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DE60314021T2 - Sicherheitsvorrichtung für wartungspersonal am kabinendach - Google Patents

Sicherheitsvorrichtung für wartungspersonal am kabinendach Download PDF

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DE60314021T2
DE60314021T2 DE60314021T DE60314021T DE60314021T2 DE 60314021 T2 DE60314021 T2 DE 60314021T2 DE 60314021 T DE60314021 T DE 60314021T DE 60314021 T DE60314021 T DE 60314021T DE 60314021 T2 DE60314021 T2 DE 60314021T2
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elevator
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Otis Elevator Co
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sicherheitsvorrichtung für Wartungspersonal bei Aufzügen ohne jeglichen Maschinenraum und mit flexiblen Zugelementen, wobei sie sich im Spezielleren mit Aufzügen mit großer Kapazität vom Typ GeN2 befasst.
  • Für diesen Aufzugtyp mit großer Kapazität können bestimmte Arbeitsvorgänge nicht direkt von dem Kabinendach aus, sondern von einer erhöhten Plattform auf dem Kabinendach ausgeführt werden, die einen Zugang zu höher liegenden Komponenten ermöglicht. Eine derartige Sicherheitsvorrichtung für Wartungspersonal ist in dem Dokument JP 2000-203774 gezeigt, wobei dieses Dokument als nähester Stand der Technik betrachtet wird.
  • Dennoch ist bei dieser Konfiguration der Raum, der zwischen der Decke der Einhausung und der Wartungsplattform verbleibt, wenn sich das Gegengewicht auf seiner Dämpfungseinrichtung befindet, klein, d.h. jedenfalls gemäß der Norm geringer als ein Meter, und falls es zu einem Unfall kommen sollte, wie z.B. dem Versagen einer Bremse oder einem Verlust von Haftung usw., kann dies zu einer unkontrollierten nach oben gehenden Bewegung der Kabine, die leichter ist als das Gegengewicht, führen, so dass damit ein Risiko besteht, dass die Wartungsperson zwischen der Plattform und der Decke der Einhausung zerquetscht wird.
  • Ferner gibt es eine Vorrichtung vom Sicherheitsstangentyp für Aufzüge, die sich in Verriegelungseingriff mit den Öffnungen einer feststehenden Platte bewegen kann, wobei diese Vorrichtung seitlich an dem oberen mittleren Querstück der Kabine angebracht ist. Diese Vorrichtung erlaubt keinen Austritt der Stangen in die Inspektionsposition, da diese bei diesem Vorgang auf eine nicht ausgewählte Verriegelungsöffnung treffen würden und darüber hinaus die unmittige Positionierung dieser Vorrichtung das Risiko einer Torsion der Kabine beinhaltet, wie dies mit einem Gurt- bzw. Riemenantrieb nicht kompatibel ist.
  • Die Erfindung versucht diese Nachteile zu mildern und schafft eine Sicherheitsvorrichtung für Aufzugpersonal bei Aufzügen ohne Maschinenraum und mit flexiblen Zugelementen, wobei die Aufzugkabine ein oberes mittleres Querstück an seiner Decke aufweist, das Bestandteil seiner Stützbogenkonstruktion bildet, wobei die Antriebsmaschine zumindest an der Oberseite einer Kabinenführungsschiene auf der Seite der Einhausung des Aufzugs befestigt ist, wobei die Vorrichtung dadurch gekennzeichnet ist, dass sie in symmetrischer Weise in Bezug auf die mittlere Traktionsebene der Kabine oder der mittleren Ebene des Sets der flexiblen Zugelemente wenigstens zwei starre Stangen aufweist, die an dem Querstück an der einen Seite verschiebbar angebracht sind und in etwa parallel zu letzterem verlaufen sowie in der Lage sind, sich in eine aktive, nach außen gehende Position zu bewegen, in der sie von dem Querstück hervorstehen, so dass sie in eine Position gegenüber sowie in gleichzeitige Berührung mit einem entsprechenden Anschlag gelangen können, der auf einer geeigneten Höhe an der Kabinenführungsschiene festgelegt ist, sowie sich in eine inaktive, nach innen bewegte Position zu bewegen, in der sie außer Reichweite von dem Anschlag angeordnet sind, wobei dies der normalen Funktionsweise des Aufzugs entspricht, wobei die Funktionsweise im Wartungsmodus oder im Inspektionsmodus des Aufzugs durch eine Wartungsperson auf dem Kabinendach nur in der nach außen gehenden Position der Stangen zugelassen wird, in der ein Sicherheitsraum für die Wartungsperson auf einer Arbeitsplattform auf dem Kabinendach aufgrund der Tatsache vorhanden ist, dass die nach außen gehenden Stangen in Anlage an dem Führungsschienenanschlag gelangen können.
