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DE60316649T2 - Konferenzanwendung die keinen bestimmten Verbindungsport verwendet - Google Patents

Konferenzanwendung die keinen bestimmten Verbindungsport verwendet Download PDF

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DE60316649T2
DE60316649T2 DE60316649T DE60316649T DE60316649T2 DE 60316649 T2 DE60316649 T2 DE 60316649T2 DE 60316649 T DE60316649 T DE 60316649T DE 60316649 T DE60316649 T DE 60316649T DE 60316649 T2 DE60316649 T2 DE 60316649T2
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DE
Germany
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conference
connection port
conferencing
server
protocol
Prior art date
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DE60316649T
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DE60316649D1 (de
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Jian Bellevue Wang
Senthil K. Sammamish Velayutham
Lon-Chan Bellevue Chu
Armen Redmond Hovhannisyan
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Microsoft Corp
Original Assignee
Microsoft Corp
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Publication date
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Publication of DE60316649T2 publication Critical patent/DE60316649T2/de
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L63/00Network architectures or network communication protocols for network security
    • H04L63/02Network architectures or network communication protocols for network security for separating internal from external traffic, e.g. firewalls
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    • H04L61/00Network arrangements, protocols or services for addressing or naming
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Description

  • 1. Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft Netzwerk-Konferenzführung, und im Besonderen betrifft die vorliegende Erfindung Mechanismen zum Ermöglichen des Konferierens über Netzwerke, ohne zusätzliche Verbindungsabschnitte öffnen zu müssen oder Netzwerkverbindungen unter Benutzung eines bestimmten Verbindungsports zu erfordern.
  • 2. Stand der Technik
  • Die Computertechnologie hat die Art und Weise verändert, wie wir arbeiten und spielen. Moderne Computernetzwerktechnologien und -infrastrukturen ermöglichen es verschiedenen Anwendungen und Benutzern, Daten elektronisch selbst über enorme Distanzen relativ schnell unter Verwendung von jederzeit verfügbaren Computersystemen zu kommunizieren. Derartige Computersysteme können beispielsweise Desktop-Computer, Laptop-Computer, PDAs (Personal Digital Assistants – persönlicher digitaler Assistent), digitale Telefone oder Ähnliches einschließen.
  • Derzeit sind Computersysteme so miteinander verbunden, dass ein Computersystem buchstäblich in der Lage ist, mit einem jeglichen von vielen Millionen anderen Computersystemen in der ganzen Welt zu kommunizieren. Eine nützliche Anwendung, die einen Vorteil aus dieser Zusammenschaltung zieht, wird als Konferenzführung (Conferencing) bezeichnet. In der folgenden Beschreibung und in den Patentansprüchen wird eine „Konferenz" als eine Netzwerksitzung definiert, in der zwei oder mehrere Teilnehmer Multimedia-Informationen in Echtzeit über ein Thema, das von gemeinsamem Interesse ist, austauschen. Derartige Multimedia-Daten können Daten umfassen, die jegliche Video-, Bild- oder Toninformationen einschließen. Das Bild kann beispielsweise eine elektronische Darstellung einer Anzeigetafel sein, wobei, wenn ein Teilnehmer unter Verwendung einer Eingabevorrichtung auf die Anzeigetafel schreibt, sämtliche Teilnehmer der Konferenz in Echtzeit sehen können, was geschrieben wird. In dieser Beschreibung und in den Patentansprüchen bedeutet „konferieren" den Schritt des Beteiligens an ei ner Konferenz, wie vorangehend definiert. Einige bekannte Typen von Konferenzprotokollen umfassen beispielsweise RTP (Real-Time Transport Protocol), T.120, H.323, H.324, SIP, MGCP und MEGACO. In der folgenden Beschreibung und in den Patentansprüchen bezeichnet ein „Express-Konferenzprotokoll" jegliche dieser ausdrücklich aufgelisteten Konferenzprotokolle.
  • Der Austausch von Konferenzinformation unter Benutzung eines Konferenzprotokolls involviert typischerweise den Austausch von Multimedia-Daten über einen speziell zugewiesenen Netzwerkport. Beispielsweise wird der TCP-Port 1503 herkömmlich in einigen Produkten für den alleinigen Austausch von Multimedia-Konferenzdaten verwendet. Andere Ports werden für andere Nicht-Konferenzprotokolle verwendet. Beispielsweise ist der TCP-Port 80 für die Kommunikation unter Benutzung von HyperText Transport Protocol (HTTP) zugewiesen, welches ein übliches Request/Response-(Anfrage/Antwort-) Protokoll ist, das für die Kommunikation über Netzwerke, wie beispielsweise das Internet, verwendet wird. Darüber hinaus ist der TCP-Port 443 zur Kommunikation für eine sichere Version von HTTP, die als HTTPS bezeichnet wird, zugewiesen.
  • Ein Problem bei herkömmlichen Konferenzprotokollen besteht genau darin, dass ein gegebenes Konferenzprotokoll häufig die Kommunikation über einen bestimmten Port erfordert. Es kann jedoch Gründe gegeben, weshalb dieser bestimmte Verbindungsport nicht zur Verfügung steht. Beispielsweise verwendet das Konferenzprotokoll T.120 den TCP-Port 1503. Es gibt jedoch einige Firewalls, die aus Sicherheitsgründen keine Verbindungen unter Benutzung dieses Ports akzeptieren. Demzufolge kann sich ein Konferenzteilnehmer nicht in allen Fällen auf die Fähigkeit verlassen, über eine Firewall zu konferieren. Dementsprechend werden Verfahren, Systeme und Computerprogrammprodukte zum Konferieren, ohne eine Verbindung über einen bestimmten Port zu erfordern, gewünscht. Folglich muss ein neuer Port nicht in allen Fällen geöffnet sein, wenn sich an einer Konferenz beteiligt werden soll.
