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GEBIET DER ERFINDUNG
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Diese
Erfindung betrifft das Gebiet der Diagnose und insbesondere biologische,
mit Erkrankungszuständen
assoziierte Marker, die für
die Diagnose verwendet werden.
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STAND DER TECHNIK
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Nachstehend
findet sich eine Liste von bekanntem Stand der Technik, der als
einschlägig
erachtet wird, den Stand der Technik auf dem Gebiet der Erfindung
zu beschreiben. Würdigung
dieser Literaturstellen erfolgt hierin durch Angabe der Nummer aus
ihrer nachstehenden Liste in Klammern.
- (1) Olah M.E. und
Stiles G.L., The role of receptor structure in determining adenosine
receptor activity, Pharmacol. There., 85:55–75 (2000);
- (2) Poulsen S.A. und Quinn R.J., Adenosine receptors: new opportunities
for future drugs, Bioorg. Med. Chem., 6:619–641 (1998);
- (3) Fang X. et al., Phosphorylation and inactivation of glycogen
synthase kinase 3 by protein kinase A, Proc. Natl. Acad. Sci. USA,
97:11960–11965
(2000);
- (4) Fishman P. et al., Involvement of Wnt Signaling Pathway
in IB-MECA Mediated Suppression of Melanoma Cells, Oncogene, 21:4060–4064 (2002);
- (5) Ferkey D.M. und Kimelman D., GSK-3: New Thoughts an an Old
Enzyme, Dev. Biol., 225:471–479
(2000);
- (6) Bonvini P. et al., Nuclear beta-catenin displays GSK-3beta- and APC-independent
proteasome sensivity in melanoma cells, Biochim. Biophys. Acta, 1495:308–318 (2000);
- (7) Olah M.E. und Stiles G.L., The role of receptor structure
in determining adenosine receptor activity, Pharmacol. Ther., 85:55–75 (2000).
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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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A3-Adenosin-Rezeptoren gehören der Familie der Gi-Proteinassoziierten
Zelloberflächenrezeptoren
an. Rezeptoraktivierung führt
zu dessen Internalisierung und der nachfolgenden Inhibition der
Aktivität
von Adenylatcyclase, cAMP-Bildung und Expression von Proteinkinase
A (PKA) was in der Initiierung verschiedener Signalwege resultiert (1,2). PKA enthält eine katalytische Untereinheit
PKAc, welche nach Aktivierung mit cAMP vom Elternmolekül dissoziiert.
Neuere Studien haben gezeigt, dass PKAc GSK-3β phosphoryliert und inaktiviert (3).
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Vor
kurzem wurde gezeigt, dass 1-Desoxy-1-[6[[(3-iodphenyl)methyl]amino]-9H-purin-9-yl]-N-methyl-β-Dribofura-nuronamid
(IB-MECA), ein stabiler Agonist von A3AR, die Expression von GSK-3β und β-Catenin,
Schlüsselkomponenten des
Wnt-Signalwegs, verändert.
Infolgedessen führt es
zu einer Inhibition der Expression der Zellzyklusprogressionsgene
c-myc und cyclin D1 (4).
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Fishman
et al. (2002), Anticancer Drugs 13:437–443, berichten, dass Targeting
des A3-Adenosin-Rezeptors durch Adenosin
oder einen synthetischen Agonisten dieses Rezeptors (IB-MECA und Cl-IB-MECA)
in einer differentiellen Wirkung auf Tumorzellen und auf normale
Zellen resultiert.
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Madi
et al. (2001), Abstract from Purines 72, berichten, dass hohe Expression
von A3AR in Melanom- und Kolonkarzinomzelllinien ein Target für Wachstumsinhibition
von Tumorzellen definiert.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung beruht auf dem überraschenden Befund, dass
es in Krebszellen eine Erhöhung
des Niveaus der Expression des A3-Adenosin-Rezeptors
gibt, im Vergleich zu nicht-krebsartigen Zellen, die beispielsweise
von dem gleichen Patienten erhalten wurden, aus dem die Krebszellen
erhalten wurden. Dieser Befund ebnet den Weg für die Verwendung des Expressionsniveaus
des A3-Adenosin-Rezeptors als ein Mittel
für die
Diagnose eines Erkrankungszustandes.
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Somit
betrifft die vorliegende Erfindung gemäß einem ihrer Aspekte ein Verfahren
zur Detektierung eines Erkrankungszustandes, bestehend aus einem
Krebs oder einem Tumor, in einem Patienten, umfassend:
- (a) Erhalten einer Probe von Zellen, die im Verdacht stehen,
in einem Erkrankungszustand zu sein, aus dem Patienten;
- (b) Detektieren des Expressionsniveaus des A3-Adenosin-Rezeptors (A3AR)
in der Probe von Zellen; und
- (c) Vergleichen des Niveaus der A3AR-Expression in den Zellen
mit einem Kontrollniveau, welches das Niveau der A3AR-Expression
in normalen Zellen des Patienten ist, wobei die normalen Zellen
zu demselben Gewebe wie die Probe von Zellen gehören; wobei ein Unterschied
im Niveau zwischen der Kontrolle und der Probe von Zellen ein Anzeichen
für den
Erkrankungszustand darstellt.
