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DE60317991T2 - Anordnung und Verfahren zum Säubern der Linse eines optischen Plattengeräts - Google Patents

Anordnung und Verfahren zum Säubern der Linse eines optischen Plattengeräts Download PDF

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Publication number
DE60317991T2
DE60317991T2 DE60317991T DE60317991T DE60317991T2 DE 60317991 T2 DE60317991 T2 DE 60317991T2 DE 60317991 T DE60317991 T DE 60317991T DE 60317991 T DE60317991 T DE 60317991T DE 60317991 T2 DE60317991 T2 DE 60317991T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lens
disc
cleaning
disk
player
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60317991T
Other languages
English (en)
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DE60317991D1 (de
Inventor
Hideya Bunkyo-ku Kobayashi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Faurecia Clarion Electronics Co Ltd
Original Assignee
Clarion Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Clarion Co Ltd filed Critical Clarion Co Ltd
Publication of DE60317991D1 publication Critical patent/DE60317991D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE60317991T2 publication Critical patent/DE60317991T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B7/00Recording or reproducing by optical means, e.g. recording using a thermal beam of optical radiation by modifying optical properties or the physical structure, reproducing using an optical beam at lower power by sensing optical properties; Record carriers therefor
    • G11B7/12Heads, e.g. forming of the optical beam spot or modulation of the optical beam
    • G11B7/121Protecting the head, e.g. against dust or impact with the record carrier

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Optical Head (AREA)

Description

  • Hintergrund der Erfindung
  • 1. Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Abspielgerät für optische Disks, beispielsweise ein CD-Abspielgerät oder dergleichen, und insbesondere einen Linsenreiniger zum Reinigen der Objektivlinse eines optischen Signalabnehmers zum optischen Auslesen von Signalen von einer Disk.
  • 2. Stand der Technik
  • In einem CD-Abspielgerät kann die Objektivlinse des optischen Signalabnehmers zum optischen Auslesen von Signalen von einer Disk durch Staub oder dergleichen aus der Luft, der an ihr haften bleibt, verschmutzen, weil die Linse ständig freiliegt. Wenn Verunreinigungen dieser Art ein bestimmtes Ausmaß erreichen, können sie sich nachteilig auf die Qualität des Wiedergabesignals auswirken, indem sie beispielsweise Tonsprünge, Rauschen, schlechtere Klangqualität und dergleichen hervorrufen. Bei noch stärkerer Verunreinigung kann es vorkommen, dass eine Wiedergabe nicht mehr möglich ist und das Gerät nicht mehr funktioniert. Im Hinblick darauf, mindestens einen bestimmten Sauberkeitsgrad der Objektivlinsenoberfläche dauerhaft aufrechtzuerhalten, wodurch die Qualität des Wiedergabesignals erhalten bleibt und verhindert wird, dass das Gerät funktionsunfähig wird, weil eine Wiedergabe nicht mehr möglich ist, wurden schon verschiedene Linsenreiniger entwickelt und in der Praxis eingesetzt.
  • Von diesen Linsenreinigern hat ein diskförmiger Linsenreiniger mit Reinigungselementen, beispielsweise Bürsten oder dergleichen, die auf einer Seite einer Disk vorgesehen sind, die die gleichen Merkmale aufweist wie eine Compact-Disk (im folgenden kurz „CD" genannt) eine einfache Konstruktion und lässt sich bequem einsetzen, so dass er große Verbreitung gefunden hat (siehe beispielsweise die japanische Offenlegungsschrift H1-43386).
  • 7 und 8 zeigen bekannte Beispiele eines solchen Linsenreinigers. Von diesen weist der in 7 gezeigte Linsenreiniger Streifenbürsten 2 auf, die an zwei benachbarten Positionen radial auf der Disk 1 angeordnet sind. Außerdem weist der in 8 gezeigte Linsenreiniger Streifenbürsten 2 auf, die an acht Positionen in Umfangsrichtung angebracht sind, wobei sie spiralig so angeordnet sind, dass sie schrittweise weiter von der Mitte der Disk 1 entfernt sind.
  • Ähnlich wie eine normale CD wird die Disk 1 bei den in 7 und 8 gezeigten Linsenreinigern in das CD-Abspielgerät eingesetzt und in die Leseposition befördert, woraufhin die Objektivlinse durch einen normalen Lesevorgang im Laufwerk, d. h. durch die radiale Bewegung des optischen Signalabnehmers auf der Disk und Drehung der Disk 1 gereinigt wird. Genauer gesagt, wird durch die radiale Bewegung des optischen Signalabnehmers auf der Disk eine Positionsausrichtung zwischen den Streifenbürsten 2 und der Objektivlinse erreicht, und lässt sich der an der Objektivlinse haftende Schmutz leicht entfernen, indem die Streifenbürsten 2 relativ zur Linse in Drehung versetzt werden, während sie sie berühren. Außerdem wurden auch verschiedene Reinigungsmittel entwickelt, die die Reinigungsleistung verbessern, wenn sie auf die Streifenbürsten 2 aufgebracht werden, bevor der oben beschriebene Vorgang ausgeführt wird.
