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DE60317701T2 - Datenverarbeitungsvorrichtung, die eine kommunikationstaktfrequenz identifiziert - Google Patents

Datenverarbeitungsvorrichtung, die eine kommunikationstaktfrequenz identifiziert Download PDF

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Publication number
DE60317701T2
DE60317701T2 DE60317701T DE60317701T DE60317701T2 DE 60317701 T2 DE60317701 T2 DE 60317701T2 DE 60317701 T DE60317701 T DE 60317701T DE 60317701 T DE60317701 T DE 60317701T DE 60317701 T2 DE60317701 T2 DE 60317701T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sync
clock
area
break
circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60317701T
Other languages
English (en)
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DE60317701D1 (de
Inventor
Franciscus J. Klosters
Patrick W. Heuts
Joris R. Beverloo
Hendrik B. Heule
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NXP BV
Original Assignee
NXP BV
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE60317701T2 publication Critical patent/DE60317701T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L25/00Baseband systems
    • H04L25/02Details ; arrangements for supplying electrical power along data transmission lines
    • H04L25/0262Arrangements for detecting the data rate of an incoming signal
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L7/00Arrangements for synchronising receiver with transmitter
    • H04L7/04Speed or phase control by synchronisation signals
    • H04L7/041Speed or phase control by synchronisation signals using special codes as synchronising signal
    • H04L7/044Speed or phase control by synchronisation signals using special codes as synchronising signal using a single bit, e.g. start stop bit
    • HELECTRICITY
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  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Synchronisation In Digital Transmission Systems (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Datenverarbeitungsvorrichtung mit einem Eingangsport zum Empfangen eines Kommunikationssignals.
  • In Datenverarbeitungsanlagen werden oft serielle Datenbitströme verwendet, um Daten zwischen verschiedenen Vorrichtungen zu übertragen. Nacheinander empfangene Bits werden zu Datenwörtern zum Beispiel mit 8 Bit Länge geformt. Während des Empfangs erfolgt das Abtasten der verschiedenen Bits des Stroms gewöhnlich unter der Steuerung eines Taktsignals. Oft wird zu diesem Zweck ein Taktsignal mit einer bestimmten festen Frequenz benutzt, aber es ist auch die Auswahl aus alternativen Frequenzen bekannt. Aus der PCT-Patentanmeldung Nr. WO9960760 zum Beispiel ist ein Uhrenschaltkreis bekannt, der den Divisor, mit welchem das Abtasttaktsignal von einer Mutteruhr bezogen wird, an gemessene Eigenschaften des Kommunikationssignals anpasst.
  • Das Dokument US 2002/101884 beschreibt ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Betreiben eines Busses entsprechend der Lokal-Interconnect-Network-Spezifikation, wobei die Slave-Geräte keine vorherige Kenntnis der Baudrate vor dem Empfangen von Übertragungen benötigen.
  • Ein weiteres Beispiel einer Verarbeitungsanlage, die anpassbare Bitperioden verwendet, ist eine Anlage, die das so genannte LIN-Bus-Protokoll verwendet. Das LIN-Bus-Protokoll ermöglicht die Übertragung eines Kommunikationssignals, das Nachrichten enthält, ohne Übertragung eines gesonderten Taktsignals. Taktsignale werden lokal in einem Empfänger des Kommunikationssignals erzeugt. Jede Nachricht enthält ein Synchronisationsbyte (Sync-Field), das ein Zeitintervall bestimmt, in welchem ein Schaltbitmuster übertragen wird. Dieses Bitmuster weist die Bitperiode auf, die während der Nachricht verwendet werden wird. Das Sync-Field ermöglicht einem Empfangsschaltkreis, einen lokalen Takt mit einer korrekten Bitperiode zu erzeugen, für gewöhnlich durch Auswahl einer aus einer Anzahl von verfügbaren Bitfrequenzen.
  • Gemäß dem LIN-Protokoll geht dem Sync-Field ein so genanntes Synchronisationszeichen (Sync-Break) voraus, das dem Empfänger ermöglicht, den Anfang der Nachricht und das Sync-Field, das dem Sync-Break unmittelbar folgt, zu erkennen. Das Sync-Break enthält ein eindeutiges Muster von Bits, das nicht anderenorts in der Nachricht auf treten kann: ein fortgesetztes Signal mit geringer Signalstärke, welches länger andauert als die Trennung zwischen den aufeinander folgenden Bytes im Rest der Nachricht. Daher fungiert das Sync-Break als ein Erkennungsintervall um zu bestimmen, ob ein Sync-Field folgt oder nicht, und das Sync-Field fungiert als ein Messintervall, um eine Bitperiode zu messen.
  • Solch eine Anlage funktioniert gut, wenn vorhersagbare Taktsignalfrequenzen verwendet werden, wobei die Frequenzen innerhalb eines bestimmten begrenzten Bereichs oder innerhalb einer kleinen Anzahl von Frequenzbereichen liegt, wie es in herkömmlichen LIN-Empfängern der Fall ist. Probleme treten auf, wenn der Taktsignalfrequenz gestattet wird, im Wesentlichen kontinuierlich über einen breiten Bereich zu schwanken. In diesem Fall kann die Dauer eines Sync-Break-Bereichs bei einer hohen Taktfrequenz gleich der Dauer eines Kommunikationssignals mit geringer Signalstärke bei einer niedrigen Taktfrequenz sein. Ist die Taktfrequenz nicht von vornherein mit ausreichender Genauigkeit bekannt, so können Sync-Break-Bereiche nicht zuverlässig von normalen Nachrichtendaten unterschieden werden. Folglich ist es bisher nötig, eine Erkennung für das Ende einer Nachricht zu verwenden, bevor nach dem nächsten Sync-Break-Bereich gesucht wird, das heißt, die Nachrichtenverarbeitung und Frequenzauswahl zu integrieren. Das macht Empfangsschaltkreise kostenintensiver.
