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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft allgemein das Gebiet elektrischer
Verbinder, darunter ein Verfahren zum Montieren einer Mehrzahl von
Anschlüssen
in einem Verbindergehäuse
und das Erleichtern des Anschließens der Anschlüsse an einer
gedruckten Schaltungsplatte.
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Hintergrund der Erfindung
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Generell
umfasst ein typischer elektrischer Verbinder ein dielektrisches
oder isolierendes Gehäuse
in einer bestimmten Form, in welchem eine Mehrzahl von leitfähigen Anschlüssen montiert
ist. Beispielsweise kann das Gehäuse
aus Kunststoffmaterial geformt sein und die Anschlüsse können aus Metallblechmaterial
gestanzt und geformt sein. Das Gehäuse weist eine Mehrzahl von
Anschlussaufnahmekanälen
auf, in welche die Anschlüsse
derart eingefügt
werden, dass Kontaktabschnitte der Anschlüsse zur Anlage an den Kontaktabschnitten
der Anschlüsse
eines komplementär
zu paarenden Verbinders oder einer anderen Verbindungseinrichtung freiliegen.
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Ein
typischer elektrischer Verbinder weist ein vorderes Paarungsende
oder eine Paarungsseite auf, an welcher die Kontaktabschnitte der
Anschlüsse
freiliegen, sowie ein rückwärtiges Anschlussende oder
eine Anschlussseite, an welcher Anschlussabschnitte der Anschlüsse angeordnet
sind. Die Anschlussaufnahmekanäle
erstrecken sich generell zwischen dem Paarungs- und dem Anschlussende des
Verbindergehäuses.
Die rückwärtigen Anschlussabschnitte
der Anschlüsse
werden mit vielfältigen
Verbindern verbunden, die von diskreten elektrischen Kabeln bis
zu Leiterbahnen auf einer gedruckten Schaltungsplatte reichen. Ein
solcher Verbinder ist aus der
GB-A-2024539 bekannt.
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Ein
Kopfverbinder stellt eine Art von Verbinder wie vorstehend beschrieben
dar, bei dem das Verbindergehäuse
zur Nutzung in Verbindung mit einer gedruckten Schaltungsplatte
ausgelegt ist. Die Anschlüsse
eines Kopfverbinders stellen typischerweise Stiftanschlüsse dar,
oder Anschlüsse,
die Stiftteile zum Einfügen
in entsprechende Löcher
in der gedruckten Schaltungsplatte aufweisen, welche typischerweise
am hinteren Anschlussende oder an der Anschlussfläche des
Verbindergehäuses
montiert wird. Die Anschlussstifte sind zum Einfügen in die Schaltungsplatte
oft rechtwinklig abgebogen, wodurch das vordere Paarungsende oder
die Paarungsfläche
des Verbindergehäuses
generell parallel zu der Schaltungsplatte vorsteht. Die Anschlussstifte stellen
oft "federnde" Stifte dar, wobei
sie mit Kraft in die Bohrungen in der gedruckten Schaltungsplatte gedrückt werden,
um einen Festsitz oder eine Presspassung in den Löchern herzustellen.
