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Technisches Gebiet
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Spannvorrichtung und insbesondere
eine Vorrichtung zum stabilen Befestigen eines beweglichen Elements
wie z.B. eines Arbeitswerkstückträgers an
einem Bezugselement wie z.B. einem Tisch eines Bearbeitungszentrums
durch einen Verjüngungseingriff.
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Stand der Technik
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Das
Dokument
JP-A-07-314270 ist
ein Beispiel einer Spannvorrichtung dieser Art. Dieser Stand der
Technik wird hauptsächlich
verwendet, um einen Werkstückträger an einer
oberen Oberfläche
eines Tischs einer Werkzeugmaschine lösbar zu befestigen.
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Ein
ringförmiger
Steckerteil steht vom Tisch mit einer verjüngten äußeren Umfangsfläche vor,
die sich in Richtung seines Vorderendes verschmälert. Andererseits ist der
Werkstückträger mit
einer verjüngten
inneren Umfangsfläche
versehen, die mit der verjüngten äußeren Umfangsfläche des
Steckerteils in Eingriff kommt. Beim Spannvorgang wird eine in den
Steckerteil eingesetzte Stange nach oben getrieben. Dann schiebt
der Ausgangsteil der Stange den Werkstückträger über eine Vielzahl von Eingriffskugeln
nach unten, so dass die verjüngte
innere Umfangsfläche
des Werkstückträgers mit
der verjüngten äußeren Umfangsfläche des
Steckerteils einen Eingriff herstellt.
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Im
Fall des Standes der Technik wird es, sobald der Werkstückträger beim
Spannvorgang einen starken Verjüngungseingriff
mit dem Tisch herstellt, zu schwierig, den Verjüngungseingriff beim Ausspannvorgang
zu lösen,
und daher kann der Werkstückträger nicht
vom Tisch getrennt werden.
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Die
vorliegende Erfindung zielt auf die Bereitstellung einer Spannvorrichtung,
mit der ein bewegliches Element wie z.B. ein Werkstückträger leicht
von einem Bezugselement wie z.B. einem Tisch getrennt werden kann,
und auf die Herstellung einer solchen Spannvorrichtung mit einer
kompakten Konstruktion ab.
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Das
Dokument
EP-A-1264658 ,
das nach dem Prioritätsdatum
dieser Anmeldung veröffentlicht wurde,
beschreibt eine Spannvorrichtung, bei der eine Zugstange, die mit
einem Bezugsring in Eingriff gebracht werden kann, einen scheibenförmigen unteren
Teil aufweist, der mit einem Eingriffselement (durch Kugeln gebildet)
in Eingriff gebracht werden kann. Eine Übertragungshülse ist
zum Bewegen des Eingriffselements zwischen einer gelösten Auswärtsposition
und einer Eingriffseinwärtsposition
vorgesehen.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Die
Erfindung stellt eine Spannvorrichtung bereit, die eine abzustützende Oberfläche eines
beweglichen Elements an einer Stützfläche eines
Bezugselements durch Ausrichten des beweglichen Elements auf das
Bezugselement befestigt, wobei eine Buchsenbohrung in der abzustützenden
Oberfläche
des beweglichen Elements mündet,
um ein Positionierungsloch und ein Eingriffsloch in dieser Reihenfolge
von der Öffnungskante
der Buchsenbohrung zu bilden, ein ringförmiger Steckerteil, der in die
Buchsenbohrung eingesetzt werden soll, vom Bezugselement in eine
Vorderendrichtung vorsteht, ein Pendelelement, das sich diametral
ausdehnen und zusammenziehen kann, zwischen dem Steckerteil und
dem Positionierungsloch angeordnet ist, und das Pendelelement entweder
durch den Steckerteil oder das Positionierungsloch so abgestützt wird,
dass es sich innerhalb eines vorbestimmten Bereichs axial hin und
herbewegt, und das Pendelelement einen Verjüngungseingriff mit dem anderen
durchführt,
und eine verjüngte
Oberfläche
des Pendelelements so ausgebildet ist, dass sie sich in Richtung
des Eingriffslochs verschmälert,
und ein Vorschubmittel vorgesehen ist, um das Pendelelement in einer
solchen Richtung zu bewegen, dass der Verjüngungseingriff festgespannt
wird, ein Übertragungselement
für eine axiale
Bewegung, die in der Vorderendrichtung begrenzt ist, innerhalb eines
Vorderendes eines zylindrischen Lochs des Steckerteils montiert
ist, wobei eine Stange in das zylindrische Loch so eingesetzt ist,
dass sie axial beweglich ist, wobei die Stange in einer Position,
die näher
am Bezugselement als am Übertragungselement
liegt, angeordnet ist, und ein Eingriffselement, das zwischen einer
radial äußeren Eingriffsposition
und einer radial inneren Löseposition
beweglich ist, im äußeren Umfangsraum
der Stange angeordnet ist, wobei die Anordnung derart ist, dass:
- (a) beim Spannvorgang ein Antriebsmittel, das
im Bezugselement vorgesehen ist, die Stange in eine Basisendrichtung
zum Bezugselement hin antreibt, wodurch ermöglicht wird, dass ein Ausgangsteil
der Stange das Eingriffselement in die Eingriffsposition für den Eingriff
des Eingriffselements mit dem Eingriffsloch umstellt, um das bewegliche
Element in Richtung des Bezugselements zu bewegen, und ein Übertragungsspalt zwischen
einem Schubteil eines Vorderendes der Stange und einem Druckaufnahmeteil
des Übertragungselements
gebildet wird, und
- (b) beim Ausspannvorgang das Antriebsmittel die Stange in die
Vorderendrichtung antreibt, wodurch ermöglicht wird, dass das Eingriffselement in
die Löseposition
umstellt, so dass der Schubteil der Stange eine obere Wand der Buchsenbohrung
durch das Übertragungselement
schiebt.
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Um
die vorstehend erwähnten
Ziele zu bewerkstelligen, stellt das erste Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung eine Spannvorrichtung bereit, wie nachstehend beschrieben
und wie in 1 bis 3, 4A, 4B, 5A und 5B dargestellt.
