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DE60314386T2 - Flexibles faseroptisches kabel mit zentrierten presssitzhülsen - Google Patents

Flexibles faseroptisches kabel mit zentrierten presssitzhülsen Download PDF

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DE60314386T2
DE60314386T2 DE60314386T DE60314386T DE60314386T2 DE 60314386 T2 DE60314386 T2 DE 60314386T2 DE 60314386 T DE60314386 T DE 60314386T DE 60314386 T DE60314386 T DE 60314386T DE 60314386 T2 DE60314386 T2 DE 60314386T2
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Germany
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ferrule
optical fiber
flexible
protective layer
fiber cable
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Michael Sturbridge WEISSER
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Schott AG
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Schott AG
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    • GPHYSICS
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Description

  • Hintergrund
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf bildgebende optische Fasern und insbesondere auf faseroptische Kabel mit einem flexiblen Mittelabschnitt und unflexiblen Endabschnitten, die in Schutzferrulen gehalten werden.
  • Es ist im Stand der Technik von bildgebenden optischen Fasern und optischen Fasern zur Signalübermittlung bekannt, ein optisches Faserbündel durch Erwärmen und Ziehen von Glasfasern bereitzustellen, die in auslaugbaren Spacern voneinander getrennt oder eingekapselt sind, um ein geschmolzenes optisches Faserbündel zu bilden. Die Enden des optischen Faserbündels werden maskiert oder geschützt und das Bündel wird dann in ein Auslaugmittel gelegt, welches die auslaugbaren Spacer aus dem Mittelabschnitt des Bündels zwischen den geschützten Enden herauslaugt. Dies resultiert in einem Mittelabschnitt, der flexibel ist. Das Bündel wird bevorzugt mit einer Schutzhülle bedeckt, um ein flexibles faseroptische Kabel zu bilden.
  • Im Allgemeinen werden Ferrule oder Umhüllungen um die unflexiblen Endabschnitte befestigt, um die Endabschnitte vor Beschädigung zu schützen und zu ermöglichen, die Endabschnitte mit einem Stecker zu verbinden. Dies kann vor oder nach dem Auslaugen durchgeführt werden. Während es erwünscht ist, dass die Endabschnitte des optischen Faserbündels in den Ferrulen zentriert sind, können typischerweise die optischen Fasern in der Ferrule nicht justiert werden, da die optischen Fasern sich auf der unteren Seite der Ferrule absetzen werden, da der Klebstoff der am Endabschnitt des faseroptischen Kabels zur Ferrule anhaftet, aushärtet. Während eine Ferrule mit kleineren Innendimensionen verwendet werden kann, kann dies zu Problemen beim Einfügen der Endabschnitte des optischen Faserbündels in die Ferrule und der Zerstörung der äußeren optischen Fasern des Bündels führen.
  • Zusätzlich wurden die Ferrulen für optische Faserbündel, hergestellt aus Fiberglas oder synthetischen Fasern, typischerweise auf der Außenseite der Enden des optischen Faserbündels gequetscht beziehungsweise gecrimpt. Da der Durchmesser des optischen Faserbündels, basierend auf der Größe der Fasern und Variationen der Herstellungsbedingungen, weitgehend variieren kann, führt das Crimpen der Ferrule auf das Kabel auch häufig zu einer Verbindung, die entweder zu lose ist, wenn der Durchmesser des Bündels klein ist, oder zu Beschädigung oder Zerstörung der äußeren Fasern, wenn der Durchmesser des Bündels zu groß ist.
  • Es wäre erwünscht, ein flexibles optisches Faserkabel sowie ein Verfahren zur Herstellung eines derartigen Kabels bereitzustellen, das den Vorteil aufweist, dass die Ferrule auf dem Endabschnitt des faseroptischen Kabels nicht komprimiert wird und welcher ein Zentrieren der Endabschnitte des optischen Faserbündels in den Ferrulen erlaubt. Es wäre ebenfalls erwünscht, eine faseroptische Kabelanordnung sowie ein Verfahren zum Zusammenbau eines derartigen Kabels bereitzustellen, welches in weniger Beschädigung der Fasern der Endabschnitte im Kabel resultieren würde.
  • Aus der US-A-5 013 128 ist ein flexibles optisches Faserkabel mit einer Vielzahl von optischen Fasergruppen zusammen als ein Faserbündel bekannt und Ferrule sind am unflexiblen Endabschnitt der optischen Faser vorgesehen.
