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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Halteelement für Fahrradutensilien,
insbesondere auf einen Flaschenhalter, der dazu geeignet ist, dem
Fahrradrahmen zugeordnet zu werden und einfach die Utensilien während des
Fahrens zu transportieren.
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Die
Erfindung bezieht sich auch auf ein Verfahren zum Herstellen eines
solchen Elements.
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In
der nachfolgenden Beschreibung wird, zum Zwecke der Kürze, hauptsächlich der
Ausdruck "Flaschenhalter" verwendet, allerdings
ist beabsichtigt, mit einem solchen Ausdruck allgemeiner ein allgemeines
Halteelement für
Utensilien, wie beispielsweise Brillen, aufgerollte Regenschutzkleidung,
und dergleichen, anzugeben.
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Auf
dem Gebiet der Fahrräder
sich unterschiedliche Typen eines Flaschenhalters bekannt, die dazu
geeignet sind, die unterschiedlichen Anforderungen des Fahrradfahrers,
sowohl eines Profis als auch eines Amateurs, zufrieden zu stellen.
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Für einen
solchen Zweck ist es eine anhaltende Aufgabe der Hersteller, Flaschenhalter
herzustellen, die ermöglichen,
dass das Aussehen mit den Charakteristiken der Festigkeit und der
Zuverlässigkeit
des Produkts zusammen mit einer Verringerung des Gewichts und der
Eingrenzung der Herstellungskosten vereinigt wird.
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Bekannte
Flaschenhalter bestehen im Wesentlichen aus einem Teil, um die Flasche
zu halten, und aus einem Teil für
die Befestigung und Anbringung an dem Fahrradrahmen.
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Allgemein
bestehen in solchen Flaschenhaltern die zwei Teile aus einem einzelnen
Körper.
Flaschenhalter, bei denen sowohl das Halteteil als auch das Befestigungsteil
aus einem einzelnen, geformten, festen Metalldraht bestehen, der
den gesamten Rahmen bildet, in dem die Flasche aufgenommen wird,
sind umfangreich verfügbar.
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Der
Trend dahingehend, leichte Flaschenhalter herzustellen, hat zu einer
Entwicklung neuer Lösungen
geführt,
die leichtere und gleichzeitig festere Materialien verwenden.
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Beispiele
solcher Lösungen
sind in den Patenten
EP
1 208 031 B1 für
Elite und
EP 1 312
540 A2 für
den Anmelder beschrieben. Auch bilden, in solchen Lösungen,
sowohl das Befestigungsteil als auch das Halteteil einen einzelnen
Körper,
der aus Kohlefasern hergestellt ist.
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Die
Verwendung von Kohlefasern ermöglicht einerseits,
dass das gesamte Gewicht des Flaschenhalters verringert werden kann,
und ermöglicht gleichzeitig,
dass er bestimmte Charakteristiken in Bezug auf die mechanische
Festigkeit besitzt.
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In
der Lösung,
die in der
EP 1 208
031 B1 beschrieben ist, besteht das Halteteil aus zwei
Armen, die die Flasche längs
von oben nach unten umfassen. Sie laufen an dem Boden an einer Zone
zusammen, in der sie miteinander so verbunden sind, um eine Querhalterung
zu bilden, die als ein Halteteil für den Boden der Flasche dient.
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In
der Lösung,
die in der
EP 1 312
540 A2 beschrieben ist, besteht das Halteteil aus einem
im Wesentlichen ringförmigen
Element, das eine Öffnung definiert,
die für
ein einsetzbares Aufnehmen der Flasche geeignet ist und sie quer
in Bezug auf ihre eigene Achse umschließt.
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Die
beschriebenen Flaschenhalter haben allerdings den Nachteil der hohen
Produktionskosten, sowohl in Bezug auf lange Verarbeitungszeiten
als auch in Bezug auf den Abfall von sehr kostspieligem Material.
Solche Flaschenhalter sind tatsächlich
aus Schichten aus Kohlenstofffaservlies hergestellt, die zuerst
in die erwünschte
Form geschnitten werden müssen,
die allgemein sehr komplex ist. Dies bedeutet lange Verarbeitungszeiten
für das
Schneiden und gleichzeitig die Bildung von Ausschnitten aus Kohlenstofffaservlies,
die nicht weiter verwendet werden können, mit der Folge des Verlusts
dieses Materials. Allerdings ist es in einem darauf folgenden Arbeitsschritt
notwendig, die Schichten aus Kohlenstofffaservlies bzw. -gewebe
der erwünschten
Form in die Form gleichzeitig anzuordnen, und dies bringt auch lange
Verarbeitungsszeiten mit sich.