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Obwohl
das vorstehende Verfahren qualitativ oder binär ist, d.h. es zeigt an, ob
die Person die Erkrankung hat oder nicht, kann das Verfahren in
manchen Fällen
auch in einer quantitativen Weise verwendet werden, um in einem
Patienten, bei dem die Erkrankung bereits diagnostiziert worden
ist, die Schwere des Erkrankungszustandes zu bestimmen, d.h. je
größer der
Unterschied zwischen dem Expressionsniveau des A3-Adenosin-Rezeptors
in der Probe von Zellen, die im dem Verdacht stehen, in einem Erkrankungszustand
zu sein, und dem Kontrollniveau der A3AR-Expression (was das Expressionsniveau in
normalen Zellen, oder die Standardreferenzexpression ist), umso
schwerwiegender ist die Erkrankung.
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Somit
betrifft die vorliegende Erfindung gemäß einem weiteren Aspekt ein
Verfahren zum Bestimmen der Schwere eines Erkrankungszustandes in
einem Patienten, umfassend:
- (a) Erhalten einer
Probe von Zellen, die im Verdacht stehen, in einem Erkrankungszustand
zu sein, aus dem Patienten;
- (b) Detektieren des Expressionsniveaus des A3-Adenosin-Rezeptors (A3AR)
in der Probe von Zellen; und
- (c) Vergleichen des Niveaus der A3AR-Expression in den Zellen
mit einer vorbestimmten Kalibrierungskurve des Niveaus von A3AR,
wobei die Werte der Kalibrierungskurve in Korrelation zu der Schwere
des Erkrankungszustandes stehen, wodurch die Schwere des Erkrankungszustandes des
Patienten bestimmt wird.
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In
einem nochmals weiteren Aspekt betrifft die vorliegende Erfindung
die Verwendung der Bestimmung des A3AR-Expressionsniveaus, um zu testen und
um vorherzusagen, ob ein Patient für eine therapeutische Behandlung
mit A3AR-Modulatoren, welche
A3AR-Agonisten und A3AR-Antagonisten, typischerweise A3AR-Agonisten
sind, geeignet ist. Ein Beispiel einer derartigen Behandlung ist
die Verabreichung eines A3AR-Agonisten wie etwa IB-MECA oder Cl-IB-MECA
für die
Behandlung von Krebs oder entzündlichen
Erkrankungen.
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Wenn
es gewünscht
ist, im voraus vorherzusagen, welche Patienten eine bessere Chance
haben, auf eine Behandlung mit A3AR-Modulatoren, insbesondere A3AR-Agonisten,
anzusprechen, ist es möglich,
das vorstehende Verfahren dazu zu verwenden, um zu bestimmen, ob
die Zellen, die im Verdacht stehen, in einem Erkrankungszustand
zu sein, A3AR in einem von der Kontrolle signifikant verschiedenen Niveau
exprimieren. Im Falle einer bejahenden Antwort kann vorhergesagt
werden, dass der Patient eine höhere
Wahrscheinlichkeit hat, auf eine Behandlung mit einem A3AR-Modulator, insbesondere einem
A3AR-Agonist, anzusprechen.
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Somit
betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren, um zu bestimmen
ob erwartet werden kann, dass ein Patient auf eine therapeutische
Behandlung eines Erkrankungszustandes, bestehend aus einem Krebs
oder einem Tumor, durch die Verabreichung eines A3AR-Agonisten anspricht,
wobei das Verfahren umfasst:
- (a) Erhalten einer
Probe von Zellen, welche mit dem Erkrankungszustand assoziiert sind,
von dem Patienten;
- (b) Detektieren des Expressionsniveaus des A3-Adenosin-Rezeptors (A3AR)
in der Probe; und
- (c) Vergleichen des Niveaus der A3AR-Expression in den Zellen
mit einem Kontrollniveau, wobei das Kontrollniveau das Niveau der
A3AR-Expression in normalen Zellen des Patienten ist, wobei die
normalen Zellen zu demselben Gewebe wie die Probe von Zellen gehören; wobei
ein Unterschied zwischen dem Kontrollniveau und dem Niveau der Probe
von Zellen ein Anzeichen dafür ist,
dass der Patient eine hohe Wahrscheinlichkeit aufweist, auf eine
therapeutische Behandlung durch die Verabreichung von A3AR-Agonisten
anzusprechen.
