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DE60316095T2 - Automatische Analysevorrichtung - Google Patents

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DE60316095T2
DE60316095T2 DE60316095T DE60316095T DE60316095T2 DE 60316095 T2 DE60316095 T2 DE 60316095T2 DE 60316095 T DE60316095 T DE 60316095T DE 60316095 T DE60316095 T DE 60316095T DE 60316095 T2 DE60316095 T2 DE 60316095T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
reagent
liquid level
pipetting probe
vessel
sample
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60316095T
Other languages
English (en)
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DE60316095D1 (de
Inventor
Masato Ishizawa
Yohichi Aruga
Kazumi Kusano
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hitachi High Tech Corp
Original Assignee
Hitachi High Technologies Corp
Hitachi High Tech Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hitachi High Technologies Corp, Hitachi High Tech Corp filed Critical Hitachi High Technologies Corp
Publication of DE60316095D1 publication Critical patent/DE60316095D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE60316095T2 publication Critical patent/DE60316095T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N35/00Automatic analysis not limited to methods or materials provided for in any single one of groups G01N1/00 - G01N33/00; Handling materials therefor
    • G01N35/10Devices for transferring samples or any liquids to, in, or from, the analysis apparatus, e.g. suction devices, injection devices
    • G01N35/1009Characterised by arrangements for controlling the aspiration or dispense of liquids
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
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    • G01N35/1009Characterised by arrangements for controlling the aspiration or dispense of liquids
    • G01N35/1016Control of the volume dispensed or introduced
    • G01N2035/1018Detecting inhomogeneities, e.g. foam, bubbles, clots
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
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    • G01N35/1009Characterised by arrangements for controlling the aspiration or dispense of liquids
    • G01N2035/1025Fluid level sensing
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
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    • Y10T436/00Chemistry: analytical and immunological testing
    • Y10T436/25Chemistry: analytical and immunological testing including sample preparation
    • Y10T436/2575Volumetric liquid transfer

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Description

  • Hintergrund der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine automatische Analysevorrichtung, die automatisch qualitative/quantitative Analysen von Blut-, Urin- und sonstigen biologischen Proben durchführt, und insbesondere auf eine automatische Analysevorrichtung, die eine Funktion zum Abgeben einer Flüssigkeit aus einem Gefäß in ein anderes mit einer Pipettiersonde aufweist.
  • Die automatische Analysevorrichtung gibt eine Blut-, Urin- oder sonstige biologische Probe aus einem Gefäß in ein Reaktionsgefäß, gibt sodann ein Reagens aus seinem Gefäß in das Reaktionsgefäß, das die abgegebene biologische Probe enthält, und misst die Farbänderungen in einem Gemisch der Probe und des Reagens mit einem Photometer oder einer anderen Messeinrichtung.
  • Wenn die Probe und das Reagens abgegeben werden sollen, wird das Ende einer Pipettiersonde in die abzugebende Flüssigkeit eingetaucht. Je größer die Eintauchtiefe, desto größer die Menge der auf der Außenwand der Sonde anhaftenden Flüssigkeit und desto größer der Grad der Verunreinigung zwischen verschiedenen Proben und Reagenzien. Ein allgemein angewendetes Verfahren zur Verringerung der Eintauchtiefe der Pipettiersonde besteht darin, das Absenken der Sonde zu stoppen, wenn sich ihr Ende kurz unter dem Flüssigkeitsspiegel befindet, nachdem der Spiegel der enthaltenen Flüssigkeit erfasst worden ist, und dann eine solche Betriebssteuerung durchzuführen, um eine spezifizierte Flüssigkeitsmenge zum Überführen in die Sonde anzusaugen. In diesem Fall ist ein Verfahren zum exakten Erfassen des Flüssigkeitsspiegels wesentlich. Zu diesem Zweck sind verschiedene Verfahren vorgeschlagen worden, darunter ein Verfahren zum Messen von Änderungen der Kapazität zwischen einer Pipettiersonde und einer Flüssigkeit und ein Verfahren zum Messen von Änderungen des Drucks in einer Pipettiersonde.