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Schließlich umfasst
das Formen eines einzelnen Körpers
die Verwendung von kompliziert geformten Formteilen, mit den sich
daraus ergebenden Problemen in Bezug auf die Produktionskosten davon.
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Nicht
zuletzt liegt der Nachteil solcher Flaschenhalter darin, dass ein
Bruch eines Teils davon bedeutet, dass sie vollständig ersetzt
werden müssen,
mit der sich daraus ergebenden Kostenfolge für den Fahrradfahrer.
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Die
US 6,059,245 offenbart ein
Halteelement für
ein Fahrradutensil (nämlich
einen Flaschenhalter), das ein Befestigungsteil für die Befestigung
an einem Fahrradrahmen und ein Halteteil, das einen Sitz zum Aufnehmen
der Flasche definiert, aufweist; wobei das Halteteil zumindest teilweise
integral mit dem Befestigungsteil ausgebildet ist und eine Hakenanordnung,
um das Halteteil um die Flasche herum zu klemmen, umfasst.
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Die
US 4,830,240 offenbart ein
Halteelement für
ein Fahrradutensil (nämlich
ein Flaschenhalter), das ein Befestigungsteil für die Befestigung an einem Fahrradrahmen
und ein Halteteil, das einen Sitz zum Aufnehmen der Flasche definiert,
aufweist; das Befestigungs- und das Halteteil liegen getrennt voneinander
vor und sind über
Verbindungseinrichtungen miteinander verbunden. Demzufolge offenbart
die
US 4,830,240 ein
Halteelement für
ein Fahrradutensil gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1. Sowohl das Befestigungs- als auch das Halteteil
sind durch Spritzgießen
eines Polymermaterials, verstärkt
durch Kohlestofffasern, Grafit, aromatischem Polyimid oder Glas,
hergestellt; die Spritzgießtechnik
bringt mit sich, dass die Fasern, die verwendet werden, um das Material
zu verstärken,
nur sehr kurze Fasern sein können.
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Eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist diejenige, die vorstehend
erwähnten
Nachteile zu beseitigen.
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Eine
erste Aufgabe der Erfindung ist diejenige, einen Flaschenhalter
herzustellen, der ermöglicht,
dass die Verfahren vereinfacht werden und die Verarbeitungszeiten,
die notwendig sind, um ihn herzustellen, verringert werden, mit
der sich daraus ergebenden Verringerung der Produktionskosten in
Bezug auf bekannte Flaschenhalter.
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Eine
andere Aufgabe der Erfindung ist diejenige, einen Flaschenhalter
herzustellen, der ermöglicht,
dass der Materialabfall eingeschränkt wird und deshalb die Verwendung
von Ausgangsmaterialien, um ihn herzustellen, optimiert wird.
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Solche
Aufgaben werden durch ein Halteelement für Fahrradutensilien nach Anspruch
1 gelöst; bevorzugte
Ausführungsformen
sind in den Ansprüchen
2 bis 28 angegeben.
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In
vorteilhafter Weise sind die zwei Teile, die das Halteelement der
Erfindung bilden, getrennt voneinander hergestellt, um dann zum
Zeitpunkt der Montage zusammengebaut zu werden, was eine Verringerung
der Herstellungszeit ermöglicht.
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Insbesondere
wird die Verringerung in der Herstellungszeit und den Kosten durch
ein Verfahren nach Anspruch 30 erreicht; bevorzugte Ausführungsformen
sind in den Ansprüchen
31 bis 39 angegeben.
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Ein
solcher Schneidvorgang wird zusammen mit dem rohrförmigen Element
wiederholt, was zu einer Vielzahl von Teilen des Halteelements in
einem einzelnen Schritt führt.
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Entsprechend
einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung ist das Halteteil ringförmig geformt, wogegen eine
elastische Dehnungszone die Oszillation des Halteteils in Bezug
auf das Befestigungsteil von einer ersten zu einer zweiten Position zulässt. Eine
solche zweite Position wird durch das ringförmige Teil dann eingenommen,
wenn das Utensil in den Sitz eingesetzt ist und zugelassen wird, dass
es darin verriegelt wird.
