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DE60316754T2 - Nähmaschine - Google Patents

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Publication number
DE60316754T2
DE60316754T2 DE60316754T DE60316754T DE60316754T2 DE 60316754 T2 DE60316754 T2 DE 60316754T2 DE 60316754 T DE60316754 T DE 60316754T DE 60316754 T DE60316754 T DE 60316754T DE 60316754 T2 DE60316754 T2 DE 60316754T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
cassette
needle bar
threading
needle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE60316754T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60316754D1 (de
Inventor
Kaoru Nagoya Sakakibara
Akira Nagoya Kaiya
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Brother Industries Ltd
Original Assignee
Brother Industries Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Brother Industries Ltd filed Critical Brother Industries Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE60316754D1 publication Critical patent/DE60316754D1/de
Publication of DE60316754T2 publication Critical patent/DE60316754T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B87/00Needle- or looper- threading devices
    • D05B87/02Needle- or looper- threading devices with mechanical means for moving thread through needle or looper eye

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • 1. Gebiet der Erfindung
  • Diese Erfindung bezieht sich allgemein auf eine Nähmaschine mit einer Kassettenhalterung, an der eine Fadenkassette abnehmbar angebracht ist, und insbesondere auf solch eine Nähmaschine, bei der ein Einfädelmechanismus untätig gemacht wird, wenn die Fadenkassette an der Kassettenhalterung angebracht wird, während die Maschine abgeschaltet ist.
  • 2. Beschreibung der zugehörigen Technik
  • Es ist herkömmlich eine Nähmaschine vorgeschlagen worden, die eine Kassettenhalterung enthält, an der eine Fadenkassette, die eine Fadenspule aufnimmt, abnehmbar angebracht ist, und bei der ein von der Fadenkassette gezogener Faden als ein Nadelfaden dient. Bei der Nähmaschine wird der von der Fadenkassette, die an der Kassettenhalterung angebracht ist, gezogener Faden zwischen einem Paar von Fadenspannungsscheiben eines fadenspannenden Mechanismus gefangen. Der sich stromabwärts von den Fadenspannungsscheiben erstreckende Faden wird auf einen Nadelfadenaufnahmehebel gefangen, und der sich stromabwärts von dem Hebel erstreckende Faden geht durch ein Öhr einer Nähnadel, die auf einer Nadelstange angebracht ist.
  • Der Erwerber dieser Anmeldung reichte eine japanische Patentanmeldung ein, der die Anmeldenummer 2002-91558 zugeordnet ist und die sich auf eine Nähmaschine bezieht, die einen fadentragenden Mechanismus und einen einfädelnden Mechanismus enthält, die jeweils in Sychronisation mit dem Anbringen der Fadenkassette an der Kassettenhalterung betätigt werden. Der von der Fadenkassette gezogene Faden wird automatisch durch das Nadelöhr durch den fadentragenden Mechanismus und den einfädelnden Mechanismus eingeführt. Bei der offenbarten Nähmaschine wird der von der Fadenkassette gezogene Faden gefangen und nahe dem Nadelöhr durch den fadentragenden Mechanismus getragen, und der getragene Faden wird durch den einfädelnden Mechanismus gefangen, so dass er durch das Nadelöhr geht.
  • Bei dem oben beschriebenen einfädelnden Mechanismus geht eine einfädelnde Welle herab, so dass sie relativ zu einer Nadelstange positioniert wird. Die einfädelnde Welle wird gedreht, so dass ein einfädelnder Haken durch ein Nadelöhr geht. Ein von der Fadenkassette gezogener Faden wird nahe zu dem Nadelöhr durch einen fadentragenden Mechanismus getragen. Der Faden wird an dem entfernten Ende des einfädelnden Haken, der durch das Nadelöhr gegangen ist, gefangen. Die einfädelnde Welle wird dann in die entgegengesetzte Richtung gedreht, so dass der einfädelnde Haken durch das Nadelöhr zurückkehrt. Als Resultat wird der Faden durch das Nadelöhr geführt.
  • Bei der oben beschriebenen Nähmaschine wird ein Mechanismus des vertikalen Bewegens einer Nadelstange vertikal bewegt. Damit jedoch realisiert wird, dass der Faden durch das Nadelöhr durch den einfädelnden Mechanismus geht, muss die Fadenkassette an der Kassettenhalterung angebracht werden, und der einfädelnde Mechanismus muss betätigt werden, während die Nadelstange an einer vorbestimmten vertikalen Position gestoppt wird, so dass das Nadelöhr daran gehindert wird, in das Innere des Nähbettes einzutreten.
  • Ein Nadelstangen schwingender Mechanismus ist zum Schwingen der Nadelstange der vorangehenden Nähmaschine vorgesehen. Die Nadelstange ist auf einer Nadelstangenhalterung gelagert, so dass sie vertikal bewegt wird. Die Nadelstangenhalterung ist auf einem Rahmen angebracht, so dass sie um eine horizontale Achse schwenkt. Der einfädelnde Mechanismus ist auf der Nadelstangenhalterung vorgesehen, so dass er zusammen mit der Nadelstange geschwenkt wird. Der fadentragende Mechanismus ist auf dem Rahmen vorgesehen, auf dem die Nadelstangenhalterung schwenkbar angebracht ist. Der fadentragende Mechanismus wird nicht auf solche Weise wie die Nadelstange oder der einfädelnde Mechanismus geschwungen.
  • Folglich variieren die Positionsbeziehungen zwischen dem fadentragenden Mechanismus und der Nadelstange und dem einfädelnden Mechanismus. Die variierten Positionsbeziehungen variieren weiter um den Prozentsatz des Erfolges beim Durchgehen des Fadens durch das Nadelöhr durch den einfädelnden Mechanismus. Eine Zickzack-Position der Nadelstange wird zuvor zum Verbessern des Erfolgsprozentsatzes eingestellt. Damit realisiert werden kann, dass der Faden durch das Nadelöhr durch den einfädelnden Mechanismus geht, muss die Nadelstange an einer vorbestimmten vertikalen Position gestoppt werden, wie oben beschrieben wurde, und weiterhin muss die Fadenkassette an der Kassettenhalterung angebracht sein und der einfädelnde Mechanismus muss betätigt werden, während die Nadelstange an einer vorbestimmten vertikalen Position gestoppt ist.
  • Der Mechanismus des vertikalen Bewegens der Nadelstange und der Nadelstangen schwingende Mechanismus sind betätigbar, wenn elektrische Leistung zu der Nähmaschine geliefert wird. Folglich kann die Nadelstange automatisch zu einer geeigneten Position bewegt werden (eine vorbestimmte vertikale Position oder eine vorbestimmte Zickzack-Position) zum Anbringen der Fadenkassette an der Kassettenhalterung. Oder, wenn die vertikale Position der Nadelstange ungeeignet ist zum Einfädeln, wird Informieren des Benutzers davon zum Zwecke des Verhinderns der Halterung der Fadenkassette an der Kassettenhalterung vorgeschlagen.
  • Wenn die Nähmaschine jedoch von der Leistungsversorgung getrennt wird, oder wenn vergessen wird, sie mit der Leistungsversorgung z. B. zu verbinden, kann die Nadelstange nicht zu einer vorbestimmten Position durch den Mechanismus des vertikalen Bewegens der Nadelstange bewegt werden, und der einfädelnde Mechanismus oder das Informieren kann nicht ausgeführt werden. Als Resultat gibt es eine Möglichkeit, dass die Fadenkassette an der Kassettenhalterung angebracht werden kann, während die Nadelstange an einer Position ungleich der Vorbestimmten gestoppt wird.
  • Somit wird der einfädelnde Mechanismus in Synchronisation mit dem Anbringen der Fadenkassette in der vorangehenden Nähmaschine betätigt. Folglich wird in einem Fall, in dem die Fadenkassette fehlerhaft an der Kassettenhalterung während des Abschaltens von der Leistungsversorgung angebracht wird, der einfädelnde Mechanismus betätigt, selbst wenn die Nadelstange an einer Position ungleich der Vorbestimmten gestoppt ist. Folglich kann der einfädelnde Mechanismus beschädigt werden oder ein anderer Fehler auftreten. Als der andere Fehler kann zum Beispiel die Nähmaschine nicht eingefädelt werden, da die Nadelstange nicht an der vorbestimmten Position gestoppt ist. Trotzdem wird der Faden nutzlos von der Fadenkassette durch den einfädelnden Haken und den fadentragenden Mechanismus gezogen, wenn der einfädelnde Mechanismus betätigt wird. Es ist zeitaufwendig, den gezogenen Faden wieder auf die Fadenspule in der Fadenkassette aufzuwickeln.
  • Aus der JP 2002-191884 A entsprechend zu EP 1 354 995 A1 ( WO 02/053822 A ) kann eine Nähmaschine nach dem Oberbegriff des Anspruches 1 entnommen werden. Nur wenn die Nadelstange an der oberen Nadelstelle ist, kann die Nadelfadenkassette in der Kassettenhalterung angebracht werden. Wenn die Nadelstange nicht an der oberen Nadelstelle ist, kann die Nadelfadenkassette nicht angebracht werden.
  • Eine ähnliche Nähmaschine kann aus der WO 02/053821 A entsprechend zu EP 1 354 994 A1 entnommen werden. Wenn ein Fadenaufnahmehebel an einer Position entsprechend zu einer oberen Nadelstoppposition gestoppt ist, wird die Nadelfadenkassette auf der Kassettenhalterung angebracht, wodurch ein Faden mit einem Fadenwächter des Fadenaufnahmehebels und eines Fadenspannungsregulators in Eingriff steht.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Nähmaschine vorzusehen, bei der ein einfädelnder Mechanismus nicht in einem Fall betätigt wird, in dem die Fadenkassette an der Kassettenhalterung angebracht wird, wenn das Gerät von der Leistungsversorgung getrennt ist, wodurch jeglicher Nachteil verhindert wird aufgrund einer fehlerhaften Tätigkeit des einfädelnden Mechanismus während der Trennung von der Leistungsversorgung.