  • Während eine Probe oder ein Reagens abgegeben wird, kann die umgebende Luft eingesaugt werden, so dass sich Blasen auf dem Flüssigkeitsspiegel bilden. In diesem Fall kann ein Kapazitätsmessverfahren (das sich eine deutliche Kapazitätsänderung zunutze macht, die auftritt, wenn eine Pipettiersonde mit einer Flüssigkeit in Kontakt kommt) fälschlicherweise zu dem Ergebnis kommen, dass der Flüssigkeitsspiegel erreicht ist, wenn die Pipettiersonde mit der Blasenoberfläche in Kontakt kommt, wodurch es unmöglich ist, eine spezifizierte Menge des Reagens oder der Probe abzugeben. Die in der japanischen Patent-Offenlegungsschrift Hei 148207 beschriebene automatische Analysevorrichtung verfügt über eine Funktion zum Ausschalten einer Flüssigkeitsspiegel-Erfassungsschaltung, damit nicht fälschlicherweise eine Blase als der Flüssigkeitsspiegel erfasst wird, und umfasst eine Einrichtung zum Berechnen der nötigen Pipettiersonden-Absenkposition, um den Kontakt zwischen einem Reagens oder einer anderen Flüssigkeit in einem Reaktionsröhrchen und der Pipettiersonde zum Abgeben der Probe entsprechend der zuvor in das Reaktionsröhrchen gegebenen Menge des Reagens oder der anderen Flüssigkeit zu minimieren, und zum Stoppen des Absenkens der Pipettiersonde entsprechend dem berechneten Wert.
  • Einige Reagenzien enthalten Bestandteile, die sich leicht absetzen, sowie einen grenzflächenaktiven Stoff, der zur Blasenbildung neigt. Um mit einem solchen Reagens konstante Analyseergebnisse zu erhalten, muss es während des Analysevorgangs der Analysevorrichtung in regelmäßigen Abständen umgerührt werden, um eine einheitliche Konzentration des Reagens in dem Reagenzgefäß zu erhalten. Daher bilden sich nach einem solchen Umrühren Blasen auf dem Flüssigkeitsspiegel des Reagens. Nachdem das Umrühren eine bestimmte Anzahl von Malen wiederholt worden ist, kann sich eine Schicht von Blasen auf dem Reagens-Flüssigkeitsspiegel gebildet haben.
  • Wenn versucht wird, den Reagens-Flüssigkeitsspiegel in dem Reagenzgefäß zu erfassen, kann folglich die Blasenschicht fälschlicherweise anstelle des wahren Reagens-Flüssigkeitsspiegels erfasst werden, so dass ein Abgabevorgang gestartet wird, bevor das Ende der Sonde den Flüssigkeitsspiegel erreicht. Mit anderen Worten können Reagensblasen anstelle der Reagensflüssigkeit abgegeben werden, so dass eine unzureichende Reagensmenge abgegeben wird. Letztlich kann es dadurch zu Analysefehlern kommen.
  • Bei dem im vorstehenden Patentdokument 1 beschriebenen Verfahren wird die in ein Reaktionsröhrchen abgegebene Menge eines Reagens oder einer sonstigen Flüssigkeit verwendet, um den Spiegel des Reagens oder der sonstigen Flüssigkeit in dem Reaktionsröhrchen zu berechnen. Dieses Verfahren kann den Reagens-Flüssigkeitsspiegel jedoch nicht berechnen, wenn sich auf dem Spiegel einer anfangs in einem Reagenzgefäß enthaltenen Reagensflüssigkeit Blasen befinden.
  • EP 526210 beschreibt eine Analysevorrichtung nach dem Oberbegriff von Anspruch 1.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Daher ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung die Bereitstellung einer automatischen Analysevorrichtung, die eine Einrichtung zum Erfassen des Flüssigkeitsspiegels aufweist, auch wenn die in einem Reagenzgefäß enthaltene Reagensflüssigkeit Blasen bildet.
  • Der Spiegel eines Reagens in einem Reagenzgefäß weist gewöhnlich unmittelbar nach dem Einsetzen des Reagenzgefäßes in eine automatische Analysevorrichtung keine Blasenbildung auf. Später wird das Reagens jedoch während des Analysebetriebs der automatischen Analysevorrichtung in regelmäßigen Abständen umgerührt, um eine einheitliche Konzentration des Reagens in dem Reagenzgefäß zu erhalten. Bei jedem regelmäßigen Umrühren tritt Blasenbildung auf, so dass die Flüssigkeitsspiegel-Erfassungsoperation fehlerhaft wird. Zur Erreichung des vorstehend genannten Ziels stellt die vorliegende Erfindung eine automatische Analysevorrichtung bereit, die in der Lage ist, die Änderungen des Flüssigkeitsspiegels zu speichern, die auftreten, wenn das Abgeben mit einer begrenzten Anzahl von Rührvorgängen durchgeführt wird, die späteren Änderungen des Flüssigkeitsspiegels zu extrapolieren und den gegenwärtigen Flüssigkeitsspiegel abzuschätzen, auch wenn Blasenbildung vorliegt.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • Weitere Ziele und Vorteile der Erfindung werden aus der nachstehenden Beschreibung der Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen ersichtlich.