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Der
Begriff "Erkrankungszustand", wie hierin verwendet,
bezeichnet einen beliebigen Erkrankungszustand, bei dem bekannt
ist oder experimentell herausgefunden wird, dass die A3AR-assoziierten
Signaltransduktionswege involviert sind. Erfindungsgemäß können derartige
Erkrankungen mit einer abnormalen und unerwünschten Zellproliferationsrate
assoziiert sein, so dass die Behandlung der Erkrankung eine Modulierung
(entweder eine Erhöhung
oder eine Verringerung) des Zellzyklus erfordert. Proliferative
Erkrankungen, welche durch exzessive Proliferation gekennzeichnet
sind, umfassen, ohne darauf beschränkt zu sein, alle Typen von Krebs
und insbesondere alle Typen von festen Tumoren, proliferative Hauterkrankungen,
und Erkrankungen, die durch exzessive Bildung von Blutgefässen gekennzeichnet
sind, wie etwa Restinose. Degenerative Erkrankungen, welche durch
unerwünschten Zelltod
gekennzeichnet sind, umfassen neurodegenerative oder neurotraumatische
Erkrankungen; wie etwa Alzheimer-Krankheit, Stirnlappendegeneration, Argyrophilic
Grain Disease oder subakute sklerosierende Panencephalitis; neurotraumatische
Erkrankungen, wie etwa Akut-Schlaganfall, Schizophrenie, oder manische
Depression; Autoimmunerkrankungen, umfassend rheumatoide Arthritis
(RA), Morbus Crohn (CD) und multiple Sklerose (MS); nicht-Insulin-abhängigen Diabetes
mellitus (Insulindiabetes Typ II), und andere.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
ist die Erkrankung ein Tumor, bevorzugt ein fester Tumor.
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Der
Begriff "feste Tumoren" bezeichnet Karzinome,
Sarkome, Adenome und Krebsarten neuronalen Ursprungs, und in der
Tat jeden Typ von Krebs, der seinen Ursprung nicht in hämatopoetischen
Zellen hat, und er bezieht sich insbesondere auf: Karzinom, Sarkom,
Adenom, hepatozelluläres
Karzinom, hepatozelluläres
Karzinom, Hepatoblastom, Rhabdomyosarkom, Speiseröhrenkarzinom,
Schilddrüsenkarzinom,
Ganglioblastom, Fibrosarkom, Myxosarkom, Liposarkom, Chondrosarkom,
osteogenes Sarkom, Chordom, Angiosarkom, Endotheliosarkom, Lymphangiosarkom,
Synoviom, Ewing-Tumor, Leiomyosarkom, Rhabdotheliosarkom, Kolonkarzinom, Speicheldrüsenkrebs,
Brustkrebs, Eierstockkrebs, Prostatakrebs, Schuppenzellkarzinom,
Basal zellkarzinom, Adenokarzinom, Nierenzellkarzinom, Hämatom, Gallengangskarzinom,
Melanom, Choriokarzinom, Seminom, Embryonalkarzinom, Wilms-Tumor, Gebärmutterhalskrebs,
Hodentumor, Lungenkarzinom, kleinzelliges Lungenkarzinom, Blasenkarzinom,
Epithelkarzinom, Gliom, Astrozytom, Medulloblastom, Craniopharyngiom,
Ependynom, Pinealom, Retinoblastom, multiples Myelom, Rektalkarzinom, Schilddrüsenkrebs,
Kopf- und Nackenkrebs,
Gehirnkrebs, Krebs des peripheren Nervensystems, Krebs des zentralen
Nervensystems, Neuroblastom, Endometriumkrebs, sowie Metastasen
von allen der vorstehenden. Es wurde gemäß der Erfindung gezeigt, dass
eine erhöhte
Expression von A3AR nicht nur am Ort des Primärtumors sondern auch in Metastasen davon
gefunden werden kann.
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Der
Begriff "Zellen,
die im Verdacht stehen, in einem Erkrankungszustand zu sein", bezeichnet Zellen,
Gewebeproben oder Zellkomponenten (wie etwa zelluläre Membranen
oder zelluläre
Komponenten), welche im Verdacht stehen, die Erkrankung zu manifestieren.
Wenn die Erkrankung beispielsweise Krebs vom Typ X ist, sind die
Zellen die Zellen des Krebsgewebes (Brust, Kolon, Haut, Leber, Lungen, Zellen,
etc.), die im Verdacht stehen, transformiert zu sein. Wenn die Erkrankung
Krebs ist, können
die Zellen, die im Verdacht stehen, transformiert zu sein, durch
bekannte Methoden zum Erhalten von "verdächtigen" Zellen erhalten
werden, wie etwa Biopsie, Nadelbiopsie, etc. Der Verdacht auf einen
Erkrankungszustand kann durch verschiedene abbildende (NMR, MR,
Abtasten (scanning), Ultraschall, Memograph), pathologische oder
histologische Techniken erhoben werden.