  • Die vorliegende Erfindung sieht eine Nähmaschine vor mit einer Nadelstange, auf der eine Nähnadel angebracht ist, einen Mechanismus des vertikalen Bewegens der Nadelstange, der die Na delstange vertikal bewegt, einer Fadenkassette mit einem fadenaufnehmenden Abschnitt, der einen Vorrat von Faden aufnimmt, einer Kassettenhalterung, an der die Fadenkassette abnehmbar angebracht ist, einem einfädelnden Mechanismus, der in Sychronisation mit dem Anbringen der Fadenkassette an der Kassettenhalterung betätigt wird, wenn die Nadelstange an einer vorbestimmten Position gestoppt ist, wobei der einfädelnde Mechanismus den von der Fadenkassette gezogenen Faden durch ein Öhr der an der Nadelstange angebrachten Nadel führt, und einer Einfädelbegrenzungseinheit, die den einfädelnden Mechanismus so begrenzt, dass der einfädelnde Mechanismus in einem Fall untätig ist, in dem die Fadenkassette an der Kassettenhalterung angebracht wird, wenn die Maschine von einer Leistungsversorgung getrennt ist.
  • Bei der oben beschriebenen Nähmaschine wird der einfädelnde Mechanismus in Synchronisation mit dem Anbringen der Fadenkassette an der Kassettenhalterung betätigt, wenn elektrische Leistung zu der Maschine geliefert wird. In dem Fall, in dem der einfädelnde Mechanismus betätigt wird, wenn die Nadelstange an der vorbestimmten Position gestoppt ist, wird der von der Fadenkassette gezogene Faden, die an der Kassettenhalterung angebracht ist, durch das Öhr der an der Nadelstange angebrachten Nadel geführt. Weiterhin wird, während elektrische Leistung zu der Maschine geliefert wird, der einfädelnde Mechanismus durch die Einfädelbegrenzungseinheit so begrenzt, dass der einfädelnde Mechanismus untätig ist, obwohl die Nadelstange nicht automatisch zu der vorbestimmten Position durch den Mechanismus des vertikalen Bewegens der Nadelstange bewegt werden kann und ein Alarm oder eine informierende Tätigkeit nicht ausgeführt werden kann.
  • Bei einer bevorzugten Form weist die Nähmaschine weiter einen Nadelstangen schwingenden Mechanismus zum Schwingen der Nadelstange und eine steuernde Einheit der Nadelstangenbewegung, die den Mechanismus des vertikalen Bewegens der Nadelstange und den Nadelstangen schwingenden Mechanismus steuert, so dass die Nadelstange zu der vorbestimmten Position in einem Fall bewegt wird, in dem die Fadenkassette von der Kassettenhalterung abgenommen worden ist, während elektrische Leistung zu der Maschine geliefert wird. In diesem Fall kann die steuernde Einheit der Nadelstangenbewegung nur den Mechanismus des vertikalen Bewegens der Nadelstange steuern.
  • In einer anderen bevorzugten Form enthält der einfädelnde Mechanismus ein bewegendes Teil, das auf der Kassettenhalterung vorgesehen ist, wobei das bewegende Teil von der Fadenkassette gedrückt wird, die an der Kassettenhalterung angebracht wird, wodurch es von einer anfänglichen Position bewegt wird, so dass der einfädelnde Mechanismus betätigt wird und der einfädelnde Mechanismus enthält eine haltende Einheit, die das bewegende Teil an einer Bereitschaftsposition hält, an der der einfädelnde Mechanismus nicht tätig ist, selbst wenn das bewegende Teil durch die Fadenkassette gedrückt wird, die an der Kassettenhalterung angebracht wird.
  • In einer weiteren anderen bevorzugten Form enthält die haltende Einheit einen Stopper, der in Eingriff mit dem bewegenden Teil ist, das an der Bereitschaftsposition angeordnet ist, zum Halten des bewegenden Teiles an der Bereitschaftsposition, ein Betätigungselement, das zwischen einer Eingriffsposition, an der der Stopper in Eingriff mit dem bewegenden Teil steht, und einer Nichteingriffsposition, an der der Stopper nicht erlaubt ist, mit dem bewegenden Teil in Eingriff zu stehen, schaltet, und die Steuereinheit des Betätigungselementes steuert.
  • Mit dem oben beschriebenen Aufbau weist das Betätigungselement bevorzugt einen Pulsmotor auf, der in dem Mechanismus des Vertikalbewegens der Nadelstange zum Schwingen der Nadelstange vorgesehen ist, und die Einfädelbegrenzungseinheit begrenzt bevorzugt den einfädelnden Mechanismus, so dass der Stopper an der Nichteingriffsposition angeordnet ist, wenn die Nadelstange an der vorbestimmten Position angeordnet ist, und so, dass der Stopper an der Eingriffsposition angeordnet ist, wenn die Nadelstange an einer Position ungleich der vorbestimmten Position angeordnet ist.
  • Bei dem oben beschriebenen Aufbau dient der Pulsmotor bevorzugt auch zum Öffnen und Schließen einer Fadenspannungsscheibe, die eine Spannung an den von der Fadenkassette gezogenen Faden anlegt, und die Fadenspannungsscheibe ist bevorzugt geöffnet, wenn die Nadelstange an der vorbestimmten Position angeordnet ist, und geschlossen, wenn die Nadelstange an einer Position ungleich der vorbestimmten Position angeordnet ist.
  • In einer weiteren anderen bevorzugten Form weist die Nähmaschine weiter auf einen fadentragenden Mechanismus, der in Synchronisation mit der Halterung der Fadenkassette an der Kassettenhalterung betätigt wird, wenn die Nadelstange an der vorbestimmten Position gestoppt ist, wodurch der Faden von der Fadenkassette zu einer Position nahe einem Öhr der an der Nadelstange angebrachten Nadel getragen wird, und eine begrenzende Einheit, die den einfädelnden Mechanismus und den fadentragenden Mechanismus begrenzt, so dass sowohl der einfädelnde Mechanismus als auch der fadentragende Mechanismus nicht tätig sind in einem Fall, in dem die Fadenkassette an der Kassettenhalterung angebracht wird, wenn die Maschine von einer Leistungsversorgung getrennt ist.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden klar nach Überdenken der folgenden Beschreibung der Ausführungsform, die unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen gegeben wird, in denen:
  • 1 eine Vorderansicht einer Nähmaschine gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung während Anbringens einer Fadenkassette an einer Kassettenhalterung ist;
  • 2 eine Vorderansicht der Nähmaschine ist, wobei der Nähkopf beseitigt ist;
  • 3 eine Vorderansicht der Nähmaschine ist, wobei die Fadenkassette angebracht worden ist;
  • 4 eine Vorderansicht der Nähmaschine ist, wobei der Nähkopf beseitigt ist;
  • 5 eine Vorderansicht der Fadenkassette ist;
  • 6 eine Rückansicht der Fadenkassette ist;
  • 7 eine linke Seitenansicht der Fadenkassette ist, wobei der Deckel offen ist;
  • 8 eine Bodenansicht der Fadenkassette ist;
  • 9 eine Vorderansicht des vorderen Inneren des Kopfes ist;
  • 10 eine Vorderansicht des vorderen Inneren des Kopfes in einem anderen Zustand ist;
  • 11 eine Draufsicht von Fadenspannungsscheiben eines fadenspannenden Mechanismus ist;
  • 12A und 12B eine Vorderansicht und eine Draufsicht eines fadenspannenden Mechanismus in einem geschlossenen Zustand sind;
  • 13A und 13B eine Vorderansicht und eine Draufsicht eines fadenspannenden Mechanismus in einem offenen Zustand sind;
  • 14 eine Ansicht ist, die entlang einer Linie 14-14 in 12 genommen ist;
  • 15 eine linke Seitenansicht eines fadentragenden Mechanismus ist;
  • 16A und 16B eine linke Seitenansicht und eine Vorderansicht eines einfädelnden Mechanismus sind;
  • 17A und 17B einen Betriebszustand des einfädelnden Mechanismus, wenn ein einfädelnder Haken durch das Nadelöhr gegangen ist, und einen anderen Betriebszustand des einfädelnden Mechanismus, wenn der einfädelnde Haken durch das Nadelöhr zurückgekehrt ist, so dass der Faden durch das Nadelöhr geführt worden ist, darstellen;
  • 18A und 18B eine linke Seitenansicht eines bewegenden Teiles und eine Ansicht, die entlang einer Linie B-B in 18A genommen ist, sind;
  • 19 ein Blockschaltbild ist, das ein Steuersystem der Nähmaschine zeigt;
  • 20 ein Programm darstellt, das durch einen ROM in einer Steuervorrichtung gespeichert ist; und
  • 21A und 21B einen Stopper und ein bewegendes Teil darstellen, wenn der Stopper an einer Eingriffsposition angeordnet ist, und 21C und 21D den Stopper und das bewegende Teil darstellen, wenn der Stopper an einer Nichteingriffsposition angeordnet ist.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben. Die Erfindung wird auf eine Haushaltsnähmaschine mit einer Kassettenhalterung beschrieben, an der eine Fadenkassette mit einem fadenaufnehmenden Abschnitt zum Aufnehmen eines Vorrates von Faden abnehmbar angebracht ist.
  • Bezug nehmend auf 1 bis 4, eine Haushaltsnähmaschine M enthält ein Nähbett 1 mit einer horizontalen Bettebene, eine Säule 2, die an einem rechten Ende des Bettes 1 steht, einen Näharm 3, der sich nach links von einem oberen Ende der Säule 2 erstreckt, so dass er entlang des Bettes gegenüberliegt, und einen Maschinenkopf 4, der an einem linken Ende des Armes 3 angeordnet ist. Der Kopf 4 ist mit einer Kassettenhalterung 5 versehen, an der eine Fadenkassette 10 abnehmbar angebracht ist. Ein von der Kassette 10, die an der Kassettenhalterung 5 angebracht ist, gezogener Faden 11 dient als ein Nadelfaden. Der Arm 3 oder der Kopf 4 davon enthalten Betätigungsschalter 6 (siehe 15) wie einen Nähstartschalter, einen Nähendschalter, usw. Der Arm 3 enthält weiter eine Flüssigkristallanzeige 7 und ein Berührungsfeld 8, das auf der Oberfläche der Flüssigkristallanzeige vorgesehen ist.