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Das
heißt,
bei der Spannvorrichtung, die ein bewegliches Element (M) an einem
Bezugselement (R) lösbar
befestigt, steht ein ringförmiger
Steckerteil 21 vom Bezugselement (R) in eine Vorderendrichtung
vor. Und eine verjüngte äußere Umfangsfläche 28, 54,
die sich zur Vorderendrichtung hin verschmälert, ist an der äußeren Umfangsseite
des Steckerteils 21 angeordnet. Das bewegliche Element
(M) ist mit einer verjüngten
inneren Umfangsfläche 12, 53 versehen,
die mit der verjüngten äußeren Umfangsfläche 28, 54 in
Eingriff kommt. Ein Übertragungselement 29 wird
durch ein Vorderende eines zylindrischen Lochs 21a des
Steckerteils 21 abgestützt,
so dass es innerhalb eines vorbestimmten Bereichs axial beweglich
ist, während
eine Stange 31 in das zylindrische Loch 21a so
eingesetzt ist, dass sie axial beweglich ist, wobei die letztere
in einer Position, die näher
am Bezugselement (R) als am Übertragungselement 29 liegt,
angeordnet ist. Beim Spannvorgang wird die Stange 31 in
eine Basisendrichtung zum Bezugselement (R) hin durch ein Antriebsmittel
(D) angetrieben, das im Bezugselement (R) vorgesehen ist, und ein
Ausgangsteil 36 der Stange 31 bewegt das bewegliche
Element (M) zum Bezugselement (R) hin, und ein Übertragungsspalt (G) wird zwischen
einem Schubteil 31a eines Vorderendes der Stange 31 und einem
Druckaufnahmeteil 29b des Übertragungselements 29 gebildet.
Beim Ausspannvorgang wird die Stange 31 in die Vorderendrichtung
durch das Antriebsmittel (D) angetrieben und der Schubteil 31a der
Stange 31 schiebt das bewegliche Element (M) durch das Übertragungselement 29.
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Gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung ist es beim Ausspannvorgang leicht, das
bewegliche Element vom Bezugselement zu trennen, indem der Verjüngungseingriff zwischen
der verjüngten äußeren Umfangsfläche und
der verjüngten
inneren Umfangsfläche
gelöst wird,
indem das bewegliche Element mit der Stange durch das Übertragungselement
geschoben wird.
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Da
ein Übertragungsspalt
zwischen dem Schubteil des Vorderendes der Stange und dem Druckaufnahmeteil
des Übertragungselements
beim Spannvorgang gebildet wird, läuft außerdem in einer entgegengesetzten
Reihenfolge zuallererst die Stange in die Vorderendrichtung durch
den Übertragungsspalt
ohne irgendeinen zusätzlichen
Kontakt beim Ausspannvorgang. Zweitens veranlasst dieser Vorgang,
dass die Stange mit dem Übertragungselement
in Kontakt kommt, und danach bewegt die Stange das Übertragungselement
in die Vorderendrichtung. Mit anderen Worten, beim vorstehend erwähnten Ausspannvorgang
soll der Abstand der Bewegung des Übertragungselements, das sich
in die Vorderendrichtung bewegt, der Wert sein, der durch Subtrahieren
des Abstandes des Übertragungsspalts vom
Gesamtabstand, um den sich die Stange in die Vorderendrichtung bewegt,
berechnet werden kann. Folglich kann der Vorstehabstand des Übertragungselements
verringert werden. Folglich weist das erste Ausführungsbeispiel der Erfindung
den Vorteil auf, dass die Spannvorrichtung in einer niedrigeren
und kompakten Konstruktion hergestellt werden kann.
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Wie
in 2 oder 4A dargestellt,
ist es außerdem
vorteilhafter, dass ein Passspalt (alpha) zwischen der verjüngten äußeren Umfangsfläche 28, 54 und
der verjüngten
inneren Umfangsfläche 12, 53 gebildet
wird, indem das bewegliche Element (M) beim Ausspannvorgang mit
der Stange 31 durch das Übertragungselement 29 geschoben
wird.
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Wenn
der Passspalt (alpha) beim Ausspannvorgang gebildet wird, wie vorstehend
beschrieben, kann der Verjüngungseingriff
ohne Misserfolg gelöst werden,
so dass es leichter wird, das bewegliche Element vom Bezugselement
zu trennen.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung, die wie vorstehend beschrieben konfiguriert ist, ist
ferner vorzugsweise ein ringförmiges
Pendelelement 23, das sich diametral ausdehnt und zusammenzieht,
mit einer inneren Umfangsfläche,
die auf den Steckerteil 21 aufgesetzt ist, so dass es sich
innerhalb eines vorbestimmten Bereichs axial hin und herbewegt,
und einer äußeren Umfangsfläche, die
als verjüngte äußere Umfangsfläche 28 dient,
versehen, während
ein Vorschubmittel 24 vorgesehen ist, um das Pendelelement 23 in
einer solchen Richtung zu bewegen, dass der Verjüngungseingriff festgespannt
wird.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung, die wie vorstehend beschrieben konfiguriert ist, ist
alternativ vorzugsweise ein ringförmiges Pendelelement 23, das
sich diametral ausdehnt und zusammenzieht, mit einer äußeren Umfangsfläche, die
in das bewegliche Element (M) eingesetzt ist, um sich axial innerhalb
eines vorbestimmten Bereichs hin und herzubewegen, und einer inneren
Umfangsfläche,
die als verjüngte innere
Umfangsfläche 53 dient,
versehen, während ein
Vorschubmittel 24 vorgesehen ist, um das Pendelelement 23 in
einer solchen Richtung zu bewegen, dass der Verjüngungseingriff festgespannt
wird.
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Um
die vorstehend erwähnten
Aufgaben zu bewerkstelligen, stellt das zweite Ausführungsbeispiel
der Erfindung auch eine Spannvorrichtung bereit, wie nachstehend
beschrieben und wie in 1 bis 3, 4A, 4B, 5A und 5B dargestellt.
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Das
heißt,
bei einer Spannvorrichtung, die eine abzustützende Oberfläche (T)
eines beweglichen Elements (M) an einer Stützfläche (S) eines Bezugselements
(R) durch Ausrichten des beweglichen Elements (M) auf das Bezugselement
(R) befestigt, mündet
eine Buchsenbohrung 11 in der abzustützenden Oberfläche (T)
des beweglichen Elements (M), um ein Positionierungsloch 12 und
ein Eingriffsloch 13 in dieser Reihenfolge von der Öffnungskante
der Buchsenbohrung 11 zu bilden. Ein in die Buchsenbohrung 11 einzusetzender
ringförmiger
Steckerteil 21 steht vom Bezugselement (R) in eine Vorderendrichtung
vor. Ein Pendelelement 23, das sich diametral ausdehnt
und zusammenzieht, ist zwischen dem Steckerteil 21 und
dem Positionierungsloch 12 vorgesehen. Das Pendelelement 23 ist
durch entweder den Steckerteil 21 oder das Positionierungsloch 12 abgestützt, so
dass es sich innerhalb eines vorbestimmten Bereichs axial hin und
her bewegt, und das Pendelelement 23 stellt mit dem anderen
einen Verjüngungseingriff
her. Eine verjüngte
Oberfläche 28, 53 des Pendelelements 23 ist
so ausgebildet, dass sie sich in Richtung des Eingriffslochs 13 verschmälert, während ein
Vorschubmittel 24 vorgesehen ist, um das Pendelelement 23 in
einer solchen Richtung zu bewegen, dass der Verjüngungseingriff festgespannt
wird. Ein Übertragungselement 29 ist
durch ein Vorderende eines zylindrischen Lochs 21a des Steckerteils 21 abgestützt, so
dass es innerhalb eines vorbestimmten Bereichs axial beweglich ist, während eine
Stange 31 in das zylindrische Loch 21a eingesetzt
ist, so dass sie axial beweglich ist, wobei sich die letztere in
einer Position, die näher
am Bezugselement (R) als am Übertragungselement 29 liegt,
befindet. Ein Eingriffselement 34, das zwischen einer radial äußeren Eingriffsposition
(X) und einer radial inneren Löseposition
(Y) beweglich ist, ist im äußeren Umfangsraum
der Stange 31 angeordnet. Ein Antriebsmittel (D), das im
Bezugselement (R) vorgesehen ist, treibt die Stange 31 zum
Spannen in einer Richtung zum Bezugselement (R) hin an, wodurch
ermöglicht
wird, dass ein Ausgangsteil 36 der Stange 31 das
Eingriffselement 34 in die Eingriffsposition (X) für den Eingriff
des Eingriffselements 34 mit dem Eingriffsloch 13 umstellt,
um das bewegliche Element (M) zum Bezugselement (R) hin zu bewegen.
