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Gegenstand
der vorliegenden Erfindung ist insbesondere eine Pumpe, die dazu
bestimmt ist, auf einem Behälter
montiert zu werden, und die Abgabe eines Produkts mit dem Kopf nach
oben oder mit dem Kopf nach unten gestattet.
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Man
kennt aus der Patentanmeldung
FR
2 528 122 eine Pumpe, die die Abgabe eines Produkts mit
dem Kopf nach oben oder nach unten gestattet und einen Pumpenkörper und
eine in dem Pumpenkörper
bewegliche Einheit umfasst, die mit diesem eine Pumpkammer mit veränderlichem
Volumen begrenzt.
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Der
Pumpenkörper
umfasst eine seitliche Öffnung,
die den in dem Behälter
enthaltenen Produkt gestattet, in die Pumpkammer einzutreten, wenn die
Pumpe mit dem Kopf nach unten verwendet wird. Die bewegliche Einheit
umfasst eine Lippe, die es gestattet, diese Öffnung nach einem gewissen
Eintreten in den Pumpenkörper
von der Pumpkammer zu isolieren.
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Eine
solche Pumpe umfasst zwei Schraubenfedern, die mit dem Produkt in
Kontakt sind, was ein Problem der Kompatibilität zwischen dem Metall der Federn
und dem Produkt verursachen kann.
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Außerdem umfasst
diese Pumpe eine relativ große
Anzahl von Teilen, was sich auf ihre Herstellungskosten auswirkt.
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Wenn
schließlich
die Pumpe über
eine lange Zeit mit dem Kopf nach unten gehalten wird, ist eine Gefahr
des Austretens von Produkt nicht ausgeschlossen, und zwar insbesondere
dann, wenn das Produkt wenig viskos ist.
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Man
kennt aus der Patentanmeldung
US 2002/0043540 eine
Pumpe, die eine Luftaufnahmeöffnung
umfasst, die von der Pumpkammer durch eine Lippe des Kolbens isoliert
ist. Diese Öffnung
gestattet somit keine Verbindung zwischen der Pumpkammer und dem
Inneren des Behälters.
Mit anderen Worten, diese Öffnung
gestattet nicht einen Betrieb der Pumpe mit dem Kopf nach unten.
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Man
kennt ferner aus dem Patent
US
5 775 548 eine Pumpe, die einen Montagemantel umfasst, der
die Befestigung eines Tauchrohrs gestattet. Dieser Mantel umfasst
eine Öffnung,
der ein bewegliches Verschlussorgan zugeordnet ist, das diese Öffnung freigelegt
lässt,
wenn die Pumpe mit dem Kopf nach unten ist.
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Diese Öffnung ist
nicht auf dem Pumpenkörper
vorgesehen. Außerdem
ist es erforderlich, ein Verschlussorgan zu haben, was die Anzahl
von Teilen erhöht.
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Man
kennt ferner aus der Anmeldung
NL
8 420 310 eine Pumpe mit einer Luftaufnahmeöffnung, die
von der Pumpkammer durch eine Lippe isoliert ist. Diese Öffnung gestattet
keinen Betrieb der Pumpe mit dem Kopf nach unten.
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Man
kennt ferner aus dem Patent
US
4 823 991 eine Pumpe gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
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Es
besteht ein Bedarf daran, über
eine Pumpe zu verfügen,
mit der diese Nachteile ganz oder teilweise beseitigt werden und
die insbesondere eine relativ einfache Struktur besitzt, wobei sie
es gestattet, ein Produkt, auch wenn es wenig viskos ist, auf befriedigende
Weise abzugeben.
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Gegenstand
der Erfindung ist gemäß einem ihrer
Aspekte eine Pumpe, wie sie im Anspruch 1 definiert ist.
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Die
Erfindung gestattet insbesondere, die Gefahr des Austretens von
Produkt in dem Fall, in dem die Pumpe in Ruhestellung mit dem Kopf
nach unten gehalten wird, zu reduzieren.
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Da
die bewegliche Einheit eine Abgabeöffnung besitzt, kann diese
Abgabeöffnung
beispielsweise auf der der Öffnung
des Pumpenkörpers
entgegengesetzten Seite gelegen sein, wenn es von dieser nur eine
einzige Öffnung
gibt, was verhindert, dass die Pumpkammer sich im Fall einer Verwendung
der Pumpe im Wesentlichen horizontal mit der Abgabeöffnung nach
unten gerichtet entleert.
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Die
erste Lippe und die zweite Lippe weisen vorteilhafterweise jeweils
im Wesentlichen eine auf die Pumpkammer zu divergierende Kegelstumpfform auf.
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Bei
einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung umfasst die bewegliche Einheit eine dritte Lippe,
die so angeordnet ist, dass sie sich an den Pumpenkörper anlegt,
um den Luftaufnahmedurchgang zu schließen, wenn die bewegliche Einheit
am Ende des Produktabgabewegs ist, was gestattet, wenn die Pumpe
mit dem Kopf nach unten verwendet wird, einen Produktaustritt nach
außen
zu vermeiden, wenn die bewegliche Einheit zu lange in ihrer Wegendstellung
gehalten wird.