  • Bei den flexiblen Zugelementen kann es sich um Gurte bzw. Riemen oder Seile handeln, wobei es sich im Spezielleren um Flachgurte oder Flachseile handelt.
  • Aufgrund dieser symmetrischen Anbringung der Kabinentraktionsebene der Stangen sowie ihres Anschlags kommt es zu keiner Torsion der Kabine innerhalb dieser Ebene beim sicheren Stoppen der Kabine, und somit kommt es zu keiner Auswirkung bei einer möglichen anschließenden Verlagerung der flexiblen Zugelemente auf ihrer Riemenscheibe. Diese Verlagerung könnte insbesondere bei Flachgurten bei einem Kabinen-Torsionswinkel von ca. 0,5° stattfinden.
  • Ferner impliziert die Funktionsweise des Aufzugs im Inspektions- oder Wartungsmodus die Aktivierung der Sicherheitsvorrichtung zum Vermeiden eines Einquetschens von Personen, wobei diese Funktion nicht ohne diese Aktivierung möglich ist und damit im Gegensatz zu der Sicherheitsvorrichtung mit einer mehrere Öffnungen aufweisenden Platte beim Stand der Technik steht.
  • Die wenigstens zwei starren Stangen sind in integraler Weise an einem vorgegebenen Wagen angebracht, der unter dem oberen Querstück in einer kurzen Distanz von diesem verschiebbar angebracht ist und parallel zu der Längsmittenebene von diesem verläuft. Somit nimmt die Sicherheitsvorrichtung nur wenig Platz unter dem Querstück ein und benötigt nicht viel Platz auf dem Dach der Kabine, das weiterhin für Wartungspersonal zu Verfügung steht.
  • Der Wagen ist vorteilhafterweise mit einem Steuerhebel ausgestattet, der die Handhabung der Stangen entweder in einer nach außen gehenden Position oder in einer nach innen bewegten Position ermöglicht und der durch eine formschlüssige Klauenkupplungsvorrichtung oder eine ähnliche Vorrichtung verriegelt werden kann.
  • Der Wagen kann in eine nach außen gehende Position vorgespannt angebracht werden, und zwar durch ein geeignetes Federelement, das die Stangen in der sich nach außen erstreckenden Position hält, sobald diese aus der nach innen bewegten Position freigesetzt sind, wobei dies die Sicherheitsbedingungen zum Platzieren des Aufzugs in einer Wartungs- oder Inspektionsposition stärkt, indem verhindert ist, dass die Stangen eine unbeabsichtigte dazwischen liegende Position einnehmen.