  • WO 02/25451 A1 beschreibt eine Projektoranwendung, die es einem mit dem Internet/Intranet verbundenen Computer ermöglicht, seinen Bildschirm über das internet/Intranet mit anderen Computern oder Vorrichtungen zum Browsen des Internets/Intranets, die ebenfalls mit dem Internet/Intranet verbunden sind, in Echtzeit gemeinsam zu verwenden. Um eine Konferenz zu erstellen, registriert sich ein Host zu nächst auf einer Webseite, die durch einen Relay-Server gesteuert wird, lädt die Projektoranwendung herunter und installiert diese. Anschließend informiert der Host die Konferenzteilnehmer über eine Konferenzzeit, über ein Konferenzdatum und eine Identifikationsnummer. Der Host führt im Anschluss daran die Projektoranwendung aus und loggt sich ein, um die Konferenz zu beginnen. Die Projektoranwendung nimmt einen Abschnitt des Bildschirms ein und sendet Daten über das Internet/Intranet zu dem Relay-Server, der daraufhin die Daten zu den Teilnehmern rundsendet, die über einen Browser verfügen, der ein Viewer Applet heruntergeladen hat. Um sich mit einer Konferenz zu verbinden, erhält jeder Teilnehmer die Konferenzzeit, das Konferenzdatum und die Identifikationsnummer von dem Host und meldet sich anschließend an der Konferenz auf der Webseite über einen Web-Browser an. Das Viewer Applet wird automatisch heruntergeladen und der Konferenzteilnehmer sieht den Bildschirm des Konferenz-Hosts. Die Projektoranwendung kann Daten über Firewalls senden, da sowohl das Host-Panel als auch das Viewer Applet Verbindungen zu dem Relay-Server auf dieselbe Art und Weise öffnen, auf die sich ein Web-Browser mit einem Web-Server verbinden würde. Aus Leistungsgründen versuchen die Projektoranwendung und die Viewer-Panels zunächst, sich unter Verwendung von Raw-Socket-Verbindungen zu verbinden. Wenn solche Verbindungen durch eine Firewall blockiert werden, schaltet der Projektor automatisch um, um HTTP-Verbindungen zu verwenden, die langsamer sind, jedoch durch Firewalls zugelassen werden.
  • In EP 0 858 201 A2 wird ein elektronisches Datensendesystem zum Senden einer Nachricht zwischen einem ersten Computersystem, das innerhalb einer Firewall angeordnet ist, und einem zweiten Computersystem, das mit dem ersten Computersystem über ein Computernetzwerk kommuniziert, beschrieben. Es wird ein Umsetzungsmechanismus bereitgestellt, der zum Identifizieren von Nachrichten dient, die in einem ersten Format kodiert sind, das für das Übertragen über das Netzwerk geeignet ist. Wenn dieses Format nicht für das Übertragen über das Netzwerk geeignet ist, ist der Umsetzer des Weiteren eingerichtet, um Nachrichten in ein zweites Format umzuwandeln, das effizient über die Firewall übertragen werden kann. Der Umsetzungsmechanismus umfasst einen ersten Abfangmechanismus, der in der Firewall angeordnet ist, und einen zweiten Abfangmechanismus, das außerhalb der Firewall angeordnet ist. Um eine Transaktion über die Firewall zu senden, wird die Transaktion durch eine Anwendung angefordert, auf die ein externer Kunde zugreift. Wenn eine Transaktionsnachricht oder eine Anforderung gesendet wird, wird die Transaktionsnachricht durch einen ersten Abfangmechanismus abgefangen. Nachdem die Transaktionsnachricht abgefangen ist, wird die Nachricht in ein Format umgewandelt, das zum Durchqueren der Firewall geeignet ist. Die umgewandelte Nachricht gelangt durch die Firewall und wird anschließend durch den zweiten Abfangmechanismus abgefangen, der außerhalb der Firewall angeordnet ist. Danach wird die umgewandelte Nachricht in die ursprüngliche Form der Nachricht zurück verwandelt und zu dem beabsichtigten Ziel weitergeleitet.
  • KURZE ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, das Konferieren zu ermöglichen, ohne eine Verbindung über einen bestimmten Port zu erfordern, selbst wenn das Konferenzprotokoll die Kommunikation über den bestimmten Port erfordert. Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand der unabhängigen Patentansprüche gelöst. Ausführungsformen sind in den abhängigen Patentansprüchen bereitgestellt.
  • Die Prinzipien der vorliegenden Erfindung betreffen Mechanismen zum Durchführen von Datenkonferenzen, ohne die Kommunikation unter Benutzung eines bestimmten Verbindungsports zu erfordern. Die Erfindung kann durch ein Softwaremodul implementiert werden, das einen Funktionsaufruf von einer Konferenzanwendung empfängt. Der Funktionsaufruf kann High-Level-Befehle zum Durchführen einer grundlegenden Konferenzfunktion, wie beispielsweise der Übertragung von Daten von einem festgelegten Pufferbereich, enthalten.
  • Das Softwaremodul führt anschließend sämtliche der einzelnen Schritte aus, die erforderlich sind, um eine Verbindung mit einem Konferenz-Server (oder mit einem oder mehreren anderen Teilnehmern in dem Fall einer Direktkonferenz) aufzubauen und aufrechtzuerhalten. Während die Konferenzanwendung konfiguriert ist, um optional Telekonferenz unter Benutzung eines bestimmten Konferenzprotokolls und folglich unter Benutzung eines bestimmten Konferenzverbindungsports ohne die Verwendung des Softwaremoduls durchzuführen, kann optional ebenfalls das Softwaremodul verwendet werden, um eine Verbindung mit einem völlig anderen Port aufzubauen und aufrechtzuerhalten sowie Konferenzinformation darüber auszutauschen.