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Gemäß einer
Abwandlung können
der Pumpenkörper
und die zweite Lippe so ausgebildet sein, dass sie den Luftdurchgang
schließen,
wenn die bewegliche Einheit am Ende des Produktabgabewegs ist, wobei
in diesem Fall die bewegliche Einheit ohne dritte Lippe vorgesehen
sein kann. Bei dieser Abwandlung kann der Pumpenkörper beispielsweise mindestens
eine Vertiefung umfassen, insbesondere einen Kanal, der sich parallel
zu der Achse erstreckt, gemäß welcher
die bewegliche Einheit sich bewegt, wobei diese Vertiefung zwischen
zwei Bereichen gelegen ist, an denen die zweite Lippe anliegt, wenn
die bewegliche Einheit ihre Ruhestellung bzw. Wegendstellung einnimmt,
wobei diese Vertiefung eine Verbindung zwischen diesen Bereichen
gestattet, wenn die bewegliche Einheit eine Zwischenstellung zwischen
ihrer Ruhestellung und ihrer Wegendstellung einnimmt.
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Bei
einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung umfasst die bewegliche Einheit einen Druckknopf und
einen an diesem angebrachten Einsatz, wobei der Druckknopf und der
Einsatz so ausgebildet sind, dass sie zusammen einen Durchgang für den Austritt
des Produkts bilden, und zwar mindestens wenn die Pumpe betätigt wird,
um Produkt abzugeben.
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Die
erste, die zweite und die dritte Lippe können auf dem Einsatz vorgesehen
sein.
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Bei
einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung umfasst der Druckknopf zwei Abschnitte, von denen
einer bezüglich
des Einsatzes feststehend ist und der andere bezüglich dieses beweglich ist,
wobei der bewegliche Teil des Druckknopfs und der Einsatz jeweilige
Flächen
umfassen können,
die in der Lage sind, zusammenzuwirken, um den Durchgang für den Austritt
des Produkts zu verschließen,
wenn die bewegliche Einheit in ihrer Ruhestellung ist, und um diesen
Durchgang zu öffnen,
wenn der bewegliche Abschnitt sich um eine bestimmte Strecke bezüglich des
feststehenden Teils bewegt hat.
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Bei
einem Ausführungsbeispiel
ist ferner der Druckknopf so ausgebildet, dass der bewegliche Teil sich
bezüglich
des Einsatzes um die genannte bestimmte Strecke von seiner Ruhestellung
aus nur bewegen kann, wenn die auf den Druckknopf ausgeübte Kraft
eine Schwelle überschreitet.
Dies kann gestatten, den Durchgang für den Austritt von Produkt nur
dann freizugeben, wenn dieses in der Pumpkammer komprimiert wurde.
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Der
feststehende Abschnitt und der bewegliche Abschnitt des Druckknopfs
können
miteinander durch eine elastisch verformbare Materialwand verbunden
sein, wobei diese Wand eine Ringform aufweisen kann.
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Bei
einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung umfasst die Pumpe ein elastisches Rückholelement,
das in der Lage ist, die bewegliche Einheit in ihre Ruhestellung
zurückzuholen.
Dieses elastische Rückholelement
kann außerhalb
der Pumpkammer angeordnet sein und beispielsweise eine auf Kompression
arbeitende Schraubenfeder umfassen. Vorteilhafterweise ist das elastische
Rückholelement einstückig mit
dem Druckknopf ausgeführt.
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Bei
einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung ist der Pumpenkörper
ausgebildet, um die Befestigung eines Tauchrohrs zu gestatten, und
die Pumpe kann ein Ventil umfassen, das sich schließt, wenn
das Volumen der Pumpkammer abnimmt und sich öffnet, wenn das Volumen der
Pumpkammer zunimmt, wobei dieses Ventil so angeordnet ist, dass
es die Versorgung der Pumpkammer mit Produkt über das Tauchrohr gestattet,
wenn die Pumpe mit dem Kopf nach oben verwendet wird.
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Vorteilhafterweise
ist das Volumen der Pumpkammer in der Ruhestellung größer als
das Volumen einer abzugebenden Pro duktdosis, was gestattet, die
Gefahr einer Pumpenansaugstörung
zu reduzieren.
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Bei
einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung ist der Druckknopf bezüglich des Einsatzes ganz feststehend,
wobei dieser einen Mantel umfassen kann, der mit einer Nadel des
Pumpenkörpers dicht
zusammenwirken kann, wenn die Pumpe im Ruhezustand ist, um die Pumpkammer
nach außen zu
isolieren.
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Der
Einsatz kann ein Ventil umfassen, das in der Lage ist, eine obere Öffnung des
Mantels zu schließen,
wenn das Volumen der Pumpkammer zunimmt, und den Produktdurchtritt
durch diese zu gestatten, wenn das Volumen der Pumpkammer abnimmt.
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Das
Ventil kann ein Verschlussorgan umfassen, das vor der ersten Verwendung
der Pumpe mit dem Mantel durch eine durchbrechbare Materialwand
verbunden ist. Das Verschlussorgan kann an der Nadel in Anschlag
kommen, wenn der Druckknopf eingedrückt ist, um den Bruch der durchtrennbaren
Materialwand zu bewirken.
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Gegenstand
der Erfindung ist ferner unabhängig
oder in Kombination mit dem Vorstehenden gemäß einem anderen ihrer Aspekte
eine Pumpe, die dazu bestimmt ist, auf einem Behälter montiert zu werden, umfassend:
- – einen
Pumpenkörper,
wobei dieser Pumpenkörper
eine Nadel umfasst
- – eine
bewegliche Einheit, die einen Druckknopf umfasst und ausgebildet
ist, um mit dem Pumpenkörper
eine Pumpkammer mit veränderlichem
Volumen zu bilden, wobei die bewegliche Einheit einen Mantel umfasst,
durch den das in der Kammer vorhandene Produkt zu einer Abgabeöffnung gefördert werden
kann, wobei der Mantel mit der Nadel zusammenwirken kann, wenn die
Pumpe im Ruhezustand ist, um das Innere des Mantels von der Pumpkammer
zu isolieren.
