine größere Zeit ermöglichen, bevor der Handover stattzufinden hat, und somit eine bessere Vorbereitung des Handovers ermöglichen. Die zwischen der Handover-Entscheidung und dem tatsächlichen Handover verfügbare Zeithöhe kann von dem Abdeckungsgebiet der Kandidatennetzwerke, einem Vorrichtungsort, einer Vorrichtungsgeschwindigkeit und Bewegungsrichtung der Mobilvorrichtung abhängen.
  • Ferner kann Operation 1303 ein Erfassen eines Verbindungsparameters enthalten, der eine Netzwerklatenz jedes der Kandidatennetzwerke darstellt, wobei die Netzwerklatenz einer Menge einer Kontextinformation entspricht, die transferierbar ist, bevor der Handover stattfindet. Üblicherweise wird in der Vorbereitungsphase eines Handovers eine Kontextinformation, die die Kommunikationsverbindung, den Kommunikationsdienst und weitere Merkmale in Verknüpfung mit dem Handover, einschließlich einer Sicherheits- und Autorisierungsinformation, beschreibt, zwischen dem aktuellen Netzwerk und dem Zielnetzwerk vor dem Handover ausgetauscht werden. Die Netzwerklatenz, die die Verzögerung beschreibt, die beim Transferieren der Kontextparameter von dem aktuellen Netzwerk an das Zielnetzwerk auftreten wird, ist deshalb ein wichtiger Faktor. Die Netzwerklatenz kann reduziert werden, wenn umfangreiche Operationen durchgeführt werden müssen, bevor die Kontextparameter an das Zielnetzwerk transferiert werden können, beispielsweise kann, wenn das aktuelle Netzwerk und das Zielnetzwerk von unterschiedlichen Beteiligten (Stakeholder) betrieben werden, vor dem Handover eine Vertrauensbeziehung vor dem Kontextparametertransfer eingerichtet werden müssen. Deshalb werden Netzwerke, die bereits eine Vertrauensbeziehung mit dem aktuellen Netzwerk haben, eine geringere Netzwerklatenz involvieren und eine größere Menge von Kontextparametern, die an das Zielnetzwerk zu transferieren sind, ermöglichen. Demgemäß werden Netzwerke mit einer geringen Netzwerklatenz als Zielnetzwerk bevorzugt werden.
  • Ferner kann Operation 1303 ein Bestimmen eines Verbindungsparameters für eine Dauer einer Dienstbereitstellung durch jedes der Kandidatennetzwerke auf Grundlage des Vorrichtungsortes, der Vorrichtungsgeschwindigkeit und der Vorrichtungsbewegungsrichtung und eines Abdeckungsgebietes der Kandidaten enthalten. Wenn eine konstante Bewegung der Mobilvorrichtung angenommen wird, kann eine Dienstdauer für jedes der Kandidatennetzwerke berechnet werden, die die Zeitdifferenz zwischen einem Eintritt in das Kandidatennetzwerk, d. h. dem Handover, und dem Zeitpunkt eines Verlassens des Kandidatennetzwerks, d. h. dem Zeitpunkt, bei dem der Handover zu einem anderen Netzwerk stattzufinden haben wird, wiedergeben. Da Inter-Netzwerk-Handover komplex sind und umfangreiche Berechnungen und einen Datenaustausch erfordern, werden Kandidatennetzwerke, die eine lange Dienstdauer bereitstellen bevorzugt werden.
  • Ferner kann die Auswahloperation eines Zielnetzwerks noch auf einer Vorrichtungsreisepfadinformation basieren. Wenn beispielsweise eine Mobilvorrichtung als in einem Zug reisend identifiziert wird, kann eine Fahrplaninformation des Zugs zum Bestimmen von Kandidatennetzwerken und/oder einem Zielnetzwerk verwendet werden.