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Die
Verbindungseinrichtungen bestehen vorzugsweise aus Schraubteilen,
wogegen das Befestigungsteil, an dem Boden, einen Haltebereich für den Boden
des Utensils darstellt, und, an der Oberseite, eine elastische deformierbare
Finne aufweist, die dichtend auf dem Utensil dann aufsitzt, wenn
es in den Sitz eingesetzt ist.
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Vorzugsweise
besteht das ringförmige
Halteteil aus einem strukturellen Verbundmaterial, wogegen das Befestigungsteil
aus einem verstärkten Kunststoffmaterial
besteht.
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Mit
strukturellem Verbundmaterial ist allgemein ein Material gemeint,
das aus einer Matrix eines Polymermaterials besteht, in dem lange,
strukturelle Fasern eingesetzt sind, d. h. mit einer Länge, die
größer als
ein Millimeter ist, um dem Verbund hohe mechanische Eigenschaften
zu geben. Die Matrix des Polymermaterials des Verbunds kann aus
einem thermisch härtenden
Kunststoffmaterial oder einem thermoplastischen Material bestehen,
mit unterschiedlichen bekannten Herstellungsverfahren entsprechend
dem ausgewählten
Material.
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Mit
verstärktem
Kunststoffmaterial ist ein Material gemeint, das aus einem Polymermaterial
besteht, zu dem strukturelle Verstärkungselemente, gewöhnlich Pulver,
Granulate oder kurze Fasern, d. h. von einer Größe, die kleiner als fünf Millimeter
ist, hinzugegeben sind.
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Das
Verfahren zum Herstellen der Teile des Halteelements sieht, entsprechend
einer bevorzugten Ausführungsform,
die Bildung des rohrförmigen Elements
durch dessen Formung in einer Form vor. In einem solchen Fall ist
eine vorgegebene Anzahl von Schichten aus Strukturfasern, eingesetzt
in einer Matrix aus Polymermaterial, in einer rohrförmigen Anordnung
in der Form angeordnet und wird in einer Haftung, während einer
Retikulation, über
den Druck, der durch einen aufgeblasenen Sack, der darin angeordnet
ist, aufgebracht wird, gehalten.
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Weitere
Charakteristika und Vorteile der Erfindung werden aus der nachfolgenden
Beschreibung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen ersichtlicher
werden, die nur als ein nicht einschränkendes Beispiel vorgesehen
sind.
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1 stellt
eine isometrische Ansicht des Flaschenhalters der Erfindung, angebracht
an einem Fahrradrahmen, dar;
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2 stellt
eine isometrische Explosionsansicht des Flaschenhalters der Erfindung
der 1 dar;
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3 stellt
den Flaschenhalter der Erfindung mit der darin eingesetzten Flasche
dar;
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4 stellt
eine Explosionsansicht einer anderen Ausführungsform des Flaschenhalters
der Erfindung dar;
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5 und 6 stellen
einige Herstellungsschritte der Teile des Flaschenhalters entsprechend einer
ersten Ausführungsform
des Verfahrens der Erfindung dar;
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7 und 8 stellen
eine andere Ausführungsform
des Verfahrens, das in den 5 und 6 gezeigt
ist, dar;
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9 stellt
ein halb verarbeitetes Produkt relativ zu dem Halteteil des Flaschenhalters
der Erfindung, erhalten entsprechend den Schritten, die in den 5 und 6 oder
auch in den 7 und 8 dargestellt
sind, dar;
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10 stellt
eine Variante des halb verarbeiteten Produkts der 9 dar;
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11 stellt
das halb verarbeitete Produkt relativ zu dem Befestigungsteil des
Flaschenhalters der Erfindung, erhalten entsprechend den Schritten, die
in den 5 und 6 oder auch in den 7 und 8 dargestellt
sind, dar.
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Der
Flaschenhalter der Erfindung ist in den 1 bis 3 dargestellt,
wo er insgesamt mit 1 bezeichnet ist.
