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TECHNISCHES GEBIET
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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen stoßabsorbierenden Insassenschutz
für die
Fahrgastzelle eines Fahrzeugs gemäß dem Oberbegriff von Patentanspruch
1 und ein Fahrzeug gemäß dem Oberbegriff
von Patentanspruch 8.
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Ein
stoßabsorbierender
Insassenschutz wird verwendet zum Verringern der Verletzungsgefahr von
Insassen eines Fahrzeugs im Fall eines Zusammenstoßes. Die
Verletzungsgefahr wird dadurch verringert, dass ein gasgefüllter Behälter durch
den Aufprall des Insassen zusammengedrückt werden kann. Der Typ der
angegebenen stoßabsorbierenden
Vorrichtung ist in seiner Ruheposition unter Druck gesetzt im Gegensatz
zu herkömmlichen
Airbags, die unter Druck gesetzt werden, wenn ein Zusammenstoß erfasst
wird. Eine Unterdrucksetzung der stoßabsorbierenden Vorrichtung
gemäß der Erfindung verursacht
an dem Fahrzeug oder dessen Innenwand, in der der Behälter angebracht
ist, keinerlei Beschädigung.
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HINTERGRUNDTECHNIK
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Zum
Erhöhen
der Sicherheit von Insassen eines Fahrzeugs werden stoßabsorbierende
Vorrichtungen, ggf. in Form von Airbags, verwendet, um die Verletzungsgefahr
bei einem Zusammenstoß zu
verringern. Airbags werden unter Druck gesetzt, wenn ein Zusammenstoß erfasst
ist. Bei einem Zusammenstoß wird
der Insasse gegen den Airbag geschleudert, der durch den Zusammenstoß so unter Druck
gesetzt wird, dass der Insasse durch den Airbag einen sanften Aufprall
erfährt.
Nach dem Unterdrucksetzen und Komprimieren kann der Airbag nicht wieder
aktiviert werden. Dies bedeutet, dass herkömmliche Airbags keine geeignete
Wahl sind für den
Schutz der Insassen von schweren Fahrzeugen, wie z. B. Lastkraftfahrzeugen.
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Übliche Aufprallvorgänge bei
Personenfahrzeugen umfassen ein schnelles Verzögern des Personenfahrzeugs
derart, dass der Insasse in den Airbag geschleudert wird. Nach dieser
Verzögerung wird
das Fahrzeug für
gewöhnlich
zu einem Stilstand gebracht werden. Ein Zusammenstoßvorgang
bei einem schweren Fahrzeug ist gegenüber einem Zusammenstoßvorgang
bei einem Personenfahrzeug von einer im Wesentlichen unterschiedlichen
Art. Dies ist dadurch bedingt, dass die Bewegung des schweren Fahrzeugs
durch einen anfänglichen
Zusammenstoß nicht
sofort absorbiert werden kann, sondern sich fortsetzt, um sich nach
dem anfänglichen
Zusammenstoß mit
etwas herabgesetzter Geschwindigkeit zu bewegen. Ein üblicher
Zusammenstoßvorgang
bei einem schweren Fahrzeug kann ungefähr 10 bis 15 Sekunden andauern.
Dies bedeutet, dass die Gefahr besteht, dass der Insasse eines schweren
Fahrzeugs im Verlauf des Zusammenstoßvorgangs mehrere Male gegen
die stoßabsorbierende
Vorrichtung geschleudert wird. Die Verwendung von Airbags gemäß dem Stand
der Technik, die bei einem Zusammenstoß aktiviert und aufgeblasen
werden, schafft nur bei dem ersten Aufprall eine Schutzfunktion.
Ferner durchdringt der Airbag bei seiner Unterdrucksetzung häufig die
innere Wandverkleidung des Fahrzeugs. Dies kann scharfe Kanten erzeugen, gegen
die der Insasse in einem späteren
Stadium des Zusammenstoßvorgangs
geschleudert wird.
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US 33 70 886 offenbart eine
stoßabsorbierende
Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff
von Patentanspruch 1.
