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Technisches Gebiet
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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Auffangkopf bzw. Auffangsammler,
der zulässt,
dass eine Vielzahl von Membranmodulen mit ihm verbunden werden,
zum Sammeln und Abgeben einer filtrierten Flüssigkeit, und eine Membranmodul-Einheit.
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Stand der Technik
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Verschiedene
Verfahren wurden untersucht, um eine Fest-Flüssig-Trennung
für eine
zu behandelnde bzw. aufzubereitende Flüssigkeit auszuführen, unter
Verwendung von Membranmodulen, die mit einer Trennmembran versehen
sind, wie beispielsweise eine Mikrofiltrationsmembran und eine Ultrafiltrationsmembran,
bei der Wasseraufbereitung von Abwasser, Entwässerung, usw. Es ist möglich, behandeltes
Wasser mit einer hohen Qualität
zu erhalten, wenn ein Filtrationsprozess der zu behandelnden Flüssigkeit
unter Verwendung einer Trennmembran ausgeführt wird.
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Wenn
eine Fest-Flüssig-Trennung
einer zu behandelnden Flüssigkeit
unter Verwendung einer Filtrationsmembran ausgeführt wird, da ein Verstopfen
einer Trennmembran aufgrund von schwebenden Substanzen (suspended
substances, SS) fortschreitet wenn der Filtrationsprozess andauert,
treten Probleme auf, wie eine Reduzierung der Filtrationsrate und
eine Zunahme beim Druckunterschied zwischen Membranen. Um sich von
einem derartigen Zustand zu erholen ist eine Technik bekannt, bei
der ein Diffusor unterhalb einer Membrantrennvorrichtung angeordnet
ist und Luft während
eines Filtrationsprozesses, oder wenn ein Filtrationsprozess angehalten wird,
diffundiert bzw. zerstreut wird.
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Ein
Verfahren zum Ausführen
einer stabilen Fest-Flüssig-Trennung unter Verwendung
eines Hohlfaser-Membranmoduls, bei dem eine Hohlfaser-Membran mit
einer Blatt- bzw. Bogenform an einem rechteckigen Gehäuse befestigt
ist, unter Verwendung eines Harzes, um einen konstanten Abstand
zwischen angrenzenden Membranmodulen beizubehalten, und wobei Luft
aus einem Diffusor sprudelt, so dass ein Strom einer zu behandelnden Flüssigkeit
gleichmäßig auf
die Membranmodule gelenkt wird, ist in der
japanischen offengelegten Patentanmeldung Nr.
Hei 5-261253 , der
japanischen
offengelegten Patentanmeldung Nr. Hei 6-342 und der
japanischen offengelegten Patentanmeldung
Nr. Hei 6-340 offenbart.
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Ein
Verfahren ist bekannt, bei dem eine Vielzahl von Membranmodulen
Fluid-dicht mit einem rohrförmigen
Auffangkopf mit Löchern,
zum Verbinden mit den Membranmodulen, verbunden sind, so dass ein
konstanter Abstand zwischen angrenzenden Membranmodulen beibehalten
wird, und wobei eine gefilterte Flüssigkeit gesammelt und aus
den Membranmodulen entnommen wird.
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Verschiedene
Auffangköpfe
wurden vorgeschlagen, wie beispielsweise einer, bei dem eine flache
Harzplatte mit Löchern
zum Verbinden mit Modulen an Harzrohre geschweißt ist, einer, bei dem eine dicke
Metallplatte mit Löchern
zum Verbinden mit Modulen an eine dünne Metallplatte geschweißt ist, die
so gebogen ist, dass sie in einer U-Form ist, und einer, bei dem
eine dicke Metallplatte mit Löchern zum
Verbinden mit Modulen mit einem Harz-Wasserdurchgangsteil kombiniert
ist.
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Obwohl
einer, bei dem eine flache Harzplatte mit Löchern zum Verbinden mit Modulen
an Harzrohre geschweißt
ist, leicht verarbeitet werden kann, verglichen mit einem aus Metall,
ist die mechanische Festigkeit von einem Harzrohr, das ein Auffangteil ausbildet,
schwächer
als diejenige von einem Metallrohr mit der gleichen Form.