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Wenn
die Erkrankung beispielsweise Psoriasis ist, sind die Zellen Hautzellen.
Wenn in einem anderen Beispiel die Erkrankung eine Autoimmunerkrankung
ist, können
die Zellen Zellen des Immunsystems oder von durch das Immunsystem
angegriffenem Gewebe sein (Synovium bei RA, Nervenzellen bei MS,
etc.), etc.
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Die
Zellen können
erhalten werden durch in der Technik gut bekannte Mittel, wie beispielsweise etwa
durch Blutabnahme, Gewebebiopsie, Nadelbiopsie, Gewebeaspiration,
etc.
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Der
Begriff "A3AR" bezeichnet den Adenosin-A3-Rezeptor
(Protein) und ein Fragment davon, welches beispielsweise ein auf
der externen Oberfläche
der Zelle vorhandenes extrazelluläres Fragment sein kann, sowie
mRNA des A3AR-Rezeptors
oder ein Fragment der mRNA.
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Der
Begriff "Detektieren
des A3AR-Niveaus in den Zellen" bezeichnet
jede in der Technik bekannte Technik um die Gegenwart eines Proteins,
oder eines Fragments eines Proteins, in Zellen zu detektieren, entweder
im Zytosol, der Membran, oder in jeder intrazellulären Komponente
der Zellen, sowie Techniken zur Detektion von mRNA-Niveaus (umfassend Fragmente
der Volllängen-mRNA)
in jeder Komponente der Zellen.
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Methoden
zur Detektion des Proteinniveaus können umfassen: Extrahieren
des Proteingehalts der Zellen, oder Extrahieren von Proteinfragmenten aus
den Membranen der Zellen oder aus dem Zytosol, beispielsweise unter
Verwendung herkömmlicher Lyse-
Verdau-, Auftrennungs-, Fraktionierungs- und Reinigungstechniken,
und Auftrennen des Proteingehalts der Zellen (entweder des Rohgehalts
oder des gereinigten Gehalts) auf einem Western Blot, und danach
Detektieren der Gegenwart des A3AR-Proteins oder von A3AR-Proteinfragment
mittels verschiedener, in der Technik bekannter Identifizierungstechniken.
Die auf einem Gel aufgetrennten Gehalte können beispielsweise unter Verwendung
geeigneter Molekulargewichtsmarker zusammen mit einer Technik zur
Identifizierung von Proteinen, oder unter Verwendung geeigneter
Detektionsgruppen (wie etwa markierte Antikörper, markierte Lecithine,
markierte Agonisten oder Antagonisten des A3AR-Rezeptors), gebunden
an eine markierte Gruppe, identifiziert werden. Die Detektion kann
auch durch in situ-Bindung von spezifischen Erkennungssubstanzen
für A3AR erfolgen,
entweder wenn "auf
den Zellen", in
situ, vorhanden oder wenn auf Zellen in dem Gewebe vorhanden, und
derartige Substanzen können
markierte A3AR-Agonisten wie etwa markiertes IB-MECA sein, markierte
A3AR-Antagonisten MG132, Antikörper gegen
A3AR, wie etwa die in den detaillierten Beispielen genannten, etc.,
und danach Detektieren der Gegenwart der Erkennungsgruppen unter
Verwendung von Techniken, die für
die Natur des Markers geeignet sind.
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Wenn
die Erkennungssubstanzen Fluoreszenz-markiert sind, kann die Detektion
ausgeführt werden
unter Verwendung eines confokalen Mikroskops und direktes Ansehen
des Niveaus an markierten, an den Rezeptor gebundenen Gruppen. Wenn die
Erkennungssubstanzen radioaktiv markiert sind, kann das Niveau bestimmt
werden durch die Bestimmung des Niveaus an radioaktiver Markierung
in den Zellen.
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Die
Bestimmung des A3AR-Expressionsniveaus kann auch die Bestimmung
des mRNA-Niveaus (oder eines Fragments der Volllängen-mRNA) umfassen. Beispielsweise
kann die Detektion durch beliebige Methoden erfolgen, die in der
Technik für die
Detektion von RNA in einer Zellenenthaltenden Probe verwendet werden,
wie etwa durch die Verwendung von in situ Hybridisierung mit einer
detektierbaren Sonde, beispielsweise mit einer komplementären Sequenz,
die eine detektierbare Gruppe (fluoreszierende, radioaktive, chromatophore
Gruppe, etc.) enthält.