  • Unter anderen ist es eine Aufgabe der Erfindung, eine Datenverarbeitungsvorrichtung bereitzustellen, die das Erkennen von Sync-Fields unterstützt, wenn eine Kommunikationstaktfrequenz über einen breiten Bereich schwanken kann, ohne Informationen über das Ende von Nachrichten zu benötigen.
  • Unter anderen ist es eine weitere Aufgabe der Erfindung, parallel zum Nachrichtenempfang eine kontinuierliche Überwachung des Beginns einer Nachricht bereitzustellen.
  • Die Erfindung stellt eine Datenverarbeitungsvorrichtung gemäß Anspruch 1 bereit. Erfindungsgemäß sucht die Vorrichtung nach Kombinationen von möglichen Sync-Breaks und Sync-Fields, die von solchen potentiellen Sync-Breaks identifiziert werden, und prüft anschließend, ob das potentielle Sync-Break, das typisch seinem identifizierten Sync-Field vorausgeht, eine Dauer aufweist, die der Bitperiode entspricht, die durch sein identifi ziertes Sync-Field festgelegt ist. Ein Abtasttaktsignal mit einer dem Sync-Field angepassten Bitperiode wird angewendet, um die Bits der Nachricht nur dann abzutasten, wenn festgestellt wurde, dass die Dauer des potentiellen Sync-Breaks der Bitperiode entspricht, die durch ihr identifiziertes Sync-Field festgelegt ist. Somit kann jede Bitperiode verwendet werden.
  • Im LIN-Protokoll erkennt der Sync-Break-Bereich den Sync-Field-Bereich in dem Sinne, dass der Sync-Field-Bereich unmittelbar dem Sync-Break-Bereich im Kommunikationssignal folgt, so dass die Position des Sync-Field-Bereichs feststeht, sobald das Sync-Break gefunden wurde. Ohne von der Erfindung abzuweichen, können jedoch auch andere Möglichkeiten der Identifizierung des Sync-Field-Bereichs mit dem Sync-Break-Bereich bereitgestellt werden, wie etwa die Übertragung des Sync-Field-Bereichs unmittelbar vor dem Sync-Break-Bereich oder die Übertragung des Sync-Field-Bereichs nach einer bestimmten Anzahl von Impulsen vor oder nach dem Sync-Break-Bereich im Kommunikationssignal, vorausgesetzt der Sync-Field-Bereich kann auf der Grundlage der Position des Sync-Break-Bereichs gefunden werden.
  • In einer Ausführungsform wird eine zusätzliche Überprüfung ausgeführt, indem geprüft wird, ob die interne Taktung des Sync-Fields der angepassten Bitperiode entspricht. Dadurch wird ein noch zuverlässigeres Erkennen des Beginns einer Nachricht gewährleistet.
  • Bevorzugt arbeitet der Taktquellenschaltkreis parallel zum dem Empfangsschaltkreis und fährt mit der Suche fort, während der Empfangsschaltkreis Bits vom Kommunikationssignal abtastet. Dadurch wird das Risiko übergangener Sync-Breaks vermindert. Bevorzugt wird der Empfang beendet, wenn während des Empfangs der Nachricht ein neues Sync-Break erkannt wird.
  • Diese und andere Aufgaben und vorteilhafte Aspekte der Erfindung werden anhand der folgenden Figuren beschrieben.
  • 1 zeigt eine Datenverarbeitungsvorrichtung,
  • 2 zeigt Signalfolgen (Bursts) von Befehlsausführungen,
  • 3 zeigt einen Zeitgeberschaltkreis,
  • 4 zeigt einen Synchronisationsteil eines Einganssignals,
  • 5 zeigt einen weiteren Zeitgeberschaltkreis,
  • 6 zeigt einen Prozessorschaltkreis.
  • 1 zeigt eine Datenverarbeitungsvorrichtung mit einem Eingangsprozessor 10 und einem weiteren Prozessor 12. Der Eingabeprozessor 10 enthält einen Befehlsprozessor 100, einen Befehlsspeicher 102, einen Uhrenschaltkreis 104, einen Taktgeberschaltkreis 106 und einen Quittierschaltkreis (Handshake-Schaltkreis) 108. Eine Kommunikationseingabe 14 der Datenverarbeitungsvorrichtung ist an den Befehlsprozessor 100 und einen Taktgeberschaltkreis 106 angeschlossen. Der Uhrenschaltkreis 104 ist an den Taktgeberschaltkreis 106 angeschlossen, welcher wiederum über den Handshake-Schaltkreis 108 an den Befehlsprozessor 100 angeschlossen ist. Der Befehlsprozessor 100 ist an den Befehlsspeicher 102, den Handshake-Schaltkreis 108 und den weiteren Prozessor 12 angeschlossen.
  • 2 zeigt ein Auslösesignal 26 mit Impulsen 28, Signalfolgen 22 von Befehlszyklen sowie Bitperioden 21 und einen Datenwortzyklus 22 als Funktion der Zeit. Obschon 2 nur eine Gruppe von Bitperioden 21 für die Bits in einem einzelnen Datenwort zeigt, sollte es sich verstehen, dass Nachrichten eine Folge von solchen Gruppen enthalten können, jede für ein folgendes Datenwort und jede mit ihrem eigenen Datenwortzyklus 20.