  • Den Funktionsmodus des Aufzugs in der Wartungs- oder Inspektionsposition erhält man vorteilhafterweise durch einen elektrischen Kontakt, der bei der nach außen gehenden Position der Stangen ausgelöst wird und den Betriebssteuerschaltkreis des Aufzugs schließt, wobei der Kontakt in Reihe mit einem ersten Schalter zum Steuern der Autorisierung der Funktionsweise in einem Inspektions- oder Wartungsmodus angeordnet ist, wobei ferner möglicherweise ein zweiter Aufzug-Maximalbewegungs-Sicherheitskontakt vorhanden ist, der das Stoppen des Aufzugs steuert, wenn sich die Kabine eine kurze Distanz vor der Anschlagposition befindet, um damit ein mögliches Stoppen von dieser zu verhindern. Der Schaltkreis wird somit durch den ersten Autorisierungskontakt geschlossen, der durch den Sicherheitskontakt bei der durch das Austreten der Stangen aktivierten Funktionsweise geschlossen wird, sowie durch den zweiten Maximalbewegungskontakt der Kabine bei der Wartung geschlossen, der anzeigt, dass sich die Kabine in einer maximalen oberen Position nahe der Stoppposition bzw. Anschlagposition befindet. Jegliches Öffnen von einem dieser Kontakte führt zu einem Stoppen des Aufzugs.
  • Bei dem entsprechenden Anschlag der Stangen kann es sich um eine flache Metallleiste handeln, die durch Bolzen an der Rückwand der Führungsschiene befestigt ist und in Bezug auf die Längsmittenebene der Schiene mit zwei symmetrischen quadratischen Biegebereichen versehen ist, wobei jeder dieser Biegebereiche sich auf der Vertikalbewegungsstrecke einer Stange befindet, um die Stangen gleichzeitig zu stoppen, falls die Kabine sich unbeabsichtigterweise über die Bewegungshöhe hinaus bewegt, die im Wartungs- oder Inspektionsmodus zulässig ist. Bei diesem Anschlag kann es sich auch um ein Stahl-Winkelelement handeln, das durch eine starr festgezogene Klammer an der Schiene festgelegt ist, wobei möglicherweise ein Stoßdämpfungselement vorgesehen ist, um einen Schutz gegen einen Aufprall von Metall auf Metall zu schaffen.
  • Dieser Anschlag ist an der Kabinenführungsschiene auf einer Höhe angeordnet, die der Wartungsperson auf ihrer Arbeitsplattform eine Mindestsicherheitshöhe von mehr als 180 cm lässt.
  • Ferner ist darauf hinzuweisen, dass für diese Aufzugkonfiguration vom Typ GeN2 die Maschine oben auf zwei Gegengewichts-Führungsschienen sowie oben auf der Kabinenführungsschiene auf der entsprechenden Seite aufliegt, an der der Anschlag befestigt ist, wobei diese Schiene ferner durch die Kabine und das Gegengewicht belastet wird und auf dem Einhausungsboden aufliegt. Die Schiene ist nicht in der Lage, eine Gleitbewegung an ihren fixierenden Laschen auszuführen, und als Ergebnis hiervon bleibt der Anschlag vollständig in seiner Position festgelegt.
  • Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Begleitzeichnungen erläutert; darin zeigen:
  • 1 eine schematische Aufrissansicht einer erfindungsgemäßen Sicherheitsvorrichtung bei einem GeN2-Aufzug;
  • 2 eine Perspektivansicht des Trägerwagens auf starren Stangen zusammen mit seinem Steuerhebel;
  • 3 eine Perspektivansicht der Vorrichtung unter dem oberen Querstück der Kabine;
  • 4 eine Draufsicht auf die Vorrichtung unter Darstellung des Steuerhebels mit den Stangen in einer nach innen bewegten, verriegelten Position;
  • 5 eine der 4 ähnliche Ansicht unter Darstellung des Hebels in der nach außen bewegten Position der Stangen; und
  • 6 eine Perspektivansicht unter Darstellung der Vorrichtung in der aktiven Stoppposition.
  • Eine erfindungsgemäße Sicherheitsvorrichtung 1 ist in 1 dargestellt. Die Vorrichtung ist nahe dem Dach 3 der Kabine eines Aufzugs vom Typ GeN2 ohne jeglichen Maschinenraum und mit flachen Traktionsgurten angebracht und unter dem oberen Querstück 5 des Kabinenbogens angeordnet. Die Vorrichtung besteht aus einem Wagen 7 (2) mit zwei identischen starren Stangen 9, die parallel miteinander verbunden sind, sowie mit einem in etwa zentralen, vertikalen Steuerhebel 11.