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Mit
der ständig
zunehmenden Miniaturisierung elektrischer Verbinder aufgrund der
ständig
zunehmenden Dichte der Schaltungen in elektronischen Anwendungen
treten eine Vielzahl von Problemen bei der Herstellung und Montage
elektrischer Verbinder, wie sie vorstehend beschrieben worden sind,
auf, beispielsweise bei Kopfverbindern, die federnde Stifte zum
Einfügen
in Löcher
in einer gedruckten Schaltungsplatte aufweisen. Beginnen wir damit,
dass aufgrund der Miniaturisierung der Verbinderanordnung selbst
die leitfähigen
Anschlüsse,
beispielsweise gestanzte und geformte Metallblechanschlüsse, extrem
klein, zerbrechlich und praktisch unmöglich in einem richtigen Abstand
oder Raster zu halten sind. Folglich werden Stiftausrichtungsplatten genutzt,
um die Anschlussstifte durch diese durchzuführen, um eine richtige Anordnung
der Anschlussstifte in Bezug aufeinander aufrechtzuerhalten. Wenn federnde
Stifte genutzt werden, muss während
der Montage eine Art mechanische Stütze bereitgestellt werden,
da die Stifte mit Kraft in die Löcher
in der gedruckten Schaltungsplatte gedrückt werden. Ferner ist, wenn
die federnden Stifte in einer abgewinkelten Verbinderanordnung rechtwinklig
vorgesehen sind, eine Stützung
der Anschlussstifte schwierig und unzuverlässig. Typische Ausrichtungsplatten
bieten einfach keine ausreichende Haltekraft, um eine große Anzahl
von federnden Stiften in die Löcher
der gedruckten Schaltungsplatte zu drücken. Daher müssen Stützhalterungen
wie beispielsweise Stahlwerkzeuge genutzt werden, um die Ausrichtungsplatte und
die federnden Stifte während
der Montage an der gedruckten Schaltungsplatte zu stützen. Diese
Metallhalterung sieht typischerweise wie ein länglicher Kamm aus, zum Einfügen zwischen
den Reihen von Anschlussstiften. Leider ist es für viele Anordnungen erwünscht, die
Anschlussstifte in benachbarten Reihen zu staffeln. Folglich können noch
nicht einmal solche kammartigen Stützhalterungen genutzt werden,
da die gestaffelten Stifte keine entsprechenden Durchführungen
für die
Stiftvorsprünge
der Kammstütze
bieten.
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Diese
gesamte miteinander verflochtene Reihe von Problemen macht es extrem
schwierig, Kopfverbinder wie beispielsweise rechtwinklig abgewinkelte
Kopfverbinder und insbesondere Verbinder, bei welchen federnde Stifte
genutzt werden, die an gedruckten Schaltungsplatten montiert werden,
herzustellen und/oder zu montieren. Die vorliegende Erfindung ist
auf ein Verfahren zum Montieren eines Verbinders unter Vermeidung
oder Ausschluss der meisten, wenn nicht aller dieser zahlreichen
Probleme ausgerichtet.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Eine
Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Verfahren zum Montieren
eines elektrischen Verbinders zur Verfügung zu stellen, der ein dielektrisches
Verbindergehäuse,
eine Mehrzahl von leitfähigen
Anschlüssen
sowie ein Anschlussträgerelement umfasst.
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Der
zu montierende elektrische Verbinder umfasst ein dielektrisches
Verbindergehäuse,
eine Mehrzahl von leitfähigen
Anschlüssen
sowie ein Anschlussträgerelement.
Das Gehäuse
und das Trägerelement
können
aus Kunststoffmaterial geformt sein und die Anschlüsse können aus
leitfähigem
Metallblechmaterial gestanzt und geformt sein. Die Anschlüsse werden
in eine Mehrzahl von Anschlussaufnahmekanälen in dem Gehäuse eingefügt, wobei Stiftteile
der Anschlüsse
von dem Gehäuse
abstehen. Die Stiftteile der Anschlüsse werden in einer Einfügrichtung
in eine Mehrzahl von freien Durchlässen in dem Anschlussträgerelement
von einer Seite desselben aus eingefügt, bis vergrößerte Rückhalteteile
der Anschlüsse
an Rückhalteabschnitten
einer Mehrzahl von Rückhaltedurchlässen in
dem Trägerelement
vorbei gelangen. Die Rückhaltedurchlässe befinden
sind unmittelbar benachbart den freien Durchlässen und sind mit diesen durch
Verbindungsöffnungen
zwischen diesen verbunden. Die Stiftteile werden dann quer zu der
Einfügrichtung
durch die Verbindungsöffnungen
hindurch und bis zur Ausrichtung mit den Rückhalteabschnitten in den Rückhaltedurchlässen des
Trägerelements
verschoben. Die Stiftteile können
dann entgegengesetzt der Einfügrichtung
in den Rückhaltedurchlässen verschoben werden,
bis die vergrößerten Rückhalteteile
an den Rückhalteabschnitte
der Rückhaltedurchlässe anliegen.
