DE60313263T2 - Rollflasche - Google Patents
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Description
- HINTERGRUND DER ERFINDUNG
- 1. Sachgebiet der Erfindung
- Die vorliegende Erfindung betrifft einen Behälter für die Erzeugung einer Zellkultur und insbesondere eine Rollflasche mit einem Ausnehmungsteil an ihrem unteren Ende zum Aufnehmen einer benachbart gestapelten Rollflasche derart, dass Gase eine gasdurchlässige Kappe der gestapelten Flaschen durchdringen können.
- 2. Beschreibung des einschlägigen Stands der Technik
- Ein üblicherweise im Labor zum Kultivieren von Zellen verwendeter Behälter ist als "Rollflasche" bekannt. Rollflaschen sind generell zylindrisch ausgebildet und drehen sich um ihre Achsen. Die Innenflächen solcher Rollflaschen bilden aktive Flächen für Zellen. Ein flüssiges Wachstumsmedium wird in die Rollflasche eingeleitet. Aufgrund der Drehbewegung der Flasche sind die Innenflächen ständig mit einem flüssigen Medium benetzt, wodurch das Wachstum von Zellen gefördert wird. Sich drehende Rollen einer geeigneten Vorrichtung dienen zum Drehen dieser Rollflaschen. Die Rollflaschen sind typischerweise Ende-an-Ende gestapelt auf den Rollen der Vorrichtung angeordnet, wobei ein Ende einer Rolle an dem entgegengesetzten Ende einer benachbarten Flasche anliegt. In
EP 0614967 A sind solche Rollenflaschen beschrieben. - Es ist wünschenswert, große Mengen vom Zellen wachsen zu lassen, größtenteils im Hinblick auf Zellennebenprodukte, wie z.B. pharmazeutische Substanzen, die von Zellen abgeschieden werden. Die Standard-Rollflaschen sind hinsichtlich der Erhöhung des Ertrags des Zellwachstums dahingehend erfolgreich, dass der gesamte innere Umfangsflächenbereich für die Zellkultivierung genutzt werden kann. Generell können die Zellerträge durch Aufrechterhaltung idealer Bedingungen für das Zellwachstum erhöht werden.
- Bei typischen Kultursystemen wird der pH-Wert nahe physiologischen Werten gehalten, und zwar durch Verwendung eines Puffersystems in den Gewebekulturfluid in Zusammenhang mit einem Inkubator, in den Kohlendioxid (CO2) mit einer Rate eingeleitet wird, die ausreicht, um eine Konzentration in der Inkubatoratmosphäre von ungefähr 5–7 Volumenprozent aufrechtzuerhalten. Das CO2 reagiert mit Wasser zur Bildung einer schwachen Säure und einer Kohlensäure, die wiederum mit dem Puffersystem reagiert, um den pH-Wert nahe physiologischen Werten zu halten. Das Eintreten von CO2 aus dem Inkubator in das Gewebekulturgefäß erfolgt generell durch Verwendung eines Verschlusses auf dem Gefäß, wie z.B. einer lose aufliegenden Kappe, eines Stopfens oder einer Kappe mit einer durchlässigen Membran. Das Gleichgewicht in dem Gefäß wird dadurch aufrechterhalten, dass ein Gasaustausch mit dem Inneren des Gefäßes und der Atmosphäre des Inkubators stattfinden kann, wobei die Sterilität beibehalten wird und eine Austreten der Flüssigkeit verhindert wird.
- Eines der Probleme, das in Zusammenhang mit Rollflaschen auftritt, die mit gasdurchlässigen Membranen versehene Kappen aufweisen, besteht darin, dass die Kappe eine Abdichtung gegen den unteren Teil einer benachbart gestapelten Flasche bilden kann, wenn die beiden Ende an Ende gestapelt sind. Dies kann zu einer gasdichten Abdichtung führen, welche verhindert, dass Gase durch die durchlässige Membran ein- und ausströmen, wodurch das Zellwachstum in der Flasche beeinträchtigt wird.
- Es besteht daher Bedarf an einer verbesserten Rollflasche mit einer Einrichtung, die einen Gasaustausch mit dem Inneren einer im Wesentlichen gleichen Rollflasche, benachbart zu der sie gestapelt ist, ermöglicht. Durch Verhindern der Bildung einer gasdichten Abdichtung zwischen den beiden gestapelten Rollflaschen wird verhindert, dass die Zellkulturen unerwünschten Veränderungen im pH-Wert des Systems ausgesetzt sind.
