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DE60314406T2 - Fluidgekühltes bremsgehäuse - Google Patents

Fluidgekühltes bremsgehäuse Download PDF

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DE60314406T2
DE60314406T2 DE60314406T DE60314406T DE60314406T2 DE 60314406 T2 DE60314406 T2 DE 60314406T2 DE 60314406 T DE60314406 T DE 60314406T DE 60314406 T DE60314406 T DE 60314406T DE 60314406 T2 DE60314406 T2 DE 60314406T2
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fluid
housing
brake
flow path
cooling
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DE60314406T
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Stan Balcatta NOWAK
Dorota Helena Balcatta KIERONSKA
Vin C. Balcatta MORLEY
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Safe Effect Pty Ltd
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    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D65/00Parts or details
    • F16D65/78Features relating to cooling
    • F16D65/84Features relating to cooling for disc brakes
    • F16D65/853Features relating to cooling for disc brakes with closed cooling system
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
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Description

  • ANWENDUNGSGEBIET DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein fluidgekühltes Bremsgehäuse und ein Bremssystem mit diesem Gehäuse.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Es ist bekannt, dass die Leistung der Bremssysteme abnimmt, die einen Reibbelag aufweisen, der an einer Bremsfläche anliegt, wenn die Temperatur des Bremssystems zunimmt. Es ist daher wünschenswert, die Bremssysteme zu kühlen, um die Leistung zu optimieren.
  • Verschiedene Verfahren sind für diesen Zweck entwickelt worden. Z.B. ist bei Scheibenbremssystemen, die ebene Bremsbeläge und eine Bremsscheibe aufweisen, bekannt, das System durch Bohröffnungen durch die Scheibe zu belüften.
  • Im US-Patent Nr. 6,321,882 B2 bringt der Patentanmelder die Anordnung eines Wärmetauschers an den Bremssätteln eines Fahrrad-Scheibenbremssystems ein.
  • In abgedichteten Nasslauf-Bremssystemen, in denen Reibbeläge und Bremsflächen innerhalb eines ölgefüllten Hohlraums eingeschlossen sind, ist es bekannt, dass das Öl durch einen Radiator zur Kühlwirkung hindurchgeht.
  • Die vorliegende Erfindung wurde entwickelt, um zu versuchen, ein Bremssystem durch Vorsehen eines fluidgekühlten Gehäu ses (oder einer Wand davon), das das Bremssystem aufnimmt oder Teil des Bremssystems ist, zu kühlen.
  • Eine fluidgekühlte Bremsanordnung für eine drehende Scheibe ist in der in Deutsch veröffentlichten Patentanmeldung Nr. DE 1 160 319 Namens der Daimler-Benz AG offenbart. Die Bremsanordnung weist ein Bremsgehäuse mit ersten und zweiten axialen Endwänden und einer Umfangswand auf. Die Bremsanordnung weist ein Paar von Bremsbelägen auf, wobei jedes auf eine Bremsfläche der drehenden Scheibe wirkt. Einer der Bremsbeläge wird durch die erste axiale Endwand des Gehäuses abgestützt. Der gegenüberliegende Bremsbelag wird durch einen ringförmigen Kolben abgestützt, der axial beweglich ist, um die Bremsflächen der drehenden Scheibe mit den zugehörigen Bremsbelägen in Kontakt zu bringen.