  • Bezug nehmend auf 2, 4, 9 und 10, in dem Kopf 4 sind eine Nadelstange 12, ein Nadelfadenaufnahmehebel 13, ein fadenspannender Mechanismus 14, der eine Fadenspannung des von der Fadenkassette 10, die an der Kassettenhalterung 5 angebracht ist, gezogenen Fadens einstellt. In dem Kopf 4 sind weiter ein kassettenabnehmender Mechanismus 15, der die Fadenkassette 10 von der Kassettenhalterung 5 abnehmbar macht, wenn ein Abnahmebetätigungsteil 60 betätigt wird, vorgesehen. Der Kopf 4 enthält weiter einen einfädelnden Abschnitt 16c (einen fadentragenden Mechanismus 16A und einen einfädelnden Mechanismus 16B) und einen Nadelstangen einfädelnden Mechanismus 17, die alle in Synchronisation mit dem Anbringen der Fadenkassette 10 an der Kassettenhalterung 5 betätigt werden. Der Kopf 4 enthält noch weiter einen Mechanismus 18 des vertikalen Bewegens einer Nadelstange zum vertikalen Bewegen der Nadelstange 12, einen Nadelstangen schwingenden Mechanismus 19 zum Schwingen der Nadelstange 12 und einen antreibenden Mechanismus des Nadelfadenaufnahmehebels zum vertikalen Schwingen des Nadelfadenaufnahmehebels 13.
  • Der fadentragende Mechanismus 16A fängt den von der Fadenkassette 10 gezogenen Faden 11 und trägt den gefangenen Faden 11 nahe zu einem Öhr 12b einer Nähnadel 12a. Der einfädelnde Mechanismus 16B führt den von dem fadentragenden Mechanismus 16A getragenen Faden 11 durch das Nadelöhr 12b. Der Nadelstangen einfädelnde Mechanismus 17 bewirkt, dass der Faden 11 auf einer Fadenführung H (siehe 1 usw.) der Nadelstange 12 gefangen wird.
  • Bezug nehmend auf 3 und 4, der von der Fadenkassette 10, die an der Kassettenhalterung 5 angebracht ist, gezogene Faden 11 wird auf einer Fadenspannungswelle 40 (siehe 11) gesetzt, die zwischen einem Paar von Fadenspannungsscheiben 41 und 42 des fadenspannenden Mechanismus 14 bei dem Anbringen der Fadenkassette 10 an der Kassettenhalterung 5 vorgesehen wird. Der sich stromabwärts von der Fadenspannungswelle 40 erstreckende Faden 11 wird auf dem Nadelfadenaufnahmehebel 13 gefangen. Der sich stromabwärts von dem Nadelfadenaufnahmehebel 13 erstreckende Faden 11 wird durch das Nadelöhr 12b geführt (siehe 14), woraufhin der Faden 11 in der Nähmaschine M so gesetzt ist, dass eine Nähtätigkeit ausgeführt werden kann.
  • Das Bett 1 ist mit einer Spulenhalterung (nicht gezeigt) versehen, an der eine Spule (nicht gezeigt) abnehmbar angebracht ist. Ein von der Spule gezogener Faden dient als ein Spulenfaden. Das Bett 1 ist weiter mit einem Schiffchenmechanismus (nicht gezeigt) versehen. Wenn der Nadel- und der Spulenfaden für die Nähtätigkeit gesetzt werden und ein Nähmaschinenmotor 9 (siehe 19) angetrieben wird, wird die Nadelstange 12 vertikal durch den Mechanismus 18 des vertikalen Bewegens der Nadelstange bewegt. Der Schiffchenmechanismus wird in Synchronisation mit der vertikalen Bewegung der Nadelstange 12 angetrieben, so dass der Nadelfaden 11 nahe der Nadel 12a unter eine Nadelplatte 1a des Bettes 1 abgesenkt wird, woraufhin der Nadel- und Spulenfaden miteinander verknüpft werden zum Bilden in Stiche.
  • Die Fadenkassette wird nun beschrieben. Bezug nehmend auf 5 bis 8, die Fadenkassette 10 weist einen Kassettenkörper 20 und einen Deckel 21 auf, der schwenkbar an dem Körper 20 angebracht ist. Der Kassettenkörper 20 mit dem Deckel 21 definiert darin einen fadenaufnehmenden Hohlraum 23 zum Aufnehmen einer Fadenspule 22, die als Vorrat von Faden dient. Ein Spulenstift 24 ist auf dem Deckel 21 angebracht. Wenn der Deckel 21 nach vorn geöffnet wird, wie in 7 gezeigt ist, kann die Fadenspule 21 an dem Spulenstift 24 angebracht und davon abgenommen werden. Wenn der Deckel 21 geschlossen wird, wobei die Fadenspule 22 an dem Spulenstift 24 angebracht ist, ist die Fadenspule in dem fadenaufnehmenden Hohlraum 23 eingeschlossen.
  • Der Faden erstreckt sich nach oben von der Fadenspule 22, um aus dem fadenaufnehmenden Hohlraum 23 herausgezogen zu werden. Der Faden 11 erstreckt sich weiter durch einen Fadenpfad 35, der zwischen dem Kassettenkörper 20 und einem linken Ende des Deckels 21 definiert ist. Der Faden 11 wird dann auf einen ersten Fadenwächter 26a an einem linken unteren Ende der Fadenkassette 10 gesetzt, wobei er sich weiter nach rechts danach erstreckt, so dass er auf einen zweiten Fadenwächter 26b an einem unteren Ende einer Trennwand 27 und einen dritten Fadenwächter 26c an einem rechten unteren Ende der Fadenkassette 10 gesetzt wird. Der Faden 11 erstreckt sich weiter nach vorn, so dass er auf einen vierten Fadenwächter 26d gesetzt ist, und kehrt dann zurück, um sich nach links zu erstrecken. Der Faden 11 wird auf einem Fadenrückhalter 28 zurückgehalten. Weiter wird der Faden 11, der sich nach links erstreckt, durch eine linke Klinge 29 des Fadenrückhalters 28 geschnitten, und das resultierende Ende wird auf einen fünften Fadenwächter 26e nahe der Klinge 29 gesetzt.
  • Die Fadenkassette 10 wird so zum Anbringen an der Kassettenhalterung 5 vorbereitet, wie oben beschrieben wurde. Ein Nadelfadenaufnahmehebelführungsraum 30, der an einem rechten Ende der Fadenkassette 10 definiert ist, erstreckt sich im Wesentlichen über die Länge der Kassette. Der Führungsraum 30 ist offen an der Rückseite und dem unteren Abschnitt der Kassette. Ein fadenspannender Raum 31 ist an einem zentralen unteren Ende der Fadenkassette 10 definiert und an einem unteren Abschnitt davon offen. Diese Räume 30 und 31 sind durch eine Trennwand 27 getrennt.
  • Die Fadenkassette 10 geht herab, um in die Kassettenhalterung 5 eingeführt zu werden. In diesem Fall führen der Nadelfadenaufnahmehebel 13 und eine Nadelfadenaufnahmehebelführung 13a (siehe 2 usw.) den Hebel, der in den Führungsraum 30 von unterhalb der Kassette eintritt, wohingegen die fadenspannende Welle 40 des fadenspannenden Mechanismus 14 und das Paar von Fadenspannungsscheiben 41 und 42 in den fadenspannenden Raum 31 von unterhalb der Kassette eintreten. Eine Kerbe 20a ist in dem unteren Ende der hinteren Wand des Kassettenkörpers 20 gebildet zum Verhindern, dass die fadenspannende Welle 40 mit der Fadenkassette 10 in Störung kommt. Wenn die Fadenkassette 10 etwas in die Kassettenhalterung 15 eingeführt worden ist, wird ein Fadenteil 11a zwischen den Fadenwächtern 26a und 26c durch den Nadelfadenaufnahmehebel 13 in dem Führungsraum 30 gefangen.
  • Wenn darauf folgend die Fadenkassette 10 weiter in die Kassettenhalterung 5 eingeführt wird, gehen die Fadenwächter 26a und 26b relativ zu dem Nadelfadenaufnahmehebel 13 herab, auf dem ein Fadenteil 11a gefangen ist. Der Faden stromabwärts von dem Fadenteil 11 wird jedoch kontinuierlich durch den fadenhaltenden Abschnitt 28 gehalten. Folglich wird der Faden 11 von der Fadenspule 22 in dem fadenaufnehmenden Hohlraum 23 gezogen. Zum Beispiel weist das Fadenteil 11a eine allgemeine dreieckige Form auf, wenn zwei Drittel der Fadenkassette in die Kassettenhalterung 5 eingeführt sind, wie in 1 und 2 gezeigt ist. Wenn die Fadenkassette 10 vollständig an der Kassettenhalterung 5 angebracht ist, wird das Fadenteil 11b zwischen den Fadenwächtern 26a und 26b auf der fadenspannenden Welle 40 zwischen den gepaarten Fadenspannungsscheiben 41 und 42 in dem fadenspannenden Raum 31 gefangen.
  • Der fadenspannende Mechanismus 14 wird nun beschrieben. Bezug nehmend auf 1113B, der fadenspannende Mechanismus 14 enthält die fadenspannende Welle 40, die an einem Rahmen (nicht gezeigt) befestigt ist und sich nach hinten erstreckt, die vordere Fadenspannungsscheibe 41, die fest mit der Welle 40 gepasst ist, die hintere Fadenspannungsscheibe 42, die fest mit der Welle 40 gepasst ist, so dass sie in einen Fläche-zu-Fläche-Kontakt mit der vorderen Fadenspannungsscheibe gebracht wird, und eine fadenspannende Feder 42a, die eine Kompressionsschraubenfeder aufweist, die mit der Welle 40 gepasst ist, so dass sie die hintere Scheibe 42 gegen die vordere Scheibe 41 drückt. Ein Antriebsmechanismus 43 ist zum Öffnen und Schließen der Fadenspannungsscheiben 41 und 42 vorgesehen und enthält einen Pulsmotor 44.