  • Eine solche Linsenreinigungsdisk kann auch der europäischen Patentanmeldung 0 770 994 entnommen werden, welche den nächstkommenden Stand der Technik bildet, auf dem die vorliegende Erfindung aufbaut. In der genannten Patentanmeldung ist eine Linsenreinigungsdisk beschrieben und abgebildet, die mit einem Bürstenkörper versehen ist, in den Borsten eingelassen sind und der der Abnehmerlinse gegenübersteht, wenn die Disk verwendet wird. Die Oberfläche der Bürstenbasis kann als Klebeoberfläche ausgeführt sein, oder der Bürstenkörper kann unter einem Winkel zur radialen Richtung der Disk angeordnet sein, so dass sein inneres Ende während der Drehung der Disk in Drehrichtung stets weiter vorne liegt als sein äußeres Ende.
  • Ferner wurde eine bekannte Technik für einen Linsenreiniger vorgeschlagen, der Linsen mittels einer sich drehenden Disk reinigt, wie gerade beschrieben, wobei die Linsenreinigung durch automatisches Erkennen des eingesetzten Linsenreinigers aufgrund der unterschiedlichen Lichtabstrahlung zwischen einer normalen Disk und einer Linsenreinigerdisk erfolgt (siehe beispielsweise die japanische Offenlegungsschrift H1-140482). Außerdem wurde eine Reinigungskassette vorgeschlagen, bei der eine Bürste und ein Betätigungshebel in einer Kassette vorgesehen sind, die in das Abspielgerät für optische Disks eingesetzt wird, woraufhin der Betätigungshebel, der aus dem Gerät heraussteht, betätigt wird und die Objektivlinse im Gerät mittels der Bürste gereinigt wird (siehe beispielsweise die japanische Offenlegungsschrift S63-313378).
  • Ferner lässt sich eine solche Reinigungskassette aus den Patent Abstracts of Japan Band 016, Nr. 186 (P-1347) vom 7. Mai 1992 und dem japanischen Patent JP 04023286 A entnehmen.
  • Jedoch bestehen bei den herkömmlichen Linsenreinigern der oben beschriebenen Art folgende Probleme.
  • Zunächst besteht bei dem Verfahren zum Reinigen einer Objektivlinse, indem die Linsenreinigungsdisk mittels des Laufwerks in Umdrehung versetzt wird, der Nachteil, dass die Objektivlinse nur dann gereinigt werden kann, wenn sich die Disk dreht. Genauer gesagt, sind CD-Abspielgeräte normalerweise so aufgebaut, dass zur Verhinderung von Fehlfunktionen im Falle einer fehlerhaften Disk diese als fehlerhaft eingestuft und alle Funktionen des Geräts einschließlich der Drehung der Disk gestoppt werden, wenn die Diskverwaltungsdaten nicht zufriedenstellend von der Objektivlinse von der Disk gelesen werden können. Wenn also die Objektivlinse sehr stark verschmutzt ist, ist es nicht möglich, die Linsenreinigungsdisk in Umdrehung zu versetzen, so dass die Linse nicht gereinigt werden kann.
  • In diesem Fall ist es für den normalen Nutzer schwierig, die Objektivlinse selbst zu reinigen, so dass der Kundendienstabteilung des Herstellers oder des Lieferanten die Aufgabe zukommt, das CD-Abspielgerät auseinanderzubauen und den optischen Signalabnehmer als Ganzes auszubauen und durch einen neuen optischen Signalabnehmer zu ersetzen. Damit steht das CD-Abspielgerät dem Nutzer lange Zeit nicht zur Verfügung und erhöht sich die Kostenlast des Nutzers.
  • Um dieser Situation beizukommen, wurde eine Vorrichtung entwickelt, die zum Linsenreinigungsbetrieb übergeht, indem das Einsetzen eines Linsenreinigers automatisch erkannt wird, wie es in der japanischen Offenlegungsschrift H1-140482 offenbart ist. Da jedoch das Einsetzen eines Linsenreinigers nur erkannt wird, wenn vom optischen Signalabnehmer die unterschiedliche Lichtabstrahlung erkannt wird, kann es bei sehr stark verschmutzten Objektivlinsen zu einer Fehlerkennung kommen. Außerdem wird in dem Abspielgerät eine spezielle Konstruktion zur Erkennung des Linsenreinigers benötigt, so dass das Gerät komplizierter wird.
  • Selbst wenn es möglich ist, die Objektivlinse durch Rotation der Disk zu reinigen, haben die Streifenbürsten nicht ausreichend Kontakt mit der Objektivlinse, so dass möglicherweise keine effiziente Reinigung erreicht wird, weil die von der Disk abstehenden Streifenbürsten außer der Objektivlinse auch andere Bereiche berühren und die Abdeckung des optischen Signalabnehmers und dergleichen ein Hindernis bilden. Außerdem besteht die Möglichkeit, dass nachgeordnete Probleme auftreten, dass beispielsweise Fett aus dem Bereich des optischen Signalabnehmers durch die Streifenbürsten auf die Objektivlinse gelangt.