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Der
Mantel kann vor der ersten Verwendung der Pumpe mit einem Verschlussorgan
versehen sein, das beispielsweise mit dem Mantel durch eine durchbrechbare
Materialwand verbunden ist. Wenn die bewegliche Einheit bei der
ersten Verwendung der Pumpe nach unten bewegt wird, kommt das Verschlussorgan
an der Nadel in Anschlag und wird im Inneren des Mantels bewegt,
bis es eine Stellung erreicht, in der das Verschlussorgan mit einer
oberen Öffnung
des Mantels ein Ventil bildet. Bei Betrieb der Pumpe öffnet sich
dieses Ventil, wenn das Volumen der Pumpkammer abnimmt, und schließt sich,
wenn das Volumen der Pumpkammer zunimmt, so dass die Ansaugung von
Luft in die Pumpkammer verhindert wird und dieser gestattet wird,
sich mit Produkt zu füllen.
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Gegenstand
der Erfindung ist ferner ein Behälter,
der mit einer Pumpe, wie sie oben definiert ist, ausgerüstet ist.
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Gegenstand
der Erfindung ist ferner gemäß einem
anderen ihrer Aspekte unabhängig
oder in Kombination mit dem Vorstehenden eine Pumpe, die dazu bestimmt
ist, an einem Behälter
befestigt zu werden, umfassend:
- – einen
Pumpenkörper,
- – eine
bezüglich
des Pumpenkörpers
bewegliche Einheit, die mit diesem eine Pumpkammer mit veränderlichem
Volumen bildet,
wobei diese Pumpe dadurch gekennzeichnet
sein kann, dass die bewegliche Einheit einen Druckknopf und einen
an diesem angebrachten Einsatz umfasst, wobei der Druckknopf und
der Einsatz ausgebildet sind, um zusammen einen Durchgang für den Austritt des
Produkts zu bilden, wenn die Pumpe betätigt wird, um Produkt abzugeben,
und dass der Druckknopf zwei Abschnitte umfasst, von denen einer
bezüglich
des Einsatzes feststehend ist und der andere bezüglich dieses beweglich ist,
wobei der bewegliche Teil und der Einsatz jeweilige Flächen umfassen,
die zusammenwirken können,
um den Durchgang für den
Austritt des Produkts zu verschließen, wenn die bewegliche Einheit
in ihrer Ruhestellung ist, und um den Durchgang freizulegen, wenn
der bewegliche Abschnitt sich um eine bestimmte Strecke bezüglich des
feststehenden Teils bewegt hat.
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Zum
besseren Verständnis
der Erfindung dient die folgende ausführliche Beschreibung von nicht
begrenzenden Ausführungsbeispielen
und die beiliegende Zeichnung. In dieser zeigen:
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1 bis 3 schematische
Teilansichten, zur Hälfte
im axialen Schnitt, einer auf einem Behälter montierten Pumpe gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der Erfindung,
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4 eine
schematische Teilansicht in einem axialen Schnitt einer Pumpe gemäß einem
anderen Ausführungsbeispiel
der Erfindung,
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5 bis 7 schematische
Teildarstellungen von drei Schritten des Betriebs der Pumpe von 4,
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8 eine
schematische Teilansicht eines anderen Ausführungsbeispiels der Erfindung,
und
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9 und 10 schematische
Teilansichten eines mit der Pumpe von 1 ausgerüsteten Behälters mit
dem Kopf nach oben bzw. nach unten.
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In
den 1 und 9 ist eine Pumpe 1 dargestellt,
die auf einem Hals 2 mit der Achse X eines Behälters 3 montiert
ist, der ein abzugebendes Produkt P enthält.
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Die
Pumpe 1 umfasst einen feststehenden Teil 4 und
eine bewegliche Einheit 5, die sich in der Achse X bewegen
kann.
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Der
feststehende Teil 4 umfasst einen Montagemantel 9,
der an dem Hals 2 des Behälters 3 befestigt
ist. Bei dem beschriebenen Beispiel ist der Montagemantel 9 an
dem Hals 2 eingerastet, aber gemäß einer Abwandlung kann er
auch anders, beispielsweise durch Verschrauben oder Verfalzen befestigt
sein.
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Der
Montagemantel 9 ist nach oben durch eine zylindrische Wand 10 verlängert, an
deren oberem Ende ein nach innen gerichteter ringförmiger Wulst 11 vorgesehen
ist.
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Der
feststehende Teil 4 umfasst ferner eine Dichtungslippe 12,
die an der Innenseite des Halses 2 zum Anliegen kommt,
und einen Pumpenkörper 14, der
mit der beweglichen Einheit 5 eine Pumpkammer 6 mit
veränderlichem
Volumen bildet. Wenn die Pumpe 1 mit dem Kopf nach oben
betrachtet wird, wie in 9, weist der Pumpenkörper 14 eine
obere rohrförmige
Wand 15 und eine untere rohrförmige Wand 16 auf,
die koaxial sind und die Achse X haben.
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Die
untere Wand 16 weist eine rotationszylindrische Innenfläche 16a auf,
deren Durchmesser kleiner als der einer ebenfalls rotationszylindrischen Innenfläche 15a ist,
die von einem am oberen Ende der oberen Wand 15 vorgesehenen
ringförmigen Wulst 17 gebildet
wird.