  • Aus der US-A-3 624 816 ist eine flexible optische Faserführung mit einer Vielzahl von lichtleitenden Fasern bekannt geworden. Die Führung ist mit einer Passsektion aus wärmeschrumpfbarem, halbflexiblem Kunststoff bereitgestellt.
  • Aus der JP-5 917 265-A ist ein optisches Faserbündel mit einer Schutzschicht bekannt, worin die Ferrule durch einen Kleber fixiert wird.
  • Optische Fasern werden weiterhin in den Dokumenten DE-410 45 30-C , JP-A-6 014 3307 und EP-0 434 212-A gezeigt.
  • Zusammenfassung
  • Kurz gesagt stellt die vorliegende Erfindung ein flexibles optisches Faserkabel mit einer Vielzahl optischer Fasern zur Verfügung, die in einer Gruppe als Faserbündel zusammengefasst sind, mit einem flexiblen Mittelabschnitt, in dem die optischen Fasern in Bezug auf benachbarte Fasern in dem Faserbündel beweglich sind, und zwei unflexiblen Endabschnitten, in denen die Vielzahl von optischen Fasern in einer vorbestimmten Anordnung verbunden ist. Jeder der zwei unflexiblen Endabschnitte umfasst: Eine Schutzschicht von allgemein gleichmäßiger Dicke, die sich über dessen Außenfläche erstreckt, beginnend bei einer Position, die von einem freien Ende des Endabschnitts nach innen beabstandet ist. Eine Ferrule ist um die Schutzschicht und in Presspassung mit dieser angeordnet, so dass der Endabschnitt in der Ferrule zentriert ist. Ein Kleber ist ab der Position, die von dem freien Ende des Endabschnitts nach innen beabstandet ist, bis zum freien Ende desselben zwischen der Ferrule und dem unflexiblen Endabschnitt angeordnet, um die Ferrule mit dem unflexiblen Endabschnitt zu verbinden. Die Schutzschicht ist ein auslaugbeständiges, maschinell bearbeitbares Wachs.
  • In einem anderen Aspekt liefert die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung eines faseroptischen Kabels mit einem flexiblen Mittelabschnitt und zwei unflexiblen Endabschnitten. Das Verfahren umfasst die Schritte:
    • – Beschichten der Endabschnitte mit einer allgemein gleichmäßigen Schutzschicht;
    • – Entfernen eines Teils der Schutzschicht von jedem der Endabschnitte ab einer Position, die von einem freien Ende jedes der Endabschnitte nach innen beabstandet ist, bis zu deren freien Enden;
    • – Einführen jedes Endabschnitts in eine Ferrule, die eine Presspassung mit der Schutzschicht aufweist,
    • – Zentrieren des Endabschnitts in der jeweiligen Ferrule und
    • – Kleben der Ferrule an den jeweiligen Endabschnitt mit einem Kleber, der zwischen der Ferrule und dem jeweiligen Endabschnitt ab der Position, die von dem freien Ende jedes Abschnitts nach innen beabstandet ist, bis zum freien Ende desselben angeordnet wird.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Die vorangehende Zusammenfassung, genauso wie die nachfolgende detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung, wird besser verstanden werden, wenn sie in Zusammenhang mit den beigefügten Zeichnungen gelesen wird. Zum Zwecke der Veranschaulichung der Erfindung werden in den Zeichnungen Ausführungsformen gezeigt, die vorliegend bevorzugt sind. Es sollte jedoch verstanden werden, dass die Erfindung nicht auf die genau gezeigten Anordnungen begrenzt ist.
  • 1 ist eine Ansicht eines flexiblen faseroptischen Kabels gemäß der Erfindung.
  • 2 ist eine Endansicht, die die Ferrule am Endabschnitt des in 1 gezeigten flexiblen faseroptischen Kabels zeigt.
  • 3 ist eine Querschnittsansicht durch einen Endabschnitt des faseroptischen Kabels von 1.
  • 4 ist eine schräge Querschnittsansicht einer zweiten alternativen Ausführungsform eines Endabschnitts für das erfindungsgemäße flexible faseroptische Kabel.
  • 5 ist eine schräge Querschnittsansicht einer zweiten alternativen Ausführungsform eines Endabschnitts eines erfindungsgemäßen flexiblen faseroptischen Kabels.
  • 6 ist eine Darstellung, die die Beziehung zwischen der Beschichtungsviskosität und der Beschichtungsdicke zeigt.
  • Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
  • In der nachfolgenden Beschreibung wird aus Gründen der Einfachheit eine bestimmte Terminologie verwendet und diese wird nicht als begrenzend angesehen. Die Begriffe „ein" und „einer" werden definiert, dass sie ein oder mehrere der bezeichneten Einheit enthalten, sofern nicht speziell angegeben. Der Begriff „Anordnung", wie hier verwendet, soll irgendeinen Typ von geordneter zweidimensionaler Anordnung von Faserenden, wie für ein flexibles Bildkabel, umfassen.
  • Mit Bezug auf 1 ist nun ein flexibles optisches Faserkabel 10 gezeigt. Das Kabel 10 umfasst eine Vielzahl optischer Fasern 12, die zusammengefasst sind, um ein Faserbündel 14 zu bilden, mit einem flexiblen Mittelabschnitt 15, in dem die optischen Fasern 12 relativ zu benachbarten Fasern 12 im Faserbündel 14 beweglich sind und zwei unflexiblen Endabschnitten 16, 18, in denen die Vielzahl von optischen Fasern 12 in einer vorbestimmten Anordnung, beispielsweise wie in 2 gezeigt, verbunden sind.
  • Wie in 3 gezeigt, umfasst jeder der zwei unflexiblen Endabschnitte 16, 18 eine Schutzschicht 20 von allgemein gleichmäßiger Dicke, die sich über eine Außenfläche des Faserbündels erstreckt, beginnend bei einer Position 22, die sich von einem freien Ende 24 des Endabschnitts 16, 18 nach innen beabstandet erstreckt. Die Schutzschicht 20 ist bevorzugt ein maschinell bearbeitbares Wachs und in einer bevorzugten Ausführungsform ist es ISOLOX-TG, hergestellt von der Löffler GmbH, Offenbach, Deutschland. Dieser Typ von Wachs wird typischerweise als Schutzwachs gegen Korrosion verwendet, aber es wurde festgestellt, dass dieses in der vorliegenden Anmeldung sehr nützlich ist. Dieses Wachs verflüssigt sich zwischen 80 und 90° C, was eine höhere Temperatur darstellt als diejenige, die typischerweise beim Faserbündel-Ätzverfahren verwendet wird. Während dieser Typ von maschinell verarbeitbarem Wachs bevorzugt ist, könnten andere Typen von Schutzbeschichtungen oder Wachsen erfindungsgemäß verwendet werden.
  • Das Wachs wird bevorzugt durch Eintauchen des Endabschnitts 16, 18 des Faserbündels 14 aufgebracht. Die Dicke der Wachsbeschichtung wird durch das Tauchverfahren beeinflusst. Je heißer das Wachs ist, desto niedriger ist dessen Viskosität und desto dünner ist die Wachsbeschichtung. Diese Beziehung zwischen der Beschichtungsdicke und der Viskosität für das bevorzugte Wachs ist in 6 gezeigt. Demgemäß kann die Dicke des Wachses in einem größeren Ausmaß gesteuert werden, wobei Beschichtungen von etwa 0,15 mm möglich sind. Bevorzugt beträgt die Dicke der Wachsbeschichtung auf dem Faserbündel 14 etwa 0,25 mm bis etwa 5 mm. Noch bevorzugter liegt die Dicke im Bereich von 1 bis 3 mm und am meisten bevorzugt beträgt sie etwa 1,0 mm. Nachdem die Schutzschicht 20 aufgebracht wurde, wird der Endabschnitt der Schutzschicht entfernt oder maschinell zwischen dem Punkt 22 und dem freien Ende 24 des Endabschnitts 16, 18 abgezogen.
  • Weiterhin mit Bezug auf die 2 und 3 ist eine Ferrule 30 um und in Presspassung mit der Schutzschicht 20 so angeordnet, dass der Endabschnitt 16, 18 in der Ferrule 30 zentriert wird. Der äußere Querschnittsbereich der Schutzschicht 20 ist bevorzugt geringfügig größer als der innere Querschnittsbereich der Ferrule 30, so dass es eine Presspassung gibt, und die Anwendung von Kraft notwendig ist, um die Enden 16, 18 des Faserbündels 14 in die jeweilige Ferrule 30 zu pressen. Überschüssiges Wachs (oder anderes Beschichtungsmaterial) wird dann während dieses Einführens abgetragen. Bevorzugt ist die Ferrule 30 aus Metall hergestellt. Jedoch kann sie aus synthetischem Material hergestellt sein und kann mit einer Vielzahl von inneren und äußeren Querschnitten hergestellt werden, um mit der geometrischen Form der faseroptischen Kabelenden 16, 18 übereinzustimmen.