- ZUSAMMENFASSENDER ÜBERBLICK ÜBER DIE ERFINDUNG
- Die vorliegende Erfindung betrifft einen Behälter für Zellwachstum, wie z.B. eine Rollflasche. Der Behälter weist eine längliche zylindrische Wand mit einem geschlossenen unteren Ende und einem entgegengesetzten vorstehenden Halsteil auf, der eine Flüssigkeitsöffnung bildet. Das geschlossene untere Ende weist einen nach innen gerichteten Ausnehmungsteil mit einer planaren Fläche auf. Der Ausnehmungsteil nimmt einen Halsteil eines benachbart gestapelten im Wesentlichen gleichen Behälters auf. Der Ausnehmungsteil weist mehrere davon vorstehenden Rippen auf, die den Halsteil des im Wesentlichen gleichen Behälters von der planaren Wand beabstanden.
- Die Erfindung betrifft ferner eine Behältervorrichtung mit dem oben beschriebenen Behälter und eine Entlüftungskappe mit einer gasdurchlässigen Membran zum Verschließen der Flüssigkeitsöffnung.
- Die Erfindung löst das beim Stand der Technik bestehende Problem durch Vorsehen von Rippen auf dem unteren Teil des Behälters, die verhindern, dass der untere Teil der Flasche eine Abdichtung gegen den oberen Teil einer im Wesentlichen gleichen Flasche bildet, wenn die beiden Ende an Ende gestapelt sind.
- KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
-
1 zeigt einen in Längsrichtung verlaufenden Querschnitt der erfindungsgemäßen Flasche. -
1A zeigt eine Teilschnittansicht des Halsteils der in1 gezeigten Rollflasche. -
1B zeigt eine Teilschnittansicht einer Kappe als Verschluss der Flüssigkeitsöffnung der in1 gezeigten Rollflasche. -
2 zeigt planare Boden- und Seitenansichten der in1 gezeigten Rollflasche. -
3 zeigt einen Querschnitt der in1 gezeigten Rollflasche, der mit einer im Wesentlichen gleichen, eine gasdurchlässige Kappe aufweisenden Flasche gestapelt ist. - DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
- In den Zeichnungen, in denen gleiche Bezugszeichen durchgehend gleiche Teile bezeichnen, zeigt
1 einen erfindungsgemäßen Behälter für das Zellwachstum. Insbesondere zeigt1 eine Rollflasche10 . Gemäß1 weist die Rollflasche10 eine zylindrische Wand12 auf, die von einem geschlossenen unteren Ende14 zu einem oberen Teil16 verläuft. Ein vorstehender Halsteil18 , der eine Flüssigkeitsöffnung20 an dem dem geschlossenen Ende14 entgegengesetzten Ende bildet, steht von dem oberen Teil16 ab und ist einstückig mit diesem ausgebildet. Der Halsteil18 ist einstückig mit der Flasche10 ausgebildet und bildet einen zylindrischen Kanal, dessen eines Ende einstückig mit dem Behälter ausgebildet ist und dessen anderes Ende eine Öffnung bildet, durch die die Zellen und Kultivierfluide in den Körper des Behälters eingeleitet werden können. Das geschlossene Ende14 der Flasche10 weist einen nach innen gerichteten Ausnehmungsteil22 auf, der generell kegelstumpfförmig ausgebildet ist. Der kegelstumpfförmige Teil ist derart geformt und proportioniert, dass er einem vorstehenden Halsteil einer im Wesentlichen gleichen zweiten Flasche entspricht, um den Halsteil der zweiten Flasche aufzunehmen, wenn die beiden Ende an Ende gestapelt sind. - Gemäß
1A kann der Halsteil18 der in1 gezeigten Rollflasche10 Außengewindegänge27 zum Aufnehmen einer Kappe mit Innengewinde aufweisen, wie nachstehend beschrieben wird. Es sei angemerkt, dass andere Kappenverbindungen, wie z.B. Bajonettverbindungen, ebenfalls verwendet werden können. Es sei darauf hingewiesen, dass der Halsteil18 eine Verriegelungsanordnung28 zum Halten einer Kappe in einer verriegelten offenen Position an der Rollflasche aufweisen kann, um die Rollflasche gegen ihre Umgebung offen zu halten. - Gemäß
1B kann eine erfindungsgemäße Rollflasche mit einer Kappe30 für den länglichen Halsteil18 versehen sein. Die Kappe30 weist eine obere Fläche32 und eine ringförmige Außeneinfassung36 auf, die von der oberen Fläche zu einer unteren Anschlagleiste34 verläuft. Die Kappe30 weist ferner eine zentrale Öffnung38 auf, die durch die obere Fläche32 verläuft. Eine gasdurchlässige Membran40 ist zum Verschließen der Öffnung38 an der Innenseite der Fläche32 befestigt. - Die gasdurchlässige Membran