  • Insbesondere bei den DVD-Abspielgeräten, die in den letzten Jahren bemerkenswert große Verbreitung gefunden haben, ist die Objektivlinse des optischen Signalabnehmers äußerst klein, so dass sie besonders leicht verschmutzt und wirksame Maßnahmen dagegen getroffen werden müssen. Außerdem besteht bei Geräten, die in einem Fahrzeug eingesetzt werden, beispielsweise bei Fahrzeug-Musikanlagen oder Navigationssystemen die Notwendigkeit, das Gerät in begrenztem Raum unterzubringen, ohne Rücksicht darauf, dass es Staubeinwirkung oder dergleichen ausgesetzt ist; daher muss das Gerät kompakte Form aufweisen. Folglich kommen die Streifenbürsten bei einem der oben beschriebenen Rotationslinsenreiniger in Kontakt mit Elementen, die in dem begrenzten Raum im Umkreis des optischen Signalabnehmers angeordnet sind, so dass auf diesen befindlicher Schmutz leicht am optischen Signalabnehmer haften bleibt.
  • Um dem entgegenzuwirken, wird in der oben beschriebenen japanischen Offenlegungsschrift S63-313378 eine Reinigungskassette vorgeschlagen, bei der die Reinigung anders als bei einem Rotationselement manuell mittels eines Bedien- oder Betätigungshebels vorgenommen wird, der aus dem Gerät herausgeführt ist, jedoch gibt es nur wenige Abspielgeräte für optische Disks, in denen ein Kassettensystem zum Einsatz kommen kann. Außerdem besteht die Möglichkeit, dass die Kassette mit dem optischen Signalabnehmer oder anderen Elementen kollidiert, so dass sie für kompakte Geräte nicht geeignet ist. Insbesondere besteht die Möglichkeit, dass die Einführöffnung oder dieser benachbarte Elemente beim Kontakt mit dem stangenförmigen Bedienhebel beschädigt werden. Da eine Ausgestaltung gewählt werden muss, bei der die schachtelförmige Kassette selbst dem Inneren des Abspielgeräts für optische Disks entspricht, wird die Ausgestaltung der Kassette komplex und die Kassette bruchgefährdet, und es entstehen Herstellungskosten.
  • Außerdem offenbaren die Patent Abstracts of Japan, Band 1997, Nr. 02 vom 28. Februar 1997 und die Patentschrift JP 08 263 866 A eine Reinigungsdisk, bei der in einem Abschnitt auf der Reinigungsdisk ein Aufnahmeloch zur Aufnahme von Reinigungsflüssigkeit ausgebildet ist. In diesem Aufnahmeloch ist ein bürstenartiges Substrat aus einem ferritischen oder schwammartigen, wasserhaltenden oder wasserabsorbierenden Material angeordnet, und über die Spitze dieses Substrats wird Reinigungsflüssigkeit auf eine Objektivlinse in einer Signalabnehmereinrichtung aufgebracht.
  • Zusätzlich offenbaren die Patent Abstracts of Japan, Band 1995, Nr. 10 vom 30. November 1995 und die JP 07 192 290 A eine Reinigungsvorrichtung, bei der eine Reinigungsflüssigkeit auf eine der Reinigungsbürsten aufgebracht wird, die eine Verbindung zu einem Reinigungskopf hat, der am Kopf der Bedienstange einer Reinigungskassette angebracht ist. Dann wird die Reinigung vorgenommen, indem die Bürsten selektiv in Gleitkontakt mit der Objektivlinse eines Geräts für optische Disks gebracht werden, während der Kopf gedreht wird. Da die auf die Linse aufgebrachte Reinigungsflüssigkeit von der zweiten Bürste ohne Reinigungsflüssigkeit entfernt wird, bleibt nach dem Reinigen keine Reinigungsflüssigkeit auf der Linse zurück.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung wurde gemacht, um die genannten Probleme beim Stand der Technik zu beseitigen. Eine erste Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen einfachen und billigen Linsenreiniger zur Verfügung zu stellen, mit dem eine Objektivlinse in einem normalen Disk-Abspielgerät einfach und zuverlässig gereinigt werden kann, ohne dass eine Disk in Umdrehung versetzt wird, weil auf der Disk kein Signal aufgezeichnet ist, auf das fokussiert werden kann. Eine zweite Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein effizientes Linsenreinigungsverfahren unter Verwendung eines solchen Linsenreinigers zur Verfügung zu stellen.
  • Zur Lösung der vorgenannten Aufgaben besitzt die vorliegende Erfindung folgende technische Merkmale, die in den anliegenden Hauptansprüchen 1 und 5 definiert sind. Insbesondere weist ein erfindungsgemäßer Linsenreiniger für ein Abspielgerät für optische Disks auf ein Reinigungselement, das auf einer Disk vorgesehen ist und in Kontakt mit der Objektivlinse eines Geräts für optische Disks kommen soll, um die Objektivlinse zu reinigen.
  • Gemäß einem Aspekt der Erfindung ist auf der Disk ein Bedien- bzw. ein Betätigungselement vorgesehen, um die Disk von außerhalb des Geräts zu betätigen, und es ist entweder keine Aufzeichnungsoberfläche vorhanden, auf die die Objektivlinse fokussieren könnte, oder es ist auf der zur Objektivlinse weisenden Seite der Disk kein Signal aufgezeichnet, auf das die Objektivlinse fokussieren könnte.