  • Der Antriebsmechanismus 43 enthält den Pulsmotor 44, ein antreibendes Zahnrad 45, ein Nockenteil 46, Verbindungsteile 47 und 48, ein Schwenkverbindungsteil 49, eine Erstreckungsschraubenfeder 50, ein Druckverbindungsteil 51 und einen öffnenden Hebel 52. Das antreibende Zahnrad 45 ist an einer Ausgangswelle des Pulsmotors 44 gesichert und in kämmendem Eingriff mit einem Zahnrad 46a des Nockenteiles 46. Das Verbindungsteil 47 weist einen Zentralabschnitt auf, der schwenkbar auf einer Tragwelle 47a angebracht ist. Das Verbindungsteil 47 weist weiter ein oberes Ende mit einem Nockenfolger 47b in Eingriff mit einer Nockenrille 46b des Nockenteiles 46 und ein unteres Ende mit einem Stift 47c in Eingriff mit einem zentralen Langloch 48a des Verbindungsteiles 48 auf, das so gelagert ist, dass es in einer rechten und linken Richtung zu bewegen ist.
  • Die Schwenkverbindung 49 weist einen zentralen Abschnitt auf, der auf einer Tragwelle 49a angebracht ist, so dass es um eine vertikale Achse schwenkbar ist. Die Schwenkverbindung 49 wird entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn durch die Erstreckungsschraubenfeder 50 gedrückt. Die Schwenkverbindung 40 weist ein hinteres Ende mit einem Eingriffsabschnitt 49b in Eingriff mit einem Langloch 48b auf, das in einem linken Ende des Verbindungsteiles 48 gebildet ist. Die Schwenkverbindung 49 weist ein rechtes Ende mit einem Stift 49c in Eingriff mit einem zentralen Langloch 51b des Druckteiles 51 auf. Das Druckverbindungsteil 51 weist ein rechtes Ende auf, das schwenkend auf einer Tragwelle 51a angebracht ist, so dass es um eine vertikale Achse zu schwenken ist. Der öffnende Hebel 52 wird gegen eine Fadenspannungsfeder 42a gepresst.
  • Die Fadenspannungsscheiben 41 und 42 werden geschlossen, wenn der Nockenfolger 47b in Eingriff mit einer Nockenrille 46b1 der Nockenrille 46b steht, wie in 12A und 12B gezeigt ist. Die Nockenrille 46b1 weist den gleichen Durchmesser wie die Nockenrille 46b auf. Die Nockenrille 46b1 erstreckt sich über ungefähr 80° und hält den Nockenfolger 47b in Eingriff mit der Nockenrille 46b1, so dass der Pulsmotor 44 in einem Winkelbereich entsprechend zu ungefähr 80° angetrieben wird. Der Grund dafür ist der, dass der Pulsmotor 44 und das antreibende Zahnrad 45 nicht nur als die Komponenten des Nadelstan gen schwingenden Mechanismus 19 sondern auch als jene des Antriebsmechanismus 43 dienen. Als Resultat kann die Nadelstange 12 geschwungen werden, während die Fadenspannungsscheiben 41 und 42 geschlossen sind. Der Nadelstangen schwingende Mechanismus 19 enthält den Pulsmotor 44, das antreibende Zahnrad 45, ein Zahnrad 19a in kämmendem Eingriff mit dem antreibenden Zahnrad 45 und eine Nocke 19b, die fest auf dem Zahnrad 19a vorgesehen ist. Drehung der Nocke 19b erzeugt eine schwingende Bewegung der Nadelstange 12.
  • Das Nockenteil 46 wird im Uhrzeigersinn nach Antrieb des Pulsmotors 44 gedreht, so dass der Nockenfolger 47b in Eingriff mit der Nockenrille 46b2 der Nockenrille 46 kommt. Wenn sich der Nockenfolger 47b zu der zentralen Seite des Nockenteiles 46 bewegt, werden die Verbindungsteile 47 und 48 und die Schwenkverbindung 49 synchron in die Richtung eines Pfeiles bewegt. Der öffnende Hebel 42 wird dann nach vorn durch einen linken Hebel 51c des sich nach vorn bewegenden Druckteiles 51 gedrückt. Als Resultat wird die hintere Fadenspannungsscheibe 42 so bewegt, dass sie sich derart neigt, dass die Scheiben 41 und 42 mit einem Raum dazwischen geöffnet werden.
  • Wenn die Fadenkassette 10 an der Kassettenhalterung 5 angebracht wird, während die Fadenspannungsscheiben 41 und 42 offen sind, wird der Teil 11b des Fadens 11, der aus der Fadenkassette 10 gezogen ist, durch die Fadenspannungswelle 40 gefangen, die zwischen den Scheiben 41 und 42 vorgesehen ist. Darauf folgend, wenn der Pulsmotor 44 angetrieben wird, so dass das Nockenteil 46 entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn gedreht wird, führt die drückende Kraft der Erstreckungsschraubenfeder 50 die Schwenkverbindung 49 zu der vorherigen Position zurück. Folglich werden die Fadenspannungsscheiben 41 und 42 durch die fadenspannende Feder 42a geschlossen. Die gestri chelte Linie in 9 zeigt die linke Nadelposition, zu der die Nadelstange 12 bewegt wird, während die Fadenspannungsscheiben 41 und 42 offen sind.
  • Der fadentragende Mechanismus 16A wird beschrieben. Bezug nehmend auf 9 und 15, der fadentragende Mechanismus 16A ist auf dem Rahmen vorgesehen, auf dem eine Nadelstangenbasis 80 (siehe 16A und 16B) schwenkbar angebracht ist, und enthält ein einfädelndes Teil 70, das den von der Fadenkassette 10 gezogenen Faden fängt und einen einfädelnden Antriebsmechanismusabschnitt 55, der das einfädelnde Teil 70 von einer Bereitschaftsposition (siehe 9) absenkt, während die Haltung des einfädelnden Teiles geändert wird, wodurch das einfädelnde Teil von einer einfädelnden Position (nicht gezeigt) zu einer fadentragenden Position (siehe 15) übertragen wird.
  • Das einfädelnde Teil 70 weist ein Paar von einfädelnden Platten 71 auf. Wenn das einfädelnde Teil 70 an der einfädelnden Position ist, wird ein Teil des Fadens 11, das stromabwärts des Nadelfadenaufnahmehebels 13 angeordnet ist, über die gepaarten einfädelnden Platten 71 in einem straffen Zustand gefangen. Weiterhin ist, wenn es an der fadentragenden Position angeordnet ist, das einfädelnde Teil 70 relativ zu der Position der Nadelstange 12 in Bezug auf die vertikale Position davon positioniert, und die Nadel 12a ist zwischen den einfädelnden Platten 71 angeordnet, woraufhin der Faden 11 nahe zu dem Nadelöhr 12b ist. Die japanischen Patentanmeldungen 2002-91558 und 2002-225245 , die beide von dem Erwerber der vorliegenden Anmeldung eingereicht sind, offenbaren den oben beschriebenen fadentragenden Mechanismus und das einfädelnde Teil 70 im Einzelnen.
  • Der einfädelnde Mechanismus 16B wird beschrieben. Bezug nehmend auf 16A, 16B, 17A und 17B, der einfädelnde Mechanismus 16B ist auf der Nadelstangenbasis 80 angebracht und enthält eine einfädelnde Welle 81 und eine Gleiterführungswelle 82, die auf der Nadelstangenbasis 80 auf der linken Seite der Nadelstange 12 gelagert ist, so dass sie vertikal zu bewegen ist, einen einfädelnden Gleiter 83, an die oberen Abschnitten dieser Wellen 81 und 82 gepasst ist, so dass er vertikal zu bewegen ist, und einen Hakenmechanismusabschnitt 84, der auf einem unteren Ende der einfädelnden Welle 81 angebracht ist.
  • Die einfädelnde Welle 81 weist zwei Stifte 81a und 81b auf, die von einem oberen Abschnitt davon vorstehen. Der obere Stift 81a ist in Eingriff mit einer Spiraleingriffsrille 83a, die in dem einfädelnden Gleiter 83 gebildet ist, wohingegen der untere Stift 85b von oben in Eingriff mit dem eingreifenden Teil 12c ist, das mit der Nadelstange 12 gepasst ist. Eine Kompressionsschraubenfeder 86 ist um die einfädelnde Welle 81 vorgesehen zum Drücken des Gleiters 83 nach oben relativ zu der einfädelnden Welle, woraufhin der Stift 85a gewöhnlich ein unteres Ende der Eingriffsrille 83a eingreift. Weiterhin ist eine andere Kompressionsschraubenfeder 87 um die Gleiterführungswelle 82 zum Drücken des einfädelnden Gleiters 83 nach oben vorgesehen, wodurch die einfädelnde Welle 81 und der einfädelnde Gleiter 83 normalerweise an entsprechenden oberen Grenzpositionen angeordnet sind.
  • Bezug nehmend auf 17A und 17B, der Hakenmechanismusabschnitt 84 enthält einen einfädelnden Haken 88, der durch das Nadelöhr 12b gehen kann und ein entferntes Ende aufweist, das mit einem einfädelnden Abschnitt 88a, zwei Führungsteile 89, die an beiden Seiten des einfädelnden Hakens 88 angeordnet sind, und einen Draht 90, der in Eingriff mit dem einfädelnden Abschnitt 88a des einfädelnden Hakens 88 kommen kann, gebildet ist. Der einfädelnde Mechanismus 16B ist in einem Zustand, wie in 16A und 16B gezeigt ist, wenn die Fadenkassette 10 nicht an der Kassettenhalterung 5 angebracht ist. Wenn die Fadenkassette 10 in die Kassettenhalterung 5 eingeführt wird, wird der einfädelnde Mechanismus 16B in Synchronisation mit dem Anbringen der Fadenkassette 10 betätigt.
  • Der einfädelnde Mechanismus 16B enthält weiter eine Längsführungswelle 91, die auf der linken Seite der Gleiterführungswelle 82 vorgesehen ist, und ein bewegendes Teil 92, das auf der Kassettenhalterung 5 vorgesehen ist, um durch die Führungswelle 91 geführt zu werden, so dass es vertikal zu bewegen ist. Das bewegende Teil 92 wird nach oben durch eine Erstreckungsschraubenfeder 93 gedrückt. Wenn die Fadenkassette 10 von der Kassettenhalterung 5 abgenommen wird, ist das bewegende Teil 92 gewöhnlich an einer anfänglichen Position (eine obere Grenzposition in einem bewegbaren Bereich) angeordnet, wie in 16A und 16B gezeigt ist.