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Der
Flaschenhalter 1 ist, in 1, so dargestellt,
dass er an dem Rahmen 2 eines Fahrrads montiert ist. Er
besteht, wie am deutlichsten in 2 gesehen
werden kann, im Wesentlichen aus einem Befestigungsteil 3 für die Befestigung
an dem Rahmen 2 des Fahrrads und einem Halteteil 4,
das dem Befestigungsteil 3 zugeordnet ist. Das Halteteil 4 definiert
einen Sitz 5 mit einem im Wesentlichen kreisförmigen Querschnitt,
der den Körper
der Flasche 10 anpasst. Ein solcher Querschnitt kann entsprechend unterschiedlicher
Anordnungen ausgewählt
werden, falls beabsichtigt ist, dass das Utensil, das eingesetzt werden
soll, eine unterschiedliche Form annimmt.
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Das
Befestigungsteil 3 und das Halteteil 4 sind, entsprechend
der Erfindung, miteinander über Verbindungseinrichtungen,
die insgesamt mit 6 bezeichnet sind, verbunden, und bestehen
aus einer Schraube 7, die so angeordnet ist, dass sie durch
Löcher 17, 18 hindurchführe, die
jeweils in dem Halteteil 4 und dem Befestigungsteil 3 gebildet
sind. Anstelle der Schraube 7 kann, in unterschiedlichen
Ausführungsformen,
eine äquivalente,
bekannte Verbindungseinrichtung verwendet werden, ähnlich zum Beispiel
von Nieten, oder auch eine Klebesubstanz.
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Das
Halteteil 4 ist vorzugsweise aus einem strukturellen Verbundmaterial
und insbesondere aus langen, strukturellen Kohlenstofffasern, die
in einer Matrix aus thermisch härten dem
Kunststoffmaterial eingesetzt sind, wie beispielsweise einem Verbundmaterial,
das herkömmlich
als "Kohlefaser" bekannt ist, hergestellt.
Das Befestigungsteil 3 ist aus einem Kunststoffmaterial
und insbesondere aus einem thermoplastischen Material, verstärkt mit
Granulaten aus Glas, gebildet. Die Verwendung solcher Materialien ermöglicht,
besondere Charakteristiken einer strukturellen Festigkeit, die dem
Halteteil 4 und dem Befestigungsteil 3 gegeben
werden kann, und ermöglicht gleichzeitig,
dass das Gewicht für
das Halteteil 1 sehr niedrig gehalten werden kann. Es sollte
allerdings verständlich
sein, dass in anderen Ausführungsformen
unterschiedliche Kombinationen von Materialien für die Teile 3 und 4 vorgesehen
werden können. Zum
Beispiel können
beide Teile 3, 4 aus einem strukturellen Verbundmaterial
gebildet sein oder können
auch beide aus einem verstärkten
oder nicht verstärkten
Kunststoffmaterial hergestellt sein oder das Halteteil 4 kann
auch aus einem Kunststoffmaterial hergestellt sein oder das Befestigungsteil 3 kann auch
aus einem Verbundmaterial hergestellt sein.
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Weiterhin
können
die langen strukturellen Fasern des Verbundmaterials alternativ
unter Glasfasern, Aramiffasern, Keramikfasern, oder irgendeiner Kombination
davon, ausgewählt
werden. In derselben Art und Weise können die nicht strukturellen
Elemente des verstärkten
Kunststoffmaterials unter kurzen Kohlenstofffasern, kurzen Glasfasern,
Mineralien, oder irgendeiner Kombination davon, ausgewählt werden.
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Die
vorstehend angegebenen Materialien, um die Teile herzustellen, die
das Halteelement der Erfindung bilden, besitzen in vorteilhafter
Weise eine spezifische Dichte von weniger als 2,5 kg/dm3.
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Sofern
das Halteteil 4 betroffen ist, ist es im Wesentlichen ringförmig geformt
und erstreckt sich quer in Bezug auf die Achse 8 der Erstreckung
des Befestigungsteils 3. Insbesondere ist das Befestigungsteil 3 integral
mit dem Rahmen 2 über
Schraubenbefestigungsmittel gebildet, die aus einer ersten Schraube 7,
die so angeordnet ist, dass sie durch die vorstehend angegebenen
Löcher 17, 18 hindurchfährt, die
jeweils in dem Halteteil 4 und in dem Befestigungsteil 3 gebildet
sind, und einer zweiten Schraube 10, die so angeordnet
ist, dass sie durch ein Loch 19 hindurchfährt, das
in dem Befestigungsteil 3 gebildet ist, aufgebaut sind.