  • Gemäß dem oben beschriebenen ersten Aspekt der Erfindung kann keine Fokussierung erfolgen, wenn die Disk in das Gerät eingeführt ist, weil auf der Disk kein Signal aufgezeichnet ist, so dass das Gerät automatisch stehen bleibt. Damit kann unabhängig vom Grad der Verschmutzung der Objektivlinse und sogar ohne eine spezielle Struktur im Gerät das Einsetzen eines Linsenreinigers korrekt erfasst werden. Indem die Disk durch Betätigung eines Bedienelements von außerhalb des Geräts vor und zurück bewegt wird, kann die Objektivlinse mittels des Reinigungselements gereinigt werden.
  • Da bei diesem System die Disk nicht in Umdrehung versetzt werden muss, kann das Auftreten von Folgeproblemen wie das Übertragen von Fett aus der Nähe des optischen Signalabnehmers auf die Objektivlinse durch das Reinigungselement verhindert werden. Folglich ist es selbst bei Geräten mit sehr kleinen Objektivlinsen oder bei kompakten Geräten, bei denen der Abstand zwischen der Objektivlinse und anderen Elementen sehr gering ist, möglich, die Objektivlinse durch Handgriffe von außerhalb des Geräts einfach und zuverlässig zu reinigen.
  • Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung ist in dem Reinigungselement reines oder hochreines Wasser enthalten.
  • Gemäß dem oben beschriebenen zweiten Aspekt der Erfindung ist anders als bei Verwendung von Alkohol oder Leitungswasser eine zuverlässige Reinigung ohne Hinterlassung eines Streifenmusters auf der Linse durch Verunreinigungen möglich, weil als Reinigungsflüssigkeit für die Objektivlinse Wasser verwendet wird, das sehr wenige Verunreinigungen enthält.
  • Gemäß einem Aspekt der Erfindung ist das Reinigungselement auf beiden Seiten der Disk angebracht.
  • Gemäß dem oben beschriebenen dritten Aspekt der Erfindung ist es deshalb, weil das Reinigungselement auf beiden Seiten der Disk angeordnet ist, möglich, einen Linsenreiniger zu schaffen, der zu mehreren Geräten passt, indem die Position der Reinigungselemente jeweils an die Position der Objektivlinse in verschiedenen Geräten für optische Disks angepasst wird.
  • Gemäß einem Aspekt der Erfindung wird das Betätigungselement von einem flexiblen Element gebildet.
  • Gemäß dem oben beschriebenen vierten Aspekt der Erfindung wird das Gerät durch das Betätigungselement nicht beschädigt, weil dieses aus dem Gerät herausgeführt und flexibel ist.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird außerdem ein Linsenreinigungsverfahren für ein Gerät für optische Disks zum Reinigen der Objektivlinse mittels eines Linsenreinigers, der ausgewählt ist aus den Linsenreinigern gemäß den oben beschriebenen Aspekten eins bis vier der vorliegenden Erfindung zur Verfügung gestellt, wobei das Verfahren folgende Schritte umfasst: Einführen der Disk in das Gerät für optische Disks in der Weise, dass das Bedienelement aus dem Gerät herausgeführt ist; Bewirken, dass sich die Objektivlinse in eine Richtung bewegt, in der der Kontakt mit der Disk hergestellt wird, und versucht, auf die Disk zu fokussieren; Anhalten der Diskwiedergabe durch das Gerät für optische Disks, weil die Objektivlinse nicht fokussieren konnte; Vornahme der Reinigung der Objektivlinse mittels des Reinigungselements, indem die Disk durch Betätigen des Betätigungselements bewegt wird; und Auswerfen der Disk aus dem Gerät für optische Disks.
  • Gemäß diesem Verfahren ist es möglich, die geschilderte Wirkung des Linsenreinigers gemäß den Aspekten eins bis vier der vorliegenden Erfindung ausreichend zu zeigen, so dass die Reinigung einer Objektivlinse einfach und zuverlässig vorgenommen werden kann.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist eine Draufsicht, die die Reinigungsseite eines Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Linsenreinigers zeigt;
  • 2 ist eine Draufsicht, die die Etikettenseite des Linsenreinigers von 1 zeigt;
  • 3 ist eine perspektivische Ansicht, die die Streifenbürste des Linsenreinigers von 1 und das Aufbringen von Reinigungsflüssigkeit auf die Bürste zeigt;
  • 4 ist ein Ablaufdiagramm, das ein Beispiel für einen Reinigungsvorgang zeigt, bei dem eine Objektivlinse mittels des Linsenreinigers von 1 gereinigt wird;
  • 5 ist eine Draufsicht, die den Zustand zeigt, in dem der Linsenreiniger von 1 in ein Abspielgerät für optische Disks eingesetzt wird;
  • 6 ist eine Draufsicht, die den Zustand zeigt, dass der Diskladevorgang, ausgehend von dem in 5 gezeigten Zustand, abgeschlossen ist, und die Disk die vorgeschriebene Position erreicht hat und sich relativ zur Objektivlinse in der Reinigungsstartposition befindet;
  • 7 ist eine Draufsicht, die ein Beispiel für einen bekannten Disk-Linsenreiniger zeigt, und
  • 8 ist eine Draufsicht, die ein weiteres Beispiel für einen bekannten Disk-Linsenreiniger zeigt.
  • Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele
  • Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Bezugnahme auf 1 bis 6 näher beschrieben.
  • 1. Aufbau des Linsenreinigers
  • 1 und 2 sind Draufsichten, die ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Linsenreinigers zeigen, wobei 1 die Reinigungsseite und 2 die Etikettenseite zeigt. Wie in 1 gezeigt, verwendet der erfindungsgemäße Linsenreiniger eine Disk 1, die im wesentlichen dieselben Merkmale aufweist wie eine CD, wobei die Reinigungsseite dadurch gebildet wird, dass auf der Seite, die der Signalausleseseite einer CD entspricht, als Reinigungselement Streifenbürsten 2 angebracht werden. An einer Stelle der Disk 1 – in der Nähe ihrer Kante – ist ein Betätigungsstreifen 4 zum Betätigen der Disk angebracht. Nachstehend wird der Aufbau jedes Teils der Disk näher beschrieben.
  • Zunächst wird, wie in 1 und 3 gezeigt, eine Streifenbürste 2 gebildet, indem Rillenlöcher 1a, 1b in zwei parallelen Reihen in der Nähe des Innenumfangs der Reinigungsseite der Disk 1 gebildet werden, in die Nylonfasern oder dergleichen so eingezogen werden, dass sie in eines der Rillenlöcher 1a eingeführt und aus einem der Rillenlöcher 1b herausgeführt werden. Wie in 2 gezeigt, ist auf der anderen Seite der Disk 1 die Etikettenseite, auf der ein Etikett oder dergleichen angebracht wird, so dass die Streifenbürste 2 selbst von der Etikettenseite aus nicht zu sehen ist. Jedoch ist auf der durchsichtigen Seite auf der zum Innenumfang weisenden Seite der Streifenbürste 2 eine Markierung 3 angebracht, so dass es möglich ist, die Position der Streifenbürste 2 auch von der Etikettenseite aus festzustellen. Wie in 6 gezeigt, ist diese Streifenbürste 2 so angebracht, dass sie der Position der Objektivlinse 12 des optischen Signalabnehmers 11 entspricht.
  • Als Reinigungsflüssigkeit zum Reinigen der Objektivlinse 12 wird Wasser, das wenige Verunreinigungen enthält, beispielsweise sogenanntes reines Wasser, hochreines Wasser oder dergleichen, verwendet. Reines Wasser ist Leitungswasser oder dergleichen, aus dem Verunreinigungen wie positiv geladene Ionen von Calcium, Magnesium oder dergleichen oder negativ geladene Ionen von Chlor, Salpetersäure oder dergleichen, die in äußerst geringer Menge enthalten sind, weitestgehend entfernt wurden, was durch Entsalzen des Wassers erreicht werden kann, wozu es durch Filter und Ionentauschermembranen geleitet, erhitzt und destilliert wird, oder durch Destillieren von Wasser, das einer Ionenaustauschbehandlung unterzogen worden ist. Hochreines Wasser ist reines Wasser, dessen Reinheit dem theoretischen Wert von 100% sehr nahe kommt und weiter gesteigert wird, indem reines Wasser weiteren Reinigungsschritten unterzogen wird. Reines Wasser oder hochreines Wasser dieser Art wird oft für Reinigungszwecke in der Bauelementefertigung verwendet, und es ist auch möglich, Wasser, das bei der Herstellung von CDs und dergleichen verwendet wird, zu verwenden. 3 zeigt einen Behälter 6, der eine Reinigungsflüssigkeit 5 der oben beschriebenen Art enthält, sowie einen Pinsel 6b am Verschluss 6a des Behälters 6 zum Reinigen der Streifenbürste 2.
  • Außerdem ist in einem Abschnitt der Disk 1 in Randnähe und senkrecht zu ihrem Radius ein kleines Einbauloch 1c vorgesehen. Durch dieses Einbauloch 1c ist ein Ende eines Betätigungsbandes 4 aus Nylon eingeführt und so angebracht, dass es eine Schleife bildet. Das andere Ende des Betätigungsbandes 4 ist so geführt, dass es nach außen vorsteht, wenn die Disk 1 in das CD-Abspielgerät 10 eingesetzt ist.
  • Außerdem ist die Seite des hier beschriebenen Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Disk 1, die dem optischen Signalabnehmer 11 gegenüberliegt, so beschaffen, dass sie als Brennpunktverhinderungsseite bzw. als Seite, auf die nicht fokussiert werden kann, fungiert. Mit anderen Worten ist bei einer normalen CD ein Signal aufgezeichnet, auf das durch Auf- und Abbewegen des optischen Signalabnehmers 11 fokussiert wird, während bei der Disk 1 des hier beschriebenen Ausführungsbeispiels auf der Reinigungsseite, also der Seite, die dem optischen Signalabnehmer 11 gegenüberliegt, kein Signal aufgezeichnet ist, auf das fokussiert werden könnte, oder auch gar keine Aufzeichnungsseite vorhan den ist. Beispielsweise handelt es sich um eine Disk 1, auf der kein Signal (Pits) aufgezeichnet ist, obwohl sie eine Signalaufzeichnungsschicht aufweist, oder um eine Disk 1, die keine Signalaufzeichnungsschicht hat, während sie ansonsten aus dem gleichen Material gefertigt ist wie eine normale CD. Durch diese Art der Ausführung wird das zum Fokussieren eingesetzte Laserlicht nicht in geeigneter Weise reflektiert, oder es strahlt durch die Disk hindurch.