40 kann aus einem beliebigen geeigneten gasdurchlässigen Material gefertigt sein, so lange dieses einen freien Durchgang von Gasen, wie z.B. Sauerstoff und Kohlendioxid, in die von der zylindrischen Wand des erfindungsgemäßen Behälters begrenzte Hohlkammer ermöglicht, wobei ein Durchtritt von Bakterien und Pilzen verhindert wird. Membranmaterialien ermöglichen eine adäquate Rate der Kohlendioxid- und Sauerstoffdurchlässigkeit und verhindern den Durchtritt von Mikroorganismen. Geeignete gasdurchlässige Materialien umfassen Polyethylen, Polycarbonat, Acrylcopolymere und Polytetrafluorethylen. - Ein Problem, das bei dem Stand der Technik entsprechenden Rollflaschen auftritt, besteht darin, dass die planare Wand
24 des Ausnehmungsteils22 am unteren Ende14 dazu neigt, eine Abdichtung gegen den Halsteil18 einer im Wesentlichen gleichen Flasche zu bilden, wenn die beiden einander benachbart gestapelt sind. Bei Verwendung einer Entlüftungskappe muss eine solche Abdichtung verhindert werden, um ein schnelles und gleichförmiges Gleichgewicht zwischen den Gasen in dem Inkubator und der Flasche zu ermöglichen, wodurch das Zellwachstum in der Flasche gefördert wird. Bei Vorhandensein einer Abdichtung zwischen dem unteren Teil einer Flasche und dem oberen Teil einer weiteren Flasche können keine Gase in die und aus der Flasche strömen. Dies kann zu einem niedrigen Zellertrag und wahrscheinlich zu einem Zelltod aufgrund des Nichtvorhandenseins einer kontrollierten Zellkultivierumgebung führen. Beispielsweise wird, wie oben beschrieben, bei Nichtdurchführung einer adäquaten Einleitung von Kohlendioxid in die Flasche der pH-Wert des Kultursystems nicht nahe gewünschten physiologischen Werten gehalten. - Die vorliegende Erfindung löst das beim Stand der Technik bestehende Problem durch Versehen des Ausnehmungsteils
22 mit mehreren vorstehenden Rippen26 auf einer planaren Fläche24 . Die Rippen26 sind einstückig mit der planaren Fläche24 ausgebildet und stehen von dieser ab, um eine Beabstandung des Halsteils18 einer im Wesentlichen gleichen Flasche von der planaren Wand24 zu ermöglichen. Die Rippen26 verhindern, dass die planare Fläche den oberen Teil einer weiteren Flasche abdichtet, wenn die beiden einander benachbart gestapelt sind. Die Rippen können in ihrer Form und in dem Maße, in dem sie von der planaren Fläche24 vorstehen, variieren. Generell gilt: je mehr Rippen von der planaren Fläche vorstehen, desto größer ist der zwischen dem Halsteil der benachbart gestapelten im Wesentlichen gleichen Flasche und der planaren Wand des Ausnehmungsteils des erfindungsgemäßen Behälters entstandene Zwischenraum. -
2 zeigt eine Ausführungsform, bei der die von der planaren Fläche24 vorstehenden Rippen26 von einer proximal zu der Längsachse des erfindungsgemäßen Behälters befindlichen Stelle28 in Richtung auf die Ausnehmungswand22 verlaufen, an der sie enden, wobei die Rippen ungefähr gleichmäßig um die Längsachse des Behälters beabstandet angeordnet sind. - Gemäß
3 wird dann, wenn ein Behälter10 auf einem im Wesentlichen gleichen Behälter10a gestapelt ist, von den von der planaren Fläche24 abstehenden Rippen26 der Flasche10 ein Zwischenraum zwischen der Fläche24 der Flasche10 und dem Halsteil18a der Flasche10a geschaffen. Insbesondere liegt eine Kappe30a der Flasche10a an den Rippen26 der Flasche10 an. Dadurch kann ein ausreichender Zwischenraum42 zwischen dem oberen Teil der Kappe30a der Flasche10a und der Fläche24 der Flasche10 geschaffen werden, damit Gase44 in eine und aus einer Öffnung38a der Kappe30a strömen können. Bei einer Ausführungsform ist die Kappe30a mit einer gasdurchlässigen Membran40a versehen, die ein schnelles Gasgleichgewicht zwischen dem Inneren und dem Äußeren der Flasche10a ermöglicht. - Obwohl der erfindungsgemäße Behälter in den Zeichnungen mit einer glatten zylindrischen Wand dargestellt ist, fällt ein Behälter mit geriffelten oder gewellten Flächen, die längs oder axial um die Rollflasche verlaufen, ebenfalls in den Schutzumfang der vorliegenden Erfindung. Beispielsweise ist bekannt, dass in den Wänden der Rollflasche ausgebildete Riffelungen den Wirkflächenbereich für das Zellwachstum vergrößern.