  • In einer Beispielimplementierung ist T.120 das Konferenzprotokoll, das typischerweise eine Verbindung mit einem Konferenz-Server über den TCP-Port 1503 erfordert. Das Softwaremodul kann jedoch (nach dem Bestimmen, dass der TCP-Port 1503 nicht verfügbar ist) die Steuerung der Austausches von Konferenzinformation übernehmen, indem es seine Steuerung zu der Konferenzanwendung signalisiert, anschließend eine Verbindung über einen anderen Port, wie beispielsweise den TCP-Port 80 oder den TCP-Port 443 aufbaut, danach die Konferenzinformation unter Benutzung eines Protokolls (wie beispielsweise HTTP oder HTTPS), das für den anderen Port (wie beispielsweise den Port 80 beziehungsweise Port 443) geeignet ist, verpackt, und anschließend die neu verpackte Information über die aufgebaute Verbindung überträgt.
  • Dementsprechend kann, selbst wenn die Kommunikation über einen bestimmten Port (wie beispielsweise den TCP-Port 1503) durch eine Firewall blockiert wurde, das Konferieren dennoch über einen anderen Port erfolgen, für den die Firewall Verbindungsanforderungen akzeptiert. Des Weiteren kann das Softwaremodul, das die Verbindung durchführt, ebenfalls jegliche anderen Fragen bezüglich der Verbindung klären, wie zum Beispiel, ob es einen Proxy gibt und wie die Übertragungen über diesen Proxy zu verhandeln sind. Das Softwaremodul kann darüber hinaus weitere Aufgaben, wie beispielsweise die Verschlüsselung der ausgehenden Konferenzdaten und die Entschlüsselung der eingehenden Konferenzdaten, durchführen. Wenn Konferenzdaten unter Benutzung eines bestimmten Protokolls empfangen werden, extrahiert das Softwaremodul die Konferenzinformation und präsentiert diese anschließend der Konferenzanwendung in einem Format, das die Konferenzanwendung interpretieren kann.
  • Zusätzliche Leistungsmerkmale und Vorteile der Erfindung werden in der folgenden Beschreibung dargelegt und werden teilweise aus der Beschreibung ersichtlich oder können durch die Anwendung der Erfindung in Erfahrung gebracht werden. Die Leistungsmerkmale und Vorteile der Erfindung können mittels der Instrumente und Kombinationen, die insbesondere in den angehängten Patentansprüchen dargelegt werden, umgesetzt und erzielt werden. Diese und weitere Leistungsmerkmale der vorliegenden Erfindung werden anhand der nachstehenden Beschreibung und der angehängten Patentansprüche vollständiger ersichtlich oder können durch die Anwendung der Erfindung, wie im Folgenden dargelegt, in Erfahrung gebracht werden.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Um die Art und Weise zu beschreiben, auf die die vorstehend aufgeführten sowie weitere Vorteile und Leistungsmerkmale der Erfindung erzielt werden können, wird eine genauere Beschreibung der Erfindung, die vorangehend kurz beschrieben wurde, unter Bezugnahme auf spezifische Ausführungsformen davon, die in den beigefügten Zeichnungen illustriert sind, gegeben. Unter der Voraussetzung, dass diese Zeichnungen lediglich typische Ausführungsformen der Erfindung darstellen und sie aus diesem Grund nicht als deren Umfang begrenzend zu betrachten sind, wird die Erfindung mit zusätzlicher Genauigkeit und zusätzlichen Einzelheiten durch die Verwendung der beigefügten Zeichnungen beschrieben, in denen:
  • 1 ein geeignetes Computersystem illustriert, in dem die Prinzipien der vorliegenden Erfindung angewendet werden können;
  • 2 illustriert eine Netzwerkumgebung, in der die Prinzipien der vorliegenden Erfindung angewendet werden können; und
  • 3 ist ein Ablaufplan eines Verfahrens zum Konferieren in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung.
  • AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Die Prinzipien der vorliegenden Erfindung betreffen Verfahren, Systeme und Computerprogrammprodukte zum Durchführen des Konferierens, ohne eine Verbindung über einen bestimmten Konferenzverbindungsport zu erfordern. Die Erfindung kann in einer Umgebung implementiert werden, in der ein Konferenz-Client Konferenzinformation mit einem Konferenz-Server austauscht. Der Konferenz-Client enthält eine Konferenzanwendung, die einen Funktionsaufruf zu einem Softwaremodul tätigt. Das Softwaremodul veranlasst, dass eine Verbindung mit einem Konferenz-Server über einen von dem Konferenzverbindungsport verschiedenen Verbindungsport aufgebaut wird. Das Softwaremodul erfüllt anschließend den Funktionsaufruf unter Benutzung des von dem Konferenzverbindungsport verschiedenen Verbindungsports.
  • Ausführungsformen, die in den Umfang der vorliegenden Erfindung fallen, umfassen computerlesbare Medien zum Tragen oder Aufweisen von computerausführbaren Befehlen oder darauf gespeicherten Datenstrukturen. Solche computerlesbaren Medien können sämtliche verfügbaren Medien sein, auf die durch einen Universalcomputer oder einen Spezialcomputer zugegriffen werden kann. Solche computerlesbaren Medien können beispielsweise und nicht im einschränkenden Sinne physikalische computerlesbare Medien, wie beispielsweise RAM, ROM, EEPROM, CD-ROM oder andere optische Plattenspeicher, Magnetplattenspeicher oder andere Magnetspeichervorrichtungen oder jegliche anderen Medien sein, die verwendet werden können, um gewünschte Programmcodemittel in der Form von computerausführbaren Befehlen oder Datenstrukturen aufzunehmen oder zu speichern, und auf die durch einen Universalcomputer oder durch einen Spezialcomputer zugegriffen werden kann.