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Aus
diesem Grund muss, wenn ein Auffangkopf unter Verwendung eines Harzrohrs
ausgebildet wird, der äußere Durchmesser
von einem Auffangkopf groß hergestellt
werden, um einer Biegebeanspruchung, die auf den Auffangkopf während einer Blasenwäsche, usw.,
aufgebracht wird, für
einen langen Zeitraum zu widerstehen. Folglich wird ein Abschnitt
des Kopfes, der nicht direkt an einem Filtrationsprozess beteiligt
ist, groß,
und somit ist es schwierig, die Auffangeffizienz von einer Membran
zu verbessern.
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Auch
wenn Schlamm an der Oberfläche
einer Membran anhaftet, aufgrund irgendeines Problems, und eine
Membrantrennvorrichtung aus dem Wasser gezogen wird, um das Problem
zu lösen, kann
eine Biegebeanspruchung, die größer als
normal ist, auf den Auffangkopf aufgebracht werden und der Kopf
kann zerbrochen werden. Folglich ist es notwendig den Durchmesser
des Auffangkopfes zu erhöhen,
so dass er einer Beanspruchung standhält, die größer als normal ist, um ein
Zerbrechen zu verhindern, und dies führt zu einer weiteren Abnahme der
Auffangeffizienz.
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Außerdem,
obwohl es einen Auffangkopf gibt, bei dem eine dicke Metallplatte,
mit Löchern zum
Verbinden mit Modulen an eine dünne
Metallplatte geschweißt
ist, die gebogen ist, so dass sie in einer U-Form ist, und bei dem
eine dicke Metallplatte mit Löchern
zum Verbinden mit Modulen mit einem Harz-Wasserdurchgangsteil kombiniert
ist, ist es notwendig, einen Prozess zum kontinuierlichen Ausbilden
einer Vielzahl von Löchern
zum Verbinden mit Modulen in einer dicken Metallplatte für diese
Auffangköpfe
auszuführen,
und ein derartiger Prozess ist ziemlich schwierig durchzuführen. Des
Weiteren, bezüglich
des Schweißens
an eine dünne
Metallplatte, ist es nicht einfach, ein kontinuierliches Schweißen durchzuführen, ohne
eine Verzerrung bzw. Verziehung in einer Längsrichtung zu bewirken, und
zum Beispiel würden
5 bis 6 mm Durchbiegung in beiden, der horizontalen und der vertikalen
Richtung erzeugt werden, aufgrund der thermischen Verziehung vom Schweißen, wenn
ein 70 cm Auffangkopf durch Schweißen hergestellt wird. Folglich
ist es schwierig, mit einem verzogenen Auffangkopf ordnungsmäßig eine
Vielzahl von Membranmodulen anzuordnen.
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Außerdem besteht
eine Gefahr, dass ein Schweißen
ungenügend
wird und die geschweißten Abschnitte
können
während der
Verwendung in einem langen Zeitraum getrennt werden, was eine Flüssigkeitsleckage
verursacht.
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Die
vorliegende Erfindung wurde in Anbetracht des Lösens der oben erwähnten Probleme
erzielt, und Aufgaben von ihr umfassen einen leichten und kompakten
Auffangkopf vorzusehen, der ausgezeichnet bei der Verarbeitbarkeit
ist und in der Lage ist, einen Fest-Flüssig-Trennungsprozess unter
Verwendung einer Trennmembran auf eine stabile Art, für einen
langen Zeitraum, auszuführen.
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Offenbarung der Erfindung
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Folglich
sieht der erste Aspekt der vorliegenden Erfindung einen Auffangkopf
vor, der zulässt, dass
eine Vielzahl von Membranmodulen mit ihm verbunden werden, mit:
einem rohrförmigen
Auffangteil mit einem Elastizitätsmodul
von 4,0 GPa oder weniger zum Sammeln und Entnehmen einer filtrierten Flüssigkeit
aus den Membranmodulen, und einem Verstärkungselement mit einem Elastizitätsmodul von
4,0 GPa bis 250 GPa, das zumindest einen Teil des rohrförmigen Auffangteils
bedeckt.
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Es
wird auch bevorzugt, dass das rohrförmige Auffangteil aus einem
synthetischen Harz ausgebildet ist, da es leicht durch Formgebung
herstellt werden kann, bei geringen Kosten.