  • Jede der ersten axialen Endwände und der ringförmige Kolben sind mit einem inneren Fluiddurchflussweg versehen, durch den ein Kühlfluid zirkulieren kann, um die Bremsanordnung zu kühlen. Außerdem weist das Bremsgehäuse ein Paar von Einlässen, um das Eintreten des Kühlfluids in die Fluiddurchflusswege zu ermöglichen, und ein Paar von Auslässen auf, um das Austreten des Kühlfluids aus den Fluiddurchflusswegen zu ermöglichen.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Gemäß eines ersten Aspekts der vorliegenden Erfindung wird ein fluidgekühltes Bremsgehäuse für ein Bremssystem vorgesehen, das ein abzubremsendes drehbares Element umfasst, wobei das Bremsgehäuse folgendes aufweist:
    ein Gehäuse mit einer Umfangswand und zwei Endwänden, das einen Hohlraum zum Aufnehmen der Reibbeläge und einer Bremsscheibe des Bremssystems; einen Fluideinlass in fluidmäßiger Verbindung mit einem Fluiddurchflussweg im Inneren des Gehäuses; und einen Fluidauslass in fluidmäßiger Verbindung mit dem Fluiddurchflussweg definiert;
    eine Öffnung im Gehäuse, durch welche sich ein Bereich des drehbaren Elements mit der Bremsscheibe erstrecken kann; und
    eine Abdichtungsvorrichtung zum Abdichten der Öffnung, so dass das Gehäuse teilweise mit einer Schmierfluidmenge gefüllt werden kann, um ein Nasslauf-Bremsgehäuse vorzusehen;
    dadurch gekennzeichnet, dass der Fluiddurchflussweg in der Umfangswand vorgesehen ist, so dass das Kühlfluid von einer Zuführung, die mit dem Fluideinlass verbunden ist, durch den Fluideinlass fließen kann, wobei der innere Fluiddurchflussweg und der Fluidauslass dadurch das Gehäuse kühlen.
  • In einer Ausführungsform umfasst der Fluiddurchflussweg mindestens einen Kanal zwischen dem Fluideinlass und Fluidauslass.
  • Der Fluiddurchflussweg kann eine Mehrzahl von parallel verbundenen Kanälen umfassen, die sich zwischen dem Fluideinlass und dem Fluidauslass erstrecken.
  • Gemäß eines zweiten Aspekts der vorliegenden Erfindung wird ein fluidgekühltes Bremssystem vorgesehen:
    mit einem fluidgekühlten Bremsgehäuse gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung;
    mit Reibbelägen, die im Hohlraum angeordnet sind;
    mit einer Bremsfläche, die innerhalb des Hohlraumes angeordnet ist;
    mit einem Aktuator zum wahlweisen Bewegen eines oder mehrerer Bremsbeläge zusammen mit der Bremsfläche; und
    mit einer Zuführung des Kühlfluids außerhalb des Hohlraumes und in fluidmäßiger Verbindung mit dem Fluideinlass und Fluidauslass, wobei das Kühlfluid durch die Zuführung, Fluideinlass, Fluiddurchflussweg und Fluidauslass fließt.
  • In einer Ausführungsform weist das Bremssystem ferner eine Pumpe zum Pumpen des Kühlfluids durch die Zuführung und den Fluiddurchflussweg auf.
  • In einer weiteren Ausführungsform weist das Bremssystem einen Wärmetauscher in fluidmäßiger Verbindung mit der Zuführung zum Kühlen des Kühlfluids auf.
  • Das Bremssystem kann ferner eine Fluidmenge aufweisen, die im Hohlraum abgedichtet ist und zumindest teilweise die Bremsfläche bedeckt, wobei das Fluid vom Kühlfluid getrennt ist.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
  • Die Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nun durch das Beispiel nur bezüglich der beigefügten Zeichnung beschrieben. Darin zeigt:
  • 1 eine Draufsicht einer Ausführungsform eines Bremsgehäuses gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 2 eine Ansicht durch den Bereich A-A des Bremsgehäuses, das in 1 dargestellt ist;
  • 3 eine Teilansicht einer Wand für ein fluidgekühltes Bremsgehäuse;
  • 4 eine Ansicht des Bereichs B-B der in 3 dargestellten Wand;
  • 5 eine Draufsicht der in 3 dargestellten Wand; und