  • Wenn Informationen über ein Netzwerk oder eine andere Kommunikationsverbindung (entweder festverdrahtet, drahtlos oder eine Kombination aus festverdrahtet und drahtlos) zu einem Computer übertragen oder diesem bereitgestellt werden, sieht der Computer die Verbindung ordnungsgemäß als ein computerlesbares Medium an. Folglich wird eine solche Verbindung ordnungsgemäß als ein computerlesbares Medium bezeichnet.
  • Kombinationen des vorangehend Aufgeführten sind in dem Umfang der computerlesbaren Medien inbegriffen. Computerausführbare Befehle umfassen beispielsweise Befehle und Daten, die veranlassen, dass ein Universalcomputer, ein Spezialcomputer oder eine Spezialverarbeitungsvorrichtung eine bestimmte Funktion oder eine Gruppe von Funktionen durchführt.
  • 1 und die folgende Diskussion sollen eine kurze und allgemeine Beschreibung einer geeigneten Computerumgebung bereitstellen, in der die Erfindung implementiert werden kann. Obwohl dies nicht erforderlich ist, wird die Erfindung im allgemeinen Kontext von computerausführbaren Befehlen, wie beispielsweise Programmmodulen, beschrieben, die durch Computer in Netzwerkumgebungen ausgeführt werden. Im Allgemeinen enthalten Programmmodule Routinen, Programme, Objekte, Komponenten, Datenstrukturen und Ähnliches, die bestimmte Aufgaben durchführen oder bestimmte abstrakte Datentypen implementieren.
  • Für Personen mit gewöhnlicher Erfahrung auf dem Gebiet der Technik ist offensichtlich, dass die Erfindung in Netzwerkcomputerumgebungen mit vielen Typen von Computersystemkonfigurationen, die Personalcomputer, Taschencomputer, Mehrprozessorsysteme, mikroprozessorbasierte oder programmierbare Verbraucherelektronik, Netzwerk-PCs, Minicomputer, Großrechner oder Ähnliches einschließen, ausgeführt werden kann. Die Erfindung kann ebenfalls in verteilten Computerumgebungen ausgeführt werden, in denen Aufgaben durch lokale oder dezentrale Verarbeitungsvorrichtungen durchgeführt werden, die über ein Kommunikationsnetz (entweder durch festverdrahtete Verbindungen, drahtlose Verbindungen oder durch eine Kombination aus festverdrahteten oder drahtlosen Verbindungen) miteinander verbunden sind. In einer verteilten Computerumgebung können Programmmodule sowohl in lokalen als auch in dezentralen Speichervorrichtungen angeordnet sein.
  • In Bezug auf 1 enthält ein beispielhaftes System zum Implementieren der Erfindung eine Universalcomputervorrichtung in Form eines herkömmlichen Computers 120, der eine Verarbeitungseinheit 121, einen Systemspeicher 122 und einen Systembus 123 umfasst, der verschiedene Systemkomponenten einschließlich des Systemspeichers 122 mit der Verarbeitungseinheit 121 koppelt. In der gesamten Beschreibung beginnen die Elementnummer mit der Nummer der Figur, in der die entsprechenden Elemente zuerst eingeführt wurden. Beispielsweise sind sämtliche der Elementnummern in 1 als 100-ter Zahlen nummeriert und die Elementnummern in 2 sind als 200-ter Zahlen nummeriert und so weiter.
  • Der Systembus 123 kann jeglicher von verschiedenen Typen von Busstrukturen sein, die einen Speicherbus oder einen Speichercontroller, einen Peripheriebus und einen lokalen Bus unter Verwendung jeglicher einer Vielzahl von Busarchitekturen einschließen. Der Systemspeicher umfasst einen ROM (Read Only Memory-Festspeicher) 124 und einen RAM (Random Access Memory-Arbeitspeicher) 125. Ein elementares Eingabe-/Ausgabesystem (BIOS) 126, das die Basisroutinen enthält, die dabei helfen, Informationen zwischen Elementen innerhalb des Computers 120, wie beispielsweise während des Hochfahrens, zu übertragen, können in dem ROM 124 gespeichert werden.
  • Der Computer 120 kann ebenfalls ein magnetisches Festplattenlaufwerk 127 zum Lesen von einer und zum Schreiben auf eine magnetische Festplatte 139, ein Magnetplatten laufwerk 128 zum Lesen von einer und zum Schreiben auf eine entnehmbare Magnetplatte 129 sowie ein optisches Plattenlaufwerk 130 zum Lesen von einer und zum Schreiben auf eine entnehmbare optische Platte 131, wie beispielsweise eine CD-ROM oder andere optische Medien, enthalten. Das magnetische Festplattenlaufwerk 127, das Magnetplattenlaufwerk 128 und das optische Plattenlaufwerk 130 sind jeweils durch eine Festplattenlaufwerkschnittstelle 132, eine Magnetplattenlaufwerkschnittstelle 133 und eine optische Plattenlaufwerkschnittstelle 134 mit dem Systembus 123 verbunden. Die Laufwerke und ihre dazugehörigen computerlesbaren Medien stellen einen nichtflüchtigen Speicher von computerausführbaren Befehlen, Datenstrukturen, Programmmodulen oder anderen Daten für den Computer 120 bereit. Obwohl die hierin beschriebene exemplarische Umgebung eine magnetische Festplatte 139, eine entnehmbare Magnetplatte 129 und eine entnehmbare optische Platte 131 verwendet, können andere Typen von computerlesbaren Medien zum Speichern von Daten verwendet werden, die Magnetkassetten, Flash-Speicherkarten, DVDs (Digital Video Disks), Bernoulli-Kassetten, RAMs, ROMs und Ähnliches einschließen.
