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DE60314705T2 - Verfahren für Mehrfarbentintenstrahldrucken und Druckgerät - Google Patents

Verfahren für Mehrfarbentintenstrahldrucken und Druckgerät Download PDF

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Publication number
DE60314705T2
DE60314705T2 DE60314705T DE60314705T DE60314705T2 DE 60314705 T2 DE60314705 T2 DE 60314705T2 DE 60314705 T DE60314705 T DE 60314705T DE 60314705 T DE60314705 T DE 60314705T DE 60314705 T2 DE60314705 T2 DE 60314705T2
Authority
DE
Germany
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scanning direction
nozzle heads
nozzle
printed
color
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60314705T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60314705D1 (de
Inventor
Clemens T. Weijkamp
Franciscus J.H.M. Van Den Beucken
Henricus W.C. Douven
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Canon Production Printing Netherlands BV
Original Assignee
Oce Technologies BV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Oce Technologies BV filed Critical Oce Technologies BV
Application granted granted Critical
Publication of DE60314705D1 publication Critical patent/DE60314705D1/de
Publication of DE60314705T2 publication Critical patent/DE60314705T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J2/00Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the printing or marking process for which they are designed
    • B41J2/005Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the printing or marking process for which they are designed characterised by bringing liquid or particles selectively into contact with a printing material
    • B41J2/01Ink jet
    • B41J2/21Ink jet for multi-colour printing
    • B41J2/2103Features not dealing with the colouring process per se, e.g. construction of printers or heads, driving circuit adaptations

Landscapes

  • Ink Jet (AREA)
  • Printing Methods (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Mehrfarbentintenstrahldrucken, bei dem ein Wagen in einer Hauptabtastrichtung und einer zu der Hauptabtasteinrichtung senkrechten Unterabtastrichtung relativ zu einem Aufzeichnungsmedium bewegt wird und jede Farbe mit einer anderen Gruppe von Düsenköpfen gedrückt wird, die auf dem Wagen montiert sind, und bei dem wenigstens eine Farbe mit einer größeren Anzahl von Düsenköpfen gedruckt wird als die übrigen Farben, wobei die Druckauflösung in der Unterabtastrichtung für alle Farben die gleiche ist. Die Erfindung bezieht sich weiterhin auf einen Drucker zur Ausführung dieses Verfahrens.
  • Ein typischer Mehrfarben-Tintenstrahldrucker für das Drucken, z. B. mit den vier Farben Gelb (Y), Magenta (M), Cyan (C) und Schwarz (K) umfaßt wenigstens vier Düsenköpfe, d. h. wenigstens einen für jede Farbe. Jeder Düsenkopf hat eine Reihe von Düsen, die in der Unterabtastrichtung angeordnet sind. Wenn der Wagen in der Hauptabtastrichtung vor und zurück über das Aufzeichnungsmedium bewegt wird, druckt somit jeder Düsenkopf bei jedem Durchgang des Wagens einen Streifen auf das Aufzeichnungsmedium. Bei einem Einzelpaß-Druckverfahren wird das Aufzeichnungsmedium, z. B. Papier, nach jedem Durchgang des Wagens um einen Weg in der Unterabtastrichtung vorgerückt, der der Breite des Streifens entspricht. Wenn die Düsenköpfe in der Hauptabtastrichtung ausgerichtet sind, werden bei jedem Durchgang die verschiedenen Farbkomponenten einander überlagert, und der gewünschte Farbton des Bildes wird durch subtraktive Farbmischung erhalten.
  • Es kann jedoch ein sogenanntes Phänomen des "Bänderns" auftreten, weil die Reihenfolge, in der die Farbkomponenten überlagert werden, von der Richtung der Bewegung des Wagens abhängig ist und eine Änderung dieser Reihenfolge zu leichten Unterschieden in dem erhaltenen Farbton des gedruckten Bildes führt und somit im Ergebnis die Farbtonunterschiede in der Form von Bändern oder Streifen auf dem gedruckten Bild sichtbar sind. Dieses Problem kann gelöst werden, indem die Düsenköpfe in der Unterabtastrichtung gestaffelt werden, so daß die verschiedenen Farbkomponenten in verschiedenen Durchgängen des Wagens gedruckt werden und die Reihenfolge, in der die Farben überlagert werden, unabhängig von der Bewegungsrichtung des Wagens stets dieselbe ist.
  • Ein ähnliches Phänomen des Bänderns kann auch auftreten, wenn zwei oder mehr Düsenköpfe für dieselbe Farbe, z. B. Schwarz, in der Unterabtastrichtung gestaffelt sind, um die Druckgeschwindigkeit zu erhöhen. In dem Fall beruht das Bändern auf kleinen Unterschieden in den Eigenschaften der verschiedenen Düsenköpfe, z. B. Unterschieden in den von ihnen erhaltenen optischen Dichten. Dieses Phänomen kann dadurch gemildert werden, daß ein Multipaß-Druckverfahren eingesetzt wird. In einem Zweipaß-Modus druckt z. B. jeder Druckkopf in einem ersten Durchgang nur jedes zweite Pixel in jeder Zeile, und die Lücken werden in dem nachfolgenden Durchgang durch den zweiten Düsenkopf aufgefüllt. Im Ergebnis werden die von den beiden Düsenköpfen erzeugen Pixelmuster verschachtelt, und die Unterschiede in den Eigenschaften der Düsenköpfe werden geglättet, so daß eine hohe Bildqualität erreicht wird, wenn auch auf Kosten verringerter Produktivität.