  • 6 eine schematische Darstellung eines Bremssystems, die eine Ausführungsform des in 2 dargestellten fluidgekühlten Bremsgehäuses enthält.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • 1 und 2 stellen eine Ausführungsform eines fluidgekühlten Bremsgehäuses 10 gemäß der vorliegenden Erfindung dar. Das Gehäuse 10 weist ein Gehäuse 12 auf, das einen Hohlraum 14 zum Aufnehmen von einem oder mehreren Reibbelägen 15 (in 6 dargestellt) definiert. Der Ausdruck "Reibbeläge" wird überall in dieser Spezifikation verwendet, um jede Form des Reibbelags zu bezeichnen, der in einem Bremssystem verwendet wird, z.B. einen Scheibenbremsbelag, der in einem Scheibenbremssystem, oder einen Bremsschuh, der im Trommelbremssystem verwendet wird, oder tatsächlich jeder andere Belagtyp, der für eine Bremsfläche verwendet werden kann, um eine Bremswirkung zu erreichen. Das Gehäuse 12 wird aus einer Mehrzahl von getrennten Wänden mit der Umfangswand 16, der Rückwand 18, die sich quer zu einem axialen Ende der Umfangswand 16 erstreckt, und einer Vorderwand 20, die sich über einem entgegen gesetzten axialen Ende der Umfangswand 16 erstreckt, gebildet. Die Rückwand 18 wird aus einem Hauptwandbereich 22 und einem zweiten Wandbereich 24 gebildet. Der Hauptwandbereich 22 erstreckt sich über die Hälfte des Radius der Umfangswand 16 und umfasst einen sich axial erstreckenden Bereich 26. Die zweite Wand 18 erstreckt sich vom axial erstreckenden Bereich 26 zur Umfangswand 16. Die sich axial erstreckenden Bolzen 28 sind auf der Rückwand 18 außerhalb des Hohlraums 14 zum Verbinden des Gehäuses 10 mit einem Differentialgehäuse (nicht dargestellt) vorgesehen. Eine axiale Öffnung 30 ist auf der Rückwand 18 ausgebildet, durch die sich ein Bolzen (nicht dargestellt) in den Hohlraum 14 erstrecken kann. Die Öffnung 30 wird durch einen Vorsprung 32 abgegrenzt. Die Vorderwand 20 ist mit einer größeren axialen Öffnung 34 zum typischen Aufnehmen einer Radnabe und Scheibe (nicht dargestellt) versehen.
  • Eine der Wände, und in dieser besonderen Ausführungsform die Umfangswand 16, ist mit einem inneren Fluiddurchflussweg 36, Fluideinlass 38 und Fluidauslass 40 versehen. Sowohl der Fluideinlass 38 als auch der Fluidauslass 40 sind mit dem Fluiddurchflussweg 36 in fluidmäßiger Verbindung und durch den Weg beabstandet. Wenn eine Fluidzufuhr (nicht dargestellt) mit dem Fluideinlass 38 verbunden ist, kann das Fluid durch den Fluiddurchflussweg 36 fließen und durch den Auslass 40 ausfließen, um die Wärme zu absorbieren und somit die Wand 16 und das Gehäuse 10 kühlen.
  • Es ist zu beachten, dass die Konfiguration der Wände des Gehäuses 10 an sich nicht signifikant für die vorliegende Erfindung ist. Die Wände und tatsächlich das Gehäuse 10 sind ausgelegt, um der vorliegenden Anmeldung zu entsprechen. Das Gehäuse 10, das in 1 und 2 dargestellt ist, ist als Gehäuse insbesondere für ein Nasslaufbremssystem, bei dem der Hohlraum 14 eine Bremstrommel und Bremsschuhe aufnimmt, sehr gut geeignet. Dieses System wird in der WO-A-02/23060 beschrieben. In dieser Ausführungsform ist das Gehäuse 10 mit geeigneten Abdichtungen versehen, um eine Ölmenge, in der die Bremskomponenten, z.B. die Trommel und die Bremsschuhe in Betrieb sind, aufzubewahren. Das Fluid, das durch den Fluiddurchflussweg 36 hindurchgeht, wird von dem innerhalb des Hohlraums 14 des Nasslaufbremssystems gehaltenen Fluids getrennt.
  • Der in 2 dargestellte Fluiddurchflussweg 36 wird mit vier Kanälen 42a-42d ausgebildet. Diese Kanäle können hintereinander geschaltet sein, um somit wirkungsvoll einen kontinuierlichen Zick-Zack- oder gewundenen Kanal zu bilden, der sich zwischen dem Einlass 38 und Auslass 40 erstreckt. Die Kanäle 42a-42d sind abwechselnde und vorzugsweise getrennte, parallel verbundene Kanäle, wie in der Ausführungsform dargestellt, die in den 3-5 dargestellt ist, die nachstehend detaillierter beschrieben werden.