  • Programmcodemittel, die ein oder mehrere Programmmodule umfassen, können auf der Festplatte 139, der Magnetplatte 129, der optischen Platte 131, in dem ROM 124 oder dem RAM 125, die ein Betriebssystem 135, ein oder mehrere Anwendungsprogramme 136, andere Programmmodule 137 und Programmdaten 138 einschließen, gespeichert werden. Ein Benutzer kann Befehle und Informationen über eine Tastatur 140, eine Zeigevorrichtung 142 oder andere Eingabevorrichtungen (nicht dargestellt), wie beispielsweise ein Mikrofon, ein Joystick, ein Gamepad, eine Satellitenschüssel, einen Scanner oder dergleichen, in dem Computer 120 eingeben. Diese und andere Eingabevorrichtungen sind häufig über eine serielle Anschlussschnittstelle 46, die mit dem Systembus 123 gekoppelt ist, mit der Verarbeitungseinheit 121 verbunden. Alternativ können die Eingabevorrichtungen durch andere Schnittstellen, wie beispielsweise einen parallelen Anschluss, einen Game-Anschluss oder einen universellen seriellen Bus (USB) verbunden sein. Ein Monitor 147 oder eine andere Anzeigevorrichtung ist ebenfalls über eine Schnittstelle, wie beispielsweise einen Videoadapter 148, mit dem Systembus 123 verbunden. Zusätzlich zu dem Monitor umfassen Personalcomputer typischerweise weitere periphere Ausgabevorrichtungen (nicht dargestellt), wie beispielsweise Lautsprecher und Drucker.
  • Der Computer 120 kann in einer vernetzten Umgebung unter Verwendung von logischen Verbindungen zu einem oder mehreren dezentralen Computern, wie beispielsweise den dezentralen Computern 149a und 149b, arbeiten. Die dezentralen Computer 149a und 149b können jeweils ein anderer Personalcomputer, ein Server, ein Router, ein Netzwerk-PC, ein Peer-Gerät oder ein anderer gemeinsamer Netzwerkknoten sein und schließen typischerweise viele oder sämtliche der vorangehend in Bezug auf den Computer 120 beschriebenen Elemente ein, obwohl lediglich die Speichervorrichtungen 150a und 150b sowie ihre dazugehörigen Anwendungsprogramme 136a und 136b in 1 illustriert wurden. Die in 1 dargestellten logischen Verbindungen umfassen ein lokales Netzwerk (Local Area Network – LAN) 151 sowie ein Großraumnetzwerk (Wide Area Network – WAN) 152, die hier im Sinne eines Beispiels und nicht im einschränkenden Sinne dargestellt sind. Derartige vernetzten Umgebungen finden in Büroräumen oder unternehmensweiten Computernetzwerken, Intranets und dem Internet breite Anwendung.
  • Wenn der Computer 120 in einer LAN-Netzwerkumgebung verwendet wird, ist er über eine Netzwerkschnittstelle oder einen Adapter 153 mit dem lokalen Netzwerk 151 verbunden. Wenn der Computer 120 in einer WAN-Netzwerkumgebung verwendet wird, kann er ein Modem 154, eine drahtlose Verbindung oder eine andere Einrichtung zum Kommunikationsaufbau über das Großraumnetzwerk 152, wie beispielsweise das Internet, umfassen. Das Modem 154, das intern oder extern sein kann, ist über die serielle Anschlussschnittstelle 146 mit dem Systembus 123 verbunden. In einer vernetzten Umgebung können Programmmodule, die in Bezug auf den Computer 120 beschrieben wurden, oder Teile davon in der dezentralen Speichervorrichtung gespeichert werden. Es ist offensichtlich, dass die dargestellten Netzwerkverbindungen exemplarischer Natur sind und andere Einrichtungen zum Herstellen einer Kommunikationsverbindung über das Großraumnetzwerk 152 verwendet werden können.
  • Während 1 ein Beispiel eines Computersystems illustriert, das die Prinzipien der vorliegenden Erfindung implementieren kann, kann jegliches Computersystem die Leistungsmerkmale der vorliegenden Erfindung implementieren. In der Beschreibung und in den Patentansprüchen wird ein „Computersystem" als jegliche Hardwarekomponente oder Komponenten bezeichnet, die Software verwenden können, um eine Funktion oder mehrere Funktionen durchzuführen. Beispiele von Computersystemen schließen Desk topcomputer, Laptopcomputer, PDAs (Personal Digital Assistants – persönliche digitale Assistenten), Telefone oder jegliches andere System beziehungsweise jegliche andere Vorrichtung ein, das oder die Verarbeitungsfähigkeit aufweist.
  • 2 illustriert eine Netzwerkumgebung, in der die Prinzipien der vorliegenden Erfindung angewendet werden können. Das Netzwerk umfasst einen Konferenz-Client 210, der mit einem Konferenz-Server 220 kommuniziert. Der Konferenz-Client und der Konferenz-Server können jegliches Computersystem sein. Hierbei ist einer als ein „Client" und einer als ein „Server" gekennzeichnet, lediglich um ein Computersystem von dem anderen zu unterscheiden. Der Konferenz-Client 210 und der Konferenz-Server 220 können für die Zwecke dieser Erfindung und in den Patentansprüchen Peer-Computersysteme sein.