  • 1 zeigt ein Schemadiagramm des Gesamtaufbaus einer automatischen Analysevorrichtung nach der vorliegenden Erfindung.
  • 2 zeigt, wie sich der Reagens-Flüssigkeitsspiegel bei Blasenbildung ändert und wie sich der ideale Reagens-Flüssigkeitsspiegel ändert.
  • 3 zeigt Änderungen des Reagens-Flüssigkeitsspiegels nach der vorliegenden Erfindung.
  • 4 zeigt Änderungen des Reagens-Flüssigkeitsspiegels nach der vorliegenden Erfindung und optimierte Änderungen des Reagens-Flüssigkeitsspiegels.
  • Ausführliche Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
  • Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nachstehend anhand der anliegenden Zeichnungen beginnend mit 1 beschrieben.
  • 1 zeigt ein Schemadiagramm des Abgabemechanismus einer allgemeinen automatischen Analysevorrichtung. Weil die Funktionen der in der Abbildung gezeigten Komponenten in der Technik bekannt sind, werden sie hier [nicht] im Detail beschrieben. Ein Probenahmearm 2 eines Probenahmemechanismus 1 bewegt sich nicht nur auf und ab, sondern dreht sich auch. Der Probenahmearm 2 weist eine Sonde 105 auf, die an dem Probenahmearm 2 befestigt ist, saugt eine Probe 7 in ein Probengefäß 101 ein, das auf einem Probenteller 102 angeordnet ist, der sich sowohl im Uhrzeigersinn als auch gegen den Uhrzeigersinn dreht, und gibt dann die angesaugte Probe in ein Reaktionsgefäß 106 ab. Wie aus der Abbildung ersichtlich, gestattet ein üblicherweise verwendeter Aufbau ein universelles Layout, bei dem das Probengefäß 101 direkt auf dem Probenteller 102 oder an einem Teströhrchen (nicht gezeigt) angeordnet werden kann.
  • Der Aufbau der in 1 gezeigten automatischen Analysevorrichtung wird nachstehend beschrieben. Reagenzflaschen 112 für mehrere durchzuführende Analysen sind auf einem frei drehbaren Reagenzteller 125 angeordnet. Eine Reagens-Pipettiersonde 110, die an einem beweglichen Arm befestigt ist, gibt eine spezifizierte Reagensmenge aus einer Reagenzflasche 112 in das Reaktionsgefäß 106 ab.
  • Eine Proben-Pipettiersonde 105 führt einen Proben-Ansaug-/Abgabevorgang entsprechend der Funktion einer Proben-Spritzenpumpe 107 durch. Die Reagens-Pipettiersonde 110 führt einen Reagens-Ansaug-/Abgabevorgang entsprechend der Funktion einer Reagens-Spritzenpumpe 111 durch. Eine Tastatur 121, ein Bildschirm auf einer Kathodenstrahlröhre 118 oder eine sonstige Eingabevorrichtung wird verwendet, um die für eine Probe zu untersuchenden Analysegegenstände einzugeben. Ein Computer 103 steuert alle Funktionen der Komponenten der automatischen Analysevorrichtung.
  • Wenn sich der Probenteller 102 intermittierend dreht, wird das Probengefäß 101 in eine Proben-Ansaugposition gebracht. Die Proben-Pipettiersonde 105 wird abgesenkt, um in das Probengefäß einzutauchen, während dieses angehalten wird. Wenn das Ende der sich absenkenden Pipettiersonde 105 mit dem Flüssigkeitsspiegel der Probe in Kontakt kommt, erzeugt eine Flüssigkeitsspiegel-Erfassungsschaltung 151 ein Erfassungssignal. Wenn ein solches Erfassungssignal erzeugt wird, übt der Computer 103 die Kontrolle aus, um das Absenken des Antriebsabschnitts für einen beweglichen Arm 2 zu stoppen. Als Nächstes nimmt die Pipettiersonde 105 durch Saugkraft eine spezifizierte Probemenge auf und wird dann bis zum oberen Totpunkt angehoben. Während die Pipettiersonde 105 eine spezifizierte Probemenge ansaugt, verwendet eine Druckerfassungsschaltung 153 ein Signal von einem Drucksensor 152, um die internen Druckänderungen in einem Strömungsweg zwischen der Pipettiersonde 105 und der Proben-Spritzenpumpe 107 zu überwachen. Wenn während des Ansaugens eine abnormale Druckänderung festgestellt wird, versieht die Druckerfassungsschaltung 153 die betreffenden Analysedaten mit einem Alarm, weil es sehr wahrscheinlich ist, dass die spezifizierte Probemenge nicht angesaugt worden ist.