  • Das bewegende Teil 92 wird direkt durch die Fadenkassette 10 gedrückt, die an der Kassettenhalterung 5 angebracht wird. Der einfädelnde Mechanismus 16B wird betätigt, wenn das bewegende Teil 92 nach unten von seiner anfänglichen Position gedrückt wird. Genauer, ein verbindendes Teil 94 ist schwenkbar über eine Welle 94a auf einem oberen Halterungsabschnitt 92h des bewegenden Teiles 92 angebracht. Wenn das bewegende Teil 92 von der anfänglichen Position nach unten geht, geht auch der einfädelnde Gleiter 83, der über die zwei Verbindungsteile 94 mit dem bewegenden Teil 92 verbunden ist, zusammen nach unten.
  • Wenn der einfädelnde Gleiter 83 nach unten geht, gehen auch die einfädelnde Welle 81 und der Hakenmechanismus 84 mit dem einfädelnden Gleiter 83 an einer anfänglichen Stufe nach unten. Die einfädelnde Welle 81 kann sich nicht nach unten bewegen, dadurch wird sie gestoppt, wenn der Stift 85b davon in Eingriff mit dem Eingriffsteil 12c der Nadelstange 12 von oben kommt, woraufhin die einfädelnde Welle 81 in der vertikalen Richtung relativ zu der Nadelstange positioniert wird.
  • Darauf folgend geht der einfädelnde Gleiter 83 relativ zu der einfädelnden Welle 81 nach unten. Folglich kommt der Stift 85a in Eingriff mit der Spiraleingriffsrille 83a des einfädelnden Gleiters 83, wodurch er nach oben bewegt wird, woraufhin die einfädelnde Welle 81 gedreht wird. Zu dieser Zeit ist der Hakenmechanismus 84 nahe zu der Nadel 12a angeordnet, und weiterhin wird der von der Fadenkassette 10 durch den fadentragenden Mechanismus 16A gezogene Faden 11 nahe der Nadel 12a getragen, vor der Nadel 12a in einem gestreckten Zustand gehalten. Genauer, wenn die einfädelnde Welle 81 gedreht wird, geht der einfädelnde Haken 88 des Hakenmechanismus 84 durch das Nadelöhr 12b, wie in 17A gezeigt ist, so dass der Faden durch den entfernten einfädelnden Abschnitt 88a des einfädelnden Hakens 88 gefangen wird, wie in 17B gezeigt ist. Wenn die einfädelnde Welle 81 dann in die entgegengesetzte Richtung gedreht wird, wird der einfädelnde Haken 88 durch das Nadelöhr 12b derart zurückgeführt, dass der Faden 11 durch das Nadelöhr 12b geht. Zu dieser Zeit wird der Faden 11 auch auf der Nadelstangenfadenführung H durch den einfädelnden Mechanismus 17 gelegt.
  • Ungefähr unmittelbar nach Beendigung des Durchgehens des Fadens durch das Nadelöhr werden das bewegende Teil 92 und der einfädelnde Gleiter 83 von der Verbindung dazwischen durch das verbindende Teil 94 freigegebene, woraufhin die einfädelnde Welle 81, der einfädelnde Gleiter 83, der Hakenmechanismusab schnitt 84 zurückgehen oder aufsteigen zu den früheren Zuständen, wie in 16A und 16B gezeigt ist. Weiterhin wird das bewegende Teil 92 an einer Kassettenhalterungsposition unter der anfänglichen Position gehalten, wenn die Fadenkassette 10 an der Kassettenhalterung 5 angebracht ist. Genauer, da der Hakenmechanismusabschnitt 84 von dem bewegenden Teil 92 beabstandet ist, wird eine Übertragungskraft über das bewegende Teil 92 zu dem Hakenmechanismusabschnitt 84 unmöglich.
  • Wenn das Abnahmebetätigungsteil 60 während der Leistungslieferung zu der Nähemaschine betätigt wird, werden die an der Kassettenhalterungsposition angeordnete Fadenkassette 10 und das bewegende Teil 92 von den gehaltenen Zuständen freigegeben, und die Fadenkassette 10 steigt zusammen mit dem bewegenden Teil 92 durch die Druckkraft der Erstreckungsschraubenfeder 93 nach oben. Als Resultat steht der obere Abschnitt der Fadenkassette 10 von einem oberen Teil der Nähmaschine M vor, wodurch die Fadenkassette 10 von der Kassettenhalterung 5 abgenommen werden kann. Weiterhin steigt das bewegende Teil 92 auf, um zu der anfänglichen Position zurückzukehren. Wenn zu der anfänglichen Position zurückgekehrt und danach von der anfänglichen Position heruntergegangen, wird das bewegende Teil 92 mit dem einfädelnden Gleiter 83 durch das verbindende Teil 94 verbunden, woraufhin das bewegende Teil und das verbindende Teil zusammen heruntergehen.
  • Bezug nehmend auf 9, der kassettenabnehmende Mechanismus 15 enthält das Abnahmebetätigungsteil 60 und eine Verbindung 61, die mit dem Abnahmebetätigungsteil 60 verbunden ist. Wenn das Abnahmebetätigungsteil 60 betätigt wird, um um die Achse 60a zu schwingen, wird die Verbindung 61 zusammen mit dem Betätigungsteil 60 geschwungen, so dass die an der Kassettenhalterungsposition angeordnete Fadenkassette 10 und das Bewe gungsteil 92 von den gehaltenen Zuständen freigegeben werden. Weiterhin wird das Druckteil 51 gezwungen zum Drehen, so dass die Scheiben 41 und 42 des Fadenspannungsmechanismus 14 geöffnet werden.
  • Die Nadelstange 12 und der einfädelnde Mechanismus 16B werden geschwungen. Der fadentragende Mechanismus 16A wird jedoch nicht auf solche Weise geschwungen, wie die Nadelstange 12 und der einfädelnde Mechanismus 16B geschwungen werden. Folglich variieren in Abhängigkeit von einer Zickzack-Position der Nadelstange 12 Positionsbeziehungen zwischen der Nadelstange 12 und dem einfädelnden Mechanismus 16B und dem fadentragenden Mechanismus 16A in Abhängigkeit von einer Zickzack-Position der Nadelstange 12. Der Prozentsatz des Erfolges beim Durchgehen des Fadens durch das Nadelöhr variiert ebenfalls in Abhängigkeit der variierenden Positionsbeziehung zwischen der Nadelstange 12 und dem einfädelnden Mechanismus 16B und dem fadentragenden Mechanismus 16A. Wenn der fadentragende Mechanismus 16A und der einfädelnde Mechanismus 16B zusammen geschwungen werden, werden das Gewicht des geschwungenen Abschnittes und ein bewegender Raum, der innerhalb der Nähmaschine M (Entweichen) definiert ist, vergrößert, was in einer Vergrößerung der Größe der Nähmaschine M resultiert. Folglich wird der fadentragende Mechanismus 16A nicht zusammen mit dem einfädelnden Mechanismus 16B geschwungen, so dass die Größe der Nähmaschine M daran gehindert werden kann zuzunehmen.
  • Die Nähmaschine ist so aufgebaut, dass der Faden 11 zuverlässig durch das Nadelöhr 12b gehen kann, wenn der fadentragende Mechanismus 16A und der einfädelnde Mechanismus 16B betätigt werden, während die Nadelstange 12 an ihrer vorbestimmten obersten Stoppposition gestoppt wird und an der linken Nadelfadenposition (entsprechend der vorbestimmten Position) angeord net ist. Genauer, die Nadelstange 12 wird an der oberen Stoppposition gestoppt, wenn die Fadenkassette 10 von der Kassettenhalterung 5 abgenommen ist, damit der Faden 11 zuverlässig durch das Nadelöhr 12b gehen kann. In diesem Zustand braucht die Kassette 10 an der Kassettenhalterung 5 angebracht zu werden, und der fadentragende Mechanismus 16A und der einfädelnde Mechanismus 16B brauchen betätigt zu werden.
  • Die Nähmaschine M ist mit einem Einfädelbegrenzungsmechanismus 100 versehen, wie in 12A, 13A und 14 gezeigt ist. Der Einfädelbegrenzungsmechanismus 100 begrenzt den einfädelnden Mechanismus 16B, so dass der einfädelnde Mechanismus untätig wird oder der einfädelnde Mechanismus nicht den Faden 11 von der Fadenkassette 10 in einem Fall zieht, in dem die Fadenkassette 10 von der Kassettenhalterung 5 abgenommen ist und danach an der Kassettenhalterung angebracht ist, während die Maschine von der Leistungsversorgung getrennt ist (z. B., wenn ein Leistungsschalter (nicht gezeigt) absichtlich ausgeschaltet ist oder wenn ein Stoppen der Leistungsversorgung auftritt aufgrund eines Blitzeinschlages). Der Einfädelbegrenzungsmechanismus 100 enthält einen haltenden Mechanismus 101, der das bewegende Teil 92 an einer Bereitschaftsposition hält, wenn der einfädelnde Mechanismus 16b nicht tätig ist, selbst wenn das bewegende Teil 92 durch die Fadenkassette 10 gedrückt wird, die an der Kassettenhalterung 5 angebracht wird, wodurch sie bewegt wird. Der haltende Mechanismus 101 enthält einen Stopper 102, der in Eingriff mit dem bewegenden Teil 92 ist, das an der Bereitschaftsposition angeordnet ist, zum Halten des bewegenden Teiles an der Bereitschaftsposition, den Pulsmotor 44, der zwischen einer Eingriffsposition (siehe 12A), an der der Stopper 102 in Eingriff mit dem bewegenden Teil 92 steht, und einer Nichteingriffsposition (siehe 13A), an der der Stopper 102 nicht mit dem bewegenden Teil 92 in Eingriff stehen kann, schaltet, und eine Steuervorrichtung 110, die den Pulsmotor 44 steuert.