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Die
obere Wand 15 ist an ihrer Basis mit einer Vielzahl von
seitlichen Öffnungen 18 versehen, von
denen nur eine in der Zeichnung sichtbar ist, wobei diese Öffnungen 18 umfangsmäßig auf
der oberen Wand 15 verteilt sind. Der Pumpenkörper 14 kann
auch nur eine dieser Öffnungen
umfassen.
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Die
untere Wand 16 schließt
an einen Ansatz an, der zur Befestigung eines Tauchrohrs 24 am
unteren Ende des Pumpenkörpers 14 dient,
wobei dieser Ansatz 20 ferner eine Aufnahme für eine Kugel 21 bildet,
wobei diese in ihrer Aufnahme durch Vorsprünge 22 zurückgehalten
ist.
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Die
Aufnahme der Kugel 21 ist durch eine Öffnung 23 mit dem
Tauchrohr 24 in Verbindung.
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Die
bewegliche Einheit 5 umfasst einen Druckknopf 30,
in dem ein Einsatz 31 angebracht ist.
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Der
Druckknopf 30 umfasst einen ersten Abschnitt 32,
der bezüglich
des Einsatzes 31 feststehend ist, wobei dieser erste Abschnitt 32 einen äußeren rohrförmigen Mantel
umfasst, der an seinem unteren Ende einen ringförmigen Wulst 33 besitzt,
der mit dem ringförmigen
Wulst 11 der zylindrischen Wand 10 zusammenwirken
kann, um die bewegliche Einheit 5 auf dem auf dem Behälter 3 befestigten
Teil 4 der Pumpe zurückzuhalten.
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Der
erste Abschnitt 32 umfasst ferner eine Abgabeöffnung 34,
die mit einer auf dem Einsatz 31 gebildeten Wirbelkanalkammer 35 in
Verbindung ist, um die Abgabe von Produkt in Form eines Spray zu gestatten.
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Der
Druckknopf 30 umfasst außerdem einen zweiten, bezüglich des
ersten 32 beweglichen Abschnitt 36, der bei dem
betrachteten Beispiel eine an ihrem oberen Ende offene und an ihrem
unteren Ende geschlossene hohle Stange umfasst. Diese Stange ist
mit dem ersten Abschnitt 32 durch eine elastisch verformbare
Materialwand 37 mit Ringform verbunden.
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Der
Einsatz 31 umfasst einen zentralen Kanal 39, in
den der zweite Abschnitt 36 des Druckknopfs 30 eintritt,
indem er einen Durchgang 38 bildet, der zum Austritt des
Produkts dient, wenn die Pumpe betätigt wird, um Produkt abzugeben.
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Der
Einsatz 31 umfasst eine erste ringförmige Lippe 40, die
ausgebildet ist, um sich an die Innenfläche 16a des Pumpenkörpers 14 dicht
anzulegen, wenn sich die bewegliche Einheit 50 aus der
Ruhestellung von 1 um eine bestimmte Strecke
nach unten bewegt hat, wie in 2 dargestellt.
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Der
Einsatz 31 umfasst oberhalb der ersten Lippe 40 eine
zweite Lippe 41, die an der Innenfläche 15a dicht anliegt,
wenn die bewegliche Einheit in ihrer Ruhestellung ist, wie in 1 dargestellt.
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Die
Form dieser zweiten Lippe 41 ist so gewählt, dass, wenn sie den ringförmigen Wulst 17 bei der
Bewegung der beweglichen Einheit 5, um das Volumen der
Pumpkammer 6 zu verringern, verlassen hat, die Lippe 41 aufhört, an der
oberen Wand 15 dicht anzuliegen, und mit dieser einen Luftaufnahmedurchgang 42 bildet,
der dem Inneren des Behälters 3 gestattet,
mit dem Äußeren über Öffnungen 18 in Verbindung
zu sein, wie in 2 dargestellt.
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Bei
dem betrachteten Beispiel weisen die Lippen 40 und 41 jeweils
eine Kegelstumpfform auf, die auf die Pumpkammer 6 zu divergiert.
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Eine
dritte ringförmige
Lippe 45 ist auf dem Einsatz 31 oberhalb der zweiten
Lippe 41 so vorgesehen, dass sie sich an die Innenfläche 15a dicht
anlegt, wenn die bewegliche Einheit 5 in ihrer Abgabewegendstellung
ist, wie in 3 dargestellt, um den Luftaufnahmedurchgang 42 zu
schließen.
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Der
zweite Abschnitt 36 des Druckknopfs 30 umfasst
eine ringförmige
Lippe 46, die sich an den Einsatz 31 dicht anlegen
kann, um den Durchgang 38 zum Austritt des Produkts zu
schließen,
wenn die bewegliche Einheit 5 in ihrer Ruhestellung ist.
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Eine
Vertiefung, wie eine ringförmige
Nut, ist auf dem Einsatz 31 vorgesehen, und die Lippe 46 positioniert
sich gegenüber
dieser Vertiefung, wenn der zweite Abschnitt 36 sich um
eine bestimmte Strecke bezüglich
des Einsatzes 31 nach unten bewegt hat, wie in 2 dargestellt
ist, was den Durchgang des die Pumpkammer verlassenden Produkts
zur Austrittsöffnung 34 gestattet.
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Der
Druckknopf 30 umfasst eine auf Kompression arbeitende Schraubenfeder 49,
die bei dem betrachteten Beispiel mit dem ersten Abschnitt 31 einstückig in
dessen Verlängerung
nach unten ausgebildet ist. Die Feder 49 sitzt zwischen
der Außenwand 10 und
der Innenwand 15 des feststehenden Teils 4.