  • Als Nächstes wird der Probenahmearm 2 waagerecht geschwenkt, senkt die Proben-Pipettiersonde 105 an einer Position des Reaktionsgefäßes 106 auf einem Reaktionsteller 109 ab, und gibt die enthaltene Probe in das Reaktionsgefäß 106 ab. Wenn das Reaktionsgefäß 106, das die Probe enthält, in eine Reagens-Zugabeposition gebracht worden ist, wird ein Reagens für einen zu untersuchenden Analysegegenstand aus der Reagens-Pipettiersonde 110 zugegeben. Entsprechend der Abgabe der Probe und des Reagens werden die Flüssigkeitsspiegel der Probe in dem Probengefäß 101 und des Reagens in der Reagenzflasche 112 erfasst. Ein Rührwerk 113 rührt das Gemisch in dem Reaktionsgefäß um, zu dem die Probe und das Reagens zugegeben werden. Während eine Reihe von Reaktionsgefäßen weitertransportiert wird, blockieren mehrere Reaktionsgefäße einen von einer Lichtquelle 114 ausgesandten Lichtstrahl, so dass ein Photometer 115, das als Messeinrichtung vorgesehen ist, den Absorptions- oder Lumineszenzwert des jeweiligen Gemischs misst. Ein Absorptionssignal wird aus der Messung gewonnen und über einen Analog-Digital-Wandler 116 und eine Schnittstelle 104 in den Computer 103 eingegeben. Der Computer 103 berechnet die Konzentration des Analysegegenstands. Das Ergebnis der Analyse wird über die Schnittstelle 104 auf einem Drucker 117 ausgedruckt oder auf der Kathodenstrahlröhre 118 angezeigt. Außerdem wird das Analyseergebnis auf einer Festplatte 122 gespeichert, die als Speicher dient. Nach Abschluss der Photometrie wird das Reaktionsgefäß 106 an einer Position eines Reinigungsmechanismus 119 gereinigt. Eine Reinigungspumpe 120 fördert nicht nur Wasser zur Reinigung in das Reaktionsgefäß, sondern entsorgt auch Abfall und Reste aus dem Reaktionsgefäß. Bei dem in 1 gezeigten Beispiel sind drei Reihen von Gefäßhaltern vorgesehen, so dass drei Reihen von Probengefäßen 101 konzentrisch auf dem Probenteller 102 angeordnet werden können, und eine Proben-Ansaugposition ist für jede Reihe festgelegt, um der Proben-Pipettiersonde 105 das Ansaugen der Probe zu gestatten.
  • Ein nachteiliger Effekt der in einem Reagenzgefäß erzeugten Luftblasen wird nachstehend anhand von 2 beschrieben. Wie bereits erwähnt, enthalten einige Reagenzien Bestandteile, die sich leicht absetzen, sowie einen grenzflächenaktiven Stoff, der zur Blasenbildung neigt. Um mit einem solchen Reagens konstante Analyseergebnisse zu erhalten, muss es während des Analysevorgangs der Analysevorrichtung in regelmäßigen Abständen umgerührt werden, um eine einheitliche Konzentration des Reagens in dem Reagenzgefäß zu erhalten. Obwohl der Flüssigkeitsspiegel in dem Reagenzgefäß nach einem Rührvorgang letztlich zum Ansaugen erfasst wird, bilden sich durch das Umrühren Blasen auf dem Reagens-Flüssigkeitsspiegel. Nachdem das Umrühren eine bestimmte Anzahl von Malen wiederholt worden ist, kann sich eine Blasenschicht auf dem Reagens-Flüssigkeitsspiegel gebildet haben. In 2 gibt die Kurve „Reagens-Flüssigkeitsspiegel nach Blasenbildung" die Änderung des Reagens-Flüssigkeitsspiegels an. Wie in 2 gezeigt, kommt es aufgrund des Umrührens zur Blasenbildung auf dem Reagens-Flüssigkeitsspiegel, wenn die Anzahl der durchgeführten Tests zunimmt. Schließlich bildet sich eine Blasenschicht, die mehrere Zentimeter dick ist. Beim Erfassen des Flüssigkeitsspiegels wird die Pipettiersonde jedoch bis kurz unter den Flüssigkeitsspiegel in die Reagensflüssigkeit eingetaucht, um eine Verunreinigung zu vermeiden. Im Einzelnen erfolgt eine Steuerung, um das Absenken der Pipettiersonde zu stoppen, wenn das Ende der Pipettiersonde bis zu einer Tiefe von etwa 2 bis 4 mm eingetaucht ist, und dann eine spezifizierte Flüssigkeitsmenge zum Überführen in die Pipettiersonde anzusaugen.