  • Dieser Wagen 7 ist über seine Stangen 9 an zwei Stahl-Winkelelementen 13 verschiebbar, die in integraler Weise mit dem oberen Querstück ausgebildet sind. Die Stangen sind mit geringfügigem Spiel in komplementären Öffnungen der Stahl-Winkelelemente verschiebbar, wobei die Stahl-Winkelelemente in etwa an den Endbereichen der Stangen einander gegenüberliegend angeordnet sind.
  • Das Querstück 5 nimmt den Steuerhebel 11 über seine zentrale Öffnung sowie geschützt durch eine Gehäuseplatte 15 auf, wobei der Handgriff des Hebels über eine geeignete Öffnung aus der oberen Ebene heraus ragt.
  • Das Querstück 5 nimmt ferner die flachen Traktionsgurte 17 der Kabine auf, wobei es sich z.B. um vier Gurte handelt, die in einer gegebenen horizontalen Ebene in Bezug auf dessen Breite parallel angeordnet sind.
  • Die mittlere Traktionsebene der Kabine entspricht der mittleren Ebene der beiden am Ende befindlichen Riemenscheiben 19 des Querstücks, die wiederum die Traktionsgurte aufnehmen.
  • Die starren Stangen 9 des Wagens sind in Bezug auf diese Traktionsebene symmetrisch angeordnet und verlaufen somit parallel sowie in der gleichen Distanz von der Traktionsebene, bei der es sich auch um die Längsmittenebene des oberen Querstücks handelt.
  • Die Stangen sind unter der Steuerung des Steuerhebels 11 auf den Stahl-Winkelelementen 13 verschiebbar und dazu ausgebildet, in eine aus dem Querstück 5 herausragende Position zu treten, um auf beiden Seiten der Führungsschiene 21 in einer gleichen Beabstandung von letzterer gleichzeitig an einem an der Schiene 21 angebrachten Anschlagelement 23 in Anlage zu gelangen. Bei diesem Anschlagelement 23 handelt es sich um eine einfache Platte mit zwei lateralen Biegebereichen 25, die in einem Winkel von 90° in Richtung nach innen orientiert sind und in dem gleichen Abstand von der Schiene gegenüber von den sich nach außen erstreckenden Stangen 9 angeordnet sind.
  • Die Stangen 9 sind auch in Richtung nach innen bis in eine verriegelte, unter dem Querstück 5 eintretende Position verschiebbar, in der sie in dem normalen Betriebsmodus des Aufzugs außer Reichweite des Anschlagelements 23 sind.
  • Ferner ist auf den Stangen jeweils eine Schraubenfeder 27 (3) aufgenommen, die auf dem hinteren Bereich von diesen angeordnet ist sowie an dem hinteren Stahl-Winkelelement 13 und einem mittleren Verbindungssteg 29 der Stangen abgestützt ist. Die Federn 27 sind zusammengedrückt und spannen die Stangen 9 in Richtung auf ihre nach außen gehende Position vor.
  • Eine elektrische Kontakteinrichtung 31 an einer geeigneten Stelle an dem oberen Querstück liefert Information hinsichtlich der nach außen bewegten Position der Stangen, wenn sie an dem Verbindungssteg 29 in Anlage gelangt.
  • Dieser Verbinder 31 ist in der elektrischen Schaltung (nicht gezeigt) in dem Aufzugwartungs-Funktionsmodus in Reihe mit dem Steuerschalter (nicht gezeigt) in dem Wartungsmodus platziert und ferner, wie vorstehend erwähnt wurde, mit einer weiteren Maximalbewegungs-Kontakteinrichtung der Kabine in dem Wartungsmodus (nicht gezeigt) nahe bei dem Anschlag 23 an der Schiene platziert, beispielsweise mit einer Distanz von 20 bis 50 mm. Diese Kontakteinrichtung öffnet die Schaltung bei Ankunft der Kabine an ihrem Kontakt, um dadurch die Funktionsweise zu stoppen und ein mechanisches Anschlagen der Stangen zu vermeiden, wenn diese an dem Anschlag der Schiene in Anlage gelangen.