Bei einer derartigen in situ Hybridisierung ist es nicht erforderlich,
die RNA aus den Zellen zu extrahieren, und alles was notwendig ist,
ist eine Behandlung um die Zellen porös zu machen. Verschiedene Amplifikationsmethoden,
die empfindlich genug sind um geringste Mengen an RNA zu detektieren,
sind jedoch bevorzugt. Derartige Methoden umfassen PCR, RT-PCR,
in situ PCR, in situ RT-PCR (alle der vorstehenden beziehen sich
auch auf "geschachtelte" (nested) PCR und
geschachtelte RT-PCR),
LCR (Ligase-Kettenreaktion) und 3SR (self sustained sequence replication,
selbsterhaltende Sequenzreplikation). Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform
werden RT-PCR und geschachtelte RT-PCR verwendet. Die Amplifikationsprodukte werden
identifiziert durch Methoden, die in der Technik verwendet werden,
wie etwa durch Auftrennen auf einem Gel und Detektion unter Verwendung
einer geeigneten markierten Sonde.
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Die
Probe kann Zellmembranen, aus Zellmembranen extrahierte Proteine,
ganze Zellen, Zytosolinhalte von Zellen, von einem Patienten erhaltene Gewebeproben,
umfassend in Paraffin eingebettete Gewebeproben, aus dem Zytosol
erhaltene Proteine, oder aus dem Kern oder dem Zytosol erhaltene mRNA
sein.
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Das
A3AR-Expressionsniveau in den Zellen, die in einem Erkrankungszustand
sind, sollte mit dem Kontrollexpressionsniveau verglichen werden.
Dieses Kontrollniveau kann definiert werden als das Niveau des gleichen
Moleküls
(z.B. Protein, Proteinfragment), erhalten aus der gleichen zellulären Komponente
in nicht-erkrankten Zellen, erhalten von dem gleichen Patienten,
bevorzugt aus dem gleichen Gewebe, aus dem die Zellen, die im Verdacht
stehen, in einem Erkrankungszustand zu sein, erhalten wurden. Wenn
beispielsweise die erkrankten Zellen Brustkrebszellen sind, die
aus einem unter Tumorverdacht stehenden Ort erhalten wurden (unter
Verdacht beispielsweise aufgrund von abbildenden Techniken), kann
die Kontrolle das A3AR-Expressionsniveau in Brustzellen sein, die
von einem vom Tumorort verschiedenen Ort erhalten wurden, bevorzugt
von Zellen, die benachbart zum Tumorort erhalten wurden. Alternativ
kann das A3AR-Kontrollniveau von einer normalen Kontrolle erhalten
werden, beispielsweise durch Bestimmung des A3AR-Expressionsniveaus
in einem Zellpool (des gleichen Typs wie die erkrankten Zellen),
erhalten aus mehreren normalen Personen.
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Der
Begriff "ein Unterschied
im Niveau" kann jeden
statistisch signifikanten Unterschied bezeichnen. Alternativ kann
ein "Schwellenwertunterschied" bestimmt werden,
durch Bestimmen des Unterschieds zwischen dem mittleren Niveau in
mehreren diagnostizierten erkrankten Proben und dem mittleren Niveau
in mehreren diagnostizierten nicht erkrankten Kontrollproben. Ein Unterschied,
der größer ist
als der Schwellenwertunterschied, wird als ein "Unterschied im Niveau" zwischen Behandlung
und Kontrolle angesehen, und ein Unterschied, der kleiner ist als
der Schwellenwertunterschied, wird nicht als ein "Unterschied im Niveau" angesehen.
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Erfindungsgemäß stellt
jeder Unterschied (statistisch signifikant, oder unter Verwendung
eines Schwellenwertunterschieds wie vorstehend beschrieben) zwischen
dem A3AR-Expressionsniveau in den Zellen, die im Verdacht stehen,
erkrankt zu sein, im Vergleich zu Kontrollzellen (entweder nicht erkrankte,
aus dem gleichen Patienten erhaltene Zellen, oder von gesunden Standardkontrollen)
ein Anzeichen für
die Existenz des Erkrankungszustandes dar. Typischerweise ist erfindungsgemäß eine Erhöhung des
A3AR-Niveaus, im Vergleich zur Kontrolle, ein Anzeichen für das Vorhandensein
einer proliferativen Erkrankung wie etwa Krebs, anderen proliferativen
Erkrankungen wie etwa Psoriasis, oder mit Gefäßbildung verwandten Erkrankungen
(wie etwa Restinose), entzündlichen
Erkrankungen wie etwa RA, CD oder MS.
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Manchmal
ist es erwünscht,
die Schwere der Erkrankung zu bestimmen, insbesondere bei Patienten,
bei denen die Erkrankung bereits positiv diagnostiziert worden ist.