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Es
wird auch bevorzugt, dass ein Querschnittbereich des rohrförmigen Auffangteils,
senkrecht zu einer Längsrichtung
des rohrförmigen
Auffangteils, 4 bis 36 cm2 beträgt, da die
Größe von ihm kompakt
gemacht werden kann, wobei jedoch eine ausreichende Filtratmenge
durchgehen kann.
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Es
wird auch bevorzugt, dass das rohrförmige Auffangteil eine Vielzahl
von Elementen umfasst, die in Reihe verbunden sind, da eine beliebige
Länge des
Auffangkopfes erhalten werden kann.
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Es
wird auch bevorzugt, dass das Verstärkungselement aus einem Metall,
einem Füllstoff-verstärkten Kunststoff
oder einem Faser-verstärkten Kunststoff
ausgebildet ist, da die Festigkeit von ihm verbessert werden kann.
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Der
zweite Aspekt der vorliegenden Erfindung sieht eine Membranmodul-Einheit
vor, mit: einer Vielzahl von Membranmodulen und einem der oben erwähnten Auffangköpfe, mit
dem die Vielzahl von Membranmodulen verbunden ist.
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Es
wird auch bevorzugt, dass die Membranmodule Hohlfaser-Membranmodule sind,
bei denen Bündelenden
einer Hohlfaser-Membran
mit einer Blatt- bzw. Bogenform im Innern eines Gehäuses mit einer
rechteckigen Form aufgenommen sind, und unter Verwendung eines Befestigungselements
Fluid-dicht befestigt sind, da die Auffangeffizienz der Membran
verbessert werden kann.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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1 ist
eine graphische Darstellung, die eine Perspektivansicht von einem
Auffangkopf gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt.
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2 ist
eine graphische Darstellung, die eine Querschnittansicht von einem
Auffangkopf gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt.
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3 ist
eine graphische Darstellung, die eine Perspektivansicht von einem
Beispiel eines Hohlfaser-Membranmoduls
zeigt, das bei der vorliegenden Erfindung verwendet wird.
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Bester Weg zur Ausführung der Erfindung
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Nachstehend
wird die vorliegende Erfindung ausführlich erläutert.
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1 ist
eine graphische Darstellung, die eine Perspektivansicht von einem
Auffangkopf gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt. In 1 umfasst
ein rohrförmiges
Auffangteil 1 ein Membranmodul-Verbindungsteil 3, in dem Membranmodul-Verbindungslöcher 2 in
der Mitte ausgebildet sind. Das Innere des rohrförmigen Auffangteils 1 ist
hohl, so dass eine filtrierte Flüssigkeit aus
den Membranmodulen gesammelt werden kann und dadurch gehen kann.
Ein Auslass 4 für
filtrierte Flüssigkeit
ist an einem oder beiden Enden des rohrförmigen Auffangteils 1 angeordnet.
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Es
wird bevorzugt, dass das rohrförmige
Auffangteil 1 unter Verwendung eines Harzes ausgebildet
wird, da es leicht zu verarbeiten wird. Beispiele des Harzes umfassen
ein thermoplastisches Harz, wie beispielsweise ein Vinylchlorid-Harz, ein Polyolefin-Harz,
ein Polystyrol-Harz, ein ABS-Harz, ein Polycarbonat-Harz, ein Polyamid-Harz,
ein Polyester-Harz, ein denaturiertes Polyoxyphenylen-Harz und ein
Polyacetal-Harz.
Es wird bevorzugt, ein Harz zu verwenden, das keinen Verstärkungsfüllstoff
als ein Material für
das rohrförmige
Auffangteil 1 enthält, da
die Form von ihm kompliziert ist und eine Fluid-Dichtigkeit für einen
Eingriffsabschnitt erforderlich ist.
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Hinsichtlich
der Form des rohrförmigen
Auffangteils 1, ist es möglich, eine in 1 Gezeigte
anzunehmen, bei welcher der Querschnitt in der vertikalen Richtung
bezüglich
einer Längsrichtung
davon rechteckig ist, oder es ist möglich, sie in anderen polygonalen
Formen, einem Kreis, einem Oval, und so weiter, herzustellen.