  • Der Fluiddurchflussweg 36 kann auf mehrere Arten hergestellt werden, die folgendes umfassen: zunächst Vorsehen der Umfangswand 16 als flaches Bandblech und Bearbeiten eines Satzes von Nuten auf einer Oberfläche gemäß der Anordnung der Kanäle 42a-42d, Vorsehen eines zweiten flachen Bandblechs, bei dem ein weiterer Satz von Nuten bearbeitet wird, und anschließend gemeinsames Anordnen der beiden Bänder, so dass die Nuten einander Uberlagern, um die Kanäle 42a-42d zu bilden, anschließend Walzen der Bänder um eine Achse herum, um einen Ring zu bilden, und Zusammenschweißen der Enden.
  • Danach können getrennte Öffnungen in das Band gebohrt werden, um den Einlass 38 und Auslass 40 zu bilden. Es können jedoch verschiedene Techniken verwendet werden.
  • Das Fluid, das durch die Kanäle 42a-42d fließt, zirkuliert durch einen Fluidkreislauf 43 (siehe 6), der zwischen dem Einlass 38 und Auslass 40 verbunden ist. Dieser Kreislauf umfasst einen Behälter oder eine Zuführung 45 des Kühlfluids (z.B. Wasser oder Öl), eine Leitung, die sich vom Behälter zum Fluideinlass 38 erstreckt, und außerdem eine weitere Leitung, die sich vom Fluidauslass zurück zum Behälter erstreckt. Wenn gewünscht, kann ein Radiator 47 oder anderer Wärmetauscher in diesem Kreislauf vorgesehen werden. Tatsächlich können die Leitungen selbst (oder eine von ihnen) konfiguriert werden, um als Wärmetauscher zu wirken. Z.B. kann eine der Leitungen aus einer Metallröhre hergestellt und in einem Luftzug oder Luftstromweg angeordnet werden. Eine Pumpe 49 ist im Fluidkreislauf angeordnet, um das Fluid durch den Fluiddurchflussweg 36 und den Behälter und/oder Wärmeaustauscher (wenn vorgesehen) zirkulieren zu lassen.
  • Die 3-5 stellen eine ebene Wand 16' dar, die als Komponente eines fluidgekühlten Gehäuses von einer unterschiedlichen Konfiguration zu der in den 1 und 2 dargestellten verwendet werden kann. Insbesondere kann die Wand 16' in einem Gehäuse in der Form eines Quadrats oder rechtwinkligen Prismas verwendet werden. Die Wand 16' ist mit einem inneren Fluiddurchflussweg 36' versehen, die vier Kanäle 42'a-42'd aufweist. Die Wand 16' wird aus zwei Bandblechen 44a und 44b (nachstehend allgemein als Bänder 44 bezeichnet) hergestellt. Jedes der Bänder 44 ist mit einem zentralen Bereich 46 innerhalb des Umfangs versehen, in dem eine Mehrzahl von Nuten 48a-48f ausgebildet ist. Die Nuten 48a-48d sind parallel zueinander und erstrecken sich in Richtung der Länge der Bänder 44. Diese Nuten sind bezüglich des Fluidflusses parallel durch sich schräg erstreckende Nuten 48e an einem Ende und 48f am entgegengesetzten Ende verbunden. Eine Öffnung 51 ist in jedem der Bänder 44 ausgebildet, die sich zu den entsprechenden Nuten 48e öffnet, wobei eine zweite Öffnung 53, die in jedem der Bänder 44 ausgebildet ist, sich zu den entsprechenden Nuten 48f öffnet. Die Leitungsbefestigungen 50 und 52 sind mit den Öffnungen auf dem Band 44 verbunden.