  • US-B-6 257 699 beschreibt ein Druckverfahren und einen Drucker der oben angegebenen Art. Der Drucker hat drei gestaffelte Düsenköpfe für die Farben Gelb, Magenta und Cyan, und eine weitere Gruppe aus drei Düsenköpfen für Schwarz. Die Düsenköpfe für Schwarz sind im Vergleich zu den drei übrigen Düsenköpfen in umgekehrter Orientierung auf dem Wagen montiert und auch in Unterabtastrichtung gestaffelt, so daß die gestaffelten Reihen der Düsenköpfe in Unterabtastrichtung überlappen und einer der Düsenköpfe für Schwarz mit dem Düsenkopf für Cyan in der Hauptabtastrichtung ausgerichtet ist. Dieser Drucker kann in unterschiedlichen Druckmodi betrieben werden, einschließlich eines Multipaß-Farbdruckmodus, in dem nur einer der drei schwarzen Düsenköpfe in Kombination mit den Düsenköpfen für die drei anderen Farben verwendet wird, eines Einzelpaß-Schwarzweiß-Druckmodus, bei dem alle drei schwarzen Düsenköpfe verwendet werden und die anderen Düsenköpfe abgeschaltet sind, und einem gemischten Modus, in dem Schwarz in einem Multipaß-Modus gedruckt wird, während die übrigen Farben in einem Einzelpaß-Modus gedruckt werden.
  • WO-A-00/58102 beschreibt einen Drucker mit vier Düsenköpfen für die Farben Gelb, Magenta, Cyan und Schwarz, die in der Hauptabtastrichtung ausgerichtet sind, und einem zusätzlichen Düsenkopf für Schwarz, der in der Unterabtastrichtung gegenüber den anderen Düsenköpfen versetzt ist. Die beiden schwarzen Düsenköpfe dienen dazu, das Drucken in Schwarz-Weiß zu beschleunigen. Wenn mit allen vier Farben gedruckt wird, wird nur der ver setzte schwarze Düsenkopf benutzt, so daß Schwarz in einem anderen Durchgang gedruckt wird als die anderen drei Farben. Der Zweck dieser Maßnahme besteht darin, Verschmierungen zu vermeiden, indem man für einen größeren Zeitverzug sorgt zwischen der Zeit, in der ein Pixel in Gelb, Magenta und/oder Cyan gedruckt wird, und der Zeit, zu der ein schwarzer Punkt auf diesem Pixel überlagert wird.
  • US-A-4 750 009 beschreibt einen ähnlichen Drucker, bei dem der Düsenkopf für Schwarz sich in der Unterabtastrichtung über eine größere Länge erstreckt als die anderen Düsenköpfe, so daß ein schneller, hochauflösender Druckmodus für das Drucken von Schriftzeichen in Schwarz-Weiß ermöglicht wird.
  • EP-A 0 590 848 beschreibt einen Drucker, bei dem der Düsenkopf für Schwarz sich über eine größere Länge erstreckt und mehr Düsen aufweist als die anderen Köpfe und auch eine kleinere oder größere Düsendichte als die anderen Köpfe haben kann. Unter bestimmten Bedingungen werden farbige Tinte und schwarze Tinte in Streifen von annähernd gleicher Höhe gedruckt.
  • Eine Aufgabe der Erfindung ist es, ein Druckverfahren und einen Drucker zu schaffen, mit denen eine verbesserte Qualität von Farbbildern erreicht werden kann, ohne daß nennenswerte Einbußen in der Produktivität verursacht werden.
  • Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe durch ein Verfahren der oben angegebenen Art gelöst, das dadurch gekennzeichnet ist, daß wenigstens eine Farbe in einer Hauptabtastrichtung mit einer größeren Druckauflösung gedruckt wird als die anderen Farben.
  • Die Erfindung beruht auf der Beobachtung, daß die optimale Auflösung für ein Farbbild, insbesondere in der Hauptabtastrichtung, für verschiedene Farben unterschiedlich sein kann, insbesondere für Gelb, Magenta und Cyan einerseits und für Schwarz andererseits. Einer der Gründe besteht darin, daß das menschliche Auge selbst für den Kontrast in Schwarzweiß eine höhere Auflösung hat als für die Farbwahrnehmung. Ein anderer wichtiger Grund ist, daß in typischen Tintensystemen für Farbtintenstrahldrucker die schwarze Tinte eine höhere Oberflächenspannung hat als die Tinte in den drei ande ren Farben und infolgedessen ein schwarzes Tintentröpfchen auf dem Aufzeichnungsmedium, z. B. einer Kunststofffolie, nur einen relativ kleinen Punkt bildet, während Tintentröpfen in den anderen Farben dazu neigen, auf der Oberfläche des Aufzeichnungsmediums zu verlaufen und einen größeren Punkt zu bilden, obgleich die Volumen aller Tintentröpfchen die gleichen sind. Infolgedessen ist eine hohe Auflösung, die für Schwarz optimal wäre, aufgrund der größeren Punktgröße nicht notwendigerweise auch für die anderen Farben optimal.