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Die
Arbeitsweise der Pumpe 1 ist die Folgende.
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Man
geht davon aus, dass die Pumpe 1 mit dem Kopf nach oben
verwendet wird, wobei sie anfangs in ihrer in 1 dargestellten
Ruhestellung ist. Man geht davon aus, dass die Pumpkammer 6 in
der Folge eines vorhergehenden Betätigungszyklus der Pumpe mit
Produkt gefüllt
ist.
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Das
Innere des Behälters
ist gegen das Äußere durch
dichten Kontakt der zweiten Lippe 41 an der Innenfläche 15a und
ebenfalls dichten Kontakt der Lippe 46 des Druckknopfs
an der oberhalb der Vertiefung 47 gelegenen Fläche 31a des
Einsatzes 31 isoliert.
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Um
Produkt abzugeben, übt
der Benutzer auf den zweiten zentralen Abschnitt 36 des
Druckknopfs 30 einen Druck nach unten aus.
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Da
die Materialwand 37 im Ruhezustand eine leicht nach außen konvexe
Form aufweist, ist eine gewisse Kraft erforderlich, damit diese
Materialwand 37 ihre Konfiguration ändert und sich verformt, indem
sie die in 2 dargestellte, im Wesentlichen nach
oben konkave Konfiguration annimmt.
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So
beginnt die bewegliche Einheit 5 sich bezüglich des
feststehenden Teils 4 der Pumpe nach unten zu bewegen,
ohne dass die Bewegung des zweiten Abschnitts 36 bezüglich des
ersten Abschnitts 32 ausreicht, damit die Lippe 46 aufhört, sich an
die Fläche 31a des
Einsatzes 31 dicht anzulegen.
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Insbesondere
bleibt bei dem betrachteten Beispiel der Durchgang 38 für den Austritt
des Produkts durch die Lippe 46 geschlossen, und zwar mindestens
bis die erste Lippe 40 an der Fläche 16a des Pumpenkörpers 14 dicht
in Anlage kommt.
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Der
Druck des in der Pumpkammer 6 enthaltenen Produkts nimmt
mit der weiteren Bewegung der beweglichen Einheit zu, wobei die
Kugel 21 an ihren Sitz angedrückt ist.
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Die
Kraft, die erforderlich ist, um die bewegliche Einheit 5 bezüglich des
feststehenden Teils 4 zu bewegen, nimmt in dem Maße zu, in
dem das Produkt in der Pumpkammer 6 komprimiert wird, und
die auf den Druckknopf 30 ausgeübte Kraft wird zu einem bestimmten
Zeitpunkt so groß,
dass die Materialwand 37 sich soweit verformt, dass die
Lippe 46 die Vertiefung 47 erreichen kann.
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Wenn
die Strömung
des Produkts durch den Durchgang 38 zwischen der Pumpkammer 6 und
der Austrittsöffnung 34 stattfinden
kann, ist das Produkt bereits in der Pumpkammer 6 komprimiert,
was gestattet, die Kammer 35 mit einem für die Bildung
eines Sprays ausreichenden Druck zu versorgen. Die Pumpe ist eine
so genannte Vorkompressionspumpe.
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Die
weitere Bewegung der beweglichen Einheit 5 bezüglich des
feststehenden Teils 4 bringt eine Verkleinerung des Volumens
der Pumpkammer mit sich.
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Während der
Bewegung der beweglichen Einheit nach unten hat die zweite Lippe 41 aufgehört, an der
Fläche 15a dicht
anzuliegen, so dass das Innere des Behälters mit dem Äußeren über die Öffnungen 18 und
den Durchgang 42 in Verbindung treten konnte, um gegebenenfalls
eine Luftaufnahme zu gestatten.
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Nach
Beendigung der Eintrittsbewegung der beweglichen Einheit 5 bezüglich des
feststehenden Teils 4 kommt die dritte Lippe 45 an
der Fläche 15a zum
Anliegen, was die Verbindung zwischen dem Inneren des Behälters und
dem Äußeren über den Durchgang 42 schließt. Während der
Bewegung der beweglichen Einheit 5 hat sich die Schraubenfeder 49 komprimiert.
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Wenn
der Benutzer aufhört,
auf den Druckknopf 30 zu drücken, ist die Materialwand 37 bestrebt,
ihre Anfangskonfiguration wieder anzunehmen, und der zweite Abschnitt 36 ist
bestrebt, sich bezüglich
des ersten Abschnitts 32 nach oben zu bewegen, was einen
dichten Kontakt zwischen der Lippe 46 und dem Einsatz 31 wiederherstellt
und den Durchgang 38 schließt, der das Innere der Pumpkammer 6 und
die Austrittsöffnung 34 in
Verbindung setzt.
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Die
weitere Aufwärtsbewegung
der beweglichen Einheit 5 bezüglich des feststehenden Teils 4 ist von
einer Produktansaugung in die Pumpkammer 6 unter der Wirkung
des Unterdrucks, der in dieser entsteht, begleitet, da die erste
Lippe 40 an der Fläche 16a anliegt.
Die Luftaufnahme findet über
den Durchgang 42 statt, um im Inneren des Behälters das
von der Pumpe entnommene Produktvolumen auszugleichen. Während der
Luftaufnahme kann sich die Luft, die in den Behälter gesaugt wird, dem Austritt
des Produkts über
den Durchgang 42 infolge dessen Engheit widersetzen. Wenn
die Pumpe in ihre Ruhestellung zurückkehrt, kann das Produkt im
Inneren der Pumpkammer 6 bleiben, da die Kugel 21 bestrebt ist,
unter der Wirkung ihres Gewichts sich an ihren Sitz anzulegen und
die Öffnung 23 zu
schließen.