  • Der Stopper 102 ist ein vertikal längliches verbindungsartiges Teil und ist nahe der Vorderseite des Nockenteiles 46 vorgesehen. Der Stopper 102 weist ein oberes Ende mit einem Träger 102c auf, der sich nach hinten erstreckt. Der Träger 102c ist auf einem Rahmen angebracht, der in der Rückseite des Stoppers 102 vorgesehen ist, so dass er um eine Achse schwenkt, die sich in einer Längsachse erstreckt. Der Stopper 102 weist ein unteres Ende mit einem Folger 102b auf, der sich nach hinten erstreckt, um in Eingriff mit der Nockenrille 46b des Nockenteiles 46 zu kommen, das in der Rückseite des Stoppers 102 vorgesehen ist. Der Stopper 102 enthält weiter einen Eingriffsstift 102a, der auf einem längsweisen Zentralabschnitt davon vorgesehen ist. Der Eingriffsstift 102a erstreckt sich nach vorn, so dass er mit der Rückseite (einem angegriffenen Abschnitt 92e) des bewegenden Teiles 92 in Eingriff zu stehen kommt, das an der Vorderseite des Stoppers 102 vorgesehen ist.
  • Bezug nehmend auf 18A und 18B enthält das bewegende Teil 92 eine vertikale Wand 92a und einen oberen und einen unteren horizontalen Streifen 92b und 92c, die sich beide nach rechts von der vertikalen Wand erstrecken. Eine Führungswelle 91 erstreckt sich durch die horizontalen Streifen 92b und 92c, so dass sie zu gleiten ist. Ein rechter vorderer Abschnitt des horizontalen Streifens 92c relativ zu der Führungswelle 91 dient als ein Druckabschnitt 92d, der durch die Fadenkassette 10 gedrückt wird, die an der Kassettenhalterung 5 angebracht wird. Ein hinterer Abschnitt des horizontalen Streifens 92c relativ zu der Führungswelle 91 dient als ein angegriffener Abschnitt 92e, mit dem der Eingriffsstift 102a in Eingriff kommen kann. Weiter weist der horizontale Streifen 92c einen zentral angeordneten erstreckten Abschnitt 92g mit einem hinteren Ende auf, das vor dem angegriffenen Abschnitt 92e angeordnet ist.
  • Der Pulsmotor 44 dient als eine Komponente des Nadelstangen schwingenden Mechanismus 18 zum Schwingen der Nadelstange 12 und als Antriebsquelle zum Öffnen und Schließen der Fadenspannungsscheiben 40 und 41. Somit dient der Pulsmotor 44 für drei Mechanismen.
  • Die Nockenrille 46b des Nockenteiles 46 ist so geformt, dass der Stopper 102 an der Nichteingriffsposition angeordnet ist und die Fadenspannungsscheiben 40 und 41 offen sind, wenn die Nadelstange 12 an der linken Nadelfadenposition ist. Die Nockenrille 46b des Nockenteiles 46 ist weiter so geformt, dass der Stopper 102 an der Eingriffsposition angeordnet ist und die Fadenspannungsscheiben 41 und 42 geschlossen sind, wenn die Nadelstange 12 an einer Position ungleich der linken Nadelfadenposition angeordnet ist.
  • Das Steuersystem der Nähmaschine M wird beschrieben. Bezug nehmend auf 19 enthält die Nähmaschine M eine Steuervorrichtung 110 mit einer CPU 110a, einem ROM 110b, einem RAM 110c, einer Eingangsschnittstelle 110d und einer Ausgangsschnittstelle 110e. Mit der Eingangsschnittstelle 110d sind Betätigungsschalter 6, das Berührungsfeld 8, ein Spindelwinkelsensor 111 und ein Kassettenerfassungsschalter 112 elektrisch verbunden. Mit der Ausgangsschnittstelle 110e sind Treiberschaltungen 114a114d, die den Nähmaschinenmotor 9, den Pulsmotor 44, die Flüssigkristallanzeige 7 bzw. Lampen 113 treiben, elektrisch verbunden.
  • Der Kassettenerfassungsschalter 112 erfasst die an der Kassettenhalterung 5 angebrachte Fadenkassette 10 und weist einen Grenzschalter zum Beispiel auf. Der Kassettenerfassungsschalter 112 ist nahe dem unteren Ende der Kassettenhalterung 5 vorgesehen und wird angeschaltet, wenn die Fadenkassette 10 an der Kassettenhalterung 5 angebracht wird, und wird ausgeschaltet, wenn die Fadenkassette 10 von der Kassettenhalterung 5 abgenommen oder etwas angehoben wird.
  • Der ROM 110b speichert ein Steuerprogramm für die Nähmaschine M, wie in 20 gezeigt ist. Das Steuerprogramm enthält ein Nähsteuerprogramm für die Nähtätigkeit, ein Kassettenhalterungs- und Abnahmesteuerprogramm zum Anbringen und Abnehmen der Fadenkassette 10 an die Kassettenhalterung 5 und davon ab, ein Anzeigesteuerprogramm zum Anzeigen verschiedener Stücke von Information auf der Flüssigkristallanzeige 7 usw.
  • Das Folgende ist eine kurze Beschreibung einer Steuerung, die durch die Steuervorrichtung 110 auf der Grundlage des Kassettenhalterungs- und Abnahmesteuerprogrammes ausgeführt wird. Die Steuervorrichtung 110 steuert den Nähmaschinenmotor 9 und den Pulsmotor 44 auf der Grundlage der Resultate der Erfassung des Spindelwinkelsensors 111, des Kassettenerfassungsschalters 112 und eines Startknopfes 200. Die Steuervorrichtung 110 steuert den Nähmaschinenmotor 9 so, dass die Nadelstange 12 automatisch zu der oberen Stoppposition bewegt wird, wenn der Kassettenerfassungsschalter 112 ausgeschaltet wird während des Abnehmens der Fadenkassette 10 von der Kassettenhalterung 5. Die Steuervorrichtung 110 steuert weiter den Pulsmotor 44 so, dass das Nockenteil 46 zu der Position gedreht wird, wie in 13A und 13B gezeigt ist, und die Nadelstange 12 zu der linken Nadelposition bewegt ist, wodurch die Fadenspannungsscheiben 41 und 42 geöffnet werden.
  • Die Nähmaschine M ist wie folgt tätig. Die Steuervorrichtung 110 steuert den Nähmaschinenmotor 9 und den Pulsmotor 44, wenn die Fadenkassette von der Kassettenhalterung 5 abgenommen wird unter der Bedingung, dass die elektrische Leistung zu der Nähmaschine M geliefert wird. Folglich werden der Mechanismus 18 des vertikalen Bewegens der Nadelstange und der Nadelstange schwingende Mechanismus 19 so betätigt, dass die Nadelstange 12 zu der oberen Stoppposition und der linken Nadelposition bewegt wird (die vorbestimmte Position). Wenn folglich die Fadenkassette 10 darauffolgend an der Kassettenhalterung 5 angebracht wird, wird der einfädelnde Mechanismus 16B so betätigt, dass der aus der Fadenkassette 10 gezogene Faden 11 automatisch durch das Nadelöhr 12b geführt wird. Mit anderen Worten, das Nadelöhr 12b wird zu der vorbestimmten einfädelnden Position vor dem Abnehmen der Fadenkassette 10 bewegt.
  • Andererseits werden der Nähmaschinenmotor 9 und der Pulsmotor 44 (und folglich der Mechanismus 18 des vertikalen Bewegens der Nadelstange und der Nadelstangen schwingende Mechanismus 19) untätig, wenn die Nähmaschine M von der Leistungslieferung abgeschlossen ist. Folglich kann die Nadelstange 12 nicht automatisch zu der vorbestimmten einfädelnden Position bewegt werden, selbst wenn die Fadenkassette 10 von der Kassettenhalterung 5 während des Abschaltens der Nähmaschine M von der Leistungsversorgung abgenommen wird. In manchen Fällen wird dann die Fadenkassette 10 von der Kassettenhalterung 5 während des zuvor genannten Abschaltens entfernt, und die Fadenkassette 10 wird an der Kassettenhalterung 5 angebracht, nachdem die Nadelstange 12 an einer Position ungleich der vorbestimmten einfädelnden Position gestoppt worden ist.
  • Bei den herkömmlichen Nähmaschinen wird, wie oben beschrieben wurde, der einfädelnde Mechanismus in Synchronisation mit dem Anbringen der Fadenkassette 10 betätigt, selbst wenn die Fadenkassette 10 an der Kassettenhalterung 5 unter der Bedingung angebracht wird, in der die Nadelstange 12 an einer Position ungleich der vorbestimmten einfädelnden Position gestoppt ist. In diesem Fall jedoch, da die Nadelstange 12 nicht an der vorbestimmten Position gestoppt ist, neigt das Durchführen des Fadens durch das Nadelöhr zum Versagen, und der einfädelnde Mechanismus 16B neigt zum Stören des fadentragenden Mechanismus 16A oder ähnlichem derart, dass der einfädelnde Mechanismus 16B, der fadentragende Mechanismus 16A und ähnliches beschädigt werden würden.
  • Andererseits bei der Ausführungsform wird der Pulsmotor 44 zum Betätigen des Nockenteiles 46 und ähnlichem angetrieben, wenn die Fadenkassette 10 an der Kassettenhalterung 5 angebracht wird, und das Abnahmebetätigungsteil 60 wird darauffolgend betätigt nach Beenden des Nähens während des Lieferns von elektrischer Leistung zu der Nähmaschine M. Folglich wird der Stopper 102 von der Eingriffsposition zu der Nichteingriffsposition geschaltet, wie in 13A, 21C und 21D gezeigt ist.
  • Wenn der Stopper 102 an der Nichteingriffsposition angeordnet ist, ist der Eingriffsstift 102a des Stoppers oberhalb des eingegriffenen Abschnittes 92e auf der rechten Seite des äußersten rechten Endes 92f (durch gestrichelte Linie in 21C gezeigt) des angegriffenen Abschnittes 92e und des hinteren Endes des erstreckten Abschnittes 92g angeordnet. Folglich ist der Eingriffsstift 102a von dem bewegenden Abschnitt 92 derart beabstandet, dass der bewegende Abschnitt von dem Halten des Eingriffsstiftes freigegeben wird. Als Resultat hebt die Federkraft der Erstreckungsschraubenfeder 93 das bewegende Teil 92 zu der zuvor erwähnten anfänglichen Position. Wenn die anfängliche Position erreicht wird, ist das bewegende Teil 92 mit dem Hakenmechanismusabschnitt 84 gekoppelt, wodurch sowohl das bewegende Teil als auch der Hakenmechanismusabschnitt vertikal zusammen bewegt werden können. Mit anderen Worten, der einfädelnde Mechanismus 16B wird betriebsmäßig gemacht mit dem Anbringen der Fadenkassette 10 an der Kassettenhalterung 5.