  • Gemäß der Erfindung werden die Düsenköpfe für eine Farbe, z. B. Schwarz, die in einer größeren Anzahl vorhanden sind als die Düsenköpfe für die anderen Farben, dazu benutzt, die Auflösung für die schwarze Farbkomponente zu erhöhen, während in ein und demselben Farbdruckvorgang für die anderen Komponenten eine kleinere Auflösung benutzt wird. Infolgedessen können Grenzlinien zwischen schwarzen Bildbereichen und weißen oder farbigen Bildbereichen, für die das menschliche Auge besonders empfindlich ist, aufgrund der hohen Auflösung scharf gedruckt werden, wohingegen die kleinere Auflösung für die übrigen Farbkomponenten für das menschliche Auge kaum wahrnehmbar ist und außerdem an die größere Punktgröße der farbigen Tinten angepaßt ist.
  • Demgemäß schafft die Erfindung unter einem Gesichtspunkt einen Mehrfarben-Tintenstrahldrucker mit einem Wagen, der dazu ausgebildet ist, sich in einer Hauptabtastrichtung und einer zu der Hauptabtastrichtung senkrechten Unterabtastrichtung relativ zu dem Aufzeichnungsmedium zu bewegen, und mehreren Gruppen von Düsenköpfen, die auf dem Wagen montiert sind, wobei die Gruppen unterschiedlichen Farben zugewiesen sind und wenigstens eine Gruppe (z. B. diejenige für Schwarz) eine größere Anzahl von Düsenköpfen enthält als die anderen Gruppen, und die Düsenköpfe aller Gruppen dazu eingerichtet sind, in der Unterabtastrichtung mit derselben Auflösung zu drucken, dadurch gekennzeichnet, daß ein Farbdruckmodus vorgesehen ist, in dem die Druckauflösung in der Hauptabtastrichtung für die Farbe, die mit der genannten einen Gruppe gedruckt wird, größer ist als für die anderen Farben.
  • Nützliche Einzelheiten der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
  • Natürlich ist der Drucker auch in der Lage, in einem anderen Druckmodus, Einzelpaß oder Multipaß, sowohl in der Hauptabtastrichtung als auch der Unterabtastrichtung mit einer maximalen Auflösung (z. B. 600 dpi) zu arbeiten. Umgekehrt ist es möglich, die kleinere Auflösung (300 dpi) nicht nur für Gelb, Magenta und Cyan, sondern auch für Schwarz zu verwenden. Beim Schwarzweißdrucken ist Multipaß-Drucken möglich, um das Schwarzweiß-Bändern zu reduzieren. In einer bevorzugten Ausführungsform sind nicht nur die Druckköpfe für Schwarz, sondern auch die anderen Druckköpfe in Unterabtastrichtung gestaffelt, so daß die Reihenfolge der Überlagerung der Farbkomponenten stets die gleiche ist und das Bändern aufgrund von Farbtonunterschieden vermieden wird. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform sind wenigstens drei, vorzugsweise vier Düsenköpfe in einer Gruppe (für Schwarz) und zwei Düsenköpfe in jeder der anderen Gruppen vorgesehen. Somit sind für jede Farbe mindestens zwei Düsenköpfe vorhanden, so daß ein Drucken mit hoher Produktivität möglich ist. Nichtsdestoweniger ist es durch Verwendung einer gestaffelten Anordnung der Düsenköpfe in überlappenden Reihen möglich, die verhältnismäßig große Gesamtzahl der Düsenköpfe auf einer relativ kompakten Fläche des Wagens unterzubringen.
  • Bevorzugt umfaßt die genannte eine Gruppe vier Düsenköpfe, die in einer der genannten schräg verlaufenden Reihen angeordnet sind, und wenigstens einer dieser Düsenköpfe ist in der Unterabtastrichtung relativ zu jedem der anderen Düsenköpfe versetzt. Dieser wenigstens eine Düsenkopf kann dann für das bidirektionale Vollfarbendrucken ohne jegliche Änderungen in der Druckreihenfolge benutzt werden.
  • Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden anhand der Zeichnungen beschrieben, in denen zeigen:
  • 1 eine perspektivische Ansicht eines Wagens eines Tintenstrahldruckers gemäß der Erfindung;
  • 2 den in 1 gezeigten Wagen in der Draufsicht;
  • 3 ein Diagramm zu Illustration der Anordnung von Düsenköpfen auf dem Wagen, wie sie in 2 gezeigt ist;
  • 4 ein Diagramm zur Illustration in einer modifizierten Anordnung der Düsenköpfe auf dem Wagen;
  • 5 ein Diagramm zur Erläuterung einer Überlappung zwischen Reihen von Düsen von benachbarten Düsenköpfen;
  • 6 ein Diagramm zur Illustration einer Anordnung von Bildpunkten in einem Bildbereich, der während eines ersten Durchgangs des Wagens gedruckt wird; und
  • 7 ein Diagramm zur Illustration der Anordnung der Bildpunkte in einem Bildbereich, der während eines Rücklaufes des Wagens gedruckt wird.
  • Wie in 1 gezeigt ist, umfaßt ein Mehrfarben-Tintenstrahldrucker einen Wagen 10, der in an sich bekannter Weise auf Führungsstangen 12 geführt ist und durch einen (nicht gezeigten) Antriebsmechanismus so angetrieben wird, daß er sich entlang der Führungsstangen 12 in einer Hauptabtastrichtung X relativ zu einem Aufzeichnungsmedium 14 bewegt. Das Aufzeichnungsmedium 14 wird durch eine Transporteinrichtung (nicht gezeigt) in einer Unterabtastrichtung Y bewegt, die zu der Hauptabtastrichtung X orthogonal ist.