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Wenn
die Pumpe mit dem Kopf nach unten verwendet wird, kann sich die
Pumpkammer 6 über die Öffnungen 18 füllen. Die
Abgabe des Produkts findet auf dieselbe Weise wie in der Stellung
mit dem Kopf nach oben statt. Dasselbe ist der Fall, wenn die Pumpe
in einer Zwischenstellung zwischen ihrer Stellung mit dem Kopf oben
und mit dem Kopf unten ver wendet wird, wobei die Austrittsöffnung 34 nach unten
gerichtet ist, wenn der Behälter
ausreichend Produkt enthält.
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Wenn
die Pumpe mit dem Kopf nach unten verwendet wird, gestattet die
Tatsache, dass sich einerseits die zweite Lippe 41, wenn
die Pumpe in Ruhezustand ist, dicht an die Fläche 15a anlegt und dass
andererseits die Lippe 46 sich an den Einsatz 31 dicht
anlegt, die Gefahr des Leckens des Produkts zu vermeiden.
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Diese
Gefahr wird auch vermieden oder reduziert, wenn die Pumpe mit dem
Kopf nach unten mit der beweglichen Einheit 5 in ihrer
Wegendstellung gehalten wird, da die dritte Lippe 34 an
der Fläche 15a anliegt.
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Bei
dem betrachteten Beispiel weist die Pumpkammer 6 ein Volumen
auf, das größer als
das der Dosis ist, die abgegeben wird, was die Gefahr des Abreißens der
Pumpenansaugung verringern kann.
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In
den 4 bis 7 ist eine Pumpe 60 dargestellt,
die einen feststehenden Teil 61 und eine bewegliche Einheit 62 umfasst,
die sich gemäß der Achse
X bewegen kann.
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Der
feststehende Teil 61 ist dem oben beschriebenen feststehenden
Teil 4 ähnlich,
mit Ausnahme der Tatsache, dass die Kugel 21 bei dem betrachteten
Beispiel in ihrer Aufnahme durch Vorsprünge 63 zurückgehalten
ist, die auf Lappen 64 vorgesehen sind, die an den Boden
des Pumpenkörpers 65 anschließen, und
dass die Öffnungen 18 durch
eine einzige Öffnung 88 ersetzt
sind, die auf der der Abgabeöffnung 70 entgegengesetzten
Seite gelegen ist.
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Die
bewegliche Einheit 62 umfasst einen Druckknopf 67,
in dem ein Einsatz 68 angebracht ist.
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Der
Druckknopf 67 umfasst einen ersten Abschnitt 69,
der bezüglich
des Einsatzes 68 feststehend ist und der die Abgabeöffnung 70 umfasst,
die der oben beschriebenen Abgabeöffnung 34 ähnlich ist.
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Der
Druckknopf 67 umfasst ferner eine Nadel 71, die
bezüglich
des ersten Abschnitts 69 axial beweglich ist und mit diesem über eine
Materialwand 72 nach der Art des zweiten Abschnitts 36 der
Pumpe 1 verbunden ist.
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Der
Einsatz 68 umfasst einen zentralen Kanal 74, dessen
unteres Ende 75 in den zwischen den Lappen 64 gebildeten
Raum eintritt.
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Die
Nadel 71 ist in den oberen Teil des Kanals 74 eingeführt und
umfasst einen ringförmigen Wulst 76,
der in Ruhestellung, wie in 4 dargestellt,
an einem ringförmigen
Bereich 74a der Wand des Kanals 74 dicht anliegt,
um die Verbindung zwischen dem Durchgang 77 für den Austritt
des Produkts und der Pumpkammer zu unterbrechen.
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Der
zentrale Kanal 74 umfasst unter dem Bereich 74a eine
Querschnittsverbreiterung 78, die so ausgebildet ist, dass,
wenn die Nadel 71 um eine gewisse Strecke in den Kanal 74 eingeführt ist,
der ringförmige
Wulst 76 aufhört,
an dem Bereich 74a anzuliegen, um den Austritt des Produkts über den
Durchgang 77 zu gestatten.
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Bei
dem beschriebenen Beispiel vermeidet man aufgrund der Tatsache,
dass die Öffnung 88 auf der
der Abgabeöffnung 70 entgegengesetzten
Seite gelegen ist, dass die Pumpkammer sich im Fall einer Verwendung
der Pumpe im Wesentlichen horizontal mit der Abgabeöffnung 70 nach
unten gerichtet entleert.
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Im
Unterschied zu dem Einsatz 31 des vorhergehenden Beispiels
umfasst der Einsatz 68 nur zwei ringförmige Lippen 80 und 81,
die jeweils zu den ringförmigen
Lippen 40 und 41 analog sind. Mit anderen Worten,
der Einsatz 68 ist ohne dritte ringförmige Lippe ausgeführt.
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Die
obere Wand 82 des Pumpenkörpers 65 umfasst zwei
rotationssymmetrische ringförmige
Bereiche 83 und 84, zwischen denen mindestens
ein sich in der Achse X erstreckender Kanal 85 gebildet ist.
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Die
zweite ringförmige
Lippe 81 kann sich an diese Bereiche 84 und 83 dicht
anlegen, wenn die bewegliche Einheit 62 ihre Ruhestellung
bzw. ihre Wegendstellung einnimmt, wie man in den 5 und 6 sieht,
und der Kanal 85 kann eine Luftaufnahme gestatten, wenn
die bewegliche Einheit 62 eine Zwischenstellung einnimmt,
wie in 7 dargestellt.