Andererseits wird ein Übertragungsspalt
(G) zwischen einem Schubteil 31a eines Vorderendes der
Stange 31 und einem Druckaufnahmeteil 29b des Übertragungselements 29 beim
Spannvorgang gebildet. Beim Ausspannvorgang treibt das Antriebsmittel (D)
die Stange 31 in die Vorderendrichtung an, wodurch ermöglicht wird,
dass das Eingriffselement 34 in die Löseposition (Y) umstellt, gleichzeitig
schiebt der Schubteil 31a der Stange 31 eine obere
Wand 11a der Buchsenbohrung 11 durch das Übertragungselement 29.
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Gemäß dem zweiten
Ausführungsbeispiel der
Erfindung bewegt sich beim Spannvorgang, das heißt, das bewegliche Element
wird am Bezugselement festgespannt, zuerst das bewegliche Element automatisch,
während
es durch eine Führungswirkung
der verjüngten
Oberfläche
eines Pendelelements ausgerichtet wird, um zu veranlassen, dass eine
Achse eines Positionierungslochs des beweglichen Elements mit jener
eines Steckerteils des Bezugselements genau zusammenfällt. Zweitens
drückt das
Pendelelement das Vorschubmittel zusammen und bewegt sich axial,
wodurch ermöglicht
wird, dass die Stützfläche des
Bezugselements die abzustützende
Oberfläche
des beweglichen Elements aufnimmt und das Pendelelement mit dem
Positionierungsloch und dem Steckerteil in engen Kontakt kommt.
Folglich wird das bewegliche Element durch den Steckerteil über das
Pendelelement sowie durch die Stützfläche eingeschränkt. Folglich
kann das bewegliche Element genau positioniert und stabil am Bezugselement
befestigt werden.
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Außerdem kann
beim vorstehend erwähnten Ausspannvorgang
das bewegliche Element leicht vom Bezugselement getrennt werden,
indem die obere Wand der Buchsenbohrung mit der Stange durch das Übertragungselement
geschoben wird, wobei der starke Verjüngungseingriff des Pendelelements
gelöst
wird.
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Da
ferner ein Übertragungsspalt
zwischen dem Schubteil des Vorderendes der Stange und dem Druckaufnahmeteil
des Übertragungselements
beim Spannvorgang gebildet wird, läuft in einer entgegengesetzten
Reihenfolge zuallererst die Stange in die Vorderendrichtung durch
den Übertragungsspalt ohne
irgendeinen zusätzlichen
Kontakt beim Ausspannvorgang. Zweitens veranlasst dieser Vorgang, dass
die Stange mit dem Übertragungselement
in Kontakt kommt, und danach bewegt die Stange das Übertragungselement
in die Vorderendrichtung. Mit anderen Worten, beim vorstehend erwähnten Ausspannvorgang
soll der Abstand der Bewegung des Übertragungselements, das sich
in die Vorderendrichtung bewegt, der Wert sein, der durch Subtrahieren
des Übertragungsspalts
vom Gesamtabstand, um den sich die Stange in die Vorderendrichtung
bewegt, berechnet werden kann. Folglich kann der Vorstehabstand
des Übertragungselements
verringert werden. Folglich weist die zweite Erfindung den Vorteil
auf, dass die Spannvorrichtung mit einer niedrigeren und kompakten
Konstruktion hergestellt werden kann.
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Bei
der vorstehend beschriebenen Konfiguration ist es vorteilhafter,
dass ein Passspalt (alpha) an der verjüngten Oberfläche 28, 53 des
Pendelelements 23 gebildet wird, indem das bewegliche Element
(M) mit der Stange 31 durch das Übertragungselement 29 geschoben
wird, und dass ein Kontaktspalt (beta) zwischen der Stützfläche S und
der abzustützenden
Oberfläche
T gebildet wird.
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Wie
vorstehend erwähnt,
kann mit dem Passspalt an der verjüngten Oberfläche des
Pendelelements und dem Kontaktspalt zwischen der Stützfläche und
der abzustützenden
Oberfläche,
die beide beim Ausspannvorgang gebildet werden, der Verjüngungseingriff
ohne Misserfolg gelöst
werden, so dass das bewegliche Element leicht vom Bezugselement getrennt
werden kann.
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Bei
der vorstehend beschriebenen Konfiguration ist vorzugsweise ferner
ein elastisches Element 32 zwischen der Stange 31 und
dem Übertragungselement 29 angeordnet,
um das Übertragungselement 29 in
die Vorderendrichtung zu drücken.
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Da
es in der letzten Stufe des Spannvorgangs möglich ist, dass das Vorderende
des Übertragungselements
mit dem beweglichen Element durch das elastische Element in Kontakt
steht, kann durch diese Konfiguration die Höhe der Spannvorrichtung verringert
werden, indem der Übertragungsspalt
vergrößert wird.
Da es möglich
ist, den Innenraums des Übertragungselements
und/oder den Innenraums des Vorderendes der Stange als Raum für das elastische
Element zu nutzen, kann ferner die Höhe der Spannvorrichtung weiter
verringert werden.
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Zusätzlich zu
diesem Vorteil ist es bei der vorstehend beschriebenen Konfiguration
bevorzugt, dass das Bezugselement (R) mit einer Zuführungsöffnung 41 für ein Reinigungsfluid
versehen ist, dass das Übertragungselement 29 mit
einem Ausblasloch 42 für
das Reinigungsfluid versehen ist und dass die Stange 31 mit
einem Strömungsdurchgang 44 versehen
ist, durch den die Zuführungsöffnung 41 und
das Ausblasloch 42 miteinander in Verbindung stehen.