  • Auf dem Wagen 10 sind eine Anzahl von (10 in diesem Beispiel) Druckköpfen 16 montiert und in einer spezifischen Konfiguration angeordnet, wie im Zusammenhang mit 2 erläutert werden wird. Jeder Düsenkopf 16 ist in einem Stück mit einer Tintenkartusche ausgebildet, die der einzige Teil des Düsenkopfes ist, der in 1 sichtbar ist. An der Unterseite der Tintenkartusche und an der Unterseite des Wagens 10, d. h. dem Aufzeichnungsmedium 14 zugewandt, hat jeder Düsenkopf 16 wenigstens eine Reihe von Düsen und ein zugehöriges Treibersystem, das z. B. durch piezoelektrische Aktoren gebildet wird und so konfiguriert ist, daß es die einzelnen Düsen veranlaßt, zu passenden Zeiten in Übereinstimmung mit Bildinformation eines zu druckenden Bildes Tintentröpfchen auszustoßen.
  • Wie in 2 gezeigt ist, umfassen die Düsenköpfe 16, die allgemein mit dem Bezugszeichen 16 bezeichnet sind, ein Gruppe aus vier Düsenköpfen K1 –K4 für schwarze Tinte, eine Gruppe aus zwei Düsenköpfen C1, C2 für Cyan, eine Gruppe aus zwei Düsenköpfen M1, M2 für Magenta, und eine Gruppe aus zwei Düsenköpfen Y1, Y2 für Gelb. Die Position, Orientierung und Länge der Düsenreihen 18 jedes Düsenkopfes 16 ist in 2 durch fette vertikale Linien angegeben. Es ist zu erkennen, daß die einzelnen Düsenreihen 18 der Düsenköpfe 16 in der Unterabtastrichtung Y um einen Abstand gegeneinander versetzt sind, der ihrer Länge entspricht, so daß, wenn sich der Wagen 10 in der Hauptabtastrichtung X bewegt, die Düsenreihen 18 benachbarte Streifen a–h überstreichen. Als Beispiel kann angenommen werden, daß die Düsenköpfe 16 eine Auflösung von 600 dpi in Unterabtastrichtung haben und jede der Düsenreihen 18 genügend Düsen aufweist, um gleichzeitig 192 Zeilen aus Bildpunkten zu drucken, wobei diese 192 Zeilen einen der Streifen a– h bilden, die eine Breite von 8,128 mm haben.
  • Die Düsenköpfe K1–K4, die die Gruppe der schwarzen Düsenköpfe bilden, sind auf einer geraden Linie angeordnet, die schräg zu der Hauptabtastrichtung X verläuft, so daß ihre Düsenreihen 18 geeignet in der Unterabtastrichtung Y gestaffelt sind. Ähnlich bilden die Düsenköpfe C1, C2, M1 und M2 von zwei weiteren Gruppen eine weitere schräge Linie parallel zu der ersten schrägen Linie und in Unterabtastrichtung damit überlappend, so daß die Positionen der Düsenköpfe M1, M2 in der Richtung X mit denen der Düsenköpfe K1 und K2 überlappen. Außerdem fallen die Positionen der Düsenreihen 18 der Düsenköpfe C1 und C2 in der Hauptabtastrichtung X mit denen der Düsenreihen 18 der Düsenköpfe K3 und K4 zusammen. Weiterhin ist zu erkennen, daß die Orientierung der Düsenköpfe M1 und M2 relativ zu denen der Düsenköpfe K1 und K2 umgekehrt ist. Dies ist notwendig, damit die Düsenreihen der Düsenköpfe C1, C2, M1 und M2 trotz der verhältnismäßig großen Abmessungen der Grundrisse der Tintenkartuschen der Düsenköpfe und der exzentrischen Positionen der Düsenreihen 18 relativ zu den Tintenkartuschen auf einer geraden Linie angeordnet werden können. Ähnlich sind die Düsenköpfe Y1 und Y2, die die vierte Gruppe bilden, in umgekehrter Orientierung angeordnet, so daß ihre Düsenreihen 18 eine weitere (kurze) schräge Linie bilden und in Unterabtastrichtung mit den Düsenreihen der Düsenköpfe C1 und C2 ausgerichtet sind. Es sollte jedoch bemerkt werden, daß die Düsenreihen 18 der Düsenköpfe C1, C2, M1, M2, Y1 und Y2 für die Farben Cyan, Magenta und Gelb in der Hauptabtastrichtung nicht überlappen. Dies ist deutlicher in 3 zu sehen, wo die Positionen der verschiedenen Düsenköpfe in Diagrammform gezeigt sind.