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Nach
der Art der Pumpe 1 ist die Pumpe 60 ebenfalls
eine Vorkompressionspumpe.
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Zur
Abgabe des Produkts übt
der Benutzer auf die Oberseite des Druckknopfs 67 einen
Druck nach unten aus.
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Die
bewegliche Einheit 62 bewegt sich zunächst bezüglich des feststehenden Teils 61,
ohne dass die Bewegung der Nadel 71 bezüglich des ersten Abschnitts 69 ausreicht,
damit der ringförmige Wulst 67 aufhört, sich
an den Bereich 74a der Leitung 74 dicht anzulegen.
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Der
Durchgang 77 für
den Austritt des Produkts bleibt auf diese Weise von der Pumpkammer durch
den Wulst 76 isoliert, mindestens bis die erste Lippe 84 an
dem Pumpenkörper 65 dicht
zum Anliegen kommt, wie in 5 dargestellt.
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Wie
dies in Verbindung mit der Pumpe 1 beschrieben wurde, wird
die auf den Druckknopf 67 ausgeübte Kraft zu einem gewissen
Zeitpunkt so groß,
dass die Materialwand 72 sich so weit verformt, dass dem
ringförmigen
Wulst 67 gestattet wird, die Querschnittsverbreiterung 78 zu
passieren, was dem Produkt gestattet, den Durchgang 77 zu
erreichen.
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Während der
Bewegung der beweglichen Einheit 62 nach unten, wie in 7 dargestellt,
hört die
zweite ringförmige
Lippe 81 auf, an dem Pumpenkörper 65 anzuliegen,
so dass eine eventuelle Luftaufnahme über den Kanal 85 gestattet
wird.
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Am
Wegende der beweglichen Einheit 62 kommt die zweite ringförmige Lippe 81 an
dem Bereich 83 dicht zum Anliegen, wie in 6 dargestellt, um
die Verbindung zwischen dem Inneren des Behälters und dem Äußeren zu
verhindern.
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Wenn
der Benutzer aufhört,
auf den Druckknopf 67 zu drücken, ist die Materialwand 72 bestrebt,
unter der Einwirkung der Feder 49' wieder ihre Anfangskonfiguration
anzunehmen, und die Nadel 71 bewegt sich bezüglich des
ersten Abschnitts 69 des Druckknopfs 67 nach oben,
so dass der ringförmige Wulst 76 sich
wieder an den Bereich 74a des Kanals 74 anlegt.
Der Durchgang 77 für
den Austritt des Produkts ist nun geschlossen.
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Die
Weiterführung
der Aufwärtsbewegung der
beweglichen Einheit 62 bezüglich des feststehenden Teils 61 bringt
eine Produktansaugung in die Pumpkammer mit sich, da die erste Lippe 80 sich
unter der Öffnung 88 an
den Pumpenkörper 65 anlegt, wie
in 5 dargestellt.
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Eine
Luftaufnahme kann über
die Öffnung 88 stattfinden,
wenn die zweite Lippe 81 in einer Zwischenstellung zwischen
den Bereichen 83 und 84 ist, wie in 7 dargestellt.
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Wenn
die Pumpe 60 mit dem Kopf nach unten verwendet wird, kann
die Pumpkammer sich über die Öffnung 88 füllen.
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Man
verlässt
den Rahmen der vorliegenden Erfindung nicht, wenn der Druckknopf
ohne ersten und zweiten Bereich, die zueinander beweglich sind, ausgeführt ist,
wie dies bei den vorstehenden Beispielen der Fall ist.
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In 8 ist
eine Pumpe 90 dargestellt, die eine bewegliche Einheit 91 umfasst,
die sich bezüglich
eines feststehenden Teils 92 bewegen kann.
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Die
bewegliche Einheit 91 umfasst einen Druckknopf 93,
in dem ein Einsatz 94 befestigt ist. Dieser umfasst zwei
ringförmige
Lippen 119 und 122, die den oben beschriebenen
Lippen 80 und 81 jeweils ähnlich sind.
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Der
Druckknopf 93 ist bezüglich
des Einsatzes 94 vollständig
feststehend.
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Der
Einsatz 94 umfasst eine Aussparung 95, die sich
im Wesentlichen in der Achse X erstreckt und mit einem zentralen
rohrförmigen
Teil 96 des Druckknopfs 93 einen Teil des Durchgangs 97 für den Durchgang
des Produkts bildet.
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Der
Einsatz 94 umfasst in seinem unteren Teil einen rotationssymmetrischen
Mantel 99 mit der Achse X, der auf eine zentrale Nadel 100 des
Pumpenkörpers 101 aufgesteckt
werden kann.
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Der
Mantel 99 umfasst innen an seinem unteren Ende einen ringförmigen Wulst 102 und
an seinem oberen Ende eine Öffnung 115,
die von einem nach unten divergierenden kegelstumpfförmigen Abschnitt 116 gebildet
ist.
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Der
Mantel 99 nimmt vor der ersten Verwendung der Pumpe ein
Verschlussorgan 105 auf, das über dem ringförmigen Wulst 102 angeordnet
ist und in seinem oberen Teil einen Kopf 120 umfasst, der anfangs
mit dem Mantel 99 fest verbunden sein kann, wobei dieser
Kopf 120 eine kegelstumpfförmige ringförmige Fläche 120a besitzt.