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Da
der Passspalt und der Kontaktspalt zwischen dem Bezugselement und
dem beweglichen Element durch das Reinigungsfluid, das durch das Ausblasloch
ausgelassen wird, gereinigt werden können, können diese Elemente durch diese
Konfiguration ohne Misserfolg miteinander in Eingriff gebracht werden.
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Kurzbeschreibung der Zeichnungen
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1 bis 3 zeigen
ein erstes Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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1 ist
eine Schnittansicht, bei der ein bewegliches Element beginnt, an
einem Bezugselement angebracht zu werden;
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2 zeigt,
dass das bewegliche Element am Bezugselement angebracht wurde, und
diese Figur steht mit 1 in Beziehung;
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3 zeigt,
dass das bewegliche Element am Bezugselement befestigt wurde, und
diese Figur steht mit 1 in Beziehung;
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4A und 4B zeigen
ein zweites Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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4A ist
eine teilweise Schnittansicht und ist ähnlich zu 2;
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4B ist
eine teilweise Schnittansicht und ist ähnlich zu 3;
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5A und 5B zeigen
ein drittes Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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5A ist
eine Schnittansicht ähnlich
zu 1;
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5B ist
eine vergrößerte Ansicht,
die einen Hauptteil von 5A zeigt;
und
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6A bis 6C sind
teilweise Schnittansichten, die jeweils eine erste bis dritte beispielhafte Variation
zeigen, wobei diese zu 3 ähnlich sind.
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Beste Art der Ausführung der
Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung wird im Einzelnen in Verbindung mit den zugehörigen Zeichnungen
erläutert.
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Hier
wird ein erstes Ausführungsbeispiel
mit Bezug auf 1 bis 3 erläutert. 1 ist
eine Schnittansicht, bei der ein bewegliches Element beginnt, an
einem Bezugselement angebracht zu werden. 2 zeigt,
dass das bewegliche Element am Bezugselement angebracht wurde. 3 zeigt,
dass das bewegliche Element am Bezugselement befestigt wurde.
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Zuerst
wird die Struktur der Spannvorrichtung der vorliegenden Erfindung
mit Bezug auf 1 erläutert.
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Ein
Spannwerkstückträger 2 eines
Bezugselement (R) wird an einer oberen Oberfläche eines Tischs 1 eines
Bearbeitungszentrums sicher installiert. Ein Arbeitswerkstückträger 3 eines
beweglichen Elements (M) wird am Spannwerkstückträger 2 durch eine Vielzahl
von Spannvorrichtungen 4 mit Bezugsfunktion befestigt.
In 1 ist eine der Spannvorrichtungen 4 dargestellt.
Obwohl nicht gezeigt, kann eine Vielzahl von Werkstücken an
einer oberen Oberfläche
des Arbeitswerkstückträgers 3 durch
eine Arbeitsklemme befestigt und von dieser gelöst werden.
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Die
Spannvorrichtung 4 enthält
eine Bezugsklemme 5, die am Spannwerkstückträger 2 durch eine Vielzahl
von Schrauben (in 1 nicht gezeigt) befestigt ist,
und einen Bezugsring 6, der am Arbeitswerkstückträger 3 durch
eine Vielzahl von Schrauben (in 1 nicht
gezeigt) befestigt ist.
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Der
Bezugsring 6 weist einen Mittelteil auf, der nach unten
vorsteht und dessen untere Oberfläche eine abzustützende Oberfläche (T)
bildet, während
eine Buchsenbohrung 11 in der abzustützenden Oberfläche (T)
mündet.
Die Buchsenbohrung 11, die aus dem Bezugsring 6 und
dem Arbeitswerkstückträger 3 besteht,
enthält
das verjüngte
Positionierungsloch (verjüngte
innere Umfangsfläche) 12 und
ein verjüngtes
Eingriffsloch 13 in dieser Reihenfolge von der Öffnungskante
der Buchsenbohrung 11. Während das verjüngte Positionierungsloch 12 so
ausgebildet ist, dass es sich nach oben verschmälert, ist das verjüngte Eingriffsloch 13 so
ausgebildet, dass es sich nach unten verschmälert.
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Die
Bezugsklemme 5 umfasst einen Abdeckungsblock 16,
der am Spannwerkstückträger 2 befestigt
ist, einen Kolben 17, der hermetisch zwischen den Abdeckungsblock 16 und
den Spannwerkstückträger 2 eingesetzt
ist, eine hydraulische Kammer 18, die vom Kolben 17 abwärts ausgebildet
ist, und eine Spannfeder 19, die zwischen dem Kolben 17 und dem
Abdeckungsblock 16 befestigt ist. Hier umfasst die Spannfeder 19 eine
Vielzahl von Konustellerfedern, die vertikal übereinander gelagert sind,
sie kann jedoch eine Druckschraubenfeder umfassen.
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Der
Kolben 17, die hydraulische Kammer 18 und die
Spannfeder 19 bilden ein Antriebsmittel (D).
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Der
Abdeckungsblock 16 weist einen Mittelteil auf, von dem
ein ringförmiger
Steckerteil 21 nach oben vorsteht, und der Steckerteil 21 wird
in die Buchsenbohrung 11 eingesetzt. In einer Position
radial außerhalb
des unteren Abschnitts des Steckerteils 21 steht der Abdeckungsblock 16 geringfügig nach
oben vor, von welchem dieser ringförmige Vorsprung eine obere
Oberfläche
aufweist, die eine Stützfläche (S)
bildet.
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Der
Steckerteil 21 weist einen unteren halben Teil auf, auf
den ein ringförmiges
Pendelelement 23 aufgesetzt ist, und dieses Pendelelement 23 wird durch
eine Vielzahl von Konustellerfedern (Vorschubmittel) 24 nach
oben gedrückt
und durch einen Haltering 25 begrenzt. Beim ersten Ausführungsbeispiel dienen
diese Konustellerfedern 24 als Vorschubmittel.
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Insbesondere
weist das ringförmige
Pendelelement 23 eine innere Umfangsfläche auf, die durch eine gerade
Oberfläche 27 gebildet
ist, und weist eine äußere Umfangsfläche auf,
die durch die verjüngte
Oberfläche 28 gebildet
ist. Die verjüngte
Oberfläche
(verjüngte äußere Umfangsfläche) 28 und
die gerade Oberfläche 27 können sich
diametral ausdehnen und zusammenziehen, indem Schlitze in einer ringförmigen Wand
des Pendelelements 23 oder Nuten in der inneren Umfangsfläche desselben
(die beide nicht gezeigt sind) vorgesehen sind. Die gerade Oberfläche 27 wird
durch eine äußere Umfangsfläche des
Steckerteils 21 so abgestützt, dass sie axial beweglich
ist. Die verjüngte
Oberfläche 28 ist
so ausgebildet, dass sie sich nach oben verschmälert, um einen Verjüngungseingriff
mit dem verjüngten
Positionierungsloch 12 durchzuführen. Ferner ist eine ringförmige Befestigungsnut 26 im
Abdeckungsblock 16 entlang des äußeren Umfangs des Steckerteils 21 ausgebildet.