  • In Betrieb wird dem Eingangport 14 ein Signal zugeführt, das zeitlich aufeinander folgende Bits in verschiedenen Bitperioden 21 darstellt. Der Taktgeberschaltkreis 106 erzeugt Auslöseimpulse 28 jeweils zu den Zeitpunkten, wenn die Bits am Eingangsport 14 verfügbar sind. Die Taktung der Auslöseimpulse 28 ist nur insofern entscheidend, als die Auslöseimpulse 28 jeweils irgendwo innerhalb der Periode erzeugt werden, in der das entsprechende Bit als am Eingangsport 14 stabil bekannt ist. Darüber hinaus sollten die Impulse einen ausreichenden Abstand zueinander aufweisen, um die Beendigung jeder Signalfolge 22 vor dem nächsten Auslöseimpuls 28 zu ermöglichen. Ein Empfangszwischenspeicher kann bereitgestellt werden, um die Eingangsbits zwischenzuspeichern; in diesem Fall können die Auslöseimpulse sogar außerhalb der Perioden erzeugt werden, in denen die Bits stabil sind.
  • Als Reaktion auf die Auslöseimpulse 28 ruft der Befehlsprozessor 100 eine Reihe von Befehlen vom Befehlsspeicher 102 ab und führt jede Reihe von Befehlen in einer entsprechenden Signalfolge 22 von Befehlszyklen aus. Nach einer Anzahl solcher Signalfolgen 22 haben alle Bits in einem Datenwort den Eingangsport 14 erreicht und wurden vom Befehlsprozessor 100 verarbeitet. In die letzte der Signalfolgen 22 gibt der Befehlsprozessor 100 in einem Datenwortzyklus 20 das Datenwort zum weiteren Prozessor 12 aus. Dies kann durch parallele oder bit-serielle Ausgabe aller empfangenen Bits erfolgen, wobei jedes beliebige Taktsignal verwendet werden kann, um aufeinander folgende Bit der Bits zu takten.
  • Je nach den Vorgaben des Kontexts können während der Signalfolgen 22 verschiedene Verarbeitungstypen ausgeführt werden. In einem Beispiel werden mehrere Paritätsbits in jeder Signalfolge 22 potentiell aktualisiert, durch aufeinander folgendes Ausführen von entsprechenden Befehlen, verschiedene Paritätswerte in jeder Signalfolge 22 zu aktualisieren, und in Abhängigkeit vom Wert eines empfangenen Bits und Formeln für die verschiedenen Paritätsbits (die Formeln bestimmen, wie, falls überhaupt, ein Bit an einer bestimmten Position in einem Datenwort zu entsprechenden Paritätsbits beiträgt; typisch werden Exklusiv-Oder-Funktionen des vorangegangenen Werts entsprechender Paritätsbits und das empfangene Bit errechnet, wenn die Formel für das einzelne Paritätsbit angibt, dass das jeweilige empfangene Bit zum jeweiligen Paritätsbit beiträgt). Eine typische Reihe von Befehlen lautet:
    f = inp RXD Lies Eingangsbit ins Register f
    ml = f Speichere Eingangsbit in Ort m1
    m2 = f + m2 Aktualisiere erstes Paritätsbit in Ort m2
    m3 = f + m3 Aktualisiere zweites Paritätsbit in Ort m3
    wait Unterbrich Betrieb bis zum nächsten Bit
    (in Abhängigkeit von der Sequenznummer des Bits im Datenwort können verschiedene Paritätsbits aktualisiert oder die Paritätsbits in den Orten m2, m3 nicht aktualisiert werden). Wenn alle Befehle in einer Signalfolge 22 ausgeführt sind, wird die Befehlsverarbeitung bis zum Auslösen der nächsten Signalfolge 22 unterbrochen. Im Befehlspro zessor 100 finden während der Unterbrechung bevorzugt keine oder im Wesentlichen keine interne Signalübergänge statt, so dass der Energieverbrauch minimiert wird. Wenn alle Eingangsbits verarbeitet wurden, können die Paritätsbits an den weiteren Prozessor 12 ausgegeben werden, oder sie können vom Befehlsprozessor 100 genutzt werden, um Signalfehler zu korrigieren.
  • Zur Steuerung des Betriebs des Befehlsprozessors 100 wird Quittieren (Handshaking) benutzt. Zunächst erzeugt der Taktgeberschaltkreis 106 ein Anfragesignal (typisch durch Verstärken eines Auslösesignals 26). Als Reaktion auf das Anfragesignal beginnt der Befehlsprozessor 100, den ersten Befehl einer Reihe von Befehlen in einer Signalfolge 22 zu verarbeiten. Der Befehlsprozessor 100 sendet ein Bestätigungssignal zurück zum Taktgeberschaltkreis 106, der als Antwort darauf das Anfragesignal absetzt (typisch durch Abschwächen des Auslösesignals). Sobald der Befehlsprozessor 100 angezeigt hat, das er zum Empfang des nächsten Anfragesignals bereit ist, kann der Taktgeberschaltkreis 106 ein neues Anfragesignal erzeugen, allerdings im Allgemeinen mit einer Zeitverzögerung, wenn ein neues Eingangsbit verfügbar ist. Nach dem Auslösesignal vom Taktgeberschaltkreis 106 erzeugt der Befehlsprozessor 100 einer Reihe von Anfragesignalen für sich selbst, um die Ausführung der in den Reihen der Signalfolgen 22 aufeinander folgenden Befehle auszulösen. Dies wiederholt sich, bis die Befehlsreihen beendet sind (wie im Programmierbeispiel durch den „wait"-Befehl angezeigt), woraufhin keine weiteren Anfragesignale durch den Befehlsprozessor 100 erzeugt werden.