- Der erfindungsgemäße Behälter kann durch Anwendung einer einfachen Blasformtechnik als einzelne einstückige oder unitäre Struktur ausgebildet werden. Daher kann die erfindungsgemäße Rollflasche kostengünstig in großen Mengen hergestellt werden. Ferner ist die erfindungsgemäße Rollflasche derart konfiguriert, dass sie in einer herkömmlichen Labor-Rollflaschenvorrichtung verwendet werden kann.
- Angesichts der Bedingungen zum Herstellen von erfindungsgemäßen Rollflaschen kann eine Vielzahl von thermoplastischen Materialien verwendet werden, einschließlich beispielsweise Polystyrol, Polyethylenterephthalat, die Polyolefine und Polyvinylchlorid. Polystyrol ist besonders wünschenswert, da sich herausgestellt hat, dass Zellen besser und in größerer Anzahl auf diesem Material wachsen.
- Bei der hier beschriebenen Konstruktion des erfindungsgemäßen Behälters ist ein Stapeln mit Behältern gleicher Größe und Form möglich. Insbesondere können, wie in
3 gezeigt, Behälter, wie z.B. die erfindungsgemäßen Rollflaschen, derart einander benachbart angeordnet sein, wie in3 dargestellt, dass kein verlorener Raum zwischen aneinandergrenzenden Behältern entsteht, wobei gleichzeitig die Möglichkeit der Bildung einer luftdichten Abdichtung zwischen der planaren Wand der Ausnehmung des unteren Teils eines erfindungsgemäßen Behälters und dem Halsteil eines im Wesentlichen gleichen zweiten Behälters eliminiert wird.
Claims (9)
- Behälter für das Zellenwachstum, mit: einer länglichen zylindrischen Wand mit einem geschlossenen unteren Ende und einem entgegengesetzten vorstehenden Halsteilende, das eine Flüssigkeitsöffnung bildet, wobei das geschlossene untere Ende einen nach innen gerichteten Ausnehmungsteil zum Aufnehmen eines Halsteilendes eines benachbarten gestapelten im Wesentlichen gleichen Behälters aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausnehmungsteil eine planare Fläche mit mindestens einer davon vorstehenden Rippe aufweist, die einen Zwischenraum zwischen dem Halsteil des im Wesentlichen gleichen Behälters und der planaren Fläche verursacht.
- Behälter nach Anspruch 1, bei dem es der Zwischenraum ermöglicht, dass Gase in eine Flüssigkeitsöffnung des benachbarten gestapelten im Wesentlichen gleichen Behälters eintreten und aus dieser austreten.
- Behälter nach Anspruch 1, wobei der Behälter eine stapelbare Rollflasche ist.
- Behälter nach Anspruch 1, bei dem die Rippe einstückig mit der planaren Fläche ausgebildet ist.
- Behälter nach Anspruch 1, bei dem der Ausnehmungsteil ferner eine Seitenwand aufweist.
- Behälter nach Anspruch 5, bei dem die Rippe von einer proximal zu der Längsachse des Behälters liegenden Stelle zu der Seitenwand des Ausnehmungsteil, an der die Rippe endet, verläuft.
- Behälter nach Anspruch 6, bei dem mehrere Rippen vorgesehen sind, die in ungefähr gleichem Abstand um die Längsachse des Behälters angeordnet sind.
- Behälter nach Anspruch 1, bei dem der Ausnehmungsteil im Wesentlichen kegelstumpfförmig ausgebildet ist.
- Verfahren zum Stapeln von Behältern für das Zellenwachstum, mit folgenden Schritten: Bereitstellen eines ersten Behälters mit einem geschlossenen unteren Ende und einem entgegengesetzten vorstehenden Halsteilende, das eine Flüssigkeitsöffnung bildet, wobei das geschlossene untere Ende einen nach innen verlaufenden Ausnehmungsteil aufweist, der eine planare Fläche mit mindestens einer von dieser vorstehenden Rippe aufweist; Bereitstellen eines zweiten Behälters; und Stapeln des ersten Behälters und des zweiten Behälters, wobei der Halsteil des zweiten Behälters in den Ausnehmungsteil des ersten Behälters eingefügt wird, wobei die Rippe den Halsteil des zweiten Behälters von der planaren Fläche des ersten Behälters beabstandet.
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