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Obwohl
das Membranmodul-Verbindungsteil 3 eines sein kann, bei
dem Löcher
zum Verbinden mit einem Membranmodul auf einem flachen plattenförmigen Element
ausgebildet sind, ist es möglich,
es als eines mit einer vorstehenden Form, wie in 1 gezeigt,
herzustellen. Es wird bevorzugt, es in einer vorstehenden Form herzustellen,
hinsichtlich der Verringerung einer Torsinn während seiner Bildung und der
Beibehaltung von Präzision.
Auch wenn die vorstehende Form angenommen wird, wird es bevorzugt,
angrenzende vorstehende Abschnitte auszubilden, so dass sie über ein
verbindendes Element 5 verbunden werden, da dies die Festigkeit
davon erhöht.
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2 ist
eine graphische Darstellung, die eine Querschnittansicht von einem
Auffangkopf gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt. Wie in 2 gezeigt,
wird es bevorzugt, ein rohrförmiges
Auffangteil 1 durch Verbinden einer Vielzahl von Elementen
in Reihe auszubilden, da ein Auffangkopf mit beliebiger Länge leicht
erhalten werden kann.
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Bei
einem in 2 gezeigten Beispiel weist ein
Block des rohrförmigen
Auffangteils 1 eine Größe auf,
bei der fünf
Membranmodule verbunden werden können,
und jeder Block weist an einem Ende von ihm einen Vorsprung auf,
so dass er Fluiddicht mit dem Inneren des angrenzenden Blocks über Dichtelemente 7 in
Eingriff gebracht werden kann. Ein Flanschabschnitt ist an den beiden
Enden von ihm befestigt. Der Auslass 4 für gefilterte
Flüssigkeit
ist an einem Ende oder beiden Enden des Flanschabschnitts angeordnet.
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Falls
die Anzahl der Membranmodule, die zu einem Block verbunden werden
können,
zu groß wird,
wird die Länge
des Blocks zu lang. Falls die Anzahl der Membranmodule, die verbunden
werden können,
zu klein ist, wird auf der anderen Seite die Anzahl der Blöcke zu groß und deshalb
wirtschaftlich ineffizient. Folglich beträgt die Anzahl der Membranmodule,
die zu einem Block verbunden werden können, vorzugsweise 5 bis 20,
und bevorzugter 7 bis 15.
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Es
wird angemerkt, dass das Verfahren zum Verbinden der angrenzenden
Blöcke
nicht besonders beschränkt
ist, und geeignet ausgewählt
werden kann, abhängig
von der Montagedurchführbarkeit und
beabsichtigten Verwendung, aus einem mechanischen Verbindungsverfahren,
einem Wärmeschmelz-Verbindungsverfahren
und einem Verbindungsverfahren unter Verwendung eines Klebemittels.
Das mechanische Verbindungsverfahren kann vorzuziehen sein, in Anbetracht
der Leichtigkeit der Demontage und des Recyclings.
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Beispiele
der mechanischen Verbindungsverfahren umfassen Schraubfestigung,
Befestigen unter Verwendung von Stiften und Halteringen, Schnappverschlüsse, Presspassen
oder Verstemmen. Bezüglich
der Schraubbefestigung muss eine Lockerung der Verbindung aufgrund
von Kriechen eines Harzes, und eine Kriechzerstörung aufgrund eines zu starken
Festziehens, in Betracht gezogen werden. Eine Montage kann leicht
sein, wenn das Schnappverschlussverfahren angewandt wird; jedoch
muss immer eine Federkraft auf die Klaue bzw. den Zahn aufgebracht
werden, um eine ausreichende Fluid-Dichtigkeit zu erzielen, und
deshalb ist es notwendig, die Struktur unter Berücksichtigung der Beanspruchung
auszugestalten, die an dem Basisabschnitt der Klaue erzeugt wird.
Folglich ist unter diesen mechanischen Verbindungsverfahren das
Befestigen unter Verwendung von Stiften und Halteringen, das keine
wesentliche verbleibende Beanspruchung an den Verbindungsabschnitten
der durch Formgebung hergestellten Elemente erzeugt, besonders bevorzugt.
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Bezüglich des
Dichtelements 7 kann ein O-Ring, eine flache Abdichtung
oder ein V-Ring genutzt werden; jedoch wird die Verwendung von einem O-Ring
mit einer hohen Zuverlässigkeit
bei der Dichtungseigenschaft bevorzugt. Das für das Dichtelement 7 verwendete
Material kann geeignet ausgewählt
werden, abhängig
von der beabsichtigten Verwendung, aus einem Nitrilgummi, einem
Styrolgummi oder einem fluorhaltigem Gummi.