  • Daher ist, wenn aufgrund der Blasenbildung bzw. des Schäumens der Reagensflüssigkeit eine Differenz, von mehreren Millimetern oder genau genommen etwa 5 mm oder mehr zwischen dem „idealen Reagens-Flüssigkeitsspiegel", das heißt dem wahren Flüssigkeitsspiegel, und dem „Reagens-Flüssigkeitsspiegel nach Blasenbildung" besteht, wie in 2 gezeigt, die vorstehend genannte Reagens-Eintauchtiefe für eine Flüssigkeitsspiegel-Erfassungsoperation nicht ausreichend, um den wahren Flüssigkeitsspiegel zu erreichen. Daher wird die Reagensflüssigkeit nicht von dem wahren Flüssigkeitsspiegel angesaugt, und die auf dem wahren Flüssigkeitsspiegel gebildeten Reagensblasen werden abgegeben. Letztlich kann es dadurch zu einem Analysefehler kommen.
  • Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird nachstehend anhand von 2 und 3 beschrieben. Wie vorstehend beschrieben, nimmt die Differenz zwischen dem „idealen Reagens-Flüssigkeitsspiegel", das heißt dem wahren Flüssigkeitsspiegel, und dem „Reagens-Flüssigkeitsspiegel nach Blasenbildung" mit zunehmender Anzahl der durchgeführten Tests zu. Wenn jedoch die Anzahl der durchgeführten Tests etwa 40 beträgt, das heißt wenn das Umrühren eine geringe Anzahl von Malen wiederholt worden ist, ist der Grad der Blasenbildung nicht signifikant, so dass keine scheinbare Flüssigkeitsspiegeldifferenz vorliegt. Die vorliegende Erfindung bedient sich der Änderungen des idealen Flüssigkeitsspiegels, die während eines Zeitraums der ersten zig Analysetests auftreten, während dessen es zu keiner signifikanten Blasenbildung kommt, und schätzt den Reagens-Flüssigkeitsspiegel, der sich mit der späteren Zunahme der Anzahl der durchgeführten Tests ändert, anhand der Änderungen des Flüssigkeitsspiegels in dem vorstehend genannten Zeitraum. Das in 3 gezeigte Beispiel zeigt die Kurve „Reagens-Flüssigkeitsspiegel nach Blasenbildung" und die Kurve „anhand einer Näherungsformel hergeleiteter Flüssigkeitsspiegel", die erhalten werden, wenn eine Näherungsformel nach der Methode der kleinsten Quadrate angewendet wird und die während der ersten 20 Analysetests erfolgten Änderungen des Flüssigkeitsspiegel verwendet werden. Wie aus 3 ersichtlich, entspricht die Kurve „anhand einer Näherungsformel hergeleiteter Flüssigkeitsspiegel" dem in 2 gezeigten „idealen Reagens-Flüssigkeitsspiegel". Es ist festzuhalten, dass die Kurve „anhand einer Näherungsformel hergeleiteter Flüssigkeitsspiegel" in 3 die Änderungen des wahren Flüssigkeitsspiegels angibt. Die mit der Näherungsformel berechneten Änderungen des wahren Flüssigkeitsspiegels können zum Beispiel als ein erwarteter Wert während eines Analysevorgangs überwacht werden. Bei einem Vorgang zum Erfassen des erwarteten Flüssigkeitsspiegels wird die Pipettiersonde um einen bestimmten Betrag von dem Flüssigkeitsspiegel weiter abgesenkt, der aufgrund der Blasen auf dem Reagens erwartet wird, bis der erwartete Flüssigkeitsspiegel erreicht ist und ohne zu stoppen, auch wenn vorher ein Flüssigkeitsspiegel-Erfassungssignal eingegeben wird. Außerdem wird die Pipettiersonde mehrere Millimeter tief in das Reagens eingetaucht. Auf diese Weise kann die Pipettiersonde die Blasenschicht problemlos durchdringen, den Flüssigkeitsspiegel ordnungsgemäß erreichen und eine bestimmte Reagensmenge abgeben.