  • Innerhalb des Befehlsprozessors 100 können die Handshakes im Prinzip weitergegeben werden, so dass jeder Teilschaltkreis, der an einer Befehlsausführung beteiligt wird, durch Handshakes aktiviert wird und seinerseits weitere beteiligte Teilschalkreise per Handshake aktiviert. Dadurch wird der Energieverbrauch reduziert, da kein Teilschaltkreis Signalübergänge erzeugen muss, es sei denn, dies ist für die Ausführung von bestimmten Befehlen notwendig. Natürlich ist die Erfindung nicht auf das Handshaking begrenzt, um die Unterbrechung des Betriebes zu gewährleisten. Zum Beispiel kann ein getakteter Befehlsprozessor in Kombination mit einer Form des Clock-Gatings (Abschalten des Taktsignals während inaktiver Taktzyklen) verwendet werden, womit sicherstellt wird, dass außer halb der Signalfolgen 22 keine Taktsignale zum Befehlsprozessor 100 geführt werden. Dies verringert den Energieverbrauch ebenfalls, wenn auch weniger als mit Handshaking.
  • Obschon die Erfindung hinsichtlich des Empfangs von Bits durch einen Befehlsprozessor 100 beschrieben wurde, wird man verstehen, dass, ohne von der Erfindung abzuweichen, der Befehlsprozessor 100 auch dafür angeordnet werden kann, Daten in jeder oder allen Bitperioden 21 über den Kommunikationseingang 14 zurück zu übertragen. Zum Beispiel kann der Befehlsprozessor 100 eine Bestätigung in einer Bitperiode 21 zurücksenden, oder er kann Daten in mehreren Bitperioden 21 übertragen, sobald er aus Informationen in vorangegangenen Bitperioden 21 erkannt hat, dass dies erforderlich ist.
  • 3 zeigt ein Beispiel eines Taktgeberschaltkreises. Dieses Beispiel enthält einen Zähler/Controller 30, einen Frequenzteiler 32, einen Sync-Field-Start-Detektor 34 und einen Sync-Field-Stop-Detektor 36. Der Sync-Field-Start-Detektor 34 und der Sync-Field-Stop-Detektor 36 sind an den Eingang 14 angeschlossen und weisen Ausgänge auf, die an der Zähler/Controller 30 angeschlossen sind. Der Zähler/Controller 30 weist einen an den Uhrenschaltkreis 104 angeschlossenen Eingang und einen an den Teiler 32 gekoppelten Ausgang auf. Der Teiler 32 weist Eingänge auf, die an den Uhrenschaltkreis 104 und den Zähler/Controller 30 angeschlossen sind, und einen Ausgang, der an den Handshake-Schaltkreis 108 angeschlossen ist.
  • 4 zeigt ein Beispiel eines Synchronisationsteils eines Eingangssignals vom Eingang 14. Dieser Synchronisationsteil entspricht dem Synchronisationsteil des LIN-Protokolls, das an sich allgemein bekannt ist. Der Synchronisationsteil geht den Bitperioden 21 der 2 voraus. Der Synchronisationsteil enthält einen Sync-Break-Bereich 50 und einen Sync-Field-Bereich 52. Im Sync-Break-Bereich 50 nimmt das Eingangssignal für ein erstes Zeitintervall eine geringe Signalstärke 53 ein, wonach das Signal auf eine höhere Signalstärke ansteigt. Die Länge des Sync-Break-Bereichs 50 wurde so gewählt, dass es länger ist als die Länge der geringen Signalstärke, was durch jedes beliebige Bitmuster irgendwo in der Nachricht (länger als ein Byte voller Nullen) verursacht werden kann. Im Sync-Field-Bereich 52 enthält das Eingangssignal vier Impulse 54, in denen das Eingabesignal zuerst eine geringe Signalstärke und danach eine hohe Signalstärke annimmt. Dem Sync-Field 52 folgt ein anschließender Nachrichtenbereich, in dem Bitperioden (nicht dargestellt) auftreten. Die Dauer der Bitperioden weist ein bestimmtes Verhältnis zur Dauer des Sync-Field-Bereichs 52 auf.
  • In Betrieb wird das Eingangssignal von einem Sender (nicht dargestellt) erzeugt und von einer Taktgeberschaltung 106 verarbeitet. Der Sync-Field-Start-Detektor 34 erkennt den Anfang des Sync-Field-Bereichs 52 im Eingangssignal vom Eingangsport 14. Der Sync-Field-Start-Detektor 34 signalisiert dem Zähler/Controller 30, eine Zählung zurückzusetzen und als Reaktion auf die Erkennung mit dem Zählen der Taktimpulse von der Uhrenschaltung 104 zu beginnen. Der Sync-Field-Stop-Detektor 36 erkennt das Ende des Sync-Field-Bereichs 52 und signalisiert dem Zähler/Controller 30, die Zählung zu beenden. Daraufhin wendet der Zähler/Controller 30 einen Divisorwert, der aus der gezählten Anzahl der Taktimpulse bestimmt wird, auf den Teiler 32 an, der die Taktfrequenz durch den Divisorwert dividiert. Der Teiler 32 wendet Taktimpulse auf der dividierten Frequenz auf den Handshake-Schaltkreis 108 an, um die Signalfolgen 22 zu starten.
  • Im Teiler 32 kann eine Zählschaltung (nicht dargestellt) verwendet werden, die immer dann einen Impuls erzeugt, wenn sie eine eingestellte Anzahl von Taktimpulsen von der Uhrenschaltung 104 gezählt hat. In diesem Fall entspricht die eingestellte Anzahl der Anzahl von vom Zähler/Controller 30 gezählten Impulsen, dividiert durch einen festgelegten Faktor, der die Anzahl von Bitperioden des Sync-Fields darstellt. Die Erfindung ist nicht auf diesen Typ eines Teilers 32 begrenzt.