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Der
Querschnittbereich des rohrförmigen Auffangteils 1,
senkrecht zu der Längsrichtung,
beträgt
vorzugsweise 4 bis 36 cm2, bevorzugter 9
bis 25 cm2, da der Druckverlust groß werden
würde,
und es schwierig wird, die Filtrationsmenge zu erhöhen, falls der
Bereich zu klein ist, und die Auffangeffizienz würde reduziert sein, falls der
Bereich zu groß ist.
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Ein
Verstärkungselement 6 ist
um das rohrförmige
Auffangteil 1 herum angeordnet. Die Form des Verstärkungselements 6 ist
nicht notwendigerweise beschränkt,
so lange wie eine erforderliche Festigkeit erhalten werden kann;
es wird jedoch bevorzugt, es so anzuordnen, dass es das rohrförmige Auffangteil 1 um
die Form der Außenseite
des rohrförmigen
Auffangteils 1 herum umgibt. Auch, obwohl das Verstärkungselement 6 das
gesamte rohrförmige Auffangteil 1 umgeben
kann, wird es bevorzugt, es so anzuordnen, dass es die Abschnitte
davon umgibt, ausgenommen das Membranmodul-Verbindungsteil 3, da die Form
davon auf diese Art vereinfacht werden kann.
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Außerdem kann
das Verstärkungselement 6 netzförmig sein
oder in der Form eines Gitters, so lange wie es eine erforderliche
Festigkeit beibehält.
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Das
Verstärkungselement 6 verhindert,
dass der Auffangkopf verformt wird, aufgrund einer Biegebeanspruchung
und eines auf den Auffangkopf aufgebrachten Drehmoments, und die
Festigkeit davon, in Form eines Elastizitätsmoduls, der als ein Verhältnis zwischen
Beanspruchung und einer Länge
der Torsinn in der Richtung der Beanspruchung ausgedrückt wird,
beträgt
4,0 bis 250 GPa, wenn eine Dehnungs- oder Stauchungsbeanspruchung
vertikal zu der Längsrichtung
des Verstärkungselements 6 aufgebracht
wird.
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Die
Biegebeanspruchung, von der erwartet wird, dass sie auf den Auffangkopf
während
seiner Verwendung aufgebracht wird, beträgt ungefähr 60–100 MPa. Folglich, falls der
Elastizitätsmodul
des Verstärkungselements 6 weniger
als 4,0 GPa beträgt,
ist die Festigkeit von ihm für
eine Verwendung über
einen langen Zeitraum ungenügend.
Auf der anderen Seite wird die Verwendung von einem Material mit
einem Elastizitätsmodul,
der größer als
250 GPa ist, nicht bevorzugt, da seine Härte zu hoch wird, um zerbrechlich
zu sein, und es ist äußerst schwierig,
ein derartiges Material zu verarbeiten.
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Durch
ein Anordnen des Verstärkungselements 6 um
das rohrförmige
Auffangteil 1 herum, wird es möglich, das rohrförmige Auffangteil 1 mit dem
Elastizitätsmodul
von 4,0 GPa oder weniger zu verwenden, und auf diese Art wird es
möglich,
es kompakt herzustellen und bequem zu verarbeiten, während die
Festigkeit des Auffangkopfes beibehalten wird.
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Es
wird angemerkt, dass der Elastizitätsmodul abhängig von dem verwendeten Material
bestimmt wird, in Übereinstimmung
mit einem Testverfahren, wie beispielsweise JIS K7113 (ein Kunststoff-Zugversuchsverfahren),
JIS Z2241 (ein Metallmaterial-Zugversuchsverfahren) und JIS K7073
(ein Zugversuchsverfahren für
Kohlefaser-verstärkten Kunststoff).