  • Der Konferenz-Server 220 kann über ein Netzwerk 230, wie beispielsweise das Internet, mit dem Konferenz-Client 210 kommunizieren. Der Konferenz-Server 220 kann direkt oder indirekt mit noch weiteren Konferenz-Clients kommunizieren, um Mehrteilnehmerkonferenz zwischen Konferenz-Clients zu ermöglichen.
  • Der Konferenz-Client 210 und der Konferenz-Server 220 können nach dem Aufbau einer Verbindung kommunizieren. Verbindungen können über ein Netzwerk, wie beispielsweise das Internet, durch Anfordern und Aufbauen einer Verbindung mit einem bestimmten Port, der auf einem dezentralen Computersystem vorhanden ist, aufgebaut werden. Beispielsweise kann der Konferenz-Client 210 potenziell mit dem Konferenz-Server 220 unter Benutzung eines der Verbindungsports 221 kommunizieren. Die Verbindungsports A und B der Verbindungsports 221 sind zugelassen, wie dies durch die dazugehörigen Kästchen, die durchgezogene Grenzlinien aufweisen, symbolisiert wird. Dementsprechend werden eingehende Verbindungsanforderungen zu diesen Ports A und B durch den Konferenz-Server 220 akzeptiert. Demgegenüber ist der Verbindungsport C der Verbindungsports 221 nicht zugelassen, wie dies durch die dazugehörigen Kästchen, die gestrichelte Grenzlinien aufweisen, symbolisiert wird. Dementsprechend werden eingehende Verbindungsanforderungen zu Port C durch den Konferenz-Server 220 abgewiesen.
  • Der Konferenz-Client 210 kann ebenfalls Verbindungsports 221 besitzen, wobei die Ports A und B zugelassen sind und der Port C nicht zugelassen ist. Der Konferenz-Server 220 kann mit dem Konferenz-Client 220 unter Benutzung eines der Verbindungsports 211 kommunizieren. In einer Ausführungsform stellt Port A den TCP-Port 80 dar, der durch HTTP (HyperText Transport Protocol) verwendet wird, Port B stellt den TCP-Port 443 dar, der durch eine sichere Form von HTTP, die als HTTPS bezeichnet wird, verwendet wird, und Port C stellt den TCP-Port 1503 dar, der zum Kommunizieren von Echtzeit-Konferenzinformation unter Benutzung von T.120 verwendet wird.
  • Die Festlegung dahingehend, welche Ports für ein gegebenes Computersystem zugelassen und nicht zugelassen sind, kann durch Konfigurationseinstellungen des Computersystems selbst oder eventuell durch eine Konfigurationseinstellung einer Firewall, die das Computersystem schützt, bestimmt werden. Die Elemente 211 und 221 von 2 können ebenfalls assoziierte Firewalls darstellen, die Verbindungsanforderungen zu den enthaltenen Ports zulassen/nicht zulassen. Beispielsweise sind viele Firewalls so konfiguriert, dass sie Verbindungsanforderungen über die TCP-Ports 80 und 443 zulassen, die jeweils HTTP- und HTTPS-Protokollen entsprechen. Jedoch verwenden Konferenzprotokolle, wie beispielsweise T.120, den TCP-Port 1503, den viele Firewalls aus Sicherheitsgründen nicht zulassen. Wenn der TCP-Port 1503 aus irgendeinem Grund nicht zugelassen wurde, wäre ein Konferieren unter Benutzung dieses Port nicht möglich. Die Prinzipien der vorliegenden Erfindung ermöglichen dem Konferenz-Client 210, mit dem Konferenz-Server 220 zu konferieren, selbst wenn eine eingreifende Firewall Verbindungen über den TCP-Port 1503 oder jeglichen anderen Konferenzverbindungsport für diesen Zweck nicht zugelassen hat.
  • Der Konferenz-Client 210 enthält eine Konferenzanwendung 212, wie beispielsweise NetMeeting®, die zum Kommunizieren über den Kommunikationsport C (beispielsweise Port 1503) konfiguriert ist. Der Konferenz-Server 220 kann ebenfalls eine Konferenzanwendung 222 enthalten, die zum Kommunizieren über den nicht zugelassenen Kommunikationsport C konfiguriert ist. Die Konferenzanwendungen 212 und 222 stellen Beispiele der in 1 dargestellten Anwendungsprogramme 136 dar. Da der Verbindungsport C nicht zugelassen ist, wären der Konferenz-Client 210 und der Konferenz-Server 220 normalerweise nicht in der Lage, ohne eine Änderung der Konfigurationseinstellungen, um die Kommunikation über den Konferenz-Verbindungsport C zu ermögli chen, zu konferieren. Wie dies im Folgenden ausführlicher beschrieben wird, ermöglichen es die Prinzipien der vorliegenden Erfindung dem Konferenz-Client 210 jedoch, mit dem Konferenz-Server 220 ungeachtet dessen zu kommunizieren, ob der Konferenzverbindungsport C zur Verfügung steht.
  • Um dies zu bewerkstelligen, umfasst der Konferenz-Client 210 ein Softwaremodul 213, das beispielsweise die Anwendungsprogramme 136 sein kann, oder eines der Softwaremodule 137, die vorangehend in Bezug auf 1 beschrieben wurden. Der Konferenz-Server 220 kann ebenfalls ein Softwaremodul 223 umfassen. Das Softwaremodul 213 kann beispielsweise ein ActiveX®-Modul sein, das von dem Konferenz-Server 220 auf den Konferenz-Client 210 heruntergeladen wird, wenn der Konferenz-Client 210 erstmalig zu dem Konferenz-Server 220 zum Zwecke des Koordinierens oder Akzeptierens einer Einladung zu einer Konferenz navigiert. Das Softwaremodul 213 kann, wie im Folgenden in Bezug auf den Ablaufplan von 3 beschrieben, funktionieren.