  • Wenn das Sync-Field mehr als eine Bitperiode enthält, ist es möglich, die Anzahl der Taktimpulse des Uhrenschaltkreises 106 mit einer Bruchteil-Abweichung von weniger als plus oder minus einem Taktimpuls zu bestimmen. Wenn beispielsweise in einem Sync-Field acht Bitperioden auftreten, kann die Länge der Bitperioden bis auf 1/8 der Taktperiode genau bestimmt werden. Wenn der Teiler 32 einen einfachen Zähler verwendet, wird die Bruchteilgenauigkeit verworfen. In einem weiteren Beispiel wird diese Bruchteilgenauigkeit durch die Verwendung eines Oszillators ausgenutzt, der es ermöglicht, dass die Anzahl der Taktperioden des Uhrenschaltkreises 104 pro Bitperiode schwankt, so dass im Durch schnitt die Dauer der Bitperiode genauer mit der Bitperiode übereinstimmt, die mit Bruchteilgenauigkeit gemessen wurde.
  • Solch ein digitaler Oszillator kann zum Beispiel als ein Addierschaltkreis implementiert werden, der einem Zählwert in jeder Taktperiode des Uhrenschaltkreises 104 einen Zählschritt hinzufügt und einen Impuls erzeugt, der immer dann eine Bitperiode anzeigt, wenn der Zählwert einen Schwellwert übersteigt, während gleichzeitig der Zahlwert um den Schwellwert herabgesetzt wird. In diesem Fall können der Schwellwert und/oder der Zählschritt entsprechend einer Zahl vom Zähler/Controller 30 eingestellt werden, so dass die durchschnittliche Anzahl der Taktperioden des Uhrenschaltkreises 104 pro Bitperiode gleich der bruchteilgenauen Dauer der vom Sync-Field durch den Zähler/Controller 30 erkannten Bitperiode ist. Infolgedessen kann die Anzahl von Taktimpulsen pro Bitperiode schwanken, so dass im Durchschnitt die Länge der Bitperioden gleich der erforderlichen bruchteilgenauen Bitperiode ist.
  • Der Uhrenschaltkreis 104 ist bevorzugt so gestaltet, dass die Frequenz der Taktimpulse vom Uhrenschaltkreis 104 hoch genug ist, damit Abweichungen in der Frequenz der Auslösesignalimpulse 28 so klein sind, dass während des Abfragens der Bits vom Eingangssignal keine Fehler auftreten. Typisch umfassen die Abweichungen Zeitabweichungen aufgrund einer unvorhersehbaren relativen Taktung von Übergängen in das Taktsignal vom Uhrenschaltkreis 104 und von Übergängen in das Eingangssignal. Die maximale kumulative Auswirkung dieser Abweichungen ist eine Abweichung, bei der es um einen festgelegten Multiplikationsfaktor (z. B. 10) mal der Dauer der Taktperioden des Taktsignals vom Uhrenschaltkreis 104 handelt. Auf der Basis einer gewünschten Genauigkeit (von beispielsweise nicht mehr als 1,5% Abweichung am Ende eines 9-Bit-Datenwortes, das mit 20 kB pro Sekunde übertragen wird) kann eine zulässige Mindestfrequenz des Uhrenschaltkreises 104 abgeleitet werden (zum Beispiel 1,4 MHz in diesem Fall).
  • Somit passt der Taktgeberschaltkreis 106 die Frequenz der Auslöseimpulse 28 an eine gemessene Eigenschaft des Eingangssignals am Eingang 14 an, um dem Befehlsprozessor 100 die Verarbeitung eingehender Bits mit einer kurzen Signalfolge 22 von Befehlsausführungen zu ermöglichen.
  • Zusätzlich können andere Eigenschaften des Eingangssignals genutzt werden, um zu erkennen, ob ein Datenwort geliefert wird, d. h. um zu erkennen, ob die Auslöseimpulse überhaupt erzeugt werden sollen. Zu diesem Zweck kann die Erkennung des Sync-Break-Bereichs 50 und/oder die Erkennung der richtigen Anzahl von Impulsen 54 mit geeigneter Dauer in einem Sync-Field-Bereich 52 verwendet werden. Die geringe Signalstärke 53 im Sync-Break-Bereich 50 besteht für eine bestimmte Mindestdauer. Diese Mindestdauer steht in einem festgelegten Verhältnis zur Dauer des Sync-Field-Bereichs 52. Wie zur Einstellung des Divisors kann der Taktgeberschaltkreis 106 folglich auch dafür angeordnet sein, aufeinander folgende Auslöseimpulse 28, wie sie vom Sync-Bereich gesteuert werden, nur zu erzeugen, nachdem ein entsprechendes Sync-Break erkannt wurde.
  • Der Taktgeberschaltkreis 106 ist in der Lage, die Überwachung auf Sync-Breaks parallel zur normalen Verarbeitung der Nachricht durch den Eingangsprozessor 10 auszuführen. Dadurch ist eine fortlaufende Überwachung auf Sync-Breaks möglich. Es werden keine Sync-Breaks aufgrund dessen übergangen, dass der Eingangsprozessor 10 mit dem Verarbeiten einer Nachricht beschäftigt ist.
  • 5 zeigt eine Ausführungsform eines Taktgeberschaltkreises, der die Dauer eines oder mehrerer Bereiche und Impulse 54 prüft. Zusätzlich zur Komponente von 3 enthält die Ausführungsform der 5 einen Sync-Break-Zähler 60, einen Sync-Break-Ende-Detektor 64 und einen Verhältnisvergleichsschaltkreis (62). Der Sync-Break-Zähler 60 weist einen an den Uhrenschaltkreis 104 angeschlossenen Takteingang auf, einen an den Start-Detektor 34 angeschlossenen Starteingang und einen, an den Ausgang des Sync-Break-Ende-Detektors 64 angeschlossenen Endeeingang auf. Die Ausgänge des Zählers/Controllers 30 und des Sync-Break-Zählers 60 sind an den Verhältnisvergleichsschaltkreis (62) angeschlossen, der einen an den Teiler 32 angeschlossenen Steuerausgang aufweist.