  • Die Arbeitsweise des Druckers wird nun unter Bezugnahme auf 2 erläutert werden. In einem ersten Durchgang des Wagens 10, entweder in positiver oder in negativer X-Richtung, werden die Düsenköpfe Y1 und Y2 ein gelbes Teilbild oder einen gelben Farbauszug eines zu druckenden Bildes auf die Streifen a und b drucken. Am Ende dieses Durchgangs wird das Aufzeichnungsmedium um die Breite der beiden Streifen a, b, d. h. um eine Distanz von 16,256 mm in der Unterabtastrichtung Y vorgerückt. Im nächsten Durchgang, in dem sich der Wagen 10 in entgegengesetzter Richtung bewegt, werden dann die Düsenköpfe M1 und M2 ein Teilbild in Magenta auf dieselben Streifen a und b drucken, so daß jeder Tintenpunkt in Magenta einen gelben Punkt überlagern wird, der im vorherigen Durchgang an dieser Position gedruckt worden sein mag, wodurch eine Mischfarbe gebildet wird. Das Aufzeichnungsmedium wird wieder um die gleiche Distanz vorgerückt, und im nächsten Durchgang wird ein Teilbild in Cyan mit Hilfe der Düsenköpfe C1 und C2 überlagert. In einem Druckmodus mit einer Auflösung von 600×600 dpi für jede der vier Farben bleiben die Düsenköpfe K3 und K4 inaktiv. Am Ende dieses Durchgangs wird das Aufzeichnungsmedium erneut vorgerückt, und in einem vierten Durchgang wird ein Teilbild in Schwarz mit Hilfe der Düsenköpfe K1 und K2 überlagert. Wenn der zweite Durchgang ausgeführt wird, werden natürlich die Düsenköpfe Y1 und Y2 gleichzeitig ein Teilbild in Gelb auf die nachfolgenden beiden Streifen drucken, im dritten Durchgang werden die Düsenköpfe Y1, Y2, M1 und M2 gleichzeitig mit den Düsenköpfen C1 und C2 arbeiten usw.
  • Die Düsenköpfe K3 und K4 werden für einen Druckmodus benutzt, bei dem die Auflösung für die Farbkomponenten Gelb, Magenta und Cyan 300×600 dpi beträgt, d. h. nur 300 dpi in der Hauptabtastrichtung X, aber 600 dpi in der Unterabtastrichtung Y, wohingegen die Auflösung für das Teilbild in Schwarz 600×600 dpi beträgt. In diesem Modus ist die Frequenz, mit der die Düsen der einzelnen Düsenköpfe feuern, nur die Hälfte der Frequenz, die in dem zuvor beschriebenen 600×600 dpi Modus verwendet wurde. Die Zeiten, zu denen die Düsenköpfe K3 und K4 feuern, sind relativ zu den Zeiten der Düsenköpfe C1 und C2 versetzt, so daß die schwarzen Tintenpunkte in den Lücken zwischen den Tintenpunkten in Cyan positioniert werden. Im vierten Durchgang feuern die Düsen der Düsenköpfe K1 und K2 zu solchen Zeiten, daß die schwarzen Tintenpunkte, die dadurch erzeugt werden, auf den Tintenpunkten in Cyan überlagert werden, die mit den Düsenköpfen C1 und C2 gebildet wurden, und somit in den Lücken zwischen den mit den Düsenköpfen K3 und K4 gebildeten Punkten liegen. Für das schwarze Teilbild wird so mit zwei Durchgängen die volle Auflösung von 600 dpi in der Hauptabtastrichtung X erreicht.
  • Beim Drucken in Schwarzweiß wird ein Zweipaß-Modus erreicht, in dem die Düsenköpfe K1, K2, K3, K4 in der gleichen Weise aktiviert werden wie oben beschrieben wurde, mit dem einzigen Unterschied, daß die Düsenköpfe C1, C2, M1, M2, Y1, Y2 inaktiv bleiben.
  • Ein anderer möglicher Druckmodus für Schwarzweiß ist ein Hochgeschwindigkeits- oder Entwurfsmodus, in dem die Auflösung ebenfalls 600×600 dpi beträgt, aber die Düsenköpfe K1–K4 in einem Einzelpaß-Modus arbeiten. Die Druckgeschwindigkeit ist dann annähernd doppelt so hoch wie im Zweipaß-Modus, doch mag die Bildqualität wegen des von den vier Düsenköpfen K1–K4 verursachten Bänderns geringer sein.
  • Umgekehrt kann eine sehr hohe Bildqualität ohne jegliches Bändern erreicht werden, indem in Schwarzweiß ein Vierpaß-Modus angewandt wird. In diesem Modus wird der Düsenkopf K4 im ersten Durchgang nur jedes vierte Pixel drucken, und die verbleibenden Pixel werden nach und nach in den folgenden Durchgängen durch die anderen Düsenköpfe K3, K2 und K1 aufgefüllt.
  • Um das Bändern zu unterdrücken, das durch die zwei Düsenköpfe verursacht wird, die für jede Farbkomponente vorgesehen sind, ist es auch möglich, einen Zweipaß-Vollfarbenmodus mit der Auflösung 600×600 dpi anzuwenden. In diesem Modus wird das Aufzeichnungsmedium nur um die Breite eines einzelnen Streifens vorgerückt, d. h. 8,128 mm nach jedem Durchgang, so daß der Düsenkopf Y1 auf denselben Streifen druckt wie der Düsenkopf Y2, usw. Die Düsenköpfe K3 und K4 werden in diesem Modus nicht benutzt.
  • In noch einem anderen Modus ist die Auflösung wieder 600×600 dpi für Schwarz und 300×600 dpi für die anderen Farben, wobei Vierpaß-Drucken für Schwarz und Zweipaß-Drucken für die drei anderen Farben angewandt wird.
  • Es ist somit hervorzuheben, daß der Drucker in einer großer Vielzahl unterschiedlicher Modi betrieben werden kann, um unterschiedlichen Qualitätsanforderungen zu genügen. Im allgemeinen wird die zum Drucken eines Bildes mit einer gegebenen Größe benötigte Zeit mit zunehmender Qualität zunehmen. Die gemischten Modi, die mit einer Auflösung von 600×600 dpi für Schwarz (Zweipaß-Drucken oder Vierpaß-Drucken) und 300×600 dpi für die anderen Farben (Einzelpaß- oder Zweipaß-Drucken) arbeiten, erlauben jedoch eine Druckqualität, die deutlich höher ist als die Qualität, die in einem entsprechenden 300×300 dpi Modus erreicht wird, der dieselbe Druckzeit erfordern würde (mit abgeschalteten Düsenköpfen K3, K4).