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Entsprechend
einem Aspekt der Erfindung werden die Stiftteile der Anschlüsse durch
Oberflächen
an dem Trägerelement
in Ausrichtung zu den freien Durchlässen vorgespannt, wenn die
Stiftteile in diese eingefügt
werden. Die Stiftteile sind dadurch in gewisser Weise unter Federspannung „schräg gestellt", wenn sie in die
freien Durchlässe
eingefügt sind.
Folglich geschieht die Verschiebung der Stiftteile quer zu der Einfügrichtung
aus den freien Durchlässen
durch die Verbindungsöffnungen
hindurch automatisch, durch die Eigen federkraft der Anschlüsse. Diese
Querverschiebung der Stiftteile erfolgt, wenn die vergrößerten Rückhalteabschnitte
an einer gegenüberliegenden
Seite des Trägerelements
vorbei gelangt sind. Bei einer bevorzugten Anordnung des elektrischen
Verbinders wird das Anschlussträgerelement
in Bezug auf das Verbindergehäuse
verschoben, um das Einfügen
der Stiftteile der Anschlüsse
in die freien Durchlässe
in dem Trägerelement
zu bewirken.
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Entsprechend
einem weiteren Aspekt der Erfindung sind die Stiftteile der Anschlüsse mit
federnden, fernen Enden versehen, die an der entgegengesetzten Seite
des Trägerelements
freiliegen. Auf den federnden fernen Enden wird eine gedruckte Schaltungsplatte
montiert, wenn die Rückhalteteile
der Anschlüsse
an den Rückhalteabschnitten
in den Rückhaltedurchlässen des
Trägerelements
anliegen. Eine Hinterstützung,
beispielsweise eine Metallhalterung, wird für das Trägerelement vorgesehen, wenn
die gedruckte Schaltungsplatte auf den federnden fernen Enden der
Stiftteile montiert wird.
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Weitere
Aufgaben, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden anhand der
folgenden detaillierten Beschreibung deutlich werden, die in Verbindung
mit den begleitenden Zeichnungen gegeben wird.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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Die
Merkmale der vorliegenden Erfindung, welche als neuartig erachtet
werden, sind eingehend in den anhängenden Ansprüchen ausgeführt. Die
Erfindung kann zusammen mit ihren Aufgaben und Vorteilen am besten
unter Bezugnahme auf die nachfolgende Beschreibung verstanden werden,
die in Verbindung mit den beigefügten
Zeichnungen gegeben wird, in welchen gleiche Bezugszeichen gleiche
Elemente in den Figuren bezeichnen und wobei:
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1 eine
perspektivische Ansicht eines die Konzepte der Erfindung verkörpernden
Kopfverbinders von hinten ist, wobei die Anschlussträgerblöcke entfernt
sind, um die abgewinkelte Konfiguration der Anschlussstifte zu zeigen;
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2 eine
perspektivische Ansicht eines rechtwinklig abgewinkelten Kopfverbinders
von hinten ist, der die Konzepte der Erfindung verkörpert, wobei
die Anschlussträgerblöcke sich
in einem anfänglichen
Zustand der Montage auf den Anschlussstiften des Verbinders befinden;
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2A eine
vergrößerte perspektivische Ansicht
eines der Anschlussträgerblöcke in dem
Zustand aus 2 ist;
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3 eine
Ansicht ähnlich
der aus 2 ist, wobei die Trägerblöcke derart
verschoben sind, dass sich die Anschlussstifte durch die freien
Durchlässe in
den Trägerblöcken hindurch
geschoben haben;
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3A eine
vergrößerte perspektivische Ansicht
eines der Anschlussträgerblöcke in dem
Zustand aus 3 ist;