  • Die Bänder 44a und 44b werden aus der identischen Konfiguration mit den Nuten 48, die der halben Tiefe der Kanäle 42' entsprechen, gebildet. Die Wand 16' wird durch Befestigen von zwei Bändern 44a und 44b zusammen mit den jeweiligen Kanälen innerhalb der Fluchtung vollendet. Die Öffnungen 51 bilden die Fluideinlassöffnung 38 und die Öffnungen 53 die Fluidauslassöffnung 40 im Band 44a. Jedoch wird eine von jeder der Öffnungen 51 und 53 abgedichtet, so dass sich die Öffnungen 51 und 53 auf der Außenfläche von jeder der Wände 16' nur öffnen, die in diesem Fall durch die Außenfläche des Bands 44b gebildet werden. Die Wand 16' kann danach in einem Bremsgehäuse mit anderen Wänden aufgenommen werden, um ein Gehäuse zu definieren, innerhalb dessen ein Bremssystem angeordnet wird. Eine oder mehrere dieser anderen Wände können auch eine ähnliche Anordnung wie die Wand 16' aufweisen. Wie bei der in den 1-2 dargestellten Ausführungsform ist der Fluiddurchflussweg 36 der Wand 16' mit einem Fluidkreislauf mit einem Behälter, einer Pumpe und optional einem Radiator oder einem anderen Wärmeaustauscher verbunden.
  • Anstatt die Öffnungen 51 und 53 in beiden Bändern 44a und 44b auszubilden und danach die Öffnungen in einer dieser Bänder abzudichten, können natürlich die Öffnungen 51 und 53 nur in einem der Bänder mit den Verbindungen 50 und 52, die auf dem gleichen Band vorgesehen sind, ausgebildet werden.
  • 6 stellt ein Bremssystem 56 dar, das eine Ausführungsform des Gehäuses 10 und einen Fluidkreislauf 43, der zwischen dem Gehäusefluideinlass und -auslass 40 verbunden ist, enthält. Dieser Kreislauf umfasst auch eine Zuführung 45 des Kühlfluids, eine Pumpe 49 und einen Wärmetauscher 47, wie oben beschrieben. In dieser besonderen Form ist das Bremssystem 56 ein Scheibenbremssystem mit einer Bremsscheibe 58, die auf der Radnabe befestigt ist, und einer Welle 57, die sich in das Gehäuse 10 erstreckt. Die Scheibenbremsbeläge 15 und zugehörigen Kolben 17 und Zylinder 19 sind auf jeder Seite der Scheibe 58 innerhalb des Gehäuses 10 angeordnet. Die Zylinder 19 können einstückig mit dem Gehäuse 10 ausgebildet werden. Das Bremssystem 56 ist ein Nasslaufbremssystem, bei dem der Hohlraum 14 eine Fluidmenge, wie z.B. Öl 62, aufbewahrt, die mit den Bremskomponenten, wie z.B. den Bremsbelägen 15 und der Scheibe 58, in Kontakt ist, um den Verschleiß zu reduzieren. Es ist selbstverständlich, dass das Fluid 62 vollständig von dem durch den Kreislauf 43 zirkulierenden Fluid getrennt und isoliert ist. Die Wellendichtungen 64 und 66 sind vorgesehen, um die Radnabe und die Welle 57 abzudichten, um den Verlust des Fluids 62 zu verhindern, wobei die Lager 65 zum rotatorischen Entkoppeln zwischen dem Gehäuse 10 und der Welle 57 vorgesehen sind.
  • Nachdem nun die Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung detailliert beschrieben worden sind, sollte es für den Durchschnittsfachmann selbstverständlich sein, dass verschiedene Modifikationen und Änderungen gemacht werden können, ohne von den Grundsätzen der Erfindung abzuweichen. Es wird z.B. der Fluiddurchflussweg 36 in den dargestellten Ausführungsformen veranschaulicht, wenn er durch zwei entgegengesetzte Nuten ausgebildet wird, die in getrennten Komponenten ausgebildet sind, die im zugewandten Verhältnis angeordnet sind, wobei jede Nut einer Hälfte der Tiefe der Kanäle entspricht. Jedoch kann die vollständige Tiefe der Kanäle in einer Komponente mit einem zweiten flachen Band, das darüber abgedichtet wird, ausgebildet werden, um die Kanäle abzudichten. Ferner kann der Fluiddurchflussweg 36 durch andere Techniken, wie z.B. Umformung oder Gießen, ausgebildet werden.