DE 196
47 690 offenbart eine stoßabsorbierende Vorrichtung,
die zur Anbringung in einem geschlossenen Raum dient. Die Vorrichtung umfasst
eine äußere Wand
und einen gasgefüllten Beutel,
der an der äußeren Wand
angebracht ist. Der gasgefüllte
Beutel wird nach dem Anbringen gefüllt, wodurch eine dämpfende
Anordnung vorgesehen wird. Da die stoßabsorbierende Vorrichtung
in ihrer Ruheposition gefüllt
wird, besteht keine Gefahr, dass die Wand durch das Unterdrucksetzen
des flexiblen Behälters
durchdrungen wird. Da der gasgefüllte Beutel
aus einem nicht starren Material geformt ist, wird der Behälter nach
einem anfänglichen
Zusammenprall seine ursprüngliche
Form nicht mehr einnehmen. Dies macht die Vorrichtung ungeeignet
für mehrfache
Aufprallvorgänge
während
eines Zusammenstoßvorgangs.
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OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
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Ein
Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Insassenschutzes für mehrfache
Aufprallvorgänge durch
einen Insassen während
eines Zusammenstoßvorgangs
bei einem Fahrzeug. Dieses Ziel wird erreicht durch eine stoßabsorbierende
Vorrichtung gemäß dem kennzeichnenden
Teil des Patentanspruchs 1. Die stoßabsorbierende Vorrichtung
gemäß der Erfindung
umfasst einen Behälter
von flexibler Bauart, der in einer ursprünglichen ausgedehnten Ruheposition
mit Gas gefüllt
und dafür
bestimmt ist, zusammengedrückt
zu werden, wenn beim Aufprall eines Fahrzeuginsassen Energie absorbiert
wird. Die Tatsache, dass der Behälter
in seiner ursprünglichen Ruheposition
gefüllt
wird, bedeutet, dass bei der Aktivierung kein Durchdringen der inneren
Verkleidungswand des Fahrzeugs stattfindet. Der Behälter wird
vorzugsweise bei Start des Fahrzeugs aktiviert.
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Die
stoßabsorbierende
Vorrichtung gemäß der Erfindung
umfasst eine Einrichtung zum Zurückführen des
Behälters
in seine ursprüngliche,
ausgedehnte Ruheposition nach der Zusammendrückung des Behälters. Dies
bedeutet, dass der Behälter
nach einem anfänglichen
Aufprall in eine aktive Schutzposition zurückgeführt wird, bei der durch den
Behälter Energie
erneut absorbiert werden kann.
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Bei
einer bevorzugten Ausführungsform
umfasst die Einrichtung zum Zurückführen des
Behälters
in diese ursprüngliche,
ausgedehnte Ruheposition einen Drucktank, der mit dem flexiblen
Behälter durch
ein Ventilelement verbunden ist, das einen Arbeitsdruck für den flexiblen
Behälter
liefert. Bei einem anfänglichen
Aufprall wird der Behälter
verformt, während über ein
Auslassventil sein Inhalt teilweise oder vollstän dig entleert wird. Wenn der
Insasse aufgehört
hat, den Behälter
bei dem ursprünglichen
Aufprall zusammenzudrücken,
wird das Gas aus dem Drucktank nachgefüllt, und ermöglicht dem
Behälter seine
ursprüngliche
Gestalt ganz oder teilweise zurückzugewinnen,
bevor der nächste
Aufprall stattfindet.
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Gemäß einer
weiteren bevorzugten Ausführungsform
umfasst die Vorrichtung eine Steuereinheit, die dazu bestimmt ist, über ein
Lufteinlassventil den Arbeitsdruck als Funktion der Menge an Energie zu
regulieren, die der Behälter
absorbieren muss. Der Arbeitsdruck wird vorzugsweise gesteuert gemäß der Geschwindigkeit
des Fahrzeugs und dem Gewicht des Insassen. Dies bedeutet, dass
der flexible Behälter
steif genug gemacht werden kann, um ein Durchdringen durch den Insassen
zu verhindern, und dass der Behälter
so biegsam wie möglich
gemacht werden kann im Hinblick auf den verfügbaren Verformungsweg.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung ist der Arbeitsdruck des Behälters ein Überdruck. Wenn normaler Luftdruck
verwendet wird, wird keine Rückstellkraft
erzielt, nachdem der Behälter
von seinem Inhalt ganz oder teilweise entleert wurde. Es ist ferner
nicht ratsam, einen übermäßig hohen
Druck zu verwenden, da stark unter Druck gesetzte Behälter explodieren
können.