  • Darüber hinaus erlaubt die in 2 und 3 gezeigte Anordnung der Düsenköpfe 16 trotz des Platzbedarfes für die Tintenkartuschen der Düsenköpfe einen kompakten Aufbau des Wagens 10.
  • 4 illustriert eine modifizierte Ausführungsform, die mit einer Gruppe von sechs Düsenköpfen K1–K6 für Schwarz und zwei Düsenköpfen für jede der anderen Farben arbeitet. Diese Ausführungsform erlaubt Einpaß- bis Sechspaß-Drucken für Schwarzweiß. Beim Vollfarbendrucken erlaubt sie eine Auflösung von 600×600 dpi oder 300×300 dpi in einem Einzelpaß-Modus oder einem Zweipaß-Modus mit den Düsenköpfen K3, K4 für Schwarzweiß und den Düsenköpfen C1, C2, M1, M2 und Y1, Y2 für die anderen Farben. Da die Düsenköpfe K3, K4 in der Hauptabtastrichtung X gesehen nicht mit irgendwelchen der anderen Düsenköpfe zusammenfallen, ist die Druckreihenfolge unabhängig von der Bewegungsrichtung des Wagens.
  • Außerdem sind z. B. die folgenden gemischten Modi möglich:
    • a) Auflösung 600×600 dpi für Schwarz und 200×600 dpi für die anderen Farben:
    • a1) Dreipaß-Modus für Schwarz und Einzelpaß-Modus für die anderen Farben
    • a2) Sechspaß-Modus für Schwarz und Zweipaß-Modus für die anderen Farben
    • b) Auflösung 600×600 dpi für Schwarz und 300×600 dpi für die anderen Farben:
    • b1) Zweipaß-Modus für Schwarz (nur vier der sechs Düsenköpfe benutzt) und Einzelpaß-Modus für die anderen Farben
    • b2) Vierpaß-Modus für Schwarz (mit nur vieren der sechs Düsenköpfe) und Zweipaß-Modus für die anderen Farben.
  • Bei der in 4 gezeigten Anordnung wäre die Orientierung der Düsenköpfe K1 und K2 relativ zu denen der Düsenköpfe K3, K4, Y1 und Y2 umgekehrt, um Überschneidungen mit den Tintenkartuschen der Düsenköpfe K5 und K6 zu vermeiden. Allgemein ist eine kompakte Anordnung der Düsenköpfe möglich, solange in irgendeiner Position in X-Richtung nicht mehr als zwei der schrägen Linien, die durch die Düsenreihen definiert werden, einander überlappen.
  • Wenn in den obigen Ausführungsformen der Einzelpaß-Modus für die Farben Gelb, Magenta und Cyan angewandt wird, könnte eine geringfügige Bänderung sichtbar sein, weil die benachbarten Streifen in einer Farbkomponente mit unterschiedlichen Druckköpfen gedruckt werden. Um diesen Effekt abzumildern, enthält die Düsenreihe 18 der Düsenköpfe in den vorgeschlagenen Ausführungsformen jeweils 208 einzelne Düsen, d. h. 16 Düsen mehr als die 192 tatsächlich benötigten, und die Düsenreihen sind mit einer Überlappung von 16 Düsen in der Unterabtastrichtung Y angeordnet, wie in 5 gezeigt ist. Als Beispiel zeigt 5 das untere Ende der Düsenreihe 18-C1 des Düsenkopfes C1 in 2 und das obere Ende der Düsenreihe 18-C2 des Düsenkopfes C2. In dem Überlappungsbereich von 16 Düsen können die Pixel einer gegebenen Zeile in irgendeiner von zwei Düsen gedruckt werden. Zum Beispiel kann die Düse 20 dasselbe Pixel drucken wie die Düse 20.
  • Wenn z. B. eine vollflächig mit der Farbe Cyan gefüllte Fläche gedruckt werden soll, so wird die Düse 20 jedes sechszehnte Pixel in der Zeile auslassen, und das fehlende Pixel wird mit der Düse 20 gedruckt. Ähnlich würde die Düse 24 jedes zwölfte Pixel in der Zeile auslassen, und die fehlenden Pixel würden mit der Düse 24' gedruckt. Schließlich würde die letzte Düse in der Reihe 18-C2, die Düse 36, nur ein Pixel in der Zeile drucken, und alle anderen Pixel würden mit der Düse 36' gedruckt. Auf diese Weise wird das mit der Düsenreihe 18-C2 gedruckte Bild allmählich in das mit der Düsenreihe 18-C1 gedruckte Bild überblendet, so daß etwaige Unterschiede zwischen den beiden Düsenköpfen C1 und C2 geglättet werden. Dasselbe gilt für die Grenzen zwischen den Düsenreihen der anderen Paare von Düsenköpfen wie etwa Y1, Y2 und M1, M2 sowie für die Grenzen zwischen den vier schwarzen Düsenköpfen K1–K4.
  • Um Artefakte an dem Übergang zwischen benachbarten Düsenreihen 18 zu vermeiden, ist es wichtig, daß die Düsenköpfe 16 in der Unterabtastrichtung Y präzise ausgerichtet sind. Zu diesem Zweck kann eine elektronische Ausrichteinrichtung benutzt werden, wie allgemein im Stand der Technik bekannt ist.