  • Gemäß einem anderen Beispiel könnte eine Fahrplaninformation aus einer Fahrplaninformation von einem Navigationssystem erhalten werden, beispielsweise von einem die Mobilvorrichtung aufnehmenden Fahrzeug. Ein Fahrplan bzw. planmäßiger Pfad der Mobilvorrichtung könnte dann auf Grundlage einer Bestimmungsortsinformation erfasst werden, die in die Navigationsausrüstung eingetragen ist. Die Fahrplaninformation könnte dann zum Auswählen eines Kandidatennetzwerks und/oder eines Zielnetzwerks verwendet werden. Beispielsweise könnte die Reisepfadinformation jedes Mal, wenn die Bestimmungsortsinformation geändert wird, oder wenn das Fahrzeug von dem planmäßiger Reisepfad abweicht, auf Grundlage der Bestimmungsortsinformation aktualisiert werden, wobei in diesem Fall eine alternative Reisepfadinformation aus der Abweichung berechnet werden könnte.
  • Gemäß einem anderen Beispiel kann die Information über den Reisepfad der Mobilvorrichtung zum Auswählen einer Menge von Kandidatennetzwerken entlang jedes Teilstücks des Reisepfads ausgewählt werden. Ferner könnte auf Grundlage des Reisepfads der Mobilvorrichtung ein Zielnetzwerk für jedes Teilstück des Reisepfads ausgewählt werden, und eine Sequenz von Zielnetzwerken kann für eine Sequenz nachfolgender Handover entlang des Reisepfads ausgewählt werden.
  • Die für jedes Kandidatennetzwerk gesammelten Verbindungsparameter werden dann für jedes der Kandidatennetzwerke überprüft, zum Beispiel in einer Verbindungsparametertabelle, und es wird ein Zielnetzwerk aus den Kandidatennetzwerken auf Grundlage eines Vergleichs der Verbindungsparameter der individuellen Netzwerke in einer Operation 1304 ausgewählt.
  • Gemäß einem Beispiel kann die Auswahloperation ein Auswählen eines „Gewinnernetzwerks" für jeden von einer Vielzahl von Verbindungsparameter involvieren. Die „Gewinnernetzwerk-"Bestimmungen könnten dann für jedes der Kandidatennetzwerke hinzugefügt werden, und das Kandidatennetzwerk mit der höchsten Punktzahl würde als Zielnetzwerk ausgewählt werden.
  • Wenn eine Vielzahl von Kandidatennetzwerken dieselbe Punktzahl erreicht, kann eine Unterauswahloperation aus der Unterauswahlmenge von Kandidatennetzwerken mit derselben Punktzahl durchgeführt werden. In diesem Schritt kann für jeden Verbindungsparameter das „Gewinnernetzwerk" wiederum für jedes der Kandidatennetzwerke bestimmt werden, das dieselbe Punktzahl erreicht hat. Dann kann wiederum das Kandidatennetzwerk mit der höchsten Punktzahl in der Unterauswahlmenge als Zielnetzwerk ausgewählt werden. Wenn bei der Unterauswahloperation wiederum eine Vielzahl von Netzwerken dieselbe Punktzahl erreicht, könnte die obige Unterauswahloperation mittels erneutem Auswählen des Gewinnernetzwerks aus dieser Menge von Netzwerken wiederholt werden.
  • Gemäß einem anderen Beispiel ist es außerdem vorstellbar, jeden Verbindungsparameter für jedes der Kandidatennetzwerke mit einem zugehörigen Wert zwischen zwei Grenzen, zum Beispiel zwischen 0 und 100, zu verknüpfen, wobei der Wert ein Vereinbarungsniveau bzw. Übereinstimmungsniveau zwischen dem Verbindungsparameter und einer Notwendigkeit für den Handover wiedergibt. Beispielsweise könnte eine hohe Signalstärke mit einer hohen Zahl verknüpft sein und eine niedrige Signalstärke könnte mit einer niedrigen Zahl verknüpft sein. Ähnlich kann eine hohe verfügbare Bandbreite für eine Kommunikationsverbindung mit einer hohen Zahl verknüpft sein, und eine niedrige Bandbreite für die Kommunikationsverbindung kann mit einer niedrigen Zahl verknüpft sein.
  • Wiederum könnten die Werte für die individuellen Verbindungsparameter für jedes der Kandidatennetzwerke in eine Tabelle eingetragen sein, und die Einträge für jedes Kandidatennetzwerk können dann aufsummiert werden. Das Kandidatennetzwerk mit der höchsten Punktzahl wird dann als Zielnetzwerk ausgewählt.