Ferner bedeutet ein hoher Arbeitsdruck, dass es länger dauert, den
Behälter
bei einem gegebenen Druck aus einem Drucktank zu füllen.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung liegt dieser Arbeitsdruck zwischen 1,05 und 3 bar über Atmosphärendruck,
vorzugsweise zwischen 1,6 und 2 bar über Atmosphärendruck.
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Die
Anmeldung bezieht sich auch auf ein Fahrzeug mit einem Druckluftliefersystem.
Gemäß dieser
Ausführungsform
ist der Drucktank, der den biegsamen Behälter speist, verbunden mit
dem vorhandenen Druckluftliefersystem des Fahrzeugs.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Die
Erfindung wird unten mehr im Detail anhand der Figuren der beigefügten Zeichnungen
beschrieben. Es zeigen:
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1 eine
schematische Ansicht eines Fahrzeugs, in dem eine stoßabsorbierende
Vorrichtung gemäß der Erfindung
verwendet wird,
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2 ein
schematisches Druck/Zeit-Diagramm einer Zusammenstoßfolge mit
zwei Aufprallvorgängen
durch einen Insassen,
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3 eine
stoßabsorbierende
Vorrichtung gemäß der Erfindung
im Detail,
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4 ein
Diagramm der Änderung
des Arbeitsdrucks als Funktion der Geschwindigkeit des Fahrzeugs,
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5 ein
Diagramm der Änderung
des Arbeitsdrucks in Beziehung zum Gewicht des Insassen, und
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6 ein
Diagramm des zulässigen,
genormten Volumenstroms aus den Luftauslassventilen als Funktion
der genormten Masse des Insassen oder der genormten Geschwindigkeit
des Fahrzeugs.
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ART(EN) ZUR DURCHFÜHRUNG DER ERFINDUNG
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1 zeigt
ein Fahrzeug 1. Das Fahrzeug 1 ist auf einem lasttragenden
Rahmen 2 aufgebaut, bei dem Radachsen 3 in herkömmlicher
Weise aufgehängt
sind. Der Rahmen trägt
auch ein Fahrerhaus 4. Das gezeigte Fahrzeug besteht aus
einem schweren Lastkraftfahrzeug. Die Erfindung kann an Fahrzeugen
aller Bauarten verwendet werden, ist aber höchst vorteilhaft bei für den Straßentransport
verwendeten schweren Lastfahrzeugen, wie z. B. dem Lastzug. Im Fahrerhaus 4 ist
ein Lenkrad 5 angebracht. Das Lenkrad 5 wird in üblicher
Weise von einer Lenksäule 6 getragen,
die mit Hilfe eines Halters 7 am Fahrzeug fest montiert
ist. Die Erfindung kann auch bei Fahrzeugen verwendet werden, bei
denen das Lenken elektronisch erfolgt. Hierbei wird die auf das
Lenkrad ausgeübte
Verriegelung durch einen Sensor angezeigt, der dann die Steuerung
des Fahrzeugs mit Hilfe von Servomotoren unternimmt, die durch den
Sensor gesteuert werden. In einem solchen Fall kann das Lenkrad
von einer schwächeren
Struktur als den Lenksäulen
getragen werden, die für
gewöhnlich heute
angetroffen werden.
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Ein
stoßabsorbierender
Insassenschutz 8 gemäß der Erfindung
ist in Fahrzeugbewegungsrichtung hinter der Lenksäule 6 angebracht.