Die Konustellerfedern 24 sind in die ringförmige Befestigungsnut 26 eingesetzt
und der untere Teil des Pendelelements 23 ist in die Nut 26 eingesetzt.
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Ein Übertragungselement 29 ist
durch den oberen Endteil eines zylindrischen Lochs 21a des Steckerteils 21 so
abgestützt,
dass es innerhalb eines vorbestimmten Bereichs vertikal beweglich
ist, und eine Stange 31 ist in das zylindrische Loch 21a unter
dem Übertragungselement 29 derart
eingesetzt, dass sie sich in der vertikalen Richtung bewegen kann.
Der untere Teil der Stange 31 ist mit dem Kolben 17 verbunden.
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Das Übertragungselement 29 ist
mit einem Federaufnahmeloch 30 mit einer oberen Wand ausgebildet.
Eine Vorschubfeder (elastisches Element) 32 ist zwischen
der oberen Wand des Übertragungselements 29 und
der oberen Stirnfläche
der Stange 31 angeordnet. Das Übertragungselement 29 wird durch
die Vorschubfeder 32 nach oben gedrückt, ein Flansch 29a schränkt jedoch
die Bewegung des Übertragungselements 29 ein,
damit sie keinen vorbestimmten Bereich überschreitet. In der Situation,
in der das bewegliche Element (M) vollständig vom Bezugselement (R)
entfernt ist, wie in 1 gezeigt, steht ein Druckaufnahmeteil 29b,
der das untere Ende des Übertragungselements 29 ist,
mit dem Schubteil 31a, der das obere Ende der Stange 31 ist, durch
das Vorliegen eines Spalts (E) zwischen den beiden nicht in Kontakt.
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Der
Steckerteil 21 weist einen oberen Teil auf, der mit einer
Vielzahl von Eindringlöchern 33 versehen
ist, die in einem regelmäßigen Intervall
auf dem Umfang beabstandet sind. Jedes der Eindringlöcher 33 stützt eine
Eingriffskugel (Eingriffselement) 34 so ab, dass sich die
Eingriffskugel 34 zwischen einer radial äußeren Eingriffsposition (X)
(siehe 3) und einer radial inneren Löseposition (Y) (siehe 1)
bewegen kann.
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Das
Eindringloch 33 weist einen radial kleineren Teil (in der
Figur nicht gezeigt) an seinem äußeren Ende
auf, um zu verhindern, dass die Kugeln 34 herausspringen.
Eine äußere Umfangsfläche der Stange 31 weist
einen oberen Teil auf, an dem eine Ausgangsfläche (Ausgangteil) 36 zum
Spannen und eine Rückzugsnut 37 zum
Ausspannen mit vertikaler Kontinuität entsprechend jeder der Kugeln 34 ausgebildet
sind.
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Alternativ
können
sowohl die Stange 31 als auch der Kolben 17 vielmehr
separat ausgebildet und durch Schrauben oder dergleichen verbunden
sein als einteilig ausgebildet sein, wie dargestellt.
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Ferner
ist ein Mittel vorgesehen, das die Passflächen der Spannvorrichtung 4 reinigt.
Insbesondere ist der Spannwerkstückträger 2 mit
einer Zuführungsöffnung 41 für Druckluft
(die als Reinigungsfluid dient) versehen und das Übertragungselement 29 ist
mit einem Ausblasloch 42 schräg und nach oben an seinem oberen
Teil versehen. Die Zuführungsöffnung 41 steht
mit dem Ausblasloch 42 über einen
horizontalen Strömungsdurchgang 43 innerhalb
der Abdeckungsschraube 16, einen vertikalen Strömungsdurchgang 44 innerhalb
der Stange 31 und das Federaufnahmeloch 30 in
Verbindung. Der vertikale Strömungsdurchgang 44 ist
durch O-Ringe 45 und 46 abgedichtet, die vertikal
angeordnet sind. Der horizontale Strömungsdurchgang 43 steht
mit der ringförmigen
Befestigungsnut 26 in der Mitte in Verbindung.
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Es
reicht aus, wenn das Ausblasloch 42 in einer Position vorgesehen
ist, während
vorzugsweise das Ausblasloch 42 in einer Vielzahl von Positionen vorgesehen
ist, die auf dem Umfang in einem regelmäßigen Intervall beabstandet
sind.
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Die
Spannvorrichtung 4 arbeitet auf die folgende Weise, wie
in 1 bis 3 gezeigt.
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In
einem durch 1 gezeigten Zustand wird Drucköl durch
einen Drucköl-Zuführungs-
und -Auslassdurchgang 48 zur hydraulischen Kammer 18 geliefert.
Folglich erzeugt die hydraulische Kammer 18 einen Öldruck,
durch den der Kolben 17 die Stange 31 gegen die
Spannfeder 19 anhebt, und jede Kugel 34 ist der
Rückzugsnut 37 zugewandt,
so dass sie in die Löseposition
(Y) beweglich ist. Außerdem
halten die Konustellerfedern (Vorschubmittel) 24 das Pendelelement 23 in
einer angehobenen Position.
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Und
wie in 1 gezeigt, wird, während sich der Arbeitswerkstückträger 3 in
Richtung des Spannwerkstückträgers 2 absenkt,
ein verjüngtes
Führungsloch 11b der
Buchsenbohrung 11 durch eine verjüngte Führungsfläche 21b des Steckerteils 21 geführt, was
dazu führt,
dass veranlasst wird, dass eine Achse der Buchsenbohrung 11 im
Wesentlichen mit jener des Steckerteils 21 zusammenfällt.
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In
dem durch 1 gezeigten Zustand strömt zuerst
die Druckluft, die als Reinigungsmittel dient, in die Zuführungsöffnung 41 und
tritt dann heftig aus dem Ausblasloch 42 aus. Die ausgelassene Druckluft
reinigt eine obere Oberfläche
und eine Umfangsfläche
der Buchsenbohrung 11 und bläst anschließend nach unten.
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Während sich
der Arbeitswerkstückträger 3 weiter
absenkt, wird das verjüngte
Positionierungsloch 12 durch die verjüngte Oberfläche 28 des Pendelelements 23 geführt und
anschließend,
wie in 2 gezeigt, wird eine obere Wand 11a der
Buchsenbohrung 11 mit dem Schubteil 31a der Stange 31 durch
das Übertragungselement 29 in
Kontakt gebracht, wodurch ermöglicht
wird, dass die Stange 31 den Arbeitswerkstückträger 3 aufnimmt.