In derartigen Fällen
sollte das A3AR-Expressionsniveau quantifiziert werden, durch Vergleich
mit einer zuvor erstellten Kalibrierungskurve. Eine derartige Kalibrierungskurve
wird erstellt durch Bestimmen des Niveaus der A3AR-Expression (was
das Niveau an A3AR-Protein,
Proteinfragment oder mRNA-Niveau, etc. sein kann, wie vorstehend diskutiert),
welches in Zellen vorhanden ist, die von mehreren Patienten erhalten
wurden, bei denen positiv diagnostiziert worden ist (oder durch
andere Mittel, beispielsweise durch einen Arzt, durch histologische
Techniken, etc.), dass sie den Erkrankungszustand aufweisen, mit
variierenden Niveaus der Schwere der Erkrankung, als eine Funktion
der Schwere der Erkrankung, beispielsweise als eine Funktion des
Erkrankungsgrads, der Tumormasse, des Auftretens von Metastasen,
der Anzahl an Metastasen, der Mortalität (von Objektträgern, die
nachdem sie erhalten wurden, während
eines Zeitraums aufbewahrt wurden). Für die Erstellung der Kalibrierungskurve
kann die Schwere der Erkrankung auch durch verschiedene akzeptable
Methoden wie etwa durch pathologische Techniken bestimmt werden.
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Beispielsweise
könnte
ein Niveau des Proteingehalts zwischen X1 und
X2 pro 1.000.000 Zellen definiert werden,
einen Krebs des Grads 1 anzuzeigen, ein höherer Proteingehalt von Y1 bis Y2 pro 1.000.000
Zellen könnte
definiert werden, einen Krebs des Grads 2 anzuzeigen, etc. Die Kalibrierungskurve
kann das Expressionsniveau als eine Funktion des Erkrankungsgrads,
der Tumorgröße, ob die
Erkrankung ein primärer
oder ein metastatischer Tumor ist, etc., darstellen. Nachdem eine
derartige Kalibrierungskurve erstellt worden ist, ist es möglich, das
aus einem spezifischen Individuum erhaltene Niveau der A3AR-Expression mit dem
entsprechenden Wert in der Kalibrierungskurve zu vergleichen, und somit
eine gewisse Bewertung der Schwere der Erkrankung zu erhalten.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung ist es möglich,
unter Verwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens Krebs zusammen
mit zusätzlichen
Tumormarkern zu detektieren, bevorzugt zusammen mit gewebespezifischen
Tumormarkern, um die Empfindlichkeit zu erhöhen und falsch-positive/falschnegative
Ergebnisse zu vermindern.
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Beispiele
derartiger Tumormarker sind: CEA, CK19, CK20, c-Met, MAGE-A3, b-hCG, GalNAc-T, CK18,
Mucin-1 (MUC-1), und karzinoembryonales Antigen (für Brust
und Kolon); EWS-FL11EWS
(für Ewing-Sarkom,
pNET's); ERG, Pax3-FKHR, FAX7-FKHR (für alveoläres Rhabdomyosarkom); Prostataspezifisches
Antigen (PSA), Prostata-spezifisches Membran-Antigen (Prostatakrebs); Tyrosinhydroxylase,
PGP 9.5 (für
Neuroblastom), Tyrosinase, PG6 9.5. MAGE (für Melanom), Alpha-Fetoprotein,
Albumin (für
Hepatom); Zytokeratine (Epithelzellen).
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Um
die Erfindung zu verstehen, und um zu erkennen, wie sie in der Praxis
ausgeführt
werden könnte,
werden nunmehr ein paar bevorzugte Ausführungsformen beschrieben, in
Form von ausdrücklich
nicht-einschränkenden
Beispielen, unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen, in denen:
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1A Immunhistochemie
von normalem Gewebe und Tumorgewebe aus einer Karzinomläsion zeigt.
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1B einen
Western Blot von A3AR, erhalten aus humanen Karzinomzellen und von
benachbartem normalem Gewebe zeigt.
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2 einen
Western Blot von A3AR, erhalten aus drei Patienten mit Kolonkrebs,
im Vergleich zu A3AR-Niveaus in benachbartem normalem Gewebe zeigt.
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3 einen
Western Blot von A3AR, erhalten aus Brusttumorzellen (rechts), im
Vergleich zu dem Niveau in normalen benachbarten Brustzellen (links)
zeigt.
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4A einen
in Paraffin eingebetteten histologischen Schnitt, erhalten durch
Nadelbiopsie des in 4B getesteten Patienten, zeigt.
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4B eine
Auftrennung von RT-PCR-Produkten einer mRNA-Amplifikation, erhalten aus normalen
Brustzellen eines Patienten und von Brusttumorzellen zeigt, A3AR
wurde durch Molekulargewichtsmarker identifiziert.
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5 einen
Western Blot (oben) oder einen Northern Blot (unten) der A3AR-Expression
bei einem Kolon- und Brustpatienten von normalem Gewebe und Tumorgewebe
zeigt.