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4 eine
Ansicht ähnlich
der aus den 2 und 3 ist, wobei
sich die Anschlussstifte in Querrichtung in die Rückhaltedurchlässe der
Anschlussträgerblöcke verschoben
haben;
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4A eine
vergrößerte perspektivische Ansicht
eines der Anschlussträgerblöcke in dem
Zustand aus 4 ist;
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5 eine
Ansicht ähnlich
der aus den 2, 3 und 4 ist,
wobei die Anschlussträgerblöcke durch
eine Stützhalterungsanordnung
hinterstützt
sind und wobei die Anschlussstifte entgegengesetzt ihrer Einfügrichtung
in ihre endgültig
zurückgehaltene
Stellung in den Anschlussträgerblöcken verschoben
worden sind und zur Montage einer gedruckten Schaltungsplatte auf
diesen bereit sind;
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6 eine
Ansicht ähnlich
der aus 5 ist, wobei die Stützhalterungsanordnung
entfernt ist;
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6A eine
vergrößerte perspektivische Ansicht
eines der Anschlussträgerblöcke in dem
Zustand aus 6 ist;
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7 eine
fragmentarische, perspektivische Ansicht darstellt, die einige der
Anschlussstifte zeigt, die durch die freien Durchlässe in einem
der Anschlussträgerblöcke hindurch
eingefügt
worden sind;
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8 eine
Ansicht ähnlich
der aus 7 ist, wobei die Anschlussstifte
sich in ihrer endgültig
zurückgehaltenen
Stellung in den Rückhaltedurchlässen in
dem Trägerblock
befinden; und
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9 eine
perspektivische Ansicht der Innenseite eines der in 5 gezeigten
Stützwerkzeuge
darstellt, wobei das Verbindergehäuse der einfacheren Darstellung
halber entfernt ist.
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Detaillierte Beschreibung der bevorzugten
Ausführungsform
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Nehmen
wir detaillierter auf die Zeichnungen und zunächst auf 1 Bezug,
so ist die Erfindung in einem generell mit 10 bezeichneten
typischen Kopfverbinder verkörpert,
der ein generell mit 12 bezeichnetes dielektrisches oder
isolierendes Gehäuse
umfasst, in dem eine Mehrzahl von generell mit 14 bezeichneten
leitfähigen
Anschlüssen
montiert ist. Ein generell mit 16 bezeichneter EMI-Schirm
umschließt das
Gehäuse
im Wesentlichen, lässt
aber das rückwärtige Ende
des Verbinders offen, wie deutlich in 1 zu sehen
ist. Das Gehäuse
kann aus Kunststoffmaterial geformt sein und die Anschlüsse sowie der
EMI-Schirm 16 können
aus gestanztem und geformtem Metallblechmaterial hergestellt sein.
Das Gehäuse 12 weist
ein vorderes Paarungsende oder eine vordere Paarungsseite auf, die
in den Zeichnungen nicht wirklich sichtbar ist. Es genügt zu sagen, dass
das Gehäuse
und/oder der Schirm 16 zwei Paarungsabschnitte 18 bestimmen,
in welchen Kontaktabschnitte der Anschlüsse 14 angeordnet
sind, und zwar zur Anlage an den Kontaktabschnitten der Anschlüsse eines
oder zweier komplementär
zu paarender Verbinder oder anderer Verbindungseinrichtungen. Das
Gehäuse 12 weist
ein rückwärtiges Anschlussende
oder eine rückwärtige Anschlussseite 20 auf,
das/die deutlich in 1 zu sehen ist. Die Anschlüsse 14 werden
durch entsprechende Anschlussaufnahmekanäle 21 in das Gehäuse eingefügt, welche
sich in einer Richtung zwischen dem Paarungs- und dem Anschlussende
des Gehäuses erstrecken.
Der Kopfverbinder 10 stellt einen rechtwinklig abgewinkelten
Verbinder dar, und folglich sind die Anschlüsse 14 derart abgebogen,
dass sie rechtwinklige Stiftteile oder Anschlussstifte 22 bilden.