Solche Schrauben 7, 10, die in entsprechende Gewindelöcher, die
in dem Rahmen 2 vorhanden sind, was nicht in den Figuren
dargestellt ist, ein greifen, ermöglichen die Befestigung an
zwei Punkten des Halteelements 1 des Rahmens 2.
Es sollte angemerkt werden, dass die Schraube 7 eine doppelte
Funktion sowohl eines Verbindens des Halteteils 4 an dem
Befestigungsteil 3 als auch einer Befestigung des Halteelements 1 an
dem Fahrrad 2 besitzt. Es ist klar, dass die Schraubenbefestigungseinrichtungen
in unterschiedlichen Lösungen
durch unterschiedliche, allerdings äquivalente, Einrichtungen, ähnlich zum
Beispiel einer Klemme, ersetzt werden könnten.
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Das
Halteelement der Erfindung 1 bildet eine elastische Dehnungszone,
die insgesamt mit 9 bezeichnet ist, die die Oszillation
des ringförmigen
Teils 4 in Bezug auf das Halteteil 3, von einer
ersten Ruheposition zu einer zweiten Halteposition, ermöglicht, wie
dies deutlicher nachfolgend gezeigt wird.
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Die
elastische Dehnungszone 9 ist in dem Halteteil 4 nahe
der Verbindungszone mit dem Befestigungsteil 3 ausgebildet
und wird über
die Verringerung des Materials, das seine Struktur bildet, erhalten.
Der Körper
des ringförmigen
Elements 4 besitzt, für
einen solchen Zweck, eine Durchgangsöffnung 11, wobei die
Größe davon
geeignet in der Design-Phase
ausgewählt
wird, um die vorstehend angegebenen Oszillationen des Halteteils 4 zu
ermöglichen
und gleichzeitig die Charakteristiken einer Festigkeit und eine
Härte des
Bauteils 1 sicherzustellen.
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Die
erwünschte
Elastizität
kann in den unterschiedlichen Ausführungsvarianten, in unterschiedlichen
Arten und Weisen, erreicht werden, zum Beispiel dadurch, dass eine
solche Zone mit einem Material mit elastischen Charakteristika oder
auch durch eine Verringerung in der Dicke des Materials in Bezug
auf die Dicke des Halteteils 4 ausgebildet wird.
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In
anderen Fällen
kann die elastische Dehnungszone 9 in dem Befestigungsteil 3,
anstelle davon, dass sie in dem Halteteil 4 gebildet wird,
gebildet werden.
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Auch
ist ein Abstandselement 12, das auch aus einem Kunststoffmaterial
gebildet ist, das zwischen dem Halteteil 4 und dem Rahmen 2 angeordnet
ist, vorhanden, das die korrekte Montage des Halteelements 1 an
dem Rahmen 2 ermöglicht.
Das Abstandselement 12 zeigt tatsächlich eine freie Zone 13,
die erzeugt wird, wie dies in 1 gesehen
werden kann, die die Oszillation des Halteteils 4 ohne eine
gegenseitige Beeinflussung mit dem Rahmen 2 ermöglicht.
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Soweit
das Befestigungsteil 3 betroffen ist, zeigt dieses eine
wesentliche Längserstreckung
entlang der Achse 8 und besitzt, an dem Boden, einen Halteabschnitt 14 in
der Form eines Anhangs, der sich senkrecht zu der Achse 8 erstreckt.
Der Halteabschnitt 14 wirkt als ein Träger für die Flasche 20, wenn
sie in dem Sitz 5 eingesetzt ist. Das Befestigungsteil 3 zeigt
auch, an der Oberseite, eine elastisch deformierbare Haltefinne 15,
die sich zu dem Sitz 5 zum Aufnehmen der Flasche 20 hin
erstreckt.
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Entlang
des Körpers
des Befestigungsteils 3 sind auch Durchgangsöffnungen 21, 22, 23, 24 gebildet,
die ermöglichen,
dass das Gewicht des Befestigungsteils 3 und deshalb des
Halteelements 1 verringert wird. Die Durchgangsöffnung 21,
die an der Oberseite nahe der Haltefinne 15 gebildet ist,
ermöglicht
auch, dass der Finne 15 selbst die gewünschte Elastizität gegeben
werden kann. Es ist klar, dass, in unterschiedlichen Ausführungsformen,
die Anzahl und die Form solcher Öffnungen
wie auch immer sein kann. Oder es ist auch möglich, dass solche Öffnungen
nicht vorhanden sind, um den Befestigungsteil eine volle Struktur
zu geben.