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6 RT-PCR
von A3AR-mRNA, erhalten aus normalen Zellen und Tumorzellen von
primärem Melanom
(rechts) und metastatischem Melanom, zeigt.
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EXPERIMENTELLE VERFAHREN
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Materialien und Methoden
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IB-MECA
und MRS 1523 wurden von RBI/Sigma (Natick, MA, USA) bezogen. Für beide Reagenzien
wurde eine Vorratslösung
von 10 mM in DMSO hergestellt und weitere Verdünnungen wurden in RPMI-Medium
durchgeführt.
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RPMI,
fötales
Rinderserum (FBS) und Antibiotika für Zellkulturen wurden von Beit
Haemek, Haifa, Israel, bezogen.
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Polyklonale
Antikörper
aus Kaninchen gegen A3AR aus Maus und Mensch wurden von Santa Cruz Biotechnology
Inc., CA, USA, bezogen.
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Polyklonale
Antikörper
aus Kaninchen gegen Cyclin D1 aus Maus und Mensch (Upstate, NY), A2B-Adenosinrezeptor, Cy3-konjugiertes anti-Ziege-IgG und Fluorescein-konjugiertes
anti-Kaninchen-IgG wurden von Chemicon, CA, bezogen.
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Identifizierung von A3AR-Protein
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Western Blot Analyse
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Um
das Expressionsniveau der A3AR-Proteine zu detektieren, wurde Western
Blot Analyse durchgeführt.
Zellen wurden in eiskalten Lysepuffer (TNN-Puffer, 50 mM Tris-Puffer,
pH = 7,5, 150 mM NaCl, NP 40) transferiert. Zelltrümmer wurden
mittels Zentrifugation während
10 min bei 7500 G entfernt. Der Überstand
wurde für
Western Blot Analyse verwendet. Proteinkonzentrationen wurden unter
Verwendung des Bio-Rad Proteinassay Färbereagenzes bestimmt. Gleiche
Mengen der Probe (50 μg)
wurden mittels SDS-PAGE unter Verwendung von 12% Polyacrylamidgelen
aufgetrennt. Die aufgetrennten Proteine wurden danach auf Nitrocellulosemembranen (Schleicher & Schuell, Keene,
NH, USA) elektrogeblottet. Die Membranen wurden mit 1% Rinderserumalbumin
blockiert und während
24 Stunden bei 4°C mit
dem A3AR-Primärantikörper (Verdünnung 1:1000)
inkubiert. Die Blots wurden danach gewaschen und während 1
h bei Raumtemperatur mit einem sekundären Antikörper inkubiert. Banden wurden
unter Verwendung des BCIP/NBT-Farbentwicklungskits
(Promega, Madison, WI, USA) aufgezeichnet. Die in den verschiedenen
Figuren gezeigten Daten sind repräsentativ für mindestens drei unterschiedliche
Experimente.
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Identifizierung von A3AR-mRNA
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Northern Blot Analyse
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Gesamt-RNA
stammte von Zellen, unter Verwendung von Tri-Reagenz (Sigma, Saint-Louis). Die Proben
wurden danach zweimal einer Phenol:Chloroform-Extraktion unterzogen
und mit Chloroform gewaschen. RNA wurde mit Natriumacetat/Ethanol
präzipitiert,
anschließend
mit Ethanol gewaschen, danach denaturiert, in 1,1% Formaldehyd-Agarose-Gelen aufgetrennt
(25 μg pro
Bahn), und auf Hybond- N-Membran
transferiert. Das 390 bp EcoRI-Fragment eines A3AR-cDNA-Klons aus
Maus (TAA3I.S), freundlicherweise von Dr. Kathia Ravid zur Verfügung gestellt,
wurde mittels random-geprimter Synthese hergestellt. Die Sonden
wurden in der RNA Blot Analyse bei einer Hybridisierungstemperatur
von 42°C
in der Gegenwart von 50% Formamid verwendet.
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Beispiel 1: Bestimmung des Expressionsniveaus
von A3AR- Protein
in Kolonzellen gegenüber
normalen Zellen
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Von
Kolonkarzinom- und Brustkrebspatienten wurden während Biopsie Proben erhalten. 1A zeigt
einen Immunhistochemie-Objektträger eines
Krebspatienten, wobei Bereiche durch einen Patholgen als normal
(oben) oder krebsartig (unten) identifiziert wurden. Der Inhalt
von Zellen, erhalten aus dem in 1A gezeigten
zusammenhängenden Bereich,
wurde extrahiert und A3AR wurde mittels Western Blot aufgetrennt
und A3AR wurde identifiziert unter Verwendung von A3AR-Antikörpern und markierten
anti-Kaninchen-IgG-Antikörpern.