Jeder Anschlussstift weist einen vergrößerten Rückhalteteil 24 sowie
ein federndes fernes Ende 26 auf. Die fernen Enden sind
federnd ausgeführt,
indem durch diese hindurchreichend eine Öffnung vorgesehen ist, welche
für elastische
Seiten der fernen Enden an entgegengesetzten Seiten der Öffnungen
sorgt. Wie später
zu sehen sein wird, sind die federnden fernen Enden 26 der
Anschlussstifte 22 zum Einfügen in entsprechende Löcher in
einer gedruckten Schaltungsplatte ausgelegt, um einen Festsitz oder
eine Presspassung in diesen herzustellen. Schließlich ist in 1 zu
sehen, dass die Anschlüsse 14 in
zwei Gruppen angeordnet sind, die den beiden Paarungsabschnitten 18 entsprechen,
die von dem vorderen Paarungsende des Verbinders vorstehen.
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Nehmen
wir auf die 2 und 2A in Verbindung
mit 1 Bezug, so sind für die beiden Gruppen von Anschlüssen 14 ein
Paar Anschlussträgerelemente
oder -blöcke 28 vorgesehen.
Die Anschlussträgerblöcke können aus
Kunststoffmaterial geformt sein. Jeder Anschlussträgerblock
wird zwischen einem Paar Stützrippen 30 gehalten,
die integral mit dem Gehäuse 12 ausgebildet
sind und von dessen Rückseite 20 nach
hinten vorstehen. Jeder Anschlussträgerblock 28 weist
ein Paar Montagezapfen 32 auf, die von diesem nach oben
vorstehen, und zwar zum Einfügen
in entsprechende Montagelöcher in
einer (nicht gezeigten) gedruckten Schaltungsplatte. Außerdem werden
zwei größere Montagezapfen 34 starr
an zugehörigen
U-Trägern 36 gehalten
und ragen von diesen aus nach oben, wobei die U-Träger außerhalb
der gesamten Anschlussanordnung und den beiden Anschlussträgerblöcken angeordnet sind.
Die größeren Montagezapfen 34 sind
ebenfalls zum Einfügen
in entsprechende Montagelöcher
in der gedruckten Schaltungsplatte vorgesehen.
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Wie
am besten in der vergrößerten Darstellung
aus 2A zu sehen ist, weist jeder Anschlussträgerblock 28 zwei
Reihen freier Durchlässe 38 zur Aufnahme
der Anschlussstifte 22 (einschließlich der vergrößerten Rückhalteteile 24 und
der federnden fernen Enden 26) vollständig durch diese hindurch auf.
Zwei Reihen von Rückhaltedurchlässen 40 sind durch
den Anschlussträgerblock 28 hindurchreichend
unmittelbar angrenzend an die beiden Reihen freier Durchlässe 38 ausgebildet.
Die Durchlässe 38 werden
als "freie" Durchlässe bezeichnet,
weil die Anschlussstifte 22, die vergrößerten Abschnitte 24 und
die federnden fernen Enden 26 ohne irgendeine Behinderung
in die freien Durchlässe
und durch diese hindurch gelangen können. Die Durchlässe 40 werden
als "Rückhalte-"durchlässe bezeichnet,
weil, wie später
zu sehen sein wird, in diesen Rückhalteschultern
oder -abschnitte zum In-Anlage-Kommen an den Unterseiten der vergrößerten Abschnitte 24 der
Anschlussstifte vorgesehen sind. Zwischen den freien Durchlässen 38 und
den Rückhaltedurchlässen 40 sind
längliche
Verbindungsöffnungen 42 vorgesehen,
um eine Verbindung zwischen diesen bereitzustellen. Speziell sind
die länglichen
Verbindungsöffnungen 42 breit
genug für
den Durchlass der Anschlussstifte 22 durch diese, aber
schmal genug, um den Durchlass der verbreiterten Rückhalteteile 24 der
Anschlussstifte durch diese zu verhindern. Alternativ können die
einzelnen freien Durchlässe
durch einen einzigen, verbreiterten freien Durchlassbereich ersetzt
werden, der die Mehrzahl von einzelnen Rückhaltedurchlässen überspannt
und über
die Verbindungsöffnungen
in Verbindung mit den Rückhaltedurchlässen steht.