  • 2. Reinigungsverfahren
  • Der Ablauf der eigentlichen Reinigung der Objektivlinse 12 des optischen Signalabnehmers 11 mittels des Linsenreinigers in der oben beschriebenen Ausführung ist in 4 bis 6 dargestellt. Es wird als Beispiel ein normales CD-Abspielgerät 10 beschrieben, das automatisch den Lesevorgang startet, wenn eine Disk 1 eingeführt worden ist.
  • Zunächst wird das CD-Abspielgerät 10 eingeschaltet und aktiviert (Schritt 401), woraufhin mit dem Pinsel 6b ein oder zwei Tropfen der Reinigungsflüssigkeit 5 aus dem Behälter 6 auf die Streifenbürste 2 des in 3 gezeigten Linsenreinigers aufgebracht werden (Schritt 402). Dann wird die Disk 1, wie in 5 gezeigt, in die Höhe des Diskeinführschlitzes 13 des CD-Abspielgeräts 10 gebracht, wobei das Betätigungsband 4 näher an der Bedienperson liegt, und bis zur vorgeschriebenen Einführposition eingeschoben, in der die Disk wie eine normale CD von dem Gerät geladen werden kann (Schritt 403). Daraufhin wird die Disk im CD-Abspielgerät 10 geladen. Wenn der Ladevorgang abgeschlossen ist und die Disk 1 die Abspielposition erreicht hat, versucht das Abspielgerät dann, wie in 6 gezeigt, zu fokussieren, indem es den optischen Signalabnehmer 11 auf und ab bewegt.
  • Bei diesem Versuch wird keine Fokussierung erreicht, weil auf der Disk 1 kein Signal aufgezeichnet ist, was das Gerät als Fehler einstuft (Schritt 405), woraufhin es in diesem Zustand stehen bleibt (Schritt 406). Bei einem solchen CD-Abspielgerät 10 schaltet sich der Diskdrehmotor normalerweise erst ein, wenn eine Fokussierung erreicht ist. Außerdem bleibt die Disk 1 in diesem Fall in dem Gerät. Weil der Winkel, unter dem der Nutzer die Disk 1 einführt, nicht immer derselbe ist, kommt es außerdem vor, dass die freie Seite der Disk 1 außerhalb des Bereichs der Streifenbürste 2 dem optischen Signalabnehmer 11 gegenüberliegt, oder dass die Streifenbürste 2 dem optischen Signalabnehmer 11 gegenüberliegt. Auch wenn sich das Fokussieren wegen der Borsten der Streifenbürste 2 als unmöglich erweist, ist es folglich nicht möglich, allein dadurch ein Fokussieren zuverlässig zu verhindern. Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel wird ein Fokussieren zuverlässig verhindert, weil auf der Disk 1 kein Signal aufgezeichnet wird.
  • Wenn das Gerät sich im Stillstand befindet, wird die Disk 1 durch Vor- und Zurückbewegen des Bandes 4, das aus dem Gerät heraushängt, in Längsrichtung der Diskeinführöffnung 13 (in der durch die Pfeile in 6 angezeigten Richtung) in Drehung versetzt, so dass die Streifenbürste 2 mit der Objektivlinse 12 in Kontakt kommt und diese reinigt (Schritt 407). Wenn der Linsenreinigungsvorgang abgeschlossen ist, wird der normale Auswurfknopf (Auswurfbefehleingabeabschnitt) gedrückt, wodurch ein Auswurfbefehl gegeben wird (Schritt 408). Daraufhin wird die Disk 1 vom CD-Abspielgerät 10 ausgeworfen. Nach dem Auswerfen der Disk 1 wird diese aus der Diskeinführöffnung 13 entnommen (Schritt 409).
  • 3. Wirkungsweise und Vorteile
  • Weil bei dem vorstehend beschriebenen Linsenreiniger auf der Disk 1 kein Signal aufgezeichnet ist, erfolgt keine Fokussierung, selbst wenn die Disk 1 in das CD-Abspielgerät 10 eingeschoben ist, so dass das Gerät automatisch stehen bleibt. Damit ist es möglich, den Linsenreiniger unabhängig vom Grad der Verschmutzung der Objektivlinse 12 eindeutig zu erkennen. Außerdem kann das Gerät einfacher ausgeführt werden, weil im CD-Abspielgerät 10 keine spezielle Konstruktion zur Erkennung des Linsenreinigers erforderlich ist.
  • Da das Reinigen dadurch erfolgt, dass die Streifenbürsten 2, die im kleinstmöglichen Abschnitt der Disk vorgesehen sind, leicht hin- und herbewegt werden, kommt es anders als in den Fällen, in denen das Reinigen durch Drehen einer Disk 1 erfolgt, oder in denen die Streifenbürste 2 auf der ganzen Fläche der Disk 1 angebracht ist, zu keiner Verunreinigung der Streifenbürste 2 durch Fett oder dergleichen durch Kontakt mit anderen Elementen als dem optischen Signalabnehmer 11 und es bleiben dadurch auch keine Schmutzpartikel an der Objektiv linse 12 hängen. Dies ist besonders vorteilhaft bei Geräten mit sehr kleinen Objektivlinsen 12, beispielsweise DVD-Abspielgeräten, oder bei in einem Fahrzeug installierten Geräten, die Staub und dergleichen ausgesetzt sind, die jedoch kompakt gebaut sind und bei denen der Abstand zwischen dem optischen Signalabnehmer 11 und den umgebenden Elementen gering ist.