Wie aus 1B ersichtlich ist, zeigten
Tumorzellen ein signifikant höheres
Niveau der Expression von A3AR-Protein als normale Zellen, die aus
dem gleichen Patienten erhalten worden waren. 2 zeigt
die gleichen Ergebnisse für
drei verschiedene Kolonkrebspatienten, und wie ersichtlich ist,
war in allen drei Fällen
das Niveau der A3AR-Expression in den Krebszellen des Patienten
höher,
im Vergleich zu den normalen Zellen.
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Beispiel 2: Bestimmung von A3AR-Protein
und des Expressionsniveaus in Brustkrebszellen gegenüber normalen
Zellen
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Brustkrebszellen,
identifiziert von einem Pathologen, wurden mittels Biopsie aus dem
Patienten erhalten, zusammen mit normalen Brustkrebszellen aus dem
benachbarten Gewebe. Die Proteininhalte der zwei Typen wurden mittels
Auftrennung auf einem Western Blot und unter Verwendung von markierten
Antikörpern
identifiziert.
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Die
Ergebnisse sind in 3 gezeigt. Wie ersichtlich ist,
exprimierten Brusttumorzellen im Vergleich zu den benachbarten normalen
Zellen ein signifikant höheres
Niveau der A3AR-Proteinexpression.
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Beispiel 3: Bestimmung des Expressionsniveaus
von A3AR-mRNA in Brustkrebspatienten gegenüber normalen Zellen
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Aus
einem Bereich, der im Verdacht stand, krebsartig zu sein, in der
Brust eines Patienten wurde unter Verwendung von Nadelbiopsie eine
Probe erhalten. Die Probe wurde zu einem Pathologen gesandt, der
normale Zellen und Brustkarzinomzellen markierte (4A).
An den Tumorzellen und normalen Zellen, die aus dem zusammenhängenden,
in 4A markierten Bereich erhalten worden waren, wurde
RT-PCR durchgeführt,
und die Amplifikationsprodukte wurden durch Northern Blot aufgetrennt und
unter Verwendung geeigneter Molekulargewichtsmarker identifiziert.
Die Ergebnisse sind in 4B gezeigt. Wie ersichtlich
ist, waren die Niveaus an A3AR-mRNA in Brusttumorzellen im Vergleich
zu normalen Zellen signifikant höher.
Dies ist ein Anzeichen dafür,
dass Krebs unter Verwendung einer Bestimmung der Expressionsniveaus
sowohl von mRNA als auch von Protein detektiert werden kann.
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Beispiel 4: Gleichzeitige Detektion des
Niveaus von A3AR-Protein
und mRNA in Proben, erhalten von Kolonkrebs- und Brustkrebspatienten
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Normale
Zellen und Krebszellen, erhalten von Kolon- und Brustkrebspatienten,
wurden von einem Pathologen identifiziert, und von jedem Gewebe wurden
Zellproben erhalten. Das Niveau an A3AR-Protein wurde aus den Tumorzellen
und Krebszellen unter Verwendung eines Western Blots, gefolgt von
Identifizierung mit Antikörpern
bestimmt, und das RNA-Niveau wurde bestimmt unter Verwendung von
RT-PCR-Amplifikation, gefolgt von Auftrennung auf einem Northern
Blot. Die Ergebnisse sind in 5 gezeigt.
Wie ersichtlich ist, wurde ein krebsartiger Zustand von sowohl Brust-
als auch Kolonkrebs bestimmt durch Detektieren eines höheren Niveaus an
A3AR-Proteinexpression
oder A3AR-mRNA-Expression in den Krebszellen, im Vergleich zu dem
Niveau in den nichtkrebsartigen Zellen.
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Beispiel 5: Detektion des A3AR-mRNA-Niveaus
in primärem
und metastatischem Melanom
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Zellen,
die von einem Pathologen als Melanomzellen identifiziert wurden,
waren aus einem primären
Melanomort erhalten worden, und Krebszellen waren auch aus einem
sekundären
Melanomort erhalten worden. Zusätzlich
wurden Zellen aus dem gleichen Patienten erhalten, die von dem Pathologen als
normal identifiziert wurden.
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Die
mRNA-Gehalte der Primärmelanomzellen,
der metastatischen Zellen und der normalen Zellen wurden unter Verwendung
von RT-PCR amplifiziert und auf einem Northern Blot aufgetrennt.
Die Ergebnisse sind in 6 gezeigt. Wie ersichtlich ist,
exprimierte sowohl der primäre
als auch der metastatische Tumor A3AR-mRNA in einem höheren Niveau als
normale Zellen, was ein Anzeichen dafür ist, dass das erfindungsgemäße Verfahren
auch für
die Detektion von metastatischem Krebs geeignet ist.