  • Diese Ausführungsform befasst sich mit dem Problem, dass die Mindestdauer des Sync-Break-Bereichs 50 nicht überprüft werden kann, wenn die Taktrate nicht im Vorhinein mit ausreichender Genauigkeit bekannt ist. Sind nur kleine Schwankungen der Bitrate zulässig, ist es möglich, eine Schwellwertdauer des Sync-Break-Bereichs 50 einzustellen, die selbst bei der niedrigsten mögliche Taktrate länger ist als die Dauer einer geringen Signalstärke infolge eines beliebigen normalen Datenmusters, bei der höchsten möglichen Taktrate aber kürzer als die Mindestdauer des Sync-Breaks. Eine solche Schwellwertdauer kam jedoch nicht festgestellt werden, wenn zu viel Abweichung in der Taktrate auftreten kann.
  • In 5 erkennt der Taktgeberschaltkreis 106 im Nachhinein das Vorliegen eines Sync-Breaks 50 in Kombination mit einer Taktratenmessung. Der Sync-Break-Zähler 60 zählt die Anzahl der Taktimpulse vom Uhrenschaltkreis 104 in Zeitintervallen, in denen das Signal eine geringe Signalstärke 53 annimmt und somit angezeigt wird, dass solch ein Bereich ein Sync-Break-Bereich 50 sein könnte. Der Zähler/Controller 30 zählt die Anzahl der Taktimpulse während eines Sync-Field-Bereichs 52. Die Zählwerte des Sync-Break-Zählers 60 und des Zählers/Controllers 30 werden auf den Verhältnisvergleichsschaltkreis 62 angewendet, der prüft, ob die Verhältnisse zwischen den aufeinander folgend ermittelten Zählwerten vom Sync-Break-Zähler 60 und vom Zähler/Controller 30 innerhalb eines festgelegten Bereichs liegen, der einer festgelegten Mindestdauer des Sync-Break-Bereichs 50 entspricht, unter Berücksichtigung von Abtastfehlern und Taktratenfluktuation. Nur wenn der Verhältnisvergleichsschaltkreis 62 solch eine Kombination erkennt, signalisiert er dem Teiler 32, den vom Zähler/Controller 30 ermittelten Divisor zu übernehmen.
  • Der Verhältnisvergleichsschaltkreis 62 kann den Vergleich zum Beispiel durch Multiplizieren beider Zählungen einer Kombination mit geeigneten Faktoren durchführen, gefolgt von einem Vergleich der Produkte. Bevorzugt macht der Verhältnisvergleichsschaltkreis 62 Gebrauch von Parallelverarbeitung (Pipelining), d. h. er weist Speicherelemente zum Speichern einer Anzahl von aufeinander folgend ermittelten Zählungen vom Sync-Break-Zähler 60 auf und vergleicht die älteste Zählung (die einem Signalbereich mit geringer Signalstärke entspricht, der dem Ende des Sync-Fields 52 um eine vorbestimmte Anzahl von Signalbereichen mit geringer Signalstärke vorangeht, wie in 4 dargestellt) mit der Zählung vom Zähler/Controller 30. Damit kann ein Sync-Break mit Hilfe von neueren Zählungen vom Sync-Break-Zähler 60 erkannt werden, wenn die Erkennung fehlschlägt. Solch eine parallel arbeitende Speicherung jedoch zum Beispiel dann nicht not wendig, wenn sehr kurze Bereiche (wie die Bereiche zwischen den Impulsen 54) im Vorhinein auf der Grundlage eines Schwellwertes der Mindestdauer als Sync-Break-Bereiche 50 ausgeschlossen werden können, so dass Zählungen dieser Bereiche nicht gespeichert werden müssen.
  • Wie zur Einstellung des Divisors kann der Taktgeberschaltkreis 106 in dieser Ausführungsform auch dafür angeordnet sein, aufeinander folgende Auslöseimpulse 28, wie sie vom Sync-Bereich gesteuert werden, nur zu erzeugen, nachdem ein entsprechendes Sync-Break erkannt wurde.
  • Obwohl getrennte Sync-Break-Zähler 60 und Zähler/Controller 30 dargestellt wurden, versteht es sich, dass der gleiche Zähler für beide Formen der Zählung genutzt werden kann, sofern Speicherplatz für die Speicherung von Zählungen von Taktimpulsen der verschiedenen betreffenden Zeitintervalle und für das Kombinieren dieser Zählungen zur Erkennung des Verhältnisses zwischen dem Sync-Break-Bereich 50 und dem Sync-Field-Bereich 52 bereitgestellt ist.
  • Auch kann der Taktgeberschaltkreis 106 dafür konstruiert sein, weitere Prüfungen am Eingangssignal durchzuführen und die Erzeugung der Auslöseimpulse 28 von einem positiven Ergebnis solch einer Prüfung abhängig zu machen. So kann zum Beispiel der Taktgeberschaltkreis 106 das Vorliegen ausreichender Signalstärkeänderungen aufgrund der Impulse 54 mit entsprechender relativer Taktung im Sync-Field-Bereich 52 prüfen. Fehlen solche Stärkeänderungen, wird das Erkennen des Sync-Breaks unterdrückt, der Divisor nicht aktualisiert und keine Nachricht empfangen.
  • Natürlich sind viele andere Ausführungsformen des Taktgeberschaltkreises 106 möglich. Zum Beispiel kann, wenn die Länge der Bitperioden 21 hochgradig voraussagbar ist, eine feststehende Taktung der Auslöseimpulse verwendet werden. Andere Eigenschaften des eingehende Signals können ebenfalls verwendet werden, um die Taktung anzupassen, zum Beispiel kann ein Phasenregelkreis verwendet werden, um das Taktsignal und das Kommunikationssignal zu synchronisieren. Durch Zulassen der Anpassung der Frequenz der Auslöseimpulse an das eingehende Signal, wird ermöglicht, die Übertra gungsgeschwindigkeit an die Datenmenge anzupassen, die übertragen werden muss, so dass der Energieverbrauch des Befehlsprozessors 100 verringert werden kann.