  • Bei dem vorstehenden Beispiel wird eine ungefähre Kurve nach der Methode der kleinsten Quadrate zur Berechnung des „anhand einer Näherungsformel hergeleiteten Flüssigkeitsspiegels" erzeugt. Die Methode der kleinsten Quadrate muss jedoch nicht immer verwendet werden. Alternativ kann die Näherungsformel entsprechend einem Gradienten erstellt werden, der anhand der Differen zen der Reagens-Flüssigkeitsspiegel berechnet wird, die aus den Tests gewonnen werden. Die vorliegende Erfindung schreibt kein bestimmtes Verfahren zur Berechnung der Näherungsformel vor.
  • Als Nächstes wird die vorstehend genannte Position des wahren Flüssigkeitsspiegels mit einem idealen Verfahren zum Erhalten eines optimalen Werts weiter angepasst. Mehrere Einrichtungen werden jetzt unter Bezugnahme auf 4 beschrieben.
  • Es ist vorstellbar, dass die Genauigkeit der Berechnung mit der Näherungsformel zum Beispiel durch die folgenden Faktoren verringert werden kann:
    • (1) Daten für eine abnormale Änderung des Flüssigkeitsspiegels unter den Daten für die Berechnung der Näherungskurve
    • (2) Verschleppen von auf der Außenumfangsfläche der Pipettiersonde verbleibendem Reagens
    • (3) Verdampfen von Reagens in der Reagenzflasche
  • Der erste Faktor wird nachstehend ausführlich beschrieben. Wenn die vorliegenden Daten für die Berechnung der Näherungskurve eine signifikante Änderung des Flüssigkeitsspiegels angeben, kann dies den Gradienten der Näherungskurve übermäßig erhöhen oder verringern. Wenn das verwendete System jedoch einen normalen Änderungsbereich oder einen normalen Datenbereich für Solldaten festlegt und dieser Bereich von bestimmten Daten überschritten wird, können diese Daten aus der Berechnung der Näherungskurve ausgeschlossen werden. Auf diese Weise kann der wahre Flüssigkeitsspiegel ohne Beeinträchtigung der Genauigkeit der Näherungskurve berechnet werden.
  • Der zweite Faktor wird nachstehend ausführlich beschrieben. Der „anhand einer Näherungsformel hergeleitete Flüssigkeitsspiegel", der wie in 4 angegeben berechnet wird, ist ein erwarteter Wert. Wenn jedoch die Pipettiersonde in die durch das Umrühren gebildete Blasenschicht eingetaucht und die Flüssigkeit von der Position des wahren Flüssigkeitsspiegels angesaugt wird, ist ohne weiteres vorstellbar, dass die auf der Außenumfangsfläche der Pipettiersonde verbleibende Restmenge (die Menge an Reagens, die an der Außenumfangsfläche der Pipettiersonde verbleibt, verschleppt wird und aufgrund der Reinigung mit einem Sondenreinigungsmechanismus verlorengeht) im Vergleich zu einem Zeitraum der ersten zig Analysetests für die Berechnung der Näherungsformel deutlich zunimmt und dass die erhaltene Position niedriger als die nach der Näherungsformel berechnete Position des Flüssigkeitsspiegels ist. Daher kann der wahre Flüssigkeitsspiegel ohne weiteres optimiert werden, wie durch die in 4 gezeigte Kurve „durch Korrektur der Restmenge optimierter Flüssigkeitsspiegel" angegeben, indem der erwartete Flüssigkeitsspiegel durch Subtrahieren der Restmenge von der in 4 gezeigten Kurve „anhand einer Näherungsformel hergeleiteter Flüssigkeitsspiegel" korrigiert wird. Der entsprechende Korrekturwert für den praktischen Gebrauch beträgt etwa 5 μl pro Ansaugvorgang. Selbstverständlich nimmt die Restmenge proportional zur Höhe der Blasenschicht zu oder ab. Das System kann jedoch abschätzen, ob Blasen gebildet werden, und kann die Höhe der Schicht aus dem erwarteten Wert schätzen, der aus dem „anhand einer Näherungsformel hergeleiteten Flüssigkeitsspiegel" und aus dem bei Vorliegen dieses Flüssigkeitsspiegels erfassten Flüssigkeitsspiegel hergeleitet wird. Daher ist es leicht, eine Konfiguration zu schaffen, die die Restmenge optimiert, die proportional zur Höhe der Blasenschicht ist.