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In
einem in 2 gezeigten Zustand strömt die durch
das Ausblasloch 42 ausgelassene Druckluft durch den Spalt
zwischen der oberen Wand 11a und der oberen Stirnfläche des
Steckerteils 21 und reinigt anschließend eine Oberfläche des
Eingriffslochs 13, einen Passspalt (alpha) zwischen der
verjüngten
Oberfläche 28 des
Pendelelements 23 und dem verjüngten Positionierungsloch 12 und
einen Kontaktspalt (beta) zwischen der Stützfläche (S) und der abzustützenden
Oberfläche
(T) der Reihe nach und anschließend
tritt die Druckluft nach außen
aus.
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Die
in die Befestigungsnut 26 gelieferte Druckluft reinigt
auch einen Passspalt der geraden Oberfläche 27 des Pendelelements 23 und
einen Passspalt des unteren Teils der verjüngten Oberfläche 28,
tritt anschließend
nach außen
aus.
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In
dem in 2 gezeigten Zustand tritt das Drucköl in der
hydraulischen Kammer 18 durch den Zuführungs- und Auslassdurchgang 48 aus,
die Stange 31 senkt sich durch die Spannfeder 19 über den
Kolben 17 stark ab. Dann senkt sich zuerst der Arbeitswerkstückträger 3 durch
sein Eigengewicht ab, wobei er der sich absenkenden Stange 31 folgt, um
das verjüngte
Positionierungsloch 12 mit der verjüngten Oberfläche 28 des
Pendelelements 23 in Kontakt zu bringen. Dies ermöglicht,
dass der Arbeitswerkstückträger 3 die
Konustellerfeder 24 durch das Pendelelement 23 geringfügig zusammendrückt und
das verjüngte
Positionierungsloch 12 bewegt, um zu veranlassen, dass
seine Achse mit jener des Steckerteils 21 zusammenfällt.
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Im
Wesentlichen gleichzeitig, wie in 3 gezeigt,
schiebt jede Ausgangsfläche 36 der
Stange 31 jede der Kugeln 34 in die radial äußere Eingriffsposition
(X) und die radiale Schubkraft wird durch das verjüngte Eingriffsloch 13 in
eine Abwärtskraft
umgewandelt, so dass sich der Arbeitswerkstückträger 3 durch die starke
Abwärtskraft
absenkt.
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Dann
führt das
verjüngte
Positionierungsloch 12 einen starken Verjüngungseingriff
mit der verjüngten
Oberfläche 28 des
Pendelelements 23 durch, was dazu führt, dass es ausgerichtet wird,
wohingegen dies veranlasst, dass die Achse des verjüngten Positionierungslochs 12 genau
mit jeder des Steckerteils 21 übereinstimmt und das Pendelelement 23 sich
weiter gegen die Konustellerfeder 24 absenkt, wodurch ermöglicht wird,
dass die Stützfläche (S)
die abzustützende
Oberfläche
(T) aufnimmt. Folglich wird der Arbeitswerkstückträger 3 durch das Pendelelement 23,
das mit dem verjüngten
Positionierungsloch 12 durch den Steckerteil 21 radial
zusammengezogen wird, horizontal und durch die Stützfläche (S) vertikal
eingeschränkt,
und folglich kann der Arbeitswerkstückträger 3 genau positioniert
und stabil am Spannwerkstückträger 2 befestigt
werden.
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Dann
wird in der Spannsituation, wie in 3 dargestellt,
ein Übertragungsspalt
(G) zwischen dem Schubteil 31a der Stange 31,
die sich durch den Kolben 17 abgesenkt hat, und dem Druckaufnahmeteil 29b des Übertragungselements 29,
das sich durch den Arbeitswerkstückträger 3 abgesenkt hat,
gebildet.
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Um
den Ausspannvorgang zu beginnen (siehe 2 und 3),
wird das Drucköl
zu der in 3 gezeigten hydraulischen Kammer 18 geliefert, um
zu veranlassen, dass sich die Stange 31 durch den Kolben 17 anhebt.
Das heißt,
die Stange 31 läuft nach
oben durch den Übertragungsspalt
(G) ohne irgendeinen zusätzlichen
Kontakt, danach wird ermöglicht,
dass jede der Kugeln 34 der Rückzugsnut 37 zugewandt
ist, um in die Löseposition
(Y) umzustellen (wobei die Kugeln 34 in dieser Figur bereits
umgestellt sind), und die Stange 31 wird mit der oberen Wand 11a der
Buchsenbohrung 11 durch das Übertragungselement 29 in
Kontakt gebracht, um den Arbeitswerkstückträger 3 nach oben zu
schieben. Dadurch werden, wie in 2 dargestellt,
der Passspalt (alpha), der an einer oberen Seite des Pendelelements 23 gebildet
wird, und der Kontaktspalt (beta) an einer oberen Seite der Stützfläche (S)
vorgesehen. Folglich kann der Arbeitswerkstückträger 3 leicht vom Spannwerkstückträger 2 entfernt
werden.
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Beim
vorstehend erwähnten
Ausspannvorgang soll der Abstand der Bewegung des Übertragungselements 29,
das sich nach oben bewegt, der Wert sein, der durch Subtrahieren
des Abstandes des Übertragungsspalts
(G) (siehe 3) vom Gesamtabstand, um den
sich die Stange 31 nach oben bewegt, berechnet werden kann.
Folglich kann der Vorstehabstand des Übertragungselements 29 verringert
werden. Daher kann die Höhe
der Buchsenbohrung 11 auch verringert werden.
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Folglich
kann die Spannvorrichtung 4 mit einer niedrigeren und kompakten
Konstruktion hergestellt werden.
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Alternativ
können
die Vielzahl von übereinander
gelagerten Konustellerfedern 24, die das Pendelelement 23 drücken, gegen
eine einzelne Feder ausgetauscht werden und ferner können sie
gegen eine Druckschraubenfeder oder ähnliche andere Arten von Federn
oder Gummi ausgetauscht werden.
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4A und 4B zeigen
ein zweites Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung. 4A ist
eine teilweise Schnittansicht, die zeigt, dass der Arbeitswerkstückträger 3 am
Spannwerkstückträger 2 angebracht
wurde, und ist ähnlich
zu 2. 4B ist eine teilweise Schnittansicht,
die zeigt, dass der Arbeitswerkstückträger 3 am Spannwerkstückträger 2 befestigt
wurde, und diese Figur ist ähnlich
zu 3.
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Bei
diesem zweiten Ausführungsbeispiel sind
dieselben Bestandteilselemente wie jene beim ersten Ausführungsbeispiel
im Prinzip mit denselben Zeichen versehen und dann wird die Erläuterung
auf eine von jener des ersten Ausführungsbeispiels verschiedene
Konstruktion begrenzt.