  • Das Gehäuse 10 kann natürlich auch ein Nasslaufbremssystem mit einem oder mehreren Bremsscheibenbelägen und Scheiben aufnehmen. In dieser Ausführungsform ist es wahrscheinlich, dass die tatsächliche Konfiguration des Gehäuses 10 von der in den vorliegenden 1 und 2 dargestellten abweichen wird.
  • Alle Modifikationen und Änderungen gelten innerhalb des Schutzumfangs der vorliegenden Erfindung, wobei der Kern aus der obigen Beschreibung und den beigefügten Ansprüchen bestimmt werden soll.

Claims (7)

  1. Fluidgekühltes Bremsgehäuse (10) für ein Bremssystem, das ein abzubremsendes drehbares Element umfasst, wobei das Bremsgehäuse (10) Folgendes aufweist: – ein Gehäuse (12) mit einer Umfangswand (16) und zwei Endwänden (18, 20), das einen Hohlraum (14) zum Aufnehmen der Reibbeläge (15) und einer Bremsscheibe (58) des Bremssystems; einen Fluideinlass (38) in fluidmäßiger Verbindung mit einem Fluiddurchflussweg (36) im Inneren des Gehäuses (12); und einen Fluidauslass (40) in fluidmäßiger Verbindung mit dem Fluiddurchflussweg (36) definiert; – eine Öffnung (30) im Gehäuse (12), durch welche sich ein Bereich des drehbaren Elements (57) mit der Bremsscheibe (58) erstrecken kann; und – eine Abdichtungsvorrichtung (64, 66) zum Abdichten der Öffnung (30), so dass das Gehäuse (12) teilweise mit einer Schmierfluidmenge gefüllt werden kann, um ein Nasslauf-Bremsgehäuse vorzusehen; dadurch gekennzeichnet, dass der Fluiddurchflussweg (36) in der Umfangswand (16) vorgesehen ist, so dass das Kühlfluid von einer Zuführung (45), die mit dem Fluideinlass (38) verbunden ist, durch den Fluideinlass (38) fließen kann, wobei der innere Fluiddurchflussweg (36) und der Fluidauslass (40) dadurch das Gehäuse (10) kühlen.
  2. Gehäuse gemäß Anspruch 1, wobei der Fluiddurchflussweg (36) mindestens einen Kanal (42) zwischen dem Fluideinlass (38) und Fluidauslass (40) umfasst.
  3. Gehäuse (10) gemäß Anspruch 1, wobei der Fluiddurchflussweg (36) eine Mehrzahl von parallel verbundenen Kanälen (42a bis 42d) umfasst, die sich zwischen dem Fluideinlass (38) und Fluidauslass (40) erstrecken.
  4. Fluidgekühltes Bremssystem (56): – mit einem fluidgekühlten Bremsgehäuse (10) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3; – mit Reibbelägen (15), die im Hohlraum (14) angeordnet sind; – mit einer Bremsfläche (58), die innerhalb des Hohlraumes (14) angeordnet ist; – mit einem Aktuator (17) zum wahlweisen Bewegen eines oder mehrerer Bremsbeläge (15) zusammen mit der Bremsfläche (58); und – mit einer Zuführung (45) des Kühlfluids außerhalb des Hohlraumes (14) und in fluidmäßiger Verbindung mit dem Fluideinlass (38) und Fluidauslass (40), wobei das Kühlfluid durch die Zuführung (45), Fluideinlass (38), Fluiddurchflussweg (36) und Fluidauslass (40) fließt.
  5. Bremssystem (56) gemäß Anspruch 4, das ferner eine Pumpe (49) zum Pumpen des Kühlfluids durch die Zuführung (45) und den Fluiddurchflussweg (36) aufweist.
  6. Bremssystem (56) gemäß Anspruch 4 oder 5, das ferner einen Wärmetauscher (47) in fluidmäßiger Verbindung mit der Zuführung (45) zum Kühlen des Kühlfluids aufweist.
  7. Bremssystem (56) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, das ferner eine Fluidmenge aufweist, die im Hohlraum (14) abgedichtet ist und zumindest teilweise die Bremsfläche (58) bedeckt, wobei das Fluid vom Kühlfluid getrennt ist.
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