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Es
wird bevorzugt, dass das für
das Verstärkungselement 6 verwendete
Material eine ausgezeichnete Korrosionsschutzeigenschaft, Festigkeit und
Verarbeitbarkeit aufweist, und das Material ist vorzugsweise eines
aus einem Metall, einem Füllstoff-verstärkten Kunststoff
und einem Faser-verstärkten
Kunststoff. Beispiele des Metalls umfassen rostfreien Stahl, Titan,
Aluminiumlegierung und Magnesiumlegierung, und Beispiele des Füllstoff-verstärkten Kunststoffs
und Faser-verstärkten
Kunststoffs umfassen einen, bei dem Füllstoff, Glasfaser oder Kohlefaser
enthalten ist in einem ABS-Harz, einem Polyamid-Harz, einem Polycarbonat-Harz,
einem Polyacetal-Harz oder einem denaturierten Polyoxyphenylen-Harz.
Einer mit dem oben erwähnten Bereich
des Elastizitätsmodus
kann geeignet unter diesen ausgewählt werden.
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Obwohl
ein zu verbindendes Membranmodul nicht besonders beschränkt ist,
wird es bevorzugt ein flaches plattenförmiges Membranmodul zu verwenden,
wenn eine Membranmodul-Einheit produziert wird, da es leicht gewaschen
wird und schwierig zu verstopfen ist, und für eine Filtration für einen
langen Zeitraum auf eine stabile Art verwendet werden kann. Insbesondere
wird die Verwendung eines in 3 gezeigten
Hohlfaser-Membranmoduls 12 bevorzugt, bei dem eine Hohlfaser-Membran 9 erweitert
ist, so dass sie flach ist, und wobei ein Endabschnitt davon an
einem Gehäuse 11 unter
Verwendung eines Befestigungselements 10 befestigt ist,
da die Auffangeffizienz davon verbessert werden kann, während eine
ausgezeichnete Reinigungseigenschaft beibehalten wird.
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Beispiele
von Material, das für
die Hohlfaser-Membran verwendet wird, umfassen eines das herkömmlicherweise
bekannt ist, wie beispielsweise Zellulose, Polyolefin, Polysulfon,
Polyvinyl-Alkohol, Polymethylmethacrylat, Vinylidenpolyfluorid und
Polytetrafluorethylen, und die Verwendung von einem Polyolefin-Material
mit einer ausgezeichneten Dehnungseigenschaft, wie beispielsweise
Polyethylen und Polypropylen, wird vom Gesichtspunkt der Verarbeitbarkeit
und Aufnahme von Vibrationen während einer
Luftdiffusion bevorzugt.
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Obwohl
ein Verfahren zum Verbinden des Membranmoduls an dem Auffangkopf
nicht beschränkt
ist, solange wie die Fluid-Dichtigkeit
erhalten werden kann, wird es bevorzugt einen O-Ring an einem Auslass für gefilterte
Flüssigkeit
des Membranmoduls anzuordnen und ihn durch Einführen des Auslasses für gefilterte
Flüssigkeit
in ein Loch, das in dem Auffangkopf ausgebildet ist, zu befestigen,
da der Membranfilter auf eine Fluid-dichte Art mit einem simplen
Arbeitsvorgang befestigt werden kann, und eine Demontage des Membranmoduls
möglich
wird.
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Obwohl
eine beliebige Anzahl von Auffangköpfen gemäß der Form des Membranmoduls,
der Anzahl von Auslässen
für gefilterte
Flüssigkeiten, usw.,
verwendet werden kann, wird es bevorzugt, dass der Auffangkopf so
angeordnet ist, dass der Strom von gefilterter Flüssigkeit
aus jedem der Membranmodule an den Auffangkopf so gleichmäßig wie möglich ist.
Zum Beispiel, für
den Fall, bei dem der Auslass 8 für gefilterte Flüssigkeit
an beiden Enden der Hohlfaser-Membran vorgesehen ist, wie in 3 gezeigt,
kann es vorzuziehen sein, zwei Auffangköpfe mit einer Membranmodul-Einheit
vorzusehen. Auch, obwohl der Auslass 8 für gefilterte
Flüssigkeit an
einem Ende von einem Auffangrohr an beiden Seiten der Hohlfaser-Membran
in 3 angeordnet ist, ist es möglich, den Auslass 8 für gefilterte
Flüssigkeit
an beiden Enden des Auffangrohrs anzuordnen. In einem derartigen
Fall können
vier Auffangköpfe
mit einer Membranmodul-Einheit vorgesehen werden.