  • 3 illustriert ein Verfahren 300 zum Konferieren, ohne die Kommunikation über einen Konferenzverbindungsport zu erfordern. Das Verfahren 300 umfasst einen Schritt des Softwaremoduls 213 des Empfangens eines Funktionsaufrufs 214 von der Konferenzanwendung 212 (Schritt 301). Der Funktionsaufruf 214 kann ein Funktionsaufruf zum Kommunizieren von Konferenzinformationen, wie beispielsweise Daten, Video, Bild- und/oder Audioinformationen, sein. Während die Konferenzanwendung 212 zum Kommunizieren mit dem Konferenz-Server 220 unter Benutzung eines Datenkonferenzprotokolls, wie beispielsweise eines Echtzeitdatenkonferenzprotokolls, über einen bestimmten Konferenzport konfiguriert ist, kann sich in Fällen, in denen ein solches Konferieren nicht möglich ist, auf das Softwaremodul 213 gestützt werden, um die einzelnen Schritte des Konferierens von Daten durchzuführen, ohne die Kommunikation unter Benutzung eines bestimmten Konferenzports zu erfordern.
  • Dementsprechend umfasst das Verfahren 300 einen Schritt (Schritt 310) des Erfüllens des Funktionsaufrufs, ohne über den Konferenzverbindungsport kommunizieren zu müssen. Dieser funktionale ergebnisorientierte Schritt kann jegliche entsprechenden Schritte zum Bewerkstelligen dieses Ergebnisses umfassen. In 3 wird der Schritt 310 jedoch so dargestellt, dass er die entsprechenden Schritte 311 und 312 umfasst. Das Softwaremodul 213 veranlasst insbesondere, dass eine Verbindung mit dem Konfe renz-Server 220 über einen von dem Konferenzverbindungsport verschiedenen Verbindungsport aufgebaut wird (Schritt 311). In einem Beispiel veranlasst das Softwaremodul 213, dass eine Verbindung über den Port A (beispielsweise TCP-Port 80) oder über den Port B (beispielsweise TCP-Port 443) aufgebaut wird. Das Softwaremodul 213 erfüllt anschließend den Funktionsaufruf unter Benutzung des von dem Konferenzverbindungsport verschiedenen Verbindungsports (Schritt 312).
  • Um den Funktionsaufruf in einem Fall zu erfüllen (Schritt 312), in dem der Funktionsaufruf angibt, dass Konferenzinformation mit dem Konferenz-Server ausgetauscht werden soll, strukturiert das Softwaremodul 213 die Konferenzinformation (Schritt 312A), um zu erlauben, dass die Konferenzinformation über den Verbindungsport A oder B kommuniziert wird. Beispielsweise kann das Softwaremodul B Konferenzinformation nehmen, die geeignet für eine NetMeeting- oder RTP-Anforderung strukturiert ist, und anschließend diese Information in eine HTTP- oder HTTPS-Anforderung strukturieren. Das Softwaremodul kommuniziert daraufhin die strukturierte Konferenzinformation mit dem Konferenz-Server (Schritt 312B). Optional kann das Softwaremodul, wie dies durch das gepunktete Kästchen 312C dargestellt wird, ebenfalls bestimmen, ob es zwischen dem Konferenz-Client 210 und dem Konferenz-Server 220 einen Proxy-Server (wie beispielsweise einen Proxy-Server 215) gibt. In diesem Fall kann der Schritt des Kommunizierens der strukturierten Konferenzinformation mit dem Konferenz-Server 312B einen Schritt des Kommunizierens der strukturierten Konferenzinformation über den Proxy-Server 215 umfassen. Das Softwaremodul 213 kann ebenfalls zu sendende Konferenzinformation verschlüsseln oder zu empfangende Konferenzinformation entschlüsseln.
  • Dementsprechend erlauben die Prinzipien der vorliegenden Erfindung, dass Konferenzinformation ausgetauscht wird, auch ohne einen Konferenzverbindungsport zu erfordern. Stattdessen kann jeglicher einer Anzahl von anderen Verbindungsports verwendet werden. Dies stellt einen signifikanten Fortschritt hinsichtlich des Konferierens dar, da die Umstände für jeden Konferenzteilnehmer völlig verschieden sein können. Einige Teilnehmer können Proxy-Server haben und/oder können lediglich über eine beschränkte Anzahl von Ports kommunizieren, die keinen Konferenzverbindungsport enthalten, während andere keine Proxy-Server haben können und über einen Verbindungsport kommunizieren können. Die Prinzipien der vorliegenden Erfindung schließen Umstände ein, in denen ein Proxy-Server verfügbar sein kann und in denen die Kommunikation über einen Konferenzverbindungsport keine Option sein kann. In einer Ausführungsform veranlasst das Softwaremodul 213, einen Verbindungsport über einen Nicht-Konferenzverbindungsport (wie beispielsweise TCP-Port 80 oder 443) lediglich aufzubauen, nachdem es bestimmt hat, dass das Konferieren über einen Konferenzverbindungsport (wie beispielsweise TCP-Port 1503) nicht möglich ist.