  • Es wird bemerkt, dass die obigen Strategien für eine Auswahloperation eines Zielnetzwerks nur Beispiele bilden und nicht als die Erfindung beschränkend aufgefasst werden sollten. Eine andere Auswahltechnik zum Bestimmen eines Zielnetzwerks auf Grundlage eines Vergleichs der Verbindungsparameter kann bei der Auswahloperation 1304 angewendet werden.
  • Danach wird in einer Operation 1305 der Handover an das Zielnetzwerk durchgeführt.
  • Gemäß einem anderen Beispiel kann ein Verbindungsparameter für eine Signalqualität für jedes Kandidatennetzwerk gemessen werden, auf Grundlage wenigstens einer Signalstärke, einer Paketfehlerrate und einer Bitfehlerrate. Demgemäß kann die Auswahl eines Zielnetzwerks die nach dem Handover erwartete Signalqualität berücksichtigen.
  • Ferner kann ein Verbindungsparameter für eine Dienstqualität für jedes Kandidatennetzwerk auf der Grundlage der Signalqualität geschätzt werden. Da eine Signalqualität direkt die Diensteigenschaften beschreibt, wie sie von einem Benutzer wahrgenommen werden, kann die Auswahl weiter verbessert werden.
  • Darüber hinaus kann ein Verbindungsparameter, der eine verfügbare Zeit bis zu dem Handover spezifiziert, bestimmt werden, und die Auswahl der Kandidatennetzwerke und des Zielnetzwerks kann auf der verfügbaren Zeit basieren.
  • Außerdem kann ein Verbindungsparameter bestimmt werden, der die Netzwerklatenz beschreibt, entsprechend einer Menge einer Kontextinformation, die vor dem Handover transferierbar ist. Demgemäß kann der Auswahlprozess auch eine Vorbereitungsphase vor dem Handover zum Transferieren von Kontextparametern und dergleichen berücksichtigen.
  • Ferner kann für jedes Kandidatennetzwerk ein Verbindungsparameter auf Grundlage einer Dauer einer Dienstbereitstellung durch die Kandidatennetzwerke in Abhängigkeit von einem Vorrichtungsort, der Vorrichtungsgeschwindigkeit und der Vorrichtungsbewegungsrichtung und einem Abdeckungsgebiet des Kandidatennetzwerks bestimmt werden. Dieses kann es ratsam machen, einen Handover an ein Netzwerk zu unterlassen, wenn die Dienstdauer beispielsweise unterhalb einer gewissen Schwelle ist.
  • Die Auswahloperation kann auf einer Vorrichtungsreisepfadinformation basieren. Dieses kann ein Erhalten einer Information über einen Reisepfad der Mobilvorrichtung, ein Auswählen von Kandidatennetzwerken entlang des Reisepfads und ein Auswählen einer Sequenz von Zielnetzwerken für eine Sequenz von Handovern auf Grundlage des Reisepfads enthalten. Demgemäß können Netzwerke für Handover vorweg geplant werden, was es beispielsweise ermöglicht, die Zeit für Vorbereitungsphasen der Handover zu erhöhen.
  • Die Netzwerkparameter eines Netzwerks können wenigstens ein Abdeckungsgebiet, Netzwerkressourcen, eine Netzwerkaufstellung und/oder einen Beteiligten (Stakeholder) enthalten.
  • Ferner können den Kommunikationsdienst beschreibende Dienstparameter erhalten werden, und der Auswahlschritt zum Auswählen von Kandidatennetzwerken kann ferner auf Grundlage der Dienstparameter basieren. Die Dienstparameter können wenigstens einen Diensttyp, eine minimale Datenrate, Dienstkosten, eine Dienstniveauvereinbarung, eine Subskriptionsinformation und/oder Dienstqualitätsparameter enthalten.