  • Darauf folgend wird die Fadenkassette 10 an der Kassettenhalterung 5 während der Lieferung von elektrischer Leistung zu der Nähmaschine M angebracht. Nach Betätigung des Startknopfes 200 zum Starten des Nähens wird der Pulsmotor 44 angetrieben, da der Faden für das Nähen gespannt werden muss. Folglich wird der Faden durch den fadenspannenden Mechanismus 14 gespannt. Mit der Drehung des Pulsmotors 44 für das Fadenspannen wird das Nockenteil 46 so betätigt, dass der Stopper 102 von der Nichteingriffsposition zu der Eingriffsposition geschaltet wird, wie in 12A, 21A und 21B gezeigt ist. Der Stopper 102 wird an der Eingriffsposition gehalten, während der Faden gespannt wird. Der Faden wird nicht von dem gespannten Zustand freigegeben, wenn das Nähen beendet worden ist. Folglich ist der fadenspannende Mechanismus 14 weiterhin fertig zum Spannen des Fadens, und der Stopper 102 ist an der Eingriffsposition angeordnet.
  • Wenn der Stopper 102 an der Eingriffsposition angeordnet ist, ist der Eingriffsstift 102a des Stoppers rechts oberhalb des angegriffenen Abschnittes 92e auf der linken Seite des äußersten rechten Endes 92f (durch die gestrichelte Linie in 21A gezeigt) des angegriffenen Abschnittes 92e angeordnet. Folglich stößt in einem Fall, in dem die Fadenkassette 10 von der Kassettenhalterung 5 abgenommen worden ist, der angegriffene Abschnitt 92e gegen die Unterseite des Eingriffsstiftes 102a, woraufhin das bewegende Teil 92 nicht die obere Stoppposition erreichen kann, selbst wenn die Federkraft der Erstreckungsschraubenfeder 93 das bewegende Teil 92 anhebt. Da das bewegende Teil 92 durch den Eingriffsstift 102a gehalten wird, verbleibt das bewegende Teil 92 beabstandet von dem Hakenmechanismusabschnitt 84.
  • Die Nähmaschine M wird von der Leistungsversorgung abgeschaltet, während die Fadenkassette 10 an der Kassettenhalterung angebracht wird, und der Faden wird durch den fadenspannenden Mechanismus 14 gespannt. Wenn das Abnahmebetätigungsteil 60 während des Abschaltens der Nähmaschine M von der Leistungsversorgung betätigt wird, wird die Fadenkassette 10 von der Kassettenhalterung 5 abgenommen. Der Pulsmotor 44 kann nicht betätigt werden, da die Nähmaschine M von der Leistungsversorgung abgeschaltet worden ist. Mit anderen Worten, der Stopper 102 kann nicht von der Eingriffsposition zu der Nichteingriffsposition durch den Pulsmotor 44 geschaltet werden, wie in 13A, 21C und 21D gezeigt ist. Da weiterhin das bewegende Teil 92 und der Hakenmechanismusabschnitt 84 voneinander getrennt sind, geht der Hakenmechanismusabschnitt nicht herab, selbst wenn die Fadenkassette 10 an der Kassettenhalterung 5 angebracht wird.
  • Der Mechanismus 18 des vertikalen Bewegens der Nadelstange und der Nadelstangen schwingende Mechanismus 19 können nicht durch den Nähmaschinenmotor 9 und den Pulsmotor 44 betätigt werden, da die Nähmaschine M von der Leistungsversorgung abgeschaltet ist. Andererseits, selbst in einem Fall, in dem das bewegende Teil 92 und der Hakenmechanismusabschnitt 84 voneinander getrennt sind, wird der fadentragende Mechanismus 16A betätigt, wenn die Fadenkassette 10 an der Kassettenhalterung 5 angebracht wird. Als Resultat geht ein Teil des Mechanismus nahe dem Nadelöhr 12b herab. Das Nadelöhr 12b ist nicht immer an einer Position geeignet für das Fadendurchgehen angeordnet, wenn die Nähmaschine M von der Leistungsversorgung abgeschaltet wird und folglich gestoppt wird. Selbst wenn weiterhin das Nadelöhr 12b an einer Position geeignet für das Fadendurchgehen unmittelbar nach dem Abschalten von der Leistungsversorgung angeordnet ist, wird ein Handrad (nicht gezeigt), das an der Nähmaschine M vorgesehen ist, betätigt, so dass die Anordnung des Nadelöhres 12b manuell vertikal geändert wird. Als Resultat würde die Position des Nadelöhrs 12b ungeeignet für das Fadendurchgehen sein.
  • Bei der Nähmaschine M der Ausführungsform jedoch wird die Fadenkassette 10 von der Kassettenhalterung 5 abgenommen, wenn die Nähmaschine von der Leistungsversorgung abgeschaltet ist. Wenn danach die Fadenkassette 10 an der Kassettenhalterung 5 während des Abschaltens angebracht wird, begrenzt der Einfädelbegrenzungsmechanismus 100 den einfädelnden Mechanismus so, dass der einfädelnde Mechanismus untätig ist. Somit ist der einfädelnde Mechanismus 168 nicht tätig, selbst wenn die Fadenkassette 10 fehlerhafterweise an der Kassettenhalterung 5 angebracht wird, obwohl die Nadelstange 12 nicht an der vorbestimmten Position gestoppt ist. Folglich können der einfädelnde Mechanismus 168 und andere Mechanismen oder Komponenten daran gehindert werden beschädigt zu werden.
  • Bei dem oben beschriebenen Aufbau der Nähmaschine M wird der einfädelnde Mechanismus 16B durch Drücken des bewegenden Teiles 92 von der anfänglichen Position durch die an der Kassettenhalterung 5 angebrachten Fadenkassette 10 betätigt. Da jedoch das bewegende Teil 92 an der Bereitschaftsposition durch den Haltemechanismus 101 des Einfädelbegrenzungsmechanismus 100 gehalten wird, kann der einfädelnde Mechanismus 16B untä tig gemacht werden, selbst wenn das bewegende Teil 92 durch die an der Kassettenhalterung 5 angebrachte Fadenkassette gedrückt wird. Da folglich der Faden 11 nicht von der Fadenkassette 10 durch den einfädelnden Mechanismus 16B gezogen wird, kann der Faden daran gehindert werden abgewickelt zu werden, und folglich kann die Benutzbarkeit der Nähmaschine verbessert werden.
  • Der haltende Mechanismus 101 enthält den Stopper 102, den Pulsmotor 44 und die Steuervorrichtung 110. Die Steuervorrichtung 110 steuert den Pulsmotor 44 so, dass der Stopper 102 zwischen der Eingriffsposition und der Nichteingriffsposition geschaltet wird. In diesem Fall greift der Stopper 102, wenn er an der Eingriffsposition angeordnet ist, an das bewegende Teil 92 an, das an der Bereitschaftsposition angeordnet ist, woraufhin das bewegende Teil 92 an der Bereitschaftsposition gehalten werden kann unter der Bedingung, dass die elektrische Leistung zu der Nähmaschine M geliefert wird. Wenn der Stopper 102 an der Nichteingriffsposition angeordnet ist, kann das bewegende Teil 92 zu der anfänglichen Position zurückkehren.
  • Der Stopper 102 wird durch den Pulsmotor 44 zwischen der Eingriffsposition und der Nichteingriffsposition geschaltet. Weiterhin wird die Nadelstange 12 durch den Nadelstangen schwingenden Mechanismus 19 geschwungen. Folglich kann die Zahl der Betätigungselemente verringert werden. Dieses ist vorteilhaft für die synchrone Tätigkeit von verschiedenen Mechanismen. Weiter ist der Stopper 102 an der Eingriffsposition angeordnet, wenn die Nadelstange 12 an einer Position ungleich der vorangehenden vorbestimmten Position angeordnet ist. Folglich kann das bewegende Teil 92 an der Bereitschaftsposition gehalten werden.
  • Der Pulsmotor 44 dient zum Schalten des Stoppers 102 zwischen der Eingriffs- und der Nichteingriffsposition, zum Schwingen der Nadelstange 12 mittels des Nadelstangen schwingenden Mechanismus 19 und zum Öffnen und Schließen der Fadenspannungsscheiben 41 und 42, die den von der Fadenkassette 10 gezogenen Faden 11 spannen. Folglich kann die Zahl von Betätigungselementen weiter verringert werden. Dieses ist weiter vorteilhaft für synchrone Tätigkeiten der Mechanismen.
  • Modifizierte Formen der vorangehenden Ausführungsformen werden nun beschrieben. Die Fadenkassette 10 ist nur ein Beispiel und folglich sollte die Fadenkassette 10 nicht auf die begrenzt sein, die einen Vorrat von Faden mit einer Fadenspule oder ähnliches enthält, auf die der Faden aufgewickelt ist. Die Fadenkassette kann einen Speicherabschnitt aufweisen, in dem ein Haufen von Faden, der als Vorrat von Faden dient, gespeichert ist. Weiter kann mindestens eine von Wänden, die den faden-speichernden Abschnitt bedecken, weggelassen werden, und eine Fadenspule kann an einem Halteabschnitt wie ein Spulenspin gehalten werden.
  • Das bewegende Teil 92 kann nach unten in einem gewissen Ausmaß durch die an der Kassettenhalterung 5 angebrachte Fadenkassette 10 bewegt werden, ob die Nähmaschine M mit der Leistungsversorgung verbunden ist oder nicht. Das bewegende Teil 92 kann jedoch daran gehindert werden, abwärts bewegt zu werden, wenn die Nähmaschine M von der Leistungsversorgung abgeschaltet ist. Weiter wird betrachtet, dass eine übermäßig große Kraft auf den Anschlag der Fadenkassette 10 gegen das bewegende Teil 92 ausgeübt wird. Wenn jedoch die Fadenkassette 10 gegen das bewegende Teil 92 derart stößt, dass das bewegende Teil nach unten gegen die drückende Kraft der Feder 93 bewegt wird, wird eine puffernde oder stoßabsorbierende Funktion zum Verhindern des Beschädigens in dem bewegenden Teil 92 und der Fadenkassette 10 erzielt.