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Das
Positionierungsloch 12 der Buchsenbohrung 11,
die im Arbeitswerkstückträger 3 ausgebildet
ist, ist gerade. Die gerade Oberfläche an einem Umfang des Pendelelements 23 ist
vertikal beweglich und durch das gerade Positionierungsloch 12 abgestützt. Das
Pendelelement 23 wird durch das elastische Element 24,
das aus Gummi besteht, nach unten gedrückt, und die Absenkung wird
durch den Haltering 25, der in einen unteren Teil des Positionierungslochs 12 eingesetzt
ist, eingeschränkt.
Im Übrigen
kann das elastische Element 24 anstelle von Gummi aus einer
Feder bestehen.
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Das
Pendelelement 23 weist eine innere Oberfläche auf,
die mit einer verjüngten
Oberfläche (verjüngte innere
Oberfläche) 53 ausgebildet
ist, die einen Verjüngungseingriff
mit einer verjüngten äußeren Umfangsfläche 54 des
Steckerteils 21 durchführt. Die
verjüngte
Oberfläche 53 ist
so ausgebildet, dass sie sich nach oben verschmälert.
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5A und 5B zeigen
ein drittes Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung. 5A ist
eine Schnittansicht ähnlich
zu 1. 5B ist eine vergrößerte Ansicht,
die einen Hauptteil von 5A zeigt.
Beim dritten Ausführungsbeispiel
sind dieselben Bestandteilselemente wie jene im ersten Ausführungsbeispiel
im Prinzip mit denselben Zeichen bezeichnet und Konstruktionen,
die sich von jener des ersten Ausführungsbeispiels unterscheiden, werden
erläutert.
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Beim
dritten Ausführungsbeispiel
ist ein ringförmiger
Kolben 70, der als Vorschubmittel dient, unter dem Pendelelement 23 vorgesehen.
Insbesondere ist der ringförmige
Kolben 70 hermetisch in die Befestigungsnut 26 eingesetzt,
die im Abdeckungsblock 16 ausgebildet ist, so dass der
ringförmige
Kolben 70 vertikal beweglich ist.
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Um
Druckluft zu liefern, die den ringförmigen Kolben 70 nach
oben schiebt, ist eine zweite Zuführungsöffnung 66 im Spannwerkstückträger 2 vorgesehen.
Diese zweite Zuführungsöffnung 66 steht
mit dem unteren Teil der Befestigungsnut 26 durch einen zweiten
horizontalen Strömungsdurchgang 67 in
Verbindung, der im Abdeckungsblock 16 ausgebildet ist. Der
ringförmige
Kolben 70 weist eine Druckaufnahmefläche 72 an seiner unteren
Oberfläche
auf, die den Druck der von der zweiten Zuführungsöffnung 66 gelieferten
Druckluft aufnimmt. Die zweite Zuführungsöffnung 66 ist mit
einem Drucksteuermittel (beispielsweise einem Druckregelungsventil)
durch eine geeignete Rohrleitung verbunden, die in der Figur nicht
gezeigt ist, und dient zum Steuern des Drucks der Druckluft, der
auf die Druckaufnahmefläche 72 ausgeübt wird.
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Außerdem ist
eine Anhebefeder 73 in der unteren Seite des ringförmigen Kolbens 70 vorgesehen. Diese
Anhebefeder 73 dient zum Drücken des Pendelelements 23 durch
den ringförmigen
Kolben 70 nach oben. Die Federkraft dieser Anhebefeder 73 ist jedoch
absichtlich schwächer
als die Federkraft der Konustellerfedern 24, die beim ersten
Ausführungsbeispiel
eingeführt
wurden.
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Gemäß der Konfiguration
dieses dritten Ausführungsbeispiels,
wie vorstehend erwähnt,
ist die Druckaufnahmefläche 72,
die den Druck des Druckfluids aufnimmt, am ringförmigen Kolben 70 ausgebildet,
der zum Schieben und Bewegen des Pendelelements 23 dient.
Mit anderen Worten, der ringförmige Kolben 70 bringt
eine Schub- und Bewegungskraft auf das Pendelelement 23 durch
Aufnehmen des Drucks der Druckluft, die von der zweiten Zuführungsöffnung 66 geliefert
wird, durch die Druckaufnahmefläche 72 auf,
so dass sich das Pendelelement 23 anhebt (d.h. die Richtung
zum Festpannen des Verjüngungseingriffs
zwischen der verjüngten
Oberfläche 28 und
dem Positionierungsloch 12).
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Im
Gegensatz zum ersten Ausführungsbeispiel,
bei dem die Vorschubkraft des Pendelelements 23 von der
elastischen Kraft der Konustellerfedern 24 dominiert wird,
was dazu führt,
dass sie unveränderbar
ist, kann folglich beim dritten Ausführungsbeispiel die Vorschubkraft
des Pendelelements 23 durch Steuern der Lieferung und des
Auslasses der Druckluft an der zweiten Zuführungsöffnung 66 leicht eingestellt
werden.
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Im
Fall des dritten Ausführungsbeispiels
ist beispielsweise die folgende Steuerung möglich. Das heißt, beim
Starten des Ausspannvorgangs kann die Vorschubkraft des Pendelelements 23 durch
Auslassen der Druckluft durch die zweite Zuführungsöffnung 66 verringert
werden. Dies verhindert, dass der Arbeitswerkstückträger 3 direkt nach
dem Lösen
des Arbeitswerkstückträgers 3 von
der vertikalen Einschränkung
stark geschoben wird und durch das Pendelelement 23 nach
oben geschnellt wird. Deshalb erleiden der Arbeitswerkstückträger 3 und
ein Werkstück
am Arbeitswerkstückträger 3 beim
dritten Ausführungsbeispiel
keinen unerwarteten Stoß.
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Außerdem ist
die folgende Steuerung für
die Befestigung zwischen dem Arbeitswerkstückträger 3 und dem Spannwerkstückträger 2 beim
dritten Ausführungsbeispiel
wirksam. Unter der Bedingung, dass die Stützfläche (S) und die abzustützende Oberfläche (T)
getrennt sind, wird nämlich
angenommen, dass der Druck von der zweiten Zuführungsöffnung 66 aufgehoben
wird. Als nächstes
wird der Arbeitswerkstückträger 3 zum
Absenken gesteuert. Dann führt
das Positionierungsloch 12 einen geringfügigen Verjüngungseingriff
mit dem Pendelelement 23 durch, das durch eine geringfügige Kraft
der Anhebefeder 73 nach oben gedrückt wird, um zu veranlassen,
dass sich das Pendelelement 23 absenkt. Anschließend kommen
die Stützfläche (S)
und die abzustützende
Oberfläche
(T) miteinander in Kontakt. Danach wird Druckluft zur zweiten Zuführungsöffnung 66 geliefert,
um den Druck zu erhöhen,
um zu veranlassen, dass sich das Pendelelement 23 durch
den ringförmigen
Kolben 70 vorschiebt und einen starken Verjüngungseingriff
zwischen dem verjüngten
Oberflächenteil 28 des
Pendelelements 23 und dem Positionierungsloch 12 durchführt. Durch
diese Konfiguration wird der Arbeitswerkstückträger 3 horizontal durch
den Steckerteil 21 durch das verjüngte Positionierungsloch 12 und
das Pendelelement 23 eingeschränkt, das durch den starken
Verjüngungseingriff radial
zusammengezogen wird.