Die stoßabsorbierende
Vorrichtung 8 umfasst einen Behälter 9 von flexibler
Bauart, der in einer ursprünglich
ausgedehnten Ruheposition mit Gas gefüllt ist. Die Teile des Behälters 9,
die vom Innenraum des Fahrerhauses aus sichtbar sind und einer Aufprallfläche für den Behälter entsprechen,
sind vorzugsweise durch ein Wandmaterial 10 bedeckt, das
für das
Fahrerhaus ausgewählt
ist. Auf der Aufprallfläche
ist das Wandmaterial 10 zusammen mit der Wand 11 des
Behälters
vorzugsweise so ausgebildet, dass es die Kraft auf die Oberfläche des
Behälters
verteilt. Zu diesem Zweck können
das Wandmaterial oder die Teile der Behälterwand, die an der Aufprallfläche anliegen, aus
einem verhältnismäßig steifen
Kunststoff oder Verbundmaterial hergestellt werden. Der Behälter 9 hat
wenigstens eine flexible Wand 12, die so ausgelegt ist,
dass sie bei einem Aufprall so verformt wird, dass der Behälter zusammengedrückt wird.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform
wird das Volumen des Behälters
unter der Verformung so verringert, dass der Druck im Behälter zunimmt.
Die flexible Wand 12 kann dann wesentlich dünner gemacht
werden als die Wand des Behälters
auf der Aufprallfläche.
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Die
stoßabsorbierende
Vorrichtung 8 hat erfindungsgemäß eine Einrichtung 13 zum
Zurückführen des
Behälters
in diese ursprüngliche,
ausgedehnte Ruheposition nach dem Zusammendrücken des Behälters. Bei
der in 1 und 2 gezeigten, bevorzugten Ausführungsform
umfasst diese Einrichtung einen Drucktank 14, der mit Hilfe
eines Lufteinlassventils 18 dazu dient, einen Arbeitsdruck
des flexiblen Behälters 9 zu
liefern. Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung hat der Behälter 9 weiterhin
ein oder mehrere Auslassventile 16. Sollte ein Insasse
gegen den flexiblen Behälter 9 geschleudert
werden, so wird dieser zusammengedrückt und der Druck erhöht. In diesem
Zustand öffnen
sich die Auslassventile, und wird Gas entleert. Sollte der Insasse
aufhören,
den Behälter 9 zusammenzudrücken, so
fällt der
Druck im Behälter 9 drastisch.
Der Gaszufuhrstrom durch das Lufteinlassventil 15 ermöglicht ein
erneutes Unterdrucksetzen des Behälters 9, wodurch dieser
in seine ursprüngliche, ausgedehnte
Position zurückgeführt werden
kann. Das Lufteinlassventil und/oder das Auslassventil werden ggf.
durch eine Steuereinheit 17 gesteuert. Die Steuereinheit 17 gewährleistet,
dass der Arbeitsdruck und/oder der Auslassstrom durch das Auslassventil 16 eingestellt
werden gemäß der Geschwindigkeit
des Fahrzeugs im Augenblick des Zusammenpralls und/oder gemäß dem Gewicht
des Insassen.
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Bei
der in 1 gezeigten Ausführungsform ist im Fahrerhaus 4 ein
Fahrersitz 18 angebracht. Die Lehne 19 des Fahrersitzes
hat an ihrem nach hinten weisenden Teil eine stoßabsorbierende Vorrichtung 20.
Diese stoßabsorbierende
Vorrichtung 20 umfasst auch einen flexiblen Behälter 21,
der über
ein Einlassventil 23 mit einem Drucktank 22 verbunden
ist. Bei Zusammendrückung
des Behälters 21 erfolgt
die Entleerung von Luft durch Auslassventile 24. Diese stoßabsorbierende
Vorrichtung dient als Schutz für einen
Fahrgast hinter dem Sitz 18 ggf. in einer Ruheposition
auf einem Wandbett 25.
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Im
Beispiel einer gezeigten Ausführungsform werden
die den stoßabsorbierenden
Vorrichtungen 8, 20 zugeordneten Drucktanks 14, 22 vom
Fahrzeugdruckluftsystem 26 gespeist. Dieses Druckluftsystem umfasst
einen Kompressor 27, der durch den Motor 28 des
Fahrzeugs angetrieben werden kann, oder ggf. aus einer oder mehreren
der Zylinderkammern der Brennkraftmaschine bestehen kann, die bei
speziellen Betriebsbedingungen für
den normalen Betrieb geschlossen wird bzw. werden und stattdessen zum
Liefern von Druckluft verwendet werden. Der Kompressor 27 speist
einen oder mehrere Haupttanks 30. Eine Druckluftleitung 29 verbindet
den Haupttank 30 mit den Drucktanks 14, 22,
die den stoßabsorbierenden
Vorrichtungen 8, 20 zugeordnet sind. Bei einer
alternativen Ausführungsform
kann der Haupttank 30 mit dem flexiblen Behälter 9, 21 unmittelbar
verbunden sein. Es ist jedoch vorteilhaft, den Drucktank für die stoßabsorbierende
Vorrichtung 8, 20 in unmittelbarer Nähe zum flexiblen
Behälter 9, 21 anzubringen,
da es erforderlich ist, über
die Möglichkeit
für ein
schnelles Füllen
des flexiblen Behälters
zu verfügen.