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Der
Mantel 99 und das Verschlussorgan 105 können beispielsweise
einstückig
durch Formung hergestellt sein und das Verschlussorgan 105 kann mit
dem Mantel 99 über
eine durchbrechbare Materialwand verbunden sein, die nach ihrem
Bruch gestattet, das Verschlussorgan 105 bezüglich des
Mantels 99 beweglich zu machen.
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Das
Verschlussorgan 105 kann auch aus einem Element bestehen,
das getrennt hergestellt ist und in den Mantel 99 nach
dessen Herstellung eingesetzt wird.
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Das
Verschlussorgan 105 umfasst unten eine konische Aussparung 106,
die auf das obere Ende 107 konischer Form der Nadel 100 aufgesteckt werden
kann, wenn die bewegliche Einheit 91 sich um einen gewissen
Eintrittsweg bewegt hat.
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Die
Nadel 100 umfasst an der Basis des konischen Teils 107 einen
ringförmigen
Wulst 108, der sich, wenn die bewegliche Einheit 91 in
ihrer Ruhestellung ist, an den ringförmigen Wulst 102 des
Mantels 99 anlegt, so dass das Produkt daran gehindert wird,
in das Innere des Mantels 99 einzutreten.
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Die
Nadel 100 ist mit dem Rest des Pumpenkörpers 101 durch Materialbrücken 110 verbunden, wobei
sie beispielsweise durch Formung von Material einstückig mit
dem Rest des Pumpenkörpers
verbunden ist.
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Vor
der ersten Verwendung der Pumpe 90 drückt der Benutzer die bewegliche
Einheit 91 ein und nach einer gewissen Bewegung von dieser
bezüglich
des feststehenden Teils 92 kommt das Verschlussorgan 105 an
dem konischen Teil 107 der Nadel 100 in Anschlag.
Während
der Benutzer weiter auf die bewegliche Einheit 91 eine
Kraft ausübt,
passiert das Verschlussorgan 105 den kegelstumpfförmigen Teil 116 des
Mantels 99, um die in 8 in unterbrochenen
Linien dargestellte Stellung einzunehmen, in der das Verschlussorgan 105 mit
der Öffnung 105 ein
Ventil bildet.
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Die
Arbeitsweise der Pumpe 90 ist die Folgende.
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Man
geht davon aus, dass die Pumpe 90 mit dem Kopf nach oben
verwendet wird, wobei sie anfangs in ihrer in 8 dargestellten
Ruhestellung ist.
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Man
geht davon aus, dass die Pumpkammer in der Folge eines vorhergehenden
Betätigungszyklus
der Pumpe mit Produkt gefüllt
ist.
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Die
Pumpkammer ist durch dichten Kontakt der zweiten Lippe 122 an
dem Pumpenkörper 101 und
durch ebenfalls dichten Kontakt des ringförmigen Wulstes 108 der
Nadel 100 an dem ringförmigen Wulst 102 des
Mantels 99 nach außen
isoliert.
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Um
Produkt abzugeben, übt
der Benutzer auf die bewegliche Einheit 91 einen Druck
nach unten aus.
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Die
Pumpe 90 kann auch nach der Art der Pumpen 1 und 60 eine
Vorkompressionspumpe sein, wenn die Höhe des ringförmigen Wulstes 102 so
gewählt
ist, dass die Wülste 102 und 108 sich
während eines
gewissen Wegs der beweglichen Einheit 91 bezüglich des
feststehenden Teils 92 aneinander anlegen, und zwar mindestens
bis die ringförmige
Lippe 119 an dem Pumpenkörper 101 unter der Öffnung 88 zum
Anliegen kommt.
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Nach
einem gewissen Weg hören
die ringförmigen
Wülste 102 und 108 auf,
aneinander anzuliegen, was dem in der Pumpkammer enthaltenen Produkt
gestattet, in dem Mantel 99 zum Austrittsdurchgang 97 zu
fließen,
wobei der Druck des Produkts das Verschlussorgan 105 abheben
kann, damit die Fläche 120a des
Kopfs 120 aufhört,
an dem Rand der Öffnung 115 anzuliegen.
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Bei
der Eintrittsbewegung der beweglichen Einheit 91 bezüglich des
feststehenden Teils 92 wirken die erste ringförmige Lippe 119 und
die zweite ringförmige
Lippe 122 mit dem Pumpenkörper 101 auf ähnliche
Weise zusammen, wie bei den ringförmigen Lippen 80 und 81 beschrieben
wurde.
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Wenn
der Benutzer aufhört,
auf den Druckknopf 93 zu drücken, ist die bewegliche Einheit 91 bestrebt,
unter der Wirkung der Feder 49 ihre Anfangsstellung wieder
einzunehmen.
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Der
Kopf 120 des Verschlussorgans 105 gelangt nun
wieder an den Rand der Öffnung 115 des Mantels 99 in
Anlage, um die Pumpkammer nach außen zu isolieren und eine Ansaugung
des Produkts in die Pumpkammer unter der Wirkung des Unter drucks zu
gestatten, der in dieser entstanden ist, wobei die erste Lippe 119 an
dem Pumpenkörper 101 unter
der Öffnung 88 in
Anlage ist.
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Die
Erfindung ist natürlich
nicht auf die oben beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt.
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Man
kann insbesondere die Kugel 21 durch jedes andere geeignete
Ventil, insbesondere durch ein Ventil aus Elastomer ersetzen, das
an dem Pumpenkörper
angebracht oder auf diesen aufgeformt ist.
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In
der ganzen Beschreibung einschließlich der Ansprüche muss
der Ausdruck "umfassend
ein" als Synonym
für "umfassend mindestens
ein" betrachtet
werden, außer
das Gegenteil ist angegeben.