  • 6 zeigt ein Beispiel eines Ein-Bit-Prozessors, der als Befehlsprozessor 100 verwendet werden kann. Der Befehlsprozessor 100 enthält eine logische Einheit 42, ein Ein-Bit-Register 40, einen Datenspeicher 44, einen Programmzähler 48 und einen Datenwortspeicher 46. Die logische Einheit 42 ist an den Eingang 14, das Ein-Bit-Register 40, den Datenspeicher 44, den Programmzähler 48 und den Datenwortspeicher 46 angeschlossen. Ohne von der Erfindung abzuweichen, kann mehr als ein Ein-Bit-Register 40 bereitgestellt sein. Der Programmzähler 48 weist einen Ausgang auf, der an den Adresseingang des Befehlsspeichers 102 angeschlossen ist, welcher wiederum einen an die logische Einheit 42 angeschlossenen Befehlseingang aufweist. Der Datenwortspeicher 46 ist an den weiteren Prozessor 12 (nicht dargestellt) angeschlossen. Der Datenspeicher 44 kann von jedem Typ sein. In einem Beispiel kann ein Ringschieberegister als Datenspeicher verwendet werden, das die Adressen der gespeicherten Bits jedes Mal um einen Schritt verschiebt, wenn ein Datenelement gespeichert wird, oder in jedem Taktzyklus. In diesem Fall kann es unnötig sein, den Datenspeicher 44 zu adressieren; stattdessen können Daten von einer festgelegten Adresse verwendet werden. Auf die entsprechenden Daten kann mit Hilfe des entsprechenden Zyklus' zugegriffen werden, in dem sich das erforderliche Datenelement an der festgelegten Adresse befindet.
  • In Betrieb führt der Befehlsprozessor 100 eine Reihe von Befehlen aus, die Ein-Bit-Operanden vom Register 40, vom Eingang 14 und/oder vom Datenspeicher 44 nutzen, und gibt Bits an den Datenwortspeicher 46 (von dem Datenwörter an den weiteren Prozessor 12 geliefert werden) aus. Der Inhalt Programmzählers 48 adressiert die auszuführenden Befehle und wird normalerweise nach jedem Befehl inkrementiert, um den nächsten Befehl zu adressieren. Der Befehlsspeicher 102 liefert die adressierten Befehle an die logische Einheit 42. Befehle, die die logische Einheit 42 ausführen kann, umfassen Befehle zu Ladung von Ein-Bit-Speicherdaten in das Register 40, Speicherbefehlen an Ein-Bit-Speicherdaten, logische Befehle wie UND-, ODER- und Exklusiv-Oder-Befehle mit Ein- Bit-Operanden von verschiedenen Quellen sowie Sprungbefehle, die bedingt sein können, den Inhalt des Programmzählers 48 um eine im Sprungbefehl festgelegten Größe zu ändern.
  • Die vom Befehlsspeicher 102 während des Betriebs in einer Signalfolge 22 gelieferten Befehle umfassen einen Befehl, ein Eingangsbit vom Eingang 14 zu lesen, und einen Befehl, ein Bit an den Datenwortspeicher 46 auszugeben. Sobald alle Eingangsbits für ein Datenwort angekommen sind und an den Datenwortspeicher 46 ausgegeben wurden, liefert der Datenwortspeicher 46 das Datenwort an den weiteren Prozessor 12 (nicht dargestellt). Den Datenwörtern können errechnete Paritätsbits hinzugefügt werden. Im Prinzip können alle Bits des Datenworts vom Datenwortspeicher 46 parallel zum weiteren Prozessor 12 geliefert werden, aber selbstverständlich kann als Alternative serieller Transport genutzt werden.
  • Ein Ein-Bit-Operanden-Prozessor hat den Vorteil, dass er die Flexibilität der Programmierung bei relativ geringem Aufwand an Schaltungstechnik liefert. Dies geschieht um den Preis einer geringen Verarbeitungsleistung und macht es notwendig, eine relativ große Anzahl von Befehlen auszuführen, um bestimmte Operationen auszuführen, verglichen mit der Anzahl von Befehlen, die Multi-Bit-Prozessoren benötigen. Da jedoch die Verarbeitung über Signalfolgen 22 verteilt ist, muss für jedes eingehende Bit jeweils nur eine relativ kleine Anzahl von Befehlen in jeder Signalfolge 22 ausgeführt werden. Damit ist es möglich, die eingehenden Daten mit einem Ein-Bit-Operanden-Prozessor programmierbar zu verarbeiten.
  • Natürlich ist die Erfindung nicht auf den Gebrauch des programmierbaren Ein-Bit-Operanden-Prozessors von 6 beschränkt. Es können auch andere Typen von programmierbaren Ein-Bit-Operanden-Prozessoren verwendet werden, oder jeder beliebige programmierbare Multi-Bit-Operanden-Prozessor, obwohl Letzterer die Komplexität des Schaltkreises erhöhen wird.