Zu diesem Zweck wird der Drucktank 14, 22 vorzugsweise
mit dem flexiblen Behälter 9, 21 mit
Hilfe einer Druckleitung 35, 36 verbunden, deren
Länge weniger
als 0,8 m, vorzugsweise 0,4 m, beträgt.
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2 zeigt
die Druckkurve in einem flexiblen Behälter als Funktion der Zeit
bei einem Zusammenprall mit zwei Stößen. Zur Zeit t = 0 trifft
ein Insasse einen flexiblen Behälter.
Während
eines anfänglichen Stoßes komprimiert
der Insasse während
ungefähr 200
ms den flexiblen Behälter.
Während
dieser Zeit steigt der Druck an aufgrund der Zusammendrückung des
Behälters.
Wenn der Insasse aufhört,
den Behälter
weiter zusammenzudrücken,
findet ein drastischer Druckabfall statt. Dies erfolgt dadurch, dass
keine weitere Zusammendrückung
mehr stattfindet und dass der Behälter zurückprallt, wenn er seine Gestalt
wieder zurückzugewinnen
sucht. Das Zuführen
von Gas ermöglicht
es dem Behälter,
seine ursprüngliche
Gestalt ganz oder teilweise zurückzugewinnen.
Die stoßabsorbierende
Vorrichtung ist vorzugsweise so ausgelegt, dass sie in einer Periode von
100 bis 500 ms wieder mit Gas gespeist wird. Die Figur zeigt auch
einen zweiten Stoß,
der auftritt, nachdem der gasgefüllte
Behälter
nachgefüllt
wurde.
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4 zeigt
ein Diagramm der Änderung
des Arbeitsdrucks als Funktion der Geschwindigkeit des Fahrzeugs.
Der Arbeitsdruck wächst
als Funktion der Geschwindigkeit. Gemäß der gezeigten Ausführungsform
wächst
der Arbeitsdruck linear als Funktion der Geschwindigkeit. 5 zeigt
ein Diagramm der Änderung
des Arbeitsdrucks bezogen auf das Gewicht des Insassen. Der Arbeitsdruck
wächst
als Funktion des Gewichts des Insassen. Bei einer bevorzugten Ausführungsform,
bei der der Arbeitsdruck als Funktion der Geschwindigkeit und des
Gewichts des Insassen variiert, kann der gesamte Arbeitsdruck Ptot
durch die Steuereinheit eingestellt werden auf Ptot = (P(Av) + P
(Am))/2, wobei P(Av) den Arbeitsdruck als Funktion der Geschwindigkeit,
gegeben durch das Diagramm in 4, und P(Am)
den Arbeitsdruck als Funktion des Gewichts des Insassen, gegeben
durch das Diagramm in 5, darstellen.
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6 zeigt
ein Diagramm der zulässigen, genormten
Volumenstroms durch die Auslassluftventile als Funktion der genormten
Masse des Insassen oder der genormten Geschwindigkeit des Fahrzeugs. Die
Geschwindigkeit ist vorzugsweise genormt für Geschwindigkeiten zwischen
0 und 80 km/h und die Masse des Insassen zwischen 20 kg und 120
kg. Der Strom ist für
eine gegebene Geschwindigkeit genormt, wobei dann eine Variation
des volumetrischen Auslassstroms um die genormte Zahl zugelassen
ist.
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Die
Erfindung ist nicht auf die oben angegebenen Ausführungsformen
beschränkt,
sondern kann innerhalb der folgenden Patentansprüche frei abgeändert werden.