Außerdem
weist jeder Anschlussträgerblock 28 zwei
schräge
Nockenflächen 44 auf, die
an einem Paar Nockenanlageflächen
an den Stützrippen 30 in
Anlage kommen.
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In
einem anfänglichen
Montageschritt, wie er in den 2 und 2A dargestellt
ist, werden die Anschlussstifte 22 einzeln in die freien
Durchlässe 38 der
Anschlussblöcke 28 eingefügt (oder
die Anschlussstifte werden gemeinsam in einen freien Durchlassbereich
eingefügt),
indem die Anschlussblöcke
in Richtung des Pfeils "A" (2A)
derart nach unten geschoben werden, dass die federnden fernen Enden 26 der
Anschlussstifte an den Unterseiten der freien Durchlässe 38 eintreten.
Während
der Anschlussträgerblock
in Richtung des Pfeils "A" nach unten gedrückt wird,
kommen die schrägen
Nockenflächen 44 an
dem Trägerblock
in Anlage an den Nockenanlageflächen 46 an
den Stützrippen 30,
so dass der Trägerblock
an dem Verbindergehäuse nach
innen oder vorn, in Richtung des Pfeils "B",
gedrückt
wird (2A). Infolge dieses Vorgangs
werden die Anschlussstifte 22 unter Federspannung „schräg gestellt", indem die Anschlussstifte
nach innen oder vorn, in Richtung des Pfeils "B",
um die Biegungen 48 der rechtwinkligen Anschlüsse 14 herum abgebogen
werden.
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Die 3 und 3A zeigen,
dass die Anschlussträgerblöcke 28 vollständig nach
unten, in Richtung des Pfeils "A", und nach innen,
in Richtung des Pfeils "B", geschoben worden
sind, bis die Anschlussstifte 22 vollständig "schräg
gestellt und vprgespannt" sind
und die verbreiterten Rückhalteteile 24 der
Anschlussstifte von der Oberseite 28a (3A)
des Anschlussblocks frei gekommen sind. Durch diesen Vorgang werden
effektiv die verbreiterten Rückhalteteile 24 nach
oben und über
die Verbindungsöffnungen 42 hinaus,
welche die freien Durchlässe 38 und
die Rückhaltedurchlässe 40 verbinden, verschoben.
Mit anderen Worten sind die Anschlussstiftteile nach hinten, in
Richtung des Pfeils "C" (3A) "schräg gestellt
und vorgespannt" worden, bis
die verbreiterten Rückhalteteile 24 vollständig durch
die freien Durchlässe 38 hindurch
und von den Oberseiten dieser hinweg gelangt sind.
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Wenn
die verbreiterten Teile 24 der Anschlussstifte 22 die
in den 3 und 3A gezeigten und zuvor beschriebenen
Stellungen erreichen, schnappen die schräg gestellten und vorgespannten Anschlussstifte
aus ihren verspannten Stellungen in Richtung des Pfeils "D" (4A) nach
hinten oder außen
zurück,
in Stellungen, die in den 4 und 4A gezeigt
sind. Die Anschlussstifte sind nun in den Rückhaltedurchlässen 40 angeordnet.
Diese Bewegung erfolgt aufgrund der Eigenfederkraft, die in den
schräg
gestellten und vorgespannten oder abgebogenen Metallanschlussstiften
gespeichert ist, automatisch. Während
der Bewegung aus den freien Durchlässen in die Rückhaltedurchlässe gelangen die
schmalen Anschlussstifte 22 unterhalb der verbreiterten
Rückhalteteile 24 frei
durch die länglichen Verbindungsöffnungen 42 zwischen
den freien Durchlässen
und den Rückhaltedurchlässen hindurch.