  • Ein Stoppermechanismus kann auf einem Bewegungspfad der Fadenkassette 10 zum Verhindern der Abwärtsbewegung der Fadenkassette vorgesehen sein, damit das bewegende Teil daran gehindert werden kann, durch die Fadenkassette gedrückt zu werden, wenn die Fadenkassette an der Kassettenhalterung während des Abschaltens der Nähmaschine von der Leistungsversorgung angebracht wird. Der Stoppermechanismus kann z. B. ein Solenoid-Betätigungselement aufweisen. Das Solenoid-Betätigungselement kann so gesteuert werden, dass der Stopper von dem Bewegungspfad zurückgezogen ist, während elektrische Leistung zu der Nähmaschine M geliefert wird, und so, dass der Stopper von dem Bewegungspfad vorsteht, während die Nähmaschine M von der Leistungsversorgung abgeschaltet ist. Folglich kann der Faden 10 daran gehindert werden, nutzlos durch die Nähmaschine M gezogen zu werden (den fadentragenden Mechanismus 16A, den einfädelnden Mechanismus 16B, den fadenspannenden Mechanismus 14 und den Nadelfadenaufnahmehebel 3).
  • Der fadentragende Mechanismus 16A wird betätigt, selbst wenn die Fadenkassette 10 an der Kassettenhalterung 5 unter der Bedingung angebracht wird, in der das bewegende Teil 92 und der Hakenmechanismusabschnitt 84 voneinander beabstandet sind. Als Resultat geht ein Teil des fadentragenden Mechanismus 16A nahe des Nadelöhrs 12b herab. Ein zweiter Stopper wie der Stopper 102 für das bewegende Teil 92 kann vorgesehen werden, um den fadentragenden Mechanismus 16A untätig zu machen, selbst wenn die Fadenkassette 10 an der Kassettenhalterung 5 während des Abschaltens der Nähmaschine von der Leistungsversorgung angebracht wird. Weiter kann der fadentragende Mechanismus 16A mit einem Elektromotor versehen sein, der den Mechanismus untätig macht, selbst wenn die Fadenkassette 10 an der Kassettenhalterung 5 während des Abschaltens der Nähmaschine von der Leistungsversorgung angebracht wird. Somit kann der Faden 10 daran gehindert werden, nutzlos gezogen zu werden, wenn der fadentragende Mechanismus 16A so aufgebaut ist, dass er untätig gemacht wird, selbst wenn die Fadenkassette 10 an der Kassettenhalterung 5 während des Abschaltens angebracht wird. Folglich kann die Benutzbarkeit der Nähmaschine M verbessert werden. Zusätzlich kann der Einfädelbegrenzungsmechanismus 100 in einer Nähmaschine vorgesehen sein, die den einfädelnden Mechanismus 16B enthält aber nicht den fadentragenden Mechanismus 16A.
  • Die vorangehende Beschreibung und Zeichnungen sind einfach darstellend der Prinzipien der vorliegenden Erfindung und nicht in einem begrenzten Sinne auszulegen. Verschiedene Änderungen und Modifikationen sind dem Fachmann ersichtlich. Alle solche Änderungen und Modifikationen sind als in den Umfang der Erfindung fallend angesehen, wie sie durch die beigefügten Ansprüche definiert ist.

Claims (8)

  1. Nähmaschine (M) mit: einer Nadelstange (12), auf der eine Nähnadel (12a) angebracht ist; einen Mechanismus (18) des vertikalen Bewegens der Nadelstange, der die Nadelstange (12) vertikal bewegt; einer Fadenkassette (10) mit einem fadenaufnehmenden Abschnitt (23), der einen Vorrat von Faden (11) aufnimmt; einer Kassettenhalterung (5), an der die Fadenkassette (10) abnehmbar ist; und einem einfädelnden Mechanismus (16B), der in Synchronisation mit dem Anbringen der Fadenkassette (10) an der Kassettenhalterung (5) betätigt wird, wenn die Nadelstange (12) an einer vorbestimmten Position gestoppt ist, wobei der einfädelnde Mechanismus (16B) den von der Fadenkassette (10) gezogenen Faden (11) durch ein Öhr (12b) der an der Nadelstange (12) angebrachten Nadel (12a) führt; gekennzeichnet durch: eine Einfädelbegrenzungseinheit (100), die den einfädelnden Mechanismus (16B) so begrenzt, dass der einfädelnde Mechanismus in einem Fall untätig ist, in dem die Fadenkassette (10) an der Kassettenhalterung (5) angebracht ist, wenn die Maschine (M) von einer Leistungsversorgung getrennt ist.
  2. Nähmaschine nach Anspruch 1, weiter mit einem Nadelstangen schwingenden Mechanismus (19) zum Schwingen der Nadelstange (12) und einer Einheit des Steuerns einer Nadelstangenbewegung, die den Mechanismus (18) des vertikalen Bewegens der Nadelstange und den Nadelstangen schwingenden Mechanismus (19) so steuert, dass die Nadelstange (12) zu der vorbestimmten Position in einem Fall bewegt wird, in dem die Fadenkassette (10) von der Kassettenhalterung (5) abgenommen worden ist, während elektrische Leistung zu der Maschine (M) geliefert wird.
  3. Nähmaschine nach Anspruch 1 oder 2, weiter mit einer Einheit des Steuerns der Nadelstangenbewegung, die den Mechanismus (18) des vertikalen Bewegens der Nadelstange so steuert, dass die Nadelstange (12) zu der vorbestimmten Position in einem Fall bewegt wird, in dem die Fadenkassette (10) von der Kassettenhalterung (5) abgenommen wird, während elektrische Leistung zu der Maschine (M) geliefert wird.
  4. Nähmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei der der einfädelnde Mechanismus (16B) ein bewegendes Teil (92) enthält, das auf der Kassettenhalterung (5) vorgesehen ist, wobei das bewegende Teil (92) durch die an der Kassettenhalterung (5) angebrachte Fadenkassette (10) gedrückt wird, wodurch es von einer anfänglichen Position so bewegt wird, dass der einfädelnde Mechanismus (16B) betätigt wird, und der einfädelnde Mechanismus (16B) eine Halteeinheit (101) enthält, die das bewegende Teil (92) an einer Bereitschaftsposition hält, an der der einfädelnde Mechanismus (16B) untätig ist, selbst wenn das bewegende Teil (92) durch die an der Kassettenhalterung (5) angebrachte Fadenkassette (10) gedrückt wird.
  5. Nähmaschine nach Anspruch 4, bei der die Halteeinheit (101) einen Stopper (102) enthält, der in Eingriff mit dem bewegenden Teil (92) steht, das an der Bereitschaftsposition angeordnet ist, zum Halten des bewegenden Teiles (92) an der Bereitschaftsposition, wobei ein Betätigungselement zwischen einer Eingriffsposition, an der der Stopper (102) in Eingriff mit dem bewegenden Teil (92) steht, und einer Nichteingriffsposition, an der der Stopper (102) nicht in Eingriff mit dem bewegenden Teil (92) stehen kann, schaltet, und eine Steuereinheit (110) das Betätigungselement steuert.
  6. Nähmaschine nach Anspruch 5, bei der das Betätigungselement einen Pulsmotor (44) enthält, der in dem Mechanismus (18) des vertikalen Bewegens der Nadelstange vorgesehen ist zum Schwingen der Nadelstange (12), und die Einfädelbegrenzungseinheit (100) den einfädelnden Mechanismus (16B) so begrenzt, dass der Stopper (102) an der Nichteingriffsposition angeordnet ist, wenn die Nadelstange (12) an der vorbestimmten Position angeordnet ist, und so, dass der Stopper (102) an der Eingriffsposition angeordnet ist, wenn die Nadelstange (12) an einer Position ungleich der vorbestimmten Position angeordnet ist.
  7. Nähmaschine nach Anspruch 6, bei der der Pulsmotor (44) auch zum Öffnen und Schließen einer Fadenspannungsscheibe (41, 42) dient, die eine Spannung an den von der Fadenkassette (10) gezogenen Faden (11) anlegt, und die Fadenspannungsscheibe (41, 42) offen ist, wenn die Nadelstange (12) an der vorbestimmten Position angeordnet ist, und geschlossen ist, wenn die Nadelstange (12) an einer Position ungleich der vorbestimmten Position angeordnet ist.
  8. Nähmaschine mit: einer Nadelstange (12), an der eine Nähnadel (12a) angebracht ist; einem Mechanismus (18) des vertikalen Bewegens der Nadelstange, der die Nadelstange (12) vertikal bewegt; einer Fadenkassette (10) mit einem Fadenaufnahmeabschnitt (23), der einen Vorrat von Faden (11) aufnimmt; einer Kassettenhalterung (5), an der die Fadenkassette (10) abnehmbar angebracht ist; einem fadentragenden Mechanismus (16A), der in Synchronisation mit dem Anbringen der Fadenkassette (10) an der Kassettenhalterung (5) betätigt wird, wenn die Nadelstange (12) an einer vorbestimmten Position gestoppt ist, wodurch der Faden (11) von der Fadenkassette (10) zu einer Position nahe zu einem Öhr (12b) der an der Nadelstange (12) angebrachten Nadel (12a) getragen wird; und einem einfädelnden Mechanismus (16B), der in Synchronisation mit dem Anbringen der Fadenkassette (10) an der Kassettenhalterung (5) betätigt wird, wenn die Nadelstange (12) an der vorbestimmten Position gestoppt ist, wobei der einfädelnde Mechanismus (16B) den von der Fadenkassette (10) gezogenen Faden (11) durch das Nadelöhr (12a) führt; gekennzeichnet durch: eine Begrenzungseinheit (100), die den einfädelnden Mechanismus (16B) und den fadentragenden Mechanismus (16A) so begrenzt, dass sowohl der einfädelnde Mechanismus (16B) als auch der fadentragende Mechanismus (16A) untätig in einem Fall sind, in dem die Fadenkassette (10) an der Kassettenhalterung (5) angebracht wird, wenn die Maschine von einer Leistungsversorgung getrennt ist.
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