  • Die vorliegende Erfindung kann in weiteren spezifischen Formen ausgeführt werden, ohne von ihren grundlegenden Charakteristiken abzuweichen. Die beschriebenen Ausführungsformen sind in jeder Hinsicht als Beispiele und nicht im einschränkenden Sinne zu verstehen. Der Umfang der Erfindung wird aus diesem Grund durch die angehängten Patentansprüche und nicht durch die vorstehende Beschreibung angegeben. Sämtliche Änderungen, die unter die Bedeutung und den Äquivalenzbereich der Patentansprüche fallen, sind in deren Umfang einzubeziehen.

Claims (13)

  1. Verfahren für einen Konferenz-Client (210), der mit einem Konferenz-Server (220) in einer Netzwerkumgebung, die den Konferenz-Client und den Konferenz-Server enthält, konferiert, wobei der Konferenz-Client eine Konferenzanwendung (212) hat, die zum Kommunizieren mit dem Konferenz-Server konfiguriert ist, wobei das Verfahren folgenden Schritt umfasst: Veranlassen, dass mit dem Konferenz-Server eine Verbindung aufgebaut wird dadurch gekennzeichnet, dass die Konferenzanwendung zum Kommunizieren mit dem Konferenz-Server unter Benutzung eines Konferenzprotokolls konfiguriert ist, welches die Kommunikation über einen bestimmten Konferenzverbindungsport (211, 221, C) erfordert; das Verfahren für den Konferenz-Client zum Konferieren mit dem Konferenz-Server unter Benutzung einer Verbindung über einen von dem bestimmten Konferenzverbindungsport verschiedenen Verbindungsport (211, 221, A, B) ist, wobei der von dem bestimmten Konferenzverbindungsport verschiedene Verbindungsport ein von dem Konferenzprotokoll verschiedenes Protokoll hat; das Verfahren weiterhin einen Schritt eines Softwaremoduls (213), das auf dem Konferenz-Client ausgeführt wird, des Empfangens (301) eines Funktionsaufrufs (214) von der Konferenzanwendung umfasst, wobei der Funktionsaufruf angibt, dass Konferenzinformation mit dem Konferenz-Server ausgetauscht werden soll; der Schritt des Veranlassens, dass die Verbindung aufgebaut wird, durch das Softwaremodul durchgeführt wird und ein Veranlassen (311), dass die Verbindung über den von dem bestimmten Konferenzverbindungsport verschiedenen Verbindungsport aufgebaut wird, umfasst; und das Verfahren weiterhin einen Schritt des Softwaremoduls des Erfüllens (312) des Funktionsaufrufs unter Benutzung des von dem bestimmten Konferenzverbindungsport verschiedenen Verbindungsports umfasst, wobei der Schritt ein Empfangen der gemäß des Konferenzprotokolls strukturierten Konferenzinformation und ein weiteres Strukturieren (312A) der strukturierten Konferenzinformation gemäß des von dem Konferenzprotokoll verschiedenen Protokolls umfasst, um zu erlauben, dass die Konferenzinformation über den von dem bestimmten Konferenzverbindungsport verschiedenen Verbindungsport kommuniziert wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Schritt des Softwaremoduls das Veranlassen, dass eine Verbindung aufgebaut wird, in Erwiderung auf den Schritt des Softwaremoduls des Empfangens eines Funktionsaufrufs von der Konferenzanwendung auftritt.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei der bestimmte Konferenzverbindungsport Port 1503 ist.
  4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der von dem bestimmten Konferenzverbindungsport verschiedene Verbindungsport Port 80 ist.
  5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der von dem bestimmten Konferenzverbindungsport verschiedene Verbindungsport Port 443 ist.
  6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Konferenzanwendung NetMeeting ist.
  7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei der Schritt des Konferenz-Clients des Erfüllens des Funktionsaufrufs unter Benutzung des Verbindungsports weiterhin folgenden Schritt umfasst: Kommunizieren (312B) der strukturierten Konferenzinformation mit dem Konferenz-Server.
  8. Verfahren nach Anspruch 7, weiterhin umfassend folgenden Schritt: Bestimmen (312C) durch das Softwaremodul, ob es zwischen dem Konferenz-Client und dem Konferenz-Server einen Proxyserver (215) gibt, wobei der Schritt des Kommunizierens der strukturierten Konferenzinformation mit dem Konferenz-Server einen Schritt des Kommunizierens der strukturierten Konferenzinformation über den Proxyserver umfasst.
  9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei das Konferenzprotokoll ein Express-Konferenzprotokoll ist.
  10. Verfahren nach Anspruch 9, wobei das Express-Konferenzprotokoll NetMeeting umfasst.
  11. Verfahren nach Anspruch 9, wobei das Express-Konferenzprotokoll RTTP umfasst.
  12. Computerprogrammprodukt zur Verwendung in einer Netzwerkumgebung, die einen Konferenz-Client (210) und einen Konferenz-Server (220) umfasst, wobei der Konferenz-Client eine Konferenzanwendung (212) hat, die zum Kommunizieren mit dem Konferenz-Server unter Verwendung eines Konferenzprotokolls konfiguriert ist, wobei das Konferenzprotokoll die Kommunikation über einen bestimmten Konferenzverbindungsport (211, 221, C) erfordert und das Computerprogramm der Implementierung eines Verfahrens für den Konferenz-Client zum Konferieren mit dem Konferenz-Server dient, ohne eine Verbindung über den bestimmten Konferenzverbindungsport zu erfordern, wobei das Computerprogrammprodukt ein oder mehrere computerlesbare Medien umfasst, die computerausführbare Befehle zum Durchführen des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 11 gespeichert haben.
  13. Computerprogrammprodukt nach Anspruch 12, wobei die ein oder mehreren computerlesbaren Medien physikalische Speichermedien sind.
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