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Aus
der Sicht der Handhabung ist, wie die 1 und 3 zeigen,
wenn die Flasche 20 nicht in das Halteelement 1 eingesetzt
ist, der Sitz 5 mit seiner Achse 15 in Bezug auf
die Achse 8 des Befestigungsteils 3 geneigt, was
eine erste Ruheposition für
das ringförmige
Halteteil 4 definiert.
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Die
Positionierung der Flasche 20 in dem Halteelement 1 findet
im Wesentlichen durch deren Einsetzen in den Sitz 5 entlang
der Richtung, die durch die Achse 17 definiert ist, statt.
Während
eines solchen Einsetzens gelangen die Wände der Flasche 20 in
Kontakt mit der Innenwand des ringförmigen Halteteils 4,
wogegen der Boden der Flasche 20 entlang des Befestigungsteils 3 gleitet,
bis er gegen den Haltebereich 14 anstößt. Gleichzeitig oszilliert
das ringförmige
Teil 4 um die elastische Dehnungszone 9, das sich
von der ersten Ruheposition aus, die in 1 dargestellt
ist, zu einer zweiten Endposition, wie sie in 3 dargestellt
ist, bewegt. In der Endposition liegt die Achse 17 des
Sitzes 5 im Wesentlichen parallel zu der Achse 8 des
Befestigungsteils 3. Die Flasche 20 wird in einer
eingesetzten Position aufgrund der elastischen Zugkraft des ringförmigen Teils 4,
die durch die elastische Dehnungszone 9 aufgebracht wird,
gehalten. Die deformierbare Fin ne 15 verbessert auch das
Halten der Flasche 20 in deren Position, die gegen deren äußere Fläche und
insbesondere gegen die ringförmige
Vertiefung 16 anstoßen.
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In 4 ist
eine andere Ausführungsform der
Erfindung dargestellt, die sich von der vorherigen Ausführungsform
dahingehend unterscheidet, dass das Abstandselement 112 einen
einzelnen Körper mit
dem Befestigungsteil 103 bildet und in vorteilhafter Weise
durch einen einzelnen Formungsschritt durch Gießen eines Kunststoffmaterials
erhalten ist.
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Es
ist anhand desjenigen, was bis hier angegeben worden ist, deutlich,
dass das Halteteil, das das Halteelement der Erfindung bildet, ein
gesondertes Teil bis zu einer Montage bildet, und dies ermöglicht ein
Herstellungsverfahren zum Abstimmen der Finne, was zu Vorteilen
in Bezug auf die Herstellungszeit und die Herstellungskosten führt.
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Das
Verfahren sieht die Realisierung eines rohrförmigen Elements 50 vor,
wie es in 9 zu sehen ist, mit einer wesentlichen
Längserstreckung
entlang einer Hauptrichtung X, in der die äußere Fläche eine Form darstellt, die
dem Profil des Halteteils 4 folgt. Eine solche Form wird
aufeinanderfolgend für die
gesamte Länge
des rohrförmigen
Elements 50 wiederholt, um eine Vielzahl von Halteteilen 4 zu
bilden, in denen jeweilige Begrenzungslinien 4a, 4b definiert
sind, die die Seitenkanten davon definieren. Die geformte äußere Fläche des
rohrförmigen
Elements 50 wird einem Schneidschritt entlang der Linien 4a, 4b unterworfen,
um eine Vielzahl von Halteteilen 4 zu erhalten. Gleichzeitig,
oder auch danach, werden das Durchgangsloch 11 und das
Loch 17 an dem Körper
jedes Halteteils 4 gebildet.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
wird das Halteteil 4, wie angegeben ist, aus einem strukturellen
Verbundmaterial hergestellt, wobei aus diesem Grund das rohrförmige Element 50 auch
aus demselben Material hergestellt werden muss. Eine erste Ausführungsform
des rohrförmigen
Elements 50 ist in den 5 und 6 dargestellt,
in der es durch Formen in einer Form erhalten ist. Der erste Schritt
sieht die Aufbringung einer vorgegebenen Anzahl von Schichten 102 aus
Strukturfasern, die in einer Matrix eines Polymermaterials eingebettet
sind, auf der inneren Fläche
eines ersten Teils 101 einer Form 100 vor. Ein
aufblasbarer Sack 103 ist auf diesen Schichten 102 angeordnet,
wogegen eine zweite Anzahl von Schichten 105 aus Strukturfasern,
die in einer Matrix aus Kunststoffmaterial eingebettet sind, auf
der Innenfläche
der zweiten Hälfte 104 der
Form 100 aufgebracht ist. Die zwei Teile 101, 104 der
Form 100 werden dann sehr nahe zusammen gebracht und der
Sack 103 wird aufgeblasen, damit die Schichten 102, 105 an
den Innenflächen
der zwei Teile 101, 104 der Form 100 ankleben,
wie dies in 6 zu sehen ist. Die Temperatur
der Form wird dann angehoben, und zwar über bekannte Heizeinrichtungen,
bis zu einem Wert, der die Retikulation des Polymermaterials der
Matrix, die die Schichten 102, 105 bildet, ermöglicht.