  • Ferner können die Mobilvorrichtung beschreibende Vorrichtungsparameter erhalten werden, und der Auswahlschritt zum Auswählen von Kandidatennetzwerken kann auf den Vorrichtungsparametern basieren. Die Vorrichtungsparameter können wenigstens Zugriffstechnologiefähigkeiten, Anzeigeeigenschaften und/oder Verarbeitungseigenschaften enthalten.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform können die Verbindungsparameter des Zielnetzwerks mit den Verbindungsparametern des aktuellen Netzwerks verglichen werden, und der Handover der Kommunikationsverbindung von dem aktuellen Netzwerk an das Zielnetzwerk kann nur durchgeführt werden, wenn der Vergleich eine Verbesserung wenigstens eines der Kommunikationsverbindung oder des Kommunikationsdienstes angibt. Wenn die Bestimmung aufdeckt, dass die durch das aktuelle Netzwerk bereitgestellte Dienstbereitstellung der Dienstbereitstellung nach dem Handover an das Zielnetzwerk überlegen ist, wird demgemäß ein Handover abgebrochen. Diese Operationen können besonders in Fällen benachbarter Netzwerke anwendbar sein, beispielsweise wenn das aktuelle Netzwerk und das Zielnetzwerk sich in demselben geografischen Gebiet befinden.
  • Die Notwendigkeit zum Entscheiden bzw. Bestimmen eines Handovers kann auf Grundlage wenigstens einer Signalqualität, einer Dienstqualität, eines Reisepfades der Mobilvorrichtung und/oder eines Verstreichens eines vorbestimmten Zeitintervalls ausgelöst werden. Ferner kann eine Signalqualität der Kommunikationsverbindung zwischen der Mobilvorrichtung und dem aktuellen Netzwerk bestimmt werden, und der Handover an das Zielnetzwerk kann zu einem früheren Zeitpunkt durchgeführt werden, wenn die Signalqualität niedrig ist.
  • Es wird bemerkt, dass die Operationen von 13 mit Verwendung der in 1 oder 3 gezeigten Steuereinrichtung 100 ausgeführt werden können.
  • Es wird ferner bemerkt, dass ein Programm oder Programme mit Anweisungen bereitgestellt sein können, die eine Datenverarbeitungsvorrichtung oder ein Netzwerk von Datenverarbeitungsvorrichtungen zum Realisieren von Elementen der obigen Ausführungsformen und zum Ausführen des Verfahrens wenigstens einer der obigen Operationen veranlassen.
  • Außerdem kann ein Computer-lesbares Medium mit einem darin aufgenommenen Programm bereitgestellt sein, wobei das Programm ein Computer oder ein System von Datenverarbeitungsvorrichtungen zum Ausführen von Funktionen oder Operationen der Merkmale und Elemente der oben beschriebenen Beispiele bringt. Ein Computer-lesbares Aufzeichnungsmedium kann ein magnetisches oder optisches oder anders fassbares Medium sein, auf welchem ein Programm aufgezeichnet ist, aber kann auch ein Signal sein, zum Beispiel ein analoges oder digitales, elektronisches, magnetisches oder optisches, in welchem das Programm zur Übertragung aufgenommen ist. Ferner kann eine Datenstruktur oder ein Datenstrom mit Anweisungen bereitgestellt sein, um eine Datenverarbeitungseinrichtung zum Ausführen der obigen Operationen zu veranlassen. Der Datenstrom oder die Datenstruktur kann das Computer-lesbare Medium bilden. Ferner kann ein Computerprogrammprodukt bereitgestellt, das das Computer-lesbare Medium umfasst.
  • Gemäß einem anderen Beispiel sind eine Steuereinrichtung für einen nahtlosen Handover einer Kommunikationsverbindung zwischen dem aktuellen Netzwerk und einer Mobilvorrichtung an ein neues Netzwerk bereitgestellt mit: einer Einrichtung zum Entdecken des neuen Netzwerks; einer Einrichtung zum Erschaffen einer Vertrauensbeziehung bzw. Trust-Beziehung zwischen dem aktuellen Netzwerk, dem neuen Netzwerk und einem Dienstbereitsteller, wobei der Dienstbereitsteller der Mobilvorrichtung einen Dienst durch die Kommunikationsverbindung bereitstellt, mit
    • – einer Einrichtung zum Bestimmen existierender Vertrauensbeziehungen zwischen dem Dienstbereitsteller, dem aktuellen Netzwerk und dem neuen Netzwerk,
    • – einer Einrichtung zum Erschaffen einer Vertrauensbeziehung zwischen dem neuen Netzwerk und dem Dienstbereitsteller, wenn der Bestimmungsschritt existierende Vertrauensbeziehungen nur zwischen dem Dienstbereitsteller und dem aktuellen Netzwerk und dem aktuellen Netzwerk und dem neuen Netzwerk aufdeckt,
    • – einer Einrichtung zum Erschaffen einer Vertrauensbeziehung zwischen dem neuen Netzwerk und dem aktuellen Netzwerk, wenn der Bestimmungsschritt existierende Vertrauensbeziehungen nur zwischen dem Dienstbereitsteller und dem aktuellen Netzwerk und dem Dienstbereitsteller und dem neuen Netzwerk aufdeckt;
    einer Einrichtung zum Transferieren von Kontextparametern von dem aktuellen Netzwerk an das neue Netzwerk, wobei die Kontextparameter die Kommunikationsumgebung kennzeichnen; und einer Einrichtung zum Durchführen eines Handovers der Kommunikationsverbindung von dem aktuellen Netzwerk an das neue Netzwerk.