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Außerdem ist
es möglich,
das Membranmodul in einer Zickzack-Anordnung vorzusehen. In einem
derartigen Fall ist es möglich
einen Auffangkopf zu verwenden, bei dem Löcher zum Verbinden mit Membranmodulen
auf eine Zickzack-Art ausgebildet sind, oder zwei Auffangköpfe können so
angeordnet werden, dass sie relativ zueinander verschoben sind.
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Es
wird angemerkt, dass, wenn eine Membranmodul-Einheit unter Verwendung
eines bogenförmigen
Hohlfaser-Membranmoduls ausgebildet wird, dass erweitert ist, so
dass es flach ist, es bevorzugt wird es so anzuordnen, dass die
Bogenoberfläche
einer vertikalen Richtung zugewandt ist, vom Gesichtspunkt der Reinigungseffizienz.
In einem derartigen Fall ist die Faserachsenrichtung der Hohlfaser-Membran
so angeordnet, dass sie einer horizontalen oder einer vertikalen
Richtung zugewandt ist.
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Nachstehend
wird die vorliegende Erfindung konkret erläutert.
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(Beispiel 1)
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Ein
ABS-Harz (Handelsname: Diapet ABS, SW3, ein Produkt von Mitsubishi
Rayon Co., Ltd.) wurde einem Spritzgießen ausgesetzt, und ein rohrförmiges Auffangteil
mit einer in 2 gezeigten Struktur und einem
im Wesentlichen quadratischen Querschnittbereich in einer vertikalen
Richtung bezüglich
einer Längsrichtung
wurde produziert.
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Die
Anzahl von zu einem Block zu verbindenden Membranmodulen betrug 10,
und vier Blöcke wurden
verbunden über
Dichtelemente aus O-Ringen, die aus einem NBR-Gummi ausgebildet
sind. Die angrenzenden Flansche wurden unter Verwendung von 4 mm
Schrauben befestigt.
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Die
Form der Flanschabschnitte war im Wesentlichen ein Quadrat von 4×4 cm mit
einer Dicke von 4 mm. Ein Auslass für gefilterte Flüssigkeit
wurde an beiden Enden des rohrförmigen
Auffangteils angebracht, über
Dichtelemente aus O-Ringen, die aus einem NBR-Gummi ausgebildet
sind, und wurde unter Verwendung von 4 mm Schrauben befestigt.
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Eine
Platte aus rostfreiem Stahl mit einem Elastizitätmodul von 200 GPa und einer
Dicke von 1,5 mm als ein Verstärkungselement
wurde gefaltet, so dass sie die Gesamtlänge des rohrförmigen Auffangteils
umgibt, ausgenommen die Membran-Verbindungsteile, und die Höhe, Breite
und Länge
davon betrugen 4,5 cm, 4,5 cm beziehungsweise 84 cm.
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Die
Verzerrungen bzw. der Verzug in der horizontalen und der vertikalen
Richtung des Auffangkopfes, die bei dieser Ausführungsform erhalten wurden,
bezüglich
der Längenrichtung
davon, betrugen 1,5 mm oder weniger in beiden, der horizontalen
und der vertikalen Richtung.
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Auch
betrug das maximale Biegemoment des Auffangkopfes, wenn eine gleichmäßig verteilte Last
von 9,8 × 10–2 N/m
aufgebracht wurde, 0,9 N·m, und
die maximale Biegebeanspruchung betrug ungefähr 87 MPa, was weniger als
1/5 der Beanspruchung ist, die zu einem Versagen führen kann.
Folglich besitzt der Auffangkopf eine ausreichende Festigkeit, um
nicht während
der Verwendung zu zerbrechen.
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Industrielle Anwendbarkeit
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Gemäß dem Auffangkopf
der vorliegenden Erfindung, da zumindest ein Teil des rohrförmigen Auffangteils
mit einem Verstärkungselement
bedeckt ist, das einen Elastizitätsmodul
von 4,0 bis 250 GPa aufweist, wird ein leichter und kompakter Auffangkopf erhalten,
der eine ausgezeichnete Verarbeitbarkeit und Abmessungsgenauigkeit
aufweist und eine ausreichende Festigkeit aufweist. Folglich kann
ein Fest-Flüssig-Trennungsprozess
unter Verwendung einer Trennmembran stabil über einen langen Zeitraum ausgeführt werden.