  • Der dritte Faktor wird nachstehend ausführlich beschrieben. Wenn die vorliegenden Daten für die Berechnung der Näherungskurve ein verdampfungsbedingtes abnormales Absinken des erfassten Flüssigkeitsspiegels anzeigen, kann dies den Gradienten der Näherungskurve übermäßig erhöhen oder verringern. In diesem Fall kann das System auch eine Überwachung während eines Zeitintervalls zwischen der letzten Erfassung des Flüssigkeitsspiegels und der aktuellen Erfassung des Flüssigkeitsspiegels durchführen, um festzustellen, ob die Erfassung des Flüssigkeitsspiegels über längere Zeit nicht erfolgt ist, während der Verdampfung auftreten kann, oder über einen Zeitraum von mehreren Wochen oder ob die vorstehenden Daten unerwartet aufgetreten sind. Wenn die Daten als solche erkannt werden, die eine verdampfungsabhängige Differenz darstellen, die nach längerem Stehen aufgetreten ist, kann die Näherungskurve auch im Falle von Verdampfung ohne Verminderung ihrer Genauigkeit berechnet werden, indem alle zuvor erfassten Minimaldaten für die Näherungskurve verringert werden, bis sie mit den später erfassten Änderungen des Flüssigkeitsspiegels übereinstimmen, und die resultierenden Daten als die Daten für die Näherungsformel erfasst werden. Wenn die Daten hingegen unerwartet aufgetreten sind, kann die Genauigkeit der Näherungskurve aufrechterhalten werden, indem sie von der Berechnung ausgeschlossen werden, wie im Falle des ersten Faktors.
  • Weiter kann bei der ersten Flüssigkeitsspiegel-Erfassungsoperation, die durchgeführt wird, nachdem der Flüssigkeitsspiegel über längere Zeit nicht erfasst worden ist, angenommen werden, dass auch wenn nach der Berechnung der Näherungskurve ein Verdampfen stattfindet, natürlich keine Blasen mehr vorliegen und dass die Position des Flüssigkeitsspiegels zuverlässig ist. Daher kann der wahre Flüssigkeitsspiegel, wie bereits erwähnt, ohne weiteres verfolgt werden, indem die Näherungsformel korrigiert wird, so dass sie mit den später erfassten Änderungen des Flüssigkeitsspiegels übereinstimmt.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform wird der von dem vorstehend genannten „anhand einer Näherungsformel hergeleiteten Flüssigkeitsspiegel" hergeleitete erwartete Wert bei jeder Erfassung mit der durch Erfassung des Flüssigkeitsspiegels bestimmten Position des Flüssigkeitsspiegels verglichen. Wenn eine ungewöhnlich hohe Position des Flüssigkeitsspiegels erfasst wird, zum Beispiel wegen abnormaler Blasenbildung, ist es denkbar, dass das Reagens aufgrund der Verwendung eines ungewöhnlichen Schaufelblatts zum Umrühren nicht gleichmäßig ist. Ist die erfasste Position des Flüssigkeitsspiegels aufgrund von beträchtlicher Verdampfung ungewöhnlich niedriger als erwartet, ist es denkbar, dass die Konzentration aufgrund eines konzentrierten Reagens abnormal ist. In diesen Situationen können abnormale Daten als Analyseergebnisse erhalten werden. Daher lässt sich ohne weiteres ein System einrichten, das automatisch einen Alarm gibt, um die Meldung abnormaler Daten zu verhindern.
  • Wie aus den vorstehenden Ausführungsformen ersichtlich, kann die wahre Position des Flüssigkeitsspiegels mit einem Verfahren zum Abschätzen des verbleibenden Flüssigkeitsspiegels, der anhand von Änderungen des Flüssigkeitsspiegels, die bei der Erfassung des Flüssigkeitsspiegels erfasst worden sind, erwartet werden kann, mit hoher Genauigkeit berechnet werden, das heißt mit dem Verfahren zur Berechnung des wahren Flüssigkeitsspiegels mit einer Näherungsformel nach Ausgleich individueller Differenzen wie zum Beispiel physikalischer Schwankungen in der Genauigkeit des Spritzenpumpen-Saugvolumens, einem Reagenzflaschen-Formfehler und einem Reagenzteller-Ebenheitsfehler. Daher lässt sich ohne weiteres eine Vorrichtung hoher Zuverlässigkeit konstruieren, weil verschiedene angewandte Funktionen implementiert werden können, um Einrichtungen zur problemlosen Feststellung der Abnormalität einer Vorrichtung bereitzustellen, indem man das System die erwartete Position des Flüssigkeitsspiegels überwachen lässt. Wenn der geschätzte Flüssigkeitsspiegel von dem mit der Pipettiersonde gemessenen Flüssigkeitsspiegel abweicht, ist es denkbar, dass Blasen gebildet werden. In diesem Fall wird der Bereich der Reagensablagerungen auf der Außenumfangsfläche der Pipettiersonde durch die Blasenhöhe vergrößert. Derartige Reagensablagerungen können mit einer Verunreinigung des Reagens verbunden sein. Wenn ein solcher Zustand entdeckt wird, kann daher eine gewünschte Wirkung erzielt werden, indem der Bereich der normalen Reini gung der Reagens-Pipettiersonde vergrößert wird. Daher können durch Einrichten eines Programms, das den Reinigungsbereich für die Reagens-Pipettiersonde vergrößert, wenn die Differenz zwischen dem geschätzten Flüssigkeitsspiegel und dem gemessenen Flüssigkeitsspiegel größer als zuvor festgelegt ist, bessere Ergebnisse erzielt werden.