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Mit
der Anhebefeder 73 ist es unterdessen möglich, das Pendelelement 23 in
einer oberen Position zu halten, selbst wenn die Druckluft nicht
gegen den ringförmigen
Kolben 70 geliefert wird (d.h. wenn der Druck von der zweiten
Zuführungsöffnung 66 nachgelassen
wird).
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Da
die obere Stirnfläche
des Pendelelements 23 mit dem Haltering 25 ohne
irgendeinen Spalt in Kontakt steht, sollen dadurch Fremdobjekte wie
z.B. ein Span nicht zwischen die gerade Oberfläche 27 des Pendelelements 23 und
die äußere Umfangsfläche des
Steckerteils 21 eintreten. Im Übrigen kann diese Anhebefeder 73 gegen
ein Gummielement und dergleichen ausgetauscht werden. Die Anhebefeder 73 kann
in Abhängigkeit
von der Konfiguration des Spannsystems auch weggelassen werden.
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Anstelle
der veranschaulichten Druckluft kann ferner Drucköl und ein
anderes geeignetes Fluid als Druckfluid verwendet werden, das durch
die zweite Zuführungsöffnung 66 geliefert
und ausgelassen werden soll.
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6A bis 6C sind
teilweise Schnittansichten, die jeweils eine erste bis dritte beispielhafte Variation
zeigen, die zu 3 ähnlich sind, und die zeigen,
dass der Arbeitswerkstückträger 3 am Spannwerkstückträger (in
der Figur nicht gezeigt) befestigt wurde. Auch in diesen beispielhaften
Variationen sind im Übrigen
dieselben Bestandteilselemente wie jene beim ersten Ausführungsbeispiel
im Prinzip mit denselben Zeichen bezeichnet und Konstruktionen,
die sich von jener des ersten Ausführungsbeispiels unterscheiden,
werden hier erläutert.
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Die
erste beispielhafte Variation von 6A ist
folgendermaßen
konstruiert.
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Das Übertragungselement 29 weist
einen unteren Teil auf, der in ein Aufnahmeloch 60 eingesetzt
ist, das in einem oberen Teil der Stange 31 ausgebildet
ist. Der Schubteil 31a ist durch die untere Wand des Aufnahmelochs 60 ausgebildet
und der Druckauf nahmeteil 29b ist durch den unteren Teil
des Übertragungselements 29 ausgebildet.
Das Übertragungselement 29 ist
mit einem Haltering 61 versehen, um zu verhindern, dass
sich das Übertragungselement 29 über einen
vorbestimmten Bereich hinaus durch die Vorschubfeder (elastisches
Element) 32 nach oben bewegt.
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Die
zweite beispielhafte Variation von 6B wird
aus der ersten beispielhaften Variation von 6A mit
der folgenden Modifikation gebildet. Das heißt, eine Rückzugsfeder 64 ist
zwischen dem oberen Teil des Steckerteils 21 und dem unteren Flansch 63 des Übertragungselements 29 vorgesehen,
um das Übertragungselement 29 nach
unten zu drücken.
Ein oberer Flansch 65 verhindert, dass sich das Übertragungselement 29 über einen
vorbestimmten Bereich hinaus nach unten bewegt.
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Die
dritte beispielhafte Variation von 6C wird
durch Weglassen der in 6B dargestellten Rückzugsfeder 64 gebildet
und das Übertragungselement 29 wird
an der Bewegung über
einen vorbestimmten Bereich hinaus durch einen oberen Flansch 65 und
einen unteren Flansch 63 gehindert.
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Die
jeweiligen Ausführungsbeispiele
und die jeweiligen beispielhaften Variationen können folgendermaßen modifiziert
werden.
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Das
Bezugselement (R) kann ein Tisch eines Bearbeitungszentrums oder
verschiedene Maschinen anstelle des veranschaulichten Spannwerkstückträgers 2 sein.
Das bewegliche Element (M) kann auch ein Werkstück anstelle des veranschaulichten
Arbeitswerkstückträgers 3 sein.
Das Bezugselement (R) und das bewegliche Element (M) können in
einer vertikal umgekehrten Weise angeordnet werden und können horizontal
oder schräg
anstatt vertikal, wie veranschaulicht, miteinander verbunden werden.
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Ferner
kann eine Spannvorrichtung der vorliegenden Erfindung natürlich nicht
nur zum Spannen des Arbeitswerkstückträgers und des Werkstücks, sondern
auch einer Metallmatrize, einer Befestigung oder dergleichen verwendet
werden. Die Spannvorrichtung kann nicht nur in mehreren Sätzen, sondern auch
in nur einem einzigen Satz verwendet werden.
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Außerdem kann
das Pendelelement 23 der Spannvorrichtung nicht nur aus
der veranschaulichten ringförmigen
einteiligen Struktur, sondern aus einer Vielzahl von ringförmig angeordneten
unterteilten Teilen bestehen.
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Außerdem kann
das Eingriffselement 34 der Spannvorrichtung eine Klemmhülse, die
mit dem geraden Eingriffsloch durch eine Reibungskraft oder eine
plastische Verformungskraft in Eingriff steht, anstelle der veranschaulichten
Kugel, die mit dem verjüngten
Eingriffsloch in Eingriff steht, sein. Die Spannvorrichtung kann
zum Spannen durch eine Fluiddruckkraft wie z.B. Öldruck und Luftdruck anstelle
der Federkraft angetrieben werden.
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Das
Pendelelement 23 kann weggelassen werden. In diesem Fall
wird im Fall des ersten Ausführungsbeispiels,
wie in 1 bis 3 dargestellt, die verjüngte äußere Umfangsfläche 28 einteilig
mit der äußeren Umfangsfläche des
Steckerteils 21 ausgebildet, während im Fall des zweiten Ausführungsbeispiels,
wie in 4A und 4B dargestellt,
die verjüngte
innere Umfangsfläche 53 einteilig
mit der Buchsenbohrung 11 ausgebildet wird.
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Sowohl
die verjüngte äußere Umfangsfläche 28,
die einteilig mit dem Steckerteil 21 ausgebildet ist, als
auch die verjüngte
innere Umfangsfläche 53,
die einteilig mit der Buchsenbohrung 11 ausgebildet ist, sind
vorzugsweise so ausgebildet, dass sie eine elastische Verformung
in der axialen und radialen Richtung ermöglichen, indem beispielsweise
ein hohler Teil darin vorgesehen wird.