Grundsätzlich
verschieben sich die Anschlussstifte automatisch in einer Richtung
quer zu ihrer Einfügrichtung
in die Anschlussträgerblöcke.
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Der
nächste
Schritt des Montageverfahrens besteht darin, die Anschlussstifte
in den Rückhaltedurchlässen 40 entgegen
ihrer Einfügrichtung
in die freien Durchlässe 38 zu
verschieben, bis die Anschlussstifte in den Rückhaltedurchlässen gestützt werden.
Mit anderen Worten werden die Anschlussstifte in Richtung der Pfeile "E" (5) nach
unten verschoben, bis in ihre in den 5 und 6 gezeigte,
endgültige
Rückhalte-
und Stützstellung.
Um diese Rückwärtsbewegung
der Anschlussstifte zu bewirken, wird ein (nicht gezeigtes) geeignetes
flaches Werkzeug auf der Oberseite der federnden fernen Enden 26 der
Anschlussstifte angeordnet, und die Stifte werden in Richtung der
Pfeile "E" nach unten gedrückt, bis
die verbreiterten Teile 24 der Anschlussstifte an (später beschriebenen)
Rückhalteschultern
in den Rückhaltedurchlässen 40 in
Anlage kommen. Das flache Werkzeug oder der Aufsatz zum Verschieben
der Anschlussstifte nach unten ist in 5 nicht
gezeigt, weil bei dessen Darstellung die Positionen der Anschlussstifte
verdeckt wären.
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Der
Kopfverbinder 10 mit den in den Anschlussträgerblöcken 28 gehaltenen
Anschlussstiften 22 ist nun bereit zur Montage an einer
gedruckten Schaltungsplatte, die in 5 schemenhaft
bei 50 gezeigt ist. Die gedruckte Schaltungsplatte kann nicht
in ausgezogenen Linien gezeigt werden, ansonsten würde sie
die Darstellung der anderen Bestandteile des Verbinders vollständig verdecken.
Es versteht sich jedoch, dass die Montage der gedruckten Schaltungsplatte
es erforderlich macht, die federnden fernen Enden 26 der
Anschlussstifte mit Kraft in die Löcher in der gedruckten Schaltungsplatte
in Festsitz oder Presspassung einzufügen. Dafür ist wegen der Anzahl der
beteiligten Anschlussstifte eine große Kraft erforderlich, und
durch die Kräfte könnten die
Anschlussträgerblöcke 28 aus
Kunststoff beschädigt
werden. Folglich wird eine generell mit 52 bezeichnete
Stützhalterungsanordnung
mit zwei Stützwerkzeugen 54 bereitgestellt,
die auf einer Auflagefläche
angeordnet werden können
und eine Hinterstützung
an der Unterseite 56 der Trägerblöcke bieten können. Daher
kann die gedruckte Schaltungsplatte 50 nach unten, in Richtung
des schemenhaft gezeigten Pfeils "F" mit
beträchtlicher
Kraft auf die federnden fernen Enden 26 gedrückt werden,
da die Stützwerkzeuge 54 die
notwendige Hinterstützung
für die
Anschlussträgerblöcke 28 bieten.
Während
der Montage der gedruckten Schaltungsplatte werden die Montagezapfen 32,
die von den Anschlussträgerblöcken nach
oben vorstehen, sowie die Montagezapfen 34, die von den
Trägerkanälen 36 nach
oben vorstehen, in entsprechende Montagelöcher in der gedruckten Schaltungsplatte
gedrückt. 6 zeigt,
dass die Stützhalterungsanordnung 52 und
die Stützwerkzeuge 54 entfernt sind,
so dass die gedruckte Schaltungsplatte 50 vollständig montiert an
dem Kopfverbinder 10 verbleibt.