  • Der Entdeckungsschritt kann ein Übertragen einer Information über das neue Netzwerk von dem aktuellen Netzwerk an die Mobilvorrichtung umfassen.
  • Gemäß einem anderen Beispiel enthält die Steuereinrichtung eine Einrichtung zum Übertragen einer Kontextinformation von dem aktuellen Netzwerk durch den Dienstbereitsteller an das neue Netzwerk.
  • Gemäß einem anderen Beispiel enthält die Steuereinrichtung eine Einrichtung zum Messen wenigstens eines der Kommunikationsparameter der Mobilvorrichtung und des neuen Netzwerks.
  • Gemäß einem anderen Beispiel enthalten die Kommunikationsparameter wenigstens eines von:
    • – Ort der Mobilvorrichtung;
    • – Geschwindigkeit;
    • – Bewegungsrichtung;
    • – Signalqualität und
    • – Netzwerklatenz.
  • Gemäß einem anderen Beispiel enthalten die Kommunikationsparameter wenigstens eines von:
    • – Fähigkeiten der Mobilvorrichtung;
    • – Ressourcen des neuen Netzwerks;
    • – ein Typ des durch den Dienstbereitsteller bereitgestellten Dienstes und
    • – Fähigkeiten des neuen Netzwerks;
  • Gemäß einem anderen Beispiel enthält die Steuereinrichtung eine Einrichtung zum Entscheiden, ob der Handover durchzuführen ist, auf Grundlage der gemessenen Kommunikationsparameter.
  • Gemäß einem anderen Beispiel enthält die Steuereinrichtung eine Einrichtung zum Weiterübertragen der gemessenen Kommunikationsparameter von dem aktuellen Netzwerk an die Mobilvorrichtung, um die Mobilvorrichtung zum Durchführen der Entscheidungsoperation zu befähigen.
  • Gemäß einem anderen Beispiel enthält die Steuereinrichtung eine Einrichtung zum Auffordern des aktuellen Netzwerks, die Entscheidungsoperation durchzuführen, wenn die Mobilvorrichtung nicht eine Information über die gemessenen Kommunikationsparameter empfängt.
  • Gemäß einem anderen Beispiel enthält die Steuereinrichtung eine Einrichtung zum Transferieren der Kontextparameter vor einem Durchführen des Handovers.
  • Gemäß einem anderen Beispiel enthält die Steuereinrichtung eine Einrichtung zum Informieren des neuen Netzwerks und des Dienstbereitstellers über den Handover.
  • Gemäß einem anderen Beispiel enthält die Steuereinrichtung eine Einrichtung zum Erschaffen von Sicherheitsparametern für einen Anfangszugriff von der Mobilvorrichtung auf das neue Netzwerk während des Handovers.
  • Gemäß einem anderen Beispiel enthält die Steuereinrichtung eine Einrichtung zum Anweisen der Mobilvorrichtung, den Handover durchzuführen.