Claims (5)

  1. Datenverarbeitungsvorrichtung zum Empfangen eines Kommunikationssignals, das eine Nachricht umfasst, die einen Synchronisationszeichenbereich (Sync-Break-Bereich) (50) mit einer eindeutigen Bitstruktur enthält, wobei die Nachricht einen vom Sync-Break-Bereich (50) identifizierten Synchronisationsbytebereich (Sync-Field-Bereich) (52) enthält und eine Taktungseigenschaft des Sync-Field-Bereichs (52) eine Länge von Bitperioden in der Nachricht vorschreibt, wobei die Vorrichtung Folgendes umfasst: – einen Eingangsport (14) zum Empfangen des Kommunikationssignals, – einen Empfangsschaltkreis (100) zum Abtasten und Verarbeiten von Bits aus der Nachricht – einen Taktgeberschaltkreis (106) zum Liefern eines Abtasttaktsignals an den Empfangsschaltkreis (100), um Zeitpunkte für das Abtasten festzulegen dadurch gekennzeichnet, dass – der Taktgeberschaltkreis (106) zum Parallelbetrieb mit dem Empfangsschaltkreis (100) angeordnet ist, wobei Ersterer mit einer Suche nach dem potentiellen Sync-Break-Bereich fortfährt, während der Empfangsschaltkreis (100) Bits aus dem Kommunikationssignal abtastet, – der Taktgeberschaltkreis (106) einen Sync-Break-Zähler (60) umfasst, der zum Zählen einer ersten Anzahl von Taktimpulsen angeordnet ist, die vom Uhrenschaltkreis (104) bereitgestellt werden, wenn das Kommunikationssignal einen gleichen Bitwert annimmt, womit angegeben wird, dass ein solcher Bereich ein potentieller Sync-Break-Bereich (50) sein könnte, – der Taktgeberschaltkreis (106) ferner einen Zähler/Controller (30) umfasst, der zum Zählen einer zweiten Anzahl von Taktimpulsen angeordnet ist, die während des vom potentiellen Sync-Break-Bereich (50) identifizierten Sync-Field-Bereichs (52) vom Uhrenschaltkreis (104) bereitgestellt werden, – der Taktgeberschaltkreis (106) ferner einen Verhältnisvergleichsschaltkreis (62) zum jeweiligen Vergleichen einer Kombination der ersten und zweiten Anzahl jeweils eines potentiellen Sync-Break-Bereichs und des damit identifizierten Sync-Field-Bereichs umfasst, – der Verhältnisvergleichsschaltkreis (62) ein Aktivierungssignal ausgibt zur Aktivierung der Lieferung des Taktsignals mit einer Frequenz, die der Taktungseigenschaft des vom potentiellen Sync-Break-Bereich (50) identifizierten Sync-Field-Bereichs (52) angepasst ist, wenn ein Verhältnis zwischen der ersten Anzahl und der zweiten Anzahl in einer Kombination in einem festgelegten Bereich liegt.
  2. Datenverarbeitungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Taktgeberschaltkreis (106) einen Sync-Field-Start-Detektor (34) zum Erkennen eines Beginns des Sync-Field-Bereichs (52) und einen Sync-Field-Stop-Detektor (36) zum Erkennen eines Endes des Sync-Field-Bereichs (52) umfasst, wobei der Zähler/Controller (30) zum Zählen von Taktimpulsen vom Uhrenschaltkreis (104) in Reaktion auf die Erkennung durch den Sync-Field-Start-Detektor (34) und den Sync-Field-Stop-Detektor (36) angeordnet ist, wobei der Taktgeberschaltkreis ferner einen Teiler (32) zum Teilen der Taktfrequenz durch Anwendung eines Divisorwerts, der aus der vom Zähler/Controller (30) gezählten Anzahl bestimmt wird, umfasst, wobei der Teiler (32) ferner zum Anlegen von Taktimpulsen mit einer dividierten Frequenz an den Empfangsschaltkreis (100) angeordnet ist.
  3. Datenverarbeitungsvorrichtung nach Anspruch 2, wobei der Taktgeberschaltkreis (106) ferner zum Aktualisieren des Divisorwerts und Verarbeiten von Bits aus der Nachricht in Abhängigkeit von einer Prüfung auf das Vorhandensein von Signalstärkeänderungen mit einer entsprechenden relativen Taktung im Sync-Field-Bereich (52) angeordnet ist.
  4. Datenverarbeitungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Verhältnisvergleichsschaltkreis (62) ferner mehrere Speicherelemente zum Speichern einer Anzahl aufeinander folgender Zählungen vom Sync-Break-Zähler (60) umfasst und ferner zum Ver gleichen einer der aufeinander folgenden Zählungen mit einer Zählung vom Zähler/Controller (30) angeordnet ist.
  5. Verfahren zum Abtasten von Daten aus einem Kommunikationssignal, das eine Nachricht umfasst, die einen Synchronisationszeichenbereich (Sync-Break-Bereich) (50) mit einer eindeutigen Bitstruktur enthält, wobei die Nachricht einen vom Sync-Break-Bereich (50) identifizierten Synchronisationsbytebereich (Sync-Field-Bereich) (52) enthält und eine Taktungseigenschaft des Sync-Field-Bereichs (52) eine Länge von Bitperioden in der Nachricht vorschreibt, wobei das Verfahren das Liefern eines Abtasttaktsignals zum Festlegen von Zeitpunkten für das Abtasten umfasst, gekennzeichnet durch – das Zählen einer ersten Anzahl von Taktimpulsen, die vom Uhrenschaltkreis (104) bereitgestellt werden, wenn das Kommunikationssignal einen gleichen Bitwert annimmt, womit angegeben wird, dass ein solcher Bereich ein potentieller Sync-Break-Bereich (50) sein könnte, – das Zählen einer zweiten Anzahl von Taktimpulsen, die während des vom potentiellen Sync-Break-Bereich (50) identifizierten Sync-Field-Bereichs (52) vom Uhrenschaltkreis (104) bereitgestellt werden, – das Vergleichen einer Kombination der ersten und zweiten Anzahl jeweils eines potentiellen Sync-Break-Bereichs (50) und des damit identifizierten Sync-Field-Bereichs (52), – das Bereitstellen des Abtasttaktsignals mit einer Frequenz, die der Taktungseigenschaft des vom potentiellen Sync-Break-Bereich (50) identifizierten Sync-Field-Bereichs (52) angepasst ist, wenn ein Verhältnis zwischen der ersten Anzahl und der zweiten Anzahl in einer Kombination in einem festgelegten Bereich liegt.
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