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7 zeigt
einen Schnitt durch einen der Anschlussträgerblöcke 28, um zu zeigen,
dass die freien Durchlässe 38 in
keiner Weise versperrt sind, um eine freie Durchführung der
Anschlussstifte 22 zusammen mit den verbreiterten Rückhalteteilen 24 und
den federnden fernen Enden 26 der Anschlussstifte durch
diese zu ermöglichen.
Die Darstellung in 7 entspricht ungefähr der relativen
Positionierung der Anschlussstifte, die in den 3 und 3A gezeigt
ist, außer
dass in 7 die verbreiterten Teile 24 noch
nicht ganz von den Oberseiten der freien Durchlässe frei gekommen sind. In 7 ist
außerdem
zu sehen, wie durch das Abbiegen der Anschlussstifte 22 um
die Biegungen 48 der Anschlussstifte herum die Anschlussstifte
in Richtung des Pfeils "C" schräg gestellt
und federbeaufschlagt worden sind.
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Beide 7 und 8 zeigen
die Konfigurationen der Rückhaltedurchlässe 40,
welche Rückhalteteile
aufweisen, die durch ein Paar Rückhalteschultern 60 bestimmt
werden, welche an entgegengesetzten Seiten jedes Durchlasses angeordnet
sind. 8 zeigt die verbreiterten Rückhalteteile 24 dreier Anschlussstifte 22 in
Anlage an den jeweiligen Rückhalteschultern 60.
Die relativen Positionen der Anschlussstifte entsprechen im Wesentlichen
den in den 5 bis 6A gezeigten. 8 zeigt
außerdem
eine der länglichen
Verbindungsöffnungen 42, welche
eine Verbindung zwischen den freien Durchlässen 38 und den Rückhaltedurchlässen 40 darstellt.
Es ist gezeigt, dass die Verbindungsöffnungen verhindern, dass sich
die verbreiterten Rückhalteteile der
Anschlussstifte zwischen den freien Durchlässen und den Rückhaltedurchlässen verschieben,
dass die länglichen
Verbindungsöffnungen
aber ermöglichen,
dass die Anschlussstifte 22 aus den freien Durchlässen durch
diese hindurch zu den Rückhaltedurchlässen gelangen,
wenn die Anschlussstifte ihre in den 3 und 3A gezeigten
Positionen erreichen.
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Schließlich zeigt 9 den
Aufbau eines der Stützwerkzeuge 54 an
dessen Rückseite
im Vergleich zu der Darstellung aus 5. Das Stützwerkzeug 54 ist
allgemein hohl, wie bei 62, um die Gruppe von Anschlussstiften 14 im
Inneren aufzunehmen. Das Stützwerkzeug
aus Metall weist aufrechte Seitenwände 54a sowie seine
Vorderwand 54b zur Anlage an der Unterseite 56 des
Anschlussträgerblocks 28 auf.
Bei dieser Struktur können
die Anschlussstifte in "gestaffelten" Reihen ausgerichtet
sein, bei denen die Anschlussstifte in der einen Reihe relativ zu
den Stiften in der anderen Reihe gestaffelt oder versetzt sind. 9 stellt
eigentlich keine realistische Darstellung dar, weil das Verbindergehäuse 12 (5)
entfernt ist, was während
der Montage tatsächlich
nicht passieren würde.
Dennoch wurde dies gemacht, um die Innenseite eines der Stützwerkzeuge
sowie die vollständige
Konfiguration der Anschlüsse 14 zu
zeigen, welche Kontaktabschnitte 64 sowie Kontaktrückhalteabschnitte 66 aufweisen.
Die Kontaktabschnitte 64 ragen in die Paarungsabschnitte 18 (1)
des Verbinders hinein, während
die Rückhalteabschnitte 66 die
Anschlüsse
in den Anschlussaufnahmekanälen 21 des
Gehäuses 12 zurückhalten.
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Es
wird zu verstehen sein, dass die Erfindung in anderen speziellen
Formen verkörpert
sein kann, ohne dass von dem Schutzumfang der Ansprüche abgewichen
wird.