  • 4 zeigt eine Draufsicht auf das Querstück unter Darstellung des Steuerhebels 11 im verriegelten Eingriffszustand in der Position der nach innen bewegten Stangen. Der Hebel wird durch einen Kerbschlitz 33 eines Einsatzes 35 in dieser Position gehalten, wobei der Einsatz 35 an dem oberen Gehäuse 15 rotationsbeweglich ist; gleichzeitig kann an dem Hebel 11 gezogen werden, um dadurch in die Vorspannungsposition der sich nach außen erstreckenden Stangen (5) freigesetzt zu werden, in der die Vorrichtung im Wartungsmodus in die aktive Sicherheitsposition versetzt ist und bereit ist, die Stangen 9 bei Bedarf mit dem Schienenanschlag 23 in Anlageberührung zu bringen.
  • Die Funktionsweise ist einfach.
  • Die für die Wartung des Aufzugs verantwortliche Bedienungsperson drückt den Wartungssteuerschalter, setzt den Hebel 11 der Sicherheitsvorrichtung durch Rotationsbewegung der Einrichtung 35 für die nach innen gehende Verriegelungsposition frei und kann dann den Aufzug im Wartungsmodus zum Ausführen ihrer Arbeiten verwenden. Die Bedienungsperson braucht Nichts anderes mehr zu tun. Die Maximalbewegungs-Kontakteinrichtung stoppt den Aufzug bei Annäherung an den Anschlag 23, und falls ein Unfall hinsichtlich des Bremsvorgangs oder der Haftung auftreten sollte, stoppt die Kabine über die Anlage der Stangen 9 an dem Schienenanschlag 23 in einer ausreichenden Distanz von der Einhausungsdecke, nämlich 180 cm, so dass die Bedienungsperson vollständig geschützt ist.
  • Es ist darauf hinzuweisen, dass bei einem alternativen Ausführungsbeispiel die erfindungsgemäße Vorrichtung in Aufzügen angebracht werden kann, bei denen die Antriebsmaschine nur an der Oberseite einer Kabinenführungsschiene angeordnet ist und der Anschlag an dieser angebracht ist.

Claims (11)

  1. Sicherheitsvorrichtung für Wartungspersonal bei Aufzügen ohne Maschinenraum und mit flexiblen Zugelementen, wobei die Aufzugkabine ein oberes mittleres Querstück (5) an ihrer Decke aufweist, das Bestandteil ihrer Stützbogenkonstruktion ist, wobei die Antriebsmaschine zumindest an der Oberseite einer Kabinenführungsschiene (21) auf der Seite der Einhausung des Aufzugs befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherheitsvorrichtung in symmetrischer Weise in Bezug auf die mittlere Traktionsebene der Kabine oder die mittlere Ebene des Sets der flexiblen Zugelemente (17) zumindest zwei starre Stangen (9) aufweist, die an dem Querstück (5) an einer Seite verschiebbar angebracht sind und in etwa parallel zu letzterem verlaufen und in der Lage sind, sich in eine aktive, nach außen gehende Position zu bewegen, in der sie von dem Querstück (5) nach außen herausragen, um in eine Position gegenüber sowie in gleichzeitige Berührung mit einem entsprechenden Anschlag (23) zu gelangen, der auf einer angemessenen Höhe an der Kabinenführungsschiene (21) festgelegt ist, sowie sich in eine inaktive nach innen gehende Position zu bewegen, in der sie außer Reichweite des Anschlags (23) sind, wobei dies der normalen Funktionsweise des Aufzugs entspricht, wobei die Funktionsweise im Wartungs- oder Inspektionsmodus des Aufzugs durch eine Wartungsperson auf dem Kabinendach (3) nur in der nach außen gehenden Position der Stangen (9) zugelassen wird, in der ein Sicherheitsraum für die Wartungsperson auf einer Arbeitsplattform auf dem Kabinendach aufgrund der Tatsache vorhanden ist, dass die nach außen gehenden Stangen (9) in Anlage an dem Führungsschienenanschlag (23) gelangen können.