  • Der Effekt des gemischten Modus mit einer Auflösung von 600×600 dpi für Schwarz und 300×600 dpi für die anderen Farben wird nun unter Bezugnahme auf 6 und 7 erläutert werden.
  • 6 zeigt ein Muster aus Pixeln oder Tintenpunkten entsprechend einem Bildbereich, der vollflächig mit Cyan ausgefüllt ist und von einer vertikalen schwarzen Linie 40 überlagert ist. Die Tintenpunkte 42 in Cyan sind durch nicht ausgefüllte Kreise repräsentiert, die aufgrund der vergleichsweise niedrigen Oberflächenspannung der Cyan-Tinte einen verhältnismäßig großen Durchmesser haben. Der Mittenabstand zwischen benachbarten Tintenpunkten 42 in der Hauptabtastrichtung X beträgt 1/300'', entsprechend der Auflösung von 300 dpi, und der entsprechende Abstand in der Unterabtastrichtung Y ist 1/600''. Die Punkte in benachbarten Zeilen sind um 1/600'' versetzt, so daß die Tintenpunkte einander überlappen und der Bildbereich vollständig mit Tinte bedeckt wird, ohne daß irgendwelche Lücken verbleiben.
  • In 6 wird angenommen, daß sich der Wagen in positiver X-Richtung bewegt hat, während der gezeigte Teil des Bildes gedruckt wurde. Damit sind zuerst die Bildpunkte 42 in Cyan mit dem Düsenkopf C1 gedruckt worden, und die schwarzen Punkte 44, 46, die die schwarze Linie 40 bilden, sind auf den Hintergrund in Cyan gedruckt. Die Punkte 44, 46 haben wegen der höheren Oberflächenspannung der schwarzen Tinte einen kleineren Durchmesser und werden mit einer Auflösung von 600×600 dpi gedruckt. Die Punkte 44 sind mit dem Düsenkopf K3 in 2 gedruckt worden, und die Punkte 46 sind mit dem Düsenkopf K2 gedruckt worden. Eine waagerechte Linie 48 be zeichnet die Grenze zwischen dem oberen Teil der schwarzen Linie 40, für den das Zweipaß-Drucken abgeschlossen ist, und dem unteren Teil, für den nur der erste Durchgang ausgeführt worden ist. Wie gezeigt, liegen die Punkte 46 über den Punkten 44.
  • Es ist zu sehen, daß die durch das Zweipaß-Drucken in Schwarz erreichte hohe Auflösung eine glatte Kante der schwarzen Linie 40 ergibt, wie bei 50 hervorgehoben wurde.
  • 7 illustriert eine Situation, die zu der in 6 gezeigten für den Fall analog ist, daß sich der Wagen 10 in entgegengesetzter Richtung, d. h. in –X-Richtung bewegt hat. In diesem Fall werden die Punkte 44 von dem Düsenkopf K3 gedruckt, bevor die Punkte 42 in Cyan von dem Düsenkopf C1 gedruckt werden. Infolgedessen zeigt 7 die Punkte 44 auf den Punkten 42. Die Punkte 46 werden zuletzt gedruckt und bilden daher eine obere Lage.
  • Die Tatsache, daß die Reihenfolge, in der die Punkte 42 und 44 in 7 gedruckt werden, im Vergleich zu der Reihenfolge umgekehrt ist, in der sie in 6 gedruckt werden, kann geringfügige Änderung des Farbtons in dem fertigen Bild hervorrufen. Diese Unterschiede werden jedoch aus den folgenden Gründen kaum sichtbar sein.
    • 1. Die umgekehrte Druckreihenfolge gilt nur für die Hälfte der schwarzen Punkte, d. h. nur für die Punkte 44 und nicht für die Punkte 46.
    • 2. Die Farbe Cyan, die mit den Düsenköpfen C1 und C2 gedruckt wird, die mit den schwarzen Düsenköpfen K3 und K4 ausgerichtet sind, ist verhältnismäßig dunkel, so daß die Punkte 42 und die Punkte 44 eine ähnliche optische Dichte haben und die Umkehr der Druckreihenfolge keinen signifikanten Effekt hervorruft.
    • 3. Obgleich die Tintenpunkte in den Zeichnungen als Kreise dargestellt sind, versteht es sich, daß die optische Dichte von der Mitte zum Rand hin abnimmt. Wie in 7 zu sehen ist, werden die Punkte 44 in den Lücken zwischen den Punkten 42 gedruckt, und sie überlappen nur mit den blassen Randbereichen der Punkte 42. Auch dies trägt dazu bei, die Effekte der Umkehr der Druckreihenfolge zu mindern. Im Gegensatz dazu sind die Punkte 46 zentral auf den Punkten 42 angeordnet, doch die Punkte 46 sind in jedem Fall die letzten die gedruckt werden, so daß keine Umkehr der Druckreihenfolge stattfindet.
  • Obgleich in 1 die Düsenköpfe C1 und C2 für Cyan mit den schwarzen Düsenköpfen K3 und K4 ausgerichtet sind, so daß eine kompakte Konstruktion des Wagens 10 erreicht wird, wird somit die Bildqualität nicht signifikant durch die Umkehr der Druckreihenfolge beeinträchtigt.