Claims (27)

  1. Verfahren für einen nahtlosen Handover einer Kommunikationsverbindung zwischen einer Mobilvorrichtung (120) und einem aktuellen Netzwerk (110) an ein neues Netzwerk (130), mit: Entdecken des neuen Netzwerks (130); Erschaffen einer Vertrauensbeziehung zwischen dem aktuellen Netzwerk (110), dem neuen Netzwerk (130) und einem Dienstbereitsteller, wobei der Dienstbereitsteller (140) der Mobilvorrichtung (120) durch die Kommunikationsverbindung einen Dienst bereitstellt, mit Bestimmen existierender Vertrauensbeziehungen zwischen dem Dienstbereitsteller (140), dem aktuellen Netzwerk (110) und dem neuen Netzwerk (130), Erschaffen einer Vertrauensbeziehung zwischen dem neuen Netzwerk und dem Dienstbereitsteller (140) durch das aktuelle Netzwerk (110), wenn der Bestimmungsschritt existierende Vertrauensbeziehungen nur zwischen dem Dienstbereitsteller (140) und dem aktuellen Netzwerk (110), und dem aktuellen Netzwerk (110) und dem neuen Netzwerk (130) aufdeckt, Erschaffen einer Vertrauensbeziehung zwischen dem neuen Netzwerk (130) und dem aktuellen Netzwerk (110) durch den Dienstbereitsteller (140), wenn der Bestimmungsschritt existierende Vertrauensbeziehungen nur zwischen dem Dienstbereitsteller und dem aktuellen Netzwerk (110), und dem Dienstbereitsteller und dem neuen Netzwerk aufdeckt; Transferieren von Kontextparametern von dem aktuellen Netzwerk (110) an das neue Netzwerk (130), wobei die Kontextparameter die Kommunikationsumgebung kennzeichnen; und Durchführen eines Handovers der Kommunikationsverbindung von dem aktuellen Netzwerk (110) an das neue Netzwerk (130).
  2. Verfahren gemäß Anspruch 1, wobei das aktuelle Netzwerk (110) das in den Handover zu involvierende neue Netzwerk (130) entdeckt.
  3. Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Entdeckungsschritt ein Übertragen einer Information über das neue Netzwerk von dem aktuellen Netzwerk (110) an die Mobilvorrichtung (120) enthält.
  4. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 oder 3, wobei die Mobilvorrichtung (120) zwei oder mehr aktive HF-Verbindungen aufrecht erhält, und der Entdeckungsschritt ein Entdecken des neuen Netzwerks (130) bei der Mobilvorrichtung (120) enthält.
  5. Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das neue Netzwerk (130) den Dienstbereitsteller (140) über eine Vertrauensbeziehungs-Information kontaktiert.
  6. Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Dienstbereitsteller (140) eine Kontext- Information von dem aktuellen Netzwerk (110) an das neue Netzwerk (130) überträgt.
  7. Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einem Messen von wenigstens einem von Kommunikationsparametern der Mobilvorrichtung (120) und des neuen Netzwerks (130).
  8. Verfahren gemäß Anspruch 7, wobei die Kommunikationsparameter wenigstens eines der folgenden enthalten: – Ort der Mobilvorrichtung (120); – Geschwindigkeit; – Bewegungsrichtung; – Signalqualität, und – Netzwerklatenz.
  9. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 7 oder 8, wobei die Kommunikationsparameter wenigstens eines der folgenden enthalten: – Fähigkeiten der Mobilvorrichtung (120); – Ressourcen des neuen Netzwerks (130); – einen Typ des durch den Dienstbereitsteller (140) bereitgestellten Dienstes, und – Fähigkeiten des neuen Netzwerks (130).
  10. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 7 bis 9, mit einem Entscheiden, ob der Handover durchzuführen ist, auf der Grundlage der gemessenen Kommunikationsparameter.
  11. Verfahren gemäß Anspruch 10, wobei das aktuelle Netzwerk (110) die Entscheidungsoperation durchführt.
  12. Verfahren gemäß Anspruch 10, wobei das aktuelle Netzwerk eine Information über die gemessenen Kommunikationsparameter an die Mobilvorrichtung (120) überträgt, um die Mobilvorrichtung (120) zum Durchführen der Entscheidungsoperation zu befähigen.
  13. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 10 oder 11, wobei die Mobilvorrichtung (120) das aktuelle Netzwerk (110) auffordert, die Entscheidungsoperation durchzuführen, wenn die Mobilvorrichtung (120) nicht eine Empfangsinformation über die gemessenen Kommunikationsparameter empfängt.
  14. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 10 oder 12, wobei die Mobilvorrichtung (120) zwei oder mehr aktive HF-Verbindungen aufrecht erhält und die Entscheidungsoperation durchführt.