  • Da eine normale Disk 1 im Standardformat verwendet werden kann, ist es anders als bei den vorstehend beschriebenen bekannten Vorrichtungen in Kassettenform außerdem möglich, den Reiniger bei einem beliebigen Abspielgerät für optische Disks anzuwenden. Die Disk 1 ist beispielsweise wie eine nackte Disk, die nicht in einer Kassette oder dergleichen aufgenommen ist, und das Betätigungsband 4 ist ein flexibles bandförmiges Element, das am Rand der Disk 1 angebracht ist. Selbst bei Diskabspielgeräten, bei denen die Disk am Innenumfang mittels eines Plattentellers und einer Klemmvorrichtung gehalten (eingespannt) wird, ist kein Teil vorhanden, das den Plattenteller oder die Klemmvorrichtung behindern könnte. Folglich kann das Reinigen erfolgen, während die Disk 1 mittels des Plattentellers und der Klemmvorrichtung gehalten wird, wobei Plattenteller und Klemmvorrichtung als Drehmittelpunkt genommen werden. Selbst bei Diskabspielgeräten mit Laderollen sind außerdem keine Abschnitte vorhanden, welche den Ladevorgang behindern könnten, so dass das Einschieben, das Reinigen und das Auswerfen reibungslos vonstatten gehen können. Weil die Disk wie eine normale Disk 1 eingeschoben werden kann, ist es auch nicht möglich, dass sie auf den optischen Signalabnehmer 11 oder andere Elemente aufprallt; daher ist sie für kompakt gebaute Geräte geeignet. Weil das Betätigungsband 4 flexibel ist, kann es insbesondere keine Teile beschädigen, selbst wenn es mit der Diskeinführöffnung 13 oder den Elementen in seiner Nähe in Berührung kommt. Wenn die Disk 1 in einem Gehäuse oder dergleichen aufgenommen ist, bildet das Betätigungsband 4 kein Hindernis, weil es zusammengefaltet werden kann. Weil eine Konstruktion gewählt wird, bei der ein Betätigungsband an einer normalen Disk 1 im Standardformat vorgesehen ist, ist die Konstruktion einfach und nicht bruchgefährdet und verursacht keine Herstellungskosten.
  • Wenn als Reinigungsflüssigkeit 5 Alkohol oder dergleichen verwendet wird, kann außerdem nach dem Verdunsten des Alkohols wegen des im Alkohol gelösten Schmutzes ein Streifenmuster auf der Objektivlinse 12 zurückbleiben, und wenn Wasser, beispielsweise Leitungswasser, das viele Verunreinigungen wie Kalk oder dergleichen enthält, verwendet wird, kann durch die Verunreinigungen ebenfalls ein Streifenmuster zurückbleiben, nachdem das Wasser verdunstet ist. Beim hier beschriebenen Ausführungsbeispiel jedoch bleibt nach dem Verdunsten kein Streifenmuster oder dergleichen zurück, weil Wasser verwendet wird, das sehr wenige Verunreinigungen enthält. Damit kann die Reinigung zuverlässig erfolgen, was in Versuchen bestätigt worden ist.
  • 4. Weitere Ausführungsbeispiele
  • Die vorliegende Erfindung ist nicht auf das oben beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern es können im Rahmen der Erfindung, wie sie in den anliegenden Ansprüchen definiert ist, viele verschiedene Abwandlungen geschaffen werden. Beispielsweise ist es auch möglich, auf beiden Seiten der Disk Streifenbürsten vorzusehen. In diesem Fall ist es möglich, einen Diskreiniger zu schaffen, der den Abspielgeräten für optische Disks von mehreren Herstellern entspricht, indem die Plazierung der Streifenbürste auf der jeweiligen Seite so geändert wird, dass sie in eine Flucht mit Diskabspielgeräten gelangt, bei denen der optische Signalabnehmer in unterschiedlichen Positionen angeordnet ist.
  • Auch die physische Gestaltung des Reinigungselements hinsichtlich Material und Formgebung und dergleichen kann in geeigneter Weise gewählt werden. Beim oben beschriebenen Ausführungsbeispiel wurde eine Streifenbürste durch Rillen in der Disk gebildet, jedoch können die Art der Anbringung der Streifenbürste und die Anzahl der Bürsten und dergleichen frei gewählt werden. Beispielsweise ist es möglich, eine Streifenbürste zu befestigen, oder sie abnehmbar anzubringen, je nach der Position des optischen Signalabnehmers. Auch ist das bei der vorliegenden Erfindung verwendete Reinigungselement nicht auf eine Streifenbürste beschränkt, und es können unterschiedliche Reinigungselemente verwendet werden, die sich zum Reinigen von Objektivlinsen eignen, in welchem Fall jeweils der gleiche hervorragende Effekt erzielt werden kann.