  • In den 600×600 dpi Modus für alle Farben findet ohnehin keine Umkehr der Druckreihenfolge statt, weil die Düsenköpfe K3 und K4 nicht benutzt werden.
  • Ähnlich tritt bei der in 4 gezeigten Ausführungsform keine Umkehr der Druckreihenfolge ein, wenn nur die Düsenköpfe K3 und K4 benutzt werden.

Claims (13)

  1. Mehrfarben-Tintenstrahldruckverfahren, bei dem ein Wagen (10) in einer Hauptabtastrichtung (X) und einer zu der Hauptabtastrichtung senkrechten Unterabtastrichtung (Y) relativ zu einem Aufzeichnungsmedium (14) bewegt wird und jede Farbe mit einer anderen Gruppe von Düsenköpfen (16) gedruckt wird, die auf dem Wagen (10) montiert sind, und bei dem wenigstens eine Farbe mit einer größeren Anzahl von Düsenköpfen (K1–K4) gedruckt wird als die anderen Farben und die Druckauflösung in der Unterabtastrichtung (Y) für alle Farben dieselbe ist, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte wenigstens eine Farbe in der Hauptabtastrichtung mit einer höheren Druckauflösung gedruckt wird als die anderen Farben.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die wenigstens eine Farbe Schwarz ist und die anderen Farben Gelb, Magenta und Cyan sind.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, bei dem die Farben Gelb, Magenta und Cyan in aufeinanderfolgenden bidirektionalen Durchgängen des Wagens (10) gedruckt werden, ein Teil des schwarzen Bildes in demselben Durchgang wie Cyan gedruckt wird, und ein verbleibender Teil des schwarzen Bildes in einem nachfolgenden Durchgang gedruckt wird.
  4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei dem schwarze Tintenpunkte (44), die in demselben Durchgang wie Tintenpunkte (42) in Cyan gedruckt werden, in die Lücken zwischen benachbarten Tintenpunkten (42) in Cyan gedruckt werden.
  5. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem eine flüssige Tinte, die zum Drucken der genannten wenigsten einen Farbe benutzt wird, eine höhere Oberflächenspannung hat als die Tinte, die für das Drucken der anderen Farben benutzt wird.
  6. Mehrfarben-Tintenstrahldrucker mit einem Wagen (10), der dazu ausgebildet ist, sich in einer Hauptabtastrichtung (X) und einer zu der Hauptabtastrichtung senkrechten Unterabtastrichtung (Y) relativ zu einem Aufzeichnungsmedium (14) zu bewegen, und mehreren Gruppen (K1–K4; C1, C2; M1, M2; Y1, Y2) von Düsenköpfen (16), die auf dem Wagen (10) montiert sind, wo bei die Gruppen verschiedenen Farben zugewiesen sind und wenigstens eine Gruppe (K1–K4) eine größere Anzahl von Düsenköpfen enthält als die anderen Gruppen, und die Düsenköpfe (16) aller Gruppen dazu ausgebildet sind, in der Unterabtastrichtung mit der gleichen Auflösung zu drucken, dadurch gekennzeichnet, daß ein Farbdruckmodus vorgesehen ist, in dem die Druckauflösung in der Hauptabtastrichtung (X) für die mit der genannten einen Gruppe (K1–K4) gedruckte Farbe größer ist als für die anderen Farben.
  7. Drucker nach Anspruch 6, bei dem die Düsenköpfe für verschiedene Farben in der Unterabtastrichtung (Y) gestaffelt sind.
  8. Drucker nach Anspruch 7, bei dem die Düsenköpfe (16) auf wenigstens drei geraden Linien angeordnet sind, die zu der Hauptabtastrichtung (X) senkrecht sind und einander in der Unterabtastrichtung (Y) überlappen.
  9. Drucker nach Anspruch 8, bei dem die Gruppe (K1–K4), die eine größere Anzahl von Düsenköpfen hat als die anderen Gruppen, wenigstens einen Düsenkopf (K1, K2) aufweist, der relativ zu allen anderen Düsenköpfen in der Unterabtastrichtung (Y) versetzt ist.
  10. Drucker nach Anspruch 8 oder 9, bei dem die Gruppe (K1–K4), die die größere Anzahl von Düsenköpfen hat, wenigstens einen Düsenkopf (K3, K4) aufweist, der in der Hauptabtastrichtung (X) mit einem Düsenkopf (C1, C2; M1, M2; Y1, Y2) einer anderen Gruppe ausgerichtet ist.
  11. Drucker nach einem der Ansprüche 6 bis 10, bei dem jede Gruppe (K1–K4; C1, C2; M1, M2; Y1, Y2) wenigstens zwei Düsenköpfe aufweist, die in der Unterabtastrichtung (Y) gestaffelt sind.
  12. Drucker nach einem der Ansprüche 6 bis 11, bei dem jeder Düsenkopf (16) in eine Tintenkartusche integriert ist und eine Düsenreihe (18) aufweist, die, in der Richtung gesehen, in der die Tinte ausgestoßen wird, gegenüber der Mitte der Tintenkartusche versetzt ist, und bei dem die Düsenköpfe in zwei unterschiedlichen, um 180° gegeneinander verdrehten Orientierungen auf dem Wagen (10) montiert sind.
  13. Drucker nach den Ansprüchen 8 und 12, bei dem die Linien der Düsenköpfe so angeordnet sind, daß nicht mehr als zwei Düsenköpfe sich in der Hauptabtastrichtung (X) in derselben Position befinden.
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