Schließlich
werden die zwei Teile 101, 104 der Form 100 voneinander
getrennt, um das rohrförmige Element 50 zu
entfernen, bereit, um es darauf folgenden Schneidvorgängen zu
unterwerfen, wie dies zuvor angegeben ist.
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Eine
zweite Ausführungsform
des rohrförmigen
Elements 50 ist in den 7 und 8 dargestellt.
Der erste Schritt sieht die Aufbringung einer vorbestimmten Anzahl
von Schichten 202 auf Strukturfasern, die in einer Matrix
eines Polymermaterials eingebettet sind, auf der äußeren Fläche eines
thermisch dehnbaren Kerns 203 vor. Der Kern 203,
umgeben durch die Schichten 202, ist innerhalb der Ausnehmung
dieser zwei Hälften 101, 104 angeordnet, die
die Form 100 definieren. Die Form 100 wird geschlossen
und die Temperatur der Form wird dann bis zu einem Wert angehoben,
der die Retikulation des Polymermaterials der Matrix, das die Schichten 202 bildet,
ermöglicht.
Zu diesem Zeitpunkt hält
der Kern 203, sich ausdehnend, die Schichten 202 klebend
gegen die inneren Flächen
der zwei Teile 101, 104 der Form 100.
Schließlich
werden die zwei Teile 101, 104 der Form 100 voneinander
entfernt, um das rohrförmige
Element 50 zu entfernen, bereit, den beschriebenen Schneidvorgängen unterworfen
zu werden. Der Kern 203 wird dann von dem rohrförmigen Element 50 entfernt,
vor oder gleich nach dem Schneidvorgängen.
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Soweit
die Schneidvorgänge
betroffen sind, können
sie in vorteilhafter Weise durch einen Hochdruckwasserstrahl, der
abrasive Teilchen einsetzt, der auf die Kurven, die durch die Begrenzungslinien 4a, 4b des
rohrförmigen
Elements 50 definiert sind, konzentriert werden, vorgenommen
werden.
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In 10 ist
ein rohrförmiges
Element 150 dargestellt, das zum Beispiel entsprechend
einer der zwei Techniken, die in 4 bis 8 dargestellt sind,
erhalten ist, die dazu verwendet werden, eine Vielzahl von Halteelementen
herzustellen, wobei die Begrenzungslinien 154a, 154b eine
unterschiedliche Abfolge gegenüber
den vorherigen haben.
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Mit
einer solchen Anordnung wird ein Halteelement 154 erhalten,
bei dem die zwei verlängerten Arme 155, 156 definiert
sind, die die Flasche 20 umgreifen, wenn sie eingesetzt
ist, und zwar in Längsrichtung
im Wesentlichen über
die gesamte Länge, und
sie durch den unteren Ansatz 154 halten.
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In 11 ist
ein rohrförmiges
Element 250 dargestellt, das zum Beispiel entsprechend
einer der zwei Techniken, die in den 4 bis 8 dargestellt
sind, erhalten ist, das dazu verwendet wird, eine Vielzahl von Befestigungselementen 3 herzustellen.
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Schließlich können die
rohrförmigen
Elemente 50, 150 und 250 durch Spritzgießen von
strukturellen Verbundmaterialien gebildet werden, eine Technik,
die das Einsetzen in die Form, unter einem Zufall oder in einer
vorgegebenen Reihenfolge, von kleinen Flächen aus strukturellen Fasern
oder aus dreidimensionalen Kompositionen der strukturellen Fasern
vorsieht.