  • Es ist ebenfalls möglich, eine Ferrule mit einer Innenquerschnittsfläche zu verwenden, die sich von der externen Querschnittsfläche des Faserbündelendes unterschei det, wie in 4 gezeigt. In 4 wird eine runde Ferrule 40 in Verbindung mit einem Faserbündel 14 mit einer quadratischen Querschnittsfläche verwendet. Nur die Ecken des wachsbeschichteten optischen Faserbündels 14 kontaktieren aufgrund der Geometrie des Querschnitts die Innenfläche der Ferrule 40. Jedoch ist dies zum Zentrieren des Endabschnitts 16, 18 des Faserbündels 14 in der Ferrule 40 ausreichend. In einem auf diese Art und Weise erzeugten Beispiel wurde ein optisches Faserbündel 14 mit einem quadratischen Querschnitt mit Kantenlängen von etwa 3 mm erzeugt. Dies wurde zentral in einer Ferrule 40 mit einem runden Querschnitt mit einem Innendurchmesser von 4 mm und einem Außendurchmesser von 6 mm und einer Länge von 2,5 cm fixiert.
  • Wieder mit Bezug auf 3 ist ein Kleber 32 zwischen der Ferrule 30 und den unflexiblen Endabschnitten 16, 18 von der Position 22, die vom freien Ende 24 des Endabschnitts 16, 18 zum freien Ende 24 hiervon nach innen beabstandet vorliegt, vorhanden. Bevorzugt ist der Kleber ein Zweikomponenten-Epoxyharz, das beim Härten minimale Schrumpfung zeigt, um eine Trennung von der Innenfläche der Ferrule 30 zu verhindern. Andere Kleber, wie Acryl- oder Siliconharze, können ebenfalls verwendet werden.
  • Bevorzugt ist die Länge der Ferrule 30 größer als eine schräge Querschnittsdimension des Endabschnitts 16, 18. Beispielsweise sollte für die Faserbündel mit runder Querschnittsfläche der Innendurchmesser der Ferrule 30 größer sein, als der Durchmesser des Faserbündels. Für Faserbündel mit einer quadratischen oder anderen Querschnittsform ist die innere Dimension der Ferrule bevorzugt länger als die größte Querdimension über die Querschnittsfläche. Dies hilft sicherzustellen, dass das Faserbündelende 16, 18 in der Ferrule 30 zentriert wird.
  • Mit Bezug auf 5 ist nun eine alternative Ausführungsform des faseroptischen Kabels 10' gezeigt, in dem die Faserbündelendabschnitte 16', 18' runde Querschnitte aufweisen. Die Ferrule 40 weist ebenfalls einen runden Querschnitt auf. Die Wachsschicht 20' hat eine ausreichende Dicke, derart, dass eine Presspassung zwischen der Wachsschicht 20' und der Innenfläche der Ferrule 40 bei Anbringung der Ferrule 40 auf dem Faserbündelendabschnitt 16', 18' erzeugt wird.
  • Um ein optisches Faserkabel 10 mit dem flexiblen Mittelabschnitt 14 und den unflexiblen Endabschnitten 16, 18 zu erzeugen, werden die Endabschnitte 16, 18 des Fa serbündels mit einer allgemein gleichmäßigen Schicht aus Wachs 20 beschichtet. Ein Teil der Schicht des Wachses 20 wird dann von jedem der Endabschnitte 16, 18 von einer Position 22, die von den freien Enden 24 jedem der Endabschnitte 16, 18 zum jeweiligen freien Ende 24 hiervon nach innen beabstandet ist, entfernt. Jeder Endabschnitt 16, 18 wird dann in die Ferrule 30, 40 eingeführt. Die Ferrule hat eine Presspassung mit der Wachsschicht 20, resultierend in einem Zentrieren des Endabschnitts 16, 18 in der jeweiligen Ferrule, wenn diese angebracht wird. Die Ferrule 30, 40 wird an den jeweiligen Endabschnitt 16, 18 mit einem Kleber 32, der zwischen der Ferrule und dem jeweiligen Endabschnitt von der Position 22 vom freien Ende des Endabschnitts 16, 18 zum freien Ende 24 hiervon nach innen beabstandet angeordnet wird, angeheftet.