  • Wie vorstehend beschrieben wird, wenn sich auf einer Reagensflüssigkeit in einem Reagenzgefäß Blasen bilden oder diese mit einer Blasenschicht bedeckt ist, die Blasenschicht anstelle des wahren Reagens-Flüssigkeitsspiegels erfasst, so dass das Ende der Reagens-Pipettiersonde einen Abgabevorgang startet, bevor es den Flüssigkeitsspiegel erreicht. Mit anderen Worten, anstelle der Reagensflüssigkeit werden Reagensblasen abgegeben, so dass es letztlich zu einem Analysefehler kommen kann. Die vorliegende Erfindung stellt jedoch eine automatische Analysevorrichtung bereit, die die Reagens-Pipettiersonde veranlasst, den Reagens-Flüssigkeitsspiegel zu erreichen, auch wenn das Reagens mit einer Blasenschicht bedeckt ist, die erwartete Reagensmenge ordnungsgemäß ansaugt und konstante Analyseergebnisse erzeugt.
  • Während die Erfindung in ihren bevorzugten Ausführungsformen beschrieben worden ist, können Änderungen im Umfang der anliegenden Ansprüche vorgenommen werden, ohne vom wahren Umfang der Erfindung abzuweichen.

Claims (6)

  1. Automatische Analysevorrichtung mit einem ein Reagens enthaltenden Reagenzgefäß (112), einer Pipettiersonde (110), um für jeden durchzuführenden Test eine spezifizierte Menge des Reagens aus dem Reagenzgefäß (112) anzusaugen, wobei die Pipettiersonde (112) eine Einrichtung zum Erfassen des Reagens-Flüssigkeitsspiegels in dem Reagenzgefäß (112) aufweist, einem Reaktionsgefäß (106) zur Aufnahme des von der Pipettiersonde (110) abgegebenen Reagens, einer Analysiereinrichtung zum Messen einer Reaktion zwischen dem Reagens und einer Probe in dem Reaktionsgefäß (106), einer Speichereinrichtung (122) zum Speichern einer von der Flüssigkeitsspiegel-Erfassungseinrichtung gewonnenen Information über die Position des Flüssigkeitsspiegels, einer Einrichtung (103) zum Schätzen der gegenwärtigen Position des Flüssigkeitsspiegels anhand der in der Speichereinrichtung (122) gespeicherten Information über des Flüssigkeitsspiegels, und einer Einrichtung (103) zum Steuern des Ansaugvorgangs der Pipettiersonde (110) aufgrund des geschätzten Flüssigkeitsspiegels, dadurch gekennzeichnet, dass die Schätzeinrichtung (103) die gegenwärtige Position des Flüssigkeitsspiegels aufgrund einer Anzahl von bis zu dem gegenwärtigen Test durchgeführten Tests durch Extrapolation der Positionen berechnet, die während erster Tests, bei denen keine nennenswerte Blasenbildung auftritt, erfasst wurden.
  2. Analysevorrichtung nach Anspruch 1 mit ferner einem Rührmechanismus (113) zum Rühren des Reagens in dem Reagenzgefäß (112).
  3. Analysevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Flüssigkeitsspiegel-Schätzeinrichtung (103) die Position des Reagens-Flüssigkeitsspiegels nach der Methode der kleinsten Quadrate berechnet.
  4. Analysevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit ferner einer Einrichtung zum automatischen Kompensieren der Restmenge, die an der Außenfläche der Pipettiersonde (110) verbleibt, wenn aus dieser ein Reagens abgegeben wird.
  5. Analysevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 mit ferner einer Einrichtung zum automatischen Kompensieren der aus dem Reagenzgefäß (112) verdampfenden Reagensmenge.
  6. Analysevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit ferner einem Mechanismus (119), der eine Pipettiersonde (110) aufwändiger reinigt, wenn die Differenz zwischen dem geschätzten Flüssigkeitsspiegel und dem von der Flüssigkeitsspiegel-Erfassungseinrichtung (151) gemessenen Flüssigkeitsspiegel einen vorbestimmten Wert übersteigt.
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