  15. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 10, 11, 13, wobei die Mobilvorrichtung (120) das aktuelle Netzwerk (110) auffordert, die Entscheidungsoperation durchzuführen, und eine Information über die gemessenen Kommunikationsparameter an das aktuelle Netzwerk überträgt.
  16. Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Kontextparameter vor dem Durchführen des Handovers transferiert werden.
  17. Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das aktuelle Netzwerk (110) das neue Netzwerk (130) und den Dienstbereitsteller (140) über den Handover informiert.
  18. Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einem Durchführen einer gegenseitigen Authentifizierung zwischen dem neuen Netzwerk (130) und der Mobilvorrichtung (120).
  19. Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einem Erschaffen von Sicherheitsparametern für den Anfangszugriff von der Mobilvorrichtung (120) auf das neue Netzwerk (130) während des Handovers.
  20. Verfahren gemäß Anspruch 19, wobei die Sicherheitsparameter bei dem neuen Netzwerk (130) erzeugt werden und von dem neuen Netzwerk an das aktuelle Netzwerk (110) und von dem aktuellen Netzwerk an die Mobilvorrichtung (120) übertragen werden.
  21. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 19 oder 20, wobei das aktuelle Netzwerk zusätzliche Sicherheitsparameter zur Übertragung an das neue Netzwerk (130) und die Mobilvorrichtung (120) erzeugt.
  22. Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das aktuelle Netzwerk (110) die Mobilvorrichtung (120) zum Durchführen des Handovers anweist.
  23. Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei ein erster Beteiligter das aktuelle Netzwerk (110) betreibt und ein zweiter Beteiligter das neue Netzwerk (130) betreibt.
  24. Programm mit Anweisungen, die zum Ausführen des Verfahrens gemäß einem der Ansprüche 1 bis 23 ausgebildet sind.
  25. Computer-lesbares Medium, in dem ein Programm aufgenommen ist, wobei das Programm dazu ausgebildet ist, eine Datenverarbeitungseinrichtung zum Ausführen des Verfahrens gemäß einem der Ansprüche 1 bis 23 zu bringen.
  26. Computerprogrammprodukt mit dem Computer-lesbaren Medium gemäß Anspruch 25.
  27. Steuereinrichtung für einen nahtlosen Handover einer Kommunikationsverbindung zwischen dem aktuellen Netzwerk (110) und einer Mobilvorrichtung (120) an ein neues Netzwerk (130), mit: einer Einrichtung zum Entdecken des neuen Netzwerks; einer Einrichtung zum Erschaffen einer Vertrauensbeziehung zwischen dem aktuellen Netzwerk (110), dem neuen Netzwerk (130) und einem Dienstbereitsteller (140), wobei der Dienstbereitsteller der Mobilvorrichtung (120) durch die Kommunikationsverbindung einen Dienst bereitstellt, mit – einer Einrichtung zum Bestimmen existierender Vertrauensverhältnisse zwischen dem Dienstbereitsteller (140), dem aktuellen Netzwerk (110) und dem neuen Netzwerk (130), – einer Einrichtung zum Erschaffen einer Vertrauensbeziehung zwischen dem neuen Netzwerk (130) und dem Dienstbereitsteller (140), wenn der Bestimmungsschritt existierende Vertrauensbeziehungen nur zwischen dem Dienstbereitsteller und dem aktuellen Netzwerk (110), und dem aktuellen Netzwerk und dem neuen Netzwerk aufdeckt, – eine Einrichtung zum Erschaffen einer Vertrauensbeziehung zwischen dem neuen Netzwerk (130) und dem aktuellen Netzwerk (110), wenn der Bestimmungsschritt existierende Vertrauensbeziehungen nur zwischen dem Dienstbereitsteller und dem aktuellen Netzwerk (110), und dem Dienstbereitsteller (140) und dem neuen Netzwerk aufdeckt; eine Einrichtung zum Transferieren von Kontextparametern von dem aktuellen Netzwerk (110) an das neue Netzwerk (130), wobei die Kontextparameter die Kommunikationsumgebung kennzeichnen; und eine Einrichtung zum Durchführen eines Handovers der Kommunikationsverbindung von dem aktuellen Netzwerk (110) an das neue Netzwerk (130).
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