  2. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei starre Stangen (9) in relativ verschiebbarer Weise an einem vorgegebenen Wagen (7) angebracht sind, der unter dem oberen Querstück (5) nicht weit von diesem entfernt sowie parallel zu der Längsmittenebene von diesem verschiebbar angebracht ist.
  3. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Wagen (7) mit einem Steuerhebel (11) ausgestattet ist, der die Handhabung der Stangen (9) entweder in einer nach außen gehenden Position oder in einer nach innen gehenden Position ermöglicht und durch eine Klauenkupplungsvorrichtung (33) oder eine ähnliche Vorrichtung verriegelt werden kann.
  4. Sicherheitsvorrichtung nach einem der vorausgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Wagen (7) durch ein geeignetes Federelement (27) mit einer Beaufschlagung in eine nach außen gehende Position angebracht werden kann, wobei das Federelement (27) die Stangen (9) in einer nach außen gehenden Position hält, sobald diese aus der nach innen bewegten Position freigesetzt worden sind.
  5. Sicherheitsvorrichtung nach einem der vorausgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass für den Inspektions- oder Wartungsfunktionsmodus des Aufzugs die Sicherheitsvorrichtung einen elektrischen Kontakt (31) beinhaltet, der in der nach außen gehenden Position der Stangen (9) ausgelöst wird und den Aufzugfunktions-Steuerschaltkreis schließt, wobei dieser Kontakt in Reihe mit einem ersten Steuerschalter zum Autorisieren der Funktionsweise in dem Inspektions- oder Wartungsmodus angeordnet ist, wobei die Sicherheitsvorrichtung möglicherweise einen zweiten Maximalbewegungs-Sicherheitskontakt für den Aufzug aufweist, der ein Stoppen des Aufzugs anordnet, wenn die Kabine eine kurze Distanz vor der Anschlagposition ankommt, um eine weitergehende Bewegung von dieser zu verhindern.
  6. Sicherheitsvorrichtung nach einem der vorausgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Anschlag (23) um eine flache Metallleiste handelt, die mittels Bolzen an der Rückwand der Führungsschiene (21) befestigt ist und in Bezug auf die Längsmittenebene der Schiene (21) mit zwei symmetrischen, quadratischen Biegebereichen (25) ausgebildet ist, wobei diese Biegebereiche (25) jeweils auf der Vertikalbewegungsstrecke einer Stange (9) angeordnet sind, um die Stangen (9) gleichzeitig zu stoppen, falls die Kabine im Wartungs- oder Inspektionsmodus sich unbeabsichtigter Weise über die zulässige Bewegungshöhe hinaus bewegt.
  7. Sicherheitsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Anschlag (23) um ein Stahl-Winkelelement handelt, das durch eine Klammer befestigt ist, die starr an der Schiene festgezogen ist.
  8. Sicherheitsvorrichtung nach einem der vorausgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (23) möglicherweise ein Dämpfungsmaterial aufweist, das vor jeglichem Aufprall von Metall auf Metall schützt.
  9. Sicherheitsvorrichtung nach einem der vorausgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (23) an der Kabinenführungsschiene auf einer derartigen Höhe angeordnet ist, dass eine Wartungsperson auf ihrer Arbeitsplattform eine Mindestsicherheitshöhe von mehr als 180 cm hat.
  10. Sicherheitsvorrichtung nach einem der vorausgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei den flexiblen Zugelementen (17) um Seile handelt.
  11. Sicherheitsvorrichtung nach einem der vorausgehenden Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei den flexiblen Zugelementen (17) um Gurte handelt.
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