  • Für den Fall, wo das faseroptische Kabel 10 von einem zusammengeschmolzenen Bündel 14 aus optischen Glasfasern 12 gebildet wird, die durch auslaugbare Spacer beabstandet sind, wird der Mittelabschnitt 14 des Kabels 10 ausgelaugt, um die auslaugbaren Spacer aufzulösen, derart, dass die optischen Fasern 12 im Mittelabschnitt 15 sich relativ zueinander frei bewegen können. In dem Ausmaß, in dem das faseroptische Kabel 10 aus Fiberglas oder synthetischen Fasern gebildet wird, werden die Endabschnitte 16, 18 durch ein Klebeverfahren zusammengehalten und ein Auslaugen des Mittelabschnittes ist nicht erforderlich. Jedoch ist die Aufbringung der Ferrule 30, 40 auf den Endabschnitten 16, 18 in diesen Fällen ebenfalls vorteilhaft, da dies eine Beschädigung, verursacht durch bislang bekannte gecrimpte beziehungsweise gequetschte Metallhüllen, die bei synthetischen Fasern verwendet werden, eliminiert wird.
  • Das faseroptische Kabel 10, 10' gemäß der vorliegenden Erfindung und das Verfahren zum Bilden dieses hat den Vorteil, dass keine Kompression der Ferrule 30, 40 um die Endabschnitte 16, 18 des faseroptischen Kabels 14 notwendig ist. Weiterhin gleicht das Beschichtungsverfahren kleine Irregularitäten in der Geometrie des Querschnitts des faseroptischen Kabels 10 aus und schafft eine glatte Oberfläche zur Aufbringung der Ferrule. Durch Überwachen der Wachsaufbringung und des Außendurchmessers der Wachsschicht 20 können Schwierigkeiten aufgrund von Variationen der Querschnittsfläche des faseroptischen Kabels eliminiert werden und eine justierte Anordnung des Endabschnitts 16, 18 des faseroptischen Kabels 14 in der Ferrule 30, 40 ist mit extrem hoher Genauigkeit möglich, was bei der Herstellung eine Ausrichtung innerhalb von etwa 1% liefert.
  • Während die vorliegende Erfindung mit Bezug auf allgemeine quadratische und runde Querschnitte für das optische Faserbündel und die Ferrule beschrieben wurde, wird der Fachmann aus dem Stand der Technik erkennen, dass eine Vielzahl von Konfigurationen für die Querschnitte der Enden der optischen Faserbündel möglich ist und eine geeignete Ferrulenform kann ebenfalls verwendet werden.
  • Während die bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung in Einzelheiten beschrieben wurden, ist die Erfindung nicht auf die oben beschriebenen spezifischen Ausführungsformen beschränkt, die als rein veranschaulichend angesehen werden sollten. Weitere Modifikationen und Ergänzungen der vorliegenden Erfindung können entwickelt werden und sämtliche derartige Modifikationen sollen im Umfang der vorliegenden Erfindung, wie durch die beigefügten Ansprüche definiert, enthalten sein.

Claims (17)

  1. Flexibles optisches Faserkabel, umfassend eine Vielzahl optischer Fasern (12), die in einer Gruppe als Faserbündel (14) zusammengefasst sind, mit einem flexiblen Mittelabschnitt (15), in dem die optischen Fasern (12) in Bezug auf benachbarte Fasern in dem Faserbündel (14) beweglich sind, und zwei unflexiblen Endabschnitten, in denen die Vielzahl optischer Fasern (12) in einer vorbestimmten Anordnung verbunden ist, wobei jeder unflexible Endabschnitt (16, 18) umfasst: – eine Schutzschicht (20) von allgemein gleichmäßiger Dicke, die sich über dessen Außenfläche erstreckt, beginnend bei einer Position (22), die von einem freien Ende (24) des Endabschnitts (16, 18) nach innen beabstandet ist; und – eine Ferrule (30, 40), die um die Schutzschicht und in Presspassung mit dieser angeordnet ist, so dass der Endabschnitt in der Ferrule (30) zentriert ist; dadurch gekennzeichnet, dass ab der Position, die von dem freien Ende jedes Endabschnitts nach innen beabstandet ist, bis zum freien Ende desselben ein Kleber zwischen der Ferrule (30, 40) und dem unflexiblen Endabschnitt (16, 18) angeordnet ist, um die Ferrule mit dem unflexiblen Endabschnitt zu verbinden; und die Schutzschicht (20) ein auslaugbeständiges, maschinell bearbeitbares Wachs ist.