  • Auch die physische Ausgestaltung des Betätigungselements in Bezug auf Material und Form und dergleichen kann in geeigneter Weise gewählt werden. Denkbar ist beispielsweise, ein drahtförmiges, ein schnurförmiges oder ein fadenför miges Element zu verwenden, das schmäler ist als ein streifenförmiges Band. Außerdem kann auch ein Knopf, eine Schlaufe oder dergleichen auf der Seite vorgesehen werden, die aus dem Gerät heraussteht, in welchem Fall der Nutzer die Disk einfach dadurch betätigen kann, dass er den Knopf ergreift oder seinen Finger in die Schlaufe steckt. Außerdem ist es möglich, mehrere Betätigungselemente vorzusehen.
  • Außerdem ist das Montageverfahren für das Betätigungselement nicht auf das beim obigen Ausführungsbeispiel beschriebene beschränkt, und es ist auch möglich, das Element durch Ankleben zu befestigen oder es abnehmbar anzubringen. Solange das Betätigungselement also ein Element ist, mit dem die Disk nach Beendigung des Ladevorgangs von außen betätigt werden kann, und welches das Laden nicht behindert, ist es mit anderen Worten möglich, je nach Fall unterschiedliche Betätigungselemente aus unterschiedlichem Material und von unterschiedlicher Form zu verwenden.
  • Was die Disk bei der vorliegenden Erfindung angeht, so kann jede beliebige Standarddisk verwendet werden, beispielsweise eine CD, eine DVD oder dergleichen, wie sie heute oder künftig zum Einsatz kommen. Das Material der Disk ist im allgemeinen Polycarbonat, ist jedoch nicht darauf beschränkt. Wenn eine unerwünschte Disk genommen wird und ihre Oberfläche beschichtet oder aufgerauht oder anderweitig so bearbeitet wird, dass keine Fokussierung möglich ist, kann auch diese Disk für die Erfindung verwendet werden. Das Abspielgerät für optische Disks, das Gegenstand der erfindungsgemäßen Reinigung ist, muss kein CD-Abspielgerät sein, sondern kann ein beliebiges Gerät sein, das diskförmige Speichermedien verwendet, beispielsweise ein DVD-Abspielgerät, ein Fahrzeugnavigationsgerät oder dergleichen.
  • Wenn auf die Disk kein Signal aufgezeichnet wird, auf das fokussiert werden könnte, ist es wie oben beschrieben erfindungsgemäß möglich, eine Objektivlinse auch bei einem Standard-Diskabspielgerät bequem und zuverlässig zu reinigen, ohne dass die Disk in Umdrehung versetzt wird, und ist es außerdem möglich, einen einfachen und billigen Linsenreiniger zur Verfügung zu stellen. Ferner ist es möglich, ein wirksames Linsenreinigungsverfahren unter Einsatz eines solchen Linsenreinigers zur Verfügung zu stellen.

Claims (5)

  1. Linsenreiniger für ein Abspielgerät für optische Disks, aufweisend ein Reinigungselement (2), das auf einer Disk (1) vorgesehen ist, um in Berührung mit der Linse (12) eines Abspielgeräts (10) für optische Disks zu kommen und die Linse (12) zu reinigen, dadurch gekennzeichnet, dass an der Disk (1) ein Bedienelement (4) zur Bedienung der Disk (1) von außerhalb des Geräts (10) angebracht ist und dass keine Aufzeichnungsseite vorhanden ist, auf die die Linse (12) fokussieren könnte, oder auf der zur Linse (12) weisenden Seite der Disk (1) kein Signal aufgezeichnet ist, auf welches die Linse (12) fokussieren könnte.
  2. Linsenreiniger für ein Abspielgerät für optische Disks nach Anspruch 1, wobei in dem Reinigungselement reines oder hochreines Wasser enthalten ist.
  3. Linsenreiniger für ein Abspielgerät für optische Disks nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Reinigungselement auf beiden Seiten der Disk angebracht ist.
  4. Linsenreiniger für ein Abspielgerät für optische Disks nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das Bedienelement von einem flexiblen Element (4) gebildet wird.
  5. Linsenreinigungsverfahren für ein Abspielgerät für optische Disks zum Reinigen der Linse (12) eines Abspielgeräts (1) für optische Disks unter Verwendung eines Linsenreinigers, der ausgewählt wurde unter den Linsenreinigern nach Anspruch 1 bis 4, aufweisend die Schritte: Einführen der Disk (1) in das Abspielgerät (10) für optische Disks in der Weise, dass das Bedienelement (4) aus dem Gerät (10) herausgeführt ist; Auslösen einer Bewegung der Linse (12) in die Richtung, in der sie mit der Disk (1) in Berührung kommt und zur Fokussierung auf die Disk (1) ansetzt; Aussetzen des Abspielens der Disk (1) durch das Abspielgerät (10) für optische Disks, da das Fokussieren der Linse (12) nicht gelungen ist; Ausführen der Reinigung der Linse (12) mittels des Reinigungselements (2), indem die Disk (1) durch Betätigung des Betätigungselements (4) in Bewegung versetzt wird; und Auswerfen der Disk (1) aus dem Abspielgerät (10) für optische Disks.
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