  2. Flexibles optisches Faserkabel nach Anspruch 1, wobei das maschinell bearbeitbare Wachs bei einer höheren Temperatur als der eines Faserbündel-Ätzprozesses flüssig wird.
  3. Flexibles optisches Faserkabel nach einem der Ansprüche 1 bis 2, wobei der Kleber ein Kleber ist, der nach Aushärtung eine minimale Schrumpfung aufweist.
  4. Faseroptisches Kabel nach einem der Ansprüche 1 bis 2, wobei der Kleber einer aus der Gruppe der folgenden Kleber ist: – ein Zweikomponenten-Epoxidharz – ein Acrylharz – ein Silikonharz.
  5. Flexibles optisches Faserkabel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei das Bündel optischer Fasern zusammen mit einer Vielzahl auslaugbarer Zwischenfasern gezogen wird und der flexible Mittelabschnitt einer Auslaugung unterzogen wird, so dass sich die Fasern in Bezug aufeinander bewegen können.
  6. Flexibles optisches Faserkabel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Ferrule (30, 40) einen allgemein quadratischen Querschnitt aufweist.
  7. Flexibles optisches Faserkabel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Ferrule (30, 40) einen allgemein runden Querschnitt aufweist.
  8. Flexibles optisches Faserkabel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die Ferrule (30, 40) aus einem polymeren Werkstoff hergestellt ist.
  9. Flexibles optisches Faserkabel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die Ferrule aus einem metallischen Werkstoff hergestellt ist.
  10. Flexibles optisches Faserkabel nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei die Schutzschicht (20) eine Wachsschicht ist, die eine Dicke von etwa 0,25 mm bis etwa 5 mm aufweist.
  11. Flexibles optisches Faserkabel nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei die Ferrule (30, 40) eine andere geometrische Form aufweist als der Endabschnitt und die Schutzschicht (20) eine Innenfläche der Ferrule (30, 40) an Kontaktbereichen berührt, die voneinander beabstandet sind.
  12. Flexibles optisches Faserkabel nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei die Ferrule (30, 40) einen Innendurchmesser ausweist, der größer ist als eine Querschnittsabmessung des Endabschnitts.
  13. Verfahren zur Herstellung eines optischen Faserkabels mit einem flexiblen Mittelabschnitt und zwei unflexiblen Endabschnitten, umfassend: – das Beschichten der Endabschnitte (16, 18) mit einer allgemein gleichmäßigen Schutzschicht (20), wobei diese Schutzschicht (20) ein auslaugbeständiges, maschinell bearbeitbares Wachs ist; – das Entfernen eines Teils der Schutzschicht von jedem der Endabschnitte (16, 18) ab einer Position, die von einem freien Ende jedes der Endabschnitte nach innen beabstandet ist, bis zu deren freien Enden; – das Einführen jedes Endabschnitts in eine Ferrule (30, 40), die eine Presspassung mit der Schutzschicht (20) aufweist, – das Zentrieren des Endabschnitts in der jeweiligen Ferrule (30, 40); und – das Kleben der Ferrule (30, 40) an den jeweiligen Endabschnitt (16, 18) mit einem Kleber, der zwischen der Ferrule und dem jeweiligen Endabschnitt ab der Position, die von dem freien Ende des Abschnitts nach innen beabstandet ist, bis zum freien Ende desselben angeordnet wird.
  14. Verfahren nach Anspruch 13, wobei das faseroptische Kabel aus einem verschmolzenen Bündel optischer Fasern (12) und auslaugbarer Zwischenstücke gebildet ist, wobei das Verfahren außerdem das Auslaugen der Mittelabschnitte nach dem Beschichten der Endabschnitte umfasst.
  15. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 14, wobei der Kleber ein Zweikomponenten-Epoxid ist.
  16. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 15, wobei der Schritt der Entfernung eines Teils der Schicht aus maschinell bearbeitbarem Wachs das Abspanen des maschinell bearbeitbaren Wachses an den freien Enden (16, 18) des Endabschnitts umfasst.
  17. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 16, wobei die Beschichtung der Endabschnitte das Tauchen der Endabschnitte in heißes Wachs umfasst.
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